V/0953/2013
P+R-Anlagen in Münster - Bestandsaufnahme und Konzept -
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Bericht
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ANLAGE
zur Vorlage V/0953/2013
P+R-ANLAGEN IN MÜNSTER
- Bestandsaufnahme und Konzept -
Stand: Dezember 2013
- 2 -
- 3 -
INHALT
1. Einführung 5
2. Allgemeine Grundlagen 5
2.1 Begriffsbestimmungen 5
2.2 Ziele von P+R-Anlagen 7
2.3 P+R-Grundformen und Zielgruppen 7
2.4 Anforderungen an P+R-Anlagen 8
3. Verkehrliche Rahmenbedingungen 9
3.1 Verkehrsinfrastruktur 9
3.2 Verkehrsverhalten und Verkehrsaufkommen 11
3.3 Verkehrsbelastungen im Kfz-Verkehr 13
4. Vorhandene P+R-Anlagen 14
4.1 P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen 14
4.2 P+R-Anlagen an Einfallstraßen 16
4.2.1 P+R-Anlagen zur permanenten Nutzung 16
4.2.2 P+R-Anlagen zur periodischen/episodischen Nut zung 20
5. Geplante P+R-Anlagen 23
5.1 P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen 23
5.2 P+R-Anlagen an Einfallstraßen 24
6. P+R-Anlagen in Prüfung 24
6.1 P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen 24
6.2 P+R-Anlagen an Einfallstraßen 25
7. Fazit 26
ANLAGEN 29
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ABBILDUNGEN
Abbildung 1: Schienennetz und Haupteinfallstraßen 2 012 10
Abbildung 2: Mobilität 2007 11
Abbildung 3: Verkehrsaufkommen 2007 12
Abbildung 4: Verkehrsbelastungen auf den Haupteinfa llstraßen 2007 13
TABELLEN
Tabelle 1: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den Voror tbahnhöfen
an einem Durchschnittswerktag im März 2012 (11 Uhr) 15
Tabelle 2: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den perma nenten P+R-
Anlagen an Einfallstraßen an einem Durchschnittswerktag
im März 2012 (11 Uhr) 18
Tabelle 3: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den perma nenten P+R-
Anlagen an Einfallstraßen am dritten Adventssamstag
in 2009 (14 Uhr) 20
Tabelle 4: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den perio dischen/episo-
dischen P+R-Anlagen an Einfallstraßen am dritten Advents-
samstag in 2009 (14 Uhr) 22
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1. Einführung
Die Stadt Münster verfügt über ein gut ausgebautes, permanent nutzbares P+R-Angebot
an den Vorortbahnhöfen und ein Grundangebot an P+R- Anlagen an Haupteinfallstraßen,
von denen einige ständig und einige zu saisonalen o der gelegentlichen Anlässen bzw.
Veranstaltungen genutzt werden können. Mit diesem B ericht wird eine aktuelle Übersicht
aller vorhandenen und geplanten P+R-Anlagen sowie i n Prüfung befindlichen P+R-
Standorte im Stadtgebiet von Münster vorgelegt. Let ztmalig hat sich die städtische Ver-
kehrsplanung bei der Erstellung des Verkehrsbericht es in 1993 mit diesem Thema inten-
siv auseinandergesetzt (Verkehrsbericht Münster 199 3, Teil C4: Das Standortkonzept
„Umsteigeanlagen in Münster“).
Nachfolgend werden zunächst einige allgemeine Grund lagen zum P+R-Verkehr und zu
P+R-Anlagen dargelegt, bevor es dann übergeht zu den in Münster vorliegenden verkehr-
lichen Rahmenbedingungen für den P+R-Verkehr und de n Anlagen im Einzelnen. Eine
graphische Übersicht zu den Standorten gibt Anlage 1. In Anlage 2 bis 6 sind detaillierte
Angaben zu den einzelnen Standorten sowie die Funkt ionen und Qualitäten dieser P+R-
Einrichtungen tabellarisch zusammengefasst.
2. Allgemeine Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmungen
Die Bezeichnung P+R kommt aus dem Englischen und hat zwei Bedeutungen. Zum einen
ist P+R die Kurzform für „Park and Ride“ und wird mit „Parken und Fahren“ bzw. „Parken
und Reisen“ ins Deutsche übersetzt und hierzulande für den Umstieg vom Pkw auf den
Bus verwendet. Zum anderen ist P+R die Kurzform für „Park and Rail“ und wird im deut-
schen Sprachgebrauch für „Parken und Bahnfahren“ be nutzt. Somit steht P+R auch für
den Umstieg vom Pkw auf die Bahn.
Im klassischen Sinne wird demnach unter P+R der Ums tieg vom Pkw auf öffentliche Ver-
kehrsmittel verstanden. In der Fachliteratur wird P +R ausführlicher beschrieben als ein
verkehrsplanerisches Grundprinzip, das Pkw-Fahrern die Möglichkeit gibt, ihren Pkw mög-
lichst unentgeltlich in der Nähe von Haltestellen des ÖPNV auf sogenannten P+R-Plätzen
abzustellen und in Bahn oder Bus umzusteigen, um mi t diesen öffentlichen Verkehrsmit-
teln die Fahrt zum Ziel fortzusetzen. So wird vor a llem Pkw-Einpendlern von Großstädten
- 6 -
die Möglichkeit gegeben, ohne weitere Parkplatzsuch e zu den in den Innenstädten gele-
genen Arbeits- oder Einkaufsstätten zu gelangen. Zu dem kann P+R bei der Bewältigung
von Verkehrs- bzw. Parkplatzproblemen bei Großveranstaltungen dienlich sein.
Im Idealfall soll das P+R-Grundprinzip bereits in d er Region greifen, für Münster also an
den Bahnhöfen bzw. zentralen Schnellbus-Haltestelle n der Städte und Gemeinden im
Umland, oder spätestens in den Außenstadtteilen. Üb er dieses Angebot hinaus ist es
sinnvoll, weitere P+R-Plätze möglichst frühzeitig a n stark befahrenen Einfallstraßen vor-
zuhalten, und zwar als Ergänzungsangebot für Region aleinpendler mit dem Pkw, die ab-
seits konzentrierter und qualifizierter ÖPNV-Bedien ung wohnen. Daher wird in diesem
Bericht für Münster unterschieden zwischen „P+R-Anl agen an Vorortbahnhöfen“ und
„P+R-Anlagen an Einfallstraßen“.
Da der Begriff P+R im weiteren Sinne mit „Parken un d Fahren“ übersetzt wird, kann da-
runter auch folgende Umstiegsvariante verstanden we rden, das „Parken und Mitfahren“.
Gemeint ist damit der Umstieg vom eigenen Pkw in ei nen anderen Pkw. Diese Umstiegs-
form wird in diesem Bericht mit dem Kürzel P+M beze ichnet. Beim P+M wird der eigene
Pkw auf einem sogenannten Mitfahrerparkplatz abgest ellt und in einen anderen Pkw um-
gestiegen, um gemeinsam die Weiterfahrt zum Ziel fo rtzusetzen. Derartige Mitfahrge-
meinschaften werden erfahrungsgemäß überwiegend von Auspendlern gebildet. Diese
treffen sich zur Weiterfahrt auf Parkplätzen, die i n der Regel an bedeutenden Ein-/
Ausfallstraßen am Stadtrand oder an Autobahnzufahrten liegen.
P+R-Plätze und Mitfahrerparkplätze sind nicht immer eindeutig einer Nutzergruppe zuzu-
ordnen. So kann es sein, dass ein am Stadtrand gele gener P+R-Platz nicht nur von P+R-
Kunden, sondern auch von Mitfahrgemeinschaften genu tzt wird. Daher wird in diesem
Bericht die Bezeichnung „P+R-Anlagen an Einfallstra ßen“ auch als Oberbegriff für Park-
plätze benutzt, die zum Zwecke des P+R und/oder des P+M an stark befahrenen Ein-/
Ausfallstraßen angelegt wurden oder zur Einrichtung empfohlen werden. Dabei wird auf
die jeweilige Funktion hingewiesen, die diese Plätze überwiegend einnehmen oder ausfül-
len könnten. Letztendlich ist nicht entscheidend, o b eine P+R-Anlage für P+R oder P+M
eingerichtet wurde, wenn sie denn von Pendlern gut angenommen wird.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass P+R-Anlagen ein Umsteigeangebot für den
Pkw-Verkehr darstellen, das den Umstieg vom Pkw auf den Bus, auf die Bahn oder in
einen anderen Pkw ermöglicht. Daher werden an diese n Einrichtungen entsprechende
Parkflächen für Pkws vorgehalten.
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Diese Anlagen werden häufig ergänzt durch weitere A ngebote, die Gelegenheit zum Um-
steigen vom oder auf das Fahrrad geben. Dazu zählt das B+R, dies ist die Kurzform für
„Bike and Ride“ oder „Bike and Rail“ und steht für den Umstieg vom Fahrrad auf Bus oder
Bahn. Weiterhin gehört dazu das P+B, dies ist die K urzform für „Park and Bike“ und hier-
mit wird der Umstieg vom Pkw auf das Fahrrad bezeic hnet. In beiden Fällen werden Ab-
stellmöglichkeiten bzw. Stellplätze für Fahrräder benötigt.
