V/0546/2010
Umstellung der Sperrgutabfuhr auf ein Abrufsystem
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Anlage 3
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Anlage 3 zur Vorlage V/0546/2010 -Umstellung der Sperrgutabfuhr auf ein Abrufsystem- Vergleich der Sperrgutabfuhr in den 30 einwohnerstärksten Städten Deutschlands- Stadt Ein- wohner Termin- begrenzung Sperrgut auf Abruf Sperrgut als Straßen- sammlung Berlin 3.431.675 nein pro Termin bis 5 cbm gebührenpflichtig 25,00 €; jeder weitere cbm 5,00 € Hamburg 1.772.100 nein pro Termin bis 8 cbm gebührenplichtig 35,00 € bzw. 41,00 € je nach Zahlungsart; jeder weitere cbm 5,00 € München 1.326.807 nein je angefangene 15 Minuten Abholzeit 27,00 € Köln 995.420 nein bis 3 cbm, kostenlos Frankfurt am Main 664.838 nein pro Termin 10 cbm kostenlos Stuttgart 600.068 2x im Jahr kostenlos, haushaltsübliche Mengen Dortmund 584.412 nein pro Termin und Haushalt gebührenplichtig 20,00 € Düsseldorf 584.217 nein max. 2 cbm kostenlos; darüber hinaus pro cbm 80,00 € Essen 579.759 nein kostenlos, haushaltsübliche Mengen Bremen 547.360 1x im Jahr kostenlos; jede weitere Abfuhr kostet 67,00 € Hannover 519.619 nein pro Termin in haushaltsüblichen Mengen bis max. 5 cbm kostenlos Leipzig 515.469 nein pro Termin max. 4 cbm gebührenplichtig Abrechnung über Sperrmüllwertmarken a´ 21,00 € Dresden 512.234 12x im Jahr max. 2 cbm kostenpflichtig 20,00 € , über 2 cbm Selbstanlieferung Nürnberg 503.638 1x im Jahr kostenlos; haushaltsübliche Mengen Stadt Ein- wohner Termin- begrenzung Sperrgut auf Abruf Sperrgut als Straßen- sammlung Duisburg 494.048 nein kostenlos Bochum 378.596 1x im Jahr kostenlos Wuppertal 353.308 4x im Jahr Bielefeld 323.615 nein pro Abfuhr 28,00 € Bonn 317.949 4x im Jahr Mannheim 311.342 1x im Jahr max. 8 cbm; jede weitere Abfuhr gegen Gebühr Karlsruhe 290.736 2x im Jahr Wiesbaden 276.742 nein nach Bedarf, kostenlos Münster 273.875 12x im Jahr Augsburg 263.313 nein 15,00 € je angefangene 20 Minuten Ladezeit Gelsenkirchen 262.063 nein kostenlos Aachen 259.269 nein kostenlos Mönchen- gladbach 258.848 nein max. 5 cbm und Gegenstände dürfen nicht länger als 2,00 m sein Braunschweig 246.012 nein pro Abfuhr 15,00 € Chemnitz 243.880 max. 2 cbm 1x im Jahr Kiel 237.579 2x im Jahr max. 20 Teile kostenlos; darüber hinaus gebührenpflichtig
Anlage 1
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Anlage 1 zur Vorlage V/0546/2010 -Umstellung der Sperrgutabfuhr auf ein Abrufsystem- –Erfahrungsberichte anderer Kommunen zum Thema „Sperrgut auf Abruf - Auszug Erfahrungsbericht Halle an der Saale Neues Erfassungssystem für Sperrmüll aus privaten Haushalten Sperrmüllentsorgung auf Bestellung über die Abrufkarte Mit Beginn des Jahres 2005 wurde die Sperrmüllentsorgung für Privathaushalte im Stadtgebiet von Halle (Saale) von der bis dahin praktizierten gebietsweisen Straßeneinsammlung auf eine Abholung auf Bestellung mittels Abrufkarte umgestellt. Die wichtigste Zielvorgabe dieser Systemänderung war es, die teilweise übergroßen Sperrmüllberge mit den daraus resultierenden negativen Folgen einzudämmen. So kam es während der gebietsweisen Einsammlung immer wieder zu Verunreinigungen und Behinderungen auf Gehwegen und angrenzenden Fahrbahnen. Außerdem wurden im Rahmen der Sperrmüllaktion auch regelmäßig Grünflächen in Mitleidenschaft gezogen. Weitere Probleme bereitete die Zunahme des organisierten Durchsuchens des Sperrmülls nach brauchbaren, verkäuflichen Gegenständen. (…) Mit dem neu eingeführten System erhält jeder H aushalt die Möglichkeit, die Abholung seines Sperrmülls terminlich den eigenen Bedürfnissen anzupassen. (…) Die Sperrmüllabfuhr auf Bestellung mittels Abrufkarte kann pro Haus halt einmal im Jahr ohne zusätzliche Gebühren bis zu einer Menge von fünf Kubikmetern genutzt werden. Dazu ist eine vorgedruckte Karte auszufüllen, auf der Anzahl und Art der zu entsorgenden Gegenstände vermerkt werden. Die Abrufkarte ist an verschiedenen zentralen Stellen im Stadtgebiet oder direkt bei den Fahrern der Müllfahrzeuge erhältlich. Außerdem kann die Karte auf den Stadtseiten im Internet unter www.halle.de heruntergeladen werden. Die Karte ist unterschrieben an die Stadtwirtschaft GmbH Halle zu schicken. Nach deren Eingang wird dem Antragsteller der innerhalb der nächsten vier Wochen liegende Entsorgungstermin mitgeteilt. Die Vereinbarung eines individuellen Sondertermins für die Sperrmüllabfuhr ist gegen Zahlung einer Gebühr von 15 Euro ebenfalls möglich. Für die Vermieter von Mehrfamilienhäusern besteht die Möglichkeit, die Sperrmüllentsorgung für ihre Mieter gemeinsam durchführen zu lassen. In diesem Fall schickt der Grundstückseigentümer die ausgefüllten Abrufkarten seiner Mieter zusammen mit einem entsprechenden Vermerk an die Stadtwirtschaft. Diese verwaltet alle eingehenden Aufträge und koordiniert die Terminvergabe. Ausgenommen von dieser Verfahrensweise sind allerdings die Bewohner von Großwohnanlagen. Hier wurden spezielle Sonderregelungen vereinbart, die an anderer Stelle noch näher erläutert werden. Abrufkarte für Sperrmüll Eine Nutzung der Abrufkarte für Sperrmüll ist nicht möglich, wenn eine größere Menge als fünf Kubikmeter entsorgt werden muss beziehu ngsweise der Sperrmüll häufiger als einmal pro Jahr abgeholt werden soll. Dies würde beispielsweise bei einer Haushaltsauflösung zutreffen. In diesem Fall kann eine gebührenpflichtige Sperrmüllentsorgung mit Container oder Pressfahrzeug bei der Stadtwirtschaft GmbH Halle schriftlich, per Fax oder persönlich beantragt werden. Der abgeholte Sperrmüll wird verwogen und entsprechend der geltenden Gebührensätze in Rechnung gestellt. Neben der Abholung auf Bestellung ist die Selbstanlieferung von Kleinmengen Sperrmüll aus privaten Haushaltungen an den Wertstoffmärkten der Stadtwirtschaft möglich. Allerdings ist die Anlieferung nur bis zu einer Menge von einem Kubikmeter kostenfrei. Dennoch können auch größere Sperrmüllmengen abgegeben werden. Dies ist dann jedoch gebührenpflichtig. Vorbereitung