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2018/0119

Kinder- und Jugendzentrum 'Pankratiusstraße'

Magistratsvorlage 16.04.2018

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2018/0119

20224 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
19.04.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I /II/V 
an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Finanzverwaltung  
Schulamt 
Jugendamt 
Amt für Interne Dienste  
Personalabteilung  
Stadtplanungsamt  
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt/ 
Schulamt/ 
Jugendamt 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0119 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:  365010 (51), 211010 (40), 511020 (61)  
 
Kostenstelle:  051-007-1256 (51) 
                     040-016-1000 (40) 
                     061-030-1000 (61) 
Investitionsnummer:   12051-8647 (51) 
                                  16040-1502 (40) 
                                  08061-8012 (61)                                                              
Kostenträger: Verteilung (51)  
                     2110-11   (40) 
                     5110-21   (61)   
    
 
Sachkonto:  6201000 ff. / 0531010 (51)  
                   0890010 (40) 
                   0953010 (61) 
 
Betreff: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße"  
 
Vorlage vom: 16.04.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt in Ergänzung der Magistratsvorlage 2014/0328 der Umsetzung als 
selbständig geführte Kindertagesstätte „Pankratiusstraße“ zu.

- 2 - 
2. Die notwendigen Haushaltsmittel werden unter der Kostenstelle 051-007-1256, Sachkonto 
6201000ff (Personalkosten) im Nachtragshaushalt 2018 etatisiert. Die Verwaltung wird 
beauftragt, umgehend die entsprechenden Arbeitsaufträge zu erteilen.  
 
3. Der Magistrat stimmt der Neuschaffung und - sofern die Einrichtung im Jahr 2018 eröffnet 
wird - der vorzeitigen Bewirtschaftung von 1,00 VZA für die Leitung der Kita 
Pankratiusstraße nach EG S 15 TVöD und 1,00 VZÄ für die stellvertretende Leitung nach 
EG S 13 TVöD zu. Um dem aktuellen Personalbedarf gerecht zu werden, ist die 
Bündelstelle-Nr. 7479 LOGA (EG S 8a, Erzieher/in) auf künftig 10,17 VZÄ festzulegen. 
Hierzu angepasst wird Stelle Nr. 3132 GVPl. von 1,00 VZÄ auf 0,77 VZÄ,  Stelle Nr. 3133 
GVPl. von 1,00 auf 0,70 VZÄ und Stelle Nr. 3134 GVPl. von 1,00 auf 0,50 VZÄ. 
 
4. Der Magistrat stimmt der künftigen Umwandlung von 1,00 VZÄ EG S 17 TVöD in 1,00 VZÄ 
EG S 16 TVöD für die Leitung der Kita Hedwig-Dohm-Haus und von 1,00 VZÄ EG S 16 in 
1,00 VZÄ EG S 15 für die stellvertretende Leitung Kita Hedwig-Dohm-Haus zu. 
 
5. Der Magistrat stimmt dem Mehrbedarf in Höhe von 860.000,00 € inkl. Risikofaktor in 
Höhe von 180.000,00 € zu.  
 
6. Auf Grund fehlender Mittel können zurzeit keine weiteren Bauleistungen ausgeschrieben 
werden, weshalb der Fertigstellungstermin sich verzögert. Das Immobilienmanagement  
wird ermächtigt, direkt nach  Magistratsbeschluss weitere Ausschreibungen zu 
veröffentlichen, um einen weiteren Zeitverzug zu vermeiden.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  16.04.2018 
 
 
Personalbedarf 
 
Der bisher ermittelte Personalbedarf für den Neubau der Kindertagesstätte „Pankratiusstraße“ 
erfolgte auf der Grundlage, dass diese Einrichtung als Außenstelle der Kindertagesstätte 
„Hedwig-Dohm-Haus“ geführt wird. 
Das „Hedwig-Dohm-Haus“ verfügt bereits über 106 Betreuungsplätze. Mit der 
„Pankratiusstraße“ wird ein zusätzliches Platzangebot von weiteren 88 Betreuungsplätzen 
geschaffen, sodass eine Leitungsstelle nach EG S 15 zu schaffen ist. Die stellvertretende Leitung 
ist demnach nach EG S 13 auszuweisen. Zu Beginn der Planung ist von einer geringeren 
Platzzahl ausgegangen worden. Eine Einrichtung mit fast 200 Betreuungsplätzen kann nicht mit 
nur einer Leitung und einer Stellvertretung geführt werden. 
Infolgedessen entfallen die geplanten Höherbewertungen für die Leitungen des Hedwig -Dohm-
Hauses. Die Einrichtung verfügt nach wie vor über ein Platzangebot von 106 Betreuungspl ätzen. 
Somit ist die dort vorhandene Leitungsstelle nach EG S 16 TVöD und die stellvertretende 
Leitungsstelle nach EG S 15 umzuwandeln. 
Die Ausweisung der jeweiligen Leitungsstelle bzw. der stellvertretenden Leitung richtet sich in 
einem ersten Schritt nach der vorgehaltenen Belegungszahl der jeweiligen Einrichtung. Die 
tatsächliche Eingruppierung kann davon abweichen und richtet sich gem. Ziffer XXIV. der Anlage 
1 zum TVöD (Entgeltordnung VKA) nach der jeweils festzustellenden Durchschnitts belegung. Bei 
Veränderungen sind die Stellen dann im nächstmöglichen Stellenplan entsprechend 
auszuweisen.  
Der Personalbedarf in der Kindertagesstätte „Hedwig-Dohm-Haus“ bei einer Belegung von 3 
Kindergartengruppen und 2 Hortgruppen beträgt nach wie vor insgesamt 10,60 VZÄ, incl. 1,00 
VZÄ für die Leitung der Kita. 
Der Personalbedarf in der Kindertagesstätte „Pankratiusstraße“ beträgt sodann bei einer 
Belegung von 2 Krippengruppen und 3 Kindergartengruppen insgesamt 12,17 VZÄ, incl. 1,00 
VZÄ für die Leitung der Kita.  
Die Kosten für die notwendigen personalwirtschaftlichen Maßnahmen belaufen sich auf 
insgesamt ca. 74.240,00 Euro und sind in einem möglichen Nachtragshaushalt 2018 sowie in 
den Folgehaushaltsjahren zu etatisieren. 
 
