V/0204/2009
Projekt zur Optimierung der Verwaltung in Schulen
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Berichtsvorlage
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Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Schule und Weiterbildung Betrifft Projekt zur Optimierung der Verwaltung in Schulen Beratungsfolge 21.04.2009 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht Bericht: Die Arbeit in den Schulsekretariaten ist ständig ändernden Rahmenbedingungen ausgesetzt. Der flächendeckende Einsatz Neuer Technologien, Änderungen im Anmeldeverfahren zur Jahr- gangsstufe 1 und 5 , konsequenter Einsatz von Schulverwaltungssoftware, Ganztagsangebote in Schulen, Umstellung auf achtjährige Gymnas ien oder die zunehmende Eigenständigkeit der Schulen seien nur als wenige Beispiele genannt. Außerdem werden die Aufgaben in den Schulen unterschiedlich durchgeführt und führen somit zu Reibungs- und Qualitätsverlusten. Die genann- ten Umstände können häufig nur über das persönliche Engagement in den Schulsekretariaten aufgefangen werden, dass inzwischen jedoch seine Grenzen erreicht hat. Als Ergebnis eines komplexen Abstimmungsprozesses zwischen dem Amt für Schule und Wei- terbildung, den Schulsekretärinnen sowie dem Personal- und Organisationsamt sollen deshalb die Schulverwaltungsbereiche wie folgt verändert und optimiert werden: • Elektronische Infoboards („elektronische schwarze Bretter“) Angedacht ist, dass alle weiterführenden Schulen die für Schüler/innen und Lehrer/innen vor- gesehenen Informationen künftig nicht mehr in Papierform über schwarze Bretter sondern elektronisch über sog. Infoboards bereitstellen. Der Großteil der Daten generiert sich dabei aus dem vorhandenen Datenbestand (z.B. Stundenplanprogramm) und ein weiterer Teil wird individuell eingepflegt. • Optimierung der Formulare Die vorhandenen Formulare werden weiter standardisiert und den Schulen über den Internet- auftritt des Amtes für Schule und Weiterbildung (Infomanagement) zur Verfügung gestellt. Vorlagen-Nr.: V/0204/2009 Auskunft erteilt: Herr Heise Ruf: 492 40 35 E-Mail: HeiseW@stadt-muenster.de Datum: 13.03.2009 Öffentliche Berichtsvorlage 2 Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. • Austauschplattform für Schulsekretärinnen Die Schulsekretärinnen erhalten über das städt. Intranet eine eigene Austauschplattform. Hier können Informationen für alle Schulsekretärinnen durch die Verwaltung aber insbesondere durch die Schulsekretärinnen selber eingestellt werden. • Terminverwaltung Die Terminverwaltung wird künftig nicht mehr in Papierform sondern über das städtische Pro- gramm Group-Wise durchgeführt. Dieses Programm sieht einen Einblick in sämtliche Kalen- der der Nutzer in der Schulverwaltung vor und bietet die Möglichkeit einer reibungslosen Terminverwaltung. • Datenverwaltung Die Daten werden künftig in der Schule zentral und nicht mehr individuell je PC verwaltet. Alle Nutzer in der Schulverwaltung können auf die Daten zugreifen. Die Möglichkeit der Datenab- lage „persönlicher“ Daten bleibt bestehen. • Schuletatverwaltung Das Programm zur Verwaltung des Schuletats wird optimiert. Das Programm wird die Mög- lichkeit zur Verwaltung verschiedener Budgets bieten. • Aktenplan In allen Schulsekretariaten wird ein Aktenplan entwickelt. Dieser dient dazu, die Aktenverwal- tung transparent zu machen. • Handbuch für Schulsekretärinnen Ein Handbuch für Schulsekretärinnen wird entwickelt. Hier werden fundamentale Informatio- nen gesammelt und gebündelt. So werden z.B. der Aktenplan, eine Anleitung im Erste-Hilfe- Fall, das Telefonverzeichnis usw. sich hier wiederfinden. Das in der Anlage beigefügte „Projekt zur Optimierung der Verwaltung in Schulen“ ist als ein ers- ter Schritt definiert. Nach der Umsetzung dieses Projektes wird dieses evaluiert und weitere Handlungsschritte werden entwickelt. Zu gegebener Zeit wird der Ausschuss für Schule und Wei- terbildung informiert. I.V. Dr. Hanke Stadträtin Anlage: Projekt zur Optimierung der Verwaltung in Schulen
Anlage - Optimierung der Schulverwaltung
