Mandari Insight

3434/2024

METRO-KLIMA-LAB – ein interkommunales Projekt im Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel",

Beschlussvorlage Ausschuss 14.11.2024

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 06.02.2025, TOP 5.1

Anlage3_MLK_Maßnahmeplan-Handlungskonzept

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Übersichtsplan Projektgebiet

· application/pdf

Ansehen

Anlage2_MKL_Entwicklungskonzept_bgmr

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4 - Vorabauszug TOP 4.1

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 6 - BV Porz 30.01.2025 Auszug BP TOP 7.2 (3434_2024)

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5_Stellungnahme der Verwaltung

· application/pdf

Ansehen

Anlage3_MLK_Maßnahmeplan-Handlungskonzept

8328 Zeichen

2026 2028
2025 2029 2030 20322027 2033 20342031 2035 ff.
[...]
O2
O2
O2
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CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
CO2 - Bindung
A12 Schattige Kreuzungen
Schattenspendende Baumgruppen mit Sitz- 
und Rastmöglichkeit an Wegenetzkreuzungen
A13 Klimawäldchen / Aufwertung Bestand
Gehölzpatches als artenreiche und kühlende 
Klimawäldchen entlang des Wegenetzes
A11 Baumalleen/ Landschaftsalleen 
Lineare Markierung von ausgewählten Verbindungswegen 
durch Alleen ohne Beeinflussung der Kaltluftvolumenströme
A1 MetroKlimaLAB Klimakomfortwegekonzept
Entwicklung Gesamtkonzept Wege / Stufenkonzept
A8 Komplettierung und Aufwertung Radwegenetz
Verbesserung der Fahrradinfrastruktur durch Lückenschluss 
Rheinstraße & neuen Belag an der Balkanroute
A6 Radpendlerroute
Einrichtung einer möglichst schnell zu 
befahrenden Radwegeverbindung
A7 MobilStationen
Verbesserung der Mobilitätsinfrastruktur, 
Radwegeverbindung zwischen Köln & Niederkassel
A10 Habitecture + Seeblicke 
Schaffung von multifunktionalen, hochwertig gestalteten 
Landmarken mit Aufenthalts- & Kommunikationsfunktion
A9 Rheinbalkone
Schaffung von besonderen visuellen und 
funktionalen Zugangspunkten zum Rhein
CooLe S LAnDSCHAft SeRLeBen
A2 Hauptwege (Rheinweg und Dörferweg)
Entwicklung zweier landschaftlich reizvoller Hauptwege
mit Flusspanorama & durch weite Feldlandschaft 
A5 Seenwege
Weg zur gezielten Erschließung der Seen
A3 Verbindungsweg
Feinmaschiges Netz aus Verbindungswegen 
und Verknüpfung der Landschaftselemente
A4 Rundwege
System ergänzende Rundwege entlang landschaftlicher 
Besonderheiten, machen den Landschaftsraum erfahrbar
A 
B3 Klima-StadtLand-Rand Parkanlage Altrheinarm Zündorf
Neues Stadtquartier südlich von Zündorf unter Berücksichtigung der Deep 
Time. Altrheinarm als Gestaltungs- und Freiraumelement
B2 Klimasaum niederkassel-Ranzel südlich Wahner Straße
Erweiterung durch Wohn- und Gewerbebebauung und 
Gestaltung eines Klimasaums im Übergang zur Landschaft
B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für Klimasäume
Entwicklung Gesamtkonzept Klimasäume / Gesamtheitliche Betrachtung 
der Siedlungsränder unter Einbeziehung Runder Tisch
 B4 troisdorf-Bergheim-Müllekoven/Stadtquartier Bergheim-nord
Neues Stadtquartier „Bergheim-Nord“ – Qualifizierung des innenliegenden Grüns & 
Gestaltung der Siedlungsränder
C3 Kühlender Kiessee als extensive Parklandschaft 
      mit Badeangeboten
Qualifizierung des Sees als zugänglicher kühlender Klimasee und Badeort
C4 Kühler Kiessee als erzählender See
Entwicklung von Seen unter Kommunikations- und 
Umweltbildungsgesichtspunkten
C2 Kühler Kiessee als Hot Spot der Biodiversifizierung
Qualifizierung des Sees als kühlender Klimasee und Steigerung der Biodiversifizierung
C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen 
Entwicklung Gesamtkonzept Seen / Gesamtheitliche 
Betrachtung der Seen unter Einbeziehung Runder Tisch
C
B
D1 Stärkung der bestehenden Kooperationen- und Beratungsstruktur / 
klimasensible Landwirtschaft / Runder tisch
Entwicklung einer Kooperations- und Beratungsstruktur klimasensible Landwirtschaft 
unter Einbeziehung Runder Tisch
D3 Landwirtschaft in weiten Landschaftsräumen 
bzw. mit bedeutsamen Kaltluftströmen
Kopplung Landwirtschaftsziele mit Klimalandschaftszielen, 
bzw. aufrechterhalten und stärken von Klimatalenten
D4 Betreiben von Klimafürsorge
Humusaufbau der Böden, Integration von 
Gehölzstrukturen/-kulturen, maßvolle Kopplung 
von Nahrungsmittel- und Energieproduktion 
D5 Ausbau lokale Vermarktung + Vertrieb
Direktvertrieb über lokale Supermärkte, Ausbau 
Pflücklandschaften, Vermarktung über Hofläden, 
regionale Markttage
D2 Umstellung auf klimaoptimierte Produktionsabläufe
Fruchtfolgenmanagement, Streifenbearbeitung, Anbau klimaresilienter 
Getreide- und Gemüsesorten, Einsatz innovativer Pflanzenschutzmittel  
und Dünger, Einsatz von Software
D
e4 Koop-Bauhof Boden & Kies
Einrichtung eines lokalen Bauhofes zur Förderung der 
lokalen Kreislaufwirtschaft bei Baumaterialien
e2 Aufbau eines zirkulären Bodenmanagements als 
Beitrag zum Klimaschutz / Runder tisch
Entwicklung einer klimasensiblen Bodenmanagement-Strategie / 
BodenLAB zur Sensibilisierung unter Einbeziehung Runder Tisch 
e5 Standortkonzept für freiflächen-Photovoltaik 
Benennung von Konzentrationsbereichen für Freiraum-PV + 
Agri-PV auf Grund von Infrastrukturvorprägung
e7 Implementierung Mikro-Kraft-Wärmekopplungen im 
Landwirtschafts- und freizeitbereich
Ermittlung des quantitativen Potentials und potentieller Standorte von 
Mikro-KWK-Anlagen (mit einer Leistung < 6 kWel)
e3 Wiedereinbau Bodenaushub zur Landschaftsgestaltung 
/ Reliefverstärkung / Aufwertung Autobahntrog + 
Rekultivierungsflächen Landwirtschaft sowie Abflachung Kiesseen
Einführung eines regionalen klimasensiblen Bodenmanage-
ments in Verbindung mit anstehenden Bauvorhaben 
WASSeR  + BoDen +  
eneR gIe IM KReISLAUf 
BeWIR tSCHAften
StäRKUng 
KLIMASenSIBLe 
LAnDSCHAft
KLIMA-
StADtLAnD-
RänDeR
KÜHLe  
KIeSSeen
e
e6 floating PV niederkassler See & Stockemer See
Ermittlung des Potentials und Implementierung von Floating-PV
e1 Modellvorhaben Klarwassernutzung für die 
landwirtschaftliche Bewässerung
Nutzung des Klarwassers nach Einrichten der  
4. Reinigungsstufe im Klärwerk Wahn 
f2 Landschaftscharta 
MetroKlimaLAB
f1 Landschaftsagentur 
(Koordinierungsstelle) 
MetroKlimaLAB 
f3 Kommunikations- und 
Kooperationsforen 
/-werkzeuge
f4 Ökokonto
LenK ungsgruppe
runde Tische
VoLLVers AMML ung
AUfBAU  oRgA-
nItSAtIonS -
StRUKtUR  MKL
f
f5 organisationsform 
regionalpark 
MetroKlimaLAB
Konzeptbeschlüsse 
in politischen gremien
Maßnahmenplan und
Handlungskonzept
in M 1:20.000 
MetR oKLIMALAB  – eIn RAUM  ZUM DURCHA tMen
Ein Landschaftsraum mit starken Klimatalenten
Maßnahmenfeld A: Cooles Landschaftserleben
A1 MetroKlimaLAB Klimakomfortwegekonzept
A2 Hauptwege (Rheinweg und Dörferweg)
A3 Verbindungswege
A4 Rundwege
A5 Seenwege
A6 Radpendlerroute
A7 MobilStationen
A8 Komplettierung und Aufwertung Radwegenetz
A9 Rheinbalkone
A10 Habitecture + Seeblicke
A11 Baumalleen/Landschaftsalleen
A12 Schattige Kreuzungen
A13 Klimawäldchen/Aufwertung Bestand
Maßnahmenfeld B: Klima-StadtLand-Ränder 
(Klimasaum + Klimaquartiere)
B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für Klimasäume
B2 Klimasaum Niederkassel-Ranzel südlich Wahner Straße
B3 Klima-StadtLand-Rand Parkanlage Altrheinarm Zündorf
B4 Troisdorf-Bergheim-Müllekoven /Stadtquartier 
Bergheim-Nord
Maßnahmenfeld C: Kühle Kiesseen
C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen 
C2 Kühler Kiessee als Hot Spot der Biodiversifizierung
C3 Kühlender Kiessee als extensive Parklandschaft mit     
Badeangeboten
C4 Kühler Kiessee als Erzählender See 
Maßnahmenfeld D: Stärkung Klimasensible 
Landwirtschaft
D1  Stärkung der bestehenden Kooperationen- und 
Beratungsstruktur / klimasensible Landwirtschaft / 
Runder Tisch
D2 Umstellung auf klimaoptimierte Produktionsabläufe im 
MKL-Gebiet
D3 Gebietsangepasste Landwirtschaft in weiten Land-
schaftsräumen bzw. mit bedeutsamen 
Kaltluftvolumenströmen
D4 Betreiben von Klimafürsorge durch die Landwirtschaft
D5 Ausbau lokale Vermarktung + Vertrieb
 Maßnahmenfeld E: Wasser + Boden + Energie 
im Kreislauf bewirtschaften
E1 Modellvorhaben Klarwassernutzung für die 
landwirtschaftliche Bewässerung
E2 Aufbau eines zirkulären Bodenmanagements als Beitrag 
zum Klimaschutz / Runder Tisch
E3 Wiedereinbau Bodenaushub zur Landschaftsgestaltung / 
Reliefverstärkung / Aufwertung Autobahntrog +  
Rekultivierungsflächen Landwirtschaft sowie Abflachung 
Kiesseen
E4 Koop-Bauhof Boden & Kies als Ort für eine  
klimaschonende Ressourcennutzung
E5 Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik
E6 Floating PV Niederkassler See & Stockemer See
E7 Implementierung Mikro-Kraft-Wärmekopplungen im 
Landwirtschafts- und Freizeitbereich
Maßnahmenfeld F: Aufbau Organisationsform/ 
-struktur MetroKlimaLab
 
F1 Landschaftsagentur (Koordinierungsstelle) 
MetroKlimaLAB
F2 Landschaftscharta MetroKlimaLAB
F3 Etablieren wiederkehrender Kommunikations- und 
Kooperationsforen/-werkzeuge – Runde Tische
F4 Einrichtung Ökokonto (interkommunal/kommunal)
F5 Organisationsform Regionalpark MetroKlimaLAB
A
B
C
D
e
f
Maßnahmenübersicht für das MetroKlimaLAB

Anlage 1_Übersichtsplan Projektgebiet

8 Zeichen

Anlage 1

Anlage2_MKL_Entwicklungskonzept_bgmr

142904 Zeichen

Entwicklungskonzept 
zur klimawandelangepassten 
Qualifizierung des metropolitanen 
Landschaftsraumes zwischen 
Niederkassel, Troisdorf und Köln

–   2   –
Verfasser:innen
bgmr Landschaftsarchitekten GmbH
Prager Platz 6 
10779 Berlin
Tel  030.214 59 59 - 10
Bearbeitung
Dr . Carlo W . Becker (becker@bgmr .de)
Prof. Undine Giseke (giseke@bgmr .de)
Arno Walz (walz@bgmr .de)
Lena Flamm (flamm@bgmr .de)
bercholdkrass space&option
Raumplaner, Stadtplaner. Partnerschaft
Schützenstraße 8a
76137 Karlsruhe
+49 721 9688798-17
Bearbeitung
Dr .-Ing. Markus Kaltenbach (mk@berchtoldkrass.de)
Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH
Rennbahnallee 109A
15366 Hoppegarten
Tel.: +49 (0) 3342 3595-0
Bearbeitung
Stephan Bandermann (s.bandermann@sieker .de)
Bildrechte 
Bei allen Bilder, die nicht mit einer Quelle ausgewiesen sind, liegt das Urheberrecht bei 
dem Verfasser Team (bgmr Landschaftsarchitekten GmbH, bercholdkrass space&option 
Raumplaner, Stadtplaner . Partnerschaft und Ingenieurgesellschaft Prof. Dr . Sieker mbH).

–   3   –
Inhaltsverzeichnis 
Handlungskonzept und Aktionsprogramm mit exemplarischen Maßnah-
men zur klimatischen Qualifizierung
Maßnahmenfeld A Cooles Landschaftserleben
 
A1 MetroKlimaLAB Klimakomfortwegekonzept
A2 Hauptwege (Rheinweg und Dörferweg)
A3 Verbindungswege
A4 Rundwege
A5 Seenwege
A6 Radpendlerroute
A7 MobilStationen
A8 Komplettierung und Aufwertung Radwegenetz
A9 Rheinbalkone
A10 Habitecture + Seeblicke
A11 Baumalleen/Landschaftsalleen
A12 Schattige Kreuzungen
A13 Klimawäldchen/Aufwertung Bestand
Maßnahmenfeld B Klima-StadtLand-Ränder (Klimasaum + Klimaquartiere)
 
B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für Klimasäume
B2 Klimasaum Niederkassel-Ranzel südlich Wahner Straße
B3 Klima-StadtLand-Rand Parkanlage Altrheinarm Zündorf
B4 Troisdorf-Bergheim-Müllekoven /Stadtquartier Bergheim-Nord
Maßnahmenfeld C Kühle Kiesseen
 
C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen
C2 Kühler Kiessee als Hot Spot der Biodiversifizierung
C3 Kühlender Kiessee als extensive Parklandschaft mit Badeangeboten
C4 Kühler Kiessee als Erzählender See
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–   4   –
Maßnahmenfeld D Stärkung Klimasensible Landwirtschaft
 
D1 Stärkung der bestehenden Kooperationen- und Beratungsstruktur / klimasen-
sible Landwirtschaft / Runder Tisch
D2 Umstellung auf klimaoptimierte Produktionsabläufe im MKL-Gebiet
D3 Gebietsangepasste Landwirtschaft in weiten Landschaftsräumen bzw. mit 
bedeutsamen Kaltluftvolumenströmen
D4 Betreiben von Klimafürsorge durch die Landwirtschaft
D5 Ausbau lokale Vermarktung + Vertrieb
Maßnahmenfeld E Wasser + Boden + Energie im Kreislauf Bewirtschaften
 
Zirkuläre Wasserwirtschaft
E1 Modellvorhaben Klarwassernutzung für die landwirtschaftliche Bewässerung
Zirkuläre Bodenbewirtschaftung
E2 Aufbau eines zirkulären Bodenmanagements als Beitrag zum Klimaschutz / 
Runder Tisch
E3 Wiedereinbau Bodenaushub zur Landschaftsgestaltung / Reliefverstärkung / 
Aufwertung Autobahntrog + Rekultivierungsflächen Landwirtschaft sowie Abfla-
chung Kiesseen
E4 Koop-Bauhof Boden & Kies als Ort für eine klimaschonende Ressourcennutzung
Erneuerbare Energien
E5 Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik
E6 Floating PV Niederkassler See & Stockemer See
E7 Implementierung Mikro-Kraft-Wärmekopplungen im Landwirtschafts- und 
Freizeitbereich
Maßnahmenfeld F Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB
 
F1 Landschaftsagentur (Koordinierungsstelle) MetroKlimaLAB
F2 Landschaftscharta MetroKlimaLAB
F3 Etablieren wiederkehrender Kommunikations- und Kooperationsforen/-werk-
zeuge – Runde Tische
F4 Einrichtung Ökokonto (interkommunal/kommunal)
F5 Organisationsform Regionalpark MetroKlimaLAB
Legende zum Handlungskonzept
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–   5   –
Handlungskonzept und Aktionsprogramm mit exemplarischen Maßnahmen zur kli-
matischen Qualifizierung 
Intro Handlungskonzept und Aktionspro-
gramm MetroKlimaLAB
Herangehensweise
Ein Außenbereich im Innenbereich, so lässt sich die 
geographische Besonderheit des Planungsraumes 
MetroKlimaLAB beschreiben. Ein Raum, begrenzt vom 
Rhein und übergeordneten Verkehrsinfrastrukturen, 
der sich seine kulturlandschaftliche Prägung noch weit-
gehend bewahrt hat, doch auch stark unter Verände -
rungsdruck steht: durch Verkehrsprojekte, Abbau von 
Rohstoffen, Siedlungsvorhaben und nicht zuletzt durch 
den Klimawandel, der auch die Rahmenbedingungen 
für Natur- und Landschaft, mittelfristig auch für die 
Landwirtschaft verändern wird. Wassergewinnung und 
-speicherung, Produktion kühlender Luft und Durchlüf-
tung, lokale Produktion und Vermarktung von Lebens -
mitteln auf kurzen Wegen oder die CO
2-Speicherung in 
der Fläche werden immer wichtiger in einer Region im 
Klimawandel. 
Wie kann man die Zukunft dieses Raumes aus der Land-
schaft heraus denken? Wie den Raum durch modell-
hafte und übertragbare Ansätze klimafit machen? 
Dies wird mit dem Handlungskonzept und Aktionspro-
gramm aufgezeigt.
Die Analyse der Ausgangssituation verfolgte den 
Ansatz, die vielschichtigen Talente des Landschafts-
raumes zu erkennen und sie als Ausgangpunkt wertzu-
schätzen und weiterzuentwickeln. Es zeigte sich, dass 
der MKL-Raum in seinem Zusammenspiel aus starker 
naturräumlicher Prägung (deep time) und einer Raum-
konstante mit besonderer Topografie, aus wertvol-
len Böden und zugleich attraktiven, gut erschlossene 
Wohnlagen und einer lang etablierten Landwirtschaft  
über besondere Landschaftstalente verfügt. 
Vier besondere Landschaftsraum-Talente wurden 
identifiziert:
_Räumliche Talente 
_Klimatische Talente
_Stoffliche Talente und
_Talentierte Akteure. 
Manche dieser Talente sind offensichtlich, wie die 
Größe und Weite des Landschaftsraumes und die Nähe 
zum Fluss, andere sind eher latente Talente, wie das 
versteckte Potential der Rheinschleifen, die (noch) 
gute Grundwassersituation oder die kühlenden Kalt -
luftvolumenströme. Wiederum andere Talente sind 
bedroht durch Infrastruktur und Siedlungsprojekte, 
die Versiegelung und Flächenzerschneidung bedeu -
ten und manche werden durch Veränderungen wie 
den fortschreitenden Klimawandel überhaupt erst als 
solche wahrgenommen. Das Handlungskonzept und 
Aktionsprogramm baut darauf auf, die Verschränkung 
von Stadt und Landschaft aus der Landschaft heraus 
zu qualifizieren, indem die spezifischen Talente des 
Landschaftsraumes für eine zukunftsfähige, resiliente 
Region gesichert und gestärkt werden.
_Räumliche Talente 
• Erlebbares Rheinrelief als ein Raumkontinuum 
der deep time (Tiefenzeit des Erdsystems) 
mit Rheinterrassen, Böschungskanten und 
Altrheinarmen
• Ausgedehnte, leicht modellierte Landwirt-
schaftsflächen im Norden und eine erlebbare 
Weite der flachen Agrarlandschaft im südlichen 
Planungsraum
• Flußentrées als Landschaftszäsuren und potenti-
elle Landschaftsverbindungen zwischen der Agrar-
landschaft und dem Rhein und der Sieg
• (Erlebbare) Wasserflächen der Landschaft nach 
dem Kies – wertvolle Naturräume und punktuelle 
Freizeitorte 
• Menschengemachte Hot Spots der Biologischen 
Vielfalt in Form der bewaldeten Kiesseen und 
Golfplätze
• Gut erschlossene Wohnlagen mit vielfältigen 
Bezügen zu den weiten Kulturlandschaften und 
der markanten Rheinlandschaft 
• Teilweise kleinteilige Stadt-Land-Ränder mit viel-
fältigen Landwirtschaftsnutzungen
• Strukturgebende Elemente im Landschaftsraum 
wie Alleerelikte, Sitz- und Baumecken – sparsam, 
aber wirkungsvoll
Diese räumlichen Talente prägen die Eigenart des 
Raumes. Die landschaftlichen Zäsuren und Land -
schaftsränder schaffen ablesbare und kompakte Sied -
lungsräume. Die Landschaft hat besonders für die 
Anwohner:innen eine Bedeutung als Freiraum und 
Naherholungsraum direkt vor der Haustür . Spazieren 
gehen, Joggen, Gassi gehen, Radfahren, aber auch 
Reiten gehören zum Landschaftsbild. Der Rhein und 
die Agrarlandschaften schaffen erlebbare Raumqua -
litäten auf engstem Raum, über Wegenetze erlebbar 
und gleichzeitig ein großer Wirtschaftsraum.

–   6   –
_Klimatalente
• (Stadt)-Raum belüftende Rheintalwinde 
• Nächtlich kühlende Kaltluftabflüsse  
(bodennahe Flurwinde der Waldgebiete östliche 
rheinische Mittelterrasse: Wahner Heide etc.) 
• Siedlungskühlende, hohe und sehr hohe 
Kaltluftvolumenströme 
• Böden mit guter Wasserrückhaltefunktion
• Bereiche mit hoher Grundwasseranreicherung
• Kühle Siedlungsränder (nachts) (keine nächtliche 
Überwärmung, T <= 17 °C)
• Alte Rheinschleifen mit Potential für 
Regenwasserbewirtschaftung
Der Raum macht bereits viel für das lokale und regio-
nale Klima, diese Talente sollen erhalten und gefördert 
werden. Doch landwirtschaftliche Flächen sind in Hit -
zeperioden am Tag extrem heiß und können austrock-
nen, wenn kein Schatten da ist. Ausgetrocknete Böden 
sind sowohl für die landwirtschaftliche Produktivität als 
auch für die Kühlung durch Verdunstung abträglich. Es 
bestehen Optimierungsmöglichkeiten bei CO
2-Speiche-
rung, der Minderung der Austrocknung der Böden und 
der Steigerung der biologischen Vielfalt, etwa durch 
die Anlage weiterer kleinteiliger Strukturelemente ent-
lang der Wege oder Wegekreuzungen, die ebenfalls zur 
Klimarobustheit beitragen.
_Stoffliche Talente
• Güter- und Menschenströme
• Landwirtschaftliche Produktion auf fruchtbaren 
Böden
• Direktvermarktung regionaler Produkte
• Potentialräume der erneuerbaren Energien 
• Unterirdisches Rohstofflager Kies
• Wasserrecycling (Klärwerke)
• Grundwassergunstregion
Im Raum vollziehen sich zahlreiche materielle Aus-
tauschprozesse, teils von Menschen, teils von natürli -
chen Kräften ausgelöst. Die Art und Weise, wie sie sich 
vollziehen, können klimatische Belastungen verstärken 
oder helfen sie abzupuffern. Das gute Grundwasser -
dargebot ist ein Talent, das es zu schützen gilt. Wie 
kann unter Gesichtspunkten des Klimaschutzes eine 
weitere Optimierung von Güter- und Personenströmen 
organsiert werden? Wie können landwirtschaftliche 
Produkte weiter an die erwarteten Klimaänderungen 
angepasst werden? Wie können Böden und Vegetation 
als Kohlenstoffspeicher fungieren? Wie kann Klarwas -
ser der Klärwerke, das als Quelle kontinuierlich und 
ganzjährig zur Verfügung steht, in der Region genutzt 
werden? Hier liegen latente Talente des Raumes, die es 
zu fördern gilt.
_Talentierte Akteure 
• Interkommunales Teamwork: Die drei Gemein -
den Köln, Niederkassel und Troisdorf arbeiten 
bereits heute an gemeinsamen und grenzüber -
greifenden Projekten zusammen. 34 landwirt -
schaftliche Betriebe arbeiten hier, pflegen die 
Landschaft, generieren Einkommen und bieten 
Service/Versorgung für die Region und Städte, 
beginnen dem Klimawandel etwa durch vorsor -
gende Bodenbewirtschaftung entgegenzuwirken. 
• Pionierarbeit: Das überbetriebliche Netzwerk 
„Drüber und Drunter e. V.“ entwickelt innovative 
Ansätze im Gewässerschutz und der ökologischen 
Landwirtschaft.
• Agrarische Lernorte: In präparierten Mietgär-
ten können Anwohner:innen mit diversifizierter 
Landwirtschaft experimentieren und Produktion 
erlernen. 
• Landschafts(um-)bau: Im Gebiet findet sich durch 
die hohe Zahl von Garten- und Landschaftsbau- 
und den landwirtschaftlichen Betrieben ein dich-
tes, lokal verankertes Wissen zum (Um-)bau der 
Landschaft mit ihren besonderen Ressourcen und 
Empfindlichkeiten.
• Kiesunternehmen prägen Wirtschaft, 
Relief und Folgelandschaft des kiesreichen 
Landschaftsraumes
• Die Stadtwerke bereiten Schutzwasser als Klar-
wasser auf, dieses kann als Ressource im Kreislauf 
geführt werden und Nutzen für die Landwirtschaft 
und Klimaanpassung vor Ort bringen.
Im Raum sind viele Akteure unterwegs, die sich mit 
ihren Talenten für die Zukunft einsetzen und bereits 
auf vielfältige Art und Weise kooperieren. Strategien 
für die klimafitte Region werden dieses Wissen und 
Talente der Akteure weiter aktiv einbeziehen und 
deren Vernetzung fördern. Die Entwicklung einer kli -
maklugen Region ist eine Gemeinschaftsaufgabe und 
kann im MetroKlimaLAB bereits auf bestehende Struk-
turen (z. B. Kooperation Köln & rechtsrheinische Nach-
barn) zurückgreifen. 
Entwicklungskonzept
Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen soll aufgezeigt 
werden, wie die regionale Eigenvorsorge in Bezug auf 
den Klimawandel und die Klimaanpassung aus der 
Perspektive der Landschaft heraus systematisch und 
gekoppelt mit den Zielen einer nachhaltigen Entwick -
lung gestärkt werden kann. Passgenau aufbauend auf 
den für den Raum zu erwartenden Herausforderungen 
und den spezifischen Raumtalenten werden Maßnah -
menfelder definiert und erste Maßnahmenvorschläge 
konkretisiert, in denen die übergeordnete mit der loka-
len und regionalen Perspektive integrativ und syste-
matisch zueinander in Bezug gesetzt wird. Mit der 
Koppelung der Klimaziele mit den situierten Raumta-
lenten wird ein methodischer Ansatz vorgeschlagen,