der Systemumstellung Der Auslöser für die Änderung des Entsorgungssystems waren neben den bereits in der Einleitung dargestellten Problemen zwei größere Sperrmüllbrände während der Straßensammlung im Laufe des Jahres 2003. Dazu häuften sich die Beschwerden über tagelang herumliegenden Müll auf den Gehwegen, der förmlich zum Durchwühlen einlud. Des Weiteren nutzten zunehmend bestens organisierte Gruppen die öffentlich bekannt gegebenen Entsorgungstouren, um zielgerichtet für sie gewinnbringende Gegenstände abzutransportieren. Leider bedienten sich einige Bürger immer öfte r der Anonymität des Erfassungssystems, um sich mit wenig Aufwand und ohne Kosten von allem Unbrauchbarem bequem zu trennen. Dazu gehörten vor allem auch viele sperrmüllfremde Gegenstände. Die Verursacher für die Vermüllungen waren in der Regel nicht zu ermitteln. Aufgrund der aufgeführten Missstände wurde dem Fachbereich Umwelt Anfang 2004 der Auftrag erteilt, ein neues Erfassungssystem mit folgenden Zielvorgaben vorzubereiten: 1. keine Erhöhung der Gesamt-Kosten für die Sperrmüllerfassung (Sammlung, Transport und Annahme) 2. mehr Sauberkeit, keine sperrmüllfremden Gegenstände und illegalen Ablagerungen 3. bürgerfreundliche und flexible Angebote 4. den besonderen Anforderungen an Großwohnanlagen Rechnung tragend 5. überschaubarer Verwaltungsaufwand für Stadt und Stadtwirtschaft GmbH Halle 6. keine kostenlosen Entsorgungen aus dem Gewerbe und aus dem Umland zulasten der halleschen Haushalte sowohl bei der Einsammlung als auch bei Selbstanlieferung auf den Wertstoffmärkten 7. eine in sich stimmende Gebührenstruktur bei den Sperrmüllentsorgungsangeboten 8. Einflussnahme auf die Sperrmüllströme Zur besseren Orientierung wurde sich zuerst bei 17 Städten in Deutschland mit einer vergleichbaren Einwohnerzahl wie Halle informiert, welches System der Sperrmülleinsammlung dort praktiziert wird. Dabei ergab sich, dass nur noch in zwei Städten die Sperrmüllabholung durch Straßensammlung nach vorgegebenem Termin erfolgt. Die meisten Städte realisieren die Einsammlung nach Bestellsystem in Kombination mit Selbstanlieferungen. Mit besonderem Interesse wurde das Sammelsystem der Stadt Magdeburg betrachtet, da es hier seitens des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes bereits Erfahrungen mit dem Entsorgen von Großwohnanlagen gab. Durch eine sorgfältige Analyse der Magdeburger Erkenntnisse ließen sich im Vorfeld bereits mögliche Fehler vermeiden. So wurden die großen halleschen Wohnungsunternehmen früh in die Planungen einbezogen. Von deren Seite gab es anfänglich erhebliche Bedenken bezüglich des Umgangs mit den Abrufkarten. (…) In gemeinsamen Gesprächen zwischen Vertretern der Stadtwirtschaft, des Fachbereiches Umwelt und der großen Wohnungsunternehmen konnte eine spezielle Lösung für die Mieter in Großwohnanlagen (hauptsächlich die Neubaugebiete Neustadt, Südstadt und Silberhöhe) gefunden werden. (…) Nach zahlreichen Diskussionen in den politischen Gremien sprach sich eine große Mehrheit für den Systemwechsel bei der Sperrmülleinsammlung aus. Danach wurden die neuen Regelungen Bestandteil der ab dem Jahr 2005 geltenden Abfallwirtschafts- und Abfallgebührensatzung der Stadt Halle (Saale). Auswertung Nach einem reichlichen Jahr Sperrmüllabholung auf Bestellung per Abrufkarte kann eine positive Bilanz gezogen werden. Durch die geänderte Logistik verringerten sich die in der Vergangenheit aufgetretenen Beeinträchtigungen und Missstände auf ein Minimum. Neben dem ordentlicheren Stadtbild konnte zugleich auch den abfallrechtlichen Zielsetzungen durch eine nunmehr mögliche genaue Trennung von wirklichem Sperrmüll, Wertstoffen und Restmüll Rechnung getragen werden. Die Menge und Sortenreinheit des bereitgestellten Sperrmülls hat sich im Laufe des Jahres 2005 erheblich verbessert. Sperrmüllfremde Gegenstände waren kaum noch vorhanden. Auch die Obergrenze von fünf Kubikmetern wurde in den meisten Fällen eingehalten. Natürlich traten ab und zu noch kleinere Probleme auf, wenn sich der ordnungsgemäß bereitgestellte Sperrmüll über Nacht auf wundersame Weise vermehrte. Die Hinweise und Beratung seitens der Mitarbeiter der Auftragsannahme der Stadtwirtschaft, der Sperrmüllabfahrer vor Ort sowie der Abfallberater des Fachbereiches Umwelt zeigen eine erfreuliche Wirkung. Entsorgung von privaten Haushalten auf Abrufkarte Die Resonanz der halleschen Bevölkerung auf das neue Sammelsystem war in den meisten Fällen durch eine Zustimmung gekennzeichnet, da jeder Bürger nun selbst über den Zeitpunkt seiner Sperrmüllentsorgung bestimmen kann. Die Tourenplanung seitens der Stadtwirtschaft erfolgte immer satzungsgemäß innerhalb von vier Wochen. In vielen Fällen konnte eine Abholung sogar wesentlich eher realisiert werden. (…) Im Jahr 2005 nutzten insgesamt 3066 Haushalte die neue Möglichkeit der Sperrmüllentsorgung auf Abruf. Immerhin 2719 Haushalte davon machten von einem Sondertermin auf der Abrufkarte Gebrauch, obwohl sie dafür die Termingebühr in Höhe von 15,00 € zahlen mussten. (…) Trotz umfangreicher Informationen auf der Abrufkarte waren immer wieder sperrmüllfremde Abfälle zur Entsorgung auf der Karte eingetragen. Anfänglich riefen die Mitarbeiter der Stadtwirtschaft diese Antragsteller zurück und informierten sie, dass die auf der Abrufkarte angegebenen Dinge (z. B. Restmüll, Bauabfall, Schadstoff, elektrische Altgeräte) kein Sperrmüll sind und deshalb nicht zum Termin mitgenommen werden. Gleichzeitig wurden die richtigen Entsorgungswege für diese Sachen aufgezeigt. Um diesen Aufwand zu minimieren wurde eine Informationskarte vom Kundendienst erarbeitet und den Bürgern vor dem Entsorgungstermin zugesandt. Sonderlösung für Großwohnanlagen Auch diese Art der Entsorgung erfolgte ordnungsgemäß anhand der zu Jahresbeginn zwischen Wohnungsgesellschaften und Stadtwirtschaft abgestimmten Termine. (…) Auch aus logistischer und wirtschaftlicher Sicht war die gemeinsame Sperrmüllentsorgung von Großwohnanlagen ein voller Erfolg. Zumal bei den beteiligten Wohngrundstücken alles wesentlich unproblematischer verlief, als noch in den Vorjahren im Rahmen der gebietsweisen Straßeneinsammlung. Etwas kompliziert wurde es lediglich dann, wenn Wohngrundstücke von den Wohnungsunternehmen für eine gemeinsame Sperrmüllentsorgung angemeldet waren, einzelne Mieter aber trotzdem auf Abrufkarte entsorgen lassen wollten. Hier gelang es der Stadtwirtschaft GmbH Halle in jedem Fall eine zufrieden stellende Lösung zu vereinbaren. Diese beinhaltete entweder die Selbstanlieferung bei einem der Wertstoffmärkte, die Einlagerung bis zur nächsten Aktion oder eine kostenpflichtige Entsorgung. (…) Fazit Die Umstellung der Sperrmüllentsorgung von der gebietsweisen Straßeneinsammlung zur Abholung auf Bestellung mittels Abrufkarte hat sich in der Praxis bewährt. Das neue System wird für die Privathaushalte im halleschen Stadtgebiet fortgeführt. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Pressemitteilung Abfallwirtschaft Mannheim Stand: 29.Jan.2010 Umstellung auf das neue Bestellsystem verläuft reibungslos Seit ersten Januar gibt es in Mannheim die Sperrmüllabfuhr nur noch auf Bestellung. Die Abfallwirtschaft Mannheim war mit der Umstellung vom Straßensperrmüll zu einem Abrufsystem dem Beispiel zahlreicher Städte gefolgt. Eine erste Bilanz fällt positiv aus. Der Sperrmüll auf Abruf wird von den Mannheimer Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen, die Resonanz der Kunden ist erfreulich positiv. Sie schätzen vor allem die Flexibilität des Bestellsystems. Die Abfallwirtschaft Mannheim ist mit der Einführung des neuen Systems sehr zufrieden. Dank einer umfassenden organisatorischen Vorbereitung und intensiver Öffentlichkeitsarbeit verlief die Umstellung zum Jahreswechsel reibungslos. Unter der eigens geschaffenen Hotline 293-7000 gehen täglich bis zu 500 Anrufe von Kunden ein, die einen Sperrmüllauftrag erteilen oder sich auch über andere Themen informieren wollen. Durchschnittlich verzeichnet die Abfallwirtschaft Mannheim 60 Aufträge am Tag. Dabei bestellen 94 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Sperrmullabfuhr telefonisch und nur jeweils drei Prozent per E-Mail oder Bestellkarte. Im Regelfall erhält der Besteller einen Termin innerhalb von zwei bis drei Wochen. Zweimal im Jahr ist dieser Service jeweils bis zu vier Kubikmeter kostenlos. Jeder Zehnte macht von dem Service Gebrauch, gegen Gebühr einen kurzfristigen Termin innerhalb von drei Tagen zu vereinbaren oder – ebenfalls gegen Gebühr – Mehrmengen anzumelden. Von der Umstellung auf das Abrufsystem hatte sich die Abfallwirtschaft vor allem auch eine nachhaltige Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt erhofft. Dieses Ziel konnte erreicht werden. Durch die Anmeldemöglichkeit werden deutlich weniger nicht zum Sperrmüll gehörende Abfälle herausgestellt. Das Durchwühlen und Verstreuen des Sperrmülls durch professionelle Sammler wurde weitgehend eingedämmt. Allerdings kommt es noch immer vereinzelt zur unzulässigen Wegnahme von Schrottanteilen. Da der Abfallwirtschaft Mannheim und damit dem Gebührenzahler hierdurch Einnahmen verloren gehen, werden gewerbliche Sammler, die Sperrmüll entwenden, zur Anzeige gebracht. Für entsprechende Hinweise ist die Abfallwirtschaft Mannheim dankbar. Auszug Pressemitteilung WZV (Wege-Zweckverband) Segeberg Mit moderner Kommunikation alte Möbel schnell entsorgen Sperrmüllabholung nach Bedarf läuft bestens Entscheidungen ohne Risiko gibt es nicht – und so waren die Profis in Orange sehr gespannt darauf, wie der neue Service „Sperrmüllabholung nach Bedarf“, den die WZV- Verbandsversammlung im letzten Jahr für alle Städte und Gemeinden im Kreis Segeberg (ohne Norderstedt) beschlossen hatte, bei den Kunden ankommen würde. „Goldrichtig!“ – stellt Logistikleiterin Katja Finnern fest. Das Horten von Sperrmüll und das Warten auf den festen Abholtermin ist seit Januar vorbei. Die aktuelle Statistik macht die Wünsche der Kunden deutlich: Bei Eis und Schnee ist die Sperrmüll-, Altmetall- und Elektrogeräteabholung nicht so gefragt. Nur 1 200 Kunden haben in den ersten drei Monaten Sperrmüll abholen lassen. Doch sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, geht es los mit dem Aufräumen und Entrümpeln: Allein in den ersten Aprilwochen haben 1 400 Kunden eine Sperrmüllabholung bestellt - also mehr Kunden als in den ersten drei Monaten des Jahres zusammen. Das Service-Team aus Svenja Böttger, Carina Sternberg und Anne Peters, nimmt die Bestellungen auf. Bei der Sperrmüllhotline 04551-909190 gibt es bei der Bestellung gleich eine Beratung darüber, was beim Sperrmüll mitgenommen wird. Und, zur großen Freude der Kunden, auch sofort einen Termin. Wer genau weiß, was zum Sperrmüll zählt und auch spät abends noch eine Sperrmüllbestellung aufgeben möchte, hat über das Internet www.wzv.de jederzeit die Möglichkeit. Auch hier kann man sich aus mehreren Terminen den Passenden heraussuchen. „Die Qualität des Sperrmülls hat sich erheblich verbessert.“ stellt der Leiter der Abfallwirtschaft Torsten Höppner zufrieden fest. „Sogar die Sperrmüllfledderei ist vorbei. In den Wohngebieten ist wieder ruhig, wir bekommen wieder unzerstörte Elektrogeräte für die Wiederverwertung und eine weitgehende Verwertung des restlichen Sperrmülls ist wieder möglich.“ Sperrmüll, Altmetalle und Elektrohausgeräte werden einmal im Jahr kostenfrei abgeholt. Je 120 Liter Restmüllvolumen holt der WZV zwei Kubikmeter Sperrmüll gebührenfrei und zusätzlich Haushaltselektrogeräte und Altmetalle ab. Bewohner von Mehrfamilienhäusern müssen die Sperrmüllabholung vom Eigentümer oder den Verwaltungsgesellschaften anmelden lassen. Um die Abfuhr zu erleichtern stellt der WZV bei großen Wohneinheiten dann nach Absprache Container auf. Bei Carina Sternberg und Svenja Böttger steht das Telefon im WZV Service-Center selten still. Sie beantworten alle Fragen rund um den Sperrmüll und nehmen die telefonischen Bestellungen an. Für Eilige ist das Internet der bequemere und schnellere Weg.
