AN/1182/2018
Stärkung der präventiven Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
3817 Zeichen
SPD-Fraktion CDU-Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Fraktion Die Linke Ratsgruppe BUNT Ratsgruppe GUT Einzelmandatsträger Wortmann An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Herrn Dr. Ralf Heinen An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 31.08.2018 AN/1182/2018 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 13.09.2018 Stärkung der präventiven Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung Sehr geehrter Herr Dr. Heinen, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 05.07.2018 mit allen demokratischen Frak- tionen, Gruppen und Einzelmandatsträgern die Resolution „Kein Raum für Antisemitismus in Köln! Für eine solidarische Stadtgesellschaft!“ beschlossen. Vor diesem Hintergrund bitten die antragstellenden Fraktionen Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses am 13.09.2018 aufzunehmen. Beschluss: 1. Der Jugendhilfeausschuss spricht sich für eine Stärkung und Ausweitung der präven- tiven kommunalen Angebote für Kinder und Jugendliche zur Bekämpfung von Anti- semitismus, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten aus. 2. Die bestehenden Strukturen und Akteure – insbesondere auch das NS- Dokumentationszentrum – sollen personell und finanziell so gestärkt werden, dass sie ihre Angebote bedarfsgerecht mehr Kindern und Jugendlichen zugänglich ma- chen und auch neue Angebote und Angebotsformen entwickeln können. Die hierfür erforderlichen Bedarfe sollen von der Verwaltung benannt werden. 3. Insbesondere sollen – auch in enger Zusammenarbeit mit dem Schulamt und der Be- zirksregierung – Maßnahmen ergriffen werden, um Kinder und Jugendliche gegen die Verbreitung von Antisemitismus und Rassismus in sozialen Medien zu sensibilisieren. - 2 - 4. Die Verwaltung wird beauftragt, zu den geplanten Maßnahmen und deren Umsetzung auch in den anderen zuständigen Fachausschüssen wie beispielsweise dem Aus- schuss Schule und Weiterbildung und dem Ausschuss Kunst und Kultur zu berichten. Begründung: Die demokratischen Fraktionen, Gruppen und Einzelmandatsträger des Rates der Stadt Köln haben in der Sitzung vom 05. Juli 2018 mit der Resolution „Kein Raum für Antisemitismus in Köln! Für eine solidarische Stadtgesellschaft!“ erneut ein klares Zeichen gegen Antisemitis- mus gesetzt. In der Resolution heißt es: „Zudem wollen wir die Initiative der Landesregierung, stärker gegen Antisemitismus – insbe- sondere an Schulen – vorzugehen, begleiten und unterstützen. Eine Reihe Schulen befassen sich bereits seit Jahren und Jahrzehnten intensiv mit der The- matik des Antisemitismus und tragen damit maßgeblich zur Aufklärung und Steigerung von Toleranz bei. Dennoch ist der Handlungsbedarf weiterhin groß, gerade jungen Menschen zu vermitteln, dass Beleidigungen, Diskriminierung oder gar körperliche Angriffe gegenüber Jü- dinnen und Juden und anderen Bevölkerungsgruppen nicht tolerierbar sind.“ Die gute präventive Arbeit der Stadtverwaltung, insbesondere des NS-Dokumentations- zentrums und auch in Zusammenarbeit mit den freien Trägern, soll gestärkt und ausgeweitet werden. Die Verwaltung wird gebeten, hierfür dem Jugendhilfeausschuss und den weiteren beteiligten Fachausschüssen Vorschläge zu machen. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Niklas Kienitz SPD-Fraktionsgeschäftsführerin CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Jörg Frank gez. Michael Weisenstein GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer Fraktionsgeschäftsführer Die Linke gez. Thomas Hegenbarth Sprecher Ratsgruppe BUNT gez. Tobias Scholz gez. Walter Wortmann Sprecher Ratsgruppe GUT Einzelmandatsträger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1182/2018
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
- Datum
- 31.08.2018
- Erstellt
- 31.08.2018 11:39