Mandari Insight

V/0191/2013

Pflegebericht 2013 - Daten und Fakten

Vorlagen 26.03.2013

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung, Sitzung am 07.05.2013, TOP 10

Pflegebericht 2013

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

· application/pdf

Ansehen

Pflegebericht 2013

23194 Zeichen

Pflegebericht 2013 
        
 
 
    
                       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
            
 
                                                                             
 
Anlage 1 
V/0191/2013

Pflegebericht des Sozialamtes der Stadt Münster 
2013 – Kurzbericht, Zahlen und Daten 
 
Inhaltsübersicht  
1 Pflegesituation in Münster 
2 Ambulante Pflege 
3 Tagespflege 
4 Kurzzeitpflege  
5 Ambulant betreute Wohngemeinschaften 
6 Stationäre Pflegeeinrichtungen 
7    Ausblick Entwurf GEPA NRW 
 
8    Pflege in Nordrhein-Westfalen: Zahlen, Daten, Fakten

1. Pflegesituation in Münster 
 
Häusliche und stationäre Pflege in Münster 
 
Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstleistungen 
aus der Pflegeversicherung in Münster 
davon erhielten am 15.12. Ins- 
gesamt 
je 
1 000 Einwoh- 
ner 
ambulante 
Pflege 
stationäre 
Pflege 
Pflegegeld 
am 
31.12.* 
Am 
15.12.  
Anzahl 
1999 5 447   21  1 295  1 849  2 303  
2001 5 395   20  1 352  1 740  2 143  
2003 5 187   19  1 349  2 112  1 726  
2005 5 294   20  1 339  2 221  1 734  
2007 5 714   21  1 605  2 343  1 766  
2009 5 573   20  1 534  2 130  1 909  
2011 6 120  21  1 686  2 280  2 154  
*) Bei der Ermittlung der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen in Einrichtungen werden ab der Erhebung 2009 die 
Besucher von Tagespflegeeinrichtungen nicht mehr addiert. 
*) Ohne Empfänger und Empfängerinnen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambulanten 
    oder stationären Pflege berücksichtigt sind. 
Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen 
 
 
Die Zahl der Pflegebedürftigen Menschen in Münster ist von 2009 bis 2011 von 5573 auf 
6120 Personen angestiegen.  Je 1 000 Einwohner erhöht sich die Zahl pflegebedür ftiger 
Menschen von 20 auf 21 Personen.  Prozentual ausgedrückt sind dies ca. 2,2% im Jahr 
2011 im Vergleich zu ca. 2% im Jahr 2009. Im Vergle ich zum Jahr 1999 ist die Zahl der 
Pflegebedürftigen in Münster um ca. 12,4% gestiegen , während die Einwohnerzahl um 
3,3% gestiegen ist. 
 
Der Pflegebedarf wird in den nächsten Jahren angesi chts einer älter werdenden Bevölke- 
rung weiter steigen. Noch immer sind rund 2/3 der p flegebedürftigen Menschen in Nord- 
rhein-Westfalen Frauen. Ebenso sind über 65 % der pflegenden Angehörigen Frauen.  
37% (NRW 29%) der pflegebedürftigen Menschen leben in einer vollstationären Pflegeein- 
richtung, 63% (NRW 71%) der Pflegebedürftigen leben  zu Hause. Davon werden 56% 
(NRW 67%) von den Angehörigen und 46% von ambulanten Pflegediensten (mit)gepflegt.

Pflegebedürftige nach Versorgungsart in Münster, Stichtag 15.12.2011 
 
Pflegebedürftige insgesamt: 6.120  
 
 
zu Hause versorgt:  
 
3.840 Pflegebedürftige (63%) 
 
 
in Heimen versorgt:  
 
2.280 Pflegebedürftige (37%) 
 
 
durch Angehörige: 
 
 
2.154 Pflegebedürftige (56%) 
 
mit bzw. durch ambulante 
Pflegedienste:  
 
1.686 Pflegebedürftige (44%) 
 
  
 
 
Quelle: Information und Technik NRW 
 
 
 
Verteilung von Pflegeleistungen nach Altersstufen, Stichtag 15.12.2011 
Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstleistungen 
aus der Pflegeversicherung in Münster nach Altersstufen 
davon erhielten am 15.12.2011 Ins- 
gesamt ambulante Pflege  stationäre Pflege  
Pflegegeld 
am 
31.12. 
 