–   7   –
der übergeordnete Strategien und situiertes Wissen 
explizit miteinander verbindet und deren Zusammen -
spiel zum Ausgangspunkt von Übertragbarkeit macht. 
Die darauf aufbauenden Maßnahmenfelder setzen den 
Rahmen für eine mehrdimensionale Steuerung des 
Umgangs mit dem Klimawandel, indem zur Minimie -
rung der Folgen des Klimawandels und für eine gezielte 
Anpassung an den Klimawandel die Landschaftstalente 
als breite, sektoren-, maßstabs- und akteursübergrei-
fende Strategie verstanden werden. Offensichtliche 
und latente Klimatalente werden so durch vorausschau-
ende integrierte Landschaftsqualifizierungsstrategien 
für eine zukunftsfähige Region fruchtbar gemacht. 
Das folgende Handlungskonzept mit Aktionspro-
gramm leitet sich aus dem konzeptionellen Ansatz des 
Büros bgmr Landschaftsarchitekten zusammen mit 
berchtholdkrass space & options und Ingenieurgesell -
schaft Prof. Dr . Sieker ab, das im Rahmen des mehrstu-
figen Arbeitsprozesses durch eine Fachjury ausgewählt 
wurde. Das Handlungskonzept leitet sich aus Phase 1 
(Analyse und Leitbild) und Phase 2 (Handlungskonzept) 
ab. Zudem wurden hierbei die Konzepte der beiden 
Büros Agence Ter .de GmbH und LAND Germany GmbH 
mit ARUP ausgewertet und die Idee der Habitec-
ture (Agence Ter .de) mit dem Konzept der Seenblicke 
zusammengeführt und in das hier vorgelegte Aktions -
programm mit aufgenommen. 
Das Handlungskonzept mit dem Aktionsprogramm 
setzt sich aus sechs Maßnahmenfeldern zusammen:
• Maßnahmenfeld A Cooles Landschaftserle-
ben 
• Maßnahmenfeld B Klima-StadtLand-Ränder (Kli-
masaum + Klimaquartiere) 
• Maßnahmenfeld C Kühle Kiesseen  
• Maßnahmenfeld D Stärkung Klimasensible Land-
wirtschaft 
• Maßnahmenfeld E Wasser + Boden + Energie im 
Kreislauf bewirtschaften
• Maßnahmenfeld F Aufbau Organisationsstruktur 
MetroKlimaLAB .
Nachfolgend wird jedem Maßnahmenfeld ein Maß-
nahmenpaket zugeordnet, das übergeordnete Strate-
gieansätze und konkrete Handlungsvorschläge jeweils 
zusammenführt und Quick Wins benennt. Für die vorge-
schlagenen Maßnahmen sind die wichtigen Eckpunkte 
jeweils in einem Maßnahmensteckbrief zusammen -
gestellt, der – soweit es sich um verortbare Maßnah -
men handelt – um einen Kartenausschnitt ergänzt ist 
und dort, wo es sich anbietet, Verweise auf Referenz -
projekte enthält. Insgesamt wird mit dem Handlungs -
konzept der Ansatz verfolgt, durch die Kombination 
unterschiedlicher, parallel zu aktivierender Maßnah -
menfelder und Akteure einen neuartigen, modellhaf -
ten Weg der Landschaftsentwicklung aufzuzeigen, der 
die Talente des Landschaftsraumes als Ausgangspunkt 
für die weitere Entwicklung nimmt. Modellhaften 
Charakter gewinnt dieser Ansatz dadurch, dass unter -
schiedliche zeitliche Horizonte – von deep time (auch 
im Sinne von deep future) bis Quick Wins (im Sinne 
von kurzfristiger Handlungsfähigkeit) – und unter -
schiedliche Akteursgruppen (von den institutionellen 
Verwaltungsebenen bis hin zu lokalen Akteuren wie 
Landwirt:innen, Kiesunternehmen, bürgerschaftlich 
engagierte Bewohner:innen) in einen aktiven Prozess 
der Ko-Produktion eingebunden werden. 
Das vorgeschlagene Maßnahmenspektrum umfasst 
sowohl räumlich verortbare Maßnahmen als auch 
solche, die das gesamte Projektgebiet, bestimmte 
Raumtypen oder größere Teilräume im Projektgebiet 
betreffen. Ein eigenes Maßnahmenfeld F ist einem Vor-
schlag für den Aufbau der zukünftigen Organisations -
struktur für das MetroKlimaLAB gewidmet. 
Bei den jeweiligen Maßnahmen sind verschiedene 
Förderprogramme benannt, die einer Kofinanzie -
rung dienen können. In Teilen sind diese Töpfe der -
zeit geschlossen, werden aber erfahrungsgemäß in 
den kommenden Jahren wieder geöffnet. Somit ist 
die Darstellung der Förderzugänge eine derzeitige 
Momentaufnahme sowie eine Darstellung der gän -
gigen Förderprogramme der letzten Jahre. Es bedarf 
bei jeder Maßnahme zum Start der Umsetzung einer 
separaten Prüfung, welche Fördermittel zur Verfügung 
stehen und ob es neue Förderprogramme gibt. 
Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen auf unter -
schiedliche Zeithorizonte ab. Um zeitnah ins Handeln 
zu kommen und um erste Ergebnisse des bisherigen 
Planungsprozesses im Raum konkret erfahrbar werden 
zu lassen, wurden für jedes Maßnahmenfeld Quick 
Wins benannt. Sie stehen für schnell erzielte Resultate 
ohne allzu großen Aufwand. Sie liefern schnell Ergeb-
nisse und lassen sich gleichzeitig auch einfach imple -
mentieren. Bei den Quick Wins kann es sich auch um 
erste, schnell realisierbare Bausteine (‚low hanging 
fruits‘) eines größeren Projektes handeln, wie z. B. 
eine Baumpflanzung im Zuge des Aufbaus eines Kli-
makomfortwegenetzes. Gegenüber den Quick Wins 
wurden sogenannte Starterprojekte noch einmal her -
vorgehoben. Auch sie lassen sich in Teilen vergleichs -
weise schnell durchführen, sind jedoch als Einstiege 
in das Etablieren eines längerfristigen neuartigen und 
modellhaften Strategiefeldes (‚high hanging fruits‘) zu 
verstehen, für dass sie den Anstoß bilden. Somit sind 
Quick Wins schnell erzielbare Ergebnisse, die auch 
öffentlich wirksam eine Umsetzung des Konzeptes 
darstellen, und Starterprojekte wesentliche Projekte, 
die frühzeitig angestoßen werden müssen, um starke 
Impulse für das Auf-den-Weg-bringen der modellhaf -
ten Handlungsfelder zu setzen. Mit diesem methodi -
schem Ansatz gelingt es auch, langfristiger angelegte 
Herausforderungen der regionalen Entwicklung und 
Klimaanpassung kurzfristiger auf den Weg zu bringen.

–   8   –
Starterprojekte:
• A1 MetroKlimaLAB Klimakomfortwegekonzept
• A2 Hauptwege (Rheinweg und Dörferweg)
• A9 Rheinbalkone
• A10 Habitecture + Seeblicke
• A11 Baumalleen/Landschaftsalleen
• A12 Schattige Kreuzungen
• B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für Klimasäume
• C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen 
• D1 Stärkung der bestehenden Kooperationen- 
und Beratungsstruktur / klimasensible Landwirt -
schaft / Runder Tisch
• E1 Modellvorhaben Klarwassernutzung für die 
landwirtschaftliche Bewässerung
• E2 Aufbau eines zirkulären Bodenmanagements 
als Beitrag zum Klimaschutz / Runder Tisch
• F1 Landschaftsagentur (Koordinierungsstelle) 
MetroKlimaLAB
Quick Wins:
• Eine Baumreihe je Gebietskörperschaft  
(A11 Baumalleen/Landschaftsalleen)
• Eine Baumgruppe je Gebietskörperschaft  
(A12 Schattige Kreuzungen)
• MetroKlimaLAB-Leitlinie für Siedlungsränder  
(B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für Klimasäume)
• Entwicklungsstrategie für Seen  
(C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen)
• Akteurswerkstatt „Klimalandwirtschaft von 
Morgen“ 
(D1 Stärkung der bestehenden Kooperationen- 
und Beratungsstruktur / klimasensible Landwirt -
schaft / Runder Tisch)
• Machbarkeitsstudie Klarwasser für die Landwirt -
schaft 
(E1 Modellvorhaben Klarwassernutzung für die 
landwirtschaftliche Bewässerung)
• Akteurswerkstatt „zirkuläres Bodenmanagement“  
(E2 Aufbau eines zirkulären Bodenmanagements 
als Beitrag zum Klimaschutz / Runder Tisch)
• Umsetzung von 3 „Mikroenergie“-Projekten  
(E5 Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik)
• Durchführung einer Freiraum- und Agri-PV-
Potentialanalyse für diese Flächenkulisse und 
Beratung der Flächeneigentümer  
(E5 Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik)
• Landschaftscharta  
(F2 Landschaftscharta MetroKlimaLAB)
Es wurde berücksichtigt, dass Quick Wins in allen drei 
Stadtgebieten wahrnehmbar werden. Dies betrifft  
insbesondere erste bauliche Maßnahmen im Hand -
lungsfeld A. Ebenso sind partizipative Elemente und 
die Berücksichtigung bestehenden bürgerschaftlichen 
Engagements in die Maßnahmen eingeflossen.
Die Maßnahmen in den Maßnahmenfeldern B Klima-
StadtLand-Ränder und C Kühle Kiesseen umfassen 
schwerpunktmäßig nutzungs- und raumspezifische 
Handlungshinweise und Qualitätschecks für künftige 
Maßnahmen und zielen auf die Schaffung multico-
dierter Räume. Sie adressieren in Abhängigkeit von 
den Bau-, Auskiesungs- und Rekultivierungsaktivitäten 
unterschiedliche Zeithorizonte. Auch hier erscheint 
es sinnvoll, durch punktuelle Maßnahmen frühzei-
tig und prozessbegleitend ins Handeln zu kommen. 
Ansatzpunkte sind hier z. B. die frühe Schaffung von 
Grünstrukturen bei den Siedlungsrändern oder die 
punktuelle Erfahrbarmachung und sukzessive Quali -
fizierung der Kiesabbaugebiete schon während des 
Abbauprozesses. 
In den Maßnahmenfeldern D Stärkung Klimasen -
sible Landwirtschaft und E Wasser + Boden + Ener -
gie im Kreislauf bewirtschaften wird ein Spektrum 
von Maßnahmen vorgeschlagen, das von konkreten 
baulich-räumlichen Maßnahmen bis hin zur Stärkung 
vorhandener und Etablierung neuer Akteursverknüp -
fungen und -Netzwerke reicht und auf die Ko-Produk -
tion von Strategien und instrumentellen Ansätzen setzt. 
Hier sind bereits eingeschlagene innovative und auch 
neue Wege zu beschreiten, um modellhafte Ansätze 
für die angestrebte sukzessive klimatische Qualifizie -
rung des Raumes wirkungsvoll, auch bei begrenzten 
finanziellen und personellen Strukturen, zu verankern. 
In diesem zugleich kommunikativen wie handlungsori-
entierten Prozess wird einer koordinierenden Einheit 
eine Schlüsselrolle als Prozessmacher und Kommuni -
kator zukommen. Punktuell wird die wissenschaftliche 
Begleitung von Maßnahmen (z. B. D2; D3 oder E1; E3) 
zielführend sein, um die angestrebte Stärkung der Kli-
matalente des Raumes nachvollziehbar zu belegen und 
zu verbessern. 
In dem Maßnahmenfeld F Aufbau Organisationsstruktur 
MetroKlimaLAB wird vorgestellt, wie eine Umsetzung 
der Maßnahmen durch ein verstärktes Zusammenwir -
ken der verschiedenen Akteure erfolgen kann. Hierfür 
werden verschiedene Perspektiven (z. B. Landschafts-
agentur als Koordinierungsstelle) eröffnet, sodass eine 
Handlungsfähigkeit schnellstmöglich gewährleistet ist. 
Des Weiteren wird mit dem Regionalpark eine Organi -
sationsform mit längerfristiger Perspektive aufgezeigt, 
die ein großes Potential für die Weiterentwicklung und 
Verstetigung des Landschafsraumes hat.

–   9   –
Maßnahmenfeld A Cooles Landschaftserleben 
Der Raum des MetroKlimaLAB ist nicht nur Siedlungs-, 
Agrar- und Rohstoffraum, sondern auch Freiraum und 
Naherholungsraum ‚vor der Haustür‘ zum Spazierenge-
hen, Radfahren, Joggen oder zum Genießen des Rhein-
panoramas. Ein zentrales Maßnahmenfeld ist daher, 
die Erlebbarkeit der Landschaft und den Klimakom-
fort für die Erholungssuchenden Hand in Hand unter 
Berücksichtigung des Erhalts bestehender Klimata-
lente zu qualifizieren.
Ein Klimakomfortweg ist ein Weg, der den Nutzern und 
Nutzer:innen einen gewissen Klimakomfort im Sinne 
der Verschattung und Kühlung bietet, ohne die eben -
falls klimarelevanten großräumigeren Luftaustausch -
prozesse im Gebiet zu unterbinden. Statt klassischer 
durchgängiger Alleepflanzungen sind Klimakomfort -
wege durch in einem bestimmten Rhythmus angelegte 
Gehölzgruppen – sogenannte Kühlorte (cooling spots) 
– entlang der Wege geprägt. 
Mit ihrer punktuellen Bepflanzung stellen sie zugleich 
eine Vegetationsanreicherung der Landschaft dar und 
leisten einen Beitrag zur Biodiversität bei gleichzeitig 
begrenzter Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flä-
chen. In diesem Sinne stellen sie multicodierte Flächen 
dar . Lineare Bepflanzungen werden nur vereinzelt dort 
vorgeschlagen, wo sie nicht zur Behinderung der Flur -
winde führen. 
A1 MetroKlimaLAB Klimakomfortwegekonzept
A2 Hauptwege (Rheinweg und Dörferweg)
A3 Verbindungswege
A4 Rundwege
A5 Seenwege
A6 Radpendlerroute
A7 MobilStationen
A8 Komplettierung und Aufwertung Radwegenetz
A9 Rheinbalkone
A10 Habitecture + Seeblicke
A11 Baumalleen/Landschaftsalleen
A12 Schattige Kreuzungen
A13 Klimawäldchen/Aufwertung Bestand
Landschaftswegenetz
Das Landschaftswegenetz soll ein Verbund aus Haupt -
wegen, Verbindungswegen und weiteren kleinteiligen 
Wegen ergeben. Unter der Prämisse der Ausgestal -
tung als Klimakomfortwege wird der Landschaftsraum 
zukünftig für alle Anwohnenden und Besuchenden 
erschlossen. 
Schatten- und strukturanreichende Gehölze für 
die weite Feldflur
Neben der Erlebbarkeit ist ein wesentlicher Baustein 
die Erholungsfunktion durch kühlende und schatten-
spendende Orte an zunehmend heißen Tagen. Um 
Radfahrenden und Spaziergänger:innen Erholung mit 
Klimakomfort zu ermöglichen, wurden drei behutsame 
Raumstrategien entwickelt:
• Schattige Kreuzungen 
Das Erlebnis von Weite und Horizont in der Feld-
landschaft und die Ausbreitung von Kaltluftvolu-
menströmen soll als Klimatalent und ästhetische 
Erfahrung gesichert werden. Dementsprechend 
werden jene Landschaftsräume von besonderer 
Weite und bedeutsamen Kaltluftvolumenströmen 
nur punktuell und aufbauend auf bestehenden 
Strukturen in Kreuzungsbereichen des Wegenet-
zes durch schattenspendende Baumgruppen mit 
einfachen Sitz-und Rastmöglichkeiten angerei-
chert. So werden punktuelle Akzentuierungen 
geschaffen, die den Charakter der Weite nicht ver-
stellen und doch schattige Rast in angemessenen 
Abständen (> 1km) in Hitzezeiten ermöglichen.
• Baumalleen/Landschaftsalleen 
In Bereichen ohne Bedeutung für Kaltluftvo-
lumenströme und geringerer Weite wird die 
Landschaft durch schattenspendende Baumalleen 
entlang des Wegenetzes strukturell angereichert. 
Diese linearen Strukturelemente schaffen zudem 
eine gestalterische Akzentuierung, etwa von 
Siedlungszugängen.
• Klimawäldchen/Aufwertung Bestand 
Trotz der insgesamt eher flach und weit anmuten-
den Feldlandschaft finden sich zahlreiche kleinere 
Versatzstücke an Gehölzbeständen. Diese klei-
nen Gehölzpatches werden als artenreiche und 
kühlende Klimawäldchen entlang des Wegenetzes 
kultiviert.
Besondere Orte in der Landschaft, an den Seen, am 
Rhein und zum Ankommen ergänzen das Netz. Sie 
erhöhen die Erlebnisqualität und machen zugleich die 
Klimatalente und die tiefenzeitliche geomorphologi-
sche Geschichte des Raumes – deep time – mit der 
Rolle des Rheins als Landschaftsformer und Material -
transporteur erfahrbar .

–   10   –
Kurzbeschreibung
Im Sinne der Mobilitätswende ist es unabdingbar die Förderung 
des Umweltverbundes bei gleichzeitiger Reduzierung der MIVs mit 
voranzutreiben. 
Aufbauend auf dem vorliegenden Handlungskonzept sind einzelne 
Wege bereits frühzeitig umzusetzen. Für den Gesamtraum ist es 
dennoch wichtig, ein Gesamtkonzept Wege aufzustellen, welches 
Ausbaustandards (Wegebreiten, Beläge, etc.), Baumabstände und Aus-
stattungsmerkmale definiert im Sinne einer Klimaangepassten Wege-
struktur . Ziel ist nicht jeden Weg zu qualifizieren, sondern durch eine 
Besucherlenkung Konflikte zwischen Freizeitsuchenden und Landwirt -
schaft zu reduzieren. Hierzu ist ein intensiver Austausch mit den vor -
handenen Akteuren im Raum zwingend notwendig. 
Vorgehensweise
• Abstimmung mit bestehenden 
Akteuren 
• Erstellung eines Gesamtkon -
zept Wege
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Landwirtschaft
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs und Ausbildung eines Netzes von Klima-
komfortwegen unter Berücksichtigung der sonstigen 
Klimatalente des Raumes 
Lage (Gebietskörperschaft)
MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Förderrichtlinie Mobilitätsmanagement (u. a. Mach-
barkeitsstudien und Mobilitätskonzepten) 
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Wechselwirkung zu Einzelmaßnahmen A2–A13
Federführung
Interkommunales Projekt (Federführung Stadt Köln 
oder Niederkassel (Kapazitäten oder Flächenanteile)/
Landschaftsagentur 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt
Erforderliche Mittel
100.000 EUR
A1 MetroKlimaLAB 
Klimakomfortwegekonzept
MetroKlimaLAB Klimakomfortwegekonzept (© Team bgmr/bkso/sieker 2024)
Starterprojekt
Was ist ein Klimakomfortweg? 
• ein Weg, der den Nutzer:innen Klimakomfort im 
Sinne der Verschattung und Kühlung bietet, ohne 
ebenfalls klimarelevante großräumigere Luftaus-
tauschprozesse im Gebiet zu unterbinden
• statt durchgängiger Alleepflanzungen in einem 
bestimmten Rhythmus Gehölzgruppen zur Schaf -
fung von Kühlorten
• punktuelle Bepflanzungen zugleich als Vegeta-
tionsanreicherung der Landschaft durch punk -
tuelle Bepflanzung (Beitrag zur Biodiversität bei 
gleichzeitig begrenzter Inanspruchnahme land-
wirtschaftlicher Flächen) 
• multicodierte Flächen 
• Ergänzung werden durch Habitecture
• jedoch keine beschilderten und mit Infotafeln 
ausgestatteten Themenpfade

–   11   –
Kurzbeschreibung
Zur großräumigen Vernetzung und Erlebbarkeit der Landschaften ist die 
Entwicklung von zwei landschaftlich reizvollen Klimahauptwegen mit 
dem Fokus für Fuß- und Radverkehr vorgesehen. 
Der Rheinweg mit Flusspanorama ist weitestgehend vorhanden, hierbei 
gilt es, punktuelle Lückenschlüsse herzustellen und den vorhandenen 
Weg abschnittsweise zu qualifizieren. Dieser Weg ist eng mit der Maß-
nahme A9 Rheinbalkone verknüpft. 
Der Dörferweg verläuft in Nord-Süd-Richtung durch die weite Feldland-
schaft und verbindet die verschiedenen Ortschaften miteinander, dieser 
ist ebenfalls weitestgehend vorhanden, hierbei gilt es, punktuelle Lük -
kenschlüsse herzustellen und den vorhandenen Weg abschnittsweise 
(wo nötig) zu qualifizieren.
Vorgehensweise
• gemeinsame Konzeptentwick -
lung der beiden klimanagepas-
sten Hauptwege 
• Realisierung ggf. in Abschnitten
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Radwegenetz NRW
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs
Lage (Gebietskörperschaft)
zwischen Niederkassel, Troisdorf und Köln
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Kommunalrichtlinie; Förderrichtlinie Nahmobilität 
(FöRi-Nah)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
A9; A11; A12 
Federführung
Verkehrsplanung (kommunal und regional) 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt
Erforderliche Mittel
Kosten für Planungskonzept für Klimakomfortwege + 
Baukosten
A2 Hauptwege 
(Rheinweg und Dörferweg)
Starterprojekt
MetroKlimaLAB Hauptwege (© Team bgmr/bkso/sieker 2024) Beispiel Bergmannspark I Welzow (© bgmr I archiscape)

–   12   –
Kurzbeschreibung
Die Verbindungswege ergänzen das Radwegenetz im Gebiet und schaf-
fen ein feinmaschiges Netz zwischen den Hauptwegen und der Umge-
bung. Dabei beruht das vorgeschlagene Netz auf vorhandenen Wegen. 
Diese sind im weiteren Prozess hinsichtlich ihrer Ausbaustandards zu 
prüfen und herzustellen. Verbunden sollte dies mit einer entsprechen-
den Beschilderung und Ausweisung der Wege.
Hierdurch entsteht auf den heute schon vorhandenen Wegen eine 
Verknüpfung von Feldlandschaft, Siedlungen, Bahnstationen und 
Rhein. Um die bestehende Landwirtschaft nicht einzuschränken, sollen 
die Verbindungswege auf bereits vorhandenen und für freizeitliche 
Zwecke genutzten Wegen qualifiziert werden. Dabei ist ein wichtiger 
Baustein die Beteiligung der Landwirt:innen als Hauptnutzer:innen der 
Wirtschaftswege. 
Vorgehensweise
• Bewertung der bestehenden 
Freizeitwege
• schrittweiser Aufbau und Ver -
dichtung der Wegemaschen
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Landwirtschaft, Städte, Region Köln/Bonn e. V.
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs
Lage (Gebietskörperschaft)
gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRi-Nah)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
A1; A2; A4
Federführung
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Fortlaufend aufbauen auf A13
Erforderliche Mittel
Planung: Budget Landschaftsagentur; Umsetzung: 
Kommunale Mittel + Huckepack-Strategie
A3 Verbindungswege
MetroKlimaLAB Verbindungswege (© Team bgmr/bkso/sieker 2024)
 Beispiel Bergmannspark I Welzow (© bgmr I archiscape)

–   13   –
Kurzbeschreibung
Als besondere Freizeit- und Erholungsrouten soll in das Wegenetz aus 
Haupt- und Verbindungswegen ein System aus Rundwegen integriert 
werden. Dabei sollen die Rundwege verschiedene Qualitäten aufwei-
sen, sodass sie den unterschiedlichen Ansprüchen der Nutzer:innen 
gerecht werden können. Die Rundwege werden durch Wegweiser 
auf den bestehenden und qualifizierten Wegen mit unterschiedlichen 
Längen und entlang verschiedener landschaftlicher Highlights ausge-
wiesen. So können unterschiedliche Rundwege verschiedene Zwecke 
erfüllen (z. B. Spazierrunde, Inlinerrunde, etc.). Ein Best Practice ist 
Flaeming-Skate (https://www.flaeming-skate.de/de/startseite.php).
Vorgehensweise
• Städteübergreifende 
Rundwegekonzeption
• Klärung Ergänzungs- und Qua-
lifizierungsbedarf vorhandenes 
Wegenetz
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Landwirtschaft, Städte, Region Köln/Bonn e. V.
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs
Lage (Gebietskörperschaft)
gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRi-Nah)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
A1; A2; A3
Federführung
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Fortlaufend aufbauen auf A1
Erforderliche Mittel
Planung: Budget Landschaftsagentur 
Umsetzung: Kommunale Mittel + Huckepack-Strategie
A4 Rundwege
Flaeming Skate (© Lienhard Schulz (CC BY-SA 3.0))
MetroKlimaLAB Rundwege (© Team bgmr/bkso/sieker 2024)

