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V/0818/2018

Familienkonferenz für Münster - Entwicklung eines Veranstaltungskonzeptes -

Vorlagen 06.09.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 26.09.2018, TOP 9

Berichtsvorlage

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Antrag hh2018_akjf_FamilienkonferenzFinal

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Anlage A

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Berichtsvorlage

13168 Zeichen

V/0818/2018 
V/0818/2018 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Familienkonferenz für Münster - Entwicklung eines Veranstaltungskonzeptes - 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   26.09.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
 
 
 
1. Anlass 
 
Mit dem Haushaltsbegleitantrag der CDU-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen/GAL vom 20.11.2017 
wurde die Verwaltung beauftragt, ein Veranstaltungskonzept für die Einrichtung einer ständigen  
Familienkonferenz für Münster zu erstellen.  
 
Mit dem Antrag werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:  
- Familien in der Stadt Münster zu stärken,  
- zukunftsweisende Anliegen an die Politik und Verwaltung zu entwickeln und  
- neue Impulse für eine moderne und zukunftsorientierte Familienpolitik zu gewinnen.  
 
Da Familie alle Bereiche des Lebens berührt, soll das Veranstaltungskonzept einer Familienkonferenz 
interdisziplinär betrachtet und auf eine breite Basis der Akteure in der Stadtgesellschaft gestellt wer-
den, die sowohl die Kommunalpolitik, die Verwaltung, die freien Träger und die an der Familienpolitik 
beteiligten Vereine und Institutionen umfasst, aber auch die Universitäten und Wirtschaftsunterne h-
men mit einbezieht und die Familien selbst anspricht. 
 
Für die zur Durchführung der Familienkonferenzen erforderlichen Aufwandsermächtigungen wurden 
für das Haushaltsjahr 2018 f. insgesamt 12.000,00 Euro bereitgestellt.  
 
 
 
 
 
 
 
Amt für Kinder, Jugendliche 
und Familien 
 
06.09.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Pohl 
Frau Herdes 
Frau Paarmann 
Telefon: 492 51 00 
Telefon: 492 58 08 
Telefon: 492 55 26 
Pohl@stadt-muenster.de 
Herdes@stadt-muenster.de 
Paarmann@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0818/2018 
2. Ausgangslage 
 
Wie Kinder aufwachsen, welche Rahmenbedingungen und welches Klima Familien vorfinden, sind 
Qualitätsmerkmale und zentrale Aufgaben für eine wachsende und zukunftsfähige Stadt.  
 
Der Familienatlas 2012 unterstreicht die Bedeutung von familienfreundlichen Lebensbedingungen als 
Standortfaktor für die Wirtschaft und die Lebensqualität für Familien als zentralen Aspekt für Kreise 
und Kommune ( Familienatlas 2012, Regionale Chancen im demografischen Wandel sichern, Herausgeber: Bundesm i-
nisterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, www. prognos.com/familienatlas). 
 
Eine gut ausgebaute kommunale Infrastruktur in den Bereichen Bildung, Betreuung, Erziehung und 
Gesundheit, aber auch eine kinder- und familienfreundliche Perspektive auf die Themen wie Woh nen 
und Wohnumfeld, Verkehr, Grün - und Spielflächen, sowie eine familienbewusste Personalpolitik und 
Initiativen zur Förderung von Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und Lebensphasen sind d a-
bei Grundlagen einer gesellschaftlichen Entwicklung zu mehr  Familienfreundlichkeit. Das bedeutet, 
dass alle gesellschaftlichen Akteure in einer Kommune kontinuierlich gefragt sind, daran zu arbeiten, 
dass Familien positive Lebensbedingungen und eine kinder - und familienfreundliche Umwelt vorfi n-
den.  
 
Die Stadt Münster hat dies vor dem Hintergrund der  demografischen Entwicklung und der veränder-
ten Familienstrukturen im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungs - und Stadtmarketingkonzepts 
(ISM) unterstrichen und hiermit per Ratsbeschluss einen wesentlichen Orientierungspunkt geschaffen 
(V/0118/2004/E1). 
In der Präambel zu den Leitorientierungen und Zielen für die Zukunft unserer Stadt wurde hierbei u. a.  
herausgestellt, dass die Stadt Münster eine Stadt mit hohem Verantwortungsbewusstsein 
 für gute Erziehungs-, Bildungs- und Lebensperspektiven unserer Kinder und Jugendlichen und 
 für eine familienfreundliche und generationsgerechte Stadtentwicklung ist. 
 
