Mandari Insight

3680/2018

KölnKlimaAktiv 2022

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 24.01.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.02.2019, TOP 10.32

Anlage 2 Auszug Beschlussprotokoll FA vom 11.02.2019

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Ansehen

Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

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Ansehen

Anlage 1 KölnKlimaAktiv 2022

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Anlage 2 Auszug Beschlussprotokoll FA vom 11.02.2019

1332 Zeichen

Anlage 2 
 
 
Geschäftsführung  
Finanzausschuss  
Herr Müller 
Telefon:  (0221) 221-24649  
Fax       :  (0221) 221-23902 
E-Mail:  Michael.Mueller6@stadt-koeln.de 
Datum: 12.02.2019 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Finanzausschusses  
vom 11.02.2019  
öffentlich 
10.39 KölnKlimaAktiv 2022 
3680/2018 
Beschluss: 
Der Finanzausschuss empfiehlt dem Rat – vorbehaltlich der Zustimmung des Ver-
kehrsausschusses - die Annahme des folgenden Beschlussvorschlages: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt das Klimaschutzmaßnahmenumsetzungsprogramm 
„KölnKlimaAktiv 2022“ in der als Anlage dargestellten Fassung zur Kenntnis und be-
auftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der im Konzept enthaltenen Maßnahmen. 
Die für diese Zwecke veranschlagten Haushaltsmittel werden im Haushaltsjahr 2019 
um 400.000 € erhöht, ab dem Haushaltsjahr 2020 um jährlich 500.000 €. Die separat 
im Teilergebnisplan 1401 – Umweltordnung, -vorsorge, bei Teilplanzeile 15, Trans-
feraufwendungen veranschlagten Mittel „Z an Zentrum für Energieeffizienz (ZEFF) 
zur Förderung der privaten Altbausanierung“ werden in diesem Umfang umgewidmet 
und bleiben damit für den vorgesehenen Zweck „Klimaschutz“ verfügbar. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich - gegen die Stimmen der SPD-Fraktion – und bei Enthaltung der Frakt i-
on Die Linke zugestimmt

Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

1359 Zeichen

Begründung der Dringlichkeit 
Das Konzept KölnKlimaAktiv 2022 steht in Zusammenhang mit dem European Energy Award 
(EEA) (siehe Vorlage 3854/2018). Der European Energy Award ist ein Qualitäts- und 
Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz an dem die Stadt Köln seit 2014 teil 
nimmt und das mit Mitteln des Land Nordrhein Westfahlen finanziell unterstützt wird. Die 
Maßnahmen aus KölnKlimaAktiv 2022 sind alle auch im Energiepolitischen Arbeitsprogramm 
des EEA aufgeführt. Der Beschluss des Energiepolitischen Arbeitsprogramms (siehe Vorlage 
3854/2018) stellt die geplanten städtischen Aktivitäten dar und ist Grundlage für die externe 
Auditierung der Stadt Köln durch den TÜV im März 2019 und somit Teil der durch die 
Förderung definierten Verfahrensweise. Der Förderzeitraum für den European Energy Award 
läuft bis 31.03.2019, weshalb eine Verschiebung der Vorlagen auf den nächsten Ausschuss 
aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist. Durch die Verschiebung der Vorlage 3680/2018 ist 
auch die Beschlussfassung für die Vorlage 3854/2018 gefährdet und somit das 
abschließende externe Audit nicht durchführbar. Daher sollten die Vorlagen „3854/2018 
European Energy Award: Energiepolitisches Arbeitsprogramm der Stadt Köln“ und 
„3680/2018 KölnKlimaAktiv 2022“ in der gleichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und 
Grün behandelt werden.

Anlage 1 KölnKlimaAktiv 2022

181953 Zeichen

KölnKlimaAktiv 2022   
 
Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz in 
der Stadt Köln 
 
  
 
 
 
 
 
Wuppertal / Essen, 17.01.2019

KölnKlimaAktiv 2022  
2 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Auftraggeberin: 
Stadt Köln 
 
 
Bearbeitung 
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH 
Döppersberg 19 
42103 Wuppertal 
www.wupperinst.org  
 
Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft 
Martin-Kremmer-Str. 12 
45327 Essen 
www.gertec.de/  
 
 
Ansprechpartner und -partnerinnen: 
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH 
Thorsten Koska 
Tel.: +49 (0) 202 2942 123 
E-Mail: thorsten.koska@wupperinst.org 
 
Ulrich Jansen 
Tel.: +49 (0) 202 2942 255 
E-Mail: ulrich.jansen@wupperinst.org 
 
 
Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft 
Andreas Hübner 
Tel: +49 (0)201 24564 51 
E-Mail: Andreas.Huebner@gertec.de 
 
Stadt Köln 
Koordinationsstelle Klimaschutz 
Dr. Barbara Möhlendick   
Tel. +49(0)221 221 29023 
barbara.moehlendick@stadt-koeln.de

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 3 
Inhaltsverzeichnis 
 
Inhaltsverzeichnis 3 
1 Zusammenfassung 4 
2 KölnKlimaAktiv 2022 - Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz in der 
Stadt Köln 7 
2.1  Der Status Quo der Klimaschutzaktivitäten in Köln 7  
2.2  Zielsetzung von KölnKlimaAktiv 2022 9 
2.3  Kommunale Handlungsmöglichkeiten und notwendige pol itische 
Rahmenbedingungen 11  
3 CO 2-Bilanz der Stadt Köln 14  
4 Akteursbeteiligung 16  
5 Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz 17  
5.1  Handlungsfeld Klimaschutz allgemein 17  
5.2  Handlungsfeld Stadtplanung/Stadtentwicklung 22  
5.3  Handlungsfeld Energetische Sanierung 32  
5.4  Handlungsfeld Stromeinsparung 37  
5.5  Handlungsfeld Photovoltaik 45  
5.6  Handlungsfeld Suffizienz 52  
5.7  Handlungsfeld Mobilität 55  
6 Monitoring 70  
7 Ausblick 75  
8 Quellen/ Literatur 77  
9 Anhang: Themenspeicher 78

KölnKlimaAktiv 2022  
4 | Gertec, Wuppertal Institut  
1 Zusammenfassung 
Um die Kölner Klimaschutzziele 2030 zu erreichen, müssen rund 3,9 Mio. t CO2-Emissionen im 
Jahr eingespart werden. KölnKlimaAktiv 2022 ergänzt die derzeitigen Kölner 
Klimaschutzbemühungen im Rahmen bereits bestehender Konzepte, Maßnahmen und 
Bestrebungen (z.B. Green City Masterplan, Fernwärmeausbau, Radverkehrsförderung usw.) und 
bildet das Handlungsprogramm im Klimaschutz für die kommenden Jahre. 19 Maßnahmen in 
den sieben Handlungsfeldern: Klimaschutz allgemein, Stadtplanung/Stadtentwicklung, 
Energetische Sanierung, Stromeinsparung, Photovoltaik, Suffizienz und Mobilität sollen unter 
der Federführung der Koordinationsstelle Klimaschutz und in Kooperation mit vielen weiteren 
Ämtern und Konzerntöchtern der Stadt Köln bis 2022 umgesetzt werden. Zu den Zielgruppen 
der Maßnahmen gehören unter anderem die Sektoren Privathaushalte und Gewerbe, Handel, 
Dienstleistungen (GHD). Um Klimaschutz in der Breite zu etablieren und weitere Akteure zu 
motivieren, bauen viele Maßnahmen von KölnKlimaAktiv 2022 darauf, Bewusstsein zu bilden 
und Prozesse anzustoßen. Ziel ist die konsequente Nutzung des kommunalen 
Handlungsrahmens in Köln und die Umsetzungsorientierung. Die nachfolgende Tabelle stellt 
die Maßnahmen des vorliegenden Konzepts, ihr jeweiliges CO2-Minderungspotenzial, die mit 
der Umsetzung verbundenen Personalaufwände und Kosten sowie die Bewertung des CO2-
Einspareffektes, den Nutzen und die Umsetzbarkeit dar. Anhand dieser Bewertungskriterien 
wurde eine Priorisierung der Maßnahmen vorgenommen.  
Die Priorisierung basiert dabei auf einer Bewertung der CO 2-Reduktionspotenziale, der Kosten 
und Aufwände der Maßnahmen sowie der Umsetzbarkeit mit Blick auf politische, planerische 
und/ oder technische Herausforderungen. Diese qualitative Bewertung erfolgt mittels eines 
Ampelsystems in drei Stufen: Grün steht für ein hohes CO 2-Einsparpotenzial (500 t pro Jahr 
oder mehr), niedrige Kosten/Aufwände (bis zu 150.000 pro Jahr) sowie eine gute Bewertung 
der Umsetzungschancen; Rot für geringe CO 2-Reduktionspotenziale (unter 300 t pro Jahr), 
hohe Kosten / Aufwände (ab 800.000 Euro pro Jahr) sowie große Umsetzungshemmnisse; Gelb 
steht in den drei Bewertungskriterien für ein mittleres Niveau. Einige CO 2-
Maßnahmenwirkungen sowie Kosten und Aufwände ließen sich nach aktuellem Datenstand 
nicht seriös quantifizieren; in diesen Fällen wurde die CO 2-Minderung nicht bewertet (grau), für 
Kosten und Aufwände wurden qualitative Abschätzungen bei der Ampelbewertung 
herangezogen, sie ist in diesen Fällen mit einem Sternchen (*) versehen. 
Im Handlungsfeld „Energetische Sanierung“ liegt ein Schwerpunkt auf der Erhöhung der 
Sanierungsquote und Senkung des Energieverbrauchs im Gebäudebestand. Neben dem 
Wärmeverbrauch gilt es, den Stromverbrauch in Privathaushalten sowie im Sektor Gewerbe, 
Handel, Dienstleistungen zu verringern und die Effizienz zu steigern. Zusätzlich zur 
Verbrauchsminderung soll der Strom vermehrt klimafreundlicher mittels Photovoltaik erzeugt 
werden. Auch im Mobilitätsbereich liegt der Fokus auf einem ressourcenschonenderen 
Lebensstil, der benötigt wird, um die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen zu können. 
Deshalb wird ein Schwerpunkt auf Maßnahmen der Kommunikation und der Anreize für ein 
nachhaltiges Mobilitätsverhalten gelegt. Weitere, künftig umsetzbare aber nicht priorisierte 
Maßnahmen wurden in einen Themenspeicher aufgenommen (vgl. Anhang). Ein übergreifendes 
Monitoringkonzept zur Kontrolle der Wirkungen der Maßnahmen des Programms bildet den 
Abschluss des Gesamtkonzepts. Dort wird ein Vorgehen zur Zieldefinition skizziert, relevante 
Indikatoren und Erhebungsmethoden vorgeschlagen und Hinweise zur Auswertung gegeben.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 5 
Der Treibhausgasminderungsbeitrag von KölnKlimaAktiv 2022 beträgt rund 11.678 Tonnen 
CO2. Dies umfasst nur die direkten Wirkungen; darüber hinaus bestehen jedoch weitere 
indirekte Wirkungen, die zusammen mit anderen Maßnahmen zu einer weiteren CO2-
Reduktion beitragen. Vor dem Hintergrund der bis 2030 notwendigen Einsparung von 3,9 Mio. 
t CO2 jährlich im Vergleich zum heutigen Stand wird deutlich, dass KölnKlimaAktiv 2022 nur 
einen kleinen Beitrag leisten kann und weitere ambitionierte Aktivitäten notwendig sind. Hier 
ist eine breite Mitwirkung gefragt, die durch die Stadt befeuert werden soll. Bei einer Vielzahl 
der Maßnahmen stehen Koordination, Information und Vernetzung im Vordergrund. Auch der 
Ausbau der Vorbildfunktion spielt eine Rolle, um Bewusstsein zu schaffen und Multiplikatoren 
zu gewinnen. Ziel ist es, mit gutem Beispiel voran zu gehen, gemeinsam den Klimaschutz in 
Köln zu stärken und damit einen Beitrag für eine lebenswerte Stadt zu leisten. 
 
Tabelle 1 : Maßnahmenbewertung und -priorisierung 
– – ––  
1 Ansatz: Städtischer Eigenanteil von 35% für 3 Quartierskonzepte und 3 anschließende Sanierungsmanagements (KfW 432) 
Nr.  Handlungs-
feld 
Prio-
rität Maßnahmentitel 
CO 2-Minderungs-
potenzial  
(t pro Jahr) 
Personal-
aufwand 
Koordi-
nations-
stelle (pro 
Jahr) 
Einmalige   
und 
laufende 
Kosten 
Bewer 
-tung 
CO 2  
Bewer-
tung 
Kosten 
& Auf-
wand 
Bewer-
tung d. 
Umsetz-
barkeit 
1.1 Klimaschutz 
allgemein 1 Optimierung des 
Internetauftritts  
indirekte 
Minderungswirkung 
(Beispielrechnung: 
839) 
0,5 
Personen Ab 20.000 €  
    
1.2 Klimaschutz 
allgemein 1 Lobbyarbeit für 
Klimaschutz  
indirekte 
Minderungswirkung 
 
0,3 
Personen 8.000 €/a    
2.1 Stadt-
entwicklung 1 Strategische 
Energieplanung  
indirekte 
Minderungswirkung 
 
0,2 
Personen 
Nicht 
quantifiziert  *  
2.2 Stadt-
entwicklung 1 
Leitlinie für 
Klimaschutz bei 
Konversion und 
Neubau   
indirekte 
Minderungswirkung 
(Beispielrechnung: 
675) 
0,2 
Personen 15.000 €  *  
2.3 Stadt-
entwicklung 2 
Integrierte 
Quartierslösungen im 
Bestand 
indirekte 
Minderungswirkung 
(Beispielrechnung: 
4.000) 
0,2 
Personen 
94.500 € / 
52.500 €/a 
1   *  
3.1 Energetische 
Sanierung 2 Sanierungskampagne 
indirekte 
Minderungswirkung 
(Beispielrechnung: 
315) 
0,5 
Personen 
Nicht 
quantifiziert  *  
3.2 Energetische 
Sanierung 2 
Fortführung des 
Förderprogrammes 
„Altbausanierung und 
Energieeffizienz“ 
1.750 2 Personen  1 Mio. €/a    
4.1 Strom-
einsparung 3 Stromsparinitiative für 
private Haushalte 210 1 Person 100.000 €/a    
4.2 Strom-
einsparung 3 
Stromsparinitiative für 
Unternehmen und 
Institutionen 
178 0,3 
Personen 300.000 €/a

KölnKlimaAktiv 2022  
6 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
4.3 Strom-
einsparung 3 
Niederschwellige 
Energieberatung für 
kleine und mittlere 
Unternehmen 
205 0,4 
Personen 100.000 €/a    
5.1 Photovoltaik 1 Koordinationsstelle 
Photovoltaik-Ausbau 
indirekte 
Minderungswirkung 
 
0,2 
Personen  
Nicht 
quantifiziert    
5.2 Photovoltaik 2 Ausbau der PV auf 
privaten Dachflächen 456 0,3 
Personen 
40.000 – 
120.000 €  *  
5.3 Photovoltaik 1 Photovoltaik im 
Gewerbe 913 0,1 Personen 
 
10.000-
40.000 € / 
80.000 €/a  *  
6.1 Suffizienz 2 Erarbeitung einer 
Suffizienzstrategie 
indirekte 
Minderungswirkung 
 0,1 Personen  80.000 €    
7.1 Mobilität 1 Betriebliches 
Mobilitätsmanagement 
 395 0,5 
Personen 50.000 €/a    
7.2 Mobilität 1 Nachhaltige Mobilität 
in der Stadtverwaltung 670 0,5 
Personen 80.000 €      
7.3 Mobilität 1 CO 2-Monitoring indirekte 
Minderungswirkung 
 1 Person Nicht 
quantifiziert    
7.4 Mobilität 1 Kommunikations- und 
Öffentlichkeitsarbeit 
indirekte 
Minderungswirkung 
(Beispielrechnung: 
1072) 
1 Person 200.000 €/a    
7.5 Mobilität 1 Koordination Smart 
Mobility 
indirekte 
Minderungswirkung 
 
0,5 
Personen 
Nicht 
quantifiziert    
 SUMME   11.678 t CO 2 / a 9,8 
Personen 
339.500 - 
449.500 € / 
1.890.500€/a

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 7 
2 KölnKlimaAktiv 2022 - Das Maßnahmenprogramm für d en 
Klimaschutz in der Stadt Köln 
2.1 Der Status Quo der Klimaschutzaktivitäten in Kö ln  
Die Stadt Köln ist seit vielen Jahren im Themenfeld Klimaschutz aktiv. Zunächst lag 
die Verantwortung für die Aufgaben des Klimaschutzes im Umwelt- und 
Verbraucherschutzamt. Durch die zur Kenntnisnahme des Klimaschutzkonzeptes 
Köln - vorgezogenes Sofortmaßnahmenprogrammes 2012 vom 20.12.2011 und den 
damit einhergehenden Auftrag des Rates an die Verwaltung, konkrete 
Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten, wurde die politische Grundlage für die 
Einrichtung der Koordinationsstelle Klimaschutz geschaffen. Diese Stabsstelle ist seit 
Ende 2012 beim Dezernat V - Soziales, Integration und Umwelt angesiedelt.  
In den Jahren 2015 und 2018 wurde mit der personellen Verstärkung der 
Koordinationsstelle Klimaschutz die Bedeutung des Themenfeldes Klimaschutzes für 
die Stadtverwaltung gestärkt und der Smart-City-Prozess mit dem 
Klimaschutzprozess stärker zusammengeführt.  
Die konzeptionelle Grundlage für eine strategische Klimaschutzarbeit bildeten das 
Integrierte Klimaschutzkonzept Köln aus dem Jahr 2012, die 
Treibhausgasbilanzierung für das Jahr 2008 und die Fortschreibung der Energie- 
und Treibhausgasbilanz der Stadt Köln für die Jahre 2008-2015 mit einer ersten 
Bilanzierung ausgewählter Beteiligungsunternehmen. Mit dem vorgezogenen 
Sofortprogramm Klimaschutz 2012 aus dem Jahr 2011 und dem 
Klimaschutzmaßnahmenprogramm der Stadt Köln 2014 wurde die Basis für die 
Umsetzung von Projekten gebildet. Darüber hinaus setzt die RheinEnergie AG seit 
dem Jahr 2007 das Klimaschutzprogramm "Energie & Klima 2020" um.  
Klimaschutzprojekte werden daher seit vielen Jahren von vielen Akteuren innerhalb 
des Konzerns Stadt Köln umgesetzt. Neben energetischen Sanierungsmaßnahmen 
und sonstigen Effizienzmaßnahmen sowie Projekten zum Ausbau erneuerbarer 
Energien und den Smart-City-Projekten standen in den letzten Jahren im 
Handlungsfeld Energie diese Projekte im Fokus:  
• Ausbau von Fernwärme und dezentraler Nahwärmelösungen  
• Umsetzung integrierter Quartierskonzepte  
• Das EU-Projekt GrowSmarter  
• Das EU-Projekt CELSIUS zur Abwasserwärmenutzung 
• Bewerbung und Begleitung des Projektes ÖKOPROFIT zur Energie- und 
Ressourceneinsparung von Unternehmen  
• ALTBAUNEU als Informationsplattform zur energetischen Sanierung und 
zum landesweiten Erfahrungsaustausch   
• KLASSE-Projekt-Energiesparen an Schulen 
• Abwärmenutzung der Kläranlage Stammheim für Wohngebäude der GAG 
Neben den bereits umgesetzten innovativen Leuchtturmprojekten und dem seit 
Jahren kontinuierlichem Ausbau von Fernwärme wird es verstärkt notwendig, in der 
Breite die Sanierungstätigkeit deutlich zu erhöhen. Es gilt sowohl die

KölnKlimaAktiv 2022  
8 | Gertec, Wuppertal Institut  
Wohnungsunternehmen als auch die privaten Vermieter stärker für energetische 
Sanierungen zu gewinnen.  
Der hohe Emissionsfaktor für Strom macht die Stromeinsparung zu einem ebenso 
wichtigen Handlungsfeld, das bisher nur in einzelnen Projekten verankert war. Auch 
hier gilt es stärker in der Breite zu agieren und gleichzeitig den Verbrauch stärker 
durch Photovoltaik zu decken.  
Das Thema ressourcensparender Lebensstil bzw. „Suffizienz“ wird bereits von 
einzelnen Akteuren in der Stadt Köln bespielt und beworben. Eine stärkere Förderung 
auch seitens der Koordinationsstelle mit ihrer Reichweite kann die indirekten 
Einsparungen deutlich vergrößern.  
Auch im Handlungsfeld Mobilität hat die Stadt Köln die Notwendigkeit zur 
Durchführung von Maßnahmen zur Minderung von CO2-Emissionen erkannt. 
Demographische Prozesse und die hohe regionale Bedeutung der Stadt haben das 
Verkehrsaufkommen stark ansteigen lassen, sodass das Verkehrssystem sowohl auf 
der Straße als auch auf der Schiene in der Stadt am Rande seiner Kapazität angelangt 
ist. Die Straßen sind geprägt von zunehmenden Konflikten um die nur begrenzt zur 
Verfügung stehenden Flächen für den fließenden und den ruhenden Verkehr. Und 
auch der schienengebundene ÖPNV ist kaum mehr in der Lage, insbesondere in den 
Hauptverkehrszeiten weitere Fahrgastzuwächse zu bewältigen, da der derzeitige 
Ausbaustand des Netzes in den Hauptverkehrszeiten keine engere Taktung mehr 
zulässt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wurden in Köln in den letzten 
Jahren eine ganze Reihe von Strategiedokumenten und Plänen erstellt und 
Maßnahmen umgesetzt, mit denen motorisierte Verkehre verstärkt auf die 
Verkehrsmittel des Umweltverbundes verlagert werden sollen. Erste Erfolge zeigen 
sich etwa durch den Anstieg des Radverkehrs, der seinen Anteil am Modal Split von 12 
Prozent in 2006 auf 19 Prozent in 2017 steigern konnte; der Fußverkehr hat mit einem 
Anteil von 25 Prozent leicht zugenommen, der Anteil des öffentlichen Verkehrs bleibt 
mit 21 Prozent unverändert. Dagegen ist der Wegeanteil des motorisierten 
Individualverkehrs von 43 Prozent auf 35 Prozent gesunken (Stadt Köln 2018). 
Relevante Maßnahmen der letzten Jahre sind hier unter anderem: 
• Das Strategiepapier „Köln mobil 2025“ wurde 2014 in einem partizipativ 
geprägten Prozess erstellt und formuliert quantitative Ziele, wie sich der 
Verkehr in Köln zukünftig entwickeln soll.  
• Der Nahverkehrsplan ist 2017 beschlossen worden und beinhaltet die 
angestrebte verkehrliche Entwicklung des ÖPNV in Köln und zukünftigen 
Planungen im Stadtgebiet. Zentrale Maßnahmen sind die Fertigstellung 
der Nord-Süd-Stadtbahn sowie der Ausbau der Ost-West-Achse  
• Radverkehrskonzepte für alle Stadtbezirke bilden die Grundlage für einen 
qualitativen und quantitativen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur. 
  
• Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und die Einrichtung weiterer 
Tempo-30-Zonen, 
• Maßnahmen für den ruhenden Verkehr, beispielsweise die Einrichtung 
von Bewohnerparkgebieten oder das Parkleitsystem für die Innenstadt.  
• Die Etablierung intermodaler Verkehrsangebote wie Car- und Bike- 
Sharing,

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 9 
• Aufbau von Mobilstationen als intermodale Verknüpfungspunkte und 
Schnittstellen des Umweltverbundes  
• Das „Sofortprogramm Saubere Luft“ des BMVI und der Green City 
Masterplan mit einem Maßnahmenbündel zur Reduzierung der 
Luftschadstoffemissionen durch Verbesserung des Verkehrsflusses und 
Attraktivierung von Alternativen zum Auto 
• Förderung der Elektromobilität, u.a. durch den Bau von 400 öffentlich 
zugänglichen Ladepunkten  
2.2 Zielsetzung von KölnKlimaAktiv 2022  
Die Stadt Köln hat sich durch die Mitgliedschaft im Klima-Bündnis der europäischen 
Städte und den Beitritt zum Bürgermeisterkonvent verpflichtet, die in Köln 
erzeugten CO2- Emissionen gegenüber 1990 bis 2020 um mindestens 20 
Prozent und bis 2030 um 50 Prozent zu senken . 1990 betrugen die 
Emissionen 12,13 Mio. t, eine Senkung um 50 Prozent bedeutet einen Zielwert von 
6,07 Mio. t für 2030. Bis 2015 wurde bereits eine Reduktion um 2,13 Mio. t auf 10 
Mio. t CO 2 erreicht. Dies bedeutet, dass die jährlichen CO 2-Emissionen bis 
2030 noch um 3,9 Millionen Tonnen gegenüber dem Stand von 2015 
gesenkt werden müssen. Geht man von einer linearen Senkung der Emissionen 
aus, müssten daher Jahr für Jahr die Emissionen um rund 262.000 t zurückgehen. 
Um das Ziel zu erreichen, bedarf es somit massiver Anstrengungen und Vorgaben in 
allen Sektoren. 
KölnKlimaAktiv 2022 leistet sektorübergreifend einen wichtigen Beitrag, um die 
CO 
2- Einsparziele zu erreichen. Es stellt den „Klimaschutz-Fahrplan“ für die 
Koordinationsstelle Klimaschutz für die kommenden drei Jahre auf und ergänzt 
weitere Bestrebungen, Konzepte und Prozesse (z.B. den Green City Masterplan). 
Ziele sind unter anderem: 
• die Umsetzung von Maßnahmen zur CO 2-Einsparung 
• die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung bei den Bürgerinnen und 
Bürgern Kölns und bei Unternehmen 
• die Erhöhung der Akzeptanz für den Klimaschutz 
• die Umsetzung der Vorbildfunktion als Großstadt  
Es ist notwendig, sowohl auf der Energieerzeugungsseite als auch auf der 
Energieverbrauchsseite Maßnahmen zu ergreifen, um deutliche CO 2 -Einsparungen 
zu bewirken. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss die Stadt Köln den für die 
Verwaltung vorhandenen kommunalen Handlungsspielraum vollständig 
ausschöpfen und zusätzlich auf fördernde Rahmenbedingungen auf übergeordneten 
Ebenen (Land, Bund, EU) hin wirken, um gemeinsam die Einsparziele erreichen zu 
können.  
Zu den Maßnahmen auf kommunaler Ebene gehören die Reduktion des Strom- und 
Wärmeverbrauchs sowie Effizienzsteigerungen. Der Ausbau der Erneuerbaren 
Energien und die Kraft-Wärme-Kopplung sind ebenfalls zu forcieren. Obwohl sich 
viele Maßnahmen auch unter Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen erfolgreich umsetzen 
lassen, fehlt es häufig an Information und Sensibilisierung, um die Umsetzung zu

KölnKlimaAktiv 2022  
10 | Gertec, Wuppertal Institut  
erwirken. Hier kann die Stadt Köln gezielt ansetzen und den Klimaschutz vor Ort 
voranbringen.  
Auch im Handlungsfeld Mobilität ist eine ganz erhebliche Verstärkung der 
Anstrengungen und in Teilen auch eine Abkehr von der bisherigen Planungspraxis 
erforderlich. Die bereits dargestellten herausfordernden Ausgangsbedingungen 
sämtlicher Verkehrsmittel verschärfen hier die Rahmenbedingungen.   
Ausblick 2030 
Zur Verdeutlichung  der Menge der CO 
2-Emissionen, die eingespart werden 
müssen, damit die Stadt ihre ambitionierten und gleichermaßen absolut 
notwendigen CO 2-Minderungsziele 2030 erreichen kann, sind nachfolgend einige 
Vergleichszahlen dargestellt: Die derzeit noch zusätzlich  zu den seit 1990 bereits 
erreichten CO 2-Minderungen benötigten weiteren 3,9 Millionen Tonnen eingesparter 
Treibhausgas (THG)-Emissionen entsprechen demnach beispielsweise der Summe  
folgender Einsparerfolge: 
- Reduktion des Stromverbrauchs in den privaten Haushalten und im Sektor 
Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) um 30 % und in der Industrie um 
10%  
- Reduktion des Öl- und Gasverbrauches durch Sanierungsmaßnahmen in den 
privaten Haushalten und im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen 
(GHD) um die Hälfte  
- Öl- und Gasverbrauchsreduktion in der Industrie um 35% - insbesondere 
durch Einsparungen bei Prozesswärme und mechanischen Anwendungen 
- 70%ige Potenzialausschöpfung des theoretischen Ausbaupotenzials für 
Photovoltaik auf Dachflächen gemäß Energieatlas NRW 
- Zunahme des Modal Split-Anteils des Fahrrades von derzeit 20 auf 40 Prozent 
zu Lasten des MIV, dabei gegenüber heute deutliche Zunahme der 
durchschnittlichen Länge der mit dem Fahrrad zusätzlich zurückgelegten 
Wege, 
- Steigerung des Modal Split-Anteils des ÖPNVs von derzeit 21 auf 30 Prozent 
zu Lasten des MIV, 
- Verringerung des Pkw-Anteils am Modal Split von derzeit rund 34 auf nur 
noch zehn Prozent 
- Nutzung ausschließlich regenerativ erzeugten Stroms, um das derzeit 
bestehende und notwendige zusätzliche ÖPNV-Angebot bereitzustellen, 
- Anteil von Elektromobilität bei den in 2030 verbleibenden Pkw-Verkehren 
von 75 Prozent, 
- deutlich klimagünstigerer Emissionsfaktor des dabei in den elektrischen Pkw 
genutzten Stroms, 
- emissionsfreie Erbringung der Hälfte der derzeit noch mit konventionell 
angetriebenen leichten Nutzfahrzeugen durchgeführten Fahrten in der Stadt 
und  
- Reduzierung der vom Flughafen Köln Bonn aus- und am Flughafen 
eingehenden Flüge um ein Viertel. 
Die genannten exemplarischen Einzelpunkte stellen keine Ziele dar, sondern 
dienen als Beispielrechnung nur der Verdeutlichung der zur Zielerreichung 2030

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 11 
benötigten enormen Anstrengungen. Belange der Umsetzbarkeit, Zielkonflikte etc. 
wurden für diese Demonstration nicht berücksichtigt. 
 
