KRhR 5/2024
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024
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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier - öffentlich - KRhR 5/2024 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Eva Kuhl Telefon 0221 / 147 - 4871 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 04.09.2024 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Kommission Rheinisches Revier 20.09.2024 beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 02.02.2024 Beschlussvorschlag: Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift der 8. Sitzung. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Anl. zu TOP 3_Niederschrift K. Rheinisches Revier 02.02.2024_Final-Komplett
Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Anl. zu TOP 3_Niederschrift K. Rheinisches Revier 02.02.2024_Final-Komplett)
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Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 8. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am Freitag, dem 2. Februar 2024, von 10:08 Uhr bis 12:45 Uhr, im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln Vorsitz: Norbert Spinrath (SPD) Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 2 – Tagesordnung und Beschlüsse 1 Feststellung der Tagesordnung 4 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024 4 Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Ulrich Göbbels (FDP) zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024. 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 29.09.2023 4 Drucksache KRhR 1/2024 Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre Sitzung am 29.09.2023 einstimmig. 4 Rheinisches Rohstoff ReWIR: Zukunft gemeinsam gestalten 4 Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) 5 Anforderungen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im Rheinischen Revier 7 Vortrag von Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) 6 Bericht der Landwirtschaft sowie Leitsätze der Landwirtschaft im Rheinischen Revier 9 Vortrag von Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) Drucksache KRhR 2/2024 Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 3 – 7 Anträge 7.1 Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 08.12.2023: Berichterstattung zur Problematik „Bau eines dritten Gleises zwischen Aachen und Düren am Beispiel Langerwehe-Düren“ 12 Drucksache KRhR 3/2024 in Verbindung mit: 7.2 Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 12.01.2024: Darstellung zur Trinkwasserversorgung im Rheinisches Revier in den nächsten 100 Jahren durch den Erftverband 12 Drucksache KRhR 4/2024 8 Anfragen 13 9 Mitteilungen 9.1 der Bezirksregierung 13 9.2 des Vorsitzenden 13 * * * Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 4 – 1 Feststellung der Tagesordnung Vorsitzender Norbert Spinrath begrüßt die Anwesenden und stellt die form - und fristge- rechte Einladung zur heutigen Sitzung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Änderungswünsche zur Tagesordnung ergeben sich nicht. 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024 (keine Wortmeldung) Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Ulrich Göbbels zur Mitunterzeich- nung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 02.02.2024. 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kom- mission Rheinisches Revier am 29.09.2023 Drucksache KRhR 1/2024 Josef-Johann Schmitz (SPD) vermisst die von Bodo Middeldorf auf seine Bitte hin zugesagte Liste über die 152 bewilligten und 258 im Verfahren befindliche Projekte der ZRR. Vorsitzender Norbert Spinrath sagt zu, Bodo Middeldorf zu bitten, die Liste bald zur Verfü- gung zu stellen. Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre Sitzung am 29.09.2023 einstimmig. 4 Rheinisches Rohstoff ReWIR: Zukunft gemeinsam gestalten Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) trägt anhand der Präsentation „Rheinisches Rohstoff-ReWIR – Zukunft gemeinsam gestalten“ vor. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 5 – Vorsitzender Norbert Spinrath unterstreicht die imposante Breite an Zulieferern und Dienst- leistern im Rheinischen Revier und die Darstellung ihrer weiteren Entwicklung. Sie hätten sich aus eigenem Antr ieb mit der Wissenschaft zusammengeschlossen, um ihre Rolle nach dem Ende des Braunkohlenabbaus sowie damit auch die Existenz ihrer Beschäftigten zu sichern und auch danach noch zur industriellen Bedeutung der Region beizutragen. Häufig werde beklagt, die Förderstrukturen seien zu wissenschaftslastig, aber der Vortrag ma- che deutlich, dass sich die Wissenschaft als Partnerin der Region und der Entwicklung begreife. Er fragt nach der Wahrnehmung der vorgestellten wissenschaftlichen Arbeit von Unternehmen, die sich mit Rohstoffgewinnung oder Recycling außerhalb des Rheinischen Reviers beschäftig- ten. Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) erläutert, über den Verein würden durchaus auch die Aktivitäten der Wissenschaft für den Standort wahrgenommen, der sich aber auf das Rheinische Revier konzentriere. Gleichwohl sei er gut mit dem mitteldeutschen oder dem Lau- sitzer Revier vernetzt, um gute Ideen auszutauschen. Die Herausforderung bestehe in der Syn- chronisierung regionaler, überregionaler und vielleicht sogar nationaler Interessen. Ihr Lehrstuhl sei als einer der größten dieses Fachbereichs in Europa recht bekannt und arbeite mit Weltmarktführern für Bergbaumaschinen zusammen. Mit dem Recycling beschäftigten sich auch andere Institute. Primäre und sekundäre Rohstoffgewinnung bedingten unterschiedliche Zielgruppen und Arbeitsformen, worin gerade die Chance des Vereins liege. Entsprechende universitäre Forschung werde in Deutschland nur an der Universität Clausthal, der Universität Freiberg, der Fachhochschule Bochum und der RWTH Aachen als größtem Standort durchge- führt, wobei die RWTH Aachen die gesamte Wertschöpfungskette untersuche. Als Sprecherin des Bereichs Rohstoff - und Entsorgungstechnik teilt sie mit, man wolle das Thema gemein- schaftlich angehen und i n Zusammenarbeit mit kompetenten Firmen der Region entspre- chende Technologie entwickeln, die auch über das Rheinische Revier hinaus genutzt werden könnten. Antje Grothus (Klima-Allianz Deutschland e. V.) möchte wissen, über welche Rohstoffe ge- nau man eigentlich spreche und welche Kooperationen es mit den Akteuren für das Recycling von Baustoffen gebe. Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen (RWTH Aachen) bestätigt den Austausch mit einigen Akt- euren in der Region, wobei es sehr unterschiedliche Ansätze zum Rohstoffrecycling gebe. Mit seiner Kompetenz wolle der Verein das Thema mit Bauunternehmen und Initiativen mit Blick auf das Recycling und die Aufbereitung von Baustoffen adressieren. Darüber hinaus gehe es auch darum, neue Technologien zu erforschen und sie an Versuchsobjekten konkret umzuset- zen. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 6 – Die Initiativen verfolgten verschiedene Schwerpunkte. Eine Möglichkeit bestehe beispielsweise darin, sich Rohstoffbörsen zuzuwenden und Nischen für das eigene Angebot der Aufbereitung und Wiedernutzbarmachung zu finden. Die Wissenschaft wolle produktspezifisch aufbereiten und mit Sensortechnologie sehr frühzeitig im Prozess besser charakterisieren, um beispiels- weise beim Abriss selektiver vorgehen zu können. Letztlich versuchten alle, die Innovation voranzubringen, sodass es dem Verein darum gehe, sich vor allem um die Zulieferer und seine Kernkompetenzen zu kümmern, um sich darüber hinaus mit anderen zu vernetzen und zu kooperieren. So finde sich beispielsweise auch die ZRR im Beirat, was sich auch wegen der großen Zahl a n Initiativen als hilfreich erweise. Darüber hinaus bringe natürlich auch die Wissenschaft ihr Netzwerk ein. Sie versichert, der Verein suche aktiv den Austausch mit weiteren Akteuren, um sich noch stärker zu vernetzen. Über das Reallabor konzentriere sich der Verein auf die Baurohstoffe, setze aber nicht allein auf das Recycling, sondern betrachte die gesamte Wertschöpfungskette, denn man könne nach wie vor nicht auf die primäre Rohstoffgewinnung verzichten. So werde etw a die Hälfte des Gipsbedarfs über Nebenprodukte aus der Rauchgasentschwefelung der Braunkohlekraftwerke gewonnen, sodass man nach deren Ende rund 6 Millionen Tonnen jährlich anders beschaffen müsse. Sie unterstreicht, letztlich gehe es um die sinnvolle Vernetzung primärer und sekundärer Roh- stoffe, um die natürlichen Rohstoffquellen zu schonen, denn es bringe gar nichts, recycelte Baustoffe einzusetzen und den primär gewonnenen guten Schotter etwa mangels Abnehmer für den Straßenbau zu verwenden. Stattdessen müsse man die Rohstoffe effizient nutzen. In Deutschland beschäftigten sich explizit