Ferner wurde im Rahmen des „Münsters Handlungskonzept zum Demografischen Wandel“ unter Fe-
derführung des Amtes für Sta dtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung der Stadt Münster u. a. 
die umfassende Förderung der Kinder- und Familienfreundlichkeit in Münster als eine wichtige Han d-
lungsempfehlung definiert.    
 
Neben den jährlichen Bürgerumfragen, die z.B. in 2005 das T hema „kinder- und familienfreundliche 
Altstadt“ in den Mittelpunkt der Befragung gestellt hat, der Initiierung verschiedener Stadtgespräche 
wie z. B. zum Thema „Familie und Demografie“, sind aktuell im Rahmen des Zukunftsprozesses 
„Münster Zukünfte 20I30I50“ in einem umfassenden Beteiligungsprozess die Bürgerinnen und Bürger, 
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Wirtschaft, Verwaltung und Politik aufgerufen, gemeinsam 
Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu finden. Am Ende des Prozesses werden ein Int egriertes 
Stadtentwicklungskonzept und ein Sofortpro gramm "Wachsende Stadt" stehen, die dem Rat zur B e-
ratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. 
 
Insgesamt ist Münster auf unterschiedlichen Handlungsebenen im Sinne einer familienfreundlichen 
Stadtentwicklung gut aufgestellt und besetzt diese Themenfelder bereits seit Jahren.  
Das Amtsziel „Familien sollen sich in Münster wohl fühlen“ unterstreicht dies konkret als kontinuier -
liche Aufgabe des öffentlichen Kinder- und Jugendhilfeträgers. 
Gemeinsam mit den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, dem Ausschuss für Kinder, Jugendli-
che und Familien und weiteren Kooperationspartnern aus den Bereichen Schule, Soziales und G e-
sundheitswesen, ist das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster bestrebt, fami-
lienfreundliche (Infrastruktur-) Angebote und Maßnahmen im Sinne von kinder - und familienfreundli-
chen Zukunftsinvestitionen und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse in 
den unterschiedlichen Handlungsfeldern wie z.B. mit dem Ausbau und der Flexibilisierung der Kinder-
tagesbetreuungsangebote, der Weiterentwicklung Früher Hilfen und präventiver Unterstützungsang e-
bote zu initiieren und Familien in ihren unterschiedlichen Strukturen nachhaltig zu stärken.

- 3 - 
V/0818/2018 
Darüber hinaus hat das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien in den vergangenen Jahren unte r-
schiedliche Veranstaltungskonzepte entwickelt, um die Themen von Familien in Münster noch stärker 
in den Mittelpunkt zu stellen und die ressortübergreifende Vernetzung der verschi edenen Akteure zu 
fördern. 
 
Mit der jährlichen Vortragsreihe „Was Kinder heute brauchen – Lebenswelten von Kindern und Ju-
gendlichen“ werden seit 2010 gezielt Eltern aus Münster mit aktuellen Themen aus ihrem Erziehungs- 
alltag angesprochen. 
 
Die seit 2012 im zweijährigen Turnus stattfindende Präventionskonferenz hingegen richtet sich an ein 
Fachpublikum aus den Bereichen Jugend, Schule, Gesundheit, Soziales und Politik mit dem Ziel, 
insbesondere die ressortübergreifende Vernetzung und Abstimmung der Akteure  zu fördern, die Z u-
gänge von Familien zu den Angeboten zu verbessern und die Unterstützungsangebote innerhalb der 
Präventionsketten systematisch weiterzuentwickeln.  
Im Rahmen der Präventionskonferenz 2014 wurde zudem die gemeinsam entwickelte Prävention s-
maxime der Stadt Münster verabschiedet, die das Kind in den Mittelpunkt allen Handelns stellt. Die 
Verantwortlichen aus den verschiedenen Bereichen städtischen Handelns haben sich mit der Präven-
tionsmaxime dazu ver pflichtet, das  gesamtstädtische Präventions verständnis als stadtstrategische 
Ausrichtung und als Basis aller Handlungsprogramme in der Stadt Münster auszurichten.  
Die vierte Präventionskonferenz in Münster wird in diesem Jahr am 21.11.2018 stattfinden. 
 
