V/0176/2005
Landschaftspark Boniburg
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage Lageplan
1586 Zeichen
Gabione OK 47,80 W ass erg eb un dene W ege de ck e 47,00 47,00 47,00 47,00 47,30 47,30 47,30 47,30 OK 47,30 Treppe nrampe Stellstufen Stahlband 1 3 Stg 10 /195 cm Werse sieh e Sc hnitt S4 Bastei OK 49,40 enplaate uteauenase Mauerreste und Treppe freilegen 20,00 20,00 Aussichtspunkt Naturdenkmal Böschung anschütten 50,0050 ,0050, 49,7044444 46.21 49.35 49.89 48.63 49.58 49.98 49.90 50.16 50.16 51.31 51.02 50.21 50.44 50.64 51.05 92 104 I 94 Boniburgallee Wersebach108 ND ND MS-04/13 III 1.0 Planergruppe GmbH Oberhausen Beratung und Planung für Gemeinden Telefax: - 0208 - 88 055 55 e-mail: planergruppe.ob@t-online.de Dieckerstraße 14, 46047 Oberhausen, Telefon: 0208 - 88 055 0 1 : 500 Maßstab 20.01.2005 Datum H.F. Verfasser gezeichnet Entwurf / Lageplan Regionale 2004 Projekt - Landschaftspark Boniburg Plan Bauherr Projekt Plannummer Stadt Münster Albersloher Weg 33 48127 Münster A.H. . 10 20 m e Maßstab Datum Verfasser gezeichnet Plan Bauherr Projekt Plannummer 10 20 m 0 Wald Wiesenfläche Rasen Wassergebundene Wegedecke Baum neu Baum vorhanden Naturdenkmal Naturdenkmal Aussichtspunkt "Alte Brücke" Gabione OK 52,00 Wiese Gabione OK 48,20 Neupflanzung Gingko biloba Neupflanzung Liquidambar styraciflua Naturdenkmal Naturdenkmal Neupflanzung Salix alba `Tristis` Neupflanzung Liquidambar styraciflua Neupflanzung Liriodendron tulipifera Neupflanzung Metasequoia glyptostroboides Naturdenkmal SSenkeS Sohle ca. 45.00 Sohle ca. 4Sohle ca. Initialsaat WegeführunganörtlicheGegebenheitenanpassen Betonfläche abbrechen Wiese Wiese Wiese Altarm entschlammen
Beschlussvorlage
10108 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Grünflächen und Umweltschutz Betrifft Landschaftspark Boniburg - Planungs- und Baubeschluss - Beratungsfolge 14.04.2005 Bezirksvertretung Münster-Ost Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: Der Planung und dem Bau des Landschaftspark Boniburg nach dem Entwurfsplan Nr. MS-04/13 III 1,0 vom 20.01.2005 der Planergruppe GmbH Oberhausen wird zugestimmt. Kosten/Folgekosten Es wird zur Kenntnis genommen, dass für den Landschaftspark Boniburg Herstellungskosten in Höhe von 300.000,00 € sowie Folgekosten für Unterhaltung und Pflege der Flächen von jährlich ca. 7.400,00 € entstehen. Finanzierung/Mittelbereitstellung Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Ausgaben Haush.- stelle Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkung 5813.960.1070.7 Bauk. Landschaftspark Boni- burg 2005 300.000,00 Insgesamt: 300.000,00 Einnahmen Haush.- stelle Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkung 5813.961.1070.6 Zuw. L. Landschaftspark Boni- burg 2006 212.000,00 VE Insgesamt: 212.000,00 Vorlagen-Nr.: V/0176/2005 Auskunft erteilt: Herr Cramer Ruf: 492 67 38 E-Mail: CramerR@stadt-muenster.de Datum: 07.03.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - Begründung: Ausgangslage: Die Bezirksvertretung Münster-Ost hat am 30.07.1999 auf Grundlage der Berichtsvorlage 845/99 einstimmig die Durchführung eines „mittelfristig angelegten Konzeptes zur sensiblen Wiedernutz- barmachung und ökologischen Aufwertung des Landschaftsparks Boniburg“ beschlossen. Auf die- se Entscheidung aufbauend beschloss die Bezirksvertetung am 13.12.2001 einstimmig den Antrag der CDU-Fraktion für Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen für den Landschaftspark Boniburg in zeitlichen Zusammenhang mit der Erneuerung der Wersebrücke. Mit Beschluss der Vorlage 230/2002 am 16.05.2002 wurde die Verwaltung beauftragt die Objekt- planung vorzunehmen und die Entsorgungs- Bau- und Unterhaltungskosten zu ermitteln, sowie die Möglichkeit der Förderung durch Zuwendungen zu prüfen. Förderung der Maßnahme: Der Landschaftspark Boniburg wurde als Baustein zum “Projekt Werse“ im Rahmen der “Regiona- le 2004“ anerkannt und wird mit Landesmitteln als Anteilsfinanzierung in Höhe von 70 % (Höchst- betrag 