Baukosten - Mehrbedarf 
 
Mit den Magistratsbeschlüssen Nr.2014/0211 vom 02.06.2014 und  Nr. 2017/0352 vom 
03.09.2014  wurde die Umsetzung der Neubaumaßnahme „ Kinder und Jugendzentrum 
Martinsviertel“ auf dem städt. Grundstück Pankratiusstraße 14-18 beschlossen, wobei  
5.200.000,00 Euro  aus Städtebaufördermittel zur Sanierung des Martinsviertel angesetzt 
wurden und weitere 340.000,00 Euro für  Ausstattung aus dem Kernhaushalt finanziert werden. 
Grundlage für die Bereitstellung der Fördermittel  gem. Zuwendungsbescheid war die 
Kostenberechnung aus 3/2015, die von der WI-Bank auf Plausibilität geprüft wurde. Nach 
baufachlicher Prüfung durch die  WI-Bank wurden per Bescheid zuwendungsfähige Kosten von 
5.083.300,00 Euro ermittelt. In beiden  Kostenermittlungen,  die den o.g. Beschlüssen zugrunde 
lagen, wurde kein  Risikofaktor berücksichtigt.  
…

- 4 - 
 
 
 
Nach Abbruch des Bestands im Oktober 2015 wurde die Baumaßnahme im Mai 2016 begonnen 
und sollte bis zu den Sommerferien 2018 abgeschlossen werden.  
Im Verlauf der Baumaßnahme wurden unvorhersehbare Maßnahmen notwendig. Die daraus 
resultierenden Mehrkosten  wurden versucht durch Einsparungen im Ausführungsstandard auf 
zu fangen, wie z. B. Einbau einfacherer Akustikdecken oder der Ersatz von Fliesen durch 
Kunststoffbeschichtungen etc.  
 
Die noch anstehenden Ausschreibungen für Estrich, Bodenbelags- oder Malerarbeiten etc. 
beinhalteten technisch notwendige Ausführungen, sodass eine Minderung der Qualität oder 
Quantität nicht möglich ist. 
Die Summe der Kosten für zusätzliche Maßnahmen in Höhe von 1.095.000,00 Euro übersteigt 
bei weitem das aufgestellte Einsparpotential in Höhe von 417.000,00 Euro, sodass der 
Differenzbetrag nachfinanziert werden muss. 
 
 
Zusammenfassung der zusätzlichen Maßnahmen 
 
Kgr 200 Herrichten            54.000,00  
Zusätzl.  Abbruchkosten  Bestandsgebäude             54.000,00    
 
Kgr 300 Baukonstruktion                    434.500,00  
     
Rohbau                 312.500,00  
 
Mehrkosten aufgrund Ausschreibungsergebnis    72.000.- 
Sicherung/Ertüchtigung angrenzender Bestand nach Abbruch                               25.000.- 
Erdarbeiten (Mehrmasse Bodenaustausch aufgrund                    45.000.- 
Anforderung Bodengutachter)       
Änderung Kranstandort -Größerer Kranausleger    23.000.- 
Zusätzliche Spundwand und Fundamentierung                     20.000.- 
Mehraufwand Einbau Fettabscheider und Rigole    27.500.- 
Änd. Statik, zusätzl. Arbeiten, Unvorhersehbares     30.000.- 
Baustromanschluss (noch strittig)     19.000.- 
Mehraufwand Verfüllung Innenhof     15.000.- 
Umbau Fahrzeugrampe      13.000.- 
Verstärkung Befestigung Attikaelemente    10.000.- 
Schutz und Sicherungsmaßnahmen für Dämmung und Sichtbeton  13.000.- 
         
   
Dacharbeiten                 27.000,00 
Preisanpassung aufgrund Bauzeitverlängerung                   11.500.- 
Abdichtung Attikabefestigungselemente                          9.500.-       
Ertüchtigung Dach  Bestand (Brandschutz)                                                  8.000.- 
 
Gerüstbauarbeiten, in Kostenber. Bestandteil der Rohbauarbeiten       59.500,00     
Aufzug, Norm-Änderung                1.500,00       
Malerarbeiten , Mehrkosten durch Einsparung Fliesen                     9.000,00    
Bodenbelagsarbeiten, Preissteigerung           25.000,00   
 
 
…

- 5 - 
 
Kgr 400 Technische Anlagen        194.500,00   
 
Sanitär + Heiz./Lüftung, Baupreissteigerung                      19.500,00  
Elektro + IT              175.000,00  
 
Mehraufwand IT,                            4.000.- 
Mehrkosten aufgrund Ausschreibungsergebnis    78.000.-  
Preissteigerung aufgrund Bauzeitverlängerung                                                31.000.-     
Mehrkosten  zusätzlicher gewünschter Leistungen (LED)   52.000.-  
 
Kgr 500 Außenanlagen                           161.000,00  
 
Umschichtung von Leistungen     52.000-  
Südl. Gebäudevorbereich      51.000.-  
Östlicher Gebäudevorbereich, Haupteingang    15.000.-  
Gewichtsoptimierung  Schüttgüter     25.000.-  
Lastverteilende Spielgerätefundamente       6.000.-  
Baustellenlogistik       18.000.- 
            
 
 
Kgr 700 Baunebenkosten                                                                                                 251.000,00 
 
Zusätzliche Architekten und Ingenieurleistungen   140.000.-  
Zusätzliche  Gutachten-u. Beratungskosten      25.000.-  
Allgemeine  Baunebenkosten                              76.000.-   
Sonstige Baunebenkosten                         10.000.-  
 
Summe                    1.095.000,00  
 
Einsparungen            
 
Abzügl. Einsparungen bei Ausschreibungsergebnissen   - 121.000.-   
Abzügl. Einsparmaßnahmen aufgrund  der  entstandenen Mehrkosten -      - 126.000.-   
Einsparung   Mobiliar                                                           - 170.000.- 
Zur Rundung                                                                                              +    2.000.-    
                                                                                                                                                          - 415.000,00 
      
 
Mehrkosten abzügl. Einsparungen                                                     680.000,00 
 
  
 
 
 
 
…

- 6 - 
 
 
Erläuterung  der zusätzlichen Maßnahmen 
 
Kgr 200 Herrichten 
 
Bei den Abbrucharbeiten waren aufwendige Abfangmaßnahmen am benachbarten 
Bestandsgebäude notwendig, ebenso Sicherungsarbeiten an den Dachanschlussflächen.  
Die Schadstoffentsorgung von KMF und Asbest war umfangreicher als im Vorfeld erwartet.  
 
