Mandari Insight

0325/2023

Projektentwicklung "Colonius Nord" in Köln Neustadt-Nord

Mitteilung Ausschuss 13.02.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld), Sitzung am 20.03.2023, TOP 12.3

Anlage 1 - Gekürzter Auslobungstext

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Gekürzter Auslobungstext

14512 Zeichen

1
Anlage 1 - Gekürzter Auslobungstext
1

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1 RAHMENBEDINGUNGEN 
Lage Planungsraum im Stadtgebiet
3

1 RAHMENBEDINGUNGEN
Ziele
Im Realisierungsteil wird ein zeitgemäßes und
realisierbares Bürohochaus mit einer Höhe von
max. 80 m geplant, das mit öffentlich zugänglichen
Nutzungen im Erdgeschoss und im obersten
Geschoss sowie Freiräumen zu einem lebendigen
Stadtraum beiträgt und einen hohen Komfort für
die Nutzer:innen bietet. Die Planung soll die
Qualität, Identität und Atmosphäre der
angrenzenden Baudenkmäler Colonius und
Grüngürtel stärken. Die Anordnung und Gliederung
der städtebaulichen Kubatur des Neubaus soll
vielfältige und interessante Ein- und Ausblicke in die
Stadt bilden und dabei wichtige Blickachsen auf den
Dom, den Colonius und den Grüngürtel
berücksichtigen.
Das Projektgrundstück liegt außerhalb der
Blickfelder/-achsen, gleichwohl ist die
Positionierung in die Stadtsilhouette von hoher
Bedeutung. Um eine räumlich-funktionale
Verflechtung zwischen Standort und Freiraum zu
erreichen, wird die Planungsaufgabe auf den
Nahbereich des Inneren Grüngürtels ausgedehnt.
4
Das Projekt soll nach Maßgabe der Spielregeln des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt einen Beitrag zur
Weiterentwicklung und Aufwertung des Grüngürtels leisten. Ergänzend sollen im Wettbewerb Ideen für die bessere
Vernetzung des Grüngürtels mit den umliegenden Quartieren angeboten werden.

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1 RAHMENBEDINGUNGEN
Struktur des zweiphasigen Wettbewerbsverfahrens/Beteiligung der Bürger:innen
5

6
Der Wettbewerb nach RPW ist eingebettet in den fachlichen und bürgerschaftlichen Beteiligungsprozess des
Verfahrens zur Schaffung von qualifiziertem Planungsrecht für den Standort Colonius Nord. Dabei werden sowohl
die Öffentlichkeit als auch die zuständigen Gremien in die iterative Entwicklung involviert. Dieses integrierte
Planungs- und Beteiligungsverfahren wurde gemeinsam mit der „Lenkungsgruppe Masterplan“ aufgestellt.
Wettbewerb, Bauleitplanverfahren und spätere Realisierung sollen Vorbildwirkung entfalten und Impulsgeber für
nachfolgende Planungsprojekte im räumlichen Zusammenhang des Grüngürtels sein.
Im Rahmen des zweistufigen Wettbewerbsverfahrens werden in der ersten Phase („städtebaulicher und freiraum-
planerischer Ideenteil“) zehn Teams aus Architekt:innen und Freiraumplaner:innen konzeptionelle Ansätze für eine
städtebauliche Figur des Bürohochhauses und für wesentliche, punktuelle Maßnahmen in dem Gebiet zwischen
Subbelrather Straße (beidseits), Innerer Kanalstraße, Venloer Straße und Innerem Grüngürtel vorlegen. Dafür
wurden innerhalb des Grüngürtels sogenannte Maßnahmenstandorte identifiziert, die besondere verkehrliche,
städtebauliche oder freiraumplanerische Fragestellungen aufwerfen.
Diese gesamtheitliche Untersuchung für den Planungsraum des Ideenteils unter Aspekten des Städtebaus, des
Freiraums, der Verflechtung und der Klimaanpassung stellt die Aufgabe für diese erste Planungsphase dar.
1 RAHMENBEDINGUNGEN
Struktur des zweiphasigen Wettbewerbsverfahrens
6