–   14   –
Kurzbeschreibung
Zur gezielten Erschließung der öffentlich zugänglichen Teilbereiche von 
ausgewählten Seen sollen Seenwege im Zuge der Rekultivierung der 
Tagebaufläche hergestellt werden. Dadurch werden Uferzugänge mit 
luftigen und doch schattenspendenden, parkartigen Halboffenland -
schaft erschlossen und an das bestehende Wegenetz angebunden. 
Durch die behutsame Integration von Seenwegen in die hochwertigen 
Biotopbereiche werden kühlende Orte am Tag für den Menschen erleb-
bar gemacht. 
Es wird vorgeschlagen, dass an folgenden Seen Seenwege hergestellt 
werden sollen: Liburer See (Köln); Eschmarer See + Rottersee (Trois-
dorf); Niederkasseler See an der Spicher Straße (Niederkassel).
Vorgehensweise
• Herstellung über die Rekultivie-
rung der Seen
• Realisierung über Rekulti-
vierungsmaßnahmen bzw. 
ergänzende Förderungsmaß-
nahme zur Qualifizierung als 
Freizeitort
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Kiesunternehmen, UNB
Klimawirksamkeit
Verbesserung der Erreichbarkeit von Frischinseln
Lage (Gebietskörperschaft)
Siehe Plan 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
k. A.
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Integration in und Teilkomponente des Konzeptes 
Kühle Kiesseen Maßnahmenfeld C
Federführung
Landschaftsplanung (Städte und Rhein-Sieg-Kreis)
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
mittelfristig
Erforderliche Mittel
Finanzierung durch Wiederherstellungspläne der Berg-
bautreibenden (Eingriff-Ausgleich); ggf. ergänzende 
Mittel Grüne Infrastruktur
A5 Seenwege
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)

–   15   –
Kurzbeschreibung
Radpendlerrouten sind gut ausgebaute Fahrradverbindungen mit 
regionaler und überregionaler Bedeutung. Diese sind in Teilen bereits 
umgesetzt oder in der Planung. Ziel der Maßnahme ist die Einrichtung 
mehrerer möglichst schnell zu befahrender Radwegeverbindung, die 
der übergeordneten Erschließung dienen, weiter zu stützen und so 
einen Beitrag zur Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs beizutragen. Dabei werden Verbindungen z. B. zwischen Köln 
und Troisdorf für den Radverkehr geschaffen, die getrennt vom MIV 
geführt werden.
Vorgehensweise
• bereits laufendes Projekt, 
gegenwärtig bereits in 
Planungsphase
 
weitere Schritte: 
• endgültige Linienbestimmung 
• Abstimmung mit dem Landes-
betrieb zwecks Abschluss einer 
Planungsvereinbarung 
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Radwegenetz NRW 
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs
Lage (Gebietskörperschaft)
zwischen Niederkassel und Köln 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Finanzhilfen des Bundes für Radschnellwege 
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Verkehrsplanung (kommunal und regional)
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
mittelfristig
Erforderliche Mittel
Finanzierung durch kommunale und Landesmittel 
A6 Radpendlerroute

–   16   –
Kurzbeschreibung
Zur Verbesserung der Mobilitätsinfrastruktur sollen an wichtigen 
Ankunfts- und Umstiegsorten MobilStationen errichtet werden. Eine 
MobilStation soll die multimodale Mobilität, also den Wechsel zwischen 
verschiedenen Verkehrsarten auf einer Strecke, durch ein gutes Ange-
bot etablieren. Dazu gehören Sharingangebote, Reparaturangebote, 
E-Ladeinfrastruktur sowie sichere Abstellanlagen für Fahrräder . 
Das Konzept der MobilStation ist bereits in Mondorf Mitte in der Pla -
nungsphase. Es wird mit dieser Maßnahme vorgeschlagen, das Konzept 
weiterzuentwickeln und an mehreren Orten im MKL-Gebiet umzuset -
zen. Als Einzelmaßnahmen sollen an ausgewählten Standorten Mobil -
Stationen am Rand des Projektgebiets verortet werden. Hierfür bieten 
sich z. B. die Standorte Mondorf Mitte, Ranzel, Zündorf und S-Bahn 
Spich an. Weitere Stationen sind denkbar, hier bieten sich unterschied-
liche Größen und Ausführungen an (von S bis XL). 
Vorgehensweise
• bereits laufendes Projekt, 
gegenwärtig in Planungsphase 
für erste MobilStation
• Definition von Ausstattungs-
merkmalen einer MobilStation 
in verschiedenen Ausführun -
gen (S, M, L, XL) 
• Errichtung einer ersten Station 
(z. B. Mondorf Mitte)
• Errichtung weiterer Stationen 
an wichtigen Ankunfts- und 
Umstiegsorten
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
lokale Sharinganbieter, Verkehrsverbund
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs
Lage (Gebietskörperschaft)
Mondorf/ Ranzel/ Zündorf/ Bhf. Spich
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
EFRE-Förderung: Nachhaltige städtische Mobi-
lität; Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRi-Nah); 
Kommunalrichtlinie
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Mondorf Mitte: mit fortschreitender Planung der 
Stadtbahn 17
Federführung
jeweilige Stadt
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Mittelfristig 
Erforderliche Mittel
Planungskosten, Grunderwerbskosten/Pacht, 
Baukosten
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
A7 MobilStationen

–   17   –
Kurzbeschreibung
Aus der Analyse und Zuarbeit der Stadt Troisdorf haben sich Lücken 
und Defizite im lokalen Radwegenetz aufgetan. Ziel ist es mit der Kom-
plettierung und Aufwertung des Radwegenetzes zur Verbesserung der 
Fahrradinfrastruktur zwischen Bergheim und Eschmar sowie Anschluss 
an den Landschaftsraum beizutragen. Hierzu werden zwei Teilmaßnah-
men vorgeschlagen:
a) Lückenschluss Rheinstraße 
b) neuer Belag Balkanroute
Vorgehensweise
• Herstellung Lückenschluss 
Rheinstraße 
• Qualifizierung Balkanroute für 
den Radverkehr
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
k. A.
Klimawirksamkeit
Förderung des Umweltverbundes und Reduzierung 
der MIVs
Lage (Gebietskörperschaft)
Stadt Troisdorf
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
k. A. 
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
k. A. 
Federführung
Stadt Troisdorf
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
a) Mittelfristige Haushaltsplanung 2025/26
b) Nicht terminiert
Erforderliche Mittel
Kommunale Mittel + Landesstraßen NRW
A8 Komplettierung und Aufwertung 
Radwegenetz
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)

–   18   –
Kurzbeschreibung
Schaffung von besonderen visuellen und funktionalen Zugangspunkten 
zum Rhein und Vernetzung des Rheins mit dem angrenzenden Land -
schafts- und Siedlungsraum. Hiermit soll die Verknüpfung der großen 
Landschaftsräume Rhein und MKL-Gebiet hergestellt werden. Bisher 
ist der Landschaftsraum als Zwischenraum – fast Terranova – zischen 
den Siedlungsbereichen gelesen. Eine Verknüpfung kann und soll die 
Bekanntheit und Stellung als wichtiger Klima-Landschaftsraum (in Kom-
bination mit den weiteren Maßnahmen) des Raumes erhöhen
Als Beispiel wird das linksrheinische interkommunale Projekt Rheingär-
ten der Bundesstadt Bonn und Bornheim vorgeschlagen. 
Vorgehensweise
• Sondierung 
Flächenverfügbarkeit
• Machbarkeitsstudie
• Testentwürfe
• Festlegung Starterorte
• nach Möglichkeit je ein Star -
terprojekt in Köln, Troisdorf, 
Niederkassel
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Verein Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis Referat Wirt-
schaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung
Klimawirksamkeit
Schaffung von Klimakomforträumen in Verbindung mit 
touristischer Attraktivitätssteigerung 
Lage (Gebietskörperschaft)
Entlang des gesamten Rheinverlaufs
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Grüne Infrastruktur; Nationale Strategie zur Biologi-
schen Vielfalt (NBS); Bundesprogramm Biologische 
Vielfalt
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
ggf. Kombination Maßnahmen Grünes C
Federführung
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kurzfristig; je ein Starterprojekt pro Stadt
Erforderliche Mittel
Planungskosten, ggf. Grunderwerbskosten, Baukosten
A9 Rheinbalkone
Starterprojekt
Projekt Rheingärten Bonn/ Bornheim: Visualisierung Leinpfad am Rhein (© bgmr Landschaftsarchitekten GmbH)

–   19   –
Kurzbeschreibung
Die Maßnahme besteht aus Teilmaßnahmen, die in einem Verfahren 
(z. B. Wettbewerb) entwickelt und umgesetzt werden können. Ziel der 
Maßnahme ist die Schaffung von multifunktionalen, hochwertig gestal-
teten bauliche Objekte mit Aufenthalts- und Kommunikationsfunktion 
(Vgl. Habitecture – Agence TER) in der Landschaft an ausgewählten 
Orten.
Habitecture sind bauliche Objekte, die sich in die Landschaft integrieren 
und dennoch als Landmarken fungieren können. Zum einen sollen sie 
Orientierungsfunktionen (Beschilderung, Informationen, etc.) überneh-
men zum anderen sollen sie so gestaltet werden, dass sie Funktionen der 
Steigerung der Biodiversität im Sinne des Animal-Aided-Design überneh-
men. Außerdem können sie mit einer MobilStation kombiniert werden.
Seeblicken als Aussichtspunkte an den Kühlen Kiesseen sollen sich 
behutsam in die Biotopstrukturen integrieren. Durch die Herstellung 
von Einblicken in sensible Naturräume mit Information zu diesen wird 
die Sensibilisierung erhöht. In Teilen sind die Seenblicke schon vorhan-
den, bedürfen jedoch einer Qualifizierung. 
Für die Umsetzung bieten sich je ein Seeblick in Niederkassel (Weiler -
hofer See), Troisdorf (Mondorfer See) und Köln (Liburer See) an. Zudem 
sollte unabhängig von der Seenentwicklung je Gebietskörperschaft  
ein Habitecture-Objekt in der Landschaft als Starterprojekt umgesetzt 
werden. Zur Qualitätssicherung dieser Schlüsselorte wird das Instru -
ment eines architektonischen/landschaftsarchitektonischen Wettbe-
werbs vorgeschlagen. Es bietet sich an mit einer Hochschule aus der 
Region für einen Nachwuchswettbewerb zusammenzuarbeiten. 
Habitecture 
Der Begriff Habitecture setzt sich als Kunstwort aus den beiden Begrif-
fen Habitat und Architektur zusammen. Habitecture meint sowohl die 
wissenschaftliche Kenntnis von Lebensraumansprüchen als auch die 
Kunst des Entwurfs von gebauten Aufenthaltsbereichen für Tier- oder 
Pflanzenarten. Der Fledermausturm vereint architektonische Ästhetik 
und die Schaffung eines artgerechten Quartierts für heimische Fle-
dermausarten. Die Idee und Entwürfe für Habitecture-Projekte sind 
vor einigen Jahren als studentische Arbeit an der Technischen Uni-
versität Braunschweig entstanden (https://tu-braunschweig-ila.de/
portfolio-category/habitecture/). 
Vorgehensweise
• gemeinsame Auslobung eines 
(Nachwuchs-)Wettbewerbes 
für die ersten 3 + 3 Standorte
• Planung und Umsetzung mit 
Gewinnerteam
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Verein Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis Referat Wirt-
schaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung; 
Kiesunternehmen 
Klimawirksamkeit
Schaffung von besonderen Klimakomfortorten in Ver-
bindung mit touristischer Attraktivitätssteigerung und 
Schaffung von Klimaerfahrungsobjekten
Lage (Gebietskörperschaft)
je 1 Seeblick in Niederkassel (Weilerhofer See), Trois-
dorf (Mondorfer See) + Köln (Paulsmoor) + 1 Habitec-
ture-Objekt je Gebietskörperschaft in der Landschaft
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Grüne Infrastruktur; Nationale Strategie zur Biologi-
schen Vielfalt (NBS); Bundesprogramm Biologische 
Vielfalt; Sponsoring; Stiftung Umweltentwicklung NRW
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Seeblicke ggf. in Abhängigkeit zur Auskiesung
Federführung
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Je 1 Starterprojekt Seeblick und Habitecture je Stadt; 
fortlaufend mit zeitnahem Start
Erforderliche Mittel
Durchführung Wettbewerb (200.000 EUR), Planungs-
kosten, Baukosten (S: 20.000 EUR – XL: 250.000 EUR je 
Standort)
Forest Stair in Stokke / Saunders Architecture
(© Bent René Synnevåg)
A10
Starterprojekt

–   20   –
Kurzbeschreibung
Baum- und Landschaftsalleen stellen lineare Markierung von ausge-
wählten Verbindungswegen durch Alleen in Bereichen ohne Bedeutung 
für Kaltluftvolumenströme und geringerer Weite dar . Sie gliedern den 
Raum und helfen der Orientierung. Hierdurch werden wichtige Wege-
verbindungen für den Fuß- und Radverkehr verschattet und der Klima-
komfort erhöht. 
Hierzu bieten sich drei Quick Wins an:
• Troisdorf: Große Heerstraße Ortsausgang bis Klimaplatz
• Niederkassel: Marktstraße bis Hofladen
• Köln: Verlängerung Ankergasse / Abzweig Am Schneckenwald
Vorgehensweise
• Strategie der schrittweisen 
Umsetzung
• Ziel alle 2 Jahre Realisierung 
von 3 Kühlorten (Baumalleen 
/ Schattige Kreuzungen oder 
Aufwertung Klimawäldchen)
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Bürgerschaft; Landwirtschaft; Golfplätze
Klimawirksamkeit
Punktuelle Verschattung von Wegen unter Berücksich-
tigung der Kaltluftvolumenströme
Lage (Gebietskörperschaft)
Punktuell im gesamten MKL-Gebiet Niederkassel, 
Troisdorf und Köln 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Allee-Programm NRW; Landschaftspflege; Spenden; 
bestehende Baumpflanzprogramme: z. B. Mehr 
Bäume für Niederkassel Beginn 3Q 2024; Natürlicher 
Klimaschutz in Kommunen 
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
A12; A13
Federführung
jeweilige Stadt/Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt; 1 Quick Win je Stadt; fortlaufend mit 
zeitnahem Start
Erforderliche Mittel
Kosten je Baum 1.500–2.000 EUR
A11 Baumalleen/Landschaftsalleen
Starterprojekt
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Quick Win

–   21   –
Kurzbeschreibung
An besonderen und wichtigen Wegekreuzungen, z. B. Kreuzungen, an 
denen Hauptwege sich treffen, sollen punktuell schattenspendende 
Baumgruppen mit einfachen Sitz- und Rastmöglichkeiten an Wegenetz-
kreuzungen geschaffen werden. Ausführungen der schattigen Kreu-
zungen können je nach Standort und Bedarf auch erweitert werden, z. 
B. durch Informationstafeln oder Spiel- und Fitnessgeräte. Durch eine 
Rasterung mit einem 1 Kilometerabstand wird sichergestellt, dass in 
fußläufigen Entfernungen verschattete Ausruhorte für sich im raumbe-
wegende Personen geschaffen werden.
Vorgehensweise
• Vorschlag: Aufruf über eine 
gemeinsame digitale Plattform, 
Flächen zu benennen 
• Voting durch Bewohner:innen / 
Bürgerschaft
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Bürgerschaft; Landwirtschaft; Golfplätze
Klimawirksamkeit
Punktuelle Verschattung von Wegen unter Berücksich-
tigung der Kaltluftvolumenströme
Lage (Gebietskörperschaft)
Niederkassel, Troisdorf und Köln 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Grüne Infrastruktur; Landschaftspflege; Spenden; 
bestehende Baumpflanzprogramme
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
A11; A13
Federführung
jeweilige Stadt/Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekte; 1 Quick Win je Stadt; fortlaufend mit 
zeitnahem Start
Erforderliche Mittel
Bereitstellung eines Jahresbudgets für fortlaufende 
Pflanzungen 
A12 Schattige Kreuzungen
Starterprojekt
Prinzipskizze Schattige Kreuzungne Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Quick Win

–   22   –
Kurzbeschreibung
Gehölzpatches sollen als artenreiche und kühlende Klimawäldchen ent-
lang des Wegenetzes erhalten und qualifiziert werden. Diese wirken 
sich positiv auf das lokale Mikroklima aus, welches einen Mehrwert 
sowohl für Mensch als auch Tier mit sich bringt. Dies erfolgt aufbauend 
auf den bestehenden Strukturen und durch punktuelle Komplettierun-
gen von vorhandenen Gehölzgruppen. 
Vorgehensweise
• Integrierte Betrachtung der 3 
Bausteine A 11–A 13
• Verstetigung von jährlichen 
Umsetzungen 
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Cooles Landschaftserleben
Weitere Akteure
Bürgerschaft; Landwirtschaft; Golfplätze
Klimawirksamkeit
Punktuelle Verschattung von Wegen unter Berücksich-
tigung der Kaltluftvolumenströme
Lage (Gebietskörperschaft)
Niederkassel, Troisdorf und Köln
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Grüne Infrastruktur; Bundesprogramm Biologische 
Vielfalt
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
A11; A12
Federführung
jeweilige Stadt/Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
fortlaufend mit zeitnahem Start; 
Modell- Pioniermaßnahme
Erforderliche Mittel
Landschaftspflege; Spenden; bestehende Baumpflanz-
programme (Hinweis: Es bietet sich die Einrichtung 
eines Bürgertopfes für die Durchführung der Maßnah-
men A11–A13 an)
A13 Klimawäldchen/Aufwertung 
Bestand
Beispiel für den Ablauf der Vergabe eines partizipativen Budgets für die Maßnahmen A11-A13 
 (https://partizipativesbudget.ch/uber-partizipative-budgets)

–   23   –
Maßnahmenfeld B Klima-StadtLand-Ränder (Klimasaum + Klimaquartiere) 
Die Verflechtung der Landschaft mit den Siedlungsrän-
dern soll als Potential genutzt werden, um besonders 
von Hitze betroffenen Wohngebieten durch die Anlage 
von Klimasäumen Entlastung zu verschaffen. Hierzu 
bedarf es zunächst einer Leitlinie, die als Planungs -
hilfe dient, um Klimasäume im Landschaftsraum zu 
definieren und anschließend umsetzen zu können. Die 
Umsetzung von Klimasäumen ist ein stetiger Prozess, 
der in Teilen über einen langen Zeitraum erfolgen wird. 
Gleichzeitig stellt eine Leitlinie für Klimasäume eine 
Grundlage dar, die auf andere Regionen übertragbar 
ist. Bestandteil der Klimasäume sollen folgende Bau -
steine sein: 
• Urban Wetland/feucht-kühlender Klimasaum  
(Kühlung am Tag) 
Um dies zu erreichen, soll das Regenwasser der 
Wohngebäude und versiegelten Flächen dezentral 
in einen vorgelagerten bepflanzten Retentions-
streifen eingeleitet werden. Das Regenwasser und 
die Vegetation produzieren insbesondere am Tag 
Verdunstungskühle. 
• Nächtliche Kaltluftvolumenströme (Kühlung in der 
Nacht) 
Um nächtlich für Abkühlung sorgende Kaltluft 
weiterhin hindernisfrei von den Feldern in die 
Siedlung strömen zu lassen und trotzdem für 
Entlastung am Tag zu sorgen, sollen auf den 
angrenzenden Felder in Kooperation mit den 
Landwirt:innen hochstämmige Gehölzreihen in 
großzügigen Abständen gepflanzt werden. So 
entstehen siedlungsnahe Landschaften, die am 
Tag Freiräume mit Schatten und Kühlung für die 
Anwohner:innen bedeuten und nachts weiterhin 
Frischluft-/Kaltluftzufuhr für die Siedlungsräume 
gewährleisten. 
• Hochstämmige Baumreihen (Kühlung am Tag) 
Die Anreicherung der Felder mit Baumreihen 
soll nach Möglichkeit auch durch Strategien wie 
Feldertausch oder Ausgleichsmaßnahmen mit 
interessierten Landwirt:innen beispielsweise 
als Agroforste realisiert werden. Dies ist eine 
kombinierte Feldfrüchte- und Holzwirtschaftsty-
pologie, die sowohl klimatische und ökologische 
Verbesserungen als auch eine Diversifizierung der 
Produktpalette der Landwirt:innen etwa durch 
Streifenanbau von Nussbäumen oder Wertholz 
mit sich bringt, während die Bewirtschaftung der 
Felder durch angemessene Abstände der Gehölze 
gesichert wird.
• Klimaquartiere 
Siedlungsentwicklung soll kompakt und unter Nut-
zung der Innenentwicklungspotentiale erfolgen, 
also auf Umbauen, Anbauen, Aufbauen abzielen 
und so wenig unversiegelte Flächen wie möglich in 
Anspruch nehmen: Vermeidung von Bodenverlust 
ist der wichtigste Schritt der Klimaanpassung. Bei 
der Neuversiegelung bedeutet klimaangepasstes 
Bauen eine erhöhte Dichte (Mehrfamilienhäuser 
statt Einfamilienhäuser) und die Neuversiegelung 
pro Einwohner:in so gering wie möglich zu halten. 
Maßnahmen
B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für Klimasäume
B2 Klimasaum Niederkassel-Ranzel südlich Wahner 
Straße
B3 Klima-StadtLand-Rand Parkanlage Altrheinarm 
Zündorf
B4 Troisdorf-Bergheim-Müllekoven /Stadtquartier 
Bergheim-Nord
Die Maßnahmen B2 bis B4 beschreiben räumliche 
Besonderheiten im MKL-Gebiet und stellen dar, wie 
Klimasäume bzw. Klimaquartiere durch landschaftliche 
Vorprägungen, besondere Biotopstrukturen oder land-
wirtschaftliche Nutzungen geprägt werden können.
Grundprinzipien der Klima-StadtLand-Ränder

–   24   –
Kurzbeschreibung
Entwicklung eines strategischen Leitbilds für eine übergreifende Qua -
lifizierung von Siedlungsrändern als Klimasäume in Abhängigkeit vom 
jeweiligen Standortprofil und den bestehenden Entwicklungsspielräu -
men (Eigentum, Entwicklungsperspektive, Siedlungsentwicklung, Aus-
gleichsbedarfe, Ausgleich innerhalb oder außerhalb Baugebiete etc.). 
Hierbei sind laufende und sich im Anstoß befindliche Siedlungsentwick -
lungsverfahren zu berücksichtigen. Die Leitlinie soll Rahmenbedingungen 
und Mindeststandards (Ausstattung, Breite, Nutzungen etc.) definieren 
und festlegen. Vorgeschlagen wird die Leitlinie eng mit der Maßnahme 
F4 Einrichtung Ökokonto zu verknüpfen. 
Vorgehensweise
• Gesamtstrategie mit kontext- 
und profilbezogenen Maßnah -
men für die unterschiedlichen 
Arten von Siedlungstypen im 
Sinne eines Baukastensystems
• Umsetzung von ersten 
Klimasäumen
B1 MetroKlimaLAB-Leitlinie für 
Klimasäume
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klima-StadtLand-Ränder
Weitere Akteure
UNB; Stadtwerke; Landwirtschaft 
Klimawirksamkeit
Netz kühlender Klimasäume mit hoher klimaange-
passter Biodiversität und nachhaltigem Umgang mit 
Regenwasser
Lage (Gebietskörperschaft)
MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
FONA-Strategie; Förderung Erprobungs- und 
Entwicklungsvorhaben
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
B2–B4 und F4
Federführung
Interkommunales Projekt unter der Federführung des 
Region Köln/Bonn e. V./Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt; Quick Win
Erforderliche Mittel
Mittel zur ko-produktiven Erarbeitung des strategi-
schen Leitbilds
Starterprojekt
Quick Win
Grundprinzipien der Klima-StadtLand-Ränder

–   25   –
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Kurzbeschreibung
Siedlungserweiterung von Niederkassel-Ranzel durch Wohnbebau -
ung und Gewerbe zwischen Wahnerstraße und L269 (60. Flächennut -
zungsplanänderung). Durch den Eingriff in Natur und Landschaft sind 
Ausgleichsmaßnahmen, am besten vor Ort, notwendig. Durch die Her -
stellung eines Klimasaums innerhalb der Bebauungsplangrenzen kann 
ein Teil des Ausgleichs direkt vor Ort stattfinden. Weitere Ausgleichs -
bedarfe können über das Ökokonto (siehe Maßnahme F4 Ökokonto) in 
unmittelbarer Umgebung hergestellt werden. Hier wird empfohlen, den 
Klimasaum in nördliche Richtung entlang der Bestandsbebauung fortzu-
setzen sowie Einzelgehölze in Form von hochstämmigen Baumreihen vor 
dem Klimasaum zu pflanzen. 
Im Sinne einer Natursensiblen Planung ist das Klimawäldchen an der 
L269 zu erhalten und unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten zu 
qualifizieren. 
Vorgehensweise
• Entwicklung eines integrier -
ten Gesamtkonzeptes für 
die Bebauung unter Berück -
sichtigung von Klima- und 
Landschaftszielen
• Ausweisung des Klimasaums im 
Bebauungsplan
• Sicherung und Qualifizierung 
des Klimawäldchens 
• Umsetzung des Klimasaums 
als A&E-Maßnahme für die 
Siedlungserweiterung 
B2 Klimasaum Niederkassel-Ranzel 
südlich Wahner Straße
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klima-StadtLand-Ränder
Weitere Akteure
UNB; Stadtwerke; Landwirtschaft 
Klimawirksamkeit
Negative Auswirkungen durch Neuversiegelung der 
landwirtschaftlichen Flächen; Positive Effekte durch 
Herstellung eines Klimasaums 
Lage (Gebietskörperschaft)
Niederkassel
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Wasserstrategie des Landes NRW; Aktionsprogramm 
Natürlicher Klimaschutz; Bundesprogramm Biologi-
sche Vielfalt; Grüne Infrastruktur EFRE NRW
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
F4 Ökokonto
Federführung
Stadt Niederkassel (Stadtplanung) 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
mittelfristig; Aufstellungsbeschluss aus 2016
Erforderliche Mittel
Ausgleichsmaßnahme

