RR 31/2024
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 16. Sitzung des Regionalrates vom 28.06.2024
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Sitzungsvorlage RR (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 16. Sitzung des Regionalrates vom 28.06.2024)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage RR - öffentlich - RR 31/2024 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Sabine Schmelz Telefon 0221-147- 2351 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 20.09.2024 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 11.10.2024 3. beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 16. Sitzung des Regio- nalrates vom 28.06.2024 Beschlussvorschlag: Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Niederschrift 16. Sitzung Regionalrat 28.06.2024 mit Anlagen
Sitzungsvorlage RR (Niederschrift 16. Sitzung Regionalrat 28.06.2024 mit Anlagen)
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Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 16. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am Freitag, dem 28. Juni 2024, von 10:05 Uhr bis 13:05 Uhr, im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln Vorsitz: Rainer Deppe (CDU) Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 2 – Tagesordnung und Beschlüsse 1 Feststellung der Tagesordnung 5 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunterzeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 28.06.2024 5 Der Regionalrat benennt Friedrich Jeschke (Fraktion DIE LINKE./Volt) zur Mitunterzeichnung der Niederschrift der heutigen Sitzung. 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 03.05.2024 5 Drucksache RR 17/2024 Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift über das wesentliche Ergebnis seiner 15. Sitzung am 03.05.2024 einstimmig. 4 Um-/Nachbesetzungen 6 Drucksache RR 20/2024 Der Regionalrat fasst einstimmig folgende Beschlüsse: Der Regionalrat nimmt die Benennung von Herrn Wilfried Fischer als Nachfolger von Herrn Kaj Neumann als Stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission für Digitalisierung durch die Grünen-Fraktion zur Kenntnis. Herr Gregor Golland (CDU) scheidet als stimmberechtigtes gewähltes Mitglied aus dem Regionalrat aus. Nachfolgerin wird Frau Prof. Dr. Sylvia Knecht (CDU). 5 Vortrag zum Thema Straßen- und Schienenverkehr im Rheinischen Revier 6 Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Eyll-Vetter, RWE Power AG Drucksache RR 21/2024 Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 3 – 6 Sachstandsbericht zum Gewerbeflächenmonitoring/Gewerbeflächenatlas und den Ankerprojekten 8 Vortrag von Herrn Bodo Middeldorf, Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH Drucksache RR 22/2024 7 Sachstandsbericht der Euregio Maas-Rhein 15 Drucksache RR 23/2024 8 Stand der Verfahren: Regionalplan Köln und Teilplan Erneuerbare Energien 15 Drucksache RR 24/2024 9 Anträge 18 10 Anfragen 18 10.1 Anfrage der Fraktion LINKE./Volt vom 20.06.2024 – Windkonzentrationszonen Stadt Bornheim 18 Drucksache RR 27/2024 10.2 Anfrage der Fraktion Grüne vom 11.06.2024 – Windenergiezonen 18 Drucksache RR 28/2024 11 Mitteilungen 18 11.1 der Bezirksregierung 18 11.1.1 (Neu-) Aufstellung der verkehrlichen Bedarfspläne des Landes Nordrhein- Westfalen, Sachstand zum Beteiligungsverfahren 19 11.1.2 Raumverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben Windader West (WAW) der Amprion Offshore GmbH - Information des Regionalrates für den Regierungsbezirk Köln über die Einleitung des Verfahrens 19 11.1.3 Sitzungskalender 2025 19 Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 4 – 11.2 des Vorsitzenden 20 * * * Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 5 – 1 Feststellung der Tagesordnung Vorsitzender Rainer Deppe begrüßt die Mitglieder des Regionalrates, Herrn Regierungsprä- sidenten Dr. Thomas Wilk, die Mitarbeiterinnen der Bezirksregierung Köln und ganz besonders die Gäste, Herrn Eyll-Vetter (RWE Power AG) und Herrn Middeldorf (Zukunftsagentur Rheini- sches Revier GmbH). Er entschuldigt Herr Dejozé von der Euregio Maas-Rhein, der krankheitsbedingt seinen Vortrag nicht halten könne. Damit entfällt der Tagesordnungspunkt 7 - Sachstandsbericht der Euregio Maas-Rhein. Vorsitzender Rainer Deppe stellt die form- und fristgerechte Einladung zur heutigen Sitzung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Änderungswünsche zur Tagesordnung ergeben sich nicht. Es wird auf Basis der zuletzt aktualisierten Tagesordnung vom 26.06.2024 beraten. 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliede s des Regionalrates zur Mitunter- zeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 28.06.2024 (keine Wortmeldung) Der Regionalrat benennt Friedrich Jeschke (Fraktion DIE LINKE./Volt) zur Mitun- terzeichnung der Niederschrift der heutigen Sitzung. Vorsitzender Rainer Deppe informiert, dass aufgrund der angespannten Haushaltssitua- tion für die Erstellung der Niederschrift kein Stenograf mehr zur Verfügung stehe. Die Ge- schäftsstelle werde diese Aufgabe zukünftig übernehmen. 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Re- gionalrates am 03.05.2024 Drucksache RR 17/2024 (keine Wortmeldung) Der Regionalrat genehmigt die Niederschrift über das wesentliche Ergebnis seiner 15. Sitzung am 03.05.2024 einstimmig. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 6 – 4 Um-/Nachbesetzungen Drucksache RR 20/2024 (keine Wortmeldung) Der Regionalrat fasst einstimmig folgende Beschlüsse: Der Regionalrat nimmt die Benennung von Herrn Wilfried Fischer als Nachfolger von Herrn Kaj Neumann als Stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission für Digitalisierung durch die Grünen-Fraktion zur Kenntnis. Herr Gregor Golland (CDU) scheidet als stimmberechtigtes gewähltes Mitglied aus dem Regionalrat aus. Nachfolgerin wird Frau Prof. Dr. Sylvia Knecht (CDU). 5 Vortrag zum Thema Straßen- und Schienenverkehr im Rheinischen Revier Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Eyll-Vetter, RWE Power AG Drucksache RR 21/2024 Dipl.-Ing. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) trägt anhand der Präsentation, die sich als Anlage zu dieser Niederschrift findet, vor. Manfred Waddey (GRÜNE) erkundigt sich, ob die vorgestellten Planungen zum Straßennetz im Rahmen der Neuaufstellung des Landesstraßenbedarfsplanes berücksichtigt werden, auch wenn sie noch in einem sehr frühen Stadium seien. Zudem erkundigt er sich, wie die Planung der Landesstraße nördlich von Garzweiler parallel zur Autobahn mit den Überlegungen zur Einrichtung der sogenannten Rheydter Kurve harmonieren. Er merkt an, dass das Eisenbahnnetz der Nord-Süd-Bahn ein großes Potential für den schweren internationalen Güterverkehr (Entlastung Kölner Eisenbahnknotens) darstelle. Um dieses Po- tential nutzen zu können und die Strecke im Süden an das Bestandsnetz anzubinden, müsse vermutlich mit einer sehr teuren Tunnellösung gearbeitet werden. Diese sei auf regionaler Ebene nicht z u leisten. Aus diesem Grunde solle man sich auf den Bundesverkehrswegeplan beziehen. Friedrich Jeschke (DIE LINKE./Volt) schließt sich Herrn Waddey an. Es stelle sich die Frage, wie diesbezüglich Druck auf die Deutsche Bahn ausgeübt werden könne. Dies sei auch ein wichtiger Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 7 – Aspekt im Hinblick auf die Neuaufstellung des Landesstraßenbedarfsplanes und des Regional- planes. Er erkundigt sich außerdem, ob bei Landstraßen bereits eine Planung von Radwegen vorgesehen sei. Dipl.-Ing. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) hält die Integration der Straßen in den Lan- desstraßenbedarfsplan für sinnvoll. Die Planung solle in Zusammenarbeit mit den Umfeldiniti- ativen erfolgen, die die Konzepte zur Gestaltung des Sees erarbeitet haben. Er bestätigt das große Potential der Sch ienenstrecken für den internationalen Güterverkehr. Eine Studie belege dies. Es sei ein wichtiges Ziel, das Werksnetz in das DB-Netz zu integrieren. Eine Reduzierung des Güterverkehrs um 1/3 sei durchaus möglich und habe damit auch Vor- teile für den Personenverkehr. Er bestätigt, dass der Anschluss an das DB -Netz im Süden tat- sächlich auf Grund der Höhenverhältnisse kompliziert aber durchaus möglich sei. Zum Thema Rheydter Kurve informiert er, dass in diesem Bereich auch das Werksbahnnetz des Tagebaus Garzweiler ende. Um die Rheydter Kurve zu gestalten, müsse durch die noch nicht fertig gestellte Rekultivierungslandschaft geplant werden. Sie sei weder bisher in den Plänen des Zweckverbandes Landfolge Garzweiler noch in den Plänen von RWE enthalten und passe auch nicht zum Abschlussbetriebsplan. Der Wunsch zur Entwicklung dieser Verbindung müsse aus der Region kommen, sei aber zum derzeitigen Zeitpunkt noch verfrüht. Druck auf die Deutsche Bahn auszuüben, halte Herr Eyll -Vetter für sinnvoll, denn es handele sich um eine Chance, die genutzt werden solle. Es sei sicher gut, wenn vom Land NRW ein Impuls Richtung Bundesverkehrsministerium und Deutsche Bahn gehen würde. Es sei bereits vom Landesverkehrsminister vorgesehen, mit der Deutschen Bahn in Austausch zu gehen. Für eine Planung von Landesstraßen seien auf Braunkohlenplanebene derzeit nur Korridore und keine Festlegungen vorgesehen. Diese Straßenplanung werde erst später gemäß geltender Standards erfolgen. Stefan Götz (CDU) erkundigt sich, wie eine geordnete N achnutzung ab 2035 beispielsweise durch die Deutsche Bahn, den Zweckverband go.Rheinland oder das Land NRW garantiert wer- den könne bzw. wer die Federführung in diesem Prozess habe. Norbert Spinrath (SPD) hinterfragt die Ursache der großen Zurückhaltung beim Land Nord- rhein-Westfalen, wie mit Thema Deutsche Bahn umgegangen werden solle. Dipl.