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V/0068/2006

Konzeption für die Vorbereitung von Umbauten zur Optimierung der Betriebsstandorte

Vorlage 24.01.2006

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Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, Sitzung am 22.02.2006, TOP 4.7

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage 1

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Berichtsvorlage

5676 Zeichen

V/0068/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Konzeption für die Optimierung der Betriebsstandorte der Abteilung Grün- u. 
Sportflächenunterhaltung 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
22.02.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
 
 
Bericht: 
 
Begründung: 
 
Ohne die Konzentration auf wenige und wirtschaftliche Betriebsstandorte kann die Konsolidie-
rung der Betriebskosten bei der Grünflächenunterhaltung nicht vorangetrieben werden. Die Auf-
gabe bisheriger Betriebsstandorte setzt  voraus, dass Haushaltsmittel für Umbauten, Umzüge u. 
s. w. zur Verfügung gestellt werden. Die Investitionen können in wenigen Jahren durch laufende 
Einsparungen amortisiert werden. Hinzu kommt, dass die bisherigen Betriebsstandorte liegen-
schaftlich verwertet werden können.  
 
Die Betriebshöfe und die Gärtnerunterkünfte des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz sind 
historisch gewachsen. Zu einem Teil entsprechen die Gebäude den heutigen Anforderungen hin-
sichtlich der sanitären und der technischen Ausstattung nicht mehr. Darüber hinaus sind durch 
organisatorische Veränderungen die Gebäude hinsic htlich der räumlichen Zuordnung zu den 
heutigen Pflegebezirken  nicht mehr optimal positioniert. 
 
Aufgrund eines entsprechenden VV-Beschlusses hat das Amt 67 gemeinsam mit den Ämtern 23 
und 65 ein Konzept zur Optimierung der Betriebsstandorte erarbeitet. Dieses Konzept besteht 
aus folgenden Grundzügen: 
 
1.   Konzentration der Metallbearbeitung am Betriebshof Höltenweg. Diese Maßnahme ist bis auf 
den Einbau von Rolltoren weitestgehend abgeschlossen und mit eigenen Mitteln des Amtes 
67 finanziert  worden.  
 
2.   Umbau des Betriebshofes Vesaliusweg: Die Werkstätten am Vesaliusweg wurden aufgege-
ben. Um weitere Gärtnerkolonnen aufnehmen zu können, wurden die Kapazitäten an Sozial-
räumen erweitert. Auch dieser Umbau ist mit Mitteln des Amtes 67 finanziert worden und e-
benfalls weitgehend abgeschlossen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0068/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Bruns 
Ruf: 
492 67 00 
E-Mail: 
BrunsH@stadt-muenster.de 
Datum: 
23.01.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0068/2006 
 
3. Im Zuge des Neubaues des Friedhofes Angelmodde wird eine neue Trauerhalle errichtet. 
Von der Planung her ist eine Errichtung einer Gärtnerunterkunft im Zuge des Neubaus der 
Friedhofshalle berücksichtigt worden. Der Neubau der Gärtnerunterkunft ist aber noch nicht 
finanziert. Aus betrieblichen Gründen hätte aber die Einrichtung einer Gärtnerunterkunft auf 
dem Friedhof erhebliche Vorteile. Im Gegenzug könnte die Gärtnerunterkunft im Ortsteil 
Wolbeck, die so genannte Unterkunft Holtrode, aufgegeben werden und der Vermarktung 
zugeführt werden. Die Kosten für den Neubau der Gärtnerunterkunft auf dem Friedhof An-
gelmodde betragen nach einer Schätzung des Amtes 65 rund 200.000 €. 
 