Über diese Veranstaltungsformate hinaus ist es der Verwaltung ein wichtiges Anliegen, die Bedürfnis-
se und Wünsche von Familien in Erfahrung zu bringen, um hieraus zukunftsweisend Infrastruktura n-
gebote und Maßnahmen zur Unterstützung von Familienleben ableiten zu können. 
So hat das Amt für Schule und Weiterbildung zur Schulentwicklungsplanung 2017 eine Elternumfrage 
zu den Bildungsübergängen „von der Kita in die Grundschule“ und „von der Grundschule zur weite r-
führenden Schule“ durchgeführt, um das Schulwahlverhalten der Eltern näher zu beleuchten 
(V/0072/2018). 
In Kooperation mit dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung hat da s Amt für 
Kinder, Jugendliche und Familien 2008 eine Elternbefragung zur Ermittlung des konkreten Bedarfs 
der Eltern in den Stadtteilen nach flexibleren und län geren Öffnungszeiten im Rahmen der Kitab e-
treuung entwickelt und durchführen lassen. 
 
Im Mittelpunkt der kommunalen Familienbefragung im Rahmen der Begleitforschung „Kein Kind z u-
rücklassen!“ wurde 2014 die Inanspruchnahme präventiver Angebote in Münster und  die Verbesse-
rung der Zugangswege zu den Familien dokumentiert. 
 
Für die konzeptionelle Entwicklung einer Familienkonferenz für Münster ist es deshalb besonders 
wesentlich, die bereits bestehenden Strukturen, Veranstaltungen und Elternbefragungen in das Ve r-
anstaltungsformat einer Familienkonferenz mit einzubeziehen bzw. von anderen Beteiligungsproze s-
sen und Formaten abzugrenzen. 
  
 
3. Planung und weiteres Vorgehen: 
 
Für die Entwicklung eines neuen Veranstaltungsformates, das sowohl bestehende Strukturen und 
Beteiligungsprozesse in Münster als auch die Vielzahl der Akteure berücksichtigt und Familien in i h-
rer Vielfalt anspricht und sie zur Mitsprache bewegt, ist ein differenziertes und fachlich fundiertes 
Vorgehen erforderlich, welches eine entsprechende Vorlauf zeit und einen angemessenen Zeitra h-
men benötigt.  
 
Im Vorfeld sind dabei viele Fragen zu klären und Verständigungsprozesse herbeizuführen z. B. zu 
folgenden Themen: 
- Was macht Familie heute aus? 
- Vor welchen Herausforderungen steht Familie heute? 
- Welche Themen sind für Familien von Bedeutung? 
- Welche Akteure und Kooperationspartner brauchen wir? 
- Wie kann eine Familienkonferenz von anderen Veranstaltungsformaten abgrenzt oder mit -
einander verbunden werden?

- 4 - 
V/0818/2018 
Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden zunächst  die wesentlichen Handlungsschritte und 
Planungsbausteine der Verwaltung für die Entwicklung eines Veranstaltungskonzeptes einer Famil i-
enkonferenz dargelegt. 
 
   Bestandsaufnahme: 
Die Stadtverwaltung Münster kennt zahlreiche (Veranstaltungs -) Formate, in denen unte r-
schiedliche Zielgruppen und Beteiligungsprozesse angesprochen werden. 
Zunächst erfolgt deshalb eine Bestandsaufnahme. Diese beinhaltet Fragen nach bereits vo r-
handenen Veranstaltungskonzepten und Formaten, den jeweiligen Veranstaltern und Koope-
rationspartnern, den Beteiligungsprozessen, Handlungsfeldern und Themen und der en t-
sprechenden Zielgruppe dieser Angebote.                     
   Prüfung unterschiedlicher Veranstaltungsformate: 
Auf Grundlage der Bestandsaufnahme wird eine Prüfung der untersc hiedlichen Veranstal-
tungsformate erfolgen, damit das Veranstaltungskonzept einer Familienkonferenz für Mün s-
ter von bereits bestehenden Veranstaltungen in der Stadt Münster abgrenzbar ist und somit 
ein eigenes Profil erhalten kann. 
 
