mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Sanierung der Bühnen Köln, Planungsbeschluss für Werkstattneubau im Rahmen der Kooperation mit dem WDR auf dem Gelände in Bocklemünd

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 0512/2017 vom 10.03.2017

Stand: Am 04.04.2017 im Rat geändert beschlossen.

Dokumente

  • Anlage 3 Auszug BA Bühnen vom 21.03.2107

    PDF

    Herunterladen: Anlage 3 Auszug BA Bühnen vom 21.03.2107

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Geschäftsführung Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln Herr Freitag Telefon: (0221) 221-23657 Fax : (0221) 221-24141 E-Mail: uwe.freitag@stadt-koeln.de Datum: 23.03.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 20. Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln vom 21.03.2017 öffentlich 2.1 Antrag des Einzelmandatsträgers Herrn Wortmann, Freie Wähler Köln, betreffend "Planung Neubau Bühnenwerkstätten; Nachweis, Verant- wortlichkeiten und Kostentransparenz" AN/0417/2017 Der Antrag wurde gemeinsam mit der Beschlussvorlage „Sanierung der Bühnen Köln - Planungsbeschluss für Werkstattneubau im Rahmen der Kooperation mit dem WDR auf dem Gelände in Bocklemünd“ behandelt. 3.1 Sanierung der Bühnen Köln Planungsbeschluss für Werkstattneubau im Rahmen der Kooperation mit dem WDR auf dem Gelände in Bocklemünd 0512/2017 Beschluss: Der Betriebsausschuss Bühnen verweist die Angelegenheit - gemeinsam mit dem Antrag unter TOP 2.1 - ohne Votum in die nachfolgenden Gremien. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Anlage 3
  • Beschlussvorlage Rat