2.3 Kommunale Handlungsmöglichkeiten und notwendige  politische 
Rahmenbedingungen 
Um die Herausforderungen im Klimaschutz zu bewältigen, muss auf 
unterschiedlichen Handlungsebenen ein Beitrag geleistet werden. Neben dem 
notwendigen kommunalen Handeln, müssen auch geeignete Rahmenbedingungen 
auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene geschaffen werden. Aufgrund ihrer großen 
Bedeutung liegt der Fokus der Darstellung hier auf der kommunalen Ebene sowie der 
Bundesebene. 
Kommunale Handlungsmöglichkeiten 
Auf kommunaler Ebene  bieten sich vielfältige Handlungsmöglichkeiten zur 
Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen, um dem Klimaschutz vor Ort zu 
verbessern. Mit dem vorliegenden Programm KölnKlimaAktiv 2022 werden der 
Koordinationsstelle Klimaschutz konkrete Maßnahmen und Wege aufgezeigt, um 
Chancen zu nutzen, Klimaschutzaktivitäten zu koordinieren und Projekte zu 
initiieren – etwa durch Planungskoordination wie eine strategische Energieplanung, 
die Energiebedarfe sowie Potenziale für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und 
Erneuerbare Energien stadtweit und ämterübergreifend koordiniert, oder eine 
Koordination der „Smart Mobilty“, durch die alle Aktivitäten und Pilotprojekte zu 
neuen Mobilitätslösungen gebündelt werden. Ein weiteres Handlungsfeld ist die 
Kommunikation mit der Öffentlichkeit, etwa mit einer Sanierungskampagne, die sich 
an private Wohngebäudeeigentümer richtet, oder Kommunikation zur nachhaltigen 
Mobilität, die die Verkehrswende in Köln kommunikativ begleitet und die Bürger 
zum Mitmachen aufruft.  
Dabei kann Köln als Metropole mit überregionaler Ausstrahlung eine bedeutende 
Rolle einnehmen. Die meisten großen Städte in Deutschland verfolgen klar definierte 
Klimaschutzziele, die mit entsprechenden Klimaschutzprogrammen erreicht werden 
sollen. Als Beispiele seien hier die Städte Berlin und München zu nennen. Das Land 
Berlin hat das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 am 28.8.2018 
beschlossen und damit das Berliner Energiewendegesetz und die Zielsetzung der 
Klimaneutralität bis 2050 untermauert. Die Stadt München verfolgt das gleiche Ziel 
und hat hierzu das integrierte Handlungsprogramm Klimaschutz in München 
beschlossen.  
Bei der Umsetzung ambitionierter Klimaschutzmaßnahmen kann die Stadt Köln eine 
Vielzahl von Akteuren aus dem Konzern Stadt, der Wirtschaft und Zivilgesellschaft 
einbinden, um gemeinsam Aktivitäten zu bündeln. Bereits heute setzen viele Ämter 
und Konzerntöchter umfangreiche Klimaschutzprojekte um. Im Rahmen der 
Beteiligung der Ämter und Konzerntöchter wurde der Wunsch nach einer engeren 
Zusammenarbeit deutlich, um einen fachlichen Austausch zu ermöglichen und 
Synergien durch eine gegebenenfalls gemeinsame Projektentwicklung und 
Umsetzung zu schaffen. Dabei sollte der Fokus auf thematisch differenzierten 
Arbeitsgruppen liegen, deren Treffen bedarfsorientiert erfolgen. Die

KölnKlimaAktiv 2022  
12 | Gertec, Wuppertal Institut  
Koordinationsstelle Klimaschutz könnte in diesem Zusammenhang eine 
Koordinationsfunktion übernehmen.  
Darüber hinaus hat die Stadt Köln mit ihrer Rolle als Multiplikator, Vorbild und auch 
Koordinationsfunktion über die Verwaltung hinaus eine große Strahlkraft und sollte 
die Kooperation mit lokalen Initiativen, Vereinen, der Wirtschaft und weiteren 
Institutionen, etwa der Region Köln Bonn, weiterführen und ausbauen. So können 
Synergien sowohl durch gemeinsame Projekte als auch durch gemeinsame 
Aktivitäten in der Klimaschutzpolitik nutzbar gemacht werden.  
Den Kommunen bieten sich bei der Förderung klimaschonender Mobilität mehrere 
parallel zu verfolgende Ansätze. Dies ist zum einen die Durchführung flankierender 
Aktivitäten, mit denen sich die Wirkung von auf EU-, Bundes- und Landesebene 
initiierten Maßnahmen erhöhen lässt (beispielsweise die Beschaffung elektrischer 
Busse durch das kommunale Verkehrsunternehmen oder der Umstellung des 
kommunalen Fuhrparks auf Elektromobilität im Rahmen einer Bundesförderung). 
Ein ganz zentraler Handlungsansatz für die Stadt Köln , mit dem sich in 
bedeutendem Umfang verkehrliche THG-Emissionen mindern lassen, ist die 
Förderung von Alternativen zur Pkw-Nutzung. So fallen die qualitative und 
quantitative Ausgestaltung des ÖPNV-Angebotes und die Ausgestaltung der 
Nutzungsbedingungen für den Radverkehr und das Zufußgehen in die direkte 
Zuständigkeit der Stadt Köln.  
Der Koordinationsstelle Klimaschutz bieten sich hier viele Möglichkeiten der 
Unterstützung. Durch Koordination und Vernetzung werden Fachplanungen und 
weitere klimaschutzrelevante Akteurinnen und Akteure unterstützt. Und nicht 
zuletzt die in Köln aufgrund der intensiven Verflechtungen der Stadt mit ihrem 
Umland wichtige Kooperation mit den Gemeinden der Region kann von der 
Koordinationsstelle begleitet und unterstützt werden.  
 Rahmenbedingungen auf Bundesebene 
Für den Sektor Energie sind auf Bundesebene geeignete gesetzliche 
Rahmenbedingungen zu schaffen beziehungsweise zu erhalten. Dazu gehören 
Möglichkeiten zur Ausgestaltung des Gebäudeenergiegesetzes, das nach EU-Recht 
spätestens am 1.1.2019 in Kraft treten muss. Weitere gesetzliche 
Rahmenbedingungen werden u.a. gesetzt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz 
(EEG) sowie das Erneuerbare-Energien-Wärme Gesetz (EEWärmeG), das Kraft-
Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz oder 
auch das Mieterstromgesetz. Durch steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten könnte 
der Anreiz zur energetischen Sanierung erhöht werden. Weiterhin bedarf es 
Förderprogrammen, z.B. zum energieeffizienten Haus oder dem Ausbau von Kraft-
Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien wie sie beispielsweise durch die 
Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder die Kreditanstalt für 
Wiederaufbau (KfW) angeboten werden.  
Auch für den Sektor Mobilität gilt es, auf Bundesebene geeignete gesetzliche 
Rahmenbedingungen zu schaffen beziehungsweise zu erhalten, die dazu beitragen 
können, das Mobilitätssystem zukünftig klimaschonender zu gestalten. Über die 
Bundesverkehrswegeplanung besteht die Möglichkeit, die infrastrukturellen 
Rahmenbedingungen für Alternativen zum Pkw zu verbessern. Eine Ausweitung der

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 13 
Regionalisierungsmittel, mit denen der Bund die Länder bei der Ausgestaltung des 
Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) unterstützt, böte den Ländern die 
Möglichkeit, das SPNV-Angebot auszuweiten. Eine Anpassung der 
Straßenverkehrsordnung könnte u.a. Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit festlegen 
und Kommunen mehr Gestaltungsspielraum bei der Bevorrechtigung des 
Umweltverbundes geben. Weitere Stellschrauben auf Bundesebenen sind fiskalische 
Instrumente wie Kfz-Steuer, Energiesteuer und Dienstwagenregelung, mit denen 
emissionsarme Fahrzeuge und alternative Antriebskonzepte stärker gefördert 
werden können.  
Als viertgrößte Stadt Deutschlands kann Köln im Rahmen der vorhandenen 
Netzwerke Anregungen zur Weiterentwicklung dieser Rahmenbedingungen geben 
und sollte diese Möglichkeiten weiterhin konsequent nutzen, um den Klimaschutz 
vor Ort zu stärken.

KölnKlimaAktiv 2022  
14 | Gertec, Wuppertal Institut  
3 CO 2-Bilanz der Stadt Köln 
Die Ergebnisse der gesamtstädtischen Treibhausgas-Bilanz für das Bilanzjahr 2015 
zeigen eine ambivalente Entwicklung. Einerseits ist von 2008 bis 2015 ein Anstieg 
des Endenergieverbrauchs  um fünf Prozent zu verzeichnen, welcher 
insbesondere aus einem Anstieg im Industrie-Sektor resultiert. Gleichzeitig ist der 
Endenergieverbrauch im Sektor Private Haushalte, Gewerbe, Handel, 
Dienstleistungen (GHD)/ Sonstiges um sieben Prozent und bei den städtischen 
Gebäuden sogar um zehn Prozent gesunken. Im Handlungsfeld Mobilität konnte 
zwischen 2008 und 2015 keine Minderung beim Endenergieverbrauch erzielt 
werden. Es ist davon auszugehen, dass die Bevölkerungszunahme und die damit 
einhergehende Zunahme des Gesamtverkehrsaufkommens in der Stadt hierfür 
verantwortlich ist.  
Die THG-Emissionen  sind in dem Zeitraum 2008 bis 2015 um insgesamt ein 
Prozent gesunken. Während die beiden Sektoren Private Haushalte, Gewerbe, 
Handel, Dienstleistungen (GHD)/ Sonstiges und städtische Einrichtungen eine 
Minderung um 15 beziehungsweise um 11 Prozent erzielt haben, blieben die 
Emissionen des Sektors Mobilität stabil und stiegen im Sektor Industrie um 11 
Prozent. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums ist die Pro-Kopf-Einsparung 
von 2008 bis 2015 mit sechs Prozent deutlich höher. Um die Ziele des Klima-
Bündnisses zu erreichen, müssen die Pro-Kopf-Emissionen jedoch von 9,4 (Stand 
2015) auf 6,4 Tonnen THG reduziert werden (Basis 12,8 Tonnen pro Kopf im Jahr 
1990). Bezogen auf die Gesamtbevölkerung entspricht dies einer Reduktion um 3,9 
Mio t – von 10 Mio t (2015) auf rund 6,07 Mio t im Jahr 2030.  
CO2 – Einsparpotenziale  
In beiden Handlungsfeldern gibt es direkte Umsetzungsmaßnahmen, die ein 
quantifizierbares Treibhausgasminderungspotenzial aufweisen.  
Insgesamt können durch die Umsetzung des Maßnahmenkonzeptes KölnKlimaAktiv 
2022 jährlich 11.678 Tonnen CO 2 eingespart werden. Dies verdeutlicht, dass die 
Maßnahmen aus KölnKlimaAktiv 2022 nur begrenzten Einfluss auf die THG-
Emissionen nehmen können. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind daher 
weitere Maßnahmen auf allen Ebenen und ein Beitrag durch viele weitere Akteure 
notwendig. Die Stadt Köln kann mit einigen Maßnahmen nur mittelbar, z.B. im 
Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung ein Umdenken erwirken 
und Verhaltensänderungen anstoßen. 
Daher gibt es eine Reihe von Maßnahmen im Konzept, deren CO2-Einspareffekt sich 
zum jetzigen Zeitpunkt (z.B. aufgrund der Abhängigkeit vom Umfang, 
Einflussbereich und Durchschlagkraft einer Maßnahme) nicht oder nur begrenzt, 
d.h. mit Hilfe von Annahmen und Beispielrechnungen, quantifizieren lässt. Als 
Beispiel sei die Internetseite zu nennen, die informierend und initiierend wirkt. Erst 
mit der Umsetzung von klimafreundlichen Projekten durch die Nutzer wird eine 
CO2-Minderungswirkung erzielt, die somit indirekt ist. Ebenso gilt diese begrenzte 
Quantifizierbarkeit für Quartiersprojekte und Kampagnen, deren Wirkung von der 
Anzahl und dem gewünschten Umfang abhängt.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 15 
Doch auch diese nicht und begrenzt quantifizierten Maßnahmen haben im 
Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen bedeutende mittel- und langfristige 
Wirkungen, denn sie versetzen Akteurinnen und Akteure an anderer Stelle in die 
Lage, Maßnahmen zur Minderung der CO2-Emissionen durchzuführen. Daher ist 
eine kontinuierliche Klimaschutzarbeit von großer Bedeutung.  
Im Vergleich mit den Klimaschutzzielen der Stadt Köln zeigt sich, dass die 
Maßnahmen des vorliegenden Konzepts einen ersten Baustein zur Zielerreichung 
darstellen. 
Bei der Annahme einer linearen Senkung der CO 
2-Emissionen von 2015 bis 2030 
müssten die Emissionen jährlich um 262.000 t zurückgehen, um die bis 2030 
notwendige Reduktion um 3,9 Mio. t zu erreichen. Für den 4-Jahres-Zeitraum des 
Konzepts von 2019 bis 2022 wären dies zusammen rund 1,05 Mio. t. 
 
  
Abbildung 1: a) Bisherige und zukünftig notwendige Entwicklung der CO 2-Emissionen (in t);  
b) Direkter Minderungsbeitrag von KölnKlimaAktiv bis 2022 (in t CO 2) 
 
Die Differenz zwischen den Einsparpotenzialen des vorliegenden Konzepts und der 
notwendigen Reduktion zeigt, dass noch große Herausforderungen zur Schließung 
der Lücke von mehr als 1 Mio. t CO 
2 bis 2022 und von 3,9 Mio. t bis 2030 bestehen 
(vgl. Abbildung 1). Sie können bewältigt werden, indem die im Konzept dargestellten 
Ansätze konsequent umgesetzt, zugleich von der Ebene der Einzelprojekte in eine 
stadtweit flächenhafte Umsetzung hochskaliert werden und über die im Gutachten 
benannten Strategien und Maßnahmen hinaus noch in weiteren Handlungsfeldern 
innerhalb der Sektoren Energie und Mobilität ambitionierte THG-
Minderungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. 
 
Die maßnahmenbezogenen Einsparungen sind in den Maßnahmensteckbriefen in 
Kapitel 5.1 beschrieben.   
 
12.130.000 
10.000.000 
6.065.000 
0 
2.000.000 
4.000.000 
6.000.000 
8.000.000 
10.000.000 
12.000.000 
14.000.000 
1990 2015 2030

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16 | Gertec, Wuppertal Institut  
4 Akteursbeteiligung 
Um die Expertise möglichst vieler für den Klimaschutz relevanter Kölner Stakeholder 
in dieses Gutachten einfließen zu lassen, sind insgesamt 35 leitfadengestützte 
Expertinnen- und Experteninterviews durchgeführt worden, um  
• einen Überblick über bereits umgesetzte Projekte zu gewinnen, ebenso wie 
über derzeit geplante Projekte 
• wichtige Problemlagen und Bedarfe zu identifizieren,  
• Bedarfe nach strategischen und organisatorischen Anforderungen zu 
ermitteln 
• Unterstützungsinteresse bei der Umsetzung von neuen Maßnahmen zu 
ermitteln.  
Im Rahmen eines Stadt Köln konzerninternen Workshops für das Handlungsfeld 
Energie und einem Verkehrsworkshop mit rund 40 Kölner Stakeholderinnen und 
Stakeholdern wurden die auf Basis der durchgeführten Interviews und der 
allgemeinen Literatur- und Internet-Recherchen ermittelten Handlungsfelder und 
Maßnahmenvorschläge vorgestellt und diskutiert. Abschließend wurden den 
Vertretern der Fraktionen im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung die 
entworfenen Maßnahmenempfehlungen vorgestellt und Anregungen aufgenommen.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 17 
5 Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz 
5.1 Handlungsfeld Klimaschutz allgemein  
Dieses Handlungsfeld umfasst zwei zentrale Maßnahmen für die kommunale 
Klimaschutzarbeit. Dabei handelt es sich einerseits um die Entwicklung eines 
umfassenden, attraktiven Internetauftritts der Stadt Köln zum Thema Klimaschutz 
und andererseits um die Fortführung und Stärkung der Lobbyarbeit zur 
Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen für den Klimaschutz. 
 
 
Handlungsfeld Klimaschutz allgemein  / Nr. 1. 1                                                                                        
Optimierung des Internetauftritts  
 
Kurzbeschreibung  
Das Internet und die sozialen Medien stellen die we sentlichen Informationskanäle für Bürger 
und Bürgerinnen dar. Die Stadt Köln kann als öffent liche Institution hier eine wichtige Plattform 
zur neutralen Information und Orientierung bieten. Der bisherige Internetauftritt zum Thema 
Klimaschutz ist jedoch nur schwer über die Website der Stadt Köln zu finden. Mittels 
Suchmaschinen ist der Auftritt allerdings relativ l eicht auffindbar. Derzeit sind für die Kölner 
Bürger und Bürgerinnen städtische Informationen zum  Thema Klimaschutz über den Link 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-ti ere/klima zugänglich. Hier werden 
Informationen rund um die bisherigen Klimaschutzkon zepte und -aktivitäten, die in Köln tätigen 
Klimaschutz-Initiativen sowie allgemeine Informatio nen zum Thema Klimaschutz und weitere 
Links bereitgestellt.  
Das Informationsangebot wurde in der Vergangenheit bereits deutlich vergrößert; im Vergleich 
zur Bevölkerungszahl wird das mit den bisherigen Ka pazitäten aufgebaute Angebot jedoch nicht 
als ausreichend erachtet. Bei der Optimierung des I nformationsangebotes sollten die 
unterschiedlichen Zielgruppen adressiert werden, um  eine schnelle individuelle Orientierung und 
Deckung des Informationsbedarfs zu ermöglichen. Bei  der Ausrichtung sollten die Zielgruppen 
differenziert nach Altersgruppen und Interessen (Fö rdermittelsuche, Beratungsangebote, 
Dienstleistungen,...) angesprochen werden und auch für die Zielgruppe Unternehmen ein 
übersichtliches und klar abgegrenztes Informationsa ngebot erstellt werden. 
Es gilt somit einerseits das Informationsangebot de utlich auszuweiten und andererseits eine 
leichtere Auffindbarkeit der Website zu ermöglichen . Hier bietet sich zum einen eine deutliche 
höhere Platzierung auf der Website www.stadt-koeln. de an, zum anderen besteht die Option des 
Aufbaus einer gesonderten Website. Alternativ wäre zu prüfen, ob ggf. auch unter der 
Trägerschaft eines Klimaschutz-Netzwerkes der Stadt gesellschaft, für das in Köln bereits 
Vorläufer und Grundstrukturen existieren, etwa mit der Netzwerk-Kampagne 
http://www.erklimadasmal.de/ eine gemeinsam getrage ne Website angeboten werden kann. 
Hierdurch könnten sich Synergien zum Handlungsfeld Suffizienz herstellen lassen. 
Städte wie Frankfurt mit der Seite www.klimaschutz- frankfurt.de bieten hier zielgruppengerechte 
Informationen für Bürger als Privatperson, Verkehrs teilnehmer, Hausbesitzer und für 
Unternehmen. Die Stadt Essen gibt mit der Website h ttp://www.klimawerkstadtessen.de einen 
umfassenden Überblick über die politischen Rahmenbe dingungen, die Themen Mobilität, 
Stadtplanung/Stadtentwicklung, Wohnen und Leben sow ie Bildung und Forschung mit der 
Beschreibung von Projekten, als auch hilfreiche Inf ormationen für die Bürgerinnen und Bürger 
für ihren Alltag. Auch die Stadt Berlin (www.berlin -klimaschutz.de) verfügt über einen 
gesonderten Internetauftritt.

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Neben dem Internetauftritt sollten auch die soziale n Medien wie der städtische Facebook-
Account stärker mit klimaschutzrelevanten Themen be stückt werden. Der städtische Facebook-
Account hat über 500.000 Abonnenten, sodass hier ei ne große Anzahl von Bürgern erreicht 
werden kann. Mit über 11.000 Followern hat der städ tische Twitter-Account eine geringere 
Reichweite, kann jedoch ebenfalls zur Öffentlichkei tsarbeit genutzt werden.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Interne Abstimmung der Koordinationsstelle Klimasch utz mit dem Amt für 
Informationsverarbeitung über Möglichkeiten zur höh eren Platzierung bzw. alternativ zur 
Erstellung eines gesonderten Internetauftritts  
• Konzept zur zielgruppengerechten Ansprache und den gewünschten Inhalten, eingebunden 
in parallel laufende Klimaschutzkampagne 
• Erarbeitung der Inhalte und Implementierung mit beg leitender Öffentlichkeitsarbeit zur 
Bewerbung der neuen Website 
• Weitere Professionalisierung mit ergänzenden Angebo ten möglich (Kampagne s. Frankfurt 
und Projektdatenbank s. Berlin) 
• Laufende Pflege und Aktualisierung sowie Monitoring  (auch des Facebook-Accounts)  
 
Ziel der Maßnahme 
Umfangreicheres Informationsangebot und leichtere A uffindbarkeit als Grundlage für die 
Umsetzung von Maßnahmen durch Bürgerinnen und Bürge r und Unternehmen (z.B. 
Energetische Altbausanierung) 
 
Ausgangslage in Köln 
Der bisherige Internetauftritt zum Thema Klimaschut z ist nur schwer über die Website der Stadt 
Köln zu finden und überarbeitungsbedürftig. Informa tionen (z.B. über Förderprogramme) 
fehlen. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Klimaschutzkampagne zur Bewerbung des Angebotes und  der erleichterten Ansprache von 
Bürgern  
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Stabsstelle 
Digitalisierung, Amt für 
Informationsverarbeitung, Umwelt und 
Verbraucherschutzamt 
, Amt für 
Stadtentwicklung und Statistik, Amt für 
Wirtschaftsförderung 
 Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 19 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Keine unmittelbare Treibhausgasminderung durch das 
verbesserte Informationsangebot. Nur indirekte THG-
Minderung durch erleichterte Maßnahmenergreifung be i 
den Kölner Bürgerinnen und Bürgern.  
Annahme: 561.000 Haushalte in Köln (Stand 2017), 
davon öffnen pro Jahr 5 % die Website zum Klimaschu tz, 
d.h. ca. 28.000 und davon ergreifen mindestens 10% eine 
Maßnahme bzw. ändern ihr Verhalten und sparen 
Energie ein (5% Strom und Wärme). Damit ließen sich  
839 t CO 
2eq/ a einsparen (Stromverbrauch von 3.215 
kWh bei 2-Personen-Haushalt (Quelle: destatis 2017) ; 
Wärmeverbrauch pro Haushalt: 16.245 kWh (Quelle 
destatis für 2017)).  
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Leichte Umsetzbarkeit aufgrund direkten Einflusses der 
Koordinationsstelle Klimaschutz. 
 Einmalige Kosten Die Höhe der einmaligen Kosten  ist abhängig vom 
gewünschten Umfang der Maßnahme. Dabei kann der 
Ausbau der kommunalen Homepage ggf. kostenneutral 
erfolgen. Für die Schaffung einer neuen Homepage un d 
deren Aufbau sind höhere Kosten zu veranschlagen 
(abhängig vom Umfang ab 20.000 €). 
 Laufende Kosten 
Kosten für Wartung und Webhosting abhängig vom 
gewünschten Umfang. 
 Personalaufwand Aufwand für die Konzeption, Ausschreibung, 
Inhaltsaufbau und kontinuierliche Pflege (inklusive  
Social Media) 0,20 Stellen/a (anfangs ist der Aufwa nd 
höher: 0,5 Stelle, später liegt der Aufwand bei ca.  0,20 
Stellen). 
 Nutzen-Aufwand-Relation Gute Relation; nach anfänglich höherem Aufwand 
kontinuierlicher Pflege- und Aktualisierungsaufwand  auf 
geringerem Niveau bei sehr hohem Nutzen für den 
Bürger . 
 Positive Zusatzeffekte 
Die Bewerbung lokaler Angebote fördert die lokale 
Wertschöpfung. 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring      
 
Indikatoren:  
1.  Webseiten-Nutzung: Klickzahlen pro Monat/ bei 
spezifischen Veranstaltungen / Projekten 
2.  Bewertung des Inhaltes der Webseite  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erhebung:  
1.  Auswertung des Web-Traffic  
2.  Umfrage auf der Webseite für die Nutzer zur 
Klärung, ob die Angebote zielgruppengerecht 
dargestellt, welche Informationen nachgefragt 
werden und ob Angebote auch Handlungen ausgelöst 
haben.