sechs Lehrstühle mit der primären Rohstoffgewinnung. Im Ruhrgebiet gebe es viele Maschinenhersteller, im Rheinischen Revier hingegen viele hoch spezialisierte Dienstleister. Insofern müsse man die Kompetenzen in der Region aufbauen, um sie gegebenenfalls im Verbund auch außerhalb anzubieten. Ihr Lehrstuhl beschäftige sich mit Rohstoffen über und unter Tage, mit dem Tiefseebergbau, mit Hartgestein und Weichgestein und verstehe sich als Partner für die regionale Industrie, die vor der Herausforderung der CO 2- neutralen Rohstoffgewinnung stehe. Zwar müssten für die Rohstoffgewinnung Flächen in An- spruch genommen werden, aber gerade die Steine- und Erdenindustrie stelle eigene Biotope dar und unternehme enorm große Anstrengungen, um den Naturschutz zu fördern. Sascha Solbach (SPD) begrüßt, dass die Kommission in ihrer heutigen Sitzung auch über Ar- beitsplätze diskutiere. Er äußert seine Hoffnung, dass die anwesenden Akteure die im Vortrag enthaltene Präzision aufnähmen, die nämlich an anderer Stelle fehle. Zu Beginn habe man sich auf die Mitarbeitenden von RWE konzentriert, aber dabei dürfe man nicht die Spezialisierung der gesamten Region über 100 Jahre hinweg vergessen. Die vorg estellten Ansätze müssten eigentlich dazu beitragen, die noch nicht allokierten Fördermittel präzise in die richtige Rich- tung zu lenken, weil dies nach wie vor nicht geschehe. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 7 – Er äußert sein Unverständnis, dass das MAGS das Projekt für nicht innovativ genug und aus der Zeit gefallen halte; reiche es doch nicht aus, die Mittel mit der Gießkanne zu verteilen. Den Unternehmen in der Region fehle mit Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart der Raum, sich über die Zeit nach dem Ende der Braunkohleverstromung Gedanken zu machen. So rufe der Mittelstand Mittel in Millionenhöhe gar nicht erst ab. Hier unterstütze der Verein den Transformationsprozess, den das Land selbstverständlich fördern müsse. Selbst als mit Blick auf den Strukturwandel versierter Bürgermeister lerne er aus den Vorträgen von Prof. Dr.- Ing. Elisabeth Clausen noch neue betroffene Unternehmen in der Region kennen und verstehe besser, wie man ihnen helfen könne. Das Rheinische Revier wolle auch nach dem Ende der Braunkohleverstromung Energieregion bleiben. Dabei werde es in den nächsten Jahren auch um das Repowering von Windkraftanla- gen gehen, die in der Stadt Bedburg beispielsweise 800 ha belegten. Über den Verein habe er eine Unternehmerin kennengelernt, die Möglichkeiten anbiete, Windkraftanlagen zurückzu- bauen und ihre Rohstoffe zu recyceln, was viele Entsorgungsprobleme löse. Dies unterstreiche die Notwendigkeit der Vernetzung, sodass die wichtige Arbeit des Vereins von wesentlich mehr Menschen wertgeschätzt werden möge. 5 Anforderungen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im Rheinischen Revier Vortrag von Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) trägt anhand der Präsentation „Anforderun- gen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im Rheinischen Revier“ vor. Vorsitzender Norbert Spinrath fasst zusammen, der Vortrag stelle die Komplikationen auf- grund des vorgezogenen Braunkohlenausstiegs und die Vielzahl an Ideen und Maßnahmen dar, die im Förderdschungel untergingen und bislang noch keine nennensw erte Zahl an Ar- beitsplätzen für die Zukunft erkennen ließen. Daher müsse es nun zum Wohle der Arbeitneh- menden um Beschleunigung gehen. Nach wie vor erwarte er die Umsetzung der angekündig- ten Lockerungen des EU-Beihilferechts zur direkten Förderung der Unternehmen. Dr. Stephan Cuypers erinnert an die papiererzeugende Industrie als Leitindustrie für die Kreise Düren und Euskirchen, für die man die Attraktivität ihrer Arbeitsplätze auch über einen unlängst verhandelten Bundesentgeltrahmentarifvertrag sichern wolle. Müsse man doch im Rheinischen Revier hochwertige Arbeitsplätze schaffen und die Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen sicherstellen, wovon in Deutschland bislang aber noch keine Rede sein könne. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 8 – Die Region brauche grünen Wasserstoff als zuv erlässigen CO2-neutralen Energieträger. Das Wasserstoffkernnetz sehe aber bislang keine Ausspeisepunkte für die Kreise Düren und Euskir- chen vor, die eine maßgebliche Versorgungsleitung aus den Niederlanden quere. Er vermisse dieses Thema auf der heutigen Tagesordnung und befürchte, dass die zukunftsfähige Energie- versorgung des Rheinischen Reviers in diesem Gremium bzw. im Regionalrat untergehe. Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) unterstreicht die Bedeutung des Wasserstoffs für die Klimaneutralität, sodass nun eine Infrastruktur zur Versorgung aller relevanten Bereiche aufgebaut werden müsse. Er räumt ein, zwar kein Experte für das Wasserstoffkernnetz zu sein, aber nach seiner Kenntnis sei es relativ teuer, Ausspeisepunkte nachträglich einzubauen. Am Ende folgten die Arbeitsplätze aber der Transformation. Vorsitzender Norbert Spinrath weist darauf hin, der Regierungspräsident und sein Haus be- schäftigten sich sehr intensiv mit diesem Thema; zudem finde sich das Thema auf der Tages- ordnung der nächsten Sitzung der Kommission. Helmut Paul (CDU) pflichtet Manfred Maresch bei, es müsse auch um die verbesserte Infor- mation der Menschen im Rheinischen Revier gehen, um sie beispielsweise auch von der Not- wendigkeit neuer Gewerbegebiete zu überzeugen. Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) beklagt auch der Pandemie geschuldete Ver- säumnisse in der Kommunikation, weil viele Menschen im Rheinischen Revier die Zusammen- hänge gar nicht kennten. Dem wolle das Projekt Revierwende entgegenwirken und dabei auch die Meinung der jungen Menschen in den Fokus rücken. Neben ihnen gehe auch das Thema der Frauenerwerbsarbeit im Rheinischen Revier unter. Daher müsse man Strukturwandel und Transformation mit den Menschen zusammen betrach- ten und dürfe sich nicht auf Expertenrunden beschränken; es gelte nämlich, auch komplexe Zusammenhänge des Strukturwandels herunterzubrechen. Auch möge man der Verzagtheit und der Hoffnungslosigkeit entgegenwirken, um den Strukturwandel erfolgreich zu machen. Dafür dürfe man nicht nur den Arbeitsplatzverlust sehen, sondern müsse auch seine Chancen erkennen. Er fasst zusammen, es gehe also darum, große Teile der Zivilgesellschaft mitzuneh- men und in einen Dialog einzutreten, Gräben zu überwinden und gemeinsam eine Zukunft zu bauen. Sascha Solbach (SPD) erkennt in diesem Vortrag die Übersetzung des Vortrags von Prof. Dr.- Ing. Elisabeth Clausen für die Politik. Danach brauche es neue Instrumente für den Arbeits- markt, neue Wertschöpfungsketten, eine Transformationsförderkulisse, ein gutes Flächenma- nagement und die politische Sicherheit für die Verwaltung, finanzielle Spielräume zur Ermes- sensausübung nutzen zu dürfen, um innovativere Entscheidungen zu treffen, ohne befürchten Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 9 – zu müssen, dafür später kritisiert zu werden. Auf diese Weise könne man den Prozess in den verbleibenden sechs Jahren beschleunigen. Auch müsse man bei den 320 Projekten genau prü- fen, was wirklich den Arbeitsmarkt stärke und dauerhafte Wertschöpfung schaffe. Dr. Patricia Elisabeth Peill (CDU) unterstreicht die Notwendigkeit, Arbeitsplätze in allen Be- reichen zu schaffen, was die Bedeutung des Anschlusses des Rheinischen Reviers an das Was- serstoffkernnetz zeige. Sie halte die Unterstützung der Politik durch die Gewerkschaft für sehr hilfreich, zumal die Frist für Veränderungen bis Mitte Mai sehr knapp sei. Manfred Maresch (DGB Projekt Revierwende) sagt zu, diesen Punkt im DGB zeitnah zu the- matisieren. 6 Bericht der Landwirtschaft sowie Leitsätze der Landwirtschaft im Rheinischen Revier Vortrag von Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) Drucksache KRhR 2/2024 Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) trägt anhand der Präsentation „Land- wirtschaftliche Flächennutzung“ vor. Vorsitzender Norbert Spinrath fragt nach innovativen Ansätzen über die Mehrfachnutzung von Flächen hinaus, um landwirtschaftliche Produkte auf eine andere Art als bisher zu erzeugen. Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) schränkt ein, diese Möglichkeit eröffne sich nur für spezielle Kulturarten, sodass man damit nicht die Ernährung sicherstellen könne. Vermutlich werde es sich eher um Projekte handeln, um den Menschen ein Gefühl für die Pro- dukte zu vermitteln. Wohl probiere man im Rheinischen Revier schon neue Kulturen aus wie beispielsweise Quinoa. Auch könnte man daran denken, Betriebe stärker direkt mit Cat erern oder Großverpflegungseinrichtungen zu verknüpfen, um die Wertschöpfung zu erhöhen. Horst Lambertz (GRÜNE) mahnt, zwei Drittel der landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche stünden nicht im Eigentum der bewirtschaftenden Landwirte und damit durchaus in der Kon- kurrenz zu anderen, für die Eigentümer lukrativeren Nutzungsarten, was Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) bestätigt. Sodann fragt er nach den Anforderungen an die Qualität des mit Blick auf den Klimawandel in Zukunft vermehrt einzusetzenden Wassers und ob man dafür nicht beispielsweise solches ein- setzen könne, das sich nicht für die Trinkwassergewinnung eigne. Auch interessiere ihn die Entwicklung des Anbaus von Früchten und Getreide. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 10 – Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) antwortet, das Beregnungswasser müsse zwar nicht dieselbe Qualität wie etwa das Grundwasser zur Trinkwassergewinnung haben, aber trotzdem gebe es dafür hohe Anforderungen. In Zukunft werde gewiss noch stärker dazu ge- forscht werden, wie man Abwasser beispielsweise aus großen Molkereien nutzen könne. Auf- grund der zunehmenden Dürre werde man stärker auf Beregnungswasser zurückgreifen müs- sen. Allerdings förderten Landwirtschaft, Industrie und die Trinkwasserproduzenten Grundwasser nur in einem verschwindend geringen Umfang; dies werde medial überbewertet. Trotzdem bemühe sich die Landwirtschaft, noch gezielter zu beregnen, um mehr Kulturen mit möglicherweise weniger Wasser zu versorgen. Dr. Ralf Nolten (CDU) meint, ohne Weiteres könne auf landwirtschaftliche Fl ächen nicht zu- rückgegriffen werden, wenn er etwa an das Grundstücksverkehrsgesetz und das Landpachtver- kehrsgesetz denke. Auf Folie 5 vermisse er mit Blick auf das Nature-Restoration-Law und BSLE- Ausweisungen den Hinweis auf Konsequenzen, falls man die gute landwirtschaftliche Praxis nicht realisieren und in Landschaftsschutzgebieten keinen Pflanzenschutz mehr einsetzen dürfe. Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) wendet ein, für den Pflanzenschutz stelle die BSLE-Ausweisung gegenwärtig gar kein Problem dar, und das Nature-Restoration-Law sei bereits sehr schnell aus der Diskussion gefallen. Vorsitzender Norbert Spinrath gibt den Hinweis der Verwaltung wieder, im Rahmen der Re- gionalplanung zu antworten. Hans Josef Dederichs (GRÜNE) dankt für die einde utige Stellungnahme zum Flächenver- brauch, wonach der Regierungsbezirk seine eigene Bevölkerung schon gar nicht mehr ernähren könne. Nach dem aktuellen Regionalplanverfahren würden aber weitere 3.999 Hektar für neue Gewerbe- und Siedlungsflächen vorgesehen. Selbstverständlich brauche man für den Struktur- wandel zusätzliche Flächen, aber er bittet um Einschätzung, ob diese Zahl gerechtfertigt sei oder man nicht die Anstrengungen verstärken müsse, weniger Flächen in Anspruch zu nehmen. Er begrüßt die Forderung, im Regionalplan ein Planzeichen für die Landwirtschaft vorzusehen, sodass ihn der von der Landwirtschaftskammer geforderte Zeitrahmen interessiere. Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) verweist zur Frage nach der Ausweisung von Gewerbegebieten auf die differenzierte Stellungnahme der Landwirtschaftskammer, die sich nicht pauschal auf einen bestimmten Wert festlegen wolle. Die dritte Änderung des Lan- desentwicklungsplans sehe das Planzeichen vor, das nach ihrer Verabschiedung sodann ver- pflichtend in die Regionalpläne aufgenommen werden müsse; die Landwirtschaftskammer Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 11 – werde Fachbeiträge erarbeiten. Mit der tatsächlichen Umsetzung rechne sie frühestens im Jahr 2026, was sie mit Blick auf den Prozess für zumutbar halte. HD’in Vera Müller (Bezirksregierung) ergänzt, das Planzeichen werde voraussichtlich über die erste Änderung des neuen Regionalplans berücksichtigt. Dr. Patricia Elisabeth Peill (CDU) dankt für die ihrer Ansicht nach wie immer strukturierte Darstellung. Neben den für den Strukturwandel erforderlichen Flächen befürchteten die Land- wirte vor allen Dingen den unbegrenzten Bau von PV- und darüber hinaus auch Windkraftan- lagen zu enorm hohen Pachtpreisen, der alle Strukturen durcheinanderbringe. Sie bittet um Einschätzung der zu erwartenden Flächenkonkurrenz. Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) stellt fest, gegenwärtig nehme die Nach- frage nach entsprechenden Flächen wieder ab. Die Landwirtschaftskammer besorge vor allen Dingen § 35 des Baugesetzbuches, weil die Privilegierung die Kommunen außen vor lasse, die die Baugenehmigung nämlich kaum versagen könnten. Nach vorsichtigen Berechnungen der Landwirtschaftskammer spreche man dabei über 40.000 Hektar, für Gewerbe und Industrie hin- gegen über 4.000 Hektar in den nächsten 20 Jahren, also über eine ganz andere Größenord- nung. Gudrun Zentis (GRÜNE) fragt nach der Einbeziehung der Landwirtschaftskammer beim Bau von Freiflächensolaranlagen im Tagebau Garzweiler durch RWE. Sie bittet den Ausschussvor- sitzenden, dafür zu sorgen, dass die Kommission fortlaufend darüber informiert werde, welche Pflanzen möglicherweise über die dadurch entstehende Beschattung und höhere Feuchtigkeit vor dem Hintergrund des Klimawandels besser gedeihen. Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) bestätigt, Äpfel und Schattenbeeren eig- neten sich besonders, möglicherweise auch noch Getreide. Allerdings habe man Sojabohnen bei einem Projekt in Morschenich bewässern müssen, die wegen der Module kein Regenwasser mehr erhalten hätten. Pflanzenschutzmittel würden heute auf einer Breite von 36 Metern aus- gebracht, was nicht zu Freiflächensolaranlagen passe. Beim eingezäunten Grünland könne man auch verstärkt über vertikale Module nachdenken. Im Allgemeinen müssten die Betriebe allerdings rund 1 Million Euro pro Hektar investieren, sodass sich vermutlich nur besonders spezialisierte Betriebe entsprechend wirtschaftlich betä- tigen dürften, nicht aber die Landwirtschaft in ihrer Breite. Letztlich werde man mit Agri -PV- Anlagen nicht den benötigten Energiebedarf ersetzen kann. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 12 – Sascha Solbach (SPD) ergänzt, in Bedburg gebe es drei unterschiedliche Agri-PV-Anlagen, die wissenschaftlich vom Forschungszentrum Jülich begleitet würden, das man zu einem Vortrag einladen möge. Elisabeth Verhaag (Landwirtschaftskammer NRW) teilt mit, daran sei die Landwirtschafts- kammer nicht beteiligt. 7 Anträge 7.1 Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 08.12.2023: Berichter- stattung zur Problematik „Bau eines dritten Gleises zwischen Aachen und Dü- ren am Beispiel Langerwehe-Düren“ Drucksache KRhR 3/2024 in Verbindung mit: 7.2 Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 12.01.2024: Darstellung zur Trinkwasserversorgung im Rheinisches Revier in den nächsten 100 Jahren durch den Erftverband Drucksache KRhR 4/2024 Vorsitzender Norbert Spinrath erinnert an die Vereinbarung, dass die Kommission nicht über Anträge beschließe, sondern lediglich Empfehlungen an den Regionalrat ausspreche. Der erste Antrag gehöre darüber hinaus in die Verkehrskommission. Gudrun Zentis (GRÜNE) wünscht sich zur nächsten Sitzung der Kommission eine Bündelung derjenigen, die sich um den Infrastrukturausbau im Rheinischen Revier kümmerten; bestehe doch der Auftrag, im Rheinischen Revier etwas Besonderes zu machen. Gregor Golland (CDU) meint, Anträge wären nicht zulässig. Man könne heute nicht inhaltlich darüber diskutieren. Seine Fraktion lehnte jedenfalls die Anträge bzw. Anfragen ab. Manfred Waddey (GRÜNE) weist darauf hin, die Anträge zielten ausschließlich darauf ab, dass sich die Kommission ausführlich mit ihren Inhalten beschäftige. Gregor Golland (CDU) beantragt, beide Anträge von der Tagesordnung zu nehmen und dar- über im weiteren Verlauf im Ältestenrat zu diskutieren. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 13 – Vorsitzender Norbert Spinrath schlägt vor, die Anträge als Anfrage zu betrachten und sie in der nächsten Sitzung zu beantworten. Dagegen erhebt sich kein Widerspruch. (Anmerkung der Geschäftsstelle: Gemäß § 21 der Geschäftsordnung des Regionalrats dienen die Kommissionen grundsätzlich der Vorbereitung der Beschlussfassung des Regionalrats. Eine Beschlussfassung durch die Kommissionen ist nur insoweit vorgesehen, als dass die Kommis- sionen eine Empfehlung an den Regionalrat aussprechen, einen konkreten Beschluss zu fassen. Anträge auf Fassung eines Beschlusses durch die Kommission Rheinisches Revier sind daher zwar grundsätzlich zulässig, müssen jedoch abgelehnt, soweit der jeweilige Beschluss nicht die Empfehlung einer Beschlussfassung an den Regionalrat beinhaltet. Die Fraktionen werden ge- beten, dies zukünftig zu berücksichtigen.) 