-Ing. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) macht deutlich, dass zunächst der Bedarf und Informationen ermittelt werden müssen, wo und wann die jeweilige Infrastruktur fr ei werde. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 8 – Diese Ergebnisse solle das Land NRW dann zur Integration in den Bundesfernstraßenbedarfs- plan vorschlagen. Herr Eyll-Vetter ergänzt, dass RWE zur Ermittlung des Bedarfes und dessen Erfüllung derzeit ein Beratungsbüro engagiert habe. Er macht deutlich, dass RWE großes Inte- resse daran habe, die Infrastruktur auch im Sinne der Mitarbeiter im Verbund abzugeben. Denn beispielsweise habe die Hauptwerkstatt in Grefrath nur einen Wert im Verbund mit den Bahn- anlagen. An Herrn Spinrath gerichtet informiert e r, dass die Landesregierung sich bereits mit den potenziellen Entwicklungsmöglichkeiten beschäftige. Diese Untersuchungen beinhalten auch das Thema Personenverkehr, welches v.a. für kommunale Belange von großem Interesse sei. Es gelte, viele Interessen zusammenzuführen. Herr Göbbels (FDP) betont, dass die Anbindung der L31n an die A44 sinnvoll sei. Sowohl die Erschließung des Raumes als auch die industrielle Entwicklung würden davon profitieren. Rolf Beu (Grüne) macht deutlich, dass die Güterbahnstrecken zwar aus Lärmschutzgründen ein heikles Thema seien, für die Wirtschaft und die Industrie aber sowohl regional, landes- als auch bundesweit eine große Bedeutung haben. Insbesondere die Güterstrecke um den Kölner Kno- ten spiele eine wichtige Rolle und solle auch für den Bund Thema sein. Dipl.-Ing. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) informiert, dass sich die Stadt Jülich bereits zu der Anbindung der L31n an die A44 ausgesprochen habe. Allerdings müsse noch ausgewertet werden, ob die Anbindung in Jackerath tatsäc hlich sinnvoll sei. An Herrn Beu gerichtet merkt er an, dass die Verlagerung eines Teils des Güterverkehrs auf das RWE-Netz eine gute Lösung darstelle, die im Sinne der Wertschöpfung für die Region genutzt werden solle, um beispiels- weise bahnaffine Nutzungen zu binden oder Umschlagplätze zu schaffen. Damit sei auch die Möglichkeit gegeben, Arbeitsplätze außerhalb der IT-Branche zu schaffen. Vorsitzender Rainer Deppe bedankt sich bei Herrn Eyll -Vetter. Er stellt noch einmal die Be- deutung der Nutzung der Verkehrswege und deren Infrastruktur für die Region heraus. 6 Sachstandsbericht zum Gewerbeflächenmonitoring/Gewerbeflächenatlas und den Ankerprojekten Vortrag von Herrn Bodo Middeldorf, Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH Drucksache RR 22/2024 Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH) trägt anhand der Präsentation, die sich als Anlage zu dieser Niederschrift findet, vor. Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk bedankt sich bei Herrn Middeldorf für den Vortrag und betont, dass es bereits eine gute Zusammenarbeit mit der ZRR auf verschiedensten Ebenen gebe. Er begrüßt, dass es auch durch diese Präsentation mehr Klarheit bei den Begrifflichkeiten Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 9 – wie die der Ankerprojekte, Leuchtturmstandorte oder strukturrelevanten Gewerbeflächen gebe. Damit habe man auch gute Argumentationsmöglichkeiten für die Verortung von Projek- ten vor Ort. Er bestätigt, dass das Rheinische Revier inzwischen auch in der Außenwahrnehmung an Bedeu- tung gewinne. Mit der Ansiedlung der beiden Hyperscaler seien die Anlaufschwierige n been- det. Sie seien zur Initialzündung für Weiteres geworden. Den Regionalrat bittet er um Unter- stützung dieses durchaus internationalen Schubes, der sich ergeben habe. Norbert Spinrath (SPD) macht deutlich, dass man sich nun weniger mit der Beschreibung und der theoretischen Leistungsfähigkeit der Leuchttürme und Ankerprojekte beschäftigen solle, als vielmehr mit einer Konkretisierung der Projekte durch Zahlen und Informationen zu deren Umsetzung. Dies interessiere die Bevölkerung des Rheinischen Reviers mehr und müsse ihr möglichst bald vermittelt werden. Eine Perspektive für ihre Zukunft und die ihrer Kinder zu Quantität und Qualität der Arbeitsplätze müsse erkennbar werden. Stefan Götz CDU) erkundigt sich, ob strukturrelevante Gewerbegebiete mit dem Regionalpla- nentwurf übereinstimmen. Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH) bestätigt, dass sie (nach dem Stand von vor drei Monaten) übereinstimmen. Die ZRR passe sich im Rahmen der Anpassungs- klausel der Systematik, die die Regionalplanung vorgibt, dem Regionalplanentwurf an. An Herrn Spinrath gerichtet, macht er deutlich, dass die soeben vorgestellten Leuchttürme keine Elfenbeintürme mehr seien. An verschiedenen Standorten könne man bereits eine Ent- wicklung erkennen. Beispielsweise die aktuell in der Entstehung befindlichen Projekte des Clus- ters für KI in Hürth oder die Modellfabrik in Düren auf der Basis der spezifischen Kompetenzen des Standortes für Papier. Dies seien keine Ankündigungen mehr, sondern konkrete Projekte, die den Strukturwandelprozess sichtbar machen würden. Sie werden auch für weitere Projekte eine initiale Bedeutung haben. RBD Gerit Ulmen (Bezirksregierung) ergänzt zur Abstimmung mit der Regionalplanung, dass ein regelmäßiger Austausch mit der ZRR erfolge. Ein Großteil der Flächen basiere auf den ak- tuellen Darstellungen des Regionalplanentwurfes. Sollte es die eine oder andere Fläche nicht in den finalen Entwurf schaffen, gebe es die Öffnungsklausel, die Herr Middeldorf bereits er- wähnt habe. Rolf Beu (GRÜNE) gibt zu bedenken, dass es durchaus sehr interessante Projekte gebe, die für den gesamten Prozess tatsächlich relevant seien. Beispielsweise die Nachnutzung der riesigen, bundesweit wichtigen Industriearchitektur in Frimmersdorf. Allerdings sei er der Meinung, dass Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 10 – man aktuell natürlich noch nicht sagen könne, wie sich die Projekte entwickeln werden. Jede Kommune könne auf ihrer Gewerbefläche auch eine Einzelhandelsnutzung ermöglichen. Damit entstünden zwar auch Arbeitsplätze, aber nicht im Sinne der Leuchtturmprojekte. Bei dem Bei- spiel des Berufsbildungszentrums in Kreis Euskirchen stelle sich die Frage, ob dies nicht eher Aufgabe eines Trägers sei, statt aus Fördermitteln finanziert zu werden. Reinhold Müller (FDP) merkt an, dass es bei der Umges taltung einer ganzen Region auch darauf ankäme, Arbeitsplätze für RWE -Beschäftigte entstehen zu lassen, die aufgrund ihrer Qualifikation nicht als Bergbauingenieure tätig werden können. Diese Beschäftigten und ihre Familien müssten eine Perspektive für das Verbleiben in der Region bekommen. Und diese Perspektive solle ihnen so zeitnah wie möglich vermittelt werden. Aktuell mache man sich vor allem um das „international business“ Gedanken, aber nicht um diesen Personenkreis. Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH) antwortet Herrn Beu, dass es nicht um jede kleine Gewerbefläche gehe. Ziel solle vielmehr eine Fokussierung auf 22 Leucht- turmstandorte sein, von denen dann ein Impuls für andere Projekte ausgehen solle. Wenn eine Fläche im Sinne d es Strukturwandels Fördermittel erhalten solle, dann werde dort beispiels- weise eine Einzelhandelsnutzung nicht möglich sein. Ziel sei eine neutrale Betrachtungsweise der Region mit sieben übergeordneten Gebietskörperschaften mit insgesamt 60 strukturrele- vanten Gewerbeflächen. Dies seien v.a. Standorte, die die Region bereits in der Vergangenheit stark gemacht haben und die nicht unbedingt gleichmäßig auf die Region verteilt seien. Zum Thema Arbeitsplätze informiert Herr Middeldorf, dass keine öffentlich gef örderten Ar- beitsplätze in Forschung und Entwicklung gezählt würden, die zudem nicht unbedingt Arbeits- plätze für die Mitarbeiter von RWE seien. Vielmehr möchte man durch die Forcierung der Ge- werbeflächenentwicklung Unternehmen ansprechen, die von dem Stando rtvorteil einer Modellfabrik Papier in Düren profitieren und von einem anderen Standort im Rheinischen Re- vier dorthin umsiedeln möchten. Damit wären zum einen die Arbeitsplätze dieser Unternehmen gesichert und zum anderen würden bei einer möglichen Erweite rung des Betriebes neue Ar- beitsplätze entstehen. Diese könnten dann dem Strukturwandel zugesprochen werden. Diesen Prozess gelte es in den nächsten Jahren zu fördern, damit weitere Ergebnisse des Prozesses deutlich sichtbar werden. Friedrich Jeschke (DIE LINKE./Volt) stellt das Beispiel des erschlossenen und funktionsfähigen Instandhaltungswerkes der RWE, dass es sowohl für Anbieter solcher Infrastrukturen als auch für Arbeitskräfte, die aufgrund ihrer Ausbildung nicht in der IT-Branche werden arbeiten kön- nen, als gutes Potential dar. Es stelle sich die Frage, warum solche Potentiale nicht mehr in den Vordergrund gerückt werden. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 11 – Außerdem erkundigt sich Herrn Jeschke, ob Flächen der ZRR auch zu den derzeit im Regional- rat diskutierten Flächen im Regionalplan gehören. Bernd Roland Essler (AfD) vermisst im Hinblick auf das Thema Arbeitsplätze konkrete Zahlen und Zeitangaben. Für die Arbeitsplätze, die durch den Strukturwandel schrittweise abgebaut werden, müsse man Alternativen bereitstellen. Erst mit einer Konkretisierung könne man fest- stellen, welche zusätzlichen Qualifikationsbedarfe auf dem Arbeitsmarkt entstehen, um an- schließend für alle Arbeitskräfte einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Dies gelte sowohl für Arbeitsplätze in der Wissenschaft als auch in der Produktion. Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH) stimmt Herrn Jeschke zu. Es handele sich dabei tatsächlich um wichtige Projekte. Es stelle sich allerdings die Frage, ob diese für den Transformationsprozess tatsächlich öffentlic he Gelder benötigen oder beispielsweise im Falle des Instandhaltungswerkes die Gelder von RWE kommen könnten. Dies gelte auch für die Ausbildungszentren der RWE im Rheinischen Revier mit jährlich 180 Auszubildenden. Vor einer Förderung gelte es zu betrachten, ob gegebenenfalls auch andere Unternehmen von die- sen Ausbildungszentren profitieren könnten. Er informiert, dass es eine von Herrn Essler angesprochene Zeitachse gebe. Und zwar in Form eines Meilensteinplanes der Landesregierung, der auf Drängen de r Region entstand. Es solle aufzeigt werden, mit welchen Maßnahmen in den Zeitabschnitten 2024, 2026 2028, 2030 eine quantitative Kompensation mindestens der wegfallenden Arbeitsplätze erreicht werden könne. Wobei es zu beachten gelte, dass es vermutlich n icht dieselben, sondern durch Entwicklung von Unternehmen aus der Region und Neuansiedlungen andere Arbeitsplätze sein werden. RBD Gerit Ulmen (Bezirksregierung) antwortet auf die Frage von Herrn Jeschke, dass derzeit keine der noch strittigen Flächen im Rahmen des Regionalplanverfahrens auch ZRR -Flächen seien. Sollte es sich etwas Anderes ergeben, werde der Regionalrat darüber informiert. Michael Frenzel (SPD) stimmt Herrn Regierungspräsidenten Dr. Wilk im Namen der SPD - Fraktion zu. Tatsächlich hätten di e Hyperscaler-Standorte einen deutlichen Schub für die Re- gion ergeben. Der Regionalrat habe die Entwicklung früh und intensiv begleitet, obwohl von Gutachtern zu Beginn der Entwicklung der Flächenbedarf für den IT-Sektor nicht in dem großen Umfang erkannt wurde, wie er sich nun tatsächlich zeige. Im Hinblick auf diesen Entwicklungsschub vermisse er in dem Vortrag von Herrn Middeldorf das Thema Abwärme. Er macht deutlich, dass allein zwei Microsoftansiedlungen 400 bis 600 Megawatt Abwärme liefern. Das gesamte Fernwärmenetz der Stadt Köln habe 1.028 Megawatt. Er erkundigt sich, ob es Überlegungen gebe oder unter Umständen sogar Fördermittel zum Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 12 – Netzausbau vorgesehen seien, um die Abwärme im Rheinischen Revier zu nutzen. und/oder in das Kölner Fernwärmenetz einzuspeisen. Er fragt, ob es bereits einen Zeit - und Maßnahmen- plan für die Umsetzung der notwendigen Infrastrukturausstattung für die Digitalparks gebe und dieser bereits mit den Netzbetreibern abgestimmt sei. Nach den von den Netzbetreibern vorgelegen Plänen könne der Eindruck entstehen, dass der Strombedarf der digitalen Wirt- schaft für die nächsten 5 Jahre nicht berücksichtigt worden sei. Weiterhin erkundigt er sich, warum Projekte der ZRR (Hyperscaler und Digitalparks) als Aus- druck der Strategie im Rheinischen Revier nicht in den Projekten der internationalen Bau- und Technologieausstellung zu finden seien. Hans Josef Dederichs (GRÜNE) begrüßt die Bemühungen der ZRR, die Flächen zukunftsfähig zu vermarkten. Allerdings vermisse er eine Steuerung, wie die rekultivierten Flächen einer auch für die nachfolgenden Generationen sinnvollen Nutzung zugeführt werden können. Gemäß einem Gutachten der Fraktion Die GRÜNEN im Landtag wird davon ausgegangen, dass im Rahmen des Strukturwandels Beschäftigungsmöglichkeiten für etwa 100.000 Arbeitskräfte entstehen werden. Es stelle sich die Frage, wo diese Arbeitskräfte in Zeiten des Fachkräfteman- gels und des Fehlens von Auszubildenden zur Verfügung stehen werden. In diesem Zusam- menhang wäre es gut zu wissen, wie viele Arbeitskräfte im Laufe des Strukturwandelprozesses ihren Arbeitsplatz bei RWE verlieren. Die Planung einer ausreichenden Infrastruktur für diese große Zahl von Beschäftigen sei zudem nicht geklärt. Dazu würden neben der öffentlichen Infrastruktur auch die landwirtschaftlichen Flächen zur Versorgung der Beschäftigten zählen. Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH) führt zu dem Thema der Ar- beitsplätze weiter aus. Bei RWE seien derzeit im Braunkohlebereich noch rund 7.500 Menschen beschäftigt. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts würden viele davon ihre Tätigkeit verlieren. Wobei etwa 5.000 von ihnen über Bundesvereinbarungen abgesichert seien (Ruhestand/Vorruhe- stand). Für die übrigen Beschäftigten habe der RWE Power-Vorstand sowohl der ZRR als auch der Landesregierung zugesichert, dass alle Beschäftigten mindestens ein Jobangebot von RWE bekommen würden. Die Beschäftigten der Zulieferbetriebe (ca. 15.000 bis 20.00) und der ener- gieintensiven Industrie (ca. 50.000) im Rheinischen Revier würden diese Zusagen allerdings nicht erhalten. Um diese Arbeitsplätze müsse es im Strukturwandelprozess nun vor allem ge- hen. Ein gutes Beispiel für energieintensive Industrie sei die Papierindustrie in Düren. Sie habe aus Eigeninitiative mit der Stadt Düren die Modellfabrik Papier initiiert. Man wolle in dieser Fabrik den Versuch unternehmen, den Energieverbrauch zu reduzieren. Das hätte unter ande- rem die Folge, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit auch noch in 10 Jahren gewähr- leistet sei. Die Arbeitsplätze in der Modellfabrik selbst würden nicht als Erfolg im Strukturwan- del gewertet. Am Ende werde betrachtet, ob es gelungen sei, in 5 oder in 10 Jahren die Arbeitsplätze in der energieintensiven Industrie zu erhalten. Zusätzlich werde man betrachten, Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 13 – ob es gelungen ist, im Umfeld der Modellfabrik weitere Unternehmen anzusiedeln. Diese wären dann die Arbeitgeber im Bereich der neuen Technologiefelder mit langfristig sicheren Arbeits- plätzen. Das Thema Flächeninanspruchnahme werde gemeinschaftlich mit der Bezirksregierung ange- gangen. Es sei klar, dass insbesondere die Flächenkonkurrenz eine große Herausforderung dar- stelle. Der Landwirtschaft müsse man den Verlust der großen Flächen mit besten Böden, die ihnen mit dem Braunkohleeingriff verloren gingen, möglichst 1:1 wieder zur Verfügung stellen. Einen neuen Anspruch an große Flächen werden die Erneuerbaren Energien haben. In diesem schwierigen Prozess sei man auf unterschiedlichen Ebenen mit den unterschiedlichsten Inte- ressengruppen in der Diskussion. Herr Middeldorf bestätigt, dass es für das wichtige Thema der Abwärme noch keine Strategie gebe. Hyperscaler seien ein sehr guter ökonomischer Impuls für das Rheinische Revier. Obwohl sie sehr viel Fläche und Energie benötigen und zunächst nur ganz wenige Arbeitsplätze mit si ch bringen würden, würden sie im Nachgang IT-affines Gewerbe in ihr Umfeld anziehen. Dies gelte nicht nur für die zwei Hyperscaler, sondern z.B. auch für das Rechenzentrum im Forschungs- zentrum Jülich oder das Rechenzentrum von IT NRW, das sich in dem Kraft werksblock Frim- mersdorf ansiedeln möchte. Die Entwicklung einer IT -Achse ziehe auch direkt die Frage nach sich, wo die Digitalparks angesiedelt werden könnten, denn sie sollten letztlich eine größere Zahl an Arbeitsplätzen bringen. Zur Versorgung dieses energieintensiven Gewerbes mache die ZRR auch beim Bund immer wieder darauf aufmerksam, dass die Energieversorgung gewähr- leistet sein muss. Zudem bringe sich die ZRR in die Diskussion zur Planung eines Wasserstoff- reviers beim Land und Bund ein. Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH) äußert sich zum Thema der infrastrukturellen Anbindung. Diesbezüglich sei man mit den Kommunen in einem direkten Austausch. Es gelte vor allem zu ermitteln, welche Infrastruktur für die Realisierung eines Ge- werbegebietes tatsächlich nötig sei. Wenn es dabei um das Thema der Förderung gehe, sei auch hier die Bezirksregierung involviert. Die 20 besonders betroffenen Kommunen würden in den Anrainerkonferenzen beraten und im Prozess des Strukturwandels begleitet. Dr. Patricia Peill (CDU) macht auf die Nichtanrainerkommunen aufmerksam, die in dem ge- samten Prozess ebenfalls einen großen Beitrag leisten. Beispielsweise würden in Nörvenich ak- tuell 1.000 Arbeitsplätze im Fertigungsbereich geschaffen - Arbeitsplätze aus und für die Re- gion. Auch die Firma Synhelion als Produzent von Flugzeugkerosin wolle „Be part of it!“ sein. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 14 – Diese indirekten Investitionen müsse man ihrer Meinung nach in den Betrachtungen berück- sichtigen. Zudem müsse die Frage des Fachkräftemangels intensiv untersucht werden. Raphael Jonas (IHK) begrüßt die Leuchtturmprojekte, da sie die Arbeit der Agentur sichtbar machen und ermutigend wirken. Allerdings solle man bei der Entwicklung von 60 Gewerbege- bieten auch die Synergieeffekte zwischen den Kommunen nich t außer Acht lassen. Insbeson- dere betreffe dies die Infrastrukturentwicklung. Bei Anfragen von Unternehmen sei die Infra- strukturausstattung der wichtigste Aspekt für eine Entscheidung für oder gegen einen Standort. Susanne Lo Cicero (StädteRegion Aachen) fragt an, ob es einen Abgleich zwischen den Krite- rien der Leuchtturmprojekte und denen der GIB-Transformation gegeben habe bzw. ob diese deckungsgleich seien. Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinischer Revier GmbH) macht deutlich, dass die Fest- legung der strukturrelevanten Gewerbeflächen nur anhand der beiden Kriterien vorgenommen wurde und im Nachgang dann den Leuchtturmstandorten zugeordnet wurden. Dadurch ent- stehe bereits eine Überdeckung. Es handele sich um eine Gewerbeflächenentwicklung und Ge- werbeflächenbereitstellung mit entsprechender Infrastruktur für die Unternehmen, die sich im Umfeld ansiedeln wollen. Bezüglich der Synergien werden nicht nur Gespräche mit einzelnen Kommunen, die struktur- relevanten Gewerbeflächen haben, geführt, sondern auch G espräche beispielsweise mit den Kreiswirtschaftsförderern, um die Kommunen bei der Orientierung unterstützen zu können. In Zusammenarbeit mit NRW Global Business wolle man dafür Sorge tragen, dass die Kommunen bei einer Ansiedlungsanfrage nicht auf sich ge stellt sind. Wobei die Planung natürlich auch weiterhin die hoheitliche Aufgabe der Kommune bleibe. Sämtliche Überlegungen sollen nur ein äußerer Impuls bzw. Rahmen für die Entscheidung der Kommune sein. Das Thema der Arbeitsplatzzahlen in den Nichtanrainerkommunen werde am Beispiel von Nör- venich deutlich. Dort sei es bereits gelungen, eine strukturrelevante Gewerbefläche (auch in der Strukturwandelliste der ZRR) zu entwickeln, wobei die dort entstehenden Arbeitsplätze dem Strukturwandel zugerechnet werden könnten. Es werde zukünftig darum gehen, die Qua- lifikationen der Fachkräfte an die geänderten Anforderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Eine Bildungsinfrastruktur wie beispielsweise durch die Förderung des Berufsbildungszentrums in Euskirchen oder auch durch die Weiterführung der Ausbildungszentren von RWE, sei dabei besonders wichtig. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 15 – 7 Sachstandsbericht der Euregio Maas-Rhein Drucksache RR 23/2024 Vorsitzender Rainer Deppe informiert, dass dieser Tagesordnungspunkt auf Grund der Er- krankung des Vortragenden entfallen muss. 8 Stand der Verfahren: Regionalplan Köln und Teilplan Erneuerbare Energien Drucksache RR 24/2024 RBD Gerit Ulmen (Bezirksregierung) informiert, dass für den Teilplan Nichtenergetische Roh- stoffe die öffentliche Auslegung abgeschlossen sei. Derzeit würden die rund 200 Stellungnah- men gesichtet und ausgewertet. Ziel sei es, das Verfahren bis Ende des Jahres abzuschließen. Der Regionalplan Köln – für den ursprünglich heute die Beschlussfassung vorgesehen gewesen sei – werde aufgrund des OVG -Urteiles zur ersten Änderung des LEP in Teilen überarbeitet werden müssen. Die betreffe unter anderem die Planbegründung und etwa 700 Ausgleichs- vorschläge. Die Zeichnerischen Darstellung werde überwiegend nicht geändert. Der Plan sei derzeit noch in der Umweltprüfung. Ziel sei es, am 11. Oktober 2024 den Aufstellungsbeschluss für die zweite öffentliche Auslegung zu fassen. Die zweite öffentliche Auslegung solle direkt im Anschluss vom 15. Oktober bis zum 15. November 2024 erfolgen. Stellung genommen werden könne dann nur noch zu den Änderungen am Planentwurf. Anschließend werde man mit der Auswertung und Erstellung der Ausgleichsvorschläge beginnen. Ziel sei es nach wie vor, den Plan noch vor der Kommunalwahl im Jahr 2025 abzuschließen. Im Verfahren des Sachlichen Teilplanes Erneuerbare Energien sei man weiterhin in der Abgren- zung der Vorrangbereiche. Mit vielen Kommunen bestehe dabei Konsens. Es gebe allerdings eine Problemlage mit der Umweltprüfung. Das Thema erweise sich schwieriger als erwartet, da der Regierungsbezirk ein sehr restriktionsreiches Plangebiet sei. Des Weiteren verzögere sich die Planung durch die Problematik der MVA´s (Mindestführungshöhen bei militärischen Radar- anlagen). Die Frage, an welchen Standorten die Windenergieanlagen noch wirtschaftlich zu betreiben sind, sei ein weiteres Problemfeld. Dazu würden Aussagen des MWIKE erwartet. AD Daniel Lüngen informiert, dass der aktuelle Erlass des MWIKE mehrere Empfehlungen für die Planungsbehörde enthalte: 1. Die Einbeziehung militärisch genutzter Flächen in die Vor- ranggebiete. 2. Die Empfehlung, Mindesthöhen anzunehmen, die sich im unteren Bereich des- Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 16 – sen befinden, was zuletzt genehmigt worden sei. Der Erlass enthalte also keine konkreten Hö- henangaben, sondern lediglich diesen Hinweis. 3. Die Empfehlung, eine größere Flächenkulisse anzunehmen. Die Behörde empfiehlt dem Vorsitzenden des Regionalrates unter diesen Voraussetzungen, in der nächsten Woche einen Sonderältestenrat einzuberufen. Die Behörde möchte in dem Ter- min darlegen, wie mit den Empfehlungen des MWIKE umgegangen werden könne. Es sei klar, dass die Kommunen auf konkrete Informationen warten, und diese wolle man ihnen zeitnah liefern. Das MWIKE habe erst für den Herbst geplant, weitere Aussagen zu den Höhen zu ma- chen. Reinhold Müller (FDP) bittet im Zusammenhang mit der Diskussion um den Gesamtplan um zuverlässige und realistische Aussagen zu der Zeitplanung. Für die Kommunikation mit den Kommunen seien eindeutige Daten nötig. RBD Gerit Ulmen (Bezirksregierung) macht deutlich, dass man an dem mit dem Regionalrat abgestimmten Zeitplan (Ende des 2. Quartals) festhalten möchte. Eine verbindlichere Aussage könne allerdings erst getätigt werden, wenn die öffentliche Auslegung abgeschlossen und die Zahl der Stellungnahmen bekannt sei. Vorsitzender Rainer Deppe unterstützt die von Herrn Ulmen getätigte Aussage. Er bittet die Bezirksregierung darum, schon während der Offenlage mit der Auswertung zu beginnen und diese zum Schwerpunkt der Arbeit zu machen. Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk macht ebenfalls noch einmal deutlich, dass selbstver- ständlich an dem Zeitplan festgehalten werde und betont die bisherige Verlässlichkeit. Aller- dings müsse an dieser Stelle auch ganz deutlich herausgestellt werden, dass unvorhergesehene Dinge, die keiner hier zu verantworten habe (OVG -Urteil, MVA-Flächen, zögerliche Hinweise des Ministeriums und der Bundeswehr), dem Einhalten des Zeitplanes nicht unbedingt förder- lich seien. Er macht darauf aufmerksam, dass die Verzöge rung aber auch einen Vorteil habe. Durch eine Offenlage nach den Sommerferien wurde zumindest der Kritik von einigen Kom- munen am Zeitpunkt der Offenlage während der Sommerferien entgegengewirkt. Durch die Verschiebung der zweiten Offenlage auf den Herbst haben die kommunalen Gremien die Mög- lichkeit, ihre Beschlüsse zu fassen. Rainer Polke (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V.) erkun- digt sich, ob die zweite Offenlage ohne Umweltprüfung erfolgen solle. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 17 – RBD Gerit Ulmen (Bezirksregierung) informiert, dass eine Umweltprüfung erfolgen und auch öffentlich ausgelegt werden müsse. Manfred Waddey (GRÜNE) bestätigt, dass der Regionalrat das Schreiben und Gutachten des Ministeriums zum Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien bekommen hab e. Daraus werde deutlich, dass keine Flächen ausgewiesen werden sollen, wo bereits jetzt klar sei, dass sie am Ende doch nicht infrage kommen. Andererseits macht das Ministerium aber noch einmal deut- lich, dass Bedenkenträger wie die Bundeswehr ihre Bedenken substantiieren müssen. Es stelle sich die Frage, wie der Regionalrat oder die Bezirksregierung dafür sorgen könnten, dass die Bedenken auch tatsächlich vernünftig begründet oder zurückgenommen werden. Friedrich Jeschke (DIE LINKE./Volt) macht deutlich, dass es vor Ort in Bornheim eine hohe Erwartungshaltung gebe, zu der man sich möglichst zeitnah äußern müsse und die kurzfristige Sitzung deshalb von großer Bedeutung sei. AD Daniel Lüngen erklärt, dass man sich der Problematik Bornheim bewusst sei und sich auch aus diesem Grund im intensiven Austausch mit der Stadt befinde. Allerdings spiele auch hier das Thema MVA eine große Rolle. Zu den Äußerungen von Herrn Waddey informiert er, dass es am Ende eine Einzelfallprüfung geben müsse. Vorsitzender Rainer Deppe merkt an, dass trotz der am 03.05.2024 von der Ministerin ange- kündigten Informationen, trotz zahlreicher zwischenzeitlich geführter Gespräche, trotz Inter- netveröffentlichung und trotz des Erlasses des MWIKE, nach wie vor keine Klarheit herrsche. Um i m Verfahren weiter voranzukommen, sei die Ältestenratssitzung außer der Reihe sehr wichtig, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Friedrich Jeschke (DIE LINKE./Volt) erkundigt sich, insbesondere vor dem Hintergrund der Themen MVA und Denkmalschutz auch in Bezug auf die Stadt Bornheim, ob es nicht möglich sei, nach der Darstellung der Flächen in den textlichen Festlegungen die Einzelfallprüfung in die Verantwortung der Anlagenbetreiber zu geben. RBD Gerit Ulmen (Bezirksregierung) macht deutlich, dass eine Planung grundsätzlich vollzugs- fähig sein müsse. Das heißt man könne nur dort Bereiche für Windenergie ausweisen, auf de- nen auch ein wirtschaftlicher Betrieb von Windenergieanlagen möglich sei. Sollte dem nicht so sein, sei die Planung unwirksam und die Fläche könne auch nicht auf den Flächenbeitragswert angerechnet werden. Es müsse grundsätzlich klar sein, dass der wirtschaftliche Betrieb möglich sei. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 18 – 9 Anträge (keine) 10 Anfragen 10.1 Anfrage der Fraktion LINKE./Volt vom 20.06.2024 – Windkonzentrationszo- nen Stadt Bornheim Drucksache RR 27/2024 Die Anfrage ist schriftlich beantwortet. Friedrich Jeschke (DIE LINKE./Volt) bedankt sich bei der Behörde für die schriftliche Beantwor- tung der mündlichen Anfrage. 10.2 Anfrage der Fraktion Grüne vom 11.06.2024 – Windenergiezonen Drucksache RR 28/2024 Die Anfrage ist teilweise schriftlich beantwortet. Manfred Waddey (GRÜNE) bedankt sich für die teilweise Beantwortung der umfangreichen Anfrage. Die noch offenen Fragen bedürften noch der Klärung. 11 Mitteilungen 11.1 der Bezirksregierung Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk berichtet aus der 15. Sitzung der Task Force am 27.06.2024. An der Sitzung nahmen neben den Bürgermeistern der Städte Bedburg und Bergheim auch drei Vertreter des MWIKE teil. Man hab e sich insbesondere dem Thema der Wirtschaftsflächen für Hypersca- ler/Rechenzentren gewidmet. Die Kommunen hätten deutlich gemacht, dass sie im Landesinteresse Flächen für diese Nutzungen zur Verfügung gestellt hätten und nun Ersatz beispielsweise für die A nsiedlung von Digitalparks im direkten Umfeld benötigten. Für beide Kommunen habe eine Lösung in einem Umfang von 20 ha gefunden werden können. Noch im Termin hätten sich die Bürgermeister aus Be- dburg und Bergheim mit dem Vorschlag einverstanden erklärt. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 19 – Des Weiteren sei diskutiert worden, welche Anforderungen an Standorte für Hy- perscaler bestehen. Für sie seien andere Anforderungen an die Fläche zu stellen als für allgemeine GIB-Flächen. Es gehe hier weniger um eine gute Straßenanbindung als um die Frage, welche Energieleitungsanbindung gegeben sei. Das Wissen, wel- che konkreten Anforderungen es gebe und wie diese erfüllt werden können, liege derzeit an in verschiedenen Stellen wie bei den Kommunen, dem MWIKE oder bei Experten und müsse zusammengeführt werden. Es solle zeitnah Kriterien ermittelt werden, um die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung von Digitalparks zu schaffen. Gleiches gelte für das Thema der Nutzung von Abwärme. Weitere Beiträge kamen von der ZRR zum Gewerbeflächenatlas und -monitoring und von Herrn Polotzek von NRW Global Business. Es wurde zudem deutlich, dass mit dem Slogan „Be Part of it“ für internationale Aktivitäten eine gute Begrifflichkeit gefunden worden sei. 11.1.1 (Neu-) Aufstellung der verkehrlichen Bedarfspläne des La ndes Nordrhein- Westfalen, Sachstand zum Beteiligungsverfahren Drucksache Nr.: RR 25/2024 Es liegt eine schriftliche Vorlage vor. Für Rückfragen stehen Herr Veit (Bezirksregierung Köln, Dezernat 25) und Herr Elsiepen (Bezirksregierung Köln, Dezernat 25) zur Verfügung. 11.1.2 Raumverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben Windader West (WAW) der Amprion Offshore GmbH - Information des Regionalrates für den Regie- rungsbezirk Köln über die Einleitung des Verfahrens Drucksache Nr.: RR 26/2024 Es liegt eine schriftliche Vorlage vor. Rückfragen sind aufgrund Erkrankung des zustän- digen Mitarbeiters nicht möglich, können jedoch zu Protokoll gegeben werden. 11.1.3 Sitzungskalender 2025 Der Sitzungskalender für 2025 findet sich als Anlage zu diesem Protokoll. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 16. Sitzung 28.06.2024 – 20 – 11.2 des Vorsitzenden (keine) gez. Rainer Deppe gez. Friedrich Jeschke (Vorsitzender des Regionalrates Köln) (Mitglied des Regionalrates Köln) Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Regionalrat Köln am 28.06.2024 Michael Eyll-Vetter Sparte Entwicklung Braunkohle Revierübersicht nach Beendigung des Bergbaus Ersatzstraßenkonzept RWE Power AG 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier L 116 Ersatzstraße genehmigt/im Bau geplante Ersatzstraßen Seite 2 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 T agebau Garzweiler Integration Grobkonzept Zweckverband Landfolge Garzweiler und Berücksichtigung Bedburger Entwicklung L116 Landstraßen: L354n (Wanlo–Kaulhausen) 1.BA: erledigt L354n (Wanlo–Kaulhausen) 2.BA: DBV L19n (Hochneukirch–Jackerath): offen L354n (Südumgehung Hochneukirch): UVS fertig L277n (Kaulhausen–Kückhoven): UVS läuft L31n (Jüchen (B 59)-L 48n): offen L48n (Kirchherten–Frimmersdorf): offen K 30n (Südumgehung Kaulhausen):offen Seite 3 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 Tagebau Hambach Bereits erbrachte Ersatzverpflichtungen § L 264 Ersatzverbindung für alte L 12 § B 55 Ersatzverbindung für alte B 55 § B 477 Ersatzverbindung für alte B 477 § BAB 4 Ersatzverbindung für alte BAB 4 Seite 4 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 Tagebau Hambach Noch zu realisierende Ersatzverpflichtung L276n § L 276n Ersatzverbindung zwischen Niederzier und Elsdorf für die alte L 276; § Zusätzlich Erschließung Besucherinformationszentrum Sophienhöhe Seite 5 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 Tagebau Hambach Ersatzstraßen in Kombination mit Betriebs- und Wirtschaftswegen bilden weit verzweigtes Wegenetz Legende: - Realisierte Ersatzverpflichtung - Offene Ersatzverpflichtung - Wirtschaftswege - Betriebswege - Radwege Seite 6 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 T agebau Inden Verkehrswegekonzept AS Langerwehe Landstraßen: L12n (Lucherberg-Krauthausen): offen Kreisstraßen: K43n (alte K19 Pattern–Altdorf): offen Seite 7 Die Werksbahn der RWE Power Derzeitige Situation 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Anschluss HGK Frechen DB2581 (DB2601) • Über 300 km Gleisanlagen (inkl. KW