Am 
15.12. 
Anzahl 
2011                  6.120  1.686  2.280                          2.154  
weiblich                    4.082  1.136  1.743                           1.203  
männlich                     2.038  550  537                             951  
Anzahl der Pflegebedürftigen nach Alter am 15.12.2011   
0-65 
Jahre 973 
 179  120  674  
 65-70 
 Jahre 271 
 77  78  116  
70-75 
Jahre 501 
 146  140  215  
75-80 
Jahre 727 
 215  268  244  
80-85 
 Jahre 1.129 
 352  447  330  
 85-90  
Jahre  1.342  410  609  323  
90-95  
Jahre 826 
 198  435  193  
95-und  
mehr 351 
 109  183  59  
Quelle: Information und Technik NRW

Entwicklung der pflegerischen Infrastruktur in Münster 
 
 
 
 
Die pflegerische Versorgungslandschaft in Münster z eichnet sich durch ein gutes und dif- 
ferenziertes Leistungsangebot aus. Die Angebote der  Pflegeheime in Münster werden 
voraussichtlich gleichbleibend nachgefragt. Der Wun sch der pflegebedürftigen Menschen 
nach quartiersnaher Versorgung wird weiter steigen.  Die Tendenz zu stadtteilorientierten, 
kleinteiligen Wohn- und Pflegearrangements wird sic h auch mit Blick auf das Gesetz zur 
Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, t eilhabeorientierten Infrastruktur und 
zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität vo n Wohn- und Betreuungsangeboten 
für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre An- 
gehörigen (GEPA NRW) fortsetzen.   
 
Durch ihre i.d.R. gute Anbindung in den Stadtteilen  haben die vollstationären Pflegeein- 
richtungen die Chance sich zu flexiblen Quartiers- und Nachbarschaftszentren zu entwi- 
ckeln. Ihre bereits guten Angebote können sie für d as unmittelbare Umfeld nutzbar ma- 
chen und die selbstorganisierte, ehrenamtliche und nachbarschaftliche Hilfen mit den wei- 
teren Einrichtungen und Anbietern im Stadtteil erschließen 
 
 
Pflegerische Infrastruktur in Münster 
Stationäre 
Pflegeplätze 
Ambulant betreute 
Wohngemeinschaften  
Tages- 
pflegeplätze 
Kurzzeit- 
pflegeplätze  
Am 
31.12. 
Anzahl 
1999 1 875   20   84   67  
2000 1 960   20   104   78  
2001 2 100   20   104   93  
2002 2 100   20   104   93  
2003 2 145   20   116   105  
2004 2 145   20   122   116  
2005 2 171   29   107   114  
2006 2 261   58   107   131  
2007 2 416   77   95   152  
2008 2 406   110   113   163  
2009 2 481   118   113   183  
2010 2 508   137   113   198  
2011 2 606   137   152   184  
2012 2 647  136  152  190  
Quelle: Stadt Münster – Sozialamt – eigene Erhebungen

2. Ambulante Pflege 
Ambulante Dienste, Stand März 2013 
Dienst Straße, Hausnummer Postleitzahl 
Acticom Münsterstr. 25 48167 
Acitcom Beratungsbüro Mondstr. 179 48155 
Air Vital Intensivpflegedienst Westfalenstr. 176 48 165 
Akti-Med Pflegedienst GmbH Westfalenstr. 171 48165 
Aktive-Pflege Münster Hohenzollernring 30 48145 
AKTI-Vital Meesenstiege 54a 48165 
Ambulante Dienste e.V. Bohlweg 10 48147 
Ambulante Dienste e.V.  
Quartier Gievenbeck Toppheideweg 9 48161 
Ambulante Dienste e.V.  
Quartier An der Aa Rjasanstr. 21 48147 
Ambulanter Krankenpflegedienst  
Julia GmbH Diekmannstr. 6-10 48161 
Ambulante Psychiatrische Pflege Geiststr. 37 48151 
ASB Gustav-Stresemann-Weg 62 48155 
AWO Ambulanter Dienst Hochstr. 12 48151 
AWO Mobiler Sozialer Dienst Kesslerweg 38 48155 
Bahrenberg Münster Mitte Augustastraße 34 48153 
Bahrenberg Münster Nord Kanalstr. 30 48147 
Care aktiv An den Loddenbüschen 77 48155 
Cathamed Pflege GmbH Oststr. 57 48231 Warendorf 
Clemenshospital – Ambulanter Dienst Duesbergweg 124  48153 
Caritas Münster Josefstraße 2 48151 
Comfort Pflege Ostviertel GmbH Hohenzollernring 67 48145 
Erste Hilfe Ambulanter Pflegedienst Schlossplatz 22  48143 
Ev. Diakoniestation Wichernstr. 22 48147 
DRK-Sozialstation Häusliche Pflege Zumsandestr. 25/ 27 48145 
DRK-Sozialstation Mathildenstift  Münzstraße 38 481 43 
Humanitas Grevener Str. 105 48159 
Jederzeit ambulante Pflege GmbH Hammer Str. 128 481 53 
Johanniter Geringhoffstraße 45 – 47 48163 
Klarastift – Ambulanter Dienst Andreas-Hofer-Straße  7 48145 
Lebens Nah Letterhausweg 103 48167 
Leben und Erleben Wolbecker Straße 140 b 48155 
Lindenhof Schmüllingstr. 4-6 48159 
Meinert Münsterstr. 26 48727 Billerbeck 
Meinert Beratungsbüro Pantaleonplatz 48161