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Nach Abgabe der Arbeiten in der Phase 1 des Wettbewerbs werden die Ergebnisse in anonymisierter Form den
Bürger:innen im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Bürger:innen erhalten dabei die
Gelegenheit, ihre persönliche Einschätzung zu den Arbeiten einzubringen. Ihre Hinweise und Anregungen werden
gesammelt und den Preisrichter:innen in aggregierter Form zur Preisgerichtssitzung Phase 1 zur Verfügung gestellt.
Somit können Sie Berücksichtigung bei den Bearbeitungshinweisen für die Phase 2 finden. In der Phase 2 des
Wettbewerbs werden die Architektur des Bürohochhauses und der Freiraum des Realisierungsteils auf dem
Projektgrundstück geplant. In der folgenden Preisgerichtssitzung erfolgt die Auswahl der Preisträger:innen.
Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrenswerden die eingereichten Arbeiten ausgestellt.
Es ist eine Ausstellungseröffnung mit Vorstellung der ausgewählten Arbeit durch die Preisträger:innen geplant.
Das Ergebnis des Wettbewerbs soll Grundlage der folgenden vorhabenbezogenen Bauleitplanung.
1 RAHMENBEDINGUNGEN
Beteiligung der Bürger:innen
7

8
1 RAHMENBEDINGUNGEN
Städtebaulicher Masterplan
Innerer Grüngürtel
Ein wesentliches rahmengebendes Planwerk des Wettbewerbs
stellt der Städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln dar. Er ist
Leitlinie für die Umsetzung von mittel- bis langfristigen
Entwicklungszielen der Stadt Köln. Von den insgesamt sieben
dargestellten Interventionsräumen sind drei von besonderer
Bedeutung, da sie in Summe wichtiges Alleinstellungsmerkmal
der Stadt Köln sind:
• Stadtraum Rhein
• Ringe
• Innerer Grüngürtel
Als zentrale und Identität stiftende Bausteine der Kölner
Innenstadt sollen sie auch künftig gesichert und weiter
gefördert werden. Der Planungsraum dieses Wettbewerbs liegt
im Interventionsraum Innerer Grüngürtel.
Für die Weiterentwicklung des Inneren Grüngürtels wurden im
Rahmen des Masterplans – in vertiefenden Untersuchungen –
Defizite, aber auch Potenziale, herausgearbeitet. Vor diesem
Hintergrund wird die Erstellung eines Konzeptes „Innerer
Grüngürtel Raumsequenzen“ formuliert, um die jeweiligen
Handlungsbedarfe einerseits spezifisch zu konkretisieren und
andererseits den einzelnen Projekten den notwendigen
stadträumlichen Rahmen zu geben.
Der Bereich Colonius wurde dabei als relevantes Projekt
identifiziert. 8

9
1 RAHMENBEDINGUNGEN1 RAHMENBEDINGUNGEN
„Spielregeln“ für den Umgang mit dem Inneren 
Grüngürtel
„Den Inneren Grüngürtel mit einer positiven Bilanz
für den Freiraum städtebaulich weiterentwickeln.“
Die positive Bilanz gemäß dieser Maxime soll dabei über vier
Schwerpunkte erreicht werden. Für die Themen „Stadtraum“,
„Vernetzung“, „Klima“ und „Qualifizierungsverfahren“ wurden
sogenannte „Spielregeln“ entwickelt, welche künftig für die
Qualifizierung der jeweiligen Projekte verbindlich zugrunde
gelegt werden sollen. Diese sind auch bei den konzeptionellen
Ansätzen für den Ideenteil des Wettbewerbs zu
berücksichtigen.
9