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1 1960 1970 1980 1990 2000 2010 2020 Jahr E ntw icklung DER OBERBÜRGERMEISTER 2 SUMMARY Projekt zur Optimierung der Verwaltung in Schulen Die erste Anlaufstelle in einer Schule ist im Regel fall das Schulsekretariat. Somit wird der erste gewonnene Eindruck einer Schule durch das Schulsekr etariat geprägt und ist damit auch ein Aushängeschild der Schule. Die Verwaltung in Schule n (Schulverwaltung) umfasst aber nicht nur das klassische Schulsekretariat sondern auch die Schull eiter/innen, die stellvertr. Schulleiter/innen, Oberstufenkoordinatoren/innen (usw.). Es sind hochk omplexe, sensible und stark belastete Arbeitsplätze in Schulen. Die Arbeit in den Schulsekretariaten hat sich in de n vergangenen Jahren durch einen unterschiedlichen Arbeitsstil und unterschiedliche Vorgaben durch Schulleitungen entwickelt und ist zur Gewohnheit bzw. zum Alltag gewordenen. Darüber hinaus haben die äußeren Einflüsse durch Landesvorgaben und Vorgaben des jeweiligen Schulträ gers die Arbeit in den Schulverwaltungen beeinflusst. Somit arbeiten Schulsekretariate recht unterschiedlich. Nur in ganz wenigen Fällen ist eine Standardisierung feststellbar. Eine derart starke Heterogenität führt zu Reibungs- und somit Qualitätsverlusten. Diese werden in der Regel durch großes persönliches Engagement in den S chulsekretariaten ausgeglichen. Es ist aber erkennbar, dass dieses Engagement seine Grenzen err eicht hat. Darüber hinaus ist der gezielte Personaleinsatz nur sehr erschwert und eine Personalplanung fast gar nicht möglich. Erste Schritte in eine Homogenität sind über den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster und über eine einheitliche Arbeitsplatzbeschreibung angegang en worden. Über den Medienentwicklungsplan wurden u.a. alle Schulverwaltungen nach einem einhe itlichen Standard mit Neuen Technologien ausgestattet worden. Alle PC sind untereinander ver netzt und über das städt. Netz an das Internet angeschlossen. Darüber hinaus erhalten alle Schulen einen technischen und einen inhaltlichen Support zu Fragen zu Officeprodukten und dem Schulverwaltungsprogramm des Landes NRW Schild. Über festgelegte Austauschroutinen erhalten alle Sc hulen über die Stadt Münster eine aktuelle Technologie. In Zusammenarbeit mit den Schulsekreta riaten wurde eine einheitliche Arbeitsplatzbeschreibung entwickelt, die alle Aufga ben aus den Schulsekretariaten beinhaltet und verbindlich ist. Die Stadt Münster hat erkannt, dass die Umsetzung d es Medienentwicklungsplanes und die einheitliche Arbeitsplatzbeschreibung die ideale Gr undlage für ein Projekt zur Optimierung der Verwaltung in Schulen darstellt und hat daher im Jahr 2008 beschlossen, dieses Projekt aufzulegen. Im Rahmen dieses Projektes werden die gesamtstädtis chen Anforderungen wie z.B. Arbeitsplatzwechsel, Einsatz von sog. Springerkräft en, Standardisierung sowie die individuellen Arbeitsmethoden und Arbeitsstile berücksichtigt. Da rüber hinaus gab und gibt es eine enge Abstimmung mit den Schulsekretärinnen. Als Ergebnis eines komplexen Abstimmungsprozesses m it den Beteiligten (Schulsekretärinnen, Personal- und Organisationsamt) sollen in einem meh rjährigen Projektzeitraum die Schulverwaltungsbereiche wie folgt verändert werden: • Elektronische Infoboards („elektronische schwarze Bretter“) Angedacht ist, dass alle weiterführenden Schulen di e für Schüler/innen und Lehrer/innen vorgesehenen Informationen künftig nicht mehr in Pa pierform über schwarze Bretter sondern elektronisch über sog. Infoboards bereitstellen. De r Großteil der Daten generiert sich dabei aus dem vorhandenen Datenbestand (z.B. Stundenplanprogr amm) und ein weiterer Teil wird individuell eingepflegt. • Optimierung der Formulare Die vorhandenen Formulare werden weiter standardisi ert und den Schulen über den Internetauftritt des Amtes für Schule und Weiterbildung (Infomanagement) zur Verfügung gestellt. • Austauschplattform für Schulsekretärinnen Die Schulsekretärinnen erhalten über das städt. Int ranet eine Austauschplattform, um für alle Schulsekretärinnen interessante Informationen bereit zu stellen. • Terminverwaltung Die Terminverwaltung wird künftig nicht mehr in Pap ierform sondern über das städtische Programm Group-Wise durchgeführt. Dieses Programm sieht einen Einblick in sämtliche Kalender 3 der Nutzer in der Schulverwaltung vor und bietet di e Möglichkeit einer reibungslosen Terminverwaltung. • Datenverwaltung Die Daten werden künftig zentral in der Schule verw altet. Alle Nutzer in der Schulverwaltung können auf die Daten zugreifen. Die Möglichkeit der Datenablage „persönlicher“ Daten bleibt bestehen. • Schuletatverwaltung Das Programm zur Verwaltung des Schuletats wird opt imiert. Das Programm wird die Möglichkeit zur Verwaltung verschiedener Budgets bieten. • Aktenplan In allen Schulsekretariaten wird ein Aktenplan entw ickelt. Dieser dient dazu, die Aktenverwaltung transparent zu machen. • Handbuch für Schulsekretärinnen Ein Handbuch für Schulsekretärinnen wird entwickelt . Hier werden