–   26   –
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Kurzbeschreibung
In Abhängigkeit zur geplanten Ortsumfahrung Zündorf L 82n soll das 
Siedlungsgebiet von Zündorf nach Süden erweitert werden. Sofern es 
zu dieser Entwicklung kommt, soll das neue Wohnquartier Südlich Zün -
dorf unter Berücksichtigung der deep Time, sprich den naturräumlichen 
Prägungen aus der Urzeit, gestaltet werden. Hierzu ist der heute in der 
Topografie der Landschaft noch ablesbare Altrheinarm als Gestaltungs -
element und Freiraumelement in den Städtebau zu integrieren. In Form 
eines linearen Parks soll dieser das Bindeglied zwischen Landschafts-
raum und Siedlung darstellen und beides miteinander vernetzen. 
Im Sinne der Multicodierung soll der deep Time Park auf denselben Flä-
chen die Erholungsfunktion erfüllen und die Funktionen der Regenwas -
serbewirtschaftung für die neuen Siedlungsbereiche abdecken. 
Vorgehensweise
• Vorgabe für die Städtebauliche 
Entwicklung
• Festlegung als Parkanlage im 
Bebauungsplan 
• Erarbeitung eines inte-
grierten Freiraum- und 
Regenwasserkonzepts
B3 Klima-StadtLand-Rand Parkanlage 
Altrheinarm Zündorf
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klima-StadtLand-Ränder
Weitere Akteure
UNB; Stadtwerke; Landwirtschaft 
Klimawirksamkeit
Geringe Klimawirksamkeit durch Neuversiegelung der 
landwirtschaftlichen Flächen; Mögliche positiv Effekte 
durch Qualifizierung des Altarms unter klimatischen 
Aspekten 
Lage (Gebietskörperschaft)
Köln (Zündorf)
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
EFRE Klimaanpassung Kommunen NRW; Natürlicher 
Klimaschutz in Kommunen
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Siedlungsentwicklung ist abhängig von der OU L 82n 
(Ortsumfahrung Zündorf); F4 Ökokonto 
Federführung
Stadt Köln (Stadtplanung)
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
In Abhängigkeit der Städtebaulichen Entwicklung 
Erforderliche Mittel
Ausgleichsmaßnahme und Freiraumgestaltung

–   27   –
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Kurzbeschreibung
Bei der Entwicklung des neuen Stadtquartiers „Bergheim-Nord“ sind die 
vorhandenen kleinteiligen Grünflächen zu berücksichtigen. Diese innen-
liegenden strukturreichen Flächen sind zu erhalten und zu qualifizieren. 
Dadurch entsteht ein Mosaik von klimawirksamen Grünräumen inner -
halb der vorhandenen und zukünftigen Siedlungsstruktur und sichern 
die Produktion von Kalt- und Frischluft innerhalb der Bebauten Berei-
che. Zudem sind die neuen Siedlungsränder in den Bereichen Auf dem 
Juncker / Zum Kalkofen/ Große Heerstraße als Klimasäume zu entwickeln 
und umzusetzen (vgl. Maßnahme B2 und B3). Besonders zu beachten 
sind die Gebäudestellungen, da das Gebiet an eine wichtige Belüftungs-
schneise (von der Siegaue kommend) geplant werden soll. 
Vorgehensweise
• Konzept Strukturreiches 
Klimagrün
• Herstellung von Klimasäumen
• Freiraumbezug zum Wohnge-
biet nördlich Wolkenbruch-
straße Troisdorf herstellen 
/ Entwicklung von „Frühem 
Grün“ als Teil des kühlenden 
Klimasaums
B4 Troisdorf-Bergheim-Müllekoven /
Stadtquartier Bergheim-Nord
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klima-StadtLand-Ränder
Weitere Akteure
UNB; Stadtwerke; Landwirtschaft 
Klimawirksamkeit
Negative Auswirkungen durch Neuversiegelung der 
landwirtschaftlichen Flächen; positive Effekte durch 
Herstellung eines Klimasaums; positive Effekte durch 
Sicherung von klimawirksamen Grünräumen 
Lage (Gebietskörperschaft)
Troisdorf-Bergheim 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz; Natürli-
cher Klimaschutz in Kommunen
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
F4 Ökokonto 
Federführung
Stadt Troisdorf (Stadtplanung)
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Rahmenplan bis voraussichtlich ca. Herbst 2025
Erforderliche Mittel
Ausgleichsmaßnahme

–   28   –
Maßnahmenfeld C Kühle Kiesseen 
C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen 
C2 Kühler Kiessee als Hot Spot der Biodiversifizierung
C3 Kühlender Kiessee als extensive Parklandschaft mit 
Badeangeboten
C4 Kühler Kiessee als Erzählender See 
Kühle Kiesseen
Der Kiesabbau bewegt bereits seit mehr als 150 Jahren 
im Planungsgebiet Bodenmassen in großem Maß-
stab – Ablagerungen, die zuvor durch den Rhein als 
tiefes Eingreifen in terrestrische Materialverlagerun -
gen hierhin verfrachtet wurden. Entstanden sind als 
Folge des Kiesabbaus topographisch und landschaft -
lich markante Orte. Diese besitzen ein besonderes 
Potential in der großräumigen und weiten Felderland -
schaft zu besonderen Orte, zu Perlen der Landschaft  
zu werden. Zugleich können sie tiefgreifende Land -
schaftsgestaltungsprozesse und die damit einherge-
henden materiellen Vorgänge und Raumprägungen 
veranschaulichen und für Besucher und Besucherin -
nen erfahrbar machen. Sie verfügen – je nach Standort 
und Abbau- bzw. Rekultivierungssituation – über unter-
schiedliche Talente, auf die mit einem differenzierten 
Maßnahmenset reagiert werden sollte. 
Es werden neben der Entwicklung einer Gesamtstra-
tegie (C1) drei unterschiedliche Qualifizierungsstrate-
gien angepasst an die jeweiligen Standortbedingungen 
und – offensiv auszuschöpfenden – Entwicklungsspiel-
räume aufgezeigt:
C2 Kühlender Kiessee als Hot Spot der 
Biodiversifizierung
C3 Kühlender Kiessee als extensive Parklandschaft mit 
Badeangeboten
C4 Kühlender Kiessee als Erzählender See.
Grundprinzipien der klimaangepassten Weiterentwick-
lung der Kiesseen und Zielsetzungen:
• Ausbildung von schattigen Uferwäldern (Natur -
wälder und Nutzwälder)
• Förderung nächtlicher Kaltluftvolumenströme 
(Kühlung in der Nacht)
• Diversifizierung der Biotopstrukturen / Schaffung 
von Sukzessionslandschaften Kies – Neobiotope
Sukzessionsufer
Freizeitufer
Modelliertes/abgeflachtes Naturufer

–   29   –
Vorgehensweise
• Gesamtstrategie mit kon -
text- und profilbezogenen 
Maßnahmen für die unter -
schiedlichen Seen im Sinne 
eines Baukastensystems
• Etablierung von Testflächen
C1 Strategisches Leitbild Kühle Kiesseen 
Beispiel Regionales Entwicklungskonzept Erfurter Seen: Ufertypologien und Biotopvernetzung (© bgmr Landschaftsarchitekten GmbH)
Kurzbeschreibung
Entwicklung eines strategischen Leitbilds für eine übergreifende 
Qualifizierung der Kiesseen als kühlende Perlen in der Landschaft in 
Abhängigkeit vom jeweiligen Standortprofil und den bestehenden Ent -
wicklungsspielräumen. Hierbei sind die bisherigen Nutzungen und Wid -
mungen, z. B. als NSG, zu berücksichtigen. 
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Kühle Kiesseen
Weitere Akteure
Kiesabbauunternehmen; Bodenmanager; Naturschutz 
Klimawirksamkeit
Netz kühlender Orte mit hoher klimaangepasster Bio-
diversität; Verbesserung von Freizeitmöglichkeiten, die 
zu Fuß, per Rad oder den ÖV erreichbar sind
Lage (Gebietskörperschaft)
alle Kiesseen im MKL-Gebiet 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstif-
tung Umwelt (DBU)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Fortschritt Auskiesung und Rekultivierung; Bodenma-
nagement; Wegekonzept
Federführung
Interkommunales Projekt unter der Federführung der 
Region Köln/Bonn e. V./Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt und Quick Win; Kurzfristig zur Verein-
barung eines Zielrahmens; Umsetzung fortlaufend, 
kontextabhängig
Erforderliche Mittel
Mittel zur ko-produktiven Erarbeitung des strategi-
schen Leitbilds
Starterprojekt
Quick Win

–   30   –
Vorgehensweise
• Identifikation von möglichen 
Standorten 
• Stufenkonzept mit Schaffung 
partieller Einsehmöglich-
keiten/Zugänglichkeiten bis 
2050 in Abhängigkeit vom 
Auskiesungsprozess 
C2 Kühler Kiessee als Hot Spot der 
Biodiversifizierung
Kurzbeschreibung
Unter Klimagesichtspunkten wird vorgeschlagen, die Kiesseen mit üppi-
gen, schattigen Gehölzstrukturen auszustatten, sie als Erfrischungsinseln 
in der weitläufigen Felderlandschaft zu entwickeln und als besondere 
Biotopräume und Lebensraum von Tieren und Pflanzen nach dem Leit -
bild der Ko-existenz zu qualifizieren. Die Schaffung von Rast- und Aufent-
haltsmöglichkeiten für Erholungssuchende an den Rändern sowie einer 
qualitätsvollen Einblicknahme (siehe A10 Seenblicke) im Einklang mit 
den Zielen des Naturschutzes ist Teil der Gesamtstrategie kühle Kiesseen.
Die unterschiedlichen Biotopstrukturen, die dafür gezielt geschaffen 
werden sollen, sind:
• Schattige Uferwälder (Naturwälder und Nutzwälder)  
Dichte Ufergehölze mit Flachwasserzonen bilden das Kernelement, 
das vordergründig als Lebensraum von Flora und Fauna dient, 
gleichzeitig aber auch mit seinem kühlen Mikroklima Klimakomfort 
für den Menschen schafft. Diese Uferwälder können je nach Aus-
dehnung auch extensiv bewirtschaftet werden. Naturnahe Nutz-
wälder tragen zur lokalen Produktion von Nutzholz und damit zur 
CO
2-Neutralität des Raumes bei.
• Sukzessionslandschaft Kies – Neobiotope 
Als weiteres Strukturelement der Seenentwicklung werden rohe und offene Kieslandschaften als Neobio-
tope vorgeschlagen, die Lebensraum für spezielle, wärmeliebende Arten bieten. Diese der Sukzession über-
lassenen Neobiotope inszenieren die lokale Ressource Kies als Landschaftselement und tragen gleichzeitig 
zu einem strukturell vielfältigen und artenreichen Biotopmosaik um die Seen bei.
Aus der Sicht der MKL-Entwicklungskonzepte wird die schrittweise Transformation zu einem Kühlen Kiessee 
gemäß des MKL-Seenleitbilds unter Einbeziehung von Klimaanpassungs- und Bodenmanagementmaßnahmen 
am Beispiel des Eschmarer Sees vorgeschlagen. Die Langfristigkeit des Abbauprozesses und die Vielschichtigkeit 
der Standortanforderungen machen ihn zu einem besonderen Demonstrationsraum. Die südliche Fläche 13 (vgl. 
Genehmigte und geplante Abgrabungen (Quelle: Stadt Troisdorf, Amt 61)) sollte auch nach der Rekultivierung 
als Landwirtschaftsfläche mit besonderer ökologischer Funktion bestehen bleiben mit dem Ziel, den Bezug zum 
Landwirtschaftsraum Eschmar/Bergheim zu erhalten.
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Kühle Kiesseen
Weitere Akteure
Rhein-Sieg-Kreis; Kiesabbauunternehmen
Klimawirksamkeit
Diversifizierung der Biotopstrukturen angepasst an 
sich verändernde klimatische Bedingungen; Boden-
management als Beitrag zum Ressourcen- und 
Klimaschutz
Lage (Gebietskörperschaft)
Potentiell alle Seen im MKL-Gebiet; 
Vorgeschlagener Referenzraum Eschmarer See
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Wasserstrategie des Landes NRW; Nationale Wasser-
strategie; Förderung von Erprobungs- und Entwick-
lungsvorhaben; DBU
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Stufenkonzept nach Fortschritt Trockenabgrabung, 
Wiederverfüllung; Rekultivierung mit überwiegend 
naturschutzfachlichen Zielen; Habitecture + Seenblicke 
(A10)
Federführung
Landschaftsagentur in Kooperation mit der Stadt 
Troisdorf
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
bis 2050 in Abhängigkeit von Abgrabungsschritten; 
Zeithorizont südlich (Mondorfer See) unklar
Erforderliche Mittel
Rekultivierungsmittel + Mittel für die Qualifizierung als 
Freizeitort (Weg, Strand; Seeblick bzw. Habitecture)

–   31   –
Vorgehensweise
• Sondierung der Möglichkeiten 
zur Fortschreibung der jetzigen 
Nutzungs- und Strukturkon -
zepte für die bestehenden 
Kiesseen zur Verbesserung 
der Aufenthaltsqualität und 
Zugänglichkeit (siehe C1)
• Beispielhafte Demonstration 
der Ziele durch Fortschreibung 
des Masterplans Rotter See
• Minimierung von 
Nutzungskonflikten
• Vernetzung mit anderen 
Stadtteilen über Wegeverbin -
dungen, das übergeordnete 
Radwegenetz
• Anpassung an die Folgen des 
Klimawandels im Sinne des 
Handlungsfeldes durch weitere 
Diversifizierung der Biotope
• Implementierung des Bausteins 
Seeblick
C3 Kühlender Kiessee als extensive 
Parklandschaft mit Badeangeboten
Kurzbeschreibung
Bei der weiteren Qualifizierung der Kiesseen als Teil des modellhaften 
MetroKlimaLABs wird neben der Biotopdiversifizierungsstrategie vorge-
schlagen, die Kiesseen, wo immer möglich, punktuell oder umfassend 
für Erholungsuchende besser zugänglich zu machen. Hier sind gradu -
elle Schritte von einer verbesserten Einsichtnahme (siehe hierzu auch 
Maßnahme A10 Seenblicke) über punktuelle Zugänglichkeiten (siehe 
Maßnahme A5 Seenwege) bis hin zur Schaffung von Freizeit- und Bade-
angeboten vorstellbar . Mit der vorgeschlagenen Entwicklung von halbof-
fenen, extensiven Parklandschaften mit Badestellen wird insbesondere 
das Ziel verfolgt, das Angebot von lokalen und regionalen Freizeitange-
boten, die mit klimafreundlichen Mobilitätsformen – zu Fuß, mit dem 
Rad, zukünftig vermehrt auch mit der Stadtbahn – erreichbar sind, in 
Kombination mit der Entwicklung klimaangepasster Biotopstrukturen 
voranzubringen. Trotz und gerade wegen bestehender Nutzungskon-
flikte wird hier in der Entwicklung modellhafter, auf andere Regionen 
übertragbarer Ansätze ein besonderes Potential gesehen. 
Ziel ist es hier, Uferzugänge und Uferwege mit luftigen und doch schatten-
spendenden, parkartigen Halboffenlandschaften sparsam und besucher-
lenkend in Einklang mit Zielen des Naturschutzes in die Seengestaltung 
zu integrieren. Sie machen das kühle Nass zu einem Erfrischungser -
lebnis für die Raumnutzer:innen und erweitern das Freizeitangebot im 
MKL-Raum.
Vorgeschlagen wird zunächst der bestehende Badesee Rotter See, hier 
wird vorgeschlagen den bestehenden Masterplan fortzuschreiben und 
mit den nördlich angrenzenden Freizeit- und Erholungsbereichen zu 
verknüpfen. Des weiteren wird der Niederkassler See vorgeschlagen, als 
zukünftiger See mit Badeangeboten an der Nordseite. 
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Kühle Kiesseen
Weitere Akteure
Lokale Initiativen und Freizeiteinrichtungen 
Klimawirksamkeit
Schaffung von kühlen Aufenthaltsorten für Erho-
lungssuchende; Diversifizierung der Biotopstrukturen 
angepasst an sich verändernde klimatische Bedin-
gungen; Bodenmanagement als Beitrag zum Ressour-
cen- und Klimaschutz; Stabilisierung Wasserhaushalt; 
CO
2-Bindung
Lage (Gebietskörperschaft)
Potentiell alle Seen im MKL-Gebiet; 
Vorgeschlagener Referenzraum Rotter See unter Fort-
schreibung des bestehenden Masterplan
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Wasserstrategie des Landes NRW; Nationale Wasser-
strategie; Förderung von Erprobungs- und Entwick-
lungsvorhaben; DBU
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Nutzungs- und Strukturkonzept Rotter See und Frei-
zeitanlage Haus Rott 2025–27; Abgleich Neuaufstel-
lung des Landschaftsplan Nr . 7 des Rhein-Sieg-Kreises; 
Seeblick A10
Federführung
Landschaftsagentur in Kooperation mit der 
Stadt Troisdorf (Grünplanung + Tiefbau)
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
kurz- bis mittelfristig; Startphase 2025–27
Erforderliche Mittel
Aufstockung Fördermittel für Maßnahmen gemäß 
Konzept Kühle Kiesseen

–   32   –
Vorgehensweise
• Prüfung der Standortvorschläge 
für die Implementierung des 
Konzeptes des Erzählenden 
Sees
• Anfertigung eines Konzeptpa-
piers inkl. Kostenschätzung
• Sondierung von Finanzie-
rungsmöglichkeiten (Kul-
turförderung, Sponsoring, 
Crowd-Funding)
C4 Kühler Kiessee als Erzählender See  
Kurzbeschreibung
Unter Kommunikations- und Umweltbildungsgesichtspunkten wird 
als weitere Maßnahme die Entwicklung eines Sees zu einem erzählen -
den See vorgeschlagen, der die Geschichte des Kieses und Kiesabbaus 
vermittelt. 
Aufbauend auf einem von den unterschiedlichen Akteuren im Metro-
KlimaLAB gemeinsam skizzierten Leitbild für die Qualifizierung der ehe-
maligen Kiesgewinnungsbiete als multicodierte Kühle Kiesseen wird 
vorgeschlagen, konkrete Standorte für die drei Qualifizierungsstrate-
gien zu identifizieren. Sie werden damit zu einem unter klimatischen, 
ökologischen und ästhetischen Aspekten neuartigen Bestandteil des 
MetroKlimaLABs. Die unterschiedlichen Nutz- und Schutzfunktionen der 
Seen sollen im wesentlichen Bestand haben und nur punktuelle Trans -
formation erfahren. Dennoch sollte das Gesamtleitbild für die Kühlen 
Kiesseen mit einer gut zu vermittelnden Narration für die zukünftigen 
klimatischen Funktionen ebenso wie für die gebietstypischen stofflichen 
Prozesse rund um den Rhein und die Seen im MetroKlimaLAB offensiv 
verbunden werden. Eine solche Erzählung kann Aspekte der deep time 
im Sinne der geologischen Tiefenzeit vermitteln, ausgehend von den 
großräumigen Materialverlagerungen mit dem Rhein als Kiestranspor -
teur aus den Alpen in den MKL-Raum, über die Geschichte des Kiesab -
baus, also dem Menschen als Exporteur von Kies als Baumaterial in die 
umgebenden Städte, bis dahin, dass wir die Städte heute als gewaltige 
Material- und Ressourcenlager ansehen, in denen perspektivisch wie-
derum Urban Mining betrieben werden kann, also der bebaute Kies im 
Falle von Abriss als sekundärer Baustoff wiedergewonnen werden kann. 
Vorgeschlagen für diese Maßnahme wird der Niederkasseler See an der 
Spicherstraße als weitgehend rekultivierter See.
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Kühle Kiesseen
Weitere Akteure
Kiesabbauunternehmen; Rhein-Sieg-Kreis
Klimawirksamkeit
Klimabildungsmaßnahme; Sensibilisierung für Ressour-
cengenerierung und Verbrauch im Landschaftsraum
Lage (Gebietskörperschaft)
Niederkasseler See an der Spicherstraße als weitge-
hend rekultivierter See oder
Eschmarer See aufgrund Zeitgleichheit unterschiedli-
cher Entwicklungsstadien
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Wasserstrategie des Landes NRW; Nationale Wasser-
strategie; Förderung von Erprobungs- und Entwick-
lungsvorhaben; DBU
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Abhängig vom präferierten Standort 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kurz- bis mittelfristig
Erforderliche Mittel
Vergabe eines Werkvertrages zur Erstellung einer 
Projektskizze

–   33   –
Maßnahmenfeld D Stärkung Klimasensible Landwirtschaft  
D1 Stärkung der bestehenden Kooperationen- und 
Beratungsstruktur / klimasensible Landwirtschaft / 
Runder Tisch
D2 Umstellung auf klimaoptimierte Produktionsab-
läufe im MKL-Gebiet
D3 Gebietsangepasste Landwirtschaft in weiten 
Landschaftsräumen bzw. mit bedeutsamen 
Kaltluftvolumenströmen
D4 Betreiben von Klimafürsorge durch die 
Landwirtschaft
D5 Ausbau lokale Vermarktung + Vertrieb
Klimasensible Landwirtschaft im MKL-Gebiet: Betrof -
fene und Mitverursacherin des Klimawandels zugleich
Die Rolle der Landwirtschaft im Klimawandel ist auch 
im MKL-Gebiet eine doppelte: Sie ist gleichzeitig Ver -
ursacherin von klimarelevanten Emissionen wie auch 
Betroffene der Erderhitzung. Die entwickelten Maß-
nahmenschwerpunkte nehmen beide Perspektiven in 
den Blick. Sie betrachten zum einen, was die Landwirt-
schaft zur Stärkung der Klimatalente und einer klima -
sensiblen Entwicklung des Raumes beitragen kann und 
zum anderen, wie die Landwirtschaft in ihrer Anpas -
sung an den Klimawandel unterstützt werden kann. 
Eine Besonderheit des MKL-Raumes im Vergleich mit 
anderen Regionen ist die Virulenz und Experimen -
tierfreudigkeit der landwirtschaftlichen Akteure vor 
Ort. Seien es Betriebe, die sich schon jetzt aktiv um 
die Sicherung der Ressource Boden durch den akti -
ven Humusaufbau bemühen oder sich der regionalen 
Vermarktung ihrer Produkte widmen. Initiativen zum 
Aufbau Solidarischer Landwirtschaft (SoLaWi) beste-
hen ebenso wie Überlegungen zum Carbon Farming im 
Rhein-Sieg-Kreis oder die seit längerer Zeit bestehen -
den Aktivitäten des Vereins drunter & drüber zur Siche-
rung der Qualität des Grundwassers. Damit verfügt die 
Region über ein im regionalen Vergleich außergewöhn-
liches Potential, das sie befähigt, zu einem modellhaf -
ten Vorreiter in der Entwicklung einer klimasensiblen 
Landwirtschaft zu werden. Ein weiteres Best Practice 
zur Klimasensiblen Landwirtschaft aus Niedersachen 
ist das Modellvorhaben „KlimaAllianz Dorfentwicklung 
und Landwirtschaft“ 2022. Die vorgeschlagenen Maß-
nahmen nehmen sowohl die Stärkung der Klimatalente 
des Raumes als auch die Stärkung der klimasensiblen 
Weiterentwicklung der Landwirtschaft durch dialogori-
entierte und kooperative Schritte in den Blick. 
Ein bedeutendes Klimatalent des Raumes sind die 
nächtlich kühlenden Kaltluftvolumenströme, die durch 
den Erhalt großer, offener Landwirtschaftsflächen und 
deren klimasensible Bewirtschaftung gestärkt werden 
sollen (siehe Handlungsfeld B Klima-StadtLand-Rän -
der). Demgegenüber ist an den sich zukünftig neu 
entwickelnden Siedlungsrändern die Transformation 
der Landwirtschaft zu kühlenden Säumen unter Inte-
gration kleinteiligerer Landwirtschaftsformen (Pflück -
landschaften, Miet- und Gemeinschaftsgärten etc.) in 
Kombination mit schattenspendenden Gehölzpflan -
zungen das Ziel. 
Die Integration von Gehölzkulturen dient ebenso wie 
die Verstetigung des Humusaufbaus insgesamt der 
Die drei zentralen Handlungsfelder zur Stärkung einer klimasensiblen Landwirtschaft im MKL-Gebiet
Klimasensible Landwirt-
schaft voranbringen
Langfristiger Humusaufbau
Integration von Gehölzkulturen
Innovative Pflanzen-
und Düngeschutzmittel
Streifenbearbeitung
Regionale Markttage
Fruchtfolgenmanagement
Verkauf über Hofläden
Pflücklandschaften
Direktvertrieb an
lokale Supermärkte
Maßvolle Kopplung Nahrung + Energie
Klimaresiliente Getreide-
und Gemüsesorten
Einsatz von Software
bspw. LoRaWan Technologie
Klimafürsorge betreiben
Auf klimaoptimierte  
Produktionsabläufe umstellen
Lokale Vermarktung ausbauen

–   34   –
Klimafürsorge. Klimafürsorge ist ein zentraler Maß-
nahmenbereich, um die klimatischen Talente der Land-
wirtschaft selbst zu stärken. Weitere Ebenen sind die 
Optimierung der Produktionsabläufe und Betriebspro-
zesse auf ihre Klimawirksamkeit hin. Je nach betriebli -
chen Profilen und Rahmenbedingungen bestehen hier 
unterschiedliche Umsetzungsoptionen, zu denen bei -
spielsweise der Einsatz von trockenheitsbeständigeren 
Getreidesorten oder der Umstieg auf dürreresistente 
Feldfrüchte zählen können, sowie die Verringerung 
von C0
2-Emissionen durch optimierten Düngereinsatz. 
Diesen Prozess unterstützende digitale und technische 
Infrastrukturen sind als Teil der Gesamtstrategie für 
das MetroKlimaLAB in einem kooperativen Prozess zu 
entwickeln. 
Wesentliches Merkmal der Gesamtstrategie einer 
klimasensiblen Landwirtschaft ist ihr auf Freiwillig -
keit und weitere Stärkung der bestehenden Akti -
vitäten und Kooperationsstrukturen basierender, 
umsetzungsfreundlicher Charakter . Er zielt darauf ab, 
durch ein weiteres aktives Zusammenwirken verschie -
dener Akteure an einem modellhaften und übertrag -
baren Zukunftsprofil der Landwirtschaft zu arbeiten, 
zu dem jede:r einen Beitrag leisten und so zum/zur 
Klimalandwirt:in werden kann. 
Wünschenswert wäre, dass zum Teil einer Gesamt -
strategie Klimasensible Landwirtschaft das Erstellen 
einer C0
2-Bilanz der landwirtschaftlichen Aktivitäten 
für das MetroKlimaLAB als Teil der Modellregion wird. 
Aufbauend auf der Ermittlung von einzelbetrieblichen 
und deren Hochrechnen zu regionalen Einsparungs -
potentialen könnte so der modellhafte Beitrag des 
MKL-Raumes für die Entwicklung einer klimasensib -
len Landwirtschaft aufgezeigt werden und als Anreiz 
für andere Regionen dienen. Ergänzend ist die Einfüh -
rung von Anreizsystemen für die landwirtschaftlichen 
Betriebe (z. B. jährliche MKL-Auszeichnung eines Kli-
malandwirts) ein wichtiges Anreizinstrument.
Mögliche Förderprogramme für das Maßnahmenfeld D 
sind: Ackerbaustrategie 2035, Aktionsprogramm Natür-
licher Klimaschutz sowie nationale Förderprogramme 
BLE, u. a. Forschungs- und Innovationsprogramm „Kli-
maschutz in der Landwirtschaft“, Bundesprogramm zur 
Steigerung der Energieeffizienz und CO
2-Einsparung in 
Landwirtschaft und Gartenbau, Bundesprogramm Öko-
logischer Landbau.

