V/0191/2013
Pflegebericht 2013 - Daten und Fakten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Pflegebericht 2013
23194 Zeichen
Pflegebericht 2013
Anlage 1
V/0191/2013
Pflegebericht des Sozialamtes der Stadt Münster
2013 – Kurzbericht, Zahlen und Daten
Inhaltsübersicht
1 Pflegesituation in Münster
2 Ambulante Pflege
3 Tagespflege
4 Kurzzeitpflege
5 Ambulant betreute Wohngemeinschaften
6 Stationäre Pflegeeinrichtungen
7 Ausblick Entwurf GEPA NRW
8 Pflege in Nordrhein-Westfalen: Zahlen, Daten, Fakten
1. Pflegesituation in Münster
Häusliche und stationäre Pflege in Münster
Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstleistungen
aus der Pflegeversicherung in Münster
davon erhielten am 15.12. Ins-
gesamt
je
1 000 Einwoh-
ner
ambulante
Pflege
stationäre
Pflege
Pflegegeld
am
31.12.*
Am
15.12.
Anzahl
1999 5 447 21 1 295 1 849 2 303
2001 5 395 20 1 352 1 740 2 143
2003 5 187 19 1 349 2 112 1 726
2005 5 294 20 1 339 2 221 1 734
2007 5 714 21 1 605 2 343 1 766
2009 5 573 20 1 534 2 130 1 909
2011 6 120 21 1 686 2 280 2 154
*) Bei der Ermittlung der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen in Einrichtungen werden ab der Erhebung 2009 die
Besucher von Tagespflegeeinrichtungen nicht mehr addiert.
*) Ohne Empfänger und Empfängerinnen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambulanten
oder stationären Pflege berücksichtigt sind.
Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen
Die Zahl der Pflegebedürftigen Menschen in Münster ist von 2009 bis 2011 von 5573 auf
6120 Personen angestiegen. Je 1 000 Einwohner erhöht sich die Zahl pflegebedür ftiger
Menschen von 20 auf 21 Personen. Prozentual ausgedrückt sind dies ca. 2,2% im Jahr
2011 im Vergleich zu ca. 2% im Jahr 2009. Im Vergle ich zum Jahr 1999 ist die Zahl der
Pflegebedürftigen in Münster um ca. 12,4% gestiegen , während die Einwohnerzahl um
3,3% gestiegen ist.
Der Pflegebedarf wird in den nächsten Jahren angesi chts einer älter werdenden Bevölke-
rung weiter steigen. Noch immer sind rund 2/3 der p flegebedürftigen Menschen in Nord-
rhein-Westfalen Frauen. Ebenso sind über 65 % der pflegenden Angehörigen Frauen.
37% (NRW 29%) der pflegebedürftigen Menschen leben in einer vollstationären Pflegeein-
richtung, 63% (NRW 71%) der Pflegebedürftigen leben zu Hause. Davon werden 56%
(NRW 67%) von den Angehörigen und 46% von ambulanten Pflegediensten (mit)gepflegt.
Pflegebedürftige nach Versorgungsart in Münster, Stichtag 15.12.2011
Pflegebedürftige insgesamt: 6.120
zu Hause versorgt:
3.840 Pflegebedürftige (63%)
in Heimen versorgt:
2.280 Pflegebedürftige (37%)
durch Angehörige:
2.154 Pflegebedürftige (56%)
mit bzw. durch ambulante
Pflegedienste:
1.686 Pflegebedürftige (44%)
Quelle: Information und Technik NRW
Verteilung von Pflegeleistungen nach Altersstufen, Stichtag 15.12.2011
Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstleistungen
aus der Pflegeversicherung in Münster nach Altersstufen
davon erhielten am 15.12.2011 Ins-
gesamt ambulante Pflege stationäre Pflege
Pflegegeld
am
31.12.
Am
15.12.