fundamentale Informationen gesammelt und gebündelt. So werden z.B. der Aktenpl an, eine Anleitung im Erste-Hilfe-Fall, das Telefonverzeichnis usw. sich hier wiederfinden. Mit dem Einstieg in dieses Projekt soll ein erster Schritt in Richtung Standardisierung im Schulverwaltungsbereich erfolgen. Dabei kann sicher lich noch nicht das Idealbild eines Sekretariatsarbeitsplatzes erreicht werden, welches langfristig alle Schulsekretariatsarbeitsplätze in Schulen standardisiert und identisch vorsehen könnt e. Dieses würde voraussetzen, dass insbesondere die Rahmenbedingungen in allen Schulen gleich sind, wie z.B. Kinder, Eltern, Schulprofile, Lehrkräfte, Schulleitungen usw. Die Q ualitätsverbesserung kann nur bis zu einem gewissen Grad erreicht werden. Weitergehende Veränd erungen würden voraussichtlich ins Gegenteil umschlagen und zu einer Qualitätsminderung bzw. mehr Arbeitsaufwand führen. Insgesamt verfolgt das Projekt das Ziel, die Qualit ät in den Schulverwaltungen zu verbessern und natürlich die Attraktivität der Arbeitsplätze in de n Schulsekretariaten zu sichern und auszubauen. Aus personalwirtschaftlicher Sicht bietet dieses Projek t langfristig eine bessere Perspektive für den Personaleinsatz und die Personalplanung. 4 Inhaltsverzeichnis • Einführung Seite 4 • Hintergrund und Ziele des Projektes in Münster Sei te 5 o Hintergrund o Einsatz Neuer Technologien o Arbeitsabläufe in den Schulsekretariaten o Voraussetzungen zur Zielerreichung o Projektbegleitung / Partner • Ausgangslage Seite 7 o Historie o Entwicklungsstand in Münster • Prozessbeschreibung Seite 9 o Vorgaben / Ziele o Arbeitsgrundsätze • Projektidee Seite 10 o Interviews mit den Schulen o Auswertung der Interviews o Was könnte verändert werden? o Priorisierung der Maßnahmen und Aktivitäten • Denkbare Perspektiven Seite 12 5 Einführung Veränderung und Wandel als permanente Vorgänge. Die s ist für die Schulen seit jeher ein Fakt. In den vergangenen Jahren sind neue und umfangreiche A ufgaben auf die Schulen zugekommen. Beispielhaft genannt werden können: • der Ausbau schulischer Ganztangsangebote mit seine n großen Herausforderungen, • die komplexe Integration neuer, zukunftsweisender Medien in den Unterricht und in die Schulverwaltung, • die über Jahre hinweg zu vollziehende Umstellung a uf achtjährige Gymnasien, • eine eigenständige Budgetverwaltung, • schulscharfe Einstellung von Lehrkräften, • zusätzliche Übernahme von Verwaltungsaufgaben wie z.B. Berechnung von Mutterschutzfristen und Dienstzeiten für Lehrkräfte, • die Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht für an d er Schule tätige Lehrkräfte. Wohin sich die Schulen und mit ihnen die Schulsekre tariate in den kommenden Jahren bewegen werden, ist durch die aktuellen Entwicklungen vorgezeichnet. Künftig werden Schulen noch stärker als eigenständige Bildungseinrichtungen wahrgenommen we rden, die sich als solche in freundschaftlicher, aber dennoch bestimmter Konkurr enz zu anderen Schulen befinden. Die gewachsenen Freiheiten bei der pädagogischen Profil ierung und der Ausbau außerunterrichtlicher schulischer Angebote eröffnen hierfür neuen inhaltl ichen Spielraum. Schulen werden ihre Qualitätsziele selbst definieren und damit ihren pädagogischen Weg selbst bestimmen. Die größere Eigenständigkeit und Eigenverantwortlic hkeit bedeutet aber auch, dass Schulleitungen vor Ort neben der Sicherstellung des Unterrichts im mer komplexere Leitungs- und Administrationsaufgaben zu leisten haben (verwalten, organisieren, managen). Das wirkt sich direkt in den Schulsekretariaten durch eine schleichende oder formelle Umverteilung von Verwaltungsaufgaben aus. Die Tätigkeiten in den Sch ulsekretariaten, die ursprünglich als reine Sekretariatsunterstützung für die Schulleitung und zur Abwicklung der Aufgaben des Schulträgers (äußere Schulangelegenheiten) konzipiert war, entwi ckelt sich (bzw. hat sich bereits entwickelt) zu einer qualitativ anspruchsvolleren Verwaltungstätig keit mit koordinierenden und organisatorischen Schwerpunkten. Dieses erfordert ein neues Bild und eine veränderte Qualifizierung der Schulverwaltung. Wünschenswert ist hier, den administrativen/organis atorischen Bereich der Leitung einer Schule auf den Arbeitsplatz der Schulverwaltungsassistenz aus dem Kreis der Schulsekretärinnen zu konzentrieren, um so die Schulleitung für ihre eige ntliche Aufgabe, nämlich der Personalführung und Schulentwicklung zu entlasten. Unabhängig von dieser weiteren Qualifizierung ist es aber auch erforderlich, Schulsekretärinnen in die Lage zu versetzen, ihre originären