–   35   –
Referenzprojekt Klimasensible Landwirtschaft (Modellvor-
haben „KlimaAllianz Dorfentwicklung und Landwirtschaft“ 
2022) (https://www.ml.niedersachsen.de/download/192562/
Handreichung_KlimaAllianz_Dorfentwicklung_und_Landwirt-
schaft.pdf)
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klimasensible Landwirtschaft
Weitere Akteure
an Mitwirkung interessierte Landwirt:innen; Landwirt-
schaftskammer Nordrheinwestfalen; Kreisbauernschaft 
Bonn Rhein-Sieg; Stiftung Rheinische Kulturlandschaft; 
Arbeitskreis Drunter und Drüber e. V.; Wissenschaftli-
che Einrichtungen
Klimawirksamkeit
Betrag zur weiteren Stärkung von Klimaanpassungs-
aktivitäten der Landwirtschaft und zur Erhöhung ihrer 
Klimaresilienz sowie ein Beitrag zur Reduzierung Land-
wirtschaftsinduzierter Treibhausgasemissionen
Lage (Gebietskörperschaft)
gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Siehe Handlungsfeld F
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt; Quick Win
Erforderliche Mittel
Finanzierung von Initialmaßnahmen zur Vernetzung 
der im Gebiet bereits aktiven, vielfältigen Akteurs (als 
Basis verschiedener Aktivitäten in Handlungsfeld
Prozessbegleitung Zielrahmen); Finanztopf Regional-
park (25.000 EUR)
Vorgehensweise
• Kooperative Erarbeitung 
eines Zielrahmenes für die 
Entwicklung einer klima-
sensiblen Landwirtschaft 
im MKL-Gebiet / Erfassen 
und Zusammentragen von 
Optionen und Hemmnissen 
einzelner Akteure
• Akteurswerkstatt „Klima-
landwirtschaft von Morgen“ 
(Quick Win)
• Entwicklung von Sektor 
übergreifenden Szenarien 
(Landwirtschaft, Wasser -
wirtschaft; Klimaanpassung) 
durch externe Büro und / 
oder Partner aus dem wis-
senschaftlichen Kontext
• Abklären möglicher wissen-
schaftlicher Kooperationen 
zum Erstellen einer CO
2-Kli-
mabilanz der Landwirtschaft 
für die Modellregion 
• Ermittlung der Klimaan -
passungspotentiale und 
Einsparpotentiale von Treib-
hausgasemissionen für die 
Region
• Einzelbetriebliche Beratung
D1 Stärkung der bestehenden Kooperatio-
nen- und Beratungsstruktur / klimasen-
sible Landwirtschaft / Runder Tisch
Kurzbeschreibung
Aufgabe ist die weitere Stärkung von bestehenden klimasensiblen Aktivi-
täten und deren Kooperationsstrukturen in Verbindung mit einer geziel-
ten Beratungsstruktur für klimasensible Landwirtschaft zur Stärkung der 
Klimatalente und zur Reduzierung der regionalen C02-Emissionen. Die 
umfasst den Aufbau einer Kooperationsstruktur in der Landwirtschaft  
und deren weiterer Ausbau durch Implantierung von Runden Tischen 
zur klimasensiblen Landwirtschaft. Ergänzt werden soll das durch den 
Aufbau von Beratungs- und Förderstrukturen. Ein erster Quick Win soll 
die Akteurswerkstatt „Klimalandwirtschaft von Morgen“ als Einführungs- 
und Austauschswerkstatt sein. 
Starterprojekt
Quick Win

–   36   –
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klimasensible Landwirtschaft
Weitere Akteure
an Mitwirkung interessierte Landwirt:innen; Landwirt-
schaftskammer NRW; Universitäten; Umweltämtern 
der drei Städte
Klimawirksamkeit
Die Maßnahme leistet sowohl einen Betrag zur 
Klimaanpassung der Landwirtschaft und zur 
Erhöhung ihrer Klimaresilienz als auch einen Bei-
trag zur Reduzierung Landwirtschaftsinduzierter 
Treibhausgasemissionen
Lage (Gebietskörperschaft)
Kooperationspartner im gesamten MKL-Gebiet auf 
Basis freiwilliger Mitwirkung
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Betriebliche Förderung: Förderprogramm Gemein-
schaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und 
des Küstenschutzes“ (GAK); Förderprogramm
Land- und Ernährungswirtschaft – Zukunftsfelder im 
Fokus
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
es besteht eine Wechselwirkung mit Maßnah-
mensteckbrief D3, wobei die Interessentenkreise 
unterschiedlich sein können; Kooperation mit wissen-
schaftlichen Einrichtungen ist anzustreben, jedoch 
nicht zwingend
Federführung
Arbeitskreis Drunter und Drüber e. V./ 
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
kurzfristig: Kommunikations- und 
Kooperationsstrategie 
mittelfristig: Testfelder / Pilotmaßnahmen
Erforderliche Mittel
Minimal: Initiierung des Kommunikationsprozesses 
und Zusammenbringen von interessierten Akteuren 
und Verstetigung; Siehe D5
Vorgehensweise
• Entwicklung von klimaop -
timierten Anbaustrategien 
und Produktionsabläufen 
mit den Landwirt:innen und 
beratendem Netzwerk
• Aufbau von Klimalabo-
ren + Projekten expe-
rimentierfreudiger 
Klimalandwirtschaft
• Versuchsflächen/Testfelder/
Monitoring/Schaffung von 
Anreizstrukturen
D2 Umstellung auf klimaoptimierte 
Produktionsabläufe im MKL-Gebiet
Kurzbeschreibung
Die Maßnahme zielt auf die kooperative Entwicklung von Bausteinen für 
gebietsspezifische, klimaoptimierte Produktionsabläufe (z. B. Fruchtfol-
genmanagement, Streifenbearbeitung; Anbau klimaresilienter Getreide- 
und Gemüsesorten, Einsatz innovativer Pflanzenschutzmittel und 
Dünger) ab. Zu prüfen ist der gebietsbezogener Einsatz von Software-
Systemen zur Stärkung einer klimaoptimierten Produktion (z. B. Imple-
mentierung von LoRaWAN-basierten Sensornetzen).

–   37   –
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klimasensible Landwirtschaft
Weitere Akteure
Landwirt:innen innerhalb der betroffenen Gebiets-
kulisse; Arbeitskreis Drunter & Drüber e. V.; Wissen-
schaftliche Beratung 
Klimawirksamkeit
Erhalt und Stärkung der Kaltluftvolumenströme als 
zentrales Klimatalent des MKL-Raumes 
Lage (Gebietskörperschaft)
Schwerpunktbereich Kaltluftvolumenströme (siehe 
Karte)
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
In Abhängigkeit vom identifizierten Handlungsrahmen 
Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Förderpro-
gramme für Anpassung von Produktionsweisen durch 
die landwirtschaftlichen Betriebe
(s. auch D 1, D 2 + D 4)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Funktionale Kopplung mit Klimasaumkonzepten 
(Pflücklandschaften, Miet- und Gemeinschaftsgärten. 
Solidarische Landwirtschaft – SoLaWi) im Übergang zu 
den Siedlungsrändern
Federführung
Interkommunales Projekt 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kurzfristig: Kommunikations- und 
Kooperationsstrategie 
Mittelfristig: Testfelder/Pilotmaßnahmen/Bilanzierung 
der Klimarelevanz
Erforderliche Mittel
Initiierung gebietsspezifischer Arbeitsgruppe als Unter-
gruppe des Runden Tisches 
Vorgehensweise
• kooperative Entwicklung 
von Anbaustrategien für 
Zonen mit bedeutenden 
Kaltluftvolumenströmen 
D3 Gebietsangepasste Landwirtschaft 
in weiten Landschaftsräumen bzw. mit 
bedeutsamen Kaltluftvolumenströmen
Kurzbeschreibung
Ziel der Maßnahme ist die Kopplung von Landwirtschafts- und Klima-
landschaftszielen zum Aufrechterhalten und Stärken von Klimatalenten 
des MKL-Raumes in einem aktiven, durch die MKL-Koordinationstelle 
(Landschaftsagentur) initiierten dialogischen Prozess.

–   38   –
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klimasensible Landwirtschaft
Weitere Akteure
an Mitwirkung interessierte Landwirt:innen; Landwirt-
schaftskammer Nordrheinwestfalen; Kreisbauernschaft 
Bonn Rhein-Sieg; Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
Klimawirksamkeit
Stärkung der Böden als Kohlenstoffspeicher durch 
Erhalt bzw. Stärkung der Kohlenstoffvorräte insbeson-
dere durch Humusaufbau auf landwirtschaftlichen 
Flächen; Erhöhung von standorttypischen Humus-
gehalten; Verschattung; Bindung von Feuchtigkeit; 
Erhöhung der Dürrresistenz und Verdunstung; Aufbau 
von standortverträglichen Gehölzstrukturen: Carbon 
Farming 
Lage (Gebietskörperschaft)
Kooperationspartner im gesamtes MKL-Gebiet auf 
Basis freiwilliger Mitwirkung
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz; Sponso-
ring durch Verbände ; ANK Maschinen und Geräten 
zur Stärkung der natürlichen Bodenfunktionen in 
Agrarlandschaften
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
siehe Maßnahmenfelder erneuerbare Energien + 
Bodenmanagement
Federführung
Arbeitskreis Drunter und Drüber e. V./ 
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kurzfristig: Kommunikations- und Kooperationsstrate-
gie + Toolbox
Mittelfristig: Testfelder/Pilotmaßnahmen + Monitoring 
Erforderliche Mittel
Initiierung von Zusammenkünften interessierter Perso-
nen; Entwicklung Toolkit; Aufbau Beratung; Mitfinan-
zierung Initialmaßnahmen; Preis MKL-Klimawirt:in
Vorgehensweise
• Aufzeigen der Integration 
klimafürsorglicher Maß-
nahmen in die landwirt -
schaftliche Produktion 
(z. B. Humusaufbau der 
Böden; Integration von 
Gehölzstrukturen/-kultu -
ren; maßvolle Kopplung 
von Nahrungsmittel- und 
Energieproduktion)
• Entwicklung einer entspre-
chenden Toolbox/eines 
Handlungsleitfadens
• Aufbau von Kommunikati -
ons- und Beratungsformen
• Implementierung und 
Monitoring
• Evaluation
• Schaffung von 
Anreizsystemen
D4 Betreiben von Klimafürsorge durch die 
Landwirtschaft
Kurzbeschreibung
Ziel der Maßnahme ist die kooperative Entwicklung eines regiona -
len, landwirtschaftsintegriertem Klimafürsorgekonzeptes mit der For -
mulierung eines gemeinschaftlich angestrebten Zielrahmens für das 
MetroKlimaLAB.

–   39   –
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Klimasensible Landwirtschaft
Weitere Akteure
Interessierte Landwirte; interessierte Läden und 
Supermärkte; Regionalwert AG Rheinland; Initiative 
Heimische Landwirtschaft; Wirtschaftsförderung
Klimawirksamkeit
Vermeidung langer Transportwege; bei Orientierung 
der Ernährung an regionalen und saisonalen Produk-
ten kann der Energieeinsatz der Nahrungsmittelpro-
duktion (Gewächshäuser, Transportwege) reduziert 
werden und damit die THG-Emissionen
Lage (Gebietskörperschaft)
Kooperationspartner im gesamtes MKL-Gebiet und 
den angrenzenden Städten und Gemeinden
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Betriebliche Förderung: 
Förderprogramm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesse-
rung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK)
Förderprogramm Land- und Ernährungswirtschaft – 
Zukunftsfelder im Fokus
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
Ernährungsstrategie MKL (z. B. öffentliche Kantinen) 
und urbanes Gärtnern als Begleitmaßnahmen, um 
Zusammenhang von Klimawandel und Ernährungsge-
wohnheiten im Alltag erfahrbar zu machen
Federführung
Region Köln/Bonn e. V./Arbeitskreis Drunter und Drüber 
e. V./Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kommunikations- und Kooperationsstrategie kurzfristig 
+ Testfelder/Pilotmaßnahmen mittelfristig
Erforderliche Mittel
Finanzierung von Initialmaßnahmen zur 
Akteursvernetzung 
Vorgehensweise
• Weitere Entwicklung und 
Aufbau einer regionalen 
Vermarktungsstrategie unter 
Einbeziehung von inter -
essierten Landwirt:innen 
sowie Läden und Super -
märkten in den Städten und 
Kommunen im Planungs-
raum und seinem näheren 
Umfeld
• Stärkung von Wochen-
märkten als Orte der 
Nahversorgung
• Stützung der Hofläden
• Kopplung mit Informati -
ons- und Kommunikati -
onswerkzeugen (regionale 
Einkaufsführer, Flyer, Apps)
• regionales Branding der 
Produkte
• Initial: Zusammenführen 
interessierter Akteure
D5 Ausbau lokale Vermarktung + Vertrieb
Kurzbeschreibung
Die Maßnahme zielt auf eine strategische Förderung des Direktvertriebs 
von im Planungsraum erzeugten Nahrungsmitteln über lokale Verkaufs-
stellen / Supermärkte in Verbindung mit weiteren Formen der lokalen 
Vermarktung wie der Etablierung regionaler Markttage, dem Ausbau von 
Pflücklandschaften sowie der Vermarktung über Hofläden. Insgesamt ist 
damit die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten anzustreben.

–   40   –
Maßnahmenfeld E Wasser + Boden + Energie im Kreislauf Bewirtschaften  
Landschaft ist nicht Kulisse. Wir leben mit und von 
ihr und sind über vielfältige stoffliche Austauschpro-
zesse mit ihr verwoben. Zirkulär Wirtschaften richtet 
den Fokus auf einen klimaresilienten Umgang mit den 
Materialströmen als Talente im Raum. Es zielt darauf, 
die Materialprozesse so zu gestalten, dass sie Auswir -
kungen und Belastungen des Klimawandels abmildern 
und zugleich die Fähigkeit zur Regeneration/sich zu 
erholen gestärkt wird. Zielsetzung ist eine nachhaltige 
und fürsorgliche Gestaltung der Stoffströme im Gebiet, 
bei dem das Überschreiten von Belastungsgrenzen als 
Beitrag zur Klimavorsorge vermieden wird. Die Res-
sourcen des Raumes wie Boden, Wasser, Kaltluft, Stoffe 
und Energien werden geschont und neue gewonnen. 
Zirkuläres Wirtschaften erfordert eine Vision und eine 
sehr gute Zusammenarbeit der Akteure. Ähnlich wie 
bei den nature-based-Solutions zielt ein solcher Ansatz 
darauf, die spezifischen Materialströme eines Raumes 
als ein Talent zu verstehen, das es zu entwickeln gilt. 
Ansatzpunkte für zirkuläres Bewirtschaften lassen sich 
im Großen wie im Kleinen finden. Am Anfang geht es 
um ein gemeinsames Verständnis davon, was die spe -
zifischen Stoffströme des Metroklima-LABs sind, die 
erhalten bleiben sollten oder die Talente zur Verbes -
serung haben. Um jeden Stoffstrom herum versam -
meln sich stets verschiedene Akteure. Nur durch deren 
Zusammenwirken lassen sich Verbesserungen errei-
chen. Daher werden dialogorientierte Planungsverfah-
ren und Kommunikationsplattformen wichtig. 
Die Maßnahmen für die Bereiche Wasser, Boden und 
Energie im Kreislauf Bewirtschaften sind: 
E1 Modellvorhaben Klarwassernutzung für die land-
wirtschaftliche Bewässerung
E2 Aufbau eines zirkulären Bodenmanagements als 
Beitrag zum Klimaschutz / Runder Tisch
E3 Wiedereinbau Bodenaushub zur Landschaftsgestal-
tung / Reliefverstärkung / Aufwertung Autobahntrog 
+ Rekultivierungsflächen Landwirtschaft sowie Abfla-
chung Kiesseen
E4 Koop-Bauhof Boden & Kies als Ort für eine klima-
schonende Ressourcennutzung
E5 Standortkonzept für Freiflächen-Photovoltaik
E6 Floating PV Niederkassler See & Stockemer See
E7 Implementierung Mikro-Kraft-Wärmekopplungen 
im Landwirtschafts- und Freizeitbereich
Die einzelnen Teilbereiche werden nachfolgend, vor 
den jeweiligen Maßnahmen, mit Kurztexten zu den 
Themen Zirkuläre Wasserwirtschaft (S. 40), Zirkuläre 
Bodenbewirtschaftung (S. 43) und Erneuerbare Ener -
gien (S. 47) eingeführt.
Zirkuläre Wasserwirtschaft
Beim Wassermanagement ist das erklärte Ziel, den 
Landschaftswasserhaushalt proaktiv zu stabilisieren 
und die natürliche Wasserbilanz wiederherzustellen, 
um auch perspektivisch ausreichend Wasser für alle 
Nutzer:innen zur Verfügung zu haben. Hier greifen viele 
Maßnahmen ineinander . Die Fähigkeit des Bodens, 
Wasser zu halten, wird durch eine klimaangepasste 
Bewirtschaftungsweise gestärkt, auch der durchgän -
gige Aufbau von optimierten Bewässerungsmethoden, 
unterstützt durch digitale Infrastrukturen, soll wesent-
lich dazu beitragen. 
Zu einem wegweisenden und übertragbaren Modell -
vorhaben soll der Einsatz von Klarwasser aus den Klär -
werken in der Landwirtschaft werden. Das anfallende 
Abwasser aus den angrenzenden Siedlungsräumen soll 
als Potential genutzt werden, um die landwirtschaftli-
chen Flächen zu bewässern und zeitgleich das Wasser 
in der Region zu halten.
Aktuell wird das Merkblatt DWA-M 1200 „Anwendung 
der Wasserwiederverwendung für landwirtschaftliche 
und urbane Zwecke“ erarbeitet. Im Teil 3 des Merk -
blattes „Verwertung von Klarwasser für die Bewässe -
rung in Landwirtschaft, Gartenbau und Grünflächen“ 
werden die Anforderungen konkretisiert. Die Grund -
lage ist die im Mai 2020 in Kraft getretene EU-Verord -
nung 2020/741 über Mindestanforderungen an die 
Wasserwiederverwendung. 
Folgende Maßnahmen werden weiter zu konkretisie -
ren sein:
• Klärwerke mit 4. Reinigungsstufe  
Bei den Klärwerken Wahn und Niederkassel soll 
eine zusätzliche 4. Reinigungsstufe eingebaut 
werden. Somit übernehmen diese die Rolle des 
Klarwasserproduzenten im Wasserkreislauf. 
• Zuleitungssystem landwirtschaftliche Bewässe-
rung 
An das jeweilige Klärwerk soll in enger Abstim-
mung mit den Landwirt:innen ein Leitungssystem 
angeschlossen werden. Dieses befördert mit 
Pumpen das Klarwasser in den Landschaftsraum 
und stellt es der Landwirtschaft auf den Flächen 
zur Bewässerung zur Verfügung. Die Verteilung 
des Klarwassers kann durch Verträge mit den 
Landwirt:innen geregelt werden. Die Entnahme 
sollte gemessen werden, sodass die Nutzung 
nachvollziehbar und berechenbar ist. Das System 
ist insofern flexibel, als dass je nach Fruchtfolge 
und Notwendigkeit zur Beregnung die Entnahme-
mengen variieren können. Somit ist auch für die 
Abnehmer:innen sichergestellt, dass sie nur für 
das jeweils verwendete Klarwasser zahlen. Der 
Preis für Klarwasser liegt deutlich unterhalb des 
Frischwasserpreises.

