AN/0635/2025
Verwahrlosung in Köln: Aktueller Sachstand der Maßnahmen rund um die Plätze mit besonderem Handlungsbedarf in der Innenstadt Köln – Übertragbarkeit auf andere Stadteile, z.B. Porz, Kalk, Chorweiler
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
SPD Anfrage nach § 4
4443 Zeichen
An den Vorsitzenden des AVR Herrn Bernd Petelkau Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.05.2025 AN/0635/2025 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 19.05.2025 Verwahrlosung in Köln: Aktueller Sachstand der Maßnahmen rund um die Plätze mit besonderem Handlungsbedarf in der Innenstadt Köln – Übertragbarkeit auf andere Stadteile, z.B. Porz, Kalk, Chorweiler Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des AVR am 19.05.2025 zu setzen. Die bisherigen Maßnahmen im Rahmen des Fachkreises „Plätze mit besonderem Hand- lungsbedarf“ und der dort eingerichteten Arbeitsgruppen – u. a. zu Neumarkt, Zülpicher Platz, Ebertplatz (Vorlagen-Nr. 3944/2024) und Wiener Platz (Vorlagen-Nr. 1356/2024) – zei- gen, dass interdisziplinär arbeitende Strukturen, die Polizei, Ordnungs- und Sozialbehörden sowie lokale Akteure einbinden, einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der öffentlichen Ordnung, der Aufenthaltsqualität und der sozialen Situation leisten können. Besonders her- vorzuheben ist der Fall der AG Zülpicher Platz, die „aufgrund stabiler Entwicklungen und ausbleibender akuter Problemlagen“ erfolgreich abgeschlossen wurde und aktuell ruhend gestellt ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Ansätze bislang fast ausschließlich auf die Innenstadt beschränkt bleiben. Andere Problemlagen – etwa in Porz und Chorweiler oder weiteren Quartieren mit bekannten Belastungslagen – wurden bislang nicht systematisch in vergleich- bare Arbeitsstrukturen einbezogen. Eine stadtweite Strategie gegen Verwahrlosung auf Plät- zen und Straßen mit besonderem Handlungsbedarf ist bisher nicht erkennbar. Hinzu kommt, dass Maßnahmenempfehlungen der Polizei sowie die Beschwerdelage aus der Bevölkerung (Anwohnende, Schulen, Initiativen, Gewerbetreibende usw.) bislang nicht einheitlich und transparent dokumentiert oder öffentlich zugänglich gemacht werden. Gerade - 2 - dies wäre jedoch für eine belastbare Steuerung, Priorisierung und Wirkungskontrolle der Maßnahmen unabdingbar. Zudem erscheint es aus Sicht der SPD-Fraktion erforderlich, dass künftige Sachstandsbe- richte zu solchen Themen – soweit rechtlich möglich – im öffentlichen Teil der Ausschüsse und Bezirksvertretungen behandelt werden, um Transparenz und politische Teilhabe sicher- zustellen. Diese Anfrage zielt daher darauf ab, einen aktualisierten Sachstand der AGs und Unterar- beitsgruppen des Fachkreises für Plätze mit besonderem Handlungsbedarf im öffentlichen Teil des AVR bereitzustellen sowie Informationen zu weiteren potenziellen Brennpunkten, Einschätzungen der Polizei, der Beschwerdelage und zur Übertragbarkeit erfolgreicher Mo- delle auf andere Stadtteile einzuholen. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Wie stellt sich der aktuelle Sachstand zu Maßnahmen und Entwicklungen an Plätzen mit besonderem Handlungsbedarf dar? (Wir bitten um eine Fortführung und Zusam- menfassung der Vorlagen 3944/2024 und 1356/2024 im öffentlichen Teil des AVR.) 2. Welche weiteren Orte im Stadtgebiet werden derzeit als besonders handlungsbedürf- tig eingestuft, nach welchen Kriterien erfolgt diese Bewertung? 3. Welche Kenntnisse von Maßnahmenvorschlägen oder Einschätzungen der Polizei für bestehende oder neu entstehende Hotspots im Kölner Stadtgebiet sind der Stadt be- kannt, und wie fließen diese in die Entwicklung von Maßnahmen ein? 4. Gibt es eine systematische Erfassung, Auswertung und Nutzung von Beschwerden oder Hinweisen aus der Bevölkerung, etwa von Anwohnenden, Schulen oder Initiati- ven – und wenn ja: Können diese Informationen dem AVR zur Verfügung gestellt werden? 5. Wie bewertet die Verwaltung die bisherige Wirksamkeit der Maßnahmen und der Ar- beit der Arbeitsgruppen in Bezug auf die Verbesserung von Aufenthaltsqualität, öf- fentlicher Ordnung und sozialer Lage – und welche Indikatoren oder Rückmeldungen werden dabei berücksichtigt? Mit freundlichen Grüßen gez. Thomas Breustedt SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0635/2025
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 14.05.2025
- Erstellt
- 14.05.2025 09:18