2.2 Ziele von P+R-Anlagen
P+R-Anlagen haben in erster Linie zum Ziel, Pkw-Fah rer zum Umstieg auf den ÖPNV zu
bewegen, um die Innenstädte vom Kfz-Verkehr zu entl asten. Mit dem Pkw soll ein mög-
lichst kurzer, mit dem ÖPNV ein möglichst langer Te il des Gesamtweges zurückgelegt
werden. P+R leistet damit einen stadt- und umweltve rträglichen Beitrag zur Stärkung des
ÖPNV und zur Minderung des Kfz-Verkehrs bei gleichz eitiger Sicherstellung der Erreich-
barkeit der Innenstädte. Auch der Umstieg in einen anderen Pkw dient der umweltverträg-
lichen Abwicklung des Verkehrs, denn durch die Bild ung von Mitfahrgemeinschaften wird
der Fahrzeugbesetzungsgrad erhöht und das Kfz-Verkehrsaufkommen reduziert.
Insgesamt gesehen zielen P+R-Anlagen hauptsächlich darauf ab,
• die Innenstädte vom Kfz-Verkehr zu entlasten,
• den Parksuchverkehr und den Parkdruck in den Innen städten zu verringern,
• den Verkehrsfluss für den notwendigen, nicht verla gerbaren Wirtschafts- und Dienst-
leistungsverkehr zu verbessern und
• den ÖPNV zu stärken oder auch Mitfahrgemeinschafte n zu bilden.
Letztendlich tragen P+R-Anlagen mit zur Verbesserun g der Lebens- und Umweltbedin-
gungen in den Innenstädten bei.
2.3 P+R-Grundformen und Zielgruppen
In der Fachliteratur werden drei Grundformen des P+ R unterschieden, die für verschiede-
ne Zielgruppen zur Verfügung stehen:
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• permanentes P+R: ständiges bzw. dauerhaftes P+R, das zur täglichen
Nutzung bereitsteht, vor allem für den Berufs-, aber
auch für den Einkaufsverkehr
• periodisches P+R: saisonales, zyklisches oder auc h turnusmäßiges
P+R, das zu bestimmten wiederkehrenden bzw.
regelmäßigen Anlässen genutzt werden kann, zum
Beispiel jeden Samstag oder jeweils in der Vorweih-
nachtszeit, und überwiegend von Einkaufspendlern,
aber auch vom Besucherverkehr in Anspruch ge-
nommen wird
• episodisches P+R: gelegentliches P+R, das zu unr egelmäßig statt-
findenden Veranstaltungen oder besonderen Ereig-
nissen angeboten wird, zum Beispiel bei Groß- oder
Sonderveranstaltungen, und damit im Wesentlichen
für den Besucherverkehr eine Rolle spielt
In Münster sind in erster Linie das permanente und das periodische P+R von Bedeutung.
2.4 Anforderungen an P+R-Anlagen
Eine gute Akzeptanz einer P+R-Anlage wird erreicht, wenn sie folgende Grundanforde-
rungen erfüllt:
• Die Anlage muss über eine hinreichende Anzahl an P kw-Stellplätzen verfügen. Ideal-
erweise werden P+R-Anlagen so konzipiert, dass eine maximale Auslastung von 90 %
nicht überschritten wird.
• Eine ausreichende Entfernung der Anlage zur Innens tadt ist wichtig, um die Versu-
chung, auch die Reststrecke mit dem Pkw zurückzulegen, gering zu halten.
• Das Parken ist möglichst unentgeltlich anzubieten.
• Die Anlage muss eine attraktive und leistungsfähig e ÖPNV-Anbindung mit einer ho-
hen Bedienungshäufigkeit besitzen.
• Der ÖPNV sollte einen hohen Komfort aufweisen.
• Die Anlage sollte gut ausgeschildert und übersicht lich, ohne „Angsträume“ gestaltet
sein.
• Die Anlage sollte beleuchtet sein.
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3. Verkehrliche Rahmenbedingungen
3.1 Verkehrsinfrastruktur
Acht radial auf Münster zulaufende Schienenstrecken verbinden zahlreiche umliegende
Städte und Gemeinden sowie sechs Außenstadtteile mit der Innenstadt:
• Kbs. 395: Münster - Zentrum Nord - Sprakel - Greve n - Rheine
• Kbs. 385: Münster - Lengerich - Osnabrück
• Kbs. 406: Münster - Telgte - Warendorf - Bielefeld
• Kbs. 410: Münster - Hiltrup - Drensteinfurt - Hamm
• Kbs. 411: Münster - Amelsbüren - Lünen - Dortmund
• Kbs. 425: Münster - Albachten - Dülmen - Essen
• Kbs. 408: Zentrum Nord - Münster - Havixbeck - Coe sfeld
• Kbs. 407: Münster - Zentrum Nord - Häger - Steinfu rt - Enschede
Mit der Einrichtung zweier neuer Bahnhöfe an der Ku rsbuchstrecke 408 sollen auch die
Stadtteile Mecklenbeck und Roxel einen unmittelbare n Zugang zum SPNV erhalten. Die
Inbetriebnahme des Bahnhofs Roxel ist zum Fahrplanw echsel im Dezember 2014 vorge-
sehen. Wann der Bahnhof Mecklenbeck in Betrieb geno mmen wird, ist derzeit nicht ab-
sehbar. Hinzu kommt perspektivisch die WLE-Strecke, die zumindest im Abschnitt zwi-
schen Münster und Sendenhorst für den SPNV reaktivi ert und zum Zentrum Nord durch-
gebunden werden soll. Dadurch würden künftig auch d ie Außenstadtteile Gremmendorf,
Angelmodde und Wolbeck an den SPNV angebunden.
Auch die Einfallstraßen sind von einer Radialstruktur geprägt. Die Haupteinfallstraßen, die
das Umland und die Außenstadtteile mit der Innenstadt verbinden, sind die/der
• Sprakeler Straße - Grevener Straße
• Schifffahrter Damm
• Warendorfer Straße
• Freckenhorster Straße - Wolbecker Straße
• Albersloher Weg
• Westfalenstraße - Hammer Straße
• Kappenberger Damm
• Zubringer A 43 (B 51) - Weseler Straße
• Dülmener Straße - Weseler Straße
• Havixbecker Straße - Roxeler Straße
• B 54 - Steinfurter Straße
• Altenberger Straße - Steinfurter Straße
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Abbildung 1: Schienennetz und Haupteinfallstraßen 2 012
Grundsätzlich bilden die radial auf die Innenstadt zulaufenden Netze der Verkehrsträger
Schiene und Straße eine gute Ausgangsbasis zur Einrichtung von P+R-Anlagen im Stadt-
gebiet von Münster, um sowohl Pkw-Fahrer aus der Region als auch aus den Außenstadt-
teilen für die P+R- und B+R-Nutzung zu gewinnen.
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0,59 0,76 0,49
1,43
1,71
1,23
0,40
0,37
0,42
1,38
1,06
1,59
Gesamtstadt Innenstadt Außenstadtteile
Wege und Fahrten / Münsteraner / Werktag
Fuß Fahrrad Bus + Bahn Kfz
3,80 3,90
3,73
3.2 Verkehrsverhalten und Verkehrsaufkommen
Die nachfolgenden Angaben zum Verkehrsverhalten und zur Mobilität der Münsteraner
gehen auf die Ergebnisse der Haushaltsbefragung 2007 zurück. Im Frühjahr 2014 werden
die Ergebnisse der aktuell im Herbst 2013 durchgeführten Haushaltsbefragung vorliegen.
Mit durchschnittlich 3,8 Wegen und Fahrten pro Werktag sind die Münsteraner sehr mobil.
Bei ungefähr 280.000 Einwohnern (Stand: 2007) werde n somit an einem Werktag rund
1.064.000 Wege und Fahrten von den Münsteranern unt ernommen. Von den 3,8 Wegen
wird der überwiegende Teil, und zwar 63,7 % mit umw eltfreundlichen Verkehrsmitteln
zurückgelegt (= 678.000 Wege und Fahrten), 36,3 % d er Wege werden mit dem Kfz
(= 386.000 Fahrten) bewältigt. Diese Zahlen dokumen tieren das überwiegend vorbildliche
Verkehrsverhalten der Münsteraner.
Für den P+R-Verkehr sind aber hauptsächlich die Kfz -Fahrten von Bedeutung, die die in
den Außenstadtteilen lebenden Münsteraner unternehm en. Den Vergleich der Mobilität
nach Gesamtstadt, Innenstadt und Außenstadtteilen zeigt folgende Abbildung.
Abbildung 2: Mobilität 2007
Die Bewohner der Außenstadtteile sind zwar weniger mobil als die der Innenstadt, nutzen
aber wesentlich häufiger das Kfz. Von daher wird es weiterhin ein Potential an P+R- und
B+R-Kunden in den Außenstadtteilen geben, das vom Umstieg auf den Bus und die Bahn
zu überzeugen ist. Insofern kommt P+R-Anlagen an Vo rortbahnhöfen eine besondere
Bedeutung zu.
