AN/0589/2017
„Mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit auf Kölner Straßen und Plätzen“
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Antrag nach § 3 (SPD BV1)
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Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 11.04.2017 Antrag nach § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der BV Inne n- stadt zu setzen: „Mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit auf Kölner Straßen und Plätzen“ Ordnungsdienst vor Ort stärken – 100 zusätzliche Ordnungskräfte für die Veedel Präambel Die Sicherheit und das subjektive Sicherheitsempfinden der Kölnerinnen und Kölner hängen ganz entscheidend von der Sichtbarkeit und Ansprechbarkeit der Polizei und der Ordnungskräfte vor Ort ab. De r Kölner Polizeipräsident hat das erkannt und verstärkt offensiv die Sichtbarkeit der Polizei in der Innenstadt, da dieser Bereich das Entree zur Stadt ist und ihm der besondere Augenmerk der Öffentlichkeit gilt. Jüngst hat er in dem Zusammenhang die Einrichtung einer zusätzlichen Polizeiwache am Dom angekündigt sowie eine stärkere – d.h. personalintensivere – Zusammenarbeit mit dem Kölner Ordnungsamt eingefordert. Dieser Fokus auf das Areal rund um den Dom und den Hauptbahnhof darf aber nicht dazu führen, dass die anderen (innenstädtischen) Veedel vernachlässigt werden, indem die vorhandenen personellen Sicherheitsressourcen auf einen kleinen Bereich konzentriert werden. Beschluss: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sollen in den Ve edeln das „Gesicht“ der Stadtverwaltung für Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung sein. Die Verwaltung wird deshalb beauftragt, den Ordnungsdienst in den Bezirken auszubauen und neben einer deutlichen Präsenz im Innenstadtbereich auch in den Veedeln durch Sch affung von mindestens 100 neuen Stellen personell zu verstärken. Diese zusätzlichen Mitarbeiterinnen SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln fon 0221. 221 913 03 fax 0221. 221 913 01 mail SPD-BV1@stadt -koeln.de web www.koelnspd.de - 2 - und Mitarbeiter sollen auf die einzelnen Stadtbezirke verteilt und diesen zuständigkeitshalber fest zugeordnet werden. Die konkrete Personalstärke, mindest ens jedoch 10 Ordnungsdienstkräfte pro Stadtbezirk, ist so zu bemessen, dass eine Präsenz und Erreichbarkeit unter der Woche und am Wochenende auch außerhalb der regelmäßigen Dienstzeiten im Veedel gewährleistet ist. Begründung: 1. Mehr Sicherheit in den Veedeln: Kernelement für die Steigerung der objektiven Sicherheit und des subjektiven Sicherheits- und Ordnungsempfindens ist die Stärkung der Präsenz von Ordnungskräften auf den Kölner Straßen und Plätzen. Es muss gewährleistet sein, dass die bestehenden Regeln im gesamten Gebiet der Innenstadt (und natürlich auch darüber hinaus) eingehalten und regelwidriges Verhalten konsequent geahndet wird. Die Stadt muss mehr Verantwortung für die Einhaltung von Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum übernehmen. Die Aufstockung des Ordnungsdienstes um 100 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war nur ein erster Schritt. Gerade dort, wo die Menschen wohnen und leben, erleben die Kölnerinnen und Kölner die tägliche Unsicherheit und Verwahrlosung des Straße nbildes als besonders problematisch. Die personelle Ausstattung des Bezirksordnungsdienstes muss deshalb so bemessen sein, dass auch tatsächlich eine höhere Präsenz in den Veedeln gewährleistet ist. Die Außendienstkräfte müssen auch tatsächlich auf die Str aße kommen und von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen werden können. 2. Sicherheit und Sauberkeit für alle: Die Anforderungen und die Bedürfnislage sind in den Vierteln durchaus unterschiedlich gewichtet – in einigen Veedeln spielt das Thema Straßenprostitution eine größere Rolle, in anderen sind es Ruhestörungen, Schrottfahrräder oder die Wildpinkelei. Allen gemein ist der Bedarf nach mehr Präsenz und Ansprechbarkeit – jemanden, der sein Veedel kennt, dort verankert ist, nach dem Rechten sieht und d em Thema Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung ein Gesicht gibt. 3. Ansprechbar rund um die Uhr: Das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Sicherheit im Veedel endet nicht um 17:00 Uhr. Es ist wichtig, dass die Ordnungskräfte im Veedel auch außerhalb der regelmäßigen Geschäftszeiten Präsenz zeigen und insbesondere in diesen Zeiten aktiv und initiativ auf Regelverstöße reagieren können. Die Themen Ruhestörung und Einhaltung des Nichtraucherschutzes etc. spielen naturgemäß an den Wochenenden und in den Abendstunden eine größere Rolle. Es darf nicht dem reinen Zufall oder der Meldung von Bürgerinnen und Bürgern überlassen werden, ob entsprechende Verstöße erfasst und geahndet werden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Dr. Regina Börschel
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungOrte (1)
- Ludwigstraße 8
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0589/2017
- Typ
- Antrag nach § 3 BV1 (SPD)
- Datum
- 13.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27