MiCura Tibusplatz 6 48143 
Miteinander Coerdestr. 45 48147 
Mobile Alten- und Behindertenhilfe e.V.  Augustastraße 28 48153 
Münster Pflege Dieckmannstr. 20 48161 
Pensler Handorfer Straße 23 48157 
Pia causa Josefstraße 4 48151 
Pro.cura Wolbecker Str. 224 48155 
Raphaelsklinik – Ambulante Kranken- 
pflege Loerstr. 23 48143 
Schmidt Marktallee 66 48165 
Seniorenhilfe UG Handorfer Str. 23 48157 
Soziale Dienste Laer, Münster 
 
Warendorfer Str. 97 48145 
Vis Vitalis Sophienstraße 1 – 3 48145 
VITA-MED Krögerweg 14 48155 
Zentrum Mobiler Dienste Pottkamp 15 – 19 48149 
 
 
 
Die Standorte/Niederlassungen der ambulanten Pflege dienste sind im Vergleich zum Vor- 
jahr von 42 auf 48 Dienste/Büros angestiegen. Die D ienste haben vermehrt ein Interesse 
daran, über eine ausschließliche Büroadresse hinaus , in den Stadtteilen Präsenz zu zei- 
gen. Darüber verstärken die ambulanten Pflegedienst e ihre Engagementbereitschaft mit 
Blick auf Quartiersangebote – Wohnen mit Versorgung ssicherheit -  durch Kooperationen 
mit den Wohnungsgesellschaftern sowie mit Investore n im Rahmen von Service-Wohn-
Angeboten. Dieser Trend zur Verortung in den Quarti eren war bereits in den vergangenen 
Jahren bei der Entwicklung von ambulant betreuten W ohngemeinschaften, insbesondere 
für demenziell veränderte Menschen, zu beobachten.  
 
Die Entwicklung korrespondiert natürlich ebenso mit  dem Anstieg der Pflegebedürftigen 
insgesamt. Mit Blick auf nachlassende familiäre Pfl egebeziehungen, aber verbunden mit 
dem Wunsch, trotz Hilfe- und Pflegedürftigkeit, wei ter in der eigenen Häuslichkeit verblei- 
ben zu können, wird sich die Nachfrage nach profess ioneller ambulanter Pflege weiter 
verstetigen. 
 
Insgesamt macht sich der Mangel an Pflegefachkräfte n und weniger Pflegepersonal ins- 
gesamt bemerkbar. Nach Rückmeldung des Informations büros Pflege müssen stark fre- 
quentierte Dienste punktuell Anfragen ablehnen bzw. an Mitbewerber verweisen.

3.  Tagespflege  
 
Einrichtung Plätze  Straße, Hausnum- 
mer 
Post- 
leit- 
zahl 
Stadt- 
bezirk Stadtteil 
Clemens-Wallrath-Haus 20 Josefstr. 4 48151 Mitte Josef 
Achatiushaus  12 Münsterstr.  48167 Südost Wolbeck 
St. Clemens 15 Kortumweg 56-58 48165 Hiltrup Hiltru p-Mitte 
Hs. Benteler 12 Prozessionsweg 54 48145 Mitte Mauri tz-Mitte  
Meckmannshof 24 Meckmannweg 74 48163 West Mecklen- 
beck 
Wohnstift 
am Südpark 15 Clevornstr. 5 48153 Mitte Schützenhof 
 
