1206/2026
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der BV6 zur Mitteilung Kreuzfeld/ Olympia 0500/2026
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Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)
3027 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VI/612 Vorlagen-Nummer 1206/2026 Freigabedatum 27.04.2026 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.05.2026 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der BV6 zur Mitteilung Kreuzfeld/ Olympia 0500/2026: Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld - hier: Mitteilung zum Sachstand der Technischen Masterplanung und zum weiteren Vorgehen in Bezug auf die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele Die Mitteilung der Verwaltung liegt vor. Bezirksvertreterin Frau Herrmann nimmt Stellung zur Mitteilung. Bezirksvertreter Herr Busch bittet um Beantwortung folgender Nachfrage: Wie kann eine Beschleunigung des Kreuzfeldes beschleunigt werden, sollten die Olympischen Spiele erst 2044 stattfinden sollen, dann wären die Gebäude bereits 10 Jahre gebaut, oder Kreuzfeld wäre in dieser Zeit in Interim Stadtteil, bei dem die Bevölkerung über 10 Jahre auf einer Baustelle wohnen würde? Antwort der Verwaltung: Der bisherige Aufsiedlungszeitraum Kreuzfelds ist nach erfolgreicher Planrechtsschaffung ab- schnittsweise zwischen 2032 und 2040 avisiert. Dies bedeutet, dass in diesem Zeitraum fort- laufend Wohneinheiten bezogen werden könnten. Eine finale Fertigstellung von baulichen und Freianlagen wäre aber erst Anfang der 2040-er Jahre zu erwarten. Bestandteil der Planung Kreuzfelds ist allerdings, dass geplante übergeordnete und in ver- schiedener Trägerverantwortlichkeit liegende Infrastrukturmaßnahmen wie der in Landesver- antwortung stehende Ausbau des Blumenbergswegs und die gemeinsam mit der Deutschen Bahn und go.Rheinland zu ertüchtigende S-Bahn-Station Blumenberg, in einem zeitlichen Ein- klang realisiert werden können. Grundsätzlich sind die Olympischen und Paralympischen Spiele damit – unabhängig vom Austragungsjahr 2036/40/44 - eine Chance und ein Katalysator für die Gesamtprojektentwick- lung, verbunden mit der Ertüchtigung übergeordneter, infrastruktureller Bedarfe im Kölner Nor- den, auf welche die Stadt Köln nur mittelbar Einfluss hat (S-Bahn Blumenberg, Blumenbergs- weg). Im Falle einer positiven Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Be- werbung KölnRheinRuhr im September 2026 und des Internationalen Olympischen Komitees ab 2027 folgend würde die Kreuzfeld-Planung fokussierter mit Olympischen und Paralympi- schen Anforderungen übereingebracht werden. Die notwendigen Infrastrukturen sollen zum Zeitpunkt der Austragung der Spiele bereitgestellt werden und langfristig in die Kölner Stadt- struktur übergehen. Damit kann ein funktionaler Mehrwert für die Stadt Köln, insbesondere den Kölner Norden, sowie Wohnraum in unterschiedlichen Segmenten geschaffen werden. 2 Eine vorherige und übergangsweise Nutzung von zu schaffenden Wohneinheiten des Olympi- schen Dorfes vor einer möglichen Austragung Olympischer/ Paralympischer Spiele ist derzeit nicht Bestandteil der Planung bzw. der weiteren Überlegungen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1206/2026
- Typ
- Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV)
- Datum
- 28.04.2026
- Erstellt
- 23.04.2026 16:29