WW) • NSB / HBB 2-gleisig, elektrifiziert, Schwerlastverkehr (bis 36to) • Geschlossene Werksbahn • Keine höhengleichen Bahnübergänge • Vier bestehende Anschlüsse an das öffentliche Eisenbahnnetz • Zahlreiche Betriebsflächen mit Gleisanschluss HGK Anschluss HGK Kendenich Nicht dargestellt: AB KW Weisweiler Seite 8 DB2631 DB2630 Die Werksbahn der RWE Power Bietet ab 2036 Potenzial zur Anbindung der Betriebsstandorte an das übergeordnete Gleisnetz 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Anschluss HGK Frechen Anschluss HGK Kendenich mögliche neue Anschlüsse an öffentliches Netz • Entlastung der vorhandenen öffentlichen Eisenbahninfrastruktur vom Güterverkehr und Schaffung von Kapazitäten für den SPNV im bestehenden Netz • PSW-Flächen bieten Möglichkeiten zur Kombination von Gewerbegebieten und ggf. Umschlagterminals Seite 9 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 Nachnutzung RWE-Werksbahn Hauptwerkstatt Grefrath Quelle: RWE Verwaltung Ausbildungsstützpunkt Fertigung - Mechanisch Montage - Komponenten Fertigung / Instandsetzung - Komponenten Revisionshalle Fa. Velden (E-Motoren) Außenlager Gleisanbindung NSB Fertigung / Instandsetzung - Schienenfahrzeuge Lastmanagement Diagnose Bild: RWE Triebfahrzeuge Triebzüge Güterwagen Straßenbahnen Zertifiziert nach ECM für die Instandhaltung von Güterwagen, Lokomotiven, Triebzügen sowie Bau-/Instandhaltungsfahrzeugen Instandsetzung Güterwagen nach VPI-Richtlinie QS nach ISO 9001:2015 Weichenstellung für die Zukunft hat bereits begonnen! Seite 10 Frühzeitiger Planungs-, Genehmigungs- und Baubeginn erforderlich, um zeitnah nach Beendigung der bergbaulichen Tätigkeit eine Nachnutzung zu ermöglichen Tagebau Garzweiler 20242025202620272028202920302031203220332034203520362037 Kohlegewinnungsbetrieb Exklusive Nutzung Werksbahn durch RWE Power Seebefüllung Gewinnung von Abraum- & Rekultivierungsmaterialien; „Reserveoption“ 01.04.2030 - 31.12.2033 Abraumgewinnung (Sohle) Depotentnahme zur Rekultivierung Bunker Fortuna, Gestaltung Seeböschungen im Bereich Bandsammelpunkt; Restraumgestaltung/abschließende Wiedernutzbarmachung Anlegen der Tagebauseeböschungen; Anlegen der Uferzonen; abschließende Rekultivierungsarbeiten; Tätigkeit Bemerkungen Depotwirtschaft Betrieb Werksbahn 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 11 Nachnutzung RWE-Werksbahn Was können wir bieten? 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier • Bestehendes 2-gleisiges Werksbahnnetz (NSB / Hbb), das durch Einbindung in das bestehende öffentliche Netz zu einer erheblichen Entlastung des DB-Netzes beitragen kann • Nord-Süd-Bahn / Hambachbahn kreuzen andere Verkehrsträger höhenfrei / keine Bahnübergänge • Hauptstrecken verlaufen in weiten T eilen anbaufrei von Wohnbebauung / keine direkten Ortsdurchfahrten (Lärmschutz) • Hohe Resilienz des Netzes gegen Unwetterereignisse (z.B. keine Verfügbarkeitseinschränkungen im Juli 2021) • Know-How von RWE Power im Hinblick auf umfangreiche Planungs- und Genehmigungsverfahren und deren bauliche Umsetzung auch im Bereich der Eisenbahn Seite 12 Übersicht PSW-Flächen und weitere Betriebsflächen an der RWE-Werksbahn 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 13 PSW-Flächen • Hambach 120 ha • Niederaußem 230 ha • Neurath 180 ha • Wachtberg 25 ha Weitere Flächen • T agesanlagen/KoBu Grz • Magazin + MA Garzweiler • Fortuna +80m-Sohle • HW Grefrath • Knapsacker Hügel 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 14 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 15 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 16 Kraftwerk Neurath 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 17 Änderungsverfahren F31 (F24): Aufstellungsbeschluss in 08/2023 (B- Plan) und 03/2023 (FNP-Änderung) gefasst Satzungsbeschluss in 12/2024 Parkplatz: Batterieprojekt – im Bau Fertigstellung Q2/2024 Abschluss Inbetriebnahme Q3/2024 Kommerzieller Betrieb ab Q4/2024 Neuaufstellung F29: Offenlage für Q1/2024 Satzungsbeschluss Q2/2024 Kaufvertrag RZ-Fläche Q1/2024 Baubeginn RZ wegen ausstehender Machbarkeitsstudie Stromversorgung noch nicht bestimmbar Starterfläche (ehem. BE BoA 2/3): Entwässerungskonzept Gesamtstandort läuft Artenschutzkartierung läuft Rahmenvertrag Roki – RWE 12/2023 Aufstellungsbeschlüsse FNP-Änderung, Aufstellung B-Plan Q1 2024 Satzungsbeschlüsse Q3 2025 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 18 Kraftwerk Neurath - Umsetzung 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 19 Standort Niederaußem Sachstand PSW-Aktivitäten 28.06.2024 Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier Seite 20 Frechen Fabrik Wachtberg PSW-Standort Seite 21Straßenverkehrsplanung und Nachnutzung Werksbahn im Rheinischen Revier28.06.2024 T agesanlagen T agebau Inden – Folgenutzung gemäß Abschlussbetriebsplan Insgesamt ca. 44 ha Betriebsflächen außerhalb des Abbaufeldes des Tagebaus Inden: 1 – T agesanlagen ca. 20 ha 2 – Motocross-Strecke ca. 9 ha 3 – Kohlebunker ca. 15 ha Flächen sollen gemäß Abschlussbetriebsplan als Konversionsflächen erhalten bleiben und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Inden zu einem Gewerbe-/Industriegebiet entwickelt werden. Verkehrswerge für Anschluss des Industrieparks sollen erhalten bleiben. Weitere Infrastruktur wird teilweise zurückgebaut bzw. bleibt teilweise erhalten. Weitere Planung obliegt der Gemeinde Inden 2 3 1 R E G I E R U N G S B E Z I R K K Ö L N : 1 6 . S I T Z U N G D E S R E G I O N A L R A T S T O P 6 S A C H S T A N D S B E R I C H T A N K E R P R O J E K T E U N D G E W E R B E F L Ä C H E N E N T W I C K L U N G Freitag, den 28. Juni 2024 10:00 Uhr Dienstgebäude der Bezirksregierung Köln Zeughausstraße 2-8, 50667 Köln Plenarsaal A N K E R P R O J E K T E / L E U C H T T U R M S T A N D O R T E F O K U S S I E R U N G U N D S I C H T B A R M A C H U N G Anker- projekte Leuchtturm- standorte Fokusprojekte der Kreise Alle Förderprojekte im Strukturwandel Projekte im Rahmen thematischer Schwerpunkte des Strukturwandels, mit übergreifendem strukturellem Impuls, herausragender Strahlkraft, regionaler Ausgewogenheit und Umsetzung in den nächsten 3-5 Jahren Räumliche Clusterung bewilligter und potenzieller Projekte, herausragende strukturelle Bedeutung, Bezug zu inhaltlichen Schwerpunkten, erhebliche überregionale Strahlkraft, langfristige strategische und kommun. Bedeutung Teilregional bedeutsame Projekte, Unterstützung örtlicher Wahrnehmung des Strukturwandels Alle Projekte im Rheinischen Revier, die über Förderangebote aus dem InvKG unterstützt werden A N K E R P R O J E K T E L A N D E S R E G I E R U N G 1 Textilfabrik 7.0 [Factory] (Mönchengladbach) 2 Kraftwerkstandort Frimmersdorf (Rhein-Kreis Neuss) 3 Elektrolyseur Bedburg H2 Hub (Rhein-Erft-Kreis) 4 Tagebauumfeld • Blau-Grünes Band (mit Dokumentationszentrum) Mönchengladbach / Rhein-Kreis Neuss / Rhein-Erft-Kreis/ Kreis Heinsberg / Kreis Düren • Hambach-Loop Rhein-Erft-Kreis / Kreis Düren 5 Nachhaltige Digitalregion Rheinland • AI Village Rhein-Erft-Kreis • Blockchain Reallabor Rhein-Erft-Kreis • Digitalparks Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss • Hyperscale-Rechenzentren Microsoft Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss 6 Dörfer der Zukunft (Kreis Düren / Kreis Heinsberg) • 1. Bürgewald: Morschenich-Alt; • 2. Erkelenz mit Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath 7 Aviation • Forschungsflugplatz Würselen-Aachen • Aviation Aldenhoven - Centrum for Vertical Mobility (CVM) Kreis Düren • Flughafen Mönchengladbach 8 Brainergy Park (Kreis Düren) 9 Helmholtz-Cluster Wasserstoff (Kreis Düren) 10 Modellfabrik Papier im Innovationsquartier Düren 11 Papierfabrik Zerkall (Kreis Düren) A N K E R P R O J E K T E L A N D E S R E G I E R U N G 12 Zukunftswerkstatt Berufsbildungszentrum Euskirchen 13 Lebensmittel Launch-Center (Rhein-Kreis Neuss) 14 HyLoad Wasserstoffanlage (Teilschritt zur Transformation Shell Wesseling) (Rhein-Erft-Kreis) 15 Campus Transfer Land- und Ernährungswirtschaft (Kreis Heinsberg) 16 Modellregion Bioökonomie • Biomassepotenziale (Gesamtrevier) • Bioökonomie Revier (Aachen/Jülich mit Industriepartnern im Gesamtrevier) • Bio4MatPro (Aachen/Jülich mit Industriepartnern im Gesamtrevier [Elsdorf/MG]) • Graduiertencluster Aufbruch (Aachen/Jülich mit Industriepartnern im Gesamtrevier) 17 Gigawattpakt (Gesamtrevier) 18 Modellregion Nachhaltiges Bauen und Klimaanpassung • Faktor X Ressourcen- und Klimaeffizienz in Gewerbe– und Industriegebieten (Gesamtrevier, Inden [DN]) • Resilience Expo- Eine Messe für Klimaanpassung (Standort wird aktuell ausgewählt) • Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen (Gesamtrevier mit Impulsbauten am Tagebaurand) 19 MehrWertRevier - Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement und Nachhaltigkeit im Alltag (Gesamtrevier) A N K E R P R O J E K T E L A N D E S R E G I E R U N G N A C H R Ü C K E R L I S T E a) EWIC - WissensCampus im alten Polizeipräsidium (MG) b) ICACE - Innovation Center Aluminium Circular Economy (RKN) c) TH Köln Campus Rhein-Erft (REK) d) Wachtberg (REK) e) Kraftwerksstandort Weisweiler (AC) • Bau Gaskraftwerk Weisweiler • Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG, Teilprojekt: Reallabor Tiefengeothermie Rheinland • Industriedrehkreuz Weisweiler f) Euregio Railport Stolberg (AC) g) Jobdrehscheibe Rheinisches Revier (Gesamtrevier) h) Zukunftsfonds (Gesamtrevier) LEUCHTTURMSTANDORTE im Rheinischen Revier I B T A S T A R T P R O J E K T E 6. VON FOSSILEN ENERGIETRÄGERN ZU ENERGIEWENDE- TECHNOLOGIEN – NEW ENERGY • Brainergy-Park Jülich & Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoff-Wirtschaft (Hc-H2) 7. KÜNSTLICHE INTELLIGENZ: START-UPS ARBEITEN MIT HOCHTECHNOLOGIE – NEW INTELLIGENCE • Digitalparks Rhein-Erft-Kreis / Rhein-Kreis Neuss • AI-Village Hürth • Blockchain Reallabor • Entrepreneurship Center Hürth • Center für digital vernetzte Produktion Aachen 8. VON DER INDIVIDUELLEN MEDIZIN ZU GUTER GESUNDHEIT – NEW HEALTH • Medical Science City 9. BILDUNGSANGEBOTE FÜR DIE TRANSFORMATION NEU DENKEN UND ZUKUNFTSORIENTIERT AUSRICHTEN – NEW LEARNING • Zukunftswerkstatt Bildungszentrum Euskirchen 10. CO2-FREI INS HERZ DES REVIERS – NEW MOBILITY 1. VON AUSGERÄUMTEN ORTEN ZUR HEIMAT DER ZUKUNFT • Zukunftsdorf Bürgewald 2. VON DER „VERBRAUCHTEN“ ZUR „PRODUKTIVEN“ FLÄCHE – NEW AREA • Innovationsquartier Düren • Modellfabrik Papier 3. VOM FOSSIL BEFEUERTEN WIRTSCHAFTEN ZUR TWIN-TRANSFORMATION IN NEUEN ARBEITSWELTEN – NEW WORK • Frimmersdorf Nachnutzung Kraftwerk • Digitalpark am Kraftwerk Frimmersdorf 4. VOM TAGEBAU ZU BLAU-GRÜNEN LANDSCHAFTEN – NEW LANDSCAPES • Empowerment Tagebauumfeld • Blau-Grünes Band • Innovative Sport- und Bürgerparks • Badestrand Inden 5. VON DEN ZEUGEN DER VERGANGENHEIT ZUR AUSSICHT AUF GELUNGENE KLIMAWENDE – NEW PUBLIC MINDSET • Dokumentationszentrum Garzweiler • Manheimer Kirche und Bagger W I R T S C H A F T S F L Ä C H E N E N T W I C K L U N G Kreis Düren • 11 Flächen • ca. 613 ha Kreis Euskirchen • 6 Flächen • ca. 337 ha Kreis Heinsberg • 13 Flächen • ca. 496 ha Rhein -Erft-Kreis • 13 Flächen • ca. 672 ha Rhein -Kreis -Neuss • 16 Flächen • ca. 1152 ha Stadt Mönchengladbach • 9 Flächen • ca. 351 ha StädteRegion Aachen • 11 Flächen • ca. 230 ha Strukturwandelrelevante Gewerbeflächen im Rheinischen Revier M Ö N C H E N G L A D B A C H H Ü C K E L H O V E N E R K E L E NZ WE G B E R G WA S S E N B E RG Ü B A C H P A L E N- BERG P U L L H E I M B E R G H E I M B R Ü H L W E S S E L I N E R F T S T A DT Z Ü L P I C H W E L L E R S W I ST E U S K I R C H EN S C H L E I D E N M E C H E R N I C H BAD M Ü N S T E R E I F E L KALL N E T T E R S H E I M H E L L E N T H AL D A H L E M B L A N K E N H E I M L I N N I C H T I T Z J Ü L I C H A L D E N H O V E N DÜRE N M E R Z E N I C H V E T T W E IßK R E U Z A U N I D E G G E N H E I M B A C H H Ü R T G E N W A L D B A E S W E I L ER W Ü R S E L E N E S C H W E I L ER S T O L B E R G ( R H L D ) R O E T G E N S I M M E R A T H M O N S C H A U H E R Z O G E N- RATH J Ü C H E N KAAR ST N E U S S D O R M A G E N R O M M E R S K I R C H EN K O R S C H E N- B R O I C H INDE N 5 11 5 2 4 3 1 6 7 6 H E I N S B E R G 89 2 3 4 G E I L E N K I R C H EN 5 10 13 6 5 4 G R E V E N B R O I C H 2 7 2 5 1 8 9 3 4 7 6 1 3 2 4 6 L A N G E R W E HE N I E DE R Z I ER 9 8 7 10 N Ö R V E N I C H 1 B E D B U R G 1 3 E L S D O R 4F 11 9 K E R P E N 10 7 HÜRT H 8 F R E C H E N 6 5 12 2 A L S D O2R F 4 3 5 A A C H E N1 Strukturwandelrelevante Gewerbeflächen - Gesamtliste Kreis Düren 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Aldenhoven Future Mobility Park I 15 ha Future Mobility Park II 50 ha Future Mobility Park III 53 ha Aldenhoven Alsdorf Transformationsfläche90 ha Düren, Kreuzau Henry-Ford-Straße 40 ha Düren Merken-Lucherberger See 50 ha Jülich, Niederzier, Titz Brainergy Park I 52 ha* Brainergy Park II (Potenzial) 100 ha Brainergy Park III 120 ha Langerwehe Stütgerloch10 ha* Merzenich Auf der Heide 10 ha Niederzier, Düren Rurbenden / Talbenden 25 ha Niederzier Tagesanlagen Hambach 130 ha 10. Nörvenich Gut Gypenbusch 35 ha* 11. Titz, Jüchen Jackerath 50 ha Kreis Heinsberg 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Erkelenz GIPCO IV Teil II 18 ha GIPCO IV Teil II Verlängerung 26 ha Erkelenz-Ost 26 ha Erkelenz-Ost – Bereich RIO 83 ha* Gangelt Gewerbepark Gangelt 22 ha* Gangelt Heinsberg Waldenrath 25 ha Geilenkirchen Erweiterung Niederheid 10 – 20 ha Geilenkirchen,Heinsberg, Hückelhoven Future Site InWest 180 ha* Heinsberg IndustrieparkOberbruch 11 ha* Heinsberg Kirchhoven 10 ha Heinsberg Schleiden 40 ha Selfkant B56 14 ha 10. Übach-Palenberg B221 26 ha Stadt Mönchengladbach 1. Mönchengladbach Güdderath- Nord-West 26 ha* Mönchengladbach Güdderath-Süd-Ost 10 ha Mönchengladbach Joint Headquarter (JHQ) 60 ha Mönchengladbach Nordpark 20 ha* Mönchengladbach, Jüchen Sasserath 60 ha Mönchengladbach,Korschenbroich, Viersen Flughafen Mönchengladbach85 ha* Mönchengladbach, Viersen Mackenstein 70 ha Mönchengladbach Erftstraße Nord 10 ha* Mönchengladbach Erftstraße Ost 10 ha* 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Rhein-Erft-Kreis 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bedburg BEB 61 70 ha* Bergheim Kraftwerk Niederaußem 29 ha* Elsdorf Transformationsfläche115 ha Elsdorf Oststraße 30 ha Frechen Hücheln - Krankenhausstraße18 ha Frechen Wachtberg I - Konversionsfläche40 ha* Hürth, Erftstadt Erweiterung Knapsacker Hügel 80 ha Hürth Knapsack 13 ha* Kerpen Kerpen Süd 160 ha 10. Kerpen Türnich IV 20 ha 11. Kerpen Elsdorf Sindorf 46 ha* 12. Pulheim B59 21 ha* Kreis Euskirchen 1. Euskirchen WeilerswistPrimeSite Rhine Region 220 ha* Euskirchen Mechernich B266 / A1 12 ha Euskirchen Euro-Park Ost 12 ha Euskirchen Wisskirchen 20 ha Kall Schleiden Wallenthalerhöhe 60 ha Zülpich An der Römerallee 13 ha* 2. 3. 4. 5. 6. Rhein-Kreis Neuss 1. Dormagen A 57 / Silbersee 64 ha Grevenbroich IndustriegebietOst 12 ha IndustriegebietOst 11 ha Grevenbroich Kapellen-Nord 70 ha Grevenbroich Kraftwerk Frimmersdorf 78 ha ErweiterungsflächeWest 45 ha ErweiterungsflächeSüd 26 ha Grevenbroich Tagesanlagen Garzweiler 120 ha Grevenbroich/ Jüchen MG IK GE Ind.-Park Elsbachtal-West 48 ha* MG IK GE Ind.-Park Elsbachtal-Ost 90 ha Grevenbroich, Rommerskirchen Kraftwerk Neurath / LEP6-Fläche 300 ha Kraftwerk Neurath102 ha * Starterfläche 64 ha* BoA 2/3 38 ha* Energiestraße – interkommunal46 ha* Gewerbegebiet BuchholzerStraße 11 ha* 2. 3. 4. 5. 6. 7. StädteRegionAachen 1. Aachen Rothe Erde 23 ha* Alsdorf Schaufenberg 12 ha Alsdorf Business Park Hoengen Nord 10 ha Business Park Hoengen Süd 10 ha Eschweiler Industriedrehkreuz Weisweiler 10 ha Kraftwerk Weisweiler Zum Hagelkreuz 16 ha Eschweiler Kinzweiler 73 ha Würselen Aero-Park I Merzbrück 15 ha* Aero-Park II Merzbrück 18 ha Aero-Park III Merzbrück 43 ha 2. 3. 4. 5. 6. * In Vermarktung M E I L E N S T E I N P L A N M E I L E N S T E I N A R B E I T S P L Ä T Z E : MONITORING FÖRDERUNG ENTWICKLUNG VERMARKTUNG N E U E S F Ö R D E R A N G E B O T : „ N A C H H A L T I G E W I R T S C H A F T S F L Ä C H E N I M R H E I N I S C H E N R E V I E R “ Fördergegenstände die Herrichtung von Wirtschaftsflächen Planungs- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung und Durchführung des Projekts Personalkosten der anteilige Erwerb von Flächen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen einschließlich Investitionen zur energetischen Sanierung von Infrastrukturen, zur Bodensanierung und zum Lärmschutz die nachhaltige Anpassung öffentlicher Leistungen, zum Beispiel das Konzept eines nachhaltigen Gewerbeparks Voraussetzungen die Fläche ist Fläche strukturwandelrelevant die Fläche ist absehbar verfügbar die Flächenentwicklung erfolgt unrentierlich Verankerung der Fläche im Regionalplan Die Fläche ist in kommunalem Besitz Die Fläche steht allgemein zur Verfügung Nachhaltiges Flächenentwicklung wird angestrebt Veröffentlichung des Förderangebotes 12./13. September 2024 Veröffentlichung FördergesprächEinreichfrist für Projektskizzen Einreichung eines antragsnahen Konzeptes 28. Mai 2024 13. Juni 2024 (online) 6. August 202428. Mai 2024 Informations- veranstaltungen Jülich, 28. Mai 2024 16 März 2025 6 Monate10 Wochen Aktivitäten NRW.GlobalBusiness 17 1. Internationale Standortmarketingkampagne 2. Bearbeitung von Investitionsanfragen 3. Akquisition potenzieller Investoren 4. Flächenprofilierung und -vermarktung 02.07.2024 Task Force-Sitzung 27.06.2024 Standortmarketingkampagne 02.07.2024 Task Force-Sitzung 27.06.2024 18 • Online- und Offline-Kampagnen • Social Media • Website • Messeauftritt • One-Pager • Vertriebs-Präsentation • Internationale PR • Branchensheets Vertriebsaktivitäten 2024 - Messeauftritte 02.07.2024 Task Force-Sitzung 27.06.2024 19 Messe-besuche Messe- beteiligungen Mobile World Congress 26.