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2007/0743

Fernheizwerk am Zentralbad - Fernwärmeübergabestation - hier: überplanmäßige Ausgaben gem. § 100 HGO in Verbindung mit Ziffer 3.4.7 DAH in Höhe von 64.949,23 Euro bei der Haushaltsstelle 02.8161001.950003

Magistratsvorlage 12.12.2007

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2007/0743

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1445 Zeichen

Jugendstilbad - Fernwärmelibergabestation - Kosten

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2005 bereitgestellte HH-Mittel

zusätzlich erforderliche HH-Mittel

Aufgestellt: sehen:
Dipl.-Ing. A. Hechler Kaffenberger

2007/0743

6084 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
21.12.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI Dezernat II 
 
Amt: Hochbau- und 
Maschinenamt  
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein 
Öffentlich:     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0743 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Fernheizwerk am Zentralbad  - Fernwärmeübergabestation - 
hier: überplanmäßige Ausgaben gem. § 100 HGO in Verbindung mit Ziffer 3.4.7 DAH in 
Höhe von 64.949,23 Euro bei der Haushaltsstelle 02.8161001.950003 
 
Vorlage vom: 12.12.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Magistrat nimmt Kenntnis von dem Bericht des Hochbau- und Maschinenamtes. 
 
Bei der HHStelle 02.8161001.950003 werden überplanmäßige Mittel in Höhe von 64.949,23 Euro 
erforderlich. Der Magistrat genehmigt diese überplanmäßigen Ausgaben, für die ein unabweisbares 
Bedürfnis besteht und die im Baufortschritt nicht vorhersehbar waren. 
 
Die überplanmäßigen Ausgaben werden durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage gedeckt.
 
 
 
Anlagen: Kosten Fernwärmeübergabestation 
 
Beschluss des Magistrats vom

Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 12.12.2007  
 
 
 
Begründungsseite  
 
Erstellen eines unterirdischen Gebäudes am Jugendstilbad zur Aufnahme der technischen Anlagen für 
Fernwärmeversorgung sowie deren Verlegung vom ehem. Fernheizwerk ins unterirdische Gebäude. 
 
Vorgeschichte  
Auf Grundlage der Magistratsvorlage 0544/18.12.2002 und mit Vertrag vom 17.12.2003 verkaufte die Stadt 
Darmstadt das Fernheiznetz Innenstadt an SFW, jetzt Steag, Saarenergie, die als öffentliches 
Fernwärmeversorgungsunternehmen in Darmstadt tätig ist. Um die Planungen zum Jugendstilbad nicht 
einzuschränken, beschloss die Stadt, die technischen Anlagen für die Fernwärmeversorgung im 
provisorischen Standort/Fernheizwerk durch Steag errichten zu lassen. Diese Fernwärmeversorgungsanlage 
stellt die Wärmeversorgung des o.g. Fernheiznetzes und des Jugendstilbads über jeweils eine 
Pumpenstation sicher. Das Fernheizwerk wurde in Folge dazu stillgelegt. Damit war die Voraussetzung für 
die Erweiterung des Jugendstilbads geschaffen.  
Die Magistratsvorlage und der Vertrag regeln u.a. (§§ 5, 6) auch die Verlegung der 
Fernwärmeversorgungsanlagen an einen endgültigen Standort im Rahmen der Sanierung und Erweiterung 
des Jugendstilbads. Die Kosten für die Verlegung sind von der Stadt Darmstadt zu tragen.  
Abwicklung im Projekt Jugendstilbad 
Wie in der MV 0544 bestimmt, prüften die beauftragten Architekten mit Unterstützung der Steag mögliche 
Standorte für die Fernwärmeübergabestation im Rahmen der Sanierungsplanung. Als die kostengünstigste 
Lösung wurde die Errichtung eines unterirdischen Gebäudes zur Aufnahme der technischen Anlagen für 
Fernwärmeversorgung (Fernwärmeübergabestation) auf dem Grundstück des Eigenbetriebs Bäder ermittelt.  
Im Bauablauf des Jugendstilbads war es jedoch erforderlich, die Verlegung der 
Fernwärmeversorgungsanlage vor dem Abbruch des Fernheizwerks umzusetzen. Aus diesen Erfordernissen 
des Bauablaufs begründet, wurde der Bau der Fernwärmeübergabenstation im Vorgriff auf den Nachtrag 
über das Projekt Jugendstilbad abgewickelt. Es war vorgesehen, die Baukosten nach Fertigstellung 
Fernwärmeübergabestation auf den UA  8161 umzubuchen.  
Im Nachtrag 2005 wurden aufgrund der Kostenschätzung des Architekturbüros Krieger 265.000 Euro auf der 
Hh-Stelle 02.8161001.950003 eingestellt.  
Entwicklung in der Planung  
Schon während der weiteren Planung wurde sichtbar, dass in der genannten Kostenschätzung Eigenarten 
des Bauwerks nicht vollständig erfasst waren, denn mit der Weiterführung der Planung schloss die 
Kostenberechnung mit 289.877 Euro incl. Mwst ab (Mehrkosten 24.877 Euro). Diese Kostenberechnung 
konnte nicht mehr in den Nachtrag 2005 einfließen. Man beschloss die Fertigstellung des Bauwerks 
abzuwarten und im Anschluss über die Kosten zu berichten. 
Entwicklung der Baukosten  
Der Bau der Fernwärmeübergabestation schließt mit der Summe 329.949,23 Euro incl. Mwst einschließlich 
Nebenkosten und Mehrwertsteuer ab. Gegenüber der Kostenberechnung von 289.877 Euro sind 
Mehrkosten von 40.0072 Euro incl. Mwst. aufgetreten:. 
...

