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AN/0192/2019

Einwohner beteiligen, Chancen für eine schnelle Belebung nutzen! - Änderungsantrag zu Top 4.2.2 "Grundlagenermittlung und Parameter für die Umgestaltung Ebertplatz"

Die Linke. Änderungsantrag nach § 13 07.02.2019

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 28.03.2019

Linke Änderungsantrag nach § 13

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Linke Änderungsantrag nach § 13

3960 Zeichen

Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 07.02.2019  
AN/0192/2019 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Stadtentwicklungsausschuss  
 
Einwohner beteiligen, Chancen für eine schnelle Belebung nutzen! - Änderungsantrag zu 
Top 4.2.2 "Grundlagenermittlung und Parameter für die Umgestaltung Ebertplatz" 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Kienitz, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 4.2.2. „Grundlagenermittlung 
und Parameter für die Umgestaltung Ebertplatz“ auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses zu nehmen: 
 
Beschluss: 
Die Beschlussvorlage wird wie folgt ersetzt: 
1. Die Stadt führt gemeinsam mit Anwohner*innen und den örtlichen Initiativen einen 
Einwohnerworkshop zur Zukunft des Ebertplatzes durch. 
Dieser Workshop soll eine Entscheidung darüber vorbereiten, ob der Ebertplatz entlang der 
Verwaltungsvorlage (3880/2018) komplett neugestaltet wird oder ob Verbesserungen 
innerhalb der derzeitigen Grundstruktur vorgenommen werden, wie z.B.: 
 Sanierung der derzeitigen baulichen Anlagen und Instandsetzung der defekten 
technischen Einrichtungen, vor allem der Rolltreppen. 
 Die Nutzungen, die in den letzten Jahren entwickelt wurden und sich bewährt 
haben, bleiben erhalten und werden erweitert (Brunnen, Eisbahn, Kunst im 
öffentlichen Raum).

 Die oberirdischen Querungsmöglichkeiten für Radler*innen und Fußgänger*innen 
werden optimiert und barrierefrei gestaltet. 
2. Die Autostraßen rund um den Ebertplatz werden auf je eine Fahrbahn pro Richtung 
reduziert. Die vom Autoverkehr frei gestellten Flächen werden dem Fuß- und Radverkehr 
zugeschlagen.  
3. Das Stadtplanungsamt erarbeitet mit der Jugend- und Sozialverwaltung ein Konzept zur 
Sozialen Arbeit am Ebertplatz. 
 
Begründung: 
Ohne Anhörung und Beteiligung der Anwohner in den umliegenden Quartieren und der vielen 
Menschen, die sich in Initiativen für die Entwicklung und Belebung des Ebertplatzes eingesetzt 
haben, darf es keinen Beschluss über die zukünftige Gestaltung des Platzes geben. 
Dem Engagement der Einwohner*innen, der Verwaltung und der Oberbürgermeisterin ist es mit 
überschaubaren Maßnahmen (Licht, Grünschnitt, Inbetriebnahme des Brunnens, Eisbahn) 
gelungen, dem Platz viel an Aufenthaltsqualität zurückzugeben. Familien aus der Nachbarschaft 
haben den Ebertplatz belebt. Der Ebertplatz ist in kurzer Zeit ein urbaner, lebendiger Platz 
geworden. Die Weiterentwicklung ist möglich, ohne die bestehende Baustruktur niederzulegen. 
Zuvor war der Ebertplatz über viele Jahre schlecht gepflegt worden. Es fanden nur unzureichende 
Instandsetzungsmaßnahmen statt. Für viele Kölner*innen war der Ebertplatz mit Angst besetzt. 
Menschen mieden den Platz. Delikte gehörten zum Alltag. Erst durch einen Tötungsdelikt ist der 
Ebertplatz in den Focus von Medien und Stadtgesellschaft gerückt. 
Durch eine wesentliche Reduzierung des MIV ist eine städtebauliche Integration des Ebertplatzes 
möglich. Der Platz kann durch die Reduzierung des Autoverkehrs  und den barrierefreien Ausbau 
den Eigelstein, das Agnes- und das Kunibertsviertel mit der Grünanlage Theodor Heuss Ring 
verbinden. 
Kontinuierliche Soziale Arbeit am Ebertplatz ist unerlässlich. Es ist zu beobachten, dass seit der 
verstärkten Polizeipräsenz rund um den Hauptbahnhof Menschen mit Problemen von dort zum 
Ebertplatz verdrängt worden sind. Verdrängung überwindet keine Probleme und keine Kriminalität. 
Nur ein kontinuierliches sozialarbeiterisches Angebot kann eine Perspektive jenseits von Drogen 
und Kriminalität aufzeigen. 
Mit freundlichen Grüßen 
Gez. 
Michael Weisenstein 
Geschäftsführer 
Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf (1)

28.03.2019 Stadtentwicklungsausschuss
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Ebertplatz
  • Theodor-Heuss-Ring
  • Eigelstein

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Details

Aktenzeichen
AN/0192/2019
Typ
Die Linke. Änderungsantrag nach § 13
Datum
07.02.2019
Erstellt
07.02.2019 13:57