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0040/2023

Sanierung der Sporthalle an der Peter-Ustinov-Realschule Neusser Straße 421, 50733 Köln - Kostenfortschreibungsbeschluss

Beschlussvorlage Ausschuss 24.02.2023

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 13.03.2023, TOP 5.1

Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024

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Anlage 1 - Erläuterung der Kostensteigerungsfaktoren

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Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten

718 Zeichen

Anlage 2 zur Beschlussvorlage 1894/2022 
zur 2. Kostenfortschreibung für die Generalsanierung Turnhalle KGS Osterather Str. 13 
1. Mehrkosten, dem 
Bestand geschuldet 
154.000 €, 16% 
5. Zusätzliche (Fach-) 
Planerleistungen 
118.000 €, 12% 
4. Massenmehrungen 
141.000 €, 15% 
Verteilung Mehrkosten auf 
4 von 10 
7. höhere 
Submissionsergebnisse 
563.000 €, 57% 
KG 400 
232.000 €, 41% 
KG 300 
331.000 €, 59%

Anlage 2 zur Beschlussvorlage 1894/2022 
zur 2. Kostenfortschreibung für die Generalsanierung Turnhalle KGS Osterather Str. 13 
Kostenentwicklung der Kostengruppen 
KG 200 
KG 300 
KG 400 
KG 700 
KB 1. Kostenfortschr .KB Baubeschluss 
0 500000 1000000 1500000 2000000 
Kostenentwicklung der Kostengruppen

Beschlussvorlage Ausschuss

7033 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 0040/2023 
Freigabedatum 24.02.2023 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Sanierung der Sporthalle an der Peter-Ustinov-Realschule Neusser Straße 421, 50733 
Köln - Kostenfortschreibungsbeschluss  
Beschlussorgan 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten  
Mehrausgaben gegenüber dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2018 (Vorlagen-Nummer 
2622/2018) in Höhe von rund 976.000 Euro brutto für die Sanierung der Turnhalle an der  
Peter-Ustinov-Realschule Neusser Straße 421, 50733 Köln zur Kenntnis und stimmt einer 
Fortführung der Baumaßnahme zu.  
Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme betragen nunmehr rund 2,5 Mio. Euro brutto statt 
1,53 Mio. Euro.  
Die Finanzierung der Mehrkosten von rund 976.000 Euro erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt 
nach der Übergabe und Inbetriebnahme des Objektes über Mietzahlungen an die Gebäude-
wirtschaft zum dann gültigen Flächenverrechnungspreis. 
 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.03.2023 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 13.03.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.(Miete inklusive Reinigung und sonstige NK) siehe Begründung 
c) bilanzielle Abschreibungen                        € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 Nein 
 Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) 
X Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) 
Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem  
Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emissionen über den Lebenszyklus  
bewirkt. 
 
 
 
Der Rat der Stadt Köln genehmigte am 22.11.2018 (Vorlagen-Nummer 2622/2018) den  
Entwurf und die Kostenberechnung für die Generalsanierung des Turnhallengebäudes der 
Peter-Ustinov-Realschule, Neusser Str. 421 in Höhe von rund 1,53 Mio. Euro brutto und zu-
sätzlich ein Risikozuschlag in Höhe von 10 Prozent bezogen auf die nicht-indizierten Gesamt-
baukosten. Dies entspricht einem Betrag von rund 153.000 Euro brutto. Zudem beauftragte er 
die Verwaltung mit der Submission, Baudurchführung und Einrichtung. 
Durch den Baubeschluss wurde jedoch lediglich das Maßnahmenbudget ohne Risikozuschlag 
als Vergabevolumen freigegeben. Die Verwaltung darf über den Risikozuschlag nicht unmit-
telbar, sondern nur bei Risikoeintritt und nach entsprechender Mitteilung im Betriebsaus-
schuss Gebäudewirtschaft verfügen.  
 
 
Entwicklung der Gesamtkosten:  
 
Gemäß der aktualisierten Kostenberechnung werden sich die Gesamtbaukosten von rund 
1,53 Mio. Euro auf rund 2,5 Mio. Euro brutto erhöhen.  
Es zeichnet sich ab, dass die genehmigten Kosten aus dem oben genannten Beschluss über-
schritten werden.