    PDF

    Herunterladen: Beschlussvorlage Rat

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 0512/2017 Freigabedatum 10.03.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Sanierung der Bühnen Köln Planungsbeschluss für Werkstattneubau im Rahmen der Kooperation mit dem WDR auf dem Gelände in Bocklemünd Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat nimmt die Machbarkeitsstudie der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur „Pla- nung der Bühnenwerkstätten in Bocklemünd“ vom Dezember 2016 zur Kenntnis. Er nimmt weiterhin zur Kenntnis, dass für die benannte Maßnahme auf Basis der Mac h- barkeitsstudie eine positiv beschiedene Bauvoranfrage vom November 2016 vorliegt. 2. Der Rat beauftragt die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln mit der Planung des Projekts „Bühnenwerkstätten auf dem WDR-Gelände in Bocklemünd“ auf Grundlage der Machbarkeitsstudie bis zur Leistungsphase 3. Zur Erreichung einer höheren Kosten- und Terminsicherheit ist beabsichtigt, die für Termine und Kosten r e- levanten Leitdetails der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) vorzuziehen, damit diese ebenfalls Grundlage der zu erstellenden Kostenberechnung werden können. Die Beauftragung e rfolgt grundsätzlich stufenweise. Die Betriebs leitung wird ermächtigt, die entsprechenden Verträge auf Basis voraus gegangener Vergabeverfahren einz u- gehen. Ein Vergabevorbehalt wird nicht ausgesprochen. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Planung des Gebäudes und der Techni schen Anlagen insbesondere auf nachhaltige, energieeffiziente und ggf. Energieüberschüsse erwirtschaftende Systeme zu setzen. Durch die Bauweise soll ein umweltschonendes Gebäude entstehen, welches durch Einsparung von Energie die Nebenkosten und damit langfristig den Betriebskostenzuschuss an die Bühnen senkt. Soweit es sich bei der Planung ergibt, sind in diesem Zusammenhang Alternativen auszuarbeiten. 4. Die Entwurfsplanung einschließlich der geprüften Kostenberechnung ist dem Rat zur Beschlussfassung über die Realisierung des Projektes (Baubeschluss) vorzulegen. 5. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die finanziellen Auswirkungen auf den Betriebsko s- tenzuschuss der Bühnen bei Realisierung der Maßnahme erst hin reichend konkret ermittelt werden können, wenn eine fortgeschrittene Baupla nung vorliegt. Die Verwa l- Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 21.03.2017 Finanzausschuss 03.04.2017 Rat 04.04.2017 2 tung wird daher aufgefordert, zur Vorlage des Bau beschlusses die Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss der Bühnen unter Berücksichtigung der Investitionen, der Abschreibungen, der Finanzie rung und der laufenden Kosten mit dem Baubeschluss vorzulegen. 6. Bis zum Baubeschluss werden für die Maßnahmen „Werkstättenneubau auf dem WDR-Gelände in Bocklemünd“ Mittel in Höhe von ca. 700 T€ für Planung und Projek t- leitung benötigt. Die M ittel werden durch Kreditaufnahme vorfinanziert und im Wir t- schaftsplan der Bühnen veranschlagt. 7. Der Rat beauftragt die Bühnen der Stadt Köln, verschiedene langfristige Finanzi e- rungsmodelle für den Neubau der Werkstätten zu prüfen und zum Baube schluss hier- zu ein Konzept vorzulegen. Im Rahmen der Finanzierung sollen auch ggf. erwirtscha f- tete Überschüsse aus den Jahresabschlüssen der Bühnen Berücksichtigung finden. 8. Der Rat beauftragt die Betriebsleitung der Bühnen, unter Berücksichtigung der zw i- schen WDR u nd Bühnen bestehenden Kooperationsvereinbarung, einen Erbba u- rechtsvertrag zu verhandeln und die Ergebnisse daraus in die Berech nungen der Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss der Bühnen ein fließen zu lassen. Der Abschluss des Vertrages wird unter den Vorbehalt der Zustimmung des Rates und in diesem Zusammenhang des Baubeschlusses gestellt. 9. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Wahrnehmung der Bauherrnaufgaben sowie die Projektleitung für den Neubau der Werkstätten auf dem WDR-Gelände in Bocklemünd innerhalb der Betriebsleitung der Bühnen der Technischen Betriebs leitung zugeordnet werden. 10. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass der Verbleib der Bühnenwerkstätten in der Oskar - Jäger-Str. bis zur Beendigung dieses Projektes mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Betriebsleitung wird zur Vermeidung eines Werkstätteninterims beauftragt, den ak- tuellen Standort zu sichern und wird ermächtigt, die entsprechenden Verträge zu schließen. Die zusätzlichen Kosten sind über den Wirtschaftsplan der Bühnen darz u- stellen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja Im Rahmen BKZ sind im WPL 2017/2018 Zinsen in Höhe von 70 TEUR berücksichtigt. 0 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Einführung / Historie Der Rat der Stadt Köln hat am 01.03.2011 den richtungsweisenden Entschluss gefasst, das Riphahn-Ensemble am Offenb achplatz mit Oper, Schauspiel, Kinderoper und Kleinem Haus denkmalgerecht zu sanieren (0089/2011). Von Anbeginn der beschlossenen Maß nahme am Offenbachplatz war allen Beteiligten klar, dass zusätzlich zu diesem Großprojekt auch die Sanierung des Orchester probenzentrums in der Stolberger Straße und die Ertüchtigung der Bühnenwerkstätten mit Schreinerei, Schlosserei, Malersaal sowie Dekorateur - und Plastiker- werkstatt – derzeit in der Oskar-Jäger-Straße in Ehrenfeld untergebracht – gehören. Die Sanierung de s Orchesterprobensaals in der Stolberger Straße wurde im Sommer 2015 im Zeit- und Kostenplan abgeschlossen. Hinsichtlich der noch zu findenden Lösung für die Bühnenwerkstätten hat der Rat in allen Beschlüssen zur Sanierung der Gebäude am Offenbachplatz im mer wieder zur Kenntnis g e- nommen, dass für die Sanierung der Bühnenwerkstätten zusätzliche Mittel aufgewendet werden müssen. Für die Bühnenwerkstätten wurden seit 2009 folgende Ratsbeschlüsse gefasst: „Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die Realisierung al ler Varianten des Beschlussvor- schlages zur denkmalgerechten Sanierung des Ensembles am Offenbachplatz (…) die 4 Sanierung, Optimierung und Erweiterung des Produk tionszentrums Oskar -Jäger- Straße (...) notwendig macht. In diesem Zusammenhang wurde die Verwal tung beauftragt, mögliche Syner gien für das Produktionszentrum durch dauerhafte Kooperationen mit Dritten zu prüfen.“ - Auszug aus den Ratsbeschlüssen vom 07.10.2010 und 01.03.2011 - Aufgrund dieser Beschlusslage haben die Bühnen in den letzten Jahren n eben der Sani e- rung des Offenbachplatzes, dem Orchesterprobenzentrum in der Stolberger Str. und dem Interimsspielbetrieb von Oper und Schauspiel verschiedene Anstren gungen unternommen, um eine vernünftige und langfristig tragfähige Lösung auch für die Bühn enwerkstätten zu fin- den. So wurden insbesondere die Sanierung der bestehenden Werkstätten in einer angemieteten ehemaligen Lagerhalle in der Oskar -Jäger-Straße, eine Anmietung auf dem Mülheimer Carlswerkgelände, eine Kooperation mit den Werkstätten der Bo nner Bühnen sowie eine Ko- operation im Werkstättenbereich mit dem WDR in Köln -Bocklemünd geprüft. Hierzu wurden diverse Verhandlungen mit Vermietern, Architekten, Kooperationspartnern und Investoren geführt, um für jedes der genannten Modelle eine fundierte Entscheidungsbasis zu vorzul e- gen. Auf Basis der Ergebnisse dieser Modellplanungen und -rechnungen hat sich die Koope- ration mit dem WDR als eindeutig sinnvollstes Modell hervorgetan. Die Zusammenarbeit zwi- schen WDR und Bühnen ist auch ein positives Signal für die Öffentlichkeit, da hier struktu r- ähnliche Betriebe gemeinsam Synergien heben. Über die Einrichtung der Werkstätten hinaus haben sich beide Betriebe dazu bekannt, z u- sätzliche Kooperationsbereiche zu erschließen. Gemeinsam soll die Aus bildung von Sc hrei- nerinnen und Schreinern, Metallbauerinnen und Metallbauern, Bühnenmalerinnen und Bü h- nenmalern und Plastikerinnen und Plastikern organisiert werden. Darüber hinaus werden Synergien in der Logistik, in der Maschinennutzung, im Einkauf und in der Lagerhal tung er- schlossen. Der Betriebsausschuss Bühnen hat in seiner Sitzung am 28.10.2014 (3074/2014) die im Vor- feld auf Grundlage der Beschlüsse verhandelten „ Eckpunkte der Kooperations vereinbarung zwischen WDR und Bühnen der Stadt Köln über die Einrichtung ei ner Bühnenwerkstatt auf dem Produktionsgelände in Bocklemünd“ zur Kenntnis genommen. Der Verwaltungsrat des WDR sowie Rat der Stadt Köln haben im Februar bzw. im März 2015 (0212/2015) die gleichlautend eingebrachte Kooperationsvereinbarung zwischen WDR u nd Bühnen beschlossen. In der Folge wurde die Vereinbarung zwischen dem Intendanten des WDR, dem Oberbürgermeister der Stadt Köln sowie der Betriebsleitung der Bühnen unte r- zeichnet. Die Kooperationsvereinbarung beinhaltet für den Bereich der Werkstätten u .a. auch die Nu t- zung und den Umbau von Räumlichkeiten auf dem WDR -Gelände in Bocklemünd durch die Bühnen der Stadt Köln. Auf Grundlage der Beschlüsse und des Kooperationspapiers wurde zwischen dem WDR und den Bühnen der Stadt Köln am 18.12.2015 ein Mietve rtrag bezüglich der Hallen 9 und 14 in Köln Bocklemünd geschlossen. Dieser sah unter anderem auch die Herrichtung der Mietfl ä- chen für die Bühnen durch den WDR vor. Im Rahmen der Detailplanung zum nutzerspezifischen Umbau dieser Hallen hat sich im Ei n- vernehmen zwischen WDR und Bühnen als Ergebnis der Leistungsphase 2 herausgestellt, 5 dass das Maß der baulichen Anpassungen zur sinnhaften Nutzung der Hallen als Werkstä t- ten der Bühnen der Stadt Köln einen Umfang erreicht hat, welcher eine Alternativplanung notwendig macht. Dies insbesondere vor dem Hinter grund der zuvor nicht absehbaren stat i- schen Herausforderungen in den herzurich tenden Gebäuden. Alle Planungsaufträge zum Umbau der Hallen wurden mithin sowohl von den Bühnen der Stadt Köln als auch vom Westdeutschen Rundfunk angehalten bzw. aufgehoben. Die Bühnen und der WDR haben sodann im Einklang mit der Beschlusslage zur Kooperation eine Variante zur ursprünglich geplanten Herangehensweise erarbeitet. Der WDR hat in diesem Zusammenhang zur Realisierung von Bühnenwerkstätten auf dem Gelände in Bocklemünd eine Bebauung zwischen dem Freimersdorfer Weg und der Verte i- lerstraße (Hallen 1 bis 5 und 21) vorgeschlagen. Hierzu würde ein langfristiger Erbbaurecht s- vertrag zwischen WDR und Bühnen zur Bereitstellung e ines entsprechenden Grundstückes abgeschlossen. Auf diesem Grundstück ist angedacht, nach vorherigem Abriss der dort noch stehenden abgängigen Hallen, eine Neubebauung zu errichten. Vorgenannte Historie wurden dem Rat der Stadt Köln und dem Betriebsaussch uss Bühnen kontinuierlich berichtet. Zuletzt wurde der Stand des Projektes dem Betriebs ausschuss Büh- nen im November 2016 zusammengefasst zur Kenntnis übermittelt (3192/2016). Mit diesem Projekt könnten nicht nur die Kooperationsziele zwischen WDR und Büh nen auf- rechterhalten werden, sondern es bestünde für die Bühnen erstmals die Möglichkeit, die Laufzeit des Erbbaurechtsvertrages für die Werkstätten an die geplante Nutzungs - und Ab- schreibungsdauer der Spielstätten am Offenbachplatz zu koppeln. Das bedeutet, dass für die gesamte Dauer der Nutzung der Spielstätten am Offenbachplatz gesichert ist, dass für den Bühnenbetrieb funktionierende Werkstätten zur Verfügung stehen. Ein weiterer wirtschaftl i- cher Vorteil ist, dass die Investitionen der Bühnen nicht in f remde Anmietobjekte, sondern in ein dem Eigentum angenähertes Objekt (Erbbaurecht) erfolgen würden. Es zeigt sich also, dass diese Variante in vielerlei Hinsicht für die Bühnen eine sinnvolle Lösung darstellt. Sachstand Seit Dezember 2016 liegt den Bühnen eine von der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln erstell- te Machbarkeitsstudie mit dem Titel „ Planung der Bühnenwerkstätten in Bocklemünd “ vor. Dem Kooperationspartner WDR wurde die Machbarkeitsstudie be reits präsentiert. Die K o- operationspartner befinden sich in regelmäßigem Austausch zum Projekt. Die bisherigen Planungen haben in diesem Zusammenhang ergeben, dass das erforderliche Raumprogramm auf dem Grundstück grundsätzlich umsetzbar ist. Die bauliche Umsetzung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie wur de bereits im Rahmen einer Bauvoranfrage weiterverfolgt. Diese Bauvoranfrage wurde durch die Technische B e- triebsleitung und die Geschäftsführende Direktion der Bühnen Anfang September 2016 beim Bauaufsichtsamt eingereicht. Die Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens wurde mit Bau- vorbescheid vom 31.10.2016 positiv beschieden. Bezüglich des bestehenden Mietvertrags für die Gebäude des bisherigen Umbauprojektes in Bocklemünd besteht Einigkeit darüber, dass dieser Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgehoben wird. Dies allerdings nur, wenn auf Basis eines entsprechenden Ratsauftrages zugleich ein Erbbaurechtsvertrag hinsichtlich des neu zu bebauenden Grundstückes g e- schlossen wird. 6 Zusammenfassung der Inhalte der Machbarkeitsstudie Die Machbarkeitsstudie ist als Anlage 1 der Vorlage beigefügt. In Rücksprache mit dem Zentralen Vergabeamt konnten die bereits für das Umbauprojekt gefundenen Planungs - und Fachingenieursbüros auch für Stellungnahmen und fachtech - nische Einschätzungen im Rahmen der Erstellung der Machbarkeitsstudie heran gezogen werden. Dies bot zum einen den Vorteil, dass die eingebundenen Fachin genieurinnen und Fachingenieure bereits umfangreich über das Anforderungsprofil der Bühnenwerkstätten i n- formiert waren und zum anderen das Ergebnis der Machbarkeitsstudie nun auf einem breiten Fachspektrum hinsichtlich der Machbarkeit, Kostenannahmen und Terminrahmen fußt. Konkret wurden fachtechnische Einschätzungen und Beratungen in den Bereichen Bran d- schutz, Statik, Technische Ausrüstung, Bauphysi k, Schadstoff-/Geotechnik und Landschafts- und Artenschutz hinzugezogen. Das Anforderungsprofil an die Bühnenwerkstätten hinsichtlich des Raumbuchs, der Anor d- nung und des funktionalen Zusammenhangs sowie der Funktionalität ist seit Anbeginn des Projektes Bühnensanierung im Wesentlichen unverändert. Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie ermittelte Lösung stellt nun – im Vergleich zu vorhe- rigen Szenarien – erstmals die Möglichkeit dar, dieses Anforderungsprofil in vollem Umfang umzusetzen. Dies bedeutet:  Effiziente Raumanordnung und –funktionalität Die Machbarkeitsstudie stellt acht voneinander getrennte Nutzungsbereiche dar. Dies sind die Werkstattbereiche der fünf Gewerke, eine Montagehalle, ein Verwaltungsb e- reich sowie ein Sanitärbereich. Alle Werkstatt bereiche sowie die Montagehalle sind ebenerdig angeordnet und über eine gemeinsame – aber von den jeweiligen Wer k- stattbereichen abgetrennte – Erschließungsachse verbunden. Dies ermöglicht einen effizienten Transport von Material und Dekorationselementen z wischen den Wer k- stattbereichen und zur Anlieferung – ohne dabei andere Gewerke in der Arbeit in ihren Werkstattbereichen zu beeinträchtigen. Bei der Raumanordnung wurden darüber hinaus bauphysikalische Aspekte beachtet. So können bspw. die lärmintensiven Werkstätten (Schlosserei und Tischlerei) von den anderen Werkstattbereichen akustisch getrennt werden oder die gleichmäßige Belic h- tung im Malersaal von Norden erfolgen. Die Werkstattbereiche können mit einfachen Krananlagen ausgestattet werden, um die B elastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Transport und Aufbau von Material und Dekorationselementen zu minimieren.  