KDigital 14/2023
Digitales Flächenmanagement - Vortrag und Präsentation des Tools - Stadt Mönchengladbach, Frau Vetter
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Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Digitales Flächenmanagement - Vortrag und Präsentation des Tools - Stadt Mönchengladbach, Frau Vetter)
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Seite 1 von 2 Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung - öffentlich - KDigital 14/2023 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Vetter Telefon 02161-259905 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 27.09.2023 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Kommission für Digitalisierung 20.10.2023 5. zur Kenntnis TOP: Digitales Flächenmanagement - Vortrag und Präsentation des Tools - Stadt Mönchenglad- bach, Frau Vetter Beschlussvorschlag: Die Kommission für Digitalisierung des Regionalrates nimmt den Bericht zur Kenntnis. Erläuterungen: Projekt „KoMoNa: Entwicklung eines nachhaltigen, digitalbasierten Flächenmanagements und pilothafte Durchführung ökologischer Maßnahmen Fläche wird als Ressource zunehmend knapp und diverse Nutzungskonkurrenzen verlan - gen komplexe Abwägungsprozesse. Wie gehen wir in Zukunft mit dieser Herausforderung um? Welche Nutzungen sind elementar? Und auf welcher Grundlage sollen entsprechende Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse stattfinden? Mit einem digitalbasierten Flä - chenmanagement kann eine fundierte Datenbasis geschaffen werden. Aktuell ist die Verwaltung und Steuerung der kommunalen Flächen in Mönchengladbach dezentral organisiert und mit Blick auf Detailprüfung, Qualitätssicherung und auch von der Methodik her eher heterogen zu bewerten. Es kommen abhängig von der Zuständigkeit un- terschiedliche Instrumente, Formate und Methoden bei verschiedenen Verwaltungseinhei - ten zum Einsatz (z.B. Siedlungsflächenmonitoring, Brachflächenerfassung, Leerstandser - hebung, Baulückenkataster, Grünflächenkataster, usw.), die dem heutigen Stand der Tech- nik entsprechen. Diese nach Abteilung und Fachkompetenz geteilten Verantwortlichkeiten sind einerseits eine sinnvolle und praktikable Aufteilung, lassen allerdings Lücken entste - hen, welche eine umfängliche Bewertung im Hinblick auf die zunehmenden Nutzungskon - kurrenzen erschwert. Das Projekt soll für diese Herausforderung einen Lösungsweg aufzei- gen. Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung KDigital 14/2023 Seite 2 von 2 Inhalte und Ziele Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Konzeptes für ein nachhaltiges, digitalbasiertes Flächenmanagement für die Stadt Mönchengladbach. Dafür werden die bestehenden und noch zu erhebenden Daten in einem digitalen Portfolio zusammengefasst und hinsichtlich einer nachhaltigen Entwicklung bewertet. Dabei soll die multifunktionale Nutzung von Flä - chen unter Berücksichtigung vor allem ökologischer Maßnahmen betrachtet werden. Letzt- lich ist das Ziel, für alle relevanten Akteure damit eine Entscheidungshilfe für die zukünftige Bewertung und Nutzung von Flächen zu schaffen. Als Orientierungsrahmen für die Bewer - tung der Nachhaltigkeit dienen die SDGs / 17 Ziele (www.17ziele.de) Ein weiteres Projektziel ist die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur ökologischen Aufwer- tung von mindergenutzten Brachflächen. Diese sollen beispielsweise zur Steigerung der Biodiversität oder Erhöhung der Versickerungsfähigkeit beitragen. Den spürbaren Folgen des Klimawandels wie beispielsweise Hitze oder Starkregen kann durch solche Maßnahmen begegnet werden. Diese wichtige Funktion und damit der Wert von Flächen muss für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Städte zukünftig zwingend berücksichtigt werden. Wei- tere Informationen unter www.stadt.mg/flaechemehrwert Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Modellvorhaben zur Um- setzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucher - schutz (BMUV) gefördert. https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit-digitalisierung/nach- haltigkeit/kommunalemodellvorhaben-zur-umsetzung-der-oekologischen-nachhaltigkeits- ziele-in-strukturwandelregionenkomona Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm als Pro - jektträgerin im Auftrag des BMUV. Weitere Informationen unter www.z-u-g.org/komona Anlage(n): 1. Flyer_FlächeMehrWert_