10
1 RAHMENBEDINGUNGEN
Baumbestand
Im Bereich zwischen Subbelrather Straße und Venloer
Straße stellt sich der Innere Grüngürtel insbesondere als
weitläufiger, beliebter Naherholungsort dar. Im Zentrum
finden sich offene Wiesen- und Rasenflächen. An den
Rändern werden diese durch baumbestandene Bereiche
gefasst. Ein durchgängiger Baum- und Gehölzriegel
schirmt die unattraktiven Rückseiten der Bebauung an der
Inneren Kanalstraße ab (Telekom, Colonius,
Projektgrundstück). Lediglich schmale Pfade unterbrechen
diese Barriere.
Zur Subbelrather Straße finden sich größere
Gehölzbestände, die die ruhigeren Rasenflächen vor dem
Verkehrslärm schützen.
In Vorbereitung des Wettbewerbs wurde ein
Baumgutachten erstellt.
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1 RAHMENBEDINGUNGEN
Denkmalschutz
Unmittelbar angrenzend an das Projektgrundstück befindet sich der denkmalgeschützte Fernsehturm
Colonius.
Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung
In diesem Kontext wurde eine umfangreiche Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung durch das
Stadtplanungsamt und den Stadtkonservator durchgeführt. Das denkmalpflegerische Fazit der
Sichtfeldanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass eine Höhe von max. 80 m (ohne Berücksichtigung der
Bauform) denkmalverträglich vorstellbar ist. In der Fernwirkung wird die sogenannte ‚Aura‘ des Turms
dadurch nicht wesentlich gestört.
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2 PLANUNGSAUFGABE
Mit dem vorliegenden Wettbewerbsverfahren für das
Bürohochhaus Colonius Nord und den Inneren Grüngürtel
erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der Spielregeln
des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt eine
zweiphasige Qualifizierung des Freiraums, des Städtebaus
sowie der Architektur.
In der 1. Phase sind ein städtebauliches Konzept für ein
Bürohochhaus auf der Fläche des Realisierungsteils sowie
Ideen für standortspezifische Maßnahmen zur Verknüpfung
und Weiterentwicklung des Inneren Grüngürtels zu planen.
Bereits mit der städtebaulichen Konfiguration, den
entstehenden Freiräumen, der Adressbildung und der
Prägung der Gebäudekörper muss eine Aussage zur
qualitätsvollen Büroarchitektur erkennbar sein. In der
Bearbeitung soll unter Berücksichtigung der Belange der
Nutzer:innen, des Denkmalschutzes, der Sichtbeziehungen,
der Klimaresilienz und sonstiger wesentlicher
Rahmenbedingungen eine rücksichtsvolle, aber auch
identitätsstiftende Lösung für den exponierten
Bürostandort entwickelt werden.
Im Ideenteil der 1. Phase sind für die ausgewählten
Standorte Maßnahmen zur Verbesserung der
Durchlässigkeit, zur Optimierung der Fuß- und
Radwegeverbindungen sowie Querungen von
Straßenräumen zu entwickeln und
planerisch darzustellen.
In der 2. Planungsphase erfolgt für die Fläche des
Realisierungsteils die Konkretisierung der
ausgewählten Arbeiten aus der 1. Phase. Im Fokus
stehen die Architektur und der Freiraum des
Bürohochhauses Colonius Nord. Die Umsetzung des
Realisierungsteils muss dabei unabhängig von den
standortspezifischen Maßnahmen des Ideenteils
möglich sein, diese jedoch berücksichtigen und
planerisch ausformulieren.