4. Gärtnerunterkünfte: hier sind zahlreiche Veränderungen geplant. In der Folge werden nur die 
wichtigsten Veränderungen angesprochen. Die Gärtnerunterkunft an der Gievenbecker Rei-
he könnte ebenfalls aufgegeben und der Vermarktung zugeführt werden, wenn die bisheri-
gen Werkstätten am Vesaliusweg zu Lagerräumen umgebaut würden. Die Kosten werden 
rund 15.000 € betragen. Die Gärtnerunterkunft in Hiltrup (ehemaliges Betriebsgebäude des 
Tiefbauamtes) ist in der jetzigen Form wegen erheblicher Missstände im Bereich der Hygie-
neräume und des technischen Zustandes nicht mehr lange nutzbar. Die notwendigen In-
standsetzungsmaßnahmen  (Kosten rund 50.000 €) sind im Verhältnis zum Wert des Ge-
bäudes sehr aufwendig. Vor diesem Hintergrund wird überlegt, auch diese Gärtnerunterkunft 
aufzugeben und kleineren Ersatz auf dem Friedhof Hohe Ward zu schaffen. Die Kosten wer-
den auf 30.000 € geschätzt. Daneben sind weitere kleinere Maßnahmen geplant. Die Ge-
samtkosten für die Konzentration der Gärtnerunterkünfte betragen rund 75.000 €. 
 
5. Der dritte große Betriebshof ist das so genannte Haus Coerde. An diesem Standort ist die 
Holzbearbeitung inklusive Lackierwerkstatt und Holzlagerfläche konzentriert. Die zugehörige 
Baumschule ist aufgegeben worden. Dieser Betriebsstandort könnte zu Gunsten eines Um-
zuges in den so genannten Bauhof Coerde aufgegeben werden. Der Bauhof Coerde ist für 
die Ämter 66 und 65 erbaut worden. Da das Amt 65 den Anteil an dem Bauhof Coerde nicht 
mehr im Gebrauch hat, stehen Teile des Bauhofes leer. Für die Unterbringung des Schwer-
punktes Holz des Amtes 67 sind die vorhandenen Räumlichkeiten optimal. Allerdings sind 
Umbauarbeiten und die Einrichtung einer  Lagerhalle und eines Lagerplatzes notwendig. Die 
Kosten betragen dafür ca. 200.000 €. Im Gegenzug könnte dann Haus Coerde vermarktet 
werden. 
 
Bei der Realisierung der verschiedenen Schritte des Betriebskonzeptes des Amtes 67 hat die 
höchste Priorität der Neubau der Gärtnerunterkunft auf dem Friedhof Angelmodde. Die zweite 
Priorität hat die Realisierung der Verbesserungsmaßnahmen bei den Gärtnerunterkünften. Die 
dritte Priorität hat der Umzug von Haus Coerde in den Betriebshof Coerde des Amtes 66. Die 
Realisierung soll nach den Prioritäten  in den Jahren 2006 bis 2008 erfolgen. 
 
Das Konzept für die Optimierung der Betriebsstandorte der Grünflächenunterhaltung sieht in ers-
ter Priorität die Realisierung der Gärtnerunterkunft im Zuge des Neubaus des Friedhofes Angel-
modde vor. Die Kosten betragen nach einer Schätzung des Gebäudemanagements rund 200.000 
€. Die Finanzierung ist bisher nicht sichergestellt. Für die weiteren Umsetzungsschritte werden im 
Jahr 2007 75.000 € und im Jahr 2008 200.000 € benötigt. Details werden mündlich vorgetragen. 
 
I. V. 
 
 
 
Joksch 
Stadtbaurat

Anlage 1

3192 Zeichen

... 
Anlage 1  
 
 
 
 
Konzept Gärtnerunterkünfte 
 
 
 
Gievenbecker Reihe   
Der Standort ist in Anbetracht der städtebaulichen Entwicklung für gärtnerische Pflegearbei- 
ten in dem Stadtbezirk äußerst günstig. 
Sanitär- und Sozialräume sind nicht optimal und müssten künftig saniert werden. 
Umzug zum Vesaliusweg ist möglich, um den Standort für liegenschaftliche Zwecke freizu- 
räumen.  
  