Kgr 300 Baukonstruktion 
 
Entsprechend den vorgesehenen Schnittstellen Neubau/Bestand waren in der Kostenberechnung 
vom März 2015 und in der Leistungsbeschreibung keine Maßnahmen zur Sicherung und 
Abdichtung des Bestandes vorgesehen, die teilweise auch erst nach Abbruch der 
Bestandsgebäude ersichtlich wurden. Diese Leistungen sowie ergänzende Leistungen im Bereich 
des Abbruchs in Höhe von ca. +25 T€ wurden zusätzlich durch den Auftragnehmer Rohbau 
ausgeführt. Zudem musste das Schrägdach des Bestandsnachbarn brandschutz--technisch 
ertüchtigt  werden. rd. +10 T€ 
 
Es ist festzustellen, dass die oben aufgeführten Mehrkosten auf zum Zeitpunkt der 
Kostenberechnung bzw. der Ausschreibung nicht bekannte Leistungen im Zusammenhang der 
Erdarbeiten zurückzuführen sind. Da zum Zeitpunkt der Kostenberechnung (März 2015) das 
Bodengutachten (August 2015) noch nicht vorlag, mussten hierzu vorerst Annahmen getroffen 
werden.  Auf Grundlage des Bodengutachtens musste das Gründungskonzept geändert werden - 
mit erheblichen Massenverschiebungen und Mehrkosten gegenüber der Entwurfspla nung. Im 
Zuge der Ausführung wurde zudem festgestellt, dass deutlich mehr Bodenaustausch erforderlich 
wurde als zunächst gutachterlich angenommen - dies verursachte Mehrkosten von rd. +45 T€. 
Darüber hinaus sind im Kostenanschlag rd. +20 T€ Mehrkosten für aufwendigere 
Verbaumaßnahmen  zum Aufstellen des Baukrans enthalten. 
Die weiteren Kosten betreffen insbesondere Maßnahmen im Bereich des Innenhofs aufgrund von 
Auflagen der Baugenehmigung zum Einbau der Rigole bzw. weitergehenden Anforderungen  des 
Bodengutachters, sowie nicht vorhersehbare Verbaumaßnahmen zum Einbau des 
Fettabscheiders, die im Zuge des allgemein immensen Bodenaustauschs notwendig wurden. 
Insgesamt führt dies zu zusätzlichen Leistungen in Höhe von +42,5 T€. Des Weiteren gibt es 
Nachträge in Höhe von +42 T€ aufgrund des geänderten Kranstandorts und der Baustrom -
bereitstellung.  
 
Aufgrund der vom Prüfingenieur geforderten zusätzlichen Befestigungslaschen der 
Fassadenelemente wurden Mehraufwendungen im Zuge der Dacharbeiten zum Anarbeiten der 
Dampfsperre, Wärmedämmung und Abdichtungsbahn in Höhe von rd. +10 T€ erforderlich. 
 
Durch Änderungen im Bauablauf musste die bereits angebrachte Mineralwolledämmung vor 
Witterung geschützt  sowie oberflächenfertige Sichtbetonteile gesichert werden, rd. +13 T€. 
  
 
…

- 7 - 
 
 
Die Einsparmaßnahmen bei den Fliesenarbeiten ergeben bei den Malerarbeiten durch die  
nicht berücksichtigten Ersatzmaßnahmen (Anstrich statt Fliesen) Mehrkosten von rd. +9 T€  
Aufgrund raumakustischer Berechnungen müssen zusätzliche Absorberflächen in den Fluren 
angebracht werden, welche mit rd. +20T€ veranschlagt werden. 
 
Kgr 400 Technische Anlagen 
Aufgrund der Baubeginnverzögerungen und Bauzeitverlängerung stiegen Personal- und 
insbesondere die Materialkosten. Dadurch ergaben sich Kostensteigerungen in den technischen 
Ausbaugewerken von insgesamt +46T€. 
Die Verlegung der Blitzschutzableitungen hinter der Sichtbetonfassade erfordert zusätzliche 
Maßnahmen in Höhe von + 12 T€. 
Um die späteren Betriebskosten für elektrische Beleuchtung zu senken wurde entschieden, dass 
gesamte Gebäude mit LED-Beleuchtung auszustatten. (+42 T€ / Anlage 
Wirtschaftlichkeitsberechnung) 
 
Kgr 500 Außenanlagen 
Die Bestandteile der Freiraumplanung wie Oberflächenentwässerung, Fassadenrinnen, etc. 
waren zum Zeitpunkt der Kostenschätzung noch im Gewerk Haustechnik enthalten und wurden 
später den Außenanlagen zugeschlagen. 
Darüber hinaus bezog sich die Kostenschätzung im Wesentlichen auf den Innenhof im 1. OG. Im 
Fortlauf des Projektes kamen weitere kostenrelevante Zusatzleistungen hinzu: 
Südlicher Gebäudevorbereich 
Aufgrund der Anschlusshöhen des Gebäudes an den südlich angrenzenden Platz muss der 
Gebäudevorbereich in diesem Teil höhentechnisch angepasst werden. Hier sind bis zu 70  cm 
Höhendifferenz zu vermitteln. 
Die erforderlichen Maßnahmen umfassen den Einbau von Sitzmauern, Treppen- und 
Rampenanlage für einen barrierefreien Gebäudezugang, Pflasterflächen und Entwässerung sowie 
Pflasteranpassungen im Bestand(Kosten +52 T€) 
Östlicher Gebäudevorbereich/ Haupteingang 
Im östlichen Vorbereich haben sich die Bearbeitungsflächen und Maßnahmen im 
Planungsprozess erweitert. Während ursprünglich die 3 Bestandsbäume in die Vorfläche 
einbezogen und angearbeitet werden sollten, konnten die Bäume u.a. aufgrund des 
Baustellenuntergrundes nicht gehalten werden und die Fläche musste nach Fällung der Bäume 
komplett bearbeitet werden (Bäume inkl. Ausbildung Kosten +15 T€). 
 
 
 
 
 
 
…

- 8 - 
 
 
Einsatz gewichtsoptimierter Schüttgüter im Innenhof 
In Folge der statischen Berechnung mussten Unterbaumaterialien gewichtsoptimiert werden. 
Schüttgüter mit Einbaustärken bis 1,10 m führen zu Kostenmehrungen von ca. + 25 T€. 
Spielgeräte-Gründung 
Die Gründung der Spielgeräte musste ebenfalls auf die Statik der Garagendecke abgestimmt 
werden (Lastenverteilung)  Die Abweichung von einer Standardgründung führte zu Mehrkosten 
von ca. +6 T€. 
 