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3 ALLGEMEINE 
WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Ausloberin
AIRE Köln Subbelrather Straße GmbH & Co. KG 
(Art-Invest Real Estate) I/D Cologne 
in Kooperation mit der Stadt Köln
Wettbewerbsbetreuung
ulrich hartung gmbh, Bonn
Wettbewerbsverfahren
Nichtoffener zweiphasiger hochbaulicher und 
freiraumplanerischer 
Realisierungswettbewerb mit 
freiraumplanerischem Ideenteil nach RPW 
2013 
bis zur Offenlegung der Identitäten in der 
Preisgerichtssitzung der Phase 2 anonym
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3 ALLGEMEINE 
WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Wettbewerbsteilnehmer:innen
10 Architekt:innen in Zusammenarbeit mit 
Landschaftsarchitekten:innen (alphabetische 
Reihenfolge):
ASTOC Architects and Planners, Köln, mit 
studio gruengrau Landschaftsarchitektur, 
Düsseldorf 
David Chipperfield Architects, Berlin, 
mit POLA Landschaftsarchitekten, Berlin 
Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen, 
mit Wes Landscape Architecture, Düsseldorf 
(Höhler + Partner, Aachen) 
Henn GmbH Architekten, München, 
mit GREENBOX Landschaftsarchitekten, Köln
HPP Architekten GmbH, Köln, 
mit Landschaftsarchitekt 
HWKN ARCHITECTURE, New York, 
mit Landschaftsarchitekt und Partnerbüro in 
Deutschland
RKW Architektur plus, Düsseldorf, 
mit Landschaftsarchitekt 
Sauerbruch Hutton Architekten mbH, Berlin, 
mit LAND Germany Landschaftsarchitekten, 
Düsseldorf 
slapa oberholz pszczulny Architekten, Düsseldorf, 
mit KRAFT.RAUM Landschaftsarchitekten, 
Düsseldorf 
Studio Gang Chicago/NYC/Paris, 
mit Landschaftsarchitekt und ARGE mit 
Architekturbüro in Deutschland
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3 ALLGEMEINE WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Preisgericht 
Stimmberechtigte Mitglieder:
Caspar Schmitz-Morkramer, Architekt, Köln 
Markus Greitemann, Baudezernent, Stadt Köln 
Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender des 
Gestaltungsbeirates, Köln 
Prof. Jörg Aldinger, Architekt, Stuttgart, Lenkungsgruppe 
Masterplan 
Prof. Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn 
Prof. Annet-Maud Joppien, Architektin, Frankfurt am 
Main 
Prof. Hilde Léon, Architektin, Berlin 
Stefan Harwardt, Architekt, Köln (Art-Invest Real Estate) 
Jörn Kreuzahler, Architekt, Köln (Art-Invest
Real Estate) 
Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Köln-
Innenstadt (Bündnis 90/Die Grünen) Sabine 
Pakulat (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) 
Niklas Kienitz (CDU-Fraktion) 
Isabella Venturini (Fraktion Volt) 
Katrin Bucher (SPD-Fraktion) 
Michael Scheffer (Fraktion Die Linke) 
Ralph Sterck (FDP-Fraktion) 
Dr. Markus Wiedenmann, Köln (Art-Invest Real 
Estate)
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3 ALLGEMEINE WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Preisgericht 
Stellvertreter:innen stimmberechtigte Mitglieder:
Eva Herr, Stadtplanerin, Architektin, Stadt Köln 
Annette Paul, Architektin, Gestaltungsbeirat, Köln 
Prof. Ruth Berktold, Architektin, München 
Prof. Astrid Zimmermann, Osnabrück (angefragt) 
Arne Hilbert, Köln (Art-Invest Real Estate) 