   Identifizierung und Definition der Themenschwerpunkte und Handlungsfelder: 
Da Familie in ihrer (Themen -)vielfalt die unterschiedlichsten Lebensbereiche berührt und 
immer wieder vor neuen Herausforderungen steht, sind hierfür ressortübergreifend Frage - 
und Themenstellungen, die Familien bewegen und die für das Leben als Familie von Bede u-
tung sind, zu erheben bzw. aus bestehenden Eltern - und Familienbefragungen etc. herau s-
zufiltern.  
 
   Gewinnung von Kooperationspartnern: 
Eine familienfreundliche Stadtentwicklung umfasst alle Lebe nsbereiche von Familie und i m-
pliziert viele Partner. Die Intention der Familienkonferenz, einen fachübergreifenden Au s-
tausch auf kommunaler Ebene herbeizuführen, bedeutet, Kooperationspartner hierfür zu g e-
winnen und in die Entwicklung eines Veranstaltungskonzeptes einzubinden. 
 
Nach Durchführu ng dieser Handlungsschritte können  eine Festlegung und konkrete Planung des 
Veranstaltungsformates und der Handlungsfelder bzw. Themenschwerpunkte einer Familienkonf e-
renz für Münster erfolgen. Das Veranstaltungsformat und die weiteren Planungsschritte sollen in 
enger Abstimmung mit den antragstellenden Fraktionen erfolgen und insbesondere auch mit der AG 
§ 78 SGB VIII - Familienförderung -, die mit engagierten Kooperationspartnern aus Familienbildung 
und Erziehungsberatung nicht nur über eigene Veranstaltungsformate für Familien mit entspreche n-
den Kenntnissen verfügen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu der Themenvielfalt von Fam i-
lien liefern können. 
 
Vor dem Hintergrund der zuvor beschriebenen Vorgehensweise und der auf Seite 3 beschriebenen 
und in Umsetzung befindlichen Fachkonferenzen bzw. Veranstaltungen des öffentlichen Kinder- und 
Jugendhilfeträgers sowie weiterer Veranstaltungen möglicher Kooperationspartner und der damit 
einhergehenden Ressourcenbindung, ist die Umsetzung der ersten Familienkonferenz in Münster - 
nicht zuletzt auch wegen der erforderlichen Planungs - und Vorlaufzeit - für das 4. Quartal 2019 g e-
plant.  
 
 
I.V. 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtdirektor  
 
 
Anlagen: 
1. Anlage A 
2. Haushaltsbegleitantrag CDU-Ratsfraktion Münster und Bündnis 90/Die Grünen/GAL „Eine Fami-
lienkonferenz für Münster“ vom 20.11.2017

Antrag hh2018_akjf_FamilienkonferenzFinal

2388 Zeichen

Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU 
Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster 
       
20.11.2017 
 
Haushaltsbegleitantrag 
 
 
 
Eine Familienkonferenz für Münster 
 
Der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien möge beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt,  eine Vorlage für die Einrichtung einer ständigen 
Familienkonferenz in Münster zu erstellen. 
 
Hierbei soll es sich um ein Veranstaltungskonzept handeln, in der die Verwaltung und Politik 
zusammen mit den Trägern, den an der Familienpolitik beteiligten Vereinen und Institutionen, 
sowie den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt, nicht nur ins Gespräch kommt um die 
Familien in unserer Stadt zu stärken, sondern dort auch zukunftsweisende Anliegen an die 
Politik und Verwaltung zu entwickeln. 
Weitere Adressaten dieser Familienkonferenz wären darüber hinaus die Universitäten, 
Wirtschaftsunternehmen und konfessionelle Gruppen unser Stadt um die Familienkonferenz auf 
eine starke gesellschaftliche Basis zu stellen, die unsere Stadtgesellschaft entsprechend 
repräsentieren. 
Die Familienkonferenz soll einmal im Jahr stattfinden und Hearings, Workshops, sowie 
verschiedene Arbeitsgruppen beinhalten. Anschließend wird sie evaluiert und ggfls. angepasst. 
 
