1284/2017
Solarradwege in Köln - Neue Erkenntnisse aus den Niederlanden?
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
2716 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/5 661/5 Vorlagen-Nummer 28.04.2017 1284/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 02.05.2017 Solarradwege in Köln - Neue Erkenntnisse aus den Niederlanden? Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 21.03.2017, TOP 1.2 Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen bittet um die Beantwortung folgender Fragen: Frage1: „Welche Erkenntnisse zieht die Verwaltung aus den Erfahrungen der Niederlande in Bezug auf Solar- radwege für Köln?“ Antwort der Verwaltung: Die Stadt Köln verfolgt die Erfahrungen aus den Niederlanden hinsichtlich innovativer Solarradwege mit großem Interesse. Auch die geplanten Projekte in der Region Hannover bzw. Langenhagen wer- den mit Spannung verfolgt, insbesondere weil diese Rückschlüsse auf eine Übertragbarkeit auf Köln erwarten lassen. Zum jetzigen Zeitpunkt erscheint eine Umsetzung für Köln jedoch noch zu früh, da zum einen die Langzeiterfahrungen aus den Niederlanden und mögliche Erkenntnisse vergleichbarer Projekte aus Deutschland abgewartet werden sollten. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass das Projekt in den Niederlanden seit einem Jahr läuft. Frage 2: „Kann die Verwaltung im Rahmen von Radschnellwegen oder/und der anstehenden Radverkehrskon- zepte Strecken identifizieren, die sich für einen solchen Pilot eignen?“ Antwort der Verwaltung: Die Verwaltung ist bereits im laufenden Geschäft damit betraut Strecken zu identifizieren die sich für mögliche innovative Beleuchtungstechniken (u.a. bewegungsaktive Sensoren) eignen. Eine Prüfung von Abschnitten in Bezug auf potentielle Solarradwege wird, vor dem Hintergrund Ihrer Anfrage, in diesen Prozess mit aufgenommen. Sobald die Technik ausreichend entwickelt ist, wird eine Über- tragbarkeit bzw. eine Pilotanwendung für Köln noch einmal geprüft. Frage 3: „Wäre als erster, schnell umzusetzender Schritt zumindest die Verwendung eines reflektieren Bela- ges analog Polen/Bremen/Cambridge denkbar?“ Antwort der Verwaltung: Diese Möglichkeit wird die Stadtverwaltung intern prüfen. Zu berücksichtigen sind diesbezüglich je nach Einsatzort insbesondere mögliche Auswirkungen auf das Stadtbild und Flora und Fauna. Die Bremer Verwaltung wird um einen Erfahrungsbericht gebeten. 2 Frage 4: „Welche Fördermöglichkeiten von Land, Bund- EU sind für ein Pilotprojekt in Köln abrufbar?“ Antwort der Verwaltung: Vermutlich lassen sich in diesem Zusammenhang Fördermittel aus dem Bereich Klima- schutz/regenerative Energien akquirieren. Dies müsste jedoch im Detail geprüft werden. Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1284/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 28.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27