1420/2022
Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen
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Anlage 2 - Sachstände zu den Beschlüssen in Listenformat
19646 Zeichen
Berichtswesen über Beschlüsse für Dez. VII Anlage 2 Dst. Bezeichnung Beschlusstext Vorlagen-Nr. Gremium Sitzung Status BESCHLÜSSE AUS 2021 41 Kulturamt Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: "Erhöhung des Förderetats für interkulturelle Projekte„ sowie „Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kulturarbeit" 3385/2020 Rat 04.02.2021 erledigt 41 Kulturamt Bestellung der Mitglieder im Beirat Popkultur 2021 bis 2025 0435/2021 KUK 09.03.2021 erledigt 41 Kulturamt Erweiterung der Corona-Sondermaßnahmen Kultur 2021 des Kulturamtes gemäß Änderungsantrag 0610/2021 KUK 09.03.2021 erledigt 41 Kulturamt Bürgereingabe nach § 24 GO – „Ankaufsetat der Artothek" 2501/2020 KUK 09.03.2021 erledigt 41 Kulturamt Bestellung der Mitglieder der Jurys zur Vergabe der Förderstipendien der Stadt Köln 3202/2020 KUK 09.03.2021 erledigt 41 Kulturamt Verteilung der disponiblen Mittel aus dem Leitprojekt "Stärkung der freien Szene als Akteur der Stadtgesellschaft" für das Haushaltsjahr 2021 3272/2020 KUK 09.03.2021 erledigt 41 Kulturamt Entgelt- und Benutzungsordnung der artothek - Raum für junge Kunst 3168/2020 Rat 23.03.2021 erledigt 41 Kulturamt Erschließung von alternativen Spielstätten: Umsetzung Konzept zur Förderung des Open-Air- Angebots sowie Corona-Zwischennutzungfonds 2021 1217/2021 AN/0956/2021 KUK 27.04.2021 erledigt 41 Kulturamt Bestellung der von den stimmberechtigten Fraktionen benannten Mitglieder der Jury zur Verleihung des Holger Czukay Preises 1241/2021 KUK 27.04.2021 erledigt 41 Kulturamt Vergabe der Fördermittel 2021 in den Schwerpunkten „Produktionen und Sonderprojekte“ und „Cologne Music Export“ 1277/2021 KUK 27.04.2021 erledigt 41 Kulturamt Bestellung der Mitglieder der Jury zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln 3710/2020 KUK 27.04.2021 erledigt 41/ VII/2 Kulturamt + Planungsreferat Dringlichkeitsantrag der Fraktion SPD: Kunst auf die Bahnsteige! AN/0818/2021 KUK 27.04.2021 laufendes Verfahren 41 Kulturamt Errichtung von Probe- und Atelierräumen 0432/2021, AN/1152/2021 KUK 15.06.2021 in Umsetzung 41 Kulturamt Förderkonzept Kulturelle Teilhabe 0517/2021 AN/0944/2021 AN/1070/2021 1965/2021 AN/1342/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe 1101/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Erhöhte Förderung aus Corona-Aufstockungsfonds für Betriebskostenzuschüsse 1582/2021, AN/1431/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe, Teil 21857/2021, AN/1433/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe, Teil 1 1869/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Neu-Bestellung eines Mitglieds der Jury zur Verleihung des Holger Czukay Preises 2248/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Soziokulturelle Winterprogramm Ebertplatz 2021/2022 AN/1202/2021, AN/1399/2021 AN 1430/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Aktuelle Stunde - Open-Air Flächen sofort für Veranstaltungen bereitstellen Genehmigungsverfahren versus Veranstaltungen? AN/1428/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Bezuschussung von Maßnahmen zur Bauunterhaltung und Technikförderung der freien Szene, hier: 1. Vorhaben 2021 1758/2021 FA 21.06.2021 erledigt 41 Kulturamt Umsetzung Vergabe der Stipendien ohne Altersbegrenzung (Künstler*innenförderung Bildende Kunst) 2021-2023 1947/2021 Rat 24.06.2021 erledigt 1 / 5 Berichtswesen über Beschlüsse für Dez. VII Anlage 2 Dst. Bezeichnung Beschlusstext Vorlagen-Nr. Gremium Sitzung Status 41 Kulturamt Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe 2437/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Vergabe der vierjährigen Projektförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2022 bis 2025 2783/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Winterprogramm Ebertplatz 2951/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Antrag der SPD Fraktion Erfahrungsbericht Corona-Förderung zur Überführung in künftige Fördermaßnahmen AN/1783/2021, AN/1915/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Bezuschussung von Maßnahmen zur Bauunterhaltung und Technikförderung der freien Szene, hier: 2. Vorhaben 2021 2559/2021 FA 13.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung ZADIK - Fördervertrag Mietkostenzuschuss 1467/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung im Bereich Bildende Kunst: Schaffung zusätzlicher Atelierräume 1966/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Verlängerung der Institutionellen Förderung WEEK-END Fest 2022 2760/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Vergabe der Strukturförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2022 bis 2025 2772/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Verausgabung Restmittel der Corona-Sonderförderung 2940/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 41 Kulturamt Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt: Kündigungen zur Ateliernutzung weiterhin aussetzen AN/2156/2021 KUK 26.10.2021 erledigt 41 Kulturamt Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt: Runder Tisch zur Ateliersituation in Köln AN/2159/2021 KUK 26.10.2021 laufendes Verfahren 41 Kulturamt Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung im Bereich Filmkultur: Filmhaus Köln - Eröffnung 2800/2021 Rat 09.11.2021 erledigt 41 Kulturamt Verlängerung der institutionellen Förderung raum13 gGmbH und Sommerblut e.V. 3369/2021 Rat 09.11.2021 erledigt 41 Kulturamt Erhöhung der institutionellen Förderung für MusikFabrik Landesensemble NRW e.V. 3486/2021 Rat 09.11.2021 erledigt 41 Kulturamt Haushaltsneutrale Umschichtung von Transferaufwendungen 2021 3604/2021 KUK 30.11.2021 erledigt 41 Kulturamt Vergabe dreijährige Förderung Tanzpakt 2022 - 2024 3861/2021 KUK 30.11.2021 erledigt 41 Kulturamt Bezuschussung von Maßnahmen aus "Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen / Musikclubs" 2021, Teil 1 3418/2021 FA 06.12.2021 erledigt 41 Kulturamt Institutionelle Förderung der Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. (KGAM zamus) 3489/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 41 Kulturamt Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln gUG und Temporary Gallery e.V. 2022-2024 3693/2021, AN/2596/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 41 Kulturamt Vergabe der Mietzuschüsse in der Sparte Bildende Kunst, Haushaltsjahre 2021 - 2023 3796/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 43 Stadtbibliothek Bedarfsfeststellung zur Beschaffung eines zukunftsorientierten, emissionsarmen Bibliotheksbusses als Ersatz für den bisherigen Bibliotheksbus der Stadtbibliothek2802/2020 FA 01.02.2021 erledigt 43 Stadtbibliothek Weiterführung der Programme zur digitalen Bildung – MINTköln Festival der Stadtbibliothek 0559/2021 Rat 24.06.2021 erledigt 43 Stadtbibliothek Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes 1757/2021 Rat 24.06.2021 in Umsetzung 43 Stadtbibliothek Verlängerung des Erprobungszeitraums der Sonntagsöffnung Stadtbibliothek 2898/2021 KUK 26.10.2021 in Umsetzung 44 Historisches Archiv Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche Zielgruppen1764/2021 Rat 16.09.2021 in Umsetzung 48 Stadtkonservator Zuschuss zur Erhaltung des Kölner Domes 1234/2021 Rat 06.05.2021 erledigt 48 Stadtkonservator Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten 1848/2021 KUK 15.06.2021 erledigt 48 Stadtkonservator Dringlichkeitsantrag von der CDU und Volt - Haus Fühlingen – Fachgespräch AN/1912/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Schenkung von Kunstwerken des Künstlers Claes Oldenburg an das Museum Ludwig 2851/2020 Rat 04.02.2021 erledigt 2 / 5 Berichtswesen über Beschlüsse für Dez. VII Anlage 2 Dst. Bezeichnung Beschlusstext Vorlagen-Nr. Gremium Sitzung Status 4511 Museum Ludwig Schenkung eines Kunstwerkes der Künstlerin Guan Xiao durch Nadine Zeidler und Amado Kraupa-Tuskany an das Museum Ludwig 0269/2021 Rat 24.06.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Filmforum NRW im Museum Ludwig - Satzungsänderung 0788/2020 Rat 24.06.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Schenkung eines Kunstwerkes der Künstlerin Leiko Ikemura durch Frau C. Schwahlen an das Museum Ludwig 1817/2021 Rat 24.06.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Schenkung eines Kunstwerkes des Künstlers Danh Võ 1819/2021 Rat 24.06.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung für das Museum Ludwig 1812/2021 Rat 16.09.2021 laufendes Verfahren 4511 Museum Ludwig Annahme von 17 Kunstwerken als Schenkung von Dr. Annelie Pohlen 2530/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Annahme eines Kunstwerks von Danh Vō als Schenkung 2980/2021 Rat 09.11.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Annahme einer Schenkung durch die Künstlerin Frau Leiko Ikemura 3269/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Ankauf eines Kunstwerks des Künstlers Hermann Scherer für das Museum Ludwig 3549/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Annahme dreier Kunstwerke von A.R. Penck als Schenkung 3701/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 4511 Museum Ludwig Annahme einer Schenkung durch den Künstler Wade Guyton an das Museum Ludwig 3704/2021 Rat 14.12.2021 erledigt 4512Römisch-Germanisches Museum Dringlichkeitsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU Fraktion, Volt: Römerturm – Sanierung sichern AN/0913/2021 KUK 27.04.2021 erledigt 4512Römisch-Germanisches Museum Dringlichkeitsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt - Zustand und Sanierung des Römerturms und der weiteren Reste der römischen MauerAN/1914/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 4512Römisch-Germanisches Museum Archäologische Landesausstellung „Roms fließende Grenzen" 3314/2021 KUK 26.10.2021 in Umsetzung 4513Rautenstrauch-Joest- Museum Dringlichkeitsantrag der Faktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Volt und SPD- Verlängerung der Sonderausstellung RESIST! AN/1913/2021 KUK 07.09.2021 erledigt 4513Rautenstrauch-Joest- Museum Sanierung und Optimierung des Fotoarchivs und der Depotflächen auf der Ebene 5.0 im Rautenstrauch-Joest-Museum hier: Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss0834/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 4514Museum für Angewandte Kunst MAKK-Förderstiftung-Bestellung des Kuratoriums 3024/2020 Rat 23.03.2021 erledigt 4518 Kölnisches Stadtmuseum Freigabe von Mitteln der Kulturförderabgabe zur Förderung Vereine Stadtgeschichte 0202/2021 KUK/FA27.04.2021 03.05.2021erledigt 4518 Kölnisches StadtmuseumAnnahme einer Schenkung von Wagenentwürfen des Künstlers Otto Schindler durch Michael Schindler an das Kölnische Stadtmuseum 2542/2021 Rat 16.09.2021 erledigt 4518 Kölnisches Stadtmuseum Neubau Historische Mitte 3523/2021, AN/2693/2021 Rat 14.12.2021 laufendes Verfahren 4520 NS-DokumentationszentrumFreigabe Kulturförderabgabe für die Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums zum "Haus für Erinnern und Demokratie" 1279/2021 KUK/FA 27.04.2021 03.05.2021erledigt 4520 NS-Dokumentationszentrum Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse2699/2021, AN/2373/2021 Rat 09.11.2021 in Umsetzung 4522 Museumsdienst Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Besucherstrukturanalyse für den Museumsstandort im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung (KEP) 1900/2021 Rat 24.06.2021 in Umsetzung 4522 Museumsdienst Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Ausbau der Online-Collections und Schaffung anderer digitaler Zugänge wie Multimediaguides 1929/2021/1 Rat 24.06.2021 in Umsetzung 4522 Museumsdienst Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Ausbau der Online-Collections durch die Entwicklung einer zentralen Basiskomponente 1931/2021 Rat 24.06.2021 in Umsetzung 4523Kunst- und Museumsbibliothek Benutzungsordnung der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln und Rahmenbenutzungsordnung der Zentralbibliothek für Kunst und Kunstge-schichte (KunstBibliothek Köln, KuBi Köln) 2468/2020 Rat 23.03.2021 erledigt 3 / 5 Berichtswesen über Beschlüsse für Dez. VII Anlage 2 Dst. Bezeichnung Beschlusstext Vorlagen-Nr. Gremium Sitzung Status 4523Kunst- und Museumsbibliothek Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Anpassung des Medienetats der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln für das Jahr 2021 1877/2021 Rat 24.06.2021 erledigt 4523 Rheinisches BildarchivAnnahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Rheinisches Bildarchiv durch den Fotografen Manfred Wegener 3556/2020 Rat 06.05.2021 erledigt VII/2 Planungsreferat Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Kunst im öffentlichen Raum II: Digitaler Skulpturenrundgang 1916/2021 Rat 16.09.2021 in Umsetzung VII/2 Planungsreferat Einrichtung eines Kunstbeirates für die Ratsperiode 2020-2025 3212/2020 Rat 16.09.2021 erledigt VII/2 Planungsreferat Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt: Umsetzung Konzept „Cumulus“, hier: Annahme des Siegerentwurfs des Künstlers Ulf Aminde auf der Grundlage der einstimmigen Empfehlung der Jury und Festlegung des Standortes, Gedenktafel Probsteigasse, Kuratorium Denkmal Keupstraße AN/2157/2021 KUK 26.10.2021 in Umsetzung VII/2 Planungsreferat Kulturentwicklungsplanung: Neuaufstellung des Lenkungskreises 3935/2021 KUK 30.11.2021 in Umsetzung VII/4 Museumsreferat Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten 2020 3347/2021 FA 15.03.2021 erledigt VII/4 Museumsreferat Dringlichkeitsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU Fraktion, Volt: Wallraf- Bibliothek – Restaurierung des wertvollen Bestandes AN/0959/2021 2227/2021 KUK 27.04.2021 erledigt VII/4 Museumsreferat Verwendung der Mittel aus dem Sonderausstellungsetat 1246/2021 KUK 27.04.2021 erledigt VII/4 Museumsreferat Verwendung der Mittel aus dem Sonderausstellungsetat, 1. Fortschreibung 2021 1872/2021 KUK 15.06.2021 erledigt VII/4 Museumsreferat Verwendung der Mittel aus dem Sonderausstellungsetat, 2. Fortschreibung 2021 2949/2021 KUK 07.09.2021 erledigt VII Institutsübergreifende Vorlagen Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss von nutzungsunabhängigen Sicherungsmaßnahmen der Hallen Kalk, Hallen 76 und 77 2293/2021 Rat 16.09.2021 in Umsetzung VII Institutsübergreifende Vorlagen Kölner Kulturticket für Studierende und Azubis AN/1784/2021, AN/2595/2021 AN/2258/2021 3714/2021 0703/2022 KUK 30.11.2021 in Umsetzung BESCHLÜSSE AUS VORJAHREN 41 Kulturamt Erstellung von Förderkonzepten A/0059/007 KUK 13.03.2007 in Umsetzung 41 Kulturamt Sanierung Orangerie im Volksgarten 3464/2018, 2732/2018 FA 17.12.2018 in Umsetzung 41 Kulturamt Sanierung und Umbau Europäisches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik - Stadtgarten 0553/2019 FA 01.04.2019 in Umsetzung 41 Kulturamt Vorgehensweise für das Beteiligungsverfahren zur Erstellung eines Förderkonzeptes Kulturelle Teilhabe 1425/2019 KUK 25.06.2019 erledigt 41 Kulturamt Förderkonzept Bildende Kunst hier: Änderung 5.3: Modifizierung des Atelierförderkonzepts AN/1253/2019 KUK 17.09.2019 laufendes Verfahren 41 Kulturamt Freigabe und Vergabe der Fördermittel "Jazzstadt Köln" in 2020 und 2021 0465/2020 FA 23.03.2020 erledigt 41 Kulturamt Freigabe der Mittelerhöhung zur institutionellen Förderung von ON Neue Musik Köln e.V. zur Vorbereitung und Durchführung eines Musiktheaterfestivals in 2020 und 20210469/2020 FA 23.03.2020 in Umsetzung 41 Kulturamt Förderung von Interessenvertretungen der freien Szene in Form von institutionellen Förderungen 1045/2020 AN/0801/2020 KUK 09.06.2020 erledigt 41 Kulturamt Entwicklung und Renovierung Volkhovener Weg 209 - 211 als Atelierstandortung 4387/2019 AN/0802/2020 KUK 09.06.2020 in Umsetzung 41 Kulturamt Clubkataster Köln 1920/2020 STEA 03.09.2020 in Umsetzung 41 Kulturamt Strukturförderung Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK Köln e.V.) für die Jahre 2021 - 2023 1995/2020 Rat 10.09.2020 erledigt 41 Kulturamt Vergabe der Konzeptionsförderung in der Sparte Tanz, Haushaltsjahre 2021-2024 2276/2020 Rat 10.09.2020 erledigt 4 / 5 Berichtswesen über Beschlüsse für Dez. VII Anlage 2 Dst. Bezeichnung Beschlusstext Vorlagen-Nr. Gremium Sitzung Status 41 Kulturamt Konzept zur Vergabe der Stipendien ohne Altersbegrenzung (Künstler*innenförderung Bildende Kunst) ab 2020 2330/2020 Rat 10.09.2020 erledigt VII/41 Kulturamt Gemeinsamer Antrag der Fraktionen: Kultur lebt in Köln: Vielfalt in Zeiten der Pandemie sichern – eine zentrale Aufgabe der Kulturstadt Köln AN/1250/2020 KUK 27.10.2020 erledigt 4101 Puppenspiele Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung, hier: Figurentheaterfestival am Hänneschen- Theater im Jahr 2020 4299/2019 Rat 06.02.2020 in Umsetzung 43 Stadtbibliothek Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln – aktualisierte und überarbeitete Auflage 3264/2014 Rat 05.02.2015 in Umsetzung 43 Stadtbibliothek Bibliotheksausweis in die Schultüte AN/0344/2015 1547/2015 AN/0978/2015 KUK 10.03.2015 09.06.2015in Umsetzung 43 Stadtbibliothek Sonntagsöffnung der Stadtbibliothek 4285/2019 KUK/FA 28.01.2020 03.02.2020in Umsetzung 43 Stadtbibliothek Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung im Jahr 2020, hier: Maßnahmen der Stadtbibliothek 0012/2020 Rat 06.02.2020 erledigt 43 Stadtbibliothek Bedarfsfeststellung zum Wechsel auf ein zukunftsfähiges Bibliotheksmanagementverfahren bei der Stadtbibliothek 0476/2020 KUK 09.06.2020 in Umsetzung 44 Historisches Archiv Wirkbetrieb zur digitalen Rekonstruktion Kölner Fragmente 2445/2016 Rat 22.09.2016 laufendes Verfahren 44 Historisches Archiv Bedarfsfeststellungsbeschluss über die Vergabe von Scandienstleistungen betreffend die Meldekartei beim Historischen Archiv 0989/2018 KUK 15.05.2018 in Umsetzung 44 Historisches Archiv Erstellung und Integrierung eines Crowdsourcing- und Identifizierungstool in die Software ACTApro 3027/2018 KUK 13.11.2018 in Umsetzung 44 Historisches Archiv Neubau des Historischen Archivs und Rheinischen Bildarchivs. Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers 1717/2017 KUK 27.06.2017 erledigt 44 Historisches Archiv Beauftragung einer Umzugsspedition für den Bezug des Neubaus am Eifelwall durch Historisches Archiv 0356/2020 KUK 10.03.2020 erledigt 48 Stadtkonservator Fortführung des Projektes „Tag des offenen Denkmals“ ab dem Jahr 2012 0073/2012 Rat 14.02.2012 erledigt 48 Stadtkonservator Zuschussgewährung für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten 2400/2020 KUK 25.08.2020 erledigt 4520 NS-DokumentationszentrumStärkung der Bildungsarbeit im NS-Dokumentationszentrum hier: Gebührenfreiheit für Kölner Schülerinnen und Schüler 2258/2020 Rat 10.09.2020 in Umsetzung 4523Kunst- und Museumsbibliothek Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Anmietung neuer Räume für die Kunst- und Museumsbibliothek 0727/2020 Rat 26.03.2020 erledigt VII/2 Planungsreferat Fortsetzung des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 3392/2016 KUK 08.11.2016 in Umsetzung VII/2 Planungsreferat Kulturentwicklungsplanung (KEP) 0240/2019 Rat 04.04.2019 erledigt VII/2 Planungsreferat Wettbewerb zu Heinrich Böll im Stadtbild 2705/2019 KUK 08.10.2019 in Umsetzung VII/2 Planungsreferat Konzept zum Wettbewerb zur Sichtbarmachung von Heinrich Böll und Karl Marx im Stadtbild0022/2020 AN/0186/2020 KUK 28.01.2020 in Umsetzung VII/4 Museumsreferat Rückgabe kolonialer Raubkunst AN/0358/2019, AN/0438/2019 KUK 26.03.2019 in Umsetzung Punkt 1+4 erledigt Punkt 2+3 VII/4 Museumsreferat Organisations- und Betriebsform der städtischen Museen 0430/004 0657/004 Rat 13.05.2004 laufendes Verfahren VII/4 Museumsreferat Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Kölner Museen 1026/005 KUK 30.08.2005 laufendes Verfahren 5 / 5
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/1 Vorlagen-Nummer 18.05.2022 1420/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 31.05.2022 Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen hier: Bericht an den Ausschuss Kunst und Kultur Im Rahmen der Berichtspflicht nach § 42 der Geschäftsordnung des Rates erhält der Ausschuss Kunst und Kultur eine Auflistung der Sachstände zu allen öffentlichen Beschlüssen zur Kenntnis. Neben den Sachständen zu den Beschlüssen werden auch alle weiteren Beschlüsse (über Verwal- tungsvorlagen, Wahlen etc.) und Anträge sowie die Beschlüsse des Rates und des Hauptausschus- ses berücksichtigt. Lediglich Punkte, die ausschließlich zur Kenntnis genommen (Mitteilungen, Be- antwortungen) oder vorberaten werden, bleiben unberücksichtigt. Die Beschlüsse einschließlich Sachstandsberichte sind den Anlagen 1 und 2 zu entnehmen. Anlagen Anlage 1 – Sachstände zu den Beschlüssen in 2021 und Vorjahren Anlage 2 – Sachstände zu den Beschlüssen in Listenformat Gez. Charles
Anlage 1 - Sachstände zu den Beschlüssen in 2021 und Vorjahren
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Bericht über
Beschlüsse der Gremien
hier: Ausschuss Kunst und Kultur
Anlage 1
Seite 2/124
Inhaltsverzeichnis
I. Beschlüsse 2021 ................................................................................................................. 3
1. Kulturamt ......................................................................................................................... 3
2. Stadtbibliothek ............................................................................................................... 29
3. Historisches Archiv ........................................................................................................ 32
4. Stadtkonservator ........................................................................................................... 33
5. Museum Ludwig ............................................................................................................ 35
6. Römisch-Germanisches Museum ................................................................................. 40
7. Rautenstrauch-Joest-Museum ...................................................................................... 44
8. Museum für Angewandte Kunst .................................................................................... 45
9. Kölnisches Stadtmuseum.............................................................................................. 46
10. NS-Dokumentationszentrum ..................................................................................... 49
11. Museumsdienst.......................................................................................................... 52
12. Kunst- und Museumsbibliothek ................................................................................. 55
13. Rheinisches Bildarchiv .............................................................................................. 56
14. Planungsreferat ......................................................................................................... 57
15. Museumsreferat ......................................................................................................... 60
16. Institutionsübergreifende Vorlagen ........................................................................... 62
II. Beschlüsse aus Vorjahren ................................................................................................ 64
1. Kulturamt ....................................................................................................................... 64
2. Puppenspiele ................................................................................................................. 80
3. Stadtbibliothek ............................................................................................................... 81
4. Historisches Archiv ........................................................................................................ 88
5. Stadtkonservator ........................................................................................................... 94
6. NS-Dokumentationszentrum ......................................................................................... 97
7. Kunst- und Museumsbibliothek ..................................................................................... 98
8. Planungsreferat ............................................................................................................. 99
9. Museumsreferat........................................................................................................... 108
Anlage 1
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I. Beschlüsse 2021
1. Kulturamt
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: "Erhöhung des Förderetats
für interkulturelle Projekte„ sowie „Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kultur-
arbeit"
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 04.02.2021
Vorlagenummer: 3385/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung von zwei Maß-
nahmen im Jahr 2021 für kulturelle Teilhabe - „Erhöhung des Förderetats für interkul-
turelle Projekte“ i.H. v. 50.000 € sowie „Etatisierung eines Förderbudgets für freie in-
klusive Kulturarbeit“ i.H. v. 50.000 €, das als Inklusionszuschlag abgerufen werden
kann, und beschließt zur Umsetzung dieser Maßnahmen die haushaltsneutrale Um-
schichtung von 100.000 Euro innerhalb des Teilplans 0416 – Kulturförderung aus der
Teilplan-zeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen – in die Teilplan-
zeile 15 – Transferaufwendungen.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt und die Fördermittel verausgabt.
Bestellung der Mitglieder im Beirat Popkultur 2021 bis 2025
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.03.2021
Vorlagenummer: 0435/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur benennt gemäß Popkulturförderkonzept für die
Amtsperiode 2021 bis 2025
Herrn Konrad Feuerstein (Vorschlag der Verwaltung),
Frau Gesine Schönrock (Vorschlag der Popkultur-Szene),
Herrn Tobias Thomas (Vorschlag der Popkultur-Szene) und
Frau Hanitra Wagner (Vorschlag der Verwaltung)
als stimmberechtigte Mitglieder im Beirat Popkultur (Lebensläufe in Anlage 1).
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage 1
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Erweiterung der Corona-Sondermaßnahmen Kultur 2021 des Kulturamtes gemäß
Änderungsantrag
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.03.2021
Vorlagenummer: 0610/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
- Der Ausschuss für Kunst und Kultur beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung
der Punkte 2 und 3 des Änderungsantrags AN/0249/2021 zu BV 3270/2020 gemäß
dem in dieser Vorlage erläuterten Umsetzungsvorschlag.
- Die im Umsetzungsvorschlag von der Verwaltung dargestellten Konsequenzen für
das Förderprogramm des Kulturamtes werden zur Kenntnis genommen.
- Die dargestellte Erweiterung des Förderprogramms Kulturförderung im Bereich Un-
terjährige Projektförderung ist auf das Jahr 2021 zu beschränken, die Kulturverwal-
tung wird daher aufgefordert, ab 2022 das Förderziel der Zugänglichkeit und Vermitt-
lung von Kunst und Kultur schwerpunktmäßig umzusetzen und dafür zu einer veran-
staltungsorientierten Projektförderung gemäß den beschlossenen Förderkonzepten
zurückzukehren.
Sachstand:
Die Bewilligungen wurden gemäß Beschluss umgesetzt.
Bürgereingabe nach § 24 GO – „Ankaufsetat der Artothek"
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.03.2021
Vorlagenummer: 2501/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur folgt der Stellungnahme der Verwaltung (siehe An-
lage 3) und sieht derzeit keine Erhöhung des Ankaufsetats der artothek vor.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage 1
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Bestellung der Mitglieder der Jurys zur Vergabe der Förderstipendien der Stadt Köln
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.03.2021
Vorlagenummer: 3202/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur bestellt gemäß § 4 Abs. 3 der am 04.02.2021 vom
Rat beschlossenen Satzung zur Vergabe der Förderstipendien der Stadt Köln die in
der Anlage 2 benannten Personen als Jury-Mitglieder für die Dauer der Ratsperiode
2020 – 2025.
Als stimmberechtigte Vertreter / Vertreterinnen des Ausschusses für Kunst und Kultur
werden gemäß § 4 Absatz 1 i. V. m. Absatz 3 der Satzung bestellt:
1. Vertreter/Vertreterin der Fraktion Die Grünen: Bärbel Hölzing
2. Vertreter/Vertreterin der SPD-Fraktion: Elfi Scho-Antwerpes
3. Vertreter/Vertreterin der CDU-Fraktion: Thomas Welter
4. Vertreter/Vertreterin der FDP-Fraktion: Dr. Jan Broch
5. Vertreter/Vertreterin der Fraktion Die LINKE: Gisela Stahlhofen
6. Vertreter/Vertreterin der Fraktion VOLT: Dominik Schneider
Die Bestellung erfolgt für die Wahlzeit des Rates, höchstens jedoch für die Dauer der
Zugehörigkeit zum Rat der Stadt Köln.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Verteilung der disponiblen Mittel aus dem Leitprojekt "Stärkung der freien Szene als
Akteur der Stadtgesellschaft" für das Haushaltsjahr 2021
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.03.2021
Vorlagenummer: 3272/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförde-
rung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen, die Verteilung der disponiblen Mittel
aus dem Leitprojekt „Stärkung der freien Szene als Akteur der Stadtgesellschaft“ in
Höhe von 307.922 Euro für das Haushaltsjahr 2021 wie folgt:
Theater 97.232 Euro (31,58%)
Tanz 28.746 Euro (9,34%)
Bildende Kunst 40.180 Euro (13,05%)
Literatur 10.144 Euro (3,29%)
Anlage 1
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Filmkultur 17.866 Euro (5,80%)
Popkultur 16.288 Euro (5,29%)
Musik 55.722 Euro (18,10%)
Kulturelle Teilhabe 13.144 Euro (4,27%)
Spartenübergreifend:
Infrastrukturförderung/
Baumaßnahmen/Lärmschutz 28.600 Euro (9,29%)
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt. Die Mittel wurden den einzelnen Bereichen zuge-
ordnet und in 2021 vergeben.
Entgelt- und Benutzungsordnung der artothek - Raum für junge Kunst
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 23.03.2021
Vorlagenummer: 3168/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt die in der Anlage beigefügte „Benutzungs- und Entgeltordnung
der artothek – Raum für junge Kunst“; diese tritt am 01.07.2021 in Kraft. Die am
04.12.1996 veröffentlichte „Satzung über die Ausleihe von Kunstgegenständen aus
der Artothek der Stadt Köln“ wird gleichzeitig aufgehoben.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Erschließung von alternativen Spielstätten: Umsetzung Konzept zur Förderung des
Open-Air-Angebots sowie Corona-Zwischennutzungfonds 2021
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: 1217/2021, AN/0956/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
1. Die Erschließung alternativer Spielstätten wird ausgeweitet. Gemäß Beschluss des
Ausschusses Kunst und Kultur vom 27.10.2020 , TOP 5 a, werden, wie bereits be-
schlossen, in das Konzept auch weitere Freiflächen aufgenommen, die "kostenlos,
bzw. bezahlbar sind, die vor allem kleineren Theatern, Veranstaltern von Musik, bil-
dender Kunst, Literatur, Tanz usw. die Chance geben," , kleinere Veranstaltungen
durchzuführen zu können--" Dazu gehört die Möglichkeit der temporären Bespielun g
Anlage 1
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kleiner Plätze etc. auch mit kleinen performativen Formaten. Diese Orte gilt es wei-
terhin zu identifizieren und eine "Bespielung" ohne hohen Bürokratieaufwand zu er-
möglichen. In Punkt 5c des Beschlusses vom 27.10.2020 wurde die Verwaltung be-
reits dazu aufgefordert, " in Zusammenarbeit mit anderen zuständigen Ämtern das
Erproben und die Reflexion von neuen Konzepten, bzw. Outdoor-Veranstaltungen
und Szenefestivals" zu entwickeln und zu unterstützen. Dazu gehört die Ermögli-
chung temporärer Nutzungen von Plätzen, Parkplätzen, Märkten, Plätzen am Rhein-
ufer, des Offenbachplatzes und der Freifläche vor dem Depot.
2. Die Verwaltung wird eine Task Force aller beteiligten Ämter bilden zur unbürokrati-
schen Ermöglichung von Kultur auf den Plätzen dieser Stadt. Das Kulturamt berichtet
dem Ausschuss über die jeweiligen Sachstände.
3. Zu Kategorie 2: Die Ausführungen werden ergänzt: Es werden ebenfalls die Flä-
chen aufgeführt, für die Anträge gestellt wurden, bzw. die für Antragstellende interes-
sant sein könnten. Die entsprechenden Sachstände werden benannt.
Auch hier gilt es mittels einer Bündelung aller beteiligter Ämter lösungsorientiert ra-
sche Genehmigungen zu ermöglichen – die Höhe der Zuschüsse sind nach den an-
fallenden Kosten und Bedarfen zu ermitteln.
4. Zu Kategorie 3: Es wird dargelegt, ob die vorgestellte Bühne Teil des "Sommer
Köln" sein oder zusätzlich zu den Planungen von Sommer Köln errichtet wird.
Ebenso wird ausgeführt, nach welchen Kriterien entschieden wird, wer diese Bühne
unter welchen Voraussetzungen nutzen kann, d.h. nach welchen Kriterien ggf. eine
Auswahl unter den Bewerber*innen erfolgt.
5. In Anlage 2 Förderbedingungen werden Spielstätten ab einer Publikumskapazität
von 300 Personen genannt. Diese Zahl ist angesichts der zu erwartenden Corona-
auflagen bei Öffnung als Kriterium ungeeignet und wird als Mindestzahl gestrichen.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Bestellung der von den stimmberechtigten Fraktionen benannten Mitglieder der Jury
zur Verleihung des Holger Czukay Preises
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: 1241/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur bestellt gemäß § 1 der Neufassung der Geschäfts-
ordnung der Jury zur Verleihung des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt
Köln die im Folgenden genannten Personen als durch die stimmberechtigten Fraktio-
nen benannten Jury-Mitglieder für die Dauer der laufenden Ratsperiode 2020 – 2025
(vgl. Mitteilung Nr. 0455/2021 vom 09.03.2021).
Als stimmberechtigte Vertreter*innen des Ausschusses für Kunst und Kultur werden
benannt:
Anlage 1
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7. Vertreter*in GRÜNE: Birgitta von Bülow
8. Vertreter*in SPD: Manfred Post
9. Vertreter*in CDU: Janning Trumann
10. Vertreter*in DIE LINKE: Sebastian Tautkus.
11. Vertreter*in FDP: Christina Dumstorff
12. Vertreter*in Volt: Dominik Schneidere.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Vergabe der Fördermittel 2021 in den Schwerpunkten „Produktionen und Sonderpro-
jekte“ und „Cologne Music Export“
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: 1277/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt in den Förderschwerpunkten „Produktio-
nen und Sonderprojekte“ und „Cologne Music Export“ laut Popkulturförderkonzept die
Vergabe von Projektkostenzuschüssen im Haushaltsjahr 2021 in Höhe von 85.000 €:
Die benötigten Finanzmittel stehen im Haushalt 2021 unter TP 0416 „Projektförde-
rung Popkultur“ zur Verfügung.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt und die Fördermittel verausgabt.
Bestellung der Mitglieder der Jury zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt
Köln
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: 3710/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur bestellt gemäß § 3 Abs. 2 der Neufassung der Sat-
zung zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln die in der Anlage1 be-
nannten Personen als Jury-Mitglieder für die Dauer der laufenden Ratsperiode 2020
bis 2025.
Als stimmberechtigte Vertreter*innen des Ausschusses für Kunst und Kultur werden
benannt:
Anlage 1
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1. Vertreter*in GRÜNE: Maria Spering
2. Vertreter*in SPD: Maria Helmis
3. Vertreter*in CDU: Karin Reinhardt
4. Vertreter*in DIE LINKE: Dr. Eva-Ruth Weissweiler
5. Vertreter*in FDP: Dr. Ulrich Wackerhagen
6. Vertreter*in Volt: Dominik Schneiderie.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Dringlichkeitsantrag der Fraktion SPD: Kunst auf die Bahnsteige!
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: AN/0818/2021
Federführung: 41 mit VII/2
Status: laufendes Verfahren
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG
das kreative Potenzial ungenutzter Teilbahnsteigflächen (niedrige Bahnsteige, ehe-
maliger Abschnitt „B“) an den Stationen „Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West“ und
„Friesenplatz“ der Linien 3, 4 und 5 zu aktivieren, indem diese befristet Künstler*in-
nen, bis zum möglichen Ausbau zur Erhöhung der Kapazitäten auf der Linie 4, zur
Verfügung gestellt werden.
Sachstand:
2021 war eine Konzepterstellung und Umsetzungsprüfung aufgrund fehlender Perso-
nalressourcen nicht umsetzbar.
Errichtung von Probe- und Atelierräumen
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 0432/2021, AN/1152/2021
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1. Der Beschlusspunkt d) wird aus der vorliegenden Beschlussvorlage gestrichen.