Aufgaben optimal zu erledigen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sollen folg ende Handlungsfelder unter Einbeziehung der Schulen überprüft werden: • Bewirtschaftung des Schulhaushalts im Rahmen der B eschlüsse der Schulkonferenz im Auftrag der Schulleitung • Einkaufs- und Auftragsabwicklung, • Ressourcenverbrauchsmanagement (Lehrmittel, Lernmi ttel, Büromaterial u. a.), • Geschäftsprozessoptimierung einschließlich der Aut omatisierung und Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen (z. B. bei Statistikpflichten), • Organisation schulischer Ganztagesangebote (außeru nterrichtliche Betreuung, Mittagessen, Kooperationen mit Schulfördervereinen und externen Partnern), 6 • Fortbildungsmaßnahmen für Schulsekretärinnen, • Gestaltung und Verwaltung von Zeugnisvordrucken, • Kooperationen mit anderen Schulen im Verwaltungsbe reich, • Kommunikation zwischen Schulen und Schulträger, • Öffentlichkeitsarbeit. Hintergrund und Ziele des Projektes in Münster Hintergrund Im Amt für Schule und Weiterbildung liegen Erkenntn isse vor, dass in den Schulverwaltungen sich zwar Vorgänge wiederholen aber kaum nach einem städ teeinheitlichen Verfahren durchgeführt werden. Genau an dieser Stelle setzt dieses Projekt an. Häufig wiederkehrende Aufgaben, die sich in allen städtischen Schulen mehr oder weniger gleich vorfinden, sollen standardisiert werden. Darüber hinaus sollen in den Schulverwaltungen solche Arbei tsplattformen gebildet werden, die überwiegend zumindest innerhalb der Schulformen identisch sind. Damit die o.a. Handlungsfelder erreicht werden, sollen zwei große Handlungsfelder optimiert werden: • der Einsatz Neuer Technologien • die allgemeinen Arbeitsabläufe in den Schulsekretariat en. In beiden Handlungsfeldern wurden Möglichkeiten gesehen , durch Standardisierung eine weitere Optimierung der Schulverwaltung zu erreichen. Einsatz Neuer Technologien Die Stadt Münster hatte sich bereits frühzeitig für eine IT-Ausstattung der Schulsekretariate entschieden. Neben der reinen Ausstattung mit Neuen Technologien benötigen die Schulverwaltungen jedoch auch allgemein verbindlich e Standards zu deren Nutzung, z.B. durch verbindliche Standardformulare für einen optimalen Einsatz. Arbeitsabläufe in den Schulsekretariaten Auf der Basis der neuen Arbeitsplatzbeschreibung fü r die Schulsekretariate könnte durch eine sorgfältige Planung und Organisation die Arbeit in den Schulverwaltungen qualitativ verbessert werden. Die zu entwickelnden Projektideen werden in einer Pilotphase an folgenden Schulen getestet: • Martin-Luther-Schule (Grundschule), • Hauptschule Wolbeck (Hauptschule), • Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium (Gymnasium). Voraussetzungen zur Zielerreichung Um die Zielsetzung zur Optimierung und Standardisie rung in Schulverwaltungen zu erreichen, sollen bei der Projekterstellung folgende Aspekte beachtet werden: • Die Umsetzung des Projektes erfolgt stufenweise. • Die Umsetzungen in den Schulverwaltungen werden ev aluiert. • In Abhängigkeit von den Ergebnissen der Evaluation wird das Projekt angepasst. • Alle Schulverwaltungen verfügen über eine standard isierte Hardwareausstattung. • Alle Schulverwaltungen werden von einem technische n Dienstleister betreut. • Die Hardware ist untereinander und mit dem Schultr äger vernetzt. 7 • Das Anforderungsprofil der Schulverwaltungen ist a ufgrund unterschiedlicher Schulformen, unterschiedlicher Schulleitungen, Lehrerschaft, Grö ße der Schule, Elternschaft und Schülern/innen mit unterschiedlichen sozialen Herkünften sehr differenziert. • Es ist bekannt, dass die EDV-Kenntnisse in den Sch ulverwaltungen sind sehr heterogen sind. • Die Bereitschaft zu Veränderungen in Schulverwaltu ngen ist vorhanden. • Die Bereitschaft zu Veränderungen muss bei den Sch ulleitungen erreicht werden. Projektbegleitung / Partner Die Erfahrungen aus der Erarbeitungsphase des Medienentwicklungsplanes haben gezeigt, dass eine gezielte Beteiligung notwendig ist, um solch ein Pr ojekt dieser komplexen Art auch letztendlich durchführen zu können. Dabei wird insbesondere der Vorteil gesehen, dass die von der Umsetzung betroffenen Schulverwaltungen die Möglichkeit haben , ihren eigenen Arbeitsplatz mit zu gestalten. Darüber hinaus ist es wichtig, auch das Personal- u nd Organisationsamt an den Grundsatzentscheidungen zu beteiligen um zu gewährl eisten, dass die gesamtstädtische Sichtweise mit berücksichtigt wird. Ausgangslage Historie Mit Gründung der Initiative „Schulen ans Netz“ im J ahr 1996 wurde der Startschuss zur Anbindung aller