1680/2017
Organisation des Dezernates VIII - Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Anfrage der SPD-Fraktion , AN/0779/2017
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
4796 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/VIII Vorlagen-Nummer13.06.2017 1680/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 27.06.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 03.07.2017 Wirtschaftsausschuss 07.09.2017 Organisation des Dezernates VIII - Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Anfrage der SPD- Fraktion , AN/0779/2017 Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet um Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie stellt sich nach dem derzeitigen Stand der Planungen das künftige Organigramm des Dezer- nates für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur dar? Antwort der Verwaltung: Die Modernisierung der Verkehrstechnik und damit verbunden auch die Einrichtung einer zu- kunftsfähigen Verkehrs- und Tunnelleitzentrale ist eine wesentliche Herausforderung des neuen Verkehrsdezernates. Durch die Schaffung eines Amtes für Verkehrsmanagement werden der Stellenwert einer moder- nen Verkehrstechnik hervorgehoben, effiziente Strukturen durch klar definierte Bedeutung und Zuständigkeiten geschaffen sowie Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse beschleunigt. Aus diesem Grund ist zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben folgende Ämteraufteilung vor- gesehen: Dezernat VIII Mobilität und Verkehrs- infrastruktur Amt für Straßen und Verkehrs- entwicklung Amt für Brücken, Tunnel und Stadt- bahnbau Amt für Verkehrs- management 2 2. Wann und in welchem Umfang erfolgt die Aufgabenübertragung der Nahverkehrsplanung sowie Teile des Wirtschaftsverkehrs, die bislang dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik übertragen sind? Wie sieht die künftige organisatorische Zuordnung der Aufgaben aus und wie soll die enge Zusammenarbeit mit den übrigen Bereichen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik sicher- gestellt werden? Antwort der Verwaltung: Die Aufgaben der Nah- und Gesamtverkehrsplanung sowie der Fahrzeugförderung wurden mit Wirkung zum 01.04.2017 aus dem Geschäftsbereich des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik herausgelöst und zunächst als Stabsstelle beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik angebun- den. Nach erfolgter Umstrukturierung der bisherigen Planungsabteilung wird der Aufgabenbereich der neu zu bildenden Abteilung „Verkehrsplanung“ zugeordnet. Die Aufgabe „Regionalplanung“ verbleibt weiterhin beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik. Zur Sicherstellung der Schnittstellenfunktion zwischen verkehrsstrategischen Belangen und stadt- entwicklungspolitischen Aufgabenstellungen wurde beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik eine Mehrstelle eingerichtet, die die enge Zusammenarbeit zwischen dem Aufgabenbereich der Nah- und Gesamtverkehrsplanung sowie der Fahrzeugförderung und den übrigen Bereichen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik gewährleistet. 3. Wie stellt sich die Organisation des neuen Amtes für Verkehrsmanagement dar? Wann soll die Gründung realisiert werden und wie werden die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in- formiert und beteiligt? Antwort der Verwaltung: Der Prozess zur Bildung des neuen Amtes für Verkehrsmanagement soll gemeinsam mit den Führungskräften und Mitarbeitenden des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik unter Beteili- gung des Amtes für Personal, Organisation und Innovation sowie des zuständigen Personalrates erarbeitet werden. Vor diesem Hintergrund fand am 12.05.2017 ein erster Workshop als Einstieg in den gemeinsa- men Entwicklungsprozess statt. Durch die Erarbeitung von Themenschwerpunkten und Bildung von Arbeitsgruppen wurden hierbei erste Ideen zur zukünftigen Aufgabenzuteilung entwickelt und Schnittstellenproblematiken erarbeitet. Auf dieser Grundlage werden anschließend die erforderli- chen Strukturen in einem Organigramm festgelegt. Nachfolgend wird der personelle, organisatori- sche und finanztechnische Umsetzungsprozess durchgeführt, so dass die Neubildung des Amtes für Verkehrsmanagement bis Ende 2017 abgeschlossen ist. 4. Welche unmittelbaren und mittelbaren Verbesserungen für die Kölnerinnen und Kölner sowie die Kölner Wirtschaft ergeben sich durch die Neuorganisation? Antwort der Verwaltung: Die durch die Neuorganisation erzielte Optimierung und Beschleunigung der Entscheidungs- und Realisierungsprozesse führt zu einer zügigeren Umsetzung der Modernisierung der Verkehrs- technik und in der Folge zu einer deutlichen Verbesserung des Verkehrsflusses sowie einer er- heblichen Reduzierung der Schadstoffbelastung. Darüber hinaus wird ein wesentlicher Aufgaben- bereich des neuen Amtes neben der Forcierung innovativer Mobilitätsansätze auch die Stärkung alternativer Mobilitätsformen und deren Umsetzung sein. gez. Blome
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1680/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 28.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27