AN/0350/2018
Prüfung von Alternativen zur geplanten temporären Flüchtlingseinrichtung in Zollstock
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Sachstandsbericht BV
1557 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02/02-2 ___________________________ Vorlagen-Nummer AN/0350/2018 Stand: 26.06.2022 Sachstandsbericht Prüfung von Alternativen zur geplanten temporären Flüchtlingseinrichtung in Zollstock Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 19.03.2018 8.1.4 Prüfung von Alternativen zur geplanten temporären Flüchtlingseinrichtung in Zollstock, Antrag von Herrn Ilg AN/0350/2018 Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss: Die Bezirksvertretung bezweifelt inzwischen die Notwendigkeit, auf dem Gelände Kalscheurer Weg Wohneinheiten in Systembauweise für bis zu 150 Flüchtlinge zu errichten. Deswegen wird die Ver- waltung aufgefordert davon Abstand zu nehmen und stattdessen andere Formen der Nutzung zu prü- fen. Möglich wäre nach §35 BauGB sowohl die Umsetzung sogenannter „privilegierter Vorhaben“ (Landwirtschaft, Forschung … ), als auch die Umsetzung von „nicht privilegierten“ Vorhaben. Also auch der Bau von Häusern, bei denen öffentliche Belange nicht beeinträchtigt werden und die Er- schließung gesichert werden kann. Die Bezirksvertretung weist darauf hin, dass in Zollstock Sozialwohnungen fehlen und bittet deshalb, dort auch solche bauliche Maßnahmen zu prüfen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich mit vier Stimmen der CDU-Fraktion, der Stimmen der SPD-Fraktion, den Stimmen der Fraktion Die Grünen und der FDP-Fraktion bei Enthaltung einer Stimme der CDU-Fraktion gegen die Stimme von Herrn Ilg abgelehnt. Status erledigt
Antrag nach § 3 (FWK BV2)
2522 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister Mike Homann Hauptstraße 85 50996 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Hist. Rathaus 50667 Köln In der Bezirksvertretung Rodenkirchen Torsten Ilg Bezirksrathaus Rodenkirchen Hauptstr. 85 50996 Köln Tel: +49 (221) 84 66 688 Mobil: +49 (172) 60 76 376 Mail: toifan@icloud.com Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0350/2018 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 19.03.2018 Prüfung von Alternativen zur geplanten temporären Flüchtlingseinrichtung in Zollstock. Sehr geehrte Frau Oberbürgermeistern, Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Die Bezirksvertretung hat in der letzten Sitzung einem Einleitungsbeschluss zugestimmt, der die Teilaufhebung des Bebauungsplans (Nr. 65410/03F) beinhaltet. Begründet wurde dies mit einem Ratsbeschluss, der die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften u.a. auf dem Ge- lände am Kalscheurer Weg vorsah. Als Vertreter der FREIEN WÄHLER bitte ich Sie deshalb, folgenden Antrag auf die Tages- ordnung der BV-Sitzung am 19.03.2018 zu setzen: Die Bezirksvertretung bezweifelt inzwischen die Notwendigkeit, auf dem Gelände Kalscheu- rer Weg Wohneinheiten in Systembauweise für bis zu 150 Flüchtlinge zu errichten. Deswe- gen wird die Verwaltung aufgefordert davon Abstand zu nehmen und stattdessen andere Formen der Nutzung zu prüfen. Möglich wäre nach §35 BauGB sowohl die Umsetzung so- genannter „privilegierter Vorhaben“ (Landwirtschaft, Forschung … ), als auch die Umset- zung von „nicht privilegierten“ Vorhaben. Also auch der Bau von Häusern, bei denen öffent- liche Belange nicht beeinträchtigt werden und die Erschließung gesichert werden kann. Die Bezirksvertretung weist darauf hin, dass in Zollstock Sozialwohnungen fehlen und bittet deshalb, dort auch solche bauliche Maßnahmen zu prüfen. Begründung: Eine akute Notlage wie in den Jahren 2015 und 2016 besteht derzeit nicht. Andere Flücht- lingseinrichtungen im Bezirk stehen teilweise leer, oder wurden noch gar nicht errichtet (z.B. in Raderthal). Außerdem besteht weiterhin das Angebot der angrenzenden Siedlungsgenos- - 2 - senschaft Kalscheurer Weg, ein Wohnungsbauprojekt zusammen mit Flüchtlingen zu reali- sieren, was letztlich dem Ziel der Integration von Flüchtlingen besser entgegenkommt, als die geballte, zusätzliche Unterbringung von 150 Menschen in Systembauten in direkter Nachbarschaft der Siedler. Mit freundlichen Grüßen gez. Torsten Ilg
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0350/2018
- Typ
- Antrag nach § 3 BV2 (FWK)
- Datum
- 05.03.2018
- Erstellt
- 03.03.2018 21:15