8 Anfragen (keine) 9 Mitteilungen 9.1 der Bezirksregierung RB’e Sarah Fani (Bezirksregierung) nimmt Bezug auf die Rückfrage aus der letzten Sitzung zu TOP 5, die Stadt Aachen habe mit Mitteln für den Strukturwandel auch die Umgestaltung von Bezirksfriedhöfen zu mehr Naturnähe finanziert. In der Sitzung am 29.09.2023 konnte HD Jakob (Bezirksregierung) hierzu keine Informationen geben. Im Nachgang teilt dieser mit, dass es sich hier um ein Bundesprojekt handele, für das die Bezirksregierung nicht zuständig sei. RB’e Sarah Fani (Bezirksregierung) kündigt an, der Niederschrift einen entsprechenden Link (wie folgt) beizufügen. Aus nachfolgender Quelle können folgende wesentlichen Informationen entnommen werden: https://www.z-u-g.org/komona/projekt/aachen/ Das Projekt „Friedhöfe als Räume für Biodiversität und naturnahe Erholung“ wird durch den Bund (BMUV) mit Mitteln i.H.v. 370.919,73 € gefördert. Fördergegenstand ist die Entwicklung der Aachener Bezirksfriedhöfe zur nachhaltigen Steigerung der Biodiversität und ruhigen Er- holung. 9.2 des Vorsitzenden Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 8. Sitzung 2.02.2024 – 14 – Vorsitzender Norbert Spinrath kündigt für die nächste Sitzung im September die Themen Wasserstoff und Nachnutzung des Schienennetzes von RWE an. gez. Norbert Spinrath gez. Ulrich Göbbels (Vorsitzender der Kommission (Mitglied der Kommission Rheinisches Revier) Rheinisches Revier) Rheinisches Rohstoff - ReWIR Zukunft gemeinsam gestalten 02.02.2024 3 Die Mine ReWIR Geschichte 2018 Entwicklung der Projektidee Februar 2019: Einreichung Projektskizz e BMBF September 2019 bis Mai 2020: Konzeptphase BMBF WIR! Förderpro-gramm 2020 – 2021 Folgeanträge bei BMBF und Antrag bei ZRR (Sterneverfahren) werden abgelehnt 2021 – 2022 Umsetzung von Pilotworkshops mit Unternehmen im Revier Oktober 2022: Gründung des Vereins Mine ReWIR e.V. Oktober 2022: Start des Mine ReWIR Werkstatt Projekts, BMBF Förderung, Begleitforschu ng zu kollaborativer Innovation 02.02.2024 4 Der Vorstand 02.02.2024 5 Mine ReWIR e.V. Gründungsmitglieder 02.02.2024 6 Unsere Fördermitglieder 02.02.2024 7 Was ist das Ziel von Mine ReWIR? Bergbauzulieferunternehmen und -dienstleister, die in und um die Region des rheinischen Reviers ansässig und direkt vom bevorstehenden Braunkohleausstieg betroffen sind … … mit Unternehmen, Institutionen, Wissensträgern und Kommunen innerhalb und außerhalb der Region in einem nachhaltigen Innovationsnetzwerk so zu vernetzen … … dass gemeinsam neue Innovationsfelder erschlossen werden, während vorhandene Kompetenzen in der Region verankert bleiben und gleichzeitig weiterentwickelt werden können. 02.02.2024 8 An wen richtet sich Mine ReWIR? Revierzulieferer Erhalt von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung Forschung & Wissenschaft Gemeinsame Umsetzung von Innovationsprojekten Unternehmen und Experten in Innovationsfeldern Kooperation und Kompetenztransfer Menschen und Kommunen in der Region Erhalt lokaler Wertschöpfung Regionale Unternehmen Partnerschaften, gemeinsame Projekte zur Entwicklung von Potenzialen Vernetzungs- partner und Multiplikatoren Netzwerkausbau und Partner-Matching 02.02.2024 9 Mine ReWIR Aktivitäten Innovation Projekte Strategie Netzwerk Vernetzungsangebote für Zulieferer und Dienstleister des Reviers mit Forschung, Intermediären und Innovationspartnern Informationen über Leitmärkte und Anforderungen dieser Märkte bzw. der Unternehmen, die hier aktiv sind Förderung von Kooperationen zwischen Unternehmen und mit Akteuren aus Forschung und Wissenschaft, durch gezieltes Match-Making Umsetzung von Innovationen, z.B. durch gemeinsame Projekte, die aus dem Netzwerk heraus entstehen Netzwerkbasierte Innovationen mit Fokus auf KMU in einem begleiteten Prozess 902.02.2024 10 Das Rheinische Rohstoff-ReWIR (R³) Das bestehende industrielle Gefüge im Revier mit seinen vielfältigen Kompetenzen eröffnet ein Leistungsspektrum, das als industrielles Rückgrat im Rheinischen Revier nachhaltig zur Geltung gebracht werden kann. Durch eine fokussierte Innovationscommunity können neue Funktionen für ein zukunftsfähiges Rohstoff-ReWIR erschlossen und etabliert werden. Die Gefahr einer De-Industrialisierung wird dabei gezielt in die Chance einer bestandsfähigen industriellen Diversität in rohstoffbezogenen Zukunftsmärkten umgemünzt. 02.02.2024 11 Kernkompetenzen der Revierzulieferer und -dienstleister KMU aus den Bereichen Fahrzeug- und Fördertechnik Handwerk und Montage Ingenieurbüros hochqualifizierte Dienstleistungen arbeiten oft in hoher Abhängigkeit von RWE ! Diese Zielgruppe wird bisher nicht explizit in anderen Projekten und Vorhaben adressiert 28% 13% 40% 9% 6% 3% 1% 1% Kernkompetenzen Zulieferer Kernkompetenzen der Zulieferer (n=378) (Stand: 13.01.21), Quelle: Eigene Analyse Ingenieurleistungen Bauwesen Gewinnungs- und Fördertechnik Rekultivierung E-Technik / Netzbetrieb Wasserbau und Wasserwirtschaft Bohrtechnik Bahntechnik 02.02.2024 12 Besonderheiten der Revierzulieferer und -dienstleister 12 • Unternehmensgröße • Kompetenz- und Tätigkeitsbereiche • Grad und Art der Betroffenheit vom Strukturwandel • Umgang mit Strukturwandel (Aktiver vs. Passiver Umgang) • Transformationsreifegrad • lange Tradition im Revier • Innovationen ausgehend von den Anforderungen des Kunden (RWE) • Wenig Erfahrung mit horizontaler Innovation (Kooperation mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft) • Änderung des traditionellen Arbeits- und Innovationsmodus stellt eine Herausforderung dar • Vertrauensaufbau als wichtige Voraussetzung • diversifizierte Produkt- und Leistungsportfolios bei gleichzeitiger Spezialisierung • Vielfalt an Kompetenzen, die in andere Bereiche transferiert werden können • Gelingender Kompetenztransfer wesentliche Voraussetzung für gelingenden Strukturwandel Heterogenität der Unternehmenslandschaft Tradition der vertikalen Innovation Kompetenzvielfalt 02.02.2024 13 Das Rheinische Rohstoff-ReWIR (R³) R³ erschließt, inmitten von Strukturwandel, erfolgversprechende Innovationspfade durch gezielte Synchronisierung von bottom-up- und top-down- Prozessen. R³ wirkt als Kristallisationskern eines transformativen Innovationsökosystems, in dem Revier-Unternehmen zentrale Player darstellen. R³ verknüpft Dynamiken von Exnovation, Innovation und Transformation im Strukturwandel und entwickelt Innovationsimpulse für das Rheinische Revier. 02.02.2024 14 Das Rheinische Rohstoff-ReWIR (R³) Erstens wird eine Innovationscommunity als Inkubator und Katalysator zur nachhaltigen Weiterentwicklung der industriellen Basis im Revier aufgebaut. Dies geschieht durch die Orientierung an den Leitmärkten Bauen, Logistik und Energie. R³ zielt zweitens darauf ab, das mit den Revier- Unternehmen bestehende industrielle Gefüge durch breite Vernetzung und Stärkung komplementärer Kompetenzen zu einem industriellen Rückgrat für das zukünftige Rheinische Revier weiterzuentwickeln. Drittens sollen Reallabore als Orte kollaborativen Innovationshandelns entworfen werden. Unternehmerisches Innovationshandeln kann so vertieft und zugleich mit bürgerschaftlichem Transformationshandeln verknüpft werden. 02.02.2024 15 Mine ReWIR – Aktuelle und Geplante Aktivitäten MAGS- Antrag DATI-Pilot Antrag Baukongress Aachen Reallabor Rohstoff-ReWIR 02.02.2024 16 Mine ReWIR Termine & Aktivitäten Mine ReWIR Workshop Reihe “Zukunftsmärkte gemeinsam entwickeln” 29. Januar 2024: Energie & Infrastruktur - Düren 06. Februar 2024: Infrastruktur & Logistik – Frechen 06. März 2024: Bauen & Infrastruktur – Bergheim Weitere Informationen unter: www.mine-rewir.de 02.02.2024 17 Mine ReWIR Termine & Aktivitäten 25. April 2024 Mitgliederversammlung (8:00 – 9:00 Uhr) Netzwerktreffen (9:00 – 12:00 Uhr) Ort: Terra Nova Forum Anmeldung: www.mine-rewir.de 02.02.2024 18 Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! Mine ReWIR e.V. Meike Jungbluth Vorsitzende Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Clausen Stellvertretende Vorsitzende info@mine-rewir.de www.mine-rewir.de www.mine-rewir.de 02.02.2024 Manfred Maresch Leiter des Revierbüro Bedburg Projekt Revierwende "Anforderungen der Gewerkschaften an den Strukturwandel im Rheinischen Revier" Sitzung der Kommission Rheinisches Revier 02.02.2024 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 2 Ausgangspunkt des Positionspapiers • 01_2019 Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ stellte einen Konsens über die klimapolitischen Zielsetzungen und den damit verbundenen „Ausstiegspfad 2038“ aus der Stein- und Braunkohlenverstromung her. • 10_2022 Die Wirtschaftsministerien des Bundes und des Landes, und die RWE AG auf einen abermals vorgezogenen Ausstieg im Jahr 2030 geeinigt. • 01_2023 Das Positionspapier des DGB NRW verdeutlicht die Sicht der Gewerkschaften auf die Entscheidung, sowie Handlungsbedarfe und Möglichkeiten bei der Ausgestaltung des Strukturwandels aufzeigen. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 3 Was wollen wir als Gewerkschaften? • Vorgezogener Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier wird als starkes Signal für den Klimaschutz begrüßt. • Durch den beschleunigten Ausstieg vergrößern sich die Herausforderungen enorm. Die Zeit zur Gestaltung des Wandels wurde faktisch halbiert. • Um Entwicklungsbrüche zu vermeiden und gute Arbeitsplätze zu sichern müssen viele Prozesse beschleunigt und Förderstrukturen angepasst werden. • Der Strukturwandel muss schneller und enger zum Erfolg geleitet werden, um Wertschöpfung in der Region zu halten und neuen Beschäftigungsfelder mit Guter Arbeit in Zukunftsbranchen aufzubauen. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 4 Vorgezogener Ausstieg darf sich nicht negativ auf Arbeitsplätze, Standortfaktoren und Kaufkraft auswirken! • Wettbewerbsfähige Energiepreise und Versorgungssicherheit sind zentrale betriebliche Standortfaktoren. • Auch in Zukunft muss das Revier für bezahlbare Energie und eine hohe Versorgungssicherheit von Industrie, Handwerk und Wissenschafts- und Dienstleistungsunternehmen stehen. • Klimaschutz, Industrie und Mittelstand und sichere, tarifgebundene und mitbestimme Arbeitsplätze dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 5 Strukturpolitische Projektförderung über die Zukunftsagentur Rheinisches Revier reicht jetzt nicht mehr aus – neue Wege müssen parallel beschritten werden! • Viele Fördervorhaben, werden sich langfristig positiv auf den Strukturwandel auszahlen. Um aber die wirtschafts- und beschäftigungsfördernde Regionalentwicklung parallel zum schnellen Ausstieg zu beschleunigen, müssen neue Wege beschritten werden. Der zügigere Ausstieg muss auch ein schneller Einstieg in Neues werden. • Die Region braucht jetzt eine aktive und aktivierende Industriepolitik des Landes, um im Verbund mit einer starken Dienstleistungswirtschaft tarifgebunden und mitbestimmte Arbeit zu fördern. • Verstärkte Bestrebungen in der Ansiedlungsförderung, die Stärkung der regionalen Wirtschaftsförderung, Investorenkonferenzen und weitere Maßnahmen können dazu beitragen, Brüche im Strukturwandel abzufedern, und den Aufbau von neuen Industrien im Verbund mit Wissenschaft und Dienstleistung zu beschleunigen. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 6 Neue Perspektiven für Beschäftigung und Qualifikation erforderlich • Vorgezogener Kohleausstieg stellt eine Reihe von beschäftigungspolitischen Herausforderungen: • Lösung für diejenigen die nach der alten Ausstiegsplanung nach 2030 in APG hätten gehen können. Zusage APG ab 58 Jahre muss gehalten werden, inkl. finanzieller Zusagen. • Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen wird schon 8 Jahre früher nötig. • Qualifizierung im bestehenden Arbeitsverhältnis ist tariflich zugesichert. Kann die Zusage gehalten werden? • Bund und RWE dürfen gerade unter den geänderten Rahmenbedingungen in keiner Weise von den bisherigen Zusicherungen gegenüber den Beschäftigten der RWE Power abweichen. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 7 Neue Perspektiven für Beschäftigung und Qualifikation erforderlich • Der Zugang zu Unterstützungsangeboten muss entlang der gesamten Wertschöpfungskette und der energieintensiven Industrie für alle Betriebe und Beschäftigte gewährleistet sein. • Gute Ansätze zur Kooperation in der regionalen Weiterbildung gilt es weiterentwickeln. Das Bildungs- und Weiterbildungssystem in der Region muss sich auf die neuen Herausforderungen schneller als bisher vorbereiten. • Aktuellen Debatten, dass der vorgezogene Kohleausstieg aufgrund des Arbeits- und Fachkräftemangels keine beschäftigungspolitischen Verwerfungen zur Folge haben wird und zum Selbstläufer wird, muss entgegengetreten werden. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 8 Neue Perspektiven für Beschäftigung und Qualifikation erforderlich • Natürlich werden sich viele Potentiale für eine Beschäftigung in anderen Branchen und Tätigkeitsfeldern ergeben, etwa im öffentlichen Dienst ,z.B. im Polizeidienst auch mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung. • Eine Synchronisation der zeitlichen Ausstiegsplanungen, der zielgerichteten Qualifizierung und Vermittlung von Beschäftigten in neue Tätigkeitsfelder ist nicht realisierbar. Gründe hierfür sind die Ungleichzeitigkeit von Ansiedlungen, die Ermittlung der passenden Qualifizierungsbedarfe und der entsprechenden Qualifizierungszeiten. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 9 Was wir brauchen! • Kooperation von Betrieben und Dienststellen der öffentlichen Verwaltung bei der Frage, wo Personalbedarf entsteht und wo dieser zurückgeht. • Eine Revier-Job-Plattform, bei der auch Stellen im öffentlichen Dienst eingestellt und beworben werden. • Die Entwicklung regionaler Transfergesellschaften, die finanzielle Sicherheit für Transfernehmer*innen garantieren und Möglichkeiten der Qualifizierung beinhalten. • Mit diesen und anderen engagierten Maßnahmen kann das Rheinische Revier zu einer Modelregion für arbeitsmarktliche Instrumente einer gelingenden Transformation werden. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 10 Betriebe stärken, Förderverfahren anpassen – Ansiedlung fördern! • Der bisherige Prozess hat gezeigt, dass die einzelbetriebliche Förderung fast immer an der zu strengen Auslegung des europäischen Beihilferechts scheitert. • Bund und Land müssen sich dafür stark machen, neue Rahmen zu setzen und die gezieltere betriebliche Förderung anstoßen, etwa durch eine investive Förderrichtlinie und Änderungen im EU-Beihilferecht. • Wir fordern die Landes- und die Bundesregierung dazu auf, sich dafür einzusetzen, Unternehmensförderungen im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier zu ermöglichen und diese an Konditionalitäten wie Tarifgebundenheit zu knüpfen. • Der Strukturwandel ist eine Chance zur Stärkung von Mitbestimmung und Tarifbindung. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 11 Arbeit und Wertschöpfung in den Mittelpunkt der Förderung stellen • Mit Blick auf die bisher verausgabten und gebundenen Mittel benötigt es bei den verbleibenden Strukturstärkungsmitteln eine klare Fokussierung auf arbeitsplatzwirksame Projekte und Vorhaben. • Es darf nicht passieren, dass zwar Forschungsvorhaben und Forschungsinfrastruktur für die Region finanziert wird, die Früchte der Arbeit und der Mehrwert der betrieblichen Anwendung dann womöglich anderweitig eingefahren werden. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 12 Planungen anpassen, Verfahren beschleunigen und Investorenattraktivität erhöhen • Die Anpassung des Strukturstärkungsgesetzes muss jetzt zügig erfolgen, sodass für NRW vorgesehene Fördermittel in Teilen auch vorgezogen investiert werden können • Die Entwicklung von Gewerbegebieten zur Ansiedlung neuer Unternehmen dauert im Regelfall bis zu zehn Jahre. Das ist unter den neuen Voraussetzungen viel zu langsam. • Es braucht Sonderplanungszonen, deren schnelle Bereitstellung nicht auf Kosten von Umwelt- und Sozialdumping beruhen darf. • Es braucht eine starke regionale Wirtschaftsförderung und neue Konzepte wie etwa eine „Investorenkonferenz Revier“ mit internationalen Gästen und potenziellen Investoren. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 13 Kompetenzfeld Energiewirtschaft stärken, Industriestandort bleiben • Es ist für Arbeit und Wirtschaft von existenzieller Bedeutung, dass die sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie gewährleistet ist. • Deshalb ist der Ausbau von wasserstofffähigen Gaskraftwerken, einschließlich dazugehöriger Leitungsnetze, sowie der Erneuerbaren Energien dringend erforderlich. • Dafür muss es einen schnellen, verlässlichen und realistischen Plan geben, der allen Beteiligten Planungssicherheit gibt und Investitionssignale nach außen gibt. 26. Januar 2024 Projekt Revierwende _ Manfred Maresch 14 Manfred Maresch Revierbüro Bedburg Adolf-Silverberg- Str. 17 50181 Bedburg bedburg@revierwende.de www.revierwende.de +491578-5322027 7. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier Bezirksregierung Köln 1 Landwirtschaftliche Flächennutzung Friederike Preißler/Elisabeth Verhaag 2 Anfragen aus der Kommission Rheinisches Revier im Regionalrat (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN) Landwirtschaftliche Flächennutzung im Rheinischen Revier 1. Wieviel Ackerfläche im Regierungsbezirk würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und zwar unter Berücksichtigung der Naturschutzflächen bzw. der Flächen zum Erhalt der Artenvielfalt? 