Papst-Johannes-Paul-Stift 15 Culmer Str. 16 48157 N ord Coerde 
Friederike-Fliedner-Haus  12 Coerdestr. 56 48147 Mi tte Kreuz 
Altenheim Elisabeth  15 Südlohnweg 1 48161 West Gievenbeck 
Josef Stift 12 Twenhövenweg 18 48167 Südost Angelmodde  
Gesamtplatzzahl 152    
 
 
In Münster verteilen sich 152 Plätze auf insgesamt zehn Tagespflegeeinrichtungen. Acht 
Angebote befinden sich in Anbindung bzw. unmittelbarer räumlicher Nähe von vollstationä- 
ren Pflegeeinrichtungen, zwei Einrichtungen sind als solitäre Einrichtungen in den Stadttei- 
len bzw. Wohngebieten verortet.  Durch die drei zus ätzlich in 2011 in Betrieb genommen 
Tagespflegen gestaltet sich die Auslastung recht un terschiedlich. Neben Einrichtungen mit 
keinen oder vergleichsweise wenig freien Plätzen, s ind bei anderen Angeboten Schwank- 
engen bei der Nachfrage und relativ viel freie Plätze zu beobachten.  
 
Zur Zeit ist ein weiterer Träger mit der Planung ei ner Tagespflegeeinrichtung mit insge- 
samt 12 Plätzen befasst.

4. Kurzzeitpflege  
  
 Solitäre Kurzeitpflege  Platz  
zahl 
Straße, Haus- 
nummer PLZ Stadtbezirk  Stadtteil 
 
Seniorenzentrum 
Gievenbeck 
15 Gartenbreie 1 48161  West Gievenbeck 
 
Clemenshospital 
 
18 Düesbergweg 143 48153  Mitte Düesberg 
 
„Haus Maria“ 
 
20 Westfalenstr. 109 48165  Hiltrup Hiltrup-Mitte 
 
Raphaelsklinik 
 
23 Klosterstr. 75 48143  Mitte Dom 
Summe 76       
 
 
 
Neben den 76 solitär angebotenen Kurzzeitpflegeplät zen, davon drei Einrichtungen in kli- 
nischer Anbindung und eine in Anbindung an eine vollstationäre Pflegeeinrichtung, werden 
weitere 114 Plätze als eingestreute Kurzzeitpflegep lätze in vollstationären Pflegeeinrich- 
tungen angeboten. Im Jahresrückblick 2012 waren ein ige Versorgungsspitzen erkennbar, 
die aber im Vergleich zu 2011 insgesamt zurückgegan gen sind. Die Bereitschaft der voll- 
stationären Pflegeeinrichtungen eingestreute Kurzze itpflegeplätze anzubieten steigt. Mit 
Blick auf die Anforderungen auf ein gelingendes Übe rleitungsmanagement, sowie auch 
auf eine kurzfristige wohnortnahe Versorgung ist diese Entwicklung sehr zu begrüßen. 
 
Aktuell plant ein Träger den Bau einer solitären Kurzzeitpflegeeinrichtung.

5. Ambulant betreute Wohngemeinschaften 
 
Wohnangebote, Stand März 2013 
Einrichtung Platz  
zahl Straße PLZ Stadtbezirk  Stadtteil 
 Wohngemeinschaften            
Casa Mauritz 
Klarastift 15 Andreas-Hofer-Str. 
86 48145  Mitte Herz-Jesu  
Haus Taubenstraße 
Alexianer 8 Taubenstraße 12 48149  Mitte Herz-Jesu  
Hof Schultmann 
Alexianer 12 Stratmannweg 21 48163  West Mecklen- 
beck 
Irmgard Buschmann 
Haus/Klarastift 11/8  Am Küchenbusch 15  48161  West Gieven- 
beck 
Villa Hittorfstraße 
Alexianer 10 Hittorfstraße 10 48149  Mitte Schloss 
Villa Kahmann 
DRK 11 Gremmendorfer Weg 
44 48167  Südost Gremmen- 
dorf 
Villa Mauritz 
Alexianer 10 Kaiser-Wilhelm-Ring 
34 48145  Mitte Mauritz-
Mitte 
WG Josef-Beckmann 
Str. DRK 11 Josef-Beckmann-
Straße 5-7 48159  Nord Kinderhaus  
Nienberge 
CBM 7/7 Kirmstr. 
18/Gartenstiege 6 48161  West Nienberge  
Haus Genius 
DKV Residenz 8 Tibusplatz 1-7 48143  Mitte Budden- 
turm 
WG Schulstraße 
Diakonie Münster 11/8  Schulstr. 47 48149  Mitte Kreuz 
Dreifaltigkeitskirche 
Verein für Wohnhilfen e.V.  8 Kinderhauser Str. 63 48147  Mitte Uppenberg  
 