- 12 -
Darüber hinaus sind das Verkehrsverhalten und das V erkehrsaufkommen der Pendler für
den P+R-Verkehr von Bedeutung. Da in 2007 neben der Haushaltsbefragung der Müns-
teraner auch Fahrten der Pendler an den Einfallstra ßen der Stadt Münster erfasst und
vorhandene Fahrgasterhebungen für den Regionalbus- und den Schienenverkehr ausge-
wertet wurden, liegen entsprechende Daten vor. In d er Summe ist festzustellen, dass die
werktäglich die Stadtgrenze überschreitenden Pendle r ca. 372.000 Personenfahrten in
Münster verursachen, zu 80,9 % mit dem Kfz und zu 1 9,1 % mit Bus und Bahn. Absolut
gesehen legen die Pendler 301.000 Personenfahrten i n Münster mit dem Kfz zurück
(= 250.800 Kfz), das macht mit 43,8 % fast die Hälf te der werktäglichen Kfz-
Personenfahrten im Stadtgebiet aus.
687.000
47,8 %
386.000
36,3 %
301.000
80,9 %
749.000
52,2 % 678.000
63,7 %
71.000
19,1 %
Kfz-Personenfahrten / Werktag Wege + Fahrten im Umweltverbund / Werktag
Münsteraner + Pendler
(gesamt: 1.436.000 Wege + Fahrten)
Münsteraner
(1.064.000)
Pendler
(372.000)
Abbildung 3: Verkehrsaufkommen 2007
Der Pendlerverkehr hat mit rund 44 % einen sehr gro ßen Anteil am Kfz-Verkehrs-
aufkommen im Stadtgebiet von Münster. Daher ist es sinnvoll, die Einpendler bereits im
Umland für den ÖPNV zu gewinnen, indem dort ein ent sprechend attraktives Angebot
geschaffen wird. Darauf hat die Stadt Münster aber keinen direkten Einfluss. Ergänzende
P+R-Angebote an bedeutenden Einfallstraßen von Müns ter sollten allenfalls flankierende
Maßnahmen sein.
- 13 -
3.3 Verkehrsbelastungen im Kfz-Verkehr
Die nachfolgende Abbildung gibt die werktäglichen V erkehrsbelastungen im Kfz-Verkehr
auf den Haupteinfallstraßen nahe der Stadtgrenze wi eder, die bei einer Kordonzählung in
2007 ermittelt wurden. Diese Daten bilden eine Grun dlage bei der Entscheidungsfindung,
an welchen Einfallstraßen ergänzende P+R-Angebote f ür die Regionalpendler sinnvoll
sind.
Abbildung 4: Verkehrsbelastungen auf den Haupteinfa llstraßen 2007
80 % der insgesamt 282.000 Kfz-Fahrten auf den Einf allstraßen werden über diese elf
Straßen abgewickelt, 50 % allein über den Zubringer zur A 43 (ca. 74.000 Kfz-Fahrten),
die Steinfurter Straße (ca. 42.000 Kfz-Fahrten) und die Warendorfer Straße (ca. 25.000
Kfz-Fahrten). Aber auch der Schifffahrter Damm, die Sprakeler Straße, die Freckenhorster
Straße und die Westfalenstraße sind mit 10.000 bis 20.000 Kfz-Fahrten wichtig für den
Pendlerverkehr.
Kfz-Fahrten / Werktag
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Ungefähr 75 % der Kfz-Fahrten stammen aus den vier Münsterlandkreisen. Dabei kom-
men die meisten Pendler aus den Räumen Greven, Telgte, Senden, Warendorf und Stein-
furt. Knapp 60 % aller Kfz-Fahrten führen in die Au ßenbezirke, 40 % in den Stadtbezirk
Mitte. 22 % der Kfz-Fahrten enden innerhalb des 1. Tangentenringes.
Die vorausgegangenen Auswertungen zeigen, dass es n och P+R-Potentiale sowohl bei
den Münsteranern, die in den Außenstadtteilen leben , als auch bei den Regionalpendlern
gibt, die einen nicht unerheblichen Teil des Kfz-Ve rkehrsaufkommens in Münster verursa-
chen. Insofern kommt zunächst einmal den im Umland von Münster gelegenen Bahnhö-
fen eine besondere Bedeutung für den P+R-Verkehr be i. Im Stadtgebiet von Münster
spielen die in den Außenstadtteilen gelegenen Voror tbahnhöfe eine große Rolle für den
P+R-Verkehr, aber auch die P+R-Anlagen an den Haupteinfallstraßen von Münster haben
eine Grundbedeutung zur Entlastung der Innenstadt vom Kfz-Verkehr.
4. Vorhandene P+R-Anlagen: Bestand, Nutzung und Pla nungen
4.1 P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen
Bestand
In Münster gibt es sechs Vorortbahnhöfe, die sich z u einem nahezu geschlossenen Ein-
und Umsteigegürtel am Außenrand des Stadtgebietes f ormieren (vgl. Anlagen 1 bis 3;
P+R-Anlagen A-1 bis A-6). Die Bahnhöfe Albachten, A melsbüren, Häger und Sprakel ha-
ben eine überwiegend lokale Bedeutung und dienen pr imär der Anbindung der in diesen
Stadtteilen lebenden Bevölkerung an den SPNV. Die B ahnhöfe Hiltrup und Zentrum Nord
haben neben der lokalen auch eine regionale Bedeutu ng und nehmen die Funktion der
frühzeitigen Feinverteilung der Bahneinpendler wahr . Insgesamt bieten alle Bahnhöfe
kurze, direkte Innenstadtverbindungen für Binnenpen dler und einen guten Regionalan-
schluss für Auspendler an. Die große Bedeutung der Bahnhöfe Hiltrup und Zentrum Nord
zeigt sich auch in den hohen Ein- und Aussteigerzahlen (vgl. Anlage 3).
Nutzung
Die Pkw-Stellplätze an den Bahnhöfen Albachten und Hiltrup sind in aller Regel zu 100 %
belegt. An beiden Bahnhöfen parken regelmäßig weite re P+R-Nutzer im anliegenden
Straßenraum. Die hohe Auslastung am Bahnhof Zentrum Nord (94 %) ist vermutlich nicht
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abs. % abs. % abs. %
A-1 Albachten 21 21 100% 18 86% 0 0% 3 14%
A-2 Amelsbüren 16 14 88% 12 86% 2 14% 0 0%
A-3 Häger 14 8 57% 6 75% 2 25% 0 0%
A-4 Hiltrup 74 74 100% 56 76% 12 16% 6 8%
A-5 Sprakel 16 7 44% 5 71% 2 29% 0 0%
A-6 Zentrum Nord 35 33 94% 22 67% 8 24% 3 9%
Nr. Standort/
Vorortbahnhof
Pkw-Stellplätze Herkunft der Pkws
Anzahl Be-
legung
Aus-
lastung
Münster Münsterland-
kreise Sonstige
auf die klassische P+R-Funktion zurückzuführen. Die ser Bahnhof ist vielmehr als „Ziel-
bahnhof“ für die Beschäftigten im Zentrum Nord einz ustufen, die vom Bahnhof aus mit
dem Fahrrad zu den Arbeitsstätten weiterfahren.
Der Bahnhof Amelsbüren weist mit knapp 90 % ebenfal ls eine sehr gute Pkw-Belegung
auf. Vor diesem Hintergrund wurden an diesem Bahnho f im Frühjahr 2013 zwölf weitere
Pkw-Stellplätze angelegt.
Tabelle 1: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den Voror tbahnhöfen an einem Durch-
schnittswerktag im März 2012 (11 Uhr)
Bei den Pkw-Stellplätzen handelt es sich allerdings „nur“ um ein Grundangebot. Die
überwiegende Zahl der Umsteiger kommt mit dem Fahrr ad. Dies zeigt sich in der Inan-
spruchnahme der Fahrradstellplätze an diesen Anlage n. Diese sind ebenfalls durchweg
gut ausgelastet und die vorhandenen Stellplätze in den Fahrradabstellanlagen sowie die
Fahrradboxen sind zurzeit komplett vergeben.
Geplante Ausbaumaßnahmen
Es ist geplant, die P+R-Anlagen auszubauen, die Kap azitätsengpässe aufweisen. Fol-
gende Planungen liegen derzeit vor (vgl. Anlage 3):
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P+R Bahnhof Albachten (A-1)
Vor dem Hintergrund der vollen Belegung der vorhandenen Pkw-Stellplätze empfiehlt sich
eine Stellplatzerweiterung. Auf der Südseite des Ba hnhofsgeländes bestünde die Mög-
lichkeit, die dort vorhandenen 5 Pkw-Stellplätze au f 12 Plätze aufzustocken. Die Bahn
AG, die Eigentümerin dieser möglichen Erweiterungsf läche, lehnt dieses Vorhaben aber
bislang ab.
Voraussichtlich ab 2018 soll auf der an der Bahnhof snordseite gelegenen Mittelinsel der
Buswende eine Fahrradabstellanlage für 80 Fahrräder errichtet werden. Die vorhandenen
15 Fahrradboxen werden dann aufgrund ihres schlechten Zustandes abgebaut.
P+R Bahnhof Häger (A-3)
Dieser Bahnhof soll voraussichtlich ab 2018 eine Fa hrradabstellanlage für ca. 60 Fahrrä-
der erhalten. Ein Großteil der derzeit vorhandenen Fahrradständer wird dann demontiert.