Baustellenlogistik 
Die Bauabwicklung und Herstellung des Innenhofes auf Niveau des 1.OG mit kompletter 
Umbauung stellt in diesem Projekt für den Gala-Bau eine besondere Herausforderung dar und 
wird sich entsprechend in den Kosten niederschlagen. 
Nach verschiedenen Modellbetrachtungen, läuft es nun darauf hinaus, dass das Gebäude 
weitestgehend fertiggestellt wird und die Materialien  per Kran eingehoben werden müssen  
(Kosten ca. +18 T€). 
 
 
Kgr 700 Baunebenkosten 
Aufgrund zusätzlicher Planungsleistungen bei den beschriebenen Maßnahmen in der  
KGr 500 entstehen zusätzliche Planungsleistungen +30T€. 
Die Umstellung auf LED-Beleuchtung sowie die Verlegung aller elektrischen Leitungen unter 
Sichtbeton erforderten eine aufwendige Leerrohrplanung (+60 T€). 
Küchen- und Einrichtungsplanung sind nicht Teil der Architektenleistung und mussten separat  
beauftragt werden. 
 
Zusätzliche Leistungen im Bereich Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Tragwerks-
planung, Vermessung und Brandschutzplanung ergeben +25 T€. 
Unerwartet hohe Energiekosten ergaben sich beim Baubetrieb, nicht zuletzt auch aufgrund der 
Bauzeitverlängerung sowie zusätzliche Genehmigungsgebühren +67 T€. 
Weitere +10 T€ kostet der Einsatz eines Sicherheitsdienstes, um die Baustelle in den 
Nachtstunden gegen Diebstahl zu sichern, da das Gebäude zu Beginn der TGA-Arbeiten noch 
nicht abgeschlossen war. 
 
 
 
 
 
 
…

- 9 - 
 
 
Baukosten , Finanzierung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Restmittel aus Fördermitteln „Sanierung Martinsviertel“   300.000.- 
 
 
 
 
 
 
Zuzügl.  Risikofaktor  10 % auf noch nicht beauftragte Leistungen     
180.000.- 
Zuzügl. Risikofaktor 10 % auf noch nicht beauftragte Leistungen    
180.000,- 
Zu finanzieren                                                                                                                                    
860.000,- 
 
Zur Finanzierung   stehen  300.000.- € auf der Kostenstelle 
 
 
Auf der Kostenstelle 061-030-1000  
„Sanierung Martinsviertel“ stehen zur Verfügung                   - 300.000,00 €  
Zwischensumme              560.000,00 € 
 
Finanzierung aus dem Kernhaushalt  
zu 75 % aus dem Jugendamt zugeteilten Mitteln (Haushaltsreste)              - 420.000,00 € 
zu 25 % aus dem Schulamt zugeteilten  Mitteln und IDA    - 140.000,00 € 
 
 
 
… 
 
KGR Bezeichnung Kostengruppe   
Kostenberechnung  v. 
09.2015  
Aktueller 
Kostenstand 
   
beschlossen 5.200.000.- 
   
Gefördert     5.083.300,- 
 KGR 100 Grundstück 
 
0,00 € 0,00 € 
KGR 200 Herrichten und Erschließen 
 
114.827,18 € 170.154,79 € 
     KGR 300 Baukonstruktion 
 
3.235.986,13 € 3.497.927,98 € 
KGR 400 Technische Anlagen 
 
855.978,22 € 1.050.306,29 € 
KGR 500 Außenanlagen 
 
157.961,40 € 319.000,00 € 
 
Summe KGR 300/400/500 
 
4.249.925,75 € 4.867.234,27 € 
     KGR 600 Summe KGR 600 
 
89.247,07 € 15.000,00 € 
 
Summe KGR 300-600 
 
4.339.172,82 € 4.882.234,27 € 
     KGR 700 Baunebenkosten 300-500 
 
746.000,00 € 997.000,00 € 
 
Summe brutto ohne KGR 200 
gem. 
KoBe 5.085.172,82 € 5.879.234,27 € 
 
zur Rundung 
 
 610,94 € 
      
   Gesamtkosten brutto KGR 200-700   5.200.000,00 € 6.050.000,00 € 
     
     KGR 600 Ausstattung Kita 
 
230.000,00 € 115.000,00 € 
KGR 600 Ausstattung Jugendzentrum 
 
55.000,00 € 27.500,00 € 
KGR 600 Ausstattung Schülerbetreuung   55.000,00 € 27.500,00 € 
     
 
Ausstattung brutto  
 
340.000,00 € 170.000,00 € 
       Schätzung/Berechnung/Anschlag   5.540.000,00 € 6.220.000,00 € 
       zur Verfügung   5.540.000,00 € 5.540.000,00 € 
       Mehrbedarf   0,00 € 680.000,00 € 
 
Zuzüg. Risikofaktor 10 % auf noch 
nicht beauftragte Leistungen   180.000,00 € 
 Zu finanzieren:   860.000,00 €

- 10 - 
 
          
 
Darmstadt, den 16.04.2018 
65-11-01 
 
 
 
 
 
 
Der Dezernent I    Der Dezernent II   
 
 
 
Jochen Partsch    Rafael Reißer               
Oberbürgermeister    Bürgermeister    
 
 
 
 
 
 
Der Dezernent IV    Die Dezernentin V 
 
 
 
 
André Schellenberg    Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer    Stadträtin

anlage 5

215 Zeichen

Punkt 6: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße" 
 (V-Nr. 2018/0119) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
  
Gegenstimmen: UWIGA  
Stimmenthaltung: SPD und AfD

anlage 3

229 Zeichen

Punkt 3: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße" 
 (V-Nr. 2018/0119) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Gegenstimme: Fraktion UWIGA 
Enthaltungen: Fraktionen SPD und AfD

anlage 1

20354 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
19.04.2018 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I /II/V 
an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Finanzverwaltung 
Schulamt 
Jugendamt 
Amt für Interne Dienste 
Personalabteilung 
Stadtplanungsamt 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt/ 
Schulamt/ 
Jugendamt 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 10 10.2 65 
II 40 III 61 
IV 20 V 51 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0119 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
159 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:  365010 (51), 211010 (40), 511020 (61)  
 
Kostenstelle: 051-007-1256 (51) 
                     040-016-1000 (40) 
                     061-030-1000 (61) 
Investitionsnummer:  12051-8647 (51) 
                                  16040-1502 (40) 
                                  08061-8012 (61)                                                              
Kostenträger:Verteilung (51) 
                     2110-11   (40) 
                     5110-21   (61)   
    
 
Sachkonto:  6201000 ff. / 0531010 (51)  
                   0890010 (40) 
                   0953010 (61) 
 
Betreff: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße"  
 
Vorlage vom: 16.04.2018

- 3 - 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der Magistrat stimmt in Ergänzung der Magistratsvorlage 2014/0328 der Umsetzung als 
selbständig geführte Kindertagesstätte „Pankratiusstraße“ zu. 
 