Für die Durchführung und die Organisation der ersten zwei Familienkonferenzen werden für 
das HH-Jahr 2018 f. insg. 12.000,00 € eingestellt. 
 
Begründung: 
Münster ist eine wachsende Stadt, viele Familien leben in Münster, diesen Familie n ein 
bedarfsgerechtes Wohn- und Lebensumfeld zu bieten, wird mit den Aufgaben einer wachsenden 
Stadt immer schwieriger. Ebenso gibt es keine Struktur in der Münsteraner Familienpolitik, die 
der vorgeschlagenen Familienkonferenz ähneln würde. Es gibt jedoc h bereits die Konferenz 
Alter und Pflege, welche die verschiedenen Protagonisten der Pflegepolitik zusammenbringt.  
Die Familienkonferenz stellt hierbei keine Parallelstruktur zum AKJF bzw. den enthaltenen 
AG´en dar, sondern betrachtet das Thema der Familienstadt Münster interdisziplinär. 
Wir wollen damit die Familienpolitik in unserer Stadt sichtbarer machen, eine Konferenz mit 
Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die gemeinsam in Workshops und  
Expertengesprächen neue Impulse für eine moderne und zukunftsorientierte Fa milienpolitik 
entwickeln. 
 
gez.  
Jens Christian Heinemann Jutta Möllers 
und Fraktion und Fraktion

Anlage A

2932 Zeichen

Anlage A zur V/0818/2018 
Kurzüberblick 
Die Berichtsvorlage benennt den Anlass, die Ausgangslage und das weitere Vorgehen für die 
Entwicklung einer Familienkonferenz in Münster.  
 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Ziele:  
 
Mit der Vorlage werden folgende Ziele aus dem Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarke-
tingkonzeptes (ISM-Prozess) verfolgt: 
 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtge-
sellschaft. (Integriertes Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept (ISM) – Be-
schluss des Rates 26.05.2004; Vorl. V/0118/2004/E1) 
 
 
Die Teilziele lauten: 
 
 Förderung der Familienfreundlichkeit in Münster auf allen gesellschaftlichen Ebenen 
 Entwicklung neuer Impulse für eine moderne und zukunftsorientierte Familienpolitik 
 
 
Zielerreichung: 
 
Das Projekt steht am Beginn der Planung; zunächst wird ein Veranstaltungskonzept entwickelt. 
Nach derzeitigem Stand ist die Realisierung einer ersten Familienkonferenz für Münster für das 
vierte Quartal 2019 vorgesehen. 
Für die Durchführung der ersten beiden Familienkonferenzen wurden für das Haushaltsjahr  
2018 f. insgesamt 12.000.00 Euro eingestellt. 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG 0604 Bezeichnung der PG  Familien- und Erziehungshilfen 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? X Ja  Nein   
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein   
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja  Nein X teilweise 
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein X teilweise

Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig frei-
willig 
 
Die Stadtstrategischen Leitziele im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungs- und Stadtmarke-
ting-konzeptes (ISM) – Beschluss des Rates 26.05.2004; Vorl. V/0118/2004/E1 benennen, dass 
Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickelt werden soll mit 
hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft. 
 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Stadt Münster hat in den vergangenen Jahren kontinuierliche Bevölkerungszunahmen zu 
verzeichnen. Die kleinräumige Bevölkerungsprognose des Amtes für Stadtentwicklung/ -planung 
und Verkehrsplanung von 2015 bis 2025 geht von einem weiteren jährlichen Bevölkerungswachs-
tum von derzeit 309.429 (31.12.2017) auf 321.608 Einwohnern (31.12.2025) aus.  
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung erhalten die Rahmenbedingungen, die 
Familien in ihrer Kommune vorfinden und das Leitbild einer familienfreundlichen Stadtentwicklung 
besondere Bedeutung.

Beratungsverlauf (1)

26.09.2018 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 9 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0818/2018
Typ
Vorlagen
Datum
06.09.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37