P+R Bahnhof Hiltrup (A-4)
Der Bahnhofsvorplatz soll umgestaltet und im Hinbli ck auf die volle Belegung der vorhan-
denen Pkw-Stellplätze damit einhergehend die Zahl d er Pkw-Stellplätze deutlich erhöht
werden. Aus Platzgründen wird hierfür eine Parkpalette angedacht. Außerdem sollen eine
weitere Fahrradabstellanlage für ca. 70 Fahrräder u nd weitere frei zugängliche Fahrrad-
ständer (Anlehnbügel) aufgestellt werden. Diese Pla nung soll parallel zum Bebauungs-
planverfahren für das benachbarte Bauvorhaben erste llt werden. Die Realisierung ist ab-
hängig von der Finanzierbarkeit.
Auf der Ostseite des Bahnhofs soll eine Fahrradabst ellanlage für ungefähr 40 Fahrräder
installiert werden. Auch diese Maßnahme kann erst u mgesetzt werden, wenn die Finan-
zierung gesichert ist.
4.2 P+R-Anlagen an Einfallstraßen
4.2.1 P+R-Anlagen zur permanenten Nutzung
Bestand
Im Stadtgebiet von Münster gibt es sechs permanent nutzbare P+R-Anlagen an Einfall-
straßen mit insgesamt fast 1.000 Pkw-Stellplätzen (vgl. Anlagen 1, 4 und 5; P+R-Anlagen
B-1 bis B-6). Die Anlagen Albersloher Weg, Coesfeld er Kreuz, Preußenstadion und We-
seler Straße wurden in erster Linie für Einpendler, die Anlagen Grevener Straße und Wil-
kinghege als Mitfahrerparkplätze primär für Auspendler angelegt.
- 17 -
Alle Anlagen verfügen über eine nahe gelegene Busha ltestelle (vgl. Anlage 5). Bei den
klassischen P+R-Anlagen B-1 bis B-4 deutet der Name der Bushaltestelle durch den Zu-
satz „P+R“ auf das Vorhandensein einer P+R-Anlage h in. Durch Überlagerung von min-
destens zwei Stadtbuslinien im 20’-Takt werden die Bushaltestellen dieser vier Anlagen
im ÖPNV mindestens im 10’-Takt bedient. Die Anlagen B-5 und B-6 werden jeweils von
einer Stadtbuslinie im 20’-Takt angefahren.
Das Parken auf diesen P+R-Plätzen ist kostenlos, ei nzige Ausnahme bildet die Anlage
Coesfelder Kreuz. Hier ist aktuell ein Tagessatz in Höhe von 3,00 Euro zu entrichten. Die
Stadt Münster hat diesen Platz in 2011 an das Universitätsklinikum verkauft. Das Klinikum
beabsichtigt, das Gelände zu bebauen. Mit dem Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr
2014 zu rechnen. Damit entfällt diese Fläche künftig für die P+R-Nutzung.
Nutzung
P+R Albersloher Weg (B-1)
An einem Durchschnittswerktag ist dieser P+R-Platz mit 43 % mittelmäßig ausgelastet.
Diese Anlage verfügt zwar über eine gute ÖPNV-Anbin dung, ist letztlich aber zu innen-
stadtnah gelegen, was den Umstieg auf den ÖPNV bremst.
P+R Coesfelder Kreuz (B-2)
Auch dieser P+R-Platz ist an einem Durchschnittswer ktag mit 41 % nur mittelmäßig aus-
gelastet. Am Erhebungstag standen die Pkws ausschli eßlich im südlichen Parkplatzbe-
reich, also klinikorientiert und kein einziger Pkw war im nördlichen haltestellenorientierten
Parkplatzbereich abgestellt. Dieser Platz wird ansc heinend in erster Linie von Bedienste-
ten und Besuchern des Universitätsklinikums und nic ht von P+R-Kunden aufgesucht, da
er zu innenstadtnah gelegen ist. Damit bestätigen s ich frühere Erhebungen an diesem
Standort. Aus Sicht der Verkehrsplanung besteht daher keine Notwendigkeit, dieses P+R-
Angebot aufrecht zu erhalten.
P+R Preußenstadion (B-3)
Trotz der guten ÖPNV-Anbindung findet dieser Platz wenig Zuspruch. Auch dieser Platz
ist zu nahe an der Innenstadt gelegen. ÖPNV-Nutzer aus dem südlichen Einzugskorridor
steigen bereits entlang der Kursbuchstrecke 410 (Ha mm-Drensteinfurt-Hiltrup-Münster),
spätestens aber in Hiltrup in die Bahn ein oder fah ren ab Hiltrup mit dem Stadtbus in die
Innenstadt. Den Parkeinrichtungen für Pkws und Fahr räder am Preußenstadion kommt
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abs. % abs. % abs. %
B-1 Albersloher Weg 172 74 43% 38 51% 21 28% 15 20%
B-2 Coesfelder Kreuz 275 113 41% 24 21% 38 34% 51 45%
B-3 Preußenstadion 270 31 11% 21 68% 7 23% 3 10%
B-4 Weseler Straße 175 163 93% 95 58% 45 28% 23 14%
B-5 Grevener Straße 28 13 46% 8 62% 4 31% 1 8%
B-6 Wilkinghege 50 49 98% 30 61% 10 20% 9 18%
Nr. Standort/
Anlage
Pkw-Stellplätze Herkunft der Pkws
Anzahl Be-
legung
Aus-
lastung
Münster Münsterland -
kreise Sonstige
aber bei Heimspielen des SC Preußen Münster eine be sondere Bedeutung zu. Insofern
ist dieses Angebot ohnehin erforderlich.
Tabelle 2: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den perma nenten P+R-Anlagen an
Einfallstraßen an einem Durchschnittswerktag im März 2012 (11 Uhr)
P+R Weseler Straße (B-4)
Mit 93 % weist diese Anlage eine überdurchschnittli ch hohe Auslastung auf. Die Lage-
gunst und die gute Ausstattung der Anlage wirken si ch positiv auf die Akzeptanz aus.
Auch die Möglichkeit des P+B wird intensiv genutzt, zurzeit sind alle Fahrradboxen ver-
mietet. Eine frühere Erhebung hat zudem gezeigt, da ss dieser Platz nicht nur von Ein-
pendlern, sondern auch von Auspendlern als Mitfahrerparkplatz genutzt wird.
P+R Grevener Straße (B-5)
Diese Anlage weist mit 46 % eine mittelmäßige Ausla stung auf und wird zu 62 % von
Münsteranern genutzt. Letzteres und auch die gering e Ein- und Aussteigerzahl im Stadt-
busverkehr (vgl. Anlage 5) lassen den Schluss zu, d ass diese Anlage in erster Linie von
Mitfahrgemeinschaften angefahren wird.
- 19 -
P+R Wilkinghege (B-6)
Die Anlage Wilkinghege ist mit 98 % überdurchschnit tlich gut besucht, weitere Zählungen
an anderen Tagen ergaben sogar eine volle Belegung. Dieser Platz wird zu 61 % von
Münsteranern aufgesucht. Dies und auch die geringe Ein- und Aussteigerzahl im Stadt-
busverkehr (vgl. Anlage 5) bestätigt, dass auch die se Anlage in erster Linie von Mitfahr-
gemeinschaften genutzt wird.
Planungsempfehlungen
Mit Ausnahme der Bebauung und dem damit verbundenen Wegfall der P+R-Fläche am
Coesfelder Kreuz sind aktuell keine Veränderungen a n diesen sechs permanent nutzba-
ren P+R-Anlagen vorgesehen. Aufgrund bestehender Ka pazitätsengpässe besteht aber
für folgende Anlagen Handlungsbedarf:
P+R Weseler Straße (B-4)
Vor dem Hintergrund der hohen Auslastung ist eine E rweiterung dieser P+R-Anlage sinn-
voll. Allerdings ist zuvor zu prüfen, inwieweit Fre mdnutzungen durch Anwohner aus den
umliegenden Wohngebieten vorliegen und wie diese un terbunden werden können. Au-
ßerdem ist abzuwarten, ob sich die P+R-Anlage Kappe nberger Damm entlastend auf die
Nutzung dieser Anlage auswirkt, da sich über die A 1 auspendelnde Mitfahrgemeinschaf-
ten möglicherweise künftig am Kappenberger Damm verabreden (vgl. Kapitel 5.2).
P+R Wilkinghege (B-6)
Da dieser P+R-Platz seit geraumer Zeit hinsichtlich der Belegung an seine Grenzen stößt,
wird eine Erweiterung empfohlen. Zielplanung der St adt Münster ist es daher, diese Anla-
ge gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zu erweitern.
Nutzung in der Vorweihnachtszeit
Zusätzlich sei auf die Inanspruchnahme der vier P+R-Anlagen, die für das klassische P+R
angelegt wurden, an einem Adventssamstag hingewiesen.