3 
 
Die Erhöhung schlüsselt sich wie folgt auf (eine Erläuterung liegt als Anlage 1 bei): 
 
1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind  rund 154.000 Euro (16%) 
2. Geänderte Nutzeranforderungen   entfällt 
3. Auslagerung       entfällt 
4. Massenmehrungen      rund  141.000 Euro (15%) 
5. Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen   rund  118.000 Euro (12%) 
6. verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung  entfällt 
7. höhere Submissionsergebnisse    rund  563.000 Euro (57%) 
8. geänderte rechtliche Vorgaben    entfällt 
9. Nutzung von Synergieeffekten     entfällt 
10. Sonstiges / Risiko      entfällt  
Gesamt        rund  976.000 Euro (100 %) 
 
Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um rund 976.000 Euro brutto auf rund 2,5 
Mio. Euro brutto empfohlen. 
 
 
Vorschläge zur Kostenreduzierung:  
 
Einsparpotentiale wurden bereits im Bereich der Planung erbracht.  
Die vorliegende Planung wurde auf Basis der festgelegten Mindeststandards gemäß den Bau- 
und Qualitätsstandards (BQA) der Stadt Köln sowie den Schulbaurichtlinien erstellt. 
Auch aufgrund des aktuellen Ausführungsstands und des hohen Fertigstellungsdrucks sind 
keine weiteren Einsparmöglichkeiten auszumachen. 
 
 
Finanzierung 
 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt über Mietzahlungen 
an die Gebäudewirtschaft.  
Zum 1. Januar 2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrechnungssystem zwischen 
der Kernverwaltung und der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln neu geordnet. Seit diesem 
Zeitpunkt gibt es unterschiedliche, spartenbezogene Mieten, sogenannte Flächenverrech-
nungspreise. Die Flächenverrechnungspreise basieren grundsätzlich auf den spartenspezifi-
schen Aufwendungen (nach Abzug der der jeweiligen Sparte zuzurechnenden sonstigen  
Erträgen) und der auf die jeweilige Sparte beziehungsweise Untersparte entfallenden Fläche. 
Die umlagefähigen Nebenkosten werden von der Gebäudewirtschaft separat zur Miete mit 
den Dienststellen abgerechnet. 
Aus der Sanierung auf Basis der aktualisierten Kostenberechnung ergibt sich ab dem  
Zeitpunkt der Inbetriebnahme für die Schulsparte „Realschulen“ eine jährliche Haushalts-
mehrbelastung von 112.000 Euro zuzüglich Nebenkosten (inklusive Reinigung) von rund 
13.000 Euro jährlich. Die Aufwendungen von insgesamt 125.000 Euro sind voraussichtlich ab 
dem Haushaltsjahr 2024 aus veranschlagten Mitteln im Teilergebnisplan des Amtes für Schul-
entwicklung in der Produktgruppe 0301 Schulträgeraufgaben bei Teilplanzeile 16, sonstige 
ordentliche Aufwendungen, zu finanzieren.  
Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungspro-
zesses 2025ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebe-
nenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. 
Auf Basis des derzeitigen Flächenverrechnungspreises entfällt voraussichtlich ein Anteil in 
Höhe von rund 58.000 Euro (jährliche Spartenmiete inklusive Reinigungs- und Nebenkosten) 
auf die Peter-Ustinov-Realschule Neusser Straße 421. Die restlichen Mehraufwendungen 
werden im Wege entsprechend erhöhter Spartenmieten auf den übrigen Objekten der ge-
nannten Schulsparte abgebildet.

4 
 
Termine:  
 
Das Projekt befindet sich in der Ausführung (Leistungsphase 8 nach HOAI). Nach aktuellem 
Baufortschritt verzögert sich der ursprünglich geplante Fertigstellungstermin um 8 Monate auf 
März 2023.  
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 – Erläuterung der Kostenfortschreibungsfaktoren 
Anlage 2 – Aufteilung der Kostenfortschreibungsfaktoren