Anzahl
2011 6.120 1.686 2.280 2.154
weiblich 4.082 1.136 1.743 1.203
männlich 2.038 550 537 951
Anzahl der Pflegebedürftigen nach Alter am 15.12.2011
0-65
Jahre 973
179 120 674
65-70
Jahre 271
77 78 116
70-75
Jahre 501
146 140 215
75-80
Jahre 727
215 268 244
80-85
Jahre 1.129
352 447 330
85-90
Jahre 1.342 410 609 323
90-95
Jahre 826
198 435 193
95-und
mehr 351
109 183 59
Quelle: Information und Technik NRW
Entwicklung der pflegerischen Infrastruktur in Münster
Die pflegerische Versorgungslandschaft in Münster z eichnet sich durch ein gutes und dif-
ferenziertes Leistungsangebot aus. Die Angebote der Pflegeheime in Münster werden
voraussichtlich gleichbleibend nachgefragt. Der Wun sch der pflegebedürftigen Menschen
nach quartiersnaher Versorgung wird weiter steigen. Die Tendenz zu stadtteilorientierten,
kleinteiligen Wohn- und Pflegearrangements wird sic h auch mit Blick auf das Gesetz zur
Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, t eilhabeorientierten Infrastruktur und
zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität vo n Wohn- und Betreuungsangeboten
für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre An-
gehörigen (GEPA NRW) fortsetzen.
Durch ihre i.d.R. gute Anbindung in den Stadtteilen haben die vollstationären Pflegeein-
richtungen die Chance sich zu flexiblen Quartiers- und Nachbarschaftszentren zu entwi-
ckeln. Ihre bereits guten Angebote können sie für d as unmittelbare Umfeld nutzbar ma-
chen und die selbstorganisierte, ehrenamtliche und nachbarschaftliche Hilfen mit den wei-
teren Einrichtungen und Anbietern im Stadtteil erschließen
Pflegerische Infrastruktur in Münster
Stationäre
Pflegeplätze
Ambulant betreute
Wohngemeinschaften
Tages-
pflegeplätze
Kurzzeit-
pflegeplätze
Am
31.12.
Anzahl
1999 1 875 20 84 67
2000 1 960 20 104 78
2001 2 100 20 104 93
2002 2 100 20 104 93
2003 2 145 20 116 105
2004 2 145 20 122 116
2005 2 171 29 107 114
2006 2 261 58 107 131
2007 2 416 77 95 152
2008 2 406 110 113 163
2009 2 481 118 113 183
2010 2 508 137 113 198
2011 2 606 137 152 184
2012 2 647 136 152 190
Quelle: Stadt Münster – Sozialamt – eigene Erhebungen
2. Ambulante Pflege
Ambulante Dienste, Stand März 2013
Dienst Straße, Hausnummer Postleitzahl
Acticom Münsterstr. 25 48167
Acitcom Beratungsbüro Mondstr. 179 48155
Air Vital Intensivpflegedienst Westfalenstr. 176 48 165
Akti-Med Pflegedienst GmbH Westfalenstr. 171 48165
Aktive-Pflege Münster Hohenzollernring 30 48145
AKTI-Vital Meesenstiege 54a 48165
Ambulante Dienste e.V. Bohlweg 10 48147
Ambulante Dienste e.V.
Quartier Gievenbeck Toppheideweg 9 48161
Ambulante Dienste e.V.