- 20 -
abs. % abs. % abs. %
B-1 Albersloher Weg 172 41 24% 16 39% 15 37% 10 24%
B-2 Coesfelder Kreuz 275 49 18% 2 4% 11 22% 36 73%
B-3 Preußenstadion 270 11 4% 3 27% 4 36% 4 36%
B-4 Weseler Straße 175 161 92% 22 14% 47 29% 92 57%
Nr. Standort/
Anlage
Pkw-Stellplätze Herkunft der Pkws
Anzahl Be-
legung
Aus-
lastung
Münster Münsterland -
kreise Sonstige
Tabelle 3: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den perma nenten P+R-Anlagen an
Einfallstraßen am dritten Adventssamstag in 2009 (14 Uhr)
Auch in diesen Zahlen spiegelt sich die große Bedeutung der P+R-Anlage Weseler Straße
wieder und die weitaus geringere Bedeutung der anderen Anlagen.
Für den Platz am Coesfelder Kreuz zeigt sich, dass er in der Vorweihnachtszeit auch zu
P+R-Zwecken angefahren wird, jedoch in einem sehr geringen Ausmaß: 30 der am Coes-
felder Kreuz geparkten Pkws standen am Erhebungstag im nördlichen und damit halte-
stellenorientierten Parkplatzbereich. Diese Zahl unterstreicht noch einmal die nachrangige
Bedeutung dieses P+R-Platzes. Die wenigen Pkws, die diesen Platz an den Advents-
samstagen zum P+R aufsuchen, können auch durch die weiteren P+R-Einrichtungen im
Bereich des Coesfelder Kreuzes aufgefangen werden, die regelmäßig an den Adventswo-
chenenden für den P+R-Verkehr bereitgestellt werden (vgl. nachfolgendes Kapitel 4.2.2).
4.2.2 P+R-Anlagen zur periodischen/episodischen Nut zung
Bestand
Über das permanente P+R-Angebot hinaus kann die Stadt Münster bei Bedarf auf weitere
sechs Parkeinrichtungen mit insgesamt fast 2.600 Pk w-Stellplätzen zur periodischen und
episodischen P+R-Nutzung zurückgreifen, zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit oder bei
Großveranstaltungen in der Innenstadt (vgl. Anlagen 1 und 6; P+R-Anlagen C-1 bis C-6).
- 21 -
Die Parkhäuser Cineplex und Stadthaus 3 vervollstän digen das Angebot am P+R-Platz
Albersloher Weg. Beide Parkhäuser sind im Parkleits ystem zur P+R-Nutzung ausgewie-
sen, Hinweise auf Veranstaltungen im Messe und Cong ress Centrum Halle Münsterland
haben im Parkleitsystem aber Vorrang. Damit hat sich der Albersloher Weg zu einer P+R-
Achse entwickelt und es stehen insgesamt gut 1.100 Pkw-Stellplätze entlang des Albers-
loher Weges für P+R-Zwecke zur Verfügung.
Die drei im Einzugsbereich des Coesfelder Kreuzes l iegenden Einrichtungen C-3 bis C-5,
Parkhaus Mensa II, Parkplatz Fachhochschule und Par kplätze Naturwissenschaftliches
Zentrum WWU, ergänzen das noch vorhandene Angebot am P+R-Platz Coesfelder Kreuz
und dienen in erster Linie an den Adventswochenende n zur Abwicklung des periodischen
P+R. Mit dem Wegfall des P+R-Platzes Coesfelder Kreuz ab 2014 müssen diese Anlagen
den - allerdings geringen - P+R-Verkehr dieser Anlage aufnehmen.
Der nördliche Mitarbeiterparkplatz der Firma Brillu x ergänzt das Angebot am P+R-Platz
Weseler Straße. Aufgrund einer zwischen der Stadt M ünster und der Firma Brillux ge-
schlossenen Vereinbarung kann an Samstagen sowie So nn- und Feiertagen auf diese
Fläche für P+R-Zwecke zurückgegriffen werden, vorbehaltlich der firmeneigenen Nutzung.
In 2004 und 2005 wurde dieser Mitarbeiterplatz an d en Adventssamstagen für P+R-
Kunden zur Verfügung gestellt. Vor dem Hintergrund einer äußerst geringen Inanspruch-
nahme und der nicht kalkulierbaren Kosten für den W interdienst, für den die Stadt Müns-
ter vereinbarungsgemäß zuständig ist, wurde dieses zusätzliche Angebot an den Ad-
ventssamstagen wieder eingestellt.
In den Parkhäusern Cineplex und Stadthaus 3 ist wäh rend der Öffnungszeiten eine Park-
gebühr in Höhe von 4 Euro je Parkvorgang zu entrich ten, das Parken auf den anderen
drei Plätzen bzw. im Parkhaus Mensa II ist kostenlos. In den Jahren 2007 bis 2010 wurde
das Parkhaus Stadthaus 3 an den vier Adventssamstag en zum kostenlosen Parken frei-
gegeben. Trotz intensiver Bewerbung wurde dieses An gebot nicht im erhofften Maße in
Anspruch genommen und daher wieder eingestellt.
Alle sechs P+R-Einrichtungen verfügen jeweils über eine nahe gelegene Bushaltestelle
mit einer dichten Taktfrequenz (mindestens 10’-Takt; vgl. Anlage 6).
- 22 -
C-1 Parkhaus Cineplex 590 53 9%
C-2 Parkhaus Stadthaus 3 372 14 4%
C-3 Parkhaus Mensa II 863 96 11%
C-4 Parkplatz Fachhochschule 350 24 7%
C-5 Parkplätze Naturwissen-
schaftliches Zentrum WWU 250 --- --- keine Daten vorhanden
C-6 Mitarbeiterparkplatz Brillux 150 2 1% Daten aus 2005
Anmerkungen Nr. Standort/
Anlage
Pkw-Stellplätze
Anzahl Be-
legung
Aus-
lastung
Nutzung
Tabelle 4: Nutzung der Pkw-Stellplätze an den perio dischen/episodischen P+R-
Anlagen an Einfallstraßen am dritten Adventssamstag in 2009 (14 Uhr)
Die Belegungs- bzw. Auslastungsdaten zeigen, dass d iese P+R-Zusatzangebote an den
Adventssamstagen kaum angenommen werden. Vermutlich liegt dies daran, dass diese
Einrichtungen zu innenstadtnah gelegen sind und es in der Innenstadt ausreichend attrak-
tive Parkmöglichkeiten gibt. Wenn die Straßen stauf rei und erkennbar innenstadtnah ge-
legene Parkmöglichkeiten mit freien Kapazitäten vor handen sind, fahren die Besucher zu
diesen zentral gelegenen Parkeinrichtungen, um von dort aus zu Fuß zum Innenstadt-
bummel zu gelangen. Bis auf wenige Ausnahmen gab es in den letzten Jahren in der
Vorweihnachtszeit auch kaum verkehrliche Engpässe u nd Staus auf den Einfallstraßen
von Münster, zu Stauerscheinungen kam es allenfalls an den Adventssamstagen im Nah-
bereich der innerstädtischen Parkhäuser.
Obwohl diese Angebote in der Vorweihnachtszeit nich t zwingend erforderlich sind, sollten
die P+R-Angebote an den Standorten C-1 bis C-5 weit erhin aufrecht erhalten und bewor-
ben werden, da auf diese Einrichtungen auch bei Gro ßveranstaltungen zurückgegriffen
werden kann. Sie können mit einem relativ geringen Aufwand vorbereitet werden.
- 23 -
Planungsvorhaben
Die Westfälische-Wilhelms-Universität plant, das Pa rkhaus Mensa II aufgrund seines
schlechten baulichen Zustandes in 2014 abzureißen u nd durch einen Neubau mit etwa
1.000 Stellplätzen zu ersetzen.
5. Geplante P+R-Anlagen
5.1 P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen
Zwei Bahnhöfe befinden sich in der konkreten Umsetz ungsplanung, der Bahnhof Meck-
lenbeck und der Bahnhof Roxel (vgl. Anlagen 1 bis 3 ; P+R-Anlagen A-7 und A-8). Diese
an der Kursbuchstrecke 408 (Zentrum Nord-Münster-Ha vixbeck-Coesfeld) gelegenen
Bahnhöfe werden neben der lokalen auch eine regiona le Bedeutung haben und insbe-
sondere die Funktion der frühzeitigen Feinverteilung der Bahneinpendler übernehmen. So
wird den Bahneinpendlern eine gute Möglichkeit gege ben, ihre Arbeitsstätten direkt, das
heißt ohne Umweg über den Hauptbahnhof zu erreichen . Die Inbetriebnahme des Bahn-
hofs Roxel ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 vorgesehen. Wann der Bahnhof
Mecklenbeck in Betrieb genommen werden kann, ist derzeit nicht absehbar.
P+R Bahnhof Mecklenbeck (A-7)
Am Bahnhof Mecklenbeck sind 10 Pkw-Stellplätze vorg esehen. Außerdem sollen eine
Fahrradabstellanlage für ungefähr 40 Fahrräder eing erichtet und 10 überdachte, frei zu-
gängliche Fahrradständer angelegt werden. Diese Einrichtungen werden aber erst mit der
Verlegung der Heroldstraße ab 2018 gebaut. Die Fina nzierung der Fahrradabstellanlage
ist noch nicht sichergestellt.
P+R Bahnhof Roxel (A-8)
Nach derzeitigem Planungsstand sollen an diesem Bah nhof 30 bis 35 Pkw-Stellplätze
entstehen. Weiterhin sind eine Fahrradabstellanlage für ungefähr 60 Fahrräder angedacht
und die Aufstellung von rund 70 frei zugänglichen, nicht überdachten Fahrradständern
vorgesehen (Anlehnbügel). Diese Einrichtungen sollen mit der Eröffnung des Bahnhofs in
Betrieb genommen werden.