Schulen an das Internet gegeben. Die Stadt Mü nster hat als Schulträger die finanziellen Rahmenbedingungen für die technische Ausstattung de r Schulen - auch der Schulsekretariate - gegeben. Gleichwohl fehlte trotz dieses finanzielle n Rahmens ein technisches Projekt, welches den Ressourceneinsatz steuert und optimiert. Die indivi duellen Ausstattungen der Schulen führten im Ergebnis zu einem IT-technischen Wildwuchs. Die Sta dt Münster erkannte die sich daraus ergebenden Probleme und legte im Jahr 2003 einen Me dienentwicklungsplan auf, der ein Ausstattungs- und BetreuungsProjekt für den pädagog ischen Bereich und die Schulverwaltung vorsieht. Darüber hinaus wurde in einen langwierige n Prozess die bisherige Arbeitsplatzbeschreibung der Schulsekretärinnen den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Daneben wurden die Fortbildungen für Schulsekretärinnen optimiert. Die vorgenannten Optimierungen standen als einzelne Maßnahmen eher isoliert nebeneinander. Mit diesem Projekt soll der gesamte Arbeitsbereich und das Arbeitsumfeld in den Blick genommen werden. Entwicklungsstand in Münster a) Technische Ausstattung • Technische Ausstattung auf einem aktuellen Stand Über den Medienentwicklungsplan sind inzwischen all e städtischen Schulen (ausgenommen Berufskollegs) über den Medienentwicklungsplan der Stadt Münster mit aktueller Hardware ausgestattet. Darüber hinaus haben alle PC in den S chulen einen Zugang zum Internet und die Schulverwaltung einen Zugang zum Intranet der Stadt Münster. Selbstverständlich verfügen auch die Berufskollegs über eine zeitgemäße Hardwareauss tattung. Derzeit gibt es Überlegungen, die Schulverwaltungen der Berufskollegs an den Medienentwicklungsplan anzubinden. • Einheitliche Ausstattungsstandards für Schulsekret ärinnen Grundsätzlich können sich die Schulen aus einem sta ndardisierten Hardwarekatalog völlig frei bedienen, weil eine zentrale Vorgabe der Hardwareau sstattung nicht den individuellen Ansprüchen der Schulen gerecht geworden wäre. Dies galt auch für den gesamten Bereich der Schulverwaltung, also auch für die städtischen Mita rbeiterinnen in den Schulsekretariaten. Dies führte z.B. dazu, dass städtische Arbeitsplätze in den Schulen anders konfiguriert waren als die übrigen städtischen Arbeitsplätze in der Verwaltung . Im Zuge der Reinvestition wird dies jedoch geändert und die Schulsekretärinnen erhalten ihre H ardwareausstattung nach dem festgelegten Standard nach dem Medienentwicklungsplan der Stadt Münster, bzw. nach dem gleichen 8 Standard wie die Arbeitsplätze in der Verwaltung de r Stadt Münster. Somit werden langfristig alle Schulsekretärinnen eine identische Hardwareausstattung haben. • Festgelegte Austauschroutinen Der Medienentwicklungsplan beinhaltet keine einmali ge Ausstattung mit Hardware sondern einen regelmäßigen Austausch, so werden z.B. PC nach 4 ½ Jahren ausgetauscht. Somit verfügen die Schulen immer über aktuelle Hardware. • Software in der Schulverwaltung Auch die Software ist identisch mit den Arbeitsplätzen in der Verwaltung der Stadt Münster. Einzig das Landesprogramm Schild zur Verwaltung der Schüle r/innendaten ist zusätzlich installiert. Die Software in den Schulverwaltungen wird regelmäßig angepasst. • Vernetze Schulverwaltung in der Schule Die PC sind nicht nur mit den Internet bzw. mit dem Intranet der Stadt Münster verbunden, sondern auch untereinander vernetzt, so dass die Mö glichkeit zur zentralen Datenverwaltung besteht. Die Netzstruktur ist dabei bei allen Schulen identisch. b) Betreuung • Betreuung der Schulsekretärinnen Im Amt für Schule und Weiterbildung gibt es für all e Schulsekretärinnen einen festen Ansprechpartner, der den Personaleinsatz koordinier t und für die Schulsekretärinnen eine verlässliche Anlaufstelle für deren Sorgen und Nöte ist. • Arbeitskreis der Schulsekretärinnen Es gibt einen Arbeitskreis der Schulsekretärinnen. Besetzt ist dieser mit dem für Schulsekretärinnen zuständigen Sachbearbeiter und e iner Schulsekretärin je Schulform, die in ihrer Funktion aus nicht vom Amt für Schule und Wei terbildung bestimmt sondern aus dem eigenen Kreis der Schulsekretärinnen gewählt wurde. In diesem Arbeitskreis werden alle Themen behandelt, die alle schulsekretariatsrelevanten The men behandelt. So wurde in diesem Arbeitskreis z.B. auch die Arbeitsplatzbeschreibung der Schulsekretärinnen mit erarbeitet und beschlossen. • Technischer Support Neben der Ausstattung erhalten die Schulen noch ein en technischen Support. Wurde dieser Dienst in den vergangenen Jahren noch von ungeschul ten