3275/2020
Anfrage bezüglich neuer Zielgruppen in der LSBT*Q Jugendarbeit 2595/2020
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 16.11.2020 3275/2020 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender Jugendhilfeausschuss 26.01.2021 Anfrage bezüglich neuer Zielgruppen in der LSBT*Q Jugendarbeit 2595/2020 Zu der Beantwortung der Anfrage 2595/2020 durch die Jugendverwaltung hat Herr Piger, anyway e.V. folgende Rückfragen an die Verwaltung: Zu (1) Ich finde es fachlich gut und notwendig, dass die Themen Diversität, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und Geschlechtersensibilität/-gerechtigkeit im Kinder- und Jugendförderplan 2021-2026 als Querschnittsaufgabe einfließen sollen und bei der Entwicklung der Maßnahmen in den nächsten Mo- naten Berücksichtigung finden. Trotzdem würde ich gerne wissen, welche konkreten Plä- ne/Maßnahmen das Jugendamt für diese neuen Zielgruppen plant? Zu (2) Wird die neue Fachkraft auch für LSBT*Q Themen zuständig sein und wie gestaltet sich ihre grund- sätzliche Aufgabe? Die Kinder- und Jugendverwaltung nimmt wie folgt Stellung: Zu (1): Die Themen Diversität, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und Geschlechtersensibilität/- gerechtigkeit fließen als Querschnittsaufgaben in den kommunalen Kinder- und Jugendförderplan 2021-2026 ein und finden im Maßnahmenkatalog Berücksichtigung. Da sich der Maßnahmenkatalog momentan noch in der internen Abstimmung ist, können hier noch keine konkreten Maßnahmen benannt werden. Vorerst kann aber mitgeteilt werden, dass durch den genannten partizipativen Prozess mit den Fachkräften aus der pädagogischen Praxis der Bedarf „Diskriminierungsfreies Aufwachsen ermöglichen“ ermittelt wurde, dem nun durch die Gesamtmaß- nahme „Gender- und diversitätssensible Kinder- und Jugendarbeit strukturell verankern“ begegnet werden soll. Davon werden Einzelmaßnahmen abgeleitet. Zu (2): Zwei neue Fachkräfte in der Abteilung „Kinderinteressen und Jugendförderung“ sind u.a. zuständig für geschlechtsspezifischen Themen und die Zielgruppe LSBTQ* im Rahmen der Jugendarbeit. Hier ist nach einer Einarbeitung eine Unterstützung der weiteren Entwicklung des Kinder- und Jugendför- derplan möglich. Die Mitteilung Nr. 2595/2020 aus der Sitzung vom 01.09.2020 ist der Anlage beigefügt. Anlage Gez. Voigtsberger
Anlage Mitteilung 2595-2020 - Stadtarbeitsgemeinschaft
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Gez. Voigtsberger Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 20.08.2020 2595/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 01.09.2020 Anfrage bezüglich neuer Zielgruppen in der LSBT*Q Jugendarbeit Anyway e.V. bittet um Beantwortung folgender Fragen durch die Verwaltung: (1)Mit welchen Maßnahmen will das Jugendamt im kommenden Kinder- und Jugendförderplan dafür Sorge tragen, dass die Bedarfe der oben genannten Zielgruppen berücksichtigt werden? (2) Gibt es spezialisierte Mitarbeiter*innen im Jugendamt, die bei der Erstellung des Kinder- und Ju- gendförderplans für LSBT*Q-Themen verantwortlich sind und diese Themen als Querschnittsaufgabe vertreten? Wenn nein, welche Notwendigkeit sehen Sie darin? Die Kinder- und Jugendverwaltung nimmt wie folgt Stellung: Zu (1): 1. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der geplante Fachtag „Kommunaler Kinder- und Jugend- förderplan der Stadt Köln 2021-2026 - Impulse aus der Fachpraxis“ im März abgesagt werden. Als Ersatz für den praxisorientierten Austausch hat das Fachamt gemeinsam mit der Jugendhilfeplanung eine digitale Abfrage zur Bedarfslage der Kinder und Jugendlichen in Köln aufgelegt und allen freien Trägern der Jugendhilfe aus den Arbeitsbereichen der Jugendförderung (§11 bis §14 SGB VIII) und ihren Fachkräften mit der Bitte um Teilnahme zukommen lassen. Die Rückmeldung des spezialisierten Jugendzentrums Anyway e.V. war hier von besonderer Bedeu- tung, um die Bedarfe der genannten Zielgruppen darstellen zu können. Das umfassende Feedback aller anderen beteiligten Jugendhilfeträger und Fachkräfte ergab außerdem, dass die Bedarfe der genannten Zielgruppen unbedingt in allen Arbeitsbereichen und Maßnahmen des zukünftigen kom- munalen Kinder- und Jugendförderplans zu berücksichtigen sind. Des Weiteren wurde nach Abstimmung mit dem Amt für Integration und Vielfalt der „Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ ebenfalls in die Analyse der Bedarfe aller Kinder und Jugendlichen in Köln einbezogen. Insgesamt ergibt sich daraus, dass u.a. Diversität, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und Ge- schlechtersensibilität/-gerechtigkeit als Querschnittsaufgaben in den kommunalen Kinder- und Ju- gendförderplan 2021-2026 einfließen und bei der Entwicklung der Maßnahmen in den nächsten Mo- naten Berücksichtigung finden müssen. Zu (2): Der AK „Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan 2021-2026“ setzt sich aus Vertreter*innen der Jugendverwaltung und Jugendhilfeplanung und Leitungs- sowie Fachkräften der freien Träger der Jugendhilfe zusammen. Gemeinsam fand die Planung des oben genannten Fachtages sowie die Auswertung der Ergebnisse der digitalen Abfrage statt. Erste Ideen zu weiteren Maßnahmen für den Kinder- und Jugendförderplan wurden darauf aufbauend im AK entwickelt. Des Weiteren ist eine neue Fachkraft in der Abteilung „Kinderinteressen und Jugendförderung“ u.a. zuständig für alle geschlechtsspezifischen Themen im Rahmen der Jugendarbeit. Hier ist nach einer Einarbeitung eine Unterstützung der weiteren Entwicklung des Kinder- und Jugendförderplan möglich.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3275/2020
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 01.12.2020
- Erstellt
- 10.11.2020 14:19