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2788/2019

Eingabe nach § 24 GO - Grüngestaltung vor Marienplatz 4

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 27.08.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 28.11.2019, TOP 4.3

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Foto 4 - Marienplatz

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Eingabe Marienplatz Baumbeet

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Foto 1 - Marienplatz

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3570 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/67/0 
 
Vorlagen-Nummer 
 2788/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Eingabe nach § 24 GO - Grüngestaltung vor Marienplatz 4 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt dankt dem Petenten für seine Eingabe. 
 
Die Platane bleibt erhalten. Es wird kein Hochbeet vor dem Grundstück Marienplatz 4 angelegt. 
 
 
Alternative: 
 
Die Platane wird gefällt und das Baumbeet neu gestaltet. 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

2 
Begründung: 
Der Petent fordert vor dem Haus Marienplatz 4 wieder ein Hochbeet zu installieren. Das wurde sei-
nerzeit entfernt, um dort über viele Jahre eine Baustelleneinrichtungsfläche (der Nord-Süd-Stadtbahn) 
mit Containern zu errichten. Ansonsten vermisst er eine „sinnvolle“ Begrünung des vorhandenen 
Baumbeetes. 
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat bereits vor Jahren im Rahmen der Haushaltsan-
ierung so viel Personal einsparen müssen, dass Schmuckbeete ausschließlich in ausgewählten Be-
reichen weiter gepflegt werden können. Dementsprechend wurden alle Pflanzkübel abgebaut. Neue 
Hochbeete werden nicht mehr angelegt, da sie sehr pflegintensiv sind, und die darin angepflanzte 
Vegetation ohne ständige Bewässerung nicht überleben würde insbesondere in Zeiten des Klima-
wandels mit langen Trockenperioden.  
Vor dem Wohnhaus des Petenten befindet sich eine Baumscheibe, die 2012 bereits vergrößert wer-
den musste, da die Wurzeln der dortigen etwa vierzig Jahre alten Platane die umliegenden Gehweg-
platten angehoben hatten. Das Baumbeet wurde anschließend mit Dolomitsand gefüllt, um die Be-
gehbarkeit der Fläche zu erhalten.  
Die Baumscheibe ist bis an die Oberfläche vollkommen durchwurzelt, eine Änderung der Gestaltung 
ist nicht möglich, ohne den Baum erheblich zu schädigen. Abgesehen davon hätten andere Pflanzen 
durch den Schattendruck der Baumkrone keine Chance zu gedeihen. Zwischen dem Sand haben sich 
lediglich einige Wildkräuter entwickelt. 
Eine Umgestaltung des Baumbeetes wäre nur möglich, wenn der Baum gefällt würde. Gemäß § 6 
Baumschutzsatzung wäre die Fällung nur zulässig, wenn die Entfernung des Baumes aus überwie-
genden auf andere Weise nicht zu verwirklichenden öffentlichen Interessen dringend erforderlich ist. 
Nach Feststellung des zuständigen Baumkontrolleurs gibt es aus fachlicher Sicht keinen Grund, die-
sen Baum zu entfernen. 
 
Zu den in der Eingabe aufgeführten zwei übrigen Fragen stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar: 
 Warum werden die Lehrerparkplätze auf dem Gehweg genehmigt? 
Nach Feststellung des für Parkraumkonzepte zuständigen Amtes für Straßen und Verkehrsentwick-
lung handelt es sich bei den sogenannten Lehrerparkplätzen auf dem Gehweg, um einen Feuerwehr-
zugang, der eigentlich nicht beparkt werden darf. Da dort kein Parken erlaubt ist, wurde nun die Ver-
kehrsüberwachung des Amtes für öffentliche Ordnung eingeschaltet, damit der Bereich häufiger kon-
trolliert wird. 
 
 Wer stellt nach welchen Vorgaben solche mobilen WCs auf? 
Der Auftrag zum Aufstellen der mobilen Toilettenlagen im Bereich Marienplatz wurde vom Amt für 
öffentliche Ordnung erteilt. 
Vorgabe war jedoch, diese auf den überbreiten Gehweg entlang des Beetes abzustellen.  
Das Amt für öffentliche Ordnung wird den Dienstleister auf die Problematik hinweisen und nochmals 
anweisen, die mobilen Toilettenanlagen zukünftig ordnungsgemäß auf den Gehweg und nicht in die 
Baumbeete zu stellen. 
 
