AN/1770/2017
Anfrage des EMT Herr Bakis: Planung Gelände ehemaliger Güterbahnhof Mülheim (Verkehrsfluss)
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Anfrage EMT Bakis_Planung_Gelände_ehemaliger_Güterbahnhof
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Nijat Bakis 0178/ 89 745 03 nijatbakis@gmail.com www.dielinke-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Mülheim Norbert Fuchs Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 26.11.2017 Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates Planung Gelände ehemaliger Güterbahnhof Mülheim Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, ich bitte Sie, die nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim zu setzen. Bisheriges Planungsgebiet, Bauleitplanverfahren 70480/12 In der vorliegenden Stellungnahme bezieht sich die Verwaltung auf ein Verkehrsgutachten. Dort heißt es: „Demnach wurde durch die Aufsiedlungen innerhalb de Bebauungsplangebietes ein zusätzliches Verkehrsaufkommen von insgesamt maximal 4.500 Kfz-Fahrten je Werktag (Summe aus Quell- und Zielverkehr) ermittelt. Weiterhin sind im Zusammenhang mit sonstigen Entwicklungen im Umfeld ca. 5.500 neue Kfz- Fahrten je Werktag (Summe aus Quell- und Zielverkehr) zu erwarten.“ Zusammen handelt es sich also um 10.000 zusätzliche Kfz- Fahrten pro Werktag. Das Gutachten geht davon aus, dass die vorhandenen Straßen diese zusätzliche Verkehrsmenge aufnehmen können, obwohl auf allen Zuwegungen zum Planungsgebiet, insbesondere auf der Bergisch-Gladbacher- Straße, der Berliner Straße, der Mülheimer Brücke und dem Clevischen- Pfälzischen Ring zu den Hauptverkehrsstunden bereits Dauerstau herrscht und aufgrund der erhöhten Luftbelastung von den Verwaltungsgerichten Verkehrsbeschränkungen angekündigt worden sind. Frage 1: Geht die Verwaltung weiterhin davon aus, dass dieser zusätzliche Verkehr vom vorhandenen Straßennetz aufgenommen werden kann und wie soll das möglich sein? Frage 2: Falls die angekündigten Verkehrsbeschränkungen auf dem Clevischen Ring Wirklichkeit werden: Auf welchen Straßen will die Verwaltung dann den bereits jetzt vorhandenen und den durch die vorgesehene Planung hinzukommenden Verkehr unterbringen? Frage 3: In der Zeitung wird berichtet, dass zu den in der vorliegenden und oben bezeichneten Planung vorgesehenen 3000 Büroarbeitsplätzen mit geschätzten zusätzlichen werktätigtäglichen 10.000 Verkehrsbewegungen noch mal 4000 Arbeitsplätze mit einer ungenannten Zahl von zusätzlichen Verkehrsbewegungen kommen sollen. Wie viele zusätzliche Verkehrsbewegungen erwartet die Verwaltung bei einem zusätzlichen Bau von den genannten 4000 Büroarbeitsplätzen auf dem jetzigen Trösser-Gelände? Frage 4: Wo soll dieser zusätzliche Verkehr nach Meinung der Verwaltung fließen? Frage 5: Hält die Verwaltung die Erweiterung des Bürogebietes auf das jetzige Trösser Gelände mit der Schaffung von weiteren 4000 Büroarbeitsplätzen unter diesem Gesichtspunkt für genehmigungsfähig? Mit freundlichen Grüßen gez. Nijat Bakis Bezirksvertreter DIE LINKE DIE LINKE . Ortsverband Mülheim, Zülpicher Str. 58, 50674 Köln
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1770/2017
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 27.11.2017
- Erstellt
- 27.11.2017 12:03