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AN/0104/2019

Änderungsantrag der Fraktionen CDU und Grüne, sowie von Frau Bastian zu TOP 7.4 - ISEK Porz Ost

Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat 22.01.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 22.01.2019, TOP 7.4.2

2019-01-22 gem.ÄAntrag ISEK Gremberghoven

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2019-01-22 gem.ÄAntrag ISEK Gremberghoven

11325 Zeichen

in der Bezirksvertretung  Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 
Gleichlautend: 
Herrn Bezirksbürgermeister         
Henk van Benthem          
Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 
51143 Köln  
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
Rathaus   
50667 Köln  
Köln-Porz, den 16.01.2019 
 
 
   
Änderungsantrag zu Top 7.4 der Sitzung der Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 22.01.2010 
hier:  Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes "Starke Veedel" - Starkes 
Köln" für den Sozialraum "Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil" Vorlage Nr. 
3777/2018 
 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
 
hiermit beantragen wir folgende Ergänzung des Beschlusses des Integrierten Stadtentwicklungskon-
zeptes "Starke Veedel" - Starkes Köln" für den Sozialraum "Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven 
und Eil" mit zwei Projekten für Gremberghoven:  
 
1. Freiraumplanerische Gestaltung des Bahnhofsplatzes, Frankenplatzes und des Platzes an der 
Hohenstaufenstraße in Gremberghoven sowie 
2. Verbesserung und Gestaltung des Straßenraums Bahnhofplatz/Frankenplatz/Hohenstaufenstraße 
und Verringerung des Emissionsverhaltens  durch Optimierung der gründerzeitlichen Straßenzüge 
unter ästhetischen und Immissionsrelevanten Faktoren. 
 
Beschluss-Entwurf: 
 
 
Laufende Nummer x.x.x Handlungsfeld: Stärkung des öffentlichen Raums 
Maßnahme 
„Neue Plätze für die Eisenbahnersiedlung Gremberghoven“ 
Freiraumplanerische Gestaltung einer multifunktionalen Stadt-
platz- und Freiraumsequenz  
Inhalt Ausgangslage 
Die „Eisenbahnersiedlung“ in Köln-Porz-Gremberghoven wurde in meh-
reren Bauabschnitten für Beamte und Angestellte der Reichsbahn in 
den Jahren 1919 bis 1929 erbaut. Wichtige Elemente der Siedlung sind 
die bogenförmigen Gebäudespangen sowie die großzügigen Grünanla-
gen und Hausgärten, die die Verbindung zum städtebaulichen Leitbild 
der Gartenstadt erkennen lassen. Neben den Grünanlagen sind es viele 
Platzsituationen und Fußwegeverbindungen, die den Charakter der 
symmetrisch aufgebauten Siedlung mit ihren beiden Ausläufern 
Hohenstaufenstraße und Frankenplatz definieren. Die Siedlung wird 
dem späthistorischen Heimatstil zugeordnet und steht unter Denkmal-
schutz. Bestandteil der städtebaulichen Konzeption ist eine charakteris-
tische dreiteilige Platzsequenz am Bahnhofsplatz, am Frankenplatz und 
an der Hohenstaufenstraße 
Projektbeschreibung 
Die drei öffentliche Plätze Bahnhofsplatz, Frankenplatz und der Platz an 
der Hohenstaufenstraße spiegeln den Leitgedanken der Gartenstadt

in der Bezirksvertretung  Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 
verbunden mit der städtebaulichen Figur wider. Der Bahnhofsplatz be-
findet sich am mittleren Ortseingang der „Eisenbahnersiedlung“ und 
wird durch eine Straße im südlichen Bereich flankiert. Hauptnutzung 
stellt eine stellplatzorientierte Ausrichtung dar. Der Frankenplatz liegt 
innerhalb einer hofartigen Bebauungsstruktur und wird durch eine Stra-
ße im südlichen Bereich begrenzt. Der kleine Platz an der 
Hohenstaufenstraße liegt innerhalb einer hofartigen Bebauungsstruktur 
und wird durch eine Straße im östlichen Bereich gefasst. Diese beiden 
Grünflächen sind ungestaltet und weisen ebenfalls eine abgängige 
Bausubstanz auf. Ziel der Maßnahme ist es, das ungenutzte Potential 
als zentrale Stadtplätze im historischen Kontext zu heben und unter 
zeitgemäßen und bürgerorientierten Anforderungen nutzbar zu machen. 
Aufgrund einer im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens durchgeführten 
Bürgerbeteiligung am 19.10.2017 in der Turnhalle der Gemeinschafts-
grundschule "Friedrich List", konnten erste Bürgerwünsche betreffend 
des Planungsraums „Eisenbahnersiedlung“ geäußert werden. Demnach 
besteht das Bedürfnis, die Aufenthaltsqualität und das Angebot an Be-
gegnungsstätten sowie Spiel- und Grünflächen im öffentlichen Raum zu 
stärken und zu qualifizieren. Die Grundsatzaussagen aus der Bürgerbe-
teiligung zum Bauleitplanverfahren sollen im Rahmen eines Bürger-
workshops mit den Anwohnern und Interessierten vertieft werden. Aus-
gehend von drei Gestaltungsvarianten pro Platz ist beabsichtigt, reprä-
sentative Stadtplätze mit unterschiedlichen Nutzungsarten zu etablie-
ren. Hierbei sind folgende Funktionen zu berücksichtigen: 
- Mehrfachnutzung und Multifunktionalität hinsichtlich der Park-
raummöglichkeiten, als Stadtplatz und Veranstaltungsort, 
- Gärtnerische Gestaltung und Installation von Aufenthaltsmög-
lichkeiten, 
- Berücksichtigung von klimawandelfolgenrelevanten Aspekten 
(Starkregenvorsorge, Überhitzung etc.) 
- Barrierefreiheit, 
- Erschließungsfunktion zu den Wohnungen, 
- Schaffung von Spielmöglichkeiten. 
 