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Handlungsfeld Klimaschutz allgemein  / Nr. 1. 2                                                                                        
Lobbyarbeit für Klimaschutz 
 
Kurzbeschreibung  
Die Erfahrung zeigt, dass deutsche und europäische Klimaschutzziele nur dann erreicht werden 
können, wenn alle Ebenen gemeinsam an der Zielerrei chung arbeiten. Dazu gehören die 
Kommunen, aber auch das Land NRW, der Bund sowie di e EU.  
Die Stadt Köln sollte daher ihre Netzwerkarbeit for tsetzen und auf europäischer und 
internationaler Ebene eigene Projekte bekannt mache n und im Austausch mit anderen 
Kommunen erfolgreiche Projekte adaptieren.  
Auch sollte auf politischer Ebene für die Klimaschu tzarbeit geworben und dabei deutlich gemacht 
werden, welche Rahmenbedingungen auch von höherer E bene geschaffen werden müssen, um 
erfolgreich auf lokaler Ebene Klimaschutzarbeit ums etzen zu können. 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Fortführung der internationalen Zusammenarbeit mit einem Fokus auf Klimaschutz 
• Aktive Mitarbeit an politischen Prozessen auf Lande s-, Bundes- und EU- Ebene zur 
Implementierung von kommunalen Anforderungen in u. a. klimaschutzrelevante Gesetzgebung  
• Einbringung von Anforderungen an (gesetzliche) Rahmenbedingunge n seitens übergeordneter 
Institutionen   
 
Ziel der Maßnahme 
Förderung von geeigneten gesetzlichen und sonstigen  Rahmenbedingungen für 
Klimaschutzprojekte vor Ort 
 
Ausgangslage in Köln 
Die Handlungsspielräume der Stadtverwaltung sind be grenzt. Es bedarf sowohl gesetzlicher 
Rahmenbedingungen als auch eines geeigneten Anreizi nstrumentariums, um die 
Klimaschutzziele erreichen zu können. Durch die Mit gliedschaft im KlimaBündnis und den 
Beitritt zum Bürgermeisterkonvent wurden Grundstein e gelegt und es wurde eine 
Selbstverpflichtung eingegangen. 
  
Flankierende Maßnahmen 
- 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2018   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz  Land, Bund, EU, Kommunen

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Gertec, Wuppertal Institut | 21 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Keine unmittelbare Treibhausgasminderung durch 
Lobbyarbeit. Indirekte Wirkung durch mittelfristige  
Optimierung der Rahmenbedingungen.  
 
 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Umsetzbarkeit auf grund der bundesweit großen 
Bedeutung der Stadt Köln  
 Einmalige Kosten - 
 Laufende Kosten Reisekosten (inkl. Kompensation) abhängig von der 
Anzahl der Reisen. Ansatz von ca. 8.000 € pro Jahr;  
ggf. Kosten für internationale Projekte. 
 Personalaufwand Bi s zu 70 AT pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Mittlerer Aufwand bei erst mittel - bis längerfristigem 
Nutzen   
 Positive Zusatzeffekte Aufbau eines Netzwerkes, Imageverbesserung für die 
Stadt Köln und Akquise von Fördermitteln   
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Entscheidungen in Folge eingebrachter 
Stellungnahmen 
 
Erhebung:  
1.  Auswertung der politischen Entscheidungen,  
in deren Vorfeld Stellungnahmen eingereicht wurden

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5.2 Handlungsfeld Stadtplanung/Stadtentwicklung 
Im Handlungsfeld „Stadtentwicklung/ Stadtplanung“ wird angestrebt, frühzeitig im 
Rahmen von Entwicklungsprojekten klimafreundliche Energieversorgungslösungen 
zu planen und bei der (Weiter-)Entwicklung von Quartieren klimaschützende 
Aspekte ausreichend zu berücksichtigen. Damit sollen nicht nur umweltfreundliche, 
sondern auch sichere und lebenswerte Quartiere entwickelt werden. 
 
 
Handlungsfeld Stadtplanung/ Stadtentwicklung  / Nr. 2. 1                                                                                       
Strategische Energieplanung  
 
Kurzbeschreibung  
Im Rahmen der Interviews und Workshops wurde deutli ch, dass die Stadt Köln in Zukunft eine 
Vielzahl von städtischen Entwicklungsmaßnahmen umzu setzen hat; gleichzeitig über die 
Gestaltung einer umweltfreundlichen Energieversorgu ng (Wärme- und Kälteversorgung) dieser 
Flächen erst zu einem späten Zeitpunkt entschieden wird und Potenziale (z.B. in der Nähe 
befindliche Nah- und Fernwärmeversorgungssysteme) g gf. nicht bekannt sind und nicht genutzt 
werden. Gleichzeitig kann eine gemeinsame Planung f rühzeitig dabei helfen, entstehende 
Wirtschaftlichkeitsprobleme bei Ausbauplanungen für  Nah- und Fernwärme zu verhindern. 
Dabei hat die Stadt Köln die Möglichkeit, eine komm unale Wärmeplanung mit ihrer 
kommunalen Planungshoheit und ihrer Rolle als Moder ator und Mediator voranzutreiben.  
Um die Potenziale der Fernwärmeausbauplanung, der A bwasserwärme sowie die Potenziale aus 
der industriellen Abwärme und den erneuerbaren Ener gien bei den für die Stadtentwicklung 
zuständigen Ämtern bekannt zu machen, wird empfohle n, eine strategische Energieplanung im 
Rahmen der Stadtentwicklungsplanung und der öffentl ichen Sanierungsplanung zu initiieren 
und als internes Arbeitsinstrumentarium zu implemen tieren.   
Hierbei gilt es zunächst als Koordinationsstelle Kl imaschutz alle betroffenen Akteure aus der 
Stadtentwicklung, Stadtplanung, der Gebäudewirtscha ft, der RheinEnergie AG und der 
Stadtentwässerungsbetriebe zusammen zu bringen und die Potenziale und Planungen mittels 
GIS-Layern zu erfassen und zu verschneiden. Dabei k önnen neben den kommunalen Daten auch 
weitere Datenquellen wie der EnergieAtlas NRW genut zt werden.  
Als Beispiel für eine Verschneidung von Abwärmepote nzialen und Wärmesenken kann die Stadt 
Frankfurt herangezogen werden. In Bezug auf die Wär mesenken und die Abwärmepotenziale 
sind die Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung ei nzuhalten.  
 
(Quelle: ECO.S Energieconsulting)

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Gertec, Wuppertal Institut | 23 
Die erstmalige Aufstellung und Pflege der GIS-Datei en sollte ebenso wie die 
Abstimmungstermine durch die Koordinationsstelle Kl imaschutz koordiniert werden.  
Alternativ zu einer gesamtstädtischen Analyse kann auch in zwei bis drei Pilotgebieten eine 
solche Energieplanung erprobt werden und im nächste n Schritt auf andere Gebiete ausgeweitet 
werden.  
Auf Basis der Ergebnisse können anschließend durch die Stadt in enger Zusammenarbeit mit den 
relevanten Akteuren des Wärmemarktes informelle Wär menutzungskonzepte für Teile des 
Stadtgebietes (Stadtteile) zur Konkretisierung der ermittelten Potenziale der Energieplanung 
erarbeitet werden.  
In den Konzepten werden die unterschiedlichen Energ ieträgerangebote mit den Wärme- und 
Kältebedarfen unter Beachtung klimaschützender Aspe kte aufeinander abgestimmt. Die 
Konzepte liefern u.a. einen Überblick über die Nutz ungsmöglichkeiten von Kraft-Wärme-
Kopplung, Erneuerbarer Energien, industrieller sowi e sonstiger Abwärme.  
Zu den konkreten Inhalten des Konzeptes gehören u.a . die Erstellung von langfristigen 
Energiebedarfsszenarien unter Berücksichtigung ener getischer Sanierung, etc. und die 
Ermittlung sinnvoller Potenziale der Kraft-Wärme-(K älte-)Kopplung sowie der Nutzung 
Erneuerbarer Energien im Untersuchungsgebiet, die D arstellung der räumlichen 
Wärmeversorgungsoptionen, die Ermittlung der einmal igen Kosten und der laufenden Kosten für 
Betrieb, des Energieverbrauchs und der Treibhausgas emissionen sowie die Definition von 
Ausbau- bzw. Klimaschutzzielen in der Wärmeversorgu ng und die Ableitung von Empfehlungen 
für nächste Handlungsschritte.  
Damit können die gutachterlichen Empfehlungen die s trategische Basis für die räumliche 
Wärme- und Kälteversorgungsplanung in einem Stadtte il unter ökologischen Gesichtspunkten 
bilden.   
Dabei kann gegebenenfalls auf Fördermittel der Nati onalen Klimaschutzinitiative (NKI) 
zurückgegriffen werden und eine Förderung für ein K onzept zur „klimafreundlichen Wärme- und 
Kältenutzung“ in Anspruch genommen werden. Diese Ko nzepte werden ab dem 1.1.2019 
gefördert. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung sind  die konkreten förderfähigen Inhalte eines 
Konzeptes zur klimafreundlichen Wärme- und Kältenut zung nicht bekannt, aber es ist zu 
erwarten, dass die oben genannten Bausteine, die in  bisherigen Wärmenutzungskonzepten 
gefördert wurden, auch zukünftig gefördert werden.  
Optional kann ggf. ergänzend eine Förderung für ein  zu veröffentlichendes Wärmekataster zur 
räumlichen Darstellung der Potenziale zur Erschließ ung des verfügbaren Wärmeangebots sowie 
der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich genutzt w erden.  
Die Umsetzung des Konzeptes zur Wärme- und Kältenut zung sollte durch die Koordinationsstelle 
Klimaschutz gesteuert werden und gemeinsam mit alle n relevanten Akteuren des Kölner 
Wärmemarktes erfolgen.  
Auf kleinräumiger Ebene werden im Rahmen von Fläche nentwicklungen detaillierte 
Energieversorgungskonzepte erforderlich. Diese sind  als Detailplanung nicht über die Nationale 
Klimaschutzinitiative förderfähig.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Einladung der Akteure zum Austausch und Planung der  weiteren Schritte 
• Datensammlung 
• Erstellung der GIS-Layer 
• Zusammenführung und Abgleich 
• Austausch über konkrete Potenziale  
• Sukzessive Erstellung von Wärmenutzungskonzepten fü r Teile des Stadtgebietes

KölnKlimaAktiv 2022  
24 | Gertec, Wuppertal Institut  
Ziel der Maßnahme 
Rechtzeitige Prüfung umweltfreundlicher Wärmeversor gungsmöglichkeiten im Rahmen von 
Stadtentwicklungsprojekten (Nicht-/Wohnungsbau) sow ie bei öffentlichen 
Sanierungsmaßnahmen zur THG-Minderung 
 
Ausgangslage in Köln 
Aufgrund bisher unzureichender Kenntnis der unterschiedlichen Potenziale in der räumlichen 
Nähe von Stadtentwicklungsflächen und öffentlichen Sanierungsmaßnahmen wird die Maßnahme 
von den interviewten Akteuren als erforderlich erachtet. Aufgrund der vielfältigen und bereits 
vorhandenen Informationen, die es besser zu verknüpfen gilt, scheint eine erfolgreiche Umsetzung 
gut möglich. Eine Berücksichtigung beim Prozess „Kölner Perspektiven 2030“ wird als sinnvoll 
erachtet.  
 
Flankierende Maßnahmen 
Erstellung einer Leitlinie für Klimaschutz bei Konv ersion und Neubau.  
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle Klimaschutz, 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik, 
Stadtplanungsamt, Gebäudewirtschaft der Stadt 
Köln, RheinEnergie AG, 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AVG, Amt für 
Straßen und Verkehrsentwicklung, Amt für 
Liegenschaften 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik,   
 Stadtplanungsamt, RheinEnergie AG, AVG, 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Keine unmittelbare THG -Minderung dur ch die 
Erstellung der Energieplanung erzielbar. Indirekte 
Wirkung durch Optimierung der Energieversorgung 
in einzelnen Quartieren. Aufgrund des nicht 
absehbaren Umfanges der optimierten 
Energieversorgung und der Nutzung der 
Energieträger ist eine Quantifizierung der THG-
Minderung nicht möglich. Beispielhaft kann aber die  
Vermeidung einer gasversorgten Neubausiedlung 
durch die Nutzung von Fernwärme dargestellt 
werden. 
Die Versorgung von 70 Mehrfamilienhäusern 
(Effizienzhaus 55) mit 9 Parteien anstelle von Er dgas 
mit beispielsweise Fernwärme kann zu einer THG-
Minderung von 384 Tonnen CO 
2eq führen.

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Gertec, Wuppertal Institut | 25 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Die Datenbeschaffung und die Beteiligung aller 
relevanten Akteure sind erforderlich. Hierbei sind die 
Datenschutzvorgaben zu berücksichtigen. Bei 
Quartieren, die einer energetischen Sanierung 
bedürfen, wird seitens der Stadt Köln eine vorrangi ge 
Bearbeitung für behördlich notwendige 
Genehmigungen gewährleistet. Ggf. bedarf es der 
Anschaffung von IT-Programmen (GIS) und 
Schulungen zur Anwendung.  
 Einmalige Kosten 
Ggf. Kosten für die Verschneidung der vorhandenen 
Daten bzw. GIS-Layererstellung bei interner 
Bearbeitung (IT-Programm und Schulung). Bei 
externer Erstellung der GIS-Layer sind Kosten zu 
berücksichtigen. Die Höhe der Kosten hängt vom 
vorliegenden Datenbestand ab. Weitere Kosten 
entstehen für integrierte Wärmekonzepte und 
kleinräumige Energiekonzepte im Rahmen der 
Flächenentwicklungen. 
 Laufende Kosten 
Abhängig vom gewünschten Umfang  somit nicht 
bezifferbar. 
 Personalaufwand Aufwa nd für die Koordinationsstelle Klimaschutz als 
Initiator und bei der Koordination der 
Zusammenführung der Daten: bis zu 40 Arbeitstage 
für die Koordinationsstelle Klimaschutz im ersten 
Jahr, weniger Aufwand in den Folgejahren für Pflege  
und Anpassung der Daten sowie Austausch der 
Projektbeteiligten. Bei eigener Erarbeitung weitere r 
Arbeitsaufwand für die Koordinationsstelle. Weitere r 
Arbeitsaufwand für Datenbereitstellung bei weiteren  
Akteuren wie der RheinEnergie. 
 Nutzen-Aufwand-Relation 
Vergleichsweise geringer Arbeitsaufwand bei ggf. 
größeren THG-Einsparpotenzialen  
 Positive Zusatzeffekte Durch den möglichen Einsatz regenerativer 
Energieträger wird ein Beitrag zur Unabhängigkeit 
von fossilen Energieimporten geleistet und damit di e 
Wertschöpfung vor Ort gestärkt. 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Sachstand zum Austausch, Layer, 
Energiekonzepte: Anzahl Maßnahmen/Projekte 
mit Austausch, Anzahl umgesetzte 
Energiekonzepte 
 
 
 
Erhebung:  
1.  Sichtung des Sachstands durch 
Koordinierungsstelle Klimaschutz

KölnKlimaAktiv 2022  
26 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld Stadtplanung/ Stadtentwicklung  / Nr. 2. 2                                                                                       
Leitlinie für Klimaschutz bei Konversion und 
Neubau   
 
Kurzbeschreibung  
Neben der Treibhausgasminderung durch die Reduktion  des Wärmebedarfes im Bestand, gilt es, 
auch für die Stadtentwicklungsprojekte der Zukunft eine klimaschützende, d.h. energieeffiziente, 
Planung umzusetzen.  
Um bei Planungsprozessen eine frühzeitige und umfas sende Berücksichtigung dieser Aspekte 
sicherzustellen, empfiehlt sich die Erarbeitung und  verpflichtende Berücksichtigung einer 
Leitlinie für Klimaschutz bei Konversion und Neubau . Leitlinien bestehen beispielsweise in den 
Städten Frankfurt und Oberhausen. Anforderungen aus  dem Leitfaden Klimaschutzsiedlung 
NRW können ebenfalls eine Grundlage bilden. 
Für die Leitlinie der Stadt Köln sollten folgende T hemen Berücksichtigung finden und für die 
Themenfelder jeweils Qualitäten definiert werden: 
• Energieversorgung (u.a. Erneuerbare Energien / En ergieeffizienz) 
• Erreichbarkeit / Mobilität 
• Gebäude, Freiraum, Sicherheit der Infrastruktur 
Hierbei ist eine enge Zusammenarbeit der Koordinati onsstelle Klimaschutz mit den Ämtern für 
Stadtplanung und Stadtentwicklung sowie den Infrast rukturdienstleistern (Steb, RheinEnergie) 
erforderlich. Die Leitlinie soll initiierend wirken  und sicherstellen, dass alle relevanten Aspekte 
betrachtet wurden, eine verpflichtende Beachtung vo n bestimmten Anforderungen ist damit 
nicht verbunden.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Austausch mit anderen Kommunen  
• Einladung der konzerninternen Akteure zum Austausch  und Planung der weiteren Schritte 
• Erarbeitung und Abstimmung der Leitlinie 
• Beschlussfassung 
• Anwendung und Fortschreibung  
 
Ziel der Maßnahme 
Ziel ist die Entwicklung von klimagerechten Quartie ren, die sich neben geringen 
Treibhausgasemissionen auch durch ein sicheres, leb enswertes und gesundheitsförderndes 
Umfeld auszeichnen. 
 
Ausgangslage in Köln 
Bislang erfolgt die Betrachtung klimaschützender Faktoren nur in geringem Maße. Es gibt die 
Vorgabe gemäß Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses aus dem Jahr 2000, alle 
städtebaulichen Planungen von Beginn an solarenergetisch zu optimieren. Diese Prüfung sollte um 
weitere Faktoren ergänzt werden und im Rahmen von städtebaulichen Planungen abgeprüft 
werden.  
Die Maßnahme ist aufgrund der Vielzahl von Projekten und bereits vorliegenden 
Grundlagenuntersuchungen gut geeignet, neue Impulse zu setzen und langfristig bedeutsam 
werdende Verwundbarkeiten bereits zu Beginn der Planung zu verhindern.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 27 
 
Flankierende Maßnahmen 
Strategische Energieplanung 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle Klim aschutz, 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik, 
Stadtplanungsamt, Gebäudewirtschaft, Amt für 
Verkehrsmanagement, Amt für Straßen und 
Verkehrsentwicklung, Wohnungsbauforum und 
Wohnungsbauleitstelle, Amt für Liegenschaften, 
Amt für Wohnungswesen, Umwelt- und 
Verbraucherschutzamt, RheinEnergie AG, 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik,   
 Stadtplanungsamt, externe Projektentwickler 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Keine unmittelbare THG -Minderung durch die 
Erstellung einer Leitlinie, aber Basis für die 
Umsetzung von energiesparenden Maßnahmen.  
Annahme: Reduktion des Wärmeverbrauchs um 20 
kWh/m2 und Jahr bei einem Viertel der anvisierten 
6.000 neuen Wohnungen pro Jahr ergibt eine 
Einsparung von 675 t CO 
2eq/a. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Aufgrund zahlreicher Vorurteile zum 
energieeffizienten Bauen (erhebliche Erhöhung der 
einmaligen Kosten, verteuert das Wohnen, sozial 
nicht zumutbar, beeinträchtigt das städtebauliche 
Erscheinungsbild, sorgt für Entsorgungsprobleme in 
der Zukunft etc.) bedarf es eines flankierenden 
Diskussionsprozesses sowohl mit Fachleuten aus den 
Bereichen Planen und Bauen als auch mit den 
politischen Entscheidungsträgern. Ggf. Einbindung i n 
den gesamtstädtischen Prozess „Kölner Perspektiven 
2030“. 
 Einmalige Kosten 
Die Erstellung der Leitlinie kann sowohl hausintern  
erfolgen als auch extern beauftragt werden.  
Kosten für die externe Beauftragung: bis ca. 15.000  € 
(Brutto) 
 Laufende Kosten 
keine Kosten  
 Personalaufwand Koordinationsaufwand: 20 -30 Arbeitstage; Aufwand 
bei eigener Erstellung: 20 bis 30 Arbeitstage.                                                                             
Prüfaufwand im Rahmen von Entwicklungsprojekten 
weitere 5 Arbeitstage pro Projekt 
 Nutzen-Aufwand-Relation Gute Relation durch geringen Erstellungsaufw and bei 
langfristiger Anwendung.  
 Positive Zusatzeffekte Stärkung der Lebensqualität und der Gesundheit der 
künftigen Bewohner, Minderung von Lärm und 
Luftschadstoffen, Verbesserung der regionalen 
Wertschöpfung

KölnKlimaAktiv 2022  
28 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring        
     
 
Indikatoren:  
1.  Politischer Beschluss der Leitlinie 
2.  Anwendung der Leitlinie: Anzahl geprüfter  
Maßnahmen und dazugehörige Berichte 
 
Erhebung:  
1.  Prüfung Beschlussfassung 
2.  Jährliche Erfassung der geprüften 
Maßnahmen und der dazugehörigen 
Berichte

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 29 
 
Handlungsfeld Stadtplanung/ Stadtentwicklung / Nr. 2. 3                                                                                      
 Integrierte Quartierslösungen im Bestand 
 
Kurzbeschreibung  
Der Gebäudebestand (sowohl von Wohn- als auch Nicht wohngebäuden) bietet ein enormes 
Einsparpotenzial sowohl bei der Wärme- als auch bei  der Stromversorgung. Dabei variiert das 
Potenzial teilweise deutlich zwischen unterschiedli chen Gebäudetypen und -nutzungen. Die 
Erfahrung zeigt, dass insbesondere in großen Städte n die konzentrierte Analyse zur Aufdeckung 
von Potenzialen und eine im Anschluss zielgruppenge rechte und räumlich begrenzte Ansprache 
der Eigentümer erfolgversprechender ist als eine ge samtstädtische Sanierungskampagne. 
Begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen gil t es konzentriert einzusetzen. Dabei sollte 
zunächst der Fokus auf Quartieren liegen, die einer seits einen hohen energetischen 
Sanierungsbedarf aufweisen und andererseits in Hinb lick auf die Eigentümerstruktur auch eine 
vergleichsweise hohe finanzielle Fähigkeit zur Real isierung von Sanierungsmaßnahmen besitzen. 
Im Rahmen von integrierten Quartierskonzepten, die beispielsweise durch die KfW gefördert 
werden (und von der Stadt oder durch den Energiever sorger beantragt werden können), sollten 
neben den Themen Energieeinsparung und -versorgung auch die Themen Mobilität, 
Digitalisierung und Gesundheit betrachtet werden.  
Dabei kann man in Köln auf erfolgreiche Erfahrungen  mit dem Projekt GrowSmarter aufbauen 
und Erfahrungen aus diesem Prozess in weitere Quart iere übertragen. Zur Umsetzung des 
Konzeptes bietet die KfW ebenfalls eine Förderung e ines Sanierungsmanagements, um nach 
Möglichkeit mit weiteren Akteuren wie der Verbrauch erzentrale und der RheinEnergie AG und 
deren Beratungsangeboten Sanierungsprojekte und Ein sparmaßnahmen zu initiieren. Diese 
verstärkt auf die Zielgruppe der privaten Hauseigen tümer und Vermieter abzielenden 
Quartiersprojekte ergänzen damit die Entwicklung vo n Quartiersprojekten für Bauträger und 
Projektierer durch die RheinEnergie AG mit ihren Ko operationspartnern im Rahmen von 
Neubau- und Bestandsprojekten.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Abstimmung der Akteure über grundlegendes Vorgehen 
• Ermittlung von geeigneten Quartieren durch Auswertu ng städtischer Statistiken (Alter, 
Einkommen,...) 
• Beantragung von Fördermitteln 
• Erarbeitung eines Quartierskonzeptes 
• Beschlussfassung und Beantragung eines Sanierungsma nagements für mindestens 3 Jahre 
 
Ziel der Maßnahme 
Erhöhung der energetischen Sanierungsquote und Ermi ttlung und Hebung von 
Stromeinsparpotenzialen sowie Umsetzung weiterer Ma ßnahmen (Klimawandel, Digitalisierung, 
Gesundheit) zur Erhöhung der Lebensqualität im Quar tier 
 
Ausgangslage in Köln 
Aufgrund der Notwendigkeit zur Erhöhung der Sanieru ngsquote und zur Hebung von 
Effizienzpotenzialen bei begrenzten finanziellen un d personellen Ressourcen erscheint der 
Quartiersansatz erfolgsversprechend und notwendig.  
Die hohen Gebäudepotenziale und das städtische Förd erprogramm zur Altbausanierung bieten 
eine gute Grundlage für erfolgreiche Quartiersproje kte.

KölnKlimaAktiv 2022  
30 | Gertec, Wuppertal Institut  
Flankierende Maßnahmen 
Strategische Energieplanung und Sanierungskampagne,  Photovoltaikausbau, Suffizienz 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle Klimaschutz, 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik, 
Stadtplanungsamt, RheinEnergie AG, 
Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Amt für 
Straßen und Verkehrsentwicklung, Amt für 
Verkehrsmanagement, KVB, 
Wohnungsbauforum 
 Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Quartiersbezogene THG -Einsparungen in einer 5 -
jährigen Umsetzungsphase in Höhe von 5-35% 
möglich, abhängig von dem möglichen Umfang der 
Eigentümer unterstützenden Maßnahmen.  
Annahme: 3 gemischt genutzte Quartiere mit ca. 
9.000 Einwohnern; bei 5%-iger Minderung ist eine 
THG-Reduktion um ca. 4.000 Tonnen THG-
Emissionen pro Jahr für die drei Quartiere 
zusammen möglich. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Gute Umsetzbarkeit durch 
Kooperationsmöglichkeiten mit unterschiedlichen 
Akteuren. Verknüpfungen zum StEK Wohnen und 
teilräumlichen Konzepten  
 Einmalige Kosten Kosten für Grundlagenkonzept: ca . 50.000 – 
90.000 €, davon sind mindestens 65% über das 
KfW-Programm 432 förderfähig. Ggf. weitere 
Investitionen für das Quartier sinnvoll. 
 Laufende Kosten 
Keine laufenden Kosten ; späteres 
Sanierungsmanagement über KfW 432-Programm 
förderfähig. Pro Quartier liegt die Förderung bei 
50.000 € jährlich. 
 Personalaufwand 
Aufwand für Initiierung und Begleitung der 
Konzept- und Umsetzungsphase. Aufwand in der 
Konzeptphase:  
Ca. 40 - 50 Tage pro Konzept; Aufwand in der 
Umsetzung nicht bezifferbar, da abhängig von der 
Aufgabenverteilung unter Projektpartnern und Rolle 
der Koordinationsstelle Klimaschutz 
 Nutzen-Aufwand-Relation Gute Datengrundlage und darauf aufbauende 
Versorgungs- und Sanierungsstrategie bilden in 
Kombination mit dem städtischen Förderprogramm 
zur Sanierung eine optimale Grundlage für eine 
erfolgreiche Aktivierung der Bewohner vor Ort  
 Positive Zusatzeffekte 
Integrierte Quartiersentwicklung als Basis für die 
Entwicklung eines lebenswerten gesunden 
Stadtteils; Sinkende Energieverbräuche stärken die 
Kaufkraft der Haushalte und Unternehmen und 
damit die regionale Wertschöpfung

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 31 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Anzahl initiierter energetischer Sanierungen 
differenziert nach Umfang  
2.  Endenergie- und THG-Minderung 
 
Erhebung:  
1.  Befragung der Quartiersbewohner im 2 
Jahres-Rhythmus 
2.  Erstellung einer Endenergie- und THG-
Bilanz für das Quartier im 2 Jahres-
Rhythmus

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32 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
5.3 Handlungsfeld Energetische Sanierung  
Die Erhöhung der Sanierungsrate von sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäuden 
und die Minderung des Energieverbrauchs im Gebäudebestand sind Hauptziele im 
Handlungsfeld „Energetische Sanierung“. Mit Hilfe von gezielten 
Sanierungskampagnen und neutraler Beratung soll die Öffentlichkeit informiert und 
für das Thema sensibilisiert werden. Die Fortführung des Förderprogramms 
„Altbausanierung und Energieeffizienz“ spielt ebenso eine zentrale Rolle, da es über 
finanzielle Zuschüsse besondere Anreize für die Bevölkerung schafft.   
 
