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0002/2023/5

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 18. September 2023

Mitteilung Ausschuss 25.09.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.09.2023, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

10028 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 25.09.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.09.2023
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ Ausbaugewerke MiQua (Veröffentlichung) 4. Quartal 2023 
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓
Baugenehmigung 01/2014     ✓
Baubeginn 07/2015    ✓
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
18.09.2023
03
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
zzgl. Bauzeit für 
Änderung der 
technischen Anlagen für 
die vorzeitige 
Inbetriebnahme des 
Praetoriums und 
MPZ (Umplanung und 
Terminplan in 
Bearbeitung)
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 25.09.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.09.2023 18.09.2023
03
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
30.08.2023
Zahlungsstand= 75,530 Mio. € 
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben 
und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 113,700 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
75,530
113,700
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss der Gebäudewirtschaft am 25.09.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.09.2023 18.09.2023
03
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die 
sich daraus ergebenden Mehrkosten werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - von Projektleitung und Projektsteuerung 
analysiert und bewertet. Die Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten soll voraussichtlich ab Dezember 2023 in den Rat der Stadt Köln 
eingebracht werden.
Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher 
feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge 
der Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Neuvergabe des Gewerkes Stahlbau ist am 
22.11.2022 erfolgt. Es haben bereits die ersten Kick-Off-Gespräche zur Vorbesprechung der Wiederaufnahme der Arbeiten mit der neuen Firma 
stattgefunden. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird nun nach erfolgter 
Beauftragung des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt.  
Der Start der Sanierung der Bronzewand war ab Janaur 2023 geplant, hatte sich jedoch wegen zuvor unbekannter Mängel verschoben, die im Zuge 
der Demontagearbeiten entdeckt wurden. Mit der Sanierung konnte Mitte August begonnen werden. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im Bereich der Archäologie laufen weiterhin die Vorbereitungen der Rohbauarbeiten des Parcourssteges im Bereich der Deckenfelder 5 bis 7. 
Hierzu wird derzeit beispielweise der Durchbruch im Bereich der Apsis durch den Vermesser - im Vorfeld der baulichen Ausführung - eingemessen. 
Analog erfolgt in diversen Bereichen der Ebene 00 weiterhin - in enger Abstimmung zwischen Bauleitung und Archäologie - die notwendigen 
Unterfangungsarbeiten. 
Die Randträger der Ebene 01 wurden im August 2023 auf die Baustelle geliefert und montiert. Parallel laufen im Werk die Arbeiten der Fertigung 
des ausstehenden Stahlbaus der Bauabschnitte 3 und 4. Hinsichtlich der Bewertung der bereits verbauten sowie bereits gefertigten Stahlbauteile 
des vorherigen Stahlbauunternehmens, liegt mittlerweile eine Bewertung des unabhängigen externen Gutachters vor. Es wird in Teilen eine 
Sanierung von Stahlbauteilen erforderlich, die aktuell zwischen den Projektbeteiligten, dem neuen Stahlbauer sowie dem externen Gutachter 
abgestimmt wird. Der neue Stahlbauer beginnt voraussichtlich im Oktober mit der Sanierung der sogenannten Knotenverbindungen innerhalb der 
oberen Ebenen des Stahlbaus. 
Der Abschluss der Mangelbehebung im Praetorium inkl. Finalisierung aller nachlaufenden Ausbauarbeiten (Trockenbau-, Estrich- und Putzarbeiten) 
wird sich voraussichtlich bis Ende 2023 erstrecken.  
Im MPZ läuft weiterhin die Mängelbeseitigung der Gewerke Elektro- und Nachrichtentechik. Durch eine unzureichende Besetzung der Baustelle 
behinderte die Elektrofirma momentan alle Nachfolgegewerke, sodass die Fertigstellung des MPZ verzögert wird. Sowohl die Mängel im 
Praetorium als auch im MPZ wurden bei einer Zwischenbegehung des TÜV im Gewerk Elektro- und Nachrichtentechnik festgestellt. 
Es wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in mehreren 
Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten der Decke erstrecken sich 
daher voraussichtlich bis Ende des Jahres 2023. Die angestrebte Herstellung des finalen Ausbauzustandes der Platzfläche in diesem Bereich wird 
zur Zeit durch die beteiligten Planungsbüros vorbereitet und geplant und soll Anfang 2024 abgeschlossen sein. 
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die 
Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - in enger Abstimmung mit den 
Bauleitungen analysiert und bewertet. Der neue Terminplan ist Teil der Haushaltsrechtliche Unterrichtung zu den Mehrkosten und wird ebenfalls 
voraussichtlich ab Dezember 2023 bekannt gegeben.
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

482 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer   25.09.2023 
 0002/2023/5 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 25.09.2023 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.09.2023 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 18. September 2023 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 18. September 2023, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

25.09.2023 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.09.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0002/2023/5
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.09.2023
Erstellt
08.08.2023 06:47