2. Die notwendigen Haushaltsmittel werden unter der Kostenstelle 051-007-1256, Sachkonto 
6201000ff (Personalkosten) im Nachtragshaushalt 2018 etatisiert. Die Verwaltung wird 
beauftragt, umgehend die entsprechenden Arbeitsaufträge zu erteilen.  
 
3. Der Magistrat stimmt der Neuschaffung und - sofern die Einrichtung im Jahr 2018 eröffnet 
wird - der vorzeitigen Bewirtschaftung von 1,00 VZA für die Leitung der Kita 
Pankratiusstraße nach EG S 15 TVöD und 1,00 VZÄ für die stellvertretende Leitung nach 
EG S 13 TVöD zu. Um dem aktuellen Personalbedarf gerecht zu werden, ist die 
Bündelstelle-Nr. 7479 LOGA (EG S 8a, Erzieher/in) auf künftig 10,17 VZÄ festzulegen. 
Hierzu angepasst wird Stelle Nr. 3132 GVPl. von 1,00 VZÄ auf 0,77 VZÄ,  Stelle Nr. 3133 
GVPl. von 1,00 auf 0,70 VZÄ und Stelle Nr. 3134 GVPl. von 1,00 auf 0,50 VZÄ. 
 
4. Der Magistrat stimmt der künftigen Umwandlung von 1,00 VZÄ EG S 17 TVöD in 1,00 VZÄ 
EG S 16 TVöD für die Leitung der Kita Hedwig-Dohm-Haus und von 1,00 VZÄ EG S 16 in 
1,00 VZÄ EG S 15 für die stellvertretende Leitung Kita Hedwig-Dohm-Haus zu. 
 
5. Der Magistrat stimmt dem Mehrbedarf in Höhe von 860.000,00 € inkl. Risikofaktor in 
Höhe von 180.000,00 € zu.  
 
6. Auf Grund fehlender Mittel können zurzeit keine weiteren Bauleistungen ausgeschrieben 
werden, weshalb der Fertigstellungstermin sich verzögert. Das Immobilienmanagement  
wird ermächtigt, direkt nach  Magistratsbeschluss weitere Ausschreibungen zu 
veröffentlichen, um einen weiteren Zeitverzug zu vermeiden.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 25.04.2018 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.04.2018  
 
 
Personalbedarf 
 
Der bisher ermittelte Personalbedarf für den Neubau der Kindertagesstätte „Pankratiusstraße“ 
erfolgte auf der Grundlage, dass diese Einrichtung als Außenstelle der Kindertagesstätte 
„Hedwig-Dohm-Haus“ geführt wird. 
Das „Hedwig-Dohm-Haus“ verfügt bereits über 106 Betreuungsplätze. Mit der 
„Pankratiusstraße“ wird ein zusätzliches Platzangebot von weiteren 88 Betreuungsplätzen 
geschaffen, sodass eine Leitungsstelle nach EG S 15 zu schaffen ist. Die stellvertretende 
Leitung ist demnach nach EG S 13 auszuweisen. Zu Beginn der Planung ist von einer 
geringeren Platzzahl ausgegangen worden. Eine Einrichtung mit fast 200 Betreuungsplätzen 
kann nicht mit nur einer Leitung und einer Stellvertretung geführt werden. 
Infolgedessen entfallen die geplanten Höherbewertungen für die Leitungen des Hedwig-Dohm-
Hauses. Die Einrichtung verfügt nach wie vor über ein Platzangebot von 106 
Betreuungsplätzen. Somit ist die dort vorhandene Leitungsstelle nach EG S 16 TVöD und die 
stellvertretende Leitungsstelle nach EG S 15 umzuwandeln. 
Die Ausweisung der jeweiligen Leitungsstelle bzw. der stellvertretenden Leitung richtet sich in 
einem ersten Schritt nach der vorgehaltenen Belegungszahl der jeweiligen Einrichtung. Die 
tatsächliche Eingruppierung kann davon abweichen und richtet sich gem. Ziffer XXIV. der 
Anlage 1 zum TVöD (Entgeltordnung VKA) nach der jeweils festzustellenden 
Durchschnittsbelegung. Bei Veränderungen sind die Stellen dann im nächstmöglichen 
Stellenplan entsprechend auszuweisen.  
Der Personalbedarf in der Kindertagesstätte „Hedwig-Dohm-Haus“ bei einer Belegung von 3 
Kindergartengruppen und 2 Hortgruppen beträgt nach wie vor insgesamt 10,60 VZÄ, incl. 1,00 
VZÄ für die Leitung der Kita. 
Der Personalbedarf in der Kindertagesstätte „Pankratiusstraße“ beträgt sodann bei einer 
Belegung von 2 Krippengruppen und 3 Kindergartengruppen insgesamt 12,17 VZÄ, incl. 1,00 
VZÄ für die Leitung der Kita.  
Die Kosten für die notwendigen personalwirtschaftlichen Maßnahmen belaufen sich auf 
insgesamt ca. 74.240,00 Euro und sind in einem möglichen Nachtragshaushalt 2018 sowie in 
den Folgehaushaltsjahren zu etatisieren. 
 