Simon Weber, Köln, (Art-Invest Real Estate) 
Matthias Röhrig, Köln (Art-Invest Real Estate) 
Prof. Irene Lohaus, Landschaftsarchitektin, Lenkungsgruppe 
Masterplan, Dresden (angefragt) 
Vertreter:innen der in der BV Innenstadt vertretenen 
Fraktionen
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3 ALLGEMEINE WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Vorprüfer:innen/Sachverständige
(nicht stimmberechtigt):
Fachdienststellen Stadt Köln 
Dr. Thomas Werner, Stadtkonservator der Stadt Köln
beauftragte Fachgutachter*innen » Der 
Mietflächengutachter (Flächen) » Drees & Sommer (Kosten) 
» EPEA GmbH 
(Nachhaltigkeit) » hhp Berlin (Brandschutz) 
Volker Spelthann, Bezirksbürgermeister Köln-Ehrenfeld 
Vertreter:innen der Fraktionen in der Bezirksvertretung 
Art-Invest Real Estate
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3 ALLGEMEINE WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Beurteilungskriterien
- Qualität der standortspezifischen Maßnahmen
- Qualität des städtebaulichen Konzepts
- Berücksichtigung Spielregeln Städtebaulicher Masterplan
- Qualität der Architektur
- Qualität und Funktionalität der Grundrisse
- Qualität der Freianlagen
- Vereinbarkeit Denkmalschutz Colonius und Grüngürtel
- Klimaschutz und Klimaanpassung, Green Building Konzept
- Förderung alternativer Mobilität
- Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit
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3 ALLGEMEINE WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Prämierung und Aufwandsentschädigung
Für Preise und Aufwandsentschädigungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme
einen Gesamtbetrag in Höhe von 475.000 € (brutto) zur Verfügung.
Für die Leistungen in der Phase 1 ist eine Aufwandsentschädigung von insgesamt
130.000,00 € (brutto) vorgesehen,
Für die Phase 2 ist eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 36.000,00 € (brutto)
vorgesehen.
Die Aufteilung der Preise der Phase 2 ist wie
folgt vorgesehen:
• 1. Preis: 160.000,00 €
• 2. Preis: 90.000,00 €
• 3. Preis: 59.000,00 €
(alle brutto inkl. MwSt.).
Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des
Preisgerichtes neu festgelegt werden.
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3 ALLGEMEINE 
WETTBEWERBSBEDINGUNGEN
Termine
Versand der Wettbewerbsunterlagen……………….……13.01.2023
Frist für Rückfragen ……………………………….………………02.02.2023
Preisrichter:innenvorbesprechung…………….…..…......06.02.2023
Kolloquium……………………………………………….…..……….06.02.2023
Abgabe der Wettbewerbsleistungen Phase 1………...27.03.2023
Abgabe Modell Phase 1 ……………………….………………..10.04.2023
Vorprüfung Phase 1 ………………………….……………………28.03.2023 – 14.04.2023
Bürger:inneninformation (anonym und öffentlich) ..20.04.2023
Preisgerichtssitzung Phase 1 ………………………………….24.04.2023
Kolloquium Bearbeitungshinweise………………………… 02.05.2023
Abgabe Wettbewerbsleistungen Phase 2 ……………...07.07.2023
Abgabe Modell Phase 2 …………………………………………21.07.2023
Vorprüfung Phase 2……………………………….……….……... 10.07.2023 – 11.08.2023
Preisgerichtssitzung Phase 2 ………………………….………18.08.2023
Ausstellung der Arbeiten ……………………………….………September 2023
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Mitteilung Ausschuss