 
Summe 
 
144 
    
Planung/Bau      
Alte Vikarie 
Alexianer Münster 
GmbH 
12 Herrenstr. 10 48165  Südost Wolbeck 
Münzstraße 
DRK Schwestern- 
schaft  
8/8 Münzstr. 38 48143  Mitte Budden- 
turm

6.  Vollstationäre Pflegeeinrichtungen  
Einrichtungen der vollstationären Pflege, Stand März 2013 
  Einrichtung Straße, Hausnummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil Platzz. EZ DZ Eingst 
KP EZ-Quote 
1 Cohaus-Vendt-Stift Krumme Str. 39/40 48143 Mitte Aeg idii 82 46 18   56,1 
2 Altenheim St. Elisabeth Südlohnweg 1 48161 West Gi evenbeck 92 92  5  100,0 
3 Friederike-Fliedner-Haus Coerdestr. 56 48147 Mitte  Kreuz 80 70 5 6  87,5 
4 Friedrichsburg Offenbergstraße 19 48151 Mitte Plug gendorf 138 114 12 8  82,6 
5 LWL Pflegezentrum Mstr. Friedr.-W.-Weber-Str. 
30 48147 Mitte Uppenberg 80 72 4 2 90,0 
6 Haus Heidhorn - Hiltrup Westfalenstr. 490 48165 H iltrup Amelsbüren 51 51   6 100,0 
7 Haus Maria Trost Sankt-Mauritz-Freiheit 
52 48145 Mitte Herz-Jesu 84 76 4   90,5 
8 Haus Simeon Am Berg Fidel 70 48153 Hiltrup Berg-Fi del 155 143 6 5  92,3 
9 Haus Wilkinghege Wilkinghege 55 48159 Nord Kinderhaus 
West 65 65    100,0 
10  Kardinal-von-Galen-Stift Clemens-August-Platz 
8a 48167 Südost Angelmodde 66 54 6 2 81,8 
11  Altenzentrum Klarastift Andreas-Hofer-Str. 70 48145 Mitte Herz-Jesu 143 129 7  90,2 
12  Altenheim St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Mitte  Pluggendorf 83 65 9 2 78,3 
13  Maria-Hötte-Stift Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesber g 123 91 19 6 74,0 
14  Marienheim An der Alten Kirche 5 48165 Hiltrup Hiltr up-Mitte 83 71 6 1 85,5 
15  Martin-Luther-Haus Fliednerstr. 17 48149 West Sentru p 151 133 9 8 88,1 
16 Ev. Altenzent. Meckmannshof  Meckmannweg 74 48163 West Mecklenbeck 171 59 56 15 34, 5 
17  Seniorenheim Michaelweg Michaelweg 53 48149 West Gieve nbeck 41 21 10 4 51,2 
18  Perthes-Haus Wienburgstr. 60 48147 Mitte Uppenberg 8 7 49 19 2 56,3 
19  Schölling-Lentze-Heim Bohlweg 5 48147 Mitte Schlacht hof 21 21 0   100,0 
20  Wohnstift am Südpark Clevornstraße 5 48153 Mitte Schü tzenhof 74 62 6 4 83,8 
21 DKV-Residenz am Tibusplatz Tibusplatz 1 48143 Mitte B uddenturm 49 39 5   79,6 
22  Achatius-Haus Wolbeck Münsterstr. 24 b/c 48167 Südos t Wolbeck 66 66  4  100,0