Baukosten - Mehrbedarf 
 
Mit den Magistratsbeschlüssen Nr.2014/0211 vom 02.06.2014 und  Nr. 2017/0352 vom 
03.09.2014  wurde die Umsetzung der Neubaumaßnahme „ Kinder und Jugendzentrum 
Martinsviertel“ auf dem städt. Grundstück Pankratiusstraße 14-18 beschlossen, wobei  
5.200.000,00 Euro  aus Städtebaufördermittel zur Sanierung des Martinsviertel angesetzt 
wurden und weitere 340.000,00 Euro für  Ausstattung aus dem Kernhaushalt finanziert 
werden. Grundlage für die Bereitstellung der Fördermittel  gem. Zuwendungsbescheid war die 
Kostenberechnung aus 3/2015, die von der WI-Bank auf Plausibilität geprüft wurde. Nach 
baufachlicher Prüfung durch die  WI-Bank wurden per Bescheid zuwendungsfähige Kosten von 
5.083.300,00 Euro ermittelt. In beiden  Kostenermittlungen,  die den o.g. Beschlüssen 
zugrunde lagen, wurde kein  Risikofaktor berücksichtigt.

- 5 - 
… 
 
 
 
Nach Abbruch des Bestands im Oktober 2015 wurde die Baumaßnahme im Mai 2016 
begonnen und sollte bis zu den Sommerferien 2018 abgeschlossen werden.  
Im Verlauf der Baumaßnahme wurden unvorhersehbare Maßnahmen notwendig. Die daraus 
resultierenden Mehrkosten  wurden versucht durch Einsparungen im Ausführungsstandard auf 
zu fangen, wie z. B. Einbau einfacherer Akustikdecken oder der Ersatz von Fliesen durch 
Kunststoffbeschichtungen etc.  
 
Die noch anstehenden Ausschreibungen für Estrich, Bodenbelags- oder Malerarbeiten etc. 
beinhalteten technisch notwendige Ausführungen, sodass eine Minderung der Qualität oder 
Quantität nicht möglich ist. 
Die Summe der Kosten für zusätzliche Maßnahmen in Höhe von 1.095.000,00 Euro übersteigt 
bei weitem das aufgestellte Einsparpotential in Höhe von 417.000,00 Euro, sodass der 
Differenzbetrag nachfinanziert werden muss. 
 
 
Zusammenfassung der zusätzlichen Maßnahmen 
 
Kgr 200 Herrichten            54.000,00  
Zusätzl.  Abbruchkosten  Bestandsgebäude             54.000,00    
 
Kgr 300 Baukonstruktion                    434.500,00  
     
Rohbau                 312.500,00  
 
Mehrkosten aufgrund Ausschre ibungsergebnis    72.000.- 
Sicherung/Ertüchtigung angrenzender Bestand nach Abbruch                               25.000. - 
Erdarbeiten (Mehrmasse Bodenaustausch aufgrund                    45.000.- 
Anforderung Bodengutachter)       
Änderung Kranstandort -Größerer Kranausleger     23.000.- 
Zusätzliche Spundwand und Fundamentierung                      20.000.- 
Mehraufwand Einbau Fettabscheider und Rigole     27.500.- 
Änd. Statik, zusätzl. Arbeiten, Unvorhersehbares     30.000.- 
Baustromanschluss (noch strittig)     19.000.- 
Mehraufwand Verfüllung Innenhof      15.000.- 
Umbau Fahrzeugrampe      13.000.- 
Verstärkung Befestigung Attikaelemente     10.000.- 
Schutz und Sicherungsmaßnahmen für Dämmung und Sichtbeton  13.000.- 
         
   
Dacharbeiten                 27.000,00 
Preisanpassung aufgrund Bauzeitverlängerung                    11.500.- 
Abdichtung Attikabefestigungselemente                           9.500.-       
Ertüchtigung Dach  Bestand (Brandschutz)                                                  8.000.- 
 
Gerüstbauarbeiten, in Kostenber. Bestandteil der Rohbauarbeiten       59.500,00     
Aufzug, Norm-Änderung                1.500,00       
Malerarbeiten , Mehrkosten durch Einsparung Fliesen                     9.000,00    
Bodenbelagsarbeiten, Preissteigerung           25.000,00   
 
 
…

- 6 - 
 
 
 
Kgr 400 Technische Anlagen        194.500,00
   
 
Sanitär + Heiz./Lüftung, Baupreissteigerung                      19.500,00  
Elektro + IT              175.000,00  
 
Mehraufwand IT,                            4.000.- 
Mehrkosten aufgrund Ausschreibungsergebnis     78.000.-  
Preissteigerung aufgrund Bauzeitverlängerung                                                 31.000.-     
Mehrkosten  zusätzlicher gewünschter Leistungen (LED)    52.000.-  
 
Kgr 500 Außenanlagen                           161.000,00  
 
Umschichtung von Leistungen     52.000-  
Südl. Gebäudevorbereich      51.000.-  
Östlicher Gebäudevorbereich, Haupteingang     15.000.-  
Gewichtsoptimierung  Schüttgüter     25.000.-  
Lastverteilende Spielgerätefundamente        6.000.-  
Baustellenlogistik       18.000.- 
            
 
 
Kgr 700 Baunebenkosten                                                                                                 251.000,00 
 
Zusätzliche Architekten und Ingenieurleistungen    140.000.-  
Zusätzliche  Gutachten-u. Beratungskosten      25.000.-  
Allgemeine  Baunebenkosten                              76.000.-   
Sonstige Baunebenkosten                         10.000.-  
 
Summe                    1.095.000,00  
 
Einsparungen            
 
Abzügl. Einsparungen bei Ausschreibungsergebnissen    - 121.000.-   
Abzügl. Einsparmaßnahmen aufgrund  der  entstandenen Mehrkosten  -      - 126.000.-   
Einsparung   Mobiliar                                                           - 170.000.- 
Zur Rundung                                                                                              +    2.000.-    
                                                                                                                                                          - 415.000,00 
      
 
Mehrkosten abzügl. Einsparungen                                                     680.000,00 
 
  
 
 
 
 
…

- 7 - 
 
 
 
 
 
 
Erläuterung  der zusätzlichen Maßnahmen 
 
Kgr 200 Herrichten 
 
Bei den Abbrucharbeiten waren aufwendige Abfangmaßnahmen am benachbarten 
Bestandsgebäude notwendig, ebenso Sicherungsarbeiten an den Dachanschlussflächen. 
Die Schadstoffentsorgung von KMF und Asbest war umfangreicher als im Vorfeld erwartet. 
 