An beiden Bahnhöfen ist eine Verknüpfung mit dem Stadtbusverkehr beabsichtigt.
- 24 -
5.2 P+R-Anlagen an Einfallstraßen
Es gibt zurzeit zwei Planungen für P+R-Anlagen an w ichtigen Einfallstraßen, zum einen
eine Anlage für den Korridor Freckenhorster Straße, an der Münsterstraße gelegen, zum
anderen eine Anlage am Kappenberger Damm (vgl. Anlagen 1, 4 und 5; P+R-Anlagen B-7
und B-8). Beide Anlagen sind für die permanente Nutzung gedacht.
P+R Münsterstraße (B-7)
Im Zuge des Ausbaus der Ortsumgehung Wolbeck ist im umgebauten Einmündungsbe-
reich Münsterstraße / Alter Mühlenweg die Einrichtu ng einer P+R-Anlage geplant. Die
P+R-Anlage Münsterstraße kann frühestens in 2014 ge baut und in Betrieb genommen
werden, die Umsetzung ist abhängig von der Finanzie rung. Es sind zunächst einmal 20
Pkw-Stellplätze und ca. 10 frei zugängliche, nicht überdachte Fahrradständer neben den
Bushaltestellen vorgesehen. Bei entsprechender Nach frage können diese Einrichtungen
erweitert werden.
P+R Kappenberger Damm (B-8)
Die P+R-Anlage Kappenberger Damm wurde im Juli 2012 fertiggestellt und umfasst 58
Pkw-Stellplätze. Sie soll als klassischer Mitfahrer parkplatz fungieren, allerdings wird ihr
diese Bedeutung erst mit der Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Autobahnanschlus-
ses am Kappenberger Damm zukommen. Die Eröffnung de s Autobahnanschlusses wird
für 2014 angestrebt. Diese P+R-Einrichtung kann mög licherweise die Anlage an der We-
seler Straße entlasten, da Mitfahrgemeinschaften, d ie über die A 1 das Stadtgebiet ver-
lassen, mit dieser P+R-Anlage eine Alternative erhalten (vgl. Kapitel 4.2.1).
6. P+R-Anlagen in Prüfung
6.1 P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen
Die Stadt Münster plant gemeinsam mit dem Kreis Warendorf, der Stadt Sendenhorst und
dem Zweckverband SPNV Münsterland perspektivisch di e Reaktivierung der WLE-
Strecke von Münster nach Sendenhorst (-Neubeckum). Damit verbunden ist die Einrich-
tung bzw. Reaktivierung von fünf Bahnhöfen im Stadt gebiet von Münster (vgl. Anlagen 1
bis 3; P+R-Anlagen A-9a bis A-9e).
Mit der Reaktivierung der WLE-Strecke werden die St adtteile Gremmendorf, Angelmodde
und Wolbeck an den SPNV angebunden und den Binnenpe ndlern wird eine attraktive
- 25 -
Innenstadtverbindung angeboten (20’-Takt). Die zwei weiteren geplanten Bahnhöfe Halle
Münsterland und Loddenheide bieten Berufseinpendlern einen direkten Weg zu den nahe
des Hafens, des Messe und Congress Centrums Halle M ünsterland und den im Gewer-
begebiet Loddenheide gelegenen Arbeitsplatzschwerpunkten.
Die Inbetriebnahme der WLE-Strecke und der an diese r Strecke gelegenen Bahnhöfe ist
spätestens für 2019 vorgesehen. Detailplanungen für die Bahnhöfe und die daran ange-
schlossenen P+R-Anlagen liegen aktuell noch nicht vor.
6.2 P-R-Anlagen an Einfallstraßen
In Prüfung befindlich bzw. zur Prüfung empfohlen we rden P+R-Anlagen entlang bedeu-
tender Einfallskorridore an der Warendorfer Straße und an der Telgter Straße (vgl. Anla-
gen 1, 4 und 5; P+R-Anlagen B-9 und B-10).
P+R Warendorfer Straße (B-9)
Mit den Planungen zum Ausbau der B 51 wurde seitens der Stadt Münster angedacht,
eine P+R-Anlage im Bereich des Knotenpunktes B 51 / Warendorfer Straße / Mondstraße
mit ungefähr 150 Pkw-Stellplätzen zu bauen. Die Flä che, die für eine sinnvolle Verknüp-
fung mit den Richtung Innenstadt verkehrenden Busli nien in Frage käme, ist in der Plan-
feststellung zur B 51 / B 481 allerdings bislang als Ausgleichsfläche vorgesehen.
Eine P+R-Anlage an der Haupteinfallstraße Warendorfer Straße wäre jedoch eine sinnvol-
le Einrichtung in diesem Korridor. Die B 51 als übe rregional bedeutende Straße verbindet
Münster mit dem östlichen Münsterland. Hier sind in sbesondere die Städte Telgte und
Warendorf zu nennen. Von daher sollte dieses Vorhab en weiter verfolgt und im Zuge des
Ausbaus der B 51 möglichst eine P+R-Anlage in diese m Standortsuchraum eingerichtet
werden. Über die Pkw-Stellplätze hinaus sollte ein Grundangebot an frei zugänglichen
Fahrradständern eingeplant werden (ca. 10 Fahrradständer).
P+R Telgter Straße (B-10)
Im Kreuzungsbereich Freckenhorster Straße / Telgter Straße parken entlang der Telgter
Straße regelmäßig rund 10 Pkws auf dem Seitenstreif en in Richtung Wolbeck. Vermutlich
handelt es sich um Mitfahrgemeinschaften von Auspen dlern. Im Einzelfall kann es aber
auch sein, dass die nahe gelegene Bushaltestelle de r Schnellbuslinie S 20 zum Auspen-
- 26 -
deln genutzt wird - die S 20 hält an dieser Haltest elle stadteinwärts nur zum Ausstieg und
stadtauswärts nur zum Einstieg und ist damit lediglich für Auspendler von Bedeutung.
Inwieweit sich mit Inbetriebnahme der P+R-Anlage Mü nsterstraße Mitfahrgemeinschaften
von der Telgter Straße dorthin verlagern, bleibt zu beobachten (vgl. Kapitel 5.2). Falls
weiterhin Pkws entlang der Telgter Straße geparkt w erden, ist eine Planung mit ca. 20
Pkw-Stellplätzen an diesem Standortsuchraum aufzunehmen.
7. Fazit
Zur Entlastung der Innenstadt vom fließenden und ru henden Kraftfahrzeugverkehr ist es
aus stadt- und verkehrsplanerischer Sicht sinnvoll, dass der P+R-Verkehr vorzugsweise in
der Region oder ergänzend spätestens in den Außenst adtteilen beginnt. Entsprechend
sind an zahlreichen Bahnhöfen im Münsterland und in Münsters Außenstadtteilen P+R-
Anlagen eingerichtet worden, die in der Regel gut a ngenommen werden. Über dieses
Grundangebot im Umland und in den Außenstadtteilen hinaus wird empfohlen, zusätzlich
P+R-Anlagen möglichst frühzeitig an stark befahrene n Einfallstraßen im Stadtgebiet vor-
zuhalten.
Die Auswertungen des Verkehrsverhaltens der Münster aner und der Pendler sowie der
Kfz-Verkehrsbelastungen auf den Einfallstraßen im S tadtgebiet von Münster haben ge-
zeigt, dass es noch P+R-Potentiale sowohl bei den Münsteranern, die in den Außenstadt-
teilen leben, als auch bei den Regionalpendlern gib t, die einen nicht unerheblichen Teil
des Kfz-Verkehrsaufkommens in Münster verursachen. Insofern kommt im Stadtgebiet
von Münster zunächst einmal den in den Außenstadtte ilen gelegenen Vorortbahnhöfen
eine große P+R-Bedeutung bei, aber auch die P+R-Anl agen an den Einfallstraßen von
Münster haben eine Grundbedeutung zur Entlastung der Innenstadt vom Kfz-Verkehr.
Die Stadt Münster verfügt über ein gutes Angebot an permanent und periodisch bzw. epi-
sodisch nutzbaren P+R-Anlagen. Wenn alle Planungen umgesetzt und zu prüfenden An-
lagen eingerichtet sind, ist ein fast geschlossener Ring an P+R-Anlagen im Stadtgebiet
vorhanden. Damit kann ein Teil der oben genannten P+R-Potentiale aufgefangen werden.
Erhebungen an und Erfahrungen mit den vorhandenen Anlagen haben aber gezeigt, dass
die Anlagen an den Vorortbahnhöfen zwar gut genutzt werden, die Anlagen an den Ein-
fallstraßen allerdings nur teilweise. Letzteres lie gt sicherlich einerseits daran, dass diese
- 27 -
Anlagen zu nahe an der Innenstadt gelegen sind (ca. 2 bis 3 km) und andererseits daran,
dass in der Innenstadt ausreichend attraktive Parkm öglichkeiten vorhanden sind, so dass
die Besucher der Stadt Münster von einem Umstieg au f den Bus an den Einfallstraßen
wenig Gebrauch machen. Wenn die Straßen staufrei un d erkennbar innenstadtnahe
Parkmöglichkeiten mit freien Kapazitäten vorhanden sind, fahren sie zu diesen Parkein-
richtungen, um von dort aus zu Fuß in die Innenstadt zu gelangen. Daher ist es schwierig,
die Besucher an den Einfallstraßen durch P+R-Angebo te zum Umstieg auf den Bus unter
Inkaufnahme von Reisezeitverlusten „kurz“ vor dem Ziel zu bewegen.