Quartier An der Aa Rjasanstr. 21 48147
Ambulanter Krankenpflegedienst
Julia GmbH Diekmannstr. 6-10 48161
Ambulante Psychiatrische Pflege Geiststr. 37 48151
ASB Gustav-Stresemann-Weg 62 48155
AWO Ambulanter Dienst Hochstr. 12 48151
AWO Mobiler Sozialer Dienst Kesslerweg 38 48155
Bahrenberg Münster Mitte Augustastraße 34 48153
Bahrenberg Münster Nord Kanalstr. 30 48147
Care aktiv An den Loddenbüschen 77 48155
Cathamed Pflege GmbH Oststr. 57 48231 Warendorf
Clemenshospital – Ambulanter Dienst Duesbergweg 124 48153
Caritas Münster Josefstraße 2 48151
Comfort Pflege Ostviertel GmbH Hohenzollernring 67 48145
Erste Hilfe Ambulanter Pflegedienst Schlossplatz 22 48143
Ev. Diakoniestation Wichernstr. 22 48147
DRK-Sozialstation Häusliche Pflege Zumsandestr. 25/ 27 48145
DRK-Sozialstation Mathildenstift Münzstraße 38 481 43
Humanitas Grevener Str. 105 48159
Jederzeit ambulante Pflege GmbH Hammer Str. 128 481 53
Johanniter Geringhoffstraße 45 – 47 48163
Klarastift – Ambulanter Dienst Andreas-Hofer-Straße 7 48145
Lebens Nah Letterhausweg 103 48167
Leben und Erleben Wolbecker Straße 140 b 48155
Lindenhof Schmüllingstr. 4-6 48159
Meinert Münsterstr. 26 48727 Billerbeck
Meinert Beratungsbüro Pantaleonplatz 48161
MiCura Tibusplatz 6 48143
Miteinander Coerdestr. 45 48147
Mobile Alten- und Behindertenhilfe e.V. Augustastraße 28 48153
Münster Pflege Dieckmannstr. 20 48161
Pensler Handorfer Straße 23 48157
Pia causa Josefstraße 4 48151
Pro.cura Wolbecker Str. 224 48155
Raphaelsklinik – Ambulante Kranken-
pflege Loerstr. 23 48143
Schmidt Marktallee 66 48165
Seniorenhilfe UG Handorfer Str. 23 48157
Soziale Dienste Laer, Münster
Warendorfer Str. 97 48145
Vis Vitalis Sophienstraße 1 – 3 48145
VITA-MED Krögerweg 14 48155
Zentrum Mobiler Dienste Pottkamp 15 – 19 48149
Die Standorte/Niederlassungen der ambulanten Pflege dienste sind im Vergleich zum Vor-
jahr von 42 auf 48 Dienste/Büros angestiegen. Die D ienste haben vermehrt ein Interesse
daran, über eine ausschließliche Büroadresse hinaus , in den Stadtteilen Präsenz zu zei-
gen. Darüber verstärken die ambulanten Pflegedienst e ihre Engagementbereitschaft mit
Blick auf Quartiersangebote – Wohnen mit Versorgung ssicherheit - durch Kooperationen
mit den Wohnungsgesellschaftern sowie mit Investore n im Rahmen von Service-Wohn-
Angeboten. Dieser Trend zur Verortung in den Quarti eren war bereits in den vergangenen
Jahren bei der Entwicklung von ambulant betreuten W ohngemeinschaften, insbesondere
für demenziell veränderte Menschen, zu beobachten.
Die Entwicklung korrespondiert natürlich ebenso mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen
insgesamt. Mit Blick auf nachlassende familiäre Pfl egebeziehungen, aber verbunden mit
dem Wunsch, trotz Hilfe- und Pflegedürftigkeit, wei ter in der eigenen Häuslichkeit verblei-
ben zu können, wird sich die Nachfrage nach profess ioneller ambulanter Pflege weiter
verstetigen.
Insgesamt macht sich der Mangel an Pflegefachkräfte n und weniger Pflegepersonal ins-
gesamt bemerkbar. Nach Rückmeldung des Informations büros Pflege müssen stark fre-
quentierte Dienste punktuell Anfragen ablehnen bzw. an Mitbewerber verweisen.