 
Handlungsfeld  Energet ische Sanierung/ Nr. 3. 1                                                                                        
Sanierungskampagne  
 
Kurzbeschreibung  
Das energetische Sanierungspotenzial ist sehr hoch,  die jährliche Sanierungsquote ist mit unter 
1% jährlich jedoch gering und nicht ausreichend, um  die Klimaschutzziele zu erreichen. 
Gleichzeitig leistet man mit einer energetischen Sa nierung einen Beitrag zum Werterhalt eines 
Gebäudes sowie zur Erhöhung der Behaglichkeit im Wi nter als auch im Sommer. Neben den zu 
bewerbenden energetischen Maßnahmen an der Gebäudeh ülle (Dach, Fassade, Fenster, Tür) 
gehören auch Maßnahmen im Bereich der Haustechnik h ierzu (Heizungsanlage, Heizkörper, 
hydraulischer Abgleich...), ebenso wie das Heizverh alten. 
Um private Wohngebäudeeigentümer für das Thema zu s ensibilisieren, bedarf es einer 
Kampagne. Um begrenzte finanzielle Mittel effizient  einzusetzen, wird empfohlen, die 
Sanierungskampagne als kontinuierliches Projekt, ab er konzentriert auf einzelne wechselnde 
Quartiere und jeweils angepasst an die dortigen Pro blemlagen in jeweils optimalen Zeiträumen 
durchzuführen. Es sollte geprüft werden, ob eine Ko mbination mit dem Projekt OptiWohn 2 
möglich und sinnvoll ist.  
Dabei sollte es sich nicht nur um eine Öffentlichke itsmaßnahmen-bezogene Kampagne handeln, 
sondern in diesem Rahmen sollten auch quartiersbezo gene und zielgruppengerechte 
Veranstaltungen mit Ausstellungen, Erfahrungsberich ten und aufsuchender Erstberatung für die 
drei Zielgruppen „Private Einfamilienhausbesitzer“,  „Wohneigentümergemeinschaften“ und 
„Private Vermieter“ mit der Konzentration auf niede rschwellige, kostengünstige Maßnahmen 
nach Sanierungsfahrplan durchgeführt werden. Dabei sollte die Auswahl der Stadtteile bzw. 
Quartiere hinsichtlich der Gebäudestruktur und sozi al günstiger Rahmenbedingungen (Alter und 
Einkommen der Eigentümer) erfolgen. 
Die vielen nicht vor Ort wohnenden privaten Vermiet er sollten über gezielte Anschreiben oder 
Artikel in Mitglieder- oder Kundenzeitschriften (z. B. in Kooperation mit Haus und Grund) über 
Angebote und Fördermöglichkeiten informiert und mot iviert werden.  
 
 
– – ––  
2 OptiWohn: geplantes Projekt zur Sondierung und Strategieentwicklung im Wohnbereich auf 
kommunaler Ebene, um den Bedarf an neu gebauten Wohnungen zu mindern.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 33 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Abstimmung der Akteure über grundlegendes Vorgehen 
• Auswahl der Quartiere und der Reihenfolge 
• Entwicklung der Kampagnenmaterialien 
• Umsetzung der Kampagnen 
• Monitoring und Anpassung der Kampagnen bei Bedarf i m Rahmen der nachfolgenden 
Quartierskampagnen 
 
Ziel der Maßnahme 
Zeitnahe Erhöhung der Sanierungsquote 
 
Ausgangslage in Köln 
Das energetische Sanierungspotenzial ist sehr hoch,  die jährliche Sanierungsquote jedoch gering 
und nicht ausreichend, um die Klimaschutzziele zu e rreichen. Eine Erhöhung der 
Sanierungsquote ist notwendig und  aufgrund der ver fügbaren Quartiere und Zielgruppen 
geeignet. Ein Kommunikationskonzept / Werbekampagne  für Altbausanierung befindet sich 
bereits in Beauftragung. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Förderprogramm zur energetischen Sanierung und inte grierte Quartierskonzepte 
 
 Durchführungszeitraum:  2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koor dinationsstelle Klimaschutz, 
RheinEnergie AG, Verbraucherzentrale, Haus 
und Grund e.V., Amt für Stadtentwicklung, Amt 
für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
 Bürgerinnen und Bürger  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Indi rekte Minderungswirkung durch Anstoßen von 
Sanierungsmaßnahmen. Annahme: 3 teilräumlich 
fokussierte Sanierungskampagnen (jeweils 3.000 
Immobilien), in denen jeweils 100 Hauseigentümer 
zur Sanierung motiviert werden und eine THG-
Minderung von 20% erzielen: (3x100 Eigentümer, 35 
kWh/m2 Einsparung/a bei 120 m2 Wohnfläche; 
Einsparung: 1.260 MWh bzw. (bei Emissionsfaktor 
Gas 250 g CO2eq/kWh nach BISKO): 315 t CO2eq-
Minderung) 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Gute Umsetzbarkeit durch hohes Interesse vieler 
Projektpartner; Zielerreichung durch derzeit gering e 
Energiepreise und hohe Auslastung des Handwerkes 
ggf. problematisch. 
 Einmalige Kosten 
Kosten für Kampagnenentwicklung , 
Kampagnenmaterial und Dialoge stark abhängig vom 
gewünschten Umfang.

KölnKlimaAktiv 2022  
34 | Gertec, Wuppertal Institut  
 Laufende Kosten Ggf.  Anmietung von Plakatierungsflächen; sollte 
möglichst kostenneutral über Kooperationspartner 
erfolgen 
 Personalaufwand 
20 -25 Arbeitstage für Entwicklung; Umsetzung: 90 
Arbeitstage pro Jahr 
 Nutzen-Aufwand-Relation Zielgruppengenaue Ansprache ist die Grun dlage für 
erfolgreiche Aktivierung. Höherer Aufwand bedingt 
höhere Erfolgsquote 
 Positive Zusatzeffekte 
Sanierungen tragen zum Werterhalt der Immobilien 
sowie zu einer besseren Behaglichkeit bei und 
erhöhen damit die Lebensqualität im Gebäude; 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Inanspruchnahme des  
Förderprogrammes in den Kampagnenquartieren  
 
 
Erhebung:  
1.  Prüfung der Förderprogrammanträge 
2.  Auswertung der Beratungsnotizen

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Gertec, Wuppertal Institut | 35 
 
Handlungsfeld  Energeti sche Sanierung / Nr. 3. 2                                                                                        
Fortführung des Förderprogrammes 
„Altbausanierung und Energieeffizienz“  
 
Kurzbeschreibung  
Das in 2018 beschlossene Förderprogramm zur Altbaus anierung und Energieeffizienz startete am 
01.10. 2018. Die Erfahrungen aus anderen Kommunen z eigen, dass ein unkompliziertes 
Förderprogramm mit einfachem Antragsverfahren von d en Bürgern sehr gut angenommen wird 
und die Sanierungsrate deutlich erhöht wird. Gleich zeitig profitiert das lokale Handwerk von 
zusätzlichen Aufträgen.  
Ziel ist die kontinuierliche Fortführung des Progra mmes– regelmäßig angepasst an die 
Erfahrungswerte der Stadt Köln und die Bedürfnisse der Bürger.  
Perspektivisch sollte man das Förderprogramm um Ent rümpelungsmaßnahmen durch caritative 
Einrichtungen ergänzen, um die Umsetzungshürde bei Hauseigentümern zu senken, die gerne 
ihren Dachboden oder die Kellerdecke dämmen möchten , alte Möbel und sonstige 
Gebrauchsgegenstände die Sanierung aber behindern w ürden.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Öffentlichkeitsarbeit zur Bewerbung des Förderprogr ammes 
• Evaluierung 
• Weiterentwicklung  
 
Ziel der Maßnahme 
Erhöhung der Sanierungsrate 
 
Ausgangslage in Köln 
Förderrichtlinie und Budget wurden beschlossen. 
 
Flankierende Maßnahmen 
- 
 
 Durchführungszeitraum:  laufend    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz  Hauseigentümer  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung 2,1 t CO 2eq p ro Sanierungsfall und 1.200 € 
Förderung ergibt 1.750 t THG-Minderung 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Umfassende Finanzmittel sind erforderlich  
 Einmalige Kosten 1 Million Euro Fördermittel pro Jahr

KölnKlimaAktiv 2022  
36 | Gertec, Wuppertal Institut  
 Laufende Kosten 10.000 bis 30.000 Euro für begleitende  
Öffentlichkeitsarbeit (abh. vom gewünschten 
Umfang) 
 Personalaufwand 
2 Stellen für Antragsbearbeitung pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Hoch aufgrund der hohen Gesamtinvestitionen, die 
durch das Förderprogramm ausgelöst werden  
 Positive Zusatzeffekte Fö rderung der regionalen Wertschöpfung.  
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Anzahl der Förderungen und Summe der 
ausgeschütteten Förderung pro Jahr 
2.  Erzielte Energie- und THG-Einsparung insgesamt 
und pro genehmigten Förderantrag  
3.  Ausgelöste Investition pro 1 Euro Förderung 
Erhebung:  
Zu Indikatoren 1, 2, 3: Auswertung der 
Fördermittelanträge und -bewilligungen 
Zu Indikatoren 1, 2, 3: Stichprobenhafte 
Befragung 
der geförderten Personen

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 37 
5.4 Handlungsfeld Stromeinsparung  
Neben dem Wärmeverbrauch gilt es den Stromverbrauch in Privathaushalten sowie 
im Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen zu verringern und die Effizienz zu 
steigern. Hierzu werden Maßnahmen zur Motivation von Privathaushalten ebenso 
wie unterschiedliche Angebote zur Beratung und Unterstützung von Unternehmen 
und Institutionen beschrieben.  
 
 
Handlungsfeld  Stromeinsparung / Nr. 4. 1                                                                                        
Stromsparinitiative für private Haushalte  
 
Kurzbeschreibung  
Neben der Reduktion des Wärmebedarfes gilt es auch den Stromverbrauch im Stadtgebiet zu 
verringern. Gleichzeitig mindert der Stromverbrauch  die Belastung der privaten Haushalte.  
Hierzu sollte eine umfassende Aktion gestartet werd en. Dazu zählt ein spezifischer 
Internetauftritt (ggf. abseits der www.stadt-koeln. de - Homepage) mit Informationen zu 
Beratungsangeboten, Checks, Energiespartipps und Ak tionen wie beispielsweise einem 
Prämienmodell zur Stromeinsparung. Das Projekt der Stadt Frankfurt kann hier als Beispiel 
dienen (http://www.frankfurt-spart-strom.de). 
Die Steuerung des Projektes sollte in Abstimmung mi t der RheinEnergiee AG über die 
Koordinationsstelle Klimaschutz erfolgen. 
Zentrales Angebot für die Bürgerinnen und Bürger is t die Etablierung eines einfach 
handhabbaren Prämienmodells zur Stromeinsparung (Be ispiel Stadt Frankfurt) als Anreiz für 
alle Bevölkerungsschichten, insbesondere aber auch für einkommensschwächere Bürger. Bei dem 
Prämienmodell wird ab einer über die Stromrechnung nachgewiesenen Einsparung von 
beispielsweise mehr als 10% gegenüber dem Vorjahr e in fester Betrag ausgezahlt und jede weiter 
eingesparte Kilowattstunde wird zusätzlich bezuschu sst (z.B. mit 10 Cent wie in Frankfurt).  
 
(Quelle: 
http://www.frankfurt-spart-strom.de/stromsparpraemie /praemien-check/ ) 
Es sollte sichergestellt werden, dass Mitnahmeeffek te verhindert werden. Dazu zählt die 
Sicherstellung von gleichen Rahmenbedingungen, soda ss die Anzahl der im Haushalt lebenden 
Personen zum Vergleichszeitraum gleich sein muss. S tichprobenhafte Prüfungen können hier 
eine Option bieten ohne großen Verwaltungsaufwand s owie ohne zusätzlichen Nachweisaufwand 
für die Bürger handlungsfähig agieren zu können und  Mitnahmeeffekte zu vermeiden.

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38 | Gertec, Wuppertal Institut  
Ergänzend dazu kann ein Weiße-Ware-Programm für ein kommensschwächere Haushalte (Köln-
Pass-Inhaber und ALG II-Empfänger) aufgelegt werden . Für ein Gerät älter als 10 Jahre wird ein 
Festbetrag ausgezahlt (Beispiel Stadt Frankfurt: bi s zu 120 €/Gerät).  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Konzeption der Stromsparinitiative (Homepage, Prämi enmodell) 
• Öffentlichkeitswirksamer Start der Kampagne  
• Programmphase  
• Monitoring und Anpassung der Kampagnen bei Bedarf   
 
Ziel der Maßnahme 
Stromeinsparung in den privaten Haushalten   
 
Ausgangslage in Köln 
Der Emissionsfaktor für Strom ist besonders hoch, s odass hier große Einsparungen erzielt 
werden können. Aufgrund der unterschiedlichen Bevöl kerungsgruppen, von denen für viele 
neben der Energieeinsparung auch die Kosteneinsparu ng einen positiven Effekt darstellt, ist die 
Maßnahme gut geeignet. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Stromeinsparaktion im Gewerbe, Handel und Dienstlei stungen 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2020   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle  
Klimaschutz, ggf. RheinEnergie AG , Amt für 
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
Bürgerinnen und Bürger  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Teilnahme von 1.000 Haushalten pro Jahr mit 
einem angenommenen Stromverbrauch in Höhe von 
3.500 kWh/Haushalt bzw. 10% Einsparung: 350 
kWh/a= 350kWh x 1.000 Haushalte x 600 g 
CO2eq/kWh= 210 t CO2eq/kWh/ 
a, zzgl. Einsparung 
durch Weiße-War-Programm 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Hoher Bearbeitungsaufwand für die Verwaltung. 
Finanzmittel sind erforderlich. Eine Annahme über 
die Anzahl der zu erwartenden Teilnehmer ist nur 
schwer möglich. Kontinuierliche Anpassung des 
Fördertopfes an Nachfrage. 
 Einmalige Kosten 
Einrichtung der Internetseite; die Kosten sind davo n 
abhängig, ob eine eigene Homepage eingerichtet 
wird oder ob die bestehende Homepage erweitert 
wird. Konzeption und Layout: ca. 10.000 - 20.000 €

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 39 
 Laufende Kosten Annahme Kosten Stadt: Teilnahme von 1.000 
Haushalten pro Jahr mit einem angenommenen 
Stromverbrauch von 3.500 kWh/Haushalt bzw. 10% 
Einsparung: 350 kWh) = 35 € zzgl. weiterer 
Einsparung: ca. 5 € pro Haushalt= 40 € *1.000 = 
40.000 € 
Kosten für Weiße-Ware-Programm: 500 x 80 € 
(Durchschnitt) = 40.000 € 
 Personalaufwand - Aufwand für Detailkonzeption und Einrichtung 
der Website: 15-20 Arbeitstage;  
- Auf wand für Antragsbearbeitung: 1.000 Anträge 
à 1,5 Stunden: 1.500 Stunden bzw. 188 
Arbeitstage 
- Öffentlichkeitsarbeit ca. 0,5 Tage pro Woche = 
26 Arbeitstage pro Jahr 
Summe =234 Arbeitstage pro Jahr 
 Nutzen-Aufwand-Relation Hoher Aufwand, Mitnahmeeffekte müs sen 
verhindert werden; neben der direkten Einsparung 
in den Haushalten ggf. weitere Einsparungen durch 
Sensibilisierung weiterer Haushalte 
 Positive Zusatzeffekte Entlastung der Kostenbelastung von 
Privathaushalten. 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Eingesparte kWh/Haushalt 
2.    Eingesparte Energie insgesamt  
Erhebung:  
Zu Indikator 1 und 2: Jährliche Auswertung der 
Fördermittelanträge und -bewilligungen 
Zu Indikator 1 und 2: Stichprobenhafte Befragung 
der geförderten Personen

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40 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld Stromeinsparung/ Nr. 4. 2                                                                                        
Stromsparinitiative für Unternehmen und 
Institutionen  
 
Kurzbeschreibung  
Ergänzend zur Stromeinsparinitiative für Privathaus halte sollten auch das Gewerbe, Vereine 
sowie Religionsgemeinschaften in die Stromspariniti ative der Stadt Köln eingebunden werden. 
Auch hier sind insbesondere bei den kleineren Unter nehmen teils noch große Einsparpotenziale 
zu heben.  
Über den spezifischen Internetauftritt sollten auch  für Unternehmen und Vereine Informationen 
zu Beratungsangeboten, Checks, Energiespartipps und  Aktionen, wie beispielsweise einem 
Prämienmodell zur Stromeinsparung bereitgestellt we rden. Das Projekt der Stadt Frankfurt kann 
hier ebenfalls als Beispiel dienen (http://www.fran kfurt-spart-strom.de). 
Zentrales Angebot für die Unternehmen und Instituti onen ist ebenfalls die Etablierung eines 
einfach handhabbaren Prämienmodells zur Stromeinspa rung (Beispiel: Stadt Frankfurt) auf 
Basis der erzielten Stromeinsparung als Anreiz. Dam it eine fundierte Grundlage für dauerhafte 
Einsparungen besteht und eine sinnvolle Maßnahmenau swahl erfolgt, sollten die Unternehmen 
eine Energieberatung in Anspruch nehmen müssen. Dab ei kann u.a. die Energieberatung im 
Mittelstand der BAFA genutzt werden. Diese kann dur ch die Stadt Köln bezuschusst werden, um 
eine höhere Nutzungsquote zu erreichen. Dabei muss nicht die maximale Beratertageanzahl 
ausgeschöpft werden. Mit dem Nachweis der rechneris chen Energieeinsparung durch die 
Umsetzung von Maßnahmenempfehlungen und Angebote fü r die Einsparmaßnahmen kann der 
Antrag eingereicht werden. Mittels Nachweis der umg esetzten Maßnahmen kann für die 
rechnerisch eingesparten Kilowattstunden die Förder ung ausgezahlt werden.  
Dabei sollte die Förderung auf eine maximal förderf ähige Gesamtinvestition pro Unternehmen 
und Institutionen gedeckelt werden. Kumulationen mi t anderen Förderprogrammen wie des 
BAFA sollten möglich sein, aber auch hier sollte de r Gesamtzuschuss eine bestimmte Grenze 
nicht überschreiten (z.B. 50% in Frankfurt). 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Konzeption der Stromsparinitiative (Homepage, Prämi enmodell) 
• Öffentlichkeitswirksamer Start der Kampagne  
• Programmphase  
• Monitoring und Anpassung der Kampagnen bei Bedarf  
 
Ziel der Maßnahme 
Stromeinsparung in Unternehmen (KMU) und Institutio nen   
 
Ausgangslage in Köln 
Emissionsfaktor für Strom ist besonders hoch, sodas s hier große Einsparungen erzielt werden 
können. 
Aufgrund der Vielzahl kleiner Unternehmen und Insti tutionen bietet sich die Maßnahme 
ergänzend zu anderen Angeboten an.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 41 
Flankierende Maßnahmen 
Stromsparinitiative für Private Haushalte 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle Klimaschutz, 
Amt für Wirtschaftsförderung, RheinEnergie 
AG, Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
Kleine und mittlere Unternehmen  und 
Institutionen, Vereine, Religionsgemeinschaften 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Annahme: aufgrund der unterschiedlichen Größen 
der Unternehmen und Institutionen und deren 
Energieverbrauch ist eine seriöse Abschätzung kaum 
möglich. Unter der Annahme 30 Unternehmen und 
Institutionen pro Jahr zur Teilnahme zu gewinnen 
und eine Einsparung von 30% bei einem 
Stromverbrauch von beispielsweise 55 kWh/m2 und 
Jahr (Beispiel Bürogebäude) und bei einer Größe 
von 600m 2 zu erzielen, ist eine THG-Minderung 
(600 g CO2eq/kWh/a) von 178 t CO2qeq/a möglich. 
Bei größeren Unternehmen und Institutionen sind 
deutlich größere Einsparungen erzielbar. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Hoher Bearbeitungsaufwand  
 Einmalige Kosten Internetseite: Die Kosten sind  davon abhängig, ob 
die bestehende Homepage erweitert oder eine neue 
Website eingerichtet wird und können daher derzeit 
nicht beziffert werden. 
 Laufende Kosten Städtische Fördermittel in Höhe von ca. 300.000 
€/a erforderlich; darüber hinaus ggf. Betrag zur 
Bezuschussung der BAFA-Beratungen;  
Betrieb der Internetseite: die Kosten sind davon 
abhängig, ob eine eigene Homepage eingerichtet 
wird, oder ob die bestehende Homepage erweitert 
wird. 
 Personalaufwand 
 - Aufwand für Detailkonzeption und Einrichtung 
der Website und Abstimmung: bis zu 20 Arbeitstage  
 - Aufwand für Antragsbearbeitung: 30 Anträge à 4 
Stunden: 120 Stunden bzw. 15 Arbeitstage  
 - Öffentlichkeitsarbeit ca. 0,5 Tage pro Woche= 26  
Arbeitstage 
Summe: 76 Arbeitstage pro Jahr 
 Nutzen-Aufwand-Relation 
Hoher Aufwand, bei z.T. deutlichen 
Einsparpotenzialen (im Vergleich zu privaten 
Haushalten) 
 Positive Zusatzeffekte 
Entlastung der Unternehmen  und Institutionen

KölnKlimaAktiv 2022  
42 | Gertec, Wuppertal Institut  
    Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für das  Monitoring            
Indikatoren:  
1.  Eingesparte kWh/Unternehmen und Institution 
2.   Eingesparte Energie insgesamt  
Erhebung:  
Zu Indikator 1 und 2: Jährliche Auswertung der 
Fördermittelanträge und -bewilligungen 
Zu Indikator 1 und 2: Stichprobenhafte 
Befragung der geförderten Unternehmen 
und Institutionen

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 43 
 
Handlungsfeld  Stromeinsparung/ Nr. 4. 3   
Niederschwellige Energieberatung für kleine 
und mittlere Unternehmen  
 
Kurzbeschreibung  
Das Energieeinsparpotenzial in kleinen und mittlere n Unternehmen im Bereich Handel und 
Dienstleistungen wird immer noch als hoch eingeschä tzt. Um dieses Potenzial zu heben und 
gleichzeitig die Unternehmen durch sinkende Energie kosten zu entlasten, wird eine 
niederschwellige, aufsuchende Vor-Ort-Beratung für KMU in ausgewählten Stadteilen mit 
vorwiegend inhabergeführten Unternehmen empfohlen. Dazu soll den Unternehmen durch 
Anschreiben und/oder über eine persönliche telefoni sche Ansprache als Direkt-Marketing zum 
Einstieg eine kostenlose einstündige Erstberatung a ls Rundgang durch das Unternehmen 
angeboten werden.  
Für Unternehmen, die Interesse an einer niederschwe lligen, aber etwas detaillierteren Beratung 
zu bestimmten Themen bzw. Techniken haben, kann erg änzend bzw. alternativ ein 2-3 stündiger 
Besuch angeboten werden.  
Darüber hinaus sollte das Angebot auch für Vereine nutzbar sein und beworben werden. 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Abstimmung mit Amt für Wirtschaftsförderung und IHK  und ggfs. weiteren Akteuren 
• Detailkonzeption und Beratersuche 
• Auswahl der Quartiere  
• Umsetzung 
• Evaluation  
 
Ziel der Maßnahme 
Senkung des Strom- und Wärmeverbrauches im Sektor G ewerbe, Handel, Dienstleistungen und 
bei Vereinen durch niederschwellige und kostenlose Beratung   
 
Ausgangslage in Köln 
Die Inanspruchnahme umfassender, kostenintensiver E nergieberatungen erfolgt eher selten, 
sodass eine niederschwellige, kostenlose Beratung a ls erfolgversprechend erachtet wird. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Stromsparinitiative für Unternehmen und Institution en 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2020    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Amt  
Für Wirtschaftsförderung,  
IHK, Kreishandwerkerschaft 
Kleine und mittlere Unternehmen, Vereine, 
Religionsgemeinschaften

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44 | Gertec, Wuppertal Institut  
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Eine seriöse Quantifizierung ist aufgrund der 
unterschiedlich hohen Einsparpotenziale in den 
Unternehmen kaum möglich. Annahme: Beratung von 
200 Unternehmen pro Jahr mit einer 
Energieeinsparung von 10% Strom bei 55 kWh 
Stromverbrauch pro m 
2 und 300 m 2: Einsparung von 
205 t THG/a. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Hoher Bearbeitungsaufwan d durch Organisation der 
Beratungen 
 Einmalige Kosten - 
 Laufende Kosten Kosten für Öffentlichkeitsarbeit: 20.000 €/a  
Kosten für die Beratung durch externe Energieberate r:  
80.000 € /a 
 
 Personalaufwand - Aufwand für Detailkonzeption und Erweiterung der 
Website und Abstimmung mit Projektpartnern: bis 
zu 20 Arbeitstage.  
- Aufwand für Organisation der Beratungen: 200 
Beratungen/a à 1 Stunde Vor- und Nachbereitung: 
200 Stunden bzw. 25 Arbeitstage  
- Öffentlichkeitsarbeit/Ansprache ca. 1 Tag pro 
Woche= 52 Arbeitstage /Bündelung von Arbeitstagen 
bei konzentrierten Anspracheaktionen.  
Summe: 0,5 Stellen pro Jahr   
 Nutzen-Aufwand-Relation Durch die Maßnahme  kann eine hohe 
Unternehmenszahl erreicht werden und deutliches 
Einsparpotenzial gehoben werden. Ggf. durch Werbung  
weitere Maßnahmeninitiierung abseits der 
Energieberatung erzielbar.   
 Positive Zusatzeffekte 
Entlastung der Unternehmen  
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Nutzung des Beratungsangebotes 
 2.  Eingesparte kWh/Unternehmen 
 3.  Eingesparte Energie insgesamt  
Erhebu ng:  
Zu Indikator 1: Jährliche Auswertung der 
Beratungsprotokolle 
und der Übersicht angesprochener 
Unternehmen 
Zu Indikator 2 und 3: Stichprobenhafte 
Befragung der geförderten Unternehmen

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 45 
 
5.5 Handlungsfeld Photovoltaik 
Neben der Verbrauchsminderung sollte der benötigte Strom stärker aus 
umweltfreundlicher Photovoltaik erzeugt werden. Diese eignet sich nicht nur für die 
vielen Dächer privater Haushalte, sondern ist auch eine attraktive Option für viele 
Gewerbebetriebe. Perspektivisch kann der Ausbau von Photovoltaik auf Dachflächen 
von Mehrfamilienhäusern mit Stromangeboten für die Mieter eine große Bedeutung 
erlangen. Mit Informations- und Beratungsangeboten sollen Wissensdefizite und 
Vorbehalte bei Bürgern und Unternehmen abgebaut werden. Durch eine bessere 
Koordination der Beratungsangebote und eine verstärkte Bewerbung sollen die 
Angebote stärker genutzt werden.  
 
