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V/0189/2013

Mobilfunksendeanlagen in Münster

Vorlagen 27.03.2013

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Hiltrup, Sitzung am 18.04.2013, TOP 3.2

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

3198 Zeichen

V/0189/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Mobilfunksendeanlagen in Münster; 
neuer geplanter Standort im Stadtgebiet Münster-Hiltrup 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
18.04.2013 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Stadt Münster hat die Gelegenheit, sich im Rahmen der sogenannten freiwilligen Vereinb a-
rung zu den in Münster geplanten Mobilfunksendeanlagen zu äußern. Die allgemeinen städt i-
schen Kriterien für die Stellungnahme im Rahmen der freiwilligen Vereinbarung sind dabei, ob es 
im Umfeld der geplanten Sendeanlagen sensible Einrichtungen gibt (Schul en, Kindergärten, A l-
tenheime, Krankenhäuser) und, falls ja, ob die dort zu erwartenden Feldstärkewerte unterhalb 
des „Schwe izer Anlagenwertes“ liegen. Der Schweizer Anlagengrenzwert beträgt 10% des in 
Deutschland geltenden Grenzwertes. Außerdem werden aber auch die Bezirksvertretungen über 
die geplante Errichtung von Mobilfunksendeanlagen informiert. Eine Stellungnahme der Bezirk s-
vertretung wird die Verwaltung an den Netzbetreiber weiterleiten. 
 
Im Frühjahr 2010 versteigerte die Bundesnetzagentur zusätzlich e Frequenzen für neue mobile 
Kommunikationstechnologien. Alle vier Mobilfunkbetreiber (Telekom, Vodafone, O2, E -Plus) ha-
ben zusätzliche Fr equenzen erhalten. Mit den neuen Frequenzen soll u.a. ein LTE -Netz (Long 
Term Evolution) aufgebaut werden. Mit diesem neuen Übertragungsstandard LTE soll die dritte 
Mobilfunkgeneration UMTS abgelöst werden. LTE ist auf schnelle Datenübertragung ausgerichtet 
und ermöglicht ein bis zu 100 -mal schnelleres Downloadtempo als DSL -Anschlüsse. Nach einer 
Stellungnahme des Bundesamtes für Strahlenschutz sind hinsichtlich möglicher biologischer Wir-
kungen des neuen LTE -Übertragungsstandards keine wesentlichen Unterschiede zu den bisher 
genutzten Mobilfunkfrequenzen zu erwarten.  
 
Die Firma Telefonica O2 Germany möchte nunmehr am Stan dort Osttor 85 im Stadtbezirk Müns-
ter-Hiltrup eine LTE-Sendeanlage errichten. An diesem Standort (freistehender Mast) betreibt sie 
bereits eine UMTS-Sendeanlage. Auch ein weiterer Mobilfunkbetreiber nutzt diesen Standort. Da 
sich in der näheren Umgebung di eses Standortes zwei sensible Einrichtungen befinden (KiTa 
und Schule), wurde bereits im Jahre 2007 eine Immissionsprognose erstellt, die die elektroma g-
netischen Felder der vorhandenen Antennen bei maximaler Auslastung berücksichtigte. Dabei 
wurde eine Aus schöpfung des in Deutschland geltenden Grenzwertes in Höhe von maximal 
2,47% ermittelt. Durch den Hinzubau der LTE -Sendeanlagen wird der Ausschöpfungsgrad zwar 
ansteigen, aber mit Sicherheit noch unter dem Schweizer Anlagengrenzwert liegen. Zur Absich e-
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0189/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Landwehr 
Ruf: 
492-6716 
E-Mail: 
LandwehrW@stadt-muenster.de 
Datum: 
25.03.2013 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0189/2013 
 
rung wird die Verwa ltung nach Inbetriebnahme der neuen Sendeanlage eine Vor -Ort-
Immissionsmessung durch die Bundesnetzagentur veranlassen. 
 
 
  
 
Die städtischen Kriterien für die Zustimmung zu der o.g. Sendeanlage sind somit erfüllt. 
 
i.V. 
 
 
Thomas Paal 
Stadtrat

Beratungsverlauf (1)

18.04.2013 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 3.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Osttor 85

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0189/2013
Typ
Vorlagen
Datum
27.03.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37