Mandari Insight

0887/2024

Verlängerung der Stelle „Referent*in für Geschichtsinitiativen"

Mitteilung Ausschuss 15.04.2024

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 30.04.2024, TOP 8.5

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

6773 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 15.04.2024 
 0887/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.04.2024 
 
Verlängerung der Stelle „Referent*in für Geschichtsinitiativen" 
Die Verwaltung teilt zum Änderungsantrag AN/0177/2024 vom 30.01.2024 Folgendes mit: 
 
Der Änderungsantrag aus der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 30.01.2024 
wurde von den Fraktionen Bündnis90/Die Grünen und CDU eingebracht. Der Antrag der SPD-
Fraktion (AN/0097/2024) wurde durch den Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis90/Die 
Grünen und CDU (AN/0177/2024) ersetzt. Dem Änderungsantrag wurde einstimmig bei Stimm-
enthaltung der Fraktionen SPD, Die Linke und Volt zugestimmt. 
 
Inhalt des Änderungsantrages: 
1. Die Verwaltung wird gebeten, entsprechend ihrer Beantwortung der Anfrage von Bünd-
nis 90/Die Grünen vom 30.08.2022 zur Befristung der Stelle zu handeln, d.h. die bishe-
rige Arbeit des Geschichts-Referates zu evaluieren und entsprechend dem Ergebnis 
ggf. die Verstetigung der Stelle zu organisieren und zu gewährleisten. 
2. Die Verwaltung möge darlegen, wie eine Verstetigung der Stelle im Rahmen der Stel-
lenpläne möglich ist, wo diese Ste lle angesiedelt werden soll – bisher war dafür das 
Stadtmuseum zuständig -, und ggf. entsprechende Schritte einleiten. 
3. Die Verwaltung möge die Rolle der Historischen Museen, besonders des Stadtmuseums 
als in der Vergangenheit zuständiger Verwaltungseinheit, in diesem Prozess beschrei-
ben, auch angesichts dessen, dass mit Vorlagennummer 0202/2021 am 09.04.2021 
Gelder freigegeben wurden aus dem pol. VN „in Höhe von 100.000,- € zur Förderung 
von Vereinen der Stadtgeschichte.“ Diese Mittel standen im Teilergebni splan 0408 – 
Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 15. Es ist darzulegen, wofür die Gelder bisher 
eingesetzt wurden. 
 
Zu Punkt 1: 
Mit der Einrichtung des Referats für Geschichtsinitiativen für einen Zeitraum von zunächst sechs 
Monaten entsprach die Stadt Köln dem dringenden Wunsch der Stadthistoriker*innen nach ei-
ner Anlaufstelle, die die Bedürfnisse der Historiker*innen-Gemeinschaft unterstützt und ihre Ak-
tivitäten fördert. Grundlegende Ziele waren neben einem Kennenlernen der aktiven Akteur*in-
nen, ihrer Aktivitäten und Ideen auch die gemeinsame Identifikation von Herausforderungen 
und daraus resultierenden Bedarfen sowie erste Überlegungen zu möglichen Projekten oder 
Kooperationen. Die umgesetzten Maßnahmen und Meilensteine zielten vorrangig auf einen Auf-
bau beziehungsweise die Stärkung des Netzwerks sowie eine Unterstützung der Geschichts-
vermittler*innen ab. Zentrale Aufgaben, die s ich hieraus ergaben, waren neben dem Aufbau 
eines Verteilers mit diversen Ansprechpersonen auch die Organisation einer Netzwerkveran-
staltung, der Austausch mit den Akteur*innen sowie die Konzeption und Durchführung einer 
Umfrage zu deren Bedarfen. Letztere bot Teilnehmer*innen die Möglichkeit, über aktuelle Ent-

2 
 
wicklungen zu berichten und Erwartungen an ein mögliches Referat zu formulieren. Die Ergeb-
nisse ergänzen die im persönlichen Austausch formulierten Wünsche und Forderungen. Ver-
wiesen wird auf die der Mitteilung 0886/2024 zur Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur 
am 30.04.2024 anliegende, zum Abschluss der Projektlaufzeit gefertigte Dokumentation über 
die Tätigkeiten des Referats für Geschichtsinitiativen. 
 
