2006/0143
Preis für Zivilcourage 2006 der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2006/0143
3479 Zeichen
Wissenschaftsstadt Darmstadt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat V Amt: Interkulturelles Büro zur Kenntnis zur Beschlussfassung Magistrats- beschlussfassung: Dezernat I Dezernat V Vorlage-Nr. 2006/0143 Magistratsbeschluss-Nr. an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Internet ja nein Tagesordnung I II Verteiler: OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Betreff: Preis für Zivilcourage 2006 der Wissenschaftsstadt Darmstadt Vorlage vom: 14.02.2006 Beschlussvorschlag: Der Verleihung des Preises für Zivilcourage 2006 mit 2.000,00 ε an Frau Jutta Gropper und Herrn Christian Gropper, wird zugestimmt. Anlagen: Beschluss des Magistrats vom Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 14.02.2006 2 ... Nach der Satzung über den Preis für Zivilcourage der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 15.10.2003 wird der Preis an Personen und Gruppen, die ein besonderes Engagement im Bereich Zivilcourage gegen Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, oder Antiziganismus gezeigt haben, verliehen. Über die Verleihung des Preises entscheidet der Magistrat auf Vorschlag einer Jury. Nach der Satzung gehören der Jury an: Der/die Oberbürgermeister/in der Wissenschaftsstadt Darmstadt als Vorsitzende/r Der/die für interkulturelle Fragen zuständige Dezernent/in Der/die Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung und interkulturelle Fragen Der/die Vorsitzende des Interkulturellen Büros Fünf weitere Vertreter/innen der Arbeitsgruppe „Gesicht zeigen! Weltoffenes Darmstadt“. Neun Vorschläge sind fristgemäß eingegangen. Die Jury hat am 13.02.2006 getagt und die Darmstädter Filmemacher Jutta und Christian Gropper einstimmig zur Prämiierung ausgewählt. Die Dokumentarfilme wie „Brandmale“, „Verzeiht und gibt die Hand“, „Beutekameraden„ greifen unbequeme Themen auf . Über persönliche Geschichten der Zeitzeugen und einprägsame Bilder werden ohne lange Kommentare behutsame Zugänge zur deutschen Geschichte geschaffen. Betroffenen von damals wird ein filmisches Forum verliehen; Zuschauende von heute bekommen die Möglichkeit, zu eigenen Einschätzungen zu kommen. Neue Perspektiven der Wahrnehmung ermöglichen eine genauere Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Die Jury will durch die Prämiierung nicht nur ihre Anerkennung für die hohe künstlerische Qualität der Arbeit der Dokumentaristen zum Ausdruck bringen. Die Filmemacher haben sich auch in vielen Veranstaltungen insbesondere Jugendlichen zur Verfügung gestellt, um Fragen zu beantworten und über ihre Filme zu diskutieren. Sie haben im Projekt „8ung! Gesicht zeigen“ im Laufe von mehreren Monaten Jugendlichen geholfen, die Mitteln des Films kennen zu lernen und sie im Rahmen der Projektarbeit einzusetzen. Durch die Verleihung des Preises würdigt die Jury deshalb auch die Aktivierung von Jugendlichen und ihre Einbeziehung in die Filmarbeit. Die Jury stellt gleichzeitig fest, dass sie das großartige bürgerschaftliche Engagement, das in allen eingegangenen Vorschlägen zum Ausdruck kommt, hoch anerkennt und würdigt. Darmstadt, 14.02.06 531 ot Der Dezernent I Die Dezernentin V Walter Hoffmann Daniela Wagner Oberbürgermeister Stadträtin
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0143
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 14.02.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00