4400 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/611/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 0325/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.03.2023 
Stadtentwicklungsausschuss 16.03.2023 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 20.03.2023 
 
Projektentwicklung "Colonius Nord" in Köln Neustadt-Nord 
hier: Auslobung eines nichtoffenen zweiphasigen hochbaulichen und 
freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Ideenteil 
nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 (RPW 2013) 
 
Für den Bereich nördlich des Colonius bestehen schon seit längerem Planungsabsichten zur 
Inwertsetzung und Aufwertung des mittelfristig nicht mehr genutzten Grundstücks. Zuletzt 
wurde durch die damalige Eigentümerin eine Mehrfachbeauftragung im Zeitraum von 2016 – 
2017 durchgeführt. Mit der neuen Eigentümerin AIRE Köln Subbelrather Straße GmbH & Co. 
KG (Art-Invest Real Estate) wurden die damaligen Planungen nicht weiter verfolgt und ein 
anderes Nutzungskonzept vorgesehen. 
Die Projekthistorie und die grundsätzlichen Rahmenbedingungen sind umfassend in der Vor-
lage 0302/2022 beschrieben und beschlossen worden. 
 
Die Eigentümerin möchte auf dem ca. 4.000 m² großen Grundstück die zwei Bürogebäude, 
welche heute größtenteils leer stehen, zurückbauen und anschließend ein max. 80 m hohes 
Bürohochhaus errichten. 
 
Durch die besondere Lage am denkmalgeschützten Inneren Grüngürtel und in direkter Nach-
barschaft zum denkmalgeschützten Fernsehturm soll ein dem Standort und der Zeit ange-
messenes Gebäude mit Einbindung in das Umfeld entstehen, das behutsam mit den Denkmä-
lern umgeht und die öffentliche Zugänglichkeit und Verzahnung mit der Umgebung ermöglicht 
und fördert. 
 
Für die Planung der Entwicklung führt die Eigentümerin einen nichtoffenen zweiphasigen 
hochbaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem 
Ideenteil nach der RPW 2013 in enger Abstimmung mit der Stadt Köln von Januar bis Sep-
tember 2023 durch. Die ulrich hartung gmbh, Bonn, unterstützt als betreuendes Büro den 
Wettbewerb.

2 
 
 
In der 1. Phase sind durch die Teilnehmer:innen ein städtebauliches Konzept für das Büro-
hochhaus auf der Fläche des Realisierungsteils sowie Ideen für standortspezifische Maßnah-
men zur Verknüpfung und Weiterentwicklung des Inneren Grüngürtels zu planen. In Phase 2 
erfolgt für die Fläche des Realisierungsteils die Konkretisierung der ausgewählten Arbeiten im 
Hinblick auf die Architektur und den Freiraum.  
 
In der 1. Phase starten zehn Planungsteams aus Architekturbüros und Landschaftsplanern, 
welche nach der Preisgerichtssitzung der 1. Phase um ca. die Hälfte reduziert werden. Zur 
Beteiligung der Öffentlichkeit war geplant, vor der Preisgerichtssitzung der Phase 1 sowohl 
eine Abendveranstaltung als auch einen Online-Dialog auf dem Beteiligungsportal der Stadt 
Köln durchzuführen und die Ergebnisse der Jury zur Kenntnis für ihre Beratungen zu geben. 
Nach Abstimmung mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist dies in der angedach-
ten Form mit Verweis auf die RPW 2013 nicht möglich. Es bestünde die Gefahr, dass noch 
vor der Preisgerichtssitzung der 1. Phase die Jurymitglieder und/oder Teilnehmer:innen Ein-
sicht/Information über die Ergebnisse erhalten könnten. Daher und zur Wahrung der Anonymi-
tät findet die Bürger:innenbeteiligung am 20.04.2023 analog und begleitet statt und es wird 
auf eine vorherige Veröffentlichung der Ergebnisse auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln 
verzichtet. Wichtig wird hier, dass weder Teilnehmende noch Jurymitglieder Zutritt zur Veran-
staltung haben dürfen, um den Regelungen der Kammer zu entsprechen. Die Ergebnisse der 
Bürger:innenbeteiligung werden der Jury im Rahmen der 1. Preisgerichtssitzung zur Kenntnis 
gebracht und können in die Bearbeitungshinweise für die 2. Phase einfließen. 
  
Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung der 2. Phase werden die Arbeiten im September 
2023 öffentlich ausgestellt und das Verfahren zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 
„Campus Colonius Nord“ mit Einleitungsbeschluss vom 10.03.2022 auf Grundlage eines Ent-
wurfes der Preisträger:innen (im Regelfall der 1. Preis) im beschleunigten Verfahren nach § 
13a Baugesetzbuch weitergeführt. Im Rahmen dessen wird eine erneute (freiwillige) frühzeiti-
ge Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt werden.  
 
 
Anlage 
Anlage 1 - Gekürzter Auslobungstext

Beratungsverlauf (3)

09.03.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.03.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0325/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.02.2023
Erstellt
23.01.2023 09:35