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4021/2021

Verkehrssituation auf der Hohenstaufenstraße (Gremberghoven)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 29.11.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 27.01.2022, TOP 6.1

Anlage 2 - Offener Brief Porzer Bürgervereine

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Anlage 1 - Verkehrsbelastung

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 2 - Offener Brief Porzer Bürgervereine

3903 Zeichen

1 
 Porz, den 27.07.2021 
Offener Brief zur „halben Einbahnstraße“ an der 
H
ohenstaufenstraße in Porz-Gremberghoven 
Vernetzte Gemeinschaft der Porz/Poller Bürgervereine und dem Förderkreis Rrh. 
K
öln e.V. fordert eine Aufhebung der „halben Einbahnstraße“ und die Einrichtung 
einer „Anlieger-Verkehrslösung“ 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Damen und Herren, 
wir als vernetzte Gemeinschaft der Porz /Poller Bürgervereine (Bürgervereine 
Gremberghoven, Langel, Libur, Porz-Mitte, Poll, Wahn-Wahnheide-Lind, Urbach, 
Zündorf, der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven, der Grengeler Ortsgemeinschaft 
und dem Förderkreis Rechtsrheinisches Köln) mit mehr als 2000 Mitgliedern fordern 
eine zeitnahe Aufhebung der „halben Einbahnstraße“ in einem großen Teilbereich der 
Hohenstaufenstraße in Porz-Gremberghoven. 
Stattdessen sollte eine Anlieger-Verkehrslösung eingerichtet werden. 
Die Bezirksvertretung Porz hat in der Sitzung am 07.05.2020 auf Antrag den Beschluss 
zur Errichtung einer halben Einbahnstraße in Teilbereichen der Hohenstaufenstraße (s. 
Anlage 1), für einen Probezeitraum von 6 Monaten getroffen. In diesem Probezeitraum 
sollte festgestellt werden, ob die o.g. Änderung der Verkehrsführung zu einer 
Entlastung des Ortskerns von Gremberghoven im Hinblick auf den Durchgangsverkehr 
führt.  
Dieser Probezeitraum wird nun erneut mit Bezirksvertretungs-Beschluss vom 
10.07.2021 verlängert. Warum diese Verlängerung beschlossen wurde, ist für uns nicht 
nachvollziehbar. 
Eine kleine Gruppe von nur sieben Anwohner/innen – teilweise durch die 
Verkehrsänderung erheblich begünstigt – hatte oben genannten Antrag initiiert, der von 
der Bezirksvertretung mehrheitlich aufgegriffen und beschlossen wurde.  
Bereits im ersten abgelaufenen Probezeitraum zeigte sich, dass große Teile des 
Gremberghovener Ortsteils epochal mehr belastet werden. Es kommt nun wiederholt zu 
folgenschweren Verkehrskonflikten durch festgefahrene Lastkraftfahrzeuge, die im 
Einbahnstraßensystem ohne Wendemöglichkeit ganze Straßen blockieren.  
Des Weiteren werden erhebliche Umwegfahrten generiert, um z.B. zwei 
Kindertagesstätten, die Grundschule sowie eine im Zentrum von Gremberghoven 
gelegene Arztpraxis (Breitenbachstraße) zu erreichen. 
porzer-bv@gmx.de 
Vernetzung der Porzer Bürgervereine 
BV-Vernetzung Porz/Pollii
Anlage 3

2 
 
Infolge dessen hat sich eine breite Mehrheit der Gremberghovener Bürgerschaft über 
eine Unterschriftenaktion (300 Unterschriften) nachdrücklich gegen diese 
Verkehrsregelung ausgesprochen , die nur einige wenige Betroffene begünstigt und 
die Mehrheit benachteiligt.  
Selbst die Verwaltung der Stadt Köln hält die nun eingerichtete halbe Einbahnstraße für 
nicht sinnvoll. 
 
Stattdessen wäre die Einrichtung einer Anliegerzone im Ortskern eine gute Alternative 
(s. Anlage 2), die unbedingt verkehrstechnisch untersucht werden sollte. Insbesondere, 
da die breite Bürgerschaft dies mittragen würde. 
 
Wir unterstützen unmissverständlich die Forderungen des Bürgervereins 
Gremberghoven e.V. und werden in Zukunft auch weitere Formate zur 
Öffentlichkeitsbeteiligung finden, um darzustellen, dass hier gegen die Interessen der 
überwiegenden ortsansässigen Bürgerschaft gehandelt wird. 
 
Dies ist nicht hinnehmbar! 
 
Wir bitten die Entscheider Ihren Beschluss zu überdenken und zu korrigieren, so dass 
eine mehrheitsfähige Lösung zeitnah gefunden werden kann. 
 
 
 
 
Mit besten Grüßen 
 
i.V. der vernetzten Gemeinschaft 
Bürgervereine Gremberghoven, Langel, Libur, Porz-Mitte, Poll, Wahn-Wahnheide-Lind, 
Urbach, Zündorf, der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven, der Grengeler 
Ortsgemeinschaft und dem Förderkreis Rechtsrheinisches Köln 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage 1: Halbe-Einbahnstraße Hohenstaufenstraße in Höhe der Breitenbachstraße  
Anlage 2: Ortskern Gremberghoven als Anliegerzone

3 
 
Anlage 1: 
 
 
Anlage 2:

Anlage 1 - Verkehrsbelastung

142 Zeichen

Verkehrsbelastung Querschnitt 2021 
(Verkehrsbelastung Querschnitt 2020) 
301 
(886) 
967 
(2304) 
420 
(172) 
841 
(158) 
450 
(768)
Anlage 1

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

5026 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/64/644 
 
Vorlagen-Nummer 
 4021/2021 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Verkehrssituation auf der Hohenstaufenstraße (Gremberghoven) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Porz nimmt die Vorlage der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt die Aufhe-
bung des derzeitigen Einfahrtsverbots in Höhe der Breitenbachstraße. Sie bittet die Verwaltung statt-
dessen zu prüfen, mit welchen Mitteln die Hohenstaufenstraße baulich oder planerisch optimiert wer-
den kann. Die Verwaltung hat dazu schon einmal vorsorglich die notwendigen Vermessungsunterla-
gen beauftragt und die Umplanung der Hohenstaufenstraße in das Arbeitsprogramm aufgenommen. 
 