-29.2. MIPIM 12.-15.3. Hannover Messe 22.-26.4. World Hydro- gen Summit 13.-15.5. London Tech Week 10.-14.6. WindEnergy 24.-27.09. Battery Show Detroit 08.-10.10. Smart City Expo Congress 05.-07.11. E-World energy & water Essen 20.-22.2. Polis Convention 07.-08.05. Real Estate Arena 14.-15.05. ILA Berlin 05.-09.06. ExpoReal München 07.-09.10. Flächenprofilierung und -vermarktung 20 • Geoportal für Investoren mit investitionsrelevanten Layern • Gemeinsame Datenbank mit der ZRR zu den strukturwandelrelevanten Gewerbeflächen • Einheitliche Vermarktungsunterlagen zu den kurzfristig verfügbaren Flächen, u. a. Luftbildaufnahmen, OnePager • Ansiedlungs-, Vertriebs-, Marketingkonzepte für ausgewählte strukturwandelrelevante Flächen 02.07.2024 Task Force-Sitzung 27.06.2024 J O I N T H E A D Q U A R T E R ( J H Q ) Kreis / Kommune Stadt Mönchengladbach – Stadtbezirk West Größe 60 ha Transformationsfläche Nein Anrainerkommune Ja Interkommunale Fläche Nein Leuchtturmstandort / Vernetzung RR Aviation Rheinisches Revier (Aldenhoven, Würselen-Merzbrück) Textilwirtschaft Transfer Wirtschaft-Wissenschaft: Hochschule Niederrhein, RWTH AC M Ö N C H E N G L A D B A C H Standortinformationen Kurzbeschreibung Ehemaliges NATO-Hauptquartier der britischen Streitkräfte der Britischen Rheinarmee sowie des Stabs der Schnellen Eingreiftruppe der NATO (ARRC) von 1954 bis zu deren Abzug 2013. Zuvor war das Gelände im Besitz der Fabrikantenfamilie Monforts von Hobe. Das Hauptareal im Bereich Rheindahlen-Land umfasst 376 ha. Planungsstand 30 ha für den Zoll 85 ha Ausgleichsflächen vom Bund für den Zoll 36 ha für die Landespolizei für Drohnenausgleich 32 ha für die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber des Landes Nordrhein-Westfalen 213 ha von 376 ha damit bereits verplant, weitere ha sollen zur Erweiterung des örtlichen Flora-Fauna-Habitat im Westen genutzt werden sowie als Abstandsflächen und für Erneuerbare Energien Eigentumsverhältnisse Das gesamte Gelände befindet sich im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Entwicklungshemmnisse Weitere Hektar werden durch den Bau einer Justizvollzugsanstalt (ca. 15 ha) von Seiten des Landes Nordrhein-Westfalen beansprucht. Möglicherweise steht diese Planung in erheblicher Konkurrenz zusammen mit den oben genannten weiteren Nutzungen für die Erschließung eines nachhaltigen Gewerbegebiets. Die als strukturwandelbedeutsam identifizierte Fläche könnte daher gefährdet sein. Unterstützungsbedarf / Förderprojekt J O I N T H E A D Q U A R T E R ( J H Q ) Kreis / Kommune Stadt Mönchengladbach – Stadtbezirk West Größe 60 ha Transformationsfläche Nein Anrainerkommune Ja Interkommunale Fläche Nein Leuchtturmstandort / Vernetzung RR Aviation Rheinisches Revier (Aldenhoven, Würselen-Merzbrück) Textilwirtschaft Transfer Wirtschaft-Wissenschaft: Hochschule Niederrhein, RWTH AC M Ö N C H E N G L A D B A C H J O I N T H E A D Q U A R T E R ( J H Q ) Kreis / Kommune Stadt Mönchengladbach – Stadtbezirk West Größe 60 ha Transformationsfläche Nein Anrainerkommune Ja Interkommunale Fläche Nein Leuchtturmstandort / Vernetzung RR Aviation Rheinisches Revier (Aldenhoven, Würselen-Merzbrück) Textilwirtschaft Transfer Wirtschaft-Wissenschaft: Hochschule Niederrhein, RWTH AC M Ö N C H E N G L A D B A C H Gesprächsstand 12. Juni 2024 Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Mönchengladbach Berichtsvorlage Nr. 3194/X Präsentation und Sachstandsbericht zur Konversion des Joint Headquarter (JHQ). Diskussion im Anschluss stellt heraus, dass das Land in jedem Fall den Bau zweier Rotations-Justizvollzugsanstalten (jeweils 15 ha) vorantreiben wird. Eine Machbarkeitsstudie des Landes wurde bei NRW.URBAN beauftragt und wird bis Sommer 2025 Ergebnisse liefern. Ausschuss hat Sorge, dass aufgrund der jetzt schon Flächenforderungen von Bund und Land keine Nutzung des Areals für die Stadt möglich sein wird. Der Ausschuss wird an die örtlichen Landtagsabgeordneten appellieren, damit diese sich für die Interessen der Stadt stark machen und Flächen für ein nachhaltiges Gewerbegebiet sichern. V I E L E N D A N K F Ü R I H R E A U F M E R K S A M K E I T ! Freitag, den 28. Juni 2024 10:00 Uhr Dienstgebäude der Bezirksregierung Köln Zeughausstraße 2-8, 50667 Köln Plenarsaal 1 Mi Neujahr 1 1 Sa 1 Sa 1 Di 1 Do Maifeiertag 1 So 2 Do 2 So 2 So 2 Mi 2 Fr 2 Mo 3 Fr 3 Mo 6 3 Mo Rosenmontag 10 3 Do 3 Sa 3 Di 4 Sa 4 Di 4 Di 4 Fr Regionale 2025 4 So 4 Mi LT 5 So 5 Mi 5 Mi 5 Sa 5 Mo 19 5 Do LT 6 Mo Heilige drei Könige 2 6 Do 6 Do 6 So 6 Di 6 Fr ÄR BKA LT 7 Di 7 Fr ÄR RR 7 Fr KRS 7 Mo 15 7 Mi 7 Sa 8 Mi 8 Sa 8 Sa 8 Di 8 Do 8 So Pfingstsonntag 9 Do 9 So 9 So 9 Mi 9 Fr ÄR RR 9 Mo Pfingstmontag 24 10 Fr 10 Mo 7 10 Mo 10 Do 10 Sa 10 Di 11 Sa 11 Di 11 Di 11 Fr VK 11 So 11 Mi 12 So 12 Mi 12 Mi 12 Sa 12 Mo 20 12 Do 13 Mo 3 13 Do 13 Do 13 So 13 Di 13 Fr BKA 14 Di 14 Fr RR 14 Fr ÄR BKA 14 Mo 16 14 Mi 14 Sa 15 Mi 15 Sa 15 Sa 15 Di 15 Do 15 So 16 Do 16 So 16 So 16 Mi 16 Fr RR 16 Mo 25 17 Fr 17 Mo 8 17 Mo UK RB 17 Do 17 Sa 17 Di 18 Sa 18 Di 18 Di 18 Fr Karfreitag 18 So 18 Mi 19 So 19 Mi LT 19 Mi UK VE 19 Sa 19 Mo 21 19 Do Fronleichnam 20 Mo 4 20 Do LT 20 Do 20 So Ostersonntag 20 Di 20 Fr 21 Di 21 Fr LT 21 Fr BKA 21 Mo Ostermontag 17 21 Mi LT 21 Sa 22 Mi 22 Sa 22 Sa 22 Di 22 Do LT 22 So 23 Do 23 So 23 So 23 Mi 23 Fr Digitale 23 Mo 26 24 Fr RhR 24 Mo 9 24 Mo 13 24 Do 24 Sa 24 Di 25 Sa 25 Di 25 Di 25 Fr 25 So 25 Mi 26 So 26 Mi 26 Mi LT 26 Sa 26 Mo 22 26 Do 27 Mo 5 27 Do Weiberfastnacht 27 Do LT 27 So 27 Di 27 Fr 28 Di 28 Fr 28 Fr BKA Befahrung Trasse LT 28 Mo 18 28 Mi 28 Sa 29 Mi LT 29 Sa 29 Di 29 Do Christi Himmelfahrt 29 So 30 Do LT 30 So 30 Mi 30 Fr 30 Mo 27 31 Fr LT 31 Mo 14 31 Sa RhR = Kommission Rheinisches Revier; R2025 = Kommission Regionale 2025; Digital = Kommission für Digitalisierung AK RWTL= Arbeitskreis Rheinwassertransportleistung; AK Hamb.= Arbeitskreis Hambach KRS = Kommission für Regionalplanung und Strukturfragen; VK = Verkehrskommission; UK = Unterkommission; AK GW II = Arbeitskreis Garzweiler II Mai JuniJanuar Februar März April Legende: RR = Regionalrat; ÄR = Ältestenrat Regionalrat; BKA = Braunkohlenauschuss; Stand: 1 Di 1 Fr 1 Mo 36 1 Mi 1 Sa Allerheiligen 1 Mo 2 Mi 2 Sa 2 Di 2 Do 2 So 2 Di 3 Do 3 So 3 Mi 3 Fr Tag der Dt. Einheit 3 Mo 45 3 Mi 4 Fr ÄR RR 4 Mo 32 4 Do 4 Sa 4 Di 4 Do 5 Sa 5 Di 5 Fr RR 5 So 5 Mi LT 5 Fr ÄR RR 6 So 6 Mi 6 Sa 6 Mo 41 6 Do LT 6 Sa 7 Mo 28 7 Do 7 So 7 Di 7 Fr ÄR BKA LT 7 So 8 Di 8 Fr 8 Mo 8 Mi LT 8 Sa 8 Mo 50 9 Mi LT 9 Sa 9 Di 9 Do LT 9 So 9 Di 10 Do LT 10 So 10 Mi 10 Fr Digitale 10 Mo 46 10 Mi 11 Fr RR 11 Mo 33 11 Do 11 Sa 11 Di 11 Do 12 Sa 12 Di 12 Fr KRS 12 So 12 Mi 12 Fr RR 13 So 13 Mi 13 Sa 13 Mo 42 13 Do 13 Sa 14 Mo 29 14 Do 14 So 14 Di 14 Fr VK 14 So 15 Di 15 Fr 15 Mo 38 15 Mi 15 Sa 15 Mo 51 16 Mi 16 Sa 16 Di 16 Do 16 So 16 Di 17 Do 17 So 17 Mi LT 17 Fr 17 Mo 17 Mi LT 18 Fr 18 Mo 34 18 Do LT 18 Sa 18 Di 18 Do LT 19 Sa 19 Di 19 Fr ÄR BKA LT 19 So 19 Mi 19 Fr 20 So 20 Mi 20 Sa 20 Mo 43 20 Do 20 Sa 21 Mo 30 21 Do 21 So 21 Di 21 Fr BKA 21 So 22 Di 22 Fr 22 Mo 22 Mi 22 Sa 22 Mo 52 23 Mi 23 Sa 23 Di 23 Do 23 So 23 Di 24 Do 24 So 24 Mi 24 Fr 24 Mo 48 24 Mi Heiligabend 25 Fr 25 Mo 35 25 Do 25 Sa 25 Di LT 25 Do 1.Weihnachtstag 26 Sa 26 Di 26 Fr BKA 26 So 26 Mi LT 26 Fr 2. Weihnachtstag 27 So 27 Mi 27 Sa 27 Mo UK RB 27 Do LT 27 Sa 28 Mo 31 28 Do 28 So 28 Di 28 Fr Regionale 2025 LT 28 So 29 Di 29 Fr ÄR RR 29 Mo 29 Mi UK VE 29 Sa 29 Mo 1 30 Mi 30 Sa 30 Di 30 Do 30 So 30 Di 31 Do 31 So 31 Fr RhR 31 Mi Silvester RhR = Kommission Rheinisches Revier; R2025 = Kommission Regionale 2025; Digital = Kommission für Digitalisierung Stand: KRS = Kommission für Regionalplanung und Strukturfragen; VK = Verkehrskommission; UK = Unterkommission; AK GW II = Arbeitskreis Garzweiler II AK RWTL= Arbeitskreis Rheinwassertransportleistung; AK Hamb.= Arbeitskreis Hambach Juli August September Oktober November Dezember Legende: RR = Regionalrat; ÄR = Ältestenrat Regionalrat; BKA = Braunkohlenauschuss;
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RR 31/2024
- Typ
- Sitzungsvorlage RR
- Datum
- 11.10.2024
- Erstellt
- 20.09.2024 16:58