Lehrern/innen durchgeführt, so übernimmt das jetzt geschultes Fachpersonal des tec hnischen Dienstleisters der Stadt Münster, die citeq. Dazu gehört z.B. auch eine Hotline, wo P robleme der Schulen zeitnah gelöst werden. Spezielle Programme ermöglichen einen Zugriff auf sämtliche PC in der Schulverwaltung. • Inhaltlicher Support für Office und Schild Inhaltlich werden die Schulen bei Fragen zu Office von der citeq und bei Fragen zu dem Programm Schild vom Amt für Schule und Weiterbildun g unterstützt. Beide Ämter haben dazu eine Hotline (s.o.) eingerichtet. • Vordrucke / Onlineverfahren Das Amt für Schule und Weiterbildung hat zentrale D okumentenvorlagen entwickelt, die von allen Schulverwaltungen eingesetzt werden können. Auch das Anmeldeverfahren für Grundschulen und weiterführende Schulen wurde über ein Onlineverfahr en umgestellt. Dies soll mittelfristig auch bei den Berufskollegs über das Programm „Schüler Online“ realisiert werden. 9 c) Fortbildungen • Fortbildungen in Word und Excel Die Schulsekretärinnen können alle auf speziell vor gehaltene Fortbildungen in Word und Excel zugreifen. Darüber hinaus erhalten alle neuen Schul sekretärinnen ein festgelegtes Fortbildungspaket. • Fortbildungen in Schild Obwohl es sich um ein Programm des Landes NRW hande lt, bietet der Schulträger regelmäßig Grundkurse an. Diese Fortbildungen sind allerdings auf städt. Personal beschränkt. • Workshops zu Schild Neben Workshops zu ausgesuchten Themen werden den S chulsekretärinnen auch offene Workshops angeboten. d) Organisation • Qualifizierungsprogramm für künftige Schulsekretär innen Mitarbeiter/innen, die erstmals in einem Schulsekre tariat eingesetzt werden, erhalten grundlegende Kenntnisse zur Arbeit in einem Schulse kretariat, ein Kommunikationstraining zu modernen Umgangsformen und bei Bedarf IT-Schulungen. • Einheitliche Arbeitsplatzbeschreibung Wie schon o.g. haben alle Schulsekretärinnen eine e inheitliche Grundstruktur der Arbeitsplatzbeschreibung. Die verschiedenen Ausrichtungen der Schulen, z.B. OGTS, finden sich in der Arbeitsplatzbeschreibung wieder. Prozessbeschreibung Vorgaben / Ziele In einer gemeinsamen Abstimmung mit dem Arbeitskre is der Sprecherinnen der Schulsekretärinnen und dem Personal- und Organisationsamt wurden folgende Ziele formuliert • Optimierung des Einsatzes Neuer Technologien • Konsequenter Einsatz Neuer Technologien • Einheitliche Standards in den Schulverwaltungen • Projektentwicklung unter Berücksichtigung untersch iedlicher persönlicher Arbeitsstile und individueller Anforderungen der Schulen („nicht standardisierbar“) Arbeitsgrundsätze Folgende Arbeitsgrundsätze wurden zugrunde gelegt: • Die gesamtstädtischen Anforderungen (z.B. Arbeitsp latzwechsel, Einsatz von sog. Springerkräften, Standardisierung) sollten Berücksichtigung finden. • Die individuellen Arbeitsmethoden und Arbeitstile sollten berücksichtigt werden. • Enge Abstimmung mit den Schulsekretärinnen. 10 Projektidee Interviews mit den Schulen Mit folgenden Schulen wurden Interviews vor Ort geführt: • Martinischule • Ludgerusschule Hiltrup • Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup • Michaelschule • Hauptschule Wolbeck • Waldschule Kinderhaus • Realschule Wolbeck • Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium Auf der Grundlage der Arbeitsplatzbeschreibung der Schulsekretärinnen wurde ein Fragebogen entwickelt. Die darin aufgeführten Tätigkeiten wurd en nach der Möglichkeit der Umsetzung per EDV geprüft. Alle Schulsekretärinnen wurden vorab über den Inhalt des Gespräches informiert bzw. vorbereitet, so dass auch die Möglichkeit gegeben w ar, sich von dieser Arbeitsplatzbeschreibung zu lösen um über mögliche Vorschläge der Schulsekretärinnen zu diskutieren. Auswertung der Interviews Sämtliche Interviews waren von Offenheit und Sachli chkeit geprägt. Die vorhandene Fachkompetenz machte die Gesprächsführung sehr einfach. Nach den ersten Gesprächen wurde sehr schnell deutlich, dass eine Vergleichbarkeit der Arbeitsplätze nicht möglich ist, da die Schulverwaltungen eine sehr heterogene Struktur haben. Die Gründe dafür li egen in den unterschiedlichen Arbeitsmethoden, unterschiedlicher Schulform, Lehrerschaft, Größe de r Schule, Elternschaft und Schüler/innen mit unterschiedlichen sozialen Herkünften und Schulen i n sozialen Brennpunkten. Es kristallisierte sich dementsprechend schnell heraus, dass Standardisieru ngen im Schulsekretariatsbereich nicht uneingeschränkt möglich sind. Mit der systematischen und flächendeckenden Ausstat tung der Schulsekretärinnen mit Neuen Technologien