Einrichtung Straße, Hausnummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil Platzz. EZ DZ Eingst 
KP EZ-Quote 
23  Haus v. Guten Hirten - Pflege  Mauritz-Lindenweg 61 48145 Mitte Herz-Jesu 20 16 2   80,0 
24  Handorfer Hof Handorfer Str. 24 48157 Ost Handorf 6 6 66  2 100,0 
25  Meyer-Suhrheinrich-Haus Marktallee 42 48165 Hiltrup H iltrup-Mitte 42 42    100,0 
26  Haus Franziska Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hilt rup-Mitte 30       30    100,0 
27  Seniorenzentrum Gievenbeck  Gartenbreie 1 48151 West Gievenbeck 81 81    100,0 
28  Seniorenzentrum Albachten Rottkamp 49 48163 West Alba chten 66 56 5 10 84,8 
29  Papst Johannes Paul Stift Culmer Str. 16 48157 Nord Coerde 72 72 0 2 100,0 
30  Johanniter-Stift Münster Weißenburgstr. 48 48151 Mitt e Geist 80 80 0 5 100,0 
31  Residenz Aaseehof Pottkamp 25 48149 Mitte Schloss 80 72 4 15 90,0 
32  Alexianer – Haus Thomas Alexianerweg 8 48163 Hiltrup  Amelsbüren 54 54  4 100,0 
33  Wohnen in Pastors Garten Alte Dorfstr. 10 48161 Wes t Roxel 40 40  4 100,0 
34  Seniorenresidenz Kasta- 
nienhof Ostmarkstr. 9 48145 Mitte Mauritz-Mitte 62 44 9 4 83,0  
 Summe     2620 2198 211 122 83,9 
Ausgewiesene Sonderformen  
1. Stationäre Hausgemeinschaftsangebote für an Deme nz Erkrankte: Klarastift, Meyer-Suhrheinrich-Haus (ausschließlich), DKV Residenz 
2. Angebot für Wachkomapatienten, 22 Plätze im Klar astift 
3. Angebote für junge Pflegebedürftige, 18 Plätze i m Achatius-Haus Wolbeck 
4. Die Seniorenresidenz Kastanienhof wird voraussic htlich zum 01.06.2013 die ersten Bewohnerinnen und Bewohner aufnehmen

Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtungen 
 
Zeitpunkt 01/11 04/11  07/11  10/11  
 
01/12  
 
04/12 
 
 
7/12 
 
10/12 
 
Platzzahl 
 
2.570 2.559  2.559  2.569  
 
2.609  
 
2.606 
 
2.606 
 
2.606 
 
Nicht belegte Plätze 
 
158 
 
77 
 
69 
 
113 
 
139 
 
79 
 
79 
 
77 
 
Auslastung in Prozent  
 
93,85 96,99  97,30 95,60 
 
93,61  
 
96,33*  
 
96,81*  
 
96,95*  
*Aufgrund der Umbaumaßnahmen im Haus Elisabeth blieben die dortigen 92 P lätze in den Abfragen 
unberücksichtigt 
 
 
Die Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtung en bleibt auf einem konstant hohen Ni- 
veau. 2011 und 2012 schwankte der Wert zwischen 93, 6% und 97,3%. Seit April 2011 ist 
die Zahl der nicht belegten Plätze stark angestiegen. 
 
Entwicklung der Pflegestufen in Prozent in Alten- und Pflegeheimen in Prozent 
 
Jahr 2003  2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012  
Pflegestufe 0 11 10 9 8 9 10 10 9 9 8 
Pflegestufe 1 32 32 34 36 37 38 38 38 40 41 
Pflegestufe 2 42 42 40 41 40 38 38 38 36 35 
Pflegestufe 3 15 15 17 15 14 14 14 15 15 16 
 
 
Pflegebedürftige mit Pflegestufe 1 bleiben die größ te Gruppe in Alten- und Pflegeheimen 
mit 41% aller Bewohner. Personen mit Pflegestufe 2 sind die zweitgrößte Gruppe mit 35%.