Die Verwaltung wird gebeten, den befassten Gremien eine gesonderte Beschlussvor-
lage zur Hitzelerstraße 125 vorzulegen. Die Verwaltung prüft dabei die folgenden bei-
den Alternativen und legt diese zum Beschluss vor:
a) Die ursprünglich vorgesehene soziale Nutzung wird umgesetzt (Realisierung öf-
fentlich geförderter Wohnungsbau, um dringend benötigten Wohnraum für einkom-
mensschwache Kölner Bürgerinnen und Bürger mit Wohnberechtigungsschein zu
schaffen),
Anlage 1
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b) Wohnraum mit untergeordneter Ateliernutzung für ältere Künstler*innen wird reali-
siert, sofern möglich. Hierbei soll jedoch angestrebt werden, dass die zukünftigen Be-
wohnenden einkommensschwache Kölner*innen mit Wohnberechtigungsschein sind.
Die Verwaltung wird beauftragt die Gesamtfinanzierung für den Umbau der Immobilie
darzulegen, hierbei sind auch die für eine Reservierung vorgesehenen Mittel aus der
Kulturförderung i. H. v. 462.000€ in Hinblick auf den ebenfalls zu ertüchtigenden Ate-
lierstandort Volkhovener Weg darzustellen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt bis zur Sitzung des Ausschusses für Kunst und
Kultur am 15.06.2021 darzulegen, wie die weiteren Planungen des Amt für
Wohnungswesen für die Sinti-Siedlung Fortuinweg sind.
Sachstand:
Zu 1. Der verwaltungsinterne Abstimmungs- und Prüfprozess ist noch nicht abge-
schlossen. Hierbei ist insbesondere der finanzielle Aufwand für eine Herrichtung der
denkmalgeschützten Immobilie, unabhängig von der weiteren Nutzung, zu ermitteln.
Zu 2. Erledigt; siehe Mitteilung der Verwaltung (2852/2021) zum Ausschuss Kunst
und Kultur am 07.09.2021.
Förderkonzept Kulturelle Teilhabe
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 0517/2021, AN/0944/2021,
AN/1070/2021,1965/2021,AN/1342/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Wir möchten dem Konzept mit folgenden Änderungen zustimmen und bitten Sie,
diese in das Konzept einzuarbeiten:
1. Bitte nehmen Sie im Konzept Bezug auf die Erkenntnisse des Lebenslagenbe-
richts und nehmen diese mit auf. Benennen Sie Querbezüge und Schnittstellen mit
den Soziokulturellen Zentren, sowie Bezüge zum Handlungsfeld 9 des 10- Punkte-
Aktionsplans der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (vgl. TOP 8.1 des
KUK 27.4.2021) und nehmen Sie Verknüpfung vor und machen Rückbezüge auf das
Diversitätskonzept (Köln l(i)ebt Vielfalt).
2. Bitte nehmen Sie in Ziffer 3.2. einen Hinweis auf den KölnPass und ÖPNV Ermäßi-
gungen auf.
3. Zu den Förderinstrumenten: Bitte präzisieren Sie diese, ergänzen Sie eine Ge-
wichtung der Kriterien und stellen Sie diese vor. Bitte benennen Sie genau, wer die
Zielgruppe der Förderung ist (S. 15 spricht von Organisationen – diese bitte auflis-
ten).
4. Bitte ergänzen Sie zu den genannten Kriterien, die eher formaler Natur sind, auch
inhaltliche Kriterien.
Anlage 1
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5. Ziffer 5.2. bitte ändern: Es sind auch mehrmalige (auf einander folgende) Förde-
rungen möglich - entscheidend ist allein die Qualität der Anträge.
6. In der Vorlage gilt es zu benennen, wie das Konzept bzw. die Fördermöglichkeiten
bekannt gemacht/beworben werden sollen.
7. Die neuen Fördermöglichkeiten sollten mit Blick auf die diverse Zielgruppeleicht
verständlich und offensiv beworben werden - das Verfahren dazu gilt es aufzuführen.
8. Zudem soll dargestellt werden, auf welche Weise das Verfahren der Antragstellung
aus der Sicht der Antragstellenden bürokratiearm erfolgen kann.
9. Um eine Evaluation des Konzeptes und Transparenz zu gewährleisten, soll den
Fachausschüssen jährlich berichtet werden - über Sachstände/Erfolge der geförder-
ten Projekte - ggf. auch über eine entsprechende Website.
10. Ziffer 6: Beiratswahl: bitte präzisieren Sie, was die einzelnen mit welchen Grund-
qualifikationen qualifiziert, Beiratsmitglied zu werden und wie sich der Beirat tatsäch-
lich paritätisch zusammensetzen soll.
Sachstand:
Das Förderkonzept wurde im Juni 2021 mit Änderungswünschen beschlossen. Die
Änderungen wurden eingepflegt und in die Übersetzung in Leichte Sprache gegeben.
Das fertige Konzept wird in Form einer Mitteilung voraussichtlich im April 2022 prä-
sentiert.
Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbe-
triebe
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 1101/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Rahmen der „Corona-Sonderförderung
zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe“ eine Bezuschussung
der nachfolgenden Kulturveranstalter*innen der freien Szene in Form einer institutio-
nellen Förderung für das Jahr 2021 mit folgenden Zuschusssummen:
• Zoo, Die Schänke 21.641 €
• Volksbühne am Rudolfplatz gGmbH 50.000 €
• Niehler Freiheit e.V. 24.372 €
• Büro Sabine Voggenreiter/PASSAGEN 50.000 €
Bis zur schlussendlichen Bewilligung sind ggf. aufgrund der Aktualisierung von An-
tragsunterlagen noch geringfügige Abweichungen in der Zuschusshöhe möglich.
Anlage 1
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Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt und die Förderung entsprechend ausgezahlt.
Siehe auch Vorlage 1869/2021, Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier
Kulturvereine und Kulturbetriebe, Teil 1.
Antragsteller
max. Fördersumme
Adesso GmbH artheater Umsetzung Brandschutz- 11.200 Euro
maßnahmen, Teil-Über-
dachung des Außenbereichs
Bhf. Ehren
feld GmbH Club Bahnhof Umbau des Lounge 28.700 Euro
Ehrenfeld Eingangsbereichs, inkl.
Sanierung des dortigen Bodens -------------------
39.900 Euro
Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss-
höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50 Prozent des Ursprungsbetrags
übersteigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschluss-
fassung durch den Finanzausschuss.
Sachstand:
Die Förderung wurde in 2021 umgesetzt/ausgezahlt.
Erhöhte Förderung aus Corona-Aufstockungsfonds für Betriebskostenzuschüsse
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 1582/2021, AN/1431/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Restgelder für Träger bereitzuhalten, die
coronakonform öffnen und dabei Einkommensverluste hinnehmen müssen.
2. Strukturelle Liquiditätssicherung bzw. Förderung wird insoweit gewährt, als dass
sie zu Erhalt und Weiterentwicklung der Strukturen und Vorbereitung der Spielzeiten
etc. nötig sind, um den Bestand zu sichern.
3. Andere gesetzliche Regelungen wie beispielsweise beihilferechtliche Bestimmun-
gen dürfen diesen Maßnahmen nicht entgegenstehen. Dies setzt eine Prüfung vo-
raus.
4. Die Auszahlung der Mittel erfolgt subsidiär, nach Ausschöpfung anderweitiger
Möglichkeiten und vorrangiger Förderungen wie bspw. durch Bund und Land, die ggf.
die städtischen Zuschüsse entsprechend reduzieren.
5. Sämtliche Zuwendungen sind in den Jahresabschlüssen der Verwaltung gegen-
über offenzulegen und der einschlägigen und entsprechend der aktuellen Steuerge-
setzgebung zu verbuchen und anzuzeigen.
Anlage 1
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6. Die Verwaltung wird beauftragt, im nächsten Ausschuss die Umsetzung dieser
Maßnahmen darzulegen.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt. Auf den Erfahrungsbericht Vorlage Nr. 4392/2021
für die Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 25.01.2022 wird verwiesen.
Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbe-
triebe, Teil 2
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 1857/2021, AN/1433/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
1. Die „Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kul-
turbetriebe, Teil 2“ in der Verwaltungsvorlage 1857/2021 wird von den Antragstel-
ler*innen begrüßt. Vor der Beschlussfassung werden jedoch ergänzende Erläuterun-
gen der Verwaltung benötigt, warum eine Förderung bei folgenden Betrieben not-
wendig ist:
• Gloria Gastro-Event GmbH
• Musical Dome Köln (MEHR BB Theater GmbH)
• Sa Cova Musik-Theater-Unterhaltung, Roland Kulik GmbH
• StadtRevue Verlag GmbH (u. a. Kölner Museumsnacht)
2. Nach erfolgter Information durch die Verwaltung können die vier vorgenannten Be-
günstigten mittels Dringlichkeitsentscheidung gesondert beschlossen werden.
3. Die Verwaltung wird zudem beauftragt, die Restgelder für Träger bereitzuhalten,
die coronakonform öffnen und dabei Einkommensverluste hinnehmen müssen.
4. Strukturelle Liquiditätssicherung bzw. Förderung wird insoweit gewährt, als dass
sie zu Erhalt und Weiterentwicklung der Strukturen und Vor-bereitung der Spielzeiten
etc. nötig sind, um den Bestand zu sichern.
5. Andere gesetzliche Regelungen wie beispielsweise beihilferechtliche Bestimmun-
gen dürfen diesen Maßnahmen nicht entgegenstehen. Dies setzt eine Prüfung vo-
raus.
6. Die Auszahlung der Mittel erfolgt subsidiär, nach Ausschöpfung anderweitiger
Möglichkeiten und vorrangiger Förderungen wie bspw. durch Bund und Land, die ggf.
die städtischen Zuschüsse entsprechend reduzieren.
7. Sämtliche Zuwendungen sind in den Jahresabschlüssen der Verwaltung gegen-
über offenzulegen und der einschlägigen und entsprechend der aktuellen Steuerge-
setzgebung zu verbuchen und anzuzeigen.
8. Die Verwaltung wird beauftragt, im nächsten Ausschuss die Umsetzung dieser
Maßnahmen darzulegen.
Anlage 1
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Sachstand:
Der Beschluss wurde für die Sa Cova Musik-Theater-Unterhaltung, Roland Kuli k
GmbH und die StadtRevue Verlag GmbH umgesetzt und die Förderung entspre-
chend ausgezahlt. Die Anträge der Gloria Gastro-Event GmbH und Musical Dome
Köln (MEHR BB Theater GmbH) waren abzulehnen. Auf die Vorlage 2635/2021 so-
wie den Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur vom 07.09.2021 wird Bezug
genommen (Ergebnis: endgültig abgelehnt).
Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbe-
triebe, Teil 1
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 1869/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Rahmen der „Corona-Sonderförderung
zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe“ eine Bezuschussung
der nachfolgenden Kulturveranstalter*innen der freien Szene in Form einer institutio-
nellen Förderung für das Jahr 2021 mit folgenden Zuschusssummen:
• Zoo, Die Schänke 21.641 €
• Volksbühne am Rudolfplatz gGmbH 50.000 €
• Niehler Freiheit e.V. 24.372 €
• Büro Sabine Voggenreiter/PASSAGEN 50.000 €
Bis zur schlussendlichen Bewilligung sind ggf. aufgrund der Aktualisierung von An-
tragsunterlagen noch geringfügige Abweichungen in der Zuschusshöhe möglich.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt und die Förderungen entsprechend ausgezahlt.
Neu-Bestellung eines Mitglieds der Jury zur Verleihung des Holger Czukay Preises
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 2248/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur folgt in Abänderung des Beschlusses vom
27.04.2021 (BV 1241/2021) einem Wunsch der FDP-Fraktion zur Neu-Bestellung ih-
res Mitglieds für die Jury zur Verleihung des Holger Czukay Preises für Popmusik der
Stadt Köln für die Dauer der laufenden Ratsperiode 2020 – 2025. Als stimmberech-
tigter Vertreter des Ausschusses Kunst und Kultur wird benannt: Vertreter FDP:
Anlage 1
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Herr Johannes Radke (bisher: Frau Christina Dumstorff) Alle weiteren Personalien
aus Beschluss Nr. 1241/2021 vom 27.04.2021 bleiben unverändert gültig.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Soziokulturelle Winterprogramm Ebertplatz 2021/2022
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: AN/1202/2021, AN 1430/2021, AN/1399/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Wir beauftragen die Verwaltung, den Dialog zur Konzeptfortschreibung zwischen
Stadt Köln, Künstler:innen vor Ort, dem bürgerschaftlichen Engagement und der
Stabstelle Event weiterhin zu organisieren und zu intensivieren, um auch in Zukunft
eine für alle Beteiligten gute Bespielung/Nutzung des Platzes zu sichern.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Aktuelle Stunde - Open-Air Flächen sofort für Veranstaltungen bereitstellen Geneh-
migungsverfahren versus Veranstaltungen?
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: AN/1428/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, schnellstmöglich Open Air Veranstaltungen zu er-
möglichen, Entscheidungsräume zu öffnen nach dem Beispiel „ Draußenstadt Ber-
lin“ und die nötigen Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Sachstand:
Gemäß BV 1217/2021 wurde das Förderprogramm ausgeschrieben und Fördermittel
bewilligt sowie der Kölner Bühnensommer durchgeführt.
Anlage 1
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Bezuschussung von Maßnahmen zur Bauunterhaltung und Technikförderung der
freien Szene, hier: 1. Vorhaben 2021
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 21.06.2021
Vorlagenummer: 1758/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der Haushaltsmittel und die Bezu-
schussung von Baumaßnahmen im artheater sowie im Club Bahnhof Ehrenfeld im
Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung in Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen
aus den “Bau – und Infrastrukturbeihilfen für die freie Szene“ im Jahr 2021 in Höhe
des maximalen Förderbetrags von 39.900 Euro.
Sachstand:
erledigt
Umsetzung Vergabe der Stipendien ohne Altersbegrenzung (Künstler*innenförde-
rung Bildende Kunst) 2021-2023
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1947/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Rat beschließt die Fortsetzung der Vergabe von jährlich 15 Stipendien ohne
Altersbegrenzung (Künstler*innenförderung Bildende Kunst) für die Jahre 2021 bis
2023 durch das Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstler e.V. (Kultur-
werk des BBK Köln e.V.), gemäß dem 2019 erarbeiteten Konzept (Vorlagen Nr.
3567/2019).
2. Weiterhin beschließt der Rat die Erhöhung der Institutionellen Förderung für das
Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Köln e.V. um
90.000 € zweckgebunden für die Umsetzung des beschlossenen Konzeptes bzw.
Vergabe der o.g. 15 Stipendien für den Zeitraum 2021 bis 2023 (Strukturförderung,
vgl. Vorlage 1995/2020).
Sachstand:
Der Beschluss wurde/wird umgesetzt. Die Förderung wird entsprechend in den Jah-
ren 2021 – 2023 ausgezahlt.
Anlage 1
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Corona-Sonderförderung zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbe-
triebe
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: 2437/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt im Teilplan 0416 - Kulturförderung in der
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im Rahmen der „Corona-Sonderförderung
zur Struktursicherung freier Kulturvereine und Kulturbetriebe“ eine Bezuschussung
der nachfolgenden Kulturveranstalter*innen der freien Szene in Form einer institutio-
nellen Förderung für das Jahr 2021 mit folgenden Zuschusssummen:
- Sa Cova Musik-Theater-Unterhaltung, Roland Kulik GmbH50.000 €
- StadtRevue Verlag GmbH (Kölner Museumsnacht) 42.292 €
Bis zur schlussendlichen Bewilligung sind ggf. aufgrund der Aktualisierung von An-
tragsunterlagen noch geringfügige Abweichungen in der Zuschusshöhe möglich.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt und die Förderungen entsprechend ausgezahlt.
Vergabe der vierjährigen Projektförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2022 bis
2025
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: 2783/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haus-
haltsrechtlichen Bedingungen – für den Zeitraum vom 01. Januar 2022 bis 31. De-
zember 2025 nachfolgenden Zuschuss zur vierjährigen Projektförderung:
„CINEPÄNZ“ von jfc medienzentrum 30.000 € p.a.
Sachstand:
Der Beschluss betrifft die Zeit ab dem Jahr 2022. Die Fördermittel werden ab 2022
ausgezahlt.
Anlage 1
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Winterprogramm Ebertplatz
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: 2951/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Umsetzung des von der Verwaltung
vorgelegten Vorschlags zur Umsetzung eines (sozio-)kulturellen Winterprogramms
Ebertplatz 2021/2022 und gibt für dessen Finanzierung Restmittel der Kulturförde-
rung in Höhe von 100.000 Euro aus den Finanzmitteln der „Corona-Sonderförderung
2021“ frei. Der Ausschuss genehmigt hierzu die haushaltsneutrale Umschichtung von
100.000 Euro innerhalb des Teilergebnisplans 0416 – Kulturförderung aus der Teil-
planzeile 15 – Transferaufwendungen in die Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für
Sach- und Dienstleistungen. Weitere 12.000 Euro werden aus dem Teilergebnisplan
0901 Stadtplanung, aus Teilplanzeile 13 bereitgestellt.
Sachstand:
Beschluss wurde umgesetzt, die Mittel wurden verausgabt.
Antrag der SPD Fraktion Erfahrungsbericht Corona-Förderung zur Überführung in
künftige Fördermaßnahmen
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: AN/1783/2021, AN 1915/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Im Sinne einer bedarfsgerechten Förderung der Kölner Kulturlandschaft wird die Ver-
waltung beauftragt, dem Ausschuss für Kunst und Kultur zum nächstmöglichen Zeit-
punkt einen Erfahrungsbericht zum Instrument der kommunalen Corona-Sondermaß-
nahmen 2020/2021 vorzulegen, der insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt:
• Erfolgseinschätzung der Corona-Sonderförderungen,
• Schwachstellen des Instrumentariums aus Sicht der Verwaltung,
• Gründe für die Änderungen von Förderkriterien innerhalb des laufenden Prozesses,
• Anzahl und Gründe der Ablehnungen (Welche Gruppen bzw. Projekte fielen durchs
Raster?),
• Möglichkeiten der (bürokratischen) Vereinfachung der Antragsverfahren,
• Reflexion zu Kooperation/Kommunikation der an den Sondermaßnahmen beteilig-
ten Ämter,
• Erfahrungen der freien Kulturszene bei der Abstimmung zwischen den Landes-,
Bundes- und den kommunalen Mitteln.
Mit der mündlichen Antragsänderung, dass der Antrag der SPD-Fraktion um folgende
Punkte der Bündnispartner ergänzt wird:
Anlage 1
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1. Ebenso sind die Erfahrungen aus der Open-Air-Bespielung der letzten 15 Monate
inkl. der Genehmigungsverfahren, der Ämterkoordination etc. zu evaluieren und vor-
zustellen, um auch zukünftig, unabhängig von "Pandemie-Sommern", stärkere Open-
Air-Bespielungen zu ermöglichen.
2. Wir bitten die Verwaltung darum, auch andere beteiligte Ausschüsse darüber zu
informieren.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt. Auf den Erfahrungsbericht Vorlage Nr. 4392/2021
für die Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 25.01.2022 wird verwiesen.
Bezuschussung von Maßnahmen zur Bauunterhaltung und Technikförderung der
freien Szene, hier: 2. Vorhaben 2021
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 13.09.2021
Vorlagenummer: 2559/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der Haushaltsmittel und die Bezu-
schussung von Baumaßnahmen im Stadtgarten / Europäisches Zentrum für aktuelle
Musik und Jazz in Höhe des Förderbetrags von maximal 76.800 Euro im Jahr 2021
aus den “Bau – und Infrastrukturbeihilfen für die freie Szene“ im Teilergebnisplan
0416 – Kulturförderung in Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.
Antragsteller
max. Fördersumme
Initiative Kölner Stadtgarten / Dauerhafte Überdachung
Jazz Haus e. V. Europäisches Zentrum der Open-Air-Konzertfläche
für aktuelle Musik „Green Room“, inkl.
und Jazz Einzäunung des Areals 76.800 Euro
76.800 Euro
Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss-
höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50 Prozent des Ursprungsbetrags
übersteigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschluss-
fassung durch den Finanzausschuss.
Sachstand:
Die Förderung wurde in 2021 umgesetzt/ausgezahlt.
Anlage 1
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
ZADIK - Fördervertrag Mietkostenzuschuss
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 1467/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin-
gungen – zur Sicherung des Fortbestands des „Zentralarchiv für deutsche und inter-
nationale Kunstmarktforschung“ eine Bezuschussung der Mietkosten als institutio-
nelle Förderung in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung an die Universität zu Köln in
Höhe von 116.200€ im Jahr 2021 und jährlich 131.200€ ab dem Jahr 2022. Dazu soll
mit der Universität zu Köln eine Fördervereinbarung für den Zeitraum vom 01. Januar
2021 bis 31. Dezember 2025 abgeschlossen werden. Zu gegebener Zeit ist die Fort-
führung der Förderung zu prüfen und eine Verlängerung der Fördervereinbarung
dem Rat zur erneuten Beschlussfassung vorzulegen.
Sachstand:
Der Beschluss wird umgesetzt und die Bezuschussung in den Jahren 2021 bis 2025
entsprechend angewiesen.
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung im Bereich Bildende
Kunst: Schaffung zusätzlicher Atelierräume
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 1966/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
„Schaffung zusätzlicher Atelierräume“ aus der Kulturentwicklungsplanung durch die
Vergabe von zusätzlichen Mietzuschüssen für Kölner Künstler*innen in den Jahren
2021 bis 2023. Dabei steht die Umsetzung 2022 und 2023 unter dem Vorbehalt der
haushaltsrechtlichen Möglichkeiten.
Sachstand:
Der Beschluss wurde/wird umgesetzt. Die Mietzuschüsse werden entsprechend in
den Jahren 2021 – 2023 ausgezahlt.
Anlage 1
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Verlängerung der Institutionellen Förderung WEEK-END Fest 2022
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 2760/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022 –
die Institutionelle Förderung in der Sparte Popkultur für das WEEK-END Fest in Höhe
von 30.000 Euro im Jahr 2022 weiterzuführen. Dieser Beschluss wird in Anknüpfung
an den Beschluss des Rates Nr. 3248/2018 vom 22.11.2018 gefasst.
Sachstand:
Der Beschluss betrifft das Jahr 2022. Die institutionelle Förderung wird dann umge-
setzt/ausgezahlt.
Vergabe der Strukturförderung im Filmbereich, Haushaltsjahre 2022 bis 2025
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 2772/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin-
gungen – für den Zeitraum vom 01.Januar 2022 bis 31. Dezember 2025 nachfol-
gende Zuschüsse zur Strukturförderung (Institutionelle Förderung) zu gewährleisten:
- „Köln im Film“ von Köln im Film e.V. 32.000 € p.a.
- „Kurzfilmfestival Köln (KFFK)“ von Kurzfilmfreunde Köln e.V. 35.000 € p.a.
- „SoundTrack_Cologne“ von Televisor Troika GmbH 43.000 € p.a.
Sachstand:
Der Beschluss betrifft die Zeit ab dem Jahr 2022. Die institutionelle Förderung wird
dann umgesetzt/ausgezahlt.
Anlage 1
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Verausgabung Restmittel der Corona-Sonderförderung
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 2940/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt, die vorhandenen Restmittel aus der Corona-Sonderförderung
aus Dezernat VII-Kunst und Kultur in Höhe von 443.111 € als angepasstes Förder -
instrument ihrem ursprünglichen Verwendungszweck, der Projektförderung des Kul-
turamtes, Teilergebnisplan 0416 - Kulturförderung in Teilplanzeile 15 – Transferauf-
wendungen, zurückzuführen.
Die Restgelder sollen für Träger bereitgehalten werden, die coronakonform öffnen
und dabei Einkommensverluste hinnehmen müssen. Dabei sollen auch Träger an-
tragsberechtigt sein, die bisher vom Kulturamt nicht gefördert werden.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt: Kündigungen zur Ate-
liernutzung weiterhin aussetzen
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.10.2021
Vorlagenummer: AN/2156/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Aussetzung der Kündigungen zur Ateliernutzung
fortzuführen, bis die laufenden Verfahren abgeschlossen sind. Dies soll auch für den
weiteren Verlauf der Pandemie gelten: Kündigungen sollen in Zeiten der Corona-
Pandemie ausgesetzt werden.
Sachstand:
Der Beschluss wurde unter Berücksichtigung der juristischen Rahmenbedingungen
umgesetzt.
Anlage 1
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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt: Runder Tisch zur Atelier-
situation in Köln
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.10.2021
Vorlagenummer: AN/2159/2021
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, zu einem „Runden Tisch zur Ateliersituation in
Köln“ einzuladen (in einer dem Bedarf angepassten Frequenz). Neben je einer*ei-
nem Vertreter*in der Fraktionen und dem Kulturamt sollen Vertreter*innen der Atelier-
häuser, entsprechender Initiativen und ggf. des Beirates teilnehmen.
Sachstand:
Die Verwaltung steht seit mehr als einem Jahr im Austausch über eine Neufassung
des Atelierförderkonzeptes. Bislang gibt es politisch kein mehrheitlich positives Vo-
tum zu dem Eckpunktepapier für ein neues Atelierförderkonzept, daher soll in einem
Gespräch vor der Sommerpause 2022 eruiert werden, inwiefern es Überarbeitungs-
bedarf des derzeitigen Atelierförderkonzeptes gibt und mögliche Alternativvorschläge
aus der Politik aufgenommen werden. Im Rahmen dieses Termin soll auch der Zeit-
punkt der Wiederaufnahme des Runden Tisches sowie die Frequenz desselbigen
diskutiert werden (siehe hierzu auch Sachstand A/0059/007).
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung im Bereich Filmkul-
tur: Filmhaus Köln - Eröffnung
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 09.11.2021
Vorlagenummer: 2800/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
„Filmhaus Köln – Eröffnung“ aus der Kulturentwicklungsplanung in Form einer einma-
ligen Projektförderung von 25.000 Euro an die FK – Filmhaus Köln UG und be-
schließt zur Umsetzung dieser Maßnahme im Haushaltsjahr 2021 die haushaltsneut-
rale Umschichtung von 25.000 Euro innerhalb des Teilplans 0416 – Kulturförderung
aus der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen – in die
Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen.
Sachstand:
Die Förderung wurde in 2021 umgesetzt/ausgezahlt.
Anlage 1
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Verlängerung der institutionellen Förderung raum13 gGmbH und Sommerblut e.V.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 09.11.2021
Vorlagenummer: 3369/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt - vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022- die
Fortführung der institutionellen Förderung für die nachfolgenden Kulturbetriebe im
Haushaltsjahr 2022 wie folgt:
- raum 13 gGmbH 75.000 Euro
- Sommerblut e.V. 50.000 Euro.
Sachstand:
Der Beschluss betrifft das Jahr 2022. Die institutionelle Förderung wird dann umge-
setzt/ausgezahlt.
Erhöhung der institutionellen Förderung für MusikFabrik Landesensemble NRW e.V.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 09.11.2021
Vorlagenummer: 3486/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022 –
zur Sicherung des Fortbestands des MusikFabrik Landesensemble NRW e.V. die Er-
höhung der institutionellen Förderung (Betriebskostenzuschuss) um 70.000 Euro ab
2022 auf 320.000 Euro jährlich.
Sachstand:
Der Beschluss betrifft die Zeit ab dem Jahr 2022. Die institutionelle Förderung wird
dann umgesetzt/ausgezahlt.
Haushaltsneutrale Umschichtung von Transferaufwendungen 2021
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 30.11.2021
Vorlagenummer: 3604/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Anlage 1
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Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur genehmigt die haushaltsneutrale Umschichtung von
63.100 Euro innerhalb des Teilergebnisplans 0416 – Kulturförderung aus der Teil-
planzeile 15 – Transferaufwendungen in die Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für
Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 44.600 Euro und in die Teilplanzeile 16 –
Sonstige ordentliche Aufwendungen in Höhe von 18.500 Euro, einschließlich der
Verwendung der Mittel gemäß der beigefügten Anlage.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Vergabe dreijährige Förderung Tanzpakt 2022 - 2024
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 30.11.2021
Vorlagenummer: 3861/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt - vorbehaltlich des Inkrafttretens der
Haushaltssatzungen 2022-2024 - für den Zeitraum vom 01. Januar 2022 bis 31. De-
zember 2024 nachfolgende Zuschüsse zur Förderung „Ko-Finanzierung Tanzpakt
STADT-LAND-BUND“ bereit zu stellen:
- „Hebel für die Exzellenz (AT)“ der TanzFaktur UG mit 20.000,- €
- „UNIque@dance“ der DIN A 13 tanzcompany mit 20.000,- €.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Bezuschussung von Maßnahmen aus "Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen /
Musikclubs" 2021, Teil 1
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 06.12.2021
Vorlagenummer: 3418/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der Haushaltsmittel und die Bezu-
schussung von Baumaßnahmen im Club Gewölbe sowie im Gloria im Teilergebnis-
plan 0416 – Kulturförderung in Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen aus Mitteln
des „Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen und Musikclubs“ im Jahr 2021 in
Höhe des maximalen Förderbetrags von 22.520 Euro.
Anlage 1
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Antragsteller
max. Fördersumme
Gewölbe Gewölbe Einbau von Schallabsorbern und 21.800 Euro
GmbH Diffusoren zur Reduzierung des
entstehenden Schalls
Gastro-Event Gloria Durchführung einer Akustikmessung 720 Euro
GmbH zur Ermittlung von Lärmschutz-
maßnahmen
-------------------
22.520 Euro
Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss-
höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50 Prozent des Ursprungsbetrags
übersteigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschluss-
fassung durch den Finanzausschuss.
Sachstand:
Die Förderung wurde in 2021 umgesetzt/ausgezahlt.
Institutionelle Förderung der Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. (KGAM zamus)
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3489/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt die Umsetzung der für 2020/2021 im Haushaltsplan vorgesehe-
nen institutionellen Förderung für die Kölner Gesellschaft für Alte Musik e.V. /
„zamus: Zentrum für ‚Alte Musik Köln“ (80.000 Euro/Jahr) und der Finanzierung des
„Fest für Alte Musik“ / seit 2021 neu: „zamus: early music festival“ (200.000
Euro/Jahr) mit jährlich insgesamt 280.000 Euro sowie deren Fortführung ab 2022ff
vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzungen 2022ff.
Darüber hinaus beschließt der Rat eine Aufstockung der institutionellen Förderung
für das Jahr 2021 im Umfang von 60.000 Euro für Beratungskosten der Kölner Ge-
sellschaft für Alte Musik e.V.
Sachstand:
Der Beschluss wurde für 2021 umgesetzt und die institutionelle Förderung ausge-
zahlt. Der Beschluss betrifft im Weiteren die Zeit ab dem Jahr 2022. Die institutionelle
Förderung wird dann – ergänzt durch den Ratsbeschluss zur Erweiterung des zamus
vom 03.02.2022 (4324/2021) - umgesetzt/ausgezahlt.
Anlage 1
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Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln gUG
und Temporary Gallery e.V. 2022-2024
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3693/2021, AN/2596/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt - vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzungen 2022ff. -
die Fortführung der Institutionellen Forderung für die nachfolgenden Kulturbetriebe in
den Haushaltsjahren 2022 bis 2024 wie folgt:
- Temporary Gallery e.V. - Zentrum für zeitgenössische Kunst: 105.000 Euro
- Internationale Photoszene Köln gUG 110.000 Euro
Für die Aufstockung zugunsten der Temporary Gallery (um 15.000€ auf 105.000€)
sollen Mittel aus dem Kulturentwicklungsplan verwendet werden.
Sachstand:
Der Beschluss betrifft die Zeit ab dem Jahr 2022. Die institutionelle Förderung wird
dann umgesetzt/ausgezahlt.
Vergabe der Mietzuschüsse in der Sparte Bildende Kunst, Haushaltsjahre 2021 -
2023
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3796/2021
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin-
gungen -für die Haushaltsjahre 2021, 2022 und 2023 im Bereich der Bildenden Kunst
jährlich Mietzuschüsse in Höhe von insgesamt 19.469,22 Euro an die Folgenden
Künstler*innen zu gewährleisten:
Frau Sophia Bauer (Klangkunst, Neue Medien) 480,00 Euro
Herrn Maurits Boettger (Medienkunst) 2.100,00 Euro
Frau Homa Emami (Installation, Objekte) 1.500,00 Euro
Herrn Sebastian Fritzsch (Bildende Kunst, Filmregie) 1.500,00 Euro
Frau Ulrike Geitel (Malerei, Künstlerbuch) 1.500,00 Euro
Frau Nina Gschlöß (Fotografie, Videokunst) 705,00 Euro
Frau Christine Kassing (Malerei) 1.200,00 Euro
Herrn René Kemp (Bildende Kunst, Literatur) 1.440,00 Euro
Herrn Dawid Liftinger (Medienkunst) 480,00 Euro
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Frau Jennifer Lubahn (Bildende Kunst, Fotografie,
Installation, Video) 1.050,00 Euro
Frau Aino Nebel (Skulptur, Objekt, Zeichnung) 1.500,00 Euro
Frau Nina Paszkowski (Bildende Kunst) 1.028,52 Euro
Frau Katja Ploetz (Malerei, Glasgestaltung) 1.080,00 Euro
Frau Marleen Rothaus (Malerei) 1.028,52 Euro
Herrn Camilo Sandoval (Medienkunst) 480,00 Euro
Frau Stefanie Schrank (Zeichnung, Objekt) 897,18 Euro
Herrn Marco Zumbé (Malerei) 1.500,00 Euro
Der Rat beabsichtigt, sofern die Haushaltslage dies erlaubt, die jährliche Zuschuss-
höhe bis zum Jahr 2023 beizubehalten.
Falls ein/e Künstler*in vorzeitig aus der Bewilligung ausscheidet, soll zunächst Herr
Filip Jacobson (Medienkunst) mit einem Zuschuss von jährlich 1.800 Euro nachrü-
cken.
Sachstand:
Der Beschluss wurde/wird umgesetzt. Die Mietzuschüsse werden entsprechend in
den Jahren 2021 – 2023 ausgezahlt.
Anlage 1
Seite 29/124
2. Stadtbibliothek
Bedarfsfeststellung zur Beschaffung eines zukunftsorientierten, emissionsarmen Bib-
liotheksbusses als Ersatz für den bisherigen Bibliotheksbus der Stadtbibliothek
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 01.02.2021
Vorlagenummer: 2802/2020
Federführung: 43
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Ausschuss erkennt den Bedarf für die Beschaffung eines zukunftsorientierten,
emissionsarmen Bibliotheksbusses als Ersatz für den bisherigen Bibliotheksbus an
und beauftragt die Verwaltung mit der Einleitung eines Vergabeverfahrens. Die inten-
sive Prüfung alternativer Antriebe durch die KVB und die AWB hat ergeben, dass ein
Erdgas CNG/Biogas betriebener Bibliotheksbus die beste Alternative zum bisherigen
Dieselantrieb ist.
Grundlage für das Vergabeverfahren ist ein umfangreiches Leistungsverzeichnis, das
die Stadtbibliothek in Zusammenarbeit mit den AWB, dem Partner der Stadtbibliothek
im Beschaffungsprozess, erstellen wird.
2. Der Ausschuss beschließt für das Haushaltsjahr 2021 die Bereitstellung und Frei-
gabe einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung gem. § 85 GO NRW in
Höhe von 670.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2022 im Teilfinanzplan 0418,
Stadtbibliothek, Teilplanzeile 9, Auszahlungen für d. Erwerb v. beweglichem Anlage-
vermögen bei Finanzstelle 4300-0418-0-0500 Busbibliothek. Die Deckung der Ver-
pflichtungs-ermächtigung erfolgt durch eine veranschlagte, aber nicht benötigte Ver-
pflichtungs-ermächtigung im Teilfinanzplan 1202 Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV
zu Lasten der Finanzstelle 6903-1202-0-3000, Erneuerung Fahrtreppen an Haltestel-
len.
Sachstand:
1. Der Ausschuss für Kunst und Kultur hat in seiner Sitzung am 26.01.2021 bereits
den Bedarf für die Beschaffung eines zukunftsorientierten, emissionsarmen Biblio-
theksbusses als Ersatz für den bisherigen Bibliotheksbus anerkannt und die Verwal-
tung mit der Einleitung eines Vergabeverfahrens für einen Erdgas CNG/Biogas be-
triebenen Bibliotheksbus beauftragt. Nach Aufhebung des Vergabeverfahrens muss
die Vergabe neu gestartet werden.
Der Ausschuss nimmt die Kostensteigerung für die Maßnahme zur Kenntnis und be-
auftragt die Verwaltung, das Vergabeverfahren für einen Erdgas CNG/Biogas betrie-
benen Bibliotheksbus erneut zu starten.