3. Tagespflege
Einrichtung Plätze Straße, Hausnum-
mer
Post-
leit-
zahl
Stadt-
bezirk Stadtteil
Clemens-Wallrath-Haus 20 Josefstr. 4 48151 Mitte Josef
Achatiushaus 12 Münsterstr. 48167 Südost Wolbeck
St. Clemens 15 Kortumweg 56-58 48165 Hiltrup Hiltru p-Mitte
Hs. Benteler 12 Prozessionsweg 54 48145 Mitte Mauri tz-Mitte
Meckmannshof 24 Meckmannweg 74 48163 West Mecklen-
beck
Wohnstift
am Südpark 15 Clevornstr. 5 48153 Mitte Schützenhof
Papst-Johannes-Paul-Stift 15 Culmer Str. 16 48157 N ord Coerde
Friederike-Fliedner-Haus 12 Coerdestr. 56 48147 Mi tte Kreuz
Altenheim Elisabeth 15 Südlohnweg 1 48161 West Gievenbeck
Josef Stift 12 Twenhövenweg 18 48167 Südost Angelmodde
Gesamtplatzzahl 152
In Münster verteilen sich 152 Plätze auf insgesamt zehn Tagespflegeeinrichtungen. Acht
Angebote befinden sich in Anbindung bzw. unmittelbarer räumlicher Nähe von vollstationä-
ren Pflegeeinrichtungen, zwei Einrichtungen sind als solitäre Einrichtungen in den Stadttei-
len bzw. Wohngebieten verortet. Durch die drei zus ätzlich in 2011 in Betrieb genommen
Tagespflegen gestaltet sich die Auslastung recht un terschiedlich. Neben Einrichtungen mit
keinen oder vergleichsweise wenig freien Plätzen, s ind bei anderen Angeboten Schwank-
engen bei der Nachfrage und relativ viel freie Plätze zu beobachten.
Zur Zeit ist ein weiterer Träger mit der Planung ei ner Tagespflegeeinrichtung mit insge-
samt 12 Plätzen befasst.
4. Kurzzeitpflege
Solitäre Kurzeitpflege Platz
zahl
Straße, Haus-
nummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil
Seniorenzentrum
Gievenbeck
15 Gartenbreie 1 48161 West Gievenbeck
Clemenshospital
18 Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesberg
„Haus Maria“
20 Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte
Raphaelsklinik
23 Klosterstr. 75 48143 Mitte Dom
Summe 76
Neben den 76 solitär angebotenen Kurzzeitpflegeplät zen, davon drei Einrichtungen in kli-
nischer Anbindung und eine in Anbindung an eine vollstationäre Pflegeeinrichtung, werden
weitere 114 Plätze als eingestreute Kurzzeitpflegep lätze in vollstationären Pflegeeinrich-
tungen angeboten. Im Jahresrückblick 2012 waren ein ige Versorgungsspitzen erkennbar,
die aber im Vergleich zu 2011 insgesamt zurückgegan gen sind. Die Bereitschaft der voll-
stationären Pflegeeinrichtungen eingestreute Kurzze itpflegeplätze anzubieten steigt. Mit
Blick auf die Anforderungen auf ein gelingendes Übe rleitungsmanagement, sowie auch
auf eine kurzfristige wohnortnahe Versorgung ist diese Entwicklung sehr zu begrüßen.
Aktuell plant ein Träger den Bau einer solitären Kurzzeitpflegeeinrichtung.
5. Ambulant betreute Wohngemeinschaften
Wohnangebote, Stand März 2013
Einrichtung Platz
zahl Straße PLZ Stadtbezirk Stadtteil
Wohngemeinschaften
Casa Mauritz
Klarastift 15 Andreas-Hofer-Str.
86 48145 Mitte Herz-Jesu
Haus Taubenstraße
Alexianer 8 Taubenstraße 12 48149 Mitte Herz-Jesu
Hof Schultmann
Alexianer 12 Stratmannweg 21 48163 West Mecklen-
beck
Irmgard Buschmann
Haus/Klarastift 11/8 Am Küchenbusch 15 48161 West Gieven-
beck
Villa Hittorfstraße
Alexianer 10 Hittorfstraße 10 48149 Mitte Schloss
Villa Kahmann
DRK 11 Gremmendorfer Weg
44 48167 Südost Gremmen-
dorf
Villa Mauritz
Alexianer 10 Kaiser-Wilhelm-Ring
34 48145 Mitte Mauritz-
Mitte
WG Josef-Beckmann
Str. DRK 11 Josef-Beckmann-
Straße 5-7 48159 Nord Kinderhaus
Nienberge
CBM 7/7 Kirmstr.