Aktivierung und Beteiligung im Quartier 
Grundlage für Erarbeitung der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) ist 
ein Bürgerworkshop, der anhand von drei Handskizzen je Platz einen 
moderierten Zielfindungsprozess ermöglicht. 
 
Zielgruppe Kleinkinder, Jugend, Senioren, Anwohner, Besucher 
Ziele Querschnittsziel 
 Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung 
Operative Ziele 
 Stärker unterstützte und entwickelte Wohnadressen  
 Verbesserte Aktivierung der Mieter am Wohnort 
 Ordnung und Verbesserung des öffentlichen Raums 
Projektziele 
 Ziel ist es, neben der Transformation einer 100 Jahre alten 
Siedlungskultur in die Neuzeit, die Wohn- und Aufenthaltsquali-

in der Bezirksvertretung  Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 
tät in der Eisenbahnersiedlung zu sichern und zu entwickeln.  
 
Indikatoren - Steigerung der Aufenthaltsdauer im öffentliche Raum 
- Verbesserung der sozialen Kontrolle durch eine gesteigertes 
Pflichtbewusstsein der Anwohner 
- Stärkung des Ortsbildes 
- Ordnung der Gewichtung der Stellplatzfunktion  
- Mehrfachnutzung und Multifunktionalität von Flächen 
Kosten Bahnhofsplatz (790 m²): 
Baukosten: 300.000 EUR 
Planungshonorar: 40.000 EUR 
 340.000 EUR 
Frankenplatz (500m²): 
Baukosten: 180.000 EUR 
Planungshonorar: 22.000 EUR 
 202.000 EUR 
 
Platz an der Hohenstaufenstraße (370 m²) 
Baukosten: 140.000 EUR 
Planungshonorar: 16.000 EUR 
 156.000 EUR 
 
Bürgerworkshop (inkl. besondere Leistungen): 50.000 EUR 
 
Gesamt: 748.000 EUR 
 
Projektlaufzeit / Zeitraum 2021-2024 
Projektverantwortlicher 61,66,48,67, 512, StEB, 
Förderung 80% 
 
 
Laufende Nummer x.x.x Handlungsfeld: Verbesserung und Gestaltung des Straßenraums 
und Verringerung des Emissionsverhaltens 
Maßnahme 
„Neugestaltung des Straßenraums Bahnhof-
platz/Frankenplatz/Hohenstaufenstraße““ 
Optimierung der gründerzeitlichen Straßenzüge unter ästhetischen 
und Immissionsrelevanten Faktoren. 
Inhalt Ausgangslage 
Die „Eisenbahnersiedlung“ wurde in mehreren Bauabschnitten für Be-
amte und Angestellte der Reichsbahn in den Jahren 1919 bis 1929 er-
baut. Die Siedlung wird dem späthistorischen Heimatstil zugeordnet 
und steht unter Denkmalschutz. Wichtige Elemente der Siedlung sind 
die bogenförmigen Gebäudespangen sowie die großzügigen Grünanla-
gen und Hausgärten, die die Verbindung zum städtebaulichen Leitbild 
der Gartenstadt erkennen lassen. Neben den Grünanlagen sind es viele 
Platzsituationen und Fußwegeverbindungen, die den Charakter der 
symmetrisch aufgebauten Siedlung mit ihren beiden Ausläufern 
Hohenstaufenstraße und Frankenplatz definieren. Diese bilden zusam-
men mit dem Straßenzug Bahnhofsplatz das interne öffentliche Er-
schließungsrückrad für den südlichen Siedlungsbereich, welches 
gleichzeitig als ÖPNV-Trasse für das Busnetz fungiert. Der Straßen-
querschnitt geht aus den damaligen mobilitätsrelevanten Erfordernissen 
hervor. Die Häuser stehen unmittelbar an der Straßenraumbegren-
zungslinie. Aufgrund der Bauweise und der Nähe zur Straße sind die 
Anwohner durch den Auto- und Busverkehr Emissionen ausgesetzt