2. Der Finanzausschuss Der Finanzausschuss nimmt die Verzögerung der Maß-
nahme und die Kostensteigerung von 210.700 € zur Kenntnis und beschließt – vor-
behaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022 - für das Haushaltsjahr 2022
die Freigabe einer Verpflichtungsermächtigung gem. § 85 GO NRW in Höhe von
210.700 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2023 im Teilfinanzplan 0418, Stadtbiblio-
thek, Teilplanzeile 9, Auszahlungen für d. Erwerb v. beweglichem Anlagevermögen
bei Finanzstelle 4300-0418-0-0500 Busbibliothek.
Anlage 1
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Die Deckung der Verpflichtungsermächtigung erfolgt innerhalb des Teilfinanzplans
0418, Stadtbibliothek durch eine in 2022 veranschlagte, aber nicht benötigte Ver-
pflichtungsermächtigung bei Finanzstelle 4300-0418-0-0300 – Generalsanierung in
Höhe von 210.700 €.
Das Submissionsverfahren wurde erfolgreich abgeschlossen und der Bus kann be-
auftragt werden.
Weiterführung der Programme zur digitalen Bildung – MINTköln Festival der Stadt-
bibliothek
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 0559/2021
Federführung: 43
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt die Weiterführung von Workshop- und Programmangeboten zur
digitalen und gesellschaftlichen Bildung im Kontext MINT - besonders für Kinder und
Jugendliche sowie für Erwachsene und Familien.
Sachstand:
Die Planung der MINTköln 2022 läuft termingerecht und das Festival kann in den
Herbstferien starten. Das Festival wurde durch den Ratsbeschluss verstetigt und ist
in der künftigen Haushaltsplanung vorgesehen.
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Umgestaltung der
Stadtteilbibliothek Nippes
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1757/2021
Federführung: 43
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Stadtbibliothek mit der Umsetzung der folgen-
den Maßnahme aus der Kulturentwicklungsplanung (KEP)
• Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Nippes im Rahmen der Neueinrichtung/
Sanierung von Stadtteilbibliotheken.
Im Haushalt 2020/2021 stehen Mittel für die Kulturentwicklungsplanung zur Verfü-
gung. Die Maßnahme soll mit insgesamt 25.000 € im Jahr 2021 aus diesem Budget
finanziert werden. Der KEP-Lenkungskreis hat die Maßnahme befürwortet.
Anlage 1
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Sachstand:
Die Maßnahme wurde gestartet und befindet sich noch in der Umsetzung, da es bei
der Beauftragung und Ausführung von Handwerkerarbeiten durch Engpässe in der
Baubranche – hier u.a. Schreiner und Malerarbeiten – zur Verzögerung kommt.
Verlängerung des Erprobungszeitraums der Sonntagsöffnung Stadtbibliothek
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.10.2021
Vorlagenummer: 2898/2021
Federführung: 43
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt den vorläufigen Erfahrungsbericht zur
Sonntagsöffnung der Stadtbibliothek zur Kenntnis und beschließt die in dieser Vor-
lage skizzierte Verlängerung für das Jahr 2022.
2. Der Finanzausschuss beschließt die Verlängerung der Finanzierung zur Sonntags-
öffnung für das Haushaltsjahr 2022 mit einem Gesamtbedarf von 150.500 Euro.
Über eine Fortführung und die damit verbundene Weiterfinanzierung wird nach dem
endgültigen Erfahrungsbericht in einer separaten Vorlage entschieden.
Sachstand:
Der Projektzeitraum wurde verlängert, da pandemiebedingt eine finale Evaluation
nicht möglich war. Die ursprünglich dafür zur Verfügung gestellten können dafür ge-
nutzt werden. Die Sonntagsöffnung wird nach wie vor sehr gut angenommen. Die Er-
gebnisse der Verlängerung werden evaluiert und die Maßnahme wird zur Planung ei-
ner Verstetigung dem Ausschuss in der 1. Jahreshälfte 2022 nochmals vorgelegt.
Anlage 1
Seite 32/124
3. Historisches Archiv
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Dokumentation, Di-
gitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschiedliche Zielgruppen
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 1764/2021
Federführung: 44
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
"Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestandes für unterschied-
liche Zielgruppen" aus der Kulturentwicklungsplanung. Gleichzeitig beschließt der
Rat für die Umsetzung der Maßnahmen überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von
26.000 € im Teilergebnisplan 0412 – Historisches Archiv, Teilplanzeile 16 – sonstige
ordentliche Aufwendungen, im Haushaltsjahr 2021. Die Deckung erfolgt in gleicher
Höhe durch Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teil-
planzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen ebenfalls im Haushalts-
jahr 2021.
Sachstand:
Bestellt wurden 32 IPad Air und ein Ladewagen. Dieser wurde schon an den Eifelwall
geliefert. Durch weltweite Lieferengpässe kann es bei der Auslieferung der IPads zu
Verzögerungen kommen. Die IPads wurden für Schüler*innenarbeiten angeschafft,
die bei Schulklassen und anderen Gruppen zum Einsatz kommen, u.a. mit der BiPar-
coursApp.
Anlage 1
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4. Stadtkonservator
Zuschuss zur Erhaltung des Kölner Domes
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 06.05.2021
Vorlagenummer: 1234/2021
Federführung: 48
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt, dass sich die Stadt Köln in den Jahren 2021 bis 2025 weiterhin
an den Kosten für die denkmalpflegerischen Wiederherstellungsarbeiten des Kölner
Domes beteiligt.
Sachstand:
Die Überweisung des für 2021 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 €
erfolgte mit Bescheid vom 02.11.2021 unmittelbar nach Vorliegen des Zuwendungs-
bescheides des Landes Nordrhein-Westfalen.
Im Haushaltsplan 2022 ist der Zuschussbetrag in Höhe von 207.000 € bereits be-
rücksichtigt.
Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 1848/2021
Federführung: 48
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Gewährung von Zuschüssen für
die Erhaltung sonstiger Sakralbauten in Höhe von 10.000 Euro an die Evangelische
Gemeinde Köln.
1. 5.000 Euro für die Restaurierung der Grabsteine auf dem Geusenfriedhof in
Köln-Lindenthal, Denkmalnummer 866
2. 5.000 Euro für die Restaurierungsarbeiten an der Kartäuserkirche (Einfriedungs-
mauer im Bereich Pfarrhaus) in Köln-Altstadt/Süd, Denkmalnummer 917.
Sachstand:
Die Bewilligungsbescheide für die Restaurierung der Grabsteine auf dem Geusen-
friedhof sowie für die Restaurierungsarbeiten an der Kartäuserkirche (Einfriedungs-
mauer) wurden im November 2021 erstellt. Die Auszahlung der Zuschüsse wird un-
mittelbar nach Prüfung der durchgeführten Arbeiten im Haushaltsjahr 2022 erfolgen.
Anlage 1
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Dringlichkeitsantrag von der CDU und Volt - Haus Fühlingen – Fachgespräch
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: AN/1912/2021
Federführung: 48
Status: erledigt
Beschluss:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, bezüglich des Rechts- und Sachstands und der
weiteren Vorgehensweise zur Sicherung und denkmalschutzgerechter Herstellung
des Denkmals Haus Fühlingen, Neusser Landstr. 5 in Köln-Fühlingen ein Fachge-
spräch durchzuführen.
2. Zur Darstellung der rechtlichen Verhältnisse und Maßnahmen, Möglichkeiten und
Risiken soll eine im Denkmalschutzrecht kundige/r Fachanwalt/-anwältin für Verwal-
tungsrecht zum Fachgespräch hinzugezogen werden.
3. Zu dem Fachgespräch sollen neben den Mitglieder*innen des Ausschusses Kunst
und Kultur die Mitglieder*innen der Bezirksvertretung Chorweiler und die Vorsitzen-
den und Sprecher*innen des Stadtentwicklungsausschusses und des Liegenschafts-
ausschusses eingeladen werden.
Sachstand:
Der Sachstand im Dezember 2021 entspricht der Beantwortung der Verwaltung auf
den Dringlichkeitsantrag der CDU-Fraktion und der Volt-Fraktion (1912/2021) mit der
Vorlagen-Nummer 4409/2021, vom 29.12.2021.
Anlage 1
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5. Museum Ludwig
Schenkung von Kunstwerken des Künstlers Claes Oldenburg an das Museum Lud-
wig
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 04.02.2021
Vorlagenummer: 2851/2020
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung der Kunstwerke von Claes Oldenburg an das Museum
Ludwig mit Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Schenkung eines Kunstwerkes der Künstlerin Guan Xiao durch Nadine Zeidler und
Amado Kraupa-Tuskany an das Museum Ludwig
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 0269/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung des Kunstwerkes von Guan Xiao an das Museum Lud-
wig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Filmforum NRW im Museum Ludwig - Satzungsänderung
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 0788/2020
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt die in den Anlagen 1 und 2 dargestellten Änderungen des § 8 der
Satzung des Filmforum NRW e.V. im Museum Ludwig.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage 1
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Schenkung eines Kunstwerkes der Künstlerin Leiko Ikemura durch Frau C. Schwah-
len an das Museum Ludwig
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1817/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung des Kunstwerkes von Leiko Ikemura an das Museum
Ludwig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Schenkung eines Kunstwerkes des Künstlers Danh Võ
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1819/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung des Kunstwerkes von Danh Võ an das Museum Lud-
wig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung für das Museum
Ludwig
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 1812/2021
Federführung: 4511
Status: laufendes Verfahren
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Planung und Umsetzung
der Maßnahmen zur Anfertigung von flexibel einsetzbarem Mobiliar für das Foyer des
Museums Ludwig aus der Maßnahme der Kulturentwicklungsplanung (s. KEP-Print
S.153) im Zusammenhang mit einer neuen, intensiven Auseinandersetzung mit dem
Bestand sowie dessen Neupräsentation, Umsetzung des Lichtkonzeptes, Foyerum-
bau und Sanierung sowie Klimatisierung. Gleichzeitig beschließt der Rat für die Um-
setzung der Maßnahmen überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 45.000 € im
Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für
Anlage 1
Seite 37/124
Sach- und Dienstleistungen, im Haushaltsjahr 2021. Die Deckung erfolgt in gleicher
Höhe durch Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teil-
planzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen ebenfalls im Haushalts-
jahr 2021.
Sachstand:
Die Brandschutzbestimmungen erfordern die Neuplanung und Umsetzung des ge-
samten Projekts mit alternativen, nicht brennbaren Materialien (Klasse A, statt bisher
angenommen schwer entflammbar B1). Wie genau weiter verfahren werden kann, ist
noch in der Abstimmung. Aus diesem Grund verschiebt sich auch der bisher anvi-
sierte Zeitplan und die Möblierung wird nicht parallel mit den anderen Umbauten im
äußeren Foyer umgesetzt sein, sondern im Anschluss.
Annahme von 17 Kunstwerken als Schenkung von Dr. Annelie Pohlen
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 2530/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung von 17 Kunstwerken von Frau Dr. Annelie Pohlen für
das Museum Ludwig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Annahme eines Kunstwerks von Danh Vō als Schenkung
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 09.11.2021
Vorlagenummer: 2980/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung eines Kunstwerks von Danh Vō durch Herrn Thomas
Borgmann für das Museum Ludwig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage 1
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Annahme einer Schenkung durch die Künstlerin Frau Leiko Ikemura
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3269/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung des Kunstwerkes von Leiko Ikemura an das Museum
Ludwig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Ankauf eines Kunstwerks des Künstlers Hermann Scherer für das Museum Ludwig
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3549/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt den Ankauf des Kunstwerks „Die Schlafenden“ von Hermann
Scherer in Höhe von 1,5 Mio. € und die Freigabe der investiven Auszahlungen. Die
Finanzierung erfolgt zum einen durch Eigenmittel (= Ankaufsetat) des Museum Lud-
wig in Höhe von 350.000 €. Die Mittel stehen im Haushaltsjahr 2021 im Teilfinanz-
plan 0402 – Museum Ludwig bei Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für den Erwerb von
beweglichem Anlagevermögen auf der Finanzstelle 4511-0402-0-2000 – Ankaufsetat
Museum Ludwig bereit.
Zum anderen konnten 1,15 Mio. € durch folgende Zuwendungsgeber eingeworben
werden:
Die Ernst von Siemens Kunststiftung beteiligt sich mit 350.000 €, die Kulturstiftung
der Länder wird den Kauf mit ebenfalls 350.000 € unterstützen. Die Peter und Irene
Ludwig Stiftung gibt 225.000 € und die Kunststiftung NRW ebenfalls 225.000 € zum
Ankauf hinzu.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Annahme dreier Kunstwerke von A.R. Penck als Schenkung
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3701/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Anlage 1
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Beschluss:
Der Der Rat nimmt die Schenkung der Kunstwerke von A.R. Penck an das Museum
Ludwig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Annahme einer Schenkung durch den Künstler Wade Guyton am das Museum Lud-
wig
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3704/2021
Federführung: 4511
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung des Kunstwerkes von Wade Guyton an das Museum
Ludwig an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage 1
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6. Römisch-Germanisches Museum
Dringlichkeitsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU Fraktion, Volt:
Römerturm – Sanierung sichern
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: AN/0913/2021
Federführung: 4512
Status: erledigt
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die in der Vorlage 1124/2021 „Beantwortung einer
schriftlichen Anfrage von Prof. Schock-Werner“ genannte Beschlussvorlage für den
notwendigen Bedarfsfeststellungsbeschluss und Baubeschluss unverzüglich in die
politische Beratungsfolge zu geben.
Sachstand:
Die Verwaltung hat die notwendigen Abstimmungsprozesse durchgeführt mit dem
Ziel einer zeitnahen Umsetzung der Maßnahmen in 2022.
Dringlichkeitsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt - Zu-
stand und Sanierung des Römerturms und der weiteren Reste der römischen Mauer
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: AN/1914/2021
Federführung: 4512
Status: erledigt
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah einen Sachstandsbericht zum Römerturm
und den weiteren Resten der römischen Mauer dem Ausschuss Kunst und Kultur
vorzulegen aus dem nachfolgende Punkte hervorgehen:
1. Aktueller Sanierungsstand
2. Drittmittelförderung von Land und anderen Fördermittelgebern
3. Eigene Fördermittel
4. Projektskizze mit zeitlichen Parametern.
Sachstand:
1. Aktueller Sanierungsstand
Die römische Stadtmauer von Köln besaß ursprünglich eine Länge von annähernd 4
Kilometern. Fast 700 Meter der Festung sind heute noch obertätig im öffentlichen
und privaten Raum überliefert oder in unterirdischen Abschnitten öffentlich zugäng-
lich. Davon sind etwa 400 Meter im öffentlichen Besitz. Folgt man dem Verlauf der
oberirdisch erhaltenen Stadtmauer im heutigen Stadtbild, so ist das lineare Denkmal
in weiten Teilen vom Verfall bedroht.
Um eine fachgerechte Restaurierung der städtischen Denkmäler in Angriff zu neh-
men, hat der 2017 gegründete Förderverein Römische Stadtmauer Köln e. V. private
Anlage 1
Seite 41/124
und öffentliche Fördermittel in einem größeren Umfang eingeworben. Die Aktivitäten
konzentrierten sich auf drei dringend sanierungsbedürftige Denkmäler im städtischen
Besitz, erstens den Mauerabschnitt an der Zeughausstraße/ Burgmauer, zweitens
den Römerturm an der Zeughausstraße 13 und drittens den Mauerabschnitt am Müh-
lenbach.
2. Drittmittelförderung von Land und anderen Fördermittelgebern
Für die Sanierung des circa 87 Meter langen Teilstücks der römischen Stadtmauer
an der Zeughausstraße wurden aus Eigenmitteln des Fördervereins 62.248 Euro ver-
ausgabt. Die Sanierungsmaßnahme wurde in der zweiten Jahreshälfte 2018 durch-
geführt und abgeschlossen.
Aufgrund witterungs- und umweltbedingter Schäden am Römerturm an der Zeug-
hausstraße 13 hat der Förderverein Römische Stadtmauer Köln e. V. 2018 eine um-
fängliche Bestandserfassung veranlasst und darauf aufbauend eine Ausführungspla-
nung für die dringend erforderlichen Restaurierungs- und Konservierungsmaßnah-
men beauftragt (Untersuchungszeitraum Oktober 2018 bis Dezember 2019).
Im Rahmen der Schadensbilderfassung wurde eine 15 bis 20 Quadratmeter große
Ausbauchung des Römerturms festgestellt, die auf eine Ablösung des äußeren
Schalmauerwerks vom inneren Gussmauerkern zurückgeht (erstes statisches Gut-
achten vom 27. Januar 2020). Für eine statische Sicherung der Ausbeulung werden
rund 100 Mikroanker benötigt (Vorlage 3852/2021 mit rund 500.000 Euro kon-
sumtiven Ausgaben der Stadt Köln).
Für die Schadensbilderfassung und die Planungen zur Sanierung des Römerturms
hat der Förderverein bisher 218.466 Euro verausgabt. Davon wurden 40.000 Euro
von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und 81.360 Euro aus dem Denkmalför-
derprogramm NRW finanziert. Aus Eigenmitteln des Vereins stammen 97.106 Euro.
Für die dringliche Sanierung des 76 m langen Abschnitts der römischen Stadtmauer
am Mühlenbach werden 1.200.000 Euro brutto benötigt (sogenannter Pflichtbereich,
1. Baustufe, Kostenstand Nov. 2021). Für den sogenannten Kürbereich (2. Baustufe
mit halbrunder Vorsatzschale im Bereich des ehemaligen Zwischenturms und Auf-
mauerung zur Terrassierung und Absturzsicherung im Bereich des angrenzenden
Spielplatzes inklusive Freiraumgestaltung) werden mindestens 800.000 Euro benö-
tigt. Das Gesamtkostenvolumen für die Sanierung des römischen Mauerabschnitts
am Mühlenbach liegt damit bei mindestens 2.000.000 Euro brutto (Kostenstand Nov.
2021).
Der Förderverein Römische Stadtmauer Köln konnte bereits 400.000 Euro an Bun-
desmitteln, 200.000 an Landesmitteln und 250.000 aus Mitteln der NRW-Stiftung für
die 1. Baustufe am Teilstück Mühlenbach einwerben. Ein städtischer Eigenanteil ist
erforderlich und gilt es wie beim Römerturm einzuplanen.
3. Eigene Fördermittel
Im städtischen Haushalt 2021 wurden keine finanziellen Mittel für die Sanierung der
römischen Stadtmauer von Köln zur Verfügung gestellt.
4. Projektskizze mit zeitlichen Parametern
Römerturm: Vorlage 3852/2021 hat die statische Sicherung der Ausbeulung am Rö-
merturm zum Ziel. Die Einbringung der Sicherungsanker soll in den frostfreien Mona-
ten 2022 erfolgen.
Anlage 1
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Erst danach wird die dringend erforderliche Gesamtsanierung des Römerturmes
möglich sein. Allein für die Steinrestaurierung und die Sanierung des Fugenbildes
werden 1.000.000 Euro veranschlagt. Die Klempnerarbeiten werden auf 30.000 ge-
schätzt. Für die Gesamtsanierung des Römerturms nach der statischen Sicherung
der Ausbeulung ist ein Zeitraum von 3 Jahren notwendig.
Ab 2023 ist an eine Schwerpunktförderung durch die Deutsche Stiftung Denkmal-
schutz gedacht. Antragsteller wird wiederum der Förderverein Römische Stadtmauer
Köln e. V. sein, der bei der Stiftung antragsberechtigt ist. Ein Eigenanteil der Stadt
Köln ist wiederum Voraussetzung für die Drittmitteleinwerbung.
Mühlenbach: Die zeitlichen Parameter für die Gesamtsanierung des Mauerabschnitts
am Mühlenbach stehen noch nicht fest, da zurzeit die ersten Schürfungen zur Funda-
menterkundung aus statischer Sicht ausgewertet werden.
Für den zweiten Bauabschnitt an der Stadtmauer Mühlenbach (Absturzsicherung,
Steigerung der Wahrnehmungsqualitäten, Freiraumgestaltung) sollen Städtebauför-
dermittel (Aufruf 2023) im Kontext der sogenannten Via Culturalis als ein Projekt der
Stadt Köln beantragt werden.
Archäologische Landesausstellung „Roms fließende Grenzen"
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.10.2021
Vorlagenummer: 3314/2021
Federführung: 4512
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1.) Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt der Mittelverwendung in Höhe von insge-
samt 261.000 Euro aus dem Sonderausstellungsetat 2022 – vorbehaltlich des In-
krafttretens der Haushaltssatzung 2022 – für die Archäologische Landesausstellung
„Roms fließende Grenzen“ zu. Hierfür stehen entsprechende Mittel im Teilergebnis-
plan 0401 Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienst-
leistungen im Hpl.-Entwurf 2022 zur Verfügung. Nach Beschlussfassung werden
vorab 36.000 Euro in den Teilergebnisplan 0403 – Römisch-Germanisches Museum
in die Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umgeschich-
tet. Die verbleibenden Mittel in Höhe von 225.000 Euro verbleiben im Teilergebnis-
plan 0401 – Museumsreferat als Risikoabdeckung.
2.) Der Ausschuss Kunst und Kultur beauftragt die Verwaltung, im Falle eines eintre-
tenden Rückzahlungsanspruches über die Landesmittel (bis zu maximal 225.000
Euro = 50%) diesen vorrangig aus dem Teilergebnisplan 0403 – Römisch-Germani-
sches Museum zu finanzieren. Zur Deckung eines darüber hinausgehenden Diffe-
renzbetrages wird auf die im Sonderausstellungsetat 2022 reservierten Mittel zur Ri-
sikoabdeckung im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat zurückgegriffen.
3.) Die Verwaltung wird nach Abschluss der Sonderausstellung einen Erfahrungsbe-
richt in Form einer Mitteilung vorlegen.
Anlage 1
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Sachstand:
Die Vorbereitung zur Eröffnung der Landesausstellung NRW, Standort Köln, mit dem
Titel „Rom am Rhein“ lief planmäßig. Zum Ende des Jahres war die Objektliste für
die Sonderausstellung abgeschlossen. Die Entwurfsplanung war an das Gestaltungs-
büro Scala (Berlin) vergeben, erste Entwürfe für die Raumgestaltung der Ausstellung
befanden sich in der Diskussion.
Anlage 1
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7. Rautenstrauch-Joest-Museum
Dringlichkeitsantrag der Faktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU, Volt und SPD - Ver-
längerung der Sonderausstellung RESIST!
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: AN/1913/2021
Federführung: 4513
Status: erledigt
Beschluss:
Wir bitten die Verwaltung zu prüfen, wie sie die Voraussetzungen dafür schaffen
kann, die Ausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ im Rautenstrauch-Jo-
est-Museum bis zum 9. Januar 2022 zu verlängern.
Sachstand:
Es erfolgte eine Mitteilung im Ausschuss Kunst und Kultur am 30.11.2021. Die Aus-
stellung wurde bis Januar 2022 verlängert.
Sanierung und Optimierung des Fotoarchivs und der Depotflächen auf der Ebene 5.0
im Rautenstrauch-Joest-Museum hier: Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 0834/2021
Federführung: 4513
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat stellt den Bedarf zur Sanierung und Optimierung des Fotoarchivs und von
Depotflächen und Arbeitsbereichen auf der Ebene 5.0 im Rautenstrauch-Joest-Mu-
seum fest und beschließt die Aufnahme der Planung bis einschließlich Leistungs-
phase 3 HOAI. Gemäß vorläufiger Kostenschätzung belaufen sich die Planungskos-
ten auf rund 700.000 Euro brutto.
Sachstand:
Das TGA-Planungsbüro ist insolvent. Zurzeit werden durch die Gebäudewirtschaft
verschiedene Möglichkeiten untersucht den Ausfall zu kompensieren. Ziel bleibt es
weiterhin, die Beschlussvorlage für einen Baubeschluss im Jahr 2022 zu erstellen.
Anlage 1
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8. Museum für Angewandte Kunst
MAKK-Förderstiftung-Bestellung des Kuratoriums
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 23.03.2021
Vorlagenummer: 3024/2020
Federführung: 4514
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat bestellt in das Kuratorium der MAKK-Förderstiftung
Mario Michalak Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Eva Bürgermeister für die SPD-Fraktion
Udo Peer Stodden für die CDU-Fraktion
Jörg Kobel für die Fraktion Die Linke.
Lorenz Deutsch für die FDP-Fraktion
Robert Cristott für die Fraktion Volt.
Die Wahl erfolgt für die Wahlzeit des Rates, höchstens jedoch für die Dauer der Zu-
gehörigkeit zum Rat der Stadt Köln. Sie verlängert sich bis zu der Ratssitzung nach
der Neuwahl, in der die Mitglieder des Kuratoriums gewählt werden.
Der Rat weist die von ihm entsandten bzw. auf seine Veranlassung gewählten Ver-
treterinnen und Vertreter der Stadt Köln in Aufsichtsgremien an, den Public Corpo-
rate Governance Kodex der Stadt Köln bzw. die Leitgedanken des Public Corporate
Governance Kodes der Stadt Köln zu beachten und auf seine Einhaltung hinzuwir-
ken.
Sachstand:
Die Berufung der Kuratoriumsmitglieder ist erfolgt und Beschluss umgesetzt.
Anlage 1
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9. Kölnisches Stadtmuseum
Freigabe von Mitteln der Kulturförderabgabe zur Förderung Vereine Stadtgeschichte
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur/ Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 27.04.2021/ 03.05.2021
Vorlagenummer: 0202/2021
Federführung: 4518
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Freigabe der Mittel zur Verwen-
dung der Kulturförderabgabe 2020 und 2021 in Höhe von 100.000,- € zur Förderung
von Vereinen der Stadtgeschichte.
Die Mittel stehen im Teilergebnisplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile
15 – Transferaufwendungen, Hj. 2021 zur Verfügung. Die Mittel aus2020 wurden in
das Hj. 2021 übertragen.
2. Der Finanzausschuss beschließ die Freigabe der Mittel in Höhe von 100.000, - €
zur Förderung von Vereinen der Stadtgeschichte.
Sachstand:
Im 2. Quartal 2021 erfolgte eine Ausschreibung der Fördergelder mittels des Förder-
programms „Stadtgeschichte“ nach dem „Windhundprinzip“ und den im Förderkon-
zept festgelegten Förderkriterien. Insgesamt wurden bis zur vorgegebenen Bewer-
bungsfrist 45 Förderanträge gestellt. 23 Anträge wurden bewilligt und die Antragsstel-
ler*innen erhielten einen Projektkostenzuschuss zwischen 1.660,10 € und 5.000,00 €
in Form einer Festbetragsfinanzierung. Neun Anträge wurden abgelehnt, da die for-
malen Voraussetzungen nicht erfüllt waren. 13 Anträge konnten nicht mehr berück-
sichtigt werden und wurden abgelehnt, da bei Eingang der Antragsunterlagen die
vorhandenen Fördergelder bereits ausgeschöpft waren. Die Auszahlungen sind im
Dezember 2021 erfolgt. Der Betrag von 100.000 Euro wurde vollständig ausge-
schöpft. Der Beschluss ist erledigt.
Annahme einer Schenkung von Wagenentwürfen des Künstlers Otto Schindler durch
Michael Schindler an das Kölnische Stadtmuseum
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 2542/2021
Federführung: 4518
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung von 214 Wagenentwürfen des Kölner
Künstlers Otto Schindler durch dessen Sohn Michael Schindler dankend an.
Sachstand: Die 214 Wagenentwürfe wurden dem Kölnischen Stadtmuseum übertra-
gen und unter den Nummern G 33335, 1 ff inventarisiert.
Anlage 1
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Neubau Historische Mitte
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.12.2021
Vorlagenummer: 3523/2021, AN/2693/2021
Federführung: 4518
Status: laufendes Verfahren
Beschluss:
1. Der Rat nimmt die durch die GbR Historische Mitte weiterentwickelte und vertiefte
Kostenplanung mit Bruttogesamtbaukosten in Höhe von 183,06 Mio. Euro für das ge-
samte Gebäudeensemble (Neubau Kölnisches Stadtmuseum, Neubau Studienhaus
des Römisch-Germanischen Museums und Kurienhaus der Hohen Domkirche) zur
Kenntnis.
2. Der Rat bewilligt die Erweiterung der Planungsmittel für die die Stadt Köln betref-
fenden Gebäudeteile um 1,2 Mio. Euro von 5,4 Mio. Euro auf 6.6 Mio. Euro (siehe
Vorlagen-Nummer 0353/2018 - „Neubau des Kölnischen Stadtmuseums und des
Studiengebäudes für das Römisch-Germanische Museum im Rahmen des Neubaus
Historische Mitte“) und beschließt gleichzeitig die Freigabe dieser investiven Auszah-
lungsermächtigung im Teilfinanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum in der Teil-
planzeile 08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4518- 0408-0-
1002 - Historische Mitte im Haushaltsjahr 2022 vorbehaltlich des Inkrafttretens der
Haushaltssatzung 2022.
3. Der Rat nimmt die durch die GbR Historische Mitte vorgelegte Zeit-Maßnahmen-
Planung inklusive Projektbeschleunigungsmaßnahmen zustimmend zur Kenntnis.
4. Der Rat beschließt in diesem Zusammenhang die vorgezogene anteilige städti-
sche Mittelbereitstellung für die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) in Höhe
von 800.000 Euro und gleichzeitig die Freigabe dieser investiven Auszahlungser-
mächtigung im Teilfinanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum in der Teilplanzeile
08 - Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1002 - His-
torische Mitte im Haushaltsjahr 2022 vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushalts-
satzung 2022.
5. Der Rat beschließt in diesem Zusammenhang die vorgezogene anteilige Mittelbe-
reitstellung für die Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung und Ausschrei-
bung) für die Abbrucharbeiten und Teile der Baugrube in Höhe von 600.000 Euro
und gleichzeitig die Freigabe dieser investiven Auszahlungsermächtigung im Teilfi-
nanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum in der Teilplanzeile 08 – Auszahlungen
für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1002 - Historische Mitte im
Haushaltsjahr 2022 vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022.
6. Der Rat genehmigt die Fällung der Platane an der Straßenecke „Am Hof / Kurt-Ha-
ckenberg-Platz“ und beschließt die Freigabe von 80.000 Euro unter Berücksichtigung
angemessener Ersatzpflanzungen als vorbereitende Maßnahme für die Verlegung
der Fernwärmeleitung und den Neubau der Historischen Mitte. Die Mittel stehen im
Teilfinanzplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum in der Teilplanzeile 08 - Auszahlun-
gen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4518-0408-0-1002 - Historische Mitte
im Haushaltsjahr 2022 vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022
zur Verfügung.
Anlage 1
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7. Die Kulturverwaltung wird beauftragt, noch vor Einbringung des Baubeschlusses
zur Historischen Mitte darzulegen wie, das Römisch-Germanisches Museum, MiQua
– LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln, Kölnisches Stadtmu-
seum und NS-Dokumentationszentrum als integrale Bestandteile einer konsistenten
und stringenten Präsentation und Vermittlung der einzigartigen über 2.000jährigen
Kölner Stadtgeschichte begriffen werden und damit ein überregional strahlendes Al-
leinstellungsmerkmal entstehen kann. Dabei sind Bezüge zur Hohen Domkirche, den
romanischen Kirchen, zu Beständen des Historischen Archivs der Stadt Köln sowie
weiteren für die Kölner Stadtgeschichte relevanten Orten und Archiven herzustellen
und mögliche Synergien zu identifizieren. Darüber hinaus soll geprüft werden, inwie-
fern die Auslagerung der Werkstätten und der Depots in eine gemeinsame Einrich-
tung möglich sind.
8. Der Neubau des Museumsgebäudes und seine Gebäudetechnik folgen allen zeit-
gemäßen Anforderungen, die bei der Erstellung und dem künftigen Betrieb die Nach-
haltigkeit des Ensembles sicherstellen. Dach- und Fassadenbegrünung sowie PV-
Anlagen sind zu berücksichtigen. Dabei ist auch zu prüfen, inwieweit eine Holzhybrid-
bauweise möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, ob der Betrieb des Museumscafés zu-
sätzlich auf die Dachfläche des Museumsneubaus ausgeweitet werden kann. Die zu
fällende Platane wird durch deutlich mehr als die bisher angedachten zwei Bäume
ortsnah ersetzt, die gleichzeitig für schattige Plätze sorgen.
9. Das Projekt am Roncalliplatz ist in einen belastbaren und aussagekräftigen Zeit-,
Maßnahmen- und Kostenplan für alle Kulturbauten einzuarbeiten, der den zuständi-
gen Ausschüssen zeitnah vorzulegen ist. Die GbR wird ein regelmäßiges Fachge-
spräch mit den kultur- und baupolitischen Sprecherinnen und Sprechern ansetzen
und dabei den jeweils aktuellen Projektstand bzgl. der Gebäude, des Innenausbaus
und der Einrichtung der Häuser erörtern.
Sachstand:
Die Vorbereitungen zur Umsetzung der einzelnen im Beschluss genannten Maßnah-
men haben im Januar 2022 begonnen.
Anlage 1
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10. NS-Dokumentationszentrum
Freigabe Kulturförderabgabe für die Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums
zum "Haus für Erinnern und Demokratie"
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur/ Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 27.04.2021/ 03.05.2021
Vorlagenummer: 1279/2021
Federführung: 4520
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Freigabe von Haushaltsmitteln der
Kulturförderabgabe 2020 in Höhe von 150.000 € für die Erweiterung des NS-Doku-
mentationszentrums zum „Haus für Erinnern und Demokratie“ im Teilergebnisplan
0410 – NS-Dokumentationszentrum, Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen im Haushaltsjahr 2021. Die Mittel wurden in das Jahr 2021 übertra-
gen.
2. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der o.g. Haushaltsmittel.
Sachstand:
Die Beschlüsse wurden umgesetzt. Die Mittel wurden zweckgebunden für die Erwei-
terung des NS-Dokumentationszentrums zum „Haus für Erinnern und Demokratie“
und für die Umsetzung von drei neuen pädagogischen Angeboten und damit für die
Stärkung der Bildungsangebote verausgabt. Unter Vorbehalt des erfolgreichen Test-
betriebs der neuen Angebote können diese Mitte 2022 in den öffentlichen Betrieb ge-
nommen werden.
Denkmal zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse
hier: Annahme des Siegerentwurfs des Künstlers Ulf Aminde auf Grundlage der ein-
stimmigen Empfehlung der Jury und Festlegung des Standorts, Gedenktafel
Probsteigasse, Kuratorium Denkmal Keupstraße
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 09.11.2021
Vorlagenummer: 2699/2021, AN/2373/2021
Federführung: 4520
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat
1. beschließt die Annahme des Entwurfs des Künstlers Ulf Aminde als Siegerentwurf
des künstlerischen Wettbewerbs für die Errichtung eines Denkmals zu den Anschlä-
gen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse und folgt damit dem einstim-
migen Votum der Jury.
2. beschließt als Standort für die Aufstellung des Denkmals einen ca. 550qm großen
Platz an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße. Um der Öffentlichkeit einen dauer-
haften Zugang zum Platz zu gewähren, schließt dies
Anlage 1
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1. die Übertragung des Platzes durch die Firma gentes in das Eigentum der
Stadt Köln sowie
2. die Widmung des Platzes durch die Stadt Köln als öffentlicher Raum ein.
3. beschließt für die Errichtung des Denkmals 60.000 Euro und jährlich 15.000 Euro
für die Entwicklung von Filmen und Materialien für neue Apps, um den modernen und
nachhaltigen Charakter des Denkmals zu gewährleisten.
4. beschließt die Anbringung einer Gedenktafel zur Erinnerung an den Anschlag in
der Probsteigasse für 10.000 Euro und beauftragt die Verwaltung, dort eine Gedenk-
tafel anzubringen.
5. beauftragt die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzepts zur Einrichtung eines
„Kuratorium Denkmal Keupstraße“ zum Gedenken an die Anschläge in der Keup-
straße und der Probsteigasse. Das Kuratorium soll mehrheitlich von Personen be-
setzt sein, die die Betroffenenperspektive einnehmen.
6. beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob und wie die Umgebung des Platzes parti-
zipatorisch gestaltet werden kann. Dies schließt auch die Prüfung der Möglichkeiten
mit ein, einen Begegnungsraum (z. B. für Veranstaltungen) in unmittelbarer Nähe des
Mahnmals zu schaffen.
7. beschließt für das Jahr 2022 – vorbehaltlich des Inkrafttretens des Haushalts 2022
– die Mittelverwendung für Sonderausstellungen in Höhe von 10.000 Euro für die Er-
richtung der Gedenktafel in der Probsteigasse und die Umschichtung der Mittel als
überplanmäßige Aufwendungen in den Teilergebnisplan 0410 – NS-Dokumentations-
zentrum in die Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen.