18/Gartenstiege 6 48161 West Nienberge
Haus Genius
DKV Residenz 8 Tibusplatz 1-7 48143 Mitte Budden-
turm
WG Schulstraße
Diakonie Münster 11/8 Schulstr. 47 48149 Mitte Kreuz
Dreifaltigkeitskirche
Verein für Wohnhilfen e.V. 8 Kinderhauser Str. 63 48147 Mitte Uppenberg
Summe
144
Planung/Bau
Alte Vikarie
Alexianer Münster
GmbH
12 Herrenstr. 10 48165 Südost Wolbeck
Münzstraße
DRK Schwestern-
schaft
8/8 Münzstr. 38 48143 Mitte Budden-
turm
6. Vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Einrichtungen der vollstationären Pflege, Stand März 2013
Einrichtung Straße, Hausnummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil Platzz. EZ DZ Eingst
KP EZ-Quote
1 Cohaus-Vendt-Stift Krumme Str. 39/40 48143 Mitte Aeg idii 82 46 18 56,1
2 Altenheim St. Elisabeth Südlohnweg 1 48161 West Gi evenbeck 92 92 5 100,0
3 Friederike-Fliedner-Haus Coerdestr. 56 48147 Mitte Kreuz 80 70 5 6 87,5
4 Friedrichsburg Offenbergstraße 19 48151 Mitte Plug gendorf 138 114 12 8 82,6
5 LWL Pflegezentrum Mstr. Friedr.-W.-Weber-Str.
30 48147 Mitte Uppenberg 80 72 4 2 90,0
6 Haus Heidhorn - Hiltrup Westfalenstr. 490 48165 H iltrup Amelsbüren 51 51 6 100,0
7 Haus Maria Trost Sankt-Mauritz-Freiheit
52 48145 Mitte Herz-Jesu 84 76 4 90,5
8 Haus Simeon Am Berg Fidel 70 48153 Hiltrup Berg-Fi del 155 143 6 5 92,3
9 Haus Wilkinghege Wilkinghege 55 48159 Nord Kinderhaus
West 65 65 100,0
10 Kardinal-von-Galen-Stift Clemens-August-Platz
8a 48167 Südost Angelmodde 66 54 6 2 81,8
11 Altenzentrum Klarastift Andreas-Hofer-Str. 70 48145 Mitte Herz-Jesu 143 129 7 90,2
12 Altenheim St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Mitte Pluggendorf 83 65 9 2 78,3
13 Maria-Hötte-Stift Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesber g 123 91 19 6 74,0
14 Marienheim An der Alten Kirche 5 48165 Hiltrup Hiltr up-Mitte 83 71 6 1 85,5
15 Martin-Luther-Haus Fliednerstr. 17 48149 West Sentru p 151 133 9 8 88,1
16 Ev. Altenzent. Meckmannshof Meckmannweg 74 48163 West Mecklenbeck 171 59 56 15 34, 5
17 Seniorenheim Michaelweg Michaelweg 53 48149 West Gieve nbeck 41 21 10 4 51,2
18 Perthes-Haus Wienburgstr. 60 48147 Mitte Uppenberg 8 7 49 19 2 56,3
19 Schölling-Lentze-Heim Bohlweg 5 48147 Mitte Schlacht hof 21 21 0 100,0
20 Wohnstift am Südpark Clevornstraße 5 48153 Mitte Schü tzenhof 74 62 6 4 83,8
21 DKV-Residenz am Tibusplatz Tibusplatz 1 48143 Mitte B uddenturm 49 39 5 79,6
22 Achatius-Haus Wolbeck Münsterstr. 24 b/c 48167 Südos t Wolbeck 66 66 4 100,0
Einrichtung Straße, Hausnummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil Platzz. EZ DZ Eingst
KP EZ-Quote
23 Haus v. Guten Hirten - Pflege Mauritz-Lindenweg 61 48145 Mitte Herz-Jesu 20 16 2 80,0
24 Handorfer Hof Handorfer Str. 24 48157 Ost Handorf 6 6 66 2 100,0
25 Meyer-Suhrheinrich-Haus Marktallee 42 48165 Hiltrup H iltrup-Mitte 42 42 100,0
26 Haus Franziska Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hilt rup-Mitte 30 30 100,0
27 Seniorenzentrum Gievenbeck Gartenbreie 1 48151 West Gievenbeck 81 81 100,0
28 Seniorenzentrum Albachten Rottkamp 49 48163 West Alba chten 66 56 5 10 84,8