Raumgrößen Bereits im Jahr 2011 wurden die Nettonutzflächen für die Werkstattbereiche Maler s- aal, Schreinerei, Schlosserei, Dekor ation, Plastiker, Vormontage, Verwaltung, Umkle i- den, Sanitär- und Aufenthaltsräume sowie Flächen für die Entsorgung ermittelt. Das Ergebnis führte in Summe zu von 5.875 qm erforderlichen Werkstattflächen. Dieses 7 Flächenerfordernis wurde allen bisher geplanten Projektvarianten zugrunde gelegt. Diese Nettonutzfläche muss um die zusätzlich erforderlichen Verkehrs-, Technik- so- wie die Konstruktionsgrundflächen ergänzt werden: o Die zusätzlich erforderlichen Verkehrsflächen z. B. Flure und Treppenhäuser ermitteln sich aus der Gebäudegeometrie und der Bedienbarkeit der Werkstä t- ten unter Berücksichtigung des Gesamtlogistikkonzeptes der Bühnen. In den Verkehrsflächen von 962 qm sind die Flächen für die wettergeschützte Anlief e- rung von Material bzw. für das Be - und Entladen der LKW für den Kulisse n- transport mit ca. 600 qm enthalten. o Des Weiteren sind auch die entsprechenden Technikflächen für die Ansiedlung der erforderlichen technischen Einrichtungen (Heizung, Lüftung, Sanitär, etc.) vorzusehen. Auch diese Technikf lächen wurden in der Machbarkeitsstudie u n- ter Hinzuziehung eines Haustechnikplaners vorgeplant. Die erforderliche Tec h- nikfläche beträgt 1.016 qm. o Die Verkehrs - und Technikflächen wurden somit geometrisch hergeleitet und sind zu den Nettonutzflächen für die Werkstattbereiche hinzuzuzählen. o Über einen üblichen Faktor (9 – 15,5 %, hier 14 %) wurden die Nutzflächen mit der Konstruktionsgrundfläche (Wände etc.) beaufschlagt, um die Bruttog e- schoßfläche zu erhalten. Diese beträgt dann 8.950 qm. Im Rahmen der Planung werden diese Herleitungen dann zu konkreten Flächen.  Funktionale Montagehalle Die Montagehalle von ca. 525 m² ermöglicht eine Vormontage gesamter Bühnenbilder in Originalmaßen der Opern - und Schauspielbühne am Offen bachplatz. So kann der Gesamteindruck des Bühnenbildes sowie die Anschlüsse zwischen den einzelnen Elementen bereits früh im Produktions prozess überprüft werden. Dies spart insbeso n- dere Zeit auf der Bühne sowie Ressourcen für etwaig erforderliche Nacharbeiten. Eine in der Machbarkeitsstudie berücksichtigte Punktzuganlage ermöglicht das sichere Auf- richten und Aufsetzen großer Bühnenbildelemente und ist ein gewichtiger Aspekt der Arbeitssicherheit und -ergonomie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wer k- stätten.  Logistik und Integration des einheitlichen Transportsystems Mit der Sanierung der Bühnen wurde ein neues einheitliches Transportsystem mittels Fahrlafetten (bis zu 9m lange Fahrwagen) als „Produktionsband“ für die Bühnenbild - Prototypen – von den Bühnenwerkstätten bis in alle Spiel stätten, Probebühnen und Lager – eingeführt. Das einheitliche System redu ziert die Anzahl von Umschlagvo r- gängen, den damit verbundenen Zeitverlust und vor allem die körperlichen Belastu n- gen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Integration dieses Systems ist in der Machbarkeitsstudie in den Verkehrs wegen innerhalb der Werkstätten und bspw. einer Hubplattform an der Anlie ferung berüc k- sichtigt. 8  Kostenannahme Die Machbarkeitsstudie kommt auf Basis einer Kostenannahme (+/ - 35%) zu Brutto- baukosten in Höhe von rund 18,5 Mio. Euro. Diese Summe stellt keine Gesamtpr o- jektkosten und insbesondere keine tatsächlichen Auswirkungen für den Betriebsko s- tenzuschuss der Bühnen dar. Die finanziellen Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss de r Bühnen bei Reali- sierung der Maßnahme können erst hinreichend konkret ermittelt werden, wenn eine fortgeschrittene Bauplanung vorliegt. Auf Grundlage des gegenständlichen B e- schlussvorschlags würden daher mit Vorlage des Baube schlusses die Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss der Bühnen unter Berücksichtigung der Investitionen, der Abschreibungen, der Finanzierung und der laufenden Kosten vorgelegt. Unter Berücksichtigung der Annahmen der eingebundenen Fachingenieurbüros ist die U m- setzung der Bühnenwerkstätten in Bocklemünd mit einer Projektlaufzeit von ca. 57 Monaten machbar. Kooperation mit dem WDR Unabhängig von den hier dargestellten baulichen Maßnahmen werden selbstver ständlich auch die weiteren im Kooperationsvertrag festgeschriebenen Zi ele aufrechterhalten. Der WDR und die Bühnen der Stadt Köln verfolgen weiterhin eine enge Kooperation, deren D e- tails zu beispielsweise gemeinsamer Ausbildung, ge meinsamer Maschinennutzung und g e- meinsamem Materialeinkauf in weiteren Einzelverträgen geregelt werden sollen. Im Bereich der Ausbildung von Bühnenmalerinnen und Bühnenmalern sowie Plastikerinnen und Plastiker wird der Kooperations gedanke aktuell bereits gelebt. Die Auszubildenden der Bühnen und des WDR bekommen die Möglichkeit drei bis vier Woch en in den Werkstätten des jeweils anderen Kooperationspartners zu hospitieren und zu lernen. Durch die unte r- schiedlichen Anforderungen im Dekorationsbau beim Fernsehen und am Theater können die Auszubildenden in dieser Zeit sowohl den Umgang mit anderen Ma schinen als auch neue Techniken und Arbeitsweisen erlernen. Weiterhin werden durch die Meisterinnen und Meister gemeinsame Exkursionen organisiert und durchgeführt. Im Rahmen der Abarbeitung des Ratsauftrages zur Prüfung von „ Kooperationen mit Dritten im Werkstattbereich“ wurde die Kooperation mit dem WDR eindeutig als tat sächlich und wirt- schaftlich sinnvolle Zusammenarbeit der beiden öffentlichen Institute ermittelt. Da vergleic h- bare und kostengünstige Grundstücke nicht vorhanden sind, bzw. ggf. nur unte r Verlusten der anderen Kooperationsziele eine echte Alternative wären, werden aktuell keine weiteren Standorte geprüft. Die Tatsache, dass über die Logistik des Geländes in Bocklemünd (Pforte, Kantine, Winte r- dienste, Müllentsorgung etc.) erhebliche Syner gien und Kosteneinsparungen möglich sind, macht die Kooperation darüber hinaus erhaltenswert. 9 Fundierte Aussagen zu Baukosten und deren Auswirkungen auf den Betriebs - kostenzuschuss der Bühnen erst nach vertiefter Planung Die Erfahrungen mit verschiedenen Bauprojekten haben gezeigt, dass fundierte Aussagen zu Baukosten und Bauzeit erst nach einer grundlegenden Planung möglich sind. Hierbei ist der Abschluss der Leistungsphase 3 mit Kostenberechnung und Terminplan gemeint. Zur Erre i- chung einer höheren P lanungstiefe und einer damit einhergehenden größeren Kostensiche r- heit sollten auch die kostenrelevanten Leitdetails aus allen zu beauftragenden Leistungsbi l- dern bereits beauftragt werden. Erst auf Basis dieser Planung, bei der beispielsweise der Grundriss sowie die zu verwendenden Materialien feststehen, lassen sich konkrete A b- schreibungsverläufe zum Gebäude und den Technischen Anlagen, eine entspre chende F i- nanzierung sowie der Energieverbrauch fundiert schätzen. Auf die sodann ermittelten Ba u- kosten wird g emäß Stadtvorstandsbeschluss ein Risikopuffer in Höhe von 10% addiert we r- den. Aus vorgenannten Gründen müssen hinsichtlich konkreter Auswirkungen auf den Betrieb s- kostenzuschuss das Ergebnis der Planung und die darauf fußenden Berechnungen abgewar- tet werden. Die konkreten Auswirkungen auf den Betriebskosten zuschuss werden also zum Baubeschluss vorgelegt. Zusammensetzung der Planungskosten Für die Leistungsphasen 1 -3 (Grundlagenermittlung, Vorentwurf, Entwurf) werden 700.000, - Euro brutto inklusive Umsatzsteuer und 5% Nebenkosten veranschlagt. Hierin enthalten sind die HOAI Leistungen für Gebäudeplanung, Freianlagenplanung, Technische Ausrüstung (TA), Tragwerksplanung (Statik) sowie die Kosten für die Sachverständigen der thermischen und akustischen Bauphysik, des Brandschutzes und weiteren ergänzenden Ingenieurleistu n- gen. Eine detaillierte Aufstellung der möglichen gesamten Planungskosten ist der Honor a- rermittlung in Anlage 2 zu entnehmen. Finanzierungsmodelle / Weitere Faktoren Entscheidend für die l angfristigen Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss der Bü h- nen wird auch die Finanzierung des Projektes sein. In der aktuellen Niedrigzins phase ist es den Bühnen beispielsweise bereits gelungen 200 Mio. € über ein spezielles Finanzierung s- modell über 40 Jahre zu rund 1,4% Zinsen zu sichern. Aufgrund der realen Ver bindung der Projekte „Offenbachplatz“ und „Werkstätten neubau“ nehmen die Bühnen für beide Projekte eine gleiche Nutzungsdauer von 50 Jahren an. Dies vor dem Hintergrund, dass für den Spielbetrieb am Offenbachplatz stets auch Bühnenbilder gebaut werden müssen. Es erscheint daher sinnvoll, verschiedene langfristige Finanzierungsmodelle (beispielsweise Berücksichtigung der Finanzierung innerhalb des Finanzierungskon zeptes der Gesamtma ß- nahme Offenbachplatz, KfW-Programme etc.) für den Werkstättenneubau zu prüfen und zum Baubeschluss hierzu ein Konzept vorzulegen. Im Rahmen der Finanzierung sollen ggf. auch erwirtschaftete Überschüsse aus den noch in Erstellung befindlichen Jahresabschlüssen der Bühnen einbezogen werden. Die Ergebnisse eines noch im Detail zu verhandelnden Erbbaurechtsvertrag zwischen WDR und Bühnen haben ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf die lang fristige Betriebskostenzu- schussentwicklung der Bühnen. Hierbei sind zwischen WDR und Bühnen bestehende K o- 10 operationsvereinbarung und die Expert ise des Liegenschaftsamtes bei der Verhandlung so l- cher Verträge entsprechend zu berücksichtigen. Die Ergebnisse aus den Verhandlungen werden in die Berechnungen der Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss der Bühnen einfließen. Der Abschluss des Vertrages wird unter den Vorbehalt der Zustimmung des Rates und in diesem Zusammenhang des Baubeschlusses gestellt werden. Organisatorische Anbindung bei Technischer Betriebsleitung Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat die weitere Bearbeitung der Projekt leitung inner- halb dieses Projektes unter Verweis auf andere, prioritär zu bearbeitende Pro jekte, ablehnen müssen. Durch die mit Ratsbeschluss vom 15.03.2016 (0262/2016 - Neufassung) und zum 01.05.2016 neu geschaffenen Technische Betriebsleitung bei den B ühnen ist inner halb des Eigenbetriebes nun die entsprechende Kompetenz zur Wahrnehmung von Bauherrnaufg a- ben und Projektleitung vorhanden. Die Bühnen würden bei unterstelltem Beschluss das Pr o- jekt als abgegrenztes Teilprojekt innerhalb der Büh nensanierung aus sich heraus unter der Leitung des Technischen Betriebsleiters führen. Ob eine externe Projektsteuerung erforde r- lich ist, wird noch geprüft. Voraussichtlich ist innerhalb des „Team Streitberger“ dafür die Besetzung einer weiteren Stelle erforderlich. Sofern ein entsprechender Baubeschluss erfolgen sollte, könnte die Stelle unmittelbar ausgeschrieben werden, da in dem am 17.11.2016 beschlossenen Stellenplan für die Bühnen (3070/2016) im sogenannten „Stellenpool“ hierfür entsprechende Kapazitäten vorhanden sind. Eine Anpassung des Arbeitsvertrages des Technischen Betriebsleiters wäre bei unterstellter Beschlussfassung durch eine weitere Aufgabenzuweisung durch den Rat entbehrlich. Die Geschäftsführende Direktion der Bühnen wirkt analog der Kompetenzen im Sanierungs- projekt Offenbachplatz bei der Realisierung der Bühnenwerkstätten in Bocklemünd an dem Projekt mit. Erneute Prüfung von Alternativen Neben den in der Vergangenheit geprüften Möglichkeiten wäre eine mögliche Alternative der Verzicht auf die Ko operation mit dem WDR und die standortunabhän gige Ausschreibung ei- nes Investorenmodells mit einem mindestens 20 Jahre laufen den Mietver trag. Die vorau s- sichtliche Miethöhe für eine solche Lösung kann gegenwärtig nur schwer einge schätzt wer- den, mit eine r Nettokaltmiete von 8,00 – 9,00 €/m 2 muss jedoch gerechnet wer den, da die Bühnen nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind und die Vermieterinnen und Vermieter deshalb die Umsatzsteuer auf die Miete aufschlagen wird. Bei einer benötigten Hauptnutzfläche von ca. 6.800 m2 läge die Jahresmiete bei einer Kaltmiete von 8,50 €/m2 bei 693.600,00 €. Sicherstellung der Produktionsfähigkeit der Werkstätten Aufgrund der bisherigen konkreten Planungen und des Abschlusses des Miet vertrages mit dem WDR für hergerichtete Werkstattflächen mit konkreten Zielterminen, wurde der bisherige Mietvertrag für die Bühnenwerkstätten in Ehrenfeld nicht verlängert. Dies auch vor dem Hi n- tergrund, dass der aktuelle Vermieter eine Anschlussanmietung akquirieren konnte. 11 Eine Verlängerung des Mietvertrages in der Oskar-Jäger Straße über 2018 hinaus zumindest bis 2020 wird derzeit mit dem Vermieter abgestimmt und wurde dem Grunde nach in Au s- sicht gestellt. Die Bühnen bemühen sich gemeinsam mit dem aktuellen Vermieter zur Ve r- meidung eines „Werkstätteninterims“ mit Nachdruck darum, den Standort zu sichern. Alle r- dings wird der Standort nur durch Zahlung einer Abstandszahlung an den Nachmieter zu ha l- ten sein. Die bisher sehr geringe Grundmiete von 3,50 € pro qm wird sich dabei voraussich t- lich in etwa verdoppeln. Die zusätzlichen Kosten werden über den Wirtschaftsplan der Bü h- nen dargestellt. FAZIT Die Bühnen Köln benötigen als einer der größten selbst produzierenden Mehrspartenbetriebe in Europa für ihren originären Betrieb zur Herste llung von Neuproduktionen in Oper, Scha u- spiel und Kinderoper an zeitgemäßen Arbeitsplätzen effektive Werkstätten. In den letzten Jahren haben die Bühnen verschiedene Anstrengungen unternommen, um eine vernünftige und kostengünstige Lösung für die Bühnenwe rkstätten zu finden. Dabei wurde im Rahmen der Prüfungen, Planungen und Berechnungen deutlich, dass eine langfris- tige Zukunft der Bühnenwerkstätten im Mietverhältnis auf dem Gelände in der Oskar -Jäger- Straße aus tatsächlichen Gründen nicht mehr möglich ist . Alternativprojekte in Mülheim oder in Kooperation mit Bonn wurden nach umfassender Prüfung bereits im Jahr 2013 ebenfalls als unwirtschaftlich identifiziert. Um die bestehende und langfristig sinnvolle Kooperation mit dem WDR aufrecht zu erhalten, ist ein Werkstättenneubau auf dem Gelände in Bocklemünd eine sinnvolle Lösung. Darüber hinaus stellt die Investition in (quasi) eigenes Eigentum eine wirtschaftlich effiziente Lösung dar. Sämtliche Alternativprojekte hätten als Grundlage die langfris tige Anmi etung von Fl ä- chen und damit die Abhängigkeit von Vermieterinnen und Vermietern sowie das Risiko von Investitionen in fremdes Eigentum bedeutet. Um die konkreten finanziellen Auswirkungen der Investition „Werkstättenneubau“ belastbar bewerten zu können, ist nun im ersten Schritt eine fundierte Planung auf Basis der B e- schlussvorschläge erforderlich. ANLAGEN:  1: Machbarkeitsstudie  2: Honorarkalkulation
  • Anlage_2_Honorarkalkulation Werkstätten