Sachstand:
1. 4520 wurde seitens 01 mit der Koordination der Umsetzung des Beschlus-
ses beauftragt. 4520 stimmt sich hierbei mit 01, VII, 16 und 61 oder
Gremien wie dem Kunstbeirat und dem Integrationsrat ab.
2. Für die Übertragung des Grundstückes wurden von 61 die Gespräche mit
dem Eigentümer begonnen, die Voraussetzungen für eine anschließende
Widmung des Platzes sind verwaltungsseitig geklärt und eine Widmung als
öffentliche Verkehrsfläche kann nach Abschluss der Arbeiten zum Ausbau
der Platzfläche erfolgen. Eine genaue Terminierung kann noch nicht be-
nannt werden, der Eigentümer befindet sich derzeit in der vertiefenden Kon-
zeptplanung in Vorbereitung auf die Leistungsphasen 3 und 4.
3. Der Text der Gedenktafel wurde von 4520 mit der Opferfamilie abgestimmt.
Die Verwaltung hat mit dem Eigentümer Kontakt aufgenommen, eine Orts-
begehung zusammen mit dem Leiter Bürgeramt Innenstadt wird anberaumt.
Nach Abstimmung über die Platzierung wird eine Ausschreibung zur Anfer-
tigung der Gedenktafel durch 4520 erfolgen.
4. Derzeit stimmt sich 4520 intensiv mit den relevanten Akteur*innen und
Netzwerken bezüglich eines Kuratoriums ab. Der Kontakt zu den Direktbe-
troffenen wurde hergestellt, ein erstes Vorbereitungstreffen ist terminiert. In
2022 wird es einen großen Ratschlag mit allen Beteiligten geben auf des-
sen Grundlage 4520 ein Konzept für das Kuratorium entwickelt werden
wird. Eine externe Moderatorin wurde zur Begleitung des Prozesses beauf-
tragt. Geplant ist, das Konzept voraussichtlich Ende des Jahres 2022 mit ei-
ner separaten Beschlussvorlage in die politischen Gremien einzubringen.
5. In den unmittelbar angrenzenden Gebäuden sind im aktuellen Entwurf der
Investorin im Erdgeschoss größere Räume konzipi ert. Allgemein ist es ein
Anlage 1
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gemeinsames Ziel, eine belebte Erdgeschosszone mit Einzelhandel, Gast-
ronomie und kleineren Gewerbeeinheiten zu schaffen, die insbesondere in
Richtung Platz Verweil- und Aufenthaltsqualitäten anbietet. Nach Prüfung
durch die Verwaltung ist die Schaffung eines Begegnungsraumes prinzipiell
möglich. Sollte es Interessenten für der Anmietung solcher Räume geben,
so ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Investor empfehlenswert.
Allerdings wird die Stadt nicht als Mieterin zur Verfügung stehen. Ein Mie-
ter, bspw. ein Verein aus Mülheim, der in der rassismuskritischen Arbeit tä-
tig ist, ist bislang noch nicht gefunden.
6. In 2022 soll ein Bedarfsfeststellungsbeschluss in die BV 9 (Mülheim) und
den Stadtentwicklungsausschuss eingebracht werden. Ziel ist es, einen
Entwurf für die Gestaltung des Platzes zu entwickeln. Auf gut 600 Quadrat-
metern soll ein öffentlicher Platz entstehen, der dem Denkmal einen würdi-
gen Raum bietet. Die operative Verantwortung liegt bei 61. Zur Umsetzung
des Beschlusses soll ein externes Planungsbüro mit der Entwicklung einer
Konzeption für die umliegende Platzgestaltung des Denkmals beauftragt
werden. Nach Vorliegen eines ersten Entwurfes sollen dieser der Öffentlich-
keit vorgestellt und mit ihr diskutiert werden. Im Anschluss daran werden
die Planungen konkret ausgearbeitet, die Ausführung der Maßnahme vor-
bereitet und anschließend umgesetzt.
Anlage 1
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11. Museumsdienst
Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Besucherstrukturana-
lyse für den Museumsstandort im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung (KEP)
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1900/2021
Federführung: 4522
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
Intensivierung von Marketingmaßnahmen durch die einzelnen Häuser und ein ge-
meinsames Standortmarketing aus der Kulturentwicklungsplanung. Konkret wird eine
Besucherstrukturanalyse umgesetzt. Gleichzeitig beschließt der Rat für die Umset-
zung der Maßnahmen überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 77.350 € im Teil-
ergebnisplan 0411 – Museumsdienst, in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach-
und Dienstleistungen, im Haushaltsjahr 2021. Die Deckung erfolgt in gleicher Höhe
durch Wenigeraufwendungen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teilplan-
zeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, ebenfalls im Haushaltsjahr
2021.
Sachstand:
Mit dem Jahr 2022 sind die Museen der Stadt Köln mit einem standardisierten Frage-
bogendesign Partner und aktives Mitglied des Kulturmonitoring-Verbundes KulMon
(Institut für Kulturelle Teilhabeforschung Berlin). Ab 04/2022 folgt eine kontinuierliche
Besucherstrukturanalyse für den gesamten Museumstandort für zunächst ein Jahr.
Flankiert werden diese Maßnahmen durch ein Programm von feedback-Analysen für
verschiedene Angebote der Bildung und Vermittlung, durchgeführt durch 4522-Muse-
umsdienst in Kooperation mit 15-Amt für Statistik.
Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Ausbau der Online-Col-
lections und Schaffung anderer digitaler Zugänge wie Multimediaguides
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1929/2021/1
Federführung: 4522
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestands für unterschiedli-
che Zielgruppen. aus der Kulturentwicklungsplanung. Konkret werden Maßnahmen
umgesetzt, mittels derer verschiedene Museen Werke oder Werkkomplexe online zu-
gänglich machen, didaktisch erschließen und zielgruppengerecht ausarbeiten.
Gleichzeitig beschließt der Rat für die Umsetzung der Maßnahmen überplanmäßige
Aufwendungen in Höhe von 205.000 € im Teilergebnisplan 0411 – Museumsdienst,
Anlage 1
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in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, im Haushaltsjahr
2021. Die Deckung erfolgt in gleicher Höhe durch Wenigeraufwendungen im Teiler-
gebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen, ebenfalls im Haushaltsjahr 2021.
Sachstand:
Zunächst wurden in einem gesteuerten Prozess die Bedarfe und Möglichkeiten von
Online Collections für die Museen der Stadt Köln eruiert. Die Umsetzung für zwei Pi-
loten erfolgt in 2022 (MAKK und Museum Schnütgen), zur Vorbereitung weiterer
Publikationen von Online-Sammlungen. Es wurden weiterhin umgesetzt und auf dem
Portal www.museen.koeln sowie den Webseiten der Museen veröffentlicht: 360°-
Rundgänge in mehreren Museen (MAKK, Museum Schnütgen, NS DOK) inkl. didakti-
scher Zugangsmöglichkeiten für verschiedene Zielgruppen; Multimediaguides für
RGM und WRM sind in Vorbereitung. Während der pandemiebedingten Schließungs-
zeiten der Museen wurde zudem ein umfangreiches Programm an Online-Veranstal-
tungen aufgebaut, um den Zugang zu den Sammlungen und Themen der Häuser
aufrecht zu erhalten. Es ist nachhaltig angelegt und wird in 2022 fortgesetzt.
Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Hier: Ausbau der On-
line-Collections durch die Entwicklung einer zentralen Basiskomponente
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1931/2021
Federführung: 4522
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnah-
men-Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des Bestands für unter-
schiedliche Zielgruppen. aus der Kulturentwicklungsplanung. Konkret werden Maß-
nahmen umgesetzt, mittels derer verschiedene Museen Werke oder Werkkomplexe
online zugänglich machen, didaktisch erschließen und zielgruppengerecht ausarbei-
ten.
Gleichzeitig beschließt der Rat für die Umsetzung der Maßnahmen überplanmäßige
Aufwendungen in Höhe von 50.000 € im Teilergebnisplan 0411 – Museumsdienst, in
Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, im Haushaltsjahr
2021. Die Deckung erfolgt in gleicher Höhe durch Wenigeraufwendungen im Teiler-
gebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen, ebenfalls im Haushaltsjahr 2021.
Anlage 1
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Sachstand:
Im Rahmen der Vorbereitung der Online Collections wird 2022 eine zentrale Basis-
komponente (Datentransportebene) von der Museumsdatenbank MuseumPlus hin zu
den betreffenden Webseiten der Museen aufgebaut, exemplarisch für die Pilotmu-
seen MAKK und Museum Schnütgen. Diese Datentransportebene wird die Standards
für weitere Museen vorbereiten.
Anlage 1
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12. Kunst- und Museumsbibliothek
Benutzungsordnung der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln und Rahmen-
benutzungsordnung der Zentralbibliothek für Kunst und Kunstgeschichte (KunstBibli-
othek Köln, KuBi Köln)
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 23.03.2021
Vorlagenummer: 2468/2020
Federführung: 4523/KMB
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt die Benutzungsordnung der Kunst- und Museumsbibliothek der
Stadt Köln auf der Grundlage des dieser Beschlussvorlage anliegenden Entwurfs
(Anlage 1).
Gleichzeitig beschließt der Rat die Aufhebung der bisherigen Benutzungsordnung
der Kunst- und Museumsbibliothek in der Fassung vom 18. April 2002.
Der Rat nimmt die Rahmenbenutzungsordnung der Zentralbibliothek für Kunst und
Kunstgeschichte (KunstBibliothek Köln, KuBi Köln) entsprechend des dieser Be-
schlussvorlage anliegenden Textes zur Kenntnis (Anlage 2).
Sachstand:
Der Beschluss wurde um- und die Benutzungsordnung in Kraft gesetzt.
Umsetzung Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Anpassung des Medi-
enetats der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln für das Jahr 2021
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 24.06.2021
Vorlagenummer: 1877/2021
Federführung: 4523/KMB
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
„Anpassung des Medienetats der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln für
das Jahr 2021“ aus der Kulturentwicklungsplanung. Gleichzeitig beschließt der Rat
für die Umsetzung der Maßnahme überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von
50.000 im Teilergebnisplan 0409 – Kunst- und Museumsbibliothek / Rheinisches
Bildarchiv, in Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen, im Haushalts-
jahr 2021. Die Deckung erfolgt in gleicher Höhe durch Wenigeraufwendungen im
Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teilplanzeile 13 – Auf-wendungen für
Sach- und Dienstleistungen ebenfalls im Haushaltsjahr 2021.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt und die Mittel der Kunst- und Museumsbibliothek
zur Verfügung gestellt.
Anlage 1
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13. Rheinisches Bildarchiv
Annahme einer Schenkung an die Stadt Köln, Rheinisches Bildarchiv durch den Fo-
tografen Manfred Wegener
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 06.05.2021
Vorlagenummer: 3556/2020
Federführung: 4523/RBA
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung des Fotoarchivs Wegener mit ca. 180.000 analogen
Aufnahmen und rund 350.000 Digitalaufnahmen durch den Stadtrevue-Fotografen
Manfred Wegener dankend an.
Sachstand:
Die Unterzeichnung des Schenkungsvertrags fand am Montag, 31. Mai 2021, in der
„Artist Meets Archive #2“-Ausstellung „Image Cycle“ statt. Manfred Wegeners Foto-
archiv umfasst rund 180.000 analoge Aufnahmen (entspricht etwa 50 Ordnern bezie-
hungsweise 4,5 Regalmetern) und circa 350.000 Digitalaufnahmen. Sie wurden dem
Rheinischen Bildarchiv übergeben und befinden sich inzwischen im Gesamtbestand
des Rheinischen Bildarchivs im Archivneubau am Eifelwall.
Anlage 1
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14. Planungsreferat
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung: Kunst im öffentli-
chen Raum II: Digitaler Skulpturenrundgang
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 1916/2021
Federführung: VII/2
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Geschäftsführung des Kunstbeirates mit der
Umsetzung der folgenden Maßnahme aus der Kulturentwicklungsplanung (KEP)
• Kunst im öffentlichen Raum – Digitaler Skulpturenrundgang
Im Haushalt 2020/2021 stehen Mittel für den Kulturentwicklungsplan zur Verfügung.
Die Maßnahme soll mit insgesamt 35.000 € im Jahr 2021 aus diesem Budget finan-
ziert werden. Der KEP-Lenkungskreis hat die Maßnahme befürwortet.
Sachstand:
Der Auftrag zur Fertigung des Rundgangs ist erteilt. Mit ersten Vorarbeiten und Auf-
nahmen wurde begonnen. Für die begleitenden Texte wurde mit verschiedenen
Fachleuten zur Kunst im öffentlichen Raum und entsprechenden Verlagen Kontakt
aufgenommen, um den Rundgang auch textlich zu begleiten.
Einrichtung eines Kunstbeirates für die Ratsperiode 2020-2025
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 3212/2020
Federführung: VII/2
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Rat beschließt die Einrichtung eines Kunstbeirats für die Ratsperiode 2020 –
2025.
2. Der Rat beschließt die Geschäftsordnung des Kunstbeirates entsprechend Anlage
4.
3. Darüber hinaus beruft der Rat als ständige Mitglieder mit Stimmrecht für den
Kunstbeirat als sachkundige Bürgerinnen und Bürger:
• Herrn Tobias Becker
• Herrn Lutz Fritsch (2. Wahlperiode)
• Herrn Prof. Gereon Krebber
• Herrn Kay von Keitz (2. Wahlperiode)
• Herr Prof. Oliver Kruse (2. Wahlperiode)
• Frau Birgit Laskowski
• Frau Ute Piroeth (2. Wahlperiode)
• Frau Dr. Anne Schloen
Anlage 1
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4. Als ständige Mitglieder mit beratender Stimme benennt der Rat für den Kunstbeirat
• die*den Beigeordnete*n für Kunst und Kultur
• die*den Beigeordnete*n für Planen und Bauen
5. Jede im Ausschuss Kunst und Kultur stimmberechtigt vertretene Fraktion entsen-
det jeweils eine*n Vertreter*in. Die Mitgliedschaft endet mit Ablauf der Wahlperiode.
Sachstand:
Der Kunstbeirat hat sich konstituiert und die Arbeit aufgenommen. Die stimmberech-
tigten Mitglieder haben unter sich Kay von Keitz zum Vorsitzenden und Birgit
Laskowski zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt: Umsetzung Konzept „Cu-
mulus“
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.10.2021
Vorlagenummer: AN/2157/2021
Federführung: VII/2
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, das vom Kunstbeirat der Stadt in der letzten Ratspe-
riode beauftragte Konzept „Cumulus“ des Künstlers Christian Odzuck in die Umset-
zung zu bringen. Das Konzept bezieht sich auf den Umgang mit dem großen Relief
von Karl Hartung.
Sachstand:
Die Wiedereinbringung des Hartung Reliefs in den öffentlichen Raum nimmt Formen
an. Das vom WDR seinerzeit abmontierte Fassaden Kunstwerk könnte in einer archi-
tektonischen Form namens „Cumulus“ am Hansapark/Klingelpilzpark in direkter Nähe
zur Bildungslandschaft Nord errichtet werden; wobei der Standort noch nicht endgül-
tig festgelegt ist.
Das Konzept wurde den Mitgliedern des Kunstbeirates als Bildband verteilt. Es ist
vorgesehen, dass der Künstler, Christian Odzuk, in einer der folgenden Sitzungen
des Kunstbeirates seine Vision um das Projekt persönlich vorstellt.
Es ist beabsichtigt, Mittel zur Übertragung anzumelden und weitere Mittel für den
Haushalt 2023/24 anzumelden. Das Gespräch zwischen dem Kulturdezernenten und
dem Intendanten des WDR steht noch aus.
Auf der Arbeitsebene gibt es einen engen Kontakt zwischen der Stadtverwaltung
Köln und den entsprechenden Stellen des WDR.
Der Künstler Christian Odzuk ist im engen Austausch mit den Erbinnen und Rechte-
inhaberinnen von Hartung, die die Wiederverwendung der Teile des Reliefs sehr po-
sitiv, wohlwollend und unterstützend begleiten.
Anlage 1
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Kulturentwicklungsplanung: Neuaufstellung des Lenkungskreises
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 30.11.2021
Vorlagenummer: 3935/2021
Federführung: VII/2
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beauftragt die Verwaltung mit der Neuaufstellung
des KEP-Lenkungskreises, der die Aufgabe der Umsetzung und Weiterentwicklung
des Kulturentwicklungsplanes mit einem Planungshorizont bis zum Jahr 2026 fort-
führt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lenkungskreises sind gemäß geltender
Geschäftsordnung:
Politische Vertreterinnen und Vertreter
- Die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur
- Je ein Mitglied der im Hauptausschuss stimmberechtigten Fraktionen
(Bündnis90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke, FDP, Volt)
Insgesamt fünf Mitglieder des Kölner Kulturrats und des KulturNetzKöln
Vertreter/innen und Vertreter des Kulturdezernats
Ein Vertretungsrecht bei Verhinderung der Mitglieder des Lenkungskreises wird ein-
geräumt. Die Verwaltung wird beauftragt, gemäß Geschäftsordnung, regelmäßige
Sitzungen des Lenkungskreises einzuberufen. Der Ausschuss Kunst und Kultur ist
regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen, Projektfortschritte und Ergebnisse zu
informieren.
Sachstand:
Der KEP-Lenkungskreis wurde in seiner neuen Besetzung etabliert und die ersten
Sitzungen haben stattgefunden. Durch die personellen Veränderungen im Lenkungs-
kreis und die Änderung der Situation der Kulturschaffenden im Zuge der Corona-
Pandemie entstand im Lenkungskreis der Wunsch nach einer strategischen Neuaus-
richtung. Hierzu findet am 11. März 2022 ein ganztägiger Workshop statt, bei dem
sich die Mitglieder des Lenkungskreises mit der Unterstützung renommierter Ex-
pert*innen zur Fortschreibung der KEP austauschen und die strategischen Ziele für
Kölner Kultur in den nächsten Jahren erarbeiten.
Anlage 1
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15. Museumsreferat
Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten 2020
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 15.03.2021
Vorlagenummer: 3347/2020
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt vorbehaltlich der noch zu übertra-
genden Aufwandsermächtigungen in das Haushaltsjahr 2021 die Durchführung der
von der Verwaltung vorgesehen Maßnahmen aus dem Renovierungsprogramm Mu-
seen und Kulturbauten für das Jahr 2020 sowie Maßnahmen für die T-Infrastruktur
der Jahre 2020 und 2021 über insgesamt 3,4 Mio. € gemäß beiliegender Begrün-
dung. Bereits vorab wurden in 2020 Mittel in Höhe von 1,9 Mio. € bereitgestellt.
2. Der Finanzausschuss beschließt vorbehaltlich der noch zu übertragenden Auf-
wandsermächtigungen in das Haushaltsjahr 2021 die Mittelfreigabe für die Maßnah-
men des Renovierungsprogrammes.
Sachstand:
Der Beschluss ist erledigt und die Mittel in die entsprechenden Teilpläne umge-
schichtet.
Dringlichkeitsantrag von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU Fraktion, Volt:
Wallraf-Bibliothek – Restaurierung des wertvollen Bestandes
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: AN/0959/2021, 2227/2021
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Beschluss:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, neben den bereits vorhandenen privaten Spen-
den, die bereitgestellten Fördermittel bei Bund und Land, abzurufen.
2. Die Verwaltung soll mit einem Zeitplan darstellen, wie eine Restaurierung
schnellstmöglich erfolgen kann.
3. Die Deckung soll über Mittel, die im Rahmen der Verwendung der Kulturförderab-
gabe im Teilplan 0416, Teilplanzeile 15 im Haushaltsplan 2020/2021 zugesetzt wur-
den, erfolgen.
Sachstand:
Der Beschluss ist erledigt; der Ausschuss wurde über den Sachstand in der Sitzung
am 15.06.2022 (Mitteilung Nr. 2227/2021) informiert.
Anlage 1
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Verwendung der Mittel aus dem Sonderausstellungsetat
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.04.2021
Vorlagenummer: 1246/2021
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat für die
nachfolgend aufgeführten Ausstellungsprojekte im Rautenstrauch-Joest-Museum und
Museum Ludwig zu.
Sachstand:
Die Mittel wurden in die entsprechenden Teilpläne umgeschichtet.
Verwendung der Mittel aus dem Sonderausstellungsetat, 1. Fortschreibung 2021
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.06.2021
Vorlagenummer: 1872/2021
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat für die
nachfolgend aufgeführten Ausstellungsprojekte im Rautenstrauch-Joest-Museum und
Museum Ludwig zu.
Sachstand:
Die Mittel wurden in die entsprechenden Teilpläne umgeschichtet.
Verwendung der Mittel aus dem Sonderausstellungsetat, 2. Fortschreibung 2021
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021
Vorlagenummer: 2949/2021
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderausstellungsetat 2021
und 2022 – vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2022 – für die
nachfolgend aufgeführten Ausstellungsprojekte im Rautenstrauch-Joest-Museum,
dem Museum Schnütgen und dem Rheinischen Bildarchiv zu.
Sachstand:
Die Mittel wurden in die entsprechenden Teilpläne umgeschichtet.
Anlage 1
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16. Institutionsübergreifende Vorlagen
Bedarfsfeststellungs- und Planungsbeschluss von nutzungsunabhängigen Siche-
rungsmaßnahmen der Hallen Kalk, Hallen 76 und 77
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 16.09.2021
Vorlagenummer: 2293/2021
Federführung: VII
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat stellt den Bedarf für die Planung von nutzungsunabhängigen Sicherungs-
maßnahmen fest und beauftragt die Verwaltung mit der Planung für die nutzungsun-
abhängigen Sicherungsmaßnahmen bis Leistungsphase 2 (LPH 2) für die Hallen
Kalk, Hallen 76 und 77, Neuerburgstraße 1a in 51103 Köln. Für die Planung werden
Mittel in Höhe von rund 500.000 Euro benötigt.
Der Beschluss zur Sanierung umfasst folgende Teilmaßnahmen:
1. Halle 76 (Museum Ludwig)
2. Halle 77 (kulturelle Nutzung).
Sachstand:
Die Planung von nutzungsunabhängigen Sicherungsmaßnahmen für die Hallen Kalk,
Hallen 76 und 77, Neuerburgstraße 1a in 51103 Köln, durch 26/Gebäudewirtschaft
hat begonnen.
Kölner Kulturticket für Studierende und Azubis
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.09.2021, 26.10.2021 und 30.11.2021
Vorlagenummer: AN/1784/2021, AN/2595/2021, AN/2258/2021,3714/2021,
0703/2022
Federführung: VII
Status: in Umsetzung
Beschluss AN/1784/2021:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Einführung eines Kulturtickets für Kölner Studie-
rende zu prüfen, welches ihnen über Kooperation mit den Häusern den Zugang zu
kulturellen Institutionen vergünstigt oder sogar kostenlos ermöglicht, u.a. durch das
Angebot verbilligter Resttickets an der Abendkasse städtischer Theater (und ggf. wei-
terer städtischer Spielstätten) und den kostenlosen Eintritt in ständige Sammlungen
der Kölner Museen.
In diesem Zusammenhang ist nach Bonner Modell die Installation einer App zu prü-
fen, die über ein Ampelsystem Restkartenbestände der jeweiligen Abendkassen an-
zeigt und Studierende über das kulturelle Angebot der Stadt informiert. Das Ticket
selbst kann als Chipkarte ausgegeben werden, deren digitale Erfassung bspw. Für
Besucherstrukturanalysen und Anpassung des kulturellen Angebots für studentische
Zielgruppen genutzt werden könnte.
Anlage 1
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Hierzu sollen zunächst Gespräche mit dem Asta der Universität zu Köln aufgenom-
men und ein gemeinsames Vorgehen verabredet werden. Darüber hinaus ist unbe-
dingt die Ausweitung des Tickets auf Kölner Auszubildende und Berufsschüler*innen
zu prüfen und hierzu Gespräche mit IHK, Handwerkskammer Köln und den weiteren
zuständigen Institutionen aufzunehmen.
Beschluss AN/2595/2021
Mit Bezug auf Mitteilung 3714/2021 im Ausschuss Kunst und Kultur vom 26.10.2021
bitten wir die Verwaltung
- alle Ergebnisse der in der Mitteilung beschriebenen Evaluationen und Umfragen
zeitnah darzustellen. Dies betrifft
- die „Umfrage mit den AStAs sowie Kooperationsanfragen an weitere
mögliche Partner (IHK, Handwerkskammer Köln etc.)“ und
- die „Ist-Situation im Benchmark mit anderen Kommunen und den Bedarf
unterschiedlicher Zielgruppen“).
- dabei inhaltlich aufzuzeigen, wo es Defizite und somit Handlungsbedarf bezgl. der
Entgeltbefreiungen/Ermäßigungen für Studierende und Azubis in städtischen Kultur-
einrichtungen gibt.
- entsprechend eine Vorlage zur weiteren Umsetzung zu erstellen und der Politik vor-
zulegen.
Mit der Ergänzung:
- in Bezugnahme auf den Antrag der SPD Fraktion
- Prüfauftrag eines Kulturtickets.
Sachstand:
Es wurden in zwei Runden Gespräche mit AStA-Vertreter*innen aus fünf Kölner
Hochschulen geführt. Weiterhin wurde mit Vertreter*innen der IHK Köln die Möglich-
keit einer Einbindung von Auszubildenden eruiert. Das Gespräch mit der Handwerks-
kammer steht aus. Schließlich wurde eine landesweite Best-Practice-Analyse zu ver-
gleichbaren Ticketsystemen an den Hochschulstandorten NRW unternommen. Über
die Ergebnisse informiert eine Mitteilung der Verwaltung am 08.03.2022 (0703/2022).
Anlage 1
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II. Beschlüsse aus Vorjahren
1. Kulturamt
Erstellung von Förderkonzepten
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 13.03.2007
Vorlagenummer: A/0059/007
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, zügig mit der Erstellung von Förderkonzepten und
daran orientierten Kostenkalkulationen für die Bereiche Musik (Alte, Neue und Popu-
larmusik), bildende Kunst, Tanz, Medien- und Filmkunst sowie Literatur zu beginnen
und diese dem Kulturausschuss zur Entscheidung vorzulegen.
Das Musikförderkonzept ist in der letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Kultur-
ausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Die anderen Konzepte sollten baldmög-
lichst folgen. Für die Sitzung vor der Sommerpause soll die Verwaltung hierzu einen
Zeit-/Maßnahmenplan vorlegen, aus dem ersichtlich ist, wann mit der Vorlage der
einzelnen Konzepte in 2007 zu rechnen ist.
Sachstand:
Sachstand im Juni 2008:
Dem Ausschuss werden in der 1. Sitzung nach der Sommerpause 2008 diese För-
derkonzepte vorgelegt:
– Literatur
– PopKultur
– Musik.
Auf Wunsch des Ausschussvorsitzenden soll das Förderkonzept „Interkultur“ in der
Sitzung am 09.09.2008 diskutiert werden. Die dann noch ausstehenden Konzepte
Bildende Kunst, Medien- und Filmkunst sowie Tanz sollen spätestens Anfang 2009
fertig gestellt werden.
Sachstand im Dezember 2008:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten hat in folgenden Sitzungen
diese Förderkonzepte beschlossen:
09.09.2008 Musikförderkonzept (DS-Nr. 2945/2008
28.10.2008 Literaturförderkonzept (DS-Nr. 4421/2008)
28.10.2008 Förderkonzept interkulturelle Kunstprojekte (DS-Nr. 2915/2008)
Sachstand im Dezember 2009:
Die Verwaltung erarbeitet derzeit das Förderkonzept Tanz, wobei die Szene in das
Verfahren miteinbezogen wird. Es wird mit einer Vorlage im ersten Quartal 2010 ge-
rechnet.
Anlage 1
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Sachstand im Dezember 2010:
Das Filmkulturförderkonzept wurde im Dezember 2010 beschlossen.
Sachstand im Dezember 2011:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten hat in seiner Sitzung am
18.01. 2011 (DS 4858/2010) das Tanzförderkonzept beschlossen. Die Überarbeitung
des Theaterförderkonzeptes soll bis Ende des Jahres 2012 erfolgen.
Sachstand im Dezember 2012:
Mit Ausnahme des Förderkonzepts „Popkultur“ liegen inzwischen alle Konzepte vor:
Musikförderkonzept Beschluss vom 09.09.2008
Literaturförderkonzept Beschluss vom 28.10.2008
Förderkonzept für Interkulturelle Kunstprojekte Beschluss vom 28.10.2008
Filmkunstförderkonzept Beschluss vom 07.12.2010
Tanzförderkonzept Beschluss vom 18.01.2011
Förderkonzept Bildende Kunst Beschluss vom 04.12.2012
Die Erarbeitung der ausstehenden Unterlage hängt von der Besetzung der Referen-
tenstelle ab.
Außerdem wird im Augenblick das Theaterförderkonzept aktualisiert und überarbei-
tet. Es ist Ziel, die Beschlussfassung im Jahre 2013 herbeizuführen.
Sachstand im Dezember 2013:
Die Überarbeitung des Theaterförderkonzeptes steht aufgrund der derzeitigen perso-
nellen Vakanzen im Kulturamt noch aus. Es ist Ziel, die Beschlussfassung im Jahr
2014 herbeizuführen.
Sachstand im Dezember 2014:
Das Popkulturförderkonzept wird voraussichtlich im Herbst 2015 in die politischen
Gremien eingebracht.
Sachstand im Dezember 2015:
Eine Neufassung des Filmkulturförderkonzepts wurde am 28.10.2014 beschlossen
(2418/2014).
Das Popkulturförderkonzept wurde am 19.01.2016 im Ausschuss Kunst und Kultur
beschlossen (2984/2015).
Das Theaterförderkonzept wird aktuell überarbeitet und nach weiteren Abstimmun-
gen im Laufe des Jahres 2016 vorgestellt.
Für das Jahr 2016 sind die Überprüfung und Überarbeitung des Musikförderkonzepts
sowie des Förderkonzepts Bildende Kunst geplant.
Sachstand im Dezember 2016:
Das Theaterförderkonzept wurde am 08.11.2016 im Ausschuss Kunst und Kultur be-
schlossen (2472/2016).
In 2016 würde die Überprüfung und Überarbeitung des Musikförderkonzepts sowie
des Förderkonzepts Bildende Kunst bereits begonnen, 2017/2018 wird dieses weiter-
geführt.
Anlage 1
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Sachstand im Dezember 2017:
In 2017 ist die Terminplanung für die Überarbeitung des Förderkonzeptes Tanz fest-
gelegt, eine Beschlussvorlage ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen.
Prioritär wird an der Aktualisierung des Atelierförderkonzeptes im Bereich Bildende
Kunst gearbeitet. Dazu wurde 2017 eine Online-Umfrage erarbeitet, die 2018 ausge-
wertet und mit Maßnahmenentwürfen versehen und mit der Szene diskutiert werden
soll. Eine Beschlussvorlage ist für das 4. Quartal 2018 geplant. Im Anschluss erfolgt
direkt die Überarbeitung der weiteren Instrumente und Maßnahmen.
In 2018 ist die Überarbeitung des Förderkonzepts Musik geplant, eine Beschlussvor-
lage ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen.
Sachstand im Dezember 2018:
Zur Vorbereitungen auf die Überarbeitung des Tanzförderkonzeptes wurden die vom
Kulturamt im Zeitraum 2015 bis 2017 geförderten Tanzprojekte ausgewertet in Bezug
auf Förderhöhe, Aufführungszahlen, zur Verfügung stehende Drittmittel und die Zahl
der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Eine erste Gesprächsrunde mit den Tanz-
schaffenden wird im 2. Quartal stattfinden. Mit einer Beschlussfassung ist aufgrund
des bestehenden Diskussionsbedarfes nicht vor dem 4. Quartal 2019 zu rechnen.
Zur Vorbereitungen auf die Überarbeitung des Musikförderkonzeptes wurde im Mai
2018 der Interessensvertretung IFM e.V., Dachverband der Interessenvertretungen
der Teilszenen Alte Musik, Klassik, Neue Musik, Jazz/Improvisierte Musik, Elektronik
& Klangkunst und Globale Musik, von der Kulturverwaltung ein detaillierter Zeitplan
zur Überarbeitung des Musikförderkonzepts sowie Änderungsvorschläge der Kultur-
verwaltung vorgelegt. Auf Nachfrage im November 2018 teilte der IFM e.V. mit, dass
sich ein Arbeitskreis hierzu gebildet habe. Bislang liegen keine Vorschläge zur Aktua-
lisierung des Musikförderkonzepts seitens des IFM e.V. Angesichts des großen Dis-
kussionsbedarfs innerhalb der Szene ist mit einer Beschlussvorlage nicht vor dem 4.
Quartal 2019 zu rechnen.
Die Gespräche zum Atelierförderkonzept beginnen im 2. Quartal 2019, so dass mit
einer Beschlussvorlage im 4. Quartal 2019 zu rechnen ist.
Sachstand im Dezember 2019:
Der vom IFM im November 2018 gebildete Arbeitskreis Musikförderkonzept hat am
23.06.2019 eine Skizze zum Musikförderkonzept vorgelegt, die als Grundlage für die
weitere Diskussion diente. Am 03.07.2019 fand mit dem Sprecherrat des IFM eine
erste Gesprächsrunde statt, in der die vorgelegte Skizze ausführlich diskutiert wer-
den konnte. Dabei kamen die Rolle des zukünftigen Musikbeirats als eines votieren-
den Beirats sowie das Wahlverfahren der Beiratsmitglieder ausführlich zur Sprache.
Ebenso wurden die Bedeutung und Geltung des Musikförderkonzepts und der darin
benannten Förderinstrumente als Grundlage einer zukünftigen Förderpraxis ausführ-
lich besprochen. Im Hinblick auf das weitere Verfahren wurde vereinbart, dass der
IFM unter Berücksichtigung der Gesprächsergebnisse die Skizze zu einem Text aus-
formuliert. Die finale Abstimmung mit der Szene soll in 2020 erfolgen. Eine Be-
schlussfassung des Konzeptes bis Ende 2020 wird angestrebt.
Förderkonzept Tanz: Die von Verwaltung und Szene formulierten Änderungsbedarfe
in Bezug auf die Vergabepraxis im Referat Tanz und Theater sind erfasst und in ei-
nem runden Tisch mit der Tanzszene diskutiert worden. Über den aktuellen Stand
Anlage 1
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und die geplanten Modifizierungen wurden die Kulturpolitischen Sprecher in einem
Zwischenbericht im Dezember 2019 mündlich informiert. Die finale Abstimmung mit
der Szene soll in 2020 erfolgen. Eine Beschlussfassung des Konzeptes bis Ende
2020 wird angestrebt.
Im Hinblick auf die Fortschreibung des Atelierförderkonzeptes fanden in der ersten
Jahreshälfte vorbereitenden Gespräche von Künstler*innen mit Szenevertreter*innen
sowie zwischen Szenevertreter*innen und Kulturamt statt. Es erfolgte eine große
Kick-Off-Veranstaltung des Kulturamtes mit der Szene Ende September 2019 und
eine ausführliche Dokumentation, die unter www.stadt-koeln.de/ateliers eingesehen
werden kann. Ferner hat die Atelierverwaltung konkrete Vorschläge für die zukünftige
Atelierförderpraxis erarbeitet. In 2020 sollen die nächsten Treffen und die konkrete
Ausarbeitung des Atelierförderkonzeptes erfolgen. Eine Beschlussfassung des Kon-
zeptes im ersten Quartal 2021 wird angestrebt.
Sachstand im Dezember 2020:
Der IFM hat für die Musik einen Entwurf vorgelegt, der von der Kulturverwaltung
grundlegend überarbeitet werden muss. Aufgrund der Corona-bedingten Kriseninter-
ventionen war die weitere Bearbeitung und Abstimmung mit der Interessenvertretung
nicht möglich.
Bedingt durch die Corona Pandemie ist der Prozess beim Förderkonzept Tanz unter-
brochen worden. Die finale Abstimmung mit der Szene erfolgt, sobald die Einschrän-
kungen von persönlichen Kontakten wieder aufgehoben werden.
Das Eckpunktepapier zum neuen Atelierförderkonzept befindet sich in der Abstim-
mung mit den kulturpolitischen Sprechern. Aufgrund von Neubesetzungen kam es
hier zu einer Verzögerung. Bis Sommer 2021 sollen die weiteren Rücksprachen mit
der Szene und die Ausformulierung des Atelierförderkonzeptes durch die Verwaltung
erfolgen. Der Beschluss ist auf die 1. Sitzung nach dem Sommer 2021 terminiert.
Sachstand im Dezember 2021:
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Überarbeitung des Musikförderkonzepts
unterbrochen. Zudem hatten die Umsetzung zugesetzter Mittel aus dem politischen
VN und die Einführung neuer Förderinstrumente Vorrang. Die weitere Abstimmung
mit der Szene erfolgt innerhalb des Jahre 2022.