 
 
Anlage

Eingabe Marienplatz Baumbeet

2995 Zeichen

Von:
Gesendet:
An:
Betreff:
Anlagen:
Dienstag, 9. Juli 2019 22:29
02-1/4 Geschäftsstelle Anregungen und Beschwerden 
Bürgereingabe
IMG_9070.jpg; IMG_9073.jpg; IMG_9072.jpg; IMG_9074.jpg
vielen Dank für Ihre qualifizierte und schnelle Antwort. 
Gern reiche ich hiermit eine Bürgereingabe nach § 24 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen ein. 
Zum Sachverhalt: 
D
as Grün in unserer Stadt zu erhalten oder die Stadt sogar grüner und damit lebenswerter zu machen, ist sicher 
unser aller Ziel. Gerade in den Zeiten, an denen der Klimawandel und die Umweltverschmutzung schon täglich 
spürbar sind, sind wir alle gefordert: Mit kleinen und mit großen Taten. 
Ich lebe seit fast 12 Jahren am Marienplatz in der Kölner Altstadt. Ein kleiner Platz, der auch sehr viele Touristen 
einlädt. Denn vom Eingang zu einer der großartigsten Kirchen unserer Stadt (St. Maria im Kapitol) führt der Weg 
zum „Dreikünnijepöötzje“ und zum Lichhof direkt über den Platz. 
Der Marienplatz war noch vor Jahren sehr einladend begrünt - durch wunderschöne Hochbeete, die in Holz 
eingefasst waren. Solche grünen Oasen finden sich immer noch im hinteren Ost-Teil des Marienplatzes. Solch 
ein Hochbeet gab es auch vor dem Haus Marienplatz 4. Das wurde jedoch entfernt, um dort über viele Jahre 
eine Baustelleneinrichtungsfläche (der Nord-Süd-Stadtbahn) mit Containern zu errichten. Diese Fläche wurde 
vor vielen Jahren entfernt. Es wurde abgebaut und ebenerdig begradigt – und nichts weiter unternommen. Das 
Hochbeet fehlt bis heute. Es wurde nichts wiederhergestellt. Es wurde nichts begrünt. Es wurde nichts gepflanzt. 
Aus sicher einem der schönsten Ecken von Köln wurde ein dreckige Hunde-WC. Abgesehen von den 
verkannten Möglichkeiten der Platzgestaltung und sinnvollen Begrünung ist gerade in den Sommermonaten der 
Gestank von Hundeurin und Hundekot unerträglich. Da die Fläche vor dem Zugang zum Spielplatz zwischen 
Montag und Freitag zur Schulzeit als „Lehrerparkplatz“ umfunktioniert wird, sind Fußgänger oft gezwungen, über 
die vollgekotete Fläche zu gehen. Das ist ganz offensichtlich für Menschen mit Gehhilfe besonders schwer. 
Dass die unbegrünte, verdreckte Fläche so richtig mit Fußen getreten wird, wurde noch deutlicher, als man zum 
CSD 2019 genau darauf mobile Toiletten aufgestellt hat. So standen sie sehr nah vor dem Hauseingang. Nur 5 
Meter weiter nach Osten und 4 Meter weiter nach Norden aufgestellt, hätten sie niemanden gestört, hatten 
sicherer gestanden und wären von den Besuchern besser zu sehen gewesen. 
Es ergeben sich also folgende Fragen: 
• Wer hat entschieden, die Begrünung mit dem Hochbeet 
 bis heute nicht mehr herzurichten?
• Wann wird (nach mehr als 10 Jahren) die ursprünglich e Begrünung wieder hergestellt?
• Warum werden die Lehrerparkplätze auf dem Gehweg gen ehmigt?
• Wer stellt nach welchen Vorgaben solche mobilen WCs auf?
Die beigefügten Bilder geben Ihnen einen sehr guten Einblick in die hässliche Situation im Herzen unserer Stadt. 
Mit freundlichem Gruß

Beratungsverlauf (1)

28.11.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Marienplatz 4
  • Lichhof

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Details

Aktenzeichen
2788/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
27.08.2019
Erstellt
14.08.2019 11:42