2. Die LWK soll darstellen, wo sie welche Flächen im Revier beansprucht 3. Die LWK soll darstellen, wie sie mit anderen Ansprüchen an landwirtschaftliche Flächen umgeht 4. Wie steht die LWK dazu, dass wertvolle Böden abgebaggert werden, um dann anderswo welche anzulegen? 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft 3 1. Wieviel AF im RBK würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen (inkl. Natur- & Artenschutzflächen)? Landwirtschaft im Regierungsbezirk Köln • 6.110 Landwirtschaftsbetriebe • 303.500 ha landwirtschaftliche Produktionsfläche (41 % Flächenanteil) • davon 176.000 ha Ackerland (58 %) und ca. 122.500 Hektar Dauergrünland (40 %) • Bedarf: 0,225 ha Landwirtschaftsfläche (LF) pro Einwohner und Jahr (Quelle: UBA) • Defizit: 702.250 ha LF im RBK • wächst mit steigender Einwohnerzahl sowie kontinuierlich abnehmender Nutzfläche weiter an 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft Tab.1: Bedarfsberechnung für landwirtschaftliche Fläche im Regierungsbezirk Köln (Quelle: UBA, 2020, LF gemäß InVeKoS Landwirtschaftskammer NRW) 4 1. Wieviel AF im RBK würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen (inkl. Natur- & Artenschutzflächen)? • LF wird sehr unterschiedlich genutzt • Ackerflächen in der Börde liefern hohe Erträge • Grünlandnutzung als Futtergrundlage (Milch- und Mutterkühe) zur Produktion von tierischem Eiweiß für die menschliche Ernährung • Flächen mit reduzierter Ertragsfähigkeit (z.B.: Natur- und Artenschutzflächen) bleiben aufgrund von Auflagen unberücksichtigt • Globalisierung: Landwirtschaft im RBK ist international wettbewerbsfähig; Lage Mitten im europäischen Kernraum, regionale und überregionale Märkte • Regionale Nahrungserzeugung im öffentlichen Interesse 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft 5 1. Wieviel AF im RBK würde gebraucht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen (inkl. Natur- & Artenschutzflächen)? Weitere Faktoren, die sich auf die landw. Produktion auswirken: • Klimawandel: Erträge werden unsicherer, Beregnung erforderlich • Anbau unter Restriktionen (Pflanzenschutzrecht, Düngerecht, Gewässerschutz) • Stilllegung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik Forderung Öko-Landbau • Umstieg auf ökologischen Landbau bedingt zusätzlichen Flächenbedarf von 30-50 %; Ertrag um bis zu 50% geringer • Moderat steigende Absatzmärkte • Ökolandbau funktioniert kaum ohne Tierhaltung; ohne Ackerfutternutzung ist eine ausreichende Stickstoffversorgung/Unkrautregulierung kaum möglich 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft 6 2. Wo im Rheinischen Revier beansprucht die LWK welche Flächen? • Keine Flächenbeanspruchung seitens der LWK NRW • Aufgaben/Ansprüche an landwirtschaftliche Nutzfläche: Schutz und Erhalt landwirtschaftlicher Flächen als Ernährungsgrundlage (Daseinsvorsorge) Sicherstellung der Existenzgrundlage wirtschaftender Betriebe Energieerzeugung Natur- und Artenschutzmaßnahmen (Biodiversität) Kulturlandschaftspflege, Naherholung, Ökosystemleistungen (z.B.: Kaltluftschneisen) • Die Landwirtschaftsflächen sind nur 30 % im Eigentum der Bewirtschafter*innen • Standortwertekarte und Karte der Agrarräume (s. Fachbeitrag) verorten Landwirtschaftsflächen; zukünftig Schutz durch Ausweisung landwirtschaftlicher Kernräume? 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft 7 3. Wie geht die LWK mit anderen Ansprüchen an landwirtschaftliche Flächen um? • Forderung: Agrarstrukturell bedeutsamen Flächen sind nicht in Anspruch zunehmen • Alternativenprüfung und planerische Abwägung bei unvermeidbaren Planungsmaßnahmen • Inanspruchnahme durch außerlandwirtschaftliche Nutzungen (BSN, ASB / GIB, Kompensation, EE) sind auf ein Mindestmaß zu begrenzen • Nutzung bereits (vor-)versiegelter Flächen zur weiteren Entwicklung von ASB und GIB, insbesondere wird eine Kreislaufwirtschaft für Siedlungs- und Verkehrsflächen angestrebt • Kompensation in Kooperation • FFPV: Vorrangig Potentiale außerhalb der Landwirtschaftsflächen analysieren und prüfen (Leitfaden LWK NRW) 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft 8 4. Wie steht die LWK dazu, dass wertvolle Böden abgebaggert werden, um dann anderswo welche anzulegen? • Bis Ende 2020 Verlust landw. Nutzflächen in Höhe von knapp 10.000 ha • Verlust hochwertiger Produktionsflächen (besonders ertragreiche, fruchtbare Lössböden); Rekultivierung durch RWE bietet jedoch ebenfalls hochwertige landwirtschaftliche Produktionsflächen • Forderung: Maximierung der landwirtschaftlichen Rekultivierung • Es geht um die Frage der Verbringung der Massen zur Rekultivierung in andere Bereiche (Bsp.: Tagebau Garzweiler) Tab. 2: Rekultivierungsstatistik bis 2020 02.02.2024 Bericht der Landwirtschaft (Quelle: Landwirtschaftskammer NRW, 2020) Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Friederike Preißler/Elisabeth Verhaag 9 247 245 401 109 150 384 249 1 250 387 251 386 93252253 436 165 422 382 381 254 255 369 307 SP2019 SP2019 246 395 377345 169 126 149 151353 115 391 392 112 110 113 111 24 67 332 404 46 444546 284 285 286 347 364 400 349 300 432 388 281359 396 398 402 128 421 360 399 363 397 350 390 357 389 279 393 394367 167 182 83 84 90 265 317 TG 80 92 290 368 177 283 7 42 117 63 61 38114356 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 248 186 183 59 53 277 352 TG 80 292 9 355 370 335SP2019 SP2019 SP2019 TG 80 241 346366 426 8 438 348 372 311 SP2019 276 280 365 344 202203 354 371 358 361 362 M ÖN CHEN GLADB ACH ROM M ERSKIRCHEN GEILEN KIRCHEN GREVEN B ROICH HÜCKELHOVEN B LAN KEN HEIM ALDEN HOVEN M ECHERN ICH EUSKIRCHEN ESCHWEILER M EERB USCH B AESWEILER D GESAMTREVIER ORM AGEN N ÖRVEN ICH M ERZEN ICH N IEDERZIER WESSELIN G HEIN SB ERG WÜRSELEN B ERGHEIM ERKELEN Z B EDB URG ELSDORF AACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHEN KERPEN JÜCHENJÜCHENJÜCHENJÜCHENJÜCHEN DÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜREN HÜRTH B RÜHL JÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICH N EUSS TITZ LANGERWEHE BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 NR. PROJEKTTITEL KURZBESCHREIBUNG 1 Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG Teil A, Entwicklungsplattform für Technologien entlang der geothermischen Wertschöpfungskette zur Wärme-, Strom- und Kältegewinnung 7 Brainergy-Park Jülich: Brainergy StartUp Village innovatives, nachhaltiges und interkommunales Gewerbegebiet: Realisierung einer innovativen Energieversorgungsinfrastruktur 8 QUIRINUS-Control Etablierung eines Echtzeit-Monitoring-Systems im Zeitbereich unter drei Minuten auf Verteilnetzebene zur messtechnischen Erfassung, Visualisierung und Analyse der Versorgungsqualität 9 Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung und Weiterverwendung erneuerbarer Energien in einem innovativen Energiesystem soll in einem großen Maßstabs erprobt werden 24 Brennstoffzellenfahrzeuge im SPNV-Netz Düren Senkung der CO2-Emissionen durch Ersatz von Dieselzügen durch wasserstoffbetriebene Züge 27 Energiepark Herzogenrath klimaneutrale Versorgung der Stadt Herzogenrath mit Strom und Wärme; Ausbau der Kapazitäten bei Photovoltaik und Windkraft; Aufbau einer Speicherinfrastruktur und der Stärkung der wasserstoff- und strombasierten Mobilität 38 iNEW 2.0 towards ANABEL Erforschung, Weiterentwicklung und Implementierung von fortgeschrittenen Elektrolysetechnologien für Power to X (P2X) Anwendungen 42 DLR-Institut für Future Fuels Entwicklungsarbeit in der Erzeugung von solarthermischen Kraftstoffen 44 Modellfabrik Papier bundesweites Innovationsnetzwerk zur nachhaltigen Papierproduktion, Senkung des Energiebedarfs um 80%, Teilprojekt Aufbau von wissenschaftlich-ökonomischen Netzwerkstrukturen zur Wissens- und Technologievernetzung 45 Modellfabrik Papier Teilprojekt: Forschungscluster FOMOP 46 Modellfabrik Papier Teilprojekt Bauplanung 46 Modellfabrik Papier Teilprojekt: Aufbau einer Forschungsinfrastruktur für nachhaltige Papiertechnologien 53 IN4climate.NRW Rheinisches Revier IN4climate.RR bietet in drei Zukunftslaboren ‹Wasserstoff›, ‹CCUS› und ‹Circular Economy› einen Rahmen zur Erforschung und Umsetzung einer klimaneutralen Industrie im Rheinischen Revier 59 HyLoad Anlage zur Hochdruck-Verladung von grünem Wasserstoff aus Elektrolyseanalgen 61 Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2): H2- Innovationsregion Erforschung, Entwicklung und großskalige Demonstration von innovativen Wasserstofftechnologien in den Bereichen Produktion, Speicherung, Transport sowie Verwertung 63 Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2) Demonstrationsregion: Verbindung mit Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Kommunen 67 H2Revier Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion im Rahmen einer wasserstoffbasierten Wertschöpfungskette in NRW 78 Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen Vernetzung im Bereich Nachhaltiges Bauen, Errichtung von Pilotbauten in Mönchengladbach und Tagebau Garzweiler 83 Biomassepotenziale Studie für Entscheidungsträger zum Thema Biomassepotenziale/Rohstoffbedarfe im Revier 84 Climate Resilience Expo Aufbau Klimaanpassungsmesse und Förderung, Unterstützung von Geschäftsmodellen zur Steigerung der Klimaresilienz 90 BioökonomieREVIER PLUS Modellregion nachhaltige Bioökonomie im Rheinischen Revier, Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft, Innovationslabore 92 Bioökonomie - verbinden, vernetzen, unterstützen Begleitforschungsvorhaben 93 Kompetenzzentrum „Bio4MatPro“ Aufbau bioökonomisierte Produktion für die industrielle Anwendung 109 AT: Entwicklung der Aachener Bezirksfriedhöfe zeitgemäße Anpassung und Weiterentwicklung durch Zusammenspiel von Naturnähe und Erholung 110 AT: Baesweiler blüht auf: für mehr Artenvielfalt in unserer Stadt!» Schaffung und Erhalt von biodiversitätsfördernden Flächen 111 AT: Indelands Regionale Nachhaltigkeitsstrategie Nachhaltigkeitsmanagement mit systematischen und regionalen Monitoring zur Regionalentwicklung 112 AT: Grünes Klassenzimmer Dollendorf Lernen und Unterrichten im Außenbereich sowie Spiel- und Bewegungsgeräte 113 AT: Erstellung eines kommunalen Nachhaltigkeitskonzeptes Umsetzung des Konzeptes und Einbeziehung der Bevölkerung 114 NEUROTEC II Erforschung neuro-inspirierter Technologien der künstlichen Intelligenz für die Elektronik der Zukunft im Rheinischen Revier 115 Blockchain Reallabor Aufbau eines Hubs für Digitale Geschäftsmodelle für StartUps und Unternehmen in der Transformation BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 NR. PROJEKTTITEL KURZBESCHREIBUNG 117 Ernst Ruska-Centrum für Mikroskopie und Spektroskopie Ausbau des Ernst Ruska-Centrums für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen am Forschungszentrum Jülich 126 AI Village Campus im Themenfeld künstliche Intelligenz (KI) und Robotik zur Ansiedlung von Forschungseinrichtungen, Start- Ups und KI-Laboren etablierter Unternehmen 128 Gründerfabrik: School of Entrepreneurship und Offene Coding School Vermittlung von Praxiswissen bei der nachhaltigen Entwicklung und Umbau von Geschäftsmodellen und Aufbau einer offenen Coding School für Schüler, Berufseinsteiger und Auszubildene 149 Aufbau von regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung WIN-A - Wissens- und Innovations-Netzwerk 150 Aufbau von regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung: AKzentE4.0 Arbeitswissenschaftliches Kompetenzzentrum für Erwerbsarbeit in der Industrie 4.0 151 Aufbau von regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung: WIRKsam Entwicklung von innovativen Arbeits- und Prozessabläufen zur Gestaltung attraktiver Arbeitsplätze und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mithilfe Künstlicher Intelligenz 165 New Business Factory (NBF) Unterstützungsmaßnahmen für nachhaltige, digitale Transformation in drei Säulen: Aus- und Weiterbildung, Unterstützung Start-ups, Begleitung etablierter Unternehmen bei neuen Geschäftsmodellen 167 Aufbau eines Global Entrepreneurship Centres im Rheinischen Revier im Bereich der Nachhaltigen Chemie und angrenzender Bereiche 169 Green Industrial Maker Space Bedburg Zentrum für interdisziplinäre Vernetzung von industriell-gewerblichen (Bestands-)Unternehmen zur Entwicklung von nachhaltigen Produktionsweisen: Machbarkeitsstudie 176 QUALIFIZIERT.VERNETZT.INNOVATIV. WIRKSAM. TH Köln Entwicklung innovativer und digitaler Weiterbildungsformate in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Bildungspartner*innen 177 Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität Teilprojekt Errichtung einer Wasserstofftankstelle inkl. Elektrolyseur 182 Kompetenzzentrum «Bildung im Strukturwandel» Etablierung und Verankerung eines regionalen Bildungsmanagements und -monitorings 183 Production Launch Center Aviation@NRW (PLCA) am Forschungsflugplatz Aachen- Merzbrück Schließung der Entwicklungslücke zwischen Forschung und Anwendung im Bereich Herstellung effizienter Komponenten für die Luftfahrt; Teilprojekt «EcoCastAero» 186 DLR-Einrichtung „Technologien für Kleinflugzeuge“ Erforschung Luftfahrzeuge für den Nahverkehr, elektrisches Fliegen und Urban Air Mobility 202 Vertikale Mobilität @ Future Mobility Park Aldenhoven Ansiedlung eines Kompetenz- und Testzentrums zu vertikaler Mobilität: Europäische UAV-unterstützte Transport- Lösungen für Medizinische Güter 203 Vertikale Mobilität @ Future Mobility Park Aldenhoven Ansiedlung eines Kompetenz- und Testzentrums zu vertikaler Mobilität: U-Space R³ (Reallabor Rheinisches Revier) 241 Kraftraum-Shuttle Entwicklung eines unabhängigen On-demand Shuttle-System 245 Ac-DatEP Aachener Datenpool Technische Entwicklung und Planung auf Basis von zeitlich und örtlich hochaufgelösten Messdaten 246 ADIS Entwicklung der Grundlagen eines Informationssystems Aufbau von Steuerungs- und Überwachungsnetzen für den rechtssicheren Einsatz von Drohnen im industriellen Umfeld 247 A-Boost Techniken Meteo-Daten Techniken des maschinellen Lernens, Optimierung und Simulation zur Verfeinerung von Meteo-Daten für die Verbesserung der Ressourcenallokation in einem Flughafen 248 DECREE Data Governance Erstellung Data Governance-Rollenmodell für unterschiedliche europaweite multimodale Mobilitätsplattformen 249 DELTa Digitalisierung Weiterentwicklung der vernetzten ÖV-Informationen durch die Einbeziehung von regionalen und nationalen Tarifinformationen in die Landesauskunftssysteme durch Nutzung und Erweiterung der „Durchgängigen Elektronischen FahrgastInformation“, revierweiter Wirkungsraum 250 GRADE UAV-unterstützte Transportlösungen für medizinische Güter Entwicklung und Erprobung von Werkzeugen zur nachvollziehbaren und qualifizierbaren Beurteilung des Bodenrisikos gemäß der geltenden Drohnenverordnungen 251 ISRV KI-gestütztes Echtzeitvorhersagesystem Entwicklung eines KI-gestützten Echtzeitvorhersagesystems für Starkregen und Schnittstellen für intelligente Verkehrsinformationssysteme 252 Mach1nUp2Date Durchführbarkeitsstudie zur Erstellung, Aktualisierung (und Nutzung) von Cloud-Daten durch Off-Highway- Fahrzeuge 253 mdfBIMplus Teilautomatisierte Erstellung von objektbasierten Bestandsmodellen der Verkehrsinfrastruktur mittels Multi-Daten- Fusion 254 SPRaDA Untersuchung der Potentiale von mobilen Endgeräten zur Überwachung der Schieneninfrastruktur 255 STAFFEL KI-gestützte Plattform KI-gestützte Plattform für datenbasierten Staffelverkehr 265 Rheinisches Radverkehrsrevier Entwicklung eines gesamtregionalen Radverkehrskonzeptes für Alltagsverkehre und Synergien zum Freizeitradverkehr, Programm für das gesamte Revier 273 Straßenbauprojekte Bund B 56, OU Swisttal/Miel (mit AS A 61) BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 NR. PROJEKTTITEL KURZBESCHREIBUNG 276 Straßenbauprojekte Bund B 57, OU Baal 277 Straßenbauprojekte Bund B 59, OU Allrath 279 Straßenbauprojekte Bund B 221, Geilenkirchen – AS Heinsberg (A 46) 280 Straßenbauprojekte Bund B 221, OU Unterbruch 281 Straßenbauprojekte Bund B 264, OU Golzheim 283 Straßenbauprojekte Bund B 266, OU Mechernich/Roggendorf 284 Straßenbauprojekte Bund B 399, N-OU Düren 1. Bauabschnitt 285 Straßenbauprojekte Bund B 399, N-OU Düren 2. Bauabschnitt 286 Straßenbauprojekte Bund B 399, N-OU Düren 3. Bauabschnitt 290 Reviermanagement Gigabit Koordinierung des Ausbaus zukunftsfähiger Gigabitnetze für eine flächendeckende digitale Infrastruktur 292 Innovation Valley Gestaltung einer innovativen und attraktiven Tagebaufolgelandschaft Garzweiler: Arbeitspakete 1-3 300 Renew Industry Ost Revitalisierung eines altindustriellen Standortes für Forschung, Entwicklung, innovative Produktion und Dienstleistung: Machbarkeitsstudie 307 Vision2025+ Modellstandort für urbane Produktion Aachen Rothe Erde Entwicklung des Geländes zu einem Modellstandort für urbane Produktion 311 Zukunftsterrassen Elsdorf Weiterentwicklung des Forum :terra nova, städtebauliche Integration des zukünftigen Seerandes, die touristische Inwertsetzung sowie Mobilitätslösungen zur Erschließung des Tagebaurandes bzw. des Seeufers 317 Strategiekonzept Tourismusentwicklung Erarbeitung eines Strategiekonzeptes für die Tourismusentwicklung im Rheinischen Revier 320 EWIC Entwicklung eines Wissens- und Innovationscampus für Bildungsangebote, Gründer- und Mittelstandszentrum sowie Freizeit- und Mobilitätsangebote 322 Starke Projekte GmbH Beratungsgesellschaft für kommunale Antragstellende im «Stadtentwicklungsprogram Rheinisches Revier» 332 Innovation Center Düren Städtebauliche Entwicklung und Inwertsetzung des Bahnhofsumfeldes für innovative Ansiedlungen: Anlaufkosten 335 Grünes Band Entwicklung einer einzigartigen grünen Infrastruktur