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Überarbeitung des Tanzförderkonzepts
unterbrochen. Die Entwicklung und Umsetzung von gezielten Fördermaßnahmen zur
Abmilderung der Corona Notlagen im Bereich von Tanz und Theater sowie der Aus-
bau des Beratungsangebotes von bisher nicht geförderten Antragstellern waren vor-
rangig zu erledigen. Die weitere Abstimmung mit der Szene erfolgt innerhalb des
Jahres 2022.
Ein Verwaltungsentwurf zum Atelierförderkonzept liegt vor, die politische Abstim-
mung dauert weiterhin an.
Anlage 1
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Sanierung Orangerie im Volksgarten
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 17.12.2018
Vorlagenummer: 3464/2018, 2732/2018
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Finanzausschuss beauftragt die Verwaltung mit dem Verein „Orangerie im Volks-
garten e.V.“ für die Immobilie sowie die erforderliche Grundstücksfläche einen Erb-
baurechtsvertrag auszuarbeiten. Der Erbbaurechtsvertrag wird mit gesonderter Be-
schlussvorlage eingebracht. Um die zweckgebundene und kostensichere Verwen-
dung der im Haushalt für die Sanierung der Orangerie vorgesehenen Mittel in Höhe
von 1,8 Millionen Euro zu gewährleisten wird die Verwaltung beauftragt, die Eckwerte
eines öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrages mit dem Verein „Orangerie im Volks-
garten e.V.“ zu erarbeiten und ebenfalls mit gesonderter Beschlussvorlage vorzule-
gen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Die Beschlussvorlagen sind in der verwaltungsinternen Prüfung und Umsetzung.
Sachstand im Dezember 2019:
Der Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt Köln und dem Orangerie-Theater im
Volksgarten e.V. wurde vom Rat verabschiedet.
Um den Fördervertrag mit dem Orangerie-Theater schließen zu können, sind 20%
des Gesamtvolumens vom Verein beizubringen. Diese Mittel sollen durch Förder-gel-
der weiterer Behörden und Stiftungen in 2020 akquiriert werden.
Sachstand im Dezember 2020:
Die Zusagen für die Eigenmittel i. H. v. 450.000 €, welche vom Theater bei Land und
Bezirksregierung beantragt wurden, können voraussichtlich erst im Frühjahr 2021 er-
folgen. Nach dem erbrachten Nachweis über diese Eigenmittel kann der städtische
Fördervertrag vorbereitet bzw. abgeschlossen werden. Es wird bislang davon ausge-
gangen, dass die Baugenehmigung im Frühjahr 2021 erteilt werden wird.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Eigenmittel konnten vom Orangerie Theater e.V. eingeworben werden.
Die Genehmigung des Bauantrags wird für das Frühjahr 2022 in Aussicht gestellt.
Das Vorhaben musste in Teilen verändert oder angepasst werden. Ursache hierfür
ist das denkmalgeschützte Gebäudeensemble sowie die Lage im Volksgarten.
Der Fördervertrag wird nach der erteilten Baugenehmigung zur Beratung und Be-
schluss in die politischen Gremien gegeben.
Anlage 1
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Sanierung und Umbau Europäisches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik - Stadtgar-
ten
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 01.04.2019
Vorlagenummer: 0553/2019
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Sanierung und den Umbau des „Europäischen
Zentrums für Jazz und Aktuelle Musik“ bei geplanten Gesamtkosten von 690.000
Euro in drei Bauabschnitten mit insgesamt 490.000 Euro in 2019 zu fördern. Die Mit-
tel in Höhe von 490.000 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung in der Teil-
planzelle 15 – Transferaufwendungen zur Verfügung.
Teil Maßnahme Anteilige Förderhöhe Zeitplanung
1 Umbau und Tieferlegung 160.000 Euro April bis September
des Studios 672 (Kellergeschoss)
2 Allgemeine Sanierungs-, 130.000 Euro April bis September
Renovierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen
3 Aufstockung Büroräume 200.000 Euro Vorauss. Mai bis De-
(zweigeschossig, ca. 100 m²) zember
_______________
490.000 Euro
Die Baumaßnahmen werden von dem Projektträger Initiative Kölner Jazzhaus e.V.
durchgeführt. Die Förderung berücksichtigt die Nettoaufwendungen, da der Projekt-
träger vorsteuerabzugsberechtigt ist. Alle nicht förderfähigen Kosten sowie alle för-
derfähigen Kosten, die die vorgelegte Kostenschätzung nach DIN 276 überschreiten,
sind vom Projektträger zu tragen. Sofern aufgrund von baulichen Verzögerungen die
Sanierung und der Umbau erst in 2020 abgeschlossen werden kann, können Rest-
mittel in das Haushaltsjahr 2020 übertragen werden.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2019:
Die Maßnahmen zu Teil 1 und Teil 2 wurden bewilligt, die entsprechenden Mittel wur-
den in 2019 abgerufen. Bzgl. Teil 3 wurde nur die „Leistungsphase 3 nach HOAI“ be-
willigt und Mittel in Höhe von 50.000 Euro ausgezahlt. Die restlichen Mittel (Teil 3) in
Höhe von 150.000 Euro wurden zur Übertragung angemeldet.
Sachstand im Dezember 2020:
Aufgrund von gestiegenen Kosten auf Basis aktualisierter Planunterlagen hin zu ei-
ner nachhaltigen Lösung sind Abstimmungen mit dem Ministerium für Kultur und Wis-
senschaft NRW, als weiterem Fördermittelgeber, und diversen städtischen Dienst-
stellen mit dem Ziel eines baurechtlich genehmigungsfähigen Entwurfs notwendig.
Beide miteinander verwobene Abstimmungsverfahren dauern noch an.
Anlage 1
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Sachstand im Dezember 2021:
Die Abstimmungsverfahren wurden durchgeführt. Nun müssen die bisherigen Pla-
nungen soweit angepasst werden, dass u.a. ein Baugenehmigungsverfahren einge-
leitet werden kann. Die entsprechenden Vorbereitungen dauern noch an.
Vor Abgabe ist eine erneute Beratung mit dem Ministerium für Kultur und Wissen-
schaft NRW vorzunehmen.
Vorgehensweise für das Beteiligungsverfahren zur Erstellung eines Förderkonzeptes
Kulturelle Teilhabe
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 25.06.2019
Vorlagenummer: 1425/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beauftragt die Verwaltung das Förderkonzept Kultu-
relle Teilhabe partizipativ zu entwickeln. Die Öffentlichkeitsbeteiligung soll auf der
Grundlage des beigefügten Beteiligungskonzeptes durchgeführt werden.
Nach Abschluss der ersten Projektphase sind der Ausschuss für Kunst und Kultur so-
wie der Integrationsrat per Mitteilung über den Sachstand zu informieren.
Der Integrationsrat ist per Mitteilung über die Beschlussvorlage in Kenntnis zu set-
zen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2019:
Im September 2019 gab es einen großen Workshop zur Schaffung einer Arbeits-
grundlage für die Erstellung des Förderkonzeptes Kulturelle Teilhabe. Die Ergebnisse
des Workshops wurden aufgearbeitet und mit den, in dem Workshop bestimmten De-
legierten, rückgekoppelt und in Förderschwerpunkte und Instrumente übersetzt. Die-
ser partizipative Prozess wird in 2020 fortgesetzt.
Sachstand im Dezember 2020:
In 2020 konnte trotz der massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie mit
kleineren Verzögerungen der partizipative Prozess weiter umgesetzt werden. Die ge-
plante öffentliche Veranstaltung im März wurde durch ein digitales Format ersetzt,
durch welches zahlreiche Rückmeldungen zum Verfahren gesammelt werden konn-
ten. Diese wurden in das Dokument eingepflegt und konnten im November mit den
gewählten Delegierten abgestimmt werden. Ende des Jahres 2020 lag die Rohfas-
sung des Förderkonzeptes für den Bereich Kulturelle Teilhabe vor.
Sachstand im Dezember 2021:
Das Förderkonzept wurde im Juni 2021 mit Änderungswünschen beschlossen. Die
Vorgehensweise wurde wie beschrieben umgesetzt.
Anlage 1
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Förderkonzept Bildende Kunst hier: Änderung 5.3: Modifizierung des Atelierförder-
konzepts
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: AN/1253/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, dass Ziffer 5.3, Absatz 2, Satz 3 des Förderkonzepts
Bildende Kunst in Köln wie folgt geändert wird:
1. Die Begrenzung des Förderinstruments „Atelierförderung“ auf maximal 2 Förderpe-
rioden à 5 Jahren wird aufgehoben.
2. Die Kriterien, auf deren Grundlage der Atelierbeirat über die Vergabe von Ateliers
entscheidet, sind dem Ausschuss in der nächsten Sitzung offenzulegen.
3. Die Verwaltung wird darüber hinaus bis zur nächsten Sitzung beauftragt, darzule-
gen, in welcher Form die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Künstler bei der
Vergabe berücksichtigt werden kann.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2019:
Siehe Vorlage A/0059/007 (siehe Seite 8 – 11).
Sachstand im Dezember 2020:
Siehe oben: Erstellung des Förderkonzeptes. Alle o.g. Themen (Förderinstrumente,
Vergabezeiträume, Kriterien sowie die Prüfung der Einkommensobergrenze) werden
in diesem Zusammenhang bearbeitet.
Sachstand im Dezember 2021:
Siehe oben: Erstellung des Förderkonzeptes. Alle o.g. Themen (Förderinstrumente,
Vergabezeiträume, Kriterien sowie die Prüfung der Einkommensobergrenze) werden
in diesem Zusammenhang bearbeitet.
Freigabe und Vergabe der Fördermittel "Jazzstadt Köln" in 2020 und 2021
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 23.03.2020
Vorlagenummer: 0465/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der Haushaltsmittel im Teilergebnis-
plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen zur Er-
höhung der Freien Projektmittel im Bereich Musik zum Zwecke der Förderung der
Jazzstadt Köln (siehe Konzept in der Anlage) in Höhe von jeweils 150.000 € in den
Jahren 2020 und 2021.
Anlage 1
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Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Der Beschluss wurde in 2020 umgesetzt und ist 2021 in Umsetzung.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Beschluss wurde in 2021 umgesetzt.
Freigabe der Mittelerhöhung zur institutionellen Förderung von ON Neue Musik Köln
e.V. zur Vorbereitung und Durchführung eines Musiktheaterfestivals in 2020 und
2021
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 23.03.2020
Vorlagenummer: 0469/2020
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt im Teilplan 0416 – Kulturförderung in der Teilplan-
zeile 15 – Transferaufwendungen die Aufstockung der institutionellen Förderung an
ON Neue Musik Köln e.V. im Zeitraum 01.01.2020 bis 31.12.2021 zum Zwecke der
Durchführung des Festivals „Tage für aktuelles Musiktheater Köln“ (siehe Konzept in
der Anlage) in folgender Höhe:
Haushaltsjahr BKZ laut Haushaltsplan Aufstockung BKZ neu
2020 180.000 € 50.000 € 230.000 €
2021 180.000 € 200.000 € 380.000 €
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Der Verein ON Neue Musik hat das Festival aufgrund von Corona ins Jahr 2021 ver-
schoben. Die Mittel wurde zur Übertragung ins HH 2021 angemeldet.
Sachstand im Dezember 2021:
Das Festival wurde in 2021 vorbereitet und aufgrund von Corona ins Jahr 2022 ver-
schoben. Die Mittel wurden zur Übertragung ins Haushaltsjahr 2022 angemeldet.
Anlage 1
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Förderung von Interessenvertretungen der freien Szene in Form von institutionellen
Förderungen
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.06.2020
Vorlagenummer: 1045/2020, AN/0801/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss beschließt die „Förderung von Interessenvertretungen der freien
Szene als institutionelle Förderungen“ in allen Sparten der freien Szene und beauf-
tragt die Verwaltung mit der dargestellten Umsetzung (Ausschreibung von dreijähri-
gen Betriebskostenzuschüssen) ab dem Haushaltsjahr 2021.
Die Mittel in Höhe von 100.000 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung, Teil-
planzeile 15 – Transferaufwendungen vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushalts-
satzung 2021 zur Verfügung.
Die Kriterien, die mit Änderungsantrag (1846/2016) am 08.11.2016 beschlossen wur-
den, sind weiterhin anzuwenden.
Aufgrund der zunehmenden Zahl an Interessenvertretungen ist die Gesamtsumme
künftig entsprechend anzupassen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Anträge für Interessensvertretungen wurden eingereicht und waren bis Ende
2020 in Prüfung. Die Umsetzung betrifft die Haushaltsjahre ab 2021.
(Ausblick: BV 0492/2021 zur Ratssitzung am 23.03.2021)
Sachstand im Dezember 2021:
Die institutionellen Förderungen werden umgesetzt/ausgezahlt.
Entwicklung und Renovierung Volkhovener Weg 209 - 211 als Atelierstandort
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.06.2020
Vorlagenummer: 4387/2019, AN/0802/2020
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt, die Verwaltung zu beauftragen für
die Schaffung von dringend notwendigem weiterem Atelierraum eine Konzept-
vergabe (Variante IV der Anlage) für die städtische Liegenschaft „Volkhovener Weg
209 – 211“ im Wege des Erbbaurechts vorzubereiten.
Die Verwaltung wird ferner beauftragt, bei der Konzeptionierung der Konzeptvergabe
den Simultanhallen e.V. einzubinden und für das Gelände Volkhovener Weg 209 –
211 die Befreiung von der Festsetzung des geltenden Bebauungsplans zu prüfen.
Die fertige Konzeptvergabe wird dem Ausschuss zum Beschluss vorgelegt werden.
Anlage 1
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Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die erforderlichen Unterlagen zur Ausschreibung einer Konzeptvergabe werden er-
stellt und müssen verwaltungsintern abgestimmt werden. Auch die Art der Ausschrei-
bung ist noch zu klären. Im kommenden Jahr soll die Ausschreibung bis Sommer
2021 veröffentlich werden.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Konzeptvergabe wird vorbereitet. Das Exposé, das Anforderungsprofil sowie Erb-
baurechts- und Fördervertrag sollen nach der Sommerpause den politischen Gre-
mien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden. Im Rahmen eines zwei-
stufigen Verfahrens soll die Liegenschaft dann im Nachgang vergeben werden.
Clubkataster Köln
Gremium: Stadtentwicklungsausschuss
Sitzungsdatum: 03.09.2020
Vorlagenummer: 1920/2020
Federführung: 41
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Ausschuss nimmt das gemäß Ratsbeschluss Nr. 0149/2018 von der Verwaltung
erarbeitete Clubkataster zur Kenntnis. Die Verwaltung wird ferner beauftragt, in ei-
nem weiteren Umsetzungsschritt gemäß dem obigen Beschluss weitere Kulturkatas-
ter zur Erfassung der weiteren Cluster der Kultur- und Kreativwirtschaft zu erstellen,
dafür Kriterien der Datenerhebung zu bestimmen und die entsprechenden Standor-
tinformationen in das Geodatensystem KölnGIS 3.0 der Stadtverwaltung einzuspei-
sen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Erstellung und Einführung als Verwaltungsinstrument des Clubkatasters Köln ist
abgeschlossen. Das Clubkataster Köln steht sowohl als Themenkarte in KölnGIS 3.0
(intern), als auch als interaktive Karte im Internetangebot der Stadt Köln (extern), als
auch in Form eines Open Data-Angebots zur Einbindung über Schnittstellen in Kar-
tensysteme externer Interessierter zur Verfügung. Die Erarbeitung weiterer Kulturka-
taster hat sich Aufgrund der Corona-Pandemie verzögert.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Sachstand ist aufgrund der andauernden Rahmensituation unverändert.
Anlage 1
Seite 75/124
Strukturförderung Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und
Künstler (BBK Köln e.V.) für die Jahre 2021 - 2023
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 10.09.2020
Vorlagenummer: 1995/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedin-
gungen – im Teilplan 0416- Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwen-
dungen für den Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2023 für das Kultur-
werk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK Köln e.V.)
einen jährlichen Zuschuss zur Strukturförderung (Institutionelle Förderung) in Höhe
von 40.000 € zu gewähren.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Maßnahme ist in Umsetzung. Der Betriebskostenzuschuss betrifft die Jahre
2021ff.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Beschluss wird in den Jahren 2021 bis 2023 umgesetzt und die institutionelle
Förderung entsprechend ausgezahlt.
Vergabe der Konzeptionsförderung in der Sparte Tanz, Haushaltsjahre 2021 -2024
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 10.09.2020
Vorlagenummer: 2276/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt im Vorgriff auf die Verabschiedung des neuen Tanzförder-kon-
zeptes und vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Bedingungen – im
Teilplan 0416 - Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen für
den Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2024 nachfolgende Zu-
schüsse zur Konzeptionsförderung (Institutionelle Förderung) in Höhe von insgesamt
335.000 Euro pro Jahr für folgende Kompanien bzw. Spielorte zu gewährleisten:
• Barnes Crossing e. V. mit 60.000,- €
• ehrenfeldstudios e. V. mit 85.000,- €
• Emanuele Soavi incompany GbR mit 35.000,- €
• MOUVOIR e. V. mit 35.000,- €
• TanzFaktur U.G. mit 120.000,-.
Anlage 1
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Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Maßnahme ist in Umsetzung. Die Konzeptionsförderung betrifft die Jahre 2021 ff.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Beschluss wird in den Jahren 2021 bis 2024 umgesetzt und die institutionelle
Förderung entsprechend ausgezahlt.
Konzept zur Vergabe der Stipendien ohne Altersbegrenzung
(Künstler*innenförderung Bildende Kunst) ab 2020
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 10.09.2020
Vorlagenummer: 2330/2020
Federführung: 41
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Rat beschließt die Fortsetzung der Vergabe von 15 Stipendien ohne Altersbe-
grenzung (Künstler*innenförderung Bildende Kunst) ab 2020 durch das Kulturwerk
des Bundesverbandes Bildender Künstler e.V. (Kulturwerk des BBK Köln e.V.), ge-
mäß dem 2019 erarbeiteten Konzept Variante A (Vorlagen Nr. 3567/2019) für ein
weiteres Jahr.
2. Weiterhin beschließt der Rat die Erhöhung der Institutionellen Förderung für das
Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Köln e.V. um
90.000 € zweckgebunden für die Umsetzung des beschlossenen Konzeptes Variante
A und für den Zeitraum 2020 bis 2023 (Strukturförderung, vgl. Vorlage 1995/2020).
Die Mittel in Höhe von 90.000 € p.a. für die Vergabe der Stipendien ohne Altersbe-
grenzung (Künstler*innenförderung Bildende Kunst) stehen durch die finanzneutrale
Umschichtung aus den Mitteln „Künstler*innenförderung Bildende Kunst Stipendien
ohne Altersbegrenzung“ der Sparte Bildende Kunst zur Verfügung.
3. Die weitere Vergabe wird Anfang des kommenden Jahres erörtert.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Vergabe der Stipendien 2020 erfolgte wie beschlossen über den BBK Köln e.V.
auf der Grundlage des entwickelten und beschlossenen Konzeptes durch Mittel der
erhöhten institutionellen Förderung. Die Umsetzung der Maßnahme dauert noch bis
ins Frühjahr 2021.
Sachstand im Dezember 2021:
Mit Beschluss 1947/2021 wurde die Fortführung der Förderung über den BBK bis
2023 beschlossen, Förderung wurde/wird entsprechend ausgezahlt.
Anlage 1
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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen: Kultur lebt in Köln: Vielfalt in Zeiten der Pande-
mie sichern – eine zentrale Aufgabe der Kulturstadt Köln
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.10.2020
Vorlagenummer: AN/1250/2020
Federführung: VII/41
Status: erledigt
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt,
1. gegenüber dem Land NRW und Bund darauf hinzuwirken, dass die Maßnahmen
gegen die COVID19-Pandemie im Kulturbereich sachgerecht und angemessen sind,
den wissenschaftlichen sowie gesundheitlichen Erkenntnissen genügen und der Kul-
turszene offensiv, transparent und lösungsorientiert kommuniziert werden. Dies gilt
nicht nur für bereits geförderte Einrichtungen, sondern insbesondere für Einrichtun-
gen, die nicht öffentlich gefördert werden.
2. gemeinsam mit der freien Szene – und zwar aller Sparten – sowie mit den öffentli-
chen Einrichtungen und weiteren privaten Trägern von Kultur Szenarien, Handlungs-
konzepte und Hilfsangebote der Stadt systematisch zu erörtern und Lösungsmöglich-
keiten zu entwickeln, um die vielfältige Kulturlandschaft zu erhalten. Hierzu gehören
auch weitere finanzielle Hilfeangebote, die die Kultur am Leben erhalten und den
Einrichtungen Planungssicherheit geben.
3. mit dem Bund und Land NRW auf eine Harmonisierung und Abstimmung der je-
weiligen Unterstützungsmaßnahmen hinzuwirken.
4. das in der KEP entwickelte Kulturmarketing als wesentliches Werkzeug zur Unter-
stützung der freien und öffentlichen Bühnen zu nutzen, um das verunsicherte Publi-
kum in Köln über den laufenden Spielbetrieb unter strengen Hygienevorschriften zu
informieren und die Vereinbarkeit von Kulturgenuss und Maskentragen zu betonen.
Es bedarf einer Normalisierung der gegenwärtigen Publikumssituation in der öffentli-
chen Wahrnehmung. Hierfür bietet der Slogan 'Kultur lebt in Köln' das Potential.
5. coronakonforme Räume für Kultur zu sichern und neu zu erschließen und
a. gemeinsam mit der freien Szene möglichst bis Ende diesen Jahres nach passen-
den Veranstaltungsräumen und Freiflächen inclusive der Infrastruktur zu suchen, die
kostenlos bzw. bezahlbar sind anhand der zu erwartenden Einnahmen, die vor allem
kleineren Theatern, Veranstaltern von Musik, bildender Kunst, Literatur, Tanz usw.
die Chance geben, ihre Veranstaltungen in coronakonformen Räumlichkeiten durch-
führen zu können, zum Beispiel Säle in den Bürgerhäusern, Tanzbrunnen, Flora,
Gürzenich, Messehallen, Rheinpark etc.
b. Wichtig ist ebenfalls, darauf hinzuwirken, dass die Vorschläge des Deutschen Büh-
nenvereins zur coronagerechten Gestaltung der großen öffentlichen Kultureinrichtun-
gen offensiv aufgegriffen werden. Das gilt insbesondere für die Oper, das Schauspiel
und die Philharmonie. Nur so wird man die besondere Qualität die die Einrichtungen
bieten erhalten können.
Anlage 1
Seite 78/124
c. Die Veranstalter*innen brauchen Perspektiven für situationsgerechte Veranstal-
tungsformate, indem die Verwaltung in Zusammenarbeit mit anderen zuständigen
Ämtern das Erproben und die Reflexion von neuen Konzepten, bspw. Outdoor-Ver-
anstaltungen und Szenenfestivals entwickelt und unterstützt. Hierbei sind bereits be-
stehende Konzepte der Szene einzubinden.
6. Über die durch Corona entstandenen und weiterhin entstehenden Herausforderun-
gen sowie über die Situation der Künstler*innen und der Kultureinrichtungen ist konti-
nuierlich zu berichten, wenn möglich unter Einbeziehung verbindlicher und aussage-
kräftiger Erhebungen.
7. Den Veranstaltern der freien Szene, nicht Eventim, eine finanzielle Sicherheit zu
gewährleisten, indem der durch Ausfall von Veranstaltungen angefallene Verlust,
durch kommunale, Landes und Bundesmittel (ist in Vorbereitung) sichergestellt wird.
Dadurch werden auch die eigenen Lebenshaltungskosten und die der Techniker,
Roadies, Angestellten, freie Mitarbeiter etc. abgesichert. So lange diese Mittel nicht
zur Verfügung stehen, soll die Kommune per sofort in Vorleistung treten.
8. Die Verwaltung wird beauftragt, eine zentrale Informationsstelle zu schaffen, die
als Anlaufstelle für die betroffenen Künstler*Innen und Kultureinrichtungen über die
Kultur-Hilfen des Bundes und der Länder und der Kommune informiert. Viele Gesprä-
che mit Vertreter*innen und Betroffenen aus der Veranstaltungsbranche und der Kul-
turszene haben gezeigt, dass es für die Mehrheit der durch die Coronapandemie in
Existenznot Geratenen sehr schwierig war und ist, an die für Sie relevanten Informa-
tionen zu den Hilfen zu gelangen. Es muss Zielsetzung sein, die Informationen und
Beratungsmöglichkeiten zu den Hilfsprogrammen für Unternehmen und Einrichtun-
gen der Veranstaltungsbranche sowie Kulturschaffenden transparent und aktuell auf-
bereitet zur Verfügung zu stellen und persönliche Beratungen zu ermöglichen.
9. Die Verwaltung wird beauftragt, Wege zu erarbeiten die zu einer echten kontinuier-
lichen Unterstützung von Kunst und Kultur in Kombination mit individuellen Hilfen für
freiberufliche Künstler*innen und Kulturschaffende, für Solo-Selbständige führt. Diese
Förderungsmöglichkeit soll u.a. im 3 Mio. Fonds aufgenommen werden. Zu prüfen
wäre auch, ob seitens der Stadt auch eine subsidiär wirkende Form der Einführung
eines Existenzgeldes für Solo-Selbständige möglich ist und zwar dort, wo Pro-
gramme von Bund und Land nicht greifen. Aber auch hier wird es darauf ankommen,
die unterschiedlichen Programme von Bund, Land und Kommunen zu harmonisieren.
Grundsätzlich wird bei der weiteren Beratung über Hilfen in Zeiten der Pandemie
auch über passgenauere grundlegende Formen der Hilfe und Förderung nachzuden-
ken sein. Denn die bestehenden Hilfsprogramme kommen oft nicht so oder dort an,
wie und wo sie benötigt werden. Künstler*Innen und Akteuren der Kulturbranche un-
terliegen quasi einem Arbeitsverbot, unverschuldet und zum Schutz der Gesamtbe-
völkerung, solange öffentliche Veranstaltungen nicht oder nur sehr eingeschränkt
möglich sind. Diese Einnahmeausfälle auszugleichen ist ein besonderes Anliegen
der Politik. Unter geltenden Hygienevorschriften ist wirtschaftliches Arbeiten nicht
möglich und die Probleme der Branche werden noch lange anhalten. Sie werfen be-
reits bis weit ins Jahr 2021 ihre Schatten voraus.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Zu Punkt 1 des Beschlusses:
Die Kulturverwaltung steht mit dem Land und dem Dt. Städtetag im stetigen Aus-
tausch über geeignete Corona-Fördermaßnahmen.
Anlage 1
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Zu Punkt 2 des Beschlusses:
Das Kulturamt hat in Kommunikation mit der Szene und auf Grundlage der KEP-Um-
frage einen Maßnahmenkatalog mit Corona-Sondermaßnahmen Kultur erarbeitet und
dem Rat dazu eine Beschlussvorlage vorgelegt (siehe Vorlage 3270/2020).
Zu Punkt 3 des Beschlusses: s. o.
Zu Punkt 4 des Beschlusses:
Die für November geplante Kampagne „Kultur ist mit Sicherheit am schöns-
ten“ musste kurzfristig zurückgezogen werden, da sich die Veröffentlichung mit der
Schließung der Kultureinrichtungen im November überschnitten hätte.
Die Kampagne wird eingesetzt, sobald eine längerfristige Öffnung von Einrichtungen
mit Publikumsverkehr möglich ist.
Zu Punkt 5 a des Beschlusses:
Mit Beschlussvorlage 3270/2020 wurde dem Rat im Dezember ein Vorschlag zur Er-
schließung alternativer Spielstätten vorgelegt.
Zu Punkt 5 b und c des Beschlusses:
Mit Beschlussvorlage 3270/2020 wurde dem Rat im Dezember ein Vorschlag zur Er-
schließung alternativer Spielstätten vorgelegt, ein detailliertes Open Air-Konzept
wurde im Dezember vom Kulturamt mit der Stabsstelle Events erarbeitet.
Zu Punkt 7 des Beschlusses:
Der Entwurf zu Corona-Sondermaßnahmen Kultur 2021 sieht eine Bezuschussung
von Corona-bedingten Mehrkosten vor. Eine Vorfinanzierung von Verlusten durch die
Kommune ist nicht möglich.
Zu Punkt 8 des Beschlusses:
Ein Vorschlag für die Einrichtung einer Kultur Info-Stelle Corona wurde mit BV
3270/2020 vorgelegt.
Zu Punkt 9 des Beschlusses:
Noch offen (Ausblick: mit BV 0610/2021 wurde ein Vorschlag zur Förderung von frei-
beruflichen Künstler*innen dem Ausschuss Kunst und Kultur vorgelegt).
Sachstand im Dezember 2021:
Mit Einführung und Bewilligungen des Förderprogramms Corona-Sondermaßnahmen
2021 (BV 3270/2020, 0610/2021 und BV 1217/2021) wurden alle Punkte erledigt.
Anlage 1
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2. Puppenspiele
Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung,
hier: Figurentheaterfestival am Hänneschen-Theater im Jahr 2020
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 06.02.2020
Vorlagenummer: 4299/2019
Federführung: 4101
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme
„Figurentheaterfestival am Hänneschen-Theater im Jahr 2020“ aus der Kulturent-
wicklungsplanung.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Maßnahme „Figurenfestival am Hänneschen-Theater 2020“ konnte aufgrund der
Corona-Pandemie nicht umgesetzt werden.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Maßnahme „Figurenfestival am Hänneschen-Theater 2020“ konnte aufgrund der
anhaltenden Corona-Pandemie nicht umgesetzt werden.
Anlage 1
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3. Stadtbibliothek
Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln - aktualisierte und überarbeitete Auflage
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 05.02.2015
Vorlagenummer: 3264/2014
Federführung: 43
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat beschließt die beigefügte aktualisierte und überarbeitete Auflage des Strate-
giekonzeptes der Stadtbibliothek Köln und beauftragt die Verwaltung mit der Umset-
zung.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2015:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2016:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2017:
Vor dem Hintergrund der rasanten gesellschaftlichen und digitalen Entwicklung wur-
den die Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes in der Sitzung am
27.06.2017 aktualisiert (1936/2017).
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2018:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2020:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Anlage 1
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Bibliotheksausweis in die Schultüte
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 10.03.2015, 09.06.2015
Vorlagenummer: AN/ 0344/2015; 1547/2015, AN/0978/2015
Federführung: 43
Status: in Umsetzung
Beschluss 10.03.2015:
In jede Kölner Schultüte gehört ein Ausweis für die Stadtbibliothek. Die Verwaltung
soll zu Beginn des kommenden Schuljahres 2015/16 aktiv auf alle Erstklässlerinnen
und Erstklässler sowie deren Eltern zugehen, um ihnen einen kostenlosen Bibliothek-
sausweis anzubieten.
Der Kulturausschuss beauftragt die Verwaltung, ein entsprechendes Konzept zu ent-
wickeln.
Die Verwaltung wird gebeten, in ihrem Konzept vor allem drei Punkte zu berücksichti-
gen:
1. Das Projekt „Bibliotheksausweis in die Schultüte“ könnte im Sinne effizienter Le-
seförderung an die modellhafte Initiative „Lesestart“ der Stiftung Lesen angeschlos-
sen werden.
2. Der Zugang zum Bibliotheksausweis soll möglichst niedrigschwellig gestaltet wer-
den:
Denkbar ist z.B. ein Gutschein mit einem mehrsprachigen Begleitschreiben für die
unterschriftspflichtigen Eltern. Zu prüfen wäre, ob es auch unter Datenschutzaspek-
ten möglich ist, in Abstimmung mit dem Schulamt vorausgefüllte Anträge auszuge-
ben, die von den Eltern nur noch unterschrieben werden müssen.
3. Ein modulares Konzept wäre wünschenswert, das ausweist, welche Elemente der
Aktion sich kostenneutral realisieren lassen und an welcher Stelle mit zusätzlichen
Ausgaben besonders starke Effekte erzielt werden können. Des Weiteren wird die
Verwaltung beauftragt, aus ihrer Stellungnahme zum Antrag der Fraktion Die Linke
und aus den Anregungen und Vorschlägen, die der Ausschusses Kunst und Kultur in
seiner heutigen Sitzung gemacht hat, eine Beschlussvorlage zu erarbeiten.
Beschluss 09.06.2015:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt, dass die Stadtbibliothek Köln den El-
tern der zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler ab dem Schuljahr 2016/2017
zusammen mit dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung im Herbst vor der
Einschulung einen Informationsflyer mit dem Muster eines Bibliotheksausweises zu-
senden wird.
Für diesen Service entstehen zusätzliche Kosten von ca. 2.500 €, die ab 2016 im
Budget der Stadtbibliothek entsprechend kompensiert werden müssen.
Anlage 1
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Sachstand:
Sachstand im Dezember 2015:
Die Stadtbibliothek Köln wird den Eltern der zukünftigen Erstklässlerinnen und Erst-
klässler ab dem Schuljahr 2016/17 zusammen mit dem Schreiben des Amtes für
Schulentwicklung im Herbst vor der Einschulung einen Informationsflyer mit dem
Muster eines Bibliotheksausweises zusenden.
Sachstand im Dezember 2016:
In seiner Sitzung am 14.06.2016 wurde der Ausschuss u. a. über den Sachstand
zum Thema informiert und der Flyer wurde vorgestellt. Der Ausschuss für Schule und
Weiterbildung wurde ebenfalls informiert (2341/2016).
Folgende Maßnahmen wurden bereits umgesetzt:
• Anschreiben an alle Kölner Grundschulen
• Einladung aller Erstklässlerinnen/Erstklässler zu einem Besuch in der Zentral-
bibliothek /Stadtteilbibliotheken mit Bibliotheksquiz und der Möglichkeit die An-
gebote der Stadtbibliothek kennen zu lernen
• Im Herbst 2016 wurde der mehrsprachige Flyer mit einem Musterbibliotheks-
ausweis dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung an die Eltern der zu-
künftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler beigelegt.
Die bisherige Resonanz auf die Maßnahmen ist sehr positiv.
Sachstand im Dezember 2017:
In seiner Sitzung am 10.10.2017 wurde der Ausschuss u. a. über den Sachstand
zum Thema informiert. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung wurde ebenfalls
informiert (3018/2017).
Im laufenden Jahr 2017 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“
mit gleichem Procedere und sehr erfolgreich weitergeführt.
Im Zentrum aller interaktiven Klassenführungen stand im Heinrich-Böll-Jahr die neue
Vorleseinitiative, das „Junge Buch für die Stadt“, die mit dem Bilderbuch „Der kluge
Fischer“ von Heinrich Böll/ Emile Bravo gestartet ist.
Zusätzlich erhielten Anfang des Jahres alle Erstklasslehrerinnen und -lehrer der Köl-
ner Grundschulen eine Einladung gemeinsam mit Ihren Erstklässlerinnen und Erst-
klässlern die Zentralbibliothek oder eine Stadtteilbibliothek zu besuchen. Hier erkun-
den die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern die
vielfältigen Angebote und Möglichkeiten der Stadtbibliothek.
Sachstand im Dezember 2018:
2018 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“ sehr erfolgreich
weitergeführt. Mittlerweile haben sich über 1.000 Kinder im Rahmen dieser Aktion
angemeldet. Alle Kölner Lehrerinnen und Lehrer der ersten Klassen erhielten zu Be-
ginn des Jahres wieder eine Einladung der Stadtbibliothek, gemeinsam mit ihren
Erstklässlerinnen und Erstklässlern eine Stadtteilbibliothek oder die Zentralbibliothek
zu besuchen. 2018 haben 1.400 Kinder an diesen Bibliothekseinführungen teilge-
nommen.
Anlage 1
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Sachstand im Dezember 2019:
2019 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“ sehr erfolgreich
weitergeführt. Mittlerweile haben sich 1150 Kinder im Rahmen dieser Aktion ange-
meldet. Alle Kölner Lehrerinnen und Lehrer der ersten Klassen erhielten zu Beginn
des Jahres wieder eine Einladung der Stadtbibliothek, gemeinsam mit ihren Erst-
klässlerinnen und Erstklässlern eine Stadtteilbibliothek oder die Zentralbibliothek zu
besuchen. 2019 haben 1.300 Kinder an diesen Bibliothekseinführungen teilgenom-
men.
Sachstand im Dezember 2020:
2020 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“ weitergeführt. Mitt-
lerweile haben sich 1380 Kinder im Rahmen dieser Aktion angemeldet. Alle Kölner
Lehrer*innen der ersten Klassen erhielten zu Beginn des Jahres wieder eine Einla-
dung der Stadtbibliothek, gemeinsam mit ihren Erstklässler*innen eine Stadtteilbiblio-
thek oder die Zentralbibliothek zu besuchen. Aufgrund der Corona-Pandemie haben
2020 nur 220 Kinder an diesen Bibliothekseinführungen teilgenommen.