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024

1250 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
 
Vorlagen-Nummer 
0040/2023
Stand: 28.03.2024 
Sachstandsbericht  
Sanierung der Sporthalle an der Peter-Ustinov-Realschule Neusser Straße 421, 50733 
Köln - Kostenfortschreibungsbeschluss 
Beschluss: 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausga-
ben gegenüber dem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2018 (Vorlagen-Nummer 2622/2018) in 
Höhe von rund 976.000 Euro brutto für die Sanierung der Turnhalle an der Peter-Ustinov-Re-
alschule Neusser Straße 421, 50733 Köln zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Bau-
maßnahme zu.  
Die Gesamtbaukosten für die Maßnahme betragen nunmehr rund 2,5 Mio. Euro brutto statt 
1,53 Mio. Euro.  
Die Finanzierung der Mehrkosten von rund 976.000 Euro erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung aus dem städtischen Haushalt erfolgt 
nach der Übergabe und Inbetriebnahme des Objektes über Mietzahlungen an die Gebäude-
wirtschaft zum dann gültigen Flächenverrechnungspreis. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Baumaßnahme wurde am 14.06.2023 fertiggestellt.  
Nächste Schritte: 
Keine 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Entfällt

Anlage 1 - Erläuterung der Kostensteigerungsfaktoren

2544 Zeichen

Anlage 1 zur Beschlussvorlage 0040/2023 
1. Kostenfortschreibung Peter-Ustinov-Realschule, Neusser Str. 421, Köln-Nippes 
 
Erläuterung der Kostensteigerungsfaktoren 
1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind rund 154.000 Euro (16 %) 
Es kommt zu Mehrkosten im Bereich des konstruktiven Brandschutzes sowie des 
Deckentragwerkes. Nach Demontagearbeiten der abgehängten Deckenkonstruktion der 
Turnhalle wurde eine eingehende Prüfung der weitgespannten Tragwerke durch einen 
Statiker veranlasst. Durch die gänzlich freie Sicht auf die Stahlbetonkonstruktion wurden an 
allen Trägern Betonabplatzungen mit teilweise freiliegender Bewehrung festgestellt. 
Der für die Betoninstandsetzung beauftragte Betontechnologe hat festgestellt, dass die 
Stahlbetonkonstruktion aufgrund ihres Zustandes saniert werden muss. Die nun festgestellte 
erforderliche Instandsetzung des Tragwerkes war bisher in den Kosten nicht enthalten. Zur 
Konservierung des Bauteils sieht das Instandsetzungskonzept eine komplette Beschichtung 
vor.  
 
4. Massenmehrungen rund 141.000 Euro (15 %) 
Im Bereich der Abbruch- und Erdarbeiten wurden zusätzliche Leistungen erforderlich (unter 
anderem Rohrleitungsgräben und Abbruchmaßnahmen). Diese werden für die Versorgung 
zur Anbindung der Turnhalle an das Hauptgebäude benötigt. 
 
5. Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen rund 118.000 Euro (12 %) 
Die jetzige Erhöhung der Planungskosten fußt auf einer Fortschreibung der 
Kostenberechnung als Berechnungsgrundlage für die Honorare der Planer. Die Kosten 
enthalten auch die zusätzlichen Planungsleistungen für die Beprobung der 
Stahlbetonbauteile und für die Erstellung eines zusätzlichen Instandsetzungskonzepts.  
 
7. höhere Submissionsergebnisse rund 563.000 Euro (57 %) 
In Bezug auf die Kostenberechnung aus 2017 ergeben sich erhebliche Mehrkosten bei den 
Submissionen (Materialknappheit und Energiepreisexplosionen auf Grund der Corona-
Pandemie und den Konsequenzen aus den Sanktionen Russlands im Rahmen des Angriffs 
auf die Ukraine). Es stehen keine weiteren Submissionen aus. Die Mehrkosten beziehen sich 
somit auf die realisierten Submissionsergebnisse. Bei der Kostengruppe 300 gibt es 
Mehrkosten in Höhe von rund 331.000 Euro (das entspricht einer Kostensteigerung in Höhe 
von 39 % in Bezug auf die Kostenberechnung). Bei der Kostengruppe 400 gibt es 
Mehrkosten in Höhe von rund 232.000 Euro (das entspricht einer Kostensteigerung in Höhe 
von 74 % in Bezug auf die Kostenberechnung). 
 
Summe der Kostenfortschreibung rund 976.000 Euro (100 %)

Beratungsverlauf (2)

06.03.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 6.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
13.03.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0040/2023
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
24.02.2023
Erstellt
03.01.2023 15:07