    PDF

    Herunterladen: Anlage_2_Honorarkalkulation Werkstätten

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Honorarermittlung Stand: 19.12.2016 ANLAGE 2 Projekt: Bühnenwerkstätten Basis: Kostenannahme der Machbarkeitsstudie Zeilen gesamt anrechenbare Kosten KG 300 8.600.000 € 2.838.000 € anrechenbare Kosten KG 400 2.675.000 € 3.200.000 € anrechenbare Kosten 11.275.000 € 200.000 € 3.200.000 € Honorarzone III von III mitte III mitte III mitte Honorar LP1 - 9 985.778 € 36.958 € 485.647 € 174.280 € Nebenkosten 5% 49.289 € 1.848 € 24.282 € 8.714 € Gesamthonorar 1.035.067 € 38.806 € 509.929 € 182.994 € 1.766.796 € % % % % 1 Grundlagenermittlung 2 20.701 € 3 1.164 € 2 10.199 € 3 5.490 € 2 Vorentwurf 7 72.455 € 10 3.881 € 9 45.894 € 10 18.299 € 3 Entwurf 15 155.260 € 16 6.209 € 17 86.688 € 15 27.449 € A Zwischensumme 1 248.416 € 11.254 € 142.780 € 51.238 € 453.688 € 100% 453.688 € 4 Genehmigungsplanung 3 31.052 € 4 1.552 € 2 10.199 € 30 54.898 € B Zwischensumme 2 279.468 € 12.806 € 152.979 € 106.137 € 551.389 € 5 Ausführungsplanung 25 258.767 € 25 9.701 € 22 112.184 € 40 73.198 € 453.850 € 16% 72.616 € C Zwischensumme 3 538.235 € 22.507 € 265.163 € 179.334 € 1.005.240 € 6 Vorbereiten d. Vergabe 10 103.507 € 7 2.716 € 7 35.695 € 2 3.660 € 7 Mitwirken b.d. Vegabe 4 41.403 € 3 1.164 € 5 25.496 € - € D Zwischensumme 4 683.144 € 26.388 € 326.355 € 182.994 € 1.218.881 € 8 Objektüberwachung 32 331.221 € 30 11.642 € 35 178.475 € - € 9 Objektbetreuung 2 20.701 € 2 776 € 1 5.099 € - € Gesamtsumme 100 1.035.067 € 100 38.806 € 100 509.929 € 100 182.994 € 1.766.796 € E Gutachten LP, Bauphysik, Brandschutz, Vermessung 240.000 € 27% 64.800 € F Projektleitung 780.000 € Gesamtsumme netto 2.786.796 € 591.104 € 19% Umsatzsteuer 529.491 € 112.310 € Gesamtsumme brutto 3.316.287 € 703.414 € Aktuelle Planungskosten Architekt Freianlagen TGA Tragwerk
  • Anlage_1_MachbarkeitsstuBuehnenwerkstätten