Sachstand im Dezember 2021:
2021 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“ pandemiebedingt
in sehr reduzierter Form weitergeführt. Für 2022 sind nun wieder verstärkte Maßnah-
men geplant. Alle Kölner Lehrer*innen der ersten Klassen erhalten dann wieder eine
Einladung der Stadtbibliothek, gemeinsam mit ihren Erstklässler*innen eine Stadtteil-
bibliothek oder die Zentralbibliothek zu besuchen. Je nach Verlauf der pandemiebe-
dingten Lockerungen werden die Maßnahmen intensiviert.
Sonntagsöffnung der Stadtbibliothek
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur, Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 28.01.2020, 03.02.2020
Vorlagenummer: 4285/2019
Federführung: 43
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1. Der Kulturausschuss beschließt die in dieser Vorlage skizzierte Umsetzung der
Sonntagsöffnung in der Stadtbibliothek für die Jahre 2020 und 2021.
2. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der für die Sonntagsöffnung in den
Jahren 2020 und 2021 vorgesehenen Mittel aus der Kulturförderabgabe.
Über eine Fortführung und die damit verbundene Weiterfinanzierung wird nach einem
Erfahrungsbericht in einer separaten Vorlage entschieden.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Die Kölner Stadtbibliothek ist die erste Großstadtbibliothek Deutschlands, die sonn-
tags mit eigenen Mitarbeitenden qualitativen Service anbieten kann. Seit dem
16.08.2020 hat die Zentralbibliothek mit einigen Corona-Unterbrechungen auch
sonntags geöffnet.
Anlage 1
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Während der Sonntagsöffnung soll ein breit gefächertes Programm angeboten wer-
den: von der italienischen Kaffeebar bis hin zu Vorlesestunden, Theater, Kulturpro-
grammen oder digitalen und interaktiven Mitmach-Angeboten. Dafür wurden spezielle
Raum- und Hygienekonzepte entwickelt. Köln ist als erste Millionenstadt Trägerin des
Siegels „Kinderfreundliche Kommune“, eine Auszeichnung der UNICEF und des
Deutschen Kinderhilfswerks und auch beim Bibliotheks-Sonntag stehen Programme
für Kinder und Familien besonders im Mittelpunkt.
Die bisherigen, zum Teil eingeschränkten, Erfahrungen zeigen bereits, dass insbe-
sondere sonntags ein großer Bedarf besteht und viele Besucher die Angebote nut-
zen, insbesondere Familien.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Projektzeitraum wurde verlängert, da pandemiebedingt eine finale Evaluation
nicht möglich war. Die ursprünglich dafür zur Verfügung gestellten Mittel können da-
für genutzt werden. Die Sonntagsöffnung wird sehr gut angenommen. Die Ergeb-
nisse der Verlängerung werden evaluiert und die Maßnahme wird zur Planung einer
Verstetigung dem Ausschuss in der 1. Jahreshälfte 2022 nochmals vorgelegt.
Umsetzung von Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung im Jahr 2020, hier:
Maßnahmen der Stadtbibliothek
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 06.02.2020
Vorlagenummer: 0012/2020
Federführung: 43
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Stadtbibliothek mit der Umsetzung der folgen-
den Maßnahmen aus der Kulturentwicklungsplanung:
- Einrichtung eines Bib-Youtube-Studios „Köln zeigt sich“
- Netzausbau in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
- Nutzung von digitalen mobilen Endgeräten in den Stadtteilbibliotheken
im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung im Jahr 2020.
Im Haushalt 2020/2021 stehen Mittel für den Kulturentwicklungsplan zur Verfügung.
Die drei Maßnahmen sollen mit insgesamt 70.000 € im Jahr 2020 aus diesem Budget
finanziert werden.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Mit Stand 31.12.2020 sind alle Maßnahmen in die Wege geleitet und zwei bereits
vollständig ausgeführt.
Die Einrichtung eines Social-Media-Studios ist abgeschlossen und soll nun beworben
und über Workshop-Angebote und individuell mit Hilfe von Tutorials intensiv genutzt
werden, sobald dies Corona-bedingt wieder möglich sein wird.
Anlage 1
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Der Netzausbau in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen ist in die Wege geleitet wor-
den. Tiefbau mit Glasfaseranschluss ans Gebäude ist erfolgt, in Kürze erfolgt die fi-
nale Anbindung in die Räumlichkeiten der Bibliothek.
Die Ladeschränke und elektronischen Geräte zur Selbstausleihe stehen in den Stadt-
teilbibliotheken Nippes und Rodenkirchen zur Verfügung.
Sachstand im Dezember 2021:
- Einrichtung eines Bib-Youtube-Studios „Köln zeigt sich“
- Netzausbau in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
- Nutzung von digitalen mobilen Endgeräten in den Stadtteilbibliotheken.
Alle Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt.
Bedarfsfeststellung zum Wechsel auf ein zukunftsfähiges Bibliotheksmanagement-
verfahren bei der Stadtbibliothek
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.06.2020
Vorlagenummer: 0476/2020
Federführung: 43
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Ausschuss erkennt den Bedarf für ein zukunftsfähiges Bibliotheksmanagement-
system an und beauftragt die Verwaltung mit der Einleitung eines Vergabeverfah-
rens. Zunächst soll die Eignung eines entsprechenden Verfahrens getestet werden.
Falls der Test erfolgreich verläuft, soll der Betrieb der Stadtbibliothek auf das neue
Bibliotheksmanagementsystem umgestellt werden. Für die Umstellung und Nutzung
des neuen Systems während der darauffolgenden 6 Jahre werden voraussichtliche
Kosten in Höhe von 1 Mio. € netto bzw. 1,2 Mio. € brutto entstehen, die zum wesent-
lichen Teil bereits im aktuellen Haushalt und der mittelfristigen Finanzplanung verfüg-
bar sind. Ein dementsprechend langer Vertragszeitraum erscheint aus wirtschaftli-
chen Gründen angezeigt. Die Wartungs- und Pflegekosten für das bisherige System,
entfallen voraussichtlich ab dem Jahr 2022.
Im Haushalt 2020/2021 stehen Mittel für die durchschnittlichen Kosten für einen ent-
sprechenden Test und die Betriebszeit für das erste Jahr in Höhe von voraussichtlich
180.000 € zur Verfügung.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Das Vergabeverfahren läuft, derzeit in Abstimmung hinsichtlich besonderer Anforde-
rungen an ein cloud-basiertes Bibliotheksmanagementsystem in den Bereichen Da-
tenschutz und IT-Sicherheit.
Anlage 1
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Sachstand im Dezember 2021:
Die Abstimmung mit Datenschutz und IT-Sicherheit ist erfolgreich abgeschlossen.
Eine Marktsichtung geeigneter Systeme wird durchgeführt und Systemchecks wer-
den umgesetzt.
Anlage 1
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4. Historisches Archiv
Wirkbetrieb zur digitalen Rekonstruktion Kölner Fragmente
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 22.09.2016
Vorlagenummer: 2445/2016
Federführung: 44
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln erkennt den Bedarf zur Aufnahme und zum sukzessiven Aus-
bau des Wirk- und Massenbetriebs zur digitalen und physischen Wiederherstellung
der beim Einsturz des Historischen Archivs beschädigten Archivgüter entsprechend
dem in Anlage 1 dargelegten Konzept an.
Das Historische Archiv wird aufgefordert, unverzüglich das ordentliche Vergabever-
fahren einzuleiten.
Auf Erteilung des Vergabevorbehalts wird verzichtet.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2016:
Das formale Vergabeverfahren zur weiteren Beauftragung der MusterFabrik Berlin ist
angestoßen. Das Vergabeamt hat zwischenzeitlich der Einholung eines Einzelange-
botes zugestimmt. Aktuell werden mit dem Amt für Informationsverarbeitung Abstim-
mungsgespräche hinsichtlich der Vertragsmodalitäten geführt. Der Beginn des Wirk-
und Mengenbetriebes zur virtuellen Rekonstruktion der ca. 2 Millionen Kölner Frag-
mente ist für das zweite Quartal 2017 avisiert.
Sachstand im Dezember 2017:
Am 06.06.2017 wurde der Vertrag zur Weiterführung und zum sukzessiven Ausbau
des Projektes zur virtuellen Zusammensetzung der fragmentierten Archivalien bis hin
zum Massen- und Wirkbetrieb von den Projektpartnern unterschrieben. Nach einem
Kick-off-Workshop Anfang Juli 2017 erfolgte der offizielle Projektstart am 01.09.2017.
Zum Jahresende konnte der erste Meilenstein der Projektphase I bereits umgesetzt/
abgenommen werden. In 2018 werden die Softwarespezifizierung, die Softwarewei-
terentwicklung und die Verfestigung der Workflows im Focus stehen.
Sachstand im Dezember 2018:
Die anstehenden Module zum sukzessiven Ausbau der Rekonstruktionssoftware
konnten gemäß dem vertraglich Zeit-/Maßnahmenplan fertig gestellt und die daran
geknüpften Meilensteine fristgerecht abgenommen werden. Die Workflows für den
späteren Wirkbetrieb im Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum sind weitestge-
hend etabliert.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Phase I konnte Anfang November 2019 mit der Abnahme des Meilensteins 3, ei-
nem umfassenden und erfolgreichen Systemtest in Berlin abgeschlossen werden.
Statt den vertraglich vereinbarten 50.000 Fragment-Scans wurden 111.754 Frag-
ment-Scans fehlerfrei und problemlos durch die gesamte Prozesskette des Rekon-
struktions-Assistenzsystems geführt und damit die Beweisführung zur möglichen vir-
tuellen Rekonstruktion der fragmentierten Archivalien erbracht.
Anlage 1
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Sachstand im Dezember 2020:
In der laufenden Projektphase II „Skalierung, Aufbau der Infrastruktur und Übergang
zu Standardprozessen im produktiven Wirkbetrieb“ wurde die Basisentwicklung ska-
liert sowie eine Standort-verteilte Lösung implementiert und in Betrieb genommen.
Nach Abschluss von Phase II, Ende Februar 2021, sollen mit dem Rekonstruktions-
Assistenzsystem ein von verschiedenen HAStK-Anwendergruppen genutzter Men-
genbetrieb und damit ein produktiver Wirkbetrieb im Rahmen von Standardprozessen
(HAStK-Workflows) möglich sein.
In 2020 wurde - neben fortlaufenden Tests und Optimierungsarbeiten am Rekon-
struktions-Assistenzsystem insgesamt - das weitere Training der Klassifikationsver-
fahren für den Multi-User-Mengenbetrieb durchgeführt. Zusätzlich wurde ein Rollen-
und Berechtigungskonzept erarbeitet, abgestimmt und implementiert, sowie die ers-
ten Bausteine für die Version 3.0 der Steuerungssoftware für die Digitalisierungsein-
heit realisiert.
Außerdem wurde der ursprünglich, zum Meilenstein 6 im März 2020, geplante Um-
zug der, Corona-bedingt zunächst in der MusterFabrik in Berlin in Betrieb genomme-
nen, IT-Infrastruktur in der Ausbaustufe 1 in das Restaurierungs-und Digitalisierungs-
zentrum Anfang Oktober 2020 durchgeführt und das Rekonstruktions-Assistenzsys-
tem mit Servern und zwei Puzzle-Arbeitsplätzen im RDZ in Betrieb genommen.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Virtuelle Rekonstruktion Kölner Fragmente (DRKF) ist als Gesamtsystem im Juni
2021 und noch kurz vor dem Umzug der Werkstätten und des Archivguts, umgezo-
gen. Dabei sind die 3 Puzzlearbeitsplätze und die Digitalisierungseinheit (Scanner)
aus dem Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum in Köln-Porz in den Neubau
am Eifelwall gezogen, die zum Betrieb des ReKo-Assistenzsystems notwendige IT-
Infrastruktur (Server- und Speicherkapazitäten) ist als Housing im Rechenzentrum
der Stadt Köln in Köln-Chorweiler untergebracht. Das System arbeitet seit dem ein-
wandfrei. Die MusterFabrik Berlin hat per Internet einen Wartungs-/Fernzugriff auf
das System.
Seit Ende 2021 werden die bewährten, der Digitalisierung vorangehenden, Work-
flows (Clearing, reinigen, glätten, Risse stabilisieren) in den neuen Werkstatträumen
etabliert und der Wirk- und Mengenbetrieb ist aufgenommen. Zum 31.12.2021 waren
bereits 275.000 eingescannte Fragmente im System. Die inzwischen mehrere tau-
send Rekonstruktionen und Teilrekonstruktionen sind ein eindeutiger Erfolgsbeleg.
Anlage 1
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Bedarfsfeststellungsbeschluss über die Vergabe von Scandienstleistungen betref-
fend die Meldekartei beim Historischen Archiv
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.05.2018
Vorlagenummer: 0989/2018
Federführung: 44
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Ausschuss erkennt den Bedarf in Höhe von 280.000 € netto und 333.200 €
brutto zur Digitalisierung der Meldekartei des Historischen Archivs und der Vergabe
der Scanleistung an einen externen Dienstleister an.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Das Verfahren zur europaweiten Ausschreibung ist erfolgt.
Sachstand im Dezember 2019:
Der größte Teil der Digitalisate sowie die dazugehörigen Metadatenlisten wurden
durch die externen Dienstleister geliefert. Die ausstehenden Pakete sind für das
erste Quartal 2020 angekündigt. Mit 12 hat die Planung für die Erstellung einer DMS-
Anwendung begonnen mit der zukünftig 44 sowie 341 Einwohnerwesen auf die Digi-
talisate zugreifen soll.
Sachstand im Dezember 2020:
Alle Digitalisate sowie die dazugehörigen Metadaten wurden durch die externen
Dienstleister geliefert. Ein DMS-Archiv wurde erstellt und mit dem Import der Daten
wurde begonnen.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Import der Daten in das DMS-Archiv wird fortgeführt und läuft etwas schneller als
geplant. Aufgrund der Datenmenge wird der Import jedoch noch mindestens ein Jahr
benötigen.
Erstellung und Integrierung eines Crowdsourcing- und Identifizierungstool in die Soft-
ware ACTApro
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 13.11.2018
Vorlagenummer: 3027/2018
Federführung: 44
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Der Ausschuss erkennt den Bedarf zur Erstellung und Integrierung eines Crowdsour-
cing- und Identifizierungstools in die Archivsoftware ACTApro an.
Anlage 1
Seite 91/124
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Die Umsetzung ist beauftragt.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Umsetzung ist abgeschlossen. Die Inbetriebnahme durch 12 ist noch nicht er-
folgt.
Sachstand im Dezember 2020:
Kein neuer Sachstand.
Sachstand im Dezember 2021:
Eine Testversion auf Servern von 12 steht zur Verfügung. Die abschließende Konfi-
guration steht noch aus. Danach sind Tests erst möglich.
Neubau des Historischen Archivs und Rheinischen Bildarchivs.
Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.06.2017
Vorlagenummer: 1717/2017
Federführung: 44
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf an, einen externen Umzugslo-
gistiker mit der Vorbereitung, Planung und Qualitätssicherung des Umzugs zu beauf-
tragen, um die zügige Nutzbarkeit des Archivs sowie so wenig wie möglich einge-
schränkte Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter sowohl im Verwaltungs- und Archivdienst
wie auch in der Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstatt zu gewährleisten.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2017:
Für den bevorstehenden Umzug in den Neubau wurden im nationalen Verfahren die
Dienstleistungen eines Umzugslogistikers für die Vorbereitung und Planung des Um-
zuges ausgeschrieben. Im Ergebnis hat die Firma Plan @ Move - Gesellschaft für
Büroplanung und Projektmanagement aus Mainz den Auftrag erhalten. Am
05.03.2018 findet das erste Treffen als Auftaktveranstaltung statt.
Sachstand im Dezember 2018:
Der Umzugslogistiker der Firma PLAN@MOVE Gesellschaft für Büroplanung und
Projektmanagement mbH & Co. KG hat die Arbeit aufgenommen. Eine Bestandsauf-
nahme der umzuziehenden Standorte hat stattgefunden. Aktuell arbeitet
PLAN@MOVE an der Vorbereitung der Ausschreibung zur Findung einer geeigneten
Umzugsspedition für die Durchführung des Umzugs in den Neubau, erstellt die Zeit-
planung sowie die Leistungsbeschreibung für die Umzugsspedition.
Anlage 1
Seite 92/124
Sachstand im Dezember 2019:
Der Umzugslogistiker der Firma PLAN@MOVE Gesellschaft für Büroplanung und
Projektmanagement mbH & Co. KG hat die Ende 2018 begonnene Vorbereitung der
Ausschreibung zur Findung einer geeigneten Umzugsspedition für die Durchführung
des Umzugs in den Neubau vertiefend vorbereitet und intensiv mit den Nutzern abge-
stimmt. Hierbei wurde der Schwerpunkt seitens der Nutzer vor allem auf konservato-
rische und logistische Vorgaben vor, während und nach dem Transport gelegt. Die
Veröffentlichung der Ausschreibung ist für Mitte 2020 geplant.
Sachstand im Dezember 2020:
Geplant war eine funktionsfähige Gebäudeübergabe an die Nutzer am 01.01.2021.
Tatsächlich wurde eine Übergangszeit bis mindestens Ende April vereinbart. In die-
ser Zeit beginnen die Nutzer mit dem Einzug der Büromöbel. Zeitgleich werden die
Restarbeiten seitens des Bauherrn vorangetrieben.
Sofern keine weiteren Bauverzögerungen eintreten, kann der Umzug aller Standorte
in den Neubau am Eifelwall bis Ende 2021 durchgeführt werden.
Die erforderlichen Vorarbeiten für den großen Umzug laufen auf Hochtouren, der
Umzugslogistiker, die Firma Plan&Move hat das Leistungsverzeichnis zur
Ausschreibung einer Umzugsspedition erstellt, in Zusammenarbeit mit 302 die Aus-
schreibung durchgeführt, den Auftrag erteilt und die Zusammenarbeit mit der beauf-
tragten Umzugsspedition Spitzer GmbH aufgenommen.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Umzug wurde erfolgreich im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen. Die Ziele,
das Archivgut beschädigungsfrei und ohne die interne, wie externe Nutzung spürbar
zu beeinträchtigen, umzuziehen, wurden erreicht.
Beauftragung einer Umzugsspedition für den Bezug des Neubaus am Eifelwall durch
Historisches Archiv
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 10.03.2020
Vorlagenummer: 0356/2020
Federführung: 44
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss genehmigt die Ausschreibung des Umzugs der Archivalien des Stadt-
archivs aus den Ausweichquartieren Düsseldorf, Mauerstr. und Restaurierungs- und
Digitalisierungszentrum Porz in den Neubau am Eifelwall mit dem Ziel der Beauftra-
gung einer ausweislich auf Kunst- oder Kulturgütertransporte spezialisierten und zer-
tifizierten Umzugsspedition.
Anlage 1
Seite 93/124
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Für den bevorstehenden Umzug in den Neubau wurden in einem EU-weiten offenen
Verfahren die Dienstleistungen einer auf Umzüge des Kulturguts spezialisierten Um-
zugsspedition für die Durchführung des Umzuges ausgeschrieben. Im Ergebnis hat
am 16.11.2020 die Umzugsspedition Spitzer GmbH aus Mosbach den Auftrag erhal-
ten. Unter der Federführung des Umzugslogistikers fanden Ortstermine und Gesprä-
che mit den beteiligten Personen statt. Es wurde ein Umzugskonzept entwickelt, das
im Mai im Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum präsentiert wird.
Sachstand im Dezember 2021:
Der Umzug wurde erfolgreich im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen. Die Ziele,
das Archivgut beschädigungsfrei und ohne die interne, wie externe Nutzung spürbar
zu beeinträchtigen, umzuziehen, wurden erreicht.
Anlage 1
Seite 94/124
5. Stadtkonservator
Fortführung des Projektes "Tag des offenen Denkmals" ab dem Jahr 2012
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.02.2012
Vorlagenummer: 0073/2012
Federführung: 48
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat beschließt die Fortführung des Projektes „Tag des offenen Denkmals“ ab
dem Jahr 2012.
Die Finanzierung erfolgt innerhalb des Teilergebnisplans 1002 - Denkmalpflege.
Zudem beschließt der Rat, die für die Durchführung des jährlich stattfindenden Pro-
jektes bei 48 – Stadtkonservator/in, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege –
ausgewiesene Planstelle ab 2012 im Umfang von 0,77 Verwaltungsangestellte/r VGr.
II Fg. 1a BAT, jeweils für 6 Monate, zur Verfügung zu stellen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2012:
Die Stelle wurde zum 01.04.2012 besetzt. Das Projekt wurde im Jahr 2012 erfolg-
reich durchgeführt und findet auch im Jahre 2013 statt.
Sachstand im Dezember 2013:
Auch im Jahr 2013 konnte die zur Verfügung gestellte Stelle für 6 Monate besetzt
werden.
Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt und wird auch im Jahr 2014 wieder statt-
finden.
Sachstand im Dezember 2014:
Auch im Jahr 2014 konnte die zur Verfügung gestellte Stelle für 6 Monate besetzt
werden.
Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denkmals“ wird
auch im Jahr 2015 wieder stattfinden.
Sachstand im Dezember 2015:
Die zur Verfügung gestellte Stelle konnte, wie in den Vorjahren, auch in 2015 für 6
Monate besetzt werden.
Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denkmals“ wird
auch im Jahr 2016 wieder stattfinden.
Sachstand im Dezember 2016:
Der Stellenumfang der zur Verfügung gestellten Stelle wurde halbiert (von 30 Wo-
chenstunden auf 15 Wochenstunden) und die Projektlaufzeit kostenneutral verdop-
pelt (von 6 Monate auf 12 Monate). Die so zur Verfügung gestellte Stelle konnte be-
fristet für zwei Jahre besetzt werden.
Das Projekt wurde in 2016 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denk-
mals“ wird auch im Jahr 2017 wieder stattfinden.
Anlage 1
Seite 95/124
Sachstand im Dezember 2017:
Das Projekt wurde im September 2017 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offe-
nen Denkmals“ wird auch im Jahr 2018 wieder stattfinden.
Der befristete Arbeitsvertrag zum Projekt „Tag des offenen Denkmals“ wurde bis zum
März 2020 verlängert.
Sachstand im Dezember 2018:
Das Projekt wurde im September 2018 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offe-
nen Denkmals“ wird auch im Jahr 2019 wieder stattfinden.
Der verlängerte befristete Arbeitsvertrag zum Projekt „Tag des offenen Denkmals“
bleibt weiterhin bis zum März 2020 bestehen.
Sachstand im Dezember 2019:
Das Projekt wurde im September 2019 erfolgreich durchgeführt. Der verlängerte be-
fristete Projekt-Arbeitsvertrag wurde entfristet.
Sachstand im Dezember 2020:
Das Projekt wurde im September 2020 erfolgreich durchgeführt. Aufgrund von bun-
desweit eingeführten Corona-Virus-Vorschriften zu öffentlichen Großveranstaltungen
erfolgte die Durchführung der Veranstaltung digital.
Der „Tag des offenen Denkmals“ wird – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der
Covid-19-Pandemie - auch im Jahr 2021 wieder stattfinden.
Sachstand im Dezember 2021:
Das Projekt wurde im September 2021 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offe-
nen Denkmals“ wird – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie
- auch im Jahr 2022 wieder stattfinden.
Zuschussgewährung für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 25.08.2020
Vorlagenummer: 2400/2020
Federführung: 48
Status: erledigt
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Zuschussgewährung für die Erhal-
tung sonstiger Sakralbauten in Höhe von 5.000 Euro an die Evangelische Gemeinde
Köln.
- 5.000 Euro für die Restaurierung der Grabsteine auf dem Geusenfriedhof in Köln-
Lindenthal, Denkmalnummer 866
Die benötigten Haushaltsmittel in Höhe von 5.000 Euro stehen im Haushaltsjahr
2020 im Teilergebnisplan 1002 – Denkmalpflege, Teilplanzeile 15 – Transferaufwen-
dungen zur Verfügung.
Anlage 1
Seite 96/124
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Der Bewilligungsbescheid für die Restaurierung der Grabsteine auf dem Geusen-
friedhof wurde am 14.09.2020 erteilt. Die Auszahlung des Zuschusses wird unmittel-
bar nach Prüfung der durchgeführten Arbeiten im Haushaltsjahr 2021 erfolgen.
Sachstand im Dezember 2021:
Unmittelbar nach Prüfung der durchgeführten Sanierungs- und Restaurierungsarbei-
ten (Bauabschnitt 2020) erfolgte die Auszahlung des Zuschusses für die Restaurie-
rung der Grabsteine auf dem Geusenfriedhof im Dezember 2021.
Anlage 1
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6. NS-Dokumentationszentrum
Stärkung der Bildungsarbeit im NS-Dokumentationszentrum
hier: Gebührenfreiheit für Kölner Schülerinnen und Schüler
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 10.09.2020
Vorlagenummer: 2258/2020
Federführung: 4520
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1. Der Rat beschließt, für Kölner Schulklassen dauerhaft auf die Erhebung von Ent-
gelten für Führungen, Kurse und andere pädagogischen Angebote wie Workshops
im NS-Dokumentations-zentrum zu verzichten. Es s oll damit ein Anreiz für Kölner
Schülerinnen und Schüler geschaffen werden, vermehrt das EL-DE-Haus zu besu-
chen.
2. Der Rat nimmt die Höhe der entgangenen Führungs-/Kursentgelte und Entgelte für
pädagogische Angebote wie Workshops in Höhe von rd. 50.000 € p.a. zur Kenntnis.
3. Der Rat beschließt zum Ausgleich der entgangenen Führungs-/Kursentgelte und
Entgelt für pädagogische Angebote sowie Mehraufwendungen für Honorare für die
Teamer*innen die Umschichtung der Mittel aus der Kulturförderabgabe („Freier Ein-
tritt in Sonderausstellungen für Schülerinnen und Schüler“) in Höhe von 10.000 € im
Haushaltsjahr 2020 und 30.000 € im Haushaltsjahr 2021 aus dem Teilergebnisplan
0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen in
die Teilergebnispläne 0410 – NS-Dokumentationszentrum und 0411 – Museums-
dienst. Diese werden nach Beschlussfassung als überplanmäßiger Aufwand gem. §
83 GO NRW in die Teilergebnispläne 0410 – NS-Dokumentationszentrum, Teilplan-
zeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen und 0411 – Museums-
dienst, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von
jeweils 5.000 € im Haushaltsjahr 2020 und 15.000 € im Haushaltsjahr 2021 umge-
schichtet. Für das Haushaltsjahr 2022 und Folgejahre wird das Dezernat Kunst und
Kultur die erforderlichen Mittel in Höhe von rd. 50.000 € p.a. im Rahmen des Haus-
haltsaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets vor-
sehen
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Der Beschluss wurde umgesetzt. Die Maßnahme wird unter dem Vorbehalt der Ak-
zeptanz des Mehrbedarfes im HH 2022 fortgesetzt.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Umsetzung des Beschlusses wurde fortgeführt. Die Maßnahme wurde fortgesetzt
und bot während der – pandemiebedingt eingeschränkten Öffnungsphasen – einen
deutlichen Anreiz für die relevante Zielgruppe, die Angebote des NS-Dokumentati-
onszentrums wahrzunehmen. Unter dem Vorbehalt der Akzeptanz des Mehrbedarfs
im HH 2023/24 wird die Maßnahme fortgesetzt.
Anlage 1
Seite 98/124
7. Kunst- und Museumsbibliothek
Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Anmietung neuer Räume für die Kunst- und Muse-
umsbibliothek
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 26.03.2020
Vorlagenummer: 0727/2020
Federführung: 4523
Status: erledigt
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln stellt den Bedarf zur Anmietung neuer Räumlichkeiten für die
Neuunterbringung der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln fest und beauf-
tragt die Verwaltung mit der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für diese Kultur-
einrichtung.
Wegen der besonderen Bedeutung der Maßnahme wird der Abschluss des Mietver-
trages unter Darlegung der Finanzierung des Gesamtvorhabens unter Beschlussvor-
behalt des Rates gestellt.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Der Beschluss befindet sich in der Umsetzung. Die Gebäudewirtschaft ist der Suche
nach geeigneten Räumlichkeiten beauftragt, allerdings liegt noch kein abschließen-
des Ergebnis vor.
Sachstand im Dezember 2021:
Kein neuer Sachstand.
Anlage 1
Seite 99/124
8. Planungsreferat
Fortsetzung des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 08.11.2016
Vorlagenummer: 3392/2016
Federführung: VII/2
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Weiterführung des „StadtLabors
für Kunst im öffentlichen Raum“. Dieses Labor soll sich jeweils zeitlich befristet in
wechselnden Planquadraten zunächst in der Kölner Innenstadt modellhaft mit den
Aspekten von Kunst im öffentlichen Raum und deren räumlichen und funktionalen
Zusammenhängen befassen. Ziel der Laborarbeit ist die Weiterentwicklung und
Durchführung eines Handlungskonzeptes für Kunst im öffentlichen Raum basierend
auf den Ergebnissen der beiden vorangegangen StadtLabore.
2. Zur Fortsetzung des StadtLabors für einen Zeitraum bis Ende des Jahres 2017 be-
auftragt der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung mit der Findung eines neuen
geeigneten Teams. Zur Umsetzung werden externe Fachleute aus verschiedenen
Disziplinen wie beispielsweise Künstlerinnen/Künstler, Kunsthistorikerinnen/Kunsthis-
toriker, Architektinnen/Architekten, Urbanistinnen/Urbanisten, Soziologinnen/Soziolo-
gen) herangezogen, die mit Werkverträgen auszustatten sind. Die Auswahl erfolgt
mittels eines beschränkten Einladungswettbewerbs, der in Kooperation mit dem
Kunstbeirat durchgeführt wird.
Zur Finanzierung beschließt der Ausschuss Kunst und Kultur – vorbehaltlich des In-
krafttretens der Haushaltssatzung 2016/2017 – die Verwendung der im Teilergebnis-
plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in
Höhe von 25.000 Euro und für das Haushaltsjahr 2017 zahlungswirk-samen Auf-
wandsermächtigungen in Höhe von 35.000 Euro.
3. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass zur professionellen Un-
terstützung im Wettbewerbsverfahren und zur kommunikativen Begleitung im weite-
ren Prozess des StadtLabors eine externe Fachkraft beauftragt und diese aus dem
Budget des Kunstbeirates des Jahres 2016 finanziert wird. Die Mittel in Höhe von
7.000 Euro stehen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung in der Teilplan-zeile
13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksa-
men Aufwandsermächtigungen zur Verfügung.
4. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass das Gebiet für das
StadtLabor 2016/2017 die Kölner Ringe umfasst.
5. Das beauftragte Team berichtet dem Kunstbeirat, dem Ausschuss Kunst und Kul-
tur und der Bezirksvertretung Innenstadt über den Fortgang des StadtLabors. Die
Verwaltung legt einen Abschlussbericht vor, der das Ergebnis wertet. Die Verwaltung
wird beauftragt, auf dieser Grundlage dem Ausschuss Kunst und Kultur und der Be-
zirksvertretung Innenstadt einen Vorschlag für Handlungsoptionen vorzulegen.
6. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt außerdem weitere wesentliche Maß-
nahmen für die öffentliche Kunst von herausragender Bedeutung und Stadtbild-
pflege Kölns für das Jahr 2017.
Anlage 1
Seite 100/124
Zur Finanzierung beschließt der Ausschuss Kunst und Kultur – vorbehaltlich des In-
krafttretens der Haushaltssatzung 2016/2017 – die Verwendung der im Teilergebnis-
plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in
Höhe von 20.000 Euro.
Die Verwaltung informiert den Ausschuss Kunst und Kultur regelmäßig über die Pro-
jekt-fortschritte.
7. Zur Anschubfinanzierung und Drittmittelakquise zur Restaurierung des Kunstwer-
kes von Otto Piene erstellt die Verwaltung eine gesonderte Beschlussvorlage.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2016:
Eine Kommunikatorin ist für das StadtLabor 2016/2017 vertraglich verpflichtet wor-
den, sie hat ihre Arbeit aufgenommen. Die stimmberechtigten Mitglieder des
Kunstbeirats haben sich in einem Sondertreffen am 18.11.2016 auf ein Wettbewerbs-
verfahren verständigt. Die Auswahlrunde fand am 8.12.2016 statt. Das Ergebnis wird
der Presse von der Beigeordneten Laugwitz-Aulbach und dem Vorsitzenden des
Kunstbeirates in einem Pressegespräch am 6.2.2016 vorgestellt. Der Ausschuss
Kunst und Kultur wird per Mitteilung in der nachfolgenden Sitzung unterrichtet. Ein
Vertrag zum StadtLabor 2016/2017 ist in Vorbereitung.
Sachstand im Dezember 2017:
Der Kunstbeirat hat sich in seiner Sitzung vom 30.11.2017 darauf geeinigt das Stadt-
Labor in 2018 weiter zu führen. Die Kuratur des Kunstprojektes werden die Künstler
Uschi Huber und Boris Sieverts übernehmen. Das Projekt wird i. H. v. 30.000 Euro
finanziert. Weitere 5.000 Euro werden zur Finanzierung der Presse- und Öffentlich-
keitsarbeit zur Verfügung gestellt. Ein Vertrag zum StadtLabor 2018/2019 ist in Vor-
bereitung.
Sachstand im Dezember 2018:
2018 blieben die Kölner Ringe der Betrachtungsraum des StadtLabors. Damit wurde
der räumliche Fokus aus 2017 fortgesetzt. Mit den Künstlern Uschi Huber und Boris
Sieverts wurde auch eines der drei Teams aus 2017 mit der weiteren Bearbeitung
beauftragt.
Als Auftakt des StadtLabor 2018 entwickelten Uschi Huber und Boris Sieverts die
Führung „Rund um den langen Tisch am Sachsenring“. Zwischen dem großbürgerli-
chen Villenviertel am Volksgarten und dem Handwerker- und Angestelltenquartier zu
Füßen des Pantaleonshügels verläuft der Sachsenring als kleinster „sozialer Äqua-
tor“ und meistunterschätzte Grünanlage Kölns.
Boris Sieverts und Martin Stankowski öffneten in dem 4 stündigen Rundgang auch
viele private und kirchliche Türen zu Räumen, die den Kölnerinnen Kölnern üblicher-
weise verschlossen bleiben.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Veranstaltung im Herbst 2018 wiederholt.
Weiterhin fand der zweite Teil des Rundgangs im Herbst statt.
Ebenso fand im Jahr 2018 eine erfolgreiche Wiederaufnahme der Führung
„Schwarze Sonne Barbarossaplatz“ statt, die ebenfalls einen ausführlichen und infor-
mativen Einblick in die Stadtgestaltung und deren soziologischen Auswirkungen bot.
Anlage 1
Seite 101/124
Sachstand im Dezember 2019:
Auftakt des StadtLabors 2019 bildete die intensive Beschäftigung von Uschi Huber
und Boris Sieverts mit Wolf Vostells „Ruhender Verkehr“. Das StadtLabor feierte das
Jubiläum „50 Jahre“ des umstrittenen Werkes. Als Auftakt wurde, in Kooperation mit
dem Museum Ludwig, eine Video-Installation im Foyer des Museums präsentiert, zu
der zeitgleich eine Serie von Interventionen im Stadtraum stattfand.
Am Samstag, den 26.1. wurden acht der Standorte, die im Laufe der Jahre für Ru-
hender Verkehr im Gespräch waren, für die Skulptur freigehalten und mit einer Li ve-
Schaltung ins Museum übertragen.
Als dritte Beschäftigung mit Vostells Werk wurde eine Dreiteilige Motivserie, erarbei-
tet von Erik Göngrich, im Stadtraum auf 29 Werbeflächen plakatiert.
Die zweite öffentliche Intervention des StadtLabors 2019 fand unter dem Namen
„Brunnen der freien Berufe“ statt. Der transportable Brunnen ist eine Hommage an
das 1. Obergeschoss der Ringe. Denn dieses Stockwerk ist entlang der Ringe fast
ausschließlich von den freien Berufen belegt. Hier arbeiten Heilpraktiker direkt neben
Notaren, Künstler neben Wirtschaftsprüfern. Auf diese besondere Mischung weist
das Werk hin. Der Brunnen stand und sprudelte unter großem Passanteninteresse
vom15.6. bis 20.6. am Rudolfplatz, vom 24.6. bis 30.6. am Friesenplatz und vom 1.7.
bis 8.7. am Zülpicher Platz.
Das StadtLabor 2019 wurde von Uschi Huber und Boris Sieverts am 4. Oktober mit
einer Abschlussveranstaltung im Stoff-Pavillon Möller zu Ende geführt.