29 Papst Johannes Paul Stift Culmer Str. 16 48157 Nord Coerde 72 72 0 2 100,0
30 Johanniter-Stift Münster Weißenburgstr. 48 48151 Mitt e Geist 80 80 0 5 100,0
31 Residenz Aaseehof Pottkamp 25 48149 Mitte Schloss 80 72 4 15 90,0
32 Alexianer – Haus Thomas Alexianerweg 8 48163 Hiltrup Amelsbüren 54 54 4 100,0
33 Wohnen in Pastors Garten Alte Dorfstr. 10 48161 Wes t Roxel 40 40 4 100,0
34 Seniorenresidenz Kasta-
nienhof Ostmarkstr. 9 48145 Mitte Mauritz-Mitte 62 44 9 4 83,0
Summe 2620 2198 211 122 83,9
Ausgewiesene Sonderformen
1. Stationäre Hausgemeinschaftsangebote für an Deme nz Erkrankte: Klarastift, Meyer-Suhrheinrich-Haus (ausschließlich), DKV Residenz
2. Angebot für Wachkomapatienten, 22 Plätze im Klar astift
3. Angebote für junge Pflegebedürftige, 18 Plätze i m Achatius-Haus Wolbeck
4. Die Seniorenresidenz Kastanienhof wird voraussic htlich zum 01.06.2013 die ersten Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmen
Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtungen
Zeitpunkt 01/11 04/11 07/11 10/11
01/12
04/12
7/12
10/12
Platzzahl
2.570 2.559 2.559 2.569
2.609
2.606
2.606
2.606
Nicht belegte Plätze
158
77
69
113
139
79
79
77
Auslastung in Prozent
93,85 96,99 97,30 95,60
93,61
96,33*
96,81*
96,95*
*Aufgrund der Umbaumaßnahmen im Haus Elisabeth blieben die dortigen 92 P lätze in den Abfragen
unberücksichtigt
Die Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtung en bleibt auf einem konstant hohen Ni-
veau. 2011 und 2012 schwankte der Wert zwischen 93, 6% und 97,3%. Seit April 2011 ist
die Zahl der nicht belegten Plätze stark angestiegen.
Entwicklung der Pflegestufen in Prozent in Alten- und Pflegeheimen in Prozent
Jahr 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Pflegestufe 0 11 10 9 8 9 10 10 9 9 8
Pflegestufe 1 32 32 34 36 37 38 38 38 40 41
Pflegestufe 2 42 42 40 41 40 38 38 38 36 35
Pflegestufe 3 15 15 17 15 14 14 14 15 15 16
Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 bleiben die größ te Gruppe in Alten- und Pflegeheimen
mit 41% aller Bewohner. Personen mit Pflegestufe 2 sind die zweitgrößte Gruppe mit 35%.
7. Ausblick Entwurf GEPA
Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, E manzipation, Pflege und Alter
vom 07.03.2013
Neue Wohnformen im Alter als Alternative zu Heimen erleichtern, Angebote zur Verhinde-
rung von Pflegebedürftigkeit verstärken und Unterst ützung bei Pflegebedürftigkeit im ver-
trauten Wohnquartier fördern: Mit einer grundlegend en Reform des Wohn- und Teilhabe-
gesetzes (WTG) und des Landespflegerechts will die Landesregierung hierfür die notwen-
digen Rahmenbedingungen schaffen. „Wir müssen die S trukturen den Bedürfnissen der
Menschen anpassen - nicht umgekehrt“, erklärte Mini sterin Steffens in Düsseldorf. „Die
überwiegende Mehrheit der älteren und behinderten M enschen möchte so lange wie mög-
lich zuhause, in der Familie oder wenigstens in ihr em vertrauten Wohnquartier leben.
Deshalb benötigen wir eine deutliche Stärkung von a mbulanten Hilfeangeboten anstelle
von zusätzlichen neuen Pflegeheimen“, so Steffens.