 
Handlungsfeld  Photovoltaik / Nr. 5. 1                                                                                        
Koordinationsstelle Photovoltaik-Ausbau  
 
Kurzbeschreibung  
Photovoltaik bietet unter den erneuerbaren Energien  das größte Potenzial für die Stadt Köln. 
Dabei ist zu unterscheiden zwischen den Potenzialen  für An- und Aufdach-Photovoltaik auf 
privaten Dachflächen, Mehrfamilienhäusern bzw. gemi scht genutzten Häusern und gewerblichen 
Dachflächen. Hinzukommen weitere Potenzialflächen w ie beispielsweise Parkplätze und 
Freiflächen sowie Flächen auf öffentlichen Gebäuden .  
Um dieses Potenzial deutlich besser als bisher zu h eben, wird empfohlen in der 
Koordinationsstelle Klimaschutz einen Ansprechpartn er für das Thema Photovoltaik zu 
benennen, der sich um die Bekanntmachung der unters chiedlichen Angebote in Form von 
Zusammenführung der unterschiedlichen Angebote (z.B . Solardachkataster des Landes NRW, die 
Angebote der RheinEnergie AG) und um Öffentlichkeit sarbeit für das Thema kümmert. Dabei 
sollte auch ein Austausch mit den relevanten Akteur en (RheinEnergie AG, cowelio GmbH, 
Solarteure, Innungen,...) initiiert und gesteuert w erden, um Chancen und Hemmnisse 
gemeinsam zu diskutieren und gemeinsam mögliche Lös ungen zu initiieren.   
In diesem Rahmen sollte das Solardachkataster des L andes durch eine aktive Bewerbung des 
Katasters in verschiedenen Medien vorangetrieben we rden. Möglichkeiten zur Bewerbung sind 
beispielsweise die Nutzung der städtischen Website und Facebookseite, Plakataktionen oder 
Türanhänger für Hauseigentümer mit sehr gutem Solar potenzial.  
Um interessierte Bürger weitergehend bei der Instal lation einer Solaranlage zu unterstützen, soll 
das Kataster um eine Liste mit entsprechenden Diens tleistern im Stadtgebiet, 
Beratungsangeboten und Fördermöglichkeiten ergänzt werden. Die Einrichtung einer 
gesonderten Informationsplattform, die das Solarkat aster sowie alle vorgenannten 
Informationen zum Thema Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie) enthält, wäre eine 
alternative Möglichkeit zur Erleichterung der Suche  nach Angeboten. Zentrales Ziel sollte jedoch 
die konzentrierte Darstellung aller Klimaschutzange bote auf der Homepage der 
Koordinationsstelle Klimaschutz sein.  
Dabei sollte auch der Ausbau der Photovoltaik auf s tädtischen Dachflächen im Bestand und 
Neubau aufgrund der kommunalen Vorbildfunktion weit er vorangetrieben werden.

KölnKlimaAktiv 2022  
46 | Gertec, Wuppertal Institut  
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Austausch mit den relevanten Akteuren über Bedarfe und Struktur 
• Aufbau der Öffentlichkeitsarbeit (Internet,...) 
• Koordinationsprozess in Kombination mit den weitere n PV- Maßnahmen des 
Handlungsprogrammes 
• Monitoring   
 
Ziel der Maßnahme 
Treibhausgasminderung durch den Ersatz konventionel len Stroms durch Photovoltaik    
 
Ausgangslage in Köln 
Emissionsfaktor für Strom ist besonders hoch, sodas s hier große Treibhausgaseinsparungen 
erzielt werden können  
Photovoltaik bietet ein großes Potenzial im Stadtge biet und ist eine wirtschaftliche Option.  
 
Flankierende Maßnahmen 
Photovoltaikkampagne für Privathaushalte und Untern ehmen, Internetauftritt, 
Quartierslösungen, Sanierungskampagnen 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 St adt Köln – Koordinationsstelle Klimaschutz, 
Amt für Wirtschaftsförderung, RheinEnergie 
AG, cowelio GmbH, Gebäudewirtschaft,  
Privathaushalte, Unternehmen, Konzern Stadt 
Köln 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Keine unmi ttelbare THG -Minderung durch die 
Maßnahme erzielbar. Indirekte Wirkung durch 
verstärkte Wahrnehmung des Themas. 
Wirkungsentfaltung erfolgt über die 
nachfolgenden Maßnahmen. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Gute Umsetzbarkeit durch Ansiedlungsmöglichkeit 
bei der Koordinationsstelle Klimaschutz 
 Einmalige Kosten Keine  
 Laufende Kosten Kosten für Öffentlichkeitsarbeit (siehe 
nachfolgende Maßnahmen) und gezielte Aktionen 
und Veranstaltungen 
 Personalaufwand 
Im Durchschnitt 1 Tag pro Woche bzw. 50 
Arbeitstage pro Jahr 
 Nutzen-Aufwand-Relation Gute Relation aufgrund begrenzten finanziellen 
Aufwands bei gleichzeitig hohem Nutzen für Stadt 
(THG-Minderung, Image) 
 Positive Zusatzeffekte Stärkung der Unabhängigkeit von fossilen 
Energieträgern

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 47 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring 
            
Indikatoren:  
1. Bekanntheit der Koordinationsstelle 
innerhalb des Konzerns und außerhalb 
2.  Initiierter PV-Ausbau 
3.  Eingesparte Emissionen insgesamt  
Erhebung:  
Zu Indikator 1: Abfrage der Bekanntheit der 
Koordinationsstelle 
Zu Indikator 1: Auswertung der Klickzahlen           
Zu Indikator 1: Auswertung der Anzahl der 
durchgeführten und umgesetzten Veranstaltungen / 
Maßnahmen und Anzahl der Teilnehmer;  
Zu Indikator 2 und 3: Auswertung des PV-Anlagenzuba us 
zur  groben Orientierung

KölnKlimaAktiv 2022  
48 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld Photovoltaik / Nr. 5. 2                                                                                        
Photovoltaik-Ausbau auf privaten Dachflächen  
 
Kurzbeschreibung  
Die Nutzung von Photovoltaik auf privaten Dachfläch en (und an Fassaden) ist weiterhin eine 
wirtschaftliche Maßnahme, die dazu beiträgt, Treibh ausgasemissionen einzusparen. Durch den 
starken Preisverfall der letzten Jahre haben sich d ie Stromgestehungskosten bei Photovoltaik so 
stark gesenkt, dass die Stromgestehungskosten weit unter den Haushaltsstromtarifen liegen und 
Eigenverbrauch die wirtschaftlichste Option bietet.  Der nicht genutzte Überschussstrom kann 
eingespeist und durch das EEG vergütet werden. Abhä ngig vom Lastprofil (z.B. unter Beachtung 
von Wärmepumpe / Elektromobilität / Batteriespeiche r), wird die Anlage dimensioniert. Der 
Eigenverbrauchsanteil bei einer klassischen Einfami lienhausstruktur liegt bei i.d.R. ca. 30 
Prozent. Mit Speicher liegt der Eigenverbrauchsante il bei ca. 60 bis 70 Prozent.  
Vielen Hauseigentümern fehlt jedoch das Wissen über  die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen, 
sodass die Ausbauquote weiterhin auf niedrigem Nive au liegt. Um den Anteil der Photovoltaik im 
privaten Wohngebäudebestand zu erhöhen, sollten meh rere Angebote im Rahmen der 
Öffentlichkeitsarbeit geschaffen werden und über ei nen mehrjährigen Zeitraum umgesetzt 
werden.  
Um räumlich fokussiert die Zielgruppen anzusprechen  wird empfohlen, sogenannte „Solare 
Eignungsgebiete“ im Stadtgebiet zu ermitteln. Dabei  werden mittels statistischer Daten sowie des 
Landessolardachkatasters Bereiche im Stadtgebiet mi t einem hohen Anteil selbstgenutzter 
Wohnimmobilien, Eigentümer mit überdurchschnittlich em Einkommen und gut geeigneten 
Dachflächen zur Umsetzung gebietsspezifischer Motiv ations- und Beratungskampagnen 
identifiziert.  
Zum einen ist die Fortführung der Vor-Ort Beratunge n ggf. in Kooperation mit der 
Verbraucherzentrale von besonderer Bedeutung. Auch diese sollten schwerpunktmäßig bzw. als 
konzentrierte Aktionen in den solaren Eignungsgebie ten durchgeführt werden.  
Zu den Maßnahmen gehören ebenfalls eine Veranstaltu ngsreihe zur neutralen Orientierung mit 
Praxisberichten u.a. zu Photovoltaik und Gründach, Speicherung und E-Mobilität.  
Ebenso kann eine Solarmesse zur Präsentation von Ha ndwerksbetrieben in mehreren Stadtteilen 
angeboten werden, um einen besseren Überblick über die Anbieter zu verschaffen. 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Austausch mit den relevanten Akteuren über Bedarfe und Struktur 
• Aufbau der Angebote 
• Umsetzung 
• Monitoring und Anpassung   
 
Ziel der Maßnahme 
Treibhausgasminderung durch den Ersatz konventionel len Stroms durch Photovoltaik 
 
Ausgangslage in Köln 
Emissionsfaktor für Strom ist besonders hoch, so da ss hier große Treibhausgaseinsparungen 
erzielt werden können  
Geeignet aufgrund der Vielzahl von Dachflächen im S tadtgebiet und der Wirtschaftlichkeit von 
Photovoltaik

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Gertec, Wuppertal Institut | 49 
 
Flankierende Maßnahmen 
Koordinationsstelle Photovoltaik-Ausbau , Photovolt aikkampagne für Privathaushalte und 
Unternehmen 
 
 Durchführungszeitraum:  2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle Klimaschutz, 
RheinEnergie AG, Verbraucherzentrale, 
Kreishandwerkerschaft 
 Private Hauseigentümer  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Annahm e: Errichtung von zusätzlichen 200 x 5 -
kWp–Anlagen pro Jahr= 456 t THG - Einsparung 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Gute Umsetzbarkeit, da Flächen zur Verfügung 
stehen, Wirtschaftlichkeit und etablierte 
Technologie 
 Einmalige Kosten 
Kosten für Öffentlichkeitsarbeit:  
Kampagnenentwicklung durch eine Agentur und  
Kampagnenmaterial abhängig vom gewünschten 
Umfang und räumlicher Ausdehnung sowie ggf. 
Kosten für Berater vor Ort 40.000 bis 120.000 € 
 Laufende Kosten 
Laufende Kosten für Öffentlichke itsarbeit   
 
 Personalaufwand Aufwand für Konzeptionierung und Aufbau: 20 
Arbeitstage.  
Aufwand für Umsetzung der Kampagne: 1 AT pro 
Woche. 
 Nutzen-Aufwand-Relation 
Durch Wirtschaftlic hkeit der PV im EFH -Segment 
besteht hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bei 
begrenztem Aufwand 
 Positive Zusatzeffekte 
Steigerung der Unabhängigkeit von fossilen 
Energieträgern, Multiplikatoreffekte (z.B. in der 
Nachbarschaft) 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1. Entwicklung PV-Ausbau auf Dachflächen 
(Anlagenzahl und installierte Leistung) 
 
Erhebung:  
Zu Indikator 1: Auswertung des PV- Anlagenzubaus 
zur  groben Orientierung 
Zu Indikator 1: Anfrage bei ei 
nzelnen Solarteuren 
und RheinEnergie AG bzgl. Nachfrage

KölnKlimaAktiv 2022  
50 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld Photovoltaik/ Nr. 5. 3                                                                                        
Photovoltaik im Gewerbe  
 
Kurzbeschreibung  
Die RheinEnergie AG bietet Kunden bereits eine kost enlose Erstberatung zur Nutzung von 
Photovoltaik. Um den Anteil der Photovoltaik-Anlage n weiter zu erhöhen, wird empfohlen, die 
Öffentlichkeitsarbeit für Photovoltaik weiter zu st ärken und im Rahmen von 
gewerbegebietsbezogenen Beratungsaktionen einen noc h höheren Anteil umsetzungswilliger 
Unternehmen zu finden, die ihren Strombedarf über P hotovoltaik decken wollen. Dabei 
profitieren die Unternehmen von der Photovoltaik ni cht nur durch die Wirtschaftlichkeit, 
sondern auch von einem guten Image für Ihr Unterneh men. Die Wirtschaftlichkeit ist allerdings 
immer im Einzelfall zu prüfen.  
Auf den zumeist vorzufindenden Flachdächern lassen sich durch Aufständerung der Module 
unter Prüfung der Statik und bei gutem Zustand der Dachflächen PV-Anlagen optimal errichten. 
Die Aufständerung führt zu einer guten Hinterlüftun g und damit guten Nutzungsgraden.  
Bei dem Angebot von allgemeiner Öffentlichkeitsarbe it und der Durchführung konkreter 
Beratungsaktionen in Gewerbegebieten mit einer pote nziell hohen Anzahl geeigneter 
Unternehmen sollten die Vorteile und Nachteile über sichtlich zusammengestellt und in Form 
einer Checkliste auch von den Unternehmen selbst ge prüft werden können.  
Für Unternehmen wird das Thema Elektromobilität in der Dienstwagenflotte immer wichtiger. 
Auch hier sind konkrete Informations- und Beratungs angebote für die Unternehmen zu schaffen, 
um mittels Photovoltaiknutzung die Elektromobilität  umweltfreundlich zu machen.  
Bei der Auswahl der Gewerbegebiete sollte die Eignu ng der Dachflächen anhand des 
landesweiten Solardachkatasters sowie die Eigentüme rschaft (möglichst selbstgenutzte 
Immobilien) vorab geprüft werden. 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Austausch mit den relevanten Akteuren über Bedarfe und Struktur 
• Aufbau der Angebote 
• Umsetzung in den Gewerbegebieten  
• Monitoring und Anpassung   
 
Ziel der Maßnahme 
Treibhausgasminderung durch den Ersatz konventionel len Stroms durch Photovoltaik    
 
Ausgangslage in Köln 
Der Emissionsfaktor für Strom ist besonders hoch, s odass hier große Treibhausgaseinsparungen 
erzielt werden können.  
Die Vielzahl von Dachflächen im Stadtgebiet und die  Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik bieten 
eine gute Ausgangslage. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Koordinationsstelle für Photovoltaik

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 51 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle Klimaschutz, 
Amt für Wirtschaftsförderung, Amt für 
Stadtentwicklung und Statistik, 
Stadtplanungsamt, RheinEnergie AG, 
Kreishandwerkerschaft, Industrie- und 
Handelskammer 
Gewerbebetriebe mit eigenen Liegenschaften  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Aufgrund der großen Unterschiede bei den 
Anlagegrößen ist eine seriöse Quantifizierung kaum 
möglich. Unter der Annahme, dass 40 neue Anlagen 
pro Jahr errichtet werden bei einer angenommenen 
Größe von 50 kWp kann eine THG-Reduktion um ca. 
910 t TGH/a erzielt werden. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Einfache Umsetzbarkeit, da nur die 
Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden muss. 
Beratungsangebote bestehen bereits. 
 Einmalige Kosten 
Kosten für Öffentlichkeitsarbeit.  
Kampagnenentwicklung durch eine Agentur und 
Kosten für Kampagnenmaterial abhängig vom 
gewünschten Umfang (10.000 bis 40.000 €). 
 Laufende Kosten 
Kosten für Quartiers -Beratungen: 200 Beratungen 
pro Jahr à 4 Stunden= 80.000 € zzgl. Kosten für 
Konzeption 
 Personalaufwand 
0,5 Arbeitstage pro Woche, d.h. 25 Arbeitstage pro 
Jahr; Am Anfang höherer Aufwand für Organisation 
und Abstimmung sowie Vorbereitung: 20-30 
Arbeitstage 
 Nutzen-Aufwand-Relation 
Gute Relation aufgrund großer installierbarer kWp i m 
Vergleich zu EFH-Anlagen 
 Positive Zusatzeffekte Verringerung der Stromko stenbelastung für 
Unternehmen; positive Imagewirkung für 
Unternehmen 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1. Entwicklung PV-Ausbau auf Dachflächen 
(Anlagenzahl und installierte Leistung) 
 
Erhebung:  
Zu Indikator 1: Auswertung des PV-Anlage nzubaus 
in den Gewerbegebieten  
Zu Indikator 1: Anfrage bei einzelnen 
Solarteuren und RheinEnergie AG bzgl. 
Nachfrage

KölnKlimaAktiv 2022  
52 | Gertec, Wuppertal Institut  
5.6 Handlungsfeld Suffizienz 
Mittel- bis langfristig bedarf es eines ressourcenschonenderen Lebensstils der 
Bürgerschaft, um die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen zu können. Einzelne 
Maßnahmen werden hierzu im vorliegenden Konzept empfohlen. Dabei soll zunächst 
der Fokus auf der Erarbeitung einer Strategie für die Stadtverwaltung liegen und im 
nächsten Schritt die Umsetzung von konkreten Maßnahmen (s. Themenspeicher) 
folgen. Die bereits existierenden privaten Kölner Initiativen rund um das Thema 
Suffizienz sollen bei der Entwicklung eng eingebunden werden.  
 
 
Handlungsfeld Suffizienz  / Nr. 6. 1                                                                                        
Erarbeitung einer Suffizienzstrategie  
 
Kurzbeschreibung  
Suffizienz bzw. die Förderung eines klima- und ress ourcenschonenden Verhaltens kann durch die 
Stadt unterstützt werden. Die Bürger treffen Entsch eidungen über ihr Verhalten selbst; 
Anpassungen des Lebensstils fallen von Mensch zu Me nsch unterschiedlich stark aus. Die 
Stadtverwaltung und Initiativen können Menschen jed och Wege aufzeigen und 
Verhaltensänderungen durch Angebote erleichtern und  damit den Weg zu einem 
ressourcenschonenderen Leben ebnen. Dabei muss ein energie- und ressourcensparender 
Lebensstil nach bisherigen Erkenntnissen insbesonde re in Städten eine enorme Rolle spielen, um 
die langfristigen Klimaschutzziele erreichen zu kön nen.  
Suffizienz ist bislang in der Stadtverwaltung nicht  als Arbeitsfeld behandelt worden, erste 
Forschungsprojekte wurden dazu beantragt.  
Um zunächst eine Strategie für die eigenen Handlung smöglichkeiten als Stadtverwaltung zu 
gewinnen, wird empfohlen, vorab eine Suffizienzstra tegie zu erarbeiten. Diese bietet Orientierung 
in welchen Sektoren und wie suffizientes Verhalten möglich ist und mittels eines politischen 
Beschlusses auch Rückhalt bei der Umsetzung. Als Be ispiel sei hier die Stadt Münster genannt, 
die bereits eine Suffizienzstrategie erarbeitet und  dabei die Themenfelder Konsum und 
Ernährung, Mobilität, Wohnen und Energie betrachtet  hat. Zu den Handlungsstrategien gehören 
die Reduktion, die Substitution und die Anpassung g esellschaftlicher Normen. 
Aufgrund des notwendigen gesellschaftlichen Kulturw andels sollte die Erarbeitung der 
Suffizienzstrategie u.a. unter einer breiten Akteur sbeteiligung erfolgen, z.B. mit Akteuren der 
Kommunikation/Medien und aus dem Bereich Bildung.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Ausschreibung und Erarbeitung der Suffizienzstrateg ie 
• Aufbau und Bekanntmachung der Angebote 
• Umsetzung 
• Monitoring und Anpassung  
 
Ziel der Maßnahme 
Schaffung der strategischen Grundlage für die Initi ierung von Suffizienzmaßnahmen bis 2030

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 53 
Ausgangslage in Köln 
Durch verschiedene bereits vorhandene Kölner Initia tiven und Projekte ist eine gute Basis für die 
ergänzenden Projekte der Stadt Köln gegeben. Ein Au stausch und die Kooperation können eine 
noch größere Breitenwirkung erzielen. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Konkrete Maßnahmen wie eine stadtteilbezogene Kampa gne mit Informationen zu lokalen 
Suffizienzanbietern, eine mobile Ausstellung zur In formation für Bürger an öffentlichen Orten , 
klimaneutrale Veranstaltungen und klimaoptimiertes Essen in öffentlichen Einrichtungen 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Stadt Köln – Koordinationsstelle  
Klimaschutz, weitere Ämter 
Bürgerinnen und Bürger, Gewerbe, Handel, 
Dienstleistungen 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Keine direkte THG -Minderung quantifizierbar. Jeder 
BRD-Bürger verursacht jedoch laut BMU 3 1,75 t 
THG/a für Ernährung und Konsum. Das würde 
pauschal für Köln mit 1,08 Mio. Einwohnern 
Emissionen in Höhe von 1,9 Millionen t THG/a 
bedeuten. Wenn davon 5% einspart würden, könnten 
94.925 t THG/a der derzeitigen THG-Emissionen aus 
Strom (oder Strom und Wärme) reduziert werden. 
Der Sektor Ernährung und Konsum wird in der 
gesamtstädtischen THG-Bilanz aber nicht 
berücksichtigt, er ist nur in Teilen in den Sektore n 
Privathaushalte, Gewerbe und Industrie enthalten. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme 
Gute Umsetzbarkeit durch zentrale Initiierung.    
 Einmalige Kosten Kosten für die Erarbeitung einer Suffizienzstrategi e 
bei externer Vergabe bis 80.000 € 
 Laufende Kosten Keine   
 Personalaufwand 20 -30 Arbeitstage pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Langfristiger Nutzen bei begrenztem Aufwand in 
Erstellungsphase 
 Positive Zusatzeffekte Wirkung über anschließende Maßnahmenumsetzung  
 
– – ––  
3 s. https://www.bmu.de/themen/wirtschaft-produkte-ressourcen-tourismus/produkte-und-konsum/produktbereiche/konsum-
und-ernaehrung/

KölnKlimaAktiv 2022  
54 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Strategieerstellung umgesetzt 
2.  Strategie als Prüf-Element bei Entscheidungen 
gefestigt 
 
Erhebung:  
Zu Indikator 1: Beschlussauswertung über Umgang  
mit Strategie  
Zu Indikator 2: Stichprobenhafte Überprüfung, ob 
die Strategie bei Entscheidungen berücksichtigt 
wurde.

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Gertec, Wuppertal Institut | 55 
5.7 Handlungsfeld Mobilität  
Im Handlungsfeld Mobilität wird – ergänzend zu den bereits durch das 
Verkehrsdezernat geplanten Maßnahmen – ein Schwerpunkt auf Maßnahmen der 
Kommunikation und der Anreize für ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten gelegt.  
Hierzu zählt die Förderung von Betrieblichem Mobilitätsmanagement (BMM), mit 
dem Arbeitgeber die Bedingungen ihrer Beschäftigten verbessern, klimaschonend 
zur Arbeit zu kommen und ihre dienstliche Mobilität nachhaltig gestalten. Mit einer 
Maßnahme zur nachhaltigen Mobilität in der Stadtverwaltung werden ähnliche 
Instrumente auch in der Stadtverwaltung umgesetzt. Ein CO 2-Monitoring erhebt die 
Reduktionswirkungen aller mobilitätsbezogenen Maßnahmen der Stadt Köln und 
nutzt die Ergebnisse zur Nachsteuerung von Projekten und Maßnahmen. 
Maßnahmen der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit vermitteln bestehende 
und neue Möglichkeiten der klimaschonenden Mobilität an die Bürgerinnen und 
Bürger. Mobilitäts-Aktivitäten des Smart City-Prozesses sollen durch eine 
Koordination „Smart Mobility“ gebündelt und vorangebracht werden.  
 
 
Handlungsfeld Mobilität  / Nr. 7. 1                                                                                        
Betriebliches Mobilitätsmanagement  
 
Betriebliches Mobilitätsmanagement ist eine Strateg ie zur effizienten und nachhaltigen 
Organisation von Verkehren und zur Beeinflussung de s individuellen Mobilitätsverhaltens. Da 
die Mobilitätsbedarfe und –bedürfnisse je nach Ziel gruppe und Wegezweck unterschiedlich sind, 
wird Mobilitätsmanagement zielgruppenspezifisch aus gestaltet. Erfolgreiches 
Mobilitätsmanagement setzt an Verkehrszielen an und  ist dort organisatorisch verankert – etwa 
in Betrieben, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Einka ufszentren u.a. 
Diese Maßnahme fokussiert zum einen auf der Fortset zung beziehungsweise Vertiefung 
bestehender Ansätze und der Umsetzung/Etablierung v on betrieblichem Mobilitätsmanagement 
(BMM) wo des noch nicht erfolgt. Dies umfasst die G estaltung aller im Kontext eines Betriebs 
anfallenden Verkehre: Die Mitarbeitermobilität, Die nstfahrten, Kunden-, Besucher- und 
Lieferverkehre. Zudem umfasst es den betrieblichen Fuhrpark einschließlich persönlicher 
Dienstwagen. Maßnahmen sind u.a. Mobilitätstage, fi nanzielle Vorteile durch die Förderung von 
persönlichen Diensträdern und Jobtickets, Parkraumb ewirtschaftung, die Förderung von 
Fahrgemeinschaften, der Einsatz von E-Fahrzeugen in  der Flotte, die Reduzierung oder 
nachhaltige Auswahl persönlicher Dienstwagen. 
Obwohl Studien gezeigt haben, dass BMM nicht nur ök ologische Vorteile hat, sondern auch 
Unternehmen und Mitarbeiter durch bessere Fitness u nd Gesundheit, höhere 
Arbeitszufriedenheit und Kosteneinsparungen profiti eren, wird BMM nur von wenigen 
Unternehmen umgesetzt. Grund hierfür sind fehlende Kenntnisse über die Vorteile und der 
Mangel an Umsetzungserfahrungen, da die Beschäftigu ng mit Mobilität in der Regel nicht zum 
Kerngeschäft gehört. Ein Angebot mit integrierter I nformation, Analyse und Beratung zur 
Maßnahmenumsetzung kann dazu beitragen, BMM in Betr ieben umzusetzen, wie verschiedene 
good practices zeigen (etwa das Bundesprojekt „effi zient mobil“ sowie die kommunale 
Unterstützung von BMM in München). Besonders sinnvo ll ist dabei eine quartiersorientierte 
Herangehensweise, da dann in Zusammenarbeit mit wei teren Akteuren wie Quartiersmanagern, 
der städtischen Verkehrsplanung, der KVB oder Carsh aring-Anbietern flankierend 
infrastrukturelle Maßnahmen oder Mobilitätsdienstle istungen den Bedürfnissen entsprechend 
gestaltet werden können.

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56 | Gertec, Wuppertal Institut  
Die Maßnahme umfasst die Schaffung der Stelle eines  eigenen Mobilitätsmanagers oder einer 
Mobilitätsmanagerin bei der Koordinationsstelle Kli maschutz, der oder die jährlich etwa fünf 
Unternehmen in der Stadt Köln, idealerweise im räum lichen Kontext in einigen Quartiers-
Clustern, umfassend bei der Umsetzung eines Mobilit ätsmanagements begleitet. 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung  
 • Schaffung einer Stelle für Mobilitätsmanagement (St ellenumfang 0,5) 
• Erarbeitung eines Konzepts für Betriebliches Mobili tätsmanagement in Köln 
• Umsetzung: a) Unternehmensansprache b) Beratung zu Maßnahmen in den Feldern 
Beschäftigtenmobilität, Dienstreisen, Fuhrpark in 5  Kölner Betrieben pro Jahr  
• c) Umsetzungsbegleitung 
• Prozess-Monitoring und Wirkungsevaluation 
 
Ziel der Maßnahme 
Durch betriebliches Mobilitätsmanagement sowie Komm unikationsmaßnahmen für nachhaltige 
Mobilität wird die Verlagerung von Verkehren auf de n Umweltverbund sowie der Einsatz 
effizienterer und klimaschonenderer Fahrzeuge beför dert; daneben werden weitere ökonomische, 
soziale und ökologische Vorteile für Unternehmen un dMitarbeitende, Städte und Quartiere, 
Umwelt und Gesellschaft erzielt und ein Beitrag zu weniger motorisiertem Individualverkehr, zur 
Kosteneinsparung und Mitarbeiterzufriedenheit gelei stet. 
 