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Flyer_FlächeMehrWert_)
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FLÄCHE.MEHR.WERT . Nachhaltiges und digitalbasiertes Flächenmanagement Stadt Mönchengladbach Dezernat VI - Stabsstelle Strukturwandel Anna Vetter 02161 25-9905 • anna.vetter@moenchengladbach.de Gestaltung und Realisation: Dezernat I/3 • Stabsstelle Presse und Kommunikation Visuelle Kommunikation Druck: Dez III • Fachbereich Organisation und IT Hausdruckerei © Stadt Mönchengladbach, September 2023 Fachbereich Stadtentwicklung und Planung WEITERE INFORMATIONEN ZU UNSEREM PROJEKT FINDEN SIE AUCH HIER ONLINE stadt.mg/flaechemehrwert in Kooperation mit PROJEKTINHAL TE UND ZIELE Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Konzeptes für ein nachhaltiges, digitalbasiertes Flächenmanagement für die Stadt Mönchengladbach. Dafür werden die bestehen- den und noch zu erhebenden Daten in einem digitalen Portfolio zusammengefasst und gemäß den Indikatoren der SDGs (www.17ziele.de) hinsichtlich ihrer Potenziale be- wertet. Dabei soll die multifunktionale Nutzung von Flächen unter Berücksichtigung vor allem ökologischer Maßnahmen betrachtet werden. Letztlich ist das Ziel, für alle relevanten Akteure damit eine Entscheidungshilfe für die zukünftige Bewertung und Nutzung von Flächen zu schaffen. Klimafolgenanpassung Den spürbaren Folgen des Klimawandels wie beispielswei- se Hitze oder Starkregen kann durch geeignete Maßnah- men begegnet werden. Ein weiteres Projektziel ist daher die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von mindergenutzten Brachflächen in Koope- ration mit der mags. Durch Entsiegelung und Bepflanzung wird die Steigerung der Biodiversität und eine Erhöhung der Versickerungsfähigkeit erzielt. Diese wichtige Funktion und damit der Wert von Flächen muss für eine zukunftsfä- hige Entwicklung unserer Städte berücksichtigt werden. Fläche wird als Ressource zunehmend knapp und diverse Nutzungskonkurrenzen verlangen komplexe Abwägungs- prozesse. Wie gehen wir in Zukunft mit dieser Herausfor- derung um? Welche Nutzungen sind elementar? Und auf welcher Grundlage sollen entsprechende Entscheidungs- und Genehmigungsprozesse stattfinden? Digitalbasiertes Flächenmanagement Aktuell ist die Verwaltung und Steuerung der kommunalen Flächen in Mönchengladbach dezentral organisiert und mit Blick auf Detailprüfung, Qualitätssicherung und auch von der Methodik her eher heterogen zu bewerten. Es kommen abhängig von der Zuständigkeit unterschiedliche Instrumente, Formate und Methoden bei verschiedenen Verwaltungseinheiten zum Einsatz (z.B. Siedlungsflächen- monitoring, Brachflächenerfassung, Leerstandserhebung, Baulückenkataster, Grünflächenkataster, usw.), die dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Diese nach Ab- teilung und Fachkompetenz geteilten Verantwortlichkeiten sind einerseits eine sinnvolle und praktikable Aufteilung, lassen allerdings Lücken entstehen, welche eine umfängli- che Bewertung im Hinblick auf die zunehmenden Nut- zungskonkurrenzen erschwert. Das Projekt soll für diese Herausforderung einen Lösungsweg aufzeigen. FLÄCHENNUTZUNG UND NUTZUNGSKONKURRENZ Wickrathberg/FB64 123rf.com
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- KDigital 14/2023
- Typ
- Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung
- Datum
- 20.10.2023
- Erstellt
- 28.09.2023 13:49