212.000,00 €) unterstützt. Einsatz des externen Planungsbüros Um die Förd erung der Maßnahme gewährleisten zu können hatte die Bezirksregierung eine weite- re Qualifizierung des Konzeptes der Stadt Münster gefordert. Die “Regionale 2004“ hat daraufhin in Abstimmung mit der Stadt Münster einen entsprechenden Auftrag an die Planergruppe GmbH Oberhausen erteilt. Nach Erteilung des Bewilligungsbescheides der Bezirksregierung wurde die Planergruppe GmbH Oberhausen von der Stadt Münster mit der weiteren Realisierung der Maßnahme beauftragt. Zielsetzung der Neugestaltung: a) ökologische Verbesserung der Werseaue durch Freistellung und Spontanaufwuchs, Entschlammung, Beseitigung von Bauschutt und Ent- wicklung einer lichten Auenlandschaft b) Verbesserung der Erholungsfunktion im Bereich der ehemaligen Boniburg durch Markierung des Boniburgstandortes, neue Wegeführungen, Schutz und gleichzeitig Erleb- barkeit der vorhandenen Naturdenkmale, Lenkung des Erholungsverkehrs Erläuterung der Planung: „Das Gelände der ehemaligen Boniburg ist nicht nur ein Landschaftsteil von großer Schönheit und hohem ökologischem Wert, sondern auch eine Stätte von historischer Bedeutung.“ Darum soll der Landschaftspark Boniburg ökologisch aufgewertet und sensibel wiedergenutzt wer- den. Es ist vorgesehen, ein Viertel der ursprüng lichen Gesamtfläche extensiv zu gestalten und ein weiteres Viertel der Fläche im Überschwemmungsgebiet der Werse als Feuchtbiotop zu entwickeln und langfristig zu schützen. (Stadt Münster, April 2002) - 3 - Der vorliegende Entwurf basiert auf dem Konzept des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz der Stadt Münster vom April 2002. Zwei Entwicklungsbereiche lassen sich deutlich unterscheiden: 1. Die Flächen im unmittelbaren Umfeld des Standortes der ehemaligen Boniburg Der Standort der ehemaligen Boniburg, der heute nicht mehr erkennbar ist, wird durch ein ebenes Rasenplateau markiert. Das Plateau nimmt die Dimensionen des Gebäudegrundrisses auf. Es liegt mit 2 Stufen Anstieg mit ca. 40 cm leicht über dem vorhandenen Geländeniveau. Eine Reihe aus Zierkirschen, kombiniert mit 45 cm hohen Sichtbetonelementen, gibt dem glatten Rasenspiegel ein wohltuendes Raumgefühl. Die umgebende Wiesenfläche bildet mit der mächti- gen Blutbuche eine eindrucksvolle Lichtung unmittelbar an der mäandrierenden Werse. Um das Naturdenkmal „Blutbuche“ zu schützen und auch um Besucher vor evtl. herabfallenden Ästen zu schützen, kann ein ringförmiger Holzstoß im Bereich der Kronentraufe aus den gefällten Bäumen und Sträuchern des Landschaftsparks errichtet werden. Neben der Blutbuche können in der Um- gebung weitere Bäume des alten Parks entdeckt werden. Ein neu angelegter Weg unterhalb der Rasenböschung umgeht östlich die große Wiese halbkreisförmig. Der Besucher erlebt so die Lich- tung mit dem Plateau der Boniburg aus immer neuen Blickwinkeln. Den Beginn des Weges im Sü- den, am Steilufer oberhalb der Werse, markiert eine alte „Bastion“, deren Stützmauer mit Sand- steinen wieder aufgemauert wird. Trauerweide und Amberbaum begleiten den Weg nach Osten. Die Böschung, in der Reste alter Torpfosten und Treppenanlagen zum Vorschein kommen, wird begleitet von Tulpenbaum, Urweltmammutbaum, Ginkgo und weiteren alten Parkbäumen, die heu- te als Naturdenkmale gekennzeichnet sind. Der neue wassergebundene Weg führt vom Waldrand im Bogen auf die Lichtung hinaus, trifft hier auf den Radweg und auf die alte Vorfahrt der Boniburg, die auf Gehwegbreite zurückgebaut ist. Das Pendant zu der großen hellen Wiesenlichtung mit sei- nen architektonischen Einbauten und der eher artifiziellen Wegeführung bildet das naturnah gestal- tete Umfeld des Werse-Altarms östlich der Boniburg. 