Ausgangslage in Köln 
In der Stadt Köln wurden bereits einzelne Kampagnen  (etwa der KVB) und verkehrsträger-
spezifische Kommunikationsformate (etwa zum Radverk ehr) umgesetzt. Ein Konzept für eine 
kommunale Unterstützung und Beratung von in Köln an sässigen Unternehmen zu Betrieblichem 
Mobilitätsmanagement ist noch zu entwickeln. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Nachhaltige Mobilität in der Stadtverwaltung; Kommu nikation zur nachhaltigen Mobilität 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Dezernat VIII , 
KVB, VRS, NVR, IHK, Kommunikationsagentur, 
Mobilitätsberater 
In Köln ansässige Unte rnehmen und deren  
Beschäftigte 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Unter der Annahme, dass jährlich 5 Betriebe mit je 1000 
Beschäftigten beraten werden und dort jeweils 5% de r 
Mitarbeiter vom MIV auf Rad und ÖV umsteigen, könne n 
bei durchschnittlichen Wegelängen von rund 17,7 
Kilometern für Arbeitswege (MiD 2006) 1,9 Mio. 
Personenkilometer verlagert werden und 395 t CO 
2 
eingespart werden.

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Gertec, Wuppertal Institut | 57 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Voraussichtlich g ut umsetzbar,  da erste Überlegungen in 
der Verwaltung schon erfolgt sind 
 Einmalige Kosten Keine  
 Laufende Kosten Honorarkosten für externe Beratung und Umsetzung im  
Umfang von geschätzt 30.000 Euro Erstellung von 
Kommunikations- und Aktionsmaterial, im Umfang von 
etwa 20.000 € / Jahr,  
 Personalaufwand 
0,5  Person en  / Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Hoch  
 Positive Zusatzeffekte Nachhaltige  betriebliches  Mobilitätsgestaltung wirkt sich 
neben der CO 2–Einsparung positiv auf Schadstoffe, Lärm 
und Lebensqualität aus, Rad- und Fußverkehr fördert  die 
Gesundheit. 
Zudem sind Multiplikatoreffekte auf das private 
Mobilitätsverhalten zu erwarten 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
Indikatoren:  
1.  Anzahl der teilnehmenden Betriebe an 
BMM/Jahr 
2.  Umfang der Veränderung des 
Mobilitätsverhaltens: Mitarbeitermobilität 
(Weg zur Arbeit), Dienstreisen; jeweils vor 
und nach Maßnahmenumsetzung 
3.  Wahrnehmung Kommunikationsaktivitäten: 
Anzahl Besuche Website, Anzahl 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an 
Aktionen 
Er hebung:  
Zu Indikator 1: Daten zur Anzahl der teilnehmenden 
Betriebe 
Zu Indikator 2: (Online-)Befragung in teilnehmenden  
Betrieben (ex ante und ex post) 
Zu Indikator 3: Auswertung Web-Traffic, Zählung bei  
Veranstaltungen

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58 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld  Mobilität  / Nr. 7. 2                                                                                        
Nachhaltige Mobilität in der Stadtverwaltung   
 
Kurzbeschreibung  
Mit einem Mobilitätsmanagement in der Stadtverwaltu ng in den Bereichen Mitarbeitermobilität, 
Dienstreisen/-gänge, Fuhrpark und Besucherverkehr w ird ein ganzheitliches Konzept für eine 
nachhaltige Mobilität in der Stadtverwaltung entwic kelt und umgesetzt.  
Als einer der größten Betriebe der Stadt Köln ist d ie Stadtverwaltung ein relevanter Hebel, um 
Maßnahmen des Mobilitätsmanagements mit gesamtstädt ischer Wirkung umzusetzen. Zugleich 
trägt die Maßnahme dazu bei, die Stadtverwaltung al s Akteurin zu etablieren, die mit einem 
guten Beispiel die Verkehrswende mitgestaltet. Aufg rund der öffentlichen Vorbildfunktion und 
einer guten Sichtbarkeit im öffentlichen Raum kann damit auch eine Multiplikatorfunktion 
erreicht werden. 
Ein integriertes Konzept zum kommunalen Mobilitätsm anagement umfasst alle Bereiche, in 
denen die Stadtverwaltung Verkehr erzeugt. In der M itarbeitermobilität wirken Anreize wie ein 
deutlich vergünstigtes Jobticket und ein geförderte s Jobrad sowie neue Regeln in der 
Parkraumbewirtschaftung zusammen mit individueller Information und Beratung darauf hin, 
Mitarbeitende auf dem Weg zur Arbeit für nachhaltig e Alternativen zum Auto zu gewinnen.  
Die Regeln für dienstliche Fahrten werden so geände rt, dass die Nutzung privater Fahrzeuge 
nicht mehr gefördert / erstattet wird. Stattdessen wird ein ämterübergreifender, 
standortbezogener Fahrzeugpool nachhaltiger Flotten fahrzeuge (vorzugsweise mit E-
Fahrzeugen) aufgebaut, der für dienstliche Fahrten genutzt wird. Damit werden nicht nur die 
spezifischen Emissionen je Fahrt vermindert, sonder n es wird auch der Anreiz reduziert, mit dem 
eigenen Fahrzeug zur Arbeit zu kommen. Eine kosteng ünstige Mobilitätskarte mit umfassenden 
Funktionen ermöglicht den Mitarbeitern und Mitarbei terinnen die Nutzung des ÖV (Jobticket), 
des kommunalen Fahrzeugpools sowie verschiedener Ca r-/Bike-Sharing-Angebote. 
Zur Umsetzung und Begleitung der Maßnahmen und Proz esse und die Koordination 
flankierender Aktivitäten wird ein Mobilitätsmanage r oder eine Mobilitätsmanagerin eingesetzt. 
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung durch die Koordinati onsstelle 
 • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer umfassenden Befragung der 
Beschäftigten der Kölner Stadtverwaltung zu ihrem M obilitätsverhalten auf dem Weg zur 
Arbeitsstelle  
• Schaffung der Stelle eines kommunalen Mobilitätsman agers oder einer Mobilitätsmanagerin  
• Erhebung und Auswertung der Nutzung der Fuhrparke d er Stadtverwaltung (eingesetzte 
Fahrzeuge, zurückgelegte Distanzen, relevante Ziele , Nutzungshäufigkeit der Fahrzeuge, 
Energieverbräuche und Energiekosten der Fahrzeuge.. .) 
• Ggf. Ausweitung dieser Befragung auf den Konzern St adt oder Teile des Konzerns Stadt 
• Entwicklung eines Konzepts nachhaltiger Mobilität i n der Stadtverwaltung, ggf Rollout auf 
den Konzern Stadt 
• Umsetzung des Konzeptes: Gestaltung neuer Leitlinie n für Mitarbeitermobilität, Fuhrpark, 
Dienstreisen; Umsetzung der Anreizsysteme (u.a. Zus chuss zum Jobticket),  und 
Kommunikationsaktivitäten  
 
Ziel der Maßnahme 
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Mobilität der Sta dtverwaltung (Berufsverkehre 
derMitarbeitenden, dienstliche Mobilität sowie die Ausstattung des Fuhrparks) nachhaltig zu 
organisieren und Verhaltensänderungen zu erwirken. Auf diese Weise werden sowohl durch die

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Gertec, Wuppertal Institut | 59 
Verlagerung auf klimafreundliche Verkehrsmittel als  auch durch emissionsärmere Fahrzeuge 
Treibhausgasemissionen eingespart. 
 
Ausgangslage in Köln 
Erste Ansätze eines Mobilitätsmanagements in der St adtverwaltung bestehen bereits, oftmals 
jedoch noch dezentral organisiert: Es gibt das Ange bot eines Jobtickets, zudem wird der 
Fuhrpark sukzessive modernisiert, ist aber nach wie  vor auf die Ämter aufgeteilt und weitgehend 
mit konventionellen Fahrzeugen ausgestattet. Teilau fgaben des Mobilitätsmanagements werden 
aktuell durch die KVB übernommen – die KVB bewirbt und informiert über Jobtickets, ihr 
Fahrradverleihsystem sowie Car-Sharing-Angebote; ei n konsistentes Gesamtkonzept sowie eine 
Koordination aller Aktivitäten besteht jedoch noch nicht. Im Green City Masterplan ist eine 
Maßnahme zur Förderung des Mobilitätsmanagement mit  Schaffung einer Referentenstelle 
vorgesehen, die sich jedoch nicht auf das Mobilität smanagement in der Stadtverwaltung selbst, 
sondern in allen Unternehmen in Köln bezieht. 
Zudem widmet sich das Klimaschutzteilkonzept Verkeh r für die Stadt Köln aus dem Jahr 2012 in 
einem eigenen Kapitel dem Mobilitätsmanagement der Stadtverwaltung. Es ist für ausgesuchte 
Verwaltungsstandorte in verschiedenen stadträumlich en Lagen und verschiedenen MIV- und 
ÖV-Anbindungsqualitäten der Status Quo der Beschäft igtenmobilität erhoben und Maßnahmen 
zur klimaschonenden betrieblichen Mobilität einschl ießlich einer Abschätzung der jeweils mit der 
Maßnahmenumsetzung verbundenen möglichen CO2-Minder ungswirkung entwickelt worden.   
 
Flankierende Maßnahmen 
Die Verbesserung der Infrastruktur und der Verkehrs angebote insbesondere für den Radverkehr 
und den ÖPNV unterstützen die Umsetzung des Mobilit ätsmanagements.  
Die ebenfalls in diesem Konzept vorgeschlagene Maßn ahme zum betrieblichen 
Mobilitätsmanagement ist in ihrer inhaltlichen Stru ktur ähnlich aufgebaut, hier können 
Synergien entstehen, in dem die Umsetzung in der St adtverwaltung als „Good-practice-Beispiel“ 
für andere Unternehmen entwickelt wird. 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz,  Dezernat I,  
Dezernat VIII, KVB, VRS, Personal- und 
Verwaltungsmanagement, AWB 
Stadtverwaltung, Mitarbeiter und 
Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, ggf. bei 
Rollout Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des 
Konzern Stadt

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60 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Annahme  Mitarbeitermobil ität : bei 17.000 Mitarbeitern 
verlagern 2,5% ihren Weg zur Arbeit von MIV zu glei chen 
Teilen auf ÖV und Rad, bei durchschnittlichen 
Arbeitswegelängen von 17,7 Kilometern (nach MiD) 
entspricht dies rund 3,25 Mio Personenkilometern; d amit 
werden 670t CO 2 eingespart 
Annahme Fuhrpark: durch den Ersatz von 10 
Bestandsfahrzeugen mit Verbrennungsmotor durch E-
Fahrzeuge werden bei einer Fahrleistung in Höhe von  
15.000 km/Jahr und dem Betrieb mit Ökostrom 22,5 t 
CO 
2/Jahr eingespart. 
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Da es sich um eine  interne Maßnahme  handelt besteht  
kein Konfliktpotenzial mit externen Akteuren; ggf. 
Konflikte mit einzelnen Ämtern wegen Zusammenlegung  
von Fuhrparks möglich. Ein weiterer möglicher 
Hinderungsgrund sind die Kosten.  
 Einmalige Kosten 
Sukzes sive Fuhrparkumstellung : 10 Fzg/Jahr bei 
Mehrkosten gegenüber konventionellen Fahrzeugen von  
5000 € nach Förderung (insgesamt 50.000 €); da dies im 
Rahmen der üblichen Fahrzeugersatzbeschaffung 
stattfindet, müssen über die Mehrkosten hinaus kein e 
weiteren Investitionsmittel verfügbar gemacht werde n. 
Die höheren Anschaffungskosten von E-Fahrzeugen  
werden kompensiert durch geringere Laufende Kosten 
(ab einer Fahrleistung bei Kleinwagen von rund 12.0 00 
km/a, bei Kompaktwagen rund 18.000 km/a). 
Investitionen für Fahrradförderung (z. B. 
Abstellanlagen): 30.000 € 
 Laufende Kosten 
Mitarbeitermobilität: Kombinierte Nutzung des 
Jobtickets mit weiteren Mobilitätsangeboten wie Car -
Sharing: 10.000 €/a; Fuhrpark: Abhängig von 
Fahrzeugtyp, Annahme der Reduzierung um 10.000 € 
Laufende Kosten p.a. gegenüber 
der Kostenerstattung für 
Dienstfahrten mit Privat-Pkw 
 Personalaufwand 0,5 Personen pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Hoch  
 Positive Zusatzeffekte Vorbildfunktion der Stadtverwaltung, Motivation und  
Gesundheit der Mitarbeiter, Lerneffekte für die 
Förderung der Umsetzung von Betrieblichem 
Mobilitätsmanagement in Unternehmen, 
Multiplikatoreffekte (z.B. auf privates 
Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter)  
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring            
 
 
 
Indikatoren:  
1.  Modal Split der Mitarbeiterinnen  und 
Mitarbeiter im Beschäftigtenverkehr  
2.  Anteil E-Fahrzeuge im Fuhrpark, 
durchschnittliche spezifische CO 
2-
Fahrzeugemissionen des konventionellen 
Fuhrparks, Strommix E-Fahrzeuge 
 
Erh ebung:  
1.  Ex-Ante und Ex-Post Mitarbeiterinnen- und 
Mitarbeiterbefragung 
2.  Daten des Fuhrparkmanagements

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 61 
 
Handlungsfeld  Mobilität / Nr. 7. 3                                                                                        
CO 2-Monitoring von Maßnahmen im 
Verkehrsbereich  
 
Kurzbeschreibung  
Für die in Köln, beispielsweise im Rahmen des Green  City-Masterplans oder des 
Luftreinhalteplans bereits in Umsetzung befindliche n oder geplanten verkehrlichen 
Klimaschutzmaßnahmen wird ein Monitoring-Konzept zu r Ermittlung der CO2-Einsparungen 
entwickelt und angewendet. Um die Wirksamkeit der M aßnahmen hinsichtlich ihrer CO2-
Einsparungen abschätzen und bei Bedarf Fehlentwickl ungen entgegensteuern zu können, werden 
für die relevanten Maßnahmen Indikatorensets und Vo rgehensweisen zur Erhebung und 
Auswertung dieser Indikatorensets entwickelt. Insbe sondere können hierbei folgende 
Datenquellen und Erhebungen zum Einsatz kommen: 
MIV und Straßengüterverkehr:  Anhand der Entwicklung des Motorisierten 
Individualverkehrs (MIV) und Straßengüterverkehrs k ann die Stadt Köln Rückschlüsse auf die 
Wirksamkeit ihrer Maßnahmen in diesen Handlungsfeld ern ziehen. Dabei kann sie zum einen auf 
Daten zurückgreifen, die vom Landesbetrieb Straßenb au Nordrhein-Westfalen flächendeckend 
im Fünf-Jahres-Rhythmus erhoben werden (Pkw sowie l eichte und schwere Nutzfahrzeuge). Die 
Stadt Köln kann diese durch zusätzliche Zählungen i m Netz der Gemeindestraßen ergänzen. So 
kann die Verkehrsleistung im Stadtgebiet zu verschi edenen Zeitpunkten verglichen und 
Rückschlüsse zur Wirksamkeit durchgeführter Maßnahm en gezogen werden.  
ÖPNV und SPNV:  Zur Untersuchung der Wirkung von Maßnahmen zur ver stärkten Nutzung 
öffentlicher Verkehrsmittel sind Fahrgastzählungen und Fahrgastbefragungen die effizienteste 
Erhebungsmethode. Anhand der Zählungen und Befragun gen können die Auswirkungen der 
Maßnahmen räumlich differenziert  abgebildet werden . Ergänzend liefern die Ergebnisse 
wertvolle Hinweise, an welcher Stelle im SPNV- und ÖPNV-Angebot noch Handlungsbedarf 
besteht und nachgebessert werden könnte oder sollte . Entsprechende Befragungen, auf deren 
Ergebnissen aufgebaut werden könnte, werden bereits  regelmäßig vom Verkehrsverbund Rhein-
Sieg durchgeführt. Zudem kann eine Befragung von Ni cht-Nutzern des SPNV und ÖPNV für die 
Identifizierung von Schwächen im bestehenden Angebo t zielführend sein.  
Rad- und Fußverkehr:  Zum Monitoring von Rad- und Fußverkehr sind Hausha ltsbefragungen 
eine sinnvolle Erhebungsmethode. Vergleichbar dem Ö V können auch für den Fuß- und 
Radverkehr Hemmnisse identifiziert und zielgerichte te Maßnahmen zum Abbau dieser 
Hemmnisse entwickelt werden.  
Fahrzeugtechnische Maßnahmen:  Unterstützt die Stadt die Verbreitung beispielswei se 
elektrisch betriebener Fahrzeuge, dann lässt sich d ie Wirkung der Förderaktivitäten anhand der 
Entwicklung der Zulassungszahlen für die entspreche nden Fahrzeuge in Köln ermitteln (Daten 
der Zulassungsbehörde). Des Weiteren wird an dieser  Stelle auf das Klimaschutzteilkonzept 
Verkehr für Köln aus dem Jahr 2012 und das Handbuch  methodischer Grundfragen zur 
Masterplan-Erstellung für 100% Klimaschutzkommunen hingewiesen. Beide Arbeiten benennen 
relevante Daten, Datenquellen, Wege der Erhebung un d gängige Monitoring-Tools.

KölnKlimaAktiv 2022  
62 | Gertec, Wuppertal Institut  
 Handlungsschritte zur Umsetzung durch die Koordinati onsstelle Klimaschutz  
 • Festlegung der zu betrachtenden Maßnahmen in enger Absprache mit den für die Umsetzung 
zuständigen Fachabteilungen innerhalb der Kölner Ve rwaltung 
• Entwicklung von für das Monitoring geeigneten maßna hmenspezifischen Indikatoren 
(beispielsw eise Entwicklung des Modal Splits, Entwicklung der Zahl der in Köln zugelassenen 
Fahrzeuge, Entwicklung der Verkehrssicherheit, Entw icklung durchschnittlicher 
Wegelängen...) 
• Entwicklung eines Erhebungsdesigns 
• Erhebung der Indikatoren in enger Abstimmung mit de n zuständigen Fachplanungen 
• Auswertung der Indikatoren in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachplanungen 
• Kommunikation der Ergebnisse gegenüber den zuständi gen Fachplanungen  
 
Ziel der Maßnahme 
Das Ziel dieser Maßnahme ist es, durch ein kontinui erliches Monitoring der Umsetzung 
verkehrlicher Klimaschutzmaßnahmen die CO2-Minderun gswirkung von in Köln umgesetzten 
Maßnahmen im Mobilitätsbereich sicherzustellen. Zud em kann ein kontinuierliches Monitoring 
der Umsetzung verkehrlicher Klimaschutzmaßnahmen da zu beitragen, Fehlentwicklungen 
frühzeitig zu identifizieren und zeitnahes Gegenste uern ermöglichen. 
 
Ausgangslage in Köln 
Bisher fällt das Monitoring verkehrlicher (Klimasch utz)Maßnahmen in die Zuständigkeit der 
Fachplanungen, die auch für die Initiierung und Ums etzung der Maßnahmen zuständig sind. Zu 
einer Vielzahl von Maßnahmen gibt es bislang kein C O 2-Monitoring 
 
Flankierende Maßnahmen 
Hier ist die Schaffung eines Formates zur Sicherste llung eines kontinuierlichen fachlichen 
Austausches zwischen der Koordinationsstelle Klimas chutz und den umsetzungsrelevanten 
Abteilungen der Kölner Verwaltung sinnvoll. Dies ka nn beispielsweise ein Jour fixe oder ein sich 
regelmäßig austauschender Arbeitskreis sein.  
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, für die 
Umsetzung verkehrlicher Maßnahmen 
zuständige Fachabteilungen innerhalb der 
Stadtverwaltung 
Für die Umsetzung verkehrlicher Maßnahmen 
zuständige Fachabteilungen innerhalb der 
Stadtverwaltung 
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Eine direkte Minderung verkehrsbeding ter CO 2-
Emissionen ist mit der Umsetzung dieser Maßnahme 
nicht verbunden. 
  
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Die  Umsetzung der Maßnahme soll von  der 
Koordinationsstelle Klimaschutz federführend 
gewährleistet werden, sodass keine zusätzliche 
Arbeitsbelastung für Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter des Verkehrsdezernates entsteht. Daher 
wird die Umsetzbarkeit als hoch eingeschätzt.

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Gertec, Wuppertal Institut | 63 
 Einmalige Kosten Diese entstehen durch die Erhebung relevanter 
Daten beispielsweise im Rahmen einer Befragung 
der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem 
Mobilitätsverhalten und sind abhängig von Art 
und Umfang der Erhebung (es werden 
beispielsweise Daten für die Gesamtstadt für 
Teilräume erhoben). 
 Laufende Kosten 
Siehe Einmalige Kosten  
 Personalaufwand 1 Person pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Sehr hoch  
 Positive Zusatzeffekte Innerhalb der Verwaltung kann diese Maßnahme 
durch die klare Zuweisung von Zuständigkeiten 
und Aufgaben zu einer Optimierung der 
Einbindung der Koordinationsstelle in die Arbeit 
des Verkehrsdezernates beitragen. 
 
 
     Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für da s Monitoring    
         
 
 
Indikatoren:  
1.  Anzahl der Maßnahmen  
für die ein Monitoring erfolgt / nicht erfolgt ist 
2.  Umfang der Entwicklung und Umsetzung von 
Modifizierungen für laufende Maßnahmen 
 
 
Erhebung:  
Zu Indikator 1 und 2: (Online-) Erhebungsbogen, 
je Maßnahme auszufüllen durch Verkehrsdezernat

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64 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld  Mobilität  / Nr. 7. 4                                                                                        
Kommunikation zur nachhaltigen Mobilität     
 
Kurzbeschreibung  
Im Rahmen dieser Maßnahme werden die Aktivitäten de r Stadt Köln zur Umsetzung einer 
Verkehrswende kommunikativ begleitet und durch Kamp agnen und Mitmach-Aktionen den 
Bürgerinnen und Bürgern nahegebracht. Dies kann ent sprechend den jeweiligen Anlässen  
beispielsweise an den Ausbau des Radverkehrs-Netzes , die Verbesserung der ÖPNV-Qualität oder 
die Einführung neuer Mobilitätsangebote anknüpfen.  
Dabei ist es wichtig, dass eine Informations-Kampag ne an tatsächliche infrastrukturelle 
Verbesserungen des Radverkehrs anknüpft, um diese p ositiv kommunizieren zu können. Sinnvoll 
ist ein jeweils lokaler Kampagnenfokus in einzelnen  Quartieren, in denen gerade Änderungen der 
Radinfrastruktur umgesetzt worden sind. 
Mitmachaktionen zur Stärkung der Motivation zum Rad fahren können zum Beispiel 
Probefahrten mit Pedelecs umfassen, die Nutzungshem mnisse abbauen, oder Radfahr-
Wettbewerbe mit einem App-basierten Tracking, bei d enen gesammelte Punkte zum Beispiel in 
Belohnungen bei teilnehmenden Einzelhändlern einget auscht werden können.  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung durch die Koordinati onsstelle Klimaschutz  
 • Evaluierung und Abstimmung gemeinsamer Kommunikatio nsziele zur nachhaltigen 
Mobilität  
• Entwicklung von Kampagnen und Aktionen zu nachhalti ger Mobilität durch 
Kommunikationsagenturen.  
• Umsetzung durch die Stadt, unterstützt durch eine K ommunikationsagentur, unter 
Einbeziehung von Bürger*innen, lokalen NGOs, Einzel handel, Arbeitgebern und anderen 
relevanten Akteuren  
 
Ziel der Maßnahme 
Das Ziel dieser Maßnahme ist es, durch gezielte, zi elgruppenspezifische Kommunikation und 
Ansprache der Bevölkerung nachhaltiger Mobilität zu  fördern. So sollen die Bürger*innen für die 
Belange verkehrlicher Nachhaltigkeit sensibilisiert  und eine dauerhafte Veränderung im 
Mobilitätsverhalten und der damit einhergehenden Mo bilitätskultur erreicht werden. 
 
Ausgangslage in Köln 
In Köln erfolgt bereits Öffentlichkeits-, Kommunika tions- und Kampagnenarbeit zur Förderung 
nachhaltiger Mobilität. Diese Arbeiten erfolgen jed och bisher meist direkt durch die für das 
jeweils adressierte Handlungsfeld zuständigen Organ isationen (beispielsweise die Öffentlichkeit- 
und Kampagnenarbeit der Kölner Verkehrsbetriebe). E ine zum einen intensivere und zum 
anderen gesamtstädtische und akteursübergreifende K ommunikation kann dazu beitragen, die 
Vorteile einer nachhaltigen Mobilität zu vermitteln  und aktuelle infrastrukturelle Verbesserungen 
direkt zu kommunizieren. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Unabdingbar sind Maßnahmen, die zu einer tatsächlic hen und für die Kölner Bürgerinnen und 
Bürger spürbaren Verbesserung der Nutzungsbedingung en für Alternativen zum Pkw führen. 
Dies sind beispielsweise infrastrukturelle und ordn ungsrechtliche Maßnahmen zur Förderung 
des Radfahrens, des Zufußgehens oder der Nutzung öf fentlicher Verkehrsmittel.

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Gertec, Wuppertal Institut | 65 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Dezernat 
VIII, Bezirksvertretungen,  Verkehrs- und 
Umweltverbände, lokale Agendagruppen oder 
ähnliche zivilgesellschaftliche Gruppen, in 
Köln aktive Verkehrsunternehmen, Agenturen 
für Umsetzung 
Bü rgerinnen und Bürger  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Die isolierte Abschätzung der CO2 -
Minderungswirkung von Kommunikations-
maßnahmen ist nicht exakt möglich, da diese 
„weichen“ Maßnahmen nur im Zusammenspiel mit 
der entsprechenden Ausgestaltung der notwenigen 
Verkehrsinfrastruktur wirken. Die Evaluation 
vergleichbarer Kampagnen und Maßnahmen zur 
Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Radlhauptstadt München)  
können beispielhaft auf Köln übertragen werden; 
durch die Verlagerung vom MIV auf das Rad ließen 
sich 2022 rund 1.072 Tonnen CO 
2 einsparen, 
ausgehend von einer Modal-Split-Änderung 
zugunsten des Radverkehrs um 0,15 Prozent der Wege 
zulasten des MIV aufgrund der Kampagne. Die 
indirekten, langfristigen Wirkungen gehen aber über  
diese Einsparung hinaus.  
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Da die Radverkehrsförderung politischer Konsens ist , 
mit der Kampagne keine verkehrlichen 
Einschränkungen einhergehen und die Kosten in 
einer überschaubaren Größenordnung bleiben, sind 
keine größeren Umsetzungshemmnisse zu erwarten. 
Jedoch ist hierfür eine zeitliche und inhaltliche 
Kopplung an infrastrukturelle Verbesserungen nötig,  
damit durch die Kampagne auch relevante 
Verbesserungen der Radverkehrssituation beworben 
werden können. 
 Einmalige Kosten 
keine  
 Laufende Kosten Die Kosten für e ine umfassende Image - und 
Informationskampagne wird in Köln auf etwa 
200.000 Euro pro Jahr geschätzt. Die Kosten für ein e 
kontinuierliche Kommunikations- und 
Öffentlichkeitsarbeit sind abhängig von deren Art u nd 
Umfang. 
 Personalaufwand 1 Person pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation hoch  
 Positive Zusatzeffekte Die mit der Kommunikations - und 
Öffentlichkeitsarbeit verbundene Verlagerung oder 
Reduzierung von motorisierten Verkehren mindert 
neben den CO 
2-Emissionen zusätzlich die Emissionen 
von Luftschadstoffen und Verkehrslärm.

