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0468/2018

Antrag der SPD-Fraktion, Fraktion Die Grünen, FDP-Fraktion - AN/0115/2018; Planungsraum "Sürther Bahnhof"

Stellungnahme zu einem Antrag (BV) 23.02.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 19.03.2018, TOP 10.2.2

Anlage 1 Untersuchungsraum Sürther Bahnh. EK

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Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

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Anlage 4 städtebaulicher Entwurf M 1.000 A 4

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Anlage 3 Alternative Buslinienführung DIN A 4

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Anlage 5 Fotos E-Bus-Ladestation

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Anlage 2 Vorschlag für alternative Buslinienführung

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Anlage 1 Untersuchungsraum Sürther Bahnh. EK

130 Zeichen

Luftbild aus 2014
Anlage 1
0 5025 100 150 Meter
N
Stadtplanungsamt
3ODQXQJVUDXP6UWKHU%DKQKRI
LQ.|OQ6UWK
Untersuchungsraum

Stellungnahme zu einem Antrag (BV)

5086 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
612 Makr Az 
Vorlagen-Nummer 
 0468/2018  
Freigabedatum: 09.02.2018 
Stellungnahme zu einem Antrag 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 19.03.2018 
 
Antrag der SPD-Fraktion, Fraktion Die Grünen, FDP-Fraktion - AN/0115/2018 
Planungsraum "Sürther Bahnhof" 
Zu Punkt 1 des Antrages: 
Der Planungsraum "Sürther Bahnhof" wird derzeit von der Verwaltung untersucht und planerisch kon-
kretisiert. Hierbei ist die vorliegende Investorenplanung zur Neubebauung im Bereich des ehemaligen 
Sürther Bahnhofs zu beachten.  
 
Nach Prüfung der Unterlagen ist zu vermuten, dass sich das Bauvorhaben in Art und Maß der bauli-
chen Nutzung in die nähere Umgebung einfügt. Da auch die Erschließung des Grundstücks  gegeben 
ist, besteht auch ein rechtlicher Anspruch auf Genehmigung. Eine konkrete Prüfung wird jedoch erst 
dann erfolgen, wenn ein Baugesuch gestellt wurde. Ein entsprechender Antrag liegt derzeit jedoch 
noch nicht vor. 
 
Auf Grund der Einschätzung der Genehmigungsfähigkeit der oben genannten Neubebauung ist die 
Aufstellung eines Bebauungsplanes derzeit nicht vorgesehen. 
 
Die zuletzt durchgeführten Verkehrsuntersuchungen zum Planungsraum zeigen, dass die gewünsch-
te städtebauliche Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes auch im Hinblick auf die Organisation der 
Umsteigesituation Sürther Bahnhof dargestellt werden kann. Bei den planerischen Überlegungen 
wurde auch die perspektivische Umstellung des derzeitigen Betriebskonzept der KVB auf E-Busse 
berücksichtigt (siehe Erläuterungen zu Punkt 2).  
 
Soweit der Planungsansatz von der Bezirksvertretung mitgetragen wird, kann die Umsetzung einer 
solchen Planung in 2018 von der Verwaltung weiter geprüft und konkretisiert werden. 
 
In der Folge wäre auch eine öffentliche Bürgerinfo in Form einer Abendveranstaltung zu organisieren. 
 
Zu Punkt 2 des Antrages: 
Die Fragestellung der alternativen Busführung als "Ringbus-Linie" ist in der Zwischenzeit von der KVB 
geprüft worden.  
 
Ergebnis ist, dass die vorgeschlagene Linienführung weder in der vorgeschlagenen noch in einer pla-
nerisch angepassten Form umsetzbar ist, da auf dem gesamten Linienweg eine erforderliche Endhal-
testelle fehlt.  
 
Jede Buslinie benötigt Warteplätze, um vorgeschriebene Wendezeiten abwickeln zu können. Wende-
zeiten sind sowohl erforderlich, um einen Verspätungsausgleich zu gewährleisten als auch um An-
schlüsse an andere Verkehrsträger sicherzustellen. Warteplätze dienen auch als Aufenthaltszone für 
Ruhe- und Ausgleichphasen, die vom Fahrpersonal einzuhalten sind.

2 
 
 
Im Sinne einer kundenfreundlichen Fahrplangestaltung sind unnötige Wartezeiten für die Fahrgäste 
im Verlauf des Linienweges zu vermeiden und Wendezeiten jeweils an den Stellen einzuplanen, an 
denen die Linien beginnen und enden.  
 