in der Bezirksvertretung  Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 
(Lärm, Erschütterung etc.). Hinzu kommt, dass es während der Errich-
tungsphase der Wohnsiedlung naturgemäß kein Erfordernis gab, einen 
Stellplatznachweis auf dem Baugrundstück zu führen. Im Ergebnis ist 
der vorhandene Straßenraum für die erforderlichen Anforderungen 
(Fahrbahn, ÖPNV-Trasse, Parken, Gehweg, Fahrrad etc.) zu gering 
dimensioniert und in seiner baulichen Substanz stark abgängig.  
 
Projektbeschreibung 
Der ca. 7.100 m² umfassende Raum entlang der Straßenzüge Bahn-
hofsplatz, Frankenplatz und Hohenstaufenstraße übernimmt gestalte-
risch und funktional eine elementare Rolle. Die Fläche ist ungestaltet 
und weist eine abgängige Bausubstanz auf. Ziel der Maßnahme ist es, 
das ungenutzte Potential als Mobilitätsachse im historischen Kontext zu 
heben und unter zeitgemäßen und bürgerorientierten Anforderungen 
nutzbar zu machen. Aufgrund einer im Rahmen eines Bauleitplanver-
fahrens durchgeführten Bürgerbeteiligung am 19.10.2017 in der Tur n-
halle der Gemeinschaftsgrundschule "Friedrich List", konnten erste 
Bürgerwünsche betreffend des Planungsraums „Eisenbahnersiedlung“ 
geäußert werden. Demnach besteht das Bedürfnis, den Straßenraum 
zu ordnen, die Aufenthaltsqualität zu stärken und die wohnbeeinträchti-
gen Eigenschaften der Straße zu mindern. Die Grundsatzaussagen aus 
der Bürgerbeteiligung zum Bauleitplanverfahren sollen im Rahmen ei-
nes Bürgerworkshops mit den Anwohnern und Interessierten vertieft 
werden. Ausgehend von drei Gestaltungsvarianten ist beabsichtigt, eine 
neue Straßenraumsequenz zu etablieren. Hierbei sind folgende Funkt i-
onen zu berücksichtigen: 
- Erschließungsfunktion zu den Wohnungen, 
- Schutz und Berücksichtigung der denkmalwerten Bäume, 
- Verminderung von Lärm und Erschütterungen, 
- Berücksichtigung von klimawandelfolgenrelevanten Aspekten 
(Starkregenvorsorge, Überhitzung etc.) 
- Zonierung und Hierarchisierung des Straßenraums bzgl. der re-
levanten Verkehrsteilnehmer, 
- Barrierefreiheit. 
 
Aktivierung und Beteiligung im Quartier 
Grundlage für Erarbeitung der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) ist 
ein Bürgerworkshop, der anhand von drei Handskizzen einen moderier-
ten Zielfindungsprozess ermöglicht. 
Zielgruppe Verkehrsteilnehmer, Anwohner, Besucher, alle Altersgruppen 
Ziele Querschnittsziel 
 Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung 
Operative Ziele 
 Stärker unterstützte und entwickelte Wohnadressen  
 Verbesserte Aktivierung der Mieter am Wohnort 
Projektziele 
 Ziel ist es, neben der Transformation einer 100 Jahre alten 
Siedlungskultur in die Neuzeit, die Wohn- und Aufenthaltsquali-
tät in der Eisenbahnersiedlung zu sichern und zu entwickeln 
sowie die Wohnqualität zu steigern.

in der Bezirksvertretung  Köln-Porz, Bezirksrathaus Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln 
 
Indikatoren - Verringerung des Emissionsverhaltens 
- Erhöhte Verkehrssicherheit 
- Bessere Orientierung 
- Verbesserung der sozialen Kontrolle durch eine gesteigertes 
Pflichtbewusstsein der Anwohner 
- Stärkung des Ortsbildes 
Kosten Baukosten: 1.800.000 EUR 
Planungshonorar: 190.000 EUR 
Bürgerworkshop (inkl. bes. Leistungen): 10.000 EUR 
GESAMT: 1.900.000 EUR 
Projektlaufzeit / Zeitraum 2021-2024 
Projektverantwortlicher 61,66,48,62,StEB 
Förderung 80 % 
 
 
 
 
Begründung:  
Erfolgt mündlich 
 
Mit  freundlichen Grüßen 
 
 
Werner Marx   Dieter Redlin     Elvira Bastian 
Fraktionsvorsitzender  Fraktionsvorsitzender  Bezirksvertreterin

Beratungsverlauf (1)

22.01.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.4.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0104/2019
Typ
Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
Datum
22.01.2019
Erstellt
22.01.2019 10:50