KölnKlimaAktiv 2022  
66 | Gertec, Wuppertal Institut  
    Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für das Mon itoring    
          
 
Indikatoren:  
1.  Wahrnehmung und Bewertung der Kampagne 
durch Bürgerinnen und Bürger 
2.  Änderung des Verkehrsverhaltens aufgrund der 
Kampagne / Steigerung Radverkehrsanteil am 
Modal Split 
Erhebung:  
Zu Indikator 1 und 2: Repräsentative Telefon-
Befragung der Bürgerinnen und Bürger zur 
Kampagne sowie zum Mobilitätsverhalten

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Gertec, Wuppertal Institut | 67 
 
Handlungsfeld  Mobilität  / Nr. 7. 5                                                                                        
Smart Mobility  
 
Kurzbeschreibung  
Die Koordinationsstelle Klimaschutz koordiniert und  begleitet die im Rahmen des SmartCity 
Cologne-Prozesses auf verschiedenen Ebenen stattfin denden und von verschiedenen Akteuren 
und Akteurinnen vorangetriebenen verkehrlichen Akti vitäten, unter anderem im 
Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellsch aft RheinEnergie AG. Die 
Koordinationsstelle identifiziert und initiiert wei tere Pilotprojekte und testet diese in urbanen 
Reallaboren. Zudem wird durch die SmartCity Cologne -Plattform die Kooperation der 
verschiedenen Akteure und Akteurinnen innerhalb des  Prozesses gefördert und dauerhaft 
sichergestellt. Mögliche Foren des Austauschs sind hierbei ein Arbeitskreis, SSC-Konferenzen 
oder regelmäßige Treffen der Projektteams der im Ra hmen von SCC umgesetzten Projekte. Auch 
die Kommunikation der SmartCity-Cologne-Aktivitäten  innerhalb der Stadtverwaltung sowie 
gegenüber den Kölner Bürgerinnen und Bürgern erfolg t durch die Koordinationsstelle.   
Die Aktivitäten der Koordinationsstelle Klimaschutz  umfassen dabei unter anderem die 
Unterstützung des Dezernates VIII  
• beim Roll-out der derzeitigen Einrichtung von Mobil stationen auf Basis von GrowSmarter und 
der derzeit in Erstellung befindlichen NVR-Untersuc hung zur Etablierung von Mobilstationen 
in der Region in Kooperation mit dem Dezernat VIII Mobilität und Verkehrsinfrastruktur 
(insbesondere mit dem Amt für Verkehrsmanagement (6 4) und dem Amt für Straßen und 
Verkehrsentwicklung (66)) 
• durch Verknüpfung des Themas Verkehr mit weiteren T hemen der Stadtentwicklung und 
Digitalisierung, durch Vermittlung von Partnern, Te chnologien, Fördermöglichkeiten sowie 
durch Informieren über überregionale, nationale und  globale mobilitätsbezogene 
Entwicklungen, Trends und Innovationen  (beispielsw eise  Sensorik für Verkehrszählungen, 
automatisierte Erhebung von Bewegungsmustern und Ve rkehrsströmen, Tools für 
Erreichbarkeitsanalysen bestimmter Zielorte für die  verschiedenen Verkehrsmittel 
(beispielsweise für Standorte von Großveranstaltung en zur Unterstützung der Einsatzplanung 
von Polizei und Rettungskräften oder die Bereitstel lung von ÖPNV-Angeboten für Zu- und 
Abbringerfahrten)).  
 
 Handlungsschritte zur Umsetzung durch die Koordinati onsstelle 
 • Ansprache der in den SmartCity Cologne-Prozess invo lvierten Akteure und Akteurinnen 
innerhalb und außerhalb der Verwaltung 
• Entwicklung eines Formates zur Sicherstellung einer  dauerhaften Kooperation der involvierten 
Akteure und Akteurinnen  
• Durchführung des Formates, Identifizierung und Entw icklung von Kooperationsmöglichkeiten 
• Entwicklung konkreter Schritte der Kooperation 
• Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationsstrat egie  
• Entwicklung einer Roll Out-Strategie  
 
Ziel der Maßnahme 
Das Ziel der Maßnahme ist es, die Koordinierung und  Kooperation der im Teilbereich Mobilität 
des SmartCity Cologne-Prozesses involvierten Akteur e und Akteurinnen zu verbessern und zu 
verstetigen. Durch die Kommunikation der Maßnahmen zur Förderung smarter Mobilität 
gegenüber der Kölner Bevölkerung soll zudem die Wir ksamkeit und Akzeptanz der Maßnahmen 
erhöht werden.

KölnKlimaAktiv 2022  
68 | Gertec, Wuppertal Institut  
Ausgangslage in Köln 
Im Rahmen des SmartCity Cologne-Prozesses werden ve rschiedene Strategien und Maßnahmen 
aus dem Feld der Smarten Mobilität verfolgt. Dabei handelt es sich unter anderem um die 
Förderung der Nutzung alternativer Antriebe, die Et ablierung innovativer multimodaler 
Mobilitätsangebote, Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses, Maßnahmen zur 
Reduzierung von Parksuchverkehren und Maßnahmen zur  Schaffung verkehrsberuhigter 
Bereiche.  
 
Flankierende Maßnahmen 
Flankierend sind (weiterhin) die infrastrukturellen , organisatorischen und sonstigen 
Maßnahmen zu verfolgen, mit denen eine Verbesserung  der Nutzungsbedingungen für den 
Umweltverbund verbunden ist. 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2019    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz  
(Federführung), in den SmartCity Cologne-
Prozess eingebundene Akteurinnen und 
Akteure innerhalb und außerhalb der Kölner 
Stadtverwaltung (beispielsweise die Kölner 
Verkehrsbetriebe und die RheinEnergie AG), 
Dezernat VIII Mobilität und 
Verkehrsinfrastruktur (z.B. Ämter 64 und 66)   
 
Bürgerinnen und Bürger , Unternehmen, 
Akteur*innen des SmartCity-Prozesses  
 
 Kriterienbewertung Anmerkung 
 Energie- und Treibhausgaseinsparung Mit dieser Maßnahme ist keine direkte Minderung 
der verkehrsbedingten CO 2-Emissionen in Köln 
verbunden.  
 Umsetzbarkeit der Maßnahme Da bei einer effizienten Maßnahmengestaltung die 
Arbeit der Koordinationsstelle eine finanzielle und  
personelle Entlastung der weiteren in den SmartCity -
Prozess eingebundenen Akteure und Akteurinnen 
bedeutet, ist von einer hohen Umsetzbarkeit 
auszugehen. Dafür sind zusätzliche Aufwände bei 
anderen Beteiligten  (etwa durch Monitoring) 
möglichst gering zu halten. 
 
 Einmalige Kosten Die Kosten für eine kontinuierliche 
Akteursansprache, Kommunikations- und 
Öffentlichkeitsarbeit sind abhängig von deren Art 
und Umfang und können an dieser Stelle nicht 
abgeschätzt werden. 
 Laufende Kosten Siehe Einmalige Kosten.  
 
 Personalaufwand 0,5 Personen pro Jahr  
 Nutzen-Aufwand-Relation Hoch

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 69 
 Positive Zusatzeffekte Mit den im SmartCity -Prozess verfolgten 
Maßnahmen ist sowohl eine Verlagerung 
motorisierter Verkehre als auch deren klima- und 
umweltschonendere Abwicklung erreichbar. Daher 
wäre neben einer Minderung der verkehrsbedingten 
CO 
2-Emissionen zusätzlich die Minderung der 
Emissionen verkehrsbedingter Luftschadstoffe und 
von Verkehrslärm möglich.  
 
    Monitoring der Maßnahme und Indikatoren für das  Monitoring         
    
Indikatoren:  
1.  Umfang der Kooperation: Qualitativ, Anzahl 
Abstimmungen 
2.  Umfang der Öffentlichkeitsarbeit: Anzahl 
Pressemitteilungen, Website-Visits 
 
Erhebung:  
Zu Indikator 1: Auswertung durch 
Koordinationsstelle: Anzahl Abstimmungstreffen 
der Prozessakteure; qualitative Akteursbefragung  
Zu Indikator 2: Auswertung Pressearbeit, Website-
Auswertung

KölnKlimaAktiv 2022  
70 | Gertec, Wuppertal Institut  
6 Monitoring 
Für die erfolgreiche Umsetzung des Programms bedarf es eines kontinuierlichen 
Monitorings. Dabei gilt es zum einen auf gesamtstädtischer übergeordneter Ebene 
eine kontinuierliche Endenergie- und THG-Bilanzierung durchzuführen bzw. dieses 
kontinuierlich fortzuführen und die Zielerreichung nachzuvollziehen. Zum anderen 
gilt es, ein einzelmaßnahmen-bezogenes Monitoring durchzuführen, um bei sich 
ändernden Rahmenbedingungen und Fehlentwicklungen rechtzeitig gegensteuern zu 
können und einen Überblick über den laufenden Umsetzungsstand zu wahren. 
Darüber hinaus gehört zum Monitoring ein jährlicher Klimaschutzbericht, wie er 
bereits bei der Koordinationsstelle Klimaschutz eingeführt wurde. Hier sollten die 
Ergebnisse des Monitorings einfließen.  
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Indikatoren, anhand derer sich 
je nach Indikator die Umsetzung der Maßnahmen selbst monitoren lässt (Output), 
sowie – falls ableitbar - die Maßnahmenwirkung auf Energieverbrauch, 
Mobilitätsverhalten und andere jeweils relevante Wirkungsdimensionen (Outcome) 
abschätzen lässt. Aus letzteren lässt sich in einem weiteren Schritt die jeweilige CO2-
Minderungswirkung (Impact ) ableiten. Zudem wird für jede der Maßnahmen 
dargestellt, wie die notwendigen Indikatoren jeweils erhoben werden können.  
Tabelle 2: Indikatoren und Erhebungsinstrumente zum Monitoring der Maßnahmenumsetzung und 
Wirkung  
Nr.  Maßnahme  Indikatoren  Erhebung  
1.1 Optimierung des 
Internetauftritts 
1.  Webseiten-Nutzung: 
Klickzahlen pro Monat / bei 
spezifischen Veranstaltungen / 
Projekten 
2.  Bewertung des Inhaltes der 
Webseite  
 
1.  Auswertung des Web -Traf fic  
2.  Umfrage auf der Webseite für die 
Nutzer zur Klärung, ob die 
Angebote zielgruppengerecht 
dargestellt, welche 
Informationen nachgefragt 
werden und ob Angebote auch 
Handlungen ausgelöst haben. 
1.2 
Lobbyarbeit für 
Klimaschutz auf 
internationaler Ebene 
 
1.  Entscheidungen in Folge 
eingebrachter Stellungnahmen 
1.  Auswertung der politischen 
Entscheidungen, in deren 
Vorfeld Stellungnahmen 
eingereicht wurden 
2.1 Strategische 
Energieplanung 
1.  Sachstand zum Austausch, 
Layer, Energiekonzepte: 
Anzahl Maßnahmen/Projekte 
mit Austausch, Anzahl 
umgesetzte Energiekonzepte 
1.  Jährliche Überprüfung des 
Umsetzungsstandes durch 
Koordinierungsstelle 
Klimaschutz 
2.2 
Leitlinie für 
Klimaschutz und bei 
Konversion und 
Neubau 
1.  Politischer Beschluss der 
Leitlinie 
2.  Anwendung der Leitlinie: 
Anzahl geprüfter Maßnahmen 
und dazugehöriger Berichte 
1.  Prüfung Beschlussfassung 
2.  Jährliche Erfassung der 
geprüften Maßnahmen und der 
dazugehörigen Berichte 
2.3 
Integrierte 
Quartierslösungen im 
Bestand 
1.  Anzahl initiierter energetischer 
Sanierungen differenziert nach 
Umfang  
2.  Endenergie- und THG-
Minderung 
 
1.  Befragung der 
Quartiersbewohner im 2 Jahres-
Rhythmus 
2.  Erstellung einer Endenergie- und 
THG-Bilanz für das Quartier im 
2 Jahres-Rhythmus

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 71 
3.1 Sanierungskampagne 
1.  Inanspruchnahme des 
Förderprogrammes in den 
Kampagnenquartieren: Anzahl 
und Umfang der Förderungen 
1.  Prüfung der 
Förderprogrammanträge 
1.  Auswertung der 
Beratungsnotizen 
3.2 
Fortführung des 
Förderprogrammes 
"Altbausanierung und 
Energieeffizienz" 
1.  Anzahl der Förderungen und 
Summe der ausgeschütteten 
Förderung pro Jahr 
2.  Erzielte Energie- und THG-
Einsparung insgesamt und pro 
genehmigten Förderantrag  
3.  Ausgelöste Investition pro 1 
Euro Förderung 
1, 2, 3: Auswertung der 
Fördermittelanträge und -
bewilligungen 
1, 2, 3: Stichprobenhafte Befragung 
der geförderten Personen 
4.1 Stromsparinitiative für 
private Haushalte 
1.  Eingesparte kWh/Haushalt 
2.  Eingesparte Energie insgesamt  
1 und 2: Jährliche Auswertung der 
Fördermittelanträge und -
bewilligungen 
1 und 2: Stichprobenhafte 
Befragung der geförderten 
Personen  
4.2 
Sromsparinitiative für 
Unternehmen und 
Institutionen 
1.  Eingesparte kWh je 
Unternehmen 
2.  Eingesparte Energie insgesamt 
1 und 2: Jährliche Auswertung der 
Fördermittelanträge und -
bewilligungen 
1 und 2: Stichprobenhafte 
Befragung der geförderten 
Unternehmen  
4.3 
Niederschwellige 
Energieberatung für 
kleine und mittlere 
Unternehmen 
1.  Nutzung des 
Beratungsangebotes 
2.  Eingesparte kWh je 
Unternehmen 
3.  Eingesparte Energie insgesamt  
1. Jährliche Auswertung der 
Beratungsprotokolle und der 
Übersicht angesprochener 
Unternehmen 
2. und 3. Stichprobenhafte 
Befragung der geförderten 
Unternehmen  
5.1 Koordinationsstelle 
Photovoltaik-Ausbau 
1.  Bekanntheit der 
Koordinationsstelle innerhalb 
des Konzerns und außerhalb 
2.  Initiierter PV-Ausbau 
3.  Eingesparte Emissionen 
insgesamt  
1.  Abfrage der Bekanntheit der 
Koordinationsstelle 
1.  Auswertung der Klickzahlen  
1.  Auswertung der Anzahl der 
durchgeführten und umgesetzten 
Veranstaltungen / Maßnahmen 
und Anzahl der Teilnehmer;  
2. und 3. Auswertung des PV-
Anlagenzubaus zur  groben 
Orientierung 
5.2 
Photovoltaik-Ausbau 
auf privaten 
Dachflächen 
1.  Entwicklung PV-Ausbau auf 
Dachflächen (Anlagenzahl und 
installierte Leistung) 
1.  Auswertung des PV -
Anlagenzubaus zur  groben 
Orientierung 
1.  Anfrage bei einzelnen 
Solarteuren und RheinEnergie 
AG bzgl. Nachfrage 
5.3 Photovoltaik im 
Gewerbe 
1.  Entwicklung PV-Ausbau auf 
Dachflächen (Anlagenzahl und 
installierte Leistung) 
1.  Auswertung des PV -
Anlagenzubaus in den 
Gewerbegebieten  
1.  Anfrage bei einzelnen 
Solarteuren und RheinEnergie 
AG bzgl. Nachfrage 
6.1 Erarbeitung einer 
Suffizienzstrategie 
1.  Strategieerstellung umgesetzt 
2.  Strategie als Prüf-Element bei 
Entscheidungen gefestigt 
1.  Beschlussauswertung über 
Umgang mit Strategie  
2.  Stichprobenhafte Überprüfung, 
ob die Strategie bei

KölnKlimaAktiv 2022  
72 | Gertec, Wuppertal Institut  
 Entscheidungen berücksichtigt 
wurde.  
7.1 
Betriebliches 
Mobilitätsmanagemen 
t 
1.  Anzahl  der teilnehmenden 
Betriebe an BMM/Jahr 
2.  Umfang der Veränderung des 
Mobilitätsverhaltens: 
Mitarbeitermobilität (Weg zur 
Arbeit), Dienstreisen; jeweils 
vor und nach 
Maßnahmenumsetzung 
3.  Wahrnehmung 
Kommunikationsaktivitäten: 
Anzahl Besuche Website, 
Anzahl Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer an Aktionen 
1.  Daten zur Anzahl der 
teilnehmenden Betriebe der 
Stelle für Mobilitätsmanagement 
2.  (Online-)Befragung in 
teilnehmenden Betrieben (ex 
ante und ex post) 
3.  Auswertung Web-Traffic, 
Zählung bei Veranstaltungen 
7.2 Nachhaltige Mobilität 
in der Stadtverwaltung 
 
1.  Modal Split der Mitarbeitenden 
im Beschäftigtenverkehr 
2.  Anteil E-Fahrzeuge im 
Fuhrpark, durchschnittliche 
spezifische CO 
2-
Fahrzeugemissionendes 
konventionellen Fuhrparks, 
Strommix E-Fahrzeuge 
1.  Ex-Ante und Ex-Post-
MitarbeiterInnenbefragung 
2.  Daten des 
Fuhrparkmanagements 
7.3 
CO 2-Monitooring von 
Maßnahmen im 
Verkehrsbereich 
1.  Anzahl der Maßnahmen für die 
ein Monitoring erfolgt / nicht 
erfolgt ist 
2.  Umfang der Entwicklung und 
Umsetzung von 
Modifizierungen für laufende 
Maßnahmen 
1. und 2.:  (Online-) 
Erhebungsbogen, je Maßnahme 
auszufüllen durch 
Verkehrsdezernat  
7.4 Kommunikation zur 
nachhaltigen Mobilität 
 
1.  Wahrnehmung und Bewertung 
der Kampagne durch 
Bürger*innen 
2.  Änderung des 
Verkehrsverhaltens aufgrund 
der Kampagne / Steigerung 
Radverkehrsanteil am Modal 
Split 
1 und 2: Repräsentative Telefon-
Befragung der Bürgerinnen und 
Bürger zur Kampagne sowie zum 
Mobilitätsverhalten 
7.5 Smart-Mobility 
1.  Umfang der Kooperation: 
Qualitativ, Anzahl 
Abstimmungen 
2.  Umfang der 
Öffentlichkeitsarbeit: Anzahl 
Pressemitteilungen, Website-
Visits (für die Maßnahmen 
innerhalb des SmartCity-
Prozesses liegen diese bereits 
vor) 
1.  Auswertung durch 
Koordinationsstelle: Anzahl 
Abstimmungstreffen der 
Prozessakteure; qualitative 
Akteursbefragung  
2.  Auswertung Pressearbeit, 
Website-Auswertung

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 73 
Vorgehensweise zur Umsetzung des Monitoring durch die Koordinationsstelle 
Klimaschutz  
Schritt 1: Zieldefinition 
• Für jede der im Gutachten aufgeführten und somit zu monitorenden 
Maßnahmen werden qualitative und soweit möglich auch quantitative 
Ziele beziehungsweise Zielwerte entwickelt. Hier sollte ein breiter 
Partizipationsprozess unter Einbeziehung der jeweils thematisch 
zuständigen Dezernate und Ämter erfolgen. 
• Die Ziele umfassen dabei verschiedene Wirkungsdimensionen:  
o die umgesetzten Maßnahmen selbst (Output-Ebene). Beispiele 
hierfür sind: Anzahl umgesetzter Beratungen, installierte Leistung 
von Anlagen, Anzahl von Fahrzeugen u.a. 
o die erzielten Effekte (Outcome-Ebene): Dies sind etwa die Menge 
des erneuerbar erzeugten Stroms oder der vom Auto aufs Rad 
verlagerten Verkehre 
o die daraus resultierenden Wirkungen (Impact-Ebene), 
insbesondere eingespartes CO 
2, daneben aber auch weitere 
Wirkungsdimensionen, beispielsweise auch Reduktion von Lärm, 
Luftschadstoffen oder umgewidmete Flächen, Entwicklung der 
Unfallzahlen, etc.  
Schritt 2 
• Definition und Auswahl der qualitativen und quantitativen Indikatoren, 
anhand derer der Erfolg einer Maßnahme abgelesen werden kann. Hierfür 
liefert das vorliegende Konzept Vorschläge (vgl. Tabelle 2). 
Schritt 3 
• Beschreibung der Vorgehensweise bei der Erhebung dieser Indikatoren 
oder Nennung / Identifizierung von Quellen, an welchen die Indikatoren 
bereits vorliegen 
Schritt 4 
• Umsetzung des Monitoring: Erhebung und Analyse der gewonnenen 
Daten 
Schritt 5 
• Auswertung der Monitoring-Ergebnisse: Schlussfolgerungen für die 
Anpassung / Umgestaltung von Maßnahmen, ggf. Anpassung des 
Monitoring-Konzepts, Veröffentlichung der Ergebnisse des Monitoring 
Des Weiteren sollte neben der gesamtstädtischen Bilanzierung und dem auf 
Einzelmaßnahmen bezogenen Monitoring auch ein konzernübergreifender 
Austausch über die Wirkungen von Klimaschutzmaßnahmen erfolgen, die sich nicht 
in diesem Programm wieder finden, sondern von anderen Ämtern und 
Konzerntöchtern umgesetzt werden, um Synergien zu schaffen und Doppelarbeit zu 
vermeiden. Als methodische Grundlage kann auf dem Qualitätsmanagement- und 
Zertifizierungsverfahren European Energy Award aufgebaut werden. Hierbei können

KölnKlimaAktiv 2022  
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Entwicklungen in den vom Konzern Stadt Köln beeinflussbaren Handlungsfeldern 
nachvollzogen werden und zielgerichtet Maßnahmen ergriffen werden. Unter 
anderem lassen sich über Indikatoren Entwicklungen aufzeigen.  
Wichtig ist eine Institutionalisierung und regelmäßige Durchführung des 
Monitorings sowie die Nutzung von Synergien. Die Stadt Essen verknüpft 
beispielsweise seit vielen Jahren ein konzernübergreifendes Einzelmaßnahmen-
Klimaschutzmonitoring mit dem European Energy Award und der CO 2-Bilanz. 4 Ein 
solches datenbankbasiertes System verbessert den Überblick und die 
Steuerungsmöglichkeiten deutlich und bildet die Grundlage für den 
Klimaschutzbericht. Die CO 2-Bilanz sollte regelmäßig, das heißt alle zwei bis vier 
Jahre, fortgeschrieben werden. Die Ergebnisse der CO 2-Bilanz sollten 
bürgerfreundlich aufbereitet und veröffentlicht werden.  
Bei der Auswahl der Erhebungsmethode und der Datenquellen kann über die 
Nachverfolgung der eigenen Aktivitäten wie beispielsweise durch Zählungen, 
Befragungen, Auswertungen von Beratungsergebnissen und 
Veranstaltungsteilnahmen, Auswertungen von Nutzung der Homepage, hinaus auch 
auf einige wenige überregionale Quellen zurückgegriffen werden, die ein 
mittelfristiges Monitoring erlauben. Dazu gehören unter anderem der 
EnergieAtlas.NRW, der die lokale Entwicklung des Ausbaus erneuerbarer Energien 
(nur EEG-Anlagen) im Stadtgebiet darstellt, zum Monitoring von Maßnahmen zur 
Förderung erneuerbarer Energien oder Daten des Landesbetriebs Straßenbau NRW 
zu Verkehrsaufkommen der Verkehrsträger MIV, Straßengüterverkehr und 
Radverkehr, die im Fünf-Jahres-Rhythmus erhoben werden, zum Monitoring von 
Mobilitätsmaßnahmen.  
– – ––  
4 https://media.essen.de/media/wwwessende/bilder/aemter/ordner_gha/gha_dokumente/IEKK_Bilanzbericht_2017_web.pdf

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 75 
7 Ausblick 
Durch die Umsetzung der in KölnKlimaAktiv 2022 verankerten Maßnahmen lassen 
sich im Jahr 2022 in Köln schätzungsweise 11.678 Tonnen CO2 einsparen. Vor dem 
Hintergrund der bis 2030 notwendigen Einsparung von 3,9 Mio t CO 2 jährlich im 
Vergleich zum heutigen Stand wird deutlich, dass weitere ambitionierte Aktivitäten 
notwendig sind. Daher liegt eine wesentliche Bedeutung von KölnKlimaAktiv 2022 
darin, dass mit dem nun vorliegenden Maßnahmenprogramm eine strategische 
Grundlage für die kommunalen Klimaschutzprojekte der Koordinationsstelle 
Klimaschutz in den Jahren 2019 bis 2022 und darüber hinaus geschaffen wird. Der 
politische Beschluss des Programms trägt dazu bei, dass die Verstetigung der 
Klimaschutzaktivitäten in Köln auf allen Ebenen durch die Unterstützung der 
Koordinationsstelle Klimaschutz gesichert wird und die Klimaschutzbemühungen 
nicht abreißen.  
Angesichts der Einsparziele bedarf es vielmehr einer noch stärkeren Anstrengung. 
Neben der Ausschöpfung der Einsparpotenziale beim Strom- und Wärmeverbrauch 
in allen Sektoren und des Ersatzes konventioneller Energieträger durch erneuerbare 
Energien werden Themen wie Suffizienz eine noch größere Bedeutung einnehmen 
müssen, damit ausreichende Beiträge zur Zielerreichung geleistet werden können. 
Viele der Maßnahmenempfehlungen sollten konsequent über das Jahr 2022 hinaus 
umgesetzt werden. Dabei sollten Erfolge und Hemmnisse kontinuierlich überprüft 
und Maßnahmen entsprechend weiterentwickelt werden. Dies gilt insbesondere auch 
vor dem Hintergrund sich fortlaufend ändernder gesetzlicher Rahmenbedingungen 
und Veränderungen in den Bedarfen wie beispielsweise einem tendenziell steigenden 
Stromverbrauch durch Elektromobilität und dem verstärkten Nutzen elektrischer 
Geräte sowie Reboundeffekten.  
Für das Handlungsfeld Mobilität wird vor dem Hintergrund der ganz erheblichen 
Herausforderungen und der konstant hohen THG-Emissionen empfohlen, den 
Umweltverbund stärker gegenüber dem motorisierten Individualverkehr zu 
priorisieren. Dies sollte im Rahmen einer konsistenten Push-Pull-Strategie 
umgesetzt werden. Die Pull-Maßnahmen zielen dabei darauf ab, die Atraktivität 
nachhaltiger Mobilität zu steigern, etwa durch die Förderung des Rad- und 
Fußverkehrs, eine Taktverdichtung im öffentlichen Verkehr in den Tagesrandlagen 
und eine digital gestützte, intermodale Integration des Umweltverbundes, etwa 
durch ein Netz aus Mobilstationen. Parallel dazu zielen die Push-Maßnahmen darauf 
ab, das Autofahren in Köln weniger attraktiv zu machen, etwa durch eine 
flächenhafte Verkehrsberuhigung, eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, 
die Neuverteilung von Straßenraum oder die Einrichtung zeitlicher und räumlicher 
Zufahrtsbeschränkungen. Das Strategiepapier Köln mobil 2025 bietet eine geeignete 
Basis für solch einen Wandel in der Kölner Verkehrsplanung, dessen konsequente 
Umsetzung kann zur Erreichung der Klimaschutzziele erheblich beitragen.  
Insgesamt gilt es für die Koordinationsstelle Klimaschutz und auch für alle weiteren 
Abteilungen in der Verwaltung zukünftig das Mitdenken der Aspekte des 
Klimaschutzes in der Verwaltung noch stärker zu etablieren und die 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortlaufend für die Belange des Klimaschutzes zu 
sensibilisieren.