3 
... 
 
Für Mehraufwendungen bei Rohbauarbeiten wegen Veränderungen im Baugrund und Mehraufwendungen 
für Entsorgung von Aushub wegen sowie alten unbekannten Fundamenten und Findlingen im Erdreich sowie 
Kampfmittelräumdienst der Höhe von 16.956 Euro.  
Für Mehraufwendungen für Rodungsarbeiten und Entsorgung wegen starkem Bewuchs von 4.584 Euro. 
Mehraufwendungen von 11.540 Euro für die Herstellung der Wärmeversorgung eines Wohnhauses und 
eines Kiosks, die über das Zentralbad mit Wärme versorgt wurden. Die Fernwärmeversorgung konnte 
während der Bauzeit wegen Abriss des Fernheizwerks nicht aufrecht erhalten werden.    
Die Kosten für die Umsetzung der technischen Anlagen wurden um 2.990 Euro unterschritten. Die 
Einsparungen konnten zum Ausgleich der Mehrkosten herangezogen werden.  
Für Mehraufwendungen bei Nebenkosten von 9.981 Euro, die sich aus den allgemein gestiegenen 
Baukosten herleiten, da es eine direkte Abhängigkeit zwischen Neben- und Baukosten gibt. In der 
Kostenberechnung waren die Kosten Prüfstatik und die Baugenehmigung nicht enthalten, da das 
Architekturbüro davon ausging, dass stadtintern kein Kosten anfallen würden.  
Diese Sachverhalte waren zum Zeitpunkt der Kostenschätzung nicht bekannt und ergaben sich aus 
Erfordernissen des Bauablaufs.  
Überplanmäßige Mittel in der Höhe von 64.949,23 Euro werden auf der Hh-Stelle 02.8161001.950003 
eingestellt, damit die Umbuchung der Kosten zum Eigenbetrieb Bäder erfolgen kann. 
 
 
Darmstadt,     12.12.2007 
65-4-03 hec/kn Nst: 3173 
 
 
 
 
Der Dezernent II:  Der Dezernent VI:  
 
 
 
 
Wolfgang Glenz Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Bürgermeister Stadtrat

Beratungsverlauf (5)

TOP 11
TOP 17
TOP 8
TOP 21
TOP 5

Details

Vorlagen-Nr.
2007/0743
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.12.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00