Wesentliche Änderungen im Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) sollen dazu sein:
• Einführung des Pflegemodells der „Ambulant betreuten Wohngemeinschaft“ mit eigenen
Mindeststandards. Damit sollen bisherige Hemmnisse zur Errichtung solcher Wohnformen
für professionelle Anbieter beseitigt werden. Derze it gelten für „Ambulant betreute Wohn-
gemeinschaften“ dieselben Mindestanforderungen wie für Heime, z. B. maximal ein Bad
für zwei Personen. Ein Duschbad mit WC für je vier Personen könnte aber ausreichen.
Auch die ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft muss - je nach Bewohnerinnen und
Bewohner - in einer solchen WG Gegensatz zum Heim n icht grundsätzlich erforderlich
sein. Für autonome, völlig selbstorganisierte „Alte n-WG“ soll die Einhaltung bestehender
allgemeiner Gesetze (z. B. Baurecht) ausreichen.
Im Landespflegerecht sollen dazu folgende Änderungen vorgenommen werden:
• Kommunen werden verpflichtet, entsprechend ihrer individuellen örtlichen Strukturen An-
gebote zur Verhinderung von Pflegebedürftigkeit sowie zur Entlastung pflegender Angehö-
riger (wie z. B. Beratung, hauswirtschaftliche Hilf en, Tages- und Kurzzeitpflegeplätze) vor
Ort zu planen. Dies soll insbesondere finanzschwach e Kommunen mit hohen Kosten zur
Finanzierung von Pflege ermöglichen, trotz Haushalt ssicherungskonzept in angemesse-
nem Umfang in Prävention zu investieren. Dass sich Prävention auch finanziell auszahlt,
zeigt eine Berechnung zu den Kosten der Pflegeversi cherung: Würde es in Nordrhein-
Westfalen gelingen, den Beginn der Pflegebedürftigk eit um durchschnittlich einen Monat
zu verzögern, könnten dadurch jährlich rund 50 Millionen Euro an Kostenübernahme durch
die Pflegeversicherung gespart werden.
• Zur Unterstützung der kommunalen Pflegeplanung, z u der auch die Förderung der Ent-
wicklung altersgerechter Wohnquartiere mit Unterstü tzungsangeboten für einen möglichst
langen Verbleib in der vertrauten Umgebung gehören, sollen vom Land Fördermittel in
Höhe von insgesamt rund 8,7 Millionen Euro in einem "Landesförderplan Alter und Pflege"
gebündelt werden. Hieraus sollen Kreise und kreisfr eie Städte auch einen Personalkos-
tenzuschuss (bis zu 50 Prozent) für die Einstellung einer Quartiersmanagerin bzw. eines
Quartiersmanagers erhalten können, die/der die Entw icklung von altengerechten Wohn-
quartieren mit verlässlichen und passgenauen Versor gungsstrukturen für ihre Bewohne-
rinnen und Bewohner moderiert und managt.
• Das Land baut eine landesweite Datenbank mit relevanten Informationen über Pflegeein-
richtungen, ambulanten Diensten und sonstigen Unter stützungsangeboten aus, aus der
die Kommunen für ihre örtliche Pflegeplanung für sie relevante Daten abrufen können.
• Um Trägern von Alten- und Pflegeheimen die Modern isierung ihrer Einrichtungen zu er-
leichtern, soll die Möglichkeit zur Refinanzierung über die Pflegesätze beschleunigt wer-
den: Künftig können Träger dann vier statt bisher z wei Prozent der Investitionskosten auf
Pflegesätze umlegen. Das gilt auch für einen Ersatz neubau, wenn die Modernisierung der
vorhandenen Einrichtung nicht mehr wirtschaftlich i st. Den Bau zusätzlicher neuer statio-
närer Pflegeheime will die Landesregierung nicht un terstützen. Ministerin Steffens: „Das
entspricht einfach nicht den Wünschen der Menschen. Wir brauchen mehr ambulante Un-
terstützung, mehr Pflege-Wohngemeinschaften und ein Nullwachstum bei stationären
Pflegeheimen. Die Zukunft der Pflege liegt im vertrauten Wohnquartier.“
Die Reform von WTG und Landespflegerecht wurde durc h das Ministerium für Gesund-
heit, Emanzipation, Pflege und Alter gemeinsam mit vielen Expertinnen und Experten,
Verbänden, Selbsthilfegruppen und Betroffenen erarb eitet. Derzeit läuft die Verbändean-
hörung, die betroffenen Organisationen und Institut ionen noch bis zum 5. April 2013 Gele-
genheit zur Stellungnahme ermöglicht. Der abschließ ende Entwurf für die Reform der bei-
den Gesetze wird dann anschließend dem Landtag zur weiteren Beratung und Abstim-
mung übermittelt.