    PDF

    Herunterladen: Anlage_1_MachbarkeitsstuBuehnenwerkstätten

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Bühnen Köln | Planung der Bühnenwerkstätten in Bocklemünd | Machbarkeitsstudie STAND: 15.02.2017 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie ZUSAMMENFASSUNG • TERMINRAHMEN • KOSTENANNAHME • FAZIT QUELLEN • ABBILDUNGSVERZEICHNIS ANLAGEN • ERGÄNZENDE UNTERLAGEN EINLEITUNG • HINTERGRUND • BÜHNENBETRIEB • AUFGABENSTELLUNG STÄDTEBAULICHE SITUATION • LAGE • HÖHENABWICKLUNG BESTAND • MEIERHALLE (GEBÄUDE 6) UND DEKOLAGER (GEBÄUDE 5) • GEBÄUDE 4 BIS 1 UND 21 • GRÜNFLÄCHEN PLANUNGSGRUNDLAGEN • GRUNDSTÜCK › BAU- /PLANUNGSRECHT (ABSTANDSFLÄCHEN/HÖHEN) › LIEGENSCHAFTSKARTE › FEUERWEHRPLAN • ARBEITSABLÄUFE • RAUMPROGRAMM KONZEPT • ERLÄUTERUNG • KONZEPTPLÄNE › LAGEPLAN M1:1000 › GRUNDRISSE M 1:500 › SCHNITTE M 1:500 › ANSICHTEN M 1:500 › BERECHNUNG BRI › PIKTOGRAMME THEMEN INHALTSANGABE THEMEN S. 1 - 4 S. 5 - 8 S. 9 - 13 S. 14 - 19 S. 20 - 33 S. 34 - 36 S. 37 - 38 S. 39 VERFASSER: GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN SERVICECENTER ll 262/46 MELISA AK / MARION WEILER WILLY-BRANDT-PLATZ 2 50679 KÖLN Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Zur Bühnensanierung am Offenbachplatz mit ihren vier Spielstätten gehören auch die Bausteine „Sanierung des Orchesterprobenzentrums in der Stolberger Straße“ (Fertigstellung im Sommer 2015) und die „Sanierung der Bühnenwerkstätten“. Hinsichtlich der Bühnenwerkstätten haben der Rat der Stadt Köln und der Verwaltungsrat des Westdeutschen Rundfunks (WDR) beschlossen, dass die Bühnen Köln und der WDR eine Kooperation im Werkstättenbereich eingehen: „Mit dem WDR und den Bühnen Köln haben sich damit zwei ähnlich ausgerichtete öffentliche Betriebe dafür ausgesprochen, durch eine nähere Zusammenarbeit Synergien zu nutzen“ (vgl. Kooperationsvereinbarung zwischen dem WDR und der Stadt Köln, Bühnen der Stadt Köln; 22.04.2015; S. 1/3). Die jetzigen Werkstätten der Bühnen Köln, welche in angemieteten ehemaligen Lagerhallen an der Oskar- Jäger-Straße in Köln-Ehrenfeld angesiedelt sind, sind veraltet, sanierungsbedürftig und entsprechen nicht mehr den Anforderungen an zeitgemäße Bühnen- werkstätten. Der Aufwand einer möglichen Hallen- sanierung wurde nach zahlreichen Untersuchungen als zu hoch und wirtschaftlich nicht tragbar eingestuft. Der WDR verfügt in Bocklemünd über ein weitläufiges Produktionsgelände mit einem Werkstatt- und Veran- staltungstechnikbetrieb, auf dem sich teilweise unge- nutzte Flächen befinden. Dort werden mitunter alle Kulissen und Dekorationen für das WDR-Fernsehen gebaut und die Fernsehproduktionen durch die Veranstaltungstechnik betreut. HINTERGRUND EINLEITUNG Abb.3) Malersaal Bühnenbetrieb, Ehrenfeld 1 Die mit der Zeit immer geringer werdende Auslastung der Produktionsstätte in Bocklemünd, führt eine Ver- schlankung des Betriebs herbei. Bedingt wird dies vor Allem durch die Zunahme von kleineren Produktionen und der gleichzeitigen Abnahme von aufwändigen Pro- duktionen. „Für den WDR und die Bühnen der Stadt Köln ist aufgrund oben genannter Rahmenbedingungen eine Kooperation ideal“ (vgl. Kooperationsvereinbarung zwischen dem WDR und der Stadt Köln, Bühnen der Stadt Köln; 22.04.2015; S. 1/3). Abb.2) WDR Werkstatt Halle 9, Bocklemünd Abb.1) Blick von Innen / Scheddach, Halle 9 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Am 22.04.2015 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Bühnen Köln und dem WDR geschlossen, in der u.a. die „Herrichtung von Werkstattflächen im Umfang von rund 6.000 m² auf dem Produktions- gelände des WDR in Bocklemünd zum Zwecke der Nutzung durch die Bühnen der Stadt Köln“ vereinbart wurde (vgl. Kooperationsvereinbarung zwischen dem WDR und der Stadt Köln, Bühnen der Stadt Köln; 22.04.2015; S. 2/3). Den Bühnen wurden zur Errichtung ihrer Werkstätten zwei weniger genutzte Hallen (9 und 14) gestellt, die gemäß entsprechender Anforderungen ausgebaut und erweitert werden sollten. Die Planung wurde aufgeteilt in Ausbau seitens der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (GW) und Hülle seitens WDR. Im Zuge des Planungs- prozesses hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, in Zusammenarbeit mit den beauftragten Projektbe- teiligten, jedoch festgestellt, dass die Baumaßnahme, nicht mehr in dieser Weise umsetzbar ist. Der geplante Eingriff in die Bausubstanz wäre zu groß, und somit wirtschaftlich nicht mehr vertretbar. Am 08.07.2016 wurde seitens WDR ein offizieller Planungsstopp er- wirkt. Zur Aufrechterhaltung des Kooperationsgedankens, stellt der WDR den Bühnen Köln ein neues Baufeld, innerhalb des Produktionsgeländes im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrag zur Verfügung. Im südlichen Grundstücksbereich befinden sich un- genutzte Werkstattgebäude und Produktionshallen. Der Rückbau dieser Hallen erfolgt durch den WDR, die Neuerrichtung der Bühnenwerkstätten durch die Bühnen. HINTERGRUND EINLEITUNG Abb.4) Ursprüngliche Maßnahme, Hallen 9 und 14 Abb.6) Blick auf Bestandshallen Abb.5) Neues Baufeld im Süden, Hallen 6 bis 1 und 21 Abb.7) Bestandshallen auf neuem Baufeld 2 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie BÜHNENBETRIEB EINLEITUNG Die Bühnenwerkstätten stellen nahezu alle Ausstat- tungselemente der Produktionen von Oper und Schau- spiel Köln her. In spielplanbedingt engen Zeitfenstern arbeiten Schlosser, Schreiner, Maler, Dekorateure und Plastiker Hand in Hand um die Bühnenbildelemente nach den Vorgaben der Bühnenbildner termingerecht fertigzustellen. Das dabei angewandte Höchstmaß an künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten wird in jeder Vorstellung vom Publikum bestaunt und auch von namenhaften Bühnenbildnern anerkannt . Dem gegenüber stehen die derzeit schlechten Rahmen- bedingungen hinsichtlich zu geringer Flächen, Raumhö- hen und der Gebäudetechnik. Vor allem die schlechten klimatischen Bedingungen sowie der Mangel an Nutzhöhe und Hebemöglichkeiten erschweren die Arbeiten sehr. Beispielsweise gelang das Aufrichten der Unter- konstruktion des Totenschädels für Benvenuto Cellini (2015) nur durch die zeit- und platzaufwändige Instal- lation eines Pre-Riggs (Konstruktion zur Aufhängung von Lasten) inkl. Hebezeug in der zu gering dimensionierten Montagehalle. Auch der Vorbau des begehbaren Schiffes für Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (2011) wurde durch das Fehlen von Hebezeugen und der notwendigen Hallen- höhe nur mittels aufwändigem und risikobehaftetem manuellem Aufrichten möglich. Die Baumstämme aus Troilus und Cressida (2016) mussten millimetergenau zwischen die Dachbinder „gezirkelt“ werden. 3 Abb.9) Schiff; Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny Abb.8) Herstellung Totenschädel; Benvenuto Cellini Abb.10) Baumstämme; Troilus und Cressida Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Mit Schreiben vom 08.07.2016 beauftragten die Bühnen Köln die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Diese soll die Eig- nung des vom WDR zur Verfügung gestellten Baufelds zur Errichtung und dem nachhaltigen Betreiben eines Neubaus für die Bühnenwerkstätten prüfen. Dies beinhaltet die Erörterung der Genehmigungsfähigkeit (Bauvoranfrage) sowie die Umsetzbarkeit des nutzer- orientierten Raumprogramms hinsichtlich Fläche, Funk- tionalität, Technik und Konstruktion. Folgende relevante Planungsgrundlagen wurden über die Bauvoranfrage hinaus abgefragt: Brandschutz, Statik, Technische Ausrüstung, Nutzer- spezifische Anlagen, Bauphysik, Schadstoff-/ Boden- gutachten, Arbeitssicherheit, Landschafts-/Artenschutz, Bodendenkmalpflege, Kampfmittelauskunft, Leitungs- auskunft Die Machbarkeitsstudie schließt mit einer Untersuchung hinsichtlich des anzunehmenden Kosten- und Termin- rahmens ab. AUFGABENSTELLUNG EINLEITUNG Auszug aus dem örtlichen Bau- und Planungsrecht Grundstück: Freimersdorfer Weg 6 Gemarkung: Müngersdorf Flur/Grundstück: 31/51 Bebauungsplan: nicht vorhanden Baulast: nicht vorhanden Landschaftsschutzgebiet: ja Wasserschutzgebiet: III B (bestehend) Grundstück: WDR ; ehem. städt. Eigentum 4 Abb.11) Auszug aus dem Liegenschaftskataster Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Das WDR-Produktionsgelände befindet sich in Köln- Bocklemünd am Freimersdorfer Weg 6 (Stadtbezirk Ehrenfeld). Es ist umgeben von bewaldeten Flächen, Äckern und einer Sportanlage. In direkter Nähe gibt es keine Wohnbebauung. Der Standort ist durch den WDR mit einer Fläche von etwa 500.000 m² bereits für den Ausstattungsbau und Produktionsbetrieb als Industrie- bzw. Gewerbegebiet etabliert und infrastrukturell erschlossen. Die Lage des WDR-Geländes zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung, sowohl mit dem KFZ über die A1 als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus. LAGE STÄDTEBAULICHE SITUATION Abb.14) Luftbild Produktionsgelände Bocklemünd 5 Abb.13) Stadtplan Köln Übersicht Abb.15) Stadtplan Köln Ausschnitt Abb.12) Bestandshallen WDR Offenbachplatz Oskar-Jäger-Strasse Freimersdorfer Weg Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie LIEGENSCHAFTSKARTE | M 1:3000 STÄDTEBAULICHE SITUATION 6 Abb.16) Auszug aus der Liegenschaftskarte Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Das in dieser Machbarkeitsstudie zu untersuchende Baufeld liegt im Süden des Produktionsareals. Zurzeit befinden sich auf dieser Fläche noch veraltete Baracken und zwei größere Hallen, die zu einem späteren Zeitpunkt abzubrechen sind. Westlich wird das Baufeld durch einen Wald und östlich