–   41   –
• Zuleitungsraum Klarwasser 
Vor Ort soll auf derselben Fläche durch (intel-
ligente und ressourcenschonende) effiziente 
Bewässerungssysteme wie Tröpfchenbewässerung 
oder weitere Beregnungsanlagen das Wasser in 
die landwirtschaftliche Nutzfläche eingebracht 
werden. Dazu werden Sensoren- und Steuerungs-
elemente verwendet, die je nach Feuchtegrad des 
Bodens sowie Regen- und Temperaturvorhersage 
die Beregnungsanlagen automatisch an- und 
ausschalten. Die Regelung wird vorzugsweise 
von Landwirt:innen und der Kläranlagenleitung 
digital überwacht. Die Anlagen sollen so konzipiert 
werden, dass sie möglichst gegen Vandalismus 
geschützt sind. 
Durch das in Maßnahme E1 Modellvorhaben Klarwas -
sernutzung für die landwirtschaftliche Bewässerung 
vorgeschlagene System wird der lokale Wasserkreis-
lauf gestärkt und aufgezeigt, wie eine Umsetzung eines 
ersten Pilotprojektes erfolgen kann. Aus dem Grund -
wasser entnommenes Wasser wird nach Nutzung als 
Trink- und Brauchwasser auf derselben Fläche wieder 
in Form von Bewässerungssystemen in die landwirt -
schaftlichen Nutzflächen eingebracht. Ein Teil verdun -
stet und trägt zur Kühlung bei, der andere versickert 
und führt zur Grundwasserneubildung. Als zusätzlicher 
positiver Effekt ist davon auszugehen, dass durch die 
Bewässerungssysteme mit Klarwasser die privaten 
Grundwasserentnahmen stark zurückgehen werden. 
Durch den verbesserten Wasserhaushalt, der Dürre-
monate besser überbrückt, kann auch die Düngung 
gezielter eingesetzt werden und Düngermengen opti -
miert werden. Hierdurch werden Kosten gespart, die 
für die zusätzliche Bewässerung anfallen. Die Erhöhung 
der Produktion hilft ebenfalls, die Kosten der Bewässe-
rung mehr als auszugleichen. 
Visualisierung der klimasensiblen Landwirtschaft mit Modellvorhaben Klarwasserzuleitung aus einem Klärwerk mit 4. Reinigungsstufe

–   42   –
Vorgehensweise
• Ausschreibung und Vergabe 
einer Machbarkeitsstudie 
• Mengenermittlung/Defini-
tion eines Zuleitungsraumes
• Einführung 4. 
Reinigungsstufe 
• Modellhafte Konzeption 
und Implementierung eines 
ober- oder unterirdischen 
Zuleitungssystems
• Standort- und kulturbezo-
gene Sondierung geeigneter 
Bewässerungssysteme 
• Durchführung einer 
Testphase
• Kosten-Nutzen-Analyse
E1 Modellvorhaben Klarwassernutzung 
für die landwirtschaftliche Bewässerung
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Stadtwerke Köln; Boden- und Wasserverband; Land-
wirtschaft; Wissenschaftliche Begleitung
Klimawirksamkeit
Wiederherstellung der natürlichen Wasserbilanz
Lage (Gebietskörperschaft)
Modellprojekt Stadt Köln (Klärwerk Wahn) 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
progres.nrw; Förderprogramm Forschungs- und 
Entwicklungsvorhaben sowie Maßnahmen zum 
Technologie- und Wissenstransfer in der ökologischen 
Land- und Lebensmittelwirtschaft
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Stadt Köln
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt; Kurz- bis mittelfristig; Quick Win
Erforderliche Mittel
Machbarkeitsstudie 100.000 EUR; Mittel für die 
Umsetzung
Kurzbeschreibung
Der Landschaftswasserhaushalt soll proaktiv stabilisiert und die natürli-
che Wasserbilanz wiederhergestellt werden, auch um perspektivisch aus-
reichend Wasser zur Verfügung zu haben. Zu einem wegweisenden und 
übertragbaren Modellvorhaben soll der Einsatz von Klarwasser aus den 
Klärwerken in der Landwirtschaft werden. Das anfallende Abwasser aus 
den angrenzenden Siedlungsräumen soll als Potential genutzt werden, um 
die landwirtschaftlichen Flächen zu bewässern und zeitgleich das Wasser in 
der Region zu halten. Hierzu werden mehrere Teilschritte benötigt, bis es zu 
einer Umsetzung des Modellvorhabens an einem Standort kommen kann. 
Zunächst soll in einer Machbarkeitsstudie (Quick Win) geprüft werden, 
wie durch den Einbau einer 4. Reinigungsstufe im Klärwerk Wahn eine 
Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen möglich ist. Wesentliche 
Bestandteile der Machbarkeitsstudie sind: 
• Mengenermittlung des potentiellen Klarwassers
• Bedarf an Bewässerung
• Effektivstes und nachhaltigstes Bewässerungssystem ermitteln
• Potentielle Abnehmer des Klarwassers 
• Finanzielle Bedingungen zur Abnahme
• Was passiert bei Nichtbenutzung
Im zweiten Schritt soll aufbauend auf den Ergebnissen der Machbarkeits-
studie im Zuge eines Modellvorhabens in einem Klärwerk die 4. Reinigungsstufe eingebaut werden, damit das Wasser 
eine ausreichende Qualität aufweist, um zur Bewässerung der Landwirtschaft genutzt werden zu können. Das Klärwerk 
Wahn bietet sich auf Grund der Nähe zum Gebiet und den topographischen Gegebenheiten als Modellvorhaben für die 
Region an. Aus dem Modellvorhaben in Wahn soll eine Übertragbarkeit auf andere Klärwerke möglich sein. 
In einem dritten Schritt soll an das Klärwerk Wahn in enger Abstimmung mit den Landwirt:innen ein Leitungssy -
stem angeschlossen werden. Dieses befördert mit Pumpen das Klarwasser in den Landschaftsraum und stellt es der 
Landwirtschaft auf den Flächen zur Bewässerung zur Verfügung. Hinzu kommt das Etablieren von intelligenten und 
ressourcenschonenden Bewässerungssystemen, wie Tropfbewässerung oder Beregnungsanlagen, zum Einbringen 
des Klarwassers in die landwirtschaftliche Nutzfläche. Nutzung und Wartung sind im Einvernehmen mit Behörden 
abzustimmen.
Die Übertragbarkeit auf andere Klärwerke ist nach einer Kosten-Nutzen-Analyse des ersten Pilotprojekts zu prüfen. 
Anpassungen in Planung und Nutzung sind nach den Erfahrungen evtl. notwendig. Mit dem Modellprojekt wird ein 
Best Practice für die gesamte Region aufgestellt mit Übertragbarkeit auch über das MKL-Gebiet hinweg.
Starterprojekt
Quick Win

–   43   –
Maßnahmenfeld E Wasser + Boden + Energie im Kreislauf Bewirtschaften  
Zirkuläre Bodenbewirtschaftung
Auch der Umgang mit Boden kann die Klimabilanz 
eines Raumes wesentlich beeinflussen. Eine stär -
kere Kreislaufführung von Baustoffen im Rahmen der 
ak tuell diskutierten Bauwende fängt schon bei einem 
konsequenten Bodenaushubmanagement, der Qualifi-
zierung der Böden und dem lokalen Wiedereinbau im 
Sinne des „Circular Soil“-Prinzips an. Die Kiese sind Mas-
senrohstoffe, die der Fluss herbeigeschafft hat. Diese 
Geschichte an den Kiesentnahmestellen erfahrbar zu 
machen, kann ein sinnlicher Beitrag zur Extraktionsge-
schichte des Raumes sein (siehe auch Maßnahmenfeld 
C). Und was kommt nach dem Kies? Kann es heißen, 
zusammen mit den Abbauunternehmen neue Talente 
(und Geschäftsfelder) für ein Bodenmanagement vor 
Ort zu entwickeln? Sind im Gebiet mit den ansässigen 
Kieswerken bereits Know-How und Aufbereitungstech-
niken in diesem Feld vorhanden, die für die Gestal -
tung dieses Zukunftsfeldes genutzt werden kann? Und 
wie kann ein fürsorglicher Umgang mit der Ressource 
Boden auch im Alltag der Bewohner spürbar werden? 
Im Maßnahmenfeld Boden zirkulär bewirtschaften 
werden dafür Maßnahmen vorgeschlagen. 
• Wiedereinbau Bodenaushub zur Landschafts-
gestaltung: beispielsweise Reliefverstärkungen, 
Flachufer, modellierter Südhang Autobahntrog 
mit PV 
Eine systematische Erfassung und Klassifizie-
rung des Bodenaushubs bildet die Grundlage für 
den konsequenten Wiedereinbau im Gebiet zur 
Schaffung von Synergien mit anderen Vorhaben 
der Landschaftsqualifizierung. Hier zählen Boden-
modellierungen zur Inszenierung von Ausblicken 
auf den Rhein oder auch die nutzerfreundlichere 
Abflachung der Seeufer und Schaffung von 
Flachwasserzonen oder perspektivisch eine land-
schaftsskulpturale Einbindung der 2034 immer 
noch nicht realisierten Rheinspange in ihrem östli-
chen Teil nach Wiederaustritt aus der Troglage.
• Koop-Bauhof Boden & Kies 
Um ein effizientes, lokales Bodenmanagement 
umzusetzen, wird auf einer Restfläche bei Nieder-
kassel ein Koop-Bauhof Boden & Kies geschaffen. 
Dieser in Kooperation von Kommunen, Kies- und 
Bauunternehmen bewirtschaftete Hof bietet 
nötige Lagerflächen, um eine lokale Kreislauf-
wirtschaft Boden zu realisieren, die anfallenden 
Aushub und Bedarf in der Region flexibel mana-
gen kann.
Flächendeckende bodenschonende Bewirtschaftungs -
weisen, um den Humusvorrat im Boden und die Boden-
feuchte zu fördern und auf Dürreperioden besser 
vorbereitet zu sein, bilden weitere Maßnahmen zur 
Anpassung an den Klimawandel (siehe hierzu auch D4 
Betreiben von Klimafürsorge durch die Landwirtschaft).
Grundlage für alle Maßnahmen ist eine grundsätzliche 
Verständigung über eine Etablierung eines solchen 
Konzeptansatzes als Teil der modellhaften und über -
tragbaren Maßnahmenansätze.
Referenzprojekt Boden im Kreislauf 
bewirtschaften 
Das Circular Soil Konzept der Boku Wien fördert eine 
nachhaltige Verwendung von wertvollen Bodenres -
sourcen. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft wird Boden -
aushub von Großbaustellen getestet, aufbereitet und 
als hochwertiges Pflanzsubstrat mit gesteigerter Was-
serspeicherfähigkeit und Strukturstabilität wieder 
vor Ort eingesetzt. Das Circular Soil Konzept wird in 
Zusammenarbeit mit maßgeschneiderter Baulogi -
stik weiterentwickelt (https://boku.ac.at/baunat/iblb/
arbeitsgruppen/nature-based-solutions/circular-soil).

–   44   –
Vorgehensweise
• Akteurswerkstatt „zirkuläres 
Bodenmanagement“ (Quick 
Win)
• Vermittlung von State of the 
Art und Best Practice
• Sondierung Handlungsoptio-
nen im MKL-Gebiet
• perspektivisch: Erfassung 
möglicher Bodenaushub -
massen auf Grundlage der 
geplanten Siedlungs- und 
Infrastrukturprojekte
• Entwicklung einer Kon -
zeption des Bodens als 
Ressource und Rohstoff-
quelle / Kieswerke als 
Kooperationspartner
• Thema als Aufgabe des MKLs 
deutlich machen, Innovati -
ons- und Modellcharakter 
der Herangehensweise sicht -
bar machen
• Mitwirkung von boden -
relevanten Akteuren 
(Landwirt:innen, Kiesun -
ternehmen, Wirtschafts-
förderung der Städte im 
MKL-Gebiet) und Zusam-
menbringen mit Vordenkern 
(Bauhaus Earth; IFEU Heidel-
berg; Circular-Soil-Konzept -
entwickler etc.)
E2 Aufbau eines zirkulären Bodenma-
nagements als Beitrag zum Klimaschutz / 
Runder Tisch
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Kiesabbauunternehmen; Projektentwickler; Innovative 
Institute und Unternehmen aus Bereich Boden
Klimawirksamkeit
Beitrag zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft mit dem 
Ziel der Ressourceneinsparung und der Entwicklung 
zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle, Innovation 
im Umgang mit der Ressource Boden zur Steigerung 
der Klimaresilienz und Senkung der CO
2-Emissionen 
durch Vermeidung von Transportwegen; Ressour-
censchutz; Klimaoptimierter Umgang mit Boden als 
Rohstoff zur Ressourcenschonung, Ressourceneffizienz 
und zum Klimaschutz
Lage (Gebietskörperschaft)
gesamtes MKL-Gebiet 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Wirtschaftsförderung NRW; Förderprogramm
GreenEconomy.IN.NRW – Innovationen in Umwelt-
wirtschaft; Circular Economy und Klimaanpassung
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Region Köln/Bonn e. V. /Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kurzfristige Impulssetzung; Quick Win; Mittelfristige 
Implementierung der Strategie
Erforderliche Mittel
Prozessinitialisierung + Verstetigung der Kommu-
nikation; Startermaßnahmen über Finanzbudget 
Landschaftsagentur
Kurzbeschreibung
Ziel ist die Entwicklung einer Konzeption Circular Soil für das MKL-
Gebiet unter besonderer Berücksichtigung von anstehenden Siedlungs- 
und Infrastrukturvorhaben, das für einen klimasensiblem Umgang mit 
Boden als Ressource steht. Zentrale Komponente ist eine Wiederein -
baukonzeption für vor Ort abzutragende Böden, ggf. in Kombination mit 
der gezielten Aufwertung der Böden vor dem Wiedereinbau z. B. auf 
Rekultivierungsflächen. 
Startpunkt der Maßnahme ist die Entwicklung einer Klimasensiblen 
Bodenmanagement-Strategie, im Sinne eines BodenLABs, zur Sensibi -
lisierung, mit dem Boden als Ressource im MKL-Raum. Zentrale Start -
punkte sind hier ein Runder Tisch in Kombination mit Fachforum/
Fachworkshop Die Ressource Boden im Klimawandel neu denken.
Quick Win
Referenzprojekt Boden im Kreislauf bewirtschaften 
In der Studie Bodenaushubmassen als Rohstoff -
quelle des IFEU Heidelberg (2022) im Auftrag Lan -
desanstalt für Umwelt Baden-Württemberg wurde 
untersucht, ob und in welchem Umfang die Nutzung 
von Bodenaushub als Rohstoff zur Ressourcenscho-
nung, Ressourceneffizienz und zum Klimaschutz 
beitragen kann. 
Die Einstufung der gewonnenen Materialien als 
primärer Rohstoff aus sekundären Quellen wird 
aufgezeigt und auf die Möglichkeit, dass die Mate-
rialien nicht den Regelungen der Ersatzbaustoffe 
unterliegen.
(https://www.ifeu.de/projekt/
bodenaushubmassen-als-rohstoffquelle)

–   45   –
Vorgehensweise
• Sondierung möglicher 
Projekte und Partner mit 
Innovationswillen
• Kooperation mit Kieswerk -
betreibern und Umwelt- und 
Naturschutz
• Projekt- und 
Prozesskonzeption
E3 Wiedereinbau Bodenaushub zur 
Landschaftsgestaltung / Reliefverstär-
kung / Aufwertung Autobahntrog + 
Rekultivierungsflächen Landwirtschaft 
sowie Abflachung Kiesseen
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Kiesabbauunternehmen; Projektentwickler; Garten- 
und Landschaftsbau; Wissenschaftliche Begleitung
Klimawirksamkeit
Vermeidung von Transport und Deponierung; Ressour-
censchonung; Senkung Bedarf primärer Baustoffe
Lage (Gebietskörperschaft)
Gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz
Förderprogramm; GreenEconomy.IN.NRW – Innova-
tionen in Umweltwirtschaft, Circular Economy und 
Klimaanpassung
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
E4
Federführung
Region Köln/Bonn e. V./Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Mittelfristig bis längerfristig in Abhängigkeit von poten-
tiellen Projektorten
Erforderliche Mittel
Mittel für Innovation für im Projekt bezogenen Res-
sourcen- und Baumanagement + Initiierung von 
Kreislaufprozessen
Entwicklung kühler Kiesseen in Kopplung mit einer klimasensiblen Bodenmanagement-Strategie und Wiedereinbau Bodenaushub zur Landschaftsgestaltung: bei-
spielsweise Reliefverstärkungen, Flachufer
Kurzbeschreibung
Bei dieser Maßnahme handelt es sich um ein Pilotvorhaben zur Sti -
mulierung des regionalen Wiedereinbaus von Böden als Teil der Ein -
führung eines regionalen klimasensiblen Bodenmanagements in 
Verbindung mit anstehenden Bau- und Rekultivierungsvorhaben sowie 
Kopplung des regionalen Bodenmanagements mit laufenden Rekulti -
vierungsmaßnahmen bzw. der weitere Qualifizierung bereits rekulti -
vierter Kiesabbaustandorte unter klimatischen, ökologischen und ggf. 
Freizeitgesichtspunkten

–   46   –
Vorgehensweise
• Thematik im Rahmen des 
Runden Tisches einführen
• Best-Practice-Referenzen 
vorstellen
• Konzeptaufruf regionale 
Materialbörse starten
• Standortklärung Lagerplatz 
Materialien und Erdstoffe
• weitere Kooperationspartner 
suchen
• zirkuläre Bauweisen bei Bau-
prozessen der öffentlichen 
Hand berücksichtigen 
E4 Koop-Bauhof Boden & Kies als Ort für 
eine klimaschonende Ressourcennutzung
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Institutionen und Initiativen aus dem Bereich; Re-Use 
und Bauwende in der Region; Kiesabbauunternehmen; 
Bauunternehmen 
Klimawirksamkeit
Ressourcenschonung und Reduktion CO
2-Emissionen 
durch den Bausektor; Reduzierung Deponie- und 
Transportaufwand; Energieeinsparung
Lage (Gebietskörperschaft)
Vorschlag: Standort Troisdorf; ggf. Suche nach 
Alternativstandorten
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Umweltförderung DBU; Business Angels
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Region Köln/Bonn e. V.
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
kurz-bis mittelfristig; Verstetigung und Ausbau
Erforderliche Mittel
Bereitstellung Standort; Imitierung von ersten 
Kreislaufprozessen
Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Kurzbeschreibung
Die Maßnahme zielt auf die Einrichtung eines lokalen Bauhofs zur 
Förderung der lokalen Kreislaufwirtschaft für Baumaterialien in 
Zusammenarbeit mit Initiativen, Institutionen, Kommunen, Kies- und 
Bauunternehmen, Investoren. Weitergehendes Ziel wäre der Aufbau 
eines Kooperationsforums „Kies und lokale Baustoffe im Kreis“ bzw. 
einer Börse für regionale Sekundärbaustoff, anknüpfend an im Gebiet 
mit dem Kiesabbau vorhandene Baustoffexpertise. Hier ergeben sich 
innovative Impulse für den Wandel von einer extraktiven hin zu einer 
Kreislauf orientierten Ressourcennutzung im äußerst klimarelevanten 
Baustoffsektor.

–   47   –
Maßnahmenfeld E Wasser + Boden + Energie im Kreislauf Bewirtschaften  
Erneuerbare Energien 
Ein weiterer Baustein des zirkulären Wirtschaftens ist 
der Ausbau der erneuerbaren Energien, die bislang 
im Projektgebiet noch eine vergleichsweise unterge-
ordnete Rolle spielen. Die Zielsetzung des Ausbaus 
formulieren alle drei beteiligten Kommunen in ihren 
Konzepten zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung. 
Räumliche Konkretisierungen zur Integration von 
Anlagen in den Landschaftsraum sind bislang jedoch 
nicht erfolgt. Schließt man Windenergieanlagen auf -
grund der Nähe zum Flughafen aus, ergeben sich nach 
einer ersten Einschätzung insbesondere zwei Ansatz -
punkte zur Stärkung und Diversifizierung erneuerbarer 
Energieformen:
• das Potential für Freiflächen-Photovoltaik an 
Infrastrukturtrassen (EEG-Privilegierung), land-
wirtschaftlichen Dachflächen und in begrenztem 
Umfang auch Agri-Photovoltaik sowie 
• das Potential für Free-Floating-Photovoltaik auf 
Seen
und ergänzend dazu die Nutzung von Abwärme und 
Mikro-Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung.
Referenzprojekte Fachbeitrag PV für die Stadt 
Bonn 
Im Zuge des Bonner Freiraumplans wurde für die 
gesamte Stadtfläche der Stadt Bonn der Fachbeitrag PV 
erarbeitet. Dieses Photovoltaik-Konzept betrachtet den 
Ausbau der enereuerbaren Energien aus freiraumpla -
nerischer Sicht, um zum gesteuerten und landschafts -
bildverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien 
betragen zu können. (Quelle: Fachbeitrag PV für die 
Stadt Bonn (bgmr Landschaftsarchitekten GmbH))
Photovoltaik-Konzept Stadt Bonn zum gesteuerten und landschaftsbildverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien (Quelle: Fachbeitrag PV für die Stadt Bonn 
(bgmr Landschaftsarchitekten GmbH))

–   48   –
Vorgehensweise
• Umsetzung von 3 
„Mikroenergie“-Projekten
• Durchführung einer 
Freiraum- und Agri-PV-
Potentialanalyse für diese 
Flächenkulisse und Beratung 
der Flächeneigentümer 
(Quick Win)
• Flankierend: Auswertung 
der Solardachkataster des 
LANUV und des Rhein-Sieg-
Kreises als Grundlage für 
die Beratung von Land-
wirtschaftsbetrieben und 
Freizeiteinrichtungen
E5 Standortkonzept für Freiflächen-
Photovoltaik
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Energieagentur Rhein-Sieg; Netzbetreiber; PV-Entwick-
ler; Landwirtschaft
Klimawirksamkeit
Unter der Annahme, dass auf den ausgewiesenen 
Flächen PV-Anlagen errichtet werden, kann in den 
kommenden Jahren entsprechend der eingespeisten 
Leistung CO
2 eingespart werden. 
Lage (Gebietskörperschaft)
Schwerpunktraum östliche Bahn- und Gewerbe-
spange; Köln, Troisdorf
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Umsetzung: EEG-Förderung 
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Interkommunales Projekt unter der Federführung der 
Stadt Köln 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Analyse 2025; Quick Win; Umsetzung fortlaufend
Erforderliche Mittel
Konzepterstellung (40.000 EUR)
Agro-Photovoltaikanlage Heggelbach in Baden-Württemberg, deutschland. Forschungsanlage (Bild: Asurnipal, cc BY-SA 4.0)
Kurzbeschreibung
Um den Klimazielen des Bundes gerecht zu werden, sollen auch im MKL-
Gebiet Flächen für Erneuerbare Energien ausgewiesen werden. Auf -
grund der Nähe zum Flughafen sind Windkraftanlagen ausgeschlossen, 
entsprechend sind in diesem Raum Freiflächen-Photovoltaik (PV) vor -
zusehen. Unter Berücksichtigung der Klimatischen Funktion des Land -
schaftsraumes sollten die großen Innenbereiche freigehalten werden 
und sich PV-Anlangen zu den Rändern, besonders den infrastrukturvor -
geprägten Rändern, hin orientieren. Im Sinne des Flächensparen sollten 
die Bereiche von PV-Anlagen multicodiert genutzt werden. Hierfür bieten 
sich Agri-PV-Anlagen an, welche in verschiedenen Ausführungen Energie 
erzeugen und gleichzeitig einen Großteil der landwirtschaftlichen Fläche 
in der Bewirtschaftung belassen. 
Hierzu soll ein Standortkonzept mit einer Potentialanalyse für PV durch-
geführt werden, um eine Landschaftsraumverträgliche Entwicklung steu-
ern zu können. Hierbei sollen auch die Fragen „Was braucht der Raum an 
Energie?“ und „Wieviel Energiegewinnung ist verträglich?“ gestellt und 
beantwortet werden. 
Als Quick Win werden hier erste Kleinsolaranlagen vorgeschlagen. In 
jeder Gebietskörperschaft sollte ein „Mikroenergie“-Projekt umgesetzt 
werden. Dies kann von einer PV-Anlage auf einem Gebäudedach über 
einer PV-Anlage auf dem Dach einer Bushaltestelle bis hin zur solarbe -
triebenen Ladestation für E-Mobilität sein. 
Quick Win

–   49   –
Vorgehensweise
• Ermittlung des Potentials für 
und Implementierung von 
Floating-PV
E6 Floating PV Niederkassler See & 
Stockemer See
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Energieagentur Rhein-Sieg; Netzbetreiber; PV-Entwick-
ler; Kiesunternehmen
Klimawirksamkeit
Einsparung von CO
2 durch die Energiegewinnung aus 
Erneuerbaren Energien 
Lage (Gebietskörperschaft)
Niederkassel
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
K. A.
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
-
Federführung
Stadt Niederkassel
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
In Abhängigkeit mit der Seenentwicklung
Erforderliche Mittel
Planungs- & Investitionskosten für PV-Anlage
Beispiel Habitecutre (© AgenceTer) Ausschnitt Handlungskonzept (Legende siehe Seite 58)
Kurzbeschreibung
In Abstimmung mit den Kiesunternehmen und der Naturschutzbehörde 
ist zu prüfen, ob der Niederkassler See und der Stockemer See sich als 
Solarseen mit schwimmenden Solarflächen (Floating-PV) eignen. Nega-
tiveffekte gegenüber ökologisch wertvollen Entwicklungsbereichen sind 
hierbei auszuschließen und die technischen Anlagen (Solarflächen/Lei -
tungstrassen/Gebäudeinfrastruktur) sollten als landschaftsintegrierte 
Bauwerke möglichst raumsparend und klug verortet werden.
Starterprojekt
Quick Win

–   50   –
Vorgehensweise
• Ermittlung des quantitativen 
Potentials und potentieller 
Standorte von Mikro-KWK-
Anlagen (mit einer Leistung < 
6 kWel); 
• Implementierungsstrategie 
als Baustein Gesamtstrategie 
MKL Erneuerbare Energien
• Schaffung von 
Beratungsangeboten
E7 Implementierung Mikro-Kraft-
Wärmekopplungen im Landwirtschafts- 
und Freizeitbereich
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften
Weitere Akteure
Lokale Energieerzeuger; Stadtverwaltungen
Klimawirksamkeit
Die Neuinstallation von Mikro-KWK-Anlagen zur 
Strom- und Wärmeproduktion ist ein bislang nicht 
ausgeschöpfter Baustein zur Reduktion der Treibhaus-
gasemissionen im MKL-Gebiet
Lage (Gebietskörperschaft)
MKL-Gebiet 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
progres.nrw
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
https://www.niederkassel.de/wp-content/uploads/
Integriertes-Klimaschutzkonzept-Niederkassel_final.
pdf
Federführung
Jeweilige Stadtwerke; Koordinierung durch 
Landschaftsagentur 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Mittel- bis Langfristig
Erforderliche Mittel
k. A.
Kurzbeschreibung
Der Ausbau der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung durch Mikro-Anlagen 
stellt einen bisher nicht aktiv ausgeschöpften Baustein zur Verbesserung 
der Klimabilanz im MKL-Gebiet dar . Hier ist in Bezug auf die landschaft-
liche Prägung des Projektraumes die Implementierung von Mikro-KWK-
Anlagen (mit einer Leistung < 6 kWel) im Bereich von landwirtschaftlichen 
und Freizeiteinrichtungen gezielt zu sondieren und zu aktivieren. Hierzu 
gehört auch die Bereitstellung von Beratungsangeboten.

