1254/2020
Stellungnahme Petenten zu TOP 2.3. Bürgerantrag Hohenstaufenstraße
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Eingabe Petenten zu TOP 2.3 Hohenstaufenstraße
4097 Zeichen
Köln 09.03.2020 Sehr geehrte Vertreter*innen der Bezirksvertretung Porz, ich möchte mich herzlich für die Einladung und die mir zugestandene Zeit bedanken. Leider ist es mir nicht möglich am 12.03.2020 persönlich i n der Bezirksvertretungssitzung anwesend zu sein. Dennoch möchte ich zu meiner Bürg ereingabe und ihrem damit verbundenem Änderungsantrag Stellung nehmen. Die Thematik der denkmalgeschützen Eisenbahnersiedl ung war nun in unterschiedlichsten Facetten in den letzten Jahren hier und in anderen Runden und Gremien, Thema. Ich bin eine Anwohnerin von vielen, die sich für eine höher e Lebensqualität in diesem Viertel einsetzt. Im Sommer 2018 haben wir über 150 Untersc hriften sammeln können, von Menschen aus dem Veedel, die sich eine Beruhigung des Verkehrs für ganz Gremberghoven wünschen. Ein großer Aspekt zur Thematik der Lebensqualität i st die Verkehrssicherheit und die Verkehrsbelastung innerhalb von Gremberghoven. Hier zu nennen ist vor allem der permanente Durchgangverkehr. Die in der BV ins Auge gefasste Problematik auf der Hohenstaufenstraße kann hierzu nicht alleine gedach t werden. Der Stadtteil verfügt über keinen funktionierenden Ortskern, es gibt keine ode r kaum öffentliche Infrastruktur und er wird von vielen Autofahrern ausschließlich als Durc hfahrtsstadtteil aufgefasst. Dies bezieht sich neben der Hohenstaufenstr. auch auf den Franke nplatz, sowie die Ratherstr. Die historischen Straßen mit ihren denkmalgeschützten Häusern sind nicht darauf ausgelegt, diese Massen an Autos und LKW´s täglich zu bewältigen. Die „unechte Einbahnstraße“ auf der Hohenstaufenstr., so wie sie am 13.11.2018 einstimmig beschlossen wurde, wäre ein erster Schritt zu einer Eindämmung des Verkehrs innerhalb der Siedlung. Der Frankenplatz ist ebenso nicht auf die sen Durchgangsverkehr ausgelegt. Die Straße ist ebenfalls viel zu schmal. Ich teile die Bedenken der Verwaltung nicht, dass sich hierhin der Verkehr verlagern würde. Ich gehe eher davon aus, dass dieser Weg für sehr viele Autofahrer*innen viel zu umständlich ist und zu lange dauert, da die Straßen viel zu eng sind und immer nur ein Auto fahren kann, während der Gegenverkehr warten muss. Auch hier müssten unterstützende Lösungen geschaffe n werden. Eine Sperrung des Durchgangsverkehrs mit einer weiteren Einbahnstr. i st in meinen Augen die einzig mögliche Alternative. Dieses Vorgehen müsste konsequent umgesetzt und überprüft werden. Es gibt die Steinstraße, die als Umgehungsstraße vorgesehen ist. Ebenfalls ist die Autobahn direkt angebunden. Diese Möglichkeiten sollten stär ker genutzt werden. Den Frankenplatz zur Einbahnstraße zu erklären, ist ebenfalls in vie len Gesprächen und Runden als mögliche Option benannt worden. Damit wäre diese Straße auch für den Durchgangsverkehr unattraktiver. Den vorliegenden Vorschlag, der dem Beschluss vom 1 3.11.2018 entgegengestellt wird, halte ich für eine denkbar schlechte Alternative. E r ist nicht in unserem Interesse. Das beschleunigen der Autos wird durch eine Vorhersehba rkeit freier Fahrt noch vorangetrieben. Die Parkplatzsituation ist für Anwohner*innen, Pfle gdienste und viele Eltern, die von außerhalb ihre Kinder in die örtlichen Kitas bringe n, aktuell schon unzureichend. Hinzu kommen die vielen Wagen von Firmen, die Gremberghoven als Dauerparkplatz nutzen. Die neuen, nicht denkmalgeschützten Häuser auf der Hohenstaufenstraße müssen Parkplätze vorhalten, aber diese sind leider für die Mieter*innen kostenpflichtig, so dass viele ihr Auto lieber auf der Straße parken. Ein weiterer Punkt, der die Verkehrs und Parksituation in der Siedlung nicht entschärft, sondern befeuert. Mit diesen Gedanken möchte ich mich für das Aufgrei fen unseres Anliegens bedanken, eine zügige Veränderung der Verkehrssituation in Gremberghoven zu erreichen. Sabrina Exler (Hohenstaufenstraße) Sowie: Tim Westerholt (Hohenstaufenstraße) Marc Jungmann (Hohenstaufenstraße) Lydia Jungmann (Hohenstaufenstraße) Christoph Leven (Ratherstraße) Sonja Möller (Ratherstraße) Knut Wittmann (Frankenplatz)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Hohenstaufenstraße
- Steinstraße
- Frankenplatz
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Details
- Aktenzeichen
- 1254/2020
- Typ
- Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
- Datum
- 28.04.2020
- Erstellt
- 28.04.2020 14:31