durch die Pforte, als Zugang zum Gelände, begrenzt. Auf dem Baufeld befindet sich im Süd-Westen eine dicht bewachsene, bewaldete Fläche und bildet hier eine Pufferzone zur Hauptverkehrsachse. Nördlich wird das Baufeld von der Verteilerstraße und den anliegenden Stellplätzen gefasst. Der parallel zur Grundstücksgrenze verlaufende Freimersdorfer Weg, definiert die Baufeldgrenze im Süden. Für das Produktionsgelände liegt kein Bebauungsplan vor, so dass das Maß und die Art der baulichen Nutzung durch eine Bauvoranfrage geklärt werden muss. Nach einer ersten Besprechung mit dem Bauauf- sichtsamt der Stadt Köln wurde aufgrund des fehlenden Bebauungsplans deutlich, in der Planung den § 34 BauGB einzuhalten. Dieser besagt, dass sich die Neu- planung in die Umgebung einfügen muss. Somit wird die Neuplanung beeinflusst durch Faktoren wie Bestands- höhen oder Typen der umliegenden Bestandsgebäude. Ein positiver Bauvorbescheid, als Voranfrage zur Klärung des Planungsrechts, wurde am 31.10.2016 unter dem Aktenzeichen 63/V24/0385/2016 erteilt. LAGE STÄDTEBAULICHE SITUATION 7 Abb.17) Luftbild Baufeld Abb.18) Bewaldete Pufferzone im Südwesten Abb.19) Blick auf die Verteilerstraße mit Stellplätzen Abb.20) Angrenzende Waldfläche im Westen Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Die Höhen der Hallen auf dem Produktionsgelände in Bocklemünd liegen im Durchschnitt bei etwa 10 m. Überwiegend erstrecken sich Gebäude mit flachen Dächern über das Gelände. Weiterhin gibt es aber auch einzelne geneigte Dächer, Walmdächer und ein Scheddach (Halle 9). Die Scheddach-Halle erreicht eine Höhe von ca. 13 m. Zwei Gebäude stechen mit ihren Höhen von ca. 15 m und ca. 18 m aus der Umgebung heraus. Eines befindet sich nordwestlich vom neuen Baufeld, das zweite liegt östlich. Beide sind in direkter Nähe zur neuen Fläche. Aufgrund des Produktionsablaufs innerhalb der Bühnen- werkstätten sind alle Werkstattbereiche zwingend eben- erdig anzuordnen. Daher leitet sich die maximale Gebäudehöhe maßgeblich von der größten lichten Nutzhöhe ab (Montagehalle: lichte Höhe 9 m). Neben der erforderlichen lichten Raumhöhe sind die kon- struktiven Maßnahmen, die Haustechnik und die nutzer- spezifische Einbauten zu berücksichtigen. Dies führt zu einer maximalen Gebäudehöhe von etwa 14 m Oberkante (OK) Dach im Bereich der Montage- halle. Die neu zu errichtenden Bühnenwerkstätten müssen sich gemäß § 34 BauGB in die Höhenabwicklung des Be- standsgeländes einfügen. HÖHENABWICKLUNG STÄDTEBAULICHE SITUATION Halle 15 ca. 18,00 m Halle 9 ca. 15,00 m Halle 9 Halle 14 Kantine Halle 9 Halle 14 Halle 15 Halle 15 ~ 14,00 m OK Dach ~ 11,85 m OK Dach (Technik) ~ 9,85 m OK Dach ~ 10,00 m OK Dach ~ 10,00 m OK Dach ~ 5,00 m OK First 8 Abb.21) Höchste Gebäude (Hallen 9 und 15) Abb.22) Arbeitsmodell | Bestand Abb.23) Verteilung Höhen Abb.24) Arbeitsmodell | Neubau Kantine Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Dominiert wird das zu analysierende Baufeld von zwei großen Lagerhallen, der Meierhalle und dem Dekolager, die eine Höhe von etwa 10 m aufweisen. Das Dekolager grenzt westlich an einem Waldstück und hat die ungefähre Abmessung von ca. 50 x 40 m. Daneben besitzt die Meierhalle eine Grundfläche von ca. 30 x 40 m. Die beiden Hallen werden durch eine Stichstraße, die der Feuerwehr auch zur Erschließung dient, von- einander getrennt. Diese führt geradewegs auf eine Feuerwehrnebenzufahrt an der Grundstücksgrenze. MEIERHALLE UND DEKOLAGER BESTAND Feuerwehrzufahrt 9 Abb.26) Meierhalle, Baracken und Stellplätze Abb.27) Feuerwehrnebenzufahrt Abb.28) Dekolager mit angrenzender Waldfläche Abb.25) l. Meierhalle (Halle 5); r. Dekolager (Halle 6) Abb.29) Blick auf Hofseite südlich der Hallen Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie FEUERWEHRPLAN BESTAND BESTAND 10 Abb.30) Feuerwehrübersichtsplan Produktionsgelände WDR Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Die restlichen, sich auf dem Baufeld befindenden, Gebäude 4 bis 1 und 21 (s. Seite 5 Abb.. 16) sind kleinteiliger und haben, im Vergleich zu den beiden Hallen, eine geringere Höhe von ca. 3 m. Zurzeit werden diese Baracken selten bis gar nicht mehr genutzt und stehen leer. GEBÄUDE 4-1 & 21 BESTAND 11 Abb.32) erstes Gebäude neben dem Pförtner Abb.34) Fußgängerweg zw. Baracken und Stellplätze Abb.33) Durchwegung zwischen Baracken Abb.35) Blick auf kleinteilige Baracken Abb.31) Erhaltenswerte Bäume zwischen Gebäuden Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie In einem hohen Maß wird der südliche Grundstücks- bereich von dem vorhandenen Grünbestand geprägt. Die Waldfläche am Dekolager bildet die westliche Grenze des Grundstücks. Im Süd-Osten ist eine größere dicht bewachsene, bewaldete Fläche vorhanden, die auch zukünftig erhalten werden soll. Schließlich gibt es viele vereinzelte Grünflächen, darunter befinden sich auch einige erhaltenswerte Bäume. Zuständige Behörde: Grünflächenamt der Stadt Köln Westlich schließt unmittelbar ein Landschaftsschutz- gebiet (LSG) an die zu bebauende Fläche an. Für diesen Bereich ist die Erstellung eines Landschaftspflegerischen Begleitplans und einer Artenschutzprüfung zwingend notwendig. Zuständige Behörde: Untere Landschaftsbehörde der Stadt Köln Für den Abbruch der Bestandsgebäude ist eine Artenschutzprüfung seitens WDR unerlässlich. „Sie benötigen für den Abbruchantrag einen artenschutzrechtlichen Vorlauf von ca. 1 Jahr für die Bearbeitung“ (vgl. Voreinschätzungen zum Fällantrag und zur Artenschutzprüfung, Ingenieurbüro I. Rietmann, Schreiben vom 07.11.2016). Im Rahmen der Mach- barkeitsstudie wurde eine Einschätzung bezüglich des Landschafts-/Artenschutzes eingeholt. GRÜNFLÄCHEN BESTAND 12 Abb.36) Dekolager endet an Waldstück (LSG) Abb.38) Straßenseite Dekolager Abb.37) rechts Bewaldete Südostfläche Abb.39) Gebäude (21) eingebettet in bewaldeter Fläche Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie LANDSCHAFTSPLAN| M 1:3000 BESTAND Innenbereich (Zuständigkeit: Grünflächenamt) Landschaftsschutzgebiet (Zuständigkeit: Untere Landschaftsbehörde) Grenze Schutzgebiet 13 Abb.40) Auszug aus dem Landschaftsplan Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie ARBEITSABLÄUFE PLANUNGSGRUNDLAGEN Die Bühnenwerkstätten fertigen ausschließlich Proto- typen in Einzelanfertigung. Dies geschieht stets nach den künstlerischen Vorgaben, daher können die Arbeits- abläufe von Produktion zu Produktion variieren. Zunächst wird der Bühnenbildentwurf nach künstle- rischen, technischen, sicherheitstechnischen und nicht zuletzt finanziellen Aspekten konstruktiv umgesetzt und daraus resultierende Bauzeichnungen für die einzelnen Gewerke (Schreiner, Schlosser, Maler, Plastiker und Dekorateure) erstellt. Der Produktionsprozess innerhalb der Werkstätten be- ginnt mit der sogenannten Werkstattabgabe im Be- sprechungsbereich, in denen die Details der jeweiligen Konstruktion anhand der Bauzeichnungen mit allen Ge- werken abgestimmt werden. Abgesehen von wenigen, im Lager verfügbaren Standardartikeln werden darauf- hin alle produktionsspezifischen Materialien just-in-time bestellt und angeliefert. Der Zuschnitt der Halbzeuge erfolgt im Maschinenraum der Schreinerei bzw. der Schlosserei. Im Bankraum der Schreinerei sowie in der Schlosserei werden die Zu- schnitte zu mehrere Meter großen Bauteilen zusam- mengefügt. Parallel dazu werden in der Plastiker- werkstatt die Plastiken und Stuckarbeiten gefertigt. Fertig bearbeitete Bauteile werden mittels eines über- geordneten „Fahrlafetten“-Transportsystems, das sich in allen Werkstätten und Spielstätten der Bühnen Köln wiederfindet, transportiert. Als nächstes erfolgt in der Montagehalle das Zusammenfügen der einzelnen Bau- teile, die Vormontage und passgenaue Endfertigung der Bühnenbildteile. 14 Die Bühnenbildteile werden daraufhin wieder demon- tiert und als Bauteile auf Fahrlafetten zur Oberflächen- behandlung und farblichen Ausgestaltung in den Maler- saal transportiert. Parallel dazu fertigen die Dekorateure Möbel und Ausschmückungen in der Dekorationswerk- statt. Die fertigen Bauteile werden zum Transport in Fahr- lafetten gepackt und in 40‘‘-ISO-Container verladen. Je nach Umfang der Produktion umfasst ein Bühnenbild mehrere Fahrlafetten und Container. Die gefüllten Container werden zur jeweiligen Spielstätte abtrans- portiert und dort in der sogenannten Technischen Einrichtung als fertiges Bühnenbild errichtet. Abb.41) Feinschliff in der Plastikerwerkstatt Abb.43) Oberflächenmuster: Metalloptik rostig Abb.42) sensible Prospektmalerei; Malersaal Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie ARBEITSABLÄUFE | BILDERSTRECKE PLANUNGSGRUNDLAGEN 15 Abb.47) Premiere Mahagonny Abb.45) Oberflächenstudien Abb.44) Zchg. Mahagonny Abb.46) Fertigung begehbares Schiff Abb.51) passgenaue Endfertigung; Totenschädel Abb.49) Stahlgerüst Abb.48) Konzept Cellini Abb.50) Feinschliff Abb.52) Premiere Cellini Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie ARBEITSABLÄUFE | PIKTOGRAMM PLANUNGSGRUNDLAGEN 16 Bühnenbildentwurf Zeichnungen, Kosten, konstruktive Umsetzung Werkstattabgabe Abstimmung mit allen Gewerken Material Just-In-Time Bestellung und Anlieferung Zuschnitt der Halbwerkzeuge in Schreinerei und Schlosserei Herstellung von Prototypen Fertigung und Fügung der Bauteile in Schlosserei, Bankraum, Malersaal, Plastikerwerkstatt und Dekorationsabteilung Transport mit Fahrlafette Transport mit Fahrlafette Vormontage Der Bauteile in der Montagehalle Transport zur Spielstätte Transport mit Fahrlafette Montage der fertigen Bauteile zum