7. Ausblick Entwurf GEPA 
Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit, E manzipation, Pflege und Alter 
vom 07.03.2013 
Neue Wohnformen im Alter als Alternative zu Heimen erleichtern, Angebote zur Verhinde- 
rung von Pflegebedürftigkeit verstärken und Unterst ützung bei Pflegebedürftigkeit im ver- 
trauten Wohnquartier fördern: Mit einer grundlegend en Reform des Wohn- und Teilhabe- 
gesetzes (WTG) und des Landespflegerechts will die Landesregierung hierfür die notwen- 
digen Rahmenbedingungen schaffen. „Wir müssen die S trukturen den Bedürfnissen der 
Menschen anpassen - nicht umgekehrt“, erklärte Mini sterin Steffens in Düsseldorf. „Die 
überwiegende Mehrheit der älteren und behinderten M enschen möchte so lange wie mög- 
lich zuhause, in der Familie oder wenigstens in ihr em vertrauten Wohnquartier leben. 
Deshalb benötigen wir eine deutliche Stärkung von a mbulanten Hilfeangeboten anstelle 
von zusätzlichen neuen Pflegeheimen“, so Steffens. 
Wesentliche Änderungen im Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) sollen dazu sein: 
• Einführung des Pflegemodells der „Ambulant betreuten Wohngemeinschaft“ mit eigenen 
Mindeststandards. Damit sollen bisherige Hemmnisse zur Errichtung solcher Wohnformen 
für professionelle Anbieter beseitigt werden. Derze it gelten für „Ambulant betreute Wohn- 
gemeinschaften“ dieselben Mindestanforderungen wie für Heime, z. B. maximal ein Bad 
für zwei Personen. Ein Duschbad mit WC für je vier Personen könnte aber ausreichen. 
Auch die ständige Anwesenheit einer Pflegefachkraft  muss - je nach Bewohnerinnen und 
Bewohner - in einer solchen WG Gegensatz zum Heim n icht grundsätzlich erforderlich 
sein. Für autonome, völlig selbstorganisierte „Alte n-WG“ soll die Einhaltung bestehender 
allgemeiner Gesetze (z. B. Baurecht) ausreichen. 
Im Landespflegerecht sollen dazu folgende Änderungen vorgenommen werden: 
• Kommunen werden verpflichtet, entsprechend ihrer individuellen örtlichen Strukturen An- 
gebote zur Verhinderung von Pflegebedürftigkeit sowie zur Entlastung pflegender Angehö- 
riger (wie z. B. Beratung, hauswirtschaftliche Hilf en, Tages- und Kurzzeitpflegeplätze) vor 
Ort zu planen. Dies soll insbesondere finanzschwach e Kommunen mit hohen Kosten zur 
Finanzierung von Pflege ermöglichen, trotz Haushalt ssicherungskonzept in angemesse- 
nem Umfang in Prävention zu investieren. Dass sich Prävention auch finanziell auszahlt, 
zeigt eine Berechnung zu den Kosten der Pflegeversi cherung: Würde es in Nordrhein-

Westfalen gelingen, den Beginn der Pflegebedürftigk eit um durchschnittlich einen Monat 
zu verzögern, könnten dadurch jährlich rund 50 Millionen Euro an Kostenübernahme durch 
die Pflegeversicherung gespart werden. 
• Zur Unterstützung der kommunalen Pflegeplanung, z u der auch die Förderung der Ent- 
wicklung altersgerechter Wohnquartiere mit Unterstü tzungsangeboten für einen möglichst 
langen Verbleib in der vertrauten Umgebung gehören,  sollen vom Land Fördermittel in 
Höhe von insgesamt rund 8,7 Millionen Euro in einem  "Landesförderplan Alter und Pflege" 
gebündelt werden. Hieraus sollen Kreise und kreisfr eie Städte auch einen Personalkos- 
tenzuschuss (bis zu 50 Prozent) für die Einstellung  einer Quartiersmanagerin bzw. eines 
Quartiersmanagers erhalten können, die/der die Entw icklung von altengerechten Wohn- 
quartieren mit verlässlichen und passgenauen Versor gungsstrukturen für ihre Bewohne- 
rinnen und Bewohner moderiert und managt. 
• Das Land baut eine landesweite Datenbank mit relevanten Informationen über Pflegeein- 
richtungen, ambulanten Diensten und sonstigen Unter stützungsangeboten aus, aus der 
die Kommunen für ihre örtliche Pflegeplanung für sie relevante Daten abrufen können. 
• Um Trägern von Alten- und Pflegeheimen die Modern isierung ihrer Einrichtungen zu er- 
leichtern, soll die Möglichkeit zur Refinanzierung über die Pflegesätze beschleunigt wer- 
den: Künftig können Träger dann vier statt bisher z wei Prozent der Investitionskosten auf 
Pflegesätze umlegen. Das gilt auch für einen Ersatz neubau, wenn die Modernisierung der 
vorhandenen Einrichtung nicht mehr wirtschaftlich i st. Den Bau zusätzlicher neuer statio- 
närer Pflegeheime will die Landesregierung nicht un terstützen. Ministerin Steffens: „Das 
entspricht einfach nicht den Wünschen der Menschen.  Wir brauchen mehr ambulante Un- 
terstützung, mehr Pflege-Wohngemeinschaften und ein  Nullwachstum bei stationären 
Pflegeheimen. Die Zukunft der Pflege liegt im vertrauten Wohnquartier.“ 
Die Reform von WTG und Landespflegerecht wurde durc h das Ministerium für Gesund- 
heit, Emanzipation, Pflege und Alter gemeinsam mit vielen Expertinnen und Experten, 
Verbänden, Selbsthilfegruppen und Betroffenen erarb eitet. Derzeit läuft die Verbändean- 
hörung, die betroffenen Organisationen und Institut ionen noch bis zum 5. April 2013 Gele- 
genheit zur Stellungnahme ermöglicht. Der abschließ ende Entwurf für die Reform der bei- 
den Gesetze wird dann anschließend dem Landtag zur weiteren Beratung und Abstim- 
mung übermittelt.