KölnKlimaAktiv 2022  
76 | Gertec, Wuppertal Institut  
Es zeigt sich die Notwendigkeit einer stärkeren Kooperation innerhalb des Konzerns, 
die große Chancen für neue gemeinsame Projekte und Erfolge bietet. Auch ist die 
Nutzung der kommunalen Potenziale im Sinne der Vorbildfunktion der Stadt Köln 
wichtig. Die Koordinationsstelle sollte hier initiierend und motivierend agieren. 
Darüber hinaus sind die lokalen und regionalen Kooperationsmöglichkeiten zu 
nutzen, um Synergien zu schaffen.  
Mit dem Programm KölnKlimaAktiv 2022 wird der Handlungsrahmen der 
Koordinationsstelle Klimaschutz aufgezeigt. Darüber hinaus sollte perspektivisch 
geprüft werden, welche weiteren Potenziale im Konzern Stadt Köln bestehen und ein 
gesamtstädtisches Handlungskonzept zum Klimaschutz aufgelegt werden.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 77 
8 Quellen/ Literatur 
 
• Fricke, Barbara; Schöttler, Mirjam; Steininger, Sebastian; Kluczka, Sven; Venjakob, 
Johannes, Gröne,  Marie-Christine; Jansen, Ulrich; Schäfer-Sparenberg, Carolin; Schüwer, 
Dietmar; Hanke, Thomas; Buddeke, Mathis; Merten, Frank; Naegler, Tobias; Simon, Sonja; 
Stökler, Steffen; Sperber, Evelyn (2016): Handbuch methodischer Grundfragen zur 
Masterplan-Erstellung: Kommunale Masterpläne für 100 % Klimaschutz. Aachen. Online 
verfügbar unter www.klimaschutz.de. 
• Greenpeace (2018): Radfahrende schützen - Klimaschutz stärken Sichere und attraktive 
Wege für mehr Radverkehr in Städten. Hamburg. 
• Industrie- und Handelskammer zu Köln (2015): Stadtmobilität aus Sicht der Wirtschaft am 
Beispiel Köln. Köln. 
• ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbHh (2012): 
Fortschreibung der Energie-und Treibhausgasbilanz der Stadt Köln für die Jahre 2008-2015 
und eine erste Bilanzierung ausgewählter Beteiligungsunternehmen, 2018. Online verfügbar 
unter https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/klima/klimaschutz 
• Industrie- und Handelskammer zu Köln (2018): Pendlermobilität – Die Schiene im Fokus. 
Köln. 
• Jansen, Ulrich; Koska, Thorsten; Müller, Miriam; Schäfer-Sparenberg, Carolin (2016): 
Mobilität in Nordrhein-Westfalen: Situation und Zukunftsperspektiven. Berlin. Online 
verfügbar unter www.rosalux.de. 
• Stadt Köln (2014): Köln mobil 2025. Online verfügbar unter https://www.stadt-
koeln.de/mediaasset/content/pdf66/koeln-mobil-2025.pdf 
• Stadt Köln (2017): Rahmenkonzept SmartCity Cologne. Online verfügbar unter 
https://politik-bei-uns.de/file/5a050f2a1ae6a0592a909e34 
• Stadt Köln (2018): Mobilitätswende auch in Köln in vollem Gang. Pressemitteilung, 16. Juli 
2018. Online verfügbar unter https://www.stadt-koeln.de/politik-und-
verwaltung/presse/mobilitaetswende-auch-koeln-vollem-gang 
• Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft, ifeu – 
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbHh (2012): Integrierte 
Klimaschutzkonzepte Energie und Verkehr für die Stadt Köln. Köln. 
• https://www.klimaschutzcommunity.koeln/ 
• https://www.rheinenergie.com 
• http://www.smartcity-cologne.de

KölnKlimaAktiv 2022  
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9 Anhang: Themenspeicher 
Zusätzlich zu den oben beschriebenen prioritären Maßnahmen werden im Folgenden 
mittels eines Themenspeichers zusätzliche Maßnahmenskizzen für Projekte 
vorgeschlagen, die zwar wichtig, aber zunächst nicht prioritär umzusetzen sind. Die 
Priorisierung erfolgte unter anderem mittels der Faktoren Aufwand, Nutzen und 
Umsetzbarkeit.  
 
Handlungsfeld Klimaschutz allgemein  / Nr. 1. 3 (Themenspeicher)                                                                                     
Klimaschutzkoordinator Wirtschaft  
 
Kurzbeschreibung  
Mehrere Akteure bieten derzeit Angebote für Unterne hmen und Institutionen rund um die 
Themen Energie und Klimaschutz an. Es sollte ein ze ntraler Ansprechpartner für das Thema 
Klimaschutz in Unternehmen in der Koordinationsstel le Klimaschutz benannt werden. Dieser 
soll die Angebote des Amtes für Wirtschaftsförderun g, des Umweltamtes, der RheinEnergie AG 
und der Koordinationsstelle Klimaschutz inkl. Smart City ebenso wie die externen Angebote 
erfassen und aufeinander abstimmen.  
Hierzu soll eine enge gemeinsame Abstimmung innerha lb des Konzerns Stadt Köln ebenso wie 
mit den externen Akteuren, wie beispielsweise der I HK, der Kreishandwerkerschaft, der 
EnergieAgentur.NRW und der EFA Rheinland, erfolgen.  Dabei sollen Chancen erkannt und 
Hemmnisse gemeinsam beseitigt werden.  
Neben der internen Koordination gilt es auch die An gebote aktiv bekannt zu machen (z.B. über 
Internet und Veranstaltungen). 
 
Ziel der Maßnahme 
Bessere gebündelte Übersicht für Unternehmen über A ngebotsvielfalt und Sicherung eines 
Austausches und der Weiterentwicklung relevanter An gebote für die Unternehmen. 
 
Ausgangslage in Köln 
Derzeit besteht nur eine geringe Übersichtlichkeit über die Vielfalt der Angebote und eine 
schlechte Auffindbarkeit geeigneter Angebote für da s jeweilige Unternehmen. 
 
Flankierende Maßnahmen 
Optimierung des Internetauftritts zum Thema Klimasc hutz für die Stadt Köln 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Am t für 
Wirtschaftsförderung, Umwelt- und 
Verbraucherschutzamt, IHK, 
Kreishandwerkerschaft, RheinEnergie AG 
Unternehmen und Organisationen

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Handlungsfeld  Stadtplanung/ Stadtentwicklung  / Nr. 2. 4 (Themenspeicher)                                                                                                                                                                         
Ressourceneffiziente Gewerbegebiete   
 
Kurzbeschreibung  
Erarbeitung und Umsetzung von Energie- und Klimasch utzkonzepten für bestehende 
Gewerbegebiete und Gewerbegebietsmanagement mit dem  übergreifenden Ziel des 
Ressourcenschutzes. Dabei geht es um den aktiven Ei nbezug und die Beratung der Unternehmen 
vor Ort über die Umsetzung von Maßnahmen im eigenen  Betrieb; ergänzt um ggf. öffentliche 
Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur (z.B. Verkeh rsanbindung, Entwässerung).  
Die Erarbeitung eines Konzeptes erfolgt unter breit er Beteiligung der Unternehmen sowie der 
städtischen Infrastrukturdienstleister. Für die Ums etzung sollte zum einen die verstärkte 
Bewerbung / Nutzung der etablierten Angebote (z.B. Energieberatungsangebote) erfolgen. 
Ebenso sollten Kosten für Infrastruktur- und Anreiz angebote berücksichtigt werden, um nicht 
nur in den Unternehmen Verbesserungen zu initiieren , sondern auch im öffentlichen Raum 
Infrastrukturoptimierung zu ermöglichen.   
 
Ziel der Maßnahme 
Reduktion des Ressourcenverbrauchs in bestehenden G ewerbegebieten 
 
Ausgangslage in Köln 
Beratungsangebote bisher insbesondere für Unternehm en zum Thema Energie (RheinEnergie 
AG, Umwelt- und Verbraucherschutzamt) und Mobilität  (z.B. Amt für Wirtschaftsförderung). 
Angebote zum Thema Ressourcenverbrauch über Ökoprof it. Zu berücksichtigen sind das StEK 
Wirtschaft und das Einzelhandelskonzept.   
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022  
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Amt für 
Wirtschaftsförderung, RheinEnergie AG 
Unternehmen in Gewerbegebieten

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Handlungsfeld  Photovoltaik/ Nr. 5. 4 (Themenspeicher)                                                                                        
Mieterstrom verbreiten  
 
Kurzbeschreibung  
Grundsätzlich regelt ein Mieterstromvertrag die Abn ahme von Strom zwischen dem Abnehmer 
sowie dem Erzeuger bzw. Anlagenbetreiber, der die E nergie bereitstellt. Dieser kann gleichzeitig 
auch Vermieter der gemieteten Immobilie sein (in Fo rm einer Einzelperson oder 
Wohnungsbaugesellschaft) oder aber ein spezieller D ienstleister für Mieterstrom-Modelle. Die 
Besonderheit des Vertrages besteht darin, dass der Strom in unmittelbarer Nähe der 
Erzeugungsstätte verbraucht werden muss, sodass die  Nutzung des allgemeinen Stromnetzes 
entfällt und somit ein günstigerer Energiepreis ang eboten werden kann. Seit 2017 ist 
insbesondere das Anbieten von Solarstrom in einem M ieterstromvertrag nach dem EEG 
förderfähig. 
Diese Mieterstrommodelle mit Photovoltaik oder Bloc kheizkraftwerk (BHKW) (wird nicht 
gesondert gefördert) sollen unterstützt werden, ind em sie stärker von der Koordinationsstelle 
Klimaschutz beworben werden. Zudem soll ein Erfahru ngsaustausch initiiert werden, um weitere 
Mieterstromprojekte zu initiieren. Positive Erfahru ngsberichte von erfahrenen Mieterstrom-
Kunden in der Zeitung und anderen lokalen Medien kö nnen helfen, das Thema bekannter zu 
machen und so mehr potenzielle Nutzer des Modells a nzusprechen. Mögliche Synergien mit der 
Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, z.B. über d as Wohnungsbauforum sollten genutzt 
werden.  
 
Ziel der Maßnahme 
Schaffung weiterer Mieterstromangebote durch Anspra che potenzieller Anlagenbetreiber und 
Erhöhung der Nutzung bestehender Angebote durch der en Bewerbung bei den Mietern.  
 
Ausgangslage in Köln 
Mieterstromangebote stellen (Stand Sommer 2018) ang esichts der rechtlichen Anforderungen 
eine sehr komplexe Maßnahme mit begrenzter Wirtscha ftlichkeit für die Anbieter dar. Die 
gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen auf höherer E bene (Bund) verbessert werden, um eine 
große Verbreitung zu ermöglichen.  
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz,  cowelio 
GmbH 
Potenzielle Anbieter von Mieterstrom, wie große 
Wohnungsbaugesellschaften, sowie potenzielle 
Nutzer, die durch gezielte Bewerbung bereits 
existierender Angebote angesprochen werden 
sollen.

KölnKlimaAktiv 2022  
 
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Handlungsfeld Photovoltaik  / Nr. 5. 5 (Themenspeicher)                                                                                       
Photovoltaik-Einsatz im Konzern Stadt Köln 
 
Kurzbeschreibung  
Neben dem Einsatz von Photovoltaik bei Neubauten is t vor allem die Nutzung von Solarstrom bei 
Bestandsgebäuden voranzutreiben, da diese die Mehrh eit der städtischen Immobilien 
ausmachen. Für eine bessere Präsenz des Themas ist die Schaffung von gut sichtbaren Anlagen 
als „Leuchttürme“ besonders wichtig. Innovative Tec hniken wie Fassadenphotovoltaik, PV-
Carports oder PV-Module als Sonnenschutz-Elemente, eignen sich hierfür sehr gut. In diesem 
Zusammenhang soll auch die Nutzung von Elektromobil ität gefördert werden, da die Batterien 
der elektrischen Fahrzeuge als Speicher für den erz eugten Solarstrom dienen können. 
 
Ziel der Maßnahme 
Die Stadt soll durch die Schaffung von Leuchtturm-P rojekten im Bereich Photovoltaik mit gutem 
Beispiel vorangehen. Gut sichtbare, innovative PV-A nlagen bewerben sowohl die Nutzung von 
Solarenergie als auch den Einsatz von Elektromobili tät. 
 
Ausgangslage in Köln 
Auf städtischen Neubauten werden Photovoltaikanlage n wirtschaftlich betrieben  
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, weitere 
Konzerntöchter 
 Unternehmen und Bürger

KölnKlimaAktiv 2022  
82 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
 
Handlungsfeld Suffizienz/ Nr. 6. 2 (Themenspeicher)                                                                                         
Stadtteilbezogene Kampagne mit Information 
zu lokalen Suffizienzanbietern  
 
Kurzbeschreibung  
Erarbeitung einer quartiers- bzw. stadtteilbezogene n Kampagne zur Bewerbung von 
Möglichkeiten für einen suffizienteren Lebensstil. Dabei können die lokalen Anbieter von 
suffizienzfördernden Angeboten - wie beispielsweise  Unverpackt-Läden, Lastenrad-Verleih, 
Repair-Cafés etc. - in die Kampagnenentwicklung ein gebunden werden, um die Wertschöpfung 
vor Ort zu verbessern. 
 
Ziel der Maßnahme 
Reduktion des Ressourcenverbrauchs durch bewusstere n Konsum 
 
Ausgangslage in Köln 
Suffizienz als notwendige Grundlage für die Erreich ung der Klimaziele 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Anbieter von 
Suffizienzangeboten (u.a. KVB)  
Bürger und Unternehmen

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 83 
 
Handlungsfeld Suffizienz / Nr. 6. 3 (Themenspeicher)                                                                                        
Wettbewerb Klimahaushalte  
 
Kurzbeschreibung  
Durchführung eines Wettbewerbes für Bürger über den  Zeitraum eines Jahres zur 
Energieeinsparung (Strom und Wärme). Dieser Wettbew erb soll öffentlichkeitswirksam begleitet 
werden und auch andere Bürger zur Energieeinsparung  motivieren, indem 
Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.  
Ggf. kann auf den Erfahrungen des bereits in Köln v on 2011 bis 2013 durchgeführten Projektes 
Kölner KlimaHaushalt aufgebaut werden.  
 
Ziel der Maßnahme 
Reduktion des Ressourcenverbrauchs durch bewusstere n Konsum 
 
Ausgangslage in Köln 
Suffizienz als notwendige Grundlage für die Erreich ung der Klimaziele 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz  Bürgerinnen und Bürger

KölnKlimaAktiv 2022  
84 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld Suffizienz/ Nr. 6. 4 (Themenspeicher)                                                                                       
Mobile Ausstellung  
 
Kurzbeschreibung  
Durch eine mobile Ausstellung sollen Bürgerinnen un d Bürger an öffentlichen Orten zum Thema 
Suffizienz und suffizientem Leben informiert werden . Mögliche Orte sind beispielsweise die VHS, 
Bürgerbüros, Schulen, große Institutionen wie die U niversität oder der WDR. Dort können 
beispielsweise Tipps gegeben werden zu leicht umset zbaren Maßnahmen für jedermann, wie 
Tauschbörsen in der Stadt, Repair-Cafés, Car-Sharin g-Angebote und Unverpackt-Läden. Auf 
Aufstellern können die unterschiedlichen Schwerpunk te, wie Mobilität, Wohnen, Ernährung und 
Konsumverhalten, behandelt werden. Als interaktives  Element könnten Bürger auf einer 
Stadtkarte ihnen bekannte Orte eintragen, die ebenf alls zu einem suffizienteren Lebensstil 
beitragen. Hier sollte auch das Klimasparbuch bewor ben werden, was eine Ergänzung bzw. 
Weiterführung der Tipps zum suffizienten Leben dars tellt. 
 
Ziel der Maßnahme 
Bewusstseinsschaffung für einen suffizienten Lebens stil durch Information und Unterstützung 
der Bürgerinnen und Bürger.  
 
Ausgangslage in Köln 
Suffizienz als notwendige Grundlage für die Erreich ung der Klimaziele 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz  Bürgerinnen und Bürger

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 85 
 
Handlungsfeld Suffizienz / Nr. 6. 5 (Themenspeicher)                                                                                      
Neuauflage des Klimasparbuches der Stadt Köln  
 
Kurzbeschreibung  
Die Erstauflage des Klimasparbuches Köln erschien b ereits im Jahr 2011 und sollte neu aufgelegt 
werden. Es enthält praktische Tipps, Ideen und Anre gungen für mehr Klimaschutz und 
Nachhaltigkeit im täglichen Handeln wie beispielswe ise beim Thema Energieverbrauch. Zudem 
enthält das Klimasparbuch Gutscheine, mit denen ver günstigte oder kostenlose und natürlich 
nachhaltige Angebote in den Bereichen Essen, Konsum , Mobilität, Bauen und Wohnen in 
Anspruch genommen werden können. Den Bürgern wird g ezeigt, dass jeder einfach einen Teil 
zum Klimaschutz beitragen kann und häufig dabei sog ar Geld sparen kann.  
 
Ziel der Maßnahme 
Förderung von bewusstem, nachhaltigem Verhalten der  Bürger in allen Lebensbereichen durch 
konkrete Tipps und Anwendungsbespiele. 
 
Ausgangslage in Köln 
Erfahrungen mit dem Klimasparbuch liegen bereits vo r. 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsste lle Klimaschutz, Amt für 
Wirtschaftsförderung, teilnehmende 
Unternehmen und Geschäfte 
Bürgerinnen und Bürger

KölnKlimaAktiv 2022  
86 | Gertec, Wuppertal Institut  
 
Handlungsfeld Suffizienz / Nr. 6. 6 (Themenspeicher)                                                                                         
Informationsplattform Suffizienter Lebensstil 
in Köln mit Aktionskalender   
 
Kurzbeschreibung  
Angelehnt an die Klimawerkstatt Bremen soll eine Pl attform ins Leben gerufen werden, die 
neben Tipps und Anregungen zur Suffizienz auch Work shops und andere Aktionen anbietet. In 
diesen kann den Teilnehmern beigebracht werden, wie  sie beispielsweise defekte Geräte, 
Kleidung oder Kleinmöbel reparieren können anstatt diese sofort auszutauschen. 
Müllsammelaktionen oder Kochabende mit Zutaten, die  regional angebaut wurden, sind ebenfalls 
denkbare Angebote solch einer Plattform. 
 
Ziel der Maßnahme 
Schaffung konkreter Hilfen und Angebote für Bürgeri nnen und Bürger, die ihren Alltag nachhaltiger  
und klimaschonender gestalten möchten. 
 
Ausgangslage in Köln 
Auf bisherigen Erfahrungen und Kontakten kann aufge baut werden (z.B. Klimasparbuch) 
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022    
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Klimaschutz -
Community Köln 
Bürgerinnen und Bürger

KölnKlimaAktiv 2022  
 
Gertec, Wuppertal Institut | 87 
 
Handlungsfel d Suffizienz / Nr. 6. 7 (Themenspeicher)                                                                                         
Klimaneutrale Veranstaltungen der Stadt Köln 
 
Kurzbeschreibung  
Veranstaltungen der Stadt Köln sollten im Sinne der  Vorbildfunktion klimaneutral erfolgen. 
Dabei sollte es darum gehen, insbesondere den Verbr auch von Ressourcen zu vermeiden bzw. 
mindestens zu verringern und den nicht vermeidbaren  Ressourcenverbrauch letztlich zu 
kompensieren.  
Dabei sollten die Handlungsmöglichkeiten in allen P hasen einer Veranstaltung ausgeschöpft 
werden. Hierzu gehören die Vorbereitung der Veranst altung mit der begleitenden 
Kommunikation, die Materialbeschaffung, die Auswahl  des Veranstaltungsortes sowie die 
Anreise der Teilnehmer.  
Während der Veranstaltung sollten die Möglichkeiten  bei Catering, Abfall und Wasser sowie der 
Logistik ausgeschöpft werden, um im Nachgang zur Ve ranstaltung den nicht vermeidbaren 
Ressourcenverbrauch zu bilanzieren und zu kompensie ren.  
 
Ziel der Maßnahme 
Vorbildfunktion nutzen und für Ressourcenschonendes  Verhalten werben 
 
Ausgangslage in Köln 
Erprobung in einzelnen Ämtern und Ausweitung auf de n Konzern  
 
 Durchführungszeitraum:  ab 2022   
 
 Umsetzungsrelevante Akteure Zielgruppe 
 Koordinationsstelle Klimaschutz, Amt für 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Zentrales 
Vergabeamt, ggf. weitere Ämter 
Ämter und Töchter im Konzern Stadt Köln

Beschlussvorlage Rat

6236 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/V/7 
 
Vorlagen-Nummer 
 3680/2018 
Freigabedatum  24.01.2019 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
KölnKlimaAktiv 2022 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt das Klimaschutzmaßnahmenumsetzungsprogramm „KölnKlimaAktiv 
2022“ in der als Anlage dargestellten Fassung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der 
Umsetzung der im Konzept enthaltenen Maßnahmen. 
Die für diese Zwecke veranschlagten Haushaltsmittel werden im Haushaltsjahr 2019 um 400.000 € 
erhöht, ab dem Haushaltsjahr 2020 um jährlich 500.000 €. Die separat im Teilergebnisplan 1401 – 
Umweltordnung, -vorsorge, bei Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen veranschlagten Mittel „Z an 
Zentrum für Energieeffizienz (ZEFF) zur Förderung der privaten Altbausanierung“ werden in diesem 
Umfang umgewidmet und bleiben damit für den vorgesehenen Zweck „Klimaschutz“ verfügbar. 
 
 
 
Verkehrsausschuss 29.01.2019 
Ausschuss für Umwelt und Grün 31.01.2019 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 04.02.2019 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 04.02.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 07.02.2019 
Finanzausschuss 11.02.2019 
Rat 14.02.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung 
Die Stadt Köln ist seit vielen Jahren im Klimaschutz aktiv. Sie hat sich mit dem Beitritt zum 
Klimabündnis der europäischen Städte e.V. im Jahr 1993 verpflichtet, ihre gesamtstädtischen CO2-
Emissionen bis zum Jahr 2030 zu halbieren (im Vergleich zum Basisjahr 1990). Durch den Beitritt 
zum europäischen Bürgermeisterkonvent hat sich die Stadt Köln außerdem verpflichtet, die Energie-
effizienz um mindestens 20% zu steigern sowie den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamt-
städtischen Energieverbrauch bis 2020 auf mindestens 20% zu steigern. Verschiedene Klimaschutz-
maßnahmen sind seitdem gemeinsam mit vielen Partnern aus der Stadtgesellschaft realisiert worden 
oder befinden sich derzeit in der Umsetzung. So war es bereits möglich die CO2 Emissionen um 17,6 
% in 2015 (ggü. 1990) zu reduzieren. Zur Zielerreichung müssen noch weitere ehrgeizige Schritte 
unternommen werden. Dies zeigt auch der aktuelle IPCC Sonderbericht (Oktober 2018) über die Fol-
gen einer globalen Erwärmung um 1,5°C. Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist ein 
sofortiges entschlossenes Handeln notwendig, weshalb ein radikales Umdenken gefordert wird. Die 
Zeit wird immer knapper, es muss jetzt gehandelt werden. 
Es gilt als Stadt Köln mit positivem Beispiel voran zu gehen, um auch weitere Akteure als Multiplikato-
ren zu gewinnen und die Stadtgesellschaft zum Handeln zu überzeugen. Mit dem hier zum Beschluss 
vorgestellten Maßnahmenprogramm: KölnKlimaAktiv 2022 wird die Maßnahmenumsetzung in den 
Vordergrund gestellt und ein Fahrplan für die kommenden Jahre festgelegt. 
Der politische Beschluss eines Maßnahmenprogrammes für den Klimaschutz bildet die Grundlage für 
erfolgreiche kommunale Klimaschutzaktivitäten und die Bereitstellung entsprechend benötigter Res-
sourcen. Ein verbindliches Maßnahmenprogramm führt außerdem zu erhöhter Wahrnehmung in der 
Stadtgesellschaft und stärkt die Durchschlagskraft für den Klimaschutz. Im Zuge der Umsetzung ver-
schiedener Maßnahmen werden weitere positive Begleiterscheinungen (z.B. für die Luftreinhaltung 
und Wirtschaftsförderung) erreicht. 
Aus diesen Gründen wurden die externen Fachbüros: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Ener-
gie und Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft mit der Erstellung des als Anlage beigefügten Klima-
schutzmaßnahmenprogramms für die Stadt Köln beauftragt. Mit 19 Maßnahmen in sieben Hand-
lungsfeldern bildet KölnKlimaAktiv 2022 den kurzfristigen Umsetzungsfahrplan im Klimaschutz. Die 
Maßnahmen wurden als Fortentwicklung der bereits bestehenden integrierten Klimaschutzkonzepte 
aus den Jahren 2011 und 2013 entwickelt und entsprechend ihrer Umsetzbarkeit und Klimaschutz-
wirkung ausgewählt und priorisiert. In „KölnKlimaAktiv 2022“ wird mit Hilfe eines Themenspeichers, 
indem weitere Maßnahmen für die mittelfristige Umsetzung mit Kurzsteckbriefen beschrieben werden, 
außerdem ein Ausblick auf den Zeitraum bis 2030 gegeben. Die Umsetzung der beschriebenen Maß-
nahmen führt zu einer geplanten CO2-Einsparung in Höhe von rund 11.678 t CO2 und leistet somit 
einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. 
Ziel des Beschlusses von „KölnKlimaAktiv 2022“ ist es, eine verbindliche Verpflichtung für den Klima-
schutz einzugehen, die mittels der Maßnahmenumsetzung die Erreichung der Kölner Klimaschutzzie-
le befördert. 
Personelle Ressourcen/ Finanzierung  
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt vornehmlich bei der Koordinationsstelle Klimaschutz und in 
Zusammenarbeit mit den für die Umsetzung relevanten Dienststellen entsprechend der im Konzept 
gesetzten Priorisierung und gemäß den vorhandenen und verfügbaren personellen und finanziellen 
Ressourcen. Sofern darüber hinaus ein zusätzlicher Personal- und Finanzbedarf für die mit der Um-
setzung betrauten Dienststellen besteht, werden Beschlussvorlagen für die Umsetzung der Einzel-
maßnahme dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. 
Im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung, -vorsorge, Teilplanzeile 11, Personalaufwendungen und 
Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen, sind für die Maßnahme 3.2 Fortführung des Förderpro-
gramms Altbausanierung und Energieeffizienz bereits 1.167.500 € pro Jahr enthalten. 
Mit der Umwidmung der separat im Teilergebnisplan 1401 – Umweltordnung, -vorsorge bei Teilplan-

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zeile 15, Transferaufwendungen veranschlagten Mittel „Z an Zentrum für Energieeffizienz (ZEFF) zur 
Förderung der privaten Altbausanierung“ erhöht sich der Umfang dieser Maßnahme entsprechend. 
Die ursprünglich separat veranschlagte Maßnahme „ZEFF“ wird dauerhaft nicht umgesetzt. Die ent-
sprechenden Beratungsleistungen werden von der Verbraucherzentrale und der RheinEnergie er-
bracht. Ergänzend wird auf die mündlichen Ausführungen von Herrn Beigeordneten Dr. Rau in der 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün vom 17.12.2018 verwiesen.  
Anlage:  
KölnKlimaAktiv 2022 – Das Maßnahmenprogramm für den Klimaschutz in der Stadt Köln

Beratungsverlauf (7)

29.01.2019 Verkehrsausschuss
TOP 4.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
31.01.2019 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
04.02.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 5.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
04.02.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
07.02.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.14 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
11.02.2019 Finanzausschuss
TOP 10.39 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: unter Vorbehalt beschlossen

Zur Sitzung
14.02.2019 Rat
TOP 10.32 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3680/2018
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
24.01.2019
Erstellt
08.11.2018 09:54