 
Alternative: 
Die Bezirksvertretung Porz nimmt die Vorlage der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt die Beibe-
haltung der Sperrung der Hohenstaufenstraße. 
 
 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.12.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Bezirksvertretung Porz hatte die Verwaltung in der Sitzung vom 07.05.2020 abschließend beauf-
tragt, die Hohenstaufenstraße aus beiden Richtungen jeweils hinter der Einmündung der Breiten-
bachstraße mit einem Verbot der Einfahrt, ausgenommen Linienfahrzeuge, Krankentransporte, Rad-
verkehr und Mofas, versuchsweise zu sperren und nach Ablauf des Versuchszeitraums eine Evaluie-
rung der Maßnahme vorzunehmen. Dabei sollte insbesondere berücksichtigt werden, ob sich Durch-
gangsverkehre in der Breitenbachstraße und der Frankenstraße entwickeln. 
 
Die Verwaltung hat dazu in einem ersten Schritt Verkehrsuntersuchungen beauftragt und die  be-
schlossene Beschilderung im Februar 2021 installiert. Nach den Sommerferien 2021 wurden die Ver-
kehrsuntersuchungen wiederholt und ausgewertet. Danach ist festzustellen, dass das Verkehrsauf-
kommen auf der Hohenstaufenstraße (Querschnitt vorher 2.304 Kfz/ nachher 967 Kfz) deutlich ge-
sunken ist. Auch am Frankenplatz ist eine deutliche Abnahme des Verkehrs festzustellen (Querschnitt 
vorher 886 Kfz, nachher 301 Kfz). Allerdings sind die Verkehrszahlen in den Nebenstraßen der Ho-
henstaufenstraße erheblich gestiegen. Untersucht wurden hier aufgrund der Schule und der Kinder-
tagesstätte die Breitenbachstraße und die Cheruskerstraße. In der Breitenbachstraße wurden im Be-
reich der Gemeinschaftsgrundschule Friedrich List 420 Kfz (vorher 172 Kfz) gezählt. In der Cherus-
kerstraße ergibt sich eine überproportionale Zunahme des Verkehrs auf 841 Kfz (vorher 158 Kfz). 
 
Die Leitungen der Gemeinschaftsgrundschule Breitenbachstraße und der Kindertagesstätte in der 
Cheruskerstraße haben sich denn auch während des Versuchszeitraums bereits ablehnend zu der 
Sperrung der Hohenstaufenstraße geäußert. Überhaupt ist insgesamt festzustellen, dass die Zahl der 
negativen Rückmeldungen aus der Bürgerschaft die Zustimmung bei Weitem übersteigt. Während die 
Verkehrsführung unmittelbar nach Einrichtung der Sperrung zunächst unterschiedlich diskutiert wur-
de, ist mit zunehmender Dauer der Maßnahme mehrheitlich Ablehnung durch die betroffenen Anlie-
ger*innen festzustellen. Insbesondere wird auf den Offenen Brief der Vernetzung der Porzer Bürger-
vereine mit etwa 2.000 Mitgliedern sowie die Unterschriftenaktion des Bürgervereins Gremberghoven 
e.V. mit rund 300 Unterschriften verwiesen, die der Bezirksbürgermeisterin bzw. der Bezirksvertre-
tung Porz nach Informationen der Verwaltung ebenfalls vorliegt. Hier wenden sich vor allem die An-
lieger*innen der Nebenstraßen der Hohenstaufenstraße gegen eine Aufrechterhaltung der Sperrung 
und beklagen neben dem gestiegenen Verkehrsaufkommen auch die nunmehr weiten Umwege und 
die verringerte Erreichbarkeit des Stadtteils. 
 
Die Verwaltung hat die Verkehrssituation während des Versuchszeitraums wiederholt beobachtet und 
kann die Schilderungen der Bürger weitgehend bestätigen. Auch sind durch ein gestiegenes Ver-
kehrsaufkommen weitere Konflikte im Bereich der Gemeinschaftsgrundschule Breitenbachstraße und 
der Kindertagesstätte in der Cheruskerstraße zu befürchten. Eine Fortführung der Maßnahme wird 
seitens der Verwaltung daher nicht empfohlen. 
 
Erläuterungen zum Klimaschutz 
 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen.

3 
Die Aufhebung der Sperrung fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und trägt 
somit zur Verbesserung des Verkehrssystems bei, da dies die Wege der Kraftfahrenden verkürzt und 
die Erreichbarkeit des Stadtteils verbessert.  
 
Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer-
den. 
 
Anlagen 
1. Verkehrsentwicklung 
2. Offener Brief Vernetzung der Porzer Bürgervereine

Beratungsverlauf (1)

27.01.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 6.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Hohenstaufenstraße
  • Breitenbachstraße
  • Frankenstraße
  • Cheruskerstraße
  • Frankenplatz
  • Bachstraße

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Details

Aktenzeichen
4021/2021
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
29.11.2021
Erstellt
16.11.2021 10:04