Nun steht für 2020 die Auswertung des StadtLabors mit einer Publikation an.
Sachstand im Dezember 2020:
Auf Grund der Corona Pandemie war eine weitere Beschäftigung des StadtLabors
mit den laborhaften Mechanismen von Kunst im öffentlichen Raum nicht möglich. Der
Kunstbeirat hat in einer seiner letzten Amtshandlungen vor den Kommunalwahlen
beschlossen, dass für die Auswertung mittels einer Publikation ein geeigneter Prota-
gonist zu finden ist, der sowohl Nähe zum StadtLabor selbst, zu Kunst im öffentlichen
Raum im Allgemeinen und fundierte Kenntnisse im Erstellen einer solchen an-
spruchsvollen Publikation hat. Denn das StadtLabor findet Interesse in ganz
Deutschland. Insofern wurde von der Idee die Kuratoren des letzten StadtLabors mit
diesem Thema zu beauftragen abgerückt. Nach intensiven Besprechungen mit Kay
von Keitz, dem noch amtierenden Vorsitzenden des Kunstbeirates (KB) und weiteren
Mitgliedern, die dem KB auch in der kommenden Wahlperiode erhalten bleiben wer-
den, sowie der Kulturdezernentin, kam der Gedanke auf, das ausscheidende KB-Mit-
glied Dr. Johannes Stahl mit der Aufgabe der Auswertung in Form einer Publikation
zu betrauen. Der Gedanke wurde weiterentwickelt und diskutiert und Anfang Novem-
ber 2020 durch die Beauftragung Dr. Stahls realisiert. Der Erarbeitung, der Realisie-
rung und dem Druck der Publikation wurde eine Frist bis 31.06.2021 gesetzt. Erst
nach der Auswertung mittels dieser Publikation und im Anschluss an die Corona
Pandemie soll ein neuerliches StadtLabor konzeptioniert und durch den Kunstbeirat
und den Kunst- und Kulturausschuss, vermutlich erst in 2022, etabliert werden. Vor-
überlegungen hat der scheidende Kunstbeirat bereits getroffen. Ob sich der neu vom
Rat einzusetzende KB den Überlegungen zu einem Plangebiet in einem der äußeren
Veedel anschließen wird bleibt abzuwarten.
Anlage 1
Seite 102/124
Sachstand im Dezember 2021:
Auf Grund der Corona Pandemie war eine weitere Beschäftigung des StadtLabors
mit den laborhaften Mechanismen von Kunst im öffentlichen Raum nicht möglich. Der
Kunstbeirat hatte ja beschlossen, eine Auswertung mittels einer Publikation anferti-
gen zu lassen.
Diese Publikation ist fertiggestellt. Sie soll nach Möglichkeit in einer öffentlichen Ver-
anstaltung präsentiert werden. Dies soll organisiert werden, sobald dies wieder im
größeren Rahmen möglich ist.
Kulturentwicklungsplanung (KEP)
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 04.04.2019
Vorlagenummer: 0240/2019
Federführung: VII/2
Status: erledigt
Beschluss:
1. Der Rat beschließt die Kulturentwicklungsplanung (Anlagen) als kulturpolitische
Handlungsmaxime der Stadt Köln.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die in der Kulturentwicklungsplanung beschrie-
benen Entwicklungsideen/ Maßnahmen zu prüfen und unter dem Vorbehalt der haus-
haltrechtlichen Möglichkeiten umzusetzen, beginnend mit dem Haushaltsjahr 2020.
Dazu wird eine Prioritätenliste erarbeitet und zur Abstimmung vorgelegt.
3. Jede umzusetzende Entwicklungsidee/ Maßnahme bedarf eines gesonderten
Ratsbeschlusses.
4. Die Kulturentwicklungsplanung ist hinsichtlich ihrer Zielsetzung und ihrer Entwick-
lungsideen/ Maßnahmen jährlich zu überprüfen. Die Verwaltung wird beauftragt, die
Ergebnisse der Überprüfung und eine daraus resultierende Fortschreibung der Kul-
turentwicklungsplanung dem Rat in Form eines Berichtes zum 30.6. eines jeden Jah-
res, beginnend 2020, vorzulegen.
5. Die Kulturentwicklungsplanung wird in einem kontinuierlichen partizipativen Pro-
zess fortgeführt.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2019:
Nachdem die Kulturentwicklungsplanung am 04.04.2019 vom Rat beschlossen
wurde, bedankte sich die Stadt am 10.Juli 2019 auf einer „Zirkelveranstaltung“ in der
Piazetta des Historischen Rathauses zu Köln bei allen Akteuren, die an der Kul-
turentwicklungsplanung mitgewirkt haben und leitete gemeinsam mit diesen die Um-
setzungsphase ein. Drei Maßnahmen bildeten den Auftakt:
1. Das Kulturmarketing ging an den Start. Am 18. November 2019 wurde in die-
sem Zusammenhang eine Imagekampagne vorgestellt, mit der die Stadt ihre natio-
nale und internationale Sichtbarkeit in der Kulturlandschaft stärken will.
Anlage 1
Seite 103/124
2. Im Herbst 2019 wurde erstmals der Holger Czukay Preis für Popmusik verlie-
hen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis ging an Wolfgang Voigt, der als DJ, Produ-
zent und Komponist seit Jahrzehnten unter Pseudonymen wie Mike Ink, GAS oder
„Studio 1“ bekannt ist. Den Ehrenpreis erhielt Irmin Schmidt. Schmidt hatte mit
Czukay an der Kölner Musikhochschule bei Karlheinz Stockhausen Komposition stu-
diert
3. Ein zentrales Raummanagement soll für die Schaffung und den Erhalt von
Räumen, die für kulturelle Nutzungen geeignet sind, sorgen. Ein Vergabeverfahren
wird vorbereit, um einen Unternehmensberater mit der Erarbeitung eines ersten Kon-
zeptes zu beauftragen
Auf dieser Veranstaltung wurde auch die Printfassung der KEP vorgestellt und an die
Teilnehmer verteilt.
Im Herbst 2019 wählte der Lenkungskreis der Kulturentwicklungsplanung elf weitere
Entwicklungsideen aus, die 2020 mit einem Budget von insgesamt 500.000 € geför-
dert und umgesetzt werden sollen. Dazu zählen unter anderem die Etablierung eines
Figurentheaterfestivals durch das Hänneschen Theater, digitale Ausbaumaßnahmen
der Stadtbibliothek und diverse Maßnahmen zur Förderung der Freien Szene, bei-
spielsweise durch die Schaffung zusätzlicher Räume und die Ausweitung der Förder-
budgets. Die Vorlagen für diese Maßnahmen werden von den Fachdienststellen er-
stellt und sollten am 28.01.2020 dem Ausschuss Kunst und Kultur und am
06.02.2020 dem Rat vorgelegt werden.
Am 26.11.2019 wurde im Ausschuss Kunst und Kultur beschlossen, den Lenkungs-
kreis der KEP um drei Mitglieder (Sprecherinnen bzw. Sprecher der städtischen Insti-
tutionen) zu erweitern. Die Geschäftsordnung wurde entsprechend geändert.
Im Dezember 2019 wurde dem vielfach auf den Runden Tischen geäußerten
Wunsch, eine Veranstaltung zum Thema Kunst, Kultur und Digitalisierung zu veran-
stalten, durch das Digital-Art-Camp Rechnung getragen. Mit dem Format des Bar
Camps wurde eine offene Tagungsform gewählt, die den ca. 150 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern breiten Raum für Diskussionen und das Einbringen eigener Ideen
ermöglichte.
Die Veranstaltung wurde auch genutzt, um die externe Webseite der KEP
(www.kep.koeln), die an diesem Tag online ging, einem breiten Publikum vorzustel-
len. Hier kann sich jeder über den aktuellen Stand der KEP und ihrer Maßnahmen in-
formieren.
Sachstand im Dezember 2020:
Von den im Herbst 2019 vom KEP-Lenkungskreis ausgewählten Maßnahmen konn-
ten 2020 die folgenden angestoßen beziehungsweise umgesetzt werden:
• Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kulturarbeit, das als Inklu-
sionszuschlag abgerufen werden kann
• Erhöhung des Förderetats für interkulturelle Projekte im Kulturamt
• Drei Teilprojekte der Stadtbibliothek zur Erweiterung im Bereich Digitalisie-
rung.
Nutzung von digitalen mobilen Endgeräten in den Stadtteilbibliotheken
Netzausbau in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
Einrichtung eines Bib-Youtube-Studios „Köln zeigt sich“
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• Erhöhung der Schreibraum-Kapazität und Schaffung einer angemessen dotier-
ten Stelle für die Betreuung
• Aufbau und Sicherung der Comedia zu einem Zentrum für Kinder- und Ju-
gendkultur
Die Vorlagen der beiden Maßnahmen zur Schaffung zusätzlicher Atelier- und Probe-
räume werden derzeit verwaltungsintern geprüft, da dies eine Finanzierung von Dau-
eraufgaben darstellt.
Mit der Erstellung eines Konzeptes für ein zentrales Kulturraummanagement wurde
im Mai 2020 eine Agentur für Unternehmensberatung beauftragt. Auf Grundlage ei-
ner Dokumentenanalyse und einer Best-Practice-Analyse befindet sich das Konzept
derzeit in Erarbeitung.
Das Kulturmarketing entwickelte als einen der ersten sichtbaren Schritte zur Koordi-
nierung der Marketingaktivitäten von Institutionen und freier Szene die Kampagne
„Kultur lebt in Köln“ so, dass darunter alle Kultursparten gebündelt werden können.
Im Herbst 2020 wurde zum zweiten Mal der Holger Czukay Preis für Popmusik verlie-
hen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis ging an das Künstlerduo „Mouse on Mars“.
Das 1993 gegründete Projekt, bestehend aus Jan St. Werner und Andi Toma, durch-
lebte seine prägenden Anfangsjahre in Köln und war an der Entstehung einer neuar-
tigen, eklektizistischen Elektronikszene rund um den Brüsseler Platz 10a maßgeblich
beteiligt. Der Ehrenpreis zur Würdigung des Lebenswerks wurde der wegweisenden
Electro-Disco-Formation "Gina X Performance" zugesprochen.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste aber auch die Umsetzung einiger Maßnah-
men vorerst ausgesetzt werden.
Dazu gehörte das für Mai 2020 geplante Figurentheaterfestival des Hänneschen
Theater, mit dem Ziel neue Besucher zu erreichen, für zukunftsfähigen Nachwuchs
zu sorgen, Inklusion und kulturelle Bildung zu stärken sowie den Austausch mit den
Kölner Partnerstädten zu pflegen. Es sollte zum ersten Mal im Mai 2020 stattfinden,
musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Das Hänneschen hat
bereits sein Konzept und Programm für dieses Festival ausgearbeitet. Ein neuer Ter-
min steht noch nicht fest.
Auch der für Mai 2020 geplante Runde Tisch Partizipation, der zu der Findung und
dem Aufbau eines Verfahrens zur Verstetigung der Kulturentwicklungsplanung und
der dauerhafter Einrichtung eines Runden Tisches Partizipation und Teilhabe beitra-
gen sollte, musste verschoben werden. Diese Veranstaltung wird für 2021 in digitaler
Form geplant.
Der Kulturausschuss der Stadt Köln beschloss am 9. Juni, dass im Rahmen der Um-
setzung der Kulturentwicklungsplanung eine Tagung veranstaltet werden sollte, in
der die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Situation der Kölner Kultur- und
Kreativszene dargestellt werden sollen. Diese Tagung fand am 04.09.2020 Corona
bedingt mit beschränkter Teilnehmerzahl im MAKK statt. Eingeladen waren neben
dem Lenkungskreis der Kulturentwicklungsplanung und den Sprecher*innen der Inte-
ressenvertretungen der Kölner Kunst- und Kreativszene auch ausgewählte Refe-
rent*innen der städtischen Institutionen, des NRW Ministeriums für Kultur, des Deut-
schen Städtetages, des Kulturrats NRW und des Berufsverbandes Bildender Künst-
ler.
Anlage 1
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Im Anschluss an die Tagung wurde im November eine Fragebogenaktion unter Betei-
ligung der Freien Szene, der städtischen Institutionen, des Publikums und der För-
dereinrichtungen zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Kölner Kulturszene ge-
startet. Die Ergebnisse wurden auf der Webseite der KEP (www.kep.koeln) einge-
stellt und der Politik kommuniziert. Die Webseite wurde um den Bereich „Aktuelles“
auf ihrer Startseite erweitert, um neue Informationen auch unabhängig von den ein-
zelnen Projekten kommunizieren zu können.
Das Leitbild für Kulturelle Teilhabe und Vielfalt soll Partizipativ unter Beteiligung der
städtischen Kulturinstitutionen, Vertreter*innen der verschiedenen Zielgruppen und
externer Expert*innen erarbeitet werden. Für die Erarbeitung dieser Richtlinien für
alle städtischen Kulturbereiche und die Freie Szene wurden im November 2020 erste
Vorbereitungen begonnen.
Sachstand im Dezember 2021:
Von den im Frühjahr vom KEP-Lenkungskreis ausgewählten Maßnahmen konnten
2021 die folgenden angestoßen beziehungsweise umgesetzt werden:
• Erhöhung des Förderbudgets für interkulturelle Projekte und inklusive Kultur
arbeit
• Sanierung der Stadtteilbibliothek Nippes
• Verschiedene Maßnahmen zum Ausbau der digitalen Infrastruktur sowohl in
den städtischen Institutionen als auch für die Freie Szene und im öffentlichen
Raum
->Digitaler Skulpturenrundgang mit 100 Kunstwerken im öffentlichen Raum
-> Ausbau der Online-Collections der Museen
-> Anschaffung von Tablets für das Stadtarchiv zur Nutzung für Schulklassen
-> Schaffung eines Netzportals für digitale Kulturangebote
• Besucherstrukturanalyse für die Museen
• Anschubfinanzierung für die Neueröffnung des Kölner Filmhauses
• Möblierung im Foyer des Museum Ludwigs für mehr Aufenthaltsqualität
• Erhöhung des Medienetats für die Kunst- und Museumsbibliothek
• Schaffung zusätzlicher Atelierräume
Mit der Erstellung eines Konzeptes für ein zentrales Kulturraummanagement wurde
im Mai 2020 eine Agentur für Unternehmensberatung beauftragt. Das Konzept wurde
vorgelegt und im Verwaltungsvorstand besprochen. Es ist beabsichtigt, eine Stabs-
stelle im Dezernat VII zu gründen, die das Kulturraummanagement aufbauen soll.
Die Kampagne „Kultur lebt in Köln“ wurde fortgeführt und weiterentwickelt. Weitere
Maßnahmen des Kulturmarketings zur Rückgewinnung von altem und zur Gewin-
nung von neuem Publikum sind geplant und werden entsprechend der Corona-Lage
umgesetzt. Nach dem positiven Feedback im Vorjahr gab es auch 2021 wieder einen
Online-Adventskalender mit kurzen Videos von Kulturschaffenden aus den Institutio-
nen und der Freien Szene.
Der „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ ging im Jahr 2021 an die er-
folgreiche Band „AnnenMayKantereit“. Der Holger Czukay Ehrenpreis in Würdigung
seines vielfältigen Schaffens wird dem Kölner Musiker Arno Steffen zugesprochen.
Der „Holger Czukay Preis für Popmusik der Stadt Köln“ ist in seiner Dotierung von
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15.000 € und inhaltlichen Wertschätzung für die Sparte der Popkultur deutschland-
weit einmalig.
Im April 2021 fand der ursprünglich für 2020 geplante Runde Tisch Partizipation als
Online-Veranstaltung statt. Etwa 100 Teilnehmende diskutierten mit drei Impulsge-
bern zu den rechtlichen Grundlagen und der praktischen Umsetzung kulturpolitischer
Partizipation.
Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Umsetzung des für Mai 2021 geplanten
Figurentheaterfestivals des Hänneschen Theaters erneut verschoben werden. Mit
dem Ziel neue Besucher*innen zu erreichen, für zukunftsfähigen Nachwuchs zu sor-
gen, Inklusion und kulturelle Bildung zu stärken sowie den Austausch mit den Kölner
Partnerstädten zu pflegen, sollte es zum ersten Mal im Mai 2020 stattfinden, musste
aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Das Hänneschen hat bereits
sein Konzept und Programm für dieses Festival ausgearbeitet. Ein neuer Termin
steht noch nicht fest.
Das Leitbild für Kulturelle Teilhabe und Vielfalt soll partizipativ unter Beteiligung der
städtischen Kulturinstitutionen, Vertreter*innen der verschiedenen Zielgruppen und
externer Expert*innen erarbeitet werden. Für die Erarbeitung dieser Richtlinien für
alle städtischen Kulturbereiche und die Freie Szene wurde 2021 eine Vorlage ein-ge-
bracht, die jedoch im KUK zurückgestellt wurde. Der Beschluss und die Umsetzung
der Maßnahme sind für 2022 geplant.
Wettbewerb zu Heinrich Böll im Stadtbild
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 08.10.2019
Vorlagenummer: 2705/2019
Federführung: VII/2
Status: in Umsetzung
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, die Vorlage zu überarbeiten und in der Sitzung im Ja-
nuar 2020 erneut vorzulegen. Dabei soll zunächst die Konzeption vorgestellt und in
einem zweiten Schritt ein Vorschlag zur Umsetzung präsentiert werden.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2019:
In 2019 kein weiterer neuer Sachstand. Die Vorlage wird im Jahr eingebracht.
Sachstand im Dezember 2020:
Das Konzept wird im Kulturdezernat überarbeitet und in einer der nächsten Gremien-
folgen vorgestellt.
Sachstand im Dezember 2021:
Das Konzept ist fertiggestellt. Es soll dem neuen Kulturdezernenten die Möglichkeit
gegeben werden, dieses Konzept nach eigenen Vorstellungen anzupassen.
Anlage 1
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Konzept zum Wettbewerb zur Sichtbarmachung von Heinrich Böll und Karl Marx im
Stadtbild
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 28.01.2020
Vorlagenummer: 0022/2020, AN/0186/2020
Federführung: VII/2
Status: in Umsetzung
Beschluss:
1. In Umsetzung der Ratsbeschlüsse ist für die Sichtbarmachung von Böll einerseits
und Marx andererseits ein – über den Vorschlag der Verwaltung hinausgehender --
ergebnisoffener künstlerischer Wettbewerb auszuschreiben. Eine Reduzierung auf
eine Lösung im Bereich der Digitalisierung genügt nicht dem Anspruch des Ratsbe-
schlusses.
2. Die Verwaltung möge ein Verfahren entwickeln, wie insgesamt ein übergeordnetes
Konzept zur Sichtbarmachung historisch wichtiger Kölner Persönlichkeiten und Orte
aussehen kann.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2020:
Das Konzept wird im Kulturdezernat überarbeitet und in einer der nächsten Gremien-
folgen vorgestellt.
Sachstand im Dezember 2021:
Das Konzept ist fertiggestellt. Es wird die Leistung einer ersten Visualisierung durch
einen Graphiker ausgeschrieben.
Anlage 1
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9. Museumsreferat
Rückgabe kolonialer Raubkunst
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.03.2019
Vorlagenummer: AN/0358/2019, AN/0438/2019
Federführung: VII/4
Status: in Umsetzung (Punkte 1 und 4)
erledigt (Punkte 2 und 3)
Beschluss:
Die Bearbeitung der Rückgabe unrechtmäßig entzogener Kunst ist auch für die Stadt
Köln eine bedeutende und unverzichtbare Aufgabe. Der Ausschuss Kunst und Kultur
sieht in den bisherigen Bemühungen der Stadt und seiner Museen einen zentralen
Beitrag zu einer erfolgreichen Provenienzforschung.
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu überprüfen und darzustellen, auf welche Weise
die Ziele der Provenienzforschung in Köln erreicht werden können, welcher Bedarf
besteht, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen, auf welche Weise mit
den verantwortlichen Stellen in den betroffenen Herkunftsländern zusammengearbei-
tet wird und werden kann und auf welche Weise die Museen dem Erfordernis nach-
kommen können, unrechtmäßig entzogene Kunst zu identifizieren und zurückzuge-
ben.
2. Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, welchen Zeitplan die Kulturministerkon-
ferenz für den vertieften Austausch über die Eckpunkte des 10. Kulturpolitischen
Spitzengesprächs vorsieht.
3. Welche Maßnahmen nach derzeitigem Kenntnisstand das Land NRW aus diesen
Eckpunkten entwickeln und umsetzten möchte.
4. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wie das Referat für Museumsangelegen-
heiten und die Museen selbst finanziell und personell auszustatten sind, damit sie
diese Aufgaben bewältigen können. Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, die Er-
gebnisse in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vor der Sommerpause
vorzustellen und in den Entwürfen für die kommenden Haushalts- und Stellenpläne
zu berücksichtigen.
Sachstand:
zu Beschlusspunkt 1:
Entsprechend des Sachstandsberichts der Mitteilung 2260/2019 arbeitet die städti-
sche Provenienzforschung laufend an den folgenden Maßnahmen:
1. Die Ausweitung der bereits bestehenden Konzepte zur Provenienzforschung um
die derzeit noch in der Diskussion befindlichen Vorgehensweisen im kolonialen
Kontext sowie die Integration in ein gesamtstädtisches Konstrukt und Vorgehens-
modell.
=> Zu den langfristigen museumsübergreifenden Aufgaben gehört insbeson-
dere die systematische und proaktive Überprüfung von mehr als 100.000 sehr un-
terschiedlicher Kunst- und Kulturobjekte in den städtischen Museen. In den Jahren
seit 2007 sind insgesamt drei mehrjährige Forschungsprojekte mit finanziellen Mit-
teln der Arbeitsstelle für Provenienzforschung bzw. der Stiftung Deutschen Zent-
rum Kulturgutverluste durchgeführt worden. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der
Anlage 1
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Provenienzforschung in den Sammlungen des Wallraf-Richartz-Museum & Fonda-
tion Corboud und des Museum Ludwig.
Nach Abschluss der Untersuchungen der Herkunft von rund 620 Zeichnungen in
der Grafischen Sammlung des Museum Ludwig am 31. März 2019 erfolgte mit
dem Blick auf die Sammlungen des Museum für Angewandte Kunst Köln eine
neue Schwerpunktsetzung. Gemeinsam mit dem MAKK wurde eine erste Prüfung
der Ankäufe von rund 400 Objekten in den Jahren 1933 bis 1945 vorgenommen
und Drittmitteln zur Finanzierung eines zweijährigen Forschungsprojekts bei der
Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste im Dezember 2019 beantragt.
Das langfristige Konzept sieht erstens eine personelle Aufstockung der Prove-
nienzforschung bei VII/4 vor, um eine zügige systematische Überprüfung der Her-
kunft von Kunst- und Kulturgut in allen städtischen Museen auch unabhängig von
der Bewilligung von Drittmitteln zu garantieren. In einem ersten Schritt würden
künftig die Provenienzforscherinnen und –forscher bei VII/4 in enger Abstimmung
mit den Museen die Priorisierung von Forschung in Abhängigkeit von Verdachts-
momenten, der Zugänglichkeit von relevanten Informationen und weiterer Kriterien
vornehmen. In einem weiteren Schritt würde eine Provenienzforscherin bzw. ein
Provenienzforscher bei VII/4 als „Springer“ jeweils für eine befristete Zeit die Her-
kunft von Objektgruppen in den einzelnen Häusern prüfen.
Das langfristige Konzept sieht angesichts der spezifischen Anforderungen im Be-
reich des kolonialen Unrechtskontextes zweitens die Schaffung mindestens einer
Stelle für Provenienzforschung im Rautenstrauch-Joest-Museum vor. Angestrebt
wird die Überprüfung der Sammlung als langfristige bzw. permanente Aufgabe des
Museums in allen Arbeitsbereichen an. Insgesamt sind über 68.000 Inventarnum-
mern aus knapp 2.000 Konvoluten systematisch in den Blick zu nehmen und für
die Tiefenforschungen zu priorisieren. Dazu hat das RJM am 1. Juni 2019 ein dritt-
mittelfinanziertes Projekt bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in
Magdeburg beantragt, mit welchem die Konzeption und Umsetzung der spezifi-
schen Provenienzforschung im ethnographischen Kontext gestartet werden und
der personelle Aufwand für eine Verstetigung ermittelt werden soll.
Zum langfristigen Konzept gehört ferner die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Mit
Hilfe der Ergebnisse der Provenienzforschung sollte das Bewusstsein für das
Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus und für den kolonialen Unrechtskon-
text als wichtiger Teil der Erinnerungskultur gestärkt und geschärft werden. Dazu
sollten zum einen Aspekte der Themen NS-Raubkunst und des kolonialen Un-
rechts in die ständigen Ausstellungen implementiert und zum anderen Veranstal-
tungen (Ausstellungen, Vorträge, Veröffentlichungen) zu diesen Themenkomple-
xen durchgeführt werden.
2. Die Zusammenführung von Informationen zu den Objekten, handelnden Personen
und Institutionen in einer internetbasierten Datenbank. Die damit verbundene
Transparenz, d.h. der Zugang zu Informationen ist für den Forschungsaustausch
und insbesondere für die Herkunftsländer im kolonialen Unrechtskontext essenti-
ell.
=> Als wichtige Voraussetzung für die zukünftige Provenienzforschung ist im
Jahr 2019 gemeinsam von der Provenienzforschung bei VII/4 und mehreren städ-
tischen Museen (Kölnisches Stadtmuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln,
Museum Schnütgen, Rautenstrauch-Joest-Museum) ein Provenienzmodul d er in-
ternetbasierten Datenbank MuseumPlus zur museumsübergreifenden systemati-
schen und standardisierten Erfassung aller relevanten Daten entwickelt worden.
Anlage 1
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Damit verbunden wird der Austausch von Informationen zu Objekten, zur Institutio-
nen- und Sammlungsgeschichte zwischen der Provenienzforschung bei VII/4 und
den benannten Museen in regelmäßigen Arbeitsgruppen und bilateral weiter inten-
siviert werden.
3. Die Vernetzung mit Museen, Universitäten, Kunsthandel und externen Forschern
bzw. Forscherinnen.
=> Die Vernetzung mit Museen, Universitäten, Kunsthandel und externen For-
schern bzw. Forscherinnen auf internationaler Ebene ist weiter ausgebaut worden.
Diesem Zweck dienten insbesondere ein Kooperationsvertrag mit der Forschungs-
stelle Provenienzforschung, Kunst - und Kulturgutschutzrecht der Rheinischen
Friedrich Wilhelms-Universität zu Bonn sowie die Durchführung einer dreitägigen
internationalen Fachkonferenz zur Provenienzforschung Im November 2019 in
Düsseldorf, die gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland und der Stadt
Düsseldorf organisiert worden ist.
4. Die detaillierte Erforschung am Sammlungsprozess beteiligter Akteure und Akteu-
rinnen.
=> Im Rahmen mehrjähriger Forschungsprojekte werden neben der Herkunft
der Objekte weitere Kontexte erforscht. Dazu gehören insbesondere Aspekte der
Institutionen- und der Sammlungsgeschichte. In diesem Zusammenhang werden
alle relevanten Kunstsammler, -händler, Museumsmitarbeiter und andere Akteure
untersucht, die an dem Zugang von Objekten in die städtischen Sammlungen be-
teiligt waren. Die ermittelten biographischen und weiteren Informationen zu den
Akteuren werden in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum mit der Da-
tenbank Faust erfasst und langfristig für weitere Forschungen nutzbar gemacht.
Bis Ende 2019 sind in dieser Weise mehr als 500 Personen behandelt worden.
5. Die angemessene personelle und finanzielle Ausstattung zur Erstellung sowie Um-
setzung des Konzeptes unter 1.
=> vgl. Ausführungen zu Beschlusspunkt 4
Zu den Beschlusspunkten 2 und 3:
Die Fragen wurden im Rahmen der Mitteilung 2260/2019 beantwortet.
zu Beschlusspunkt 4:
Vor dem Hintergrund der stetigen Zunahme von Restitutionsanträgen, Anfragen auf-
grund des dynamischen Ausbaus der Provenienzforschung im universitären Bereich,
in Museen und auch im Kunsthandel sowie den in der Öffentlichkeit diskutierten kolo-
nialen Sammlungskontexten ist ein Ausbau der personellen und finanziellen Ausstat-
tung erforderlich.
a) Ausstattung im Bereich der zentralen Provenienzforschung:
Die Aufstockung der zwei halben Stellen Provenienzforschung im Referat für Muse-
umsangelegenheiten auf zwei Vollzeitstellen zum Stellenplan 2020/2021 ist bewilligt
worden. Damit sind weitere Grundlagen geschaffen worden für die Verstetigung und
den Ausbau Provenienzforschung sowie für die vertiefende Erarbeitung eines Kon-
zeptes.
Zur Umsetzung des unter 1. skizzierten Konzeptes ist eine weitere Aufstockung der
Stellen Provenienzforschung im Referat für Museumsangelegenheiten in den nächs-
ten Stellenplänen zu empfehlen. Nur auf diese Weise lässt sich eine systematische
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Überprüfung der Bestände auch unabhängig von drittmittelfinanzierten Projekten ge-
währleisten.
b) Ausstattung im Bereich der dezentralen Provenienzforschung in den Häusern
Rautenstrauch-Joest-Museum
Aufgrund der spezifischen Anforderungen im Bereich des kolonialen Unrechtskontex-
tes soll basierend auf den Erfahrungen der Drittmittelstelle der konkrete Umfang der
zusätzlich benötigten Personalressourcen ermittelt werden. Die beantragte Drittmit-
tel-Stelle ist erforderlich, um die Grundlagen einer systematischen Provenienzfor-
schung zu den Objekten aus den unterschiedlichen Regionen aufbauen zu können.
Für den Fall, dass die Drittmittelfinanzierung nicht zustande kommt, befürwortet die
Verwaltung eine Stelle im Stellenplan auch ohne Drittmittelfinanzierung, da andern-
falls die Erstellung und Umsetzung des erforderlichen Gesamtkonzepts nicht reali-
sierbar sein wird. Die Verwaltung befürwortet ebenfalls, nach Abschluss des drittmit-
telfinanzierten Projektes eine Stelle bzw. Stellen für Provenienzforschung im Rauten-
strauch-Joest-Museum auf Grundlage des erarbeiteten Konzeptes einzurichten.
Sachstand im Dezember 2020:
zu Beschlusspunkt 1:
Entsprechend des Sachstandsberichts der Mitteilung 2260/2019 arbeitet die städti-
sche Provenienzforschung laufend an den folgenden Maßnahmen:
1. laufende Anpassung der bestehenden Konzepte zur Provenienzforschung auf Ba-
sis der die andauernden Diskussion bezüglich der Vorgehensweisen im kolonia-
len Kontext sowie die Integration in ein gesamtstädtisches Konstrukt und Vorge-
hensmodell, aktuell auch im gesamtstädtischen Projekt von 16. Es wird ein expli-
ziter Sachstandsbericht vorgelegt.
Am 1. August 2020 startete zudem das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste
finanzierte zweijährige Projekt zur Erforschung der Provenienz von 400 Objekten
im MAKK. Das vom RJM am 1. Juni 2019 beim Deutschen Zentrum Kulturgutver-
luste beantragte Projekt zur Provenienzforschung ist nicht bewilligt worden. Dafür
konnte im RJM am 1. Juli 2020 ein vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen gefördertes zweijähriges Forschungsvolontariat
eingerichtet werden. Ziel ist die Sichtung des Gesamtbestandes als Grundlage
zur Entwicklung eines Konzeptes zur spezifischen Provenienz-forschung im eth-
nographischen Kontext.
2. laufende Zusammenführung von Informationen zu den Objekten, handelnden
Personen und Institutionen in einer internetbasierten Datenbank. Die damit ver-
bundene Transparenz
=> der Punkt ist erledigt
3. laufende Vernetzung mit Museen, Universitäten, Kunsthandel und externen For-
schern bzw. Forscherinnen
=> der Punkt ist erledigt
4. Die detaillierte Erforschung am Sammlungsprozess beteiligter Akteure und Akteu-
rinnen
=> der Punkt ist erledigt
5. Die angemessene personelle und finanzielle Ausstattung zur Erstellung sowie
Umsetzung des Konzeptes unter 1
=> der Punkt ist erledigt
Anlage 1
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zu Beschlusspunkt 4:
Vor dem Hintergrund der stetigen Zunahme von Restitutionsanträgen, Anfragen auf-
grund des dynamischen Ausbaus der Provenienzforschung im universitären Bereich,
in Museen und auch im Kunsthandel sowie den in der Öffentlichkeit diskutierten kolo-
nialen Sammlungskontexten und nicht zuletzt das gesamtstädtisch bei 16 aufge-
setzte Projekt ist ein Ausbau der personellen und finanziellen Ausstattung erforder-
lich.
1. Ausstattung im Bereich der zentralen Provenienzforschung
Eine Aufstockung der zentralen Provenienzforschung wird zum Stellenplan 2022 be-
antragt.
2. Ausstattung im Bereich der dezentralen Provenienzforschung in den Häusern,
Rautenstrauch-Joest-Museum
Der Verwaltung wird ebenfalls zum Stellenplan 2022 eine Stelle beantragen, damit
zum Abschluss des drittmittelfinanzierten Projektes (Forschungsvolontariat) ein naht-
loser Übergang gewährleistet werden kann.
Sachstand im Dezember 2021:
zu Beschlusspunkt 1:
Entsprechend des Sachstandsberichts der Mitteilung 2260/2019 arbeitet die städti-
sche Provenienzforschung laufend an den folgenden Maßnahmen:
1. Für das am 1. August 2020 gestartete und vom Deutschen Zentrum Kulturgutver-
luste finanzierte zweijährige Projekt zur Erforschung der Provenienz von 400 Objek-
ten im MAKK ist eine Verlängerung um ein weiteres Jahr beantragt worden.
2. laufende Zusammenführung von Informationen zu den Objekten, handelnden Per-
sonen und Institutionen in einer internetbasierten Datenbank. Die damit verbundene
Transparenz
=> der Punkt ist erledigt
3. laufende Vernetzung mit Museen, Universitäten, Kunsthandel und externen For-
schern bzw. Forscherinnen
=> der Punkt ist erledigt
4. Die detaillierte Erforschung am Sammlungsprozess beteiligter Akteure und Akteu-
rinnen
=> der Punkt ist erledigt
zu Beschlusspunkt 4:
Vor dem Hintergrund der stetigen Zunahme von Restitutionsanträgen, Anfragen auf-
grund des dynamischen Ausbaus der Provenienzforschung im universitären Bereich,
in Museen und auch im Kunsthandel sowie den in der Öffentlichkeit diskutierten kolo-
nialen Sammlungskontexten und nicht zuletzt das gesamtstädtisch bei 16 aufge-
setzte Projekt ist ein Ausbau der personellen und finanziellen Ausstattung erforder-
lich.
Anlage 1
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Organisations- und Betriebsform der städtischen Museen
Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Kölner Museen
hier: Zusammengeführte Umsetzung / Berichterstattung im Leitprojekt „Museen,
Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 13.05.2004
Vorlagenummer: 0430/004, 0657/004
Federführung: VII/4
Status: laufendes Verfahren
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 30.08.2005
Vorlagenummer: 1026/005
Federführung: VII/4
Status: laufendes Verfahren
Beschlüsse 0430/004, 0657/004:
Die Verwaltung wird mit Blick auf das zu-
rückliegende Symposium zur Neuaus-
richtung der Museen beauftragt, dem Rat
ein Konzept für eine optimale Koopera-
tion aller städtischen Museen, insbeson-
dere in Hinsicht auf gemeinsames Mar-
keting, Außendarstellung und betriebli-
ches Management, sowie Modelle für die
Organisations- und Betriebsform der Mu-
seen – unter Berücksichtigung der jewei-
ligen Besonderheiten der einzelnen Mu-
seen – zur Entscheidung vorzuschlagen.
Alle dafür organisatorisch und rechtlich
möglichen Betriebsformen einschließlich
der eigentumsrechtlichen Belange sollen
mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen
und ihren Auswirkungen auf den städti-
schen Haushalt synoptisch dargestellt
werden.
Beschluss 1026/005:
Bei den öffentlichen Äußerungen um die
Wahl eines neuen Kulturdezernenten hat
Herr Prof. Quander mehrfach die Stär-
kung der Eigenverantwortung der Kölner
Kulturbetriebe, namentlich der Kölner Mu-
seen, angemahnt. Der Ausschuss für
Kunst und Kultur/ Museumsneubauten
greift diese Äußerungen und die Ergeb-
nisse einer Diskussionsrunde mit den Mu-
seumsdirektoren auf und beauftragt die
Verwaltung zu prüfen, durch welche Maß-
nahmen administrativer und/oder organi-
satorischer Art innerhalb der Stadt Köln
die Arbeitsbedingungen für die Museen
verbessert werden können und dem Rat
einen entsprechenden Beschlussvor-
schlag zu unterbreiten. In diese Prüfung
und die nachfolgende Empfehlung sollen
u. a. die Themenkomplexe:
zentrale/ dezentrale Zuständigkeiten
Mittelbewirtschaftung/Eigenverantwor-
tung
Vergaberegelungen/Vertragskompe-
tenz
Vereinfachung v. Verwaltungsvor-
schriften
einfließen.