wurde im Jahr 1999 angefangen. Die Sc hulsekretariate, die bereits vor diesem Termin über Hardware verfügten, wurden über den sog. Schuletat finanziert. Die Hardware wurde seit diesem Zeitpunkt ausschließlich für Anwendungen in Word be nutzt. Erst mit der Ausstattung über den Medienentwicklungsplan änderte sich dies ein wenig. Jetzt wurde häufiger das städtische Mailprogramm benutzt und erste Vordrucke vor Ort en twickelt. Standardisiert ist grundsätzlich das Anmeldeverfahren der Grundschulen und der weiterfüh renden Schulen, die Abwicklung des sog. Schuletats über eine Excel-Anwendung und die Nutzun g des vom Land NRW zur Verfügung gestellten Schulverwaltungsprogrammes Schild. In di esem Zusammenhang wurde nochmals deutlich, dass zwar die Hardware eingesetzt wird, aber häufig sehr ineffizient. So haben z.B. viele Schulen eigene Vordrucke entwickelt. Hier gibt es sicherlic h gute Ansätze, um weitere Standards in den Schulen zu schaffen. Was könnte verändert werden? Die Idealvorstellung ist, dass sämtliche städtische n Arbeitsplätze in den Schulen gleich sind. Es sind jedoch die äußeren Einflüsse, die diese Idealvorste llung nicht realisierbar machen. Die erste Stufe in diesem Projekt ist bereits durch Ausstattungen, For tbildungen usw. (siehe Entwicklungsstand in Münster) erbracht. Diese Projektidee ist daher nur eine weitere Stufe. 1. Elektronische Infoboards lösen in Schulen die so g. Schwarzen Bretter in Aulen und Lehrerzimmern ab. Bisher werden Informationen noch in Papierform über die Schwarzen Bretter zur Verfügung gestellt. Dies hat zur Folge, dass di e Daten immer händisch dort abgelegt werden müssen. Künftig werden Informationen für Lehrer/inn en im Lehrerzimmer über ein Infoboard elektronisch abgebildet. Ein Infoboard ist nichts anderes als ein Bildschirm, der mit Daten aus dem Schulverwaltungsnetz gespickt wird. Gleiches kann k ünftig für Schüler/innen in Aulen oder Foren geschehen. Über das Verwaltungsnetz der Schule werd en dann die Daten auf den Infoboards abgebildet. Hier als Beispiel seien nur die Vertretungspläne genannt. 11 2. Die Formulare für Schulen werden optimiert. Derz eit werden über das Infomanagement den Schulen verschiedenen Formulare angeboten. Z.Zt. kö nnen diese jedoch noch nicht per PC ausgefüllt werden. Dies soll sich dahingehend änder n, so dass die Schulen künftig die Formulare online ausfüllen können. Da der Aufwand für die Ums tellung der Formulare jedoch relativ groß ist, wird dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen. 3. Den Schulen wird eine Austauschplattform angebot en. Bereits im Intranet gibt es verschiedene Foren, wo man sich zu unterschiedlichen Themenberei chen austauschen kann. Eine Austauschplattform für Schulsekretärinnen gibt es j edoch noch nicht. Hier könnten z.B. selbst entwickelte Tabellen oder Vordrucke eingestellt wer den um diese für andere nutzbar zu machen. Der Schulträger könnte dies Forum dazu nutzen, um e igene Vordrucke oder auch Informationen hier einzustellen. Damit wäre das regelmäßige Aufru fen des Forums für Schulsekretärinnen verpflichtend. 4. Der Group-Wise-Kalender soll intensiver genutzt werden. Terminabstimmungen werden immer noch über den Papierkalender vorgenommen. Der elekt ronische Kalender mit all seinen Möglichkeiten wird kaum genutzt. Der Abstimmungsauf wand für die Schulsekretärinnen ist daher verhältnismäßig groß, da es keine transparente Term inabstimmung gibt und das bisherige Verfahren eigentlich noch über den wöchentlichen Ab gleich der Papierkalender erfolgt. Z.Zt. werden die Dienstanweisungen für den Einsatz Neuer Technologien für nicht städtisches Personal in Schulen angepasst. Die Nutzung des Kalenders sol l dabei eine besondere Berücksichtigung finden. Sollte die Evaluation der Testphase ergeben , dass bezogen auf die Nutzung von Group- Wise noch Fortbildungsbedarf besteht, wird es hierzu ein separates Fortbildungspaket geben. 5. Daten werden künftig zentral abgelegt. Häufig is t es so, dass die Daten auf dem persönlichen Laufwerk der Schulsekretärin abgelegt werden. Damit ist ausgeschlossen, dass weitere Personen über die Daten verfügen können. Über das Verwaltung snetzwerk der Schule könnten aber alle in der Schulverwaltung Tätigen über die Daten verfügen . Auch für Springerkräfte wäre diese Einstellung ideal, da der Großteil der Daten für al le verfügbar ist. Der PC der Schulsekretärin wird künftig so eingestellt, dass grundsätzlich erst das zentrale Laufwerk H zum Abspeichern von Daten angeboten wird. Selbstverständlich kann auch weiterhin im Laufwerk J abgespeichert werden. Dies muss jedoch beim Speichervorgang entsprechend immer wieder eingestellt werden. 