Insgesamt gesehen hat sich P+R an den Bahnhöfen in den Außenstadtteilen von Münster
bewährt, P+R an den Einfallstraßen im Stadtgebiet v on Münster jedoch nur bedingt. Dies
deckt sich auch mit Erfahrungen anderer Städte.
Zur weiteren Umsetzung werden empfohlen:
• Erweiterungen vorhandener Anlagen mit Kapazitätsen gpässen
- P+R Bahnhof Albachten
- P+R Bahnhof Hiltrup
- P+R Wilkinghege
• projektbezogene, bereits in Planung befindliche An lagen
- P+R Bahnhof Mecklenbeck
- P+R Bahnhof Roxel
- P+R Münsterstraße: im umgebauten Einmündungsberei ch Münsterstraße / Alter
Mühlenweg in Verbindung mit dem Bau der Ortsumgehung Wolbeck
• Prüfung neuer Anlagen
- P+R Warendorfer Straße: im Bereich des Knotenpunk tes B 51 / Warendorfer Stra-
ße / Mondstraße in Verbindung mit dem Ausbau der B 51 und Einrichtung eines
ÖPNV-Verknüpfungspunktes (Schwerpunkt: Einpendler)
- P+R Telgter Straße: im Kreuzungsbereich Freckenho rster Straße / Telgter Straße
(Schwerpunkt: Auspendler) in Abhängigkeit von der A kzeptanz der Anlage P+R
Münsterstraße
- P+R-Anlagen im Rahmen der WLE-Reaktivierung
- 28 -
- 29 -
ANLAGEN
Anlage 1: P+R-Anlagen in Münster:
Bestand und Planung
Anlage 2: P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen:
Standort und Standortfunktion
Anlage 3: P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen:
Standortqualität
Anlage 4: P+R-Anlagen an Einfallstraßen (permanente Einrichtungen):
Standort und Standortfunktion
Anlage 5: P+R-Anlagen an Einfallstraßen (permanente Einrichtungen):
Standortqualität
Anlage 6: P+R-Anlagen an Einfallstraßen (periodisch e/episodische Einrichtungen):
Standort, Standortfunktion und -qualität
Bericht_Anlage-5
1388 Zeichen
P+R-Anlagen an Einfallstraßen (permanente Einrichtungen): Standortqualität vorhanden geplant vorhanden geplant Haltestelle B-1 Albersloher Weg 2 172 --- 32 F --- P+R Nieberdingstraße 6 und 8 8 180 B-2 Coesfelder Kreuz 2,5 275 --- --- --- P+R Coesfelder Kreuz 1, 3, 4, 5, 11, 12, 13 und 22 14 - 18 5.610 B-3 Preußenstadion 3 270 --- 144 Fü --- P+R Preußenstadion 1, 5 und 9 13 510 B-4 Weseler Straße 3 175 --- 42 Fü 32 FB --- P+R Weseler Straße 15 und 16 15 310 B-5 Grevener Straße 5 28 --- 14 Fü --- Am-Max- Klemens-Kanal 16 29 < 50 B-6 Wilkinghege 3,5 50 Er- weiterung (in Prüfung) 30 F --- Abzweig Wilkinghege 16 20 < 50 B-7 Münsterstraße 6,5 --- 20 --- ca. 10 F Abzweig Angelmod de 22 18 60 B-8 Kappenberger Damm 9 58 --- --- --- Hansa-Business-Park 7 22 --- B-9 Warendorfer Straße 3,5 --- ca. 150 (in Prüfung) --- ca. 10 F (in Prüfung) St. Mauritz 2 und 10 14 200 B-10 Telgter Straße 9 --- ca. 20 (in Prüfung) --- --- Telgter Straße/L 793 (nur Regionalbusverkehr) S 20 kein Einstieg Richtung Hbf. < 50 * Fahrradstellplätze : F: frei zugängliche Fahrradständer Fü: überdachte, frei zugängliche Fahrradständer FB: abschließbare Fahrradboxen Anlage 5 Nr. Standort Entfernung zum Stadtzentrum (km) Stadtbusangebot Pkw-Stellplätze Fahrradstellplätze* Linie(n) im 20'-Takt Fahrzeit zum Hbf. (min) Ein- und Aussteiger, werktags Stellplatzangebot
Bericht_Anlage-6
1288 Zeichen
P+R-Anlagen an Einfallstraßen (periodische/episodische Einrichtungen): Standort, Standortfunktion und -qualität Haltestelle Linien im 20'-Takt Fahrzeit zum Hbf. (min) Ein- und Aussteiger, werktags C-1 Parkhaus Cineplex Albersloher Weg / Lippstädter Straße 1,5 P+R (Park+Ride) Ein- pendler 590 Stadtwerke 6 und 8 6 790 C-2 Parkhaus Stadthaus 3 Albersloher Weg / Kiesekamps Mühle 1,5 P+R (Park+Ride) Ein- pendler 372 Halle Münsterland / Stadthaus 3 6 und 8 7 260 C-3 Parkhaus Mensa II Coesfelder Kreuz / Domagkstraße 2,5 P+R (Park+Ride) Ein- pendler 863 P+R Coesfelder Kreuz 1, 3, 4, 5, 11, 12, 13 und 22 14 - 18 5.610 C-4 Parkplatz Fachhochschule Coesfelder Kreuz / Corrensstraße 3 P+R (Park+Ride) Ein- pendler 350 P+R Coesfelder Kreuz 1, 3, 4, 5, 11, 12, 13 und 22 14 - 18 5.610 C-5 Parkplätze Naturwissen- schaftliches Zentrum WWU Coesfelder Kreuz / Corrensstraße 3 P+R (Park+Ride) Ein- pendler 250 P+R Coesfelder Kreuz 1, 3, 4, 5, 11, 12, 13 und 22 14 - 18 5.610 C-6 Mitarbeiterparkplatz Brillux Weseler Straße 4 P+R (Park+Ride) Ein- pendler 150 Boeselagerstraße 15 und 16 16 410 Anlage 6 Nr. Standort Lage Entfernung zum Stadtzentrum (km) Pkw- Stellplätze Stadtbusangebot überwiegende Nutzungs- art dominante Ziel- gruppe
Bericht_Anlage-4
943 Zeichen
P+R-Anlagen an Einfallstraßen (permanente Einrichtungen): Standort und Standortfunktion vor- handen in Planung in Prüfung P+R (Park+ Ride) B+R (Bike+ Ride) P+B (Park+ Bike) P+M (Parken+ Mitfahren) Ein- pendler Aus- pendler Binnen- pendler B-1 Albersloher Weg Albersloher Weg / Theodor-Scheiwe-Straße X X X B-2 Coesfelder Kreuz Coesfelder Kreuz / Domagkstraße X X X B-3 Preußenstadion Hammer Straße / Am Berg Fidel X X X X X B-4 Weseler Straße Weseler Straße / B 51 X X X X X X B-5 Grevener Straße Grevener Straße / Kanalstraße X X X B-6 Wilkinghege Steinfurter Straße / Wilkinghege X X X B-7 Münsterstraße Münsterstraße / Alter Mühlenweg X X X X X X B-8 Kappenberger Damm Kappenberger Damm / A 1 X X X B-9 Warendorfer Straße Warendorfer Straße / B 51 X X X X B-10 Telgter Straße Freckenhorster Straße / Telgter Straße X X X Anlage 4 dominante Zielgruppen Nr. Standort Status überwiegende Nutzungsart Lage
Bericht_Anlage-1
477 Zeichen
Anlage 1 Alle Einrichtungen sind mit den laufenden Nummern aus den beigefügten Tabellen versehen (= Anlagen 2 bis 6). Bestand und Planung P+R-Anlagen in Münster: permanente Nutzung Vorhanden in Planung in Prüfung vorhanden, periodische/episodische Nutzung P+R-Anlagen an Einfallstraßen: vorhanden in Planung in Prüfung P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen: C-6 C-4,C-5 C-3 C-1,C-2 B-10 B-6 B-5 B-7 B-9 B-4 B-3 B-2 B-1 A-9e A-9d A-9c A-9b A-9a A-8 A-7 A-6 A-5 A-3 A-4 A-2 A-1 B-8 Hbf.