2. Der Überschwemmungsbereich am Werse-Altarm östlich der ehemaligen Boniburg Der Zusammenhang zwischen Boniburg und Werse-Altarm – als ein Landschaftspark – ist ables- bar durch die alten Parkbäume, die vorsichtig vom Unterholz befreit werden und nun in ihrer gan- zen Pracht bewundert werden können und durch eine verbesserte Wegeführung von der Bastion am Prallufer der Werse bis hin zum Ende des Werse-Altarms. An diesem Weg gibt es drei besondere Orte, Aussichtspunkte, von denen aus der Landschafts- raum beobachtet und erlebt werden kann: 1. der Aussichtspunkt der „Bastion“ mit Blick auf die träge dahin fließende Werse 2. der Aussichtspunkt „Brücke“ und 3. der Aussichtspunkt „ Am Altarm“ Alle drei Punkte werden ihrer Situation entsprechend unterschiedlich gestaltet und haben unter- schiedliche Qualitäten: Die Bastion ist der einz ige authentische Ort, der direkt auf die ehemalige Boniburg verweist. Die alte Stützmauer wird wieder hergestellt. Ein ca. 2,0 m hohe Gabionenwand schirmt den Bunker (Unterschlupf für Fledermäuse) von dem Aussichtspunkt ab. Die altersschwa- che Eiche auf dem kleinen Bastionsplatz wird aus Sicherheitsgründen entfernt. - 4 - Der Aussichtspunkt „Brücke“ liegt direkt über dem Altarm der Werse. Die vorhandene Brücke wird umgebaut. Einem ca. 90 cm hohen Gabionenwinkel li egt eine Plattform aus Gitterrosten gegen- über, die wie ein Balkon über die Brückenkonstruktion hinausragt und somit über dem stillen Was- ser des Altarms schwebt. Der Blick geht weit hinaus über die Wasserflächen zur naturnah gestalte- ten Lichtung östlich des Altwassers. Die Standsicherheit der Brückenkonstruktion wurde von einem Ingenieurbüro geprüft. Die vorhandene Dammschüttung am Ende der Brücke wird entfernt und eine ca. 2,50 m breite Umflut geschaffen, die den Hochwasserabfluss aus dem Altarm verbessert und das Betreten der dahinter liegenden Fläche verhindert. Hier lagern ca. 5.000 m³ Bauschutt- massen der ehemaligen Boniburg. Hierauf hat sich Spontanvegetation angesiedelt. Nach Abwä- gung verschiedener Möglichkeiten wurde die Entfernung dieser Schuttmassen, besonders mit Hin- sicht auf die ökologische Verbesserung im Bereich des Überschwemmungsgebietes, als sinnvoll eingestuft. Es ist geplant, das Material vor Ort mit einer mobilen Brechanlage zu brechen, zu sie- ben und in Schotter und Bodenmaterial zu trennen. Der Schotter soll teilweise für den Wegebau im Parkbereich verwendet werden. Der überschüssige Schotter und das gesiebte Bodenmaterial sol- len zu anderen städtischen Baumaßnahmen transportiert und dort für Wegebau- und Eineb- nungsmaßnahmen verwendet werden. Nach Entfernung der Bauschuttmassen wird die Fläche zu einer leichten Kuppe modelliert, an deren Ostrand eine wechselfeuchte Schlenke entstehen soll. Die naturnahe Lichtung entwickelt sich zu einer Feuchtwiese mit Röhrichtbeständen am Wasser- saum und einigen Erlengruppen auf der „Kuppe“. Der dritte Aussichtspunkt „Am Altarm“ liegt ganz unten am Wasser und bietet einen wiederum an- deren Blick auf die Wasserfläche und auf die Feuchtwiese. So unterschiedlich die Aussichtspunkte auch sind, ihnen allen ist die gleiche Komposition von Ma- terialien gemein: wassergebundene Wegedecke als Bodenbelag und eine Gabionenwand als Raumbegrenzung. Der Landschaftspark Boniburg erhält durch die vorsichtige und zurückhaltende Gestaltung zwei Gesichter und damit zwei Nutzungsbereiche. Die große sonnige Wiese mit dem Rasenplateau und blühenden Kischbäumen lädt den Besucher zum Rasten und Verweilen ein. Der naturnah gestalte- te Werse-Altarm mit seinen kleinen Aussichtsplattformen ermöglicht das stille Erleben der Natur und der Waldlandschaft an der Werse. Baudurchführung: Die Ausführung der Arbeiten ist für den Sommer 2005 geplant. Die Pflanzarbeiten können im Herbst 2005 erfolgen und werden nach Ende der Fertig- und Entwicklungspflege im Herbst 2008 abgeschlossen. i.V. gez. Joksch Anlagen: Plan Nr.: MS-04/13 III 1,0 vom 20.01.2005
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Boniburgallee
- Albersloher Weg 33
- Große Wiese
- Werse 2
- Werseaue
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0176/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 18.03.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37