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1352/2019

Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities

Beschlussvorlage Ausschuss 02.05.2019

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Anlage Sonderausstellungsetat Gesamtdarstellung 2019

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage Sonderausstellungsetat Gesamtdarstellung 2019

3927 Zeichen

Anlage, Seite 1 von 2
Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2019
Stand: April 2019
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Sonderausstellungen 
Museum Ludwig
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete 
Erträge*
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten
Ansatz 2019 255.600 EUR
Nil Yalter 57.000 EUR 68.000 EUR 337.000 EUR 462.000 EUR
Fiona Tan 23.500 EUR 19.000 EUR 57.500 EUR 100.000 EUR
Familienbande - Slg. Schröder 37.000 EUR 112.700 EUR 210.300 EUR 360.000 EUR
Wade Guyton 125.000 EUR 205.000 EUR 585.000 EUR 915.000 EUR
HIER und JETZT.Transcorporealities 13.100 EUR 15.000 EUR 245.000 EUR 273.100 EUR
Summe Museum Ludwig 255.600 EUR 419.700 EUR 1.434.800 EUR 2.110.100 EUR
Restmittel Museum Ludwig 0 EUR
Zentraler Sonderausstellungsetat 
Ansatz 2019 813.800 EUR
Museum Ludwig
HIER und JETZT.Transcorporealities
Anteil zentraler Sonderausstellungsetat 26.900 EUR 0 EUR 0 EUR 26.900 EUR
Zwischensumme 26.900 EUR 0 EUR 0 EUR 26.900 EUR
Römisch-Germanisches Museum
Pas de Deux / Kolumba 5.000 EUR 55.500 EUR 0 EUR 60.500 EUR
Zwischensumme 5.000 EUR 55.500 EUR 0 EUR 60.500 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum
Fast-Fashion 40.000 EUR 219.500 EUR 80.000 EUR 339.500 EUR
Getting Closer 7.000 EUR 0 EUR 7.000 EUR 14.000 EUR
Ama: Antje von Wichelen / Noisy Images 15.000 EUR 6.500 EUR 1.500 EUR 23.000 EUR
Sammlung Seitz 49.500 EUR 33.000 EUR 0 EUR 82.500 EUR
360 Grad Projekt 8.000 EUR 0 EUR 45.000 EUR 53.000 EUR
Geschenkt! - Die Gabe der Diplomatie 0 EUR 30.000 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Zwischensumme 119.500 EUR 289.000 EUR 133.500 EUR 542.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst
Große Oper - Viel Theater? 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Zwei Kölnerinnen am Bauhaus 94.000 EUR 32.000 EUR 30.000 EUR 156.000 EUR
AmA: Eric Kessels / ArchiveLand 20.000 EUR 1.500 EUR 0 EUR 21.500 EUR
Wiedereröffnung Designabteilung 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Norman Seeff 65.000 EUR 14.500 EUR 10.000 EUR 89.500 EUR
Pentagon (2020) 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Blütenlese – 
Die Blume in der Mode (2020) 20.000 EUR 0 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Zwischensumme 269.000 EUR 48.000 EUR 40.000 EUR 357.000 EUR
Museum für Ostasiatische Kunst
NN 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Museum Schnütgen
Skulptur im Blick der Kamera 82.000 EUR 15.000 EUR 8.000 EUR 105.000 EUR
Zwischensumme 82.000 EUR 15.000 EUR 8.000 EUR 105.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum
Showcase Photography! 10.000 EUR 3.000 EUR 0 EUR 13.000 EUR
AmA: Ronit Porat / Paradiesvogel 20.000 EUR 1.500 EUR 0 EUR 21.500 EUR
Köln am Rhein 50.000 EUR 9.000 EUR 18.000 EUR 77.000 EUR
Köln an der Seine 60.000 EUR 10.500 EUR 18.000 EUR 88.500 EUR
Offenbach in Europa 10.000 EUR 34.000 EUR 0 EUR 44.000 EUR
Zwischensumme 150.000 EUR 58.000 EUR 36.000 EUR 244.000 EUR