Kgr 300 Baukonstruktion 
 
Entsprechend den vorgesehenen Schnittstellen Neubau/Bestand waren in der 
Kostenberechnung vom März 2015 und in der Leistungsbeschreibung keine Maßnahmen zur 
Sicherung und Abdichtung des Bestandes vorgesehen, die teilweise auch erst nach Abbruch 
der Bestandsgebäude ersichtlich wurden. Diese Leistungen sowie ergänzende Leistungen im 
Bereich des Abbruchs in Höhe von ca. +25 T€ wurden zusätzlich durch den Auftragnehmer 
Rohbau ausgeführt. Zudem musste das Schrägdach des Bestandsnachbarn brandschutz--
technisch ertüchtigt  werden. rd. +10 T€ 
 
Es ist festzustellen, dass die oben aufgeführten Mehrkosten auf zum Zeitpunkt der 
Kostenberechnung bzw. der Ausschreibung nicht bekannte Leistungen im Zusammenhang der 
Erdarbeiten zurückzuführen sind. Da zum Zeitpunkt der Kostenberechnung (März 2015) das 
Bodengutachten (August 2015) noch nicht vorlag, mussten hierzu vorerst Annahmen getroffen 
werden.  Auf Grundlage des Bodengutachtens musste das Gründungskonzept geändert werden 
- mit erheblichen Massenverschiebungen und Mehrkosten gegenüber der Entwurfsplanung. Im 
Zuge der Ausführung wurde zudem festgestellt, dass deutlich mehr Bodenaustausch 
erforderlich wurde als zunächst gutachterlich angenommen - dies verursachte Mehrkosten von 
rd. +45 T€. Darüber hinaus sind im Kostenanschlag rd. +20 T€ Mehrkosten für aufwendigere 
Verbaumaßnahmen  zum Aufstellen des Baukrans enthalten. 
Die weiteren Kosten betreffen insbesondere Maßnahmen im Bereich des Innenhofs aufgrund 
von Auflagen der Baugenehmigung zum Einbau der Rigole bzw. weitergehenden Anforderungen  
des Bodengutachters, sowie nicht vorhersehbare Verbaumaßnahmen zum Einbau des 
Fettabscheiders, die im Zuge des allgemein immensen Bodenaustauschs notwendig wurden. 
Insgesamt führt dies zu zusätzlichen Leistungen in Höhe von +42,5 T€. Des Weiteren gibt es 
Nachträge in Höhe von +42 T€ aufgrund des geänderten Kranstandorts und der Baustrom-
bereitstellung.  
 
Aufgrund der vom Prüfingenieur geforderten zusätzlichen Befestigungslaschen der 
Fassadenelemente wurden Mehraufwendungen im Zuge der Dacharbeiten zum Anarbeiten der 
Dampfsperre, Wärmedämmung und Abdichtungsbahn in Höhe von rd. +10 T€ erforderlich. 
 
Durch Änderungen im Bauablauf musste die bereits angebrachte Mineralwolledämmung vor 
Witterung geschützt  sowie oberflächenfertige Sichtbetonteile gesichert werden, rd. +13 T€.

- 8 - 
 
… 
 
 
 
 
 
Die Einsparmaßnahmen bei den Fliesenarbeiten ergeben bei den Malerarbeiten durch die  
nicht berücksichtigten Ersatzmaßnahmen (Anstrich statt Fliesen) Mehrkosten von rd. +9 T€ 
Aufgrund raumakustischer Berechnungen müssen zusätzliche Absorberflächen in den Fluren 
angebracht werden, welche mit rd. +20T€ veranschlagt werden. 
 
Kgr 400 Technische Anlagen 
Aufgrund der Baubeginnverzögerungen und Bauzeitverlängerung stiegen Personal- und 
insbesondere die Materialkosten. Dadurch ergaben sich Kostensteigerungen in den technischen 
Ausbaugewerken von insgesamt +46T€. 
Die Verlegung der Blitzschutzableitungen hinter der Sichtbetonfassade erfordert zusätzliche 
Maßnahmen in Höhe von + 12 T€. 
Um die späteren Betriebskosten für elektrische Beleuchtung zu senken wurde entschieden, 
dass gesamte Gebäude mit LED-Beleuchtung auszustatten. (+42 T€ / Anlage 
Wirtschaftlichkeitsberechnung) 
 
Kgr 500 Außenanlagen 
Die Bestandteile der Freiraumplanung wie Oberflächenentwässerung, Fassadenrinnen, etc. 
waren zum Zeitpunkt der Kostenschätzung noch im Gewerk Haustechnik enthalten und wurden 
später den Außenanlagen zugeschlagen. 
Darüber hinaus bezog sich die Kostenschätzung im Wesentlichen auf den Innenhof im 1. OG. 
Im Fortlauf des Projektes kamen weitere kostenrelevante Zusatzleistungen hinzu: 
Südlicher Gebäudevorbereich 
Aufgrund der Anschlusshöhen des Gebäudes an den südlich angrenzenden Platz muss der 
Gebäudevorbereich in diesem Teil höhentechnisch angepasst werden. Hier sind bis zu 70 cm 
Höhendifferenz zu vermitteln. 
Die erforderlichen Maßnahmen umfassen den Einbau von Sitzmauern, Treppen- und 
Rampenanlage für einen barrierefreien Gebäudezugang, Pflasterflächen und Entwässerung 
sowie Pflasteranpassungen im Bestand(Kosten +52 T€) 
Östlicher Gebäudevorbereich/ Haupteingang 
Im östlichen Vorbereich haben sich die Bearbeitungsflächen und Maßnahmen im 
Planungsprozess erweitert. Während ursprünglich die 3 Bestandsbäume in die Vorfläche 
einbezogen und angearbeitet werden sollten, konnten die Bäume u.a. aufgrund des 
Baustellenuntergrundes nicht gehalten werden und die Fläche musste nach Fällung der Bäume 
komplett bearbeitet werden (Bäume inkl. Ausbildung Kosten +15 T€). 
 
 
 
 
 
 
…

- 9 - 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einsatz gewichtsoptimierter Schüttgüter im Innenhof 
In Folge der statischen Berechnung mussten Unterbaumaterialien gewichtsoptimiert werden. 
Schüttgüter mit Einbaustärken bis 1,10 m führen zu Kostenmehrungen von ca. + 25 T€. 
Spielgeräte-Gründung 
Die Gründung der Spielgeräte musste ebenfalls auf die Statik der Garagendecke abgestimmt 
werden (Lastenverteilung)  Die Abweichung von einer Standardgründung führte zu Mehrkosten 
von ca. +6 T€. 
 