Zu Punkt 2: 
Eine dauerhafte Angliederung der Stelle „Referent*in für Geschichtsinitiativen“ an das Kölnische 
Stadtmuseum ist insbesondere aufgrund der Vielzahl an inhaltlichen Anknüpfungsmöglichkei-
ten perspektivisch denkbar. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Ausstattung der Dienststelle 
mit einem entsprechenden Personal- und Sachkostenbudget. Bisher waren Stelle sowie Sach-
mittel als Maßnahme der Kulturentwicklungsplanung im Planungsreferat des Dezernats für 
Kunst und Kultur verortet. 
 
Zunächst ist seitens der Verwaltung die Verlängerung der Projektstelle geplant. Die Frage nach 
Verstetigung des Referats für Geschichtsinitiativen zur Sichtbarmachung vielfältiger Perspekti-
ven auf die Kölner Stadtgeschichte ist Gegenstand der aktuell anhängigen Haushaltsplanauf-
stellung 2025/2026. 
 
Zu Punkt 3: 
Im Falle der dauerhaften Einrichtung eines Referats für Geschichtsinitiativen ist eine Anbindung 
an das Kölnische Stadtmuseum grundsätzlich vorstellbar. Aufgrund der eigenen Zielsetzungen 
und inhaltlichen Ausrichtung ist das Stadtmuseum ein wichtiger Partner mit Blick auf die Aktivi-
täten des Referats. Darüber hinaus bestehen enge Verflechtungen zu den sonstigen stadthis-
torischen Museen, die gleichermaßen in das Netzwerk einzubinden sind. 
 
Für die Unterstützung des vielfältigen Engagements der Geschichtsinitiativen standen im Haus-
haltsjahr 2021 einmalig Fördergelder in Höhe von 100.000,00 Euro zur Verfügung, die mittels 
des Förderprogramms „Stadtgeschichte“ öffentlich ausgeschrieben wurden. 
 
Ausschreibung und Vergabe der Fördergelder übernahm das Kölnische Stad tmuseum im 2. 
Quartal 2021 nach den im Förderkonzept festgelegten Kriterien. Gefördert wurden Projekte und 
Maßnahmen, die sich mit der Erforschung und Präsentation der Kölner Stadtgeschichte und der 
immateriellen Stadtkultur Kölns befassen sowie Vorhaben zum konservatorischen Erhalt von 
Kölner Sammlungen und Archiven. Antragsberechtigt waren Privatpersonen (sofern sie ge-
meinschaftlich organisiert waren), eingetragene und gemeinnützige Vereine und Verbände 
(Eintrag im Kölner Vereinsregister oder mit Niederlassung in Köln), Kindertagesstätten, Einrich-
tungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Schulen aus dem Stadtgebiet einschließlich einzelner 
Gruppen, Klassen, Jahrgangsstufen und klassenübergreifender Arbeitsgruppen. Der maximale 
Fördersatz pro Projekt betrug 5.000,00 Euro. 
 
Insgesamt wurden bis zur vorgegebenen Bewerbungsfrist 45 Förderanträge gestellt. 23 An-
träge wurden bewilligt. Die Antragssteller*innen erhielten einen Projektkostenzuschuss zwi-
schen 1.660,10 Euro und 5.000,00 Euro in Form einer Festbetragsfinanzierung. 13 Anträge 
konnten nicht berücksichtigt werden, da bei Eingang der Antragsunterlagen die vorhandenen 
Fördergelder bereits ausgeschöpft waren. 9 Anträge wurden abgelehnt, da die formalen Vo-
raussetzungen nicht erfüllt waren. 
 
Die Auszahlung der Projektkostenzuschüsse erfolgte im Dezember 2021. Die Zuschussemp-
fänger*innen nutzten die Fördergelder unter anderem für die Planung und Umsetzung von 
Publikationen und Ausstellungen zur Stadt- oder Stadtteilgeschichte, für die Konzeption von 
Führungsformaten sowie für Veranstaltungen, Tagungen oder für Schulprojekte zu lokalen 
historischen Begebenheiten. Die geförderten Maßnahmen wurden sowohl im analogen als 
auch im digitalen Format umgesetzt  
 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

30.04.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0887/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.04.2024
Erstellt
04.03.2024 14:58