6. Die Schulen verwalten ihren sog. Schuletat auton om und per Online-Banking. Gleichwohl müssen die Schulen sich nach den Beschaffungsgrundsätzen d er Stadt Münster richten und einen Verwendungsnachweis führen. Dazu hat das Amt für Sc hule und Weiterbildung den Schulen eine teilautomatisierte Datei auf Excel-Basis zur Verfügung gestellt. Hier wurde jedoch schnell deutlich, dass viele Schulen noch weitere Listen zur Budgetve rwaltung führen. Die Datei wird daher angepasst und verbessert, damit z.B. mit dieser Dat ei mehrere Konten verwaltet werden können oder gar Konten für Fachbereiche angelegt werden können. 7. Die Untersuchung der Schulsekretariate beschränk te sich nicht alleine auf eine Optimierung durch den Einsatz von EDV. Daher soll künftig in jedem Se kretariat ein sog. Aktenplan geführt werden. Eine zentrale Vorgabe eines Aktenplanes wird es z.Zt. nicht geben. Ein Muster wird aber vom Amt für Schule und Weiterbildung als Empfehlung angebot en. Somit ist die Aktenablage für alle in der Schulverwaltung tätigen transparent und nachvollzie hbar. Dies insbesondere mit Blick auf evt. Ausfallzeiten von Schulsekretärinnen, bei Stellennachbesetzungen und für Springerkräfte. 8. Ein Handbuch für Schulsekretärinnen wird entwick elt. In diesem Zusammenhang hatte es bereits im Arbeitskreis der Schulsekretärinnen Vorarbeiten gegeben. Es sollte grundlegende Informationen oder wiederkehrende Termine beinhalte n. Darüber hinaus weitere Informationen sowie Erläuterungen zu notwendigen Arbeitsschritten . Das Handbuch sollte nicht in Papierform erstellt werden. Auch andere Ämter können dort Info rmationen einstellen. Federführend für Inhalt und Pflege ist das Amt für Schule und Weiterbildung. Priorisierung der Maßnahmen und Aktivitäten Maßnahmen können nur realisiert werden, wenn zumind est die gleichen technischen Voraussetzungen vorliegen. Dies ist im Fall der Ber ufskollegs zumindest z.Zt. noch nicht gegeben, denn diese sind nicht über den Medienentwicklungspl an ausgestattet. Derzeit gibt es jedoch Überlegungen, auch Schulverwaltungen der Berufskoll egs nach dem Standard des 12 Medienentwicklungsplanes auszustatten. Die Schulver waltungen der Berufskollegs bleiben daher bei einem Teil der Maßnahmen vorerst außen vor. Es verbleiben jedoch fünf unterschiedliche Schulfor men mit insgesamt 85 verschiedenen Schulen. Hinzu kommt noch, dass in einigen Schulen nicht ein sondern zwei oder gar drei Schulsekretariatsplätze inkl. unterschiedlicher Arb eitsstile vorgehalten werden. Dies unterstreicht nu r die Problematik der Umsetzung des o.g. GrundProjekt es. Daher ist eine Umsetzung nur in kleinen Stufen möglich. Einige Punkte des Projektes stellen im eigentlichen Sinne nur eine Optimierung des Vorhandenen dar. In den folgend beschriebenen Schritten sollte daher das Projekt umgesetzt werden: 1. Die Infoboards gehören eigentlich nicht in eine Priorisierungsliste, da das Amt für Schule und Weiterbildung bereits mit der Umsetzung begonnen hat. 2. Die Nutzung des Group-Wise-Kalenders. 3. Zentrale Datenablage. 4. Aktenplan 5. Haushaltsprogramm 6. Austauschplattform für Schulsekretariate 7. Formularwesen. Dies steht zwar an 7. Stelle, jed och sollte aufgrund des damit verbundenen Arbeitsaufwandes frühzeitig mit ersten Formularen begonnen werden. 8. Handbuch Denkbare Perspektiven Das Idealbild eines Sekretariatsarbeitsplatzes ist mit diesem Projekt sicherlich noch nicht erreicht. Gleichwohl hat das Amt für Schule und Weiterbildung bereits mit dem Vorhandenen relativ viel und die im Projekt bezeichnete erste Stufe erreicht. Mit di esem Projekt soll vorerst nur eine weitere Stufe konkret definiert und umgesetzt werden. Zum jetzige n Zeitpunkt ist es sicherlich noch zu früh, um zu weiteren Stufen oder zu denkbaren Perspektiven konkret zu werden. Erfahrungen aus der Umsetzung der zweiten Stufe werden für weitere Überlegungen benötigt (Evaluation). Ein Projekt wird u.a. darüber definiert, dass es einen Anfang und ein Ende hat. Mit der Umsetzung der zweiten Stufe kann das Projektende definiert werden . Gleichwohl wird das Amt für Schule und Weiterbildung die Weiterentwicklung der Schulsekret ariate als laufenden und lebendigen Prozess weiter betreiben. I.A. gez. Heise
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Kinderhaus
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0204/2009
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 13.03.2009
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37