2010/0546
MaxiMail
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2010/0546
3748 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 15.12.2010 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Hauptamt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2010/0546 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: MaxiMail Vorlage vom: 14.12.2010 Beschlussvorschlag: Der Magistrat stimmt der Intensivierung der Zusammenarbeit in der Postzustellung mit der Deutschen Post zu. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 14. Dezember 2010 Bericht: Die Stadtverordnetenversammlung hat am 9. Dezember 2010 beschlossen, dass die Stadt zum nächstmöglichen Zeitpunkt das bestehende Auftragsverhältnis mit der MaxiMail GmbH & Co. KG bezüglich der Zustellung von Briefsendungen kündigt und ein anderes Unternehmen mit der Postzustellung beauftragt. Die Stadt ist angehalten, die Leistung zur Briefumstellung neu auszuschreiben und dazu Vergabebedingungen zu formulieren, die insbesondere Themen wie Tariftreue, tarifvertragliche Bedingungen usw. umfassen. Wir sind der Auffassung, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt zunächst auf eine öffentliche Ausschreibung der Postzustellung verzichten sollte und die seitherige Zusammenarbeit mit der Deutschen Post AG weiterführt mit dem gesamten städtischen Postvolumen. Mit dieser Strukturerweiterung ist eine zeitnahe Umstellung nach der Vertragskündigung mit MaxiMail möglich, ohne in die Organisationsstrukturen der Gesamtverwaltung eingreifen zu müssen. Dies entspräche auch der Grundintention des Stadtverordnetenbeschlusses auf Tarifgebundenheit. Wir haben etwa 500.000 Postsendungen im Jahr, schwankend je nach Sonderaktionen wie Wahlen, Bürgerbefragungen und dergleichen. Dies bedingt einen Gesamtaufwand an Porto in Höhe von über 350.000,-- Euro. Bei einem solchen Volumen wäre eine Ausschreibung europaweit durchzuführen. Da im Augenblick eine Veränderung der Postversandphilosophie aufgebaut wird (Stichwort D-Mail), die unter Umständen zu einer erheblichen Veränderung des Postversandverhaltens zwischen Bürgern untereinander und im Verhältnis Verwaltung zum Bürger bzw. vom Bürger zur Verwaltung haben wird, empfiehlt es sich, zurzeit auf ein aufwändiges Ausschreibungsverfahren zu verzichten. Der Markt und dessen Entwicklung sollte abgewartet werden, um dann evtl. steuernd einzugreifen und sich ggf. dann über eine Ausschreibung vertraglich zu binden. Die Deutsche Post AG bietet ebenfalls Rabattkonditionen an, die je nach Aufkommensvolumen bis zu 38 % auf das Entgelt betragen können. Insofern können unter Umständen diese Portoersparnisse näherungsweise den Einsparungen entsprechen, die wir seither mit MaxiMail generieren konnten. Sofern der Magistrat diesem Vorschlag folgt, würden wir den Vertrag mit MaxiMail gemäß der Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung zum 31. Januar 2011 kündigen. Gemäß Vereinbarung ist eine Kündigung innerhalb von 2 Wochen zum Monatsende möglich. Da wir künftig die städtische Post wieder selbst frankieren, muss eine geeignete, dem Aufwand entsprechende Frankiermaschine beschafft werden. Dies kann über Leasingverträge aus dem Budget des Hauptamtes geschöpft werden. Darmstadt, den 14. Dezember 2010 10 do-pf Dezernat I Dezernat II Walter Hoffmann Wolfgang Glenz Oberbürgermeister Bürgermeister
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0546
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 14.12.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00