Bühnenbild Transport mit Fahrlafette Transport mit Fahrlafette Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie FAHRLAFETTE PLANUNGSGRUNDLAGEN 17 Das Transportsystem mittels Fahrlafetten ist integraler Bestandteil der Sanierung der Bühnen und das „Produktionsband“ für die Bühnenbild-Prototypen – von den Bühnenwerkstätten bis in alle Spielstätten, Probebühnen und Lager. Das einheitliche System reduziert die Anzahl von Um- schlagvorgängen, den damit verbundenen Zeitverlust und vor allem die körperlichen Belastungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ein Mindestmaß. Die bis zu 9 m langen Fahrlafetten tragen eine Maximal- last von 5 Tonnen Bühnendekoration und können mittels Mitgänger-Elektroschleppern (MasterMover) kraftschon- end bewegt werden. Zum Transport im öffentlichen Verkehr, also zwischen den Werkstätten, dem Offen- bachplatz, den Lagern oder bei Gastspielen werden die Fahrlafetten passgenau in 40‘‘-ISO-Containern verladen. Abb.55) Konstruktionszeichnung Fahrlafette Abb.54) Beispiel: Ausführungsplanung Hubplattform Opernhaus Abb.53) beladene Fahrlafette / MasterMover Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie RAUMPROGRAMM PLANUNGSGRUNDLAGEN 18 X = Flächenanordnung Bereich 1.OG Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie RAUMPROGRAMM PLANUNGSGRUNDLAGEN 19 Werkstattbereiche Bereich 03 Schlosser Bereich 03 Deko Bereich 02 Plastiker Bereich 05 Holzwerkstatt Bereich 01 Maler Bereich 07 Verwaltung Bereich 09 Anlieferung Bereich 10 TGA Bereich 11 Lafettenspur Bereich 08 Sanitär Bereich 06 Montage Allgemeine Bereiche X = Flächenanordnung Bereich 1.OG Die Nutzeranforderungen (Soll-Flächen) sind als reine Nettonutzflächen angegeben (exklusive Konstruktionsflächen). * Die hier dargestellten Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie (Ist-Flächen) hingegen beinhalten notwendige Konstruktionsflächen (bspw. Schächte, Wände innerhalb der Werkstatt-Bereiche), welche im Rahmen einer weiteren Planung ermittelt werden. Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Jede Produktion ist individuell und setzt eine Flexibilität der Hebewerkzeuge voraus. Im Transportbereich darf Die lichte Raumhöhe von 4 m nicht unterschritten werden. In den Werkstattbereichen sollte eine lichte Arbeitshöhe von 5 m garantiert werden. Die Montagehalle muss eine Lichte Hebehöhe von 9 m aufweisen. Die Spielstätten sind für eine Bühnengröße von maximal 20 m Länge x 20 m Breite x 9 m Höhe ausgerichtet. Für die Vormontage in der Montagehalle sind diese Raum- abmessungen inkl. Bewegungsflächen ebenfalls zwingend vorzusehen. So kann während der Spielzeit ein schnellerer Kulissenwechsel gewährleistet werden, da die Produktionen komplett vormontiert werden können. Die lichten Raumabmessungen in den Werkstätten sind ebenfalls auf die Bühnenmaße ausgerichtet. Die Abstände der tragenden Gebäudeelemente müssen mind. 21 m im Lichten betragen. Für Besucher wird die Anschrift durch den erhöhten Baukörper, der „Zentrale“ ersichtlich. An dieser Stelle findet an der inneren Verteilerstraße auch die Haupterschließung statt. Die Verwaltungsbereiche sind zur internen Verteilerstraße hin orientiert. Auf der nördlichen Fassadenseite soll vorwiegend die Belichtung erfolgen. Daher können zu dieser Himmelsrichtung Fassaden großzügig verglast bzw. geöffnet werden. Zur Belichtung innerer Werkstattbereiche sind u.a. nach Norden gerichtete Oberlichter (Scheddach) denkbar, dies sollte im Entwurfsprozess überprüft werden. In der Machbarkeitsstudie wurden keine Oberlichter untersucht. Gebäudeflächen wurden unter Berücksichtigung des natürlichen Waldbestands auf dem Gelände angeordnet. Die vorhandene Feuerwehrnebeneinfahrt kann verlegt werden. Für den Brandfall wird eine Feuerwehrumfahrt geplant. Die Haustechnik kann überwiegend zentral angeordnet werden und die Verteilung über einen innenliegenden „ TGA-Kanal“ oder über Dach erfolgen. In den Werk- stattbereichen kann die Technische Ausrüstung (TGA) zwischen den tragenden Elementen geführt werden. Nutzerspezifische Anlagen, wie z.B. Hebezeuge und Krananlagen, können unterhalb der tragenden Ebene angeordnet werden. ERLÄUTERUNG KONZEPT Auf dem Baufeld befinden sich aktuell zwei Produktionshallen, die teilweise als Lager genutzt werden und einige leerstehende Holzbaracken, ehemalige Werk- stätten und Mensagebäude. Die erforderlichen Nutzungsbereiche wurden funktional in zwei Gruppen, den Werkstattbereich und den gemeinschaftlich genutzten Montage- und Verwaltungsbereich unterteilt. Diese Aufteilung zeichnet sich in der Fassadengestaltung und in den Gebäudehöhen ab. Die fünf Werkstattbereiche, inklusive Nebenräume wie Aufenthalts- und Sanitär- räume, bilden einen funktional zusammenhängenden Verbund und sind räumlich um eine Erschließungsachse gruppiert. Allgemein beziehungsweise gemeinschaftlich genutzte Bereiche bilden das Kernstück des Werkstattensembles. Um die Montagehalle, der „Zentrale“ des Ensembles, ordnen sich Verwaltungs- räume und die allgemeinen Lagerflächen an. Die Montagehalle wird von allen Gewerken zur Vormontage genutzt. Verbunden werden Werkstattbereiche und Zentrale durch die Anlieferungsachse. Von der internen Verteilerstraße aus erfolgt die Anlieferung. Analog zu der Spiel- stätte am Offenbachplatz muss eine Hubplattform im Anlieferbereich ausgeführt werden. Der Maschinenraum, die Holzbearbeitung und die Schlosserei sollten separat anlieferbar sein. Es besteht ein einheitliches Transportkonzept von den Werkstätten bis zu den jeweiligen Spielstätten. Dieses ist auch integraler Bestandteil des Sanierungs- projektes am Offenbachplatz. Mittels Fahrlafetten werden sämtliche Produktionen innerhalb und von den Werkstattbereichen bis zu den Spielstätten transportiert. Die gesamte Erschließung muss daher für die Nutzung der bis zu 10 m langen Lafetten ausgerichtet sein. Sämtliche Werkstattbereiche müssen deshalb auf einer Ebene, ohne Niveauver- sprung erreichbar sein. Innerhalb der Werkstattbereiche dienen u.a. Krananlagen und Kranbahnen als Transportmittel. In der Montagehalle soll eine flächendeckende Punktzuganlage mit 20 Zügen angebracht werden. 20 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie LAGEPLAN | M 1:1000 KONZEPT Halle 9 Halle 14 21 Baumbestand schützenswert Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie GRUNDRISS EG | FLÄCHENSCHEMA | M 1:500 KONZEPT 22 Baumbestand schützenswert Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie LOGISTIK | PIKTOGRAMM KONZEPT mögliche Feuerwehrumfahrt mögliche Feuerwehrumfahrt Fahrlafette 23 Fahrlafette „Zentrale“ „Adresse/Anschrift“ Anlieferung Materialien und Abholung fertige Bühnenbild-Bauteile Zwischenlager Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie BRANDSCHUTZ | PIKTOGRAMM KONZEPT BA1 (BauO NRW) BA2 (IndBauR) BA3 (IndBauR) mögliche Feuerwehrumfahrt Feuerwehrzufahrt Bestand Feuerwehrzufahrt Neu (Verlegung) Brandwand Brandwand 24 IndBauR • Sicherheitskategorie K1, Fläche BA bis max. 3.000 m², Einbauten max. 400 m² • Sicherheitskategorie K2, Fläche BA bis max. 4.500 m², Einbauten max. 600 m², automatische BMA BauO NRW (aufgrund Geschossigkeit Montagehalle) • Brandabschnittslänge max. 40 m • Brandabschnittsfläche ≤ 1.600 m² ca. 2.860 m² ca. 1.974 m² ca. 1.540 m² Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie STATIK | PIKTOGRAMM KONZEPT 25 Mind. 21,00 m stützenfrei Mind. 21,00 m stützenfrei Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie BAUPHYSIK | PIKTOGRAMM KONZEPT 26 Wärmeschutz Außenhülle : EnEV 2014, Stand 2016 R'w ≥ 57/62 dB Tischler R'w ≥ 57/62 dB Schlosserei R'w ≥ 57/62 dB Montagehalle Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie KRANANLAGEN | PIKTOGRAMM KONZEPT 27 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie GRUNDRISS 1.OG | FLÄCHENSCHEMA | M 1:500 KONZEPT 28 Baumbestand schützenswert Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie GRUNDRISS 2.OG | FLÄCHENSCHEMA| M 1:500 KONZEPT 29 Baumbestand schützenswert Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie TGA | PIKTOGRAMM KONZEPT 30 Luftraum Montagehalle Technikgeschoss Verteilung TGA-Leitungen Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie SCHNITTE | M 1:500 KONZEPT SCHEMA SCHNITT A-A SCHEMA SCHNITT B-B 31 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie ANSICHTEN | M 1:500 KONZEPT SCHEMA ANSICHT NORD SCHEMA ANSICHT OST 32 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie BERECHNUNG BRI | M 1:500 KONZEPT 1.775,01 m² * 14,00 m = 24.850,14 m³ 3.697,50 m² * 9,85 m = 36.420,38 m³ 1.102,51 m² * 9,85 m = 1.867,50 m³ 933,75 m² * 2,00 m = 10.859,72 m³ BRI (Bruttorauminhalt): 73.997,74 m³ 33 Gebäudevolumen einschließlich aller Zwischenebenen Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie KOSTENANNAHME ZUSAMMENFASSUNG 34 Die Kostenannahme wurde anhand von aktuellen Vergleichswerten der BKI Baukosten 2016 (Baukosten- informationszentrum Deutscher Architektenkammern) und Kostenannahmen der am Projekt beteiligten Fachingenieure ermittelt. Allgemein sind im Rahmen einer Kostenannahme, Preisschwankungen von bis zu +/- 30-35% zu erwarten. Darüber hinaus sind inflationsbedingte Kosten- steigerungen von ca. 2,5% pro Jahr bis zur Vergabe der Bauleistungen zu erwarten. Die Kosten der Kostengruppe 600 – Ausstattung wurden im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie nicht erfasst und werden durch die Bühnen Köln zu einem späteren Zeitpunkt gesondert ermittelt. Weiterhin nicht erfasst sind etwaige Kosten für: • Herrichten bzw. Bereitstellen von PKW-Stellplätzen außerhalb des