Anlage 2
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Anlage 2 zur Vorlage V/0546/2010 -Umstellung der Sperrgutabfuhr auf ein Abrufsystem- Presseauszüge und Pressemitteilungen anderer Kommunen zum Thema „Sperrgut auf Abruf“ Auszug Hamburger Abendblatt vom 18.06.2010 Schluss mit dem Straßen-Siff! Von Heike Linde-Lembke 18. Juni 2010 CDU, FDP und die Linke beschließen die Sperrmüllabfuhr auf Abruf im Norderstedter Umweltausschuss Norderstedt. Schluss mit dem wilden Sperrmüll-Chaos auf Norderstedts Straßen. Die Sperrmüll-Abfuhr wird ab 1. Januar 2011 gestrichen. Die Strauchwerk-Abholung bleibt. Das ist das Ergebnis einer langen Diskussion im Norderstedter Umwelt-Ausschuss. Mit sechs Ja- Stimmen der CDU, den Linken und einer Stimme der FDP wurde der Antrag auf Einsammlung von Sperrgut auf Abruf und Beibehaltung der Strauchgut-Abfuhr ab 2011 angenommen. Sechs Ausschussmitglieder von SPD und GALiN stimmten dagegen. Zweimal jährlich können die Norderstedter ihren Sperrmüll abholen lassen - kostenfrei. Diese Regelung soll vorerst drei Jahre gelten (…). Sybille Hahn von der SPD monierte vor allem, dass beim Sperrmüll auf Abruf mehrere Müllfahrzeuge ausrücken müssten. "Je nach Sperrmüllart würden die dann hintereinander herfahren", sagt die SPD-Stadtvertreterin. "Das machen wir bei den jetzigen Sperrmüllsammlungen auch schon", konterte Martin Sandhof vom Norderstedter Betriebsamt, der das neue Sperrmüllkonzept vorstellte. Sandhof holte seinen Kollegen Torsten Höppner zur Argumentationshilfe. Der Bereichsleiter der Abfallwirtschaft beim Wege- Zweckverband des Kreises Segeberg (WZV) berichtete über die Erfahrungen des WZV, der in den 94 Mitgliedsgemeinden des WZV seit 1. Januar 2010 den Sperrmüll auf Abruf eingeführt habe. Die meisten "Sperrmüll-Fledderer" sind gewerbliche Händler "Seitdem haben wir auch weniger Diebstahl zu verzeichnen, was gerade an Sperrmülltagen der Fall war. Es fehlten beispielsweise Fahrräder und Kinderwagen", sagte Höppner. Sybille Hahn verbat sich diese Vermutung, die Müllsammler aus Osteuropa als Diebe hinzustellen. "Unsere Polizei hat festgestellt, dass sich Diebstähle gerade zur öffentlichen Sperrmüllzeit gehäuft haben", sagte Höppner. Er habe auch festgestellt, dass die wenigsten "Sperrmüll- Fledderer" Bedürftige seien, die sich ihre Wohnzimmereinrichtung aus den Abfallhaufen anderer Bürger holen, sondern gewerbliche Händler und deren Müllsammler. Die Kleinlaster, die durch die Sperrmüllstraßen fahren und Tische, Stühle, Sofas und Betten, PCs, Fernsehgeräte bis zu versifften Terrakotta-Töpfen aufladen, würden sich an einem Ort mit einem großen Lkw treffen, das Sammelgut umladen, ihren Sammellohn kassieren und das für sie Wertlose in der Landschaft entsorgen. "Seit wir den Sperrmüll auf Abruf haben, ist es mit den Müllhaufen in der Landschaft vorbei", sagte Höppner. (…) --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auszug Pressemitteilung Landkreis Gießen Sperrmüll auf Abruf läuft als neuer Modellversuch in Lich und Wettenberg Abfallwirtschaftsdezernent Stefan Becker gibt bekannt, dass ab 2007 im Landkreis Gießen das System „Sperrmüll auf Abruf“ eingeführt wird. Für die Stadt Lich sowie die Gemeinde Wettenberg wurde das System probeweise schon ab Januar 2006 eingeführt. (…) Das neue System funktioniert ganz einfach: Bürgerinnen und Bürger, die Sperrmüll loswerden wollen, rufen die Service-Telefonnummer des Landkreises unter 01 80/11 22 333 an und zählen die Teile auf, die entsorgt werden wollen. Man erhält dann einen Abfuhrtermin. Am Abfuhrtag sollte der Sperrmüll dann bis 6 Uhr morgens auf den Bürgersteig stehen. Becker weist die Bevölkerung ferner darauf hin, dass der Sperrmüll von unterschiedlichen Fahrzeugen abgeholt wird. Es sind deshalb zeitliche Verzögerungen bei der Abholung möglich. Service und Entsorgung sind für haushaltsübliche Mengen kostenfrei. Sollte einmal mehr anfallen – beispielsweise bei Entrümpelungen oder Haushaltsauflösungen – so empfiehlt der Abfallwirtschaftsdezernent, einen Container zu mieten oder den Sperrmüll gegen Gebühr zum Abfallwirtschaftszentrum (Lahnstrasse 220) in Gießen zu bringen. Bei der Entsorgung der Elektrogeräte gibt es keine Änderungen und bleibt alles beim Alten. Anlass für die geplante Umstellung sind zwei wesentliche Aspekte: Zum einen sollen die zu Recht immer stärker kritisierten Zustände an Sperrmüll-Abfuhrtagen in den Kreisgemeinden der Vergangenheit angehören. Weil Termine künftig nicht mehr veröffentlicht, sondern der betroffenen Bevölkerung auf Anmeldung mitgeteilt werden, wird die Anreise professioneller Sperrmüll-Sammler entfallen. Andererseits will man durch das neue System auch eine bessere Trennung des Abfalles erreichen, um Kosten bei der Entsorgung zu sparen. Auszug Pressemitteilung Landkreis Tuttlingen Landkreis Tuttlingen Die Umstellung der Sperrmüllabfuhr von der Straßensammlung auf die Abholung auf Abruf ist gelungen. So wurden im Jahr 2007 ca. 5000 Sperrmüllanmeldungen von unserer Abfuhrfirma bearbeitet und abgefahren. Das kreisweit organisierte Durchwühlen der Sperrmüllberge in den Gemeinden gehört damit endgültig der Vergangenheit an. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Pressemitteilung Landkreis Bamberg Sperrmüllsammlung auch weiterhin zweimal jährlich - ohne Zusatzkosten "Sperrmüll auf Abruf" ist das Thema des fünften und vorletzten Teils unserer Informationsserie zum neuen Abfallwirtschaftskonzept 2004. Vorab das Wichtigste: Auch ab dem kommenden Jahr hat jeder Haushalt im Landkreis Bamberg die Möglichkeit, 2 x pro Jahr sperrige Abfälle zur Abholung bereit zu stellen. Zusätzliche Gebühren werden dafür nicht erhoben. Der einzige Unterschied zum bisherigen System besteht darin, dass die Abholung vorher im Landratsamt angemeldet werden muss. Dafür wird es verschiedene Möglichkeiten geben. Warum "Sperrmüll auf Abruf"? Das bisherige System der Straßensammlungen mit zwei festen Terminen pro Gemeinde hat einige Nachteile, denen mit der Umstellung "auf Abruf" begegnet werden soll. So sind die Mengen an brennbarem Sperrmüll in den letzten Jahren stark angestiegen (1992: 2.960 t, 2002: 4.500 t). Nicht zuletzt deshalb, weil Abfälle unkontrolliert und auch anonym bereitgestellt wurden. Durch die festen Termine, die bereits am Jahresanfang über den Abfuhrkalender bekannt gegeben werden, kommt es in den Städten, Märkten und Gemeinden des Landkreises immer wieder zu Problemen und Verunreinigungen im Zusammenhang mit "Sperrmülltouristen", die teilweise von weit her anreisen, um noch brauchbare Gegenstände zu finden. Zudem werden häufig von Unbekannten Gegenstände abgestellt, die eigentlich von der Sperrmüllsammlung ausgeschlossen sind, z.B. Kühlgeräte, Altreifen, Fernseher, usw.. Diese Abfälle müssen dann auf Kosten der Allgemeinheit nachträglich abgeholt und beseitigt werden. Wir halten das für ungerecht und haben deshalb im Rahmen der Planungen zum neuen Abfallwirtschaftskonzept nach einer Möglichkeit gesucht, um den genannten Nachteilen zukünftig entgegen zu wirken. Vorteile des Systems "auf Abruf" Mehr Bürgerservice durch kürzere Wartezeiten Einschränkung von unkontrollierter, anonymer Bereitstellung von Sperrmüll (dadurch Vermeidung von Entsorgungskosten, z.B. für ausgeschlossene Gegenstände) Weniger "Sperrmülltourismus", da die Termine nicht mehr im Voraus für alle Städte und Gemeinden bekannt gegeben werden. Keine Sperrmüllabholung von Grundstücken, die nicht an die Abfallwirtschaft des Landkreises Bamberg angeschlossen sind und daher auch keine Gebühren entrichten. Verbesserte Abfallberatung ist möglich. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auszüge aus dem Europaticker europaticker Herzogtum Lauenburg: Sperrmüll kommt künftig auf Abruf AWL stellt Abfuhrsystem um – Sperrmülltouristen soll Einhalt geboten werden Auch im kommenden Jahr hat jeder Haushalt im Kreis die Möglichkeit, sperrige Abfälle zur Abholung bereit zu stellen. Darauf weist die Abfallwirtschaft Herzogtum Lauenburg (AWL) hin. Der einzige Unterschied zur bisherigen Praxis besteht darin, dass die Abholung vorher bei uns angemeldet werden muss, erläutert Heide Liehmann, Pressesprecherin der AWL. Grund für die Umstellung: „Das bisherige System der Straßensammlung mit festen Terminen hat einige Nachteile, denen wir mit der Sperrmüllabfuhr auf Abruf begegnen wollen“, sagt die Abfallberaterin. Durch die festen Termine, die bereits am Jahresanfang in der Abfallfibel bekannt gegeben wurden, kam es in den Städten und Gemeinden des Landkreises immer wieder zu Problemen und Verunreinigungen im Zusammenhang mit "Sperrmülltouristen", die teilweise von weit her anreisen, um noch brauchbare Gegenstände zu finden. Zerfledderte Sperrmüllhaufen und verschandelte Ortsbilder werden mit der Umstellung der Vergangenheit angehören, hofft die AWL. Neben Sperrmüll wird ab 1. Januar 2007 auch großvolumiger Elektroschrott auf Abruf abgeholt. Dazu zählen z.B. Waschmaschinen, Elektroherde, Fernsehapparate und Kühlgeräte. Jeder Haushalt kann viermal im Jahr kostenlos die E-Schrott- und Sperrmüllabfuhr auf Abruf anfordern. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auszug Pressemitteilung Abfallwirtschaft Südholstein Mit Beginn des Jahres 2007 stellt die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) die Sperrmüllabfuhr im Kreisgebiet auf ein Abrufsystem um. Bis zu viermal im Jahr kann dann die Abholung von bis zu 3 m³ Sperrmüll angefordert werden. Außerdem kann 1 m³ Sperrmüll kostenlo s auf den Recyclinghöfen angeliefert werden. Grund der Änderung sind zunehmende Be schwerden über die Vermüllung der Landschaft. Zudem hofft die AWSH, durch das Abrufsystem das Problem der „Sperrmüllfledderer“ zu lösen. Bisher sind zum Teil ganze Straßenzüge am Vorabend der Sperrmüllabfuhr Ziel der Sperrmüllsammler, nicht selten bleiben wüste Müllberge zurück. Die AWSH denkt, dass die Umstellung daher auch im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist und steht Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auszug Bürgerinformaition Gemeinde Merchweiler (Saarland) Informationen zur geänderten Sperrmüllentsorgung ab 2006 Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger! ab dem 01. Januar 2006 wurde auf der Grundlage des Beschlusses des im Gemeinderat zuständigen Hauptausschusses vom 04. Januar 2005 in unserer Gemeinde von quartalsmäßiger Sperrmüllentsorgung auf eine Entsorgung der sperrigen Güter auf Abruf umgestellt. Dieses System wird auch in anderen Kommunen im Saarland praktiziert. Die Umstellung soll die Vermeidung des sogenannten „Mülltourismus“ zur Folge haben. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auszug Hamburger Abendblatt Sperrmüll nur noch auf Abruf Von Matthias Popien 27. Juni 2006 Stormarn: Die Zeit der Straßensammlungen endet im Dezember. Umweltausschuß beschließt Umstellung. Vorteil: Keine Abfallhaufen auf den Straßen. Bad Oldesloe. Im kommenden Jahr ist endgültig Schluß mit der Sperrmüll-Fledderei. Das straßenweise Einsammeln der Abfälle an festen Terminen gehört dann der Vergangenheit an. Ersetzt wird es durch ein Abrufsystem. Ein Telefonanruf bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft Stormarn (AWS) genügt. Maximal sechs Wochen später, so verspricht der AWS-Geschäftsführer Joachim Binder-Erhardt (57), wird der Sperrmüll abgeholt - kostenlos. Damit vollzieht Stormarn etwas, was die meisten anderen Kreise, Städte und Gemeinden schon hinter sich haben. Der Sperrmüll, früher ein Begriff, der Schatzsucher aller Art zum intensiven Studium der Müllhaufen am Straßenrand animierte, wird zur bedarfsgerechten Entsorgung - und damit jeglicher Faszination beraubt. Bedauerlich findet das kaum jemand mehr - auch nicht der Stormarner Umweltausschuß, der jetzt für das Abrufsystem votierte, das Anfang 2007 eingeführt wird. Ein Modellversuch in Glinde und einigen kleineren Gemeinden wie Braak, Witzhave und Stapelfeld hatte zuvor gezeigt, daß es funktioniert. Oft mußten die Straßen aufwendig gereinigt werden. Keine zerrissenen Müllhaufen, keine Lärmbelästigung durch Sperrmüllsammler. Besonders die Vermüllung hatte zu hohen Kosten geführt. Immer wieder mußten Straßen nach den Sperrmüllterminen aufwendig gereinigt werden. Auch die Abfuhr des Sperrmülls war nicht ganz einfach. Häufig wurde ganz normaler Restabfall neben das alte Sofa oder den Schrank gestellt. Erlaubt ist das nicht, die Urheber waren jedoch nur schwer festzustellen. Mit dem Abrufsystem soll das alles besser werden. Auszug Bürgerinformation Landkreis Fulda Bürgerinformation: Veränderungen bei der Abfallsammlung LANDKREIS FULDA. Ab 1. Juni gibt es in den Städten und Gemeinden im Landkreis Fulda einige Veränderungen bei der Müllentsorgung. (…) Sperrmüllabfuhr Die bisherigen Straßensammlungen für Sperrmüll werden zum 31. Mai 2010 eingestellt Aber auch künftig kann jeder Haushalt bis zu zwei Mal im Jahr gebührenfrei Sperrmüll abholen lassen. Um die bei der Straßensammlung in der Vergangenheit aufgetretenen Probleme zu verhindern, erfolgt die Sperrmüllsammlung ab Juni nicht mehr flächendeckend an zwei vorgegebenen Terminen im Jahr, sondern „auf Abruf“. Fulda. 31. Mai 2010 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Auszug Presemitteilung Kreisstadt Merzig Sperrmüll auf Abruf – bitte unbedingt beachten Seit 1. Januar 2009 ist in der gesamten Kreisstadt Merzig der „Sperrmüll auf Abruf“ eingeführt. Das neue System wird allgemein begrüßt. Da die Abfuhrtermine nicht veröffentlicht werden, wird der so genannte Sperrmülltourismus vermieden und gleichzeitig die Verschmutzung von ganzen Straßenzügen mit Abfällen, die nicht zum Sperrmüll gehören, erheblich verringert. Die Umstellung auf das neue System erfolgte größtenteils reibungslos.