–   51   –
Maßnahmenfeld F Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB 
Einen klimaresilienten Landschaftsraum zu entwickeln 
gelingt nur, wenn die vielen Akteure (Ortsvertretun -
gen, zahlreiche Initiativen, Vereine und Verbände, wie 
Region Köln-Bonn e. V., Wasser- und Bodenverbände, 
Landwirtschaft und Landwirtschaftskammer, Kiesab -
bau, Abwasserbetriebe und weitere Raumakteure) als 
Landschaftsmacher:innen einbezogen werden, allen 
voran die Landwirt:innen im Gebiet. Entsprechend 
brauchte es eine übergeordnete Koordinationsstelle, 
welche (strategische) Ziele und Maßnahmen koor -
diniert, weiterentwickelt und umsetzt – auch, wenn 
zunächst nur beschränkte finanzielle und personelle 
Ressourcen verfügbar sind. Um schnellstmöglich hand-
lungsfähig zu sein, wird vorgeschlagen, eine soge-
nannte Landschaftsagentur zu gründen. Diese agiert 
als Koordinierungsstelle in Vertretung des Zusam -
menschlusses der Kommunen und Städte Troisdorf, 
Niederkassel und Köln. Diese Koordinationsstelle des 
MetroKlimaLAB wird im Folgenden als Landschaft -
sagentur bezeichnet, um ihren Handlungsauftrag zu 
verdeutlichen. Die Landschaftsagentur soll auf beste-
henden Strukturen aufgebaut werden (z. B. Köln & 
rechtsrheinische Nachbarn) und wird als Verstetigung 
und Ausbau der bisher erfolgreich etablierten inter -
kommunalen Koopera tionsstrukturen verstanden. Sie 
dient dazu, regionale Kompetenz und lokales Wissen 
bestmöglich nutzen zu können. Gleichzeitig werden die 
jeweiligen Verwaltungen der einzelnen Städte durch 
die Bündelung der Umsetzung und Organisation in 
der Landschaftsagentur entlastet. Der Aufbau und die 
Verstetigung der Landschaftsagentur als Koordinati -
onsstelle sollte Unterschieden in den personellen und 
finanziellen Spielräumen der beteiligten Partner Rech-
nung tragen und nach pragmatischen und kreativen 
Lösungen suchen, um die Schwungmasse der bishe -
rigen erfolgreichen und bundesweit schon jetzt bei -
spielhaften Kooperation zur weiteren Konkretisierung 
und Umsetzung der Ergebnisse des MetroKlimaLABs 
zu nutzen. Dabei sind neben projektbezogenen Teilfrei-
stellungen von Mitarbeiter:innen auch die Unterstüt -
zung durch externe Fachleute mittels Werkaufträgen 
explizit zu berücksichtigen. Dem Aufbau eines konti -
nuierlichen Kommunikationsprozesses nach innen und 
nach außen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. 
Die Landschaftsagentur ist dafür verantwortlich, erste 
Maßnahmen umzusetzen (Quick Wins), Starterpro-
jekte ins Lebens zu rufen, den Kommunikationsprozess 
über die zukünftigen Maßnahmenfelder zu gestalten 
und zusammen mit den vielen Akteuren eine Land -
schaftscharta aufzustellen. Sollte sich in Zukunft für die 
Organisationsform Regionalpark entschieden werden, 
kann die Landschaftsagentur als Geschäftsstelle einge-
setzt werden. 
Maßnahmen
F1 Landschaftsagentur (Koordinierungsstelle) 
MetroKlimaLAB
F2 Landschaftscharta MetroKlimaLAB
F3 Etablieren wiederkehrender Kommunikations- und 
Kooperationsforen/-werkzeuge – Runde Tische
F4 Einrichtung Ökokonto (interkommunal/kommunal)
F5 Organisationsform Regionalpark MetroKlimaLAB
Landschaftsagentur als Koordinierungsstelle
Unabhängig von der Organisationsform bedarf es einer 
Geschäftsstelle, die die operativen Aufgaben der Koor-
dination und Umsetzung übernimmt. Im kommunalen 
Alltagsgeschäft können die zusätzlichen Aufgaben nicht 
immer mit der ausreichenden Stringenz vorangetrie -
ben werden. 
Die Landschaftsagentur ist dafür zuständig, über einen 
längeren Zeitraum die interkommunalen Projekte vor -
zubereiten, die Abstimmungen zu begleiten und die 
Planungen voranzutreiben. Weitere Aufgaben sind 
die Akquise von Fördermitteln und die Öffentlich -
keitsarbeit. Eine besondere Aktivität ist der jährlich 
stattfindende Landschaftstag MetroKlimaLAB, in dem 
die Projekte der Klimaresilienz vorgestellt werden. 
Die Landschaftsagentur kann bei der Gründung eines 
Regionalparks diesen als Geschäftsstelle leiten.
In Abhängigkeit zu den Kompetenzen und Aufgaben 
des Regionalparks (z. B. Zweckverband) kann die Land-
schaftsagentur auch das operative Geschäft der Projek-
tumsetzung übernehmen. Damit werden vor allem die 
Kommunen entlastet. 
Kommunikation und Branding der Marke MetroKli-
maLAB sind eine der zentralen Stellschrauben, um die 
regionale Entwicklung auf den Weg zu bringen. Die 
Landschaftsagentur bereitet dieses Branding mit vor 
und setzt es um. 
Runde Tische
Durch das Einführen offener und regelmäßig wiederkeh-
render Kommunikationsforen, von denen Runde Tische 
den Anfang bilden, kann die Etablierung von Koopera-
tionen zwischen Landschaftsmacher:innen, insbeson -
dere den Landwirt:innen, Projektentwickler:innen, 
Bewohner:innen und Naturschützer:innen, die Fort -
führung darstellen.

–   52   –
Regionalpark als Dachmarke 
Es wird als zukünftiges Format der Regionalpark vor -
geschlagen. Der Regionalpark ist eine Art ‚Dachmarke‘ 
der regionalen Zusammenarbeit, die offen ist für alle, 
die die gemeinsamen Ziele verfolgen. Hierbei handelt 
es sich um ein Format, welches in den kommenden 
Jahren durch die Landschaftsagentur zu entwickeln und 
vorzubereiten ist. Es bildet keine zwingende Grund -
lage für den Landschafstraum MetroKlimaLAB, jedoch 
zeigen Beispiele aus Berlin und Brandenburg, dass die 
Organisationsform des Regionalparks sehr erfolgreich 
funktioniert (https://www.regionalparks-brandenburg-
berlin.de/; vgl. auch das KORG-Netzwerk – Konferenz 
der Regionalparks und Grünen Ringe (https://www.
korg-deutschland.de/)).
Der Regionalpark sollte fortlaufend durch die ver -
schiedenen Fachverwaltungen Naturschutz, Was -
serwirtschaft, Klimaanpassung, Landwirtschaft, 
Stadtentwicklung, Tourismus, Wirtschaftsförderung 
begleitet und beraten werden und in einzelnen Pro-
jekten auch mit wissenschaftlichen Institutionen der 
Region kooperieren. 
Die Aufgaben des Regionalparks sind u. a. die kontinu-
ierliche Weiterentwicklung der Ziele und Handlungs -
felder des MetroKlimaLABs aus dem Jahr 2024. Das 
Format des Regionalparks dient damit der Verstetigung.
Die Organisationform eines Regionalparks kann unter -
schiedlich erfolgen. Die Bestimmung der Organisa-
tionsform ist abhängig von den Zielen und Aufgaben, die 
der Regionalpark übernehmen soll (von der Gesamtko-
ordination der Region über die Öffentlichkeitsarbeit bis 
zur baulichen Umsetzung von Maßnahmen). Organisa-
tionstrukturen können sein: 
• Verein auf kommunaler Ebene (vergleichbar mit 
dem Verein Region Köln/Bonn e. V.) 
• Kommunale Arbeitsgemeinschaft (Schwerpunkt 
Abstimmung von interkommunalen Planungen) 
entsprechend dem Gesetz über kommunale 
Gemeinschaftsarbeit (GkG NRW)
• Zweckverband (mit Aufgaben der Umsetzung 
von kommunalen Aufgaben) entsprechend dem 
Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit 
(GkG NRW)
Weitere Formen wie z. B. analog den regionalen Wirt -
schaftsfördergesellschaften können in Frage kommen. 
Die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Organisa-
tionsformen für die interkommunale Zusammenarbeit 
sollten im Rahmen einer Machbarkeitsstudie detail -
lierter untersucht werden, damit eine Entscheidungs -
grundlage vorliegt.

–   53   –
Vorgehensweise
• Klärung Bereitstellung der 
personellen Kapazitäten 
durch die Städte und den 
Landkreis
• Entwicklung Aufgabenprofil/
Arbeitsprogramm
• Absicherung der 
Grundfinanzierung 
• Feierliche Eröffnung der 
Landschaftsagentur 
• Initiierung der ersten Star -
terprojekte und Erreichung 
erster Quick Wins
• Begleitung des 
Landschaftschartaprozesses
• Optional: Gründung Regio-
nalpark und Besetzung 
der Geschäftsstelle durch 
Landschaftsagentur 
Kurzbeschreibung
Die Landschaftsagentur ist dafür zuständig, über einen längeren Zeit -
raum die interkommunalen Projekte vorzubereiten, die Abstimmungen 
zu begleiten, die Planungen voranzutreiben sowie die Akquise von För-
dermitteln und die Öffentlichkeitsarbeit (z. B. der jährliche Landschafts-
tag MetroKlimaLAB). Dabei übernimmt die Landschaftsagentur eine 
kommunalübergreifende Koordinierungsstelle für den Landschafts-
raum und vertritt die drei Städte. Durch die Bildung einer interkommu-
nalen Koordinierungseinheit wird trotz eingeschränkter finanzieller und 
personeller Spielräume eine Fortführung und ein schrittweiser Ausbau 
der bisherigen interkommunalen Kooperation in die Wege geleitet als 
Grundvoraussetzung für die Implementierung eines modellhaften und 
übertragbaren Ansatzes einer klimaoptimierten Raumentwicklung aus 
der Landschaft heraus.
Ein wesentlicher Baustein in den ersten zwei Jahren wird die Land -
schaftscharta sein (siehe Maßnahme F2). Dieser Prozess soll durch die 
Landschaftsagentur angestoßen und begleitet werden. 
Es bietet sich an bei der personellen Besetzung auf bestehende Struk -
turen (wie z. B. Fachverwaltungen oder Köln & rechtsrheinische Nach-
barn) zurückzugreifen. Hier sind verschiedene Optionen möglich: 
Federführung durch eine Kommune; Besetzung durch eine Person aus 
einer der Verwaltungen; externe Vergabe (über Werkverträge) oder 
Teilfreistellung von Personen mit einem festen Stundenkontingent. 
Sofern ein Regionalpark gegründet werden sollte, soll die Landschafts-
agentur als Geschäftsstelle von diesem eingesetzt werden.
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB
Weitere Akteure
Region Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis
Klimawirksamkeit
Direkte Wirkung durch Forcieren der Implementa-
tion von Maßnahmenfeldern mit indirekter Wirkung 
– durch effizienten und abgestimmten Einsatz der 
Mittel, Beschleunigung der Umsetzung von Maßnah-
men, Breitenwirkung und koordinierte Umsetzung von 
kommunalübergreifenden Maßnahmen
Lage (Gebietskörperschaft)
Gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Interkommunale Zusammenarbeit
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
F2 
Federführung
Zusammenschluss der Kommunen des MKL
(bis eine Regionalparkorganisation MKL die Aufgaben 
übernimmt)
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Starterprojekt; fortlaufend 
Erforderliche Mittel
Kommunale Umlage; Teilfreistellungen von beste-
henden Stellen; punktuelle Mittel zur Vergabe von 
Aufträgen
F1 Landschaftsagentur (Koordinie-
rungsstelle) MetroKlimaLAB
Starterprojekt

–   54   –
Vorgehensweise
• Entwicklung Aufgabenprofil 
• Begleitung und Durchfüh-
rung durch Landschafts-
agentur in Kooperation mit 
städtischen Verwaltungen 
der MKL-Region
• Optional: Beauftragung Fach-
büro inkl. Partizipation 
• Erarbeitung der Land-
schaftscharta in enger 
Abstimmung und Austausch 
mit den Akteuren der Region 
• Feierliche Ratifizierung der 
Charta 
• Nach ca. 5 Jahren: Evalua-
tion und Fortschreibung inkl. 
Handlungskonzept MKL 
Kurzbeschreibung
Mit einer Landschaftscharta wird eine Positionierung der Region für 
bestimmte Ziele in Bezug auf die Entwicklung der Region MKL auf -
gestellt, diskutiert und schließlich in einem festlichen Akt mit Unter -
schrift ratifiziert werden. Die Landschaftscharta ist die Legitimation 
für das Handeln auf der lokalen Ebene. Ein Best Practice aus NRW ist 
die Charta Grüne Infrastruktur Metropole Ruhr, welche als Leitbild und 
politische Absichtserklärung für die zukünftige Entwicklung dient (vgl. 
https://www.rvr .ruhr/themen/oekologie-umwelt/gruene-infrastruktur/
charta-gruene-infrastruktur/). 
Mit dem vorliegenden Konzept wurde bereits ein erster Schritt getan. 
Dieser bedarf der Abstimmung und des Austausches mit den Akteuren 
in der Region, sodass die Landschaftscharta auf allen Ebenen mitgetra-
gen wird. 
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB
Weitere Akteure
Region Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis
Klimawirksamkeit
Indirekte Wirkung – durch effizienten und abgestimm-
ten Einsatz der Mittel in der Folge
Lage (Gebietskörperschaft)
Gesamtes MKL-Gebiet 
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Nationale Projekte der Stadtentwicklung (BBSR)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
F1
Federführung
Landschaftsagentur 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
2025 Vorbereitung; 2026 Ratifizierung der Land-
schaftscharta; Quick Win
Erforderliche Mittel
120.000 EUR
F2 Landschaftscharta MetroKlimaLAB 
Quick Win

–   55   –
Vorgehensweise
• Weiterentwicklung des 
Ansatzes der Runden Tische, 
insbesondere Schärfung der 
thematischen Ausrichtung 
• Ansprache der Interessierten 
• Durchführung Gründungs-
veranstaltung als Auftakt 
• Konzeptionierung der 
Themen und Bearbeitung
• Bei Bedarf: Beauftragung von 
vertiefende Gutachten und 
Konzepte (über Förderung)
Kurzbeschreibung
Runde Tische sind themenspezifische, offene und regelmäßig wie-
derkehrende Kommunikationsforen mit dem Ziel, Kooperationen zwi -
schen Landschaftsmacher:innen, insbesondere den Landwirt:innen, 
Projektentwickler:innen, Bewohner:innen und Naturschützer:innen, zu 
schaffen. Die Leitung und Organisation dieser Runden Tische liegt bei 
der Landschaftsagentur . 
Grundprinzip ist, dass bei einer solchen Kooperation die Entwicklung 
von Maßnahmen durch eine Kommunikation auf Augenhöhe und die 
Herleitung von Lösungsansätzen in kooperativen Verfahren und länger-
fristigen, intensiven Kommunikationsprozessen erfolgen kann. Es wird 
vorgeschlagen, dass die Runden Tische mit ihrer Fachexpertise kommu-
nale Beschlüsse unter der Federführung der Landschaftsagentur vorbe-
reiten, sodass eine Umsetzung gesichert werden kann.
Vorgeschlagen werden zunächst drei Thementische: 
• Klimasensible Landwirtschaft und Klarwasser
• Klima-StadtLand-Ränder und Ökokonto
• Kühle Kiesseen und Bodenmanagement
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB
Weitere Akteure
Region Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis
Klimawirksamkeit
Indirekte Wirkung – durch Ideenentwicklung und 
Herstellung der Machbarkeit von Projekten mit 
Klimawirksamkeit, Beschleunigung der Umsetzung, 
Breitenwirkung
Lage (Gebietskörperschaft)
Gesamtes MKL-Gebiet bzw. Teilkulissen in Abhängig-
keit von Themenstellung
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
In Abhängigkeit von der thematischen 
Schwerpunktsetzung: 
Bundesprogramm Biologische Vielfalt; EFRE Klimaan-
passung NRW; EFRE-Programm Grüne Infrastruktur; 
Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung 
(Informations- und Bildungsarbeit); Umweltschutzför-
derung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
F1 und F2/F3 
Federführung
Landschaftsagentur MKL für die organisatorische 
Unterstützung 
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Etablierung kurzfristig; mehrjährige 
Durchführungsphase 
Erforderliche Mittel
Ehrenamtliche Tätigkeiten; Ggf. Mittel für 
Fachgutachten/Konzeptentwicklung 
F3 Etablieren wiederkehrender Kommu-
nikations- und Kooperationsforen/ 
-werkzeuge – Runde Tische

–   56   –
Vorgehensweise
• Verständigung der 3 Städte 
zur Erstellung eines inter -
kommunalen Ökokontos, 
ansonsten kommunale Sam-
melausgleichsmaßnahmen
• Entwicklung Struktur des 
Flächenpools/Ökokontos 
• Identifizierung 
von Leitprojekten/
Schlüsselmaßnahmen 
• Priorisierung von Maßnah-
men (z. B. Klimasaum)
• Konkretisierung der 
Planungen 
• Umsetzung der Maßnahmen
• Refinanzierung durch 
Eingriffsverursacher:innen
Kurzbeschreibung
Das Ökokonto dient der Bereitstellung von Ausgleichsflächen und deren 
Koordinierung, es stellt somit einen kommunalübergreifenden Flächen-
pool dar . Durch die verschiedenen Eingriffe in Natur und Landschaft  
(z. B. Siedlungserweiterung, Bau der Stadtbahn, Umgehungsstraßen, 
Autobahn, Kiesabbau usw.) bedarf es umfangreicher Ausgleichs- und 
Kompensationsflächen. Anstelle des Gießkannenprinzips werden Ein -
zelmaßnahmen des Ausgleichs gebündelt und strategisch eingesetzt, 
um größere Leitprojekte des ökologischen Ausgleichs, der Klimaanpas-
sung und Landschaftsaufwertung umzusetzen. 
Dadurch kann z. B. die Finanzierung der Klima-StadtLand-Ränder (siehe 
Maßnahmen B1 bis B3) oder von ökologischen Aufwertungsmaßnah -
men gesichert werden. 
Zunächst bedarf es eines Gesamtkonzepts. In diesem werden Leitpro-
jekte identifiziert und überschlägig die Kompensationswirkung ermittelt 
(Flächenpool). Bei Bedarf können Eingriffsverursacher:innen aus diesem 
Flächenpool Maßnahmen (Ökopunkte) abbuchen. So ent wickeln sich 
sukzessive der Klima-StadtLand-Rand und andere Maßnahmen über 
das Ökokonto.
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB
Weitere Akteure
Region Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis
Klimawirksamkeit
Hoch, durch die breite Wirkung der Maßnahmen, z. B. 
Ausgleichsmaßnahmen am Siedlungsrand
Lage (Gebietskörperschaft)
Gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Keine für Erstellung/Konzeption; Maßnahmen des 
Ökokontos: Refinanzierung durch Eingriffsverursacher 
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
B1–B3; weitere Maßnahmen mit ökologischem 
Aufwertungspotential
Federführung
Arbeitsgruppe der drei Städte
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
Kurzfristige Vorbereitung; langfristige Laufzeit 
Erforderliche Mittel
80.000–120.000 EUR für Konzeption Ökokonto/Identi-
fizierung von Schlüsselmaßnahmen
F4 Einrichtung Ökokonto (interkommu-
nal/kommunal)

–   57   –
Kurzbeschreibung
Es wird als mittelfristig zu etablierendes Format die Bildung eines Regional-
parks vorgeschlagen. Der Regionalpark ist eine Art ‚Dachmarke‘ der regio-
nalen Zusammenarbeit, die offen ist für alle, die die gemeinsamen Ziele 
verfolgen. Hierbei handelt es sich um ein Format, welches in den kom-
menden Jahren durch die Landschaftsagentur entwickelt und vorbereitet 
werden kann, um einen Rahmen für die integrierte räumliche Entwicklung 
zu schaffen. Es bildet keine zwingende organisatorische Grundlage für den 
Landschafstraum MetroKlimaLAB, jedoch zeigen Beispiele aus Berlin und 
Brandenburg oder dem Leipziger Raum („Grüner Ring“), dass die Organi-
sationsform des Regionalparks sehr erfolgreich funktionieren und zu einer 
Integration und Bündelung der Ziele und Akteure erfolgreich beitragen 
kann (https://www.regionalparks-brandenburg-berlin.de/; https://gruen-
erring-leipzig.de/ und https://www.korg-deutschland.de/). Insbesondere 
durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure, nicht nur auf städti -
scher und politischer Ebene, sondern auch auf zivilgesellschaftlicher ist die 
Akzeptanz für die Finanzierung und Umsetzung von Maßnahmen deutlich 
höher als bei einer „Top-down-Planung“ mit einfacher Beteiligung. 
Die Organisationsform Regionalpark umfasst die Vollversammlung der 
Mitglieder des Regionalparks, Lenkungsgruppen und verschiedene 
Arbeitsgruppen (Runde Tische). Der Regionalpark wird in der operativen 
Arbeit von einer Geschäftsstelle – der Landschaftsagentur – unterstützt. 
Die Aufgaben des Regionalparks sind u. a. die kontinuierliche Weiterent-
wicklung der Ziele und Handlungsfelder des MetroKlimaLABs, die Vorbe-
reitung von Schlüsselprojekten und die Einbindung von Akteuren. Weitere 
Aufgaben sind die Akquise von Fördermitteln und Öffentlichkeitsarbeit 
sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ziele und Handlungsfel-
der des MetroKlimaLABs aus dem Jahr 2024. Das Format des Regional-
parks dient damit der Verstetigung.
Mitglieder des Regionalparks sollten sein: die Kommunen und Städte Troisdorf, Niederkassel und Köln mit ihren jewei-
ligen Ortsvertretungen, die Region Köln-Bonn e. V., zahlreiche (lokale) Initiativen, Vereine und Verbände, Wasser- und 
Bodenverbände, die Landwirtschaft, der Kiesabbau, die Abwasserbetriebe und weitere Raumakteure.
Um eine Entscheidungsgrundlage über die geeignete Organisationsform zu haben, sollte eine Machbarkeitsstudie 
zur Organisationsform und Managementstruktur erarbeitet werden. Die zentrale Frage ist dabei, ob der Regionalpark 
auch für die Umsetzung von Projekten zuständig ist, damit kommunale Aufgaben übernimmt und somit die Kom-
munen entlastet. Die Organisationform eines Regionalparks kann unterschiedlich erfolgen. Organisationstrukturen 
können sein: 
• Verein auf kommunaler Ebene (vergleichbar mit dem Verein Region Köln/Bonn e. V.) 
• Kommunale Arbeitsgemeinschaft (Schwerpunkt Abstimmung von interkommunalen Planungen) entsprechend 
dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit (GkG NRW)
• Zweckverband (mit Aufgaben der Umsetzung von kommunalen Aufgaben) entsprechend dem Gesetz über kom-
munale Gemeinschaftsarbeit (GkG NRW)
Vorgehensweise
• Interkommunale Verständi-
gung zur Erarbeitung eines 
Konzepts zur Organisations-
form und Managementstruk -
tur Regionalpark 
• Erarbeitung Leistungsbild
• Mittelbereitstellung/Akquise 
Fördermittel 
• Beauftragung Fachbüro mit 
Kompetenzen Organisation, 
Klimaanpassung und regio-
nale Entwicklung
• Erarbeitung des Konzepts mit 
begleitenden Workshops
• Fertigstellung Gutachten 
als Entscheidungsgrundlage 
mit Vor- und Nachteilen 
sowie Finanzierungsbedarf 
unterschiedlicher Orga-
nisationsformen und 
Managementstrukturen 
Handlungsfeld/Strategische Ziele
Aufbau Organisationsform/-struktur MetroKlimaLAB
Weitere Akteure
Region Köln/Bonn e. V.; Rhein-Sieg-Kreis
Klimawirksamkeit
Indirekte Wirkung – durch effizienten und abgestimm-
ten Einsatz der Mittel, Bündelung von Maßnahmen, 
Aktivierung weiterer Akteure, Breitenwirkung
Lage (Gebietskörperschaft)
Gesamtes MKL-Gebiet
Mögliche Förderfähigkeit & -zugänge
Kommunale Umlage in Höhe von 0,50/1,00 EUR je 
Einwohner:in im Verflechtungsraum MKL sowie För-
dermittel (Klimaanpassung, Struktur- und Wirtschafts-
förderung, akquirierte Projekte, Mittel des Landes)
Abhängigkeit zu anderen Maßnahmen
F1 
Federführung
Landschaftsagentur
Erwartete Umsetzungsdauer & Realisierungshorizont
mittel- bis langfristig 
Erforderliche Mittel
75.000–150.000 EUR jährlich
F5 Organisationsform Regionalpark 
MetroKlimaLAB

–   58   –
Legende zum Handlungskonzept

Anlage 4 - Vorabauszug TOP 4.1

1554 Zeichen

Geschäftsführung  
Unterausschuss Regionale 
Zusammenarbeit 
Herr Oster 
Telefon:  (0221) 221 32488 
E-Mail:  jan.oster@stadt-koeln.de 
Datum: 02.12.2024 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des 
Unterausschusses  Regionale Zusammenarbeit  vom 28.11.2024  
öffentlich 
4.1 METRO-KLIMA-LAB – ein interkommunales Projekt im Bundespro-
gramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel", hier: Pro-
jektergebnis und Beschluss über das weitere Vorgehen 
3434/2024 
SE Herr Götz bittet darum, die Vorlage ohne Votum zu behandeln. Er merkt an, dass 
die Vorlage nicht zu den Realitäten im Kölner Stadtgebiet passe. Er nennt als Bei-
spiele die Wohnbauentwicklung von Zündorf-Süd im Zusammenhang mit der Verlän-
gerung der Linie 7, die Darstellung der Mobilstationen, ebenfalls im Hinblick auf die Li-
nie 7 und das Fehlen des Wohnungsbauprojekts Wahn-West in den Plänen. Er bittet 
um Überarbeitung der Pläne 
 
SE Herr Frenzel schließt sich an und weist darauf hin, dass die Vorlage in Wider-
spruch zu verschiedenen Ratsbeschlüssen und der Regionalplanung stehe. Einige 
Planungen würden sich hier widersprechen, er bittet ebenfalls um Überarbeitung. 
 
Die Politik bittet für die weitere Beratung darum, die Anlage dahingehend zu überar-
beiten, die Pläne komplett anzubringen/wiederzugeben und die aktuellen Haltestellen 
darzustellen. 
 
Die Verwaltung nimmt die Bitte zur schriftlichen Beantwortung mit. 
 
Der Unterausschuss Regionale Zusammenarbeit behandelt die Vorlage ohne Votum. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

1806 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/151/2 
 
 
Vorlagen-Nummer 
3434/2024
Stand: 04.09.2025 
Sachstandsbericht  
METRO-KLIMA-LAB – ein interkommunales Projekt im Bundesprogramm zur 
"Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel", hier: Projektergebnis und 
Beschluss über das weitere Vorgehen 
Beschluss:  
Der Stadtentwicklungsausschuss 
 
1. nimmt die Resultate des interkommunalen Projekts METRO-KLIMA-LAB – ein Projekt im 
Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" –zur Kenntnis. 
 
2. beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit den Projektpartnern der Kooperation „Köln und 
rechtsrheinische Nachbarn (K&RN)“), den Städten Niederkassel und Troisdorf sowie dem 
Rhein-Sieg-Kreis, die Planung fortzusetzen und den Umsetzungsprozess aktiv zu beglei-
ten. 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Resultate wurden zur Kenntnis genommen und die Begleitung des Umsetzungsprozesses 
gemeinsam mit den Projektpartner*innen beschlossen. 
Im Rahmen eines Treffens der Steuerungsgruppe der Projektpartner*innen wurde beschlos-
sen, das weitere Vorgehen und die Zusammenarbeit über eine neue Kooperationsvereinba-
rung zu regeln und zu sichern. 
Die Kooperationsvereinbarung liegt derzeit der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, den be-
treffenden Bürgermeistern der Städte Niederkassel und Troisdorf und dem Landrat des Rhein-
Sieg-Kreises zur Unterschrift vor. 
Nächste Schritte: 
1. Thematische Runde Tische mit Akteur*innen und Expert*innen zum Austausch über 
den Umsetzungsprozess.

2 
 
2. Eruierung und Prüfung potentieller Fördermöglichkeiten zur Finanzierung einzelner 
Umsetzungsschritte. 
3. Regelmäßige Treffen der Steuerungsgruppe zum Austausch und Vorbereitung inhaltli-
chen Vorgehens. 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:

Beschlussvorlage Ausschuss

12711 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/151/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3434/2024 
Freigabedatum 
14.11.2024  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
METRO-KLIMA-LAB – ein interkommunales Projekt im Bundesprogramm zur 
"Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel", hier: Projektergebnis und 
Beschluss über das weitere Vorgehen  
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss 
 
1. nimmt die Resultate des interkommunalen Projekts METRO-KLIMA-LAB – ein Projekt im 
Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" –zur Kenntnis. 
 
2. beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit den Projektpartnern der Kooperation „Köln und 
rechtsrheinische Nachbarn (K&RN)“), den Städten Niederkassel und Troisdorf sowie dem 
Rhein-Sieg-Kreis, die Planung fortzusetzen und den Umsetzungsprozess aktiv zu beglei-
ten. 
 
 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 28.11.2024 
Unterausschuss Regionale Zusammenarbeit 28.11.2024 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 05.12.2024 
Stadtentwicklungsausschuss 05.12.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Im Januar 2021 veröffentlichte das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat den 
Projektaufruf „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Ziel dieses Programms ist, 
konzeptionelle und investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für den Klimaschutz und die 
Klimaanpassung zu fördern, um dadurch zur CO²-Minderung und Verbesserung des Klimas 
in urbanen Räumen beizutragen. Weiterhin" soll untersucht werden, inwiefern sich die Pro-
zesse und Ergebnisse der Projekte auf andere Räume übertragen lassen. Hierauf hatte sich 
die Kooperation „Köln und rechtsrheinische Nachbarn (K&RN)“ beworben (Beschluss über die 
Mitwirkung und zur Mittelbereitstellung, Vorlage Nr. 0512/2022). 
Eines der Förderprojekte in diesem Programm ist das METRO -KLIMA-LAB. (Mitteilung zur 
Information über den Zuwendungsbescheid, Vorlage Nr. 3585/2022). Das Projektgebiet ist 
Teil der Kooperation „Köln und rechtsrheinische Nachbarn“ (K&RN) und damit ein interkom-
munales Gemeinschaftsprojekt der Städte Köln, Troisdorf und Niederkassel, unterstützt durch 
den Rhein-Sieg-Kreis und die Region Köln/Bonn e.V. Das Projekt ist im Agglomerationskon-
zept sowie der Klimawandelvorsorgestrategie der Region Köln/Bonn e.V., verankert, welche 
den Untersuchungsraum als „Freiraumsystem mit multifunktionaler Ausgleichsfunktion“ defi-
nieren. Weiterhin ist das METRO -KLIMA-LAB ein Schlüsselprojekt der Stadtstrategie. Die 
Stadt Niederkassel übernahm stellvertretend für den südlichen Teilraum der Kooperation 
K&RN die Antragstellung und die organisatorische und finanzielle Abwicklung des Projektes 
(Sachstandsinformation K&RN inkl. Sachstand MKL Vorlage Nr. 1517/2024).  
Mit rund 47 km² ist das Projektgebiet (Anlage 1) einer der wichtigsten zusammenhängenden 
Freiräume entlang der Rheinschiene. Die umliegenden Kommunen sind einer hohen thermi-
schen Belastung ausgesetzt, für diese erfüllt der Bereich eine bedeutende Funktion als Frisch-
luftschneise und Kaltluftentstehungsgebiet. Insgesamt unterliegt das Untersuchungsgebiet 
gleichzeitig einem hohen Nutzungsdruck. Hierzu gehören verschiedene in Planung befindli-
che Siedlungs- und Verkehrsprojekte, die intensive landwirtschaftliche Nutzung, der Kiesab-
bau, die Trinkwassergewinnung sowie die Naherholung. Hier verfolgen die Projektpartner des 
Metro-Klima-Lab das Ziel, einen Perspektivwechsel zu vollziehen. Im Zentrum der Planung 
steht das Projektgebiet mit seinen Freiraumfunktionen. Vor diesem Hintergrund sind alle an-
deren Raumansprüche zu betrachten und zu bewerten.  
In dem Bewusstsein, dass wirkungsvolle Maßnahmen nicht an kommunalen Verwaltungs-
grenzen enden, erarbeiteten die Akteure dieses interkommunalen Projektes unter Beteiligung 
der betroffenen Eigentümer*innen, Expert*innen und wichtiger Akteur*innen aus dem Projekt-
gebiet ein Aktionsprogramm mit exemplarischen Maßnahmen zur klimatischen Qualifizierung 
des Raumes.

3 
Im Ergebnis sollen verschiedenste Maßnahmen zur klimawandelangepassten Weiterentwick-
lung des Raumes dessen klimatische Funktion mit Hilfe von nutzungsspezifischen Handlungs-
linien langfristig sichern. Für Planungen, die den Freiraum nutzen bzw. in Anspruch nehmen, 
werden qualitative Anforderungen formuliert, damit diese ihrerseits Beiträge zum Klimaschutz 
und Klimaanpassung leisten. Der mit Hilfe eines transdisziplinären Forschungsansatzes erar-
beitete „KlimaCheck“ überprüft die vorgeschlagenen Maßnahmen und ihre Teilprojekte und 
kommt zu einem positiven Ergebnis. Der KlimaCheck ist ein Planungsinstrument, das geeig-
net ist auf Projekte dieser Art übertragen zu werden. 
 
Ablauf des Prozesses METRO-KLIMA-LAB 
 
Januar 2021 Projektaufruf „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ 
13.09. 2022 Förderzusage seitens des BBSR (Fördermittelgeber) 
April/Mai 2023 Experten- und Akteursbeteiligung 
20.11.2023 Auftaktveranstaltung 
19.02.2024 Kolloquium I, Vorstellung der ersten Konzepte, Empfehlungen zur Weiterbe-
arbeitung 
27.05.2024 Kolloquium II, Auswahl des mit der letzten Phase des Konzeptes zu beauftra-
genden Büros: bgmr Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin 
11.09.2024 Workshop mit dem Büro bgmr 
14.10.2024 Abschlusskolloquium, Vorstellung der Ergebnisse 
Jan/Feb.2025 Abschlussveranstaltung (geplant) 
 
Beauftragte Büros: 
KlimaCheck und Moderation: Büro Infrastruktur und Umwelt Prof. Böhm und Partner, Darm-
stadt  
Planungsbüros: Agence Ter, Karlsruhe / bgmr Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin / LAND 
GmbH, Düsseldorf 
 
Ergebnisse des Projektes 
Das seitens des Büros bgmr Landschaftsarchitekten GmbH erarbeitete Entwicklungskonzept 
(Anlagen 2 und 3) mit zugehörigem Aktionsprogramm zum Metro-Klima-Lab benennt folgende 
sechs Maßnahmenfelder: 
Das Maßnahmenfeld A (Cooles Landschaftserleben) behandelt das Landschaftswegenetz, 
welches sich aus einen Verbund aus Hauptwegen, Verbindungswegen und weiteren kleintei-
ligen Wegen zusammensetzt. Mit Hilfe schattiger Kreuzungen, Baumalleen / Landschaftsal-
leen sowie Klimawäldchen soll durch die Ausgestaltung von sogenannten Klimakomfortwegen 
der Landschaftsraum zukünftig für alle Anwohnenden und Besuchenden erschlossen werden. 
Besondere Orte in der Landschaft, an den Seen, am Rhein ergänzen das Netz. Sie erhöhen 
die Erlebnisqualität und machen zugleich die Klimatalente des Raumes erfahrbar. 
 
Das Maßnahmenfeld B (Klima-StadtLand-Ränder) befasst sich mit der Verflechtung der 
Landschaft und den Siedlungsrändern. Hier soll das Potential genutzt werden, besonders von 
Hitze betroffenen Wohngebiete durch die Anlage von Klimasäumen Entlastung zu verschaffen 
bzw. auch durch die Anlage von Klimasäumen die definitive Siedlungsgrenze zu konstituieren. 
Diese Klimasäume sollen durch die Anlage von Versickerungsmulden und hochstämmigen 
Baumreihen für Kühlung am Tag sorgen sowie durch ausreichende Abstände in den Baum- 
und Gehölzstreifen die Kaltluftvolumenströme in der Nacht sicherstellen. 
 
Im Maßnahmenfeld C (Kühle Kiesseen) geht es um die übergreifende Qualifizierung der

4 
vorhandenen Kiesseen als „kühlende Perlen“ in der Landschaft in Abhängigkeit des jeweiligen 
Standortprofils und von den bestehenden Entwicklungsspielräumen. So besteht die Möglich-
keit, bereits als Naturschutzgebiete gewidmete Seen mit Hilfe von Informationsstehlen und 
Aussichtspunkten zu erzählenden Seen zu entwickeln, jedoch noch in Auskiesung befindliche 
Seen durch eine Gestaltung der Uferzugänge/-bereiche für ein zukünftiges Badeangebot vor-
zubereiten oder durch die Ausstattung mit üppigen, schattigen Gehölzstrukturen als Erfri-
schungsinseln in der weitläufigen Feldlandschaft zu entwickeln, um sie als besonderen Le-
bensraum von Tieren und Pflanzen zu qualifizieren. 
 
Das Maßnahmenfeld D (Stärkung klimasensible Landwirtschaft) würdigt den flächenmä-
ßig größten Player im Untersuchungsraum. Da die Landwirtschaft gleichzeitig Betroffene und 
Mitverursacherin des Klimawandels ist, ist das oberste Ziel eine weitere Stärkung der beste-
henden klimasensiblen Aktivitäten und deren Kooperationsstrukturen in Verbindung mit einer 
gezielten Beratungsstruktur für klimasensible Landwirtschaft. Eine Besonderheit des Unter-
suchungsraumes im Vergleich mit anderen Regionen ist die Experimentierfreudigkeit der 
landwirtschaftlichen Akteure vor Ort. Insofern ist davon auszugehen, dass die Akteure des 
Raumes klimaoptimierten Produktionsabläufen sowie einer gebietsangepassten Landwirt-
schaft offen gegenüberstehen. Auch der Ausbau lokaler Vermarktungs- und Vertriebsstruktu-
ren dürfte auf Umsetzungswillen stoßen. 
 
Im Maßnahmenfeld E (Wasser + Boden + Energie im Kreislauf bewirtschaften) setzt sich 
das Konzept mit ressourcenschonenden Kreisläufen für Wasser und Boden sowie mit erneu-
erbaren Energien auseinander. Durch den Einbau einer 4. Reinigungsstufe in den Klärwerken 
Wahn und Niederkassel beispielsweise übernähmen diese die Rolle des Klarwasserprodu-
zenten im Wasserkreislauf, wodurch das geklärte Wasser wiederum der Landwirtschaft zur 
Bewässerung zur Verfügung gestellt werden könnte, anstatt wie bisher das Wasser aus den 
Anlagen in den Rhein abzuleiten.  
 
Der regionale Wiedereinbau von Böden als Teil der Einführung eines regionalen klimasensib-
len Bodenmanagements in Verbindung mit anstehenden Bau- und Rekultivierungsvorhaben 
sowie die Kopplung des regionalen Bodenmanagements mit laufenden Rekultivierungsmaß-
nahmen bilden einen weiteren Baustein dieses Maßnahmenfeldes.  
 
Zusätzliche Potentiale bietet dieses Feld im Zusammenhang mit dem Ausbau der bislang un-
terrepräsentierten erneuerbaren Energien im Untersuchungsraum. Vorgeschlagen werden 
unter anderem Free-Floating-PV, Freiflächen-PV an Infrastrukturtrassen, auf landwirtschaftli-
chen Dachflächen und in begrenztem Umfang auch Agri-PV, ergänzend dazu die Nutzung 
von Abwärme und Mikro-Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung. 
 
Im Maßnahmenfeld F (Aufbau Organisationsstruktur MetroKlimaLAB) wird ein Vorschlag 
einer möglichen Organisations- und Kommunikationsstruktur zur Verstetigung und Umset-
zung des Konzepts gemacht. Die Fortsetzung der bestehenden Kooperation zur erfolgreichen 
Umsetzung des Konzeptes im Sinne der klimatischen Qualifizierung des Raumes ist dabei 
unerlässlich.  
 
Der parallel durch das Büro Infrastruktur und Umwelt Prof. Böhm und Partner erarbeitete Kli-
maCheck überprüft die vorgeschlagenen Maßnahmen und ihre Teilprojekte. Er kommt zu 
einem differenzierten Ergebnis. In der Gesamtschau würde die Umsetzung aller Maßnahmen 
zu einem positiven Ergebnis im Sinne der Ziele des Förderprogramms führen. Der transdis-
ziplinäre Forschungsansatz der Entwicklung eines KlimaChecks kann auf Projekte dieser Art 
übertragen werden.

5 
 
 
Weiteres Vorgehen 
Alle Projektbeteiligten beurteilen das Projekt METRO-KLIMA-LAB und seine Ergebnisse als 
erfolgreich und zukunftsweisend. Es zeigt innovative Planungsansätze für den Umgang mit 
Klimaschutz- und anpassungsbedarfen, es fördert die interkommunale Zusammenarbeit und 
Relevanz der Stadt -Umland-Beziehung. Auf dieser Grundlage könnte sich der Untersu-
chungsraum zukunftsweisend weiter entwickeln. Mit dem KlimaCheck hat es einen transdis-
ziplinären Forschungsansatz zur Einordnung der Entwicklung von Projekten aus dem Blick-
winkel der Landschafts- und Freiraumplanung hervorgebracht. Das Projekt wurde im Rahmen 
eines Fachbeitrags in der Fachzeitschrift PlanerIn 03/24 veröffentlicht, dies zeigt, dass es 
auch von der Fachwelt positiv wahrgenommen wird. Darüber hinaus wurde da s Projekt 
METRO-KLIMA-LAB als eines der 25 Best-Practice-Projekte aus über 200 Förderkommunen 
durch das BBSR ausgewählt.  
 
Die zur Umsetzung des Konzepts notwendigen Organisationsstrukturen, der Umsetzungspro-
zess selber sowie die hierfür notwendigen Finanzmittel müssen noch geklärt werden. Weiter-
hin wird geprüft, in wieweit weitere Fördermittel akquiriert werden können. Hierzu befinden 
sich die Projektpartner*innen im Austausch.  
Für Anfang 2025 eine Abschlussveranstaltung in Vorbereitung, in deren Rahmen die Projek-
tresultate allen im Vorfeld der Konzeption beteiligten Expert*innen, Akteur*innen vor Ort, po-
litischen Vertreter*innen sowie dem Fördermittelgeber präsentiert werden.  
Zum Abschluss des Förderprojektes ist ein Abschlussbericht zu fertigen, der den gesamten 
Prozess mit allen Zwischenstufen und Inhalten abbildet. 
 
 
Anlagen 
Anlage 1: Übersichtsplan Standort des Projekts 
Anlage 2: Entwicklungskonzept METRO-KLIMA-LAB  
Anlage 3: Maßnahmenplan / Handlungskonzept

Anlage 6 - BV Porz 30.01.2025 Auszug BP TOP 7.2 (3434_2024)

2835 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Herr Stäuder 
Telefon: (0221) 221-97327 
Fax:  (0221)  
E-Mail: Erik.Staeuder@Stadt-Koeln.de 
Datum: 31.01.2025 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Porz 
vom 30.01.2025 
öffentlich 
7.2 METRO-KLIMA-LAB – ein interkommunales Projekt i m Bundespro- 
gramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel", hier: Pro- 
jektergebnis und Beschluss über das weitere Vorgehen 
3434/2024 
Änderungsantrag der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen 
"METRO-KLIMA-LAB" 
AN/0155/2025 
I. Beschluss über den Änderungsantrag AN/0155/2025:  
Die Bezirksvertretung Porz empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss folgende Be- 
schlussfassung: 
1. weist die Resultate des interkommunalen Projekts METRO-KLIMA-LAB – ein Pro- 
jekt im Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" –im 
Stadtbezirk Porz zurück, da hierbei wesentliche Grundlagen wie der FNP, der Regio- 
nalplan, der ÖPNV-Bedarfsplan usw. außer Acht gelassen worden sind. So fehlt z.B 
die Endhaltestelle der Linie 7 in Zündorf, stattdessen ist ein Mobilitätshub 
auf der geplanten Trasse der Verlängerung der Linie 7 vorgeschlagen worden. Eben- 
falls ist das potentielle Baugebiet Wahn-West überplant worden, obwohl dort zeitgleich 
ein ebenfalls mit öffentlichen Mitteln gefördertes Bürgerbeteiligungsverfahren durchge- 
führt worden ist. Daher ist eine Überarbeitung 
mit den realen Gegebenheiten zu veranlassen. 
2. unverändert wie Vorlage. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig - bei Enthaltung der Stimmen von Herrn Hallmann (Die PARTEI) - zuge- 
stimmt . 
II. Beschluss über die geänderte Beschlussfassung: 
Der Stadtentwicklungsausschuss

1. weist die Resultate des interkommunalen Projekts METRO-KLIMA-LAB – ein 
Projekt im Bundesprogramm zur "Anpassung urbaner Räume an den Klimawan- 
del" –im Stadtbezirk Porz zurück, da hierbei wesentliche Grundlagen wie der 
FNP, der Regionalplan, der ÖPNV-Bedarfsplan usw. außer Acht gelassen wor- 
den sind. So fehlt z.B die Endhaltestelle der Linie 7 in Zündorf, stattdessen ist 
ein Mobilitätshub auf der geplanten Trasse der Verlängerung der Linie 7 vorge- 
schlagen worden. Ebenfalls ist das potentielle Baugebiet Wahn-West überplant 
worden, obwohl dort zeitgleich ein ebenfalls mit öffentlichen Mitteln gefördertes 
Bürgerbeteiligungsverfahren durchgeführt worden ist. Daher ist eine Überarbei- 
tung mit den realen Gegebenheiten zu veranlassen. 
 
2. beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit den Projektpartnern der Kooperation 
„Köln und rechtsrheinische Nachbarn (K&RN)“), den Städten Niederkassel und Trois- 
dorf sowie dem Rhein-Sieg-Kreis, die Planung fortzusetzen und den Umsetzungspro- 
zess aktiv zu begleiten. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig - bei Enthaltung der Stimmen von Herrn Hallmann (Die PARTEI) - zuge- 
stimmt .

Anlage 5_Stellungnahme der Verwaltung

4902 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/151/2 
 
 Anlage 5 
Stellungnahme der Verwaltung zu 3434/2024:  
METRO-KLIMA-LAB – ein interkommunales Projekt im Bundesprogramm zur 
"Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel",  
hier: Projektergebnis und Beschluss über das weitere Vorgehen  
 
Das Planungsziel: 
Die Erarbeitung des METRO-KLIMA-LAB erfolgte auf Antrag im Rahmen des Projek-
taufrufs „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ des BBSR (Beschlussvor-
lage Antragstellung Nr. 0512/2022). Nach erfolgreicher Aufnahme und Zuwendungs-
bescheid (Mitteilung zur Information über den Zuwendungsbescheid, Vorlage Nr. 
3585/2022) begann die interkommunale Zusammenarbeit mit dem Ziel ein Entwick-
lungskonzept zu erstellen, welches den bestehenden Freiraum zwischen den betroffe-
nen Kommunen klimaresilient und klimawandelangepasst als zusammenhängenden 
Raum qualifiziert. Hierbei waren zum einen die Innovation eines Klimachecks, der die 
vorgeschlagenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit prüft und somit in Vergleich stel-
len kann, und zum anderen die Interkommunalität – die weitsichtige Zusammenarbeit 
über die Grenzen des kommunalen Gebietes hinaus – zwei wichtige Bausteine auch 
zur Aufnahme in das o.g. Förderprogramm. 
Das vorliegende Konzept:  
Das in Anlage 2 beigefügte Entwicklungskonzept ist als Handlungskonzept und Akti-
onsprogramm mit exemplarischen Maßnahmen zur klimatischen Qualifizierung zu ver-
stehen, woraus sich in Zukunft Projekte ableiten lassen. Die hier vorgelegte Be-
schlussfassung dient explizit nicht der Maßnahmenfestlegung sondern einer interkom-
munalen Planungsgrundlage, die gemeinsame Ziele definiert, Maßnahmenfelder the-
matisch zusammenfasst und Wege für einzelne Umsetzungsideen aufzeigt, welche 
die jeweilige Kommune berücksichtigen soll, um die Vorteile des bestehenden und kli-
mawichtigen Freiraums nutzen und erweitern zu können. So werden hier Maßnah-
menfelder beschrieben, in deren Bereichen die Qualifizierung des Gebietes in beson-
derem Maß stattfinden kann.  
Die Konzeptgrundlage : 
Bei der Vorlage handelt es sich nicht um einen formellen Planungsbeschluss, sondern 
um eine Konzeption, weshalb bestehende Planungen durch das Ideenkonzept 
METRO-KLIMA-LAB nicht in Frage gestellt werden. Die z.T. nicht erfolgte Darstellung 
z.B. von ASB-Flächen aus dem Regionalplanverfahren erklärt sich aus dem Stichtag 
der Schaffung der Plangrundlage für die Weiterbearbeitung durch die Büros – hier war 
zwischen den Projektpartnern vereinbart, dass nur bereits hinreichend gefestigte Flä-
chen als Plangrundlage aufgenommen werden, die bereits in den Flächennutzungs-
plänen der jeweiligen Gebietskörperschaften dargestellt sind. Für Köln sind dies die 
folgenden Flächen: Zündorf Süd sowie Porz-Langel Ost. Die zwischenzeitlich erfolgte

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Beschlussfassung zur Veröffentlichung des Regionalplans durch den Regionalrat 
konnte nicht mehr abgebildet werden. Bei dem Maßnahmenplan in der Anlage 3 han-
delt es sich weiterhin um eine konzeptionelle Darstellung, die exakte Lage von geplan-
ten Stadtbahnhaltestellen ist im Zusammenhang mit dem konzeptionellen Ansatz 
ohne Relevanz.  
 
Die nächsten Schritte: 
Eine Fortführung der interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Chance, den met-
ropolitanen Landschaftsraum zwischen Niederkassel, Troisdorf und Köln als Gesamt-
raum über kommunale Grenzen hinweg integriert in seinen Klimaeigenschaften durch 
künftige Projekte zu stärken. Aus dem jetzigen Beschluss folgen keine finanziellen 
Konsequenzen. Die weiteren beteiligten Gebietskörperschaften haben zwischenzeit-
lich die politische Beratung zum METRO-KLIMA-LAB mit positivem Votum abge-
schlossen. Ein positives Votum ist Voraussetzung für die Weiterbearbeitung durch die 
Verwaltungen und bildet auch die Grundlage zur etwaigen Bewerbung um weitere 
Fördermittel.  
 
Die Fortsetzung der Planung im Rahmen der Kooperation „Köln und rechtsrheinische 
Nachbarn (K&RN)“ wird über die in den Haushalten der Kooperationspartner (Rhein-
Sieg-Kreis, Stadt Troisdorf, Stadt Niederkassel, Stadt Köln) bereits eingestellten bzw. 
im Fall der Stadt Köln im Rahmen der Haushaltsberatungen durch die Verwaltung an-
gemeldeten Mittel für die regionale Zusammenarbeit dargestellt werden. Diese belau-
fen sich für die Stadt Köln wie in den vergangenen Jahren auf 10.000€ / Jahr.  
 
Die Umsetzung von kommunal veranlassten Einzelmaßnahmen unterliegt künftigen 
und separat einzuholenden politischen Beschlussfassungen der jeweiligen Gebiets-
körperschaften, auf deren Gebiet die jeweilige Maßnahme durchgeführt werden soll. 
Durch die Beschlussfassung der Vorlage 3434/2024 entstehen der Stadt Köln keine 
Kosten, die über die bereits heute für den Haushalt angemeldeten Mittel hinausgehen. 
Zur Erläuterung des Gesprächs wird die Verwaltung den Stadtentwicklungsausschuss 
sowie die Bezirksvertretung Porz zu einem Fachgespräch in der 1. Januarhälfte 2025 
einladen.

Beratungsverlauf (4)

28.11.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum behandelt

Zur Sitzung
28.11.2024 Unterausschuss Regionale Zusammenarbeit
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum behandelt

Zur Sitzung
30.01.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
06.02.2025 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3434/2024
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
14.11.2024
Erstellt
31.10.2024 11:10