Berichtsvorlage
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V/0953/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft P+R-Anlagen in Münster - Bestandsaufnahme und Konzept - Beratungsfolge 06.02.2014 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht Bericht: Die Verwaltung hat eine umfassende Untersuchung zu P+R -Anlagen in Münster durchg eführt. Die Ergebnisse sind im beigefügten Bericht „P+R -Anlagen in Münster: Bestandsaufnahme und Konzept“ dargelegt (Anlage). Mit diesem Bericht wird eine aktuelle Übersicht aller vorhand enen und geplanten P+R -Anlagen sowie in Prüfung b efindlichen P+R -Standorte im Stadtgebiet von Münster vorgelegt. Dieser Bericht ist ein separater, in sich geschlossener Fachplan des Gesam t- konzeptes „Mobilität Münster 2025“, im Rahmen dessen Einzel - bzw. Fachpläne erstellt und ve r- öffentlicht werden. Im Ergebnis ist folgendes festzuhalten: Im Idealfall soll das P+R-Grundprinzip - der Umstieg vom Pkw in ein öffentliches Verkehrsmittel - bereits in der Region greifen, für Münster also an den Bahnhöfen bzw. zentralen Schnellbus - Haltestellen der Städte und Ge meinden im Umland, oder spätestens in den Außenstadtteilen. Über dieses Angebot hinaus ist es sinnvoll, weitere P+R -Plätze möglichst frühzeitig an stark b e- fahrenen Einfallstraßen vorzuhalten, und zwar als Ergänzungsangebot für Regionaleinpendler mit dem Pkw, die abseits konzentrierter und qualifizierter ÖPNV-Bedienung wohnen. Die Stadt Münster verfügt über ein gut ausgebautes, permanent nutzbares P+R -Angebot an den Vorortbahnhöfen und ein Grundangebot an P+R-Anlagen an den Haupteinfallstraßen, von denen einige ständig und einige zu saisonalen oder gelegentlichen Anlässen g enutzt werden können. Wenn alle Planungen umgesetzt sind, ist ein fast geschlossener Ring an P+R -Anlagen im Stadt- gebiet vorhanden. Erhebungen an den vorhandenen Anlagen haben gezeigt, das s die Anlagen an den Vorortbah n- höfen gut genutzt werden, die Anlagen an den Einfallstraßen allerdings nur teilweise. Gründe dafür sind, dass diese Anlagen zu nahe (ca. 2 bis 3 km) an der Innenstadt gelegen und in der Innenstadt ausreichend attraktive Parkm öglichkeiten vorhanden sind. Wenn die Straßen staufrei und erkennbar innenstadtnahe Parkmöglichkeiten mit freien Kapazitäten vorhanden sind, fahren Besucher zu di esen Parkeinrichtungen, um von dort aus zu Fuß in die Innenstadt zu gelangen. Daher ist es sch wierig, Besucher an den Einfallstraßen durch P+R -Angebote zum Umstieg auf Vorlagen-Nr.: V/0953/2013 Auskunft erteilt: Frau Baumeister Ruf: 492 61 53 E-Mail: BaumeisterBeate@stadt-muenster.de Datum: 06.01.2014 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0953/2013 den Bus unter Inkaufnahme von Reisezeitverlusten „kurz“ vor dem Ziel zu bewegen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich P+R an den Bahnhöfen in den Auße n- stadtteilen von Münster bewährt hat, P+R an den Einfallstraßen im Stadtgebiet von Münster j e- doch nur bedingt. Dies deckt sich auch mit Erfahrungen anderer Städte. Zur weiteren Umsetzung werden empfohlen: Erweiterungen vorhandener Anlagen mit Kapazitätsengpässen - P+R Bahnhof Albachten - P+R Bahnhof Hiltrup - P+R Wilkinghege projektbezogene, bereits in Planung befindliche Anlagen - P+R Bahnhof Mecklenbeck - P+R Bahnhof Roxel - P+R Münsterstraße: im Einmündungsbereich Münsterstraße / Alter Mühlenweg in Verbi n- dung mit dem Bau der Ortsumgehung Wolbeck Prüfung neuer Anlagen - P+R Warendorfer Straße: im Bereich des Knotenpunktes B 51 / Warendorfer Straße / Mondstraße in Verbindung mit dem Ausbau der B 51 und Einric htung eines ÖPNV - Verknüpfungspunktes (Schwerpunkt: Einpendler) - P+R Telgt er Straße: im Kreuzungsbereich Freckenhorster Straße / Telgter Straße (Schwerpunkt: Auspendler) in Abhängigkeit von der Akzeptanz der Anlage P+R Münste r- straße - P+R-Anlagen im Rahmen der WLE-Reaktivierung Die Verwaltung wird diesen Fachplan und die darin au sgesprochenen Empfehlungen künftig bei Detailplanungen berücksichtigen. In Vertretung gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlage: „P+R-Anlagen in Münster: Bestandsaufnahme und Konzept“
Bericht_Anlage-3
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P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen: Standortqualität
vorhanden geplant vorhanden geplant Bedienungskorridor
A-1 Albachten 10 21 7 39 F
15 FB
80 in FA
Abbau FB 425 MS-Dülmen-Essen 30 7 500
(2008) 15
A-2 Amelsbüren 9 28 ---
16 F
14 Fü
35 in FA
--- 411 MS-Lünen-Dortmund 60 11 300
(2010) 1
A-3 Häger 10,5 14 --- 48 F 60 in FA 407 MS-Steinfurt-Enschede 60, HVZ 30 11 300
(2011) ---
A-4 Hiltrup 6,5 74 Er-
weiterung
142 F
68 in FA 110 in FA 410 MS-Drensteinfurt-Hamm 30 6 2.500
(2008) 5 und 6
A-5 Sprakel 10 16 --- 26 F
45 in FA --- 395 MS-Greven-Rheine 30 10 300
(2008) 16
A-6 Zentrum Nord 3,5 35 ---
24 F
40 Fü
216 in FA
---
395
407
408
MS-Greven-Rheine,
MS-Steinfurt-Enschede,
MS-Havixbeck-Coesfeld
30,
60, HVZ 30,
60
5 3.500
(2008) 17
A-7 Mecklenbeck 6 --- 10 --- 10 Fü
40 in FA 408 MS-Havixbeck-Coesfeld 60, HVZ 30 7 650
(Schätzung) geplant
A-8 Roxel 11 --- 30-35 --- 70 F
60 in FA 408 MS-Havixbeck-Coesfeld 60, HVZ 30 13 800
(Schätzung) geplant
A-9a Halle Münsterland 1,5 WLE MS-Sendenhorst 20 2
A-9b Loddenheide 2,5 WLE MS-Sendenhorst 20 5
A-9c Gremmendorf 4,5 WLE MS-Sendenhorst 20 9
A-9d Angelmodde 7 WLE MS-Sendenhorst 20 12
A-9e Wolbeck 9 WLE MS-Sendenhorst 20 15
* Fahrradstellplätze
:
F: frei zugängliche Fahrradständer FB: abschließbare Fahr radboxen
Fü: überdachte, frei zugängliche Fahrradständer FA: Fah rradabstellanlage ("Käfig"), in der Regel geschlossen und überdacht Anlage 3
Ein- und
Aussteiger,
werktags
Verknüpfung
mit
Stadtbuslinie(n)
insgesamt
wird auf
diesem
Strecken-
abschnitt mit
ca. 6.300
Fahrgästen
je Tag
(Mo. bis Fr.)
gerechnet
Zubringer-
verkehre
mit
Stadtbussen
sind
angedacht
Nr. Standort
Zugangebot
Kurs-
buch-
strecke
Takt
werktags
(min)
Fahrzeit
zum Hbf.
(min)
Pkw-Stellplätze
Entfernung
zum Hbf.
(km)
Fahrradstellplätze*
Stellplatzangebot
noch keine
Detailplanungen
vorhanden
Bericht_Anlage-2
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P+R-Anlagen an Vorortbahnhöfen: Standort und Standortfunktion vor- handen in Planung in Prüfung P+R (Park+Rail) B+R (Bike+Rail) Ein- pendler Aus- pendler Binnen- pendler A-1 Albachten 425 X X X X X A-2 Amelsbüren 411 X X X X X A-3 Häger 407 X X X X X A-4 Hiltrup 410 X X X X X X A-5 Sprakel 395 X X X X X A-6 Zentrum Nord 395 407 408 X X X A-7 Mecklenbeck 408 X X X X A-8 Roxel 408 X X X X A-9a Halle Münsterland WLE X X X A-9b Loddenheide WLE X X X A-9c Gremmendorf WLE X X X A-9d Angelmodde WLE X X X A-9e Wolbeck WLE X X X Anlage 2 dominante Zielgruppen Nr. Standort Status überwiegende Nutzungsart Kurs- buch- strecke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (35)
- Lippstädter Straße 1
- Domagkstraße 2
- Corrensstraße 3P
- Boeselagerstraße 15
- Theodor-Scheiwe-Straße
- Kanalstraße
- Telgter Straße 9
- Nieberdingstraße 6
- Weseler Straße 3
- Grevener Straße 5
- Münsterstraße 6
- Warendorfer Straße 3
- Mondstraße
- Sprakeler Straße
- Freckenhorster Straße
- Wolbecker Straße
- Westfalenstraße
- Hammer Straße
- Dülmener Straße
- Havixbecker Straße
- Roxeler Straße
- Steinfurter Straße 10
- Altenberger Straße
- Albersloher Weg 2
- Alter Mühlenweg
- Kappenberger Damm 9
- Schifffahrter Damm
- Am Berg Fidel
- P+R Weseler Straße 15
- Am Max-Klemens-Kanal 16
- Kiesekamps Mühle 1
- Preußenstadion 3
- Loddenheide 2
- Wilkinghege 3
- Heroldstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0953/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 11.12.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37