AN/1662/2021
Aufholen nach Corona – Nachholprogramme für pandemiebedingte Lernrückstände
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SPD Anfrage nach § 4
2868 Zeichen
An den Vorsitzenden des Integrationsrates Herrn Tayfun Keltek An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 19.08.2021 AN/1662/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 24.08.2021 Aufholen nach Corona – Nachholprogramme für pandemiebedingte Lernrückstände Sehr geehrter Herr Vorsitzender, die Antragsteller bitten Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Integrationsrates am 24.08.2021 aufzunehmen: Nach den harten Lockdown-Zeiten sind es besonders Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Sprachbarrieren, die besondere pädagogische Unterstützung auf ihrem Weg zurück in einen geregelten Alltag benötigen. Viele hatten große Mühe oder konnten es aufgrund ihres Wohnumfeldes nicht organisieren, mit dem Lernpensum im Digitalunterricht Schritt zu hal- ten. Bei etlichen Kindern sind trotz intensiver Bemühungen von Erzieher*innen, Schulsozial- arbeiter*innen oder Lehrkräften Bildungslücken und Isolationsprobleme entstanden. Mit den aktuel len Aktionsprogrammen „Extrazeit zum Lernen“ und „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung werden den Kommunen nun bundesweit mehrere Milliarden Euro für umfangreiche Nachholprogramme bei pandemiebedingten Lernrückständen und für Maßnahmen zur Unterstützung der sozialen Kompetenzen und der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zur Verfügung gestellt. Weiteres Geld wird der Stadt für zusätzliche Sozialarbeit und Freiwilligendienstleistende zur Verfügung gestellt. Deshalb fragen wir die Verwaltung: 1. In welche integrativen Projekte fließen die bereitgestellten Mittel? 2. Wie stellt die Verwaltung durch gezielte Maßnahmen sicher, dass auch Schüler*innen mit Sprachförderbedarf in angemessener Weise von den Mitteln profitieren? - 2 - 3. Die Erfahrungen mit der Corona -Krise zeigen, dass die Organisationen von Eingewander- ten schneller und umfassender die Familien mit Einwanderungsgeschichte erreichen und einbeziehen können als Behörden und auch viele Bildungseinrichtungen. Wie st ellt die Verwaltung sicher, dass im Sinne einer Niederschwelligkeit der Fördermaßnahmen und der Steigerung ihrer Reichweite Migrantenorganisationen als Maßnahmenträger syste- matisch in das Maßnahmenkonzept einbezogen werden? 4. Wo finden Nachhilfe - und Förderkurse für die Zielgruppe statt bzw. werden Hausaufga- bengruppen, offene Ganztagsbetreuung oder interkulturelle Treffpunkte zur Durchfüh- rung der notwendigen Maßnahmen unterstützt? Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1662/2021
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 19.08.2021
- Erstellt
- 19.08.2021 11:40