Beschlussvorlage
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V/0546/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Umstellung der Sperrgutabfuhr auf ein Abrufsystem Beratungsfolge 09.09.2010 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung 09.09.2010 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 09.09.2010 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 09.09.2010 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 14.09.2010 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 14.09.2010 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 14.09.2010 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 29.09.2010 Hauptausschuss Vorberatung 29.09.2010 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem in 2008 eingeführten Abholsystem für die Elektro- großgerätesammlung auf Anforderung durch die Bürgerinnen und Bürger wird zur Erhöhung der Stadtsauberkeit auch für die übrige Sperrgutsammlung ein gebührenfreies Anforderungssystem eingeführt. Hierbei bleibt der Servicegrad von maximal 12 kostenfreien Sperrgutabfuhren für die Bürger zunächst erhalten. Die Einführung der Sperrgutabfuhr auf Abruf wird zunächst als zweijäh- riges Pilotprojekt durchgeführt. Nach Ablauf dieses Zeitraums entscheidet der Rat der Stadt Müns- ter endgültig über die Ausgestaltung der Sperrgutabfuhr in Münster. Die regelmäßige 4-wöchentliche Grünabfallsammlung bleibt als 4-wöchentliche Regelabfuhr un- verändert bestehen. Die AWM werden ermächtigt, die notwendigen satzungsrechtlichen Regelungen vorzubereiten und die erforderlichen administrativen Vorkehrungen ein schließlich einer intensiven Öffentlichkeitsar- beit für den Beginn einer Sperrgutsammlung auf Abruf ab dem 01.01.2011 zu treffen. II. Kosten/Folgekosten Es wird zur Kenntnis genommen, dass im Bereich der Abfuhrlogistik keine zusätzlichen Kosten anfallen, da sowohl Personal- als auch Fahrzeugbestand keine Änderung erfahren. Dauerhaft wird eine Senkung der Kosten im Logistikbereich angestrebt. Im Bereich der Verwaltung wird es in der Einführungsphase bedingt durch die Abwicklung der Abholung mittels Abruf-/Kartensystem ggf. eine geringe Kostensteigerung geben. Diese wird durch die Einsparung im Logistikbereich aufge- fangen. Vorlagen-Nr.: V/0546/2010 Auskunft erteilt: Herr Walterbusch Ruf: 60 52 22 E-Mail: walterbusch@awm.stadt- muenster.de Datum: 18.08.2010 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0546/2010 III. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Abdeckung durch Gebühren Begründung: Ausgangslage Seit vielen Jahren wird in der Stadt Münster die Sperrgutabfuhr im Rahmen einer periodischen Abfuhr durchgeführt. Das Stadtgebiet ist in insgesamt 20 Bezirke eingeteilt, denen ein entspre- chender Entsorgungstag zugeordnet ist (vom 1. Montag im Monat bis 4. Freitag im Monat). Somit erfolgt die Abfuhr an 20 Tagen im Monat. Bei dem bisher praktizierten 4-wöchentlichen Regelabfuhr-System für die Sperrgutsammlung sind in den letzten Jahren vermehrt sehr nachteilige Auswirkungen für die Stadtsauberkeit bis hin zur Beeinträchtigung bzw. Gefährdung des Fuß- und Radwegeverkehrs mit der Folge eines erhöhten Reinigungsaufwandes in der AWM-Stadtreinigung festzustellen: 1. Die entsprechenden Entsorgungstage werden zunehmend weniger eingehalten: Statt wie vorgeschrieben den Sperrmüll am Abend vor der Abfuhr bzw. am Abfuhrtag bis morgens um 7 Uhr vor der Haustür bereitzustellen, wird von Bürgern inzwischen häufig beklagt, dass von anderen Bewohnern Sperrgut schon mehrere Tage, in Ferienzeiten bis zu 2 Wochen vor dem Abfuhrtermin herausgestellt wird. In der Folge treten vermehrt Verunreinigungen durch spielende Kinder, Sperrgutsammler und auch Tiere auf. Zusätzlich wird überproporti- onal häufig in den Monaten, in denen ein Wochentag ein fünftes Mal vorhanden ist, Sperr- gut ohne Abfuhrtermin herausgestellt. 2. Des Weiteren sind inzwischen bei vielen, auch gewerblichen Sperrgutsammlern die Ab- fuhrbezirke der AWM bekannt. Dies führt dazu, dass am Vorabend der Sperrgutabfuhr bis in die Nachtstunden ein regelrechter „Sperrgutsuch- und -sammeltourismus“ mit Mopeds bis hin zu Kleintransportern in den Abfuhrbezirken stattfindet, der zu hohen Umwelt- und Lärmbelastungen führt. Zudem wird bereitgestelltes Sperrgut durchsucht und auseinander- gezogen, die Straßen werden verunreinigt und einige abgefahrene Sperrgutteile finden sich dann im gesamten Stadtgebiet wieder. Zahlreiche Bürgerbeschwerden hierüber gehen re- gelmäßig bei den AWM ein. 3. Durch das Durchsuchen und Vorsortieren wird der Sperrmüll um die anteiligen Wertstoffe beraubt, welche den AWM hiermit verloren gehen. Hintergrund für diese sog. Vorsortierung ist die positive Erlössituation bei der Sekundärrohstoffvermarktung, insbesondere im Be- reich Metalle und Altholz. Für die AWM führt dieses jedoch zu Einnahmeverlusten und da- durch zu einer Mehrbelastung für den Gebührenzahler der Stadt Münster. 