Berichtsvorlage

995 Zeichen

V/0191/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sozialamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Pflegebericht 2013 - Daten und Fakten 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
10.04.2013 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
29.04.2013 Kommunale Seniorenvertretung Bericht 
30.04.2013 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Der Pflegebericht 2013 – Kurzdarstellung, Daten und Fakten - vermittelt einen Überblick über die 
ambulanten, teil- und vollstationären pflegerischen Angebote und Leistungen in Münster. Er stellt 
die aktuelle pflegerische Versorgungssituation in Müns ter dar und gibt einen Ausblick auf die 
Planungsvorhaben der Einrichtungen und Träger.  
 
 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
Anlagen:    Pflegebericht 2013 
 
 
 
 
  
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0191/2013 
Auskunft erteilt: 
Herr Schulze auf´m Hofe 
Ruf: 
492 50 25 
E-Mail: 
SchulzeaufmHofe@stadt-muenster.de 
Datum: 
26.03.2013 
Öffentliche Berichtsvorlage

Beratungsverlauf (3)

29.04.2013 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.04.2013 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.05.2013 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (79)

  • Westfalenstraße 171
  • Rjasanstraße 21
  • Oststraße 57
  • Münzstraße 38
  • Hammer Straße 128
  • Augustastraße 28
  • Josefstraße 4
  • Wolbecker Straße 224
  • Loerstraße 23
  • Handorfer Straße 23
  • Warendorfer Straße 97
  • Münsterstraße 4816
  • Clevornstraße 5
  • Culmer Straße 16
  • Coerdestraße 56
  • Taubenstraße 12
  • Hittorfstraße 10
  • Schulstraße 47
  • Kinderhauser Straße 63
  • Herrenstraße 10
  • Ostmarkstraße 9
  • Bohlweg 10
  • Gustav-Stresemann-Weg 62
  • Hohenzollernring 67
  • Tibusplatz 6
  • Krögerweg 14
  • Kortumweg 56
  • Prozessionsweg 54
  • Meckmannweg 74
  • Südlohnweg 1
  • Twenhövenweg 18
  • Düesbergweg 143
  • Stratmannweg 21
  • Mauritz-Lindenweg 61
  • Am Küchenbusch 15
  • Am Berg Fidel 70
  • An der Alten Kirche 5
  • An den Loddenbüschen 77
  • Grevener Straße 105
  • Geringhoffstraße 45
  • Andreas-Hofer-Straße 7
  • Schmüllingstraße 4
  • Gremmendorfer Weg 44
  • Kaiser-Wilhelm-Ring 34
  • Josef-Beckmann-Straße 5
  • Offenbergstraße 19
  • Sankt-Mauritz-Freiheit 52
  • Clemens-August-Platz 8a
  • Scharnhorststraße 4
  • Weißenburgstraße 48
  • Wichernstraße 22
  • Zumsandestraße 25
  • Dieckmannstraße 20
  • Sophienstraße 1
  • Krumme Straße 39
  • Fliednerstraße 17
  • Wienburgstraße 60
  • Alte Dorfstraße 10
  • Mondstraße 179
  • Meesenstiege 54a
  • Toppheideweg 9
  • Geiststraße 37
  • Hochstraße 12
  • Kanalstraße 30
  • Schlossplatz 22
  • Letterhausweg 103
  • Gartenbreie 1
  • Kirmstraße 18
  • Gartenstiege 6
  • Wilkinghege 55
  • Alexianerweg 8
  • Kesslerweg 38
  • Marktallee 66
  • Pottkamp 15
  • Kinderhaus
  • Pluggendorf 83
  • Michaelweg 53
  • Düesberg
  • Rottkamp 49

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0191/2013
Typ
Vorlagen
Datum
26.03.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37