am Tagebau Garzweiler als europäisches Modell für den Umgang mit Bergbaufolgelandschaften: Anlaufkosten 343 NRW Global Business Internationale Vermarktung, Entwicklung und Vermarktung von Wirtschaftsflächen, Standortmarketingkampagne 344 Strukturwandelmanager:innen Aldenhoven 345 Strukturwandelmanager:innen Bedburg 346 Strukturwandelmanager:innen Bergheim 347 Strukturwandelmanager:innen Düren 348 Strukturwandelmanager:innen Elsdorf 349 Strukturwandelmanager:innen Erkelenz 350 Strukturwandelmanager:innen Eschweiler 352 Strukturwandelmanager:innen Grevenbroich 353 Strukturwandelmanager:innen Hürth 354 Strukturwandelmanager:innen Inden 355 Strukturwandelmanager:innen Jüchen 356 Strukturwandelmanager:innen Jülich 357 Strukturwandelmanager:innen Kerpen 358 Strukturwandelmanager:innen Langerwehe 359 Strukturwandelmanager:innen Merzenich 360 Strukturwandelmanager:innen Mönchengladbach 361 Strukturwandelmanager:innen Niederzier 362 Strukturwandelmanager:innen Rommerskirchen 363 Strukturwandelmanager:innen Titz BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 NR. PROJEKTTITEL KURZBESCHREIBUNG 364 Strukturwandelmanager:innen Kreis Düren 365 Strukturwandelmanager:innen Kreis Heinsberg 366 Strukturwandelmanager:innen Rhein-Erft-Kreis 367 Strukturwandelmanager:innen Kreis Euskirchen 368 Strukturwandelmanager:innen Rhein-Kreis-Neuss 369 Strukturwandelmanager:innen Städteregion Aachen 370 Strukturwandelmanager:innen Zweckverband Garzweiler 371 Strukturwandelmanager:innen Indeland GmbH 372 Strukturwandelmanager:innen Entwicklungsgesellschaft Hambach 377 Revierwende Aufbau von einem Unterstützungsbüro im Revier, Beteiligung und Mitarbeit an Strukturentwicklungsgremien 381 RISE datengestützte Konzeption ÖV-ergänzender Mitfahrangebote 382 RailAIxs Entwicklung und Erprobung einer KI-basierten Umfelderfassung im Gleisbereich für fahrerlosen Schienenverkehr 383 SafeSky Kollisionsvermeidung durch Vernetzung bodengestützter Luftverkehrsdatenverarbeitung und Luftlagebildübermittlung 384 BaLSaM Straßengeräuschsimulation auf Basis bestehender Verkehrsdaten zur Minimierung von Lärm 386 KomIT Harmonisierung von Asset-Daten in einem Kommunalen Infrastruktur-Zwilling zur effizienten Gestaltung von Planungs- und Baumaßnahmen 387 HarMobi Erarbeitung einer Methodik zur Erfassung von sicherheitskritischen Ereignissen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer 388 AT: Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement Merzenich Erarbeitung eines Nachhaltigkeitskonzeptes unter Federführung einer/s kommunale/n Nachhaltigkeitsmanagers/in 389 AT: Naturerlebnisraum Geilenkirchener Wurmtal Erarbeitung und Umsetzung eines nachhaltigen Naherholungskonzepts für das Geilenkirchener Wurmtal mit dem zentralen Wurmauenpark 390 AT: Nachhaltigkeitskonzept Kolpingstadt Kerpen Erstellung eines Nachhaltigkeitskonzepts zur sinnvollen Ergänzung der bisherigen Konzepte und Tätigkeiten der Kolpingstadt Kerpen 391 AT: Anlage Begegnungsfläche Brühl-Ost Schaffung eines Raums mit großer Artenvielfalt für gesundes Wohnen und Arbeiten 392 AT: Aufwertung Giesenbachtal Offenlegung und Renaturierung des Giesenbachs und Umgestaltung des Geländes zur erlebbaren ökologischen Parklandschaft 393 AT: Umsetzung Nachhaltigkeitsstategie Kreis Euskirchen (Teil A) Umsetzung zentraler Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises Euskirchen im Verbund mit der Biologischen Station im Kreis Euskirchen 394 AT: Umsetzung Nachhaltigkeitsstrategie Kreis Euskirchen (Teil B) Umsetzung zentraler Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises Euskirchen im Verbund mit der Biologischen Station im Kreis Euskirchen 395 AT: Sport und Spiel in der Ökologiegalerie am Pützbach Modellvorhaben zur nachhaltigen Nutzung des stillgelegten Sportplatzes am Pützbach in Bedburg-Lipp 396 Jugendforum Mönchengladbach zum medialen Diskurs eines nachhaltigen Strukturwandels im Braunkohlerevier Garzweiler 397 AT: Kommunales Nachhaltigkeitsmanagements Eschweiler Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und Umsetzung des Maßnahmenplans 398 AT: Nachhaltig.Mehr.Wert. - Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement Mönchengladbach Konzeptentwicklung für ein nachhaltiges Flächenmanagement in der Stadt Mönchengladbach auf Basis einer verbesserten Datengrundlage 399 AT: Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement Titz Erstellung und Umsetzung eines Nachhaltigkeitskonzepts durch eine/n kommunale NachhaltigkeitsmanagerIn 400 AT: Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement Erkelenz Entwicklung eines nachhaltigen Flächenmanagement einer wachsenden Stadt 401 AT: Bildungseinrichtung selbst entwickelter alternativer Ansprache-Modelle Weiterbildung und Beteiligung der Zivilgesellschaft im Bereich Umwelt- und Naturschutz sowie Förderung des Bewusstseinswandels der Bürgerinnen 402 AT: MehrWertRevier Modellvorhaben zur bürgernahen Förderung von Wissen & Bildung sowie Engagement & Vernetzung für die Regionale Transformation zu ökologisch nachhaltigem Konsum im Rheinischen Revier 404 Innovationsquartier Düren zukunftsweisendes Gründer- und Technologiezentrum am Dürener Bahnhof 421 SkyTRACKplus Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Luftraumintegration neuer Mobilitätskonzepte in den bestehenden Luftraum BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 NR. PROJEKTTITEL KURZBESCHREIBUNG SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 SP2019 422 Off-Highway-Twins-2 Fusion von Maschinen- und Geodaten in Digitalen Zwillingen von Infrastrukturobjekten und deren Umgebung für die Erfassung, Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung 426 EasyDigiTwin2 Definition eines KI-basierten Mobile-Mapping-Verfahrens zur niederschwelligen Erstellung eines urbanen Digitalen Zwillings 432 Bergheimer Nachhaltigkeitsstrategie ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie im 3 KLANG ÖKOLOGIE, SOZIALES und ÖKONOMIE 436 DRivE DTR: Datenbasierte Routenplanung im Straßengüterverkehr mit verschiedenen Energieversorgungstechnologien 438 Ringschluss Hambach investitionsvorbereitende Machbarkeitsstudien und Projektmanagement DigiPlan (ehem.: Digital Hardware Hub) Aufbau einer neuen zentralen Nanotechnologie-Infrastruktur für die Initiierung und Unterstützung von HiTech- StartUps und KMUs im Rheinischen Revier Brainergy Park Jülich Nachhaltiges Gewerbegebiet mit den Arbeitsschwerpunkten Energie, Wärmeversorgung, Digitalisierung und Bioökonomie Innovationspark Erneuerbare Energien Jüchen (Teilantrag 1/3) Nutzung der neu entstehenden Landschaft um den Tagebau Garzweiler für erneuerbare Energien; unmittelbar vor Ort erzeugt, gespeichert und verwendet Innovationspark Erneuerbare Energien Jüchen (Teilantrag 2/3) Nutzung der neu entstehenden Landschaft um den Tagebau Garzweiler für erneuerbare Energien; unmittelbar vor Ort erzeugt, gespeichert und verwendet Innovationspark Erneuerbare Energien Jüchen (Teilantrag 3/3) Nutzung der neu entstehenden Landschaft um den Tagebau Garzweiler für erneuerbare Energien; unmittelbar vor Ort erzeugt, gespeichert und verwendet Quirinus Forum Kompetenzzentrum für regionale Energiesicherheit in dezentral vernetzten Energieinfrastruktursystemen, Teilprojekt 1 FhG-Zentrum für Digitale Energie Digitalisierung und IT-Sicherheit für nachhaltige Energiesysteme, Start des Projekts Inkubator nachhaltige erneuerbare Wertschöpfungsketten (iNEW) Erforschung und Entwicklung neuartiger Elektrolyseverfahren zur Anwendung in nachhaltigen Power-to-X (P2X) Wertschöpfungsketten BioökonomieREVIER (ehem.: BioSC 2.0: Science-to-Business Center) Schaffung einer Modellregion für biobasiertes und nachhaltiges Wirtschaften NEUROTEC I (Neuroinspirierte Technoligien der KI) Erforschung neuer Materialien und elektronischer Bauelemente für energieeffizente KI TG 80 Future Design Hub Design und Nachhaltigkeitskommunikation für eine klimaneutrale Wirtschaftsregion mit aktiv gestaltenden Studierenden TG 80 Biotopverbund Schutz der Artienvielfalt im Rheinischen Revier TG 80 Zukunftsscouts IHKs Initialberatung Zukunftsgutscheine Beratung bei der Identifikation von Innovationspotentialen TG 80 Machbarkeitsstudie planungs- und bergrechtliche Nutzung-Sicherheitszonen und Böschungen im Tagebauumfeld Prüfung geologischer Aspekte für die Bodenbeschaffenheit, ökologischer Faktoren, sowie wirtschaftlicher, sozialer und vor allem regulatorischer Voraussetzungen für die Nachnutzung der Sicherheitszonen und Böschungen TG 80 Masterplan Digitalparks Entwicklung einer Digitalregion, Ansiedlung von Unternehmen aus digital-affinen Branchen
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- KRhR 5/2024
- Typ
- Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier
- Datum
- 20.09.2024
- Erstellt
- 06.09.2024 07:44