Berichtsvorlage
995 Zeichen
V/0191/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Sozialamt Betrifft Pflegebericht 2013 - Daten und Fakten Beratungsfolge 10.04.2013 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 29.04.2013 Kommunale Seniorenvertretung Bericht 30.04.2013 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht Bericht: Der Pflegebericht 2013 – Kurzdarstellung, Daten und Fakten - vermittelt einen Überblick über die ambulanten, teil- und vollstationären pflegerischen Angebote und Leistungen in Münster. Er stellt die aktuelle pflegerische Versorgungssituation in Müns ter dar und gibt einen Ausblick auf die Planungsvorhaben der Einrichtungen und Träger. In Vertretung Thomas Paal Stadtrat Anlagen: Pflegebericht 2013 Vorlagen-Nr.: V/0191/2013 Auskunft erteilt: Herr Schulze auf´m Hofe Ruf: 492 50 25 E-Mail: SchulzeaufmHofe@stadt-muenster.de Datum: 26.03.2013 Öffentliche Berichtsvorlage
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (79)
- Westfalenstraße 171
- Rjasanstraße 21
- Oststraße 57
- Münzstraße 38
- Hammer Straße 128
- Augustastraße 28
- Josefstraße 4
- Wolbecker Straße 224
- Loerstraße 23
- Handorfer Straße 23
- Warendorfer Straße 97
- Münsterstraße 4816
- Clevornstraße 5
- Culmer Straße 16
- Coerdestraße 56
- Taubenstraße 12
- Hittorfstraße 10
- Schulstraße 47
- Kinderhauser Straße 63
- Herrenstraße 10
- Ostmarkstraße 9
- Bohlweg 10
- Gustav-Stresemann-Weg 62
- Hohenzollernring 67
- Tibusplatz 6
- Krögerweg 14
- Kortumweg 56
- Prozessionsweg 54
- Meckmannweg 74
- Südlohnweg 1
- Twenhövenweg 18
- Düesbergweg 143
- Stratmannweg 21
- Mauritz-Lindenweg 61
- Am Küchenbusch 15
- Am Berg Fidel 70
- An der Alten Kirche 5
- An den Loddenbüschen 77
- Grevener Straße 105
- Geringhoffstraße 45
- Andreas-Hofer-Straße 7
- Schmüllingstraße 4
- Gremmendorfer Weg 44
- Kaiser-Wilhelm-Ring 34
- Josef-Beckmann-Straße 5
- Offenbergstraße 19
- Sankt-Mauritz-Freiheit 52
- Clemens-August-Platz 8a
- Scharnhorststraße 4
- Weißenburgstraße 48
- Wichernstraße 22
- Zumsandestraße 25
- Dieckmannstraße 20
- Sophienstraße 1
- Krumme Straße 39
- Fliednerstraße 17
- Wienburgstraße 60
- Alte Dorfstraße 10
- Mondstraße 179
- Meesenstiege 54a
- Toppheideweg 9
- Geiststraße 37
- Hochstraße 12
- Kanalstraße 30
- Schlossplatz 22
- Letterhausweg 103
- Gartenbreie 1
- Kirmstraße 18
- Gartenstiege 6
- Wilkinghege 55
- Alexianerweg 8
- Kesslerweg 38
- Marktallee 66
- Pottkamp 15
- Kinderhaus
- Pluggendorf 83
- Michaelweg 53
- Düesberg
- Rottkamp 49
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0191/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 26.03.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37