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1254/2020

Stellungnahme Petenten zu TOP 2.3. Bürgerantrag Hohenstaufenstraße

Stellungnahme zu einem Antrag (BV) 28.04.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 07.05.2020

Eingabe Petenten zu TOP 2.3 Hohenstaufenstraße

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Eingabe Petenten zu TOP 2.3 Hohenstaufenstraße

4097 Zeichen

Köln 09.03.2020 
Sehr geehrte Vertreter*innen der Bezirksvertretung Porz, 
ich möchte mich herzlich für die Einladung und die mir zugestandene Zeit bedanken. Leider 
ist es mir nicht möglich am 12.03.2020 persönlich i n der Bezirksvertretungssitzung 
anwesend zu sein. Dennoch möchte ich zu meiner Bürg ereingabe und ihrem damit 
verbundenem Änderungsantrag Stellung nehmen.  
Die Thematik der denkmalgeschützen Eisenbahnersiedl ung war nun in unterschiedlichsten 
Facetten in den letzten Jahren hier und in anderen Runden und Gremien, Thema. Ich bin 
eine Anwohnerin von vielen, die sich für eine höher e Lebensqualität in diesem Viertel 
einsetzt. Im Sommer 2018 haben wir über 150 Untersc hriften sammeln können, von 
Menschen aus dem Veedel, die sich eine Beruhigung des Verkehrs für ganz Gremberghoven 
wünschen. 
Ein großer Aspekt zur Thematik der Lebensqualität i st die Verkehrssicherheit und die 
Verkehrsbelastung innerhalb von Gremberghoven. Hier  zu nennen ist vor allem der 
permanente Durchgangverkehr. Die in der BV ins Auge  gefasste Problematik auf der 
Hohenstaufenstraße kann hierzu nicht alleine gedach t werden. Der Stadtteil verfügt über 
keinen funktionierenden Ortskern, es gibt keine ode r kaum öffentliche Infrastruktur und er 
wird von vielen Autofahrern ausschließlich als Durc hfahrtsstadtteil aufgefasst. Dies bezieht 
sich neben der Hohenstaufenstr. auch auf den Franke nplatz, sowie die Ratherstr. Die 
historischen Straßen mit ihren  denkmalgeschützten Häusern sind nicht darauf ausgelegt, 
diese Massen an Autos und LKW´s täglich zu bewältigen.  
Die „unechte Einbahnstraße“ auf der Hohenstaufenstr., so wie sie am 13.11.2018 einstimmig 
beschlossen wurde, wäre ein erster Schritt zu einer Eindämmung des Verkehrs innerhalb der 
Siedlung. Der Frankenplatz ist ebenso nicht auf die sen Durchgangsverkehr ausgelegt. Die 
Straße ist ebenfalls viel zu schmal. Ich teile die Bedenken der Verwaltung nicht, dass sich 
hierhin der Verkehr verlagern würde. Ich gehe eher davon aus, dass dieser Weg für sehr 
viele Autofahrer*innen viel zu umständlich ist und zu lange dauert, da die Straßen viel zu eng 
sind und immer nur ein Auto fahren kann, während der Gegenverkehr warten muss. 
Auch hier müssten unterstützende Lösungen geschaffe n werden. Eine Sperrung des 
Durchgangsverkehrs mit einer weiteren Einbahnstr. i st in meinen Augen die einzig mögliche 
Alternative. Dieses Vorgehen müsste konsequent umgesetzt und überprüft werden.  
Es gibt die Steinstraße, die als Umgehungsstraße vorgesehen ist. Ebenfalls ist die Autobahn 
direkt angebunden. Diese Möglichkeiten sollten stär ker genutzt werden. Den Frankenplatz 
zur Einbahnstraße zu erklären, ist ebenfalls in vie len Gesprächen und Runden als mögliche 
Option benannt worden. Damit wäre diese Straße auch  für den Durchgangsverkehr 
unattraktiver. 
Den vorliegenden Vorschlag, der dem Beschluss vom 1 3.11.2018 entgegengestellt wird, 
halte ich für eine denkbar schlechte Alternative. E r ist nicht in unserem Interesse. Das 
beschleunigen der Autos wird durch eine Vorhersehba rkeit freier Fahrt noch vorangetrieben. 
Die Parkplatzsituation ist für Anwohner*innen, Pfle gdienste und viele Eltern, die von 
außerhalb ihre Kinder in die örtlichen Kitas bringe n, aktuell schon unzureichend. Hinzu 
kommen die vielen Wagen von Firmen, die Gremberghoven als Dauerparkplatz nutzen.

Die neuen, nicht denkmalgeschützten Häuser auf der Hohenstaufenstraße müssen 
Parkplätze vorhalten, aber diese sind leider für die Mieter*innen kostenpflichtig, so dass viele 
ihr Auto lieber auf der Straße parken. Ein weiterer  Punkt, der die Verkehrs und Parksituation 
in der Siedlung nicht entschärft, sondern befeuert. 
Mit diesen Gedanken möchte ich mich für das Aufgrei fen unseres Anliegens bedanken, eine 
zügige Veränderung der Verkehrssituation in Gremberghoven zu erreichen. 
Sabrina Exler (Hohenstaufenstraße) 
Sowie: 
Tim Westerholt (Hohenstaufenstraße) 
Marc Jungmann (Hohenstaufenstraße) 
Lydia Jungmann (Hohenstaufenstraße)  
Christoph Leven (Ratherstraße) 
Sonja Möller (Ratherstraße) 
Knut Wittmann (Frankenplatz)

Beratungsverlauf (1)

07.05.2020 Bezirksvertretung 7 (Porz)
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Hohenstaufenstraße
  • Steinstraße
  • Frankenplatz

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Details

Aktenzeichen
1254/2020
Typ
Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
Datum
28.04.2020
Erstellt
28.04.2020 14:31