Für die vorgeschlagene "Ringbus-Linie" müssten die Wendezeiten dementsprechend entweder an 
der Haltestelle Bahnhof Rodenkirchen oder an der Haltestelle Bahnhof Sürth eingeplant werden. Da-
her ist die "Ringlinie" weder in der vorgeschlagenen noch in einer planerisch angepassten Form um-
setzbar, da auf dem gesamten Linienweg keine Endhaltestelle mit Warteplatz vorgesehen ist, die für 
die Wendezeiten genutzt werden könnte.  
 
Ohne entsprechende Standzeiten in Sürth ließe sich zudem kein sinnvoller Anschluss an die dort ver-
kehrende Linie 16 herstellen, da die Busse entweder auf die ankommenden oder die abfahrenden 
Züge ausgerichtet werden müssten. Im Ergebnis sind damit Warteplätze im Bereich der Haltestelle 
Bahnhof Sürth unverzichtbar.  
 
Ein weiterer Aspekt, der gegen eine Ringbuslinie spricht, liegt in dem Wegfall vieler Direktverbindun-
gen. So müssten beispielsweise Fahrgäste aus den Stadteilen Rondorf bzw. Bayenthal mit Zielen in 
Rodenkirchen kurz vor Erreichen ihrer Ziele am Bahnhof Rodenkirchen umsteigen, da von dort mit 
diesem Konzept weder der Ortsmittelpunkt Rodenkirchen noch das Gymnasium Rodenkirchen auf 
direkten Weg erreichbar wären.  
 
Vorschlag für die Buslinienführung: 
Um dem Wunsch nach einer höheren Aufenthaltsqualität vor Ort gerecht zu werden, wird jedoch ein 
anderer Weg vorgeschlagen: Alternativ können die Buslinien 130 und 131 zukünftig im Bereich des 
Bahnhof Sürth so abgewickelt werden, dass eine zusammenhängende Platzfläche östlich von der 
geplanten Neubebauung entstehen kann (siehe Anlagen 2 und 3). Hierzu wären Buswarteplätze im 
Bereich der Falderstraße sowie im Einfahrtbereich der Bergstraße anzulegen. Beide Linien würden 
dann über die Bergstraße, Sürther Hauptstraße und Falderstraße wenden. Die Entwicklung der ver-
bleibenden Platzfläche zu einem Ortsmittelpunkt wäre somit möglich.   
 
Da perspektivisch vorgesehen ist, die Buslinien auch im Bereich des Bahnhof Sürth auf E-Busse um-
zustellen, ist nach derzeitigem Betriebskonzept mittelfristig zudem der Aufbau von Ladeeinrichtungen 
an den genannten Wartepositionen vorgesehen (siehe Anlage 5). Hierzu wäre allerdings ein weiterer 
Warteplatz im Bereich der Falderstraße einzurichten. 
 
 
Anlagen

Anlage 4 städtebaulicher Entwurf M 1.000 A 4

576 Zeichen

Elektrostation
Bus 130
Ober Buschweg
Bahntrasse
Bahnsteig
Bahnsteig
2.00
6.00
2.00
2.00
/lUPVFKXW]
T
a
x
i
III +
III
III
III +
P
P
II
0|JOLFKH
Kinderspiel-
IOlFKH
2.002.00 6.00
6WlGWHEDXOLFKHU(QWZXUI  $QODJH
P+R Anlage
Ein- und
Ausfahrt
Fahrrad-
platz
48 Stellp.
3ODW]IOlFKH
6UWKHU%DKQKRI
M 1:1000
612 15.02.2018
Unter Buschweg
%HUJVWUD‰H
%DKQKRIVWUD‰H
)DOGHUVWUD‰H
Bus 131
Ausstieg
Elektro-
station
Bus 130
Einstieg
Elektrostation
Bus
131
Einstieg
H
H
H
H
Bus
130
Bus
131
Bus 130
Ausstieg
Bus
130
Bus
130
Heinrich Erpenbach Str.
Bus
130
Bus
130

Anlage 3 Alternative Buslinienführung DIN A 4

90 Zeichen






ohne Maßstab     14.02.2018
Alternative Buslinienführung Anlage 3

Anlage 5 Fotos E-Bus-Ladestation

35 Zeichen

Anlage 5
Beispiel E-Bus-Ladestation

Anlage 2 Vorschlag für alternative Buslinienführung

185 Zeichen

Bus
130 6UWKHUFeld
Bus
130
Bus
131
Bus
131
Bus
131
H
H
H
H
Anlage 2
N
Stadtplanungsamt
150 Meter0 5025 100
0D‰VWDE
Vorschlag für eine alternative
%XVOLQLHQführungLQ.|OQ6UWK

Beratungsverlauf (1)

19.03.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0468/2018
Typ
Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
Datum
23.02.2018
Erstellt
09.02.2018 08:01