Anlage, Seite 2 von 2
NS-Dokumentationszentrum
Albert Speer in der Bundesrepublik 30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Kriegserfahrungen 1939-1945. 0 EUR 40.000 EUR 0 EUR 40.000 EUR
Vergiss deinen Namen nicht 0 EUR 20.000 EUR 0 EUR 20.000 EUR
Zwischensumme 30.000 EUR 60.000 EUR 0 EUR 90.000 EUR
Rheinisches Bildarchiv
AmA: Ola Kolehmainen / 
COELN. Cathedral of light 32.500 EUR 1.500 EUR 0 EUR 34.000 EUR
Zwischensumme 32.500 EUR 1.500 EUR 0 EUR 34.000 EUR
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete 
Erträge*
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten
970.500 EUR 946.700 EUR 1.652.300 EUR 3.569.500 EUR
970.500 EUR 3.569.500 EUR
Summe Museen (ohne ML) 2019 714.900 EUR 527.000 EUR 217.500 EUR 1.459.400 EUR
nicht verplante Mittel 2019 (ohne ML) 98.900 EUR
2.599.000 EURSumme alle Museen 2019
* In den erwirtschafteten Erträgen sind Mittel aus der Kulturförderabgabe 2019 in Höhe von 70.000 € für die SoA "Familienbande" des Museum 
Ludwigs, für die SoA "Kriegserfahrungen 1939-1945" und für die SoA "Vergiss deinen Namen nicht" im NS-Dokumentationszentrum, sowie die 
Zuschüsse aus dem zentralen Sonderausstellungsetat der Jahre 2017 und 2018 enthalten.

Beschlussvorlage Ausschuss

7546 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4511 
 
Vorlagen-Nummer 
 1352/2019 
Freigabedatum 
02.05.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung HIER UND JETZT im Museum 
Ludwig. Transcorporealities 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Mittelverwendung für die in der Beschlussbegrün-
dung aufgeführte Sonderausstellung HIER UND JETZT im Museum Ludwig.Transcorporealities unter 
dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refi-
nanzierung der Ausstellung von mehr als 10%, mindestens jedoch 10.000 €, auftreten, zur erneuten 
Entscheidung vorgelegt wird. 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 07.05.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  300.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 245.000  82 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt-
lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Die Aufgabe 
der Museen ausschließlich auf die Präsentation der eigenen Bestände zu beschränken, führt dauer-
haft zu einem Rückgang in der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade die Sonderausstellungen als Aus-
hängeschild der Museen ziehen die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an mit den da-
mit verbundenen Erträgen.  
 
Unter dem Titel HIER UND JETZT im Museum Ludwig wurde im Februar 2016 eine neue Ausstel-
lungsreihe eröffnet, mit der es den Kuratoren und Kuratorinnen des Museum Ludwig vor allem darum 
geht, die Grundlagen ihrer musealen Arbeit sowie konventionelle Formate von Museumsausstellun-
gen zu hinterfragen. Dabei gilt es, das Möglichkeitsspektrum der musealen Präsentation von Kunst 
experimentell zu erweitern und die Institution in verschiedene Richtungen produktiv zu öffnen. 
 
Der Sonderausstellungsetat Museum Ludwig in Höhe von 255.600 EUR ist im Teilergebnisplan 0402 
– Museum Ludwig, Hj. 2019 veranschlagt. Über Mittel in Höhe von 242.500 € hat der Ausschuss be-
reits die Verwendung festgestellt. Hier bestehen bereits verbindliche Verpflichtungen gegenüber Zu-
schussgebern und Sponsoren. Um jedoch das Projekt HIER UND JETZT im Museum Ludwig in 2019 
fortsetzen zu können, werden zur Realisierung der Sonderausstellung Transcorporealities die noch 
verbleibenden Mittel aus dem Ausstellungsetat des Museum Ludwig in Höhe von 13.100 € für das 
Ausstellungsprojekt eingesetzt. Die noch fehlenden Mittel zur Finanzierung der Ausstellung werden 
aus dem zentralen Sonderausstellungsetat der Museen in Höhe von 26.100 € bereitgestellt. Somit 
ergibt sich insgesamt ein Zuschuss von 40.000 € aus Eigenmitteln der Stadt Köln. 
 
HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities  
Zeitraum: 21. September 2019 – 19. Januar 2020) 
 
Jesse Darling, Flaka Haliti, Trajal Harrell, Paul Maheke, Park McArthur, Nick Mauss, Oscar Murillo,

3 
Sondra Perry, Martine Syms 
 
Mit HIER UND JETZT im Museum Ludwig ist 2016 eine Ausstellungsreihe eröffnet worden, die das 
Museum als eine offene Struktur für experimentelle Formate begreift und die räumlichen und konzep-
tuellen Grenzen der Institution jenseits vertrauter Komfortzonen zu erweitern sucht.  
 
Unter dem Titel Transcorporealities widmet sich die fünfte Ausstellung in der Reihe der Komplexität 
von Körperlichkeit. Posthumanistische und neue materialistische Theorien gehen davon aus, dass 
alle Körper poröse, offene Systeme sind, die sich im dauerhaften Austausch mit weiteren biologi-
schen, technologischen, wirtschaftlichen, sozialpolitischen und anderen Systemen, Prozessen und 
Ereignissen befinden. Die hier zugrunde liegende Idee der Transkorporalität ließe sich auch auf das 
Museum anwenden, versteht man es nicht als eine hermetische Festung und Weihetempel eines his-
torisierten Kanons, sondern als durchlässigen Körper, der sich in einem stetigen Stoffwechselprozess 
durch äußere Einflüsse definiert und verändert.  
In diesem Sinne wird die Ausstellung einen Raum im Museum aktivieren, der sich durch seine trans-
parenten Fensterfronten und Glastüren an zwei Seiten zum Außenraum öffnet und frei zugänglich ist: 
das Eingangsfoyer. Als Transitraum bildet es eine Art Membran – einerseits zum Schutz des sensib-
len Innenlebens der Institution, andererseits um die Poren des Museums für ihre Umwelt zu öffnen 
und somit seine Atmung zu ermöglichen. Die eingeladenen jungen internationalen Künstler*innen 
ebenso wie lokal und international agierende Kollektive verwandeln das Foyer in einen Ausstellungs-
raum rund um eine Bühne für Performance, Tanz, künstlerische Forschung, Interaktion, Diskussion 
und Dialog. 
Die künstlerischen Arbeiten werden unmittelbar auf den Raum reagieren, neue Mikroarchitekturen 
innerhalb dessen schaffen, die bereits bestehende Einrichtung miteinbeziehen oder venenartige Fähr-
ten in die Sammlung legen und diese kommentieren. Alle Werke und performativen wie diskursiven 
Beiträge eint die Auseinandersetzung mit transformativen körperlichen Prozessen und porösen Gren-
zen und Kreuzungen zwischen Natur und Kultur, Mensch und Maschine, Individuum und Umwelt.  
 
Drittmittel: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen 150.000 € (zu-
gesichert); Zuschüsse und Spenden in Höhe von 95.000 € sind angefragt (werden gesichert durch 
einen Zuschuss („Ausfallbürgschaft“) durch die Kunststiftung im Museum Ludwig).  
 
Kosten- und Erlösplan 
Museum Museum Ludwig 
Titel HIER UND JETZT 
Transcorporealities 
Zahlende Besucher 20.000 
Kosten   
Architektur/Installation                      40.000 EUR 
Transport/Versicherungen                      40.000 EUR  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik                      45.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen                      20.000 EUR  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten                    155.000 EUR  
Kosten gesamt                    300.000 EUR  
Erlöse   
Eintritte                      10.000 EUR  
Verkaufserlöse (Katalog etc.)                        5.000 EUR  
Zuschüsse vom Land                     150.000 EUR  
Zuschüsse von Sonstigen                      95.000 EUR  
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt                    260.000 EUR  
Mittel Sonderausstellungsetat ML 2019                      13.100 EUR

4 
Mittel Zentralen Sonderausstellungsetat 2019 26.900 Euro 
Überschuss/Defizit 0 Euro  
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Die Projektkalkulationen konnten gerade erst abgeschlossen werden und die Vorlage aufgrund von 
verwaltungsinternen Abstimmungen nicht frühzeitiger erstellt werden. Da bereits kurzfristig Vergabe-
verfahren einzuleiten sind und Maßnahmen im Rahmen der Ausstellungsvorbereitungen eingeleitet 
werden müssen, käme eine Behandlung zur Juni-Sitzung zu spät.  
 
Es wird daher um Behandlung in der Sitzung am 07.05.2019 gebeten.

Beratungsverlauf (1)

07.05.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1352/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
02.05.2019
Erstellt
11.04.2019 14:39