4. Öffentliche Grünflächen und Baumscheiben werden in großem Umfang durch sehr große Sperrgutmengen belastet, die zunehmend auch von Menschen aus Bereichen außerhalb von Münster umfangreich „ergänzt“ werden. Hier spielt einerseits häufig die Anonymität dieser Flächen eine negative Rolle, andererseits aber auch die Tatsache, dass in den Um- landgemeinden Münsters die Nutzung von Recyclinghöfen und Sperrgutsammlungen weni- ger komfortabel und überdies kostenpflichtig sind. 5. Schließlich ist festzuhalten, dass aufgrund der in Münster sehr verbreiteten kleinen 35-l-, 60-l- und 90 -l- Abfallsammelgefäße zunehmend kleinere Abfallstücke und Abfälle heraus- gestellt werden, die nicht zur Sperrgutabfuhr gehören. Diese können und werden dann bei der Sperrgutabfuhr nicht mitgenommen und bleiben oft, da sich dann anschließend nie- mand verantwortlich fühlt im Straßenraum und auf Grünflächen liegen. Letztendlich müssen dann die AWM mit erhöhtem Arbeitsaufwand eine Nachreinigung durchführen. Nachfolgen- de Bilder verdeutlichen diese Probleme exemplarisch: - 3 - V/0546/2010 - 4 - V/0546/2010 Die vorgenannten Entwicklungen und Probleme wurden auch von den Bürgern in Münster erkannt. Entsprechende Forderungen an die AWM, diese „ausufernde“ Sperrgutsammlung abzuschaffen, häufen sich und führten bei den AWM zu der Überlegung, die jetzige Regelabfuhr auf den Prüf- stand zu stellen und nach einer Alternativlösung zu suchen. Hinzuweisen ist an dieser Stelle darauf, dass die AWM eine der wenigen Betriebe in Deutschland sind, die ein solches System anbieten. Wie in der Anlage 3 dargestellt gibt es in den 30 größten Städten in Deutschland nur noch in den Städten Bonn, Wuppertal, Chemnitz und Münster eine Regelsperrgutsammlung. Alle anderen Städte praktizieren ein Sperrgutsystem auf Abruf. Handlungsvorschlag Aufgrund der positiven Erfahrungen in anderen Städten (siehe Anlagen 1 und 2) schlagen die AWM eine Umstellung der derzeitigen 4-wöchentlichen Regelsperrgutabfuhr auf ein sog. „Abruf- system“ vor. Bereits zum 01.01.2008 wurde von den AWM im Bereich der Abfuhr der Elektrogroßgeräte die bisherige periodische Sperrgutabfuhr durch eine Abfuhr mittels eines sog. „Abrufsystems“ ersetzt. Hierbei fordert der Kunde mittels Karte, per Fax, per Mail oder per Internetformular eine Abfuhr an. Er bekommt dann per Karte einen Termin in der Regel innerhalb der nächsten 14 Tage genannt, an dem die Geräte abgeholt werden. Auslöser dieser Umstellung waren auch hier die oben ge- schilderten Problemlagen. - 5 - V/0546/2010 Nach nunmehr 28 Monaten können die AWM ein ausschließlich positives Fazit ziehen. Die Prob- lematik des Fledderns hat sich verringert und das nicht termingerechte Herausstellen ist stark zu- rück gegangen. Ebenso werden kaum noch Geräte, die nicht zur Elektrogroßgeräteabfuhr gehö- ren, herausgestellt. Diese positiven Aspekte sind im Bereich der übrigen Sperrgutabfuhr auch zu erzielen. Die Sperr- gutanforderungen sollen zukünftig ebenfalls per Karte, per Fax, per Mail oder per Internetvordruck möglich sein. Umsetzung Logistik Hinsichtlich der Einführung der Sperrgutabfuhr ist die Logistik anzupassen. Die bisherigen festen Abfuhrbezirke sind aufzulösen und es sind (intern) neue flexible/bedarfsgerechte Bezirke zu bilden, die eine optimale DV-gestützte Tourenplanung ermöglichen. Durch die anforderungsabhängige Neubildung der Bezirke ist es darüber hinaus möglich, Sperrgutbezirke und Reinigungsreviere so abzustimmen, dass sichergestellt ist, dass spätes tens zwei Tage nach der Sperrgutabfuhr eine Straßenreinigung erfolgt. Dies führt zusätzlich zu einem nachhaltig saubereren Stadtbild. Die AWM gehen davon aus, dass dauerhaft ca. 60 bis 80 Sperrgutaufträge pro Arbeitstag erledigt werden, was den Einsatz von zwei Sperrgutarbeitsgruppen notwendig macht. Die derzeit aufgrund des jetzigen Systems der Straßensammlung notwendige dritte Sperrgutarbeitsgruppe wird in einer Übergangszeit von ca. einem Jahr weiterhin eingesetzt werden müssen, um in den Bereichen Sperrgutreste abzuräumen, in denen fälscherlicher weise Sperrgut nach dem alten System heraus- gestellt wurde. Nach dieser Überganszeit ist die dauerhafte Einsparung dieser Arbeitsgruppe denkbar. Bezüglich der Großwohnanlagen, an denen oft sehr große Mengen an Sperrgut anfallen sind ge- sonderte, mit den Wohnungsbauunternehmen abgestimmte objektbezogene Lösungen vorgese- hen. Die AWM nutzen hierbei die guten Kontakte zur Wohnungswirtschaft in Münster. Diesbezüg- lich hat bereits ein erstes Sondierungsgespräch stattgefunden, beim dem verschiedene logistische Alternativen zur Steuerung der Abholung des Sperrguts diskutiert wurden. Unabhängig von den in diesem Sondierungsgespräch für die Großwohnanl agen diskutierten Alternativen soll es zudem jedem Bewohner einer Großwohnanlage möglich sein, einen individuellen Sperrguttermin zu erhal- ten. Hinsichtlich der angesprochenen Alternativen wurde u.a. vorgeschlagen, dass der für das jeweilige Objekt zuständige Hausmeister die Sperrgutabfuhr in Abstimmung mit den AWM koordiniert. Dar- über hinaus ist die Einrichtung von Sperrgutsammelplätzen an den Großwohnanlagen angespro- chen worden, so dass von zentraler Stelle das anfallende Sperrgut von den AWM entsorgt werden kann. Parallel dazu sind in den Großwohnanlagen weiterhin Mitarbeiter des Projekts „Soziale Stadt“ ein- gesetzt, die dafür Sorge tragen, dass ein sauberes Umfeld gewahrt bleibt. Ferner ist es vorgesehen, einen kostenpflichtigen sog. „Sperrgutexpressservice“ einzuführen. Hierbei wird sichergestellt, dass an Werktagen (montags bis freitags) vom Kunden angemeldetes Sperrgut innerhalb von 24 Stunden abgeholt wird. Die AWM streben ferner an, die individuellen Abholtermine der Sperrgutabfuhr mit den individuel- len Abholterminen der Elektrogroßgeräte zu koordinieren, so dass der Kunde nur einen Abfuhrter- min wahrnehmen muss, wenn er Sperrgut und Elektrogroßgeräte entsorgt haben will. Neudefinition Sperrgut Wie bei der Abholung der Elektrogroßgeräte auch, wird im Zuge der Umstellung der Katalog des abzufahrenden Sperrgutes durchforstet und aktualisiert werden. Durch eine eindeutige Festlegung der Sperrgutteile, die demnächst mitgenommen werden, wird beim Kunden eine Transparenz ge- - 6 - V/0546/2010 schaffen, die eine Sperrgutanmeldung erleichtert. Die anzugebenden Sperrgutteile werden dann sowohl bei den Anforderungskarten als