Anlage 1
Seite 114/124
Ältere Sachstände seit 2004:
Siehe Vorlage 2184/2019.
Sachstand im Dezember 2016:
Die Thematik wird in die kommende Gesamtstrategie und dem einhergehenden Ver-
waltungsreformprozess eingebettet. Begleitend finden speziell auf die Museen aus-
gerichtete Gesprächsrunden mit der Oberbürgermeisterin statt.
Sachstand im Dezember 2017:
Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde Mitte 2017 das Leitprojekt „Museen, Men-
schen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ unter Federführung des Mu-
seumsdienstes aufgelegt. Die Inhalte dieses Leitprojektes wurden dem Ausschuss
Kunst und Kultur zur Sitzung am 05. Dezember 2017 vorgestellt (Vorl.-Nr.:
3673/2017)
Es gliedert sich in zwei Handlungsstränge mit folgenden Inhalten
1. Übernahme zentraler Serviceaufgaben für die Museen
Entlastung der Museen zugunsten einer Konzentration auf die musealen Kernauf-
gaben durch die Übernahme von Serviceaufgaben im Verwaltungsbereich mit
dem Ziel einer Verschlankung und Effizienzsteigerung zu erreichen, wie beispiels-
weise
IT-Sicherheit und Datenschutz
„Dezentrale“ Vergabestelle entspr. KVO
Projektierung zur Optimierung der Kassensysteme
strategische IT-Entwicklung z.B. von Komponenten wie eTicketing und ePay-
ment und Fachadministration aller Museumsanwendungen
Ausbau des IT-Netzes der Museen inkl. WLAN in den Häusern insbes. In den
Ausstellungsbereichen
Unterstützung der Museen in Verwaltungsaufgaben wie die Koordination von
Stellenplänen, Budgets und Bedarfen im Schulterschluss mit den Häusern
Terminmanagement/Koordination für Sonderausstellungen
Unterstützung und Beratung der Museen bei Drittmittelanträgen und der Ak-
quise von Dritt- und Fördermitteln wie auch Fundraising
Ansprech- und Betreuungsstelle für Stifter/innen und Sponsoren.
Gewinnung und Bindung von Publikum
2. Ausbau der Handlungsbereiche Marketing und Kommunikation sowie Kulturver-
mittlung und Kulturelle Bildung, beispielsweise durch
Ausbau des übergreifenden Museumsmarketings und der übergreifenden Öf-
fentlichkeitsarbeit beispielsweise durch stärkere Sichtbarmachung in der Met-
ropolregion Rheinland, im Beneluxraum und auch bundesweit
Kommunikative Vernetzung der Museen mit Angeboten, Veranstaltungen und
Informationen aus anderen Kultursparten, Ausbau strategischer Kooperationen
Bildung einer Schnittstelle zum Kulturmarketing innerhalb eines stadtweiten
Marketingkonzepts
weitere Stärkung der Vermittlungsarbeit zur Ansprache neuer Zielgruppen,
Publikumsbindung wie auch der Ausbau der Bildungsarbeit für förderbedürftige
Zielgruppen im belasteten Sozialraum.
Realisierungszeitrahmen: Das Leitprojekt wurde bereits gestartet und wird inner-halb
der kommenden Jahre bis Ende 2020 sukzessive umgesetzt.
Anlage 1
Seite 115/124
Sachstand im Dezember 2018:
Die Sachstandsberichte zu den Beschlüssen „0430/004, 0657/004 - Organisations-
und Betriebsform der städtischen Museen“ und „1026/005 - Verbesserung der Ar-
beitsbedingungen für die Kölner Museen“ sind identisch. Die beiden Beschlüsse wer-
den ganzheitlich und sich ergänzend innerhalb des Verwaltungsreformprojekts „Mu-
seen, Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ bearbeitet. Die
Zustimmung des Ausschusses Kunst und Kultur vorausgesetzt, erfolgt die zukünftige
Berichterstattung zur Vermeidung von Redundanzen ab heute in einem einheitlichen
Bericht.
Aufgrund der festgestellten Handlungsbedarfe in der personellen Ressourcenausstat-
tung wurde der maßgebliche Anteil der Projektmittel in die Schaffung der Stellen in-
vestiert. Anstatt bei 12 Museen und Instituten kleinteilig Stellenanteile zuzusetzen,
wird mit der Einrichtung dieser ersten Servicestellen ein erster Schritt in Richtung Effi-
zienzsteigerung und Entlastung gemacht bei gleichzeitig geringstmöglicher Belastung
des städtischen Haushalts.
In den Abteilungen „Marketing und Kommunikation“ sowie „Bildung und Vermittlung“
wurden bei 4522 insgesamt 6,0 eingerichtet, davon sind bereits 3,75 Stellen besetzt.
Den Beschlüssen 0430/004 bzw. 0657/004 zur Erreichung einer optimalen „Koopera-
tion aller städtischen Museen, insbesondere in Hinsicht auf gemeinsames Marketing
und Außendarstellung“ wird insbesondere durch die folgenden 2 Vorprojekte Rech-
nung getragen:
1. Vorprojekt Museumsmagazin „museenkoeln – Das Magazin“
Es handelt sich um die Konzeption und Publikation der ersten drei Ausgaben des
Museumsmagazins „museenkoeln – Das Magazin“. Unter diesem Titel entsteht in
Kooperation der Institutionen untereinander ein nachfrageorientiertes Standortma-
gazin, das über die Kölner Museen (städtisch und nichtstädtisch) informiert und
dabei insbesondere die „Noch-Nicht- Besucherinnen und –Besucher“ der Museen
in den Blick nimmt.
2. Vorprojekt „Mobiles Museum Köln“
Es handelt sich um ein Fahrzeug, das –mit wechselnden museumsbezogenen
Themen ausgestattet – in Stadtvierteln mit besonderem Förderbedarf an verschie-
denen Zielorten zum Einsatz kommt. Mithilfe der Inhalte des Mobilen Museums
sollen partizipativ übergreifende Themen wie Kindheit, Essen, Wohnen oder Han-
del erarbeitet, ausgestellt werden und ggf. zu Aktionen anregen.
Entsprechend des Beschlusses 1026/005 sollen mit den zentralen Serviceaufgaben
für die Museen (kurz: Shared Service Center, SSC) durch „administrative und/oder
organisatorische Maßnahmen innerhalb der Stadt Köln die Arbeitsbedingungen für
die Museen verbessert werden“.
Hierzu wurden zunächst 4 Stellen eingerichtet, mit deren Besetzung im 1.Quartal
2019 begonnen werden soll. Es handelt sich dabei um
1. einen gemeinschaftlichen “Dezentralen Datenschutzbeauftragten“
2. einen gemeinsames zentrales Vergabemanagement
3. ein zentrales fachtechnisches Projekt- und Verfahrensmanagement der Muse-
umskassen im Rahmen der z.Z. erarbeitenden Digitalstrategie für die Museen
4. ein zentrales fachtechnisches Projekt- und Verfahrensmanagement Museums-W-
Lan im Rahmen der z.Z. erarbeitenden Digitalstrategie für die Museen
Für das Projekt W-Lan in den Museen wurde beginnend mit dem Haushaltsjahr 2019
zunächst Projektfinanzen von 500.000,-Euro p.a. angesetzt.
Anlage 1
Seite 116/124
Sachstand im Dezember 2019:
Im Zuge des Vorprojekts wurde das Projekt „Museen, Menschen, Medien“ organisa-
torisch in insgesamt 4 große Teilprojekte unterteilt und ein weiteres Teilprojekt wurde
ergänzt. Dabei wurden zum Ende des Jahres die Ziele für den Zeitraum 2020-2021
beplant.
1. Bildung und Vermittlung
Im Kontext des Gesamtvorhabens „Museen, Menschen, Medien“ werden folgende
Bildungsbereiche für die städtischen Museen breitenwirksam und nach definierten
Standards etabliert bzw. ausgebaut:
Personale Vermittlung
Mediale/ digitale Vermittlung
Outreach
Inklusion
Diversität
Am Ende der partizipativ entwickelten Teilaufgaben verfügen der Museumsdienst
und die städtischen Museen über gemeinschaftlich entwickelte Konzepte, die die
Teilhabe der verschiedenen Zielgruppen an kulturellen Angeboten der Stadt Köln
ermöglichen.
2. Digitalstrategie 2022+
Im Kontext des Gesamtvorhabens „Museen, Menschen, Medien“ wird die im Vor-
projekt partizipativ mit den Museen und musealen Institutionen erarbeitete Digi tal-
strategie 2022+ schrittweise implementiert und im Gesamtworkflow des städti-
schen Museumsbetriebs verstetigt.
3. Neu: Entwicklung einer Contentstrategie für den Standort
Die Vielfalt der Museen der Stadt Köln, ihrer Sammlungen und ihrer Besucher
wird durch eine im Museumsverband (Museen und museumsnahe Institutionen)
abgestimmte Contentstrategie nach außen transportiert. Insbesondere verfügt der
Museumsstandort über eine Digitalstrategie und eine transparente Ausstellungs-
planung.
4. Marketing und Kommunikation
Im Kontext des Gesamtvorhabens „Museen, Menschen, Medien“ wird beim Muse-
umsdienst eine Vermarktungsstrategie für den Museumsstandort Köln konzipiert
und umgesetzt, die aus folgenden Bausteinen besteht:
Contentbasierte Gesamtmarketingstrategie
Nutzerzentrierte Vertriebsstrategie (Produkt- und Medienangebote)
Dachmarkenkommunikation
Nach Projektabschluss verfügt der Museumsstandort über eine etablierte Ver-
triebsstruktur, mittels derer die Vielfalt an musealen Vermittlungs- und Medienfor-
maten gemäß Kulturentwicklungsplan in bestehenden Publikumsgruppen zielge-
richtet ausgebaut und systematisch auf neue Zielgruppen ausgeweitet werden
kann.
5. Shared Services
Die Konzentration der Museen auf ihre Kernaufgaben und die größtmögliche Ent-
lastung im Bereich der administrativen Tätigkeiten stellt einen kritischen Erfolgs-
faktor bei der Umsetzung der strategischen Ausrichtung der Museen im Projekt
Anlage 1
Seite 117/124
Museen, Menschen, Medien dar. An dieser Stelle setzt das Projekt Shared Ser-
vice Center (SSC) an, indem Verwaltungsprozesse optimiert gebündelt werden.
Dazu wurden bereits 2019 in einer Machbarkeitsbetrachtung museumsübergrei-
fend die Optimierungspotenziale und –wünsche analysiert. Nach Abschluss die-
ses Vorprojekts werden nun die Ergebnisse sukzessiv umgesetzt. Der Fokus liegt
dabei auf:
Kostenreduzierungen
Compliancefähigkeit
Qualitätssteigerungen
(Re-)Fokussierung auf Kernkompetenzen
Kundenorientierung
kontinuierliche Verbesserung
Standardisierung/Harmonisierung von Prozessen und Produkten
Mitarbeitendenzufriedenheit.
Zur Unterstützung wird ein spezifisches Vorgehensmodell angewandt. Parallel
werden die Themenfelder Infrastruktur/ WLAN, Datenschutz, Vergabe und IT als
erste Servicebereiche pilothaft projektiert.
Außerdem wurden zum Ende des Jahres 2019 die Vorprojekte beendet:
Vorprojekt Museumsmagazin „museenkoeln – Das Magazin“
Es handelt sich um die Konzeption und Publikation der ersten drei Ausgaben des
Museumsmagazins „museenkoeln – Das Magazin“. Unter diesem Titel entsteht in
Kooperation der Institutionen untereinander ein nachfrageorientiertes Standortma-
gazin, das über die Kölner Museen (städtisch und nichtstädtisch) informiert und
dabei insbesondere die „Noch-Nicht- Besucherinnen und –Besucher“ der Museen
in den Blick nimmt.
Vorprojekt „Mobiles Museum Köln“
Der Museumsdienst Köln geht im Kontext des Leitprojekts der Verwaltungsreform,
„Museen, Menschen, Medien“ neue Wege, um Besuchergruppen, die bisher nicht
angesprochen wurden, zu erreichen. Mit dem „Mobilen Museum“ startete im Mai
2019 ein Pilotprojekt, das sich gezielt an Bürgerinnen und Bürger in den Kölner
Sozialräumen wendet, vor Ort neue Möglichkeiten der Teilhabe an kulturellen An-
geboten schafft und die Kölner Museen als Teil der Lebenswirklichkeit präsentiert.
Ab Herbst 2020 soll das „Mobile Museum“ als „museenkoeln IN DER BOX“ im
Elektroauto in und um Köln auf Tour sein.
Das Konzept einer mobilen Ausstellung, die im Sinn einer aufsuchenden Vermitt-
lungsarbeit direkt zur Zielgruppe gebracht werden kann, ist bundesweit einmalig.
Der partizipative Ansatz des Projektes, bei dem die Zielgruppen und Kooperati-
onspartner vor Ort bereits in der Planungsphase miteinbezogen werden, ist inno-
vativ und wurde so in der Region noch nicht umgesetzt. Anders als bei bisherigen
museumspädagogischen Projekten sind hier die Durchführung und die Ergeb-
nisse der Workshops offen. Methoden und Materialien der künstlerisch-kreativen
Arbeiten können so optimal an die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppen
angepasst werden.
Während der Pilotphase fanden von Mai bis August 2019 im Kölner Sozialraum
Höhenberg/Vingst neun Veranstaltungen mit insgesamt rund 140 Teilnehmerin-
nen und Teilnehmern – darunter Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund,
Jugendliche und Kindergartenkinder – statt. Vor Ort wurden niedrigschwellige,
Anlage 1
Seite 118/124
praxisnahe Workshops rund um das Thema „Zusammen Wohnen“ durchgeführt.
Über die einzelnen Workshops informiert eine abschließende Dokumentation.
Die Projektinhalte von „museenkoeln IN DER BOX“ hat der Museumsdienst Köln
in Zusammenarbeit mit den städtischen Museen und den Sozialraumkoordinato-
rinnen und -koordinatoren der jeweiligen Stadtteile entwickelt. Die Teilnahme an
den Workshops des Museumsdienstes Köln ist für alle Gruppen kostenfrei. Das
Projekt wird unterstützt von der RheinEnergie Stiftung Kultur und Familie, der Im-
hoff Stiftung, Wir helfen – der Unterstützungsverein von M. DuMont Schauberg
e.V. und der Regionalverkehr Köln GmbH.
Das Projekt ist eine Erweiterung des Outreach-Bereichs für die Museen, den der
Museumsdienst im Kontext des gen. Leitprojekts entwickelt. Dazu zählen auch
Angebote für Kitas, OGS-Einrichtungen und ältere Mitbürger. In diesem Kontext
wird auch das Vorhaben „Museumsbus Köln“ verstetigt werden. Dieser fährt seit
2015 weiterführende Schulen im Kölner Umland an, um Schülerinnen und Schüler
in die Kölner Museen zu bringen.
Stellenschaffungen für das Projekt Shared Services
Für die Shared Services wurden für die erste Umsetzungsstufe zunächst 4 Stellen
eingerichtet:
1. „Museumskassen und digitale Projekte“
2. „Datenschutz und Bildrechte“
3. „Vergabe- und Beschaffungsmanagement“
4. „Technische Infrastruktur und W-Lan“
Die Stelle 1 „Museumskassen und digitale Projekte“ wurde im Sommer 2019 be-
setzt. Die Stelle 2 „Datenschutz und Bildrechte“ wurde nach einer zunächst erfolg-
los verlaufenen Ausschreibung im 1. Quartal 2020 besetzt. Die Stelle 3 „Vergabe -
und Beschaffungsmanagement“ wurde ebenfalls im 1 Quartal 2020 besetzt. Die
Stelle 4 „Technische Infrastruktur und W-Lan“ wurde nach der Entscheidung zur
Stellenbewertung Ende des Jahres 2019 erfolglos ausgeschrieben.
Bereits im kurzen Zeitraum der Aufgabenwahrnehmung im Bereich IT konnten
spürbare Verbesserungen erzielt werden. Unter Beteiligung des SSC wurden mu-
seumsübergreifende Strategien und Prozesse im Bereich der Museumsdigitalisie-
rung erarbeitet. Parallel wird eine Werkzeug- und Tool-Strategie unter Einbindung
aller Beteiligten entwickelt. Es findet eine laufende Beratung der Häuser statt.
Die neue dezentrale Datenschutzkoordinatorin hat nach kurzer Einarbeitungs-
phase die ersten Datenschutzfolgeabschätzungen für übergreifende IT-Verfahren
initiiert und unterstützt die Häuser laufend zu allen Fragestellungen im Bereich
des Datenschutzes.
Auch im Bereich Vergabe wurde mit den Arbeiten für den ersten museumsüber-
greifenden Rahmenvertrag begonnen. Daneben werden bereits größere Vergabe-
projekte einzelner Häuser sowie ein hausübergreifendes Projekt vergabetechnisch
betreut. Aktuell wird an der prozessoralen Einbindung in die stadtweiten Beschaf-
fungsplattform cMarket gearbeitet.
Für die 4. verbleibende Stelle gibt es aktuell organisatorische Überlegungen, den
Schwerpunkt auf den Bereich der Fachbetreuung der IT-Infrastruktur zu setzen.
Insbesondere die diversen rasch fortschreitenden Digitalisierungsprojekte machen
Anlage 1
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eine zeitnahe Ressourcenbereitstellung für den Zeitraum nach der Produktivset-
zung erforderlich. Neben der aktuell durch die Stelle 1 wahrgenommenen techni-
schen Projektleitung wird eine zusätzliche laufende Betreuung nicht zuletzt durch
die neuen umfangreichen fachlichen Prozessabläufe, die elektronisch abgebildet
werden müssen sowie die komplexe IT-Architektur der miteinander arbeitenden
Systeme erforderlich.
Weiterhin zeichnet sich ab, dass im Zuge der – zusätzlich zu den bekannten
Handlungsfeldern aus 2017 - notwendigen Optimierungsprojekte die zukünftige
Ressourcenplanung angepasst werden muss.
Die im Rahmen einer Machbarkeitsbetrachtung mit allen Häusern durchgeführte
Bedarfserhebung und anschließende Beschreibung der Optimierungspotentiale
hat weitere konkrete Handlungsfelder neben den bereits oben beschriebenen er-
geben. Darüber hinaus haben Dienststellen wie u.a. das Personal- und Verwal-
tungsmanagement oder das Rechnungsprüfungsamt den Ansatz der Shared Ser-
vices aufgegriffen und als geeignet bewertet, „fachliche Kompetenzen an einer
Stelle zu bündeln“. Durch eine solche „Bündelung an einer Stelle kann fachliches
Knowhow geschärft und eine Effizienz [innerhalb der Museumsfamilie] erreicht
werden. Insbesondere in „kleinen Diensteinheiten kann so gewährleistet werden,
dass Kenntnisse erhalten bleiben und sich einzelne Diensteinheiten nicht immer
wieder neu in die jeweilige fachliche Materie einarbeiten müssen“. Durch dieses
„zentralisierte Wissen wird zudem eine rechtswahrende Praxis für die Zukunft si-
chergestellt“. Dies betrifft bspw. den Bereich Vermietung und Verpachtung oder
Arbeitsverträge, um nur einige zu nennen.
Im Zuge der Projektfortführung 2020/2021 und ff. werden die in der Stufe 2 des
Projekts Shared Service Center zusätzlich aufzugreifenden Handlungsfelder für
das SSC beschrieben und eine Umsetzungsplanung erstellt sowie die ggf. not-
wendigen weiteren Ressourcenbedarfe ermittelt.
Die nächsten konkreten Schritte in dieser Richtung sind die organisatorische Ver-
fügung des SSC als Organisationseinheit, bereits mit einem perspektivischen Ent-
wicklungshorizont sowie die Anmeldung der dringendst notwendigen Stellen zum
Stellenplan 2022.
Sachstand im Dezember 2020:
Die mittlerweile fünf großen Teilprojekte laufen inhaltlich planmäßig, allerdings
mussten sie 2020-2021 angepasst werden. Dies war hauptsächlich den pande-
miebedingten Lockdownzeiten geschuldet, deren Verzögerungen nur bedingt
kompensiert werden konnte.
1. Bildung und Vermittlung
2020 wurden personale Vermittlung, digitale Bildung und Outreach überprüft, ver-
ändert, ausgebaut oder neu etabliert. Folgende Handlungsfelder wurden erfolg-
reich implementiert:
Outreach: Projekt „museenkoeln in der Box“ mit Vor-Ort-Angeboten in Sozialräu-
men mit besonderem Förderbedarf; Projekte mit Bürgerzentren zum kreativen
Schreiben über Kunstwerke; Projekte mit Schulen zu kreativer Auseinanderset-
zung mit Werken der artothek
Digitale Bildung: Konzeption und Umsetzung von Tutorials für Familien; Konzep-
tion und Umsetzung von medialen Bilderreisen (Reihe „Erzähl mir …) für Kinder
Anlage 1
Seite 120/124
und Jugendliche; Angebote des kreativen Schreibens; Fortbildungen für (ange-
hende) Lehrkräfte aus Basis von digitalen Museumsrundgängen; Stop-Motion-
Filme zu Ausstellungen
Personale Vermittlung: Konzeption von Angeboten im Außenraum für Schulklas-
sen und Erwachsene; Sensibilisierungstrainings in den Bereichen Inklusion und
Diversität; Entgeltbefreiung bei Angeboten der politischen Bildung im NS DOK für
Schulklassen
2. Digitalstrategie 2022+
Die Mitglieder des Kölner Museumsverbunds stehen vor der Aufgabe, sich den
strukturellen und technischen Möglichkeiten, die der digitale Wandel bietet, anzu-
passen und sie zu nutzen. Im Ergebnis wird der Museumsverbund über eine digi-
tale Infrastruktur und Arbeitsprozesse verfügen, die dem digitalen Wandel im Mu-
seumsbetrieb Rechnung tragen.
Neben der fortlaufenden Erschließung der Sammlungen jedes einzelnen Muse-
ums geht es um die Vernetzung von Inhalten unterschiedlicher Herkunft mit dem
Ziel, nachhaltige und zukunftsfähige Wege der Bestandserfassung, Erforschung,
Darstellung und Vermittlung musealer Inhalte zu testen und in den Markt einzufüh-
ren.
2020 konnte 4522 im Verbund eine Digitalstrategie für den Standort erarbeiten,
die von 2021 an implementiert wird. Weiterhin wurde der Relaunch des Museum-
sportals museen.koeln und der daran geknüpften Websites vorbereitet, der 2021
ansteht. Schließlich wurde Standort mit Forschungsverbünden (DFG) und Think
Tanks (Projekt „Future Museum“ des Fraunhofer Instituts für Arbeitsmarktfor-
schung) vernetzt, die das Museum der Zukunft in den Blick nehmen.
Die »Digitalstrategie Museen 2022+« wurde zum Jahreswechsel abgestimmt und
der Direktionskonferenz der Museen präsentiert. Sie wird bis Ende 2022 umge-
setzt.
3. Entwicklung einer Contentstrategie für den Standort
Die Vielfalt der Museen der Stadt Köln, ihrer Sammlungen und ihrer Besucher ver-
langt geradezu nach einer strategischen und zielgerichteten Abstimmung von
Sammlungs-, Ausstellungs- und Kommunikationspolitik der einzelnen Institutionen
mit dem Ziel einer Optimierung von Abläufen und Ressourcen sowie der verbes-
serten Kommunikation zwischen den Häusern und nach außen.
Daher werden Konzeption, Produktion und Distribution von Inhalten bzw. einzel-
nen Bausteinen – im folgenden Content – in Zukunft noch besser abgestimmt und
vernetzt werden. Die damit verbundenen Maßnahmen sollen im Rahmen des Teil-
projekts mit der Etablierung einer häuserübergreifenden Content-Strategie entwi-
ckelt werden.
Dazu gehören abgestimmte Planungs- und Kommunikationsprozesse, aber auch
gemeinsame Publikumsbefragungen und vor allem eine Contentstrategie. Um den
Workflow zwischen den Museen zu optimieren, wurden 2020 folgende Eckpunkte
benannt, die coronabedingt erst 2021 als Instrumente einer gemeinsamen Strate-
gie ausgearbeitet werden können:
Abstimmung der Ausstellungsplanung und -übersicht
Abstimmung von Struktur und Aufbau der Online Collections in digitalen
Raum
Etablierung eines Newsrooms zur gemeinschaftlichen redaktionellen Arbeit
Anlage 1
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Schaffung einer Wirkungskette der analogen und digitalen Contentbau-
steine
Regelmäßige Feedbackerhebung beim Publikum
mediale Reichweitenmessung
4. Marketing und Kommunikation
Seit 2020 wird der Standort konsequent unter dem Dach „museenkoeln“ als B2C-
Marke kommuniziert und das Corporate Design hierfür weiterentwickelt. Es kommt
bei Publikationen und im Web zum Einsatz. Das Gerüst für eine Vertriebsstruktur
wurde etabliert, mittels derer die Vielfalt an musealen Vermittlungs- und Medien-
formaten in bestehenden Publikumsgruppen zielgerichtet ausgebaut und systema-
tisch auf neue Zielgruppen ausgeweitet werden kann.
2020 wurde das neue Corporate Design für die Dachmarke verstetigt, die Publika-
tion „museenkoeln – das Magazin“ fortgeführt und unter dem Label museenkoeln
der Bereich digitaler Angebote ausgebaut. Vertriebswege auf analogen und digita-
len Kanälen wurden optimiert und ein Konzept zur Besucherforschung erarbeitet,
das Ende 2020 in die Umsetzung gehen konnte.
Weiterhin wurden die beiden Ausgaben des Museumsmagazins („Energie“ und
„Metropole“) intensiv beworben, das neue digitale Angebot des Museumsstandor-
tes als Ganzes nach außen getragen und eine bis März 2021 laufende Besucher-
studie, an der sich alle Museen beteiligen, unternommen.
Strukturell und personell konnte das Sachgebiet Marketing und Kommunikation
neu aufgestellt werden: Die Aufgabenfelder Mediaplanung und Vertrieb wurden
personell ausgebaut und im Laufe des Jahres die Social-Media-Aktivitäten dank
der Beauftragung von Freelancern intensiviert.
Dank der Bildung einer AG Besucherforschung und der Fortführung der Steue-
rungsgruppe „Marketing Museen“ konnten die Abstimmungsprozesse optimiert
und übergeordnete Themen erarbeitet werden.
5. Shared Services
Die Kolleg*innen der Servicebereiche arbeiten bereits im Regelbetrieb. Die organi-
satorische Verfügung des SSC als Organisationseinheit liegt zum Ende des Jah-
res 2020 bei Personalmanagement vor, bereits mit einem perspektivischen Ent-
wicklungshorizont sowie der Beantragung der dringendst notwendigen Stellen.
Derzeit bemüht 4522 sich aktiv um die notwendigen Kompensationen (Stellenhül-
sen und rund 2x 66.000,-€ je Stelle).
Zunächst handelt es sich um die dringend notwendigen Stellen im Bereich IT (2
Stellen), Bestandserfassung (1 Stelle, Leitung) sowie Compliance (1 Stelle, Lei-
tung) sowie die Leitungsstelle des SSC. Die Notwendigkeit weiterer Stellen wird
aktuell beschrieben. Eine Einrichtung zum Haushalt 2022 wird angestrebt.
Sachstand im Dezember 2021:
Die Ergebnis- und Wirkungsziele in den einzelnen Teilprojekten sind wie geplant
erreicht worden.
Inzwischen konnten ein breit angelegtes Spektrum digitaler Anwendungen und Bil-
dungszugänge etabliert, Prozesse optimiert und die Kommunikation geschärft
werden. Der Museumsdienst ist gewachsen und das Team verfolgt gemeinsame
Anlage 1
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Ziele. Coronabedingte, zeitliche Verzögerungen konnten durch geschickte Umpla-
nungen aufgefangen werden; inhaltliche Anpassungen im Projekt waren nicht er-
forderlich.
In den Teilprojekten, in denen die Projektziele der ersten Phase (Leitprojekt) be-
reits vollständig erreicht worden sind, wurde die zweite Phase des Programms
(kontinuierlicher Verbesserungsprozess) gestartet. Über die Verstetigung des Er-
reichten hinaus werden die erreichten Arbeitsergebnisse in Breite und Tiefe opti-
miert.
Zu den einzelnen Teilprojekten stellen sich die Sachstände wie folgt dar.
1. Bildung und Vermittlung
Im Bildungsbereich konnten die Themen "Vermittlung vor Ort" und "Vermittlung
digital" implementiert und bis zum Jahreswechsel deutlich erweitert werden.
Die mobile Ausstellung und das Fahrzeug für das Projekt museenkoeln IN
DER BOX wurden fertiggestellt und der Presse vorgestellt, erste Einsätze in
den Kölner Stadtteilen konnten im Herbst 2021 durchgeführt werden. Für die
museumsübergreifenden Bildungsbereiche wurden Konzepte erarbeitet, die
2022 in die Umsetzung gehen.
Weiterhin wurden zum Jahresende 2021 fünf Strategiekonzepte zu Einzelthe-
men finalisiert. Sie dienen für die Bereiche Diversität, Inklusion, Outreach, digi-
tale und personale Vermittlung als Handlungsrahmen. Eine detaillierte Vorstel-
lung geschieht über eine Mitteilung im Ausschuss Kunst und Kultur
(0595/2022).
2. Digitalstrategie 2022+
Die museumsübergreifende Digitalstrategie wurde im Verbund mit den städti-
schen Institutionen fertiggestellt, dem Digitalausschuss sowie dem Ausschuss
Kunst und Kultur vorgestellt und im Ratsinformationssystem veröffentlicht. Eine
Beschlussvorlage über das weitere Vorgehen ist für das 2. Quartal 2022 ge-
plant. Die operative Umsetzung einer Reihe von Bestandteilen, basierend auf
dem Ratsbeschluss (1149/2020), ist im Gange:
- Der Relaunch des Museumsportals www.museen.koeln und der daran ge-
knüpften Webseiten der städtischen Museen wurde mit zwei europaweiten
Ausschreibungen (a. technisches System; b. redaktionelle Betreuung) vor-
bereitet. Mit dem neuen Dienstleister für a.: technisches System wird seit
dem 4. Quartal 2021 das Hosting und die neue Infrastruktur für das Portal
und die Museums-Websites aufgebaut. Der Dienstleister für b.: die redakti-
onelle Betreuung übernimmt im 1. Quartal 2022 ein neues und zeitgemäß
überarbeitetes Modulsystem zur Publikation der Inhalte des Portals und der
Museumsseiten.
- Die Vernetzung und Kompatibilität des neuen Webseitensystems mit den
Kassensystemen bzw. dem Online-Ticketing und dem Buchungssystem für
die Museen ist für 2022 in Vorbereitung.
Die erfolgreiche Vernetzung des Standorts mit Forschungsverbünden (DFG)
und Think Tanks (Projekt „Future Museum“ des Fraunhofer Instituts für Ar-
beitsmarktforschung) wurde weiter fortgesetzt, um die Kölner Vorhaben in ei-
nem überregionalen Rahmen zu platzieren und in seiner Qualität zu sichern.
3. Entwicklung einer Content-Strategie für den Standort
Die in 2020 geplanten Maßnahmen zur Etablierung einer häuserübergreifen-
den Content-Strategie wurden in 2021 auf den Weg gebracht. Dazu gehören
Anlage 1
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abgestimmte Planungs- und Kommunikationsprozesse, aber auch gemein-
same Publikumsbefragungen. Um den Workflow zwischen den Museen zu op-
timieren, wurden die nachfolgenden Instrumente der gemeinsamen Strategie
weiter ausgearbeitet:
- Abstimmung der Ausstellungsübersicht
- Abstimmung von Struktur und Aufbau der Online Collections im digitalen
Raum
- Aufbau eines Newsrooms zur gemeinschaftlichen redaktionellen Arbeit
- Schaffung einer Wirkungskette von analogen und digitalen Content-Bau-
steinen
- Regelmäßige Feedbackerhebung beim Publikum
- Mediale Reichweitenmessung
4. Marketing und Kommunikation
Die konsequente Kommunikation des Museumsstandorts unter der Dachmarke
„museenkoeln“ wurde in 2021 fortgesetzt, um die Reichweite der Museumsfa-
milie zu erhöhen. Sie kommt bei übergreifenden Publikationen und im Web
zum Einsatz.
Die Publikation „museenkoeln – das Magazin“ und der Bereich digitaler Medi-
enformate, die über das zentrale Portal kommuniziert werden, wurden auch in
2021 weiter fortgeführt und insbesondere der digitale Bereich deutlich ausge-
baut.
Die Vertriebsstrategie, mittels derer die Vielfalt an musealen Vermittlungs- und
Medienformaten in bestehenden Publikumsgruppen zielgerichtet verankert und
systematisch auf neue Zielgruppen ausgeweitet werden kann, wurde durch ei-
nen Portfoliomanagementansatz weiter entwickelt.
Im Rahmen der kontinuierlichen Arbeitsgruppe Besucherforschung mit allen
städtischen Museen wurde die einheitliche Besucherforschungsstrategie für
den Standort in 2021 finalisiert und verabschiedet. Diese besteht aus den Ele-
menten Besucher*innenstrukturanalyse (Nichtbesucher*innenanalyse) und
Feedbackanalyse für die Angebote von Bildung und Vermittlung sowie analoge
und digitale Medienformate. Für eine national vergleichbare Analyse der Besu-
cherstrukturen wurde eine Kooperation mit dem Kulturmonitoring-Verbund Kul-
Mon des Instituts für Teilhabeforschung IKTf Berlin geprüft. In 2022 wird der
Museumsstandort in den Verbund eintreten.
5. Shared Services
Das Shared Service Center wurde zum 1. Januar 2022 offiziell verfügt und be-
steht aus den Bereichen IT & Digitalisierung, Vergabe & Beschaffung, Compli-
ance sowie Bestandserfassung. Damit ist die erste Phase des Teilprojektes
abgeschlossen. Die Projektleiterin wurde zur Leiterin der neuen Einheit er-
nannt und soll die Etablierung und Weiterentwicklung der Serviceeinheit auf
dieser Position in Vollzeit weiterverfolgen mit dem Ziel einer Verstärkung der
Vernetzung und der Wirkungsziele. Auf der Agenda stehen nun u. a. die Be-
setzung offener Stellen, die Vertiefung der Arbeitsbeziehungen mit den Mu-
seen und Instituten sowie die Planung der vordringlichen Unterstützungsbe-
darfe und Ressourcen.
Anlage 1
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Ausblick:
Die agilen Arbeitsweisen und projekthaften Umsetzungen von Maßnahmen wer-
den auf den gesamten Museumsdienst übertragen. Die Erfahrungen im Leitprojekt
werden bereits stadtweit an interessierte Kolleg*innen anderer Dienststellen wei-
tergegeben. Ebenso werden Erkenntnisse aus anderen Projekten und Fortbildun-
gen, die insbesondere aus den Veränderungsprozessen entstehen, aktiv in den
kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess der Dienststelle mit einbezogen.
Die zahlreichen Erfahrungen und Kompetenzen aus den Digitalisierungsprojekten
werden zielgerichtet in den Kreis der Museen und museumsnahen Institutionen
getragen. Dabei sollen gemeinsame Standards erprobt und definiert werden, die
es ermöglichen, den Museumsstandort in seiner Gesamtheit nach vorne zu brin-
gen und die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen. Eine verstärkte Zu-
sammenarbeit mit dem städtischen IT-Dienstleister und der Stabstelle Digitalisie-
rung sowie allen anderen Querschnittsdienststellen in der Verwaltung stellt dabei
einen Gelingensfaktor dar.
Die stufenweise Umsetzung des Programms „Museen, Menschen, Medien“ wird
gemeinsam mit den Museen und den museumsnahen Einrichtungen bis 2025 fort-
setzt. In diesem Zusammenhang wurden die für den Zeitraum der Verwaltungsre-
form #wirfürdiestadt geltenden, oben beschriebenen fünf Teilprojekte abgeschlos-
sen und die Aufgaben in die operativen Handlungsfelder des Museumsdienstes
übertragen. Eine Verzahnung mit den Museen und die abteilungsübergreifende
Arbeit werden nun durch eine matrixbasierte Arbeitsstruktur sichergestellt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1420/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.05.2022
- Erstellt
- 27.04.2022 12:57