zur Verfügung stehenden Baufelds • Herrichten bzw. Bereitstellen von Container- Stellflächen außerhalb des zur Verfügung stehenden Baufelds • Rückbau der Bestandsgebäude und -leitungen im Bereich des Baufelds und alle damit verbundenen Kosten • Grundstückserwerb bzw. -pacht (Erbbauzins) Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie TERMINE ZUSAMMENFASSUNG 35 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie FAZIT ZUSAMMENFASSUNG 36 Abb.56) Entwurfsmodell Mahagonny Abb.59) Umsetzung Cellini; Premiere im Staatenhaus Abb.58) Entwurf Visualisierung Cellini Abb.57) Umsetzung Mahagonny Vom Konzept … … zur Umsetzung! Das vom WDR zur Verfügung gestellte Grundstück ist zur Errichtung und dem langfristigen und nachhaltigen Betrieb für die Bühnenwerkstätten geeignet. Die angestrebte Grundrissaufteilung entspricht den Anforderungen der Bühnen an eine zukunftsorientierte Werkstatt in vollem Umfang. Die Genehmigungsfähigkeit wurde mit dem Bauvorbe- scheid vom 31.10.2016 unter dem Aktenzeichen 63/V24/0385/2016 bestätigt. In dieser Machbarkeitsstudie wurden fachtechnische Einschätzungen und Beratungen externer Fachinge- nieure der Bereiche Brandschutz, Statik, Technische Ausrüstung, Nutzerspezifische Anlagen, Bauphysik Schadstoff-/Geotechnik und Landschafts-/Artenschutz berücksichtigt sowie Stellungnahmen hinsichtlich der Arbeitssicherheit hinzugezogen. Die Kostenannahme in Höhe von rund 18,5 Mio. Euro wurde auf Basis von BKI-Vergleichswerten sowie Angaben der o.g. Fachplanungsbüros ermittelt und unterliegt einer Kostenschwankung von bis zu +/- 35%. Außerdem sind inflationsbedingte Kostensteigerungen zu erwarten, da bis zur Vergabe der Bauleistungen Kostensteigerungen von ca. 2,5% pro Jahr entstehen können. Nach einem Planungsbeschluss des Rats ist die Errichtung der Bühnenwerkstätten in Bocklemünd mit einer Projektlaufzeit von ca. 57 Monaten umsetzbar. Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Abb.17: Kölner Stadtkarten und Luftbilder 1.2.1 – Netzwerkversion; Luftbild Baufeld, maßstabslos Abb.18: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Bewaldete Pufferzone im Süd-westen; unveröffentlicht Abb.19: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Blick auf die Verteilerstraße mit Stellplätzen; unveröffentlicht Abb.20: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Angrenzende Waldfläche im Westen; unveröffentlicht Abb.21: Kölner Stadtkarten und Luftbilder 1.2.1 – Netzwerkversion; Höchste Gebäude (Hallen 9 und 15); maßstabslos Abb.22: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Arbeitsmodell | Bestand; unveröffentlicht Abb.23: Koeln.GIS Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster (2016); Verteilung Höhen, maßstabslos Abb.24: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Arbeitsmodell | Neubau, unveröffentlicht Abb.25: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); l. Meierhalle (Halle 5); r. Dekolager (Halle 6); unveröffentlicht Abb.26: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Meierhalle, Baracken und Stellplätze; unveröffentlicht Abb.27: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Feuerwehr- nebenzufahrt; unveröffentlicht Abb.28: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Dekolager mit angrenzender Waldfläche; unveröffentlicht Abb.29: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Blick auf Hofseite südlich der Hallen; unveröffentlicht Abb.30: Plantec Wellmann Brandschutztechnik GmbH (08/2015); Feuerwehrübersichtsplan Produktionsgelände WDR; maß- stabslos Abb.31: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Erhaltenswerte Bäume zwischen Gebäuden; unveröffentlicht Abb.32: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); erstes Gebäude neben dem Pförtner; unveröffentlicht ABBILDUNGSVEREZEICHNIS QUELLEN 37 Abb.1: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Blick von Innen / Scheddach, Halle 9; unveröffentlicht Abb.2: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); WDR Werkstatt Halle 9, Bocklemünd; unveröffentlicht Abb.3: Bühnen Köln (2015); Malersaal Bühnenbetrieb, Ehrenfeld; unveröffentlicht Abb.4: SEAD Vermessung (2016); Ursprüngliche Maßnahme, Hallen 9 und 14; unveröffentlicht Abb.5: SEAD Vermessung (2016); Neues Baufeld im Süden, Hallen 6 bis 1 und 21; unveröffentlicht Abb.6: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Blick auf Bestandshallen; unveröffentlicht Abb.7: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Bestandshallen auf neuem Baufeld; unveröffentlicht Abb.8: Bühnen Köln (2015); Herstellung Totenschädel; Benvenuto Cellini; unveröffentlicht Abb.9: Bühnen Köln (2011); Schiff; Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny; unveröffentlicht Abb.10: Bühnen Köln (2016); Baumstämme; Troilus und Cressida; unveröffentlicht Abb.11: Koeln.GIS Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster (2016); Auszug aus dem Liegenschaftskataster; maßstabslos Abb.12: Bestandshallen WDR; http://www1.wdr.de/unternehmen/ der-wdr/standorte /index.html Abb.13: Kölner Stadtkarten und Luftbilder 1.2.1 – Netzwerkversion; Stadtplan Köln Übersicht, maßstabslos Abb.14: Kölner Stadtkarten und Luftbilder 1.2.1 – Netzwerkversion; Luftbild Produktionsgelände Bocklemünd, maßstabslos Abb.15: Kölner Stadtkarten und Luftbilder 1.2.1 – Netzwerkversion; Stadtplan Köln Ausschnitt; maßstabslos Abb.16: Koeln.GIS Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster; Auszug aus der Liegenschaftskarte; M1:3000 S. 1 S. 1 S. 1 S. 2 S. 2 S. 2 S. 2 S. 3 S. 3 S. 3 S. 4 S. 5 S. 5 S. 5 S. 5 S. 6 S. 7 S. 7 S. 7 S. 7 S. 8 S. 8 S. 8 S. 8 S. 9 S. 9 S. 9 S. 9 S. 9 S. 10 S. 11 S. 11 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie Abb.52: Bühnen Köln (2016); Premiere Cellini; unveröffentlicht Abb.53: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); beladene Fahr- lafette / MasterMover; unveröffentlicht Abb.54: Freigegebene Ausführungsplanung HPP Architekten Köln und Deerns Deutschland GmbH (2013); Beispiel: Ausführungsplanung Hubplattform Opernhaus; unveröffentlicht Abb.55: Ausführungszeichnung Kulissenwagen Irion (2015); Konstruktionszeichnung Fahrlafette; unveröffentlicht Abb.56: Bühnen Köln (2011); Entwurfsmodell Mahagonny; unver- öffentlicht Abb.57: Bühnen Köln (2011); Umsetzung Mahagonny; unveröf- fentlicht Abb.58: Bühnen Köln (2014); Entwurf Visualisierung Cellini; un- veröffentlicht Abb.59: Bühnen Köln (2016); Umsetzung Cellini; Premiere im Staatenhaus; unveröffentlicht ABBILDUNGSVEREZEICHNIS QUELLEN 38 Abb.33: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Durchwegung zwischen Baracken; unveröffentlicht Abb.34: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Fußgängerweg zw. Baracken und Stellplätze; unveröffentlicht Abb.35: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Blick auf kleinteilige Baracken; unveröffentlicht Abb.36: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Dekolager endet an Waldstück (LSG); unveröffentlicht Abb.37: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); rechts Bewaldete Südostfläche; unveröffentlicht Abb.38: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Straßenseite Dekolager; unveröffentlicht Abb.39: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (2016); Gebäude (21) eingebettet in bewaldeter Fläche; unveröffentlicht Abb.40: Koeln.GIS Amt für Liegenschaften, Vermessung und Ka- taster (2016); Auszug aus dem Landschaftsplan; M1:3000 Abb.41: Bühnen Köln (2016); Feinschliff in der Plastikerwerkstatt; unveröffentlicht Abb.42: Bühnen Köln (2016); sensible Prospektmalerei; Malersaal; unveröffentlicht Abb.43: Bühnen Köln (2011); Oberflächenmuster: Metalloptik rostig; unveröffentlicht Abb.44: Bühnen Köln (2011); Zeichnung Mahagonny; unveröffent- licht Abb.45: Bühnen Köln (2011); Oberflächenstudien; unveröffentlicht Abb.46: Bühnen Köln (2011); Fertigung begehbares Schiff; unver- öffentlicht Abb.47: Bühnen Köln (2011); Premiere Mahagonny; unveröffent- licht Abb.48: Bühnen Köln (2015); Konzept Cellini; unveröffentlicht Abb.49: Bühnen Köln (2015); Stahlgerüst; unveröffentlicht Abb.50: Bühnen Köln (2015); Feinschliff; unveröffentlicht Abb.51: Bühnen Köln (2015); passgenaue Endfertigung; Toten- schädel; unveröffentlicht S. 11 S. 11 S. 11 S. 12 S. 12 S. 12 S. 12 S. 13 S. 14 S. 14 S. 14 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 15 S. 17 S. 17 S. 17 S. 36 S. 36 S. 36 S. 36 Bühnen Köln | Bühnenwerkstätten Bocklemünd | Machbarkeitsstudie • 01 - KOOPERATIONSVERTRAG • 02 - AUSZUG AUS DEM BAU- UND PLANUNGSRECHT • 03 - AUSZUG AUS DEM BAULASTENVERZEICHNIS • 04 - KAMPFMITTEL • 05 - MEDIEN UND LEITUNGEN • 06 - SCHADSTOFFUNTERSUCHUNG/BODENGUTACHTEN • 07 - INFORMATION BODENDENKMALPFLEGE • 08 - ÜBERSICHTSPLAN FEUERWEHR BESTAND WDR BOCKLEMÜND • 09 - NUTZERANFORDERUNGEN FLÄCHEN • 10 - NUTZERANFORDERUNGEN LOGISTIK • 11 - NUTZERANFORDERUNGEN MASCHINENLISTE • 12 – ENTWURFSKONZEPT › PLANUNTERLAGEN MASSSTÄBLICH › KONZEPT TRAGWERKSPLANUNG › KONZEPT TGA › KONZEPT NUTZERSPEZIFISCHE TGA – HEBEANLAGEN › KONZEPT BRANDSCHUTZ › STELLUNGNAHME BAUPHYSIK › STELLUNGNAHME ARBEITSSICHERHEIT › STELLUNGNAHME ARTENSCHUTZ UND FÄLLANTRAG ERGÄNZENDE UNTERLAGEN ANLAGEN 39

Beratungsverlauf

  1. 21.03.2017

    Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln

    TOP 3.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  2. 03.04.2017

    Finanzausschuss

    TOP 12.11, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  3. 04.04.2017 zuletzt

    Rat

    TOP 10.12, Entscheidung. Ergebnis: geändert beschlossen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz