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KRhR 5/2024

Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier 20.09.2024

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Nächste Beratung: Kommission Rheinisches Revier, Sitzung am 20.09.2024, TOP 3.

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024)

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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Anl. zu TOP 3_Niederschrift K. Rheinisches Revier 02.02.2024_Final-Komplett)

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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024)

708 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage Kommission 
Rheinisches Revier 
- öffentlich - 
KRhR 5/2024 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Frau Eva Kuhl 
Telefon 0221 / 147 - 4871 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 04.09.2024 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission Rheinisches Revier 20.09.2024  beschließend 
 
TOP: 
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission 
Rheinisches Revier am 02.02.2024 
 
Beschlussvorschlag: 
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift der 8. Sitzung. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. Anl. zu TOP 3_Niederschrift K. Rheinisches Revier 02.02.2024_Final-Komplett

Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Anl. zu TOP 3_Niederschrift K. Rheinisches Revier 02.02.2024_Final-Komplett)

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Niederschrift 
über das wesentliche Ergebnis der  
8. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier 
des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
am Freitag, dem 2. Februar 2024, 
von 10:08 Uhr bis 12:45 Uhr, 
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln 
Vorsitz: Norbert Spinrath (SPD)

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 2 – 
Tagesordnung und Beschlüsse 
1 Feststellung der Tagesordnung 4 
2  Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches  
Revier zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024 4 
Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Ulrich Göbbels (FDP) zur 
Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024. 
3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung  
der Kommission Rheinisches Revier am 29.09.2023 4 
Drucksache KRhR 1/2024 
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre 
Sitzung am 29.09.2023 einstimmig. 
4 Rheinisches Rohstoff ReWIR: Zukunft gemeinsam gestalten 4 
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) 
5 Anforderungen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im  
Rheinischen Revier 7 
Vortrag von Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) 
6 Bericht der Landwirtschaft sowie Leitsätze der Landwirtschaft im  
Rheinischen Revier 9 
Vortrag von Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) 
Drucksache KRhR 2/2024

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 3 – 
7 Anträge 
7.1  Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 08.12.2023: 
Berichterstattung zur Problematik „Bau eines dritten Gleises zwischen 
Aachen und Düren am Beispiel Langerwehe-Düren“ 12 
Drucksache KRhR 3/2024 
in Verbindung mit: 
7.2  Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 12.01.2024: Darstellung 
zur Trinkwasserversorgung im Rheinisches Revier in den nächsten 
100 Jahren durch den Erftverband 12 
Drucksache KRhR 4/2024 
8 Anfragen 13 
9 Mitteilungen 
9.1  der Bezirksregierung 13 
9.2  des Vorsitzenden 13 
 
* * *

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 4 – 
1 Feststellung der Tagesordnung 
Vorsitzender Norbert Spinrath  begrüßt die Anwesenden und stellt die form - und fristge-
rechte Einladung zur heutigen Sitzung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Änderungswünsche 
zur Tagesordnung ergeben sich nicht. 
2  Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier 
zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024 
(keine Wortmeldung)  
Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Ulrich Göbbels zur Mitunterzeich-
nung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024. 
3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kom-
mission Rheinisches Revier am 29.09.2023 
Drucksache KRhR 1/2024 
Josef-Johann Schmitz (SPD) vermisst die von Bodo Middeldorf auf seine Bitte hin zugesagte 
Liste über die 152 bewilligten und 258 im Verfahren befindliche Projekte der ZRR. 
Vorsitzender Norbert Spinrath sagt zu, Bodo Middeldorf zu bitten, die Liste bald zur Verfü-
gung zu stellen. 
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre Sitzung 
am 29.09.2023 einstimmig.  
4 Rheinisches Rohstoff ReWIR: Zukunft gemeinsam gestalten 
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) 
Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) trägt anhand der Präsentation „Rheinisches 
Rohstoff-ReWIR – Zukunft gemeinsam gestalten“ vor.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 5 – 
Vorsitzender Norbert Spinrath unterstreicht die imposante Breite an Zulieferern und Dienst-
leistern im Rheinischen Revier und die Darstellung ihrer weiteren Entwicklung. Sie hätten sich 
aus eigenem Antr ieb mit der Wissenschaft zusammengeschlossen, um ihre Rolle nach dem 
Ende des Braunkohlenabbaus sowie damit auch die Existenz ihrer Beschäftigten zu sichern und 
auch danach noch zur industriellen Bedeutung der Region beizutragen.  
Häufig werde beklagt, die Förderstrukturen seien zu wissenschaftslastig, aber der Vortrag ma-
che deutlich, dass sich die Wissenschaft als Partnerin der Region und der Entwicklung begreife. 
Er fragt nach der Wahrnehmung der vorgestellten wissenschaftlichen Arbeit von Unternehmen, 
die sich mit Rohstoffgewinnung oder Recycling außerhalb des Rheinischen Reviers beschäftig-
ten. 
Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) erläutert, über den Verein würden durchaus 
auch die Aktivitäten der Wissenschaft für den Standort wahrgenommen, der sich aber auf das 
Rheinische Revier konzentriere. Gleichwohl sei er gut mit dem mitteldeutschen oder dem Lau-
sitzer Revier vernetzt, um gute Ideen auszutauschen. Die Herausforderung bestehe in der Syn-
chronisierung regionaler, überregionaler und vielleicht sogar nationaler Interessen. 
Ihr Lehrstuhl sei als einer der größten dieses Fachbereichs in Europa recht bekannt und arbeite 
mit Weltmarktführern für Bergbaumaschinen zusammen. Mit dem Recycling beschäftigten sich 
auch andere Institute. Primäre und sekundäre Rohstoffgewinnung bedingten unterschiedliche 
Zielgruppen und Arbeitsformen, worin gerade die Chance des Vereins liege. Entsprechende 
universitäre Forschung werde in Deutschland nur an der Universität Clausthal, der Universität 
Freiberg, der Fachhochschule Bochum und der RWTH Aachen als größtem Standort durchge-
führt, wobei die RWTH Aachen die gesamte Wertschöpfungskette untersuche. Als Sprecherin 
des Bereichs Rohstoff - und Entsorgungstechnik teilt sie mit, man wolle das Thema gemein-
schaftlich angehen und i n Zusammenarbeit mit kompetenten Firmen der Region entspre-
chende Technologie entwickeln, die auch über das Rheinische Revier hinaus genutzt werden 
könnten. 
Antje Grothus (Klima-Allianz Deutschland e. V.) möchte wissen, über welche Rohstoffe ge-
nau man eigentlich spreche und welche Kooperationen es mit den Akteuren für das Recycling 
von Baustoffen gebe. 
Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen)  bestätigt den Austausch mit einigen Akt-
euren in der Region, wobei es sehr unterschiedliche Ansätze zum Rohstoffrecycling gebe. Mit 
seiner Kompetenz wolle der Verein das Thema mit Bauunternehmen und Initiativen mit Blick 
auf das Recycling und die Aufbereitung von Baustoffen adressieren. Darüber hinaus gehe es 
auch darum, neue Technologien zu erforschen und sie an Versuchsobjekten konkret umzuset-
zen.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 6 – 
Die Initiativen verfolgten verschiedene Schwerpunkte. Eine Möglichkeit bestehe beispielsweise 
darin, sich Rohstoffbörsen zuzuwenden und Nischen für das eigene Angebot der Aufbereitung 
und Wiedernutzbarmachung zu finden. Die Wissenschaft wolle produktspezifisch aufbereiten 
und mit Sensortechnologie sehr frühzeitig im Prozess besser charakterisieren, um beispiels-
weise beim Abriss selektiver vorgehen zu können.  
Letztlich versuchten alle, die Innovation voranzubringen, sodass  es dem Verein darum gehe, 
sich vor allem um die Zulieferer und seine Kernkompetenzen zu kümmern, um sich darüber 
hinaus mit anderen zu vernetzen und zu kooperieren. So finde sich beispielsweise auch die ZRR 
im Beirat, was sich auch wegen der großen Zahl a n Initiativen als hilfreich erweise. Darüber 
hinaus bringe natürlich auch die Wissenschaft ihr Netzwerk ein. Sie versichert, der Verein suche 
aktiv den Austausch mit weiteren Akteuren, um sich noch stärker zu vernetzen. 
Über das Reallabor konzentriere sich der Verein auf die Baurohstoffe, setze aber nicht allein 
auf das Recycling, sondern betrachte die gesamte Wertschöpfungskette, denn man könne nach 
wie vor nicht auf die primäre Rohstoffgewinnung verzichten. So werde etw a die Hälfte des 
Gipsbedarfs über Nebenprodukte aus der Rauchgasentschwefelung der Braunkohlekraftwerke 
gewonnen, sodass man nach deren Ende rund 6  Millionen Tonnen jährlich anders beschaffen 
müsse.  
Sie unterstreicht, letztlich gehe es um die sinnvolle Vernetzung primärer und sekundärer Roh-
stoffe, um die natürlichen Rohstoffquellen zu schonen, denn es bringe gar nichts, recycelte 
Baustoffe einzusetzen und den primär gewonnenen guten Schotter etwa mangels Abnehmer 
für den Straßenbau zu verwenden. Stattdessen müsse man die Rohstoffe effizient nutzen. In 
Deutschland beschäftigten sich explizit sechs Lehrstühle mit der primären Rohstoffgewinnung. 
Im Ruhrgebiet gebe es viele Maschinenhersteller, im Rheinischen Revier hingegen viele hoch 
spezialisierte Dienstleister. Insofern müsse man die Kompetenzen in der Region aufbauen, um 
sie gegebenenfalls im Verbund auch außerhalb anzubieten. Ihr Lehrstuhl beschäftige sich mit 
Rohstoffen über und unter Tage, mit dem Tiefseebergbau, mit Hartgestein und Weichgestein 
und verstehe sich als Partner für die regionale Industrie, die vor der Herausforderung der CO
2-
neutralen Rohstoffgewinnung stehe. Zwar müssten für die Rohstoffgewinnung Flächen in An-
spruch genommen werden, aber gerade die Steine-  und Erdenindustrie stelle eigene Biotope 
dar und unternehme enorm große Anstrengungen, um den Naturschutz zu fördern.  
Sascha Solbach (SPD) begrüßt, dass die Kommission in ihrer heutigen Sitzung auch über Ar-
beitsplätze diskutiere. Er äußert seine Hoffnung, dass die anwesenden Akteure die im Vortrag 
enthaltene Präzision aufnähmen, die nämlich an anderer Stelle fehle. Zu Beginn habe man sich 
auf die Mitarbeitenden von RWE konzentriert, aber dabei dürfe man nicht die Spezialisierung 
der gesamten Region über 100  Jahre hinweg vergessen. Die vorg estellten Ansätze müssten 
eigentlich dazu beitragen, die noch nicht allokierten Fördermittel präzise in die richtige Rich-
tung zu lenken, weil dies nach wie vor nicht geschehe.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 7 – 
Er äußert sein Unverständnis, dass das MAGS das Projekt für nicht innovativ genug und aus der 
Zeit gefallen halte; reiche es doch nicht aus, die Mittel mit der Gießkanne zu verteilen. Den 
Unternehmen in der Region fehle mit Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart der 
Raum, sich über die Zeit nach dem Ende der Braunkohleverstromung Gedanken zu machen. So 
rufe der Mittelstand Mittel in Millionenhöhe gar nicht erst ab. Hier unterstütze der Verein den 
Transformationsprozess, den das Land selbstverständlich fördern müsse. Selbst als mit Blick 
auf den Strukturwandel versierter Bürgermeister lerne er aus den Vorträgen von Prof.  Dr.-
Ing. Elisabeth Clausen noch neue betroffene Unternehmen in der Region kennen und verstehe 
besser, wie man ihnen helfen könne.  
Das Rheinische Revier wolle auch nach dem Ende der Braunkohleverstromung Energieregion 
bleiben. Dabei werde es in den nächsten Jahren auch um das Repowering von Windkraftanla-
gen gehen, die in der Stadt Bedburg beispielsweise 800 ha belegten. Über den Verein habe er 
eine Unternehmerin kennengelernt, die Möglichkeiten anbiete, Windkraftanlagen zurückzu-
bauen und ihre Rohstoffe zu recyceln, was viele Entsorgungsprobleme löse. Dies unterstreiche 
die Notwendigkeit der Vernetzung, sodass die wichtige Arbeit des Vereins von wesentlich mehr 
Menschen wertgeschätzt werden möge. 
5 Anforderungen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im Rheinischen Revier 
Vortrag von Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) 
Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) trägt anhand der Präsentation „Anforderun-
gen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im Rheinischen Revier“ vor.  
Vorsitzender Norbert Spinrath fasst zusammen, der Vortrag stelle die Komplikationen auf-
grund des vorgezogenen Braunkohlenausstiegs und die Vielzahl an Ideen und Maßnahmen 
dar, die im Förderdschungel untergingen und bislang noch keine nennensw erte Zahl an Ar-
beitsplätzen für die Zukunft erkennen ließen. Daher müsse es nun zum Wohle der Arbeitneh-
menden um Beschleunigung gehen. Nach wie vor erwarte er die Umsetzung der angekündig-
ten Lockerungen des EU-Beihilferechts zur direkten Förderung der Unternehmen. 
Dr. Stephan Cuypers erinnert an die papiererzeugende Industrie als Leitindustrie für die Kreise 
Düren und Euskirchen, für die man die Attraktivität ihrer Arbeitsplätze auch über einen unlängst 
verhandelten Bundesentgeltrahmentarifvertrag sichern wolle. Müsse man doch im Rheinischen 
Revier hochwertige Arbeitsplätze schaffen und die Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen 
Preisen sicherstellen, wovon in Deutschland bislang aber noch keine Rede sein könne.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 8 – 
Die Region brauche grünen Wasserstoff als zuv erlässigen CO2-neutralen Energieträger. Das 
Wasserstoffkernnetz sehe aber bislang keine Ausspeisepunkte für die Kreise Düren und Euskir-
chen vor, die eine maßgebliche Versorgungsleitung aus den Niederlanden quere. Er vermisse 
dieses Thema auf der heutigen Tagesordnung und befürchte, dass die zukunftsfähige Energie-
versorgung des Rheinischen Reviers in diesem Gremium bzw. im Regionalrat untergehe. 
Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) unterstreicht die Bedeutung des Wasserstoffs 
für die Klimaneutralität, sodass nun eine Infrastruktur zur Versorgung aller relevanten Bereiche 
aufgebaut werden müsse. Er räumt ein, zwar kein Experte für das Wasserstoffkernnetz zu sein, 
aber nach seiner Kenntnis sei es relativ teuer, Ausspeisepunkte nachträglich einzubauen. Am 
Ende folgten die Arbeitsplätze aber der Transformation. 
Vorsitzender Norbert Spinrath weist darauf hin, der Regierungspräsident und sein Haus be-
schäftigten sich sehr intensiv mit diesem Thema; zudem finde sich das Thema auf der Tages-
ordnung der nächsten Sitzung der Kommission. 
Helmut Paul (CDU) pflichtet Manfred Maresch bei, es müsse auch um die verbesserte Infor-
mation der Menschen im Rheinischen Revier gehen, um sie beispielsweise auch von der Not-
wendigkeit neuer Gewerbegebiete zu überzeugen. 
Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) beklagt auch der Pandemie geschuldete Ver-
säumnisse in der Kommunikation, weil viele Menschen im Rheinischen Revier die Zusammen-
hänge gar nicht kennten. Dem wolle das Projekt Revierwende entgegenwirken und dabei auch 
die Meinung der jungen Menschen in den Fokus rücken. Neben ihnen gehe auch das Thema 
der Frauenerwerbsarbeit im Rheinischen Revier unter.  
Daher müsse man Strukturwandel und Transformation mit den Menschen zusammen betrach-
ten und dürfe sich nicht auf Expertenrunden beschränken; es gelte nämlich, auch komplexe 
Zusammenhänge des Strukturwandels herunterzubrechen. Auch möge man der Verzagtheit 
und der Hoffnungslosigkeit entgegenwirken, um den Strukturwandel erfolgreich zu machen. 
Dafür dürfe man nicht nur den Arbeitsplatzverlust sehen, sondern müsse auch seine Chancen 
erkennen. Er fasst zusammen, es gehe also darum, große Teile der Zivilgesellschaft mitzuneh-
men und in einen Dialog einzutreten, Gräben zu überwinden und gemeinsam eine Zukunft zu 
bauen. 
Sascha Solbach (SPD) erkennt in diesem Vortrag die Übersetzung des Vortrags von Prof. Dr.-
Ing. Elisabeth Clausen für die Politik. Danach brauche es neue Instrumente für den Arbeits-
markt, neue Wertschöpfungsketten, eine Transformationsförderkulisse, ein gutes Flächenma-
nagement und die politische Sicherheit für die Verwaltung, finanzielle Spielräume zur Ermes-
sensausübung nutzen zu dürfen, um innovativere Entscheidungen zu treffen, ohne befürchten

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 9 – 
zu müssen, dafür später kritisiert zu werden. Auf diese Weise könne man den Prozess in den 
verbleibenden sechs Jahren beschleunigen. Auch müsse man bei den 320 Projekten genau prü-
fen, was wirklich den Arbeitsmarkt stärke und dauerhafte Wertschöpfung schaffe. 
Dr. Patricia Elisabeth Peill (CDU) unterstreicht die Notwendigkeit, Arbeitsplätze in allen Be-
reichen zu schaffen, was die Bedeutung des Anschlusses des Rheinischen Reviers an das Was-
serstoffkernnetz zeige. Sie halte die Unterstützung der Politik durch die Gewerkschaft für sehr 
hilfreich, zumal die Frist für Veränderungen bis Mitte Mai sehr knapp sei. 
Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) sagt zu, diesen Punkt im DGB zeitnah zu the-
matisieren. 
6 Bericht der Landwirtschaft sowie Leitsätze der Landwirtschaft im Rheinischen Revier 
Vortrag von Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) 
Drucksache KRhR 2/2024 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer  NRW) trägt anhand der Präsentation „Land-
wirtschaftliche Flächennutzung“ vor.  
Vorsitzender Norbert Spinrath fragt nach innovativen Ansätzen über die Mehrfachnutzung 
von Flächen hinaus, um landwirtschaftliche Produkte auf eine andere Art als bisher zu erzeugen. 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) schränkt ein, diese Möglichkeit eröffne 
sich nur für spezielle Kulturarten, sodass man damit nicht die Ernährung sicherstellen könne. 
Vermutlich werde es sich eher um Projekte handeln, um den Menschen ein Gefühl für die Pro-
dukte zu vermitteln. Wohl probiere man im Rheinischen Revier schon neue Kulturen aus wie 
beispielsweise Quinoa. Auch könnte man daran denken, Betriebe stärker direkt mit Cat erern 
oder Großverpflegungseinrichtungen zu verknüpfen, um die Wertschöpfung zu erhöhen. 
Horst Lambertz (GRÜNE) mahnt, zwei Drittel der landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche 
stünden nicht im Eigentum der bewirtschaftenden Landwirte und damit durchaus in der Kon-
kurrenz zu anderen, für die Eigentümer lukrativeren Nutzungsarten, was Elisabeth Verhaag 
(Landwirtschaftskammer NRW) bestätigt. 
Sodann fragt er nach den Anforderungen an die Qualität des mit Blick auf den Klimawandel in 
Zukunft vermehrt einzusetzenden Wassers und ob man dafür nicht beispielsweise solches ein-
setzen könne, das sich nicht für die Trinkwassergewinnung eigne. Auch interessiere ihn die 
Entwicklung des Anbaus von Früchten und Getreide.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 10 – 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) antwortet, das Beregnungswasser müsse 
zwar nicht dieselbe Qualität wie etwa das Grundwasser zur Trinkwassergewinnung haben, aber 
trotzdem gebe es dafür hohe Anforderungen. In Zukunft werde gewiss noch stärker dazu ge-
forscht werden, wie man Abwasser beispielsweise aus großen Molkereien nutzen könne. Auf-
grund der zunehmenden Dürre werde man stärker auf Beregnungswasser zurückgreifen müs-
sen. Allerdings förderten Landwirtschaft, Industrie und die Trinkwasserproduzenten 
Grundwasser nur in einem verschwindend geringen Umfang; dies werde medial überbewertet. 
Trotzdem bemühe sich die Landwirtschaft, noch gezielter zu beregnen, um mehr Kulturen mit 
möglicherweise weniger Wasser zu versorgen. 
Dr. Ralf Nolten (CDU) meint, ohne Weiteres könne auf landwirtschaftliche Fl ächen nicht zu-
rückgegriffen werden, wenn er etwa an das Grundstücksverkehrsgesetz und das Landpachtver-
kehrsgesetz denke. Auf Folie 5 vermisse er mit Blick auf das Nature-Restoration-Law und BSLE-
Ausweisungen den Hinweis auf Konsequenzen, falls man die gute landwirtschaftliche Praxis 
nicht realisieren und in Landschaftsschutzgebieten keinen Pflanzenschutz mehr einsetzen 
dürfe. 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) wendet ein, für den Pflanzenschutz stelle 
die BSLE-Ausweisung gegenwärtig gar kein Problem dar, und das Nature-Restoration-Law sei 
bereits sehr schnell aus der Diskussion gefallen. 
Vorsitzender Norbert Spinrath gibt den Hinweis der Verwaltung wieder, im Rahmen der Re-
gionalplanung zu antworten. 
Hans Josef Dederichs (GRÜNE)  dankt für die einde utige Stellungnahme zum Flächenver-
brauch, wonach der Regierungsbezirk seine eigene Bevölkerung schon gar nicht mehr ernähren 
könne. Nach dem aktuellen Regionalplanverfahren würden aber weitere 3.999 Hektar für neue 
Gewerbe- und Siedlungsflächen vorgesehen. Selbstverständlich brauche man für den Struktur-
wandel zusätzliche Flächen, aber er bittet um Einschätzung, ob diese Zahl gerechtfertigt sei 
oder man nicht die Anstrengungen verstärken müsse, weniger Flächen in Anspruch zu nehmen. 
Er begrüßt die Forderung, im Regionalplan ein Planzeichen für die Landwirtschaft vorzusehen, 
sodass ihn der von der Landwirtschaftskammer geforderte Zeitrahmen interessiere. 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) verweist zur Frage nach der Ausweisung 
von Gewerbegebieten auf die differenzierte Stellungnahme der Landwirtschaftskammer, die 
sich nicht pauschal auf einen bestimmten Wert festlegen wolle. Die dritte Änderung des Lan-
desentwicklungsplans sehe das Planzeichen vor, das nach ihrer Verabschiedung sodann ver-
pflichtend in die Regionalpläne aufgenommen werden müsse; die Landwirtschaftskammer

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 11 – 
werde Fachbeiträge erarbeiten. Mit der tatsächlichen Umsetzung rechne sie frühestens im Jahr 
2026, was sie mit Blick auf den Prozess für zumutbar halte. 
HD’in Vera Müller (Bezirksregierung) ergänzt, das Planzeichen werde voraussichtlich über 
die erste Änderung des neuen Regionalplans berücksichtigt. 
Dr. Patricia Elisabeth Peill (CDU)  dankt für die ihrer Ansicht nach wie immer strukturierte 
Darstellung. Neben den für den Strukturwandel erforderlichen Flächen befürchteten die Land-
wirte vor allen Dingen den unbegrenzten Bau von PV- und darüber hinaus auch Windkraftan-
lagen zu enorm hohen Pachtpreisen, der alle Strukturen durcheinanderbringe. Sie bittet um 
Einschätzung der zu erwartenden Flächenkonkurrenz. 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) stellt fest, gegenwärtig nehme die Nach-
frage nach entsprechenden Flächen wieder ab. Die Landwirtschaftskammer besorge vor allen 
Dingen § 35 des Baugesetzbuches, weil die Privilegierung die Kommunen außen vor lasse, die 
die Baugenehmigung nämlich kaum versagen könnten. Nach vorsichtigen Berechnungen der 
Landwirtschaftskammer spreche man dabei über 40.000 Hektar, für Gewerbe und Industrie hin-
gegen über 4.000 Hektar in den nächsten 20  Jahren, also über eine ganz andere Größenord-
nung. 
Gudrun Zentis (GRÜNE) fragt nach der Einbeziehung der Landwirtschaftskammer beim Bau 
von Freiflächensolaranlagen im Tagebau Garzweiler durch RWE. Sie bittet den Ausschussvor-
sitzenden, dafür zu sorgen, dass die Kommission fortlaufend darüber informiert werde, welche 
Pflanzen möglicherweise über die dadurch entstehende Beschattung und höhere Feuchtigkeit 
vor dem Hintergrund des Klimawandels besser gedeihen. 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) bestätigt, Äpfel und Schattenbeeren eig-
neten sich besonders, möglicherweise auch noch Getreide. Allerdings habe man Sojabohnen 
bei einem Projekt in Morschenich bewässern müssen, die wegen der Module kein Regenwasser 
mehr erhalten hätten. Pflanzenschutzmittel würden heute auf einer Breite von 36 Metern aus-
gebracht, was nicht zu Freiflächensolaranlagen passe. Beim eingezäunten Grünland könne man 
auch verstärkt über vertikale Module nachdenken. 
Im Allgemeinen müssten die Betriebe allerdings rund 1  Million Euro pro Hektar investieren, 
sodass sich vermutlich nur besonders spezialisierte Betriebe entsprechend wirtschaftlich betä-
tigen dürften, nicht aber die Landwirtschaft in ihrer Breite. Letztlich werde man mit Agri -PV-
Anlagen nicht den benötigten Energiebedarf ersetzen kann.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 12 – 
Sascha Solbach (SPD) ergänzt, in Bedburg gebe es drei unterschiedliche Agri-PV-Anlagen, die 
wissenschaftlich vom Forschungszentrum Jülich begleitet würden, das man zu einem Vortrag 
einladen möge. 
Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) teilt mit, daran sei die Landwirtschafts-
kammer nicht beteiligt. 
7 Anträge 
7.1  Antrag der Fraktion BÜNDNIS  90/DIE GRÜNEN vom 08.12.2023: Berichter-
stattung zur Problematik „Bau eines dritten Gleises zwischen Aachen und Dü-
ren am Beispiel Langerwehe-Düren“ 
Drucksache KRhR 3/2024 
in Verbindung mit: 
7.2  Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 12.01.2024: Darstellung 
zur Trinkwasserversorgung im Rheinisches Revier in den nächsten 100 Jahren 
durch den Erftverband 
Drucksache KRhR 4/2024 
Vorsitzender Norbert Spinrath erinnert an die Vereinbarung, dass die Kommission nicht über 
Anträge beschließe, sondern lediglich Empfehlungen an den Regionalrat ausspreche. Der erste 
Antrag gehöre darüber hinaus in die Verkehrskommission. 
Gudrun Zentis (GRÜNE) wünscht sich zur nächsten Sitzung der Kommission eine Bündelung 
derjenigen, die sich um den Infrastrukturausbau im Rheinischen Revier kümmerten; bestehe 
doch der Auftrag, im Rheinischen Revier etwas Besonderes zu machen. 
Gregor Golland (CDU) meint, Anträge wären nicht zulässig. Man könne heute nicht inhaltlich 
darüber diskutieren. Seine Fraktion lehnte jedenfalls die Anträge bzw. Anfragen ab. 
Manfred Waddey (GRÜNE) weist darauf hin, die Anträge zielten ausschließlich darauf ab, dass 
sich die Kommission ausführlich mit ihren Inhalten beschäftige. 
Gregor Golland (CDU) beantragt, beide Anträge von der Tagesordnung zu nehmen und dar-
über im weiteren Verlauf im Ältestenrat zu diskutieren.

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 13 – 
Vorsitzender Norbert Spinrath schlägt vor, die Anträge als Anfrage zu betrachten und sie in 
der nächsten Sitzung zu beantworten. Dagegen erhebt sich kein Widerspruch. 
(Anmerkung der Geschäftsstelle: Gemäß § 21 der Geschäftsordnung des Regionalrats dienen 
die Kommissionen grundsätzlich der Vorbereitung der Beschlussfassung des Regionalrats. Eine 
Beschlussfassung durch die Kommissionen ist nur insoweit vorgesehen, als dass die Kommis-
sionen eine Empfehlung an den Regionalrat aussprechen, einen konkreten Beschluss zu fassen. 
Anträge auf Fassung eines Beschlusses durch die Kommission Rheinisches Revier sind daher 
zwar grundsätzlich zulässig, müssen jedoch abgelehnt, soweit der jeweilige Beschluss nicht die 
Empfehlung einer Beschlussfassung an den Regionalrat beinhaltet. Die Fraktionen werden ge-
beten, dies zukünftig zu berücksichtigen.) 
8 Anfragen 
(keine) 
9 Mitteilungen 
9.1  der Bezirksregierung 
RB’e Sarah Fani (Bezirksregierung) nimmt Bezug auf die Rückfrage aus der letzten Sitzung 
zu TOP 5, die Stadt Aachen habe mit Mitteln für den Strukturwandel auch die Umgestaltung 
von Bezirksfriedhöfen zu mehr Naturnähe finanziert. In der Sitzung am 29.09.2023 konnte HD 
Jakob (Bezirksregierung) hierzu keine Informationen geben. Im Nachgang teilt dieser mit, dass 
es sich hier um ein Bundesprojekt handele, für das die Bezirksregierung nicht zuständig sei. 
RB’e Sarah Fani (Bezirksregierung)  kündigt an, der Niederschrift einen entsprechenden Link 
(wie folgt) beizufügen. 
 
Aus nachfolgender Quelle können folgende wesentlichen Informationen entnommen werden: 
https://www.z-u-g.org/komona/projekt/aachen/   
 
Das Projekt „Friedhöfe als Räume für Biodiversität und naturnahe Erholung“ wird durch den 
Bund (BMUV) mit Mitteln i.H.v. 370.919,73 € gefördert. Fördergegenstand ist die Entwicklung 
der Aachener Bezirksfriedhöfe zur nachhaltigen Steigerung der Biodiversität und ruhigen Er-
holung.  
9.2  des Vorsitzenden

Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 
8. Sitzung  2.02.2024 
 
 
– 14 – 
Vorsitzender Norbert Spinrath  kündigt für die nächste Sitzung im September die Themen 
Wasserstoff und Nachnutzung des Schienennetzes von RWE an.  
 
 
 
gez. Norbert Spinrath gez. Ulrich Göbbels 
(Vorsitzender der Kommission (Mitglied der Kommission 
Rheinisches Revier) Rheinisches Revier)

Rheinisches Rohstoff
-
 ReWIR
Zukunft gemeinsam gestalten

02.02.2024

3
Die Mine ReWIR Geschichte
2018 
Entwicklung 
der 
Projektidee
Februar 
2019: 
Einreichung 
Projektskizz
e BMBF
September 2019 
bis Mai 2020: 
Konzeptphase 
BMBF WIR! 
Förderpro-gramm
2020 – 2021 
Folgeanträge bei 
BMBF und Antrag 
bei ZRR 
(Sterneverfahren) 
werden abgelehnt
2021 – 2022 
Umsetzung von 
Pilotworkshops
mit Unternehmen 
im Revier
Oktober 
2022: 
Gründung 
des Vereins 
Mine ReWIR 
e.V. 
Oktober 2022: 
Start des 
Mine ReWIR 
Werkstatt 
Projekts, 
BMBF 
Förderung, 
Begleitforschu
ng zu 
kollaborativer 
Innovation
02.02.2024

4
Der Vorstand
02.02.2024

5
Mine ReWIR e.V. Gründungsmitglieder
02.02.2024

6
Unsere Fördermitglieder
02.02.2024

7
Was ist das Ziel von Mine ReWIR?
Bergbauzulieferunternehmen 
und -dienstleister, 
die in und um die Region des 
rheinischen Reviers ansässig
und direkt vom bevorstehenden 
Braunkohleausstieg betroffen
sind …
… mit Unternehmen, 
Institutionen, Wissensträgern und 
Kommunen innerhalb und 
außerhalb der Region in einem 
nachhaltigen 
Innovationsnetzwerk so zu 
vernetzen …
… dass gemeinsam neue 
Innovationsfelder erschlossen 
werden, während vorhandene
Kompetenzen in der Region 
verankert bleiben und gleichzeitig 
weiterentwickelt werden können.
02.02.2024

8
An wen richtet sich Mine ReWIR?
Revierzulieferer
 Erhalt von 
Arbeitsplätzen und 
Wertschöpfung 
Forschung & 
Wissenschaft
 Gemeinsame 
Umsetzung von 
Innovationsprojekten
Unternehmen und 
Experten in 
Innovationsfeldern
 Kooperation und 
Kompetenztransfer
Menschen und 
Kommunen
in der Region
 Erhalt lokaler
Wertschöpfung
Regionale 
Unternehmen
 Partnerschaften, 
gemeinsame Projekte 
zur Entwicklung von 
Potenzialen 
Vernetzungs-
partner und 
Multiplikatoren
 Netzwerkausbau 
und Partner-Matching
02.02.2024

9
Mine ReWIR Aktivitäten
Innovation
Projekte Strategie
Netzwerk
Vernetzungsangebote für Zulieferer und 
Dienstleister des Reviers mit Forschung, 
Intermediären und Innovationspartnern
Informationen über Leitmärkte und 
Anforderungen dieser Märkte bzw. der 
Unternehmen, die hier aktiv sind
Förderung von Kooperationen zwischen 
Unternehmen und mit Akteuren aus 
Forschung und Wissenschaft, durch gezieltes 
Match-Making
Umsetzung von Innovationen, z.B. durch 
gemeinsame Projekte, die aus dem Netzwerk 
heraus entstehen
Netzwerkbasierte Innovationen mit Fokus auf KMU in einem begleiteten Prozess 
902.02.2024

10
Das Rheinische Rohstoff-ReWIR (R³)
 Das bestehende industrielle Gefüge im Revier mit seinen 
vielfältigen Kompetenzen eröffnet ein 
Leistungsspektrum, das als industrielles Rückgrat im 
Rheinischen Revier nachhaltig zur Geltung gebracht 
werden kann.
 Durch eine fokussierte Innovationscommunity können 
neue Funktionen für ein zukunftsfähiges Rohstoff-ReWIR
erschlossen und etabliert werden.
 Die Gefahr einer De-Industrialisierung wird dabei gezielt 
in die Chance einer bestandsfähigen industriellen 
Diversität in rohstoffbezogenen Zukunftsmärkten 
umgemünzt. 
02.02.2024

11
Kernkompetenzen der Revierzulieferer und -dienstleister
KMU aus den Bereichen
 Fahrzeug- und Fördertechnik 
 Handwerk und Montage 
 Ingenieurbüros 
 hochqualifizierte Dienstleistungen
arbeiten oft in hoher Abhängigkeit 
von RWE
! Diese Zielgruppe wird 
bisher nicht explizit in 
anderen Projekten und 
Vorhaben adressiert
28%
13%
40%
9%
6%
3% 1%
1%
Kernkompetenzen Zulieferer
Kernkompetenzen der Zulieferer (n=378)
(Stand: 13.01.21), Quelle: Eigene Analyse
Ingenieurleistungen
Bauwesen
Gewinnungs- und Fördertechnik
Rekultivierung
E-Technik / Netzbetrieb
Wasserbau und Wasserwirtschaft
Bohrtechnik
Bahntechnik
02.02.2024

12
Besonderheiten der Revierzulieferer und -dienstleister
12
• Unternehmensgröße
• Kompetenz- und 
Tätigkeitsbereiche 
• Grad und Art der Betroffenheit 
vom Strukturwandel 
• Umgang mit Strukturwandel 
(Aktiver vs. Passiver Umgang)
• Transformationsreifegrad
• lange Tradition im Revier
• Innovationen ausgehend von den 
Anforderungen des Kunden 
(RWE)
• Wenig Erfahrung mit horizontaler 
Innovation (Kooperation mit 
Partnern aus Forschung und 
Wirtschaft)
• Änderung des traditionellen 
Arbeits- und Innovationsmodus 
stellt eine Herausforderung dar
• Vertrauensaufbau als wichtige 
Voraussetzung
• diversifizierte Produkt- und 
Leistungsportfolios bei 
gleichzeitiger Spezialisierung
• Vielfalt an Kompetenzen, die in 
andere Bereiche transferiert 
werden können
• Gelingender Kompetenztransfer 
wesentliche Voraussetzung für 
gelingenden Strukturwandel
Heterogenität der 
Unternehmenslandschaft Tradition der vertikalen Innovation Kompetenzvielfalt
02.02.2024

13
Das Rheinische Rohstoff-ReWIR (R³)
 R³ erschließt, inmitten von Strukturwandel, 
erfolgversprechende Innovationspfade durch gezielte 
Synchronisierung von bottom-up- und top-down-
Prozessen. 
 R³ wirkt als Kristallisationskern eines transformativen 
Innovationsökosystems, in dem Revier-Unternehmen 
zentrale Player darstellen. 
 R³ verknüpft Dynamiken von Exnovation, Innovation und 
Transformation im Strukturwandel und entwickelt 
Innovationsimpulse für das Rheinische Revier. 
02.02.2024

14
Das Rheinische Rohstoff-ReWIR (R³)
 Erstens wird eine Innovationscommunity als Inkubator 
und Katalysator zur nachhaltigen Weiterentwicklung der 
industriellen Basis im Revier aufgebaut. Dies geschieht 
durch die Orientierung an den Leitmärkten Bauen, 
Logistik und Energie.
 R³ zielt zweitens darauf ab, das mit den Revier-
Unternehmen bestehende industrielle Gefüge durch 
breite Vernetzung und Stärkung komplementärer 
Kompetenzen zu einem industriellen Rückgrat für das 
zukünftige Rheinische Revier weiterzuentwickeln. 
 Drittens sollen Reallabore als Orte kollaborativen 
Innovationshandelns entworfen werden. 
Unternehmerisches Innovationshandeln kann so vertieft 
und zugleich mit bürgerschaftlichem 
Transformationshandeln verknüpft werden. 
02.02.2024

15
Mine ReWIR – Aktuelle und Geplante Aktivitäten
 MAGS- Antrag 
 DATI-Pilot Antrag
 Baukongress Aachen
 Reallabor Rohstoff-ReWIR
02.02.2024

16
Mine ReWIR Termine & Aktivitäten
Mine ReWIR Workshop Reihe
“Zukunftsmärkte gemeinsam entwickeln” 
29. Januar 2024: Energie & Infrastruktur - Düren
06. Februar 2024: Infrastruktur & Logistik – Frechen
06. März 2024: Bauen & Infrastruktur – Bergheim
Weitere Informationen unter: www.mine-rewir.de
02.02.2024

17
Mine ReWIR Termine & Aktivitäten
25. April 2024 
Mitgliederversammlung 
(8:00 – 9:00 Uhr) 
Netzwerktreffen 
(9:00 – 12:00 Uhr)
Ort: Terra Nova Forum
Anmeldung: www.mine-rewir.de
02.02.2024

18
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Mine ReWIR e.V.
Meike Jungbluth
Vorsitzende 
Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen
Stellvertretende Vorsitzende
info@mine-rewir.de
www.mine-rewir.de
www.mine-rewir.de
02.02.2024

Manfred Maresch 
Leiter des Revierbüro 
Bedburg Projekt 
Revierwende
"Anforderungen der Gewerkschaften an den Strukturwandel 
im Rheinischen Revier" 
Sitzung der Kommission Rheinisches Revier 02.02.2024

26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 2

Ausgangspunkt des Positionspapiers
• 01_2019 Kommission "Wachstum, Strukturwandel und 
Beschäftigung“ stellte einen Konsens über die 
klimapolitischen Zielsetzungen und den damit 
verbundenen „Ausstiegspfad 2038“ aus der 
Stein- und Braunkohlenverstromung her.
• 10_2022 Die Wirtschaftsministerien des Bundes und des 
Landes, und die RWE AG auf einen abermals 
vorgezogenen Ausstieg im Jahr 2030 geeinigt.
• 01_2023 Das Positionspapier des DGB NRW verdeutlicht 
die Sicht der Gewerkschaften auf die 
Entscheidung, sowie Handlungsbedarfe und 
Möglichkeiten bei der Ausgestaltung des 
Strukturwandels aufzeigen.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 3

Was wollen wir als Gewerkschaften?
• Vorgezogener Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier 
wird als starkes Signal für den Klimaschutz begrüßt.
• Durch den beschleunigten Ausstieg vergrößern sich die 
Herausforderungen enorm. Die Zeit zur Gestaltung des 
Wandels wurde faktisch halbiert.
• Um Entwicklungsbrüche zu vermeiden und gute 
Arbeitsplätze zu sichern müssen viele Prozesse beschleunigt 
und Förderstrukturen angepasst werden.
• Der Strukturwandel muss schneller und enger zum Erfolg 
geleitet werden, um Wertschöpfung in der Region zu halten 
und neuen Beschäftigungsfelder mit Guter Arbeit in 
Zukunftsbranchen aufzubauen.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 4

Vorgezogener Ausstieg darf sich nicht negativ auf 
Arbeitsplätze, Standortfaktoren und Kaufkraft 
auswirken!
• Wettbewerbsfähige Energiepreise und 
Versorgungssicherheit sind zentrale betriebliche 
Standortfaktoren.
• Auch in Zukunft muss das Revier für bezahlbare Energie 
und eine hohe Versorgungssicherheit von Industrie, 
Handwerk und Wissenschafts- und 
Dienstleistungsunternehmen stehen.
• Klimaschutz, Industrie und Mittelstand und sichere, 
tarifgebundene und mitbestimme Arbeitsplätze dürfen 
nicht gegeneinander ausgespielt werden.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 5

Strukturpolitische Projektförderung über die Zukunftsagentur 
Rheinisches Revier reicht jetzt nicht mehr aus – neue Wege 
müssen parallel beschritten werden!
• Viele Fördervorhaben, werden sich langfristig positiv auf den 
Strukturwandel auszahlen. Um aber die wirtschafts- und 
beschäftigungsfördernde Regionalentwicklung parallel zum 
schnellen Ausstieg zu beschleunigen, müssen neue Wege 
beschritten werden. Der zügigere Ausstieg muss auch ein schneller 
Einstieg in Neues werden.
• Die Region braucht jetzt eine aktive und aktivierende 
Industriepolitik des Landes, um im Verbund mit einer starken 
Dienstleistungswirtschaft tarifgebunden und mitbestimmte Arbeit 
zu fördern. 
• Verstärkte Bestrebungen in der Ansiedlungsförderung, die Stärkung 
der regionalen Wirtschaftsförderung, Investorenkonferenzen und 
weitere Maßnahmen können dazu beitragen, Brüche im 
Strukturwandel abzufedern, und den Aufbau von neuen Industrien 
im Verbund mit Wissenschaft und Dienstleistung zu beschleunigen.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 6

Neue Perspektiven für Beschäftigung und 
Qualifikation erforderlich
• Vorgezogener Kohleausstieg stellt eine Reihe von 
beschäftigungspolitischen Herausforderungen:
• Lösung für diejenigen die nach der alten Ausstiegsplanung 
nach 2030 in APG hätten gehen können. Zusage APG ab 58 
Jahre muss gehalten werden, inkl. finanzieller Zusagen.
• Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen wird schon 8 Jahre früher 
nötig.
• Qualifizierung im bestehenden Arbeitsverhältnis ist tariflich 
zugesichert. Kann die Zusage gehalten werden?
• Bund und RWE dürfen gerade unter den geänderten 
Rahmenbedingungen in keiner Weise von den bisherigen 
Zusicherungen gegenüber den Beschäftigten der RWE Power 
abweichen. 
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 7

Neue Perspektiven für Beschäftigung und 
Qualifikation erforderlich
• Der Zugang zu Unterstützungsangeboten muss entlang der 
gesamten Wertschöpfungskette und der energieintensiven 
Industrie für alle Betriebe und Beschäftigte gewährleistet 
sein.
• Gute Ansätze zur Kooperation in der regionalen 
Weiterbildung gilt es weiterentwickeln. Das Bildungs- und 
Weiterbildungssystem in der Region muss sich auf die neuen 
Herausforderungen schneller als bisher vorbereiten. 
• Aktuellen Debatten, dass der vorgezogene Kohleausstieg 
aufgrund des Arbeits- und Fachkräftemangels keine 
beschäftigungspolitischen Verwerfungen zur Folge haben 
wird und zum Selbstläufer wird, muss entgegengetreten 
werden. 
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 8

Neue Perspektiven für Beschäftigung und 
Qualifikation erforderlich
• Natürlich werden sich viele Potentiale für eine Beschäftigung 
in anderen Branchen und Tätigkeitsfeldern ergeben, etwa im 
öffentlichen Dienst ,z.B. im Polizeidienst auch mit einer 
bereits abgeschlossenen Berufsausbildung. 
• Eine Synchronisation der zeitlichen Ausstiegsplanungen, der 
zielgerichteten Qualifizierung und Vermittlung von 
Beschäftigten in neue Tätigkeitsfelder  ist nicht realisierbar. 
Gründe hierfür sind die Ungleichzeitigkeit von Ansiedlungen, 
die Ermittlung der passenden Qualifizierungsbedarfe und 
der entsprechenden Qualifizierungszeiten. 
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 9

Was wir brauchen!
• Kooperation von Betrieben und Dienststellen der 
öffentlichen Verwaltung bei der Frage, wo Personalbedarf 
entsteht und wo dieser zurückgeht.
• Eine Revier-Job-Plattform, bei der auch Stellen im 
öffentlichen Dienst eingestellt und beworben werden.
• Die Entwicklung regionaler Transfergesellschaften, die 
finanzielle Sicherheit für Transfernehmer*innen garantieren 
und Möglichkeiten der Qualifizierung beinhalten.
• Mit diesen und anderen engagierten Maßnahmen kann das 
Rheinische Revier zu einer Modelregion für 
arbeitsmarktliche Instrumente einer gelingenden 
Transformation werden.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 10

Betriebe stärken, Förderverfahren anpassen –
Ansiedlung fördern!
• Der bisherige Prozess hat gezeigt, dass die einzelbetriebliche 
Förderung fast immer an der zu strengen Auslegung des 
europäischen Beihilferechts scheitert.
• Bund und Land müssen sich dafür stark machen, neue 
Rahmen zu setzen und die gezieltere betriebliche Förderung 
anstoßen, etwa durch eine investive Förderrichtlinie und 
Änderungen im EU-Beihilferecht.
• Wir fordern die Landes- und die Bundesregierung dazu auf, 
sich dafür einzusetzen, Unternehmensförderungen im 
Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier zu 
ermöglichen und diese an Konditionalitäten wie 
Tarifgebundenheit zu knüpfen.
• Der Strukturwandel ist eine Chance zur Stärkung von 
Mitbestimmung und Tarifbindung.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 11

Arbeit und Wertschöpfung in den Mittelpunkt der 
Förderung stellen
• Mit Blick auf die bisher verausgabten und gebundenen 
Mittel benötigt es bei den verbleibenden 
Strukturstärkungsmitteln eine klare Fokussierung auf 
arbeitsplatzwirksame Projekte und Vorhaben.
• Es darf nicht passieren, dass zwar Forschungsvorhaben und 
Forschungsinfrastruktur für die Region finanziert wird, die 
Früchte der Arbeit und der Mehrwert der betrieblichen 
Anwendung dann womöglich anderweitig eingefahren 
werden.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 12

Planungen anpassen, Verfahren beschleunigen und 
Investorenattraktivität erhöhen
• Die Anpassung des Strukturstärkungsgesetzes muss jetzt 
zügig erfolgen, sodass für NRW vorgesehene Fördermittel in 
Teilen auch vorgezogen investiert werden können
• Die Entwicklung von Gewerbegebieten zur Ansiedlung neuer 
Unternehmen dauert im Regelfall bis zu zehn Jahre. Das ist 
unter den neuen Voraussetzungen viel zu langsam.
• Es braucht Sonderplanungszonen, deren schnelle 
Bereitstellung nicht auf Kosten von Umwelt- und 
Sozialdumping beruhen darf.
• Es braucht eine starke regionale Wirtschaftsförderung und 
neue Konzepte wie etwa eine „Investorenkonferenz Revier“ 
mit internationalen Gästen und potenziellen Investoren.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 13

Kompetenzfeld Energiewirtschaft stärken, 
Industriestandort bleiben
• Es ist für Arbeit und Wirtschaft von existenzieller Bedeutung, 
dass die sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie 
gewährleistet ist.
• Deshalb ist der Ausbau von wasserstofffähigen 
Gaskraftwerken, einschließlich dazugehöriger Leitungsnetze, 
sowie der Erneuerbaren Energien dringend erforderlich.
• Dafür muss es einen schnellen, verlässlichen und 
realistischen Plan geben, der allen Beteiligten 
Planungssicherheit gibt und Investitionssignale nach außen 
gibt.
26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 14

Manfred Maresch
Revierbüro Bedburg
Adolf-Silverberg- Str. 17
50181 Bedburg
bedburg@revierwende.de
www.revierwende.de
+491578-5322027

7. Sitzung der Kommission 
Rheinisches Revier
Bezirksregierung Köln
1
Landwirtschaftliche Flächennutzung
Friederike Preißler/Elisabeth Verhaag

2
Anfragen aus der Kommission Rheinisches Revier im Regionalrat
(Bündnis 90/ DIE GRÜNEN) 
Landwirtschaftliche Flächennutzung im Rheinischen Revier
1. Wieviel Ackerfläche im Regierungsbezirk würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung 
sicherzustellen und zwar unter Berücksichtigung der Naturschutzflächen bzw. der Flächen zum 
Erhalt der Artenvielfalt?
2. Die LWK soll darstellen, wo sie welche Flächen im Revier beansprucht
3. Die LWK soll darstellen, wie sie mit anderen Ansprüchen an landwirtschaftliche Flächen umgeht
4. Wie steht die LWK dazu, dass wertvolle Böden abgebaggert werden, um dann anderswo welche 
anzulegen?
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft

3
1. Wieviel AF im RBK würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung 
sicherzustellen (inkl. Natur- & Artenschutzflächen)?
Landwirtschaft im Regierungsbezirk Köln
• 6.110 Landwirtschaftsbetriebe 
• 303.500 ha landwirtschaftliche Produktionsfläche (41 % Flächenanteil)
• davon 176.000 ha Ackerland (58 %) und ca. 122.500 Hektar Dauergrünland (40 %) 
• Bedarf: 0,225 ha Landwirtschaftsfläche (LF) pro Einwohner und Jahr (Quelle: UBA) 
• Defizit: 702.250 ha LF im RBK
• wächst mit steigender Einwohnerzahl sowie kontinuierlich abnehmender Nutzfläche weiter an
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft
Tab.1: Bedarfsberechnung für landwirtschaftliche Fläche im Regierungsbezirk Köln 
(Quelle: UBA, 2020, LF gemäß InVeKoS Landwirtschaftskammer NRW)

4
1. Wieviel AF im RBK würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung 
sicherzustellen (inkl. Natur- & Artenschutzflächen)?
• LF wird sehr unterschiedlich genutzt
• Ackerflächen in der Börde liefern hohe Erträge
• Grünlandnutzung als Futtergrundlage (Milch- und Mutterkühe) zur Produktion 
von tierischem Eiweiß für die menschliche Ernährung 
• Flächen mit reduzierter Ertragsfähigkeit (z.B.: Natur- und Artenschutzflächen) 
bleiben aufgrund von Auflagen unberücksichtigt
• Globalisierung: Landwirtschaft im RBK ist international wettbewerbsfähig; 
Lage Mitten im europäischen Kernraum, regionale und überregionale Märkte
• Regionale Nahrungserzeugung im öffentlichen Interesse
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft

5
1. Wieviel AF im RBK würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung 
sicherzustellen (inkl. Natur- & Artenschutzflächen)?
Weitere Faktoren, die sich auf die landw. Produktion auswirken:
• Klimawandel: Erträge werden unsicherer, Beregnung erforderlich
• Anbau unter Restriktionen (Pflanzenschutzrecht, Düngerecht, Gewässerschutz)
• Stilllegung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik
Forderung Öko-Landbau
• Umstieg auf ökologischen Landbau bedingt zusätzlichen Flächenbedarf von 30-50 %; 
Ertrag um bis zu 50% geringer
• Moderat steigende Absatzmärkte
• Ökolandbau funktioniert kaum ohne Tierhaltung; ohne Ackerfutternutzung ist eine 
ausreichende Stickstoffversorgung/Unkrautregulierung kaum möglich
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft

6
2. Wo im Rheinischen Revier beansprucht die LWK welche 
Flächen?
• Keine Flächenbeanspruchung seitens der LWK NRW
• Aufgaben/Ansprüche an landwirtschaftliche Nutzfläche: 
 Schutz und Erhalt landwirtschaftlicher Flächen als Ernährungsgrundlage 
(Daseinsvorsorge)
 Sicherstellung der Existenzgrundlage wirtschaftender Betriebe
 Energieerzeugung
 Natur- und Artenschutzmaßnahmen (Biodiversität)
 Kulturlandschaftspflege, Naherholung, 
 Ökosystemleistungen (z.B.: Kaltluftschneisen)
• Die Landwirtschaftsflächen sind nur 30 % im Eigentum der Bewirtschafter*innen
• Standortwertekarte und Karte der Agrarräume (s. Fachbeitrag) verorten 
Landwirtschaftsflächen; zukünftig Schutz durch Ausweisung landwirtschaftlicher 
Kernräume?
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft

7
3. Wie geht die LWK mit anderen Ansprüchen an landwirtschaftliche Flächen 
um?
• Forderung: Agrarstrukturell bedeutsamen Flächen sind nicht in Anspruch zunehmen
• Alternativenprüfung und planerische Abwägung bei unvermeidbaren 
Planungsmaßnahmen
• Inanspruchnahme durch außerlandwirtschaftliche Nutzungen (BSN, ASB / GIB, 
Kompensation, EE) sind auf ein Mindestmaß zu begrenzen
• Nutzung bereits (vor-)versiegelter Flächen zur weiteren Entwicklung von ASB und GIB, 
insbesondere wird eine Kreislaufwirtschaft für Siedlungs- und Verkehrsflächen 
angestrebt
• Kompensation in Kooperation 
• FFPV: Vorrangig Potentiale außerhalb der Landwirtschaftsflächen analysieren und 
prüfen (Leitfaden LWK NRW)
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft

8
4. Wie steht die LWK dazu, dass wertvolle Böden abgebaggert werden, um 
dann anderswo welche anzulegen?
• Bis Ende 2020 Verlust landw. Nutzflächen in Höhe von knapp 10.000 ha
• Verlust hochwertiger Produktionsflächen (besonders ertragreiche, fruchtbare Lössböden); 
Rekultivierung durch RWE bietet jedoch ebenfalls hochwertige landwirtschaftliche 
Produktionsflächen
• Forderung: Maximierung der landwirtschaftlichen Rekultivierung
• Es geht um die Frage der Verbringung der Massen zur Rekultivierung in andere Bereiche 
(Bsp.: Tagebau Garzweiler)
Tab. 2: Rekultivierungsstatistik bis 2020
02.02.2024  Bericht der Landwirtschaft
(Quelle: Landwirtschaftskammer NRW, 2020)

Herzlichen Dank für Ihre 
Aufmerksamkeit
Friederike Preißler/Elisabeth Verhaag
9

247 245
401
109
150
384
249
1
250
387
251
386
93252253
436
165
422
382
381
254
255
369
307
SP2019
SP2019
246
395
377345
169
126
149
151353
115
391
392
112
110
113
111 24
67
332
404
46
444546
284
285
286
347
364
400
349
300
432
388
281359
396
398
402
128
421
360
399
363
397
350 390
357
389
279
393
394367
167
182
83
84
90
265
317
TG 80
92
290
368
177
283
7 42
117
63
61
38114356
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
248
186
183
59
53
277
352
TG
 
80
292
9
355
370
335SP2019
SP2019
SP2019
TG 80
241
346366
426
8
438
348
372
311
SP2019
276
280
365
344
202203
354
371
358
361
362
M ÖN CHEN GLADB ACH
ROM M ERSKIRCHEN
GEILEN KIRCHEN
GREVEN B ROICH
HÜCKELHOVEN
B LAN KEN HEIM
ALDEN HOVEN
M ECHERN ICH
EUSKIRCHEN
ESCHWEILER
M EERB USCH
B AESWEILER
D
GESAMTREVIER
ORM AGEN
N ÖRVEN ICH
M ERZEN ICH
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WESSELIN G
HEIN SB ERG
WÜRSELEN
B ERGHEIM
ERKELEN Z
B EDB URG
ELSDORF
AACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHEN
KERPEN
JÜCHENJÜCHENJÜCHENJÜCHENJÜCHEN
DÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜREN
HÜRTH
B RÜHL
JÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICH
N EUSS
TITZ
LANGERWEHE
BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER
STAND 09.09.2023

BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER
STAND 09.09.2023
   NR.        PROJEKTTITEL       KURZBESCHREIBUNG                  
1 Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur 
und Geothermie IEG
Teil A, Entwicklungsplattform für Technologien entlang der geothermischen Wertschöpfungskette zur Wärme-, 
Strom- und Kältegewinnung
7 Brainergy-Park Jülich: Brainergy StartUp 
Village
innovatives, nachhaltiges und interkommunales Gewerbegebiet: Realisierung einer innovativen 
Energieversorgungsinfrastruktur
8 QUIRINUS-Control Etablierung eines Echtzeit-Monitoring-Systems im Zeitbereich unter drei Minuten auf Verteilnetzebene zur 
messtechnischen Erfassung, Visualisierung und Analyse der Versorgungsqualität
9 Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur 
und Geothermie IEG
Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Weiterverwendung erneuerbarer Energien in einem innovativen 
Energiesystem soll in einem großen Maßstabs erprobt werden
24 Brennstoffzellenfahrzeuge im SPNV-Netz 
Düren 
Senkung der CO2-Emissionen durch Ersatz von Dieselzügen durch wasserstoffbetriebene Züge 
27 Energiepark Herzogenrath klimaneutrale Versorgung der Stadt Herzogenrath mit Strom und Wärme; Ausbau der Kapazitäten bei Photovoltaik 
und Windkraft; Aufbau einer Speicherinfrastruktur und der Stärkung der wasserstoff- und strombasierten Mobilität
38 iNEW 2.0 towards ANABEL Erforschung, Weiterentwicklung und Implementierung von fortgeschrittenen Elektrolysetechnologien für Power to X 
(P2X) Anwendungen
42 DLR-Institut für Future Fuels Entwicklungsarbeit in der Erzeugung von solarthermischen Kraftstoffen
44 Modellfabrik Papier bundesweites Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen Papierproduktion, Senkung des Energiebedarfs 
um 80%, Teilprojekt Aufbau von wissenschaftlich-ökonomischen Netzwerkstrukturen zur Wissens- und 
Technologievernetzung
45 Modellfabrik Papier Teilprojekt: Forschungscluster FOMOP
46 Modellfabrik Papier Teilprojekt Bauplanung
46 Modellfabrik Papier       Teilprojekt: Aufbau einer Forschungsinfrastruktur für nachhaltige Papiertechnologien
53 IN4climate.NRW Rheinisches Revier  IN4climate.RR bietet in drei Zukunftslaboren ‹Wasserstoff›, ‹CCUS› und ‹Circular Economy› einen Rahmen zur 
Erforschung und Umsetzung einer klimaneutralen Industrie im Rheinischen Revier
59 HyLoad Anlage zur Hochdruck-Verladung von grünem Wasserstoff aus Elektrolyseanalgen
61 Helmholtz-Cluster für nachhaltige 
und infrastrukturkompatible 
Wasserstoffwirtschaft (HC-H2): H2-
Innovationsregion 
Erforschung, Entwicklung und großskalige Demonstration von innovativen Wasserstofftechnologien in den 
Bereichen Produktion, Speicherung, Transport sowie Verwertung
63 Helmholtz-Cluster für nachhaltige 
und infrastrukturkompatible 
Wasserstoffwirtschaft (HC-H2) 
Demonstrationsregion: Verbindung mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Kommunen
67 H2Revier Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion im Rahmen einer wasserstoffbasierten Wertschöpfungskette in NRW
78 Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen Vernetzung im Bereich Nachhaltiges Bauen, Errichtung von Pilotbauten in Mönchengladbach und Tagebau 
Garzweiler
83 Biomassepotenziale Studie für Entscheidungsträger zum Thema Biomassepotenziale/Rohstoffbedarfe im Revier
84 Climate Resilience Expo Aufbau Klimaanpassungsmesse und Förderung, Unterstützung von Geschäftsmodellen zur Steigerung der 
Klimaresilienz
90 BioökonomieREVIER PLUS Modellregion nachhaltige Bioökonomie im Rheinischen Revier, Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft, 
Innovationslabore
92 Bioökonomie - verbinden, vernetzen, 
unterstützen
Begleitforschungsvorhaben
93 Kompetenzzentrum „Bio4MatPro“ Aufbau bioökonomisierte Produktion für die industrielle Anwendung
109 AT: Entwicklung der Aachener 
Bezirksfriedhöfe 
zeitgemäße Anpassung und Weiterentwicklung durch Zusammenspiel von Naturnähe und Erholung
110 AT: Baesweiler blüht auf: für mehr 
Artenvielfalt in unserer Stadt!»
Schaffung und Erhalt von biodiversitätsfördernden Flächen
111 AT: Indelands Regionale 
Nachhaltigkeitsstrategie 
Nachhaltigkeitsmanagement mit systematischen und regionalen Monitoring zur Regionalentwicklung
112 AT: Grünes Klassenzimmer Dollendorf Lernen und Unterrichten im Außenbereich sowie Spiel- und Bewegungsgeräte
113 AT: Erstellung eines kommunalen 
Nachhaltigkeitskonzeptes 
Umsetzung des Konzeptes und Einbeziehung der Bevölkerung
114 NEUROTEC II  Erforschung neuro-inspirierter Technologien der künstlichen Intelligenz für die Elektronik der Zukunft im 
Rheinischen Revier
115 Blockchain Reallabor Aufbau eines Hubs für Digitale Geschäftsmodelle für StartUps und Unternehmen in der Transformation

BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER
STAND 09.09.2023
   NR.        PROJEKTTITEL       KURZBESCHREIBUNG
117 Ernst Ruska-Centrum für Mikroskopie und 
Spektroskopie 
Ausbau des Ernst Ruska-Centrums für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen am Forschungszentrum Jülich
126 AI Village Campus im Themenfeld künstliche Intelligenz (KI) und Robotik zur Ansiedlung von Forschungseinrichtungen, Start-
Ups und KI-Laboren etablierter Unternehmen
128 Gründerfabrik: School of Entrepreneurship 
und Offene Coding School 
Vermittlung von Praxiswissen bei der nachhaltigen Entwicklung und Umbau von Geschäftsmodellen und Aufbau 
einer offenen Coding School für Schüler, Berufseinsteiger und Auszubildene
149 Aufbau von regionalen Kompetenzzentren 
der Arbeitsforschung
WIN-A - Wissens- und Innovations-Netzwerk
150 Aufbau von regionalen Kompetenzzentren 
der Arbeitsforschung: AKzentE4.0
Arbeitswissenschaftliches Kompetenzzentrum für Erwerbsarbeit in der Industrie 4.0
151 Aufbau von regionalen Kompetenzzentren 
der Arbeitsforschung: WIRKsam
Entwicklung von innovativen Arbeits- und Prozessabläufen zur Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze und zur 
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mithilfe Künstlicher Intelligenz
165 New Business Factory (NBF) Unterstützungsmaßnahmen für nachhaltige, digitale Transformation in drei Säulen: Aus- und Weiterbildung, 
Unterstützung Start-ups, Begleitung etablierter Unternehmen bei neuen Geschäftsmodellen
167 Aufbau eines Global Entrepreneurship 
Centres im Rheinischen Revier 
im Bereich der Nachhaltigen Chemie und angrenzender Bereiche
169 Green Industrial Maker Space Bedburg Zentrum für interdisziplinäre Vernetzung von industriell-gewerblichen (Bestands-)Unternehmen zur Entwicklung von 
nachhaltigen Produktionsweisen: Machbarkeitsstudie 
176 QUALIFIZIERT.VERNETZT.INNOVATIV.
WIRKSAM. TH Köln
Entwicklung innovativer und digitaler Weiterbildungsformate in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und 
Bildungspartner*innen
177 Aus- und Weiterbildungszentrum für 
klimaneutrale und digitale Mobilität
Teilprojekt Errichtung einer Wasserstofftankstelle inkl. Elektrolyseur
182 Kompetenzzentrum «Bildung im 
Strukturwandel»
Etablierung und Verankerung eines regionalen Bildungsmanagements und -monitorings
183 Production Launch Center Aviation@NRW 
(PLCA) am Forschungsflugplatz Aachen-
Merzbrück 
Schließung der Entwicklungslücke zwischen Forschung und Anwendung im Bereich Herstellung effizienter 
Komponenten für die Luftfahrt; Teilprojekt «EcoCastAero»
186 DLR-Einrichtung „Technologien für 
Kleinflugzeuge“
Erforschung Luftfahrzeuge für den Nahverkehr, elektrisches Fliegen und Urban Air Mobility
202 Vertikale Mobilität @ Future Mobility Park 
Aldenhoven 
Ansiedlung eines Kompetenz- und Testzentrums zu vertikaler Mobilität: Europäische UAV-unterstützte Transport-
Lösungen für Medizinische Güter
203 Vertikale Mobilität @ Future Mobility Park 
Aldenhoven 
Ansiedlung eines Kompetenz- und Testzentrums zu vertikaler Mobilität: U-Space R³ (Reallabor Rheinisches Revier)
241 Kraftraum-Shuttle Entwicklung eines unabhängigen On-demand Shuttle-System 
245 Ac-DatEP Aachener Datenpool Technische Entwicklung und Planung auf Basis von zeitlich und örtlich hochaufgelösten Messdaten
246 ADIS Entwicklung der Grundlagen eines 
Informationssystems 
Aufbau von Steuerungs- und Überwachungsnetzen für den rechtssicheren Einsatz von Drohnen im industriellen 
Umfeld
247 A-Boost Techniken Meteo-Daten Techniken des maschinellen Lernens, Optimierung und Simulation zur Verfeinerung von Meteo-Daten für die 
Verbesserung der Ressourcenallokation in einem Flughafen
248 DECREE Data Governance Erstellung Data Governance-Rollenmodell für unterschiedliche europaweite multimodale Mobilitätsplattformen
249 DELTa Digitalisierung Weiterentwicklung der vernetzten ÖV-Informationen durch die Einbeziehung von regionalen und nationalen 
Tarifinformationen in die Landesauskunftssysteme durch Nutzung und Erweiterung der „Durchgängigen 
Elektronischen FahrgastInformation“, revierweiter Wirkungsraum
250 GRADE UAV-unterstützte 
Transportlösungen für medizinische Güter
Entwicklung und Erprobung von Werkzeugen zur nachvollziehbaren und qualifizierbaren Beurteilung des 
Bodenrisikos gemäß der geltenden Drohnenverordnungen
251 ISRV KI-gestütztes 
Echtzeitvorhersagesystem 
Entwicklung eines KI-gestützten Echtzeitvorhersagesystems für Starkregen und Schnittstellen für intelligente 
Verkehrsinformationssysteme
252 Mach1nUp2Date Durchführbarkeitsstudie zur Erstellung, Aktualisierung (und Nutzung) von Cloud-Daten durch Off-Highway-
Fahrzeuge
253 mdfBIMplus Teilautomatisierte Erstellung von objektbasierten Bestandsmodellen der Verkehrsinfrastruktur mittels Multi-Daten-
Fusion
254 SPRaDA Untersuchung der Potentiale von mobilen Endgeräten zur Überwachung der Schieneninfrastruktur
255 STAFFEL KI-gestützte Plattform KI-gestützte Plattform für datenbasierten Staffelverkehr
265 Rheinisches Radverkehrsrevier  Entwicklung eines gesamtregionalen Radverkehrskonzeptes für Alltagsverkehre und Synergien zum 
Freizeitradverkehr, Programm für das gesamte Revier
273 Straßenbauprojekte Bund B 56, OU Swisttal/Miel (mit AS A 61)

BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER
STAND 09.09.2023
   NR.        PROJEKTTITEL       KURZBESCHREIBUNG
276 Straßenbauprojekte Bund B 57, OU Baal
277 Straßenbauprojekte Bund B 59, OU Allrath
279 Straßenbauprojekte Bund B 221, Geilenkirchen – AS Heinsberg (A 46)
280 Straßenbauprojekte Bund B 221, OU Unterbruch
281 Straßenbauprojekte Bund B 264, OU Golzheim
283 Straßenbauprojekte Bund B 266, OU Mechernich/Roggendorf
284 Straßenbauprojekte Bund B 399, N-OU Düren 1. Bauabschnitt
285 Straßenbauprojekte Bund B 399, N-OU Düren 2. Bauabschnitt
286 Straßenbauprojekte Bund B 399, N-OU Düren 3. Bauabschnitt
290 Reviermanagement Gigabit Koordinierung des Ausbaus zukunftsfähiger Gigabitnetze für eine flächendeckende digitale Infrastruktur
292 Innovation Valley Gestaltung einer innovativen und attraktiven Tagebaufolgelandschaft Garzweiler: Arbeitspakete 1-3
300 Renew Industry Ost Revitalisierung eines altindustriellen Standortes für Forschung, Entwicklung, innovative Produktion und 
Dienstleistung: Machbarkeitsstudie
307 Vision2025+ Modellstandort für urbane 
Produktion Aachen Rothe Erde 
Entwicklung des Geländes zu einem Modellstandort für urbane Produktion
311 Zukunftsterrassen Elsdorf Weiterentwicklung des Forum :terra nova, städtebauliche Integration des zukünftigen Seerandes, die touristische 
Inwertsetzung sowie Mobilitätslösungen zur Erschließung des Tagebaurandes bzw. des Seeufers
317 Strategiekonzept Tourismusentwicklung Erarbeitung eines Strategiekonzeptes für die Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier
320 EWIC Entwicklung eines Wissens- und Innovationscampus für Bildungsangebote, Gründer- und Mittelstandszentrum sowie 
Freizeit- und Mobilitätsangebote 
322 Starke Projekte GmbH Beratungsgesellschaft für kommunale Antragstellende im «Stadtentwicklungsprogram Rheinisches Revier»
332 Innovation Center Düren Städtebauliche Entwicklung und Inwertsetzung des Bahnhofsumfeldes für innovative Ansiedlungen: Anlaufkosten
335 Grünes Band Entwicklung einer einzigartigen grünen Infrastruktur am Tagebau Garzweiler als europäisches Modell für den 
Umgang mit Bergbaufolgelandschaften: Anlaufkosten 
343 NRW Global Business Internationale Vermarktung, Entwicklung und Vermarktung von Wirtschaftsflächen, Standortmarketingkampagne
344 Strukturwandelmanager:innen Aldenhoven
345 Strukturwandelmanager:innen Bedburg
346 Strukturwandelmanager:innen Bergheim
347 Strukturwandelmanager:innen Düren
348 Strukturwandelmanager:innen Elsdorf
349 Strukturwandelmanager:innen Erkelenz
350 Strukturwandelmanager:innen Eschweiler
352 Strukturwandelmanager:innen Grevenbroich
353 Strukturwandelmanager:innen Hürth
354 Strukturwandelmanager:innen Inden
355 Strukturwandelmanager:innen Jüchen
356 Strukturwandelmanager:innen Jülich
357 Strukturwandelmanager:innen Kerpen
358 Strukturwandelmanager:innen Langerwehe
359 Strukturwandelmanager:innen Merzenich
360 Strukturwandelmanager:innen Mönchengladbach
361 Strukturwandelmanager:innen Niederzier
362 Strukturwandelmanager:innen Rommerskirchen
363 Strukturwandelmanager:innen Titz

BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER
STAND 09.09.2023
   NR.        PROJEKTTITEL       KURZBESCHREIBUNG
364 Strukturwandelmanager:innen Kreis Düren
365 Strukturwandelmanager:innen Kreis Heinsberg
366 Strukturwandelmanager:innen Rhein-Erft-Kreis
367 Strukturwandelmanager:innen Kreis Euskirchen
368 Strukturwandelmanager:innen Rhein-Kreis-Neuss
369 Strukturwandelmanager:innen Städteregion Aachen
370 Strukturwandelmanager:innen Zweckverband Garzweiler
371 Strukturwandelmanager:innen Indeland GmbH
372 Strukturwandelmanager:innen Entwicklungsgesellschaft Hambach
377 Revierwende Aufbau von einem Unterstützungsbüro im Revier, Beteiligung und Mitarbeit an Strukturentwicklungsgremien
381 RISE datengestützte Konzeption ÖV-ergänzender Mitfahrangebote
382 RailAIxs Entwicklung und Erprobung einer KI-basierten Umfelderfassung im Gleisbereich für fahrerlosen Schienenverkehr
383 SafeSky Kollisionsvermeidung durch Vernetzung bodengestützter Luftverkehrsdatenverarbeitung und 
Luftlagebildübermittlung
384 BaLSaM Straßengeräuschsimulation auf Basis bestehender Verkehrsdaten zur Minimierung von Lärm
386 KomIT  Harmonisierung von Asset-Daten in einem Kommunalen Infrastruktur-Zwilling zur effizienten Gestaltung von 
Planungs- und Baumaßnahmen
387 HarMobi Erarbeitung einer Methodik zur Erfassung von sicherheitskritischen Ereignissen der verschiedenen 
Verkehrsteilnehmer
388 AT: Kommunales 
Nachhaltigkeitsmanagement Merzenich 
Erarbeitung eines Nachhaltigkeitskonzeptes unter Federführung einer/s kommunale/n Nachhaltigkeitsmanagers/in 
389 AT: Naturerlebnisraum Geilenkirchener 
Wurmtal 
Erarbeitung und Umsetzung eines nachhaltigen Naherholungskonzepts für das Geilenkirchener Wurmtal mit dem 
zentralen Wurmauenpark
390 AT: Nachhaltigkeitskonzept Kolpingstadt 
Kerpen 
Erstellung eines Nachhaltigkeitskonzepts zur sinnvollen Ergänzung der bisherigen Konzepte und Tätigkeiten der 
Kolpingstadt Kerpen
391 AT: Anlage Begegnungsfläche Brühl-Ost Schaffung eines Raums mit großer Artenvielfalt für gesundes Wohnen und Arbeiten
392 AT: Aufwertung Giesenbachtal Offenlegung und Renaturierung des Giesenbachs und Umgestaltung des Geländes zur erlebbaren ökologischen 
Parklandschaft
393 AT: Umsetzung Nachhaltigkeitsstategie 
Kreis Euskirchen (Teil A)
Umsetzung zentraler Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises Euskirchen im Verbund mit der 
Biologischen Station im Kreis Euskirchen 
394 AT: Umsetzung Nachhaltigkeitsstrategie 
Kreis Euskirchen (Teil B)
Umsetzung zentraler Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises Euskirchen im Verbund mit der 
Biologischen Station im Kreis Euskirchen 
395 AT: Sport und Spiel in der Ökologiegalerie 
am Pützbach
Modellvorhaben zur nachhaltigen Nutzung des stillgelegten Sportplatzes am Pützbach in Bedburg-Lipp
396 Jugendforum Mönchengladbach zum medialen Diskurs eines nachhaltigen Strukturwandels im Braunkohlerevier Garzweiler
397 AT: Kommunales 
Nachhaltigkeitsmanagements Eschweiler
Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und Umsetzung des Maßnahmenplans
398 AT: Nachhaltig.Mehr.Wert. - Kommunales 
Nachhaltigkeitsmanagement 
Mönchengladbach 
Konzeptentwicklung für ein nachhaltiges Flächenmanagement in der Stadt Mönchengladbach auf Basis einer 
verbesserten Datengrundlage
399 AT: Kommunales 
Nachhaltigkeitsmanagement Titz
Erstellung und Umsetzung eines Nachhaltigkeitskonzepts durch eine/n kommunale NachhaltigkeitsmanagerIn 
400 AT: Kommunales 
Nachhaltigkeitsmanagement Erkelenz
Entwicklung eines nachhaltigen Flächenmanagement einer wachsenden Stadt
401 AT: Bildungseinrichtung selbst entwickelter 
alternativer Ansprache-Modelle
Weiterbildung und Beteiligung der Zivilgesellschaft im Bereich Umwelt- und Naturschutz sowie Förderung des 
Bewusstseinswandels der Bürgerinnen
402 AT: MehrWertRevier Modellvorhaben zur bürgernahen Förderung von Wissen & Bildung sowie Engagement & Vernetzung für die 
Regionale Transformation zu ökologisch nachhaltigem Konsum im Rheinischen Revier
404 Innovationsquartier Düren zukunftsweisendes Gründer- und Technologiezentrum am Dürener Bahnhof
421 SkyTRACKplus Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Luftraumintegration neuer Mobilitätskonzepte in den bestehenden 
Luftraum

BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER
STAND 09.09.2023
   NR.        PROJEKTTITEL       KURZBESCHREIBUNG
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
SP2019
422 Off-Highway-Twins-2 Fusion von Maschinen- und Geodaten in Digitalen Zwillingen von Infrastrukturobjekten und deren Umgebung für die 
Erfassung, Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung 
426 EasyDigiTwin2  Definition eines KI-basierten Mobile-Mapping-Verfahrens zur niederschwelligen Erstellung eines urbanen Digitalen 
Zwillings
432 Bergheimer Nachhaltigkeitsstrategie ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie im 3 KLANG ÖKOLOGIE, SOZIALES und ÖKONOMIE
436 DRivE  DTR: Datenbasierte Routenplanung im Straßengüterverkehr mit verschiedenen Energieversorgungstechnologien 
438 Ringschluss Hambach  investitionsvorbereitende Machbarkeitsstudien und Projektmanagement
DigiPlan (ehem.: Digital Hardware Hub) Aufbau einer neuen zentralen Nanotechnologie-Infrastruktur für die Initiierung und Unterstützung von HiTech-
StartUps und KMUs im Rheinischen Revier
Brainergy Park Jülich Nachhaltiges Gewerbegebiet mit den Arbeitsschwerpunkten Energie, Wärmeversorgung, Digitalisierung und 
Bioökonomie
Innovationspark Erneuerbare Energien 
Jüchen (Teilantrag 1/3)
Nutzung der neu entstehenden Landschaft um den Tagebau Garzweiler für erneuerbare Energien; unmittelbar vor 
Ort erzeugt, gespeichert und verwendet
Innovationspark Erneuerbare Energien 
Jüchen (Teilantrag 2/3)
Nutzung der neu entstehenden Landschaft um den Tagebau Garzweiler für erneuerbare Energien; unmittelbar vor 
Ort erzeugt, gespeichert und verwendet
Innovationspark Erneuerbare Energien 
Jüchen (Teilantrag 3/3)
Nutzung der neu entstehenden Landschaft um den Tagebau Garzweiler für erneuerbare Energien; unmittelbar vor 
Ort erzeugt, gespeichert und verwendet
Quirinus Forum Kompetenzzentrum für regionale Energiesicherheit in dezentral vernetzten Energieinfrastruktursystemen, 
Teilprojekt 1 
FhG-Zentrum für Digitale Energie Digitalisierung und IT-Sicherheit für nachhaltige Energiesysteme, Start des Projekts
Inkubator nachhaltige erneuerbare 
Wertschöpfungsketten (iNEW)
Erforschung und Entwicklung neuartiger Elektrolyseverfahren zur Anwendung in nachhaltigen Power-to-X (P2X) 
Wertschöpfungsketten
BioökonomieREVIER (ehem.: BioSC 2.0: 
Science-to-Business Center)
Schaffung einer Modellregion für biobasiertes und nachhaltiges Wirtschaften 
NEUROTEC I (Neuroinspirierte Technoligien 
der KI)
Erforschung neuer Materialien und elektronischer Bauelemente für energieeffizente KI
TG 80 Future Design Hub Design und Nachhaltigkeitskommunikation für eine klimaneutrale Wirtschaftsregion mit aktiv gestaltenden 
Studierenden
TG 80 Biotopverbund Schutz der Artienvielfalt im Rheinischen Revier
TG 80 Zukunftsscouts IHKs Initialberatung 
Zukunftsgutscheine
Beratung bei der Identifikation von Innovationspotentialen 
TG 80 Machbarkeitsstudie planungs- und 
bergrechtliche Nutzung-Sicherheitszonen 
und Böschungen im Tagebauumfeld
Prüfung geologischer Aspekte für die Bodenbeschaffenheit, ökologischer Faktoren, sowie wirtschaftlicher, sozialer 
und vor allem regulatorischer Voraussetzungen für die Nachnutzung der Sicherheitszonen und Böschungen 
TG 80 Masterplan Digitalparks Entwicklung einer Digitalregion, Ansiedlung von Unternehmen aus digital-affinen Branchen

Beratungsverlauf (1)

20.09.2024 Kommission Rheinisches Revier
TOP 3.
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
KRhR 5/2024
Typ
Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier
Datum
20.09.2024
Erstellt
06.09.2024 07:44