auch bei den Terminkarten genau benannt werden. Ggf. ist die ungefähre m³-Menge des abzuholenden Sperrguts anzugeben. Hier wird eine Abholgrenze von 8 m³ empfohlen, da größere Mengen als Haushaltsauflösung bzw. Entrümpelung anzusehen sind, die aufgrund ihrer Menge nicht mehr unter dem Begriff Sperrgut anfallen. Dementsprechend sind dann auch derart große Mengen -wie bereits jetzt schon- kostenpflichtig zu entsorgen. Kundenbetreuung Durch die Einführung der Sperrgutabfuhr auf Abruf ist eine direktere und umfassendere Kunden- betreuung und –beratung möglich. Dadurch dass jeder Kunde eine Terminbestätigung mittels Postkarte erhält, ist es möglich die Sperrguteile zu deklarieren, die bei der Sperrgutabfuhr mitge- nommen werden, bzw. den Kunden darüber zu informieren, wenn Teile angemeldet worden sind, welche im Rahmen der Sperrgutabfuhr nicht mitgenommen werden, um so zusätzliche Abfallabla- gerungen zu vermeiden. Ziel dieser Information ist es, die Sperrgutabfuhr auf die zugelassenen grobstückigen, d.h. nicht abfallnormgefäß-gängigen Stückgrößen zu beschränken. Möbel, Matratzen, Elektrogroßgeräte, etc. werden selbstverständlich weiterhin kostenfrei abgeholt. Hierbei empfehlen die AWM eine Mengenbegrenzung von 8 m³ pro Abholtermin. M engen die darüber hinaus gehen, sind als Ent- rümpelung anzusehen und als kostenpflichtige Sperrgutabfuhr zu deklarieren. Kleinteilige Abfälle wie in den v.g. Bildern gut zu erkennen, also Pflanztöpfe, Fahrradsattel, Lack- dosen, Kartons, Besteckteile usw. gehören schon heute definitiv nicht in die Sperrgutssammlung sondern in eine ausreichend groß dimensionierte Restabfalltonne. Schadstoffe werden in den Sammelstationen auf den Recyclinghöfen kostenfrei entgegengenom- men. Durch das Ziel der AWM, jedem Kunden einen Sperrguttermin innerhalb von 14 Tagen nach der Sperrgutanmeldung anzubieten, werden lange Wartezeiten für den Kunden bis zum nächsten Sperrguttermin entfallen. In dringenden Fällen sei auf den kostenpflichtigen „Sperrgutexpressservi- ce“ verwiesen. Sollte es vorkommen, dass ein Kunde Sperrgut angemeldet und bereit gestellt hat und zu dem vom Kunden bereitgestellten Sperrgut anonym weiteres Sperrgut bereit gestellt worden sein, wer- den die Mitarbeiter der AWM die Sperrgutabfuhr großzügig handhaben, so dass nach der Sperr- gutabfuhr ein sauberes Erscheinungsbild gegeben ist. Abhängig vom Einzelfall wird ggf. dann auch noch Kontakt mit dem Kunden aufgenommen. Da zudem jedem Kunden die Möglichkeit gegeben wird, im Jahr maximal 12 Sperrgutabfuhren anzumelden, bleibt der Servicegrad zunächst erhalt en, da auch bereits im jetzigen System bis zu 12 Abfuhren im Jahr stattfinden. Nach einem Jahr Projektdauer sollte eine Überprüfung der tatsächlich in Anspruch genommenen Abfuhr vorgenommen werden, um so die Anzahl der durchschnittlich notwendigen kostenfreien Abfuhren neu zu ermitteln. Tausch- und Verschenkmarkt Um den Kunden eine Möglichkeit zu geben, verwertbares Sperrgut einem Dritten zu überlassen, ist streben die AWM an, während der Projektdauer einen für den Kunden kostenlosen internetbasier- ten Tausch- und Verschenkmarkt zu entwickeln. Dieser soll dann bei einer endgültigen Entschei- dung für ein Abrufsystem eingeführt werden. Somit hat jeder Kunde die Möglichkeit Sperrgutteile anzubieten, die er nicht einer Entsorgung zu- kommen lassen möchte. Erfahrungen aus anderen Kommunen zeigen die hohe Akzeptanz des beschriebenen Systems. - 7 - V/0546/2010 Öffentlichkeitsarbeit Die Kunden der AWM werden darüber informiert, dass das bisherige System ersetzt wird. Hier ist eine intensive Pressearbeit notwendig. Jeder Haushalt in Münster wird angeschrieben bzw. Infor- mationen in seinem Haushalt finden. Verteilung der Anforderungskarten Zunächst ist es vorgesehen, jedem Haushalt eine Karte zuzusenden. Mit diesem Erstversand an alle Haushalte werden allgemeine Informationen zum Bestellverfahren sowie zu den Grundzügen zum Thema Sperrgut hinzugefügt. Ebenso wird auf die mehrsprachigen Informationen der AWM hingewiesen. Die neu zu entwickelnde Abrufkarte soll so gestaltet sein, dass der Kunde neben einer Sperrgutab- fuhr auch die Abholung von Elektrogroßgeräten bestellen kann. So erhält der Kunde die Möglich- keit an einem Termin alle seine Sperrgutteile und Elektrogroßgeräte zu entsorgen. Mit Versand der Terminbestätigung durch die AWM wird dem Kunden gleichzeitig eine neue Ab- rufkarte zugesandt. Damit ist sicher gestellt, dass jeder Kunde jederzeit einen neuen Abruftermin ordern kann. Ferner sollen Abrufkarten bei verschiedensten städtischen Dienststellen ausgelegt werden. Fazit Die Umstellung der Sperrgutabfuhr auf ein Abrufsystem wird die Sauberkeit des Stadtbildes deut- lich verbessern. Zudem wird der Kundenservice weiter erhöht, da nun innerhalb von 14 Tagen jeder Kunde seinen Sperrgut entsorgen kann. Eilige Kunden können den kostenpflichtigen 24-Stunden Expressservice nutzen. Ferner ist die Möglichkeit wieder verwertbare Sperrgutteile weiter zu nutzen durch den internetba- sierten Tausch- und Verschenkmarkt weiterhin gegeben. Hinsichtlich der Kostensituation ist zu bemerken, dass die AWM davon ausgehen, dass durch die Umstellung der Sperrgutabfuhr die Touren effizienter und umweltbewusster gefahren werden kön- nen. Dementsprechend wird die dauerhafte Einsparung einer Sperrgutarbeitsgruppe angestrebt. I. V. gez. Bickeböller Stadtkämmerin Anlagen
Beratungsverlauf (9)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungOrte (1)
- Lahnstraße 220
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0546/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.07.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37