Baustellenlogistik 
Die Bauabwicklung und Herstellung des Innenhofes auf Niveau des 1.OG mit kompletter 
Umbauung stellt in diesem Projekt für den Gala-Bau eine besondere Herausforderung dar und 
wird sich entsprechend in den Kosten niederschlagen. 
Nach verschiedenen Modellbetrachtungen, läuft es nun darauf hinaus, dass das Gebäude 
weitestgehend fertiggestellt wird und die Materialien  per Kran eingehoben werden müssen 
(Kosten ca. +18 T€). 
 
 
Kgr 700 Baunebenkosten 
Aufgrund zusätzlicher Planungsleistungen bei den beschriebenen Maßnahmen in der 
KGr 500 entstehen zusätzliche Planungsleistungen +30T€. 
Die Umstellung auf LED-Beleuchtung sowie die Verlegung aller elektrischen Leitungen unter 
Sichtbeton erforderten eine aufwendige Leerrohrplanung (+60 T€). 
Küchen- und Einrichtungsplanung sind nicht Teil der Architektenleistung und mussten separat  
beauftragt werden. 
 
Zusätzliche Leistungen im Bereich Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Tragwerks-
planung, Vermessung und Brandschutzplanung ergeben +25 T€. 
Unerwartet hohe Energiekosten ergaben sich beim Baubetrieb, nicht zuletzt auch aufgrund der 
Bauzeitverlängerung sowie zusätzliche Genehmigungsgebühren +67 T€. 
Weitere +10 T€ kostet der Einsatz eines Sicherheitsdienstes, um die Baustelle in den 
Nachtstunden gegen Diebstahl zu sichern, da das Gebäude zu Beginn der TGA-Arbeiten noch 
nicht abgeschlossen war. 
 
 
 
 
 
 
…

- 10 - 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Baukosten , Finanzierung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Restmittel aus Fördermitteln „Sanierung Martinsviertel“   300.000.- 
 
 
 
 
 
 
Zuzügl.  Risikofaktor  10 % auf noch nicht beauftragte Leistungen     
180.000.- 
Zuzügl. Risikofaktor 10 % auf noch nicht beauftragte Leistungen    
180.000,- 
Zu finanzieren                                                                                                                                    
860.000,- 
 
Zur Finanzierung   stehen  300.000.- € auf der Kostenstelle 
 
 
Auf der Kostenstelle 061-030-1000  
„Sanierung Martinsviertel“ stehen zur Verfügung                   - 300.000,00 €  
Zwischensumme              560.000,00 € 
 
KGR Bezeichnung Kostengruppe   
Kostenberechnung  v. 
09.2015  
Aktueller 
Kostenstand 
   
beschlossen 5.200.000.- 
   
Gefördert     5.083.300,- 
 KGR 100 Grundstück 
 
0,00 € 0,00 € 
KGR 200 Herrichten und Erschließen 
 
114.827,18 € 170.154,79 € 
     KGR 300 Baukonstruktion 
 
3.235.986,13 € 3.497.927,98 € 
KGR 400 Technische Anlagen 
 
855.978,22 € 1.050.306,29 € 
KGR 500 Außenanlagen 
 
157.961,40 € 319.000,00 € 
 
Summe KGR 300/400/500 
 
4.249.925,75 € 4.867.234,27 € 
     KGR 600 Summe KGR 600 
 
89.247,07 € 15.000,00 € 
 
Summe KGR 300-600 
 
4.339.172,82 € 4.882.234,27 € 
     KGR 700 Baunebenkosten 300-500 
 
746.000,00 € 997.000,00 € 
 
Summe brutto ohne KGR 200 
gem. 
KoBe 5.085.172,82 € 5.879.234,27 € 
 
zur Rundung 
 
 610,94 € 
      
   Gesamtkosten brutto KGR 200-700   5.200.000,00 € 6.050.000,00 € 
     
     KGR 600 Ausstattung Kita 
 
230.000,00 € 115.000,00 € 
KGR 600 Ausstattung Jugendzentrum 
 
55.000,00 € 27.500,00 € 
KGR 600 Ausstattung Schülerbetreuung   55.000,00 € 27.500,00 € 
     
 
Ausstattung brutto  
 
340.000,00 € 170.000,00 € 
       Schätzung/Berechnung/Anschlag   5.540.000,00 € 6.220.000,00 € 
       zur Verfügung   5.540.000,00 € 5.540.000,00 € 
       Mehrbedarf   0,00 € 680.000,00 € 
 
Zuzüg. Risikofaktor 10 % auf noch 
nicht beauftragte Leistungen   180.000,00 € 
 Zu finanzieren:   860.000,00 €

- 11 - 
Finanzierung aus dem Kernhaushalt  
zu 75 % aus dem Jugendamt zugeteilten Mitteln (Haushaltsreste)              - 420.000,00 € 
zu 25 % aus dem Schulamt zugeteilten  Mitteln und IDA    - 140.000,00 € 
 
 
 
… 
 
 
          
 
Darmstadt, den 16.04.2018 
65-11-01 
 
 
 
 
 
 
Der Dezernent I    Der Dezernent II   
 
 
 
Jochen Partsch    Rafael Reißer               
Oberbürgermeister    Bürgermeister    
 
 
 
 
 
 
Der Dezernent IV    Die Dezernentin V 
 
 
 
 
André Schellenberg    Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer    Stadträtin

anlage 4

224 Zeichen

Punkt 3: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße" 
 (V-Nr. 2018/0119) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage   zuzustimmen. 
 
Gegenstimme:  Fraktion UWIGA 
Stimmenthaltung: SPD-Fraktion

anlage 2

238 Zeichen

Punkt 5: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße" 
 (V-Nr. 2018/0119) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
Gegenstimme: Fraktion UWIGA 
Stimmenthaltung: Fraktionen SPD und Die Linke.

anlage 6

152 Zeichen

Punkt 9: Kinder- und Jugendzentrum "Pankratiusstraße" 
 (V-Nr. 2018/0119) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt. 
  
Gegenstimmen: UWIGA  
Stimmenthaltung: SPD

Beratungsverlauf (6)

TOP 3
TOP 9
TOP 3
TOP 159
TOP 5
TOP 6

Orte (1)

  • Pankratiusstraße 14

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Details

Vorlagen-Nr.
2018/0119
Typ
Magistratsvorlage
Datum
16.04.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00