 Umbau Vesaliusweg ist in 2005 abgeschlossen. 
 
Für den Umzug aus Gievenbeck ist ein weiterer Umbau der ehem. Werkstatt am Vesalius- 
weg zu Lagerräumen erforderlich.  
Kosten ca. 15.000 € 
 
Umzug ist in 2007 umsetzbar. 
 
Hiltrup  
Für die Pflege und Bewirtschaftung der Grün- und Sportanlagen bietet der ehemalige Bauhof 
der Gemeinde Hiltrup an der Malteser Straße als Standort gute Voraussetzungen. Allerdings 
ist die Bausubstanz des Betriebsgebäudes äußerst schlecht. Besonders die Sozialräume 
müssten kurzfristig saniert und instand gesetzt werden.  
Vor dem Hintergrund der konsolidierungsbedingten Personaleinsparungen ist eine weitge- 
hende Auflösung der Pflegekolonne Hiltrup eine angedachte Alternative, wenn sich die Ge- 
bäude nicht sanieren lassen. 
 
Die Restkolonne, ca. 3 AK, würde mit der Friedhofsunterhaltung Hohe Ward zusammenge- 
fasst und dort stationiert. 
Umbau Hohe Ward, Sozialräume und Garage 
Kosten ca. 30.000 € 
 
Allerdings hat der Standort Hiltrup Malteser Str. mit der Eingliederung des Forstbetriebes zur 
Grünflächenunterhaltung eine zusätzliche Bedeutung gewonnen, weil ein Hauptaufgabenfeld 
der städtischen Forstbewirtschaftung im Bereich Hiltrup Waldgebiet Hohe Ward liegt. Vor 
diesem Hintergrund wurde aktuell eine Sanierung der Sozialräume geprüft. Die Entschei- 
dung muss noch verwaltungsintern vorbereitet werden. 
 
Wolbeck   
Umzug zum neuen Friedhof Angelmodde. 
Neubau in Zusammenhang mit Friedhofsgebäuden. 
Kosten ca. 200.000 € 
Liegenschaftliche Verwertung des Grundstückes Holtrode. 
 
Berg Fidel/Gigasstraße   
Restumzug zum Höltenweg kurzfristig realisierbar, keine zusätzlichen Kosten,  
keine weitere Verwendung des Gebäudes. 
Rückbau

- 2 - 
 
 
   
Coerde Dachsleite 
Auflösung der Kolonne im Zusammenhang mit Konsolidierung. 
Restkolonne mit Kinderhaus zusammenführen. 
Gebäude ist in Ordnung und kann als Tagesunterkunft vorläufig bleiben. 
 
Promenade – Kanonengraben    
Zurzeit als Tagesunterkunft genutzt. Keine weitere Verwendung, da die Kolonne nun am 
Vesaliusweg untergebracht ist. 
Rückbau   
 
Promenade/Überwasserfriedhof 
  
Zurzeit als Tagesunterkunft genutzt. Keine weitere Verwendung des Gebäudes. Gebäude 
rückbauen, Fläche als Lagerplatz für die Pflege der Innenstadt weiter nutzen und herrichten 
Kosten ca. 10.000 € 
 
Promenade / Hörsterfriedhof 
  
Zurzeit als Tagesunterkunft genutzt. Keine weitere Verwendung. Freiräumen der Gebäude- 
flächen. Gebäude gehört den Stadtwerken in Verbindung mit einer Trafostation.  
Keine Kosten zu erwarten. 
 
Aaseestadt   
Umzug der Kolonne zum Vesaliusweg. Aufgabe des Standortes. 
Keine weitere Verwendung des Gebäudes. 
Rückbau  
 
Südpark   
Vorläufige Weiterverwendung für SGB II / Hartz IV - Maßnahmen. Gebäude ist in Ordnung.  
Kein Rückbau in der nächsten Zeit.

Beschlussvorlage

7589 Zeichen

V/0068/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Konzeption für die Vorbereitung von Umbauten zur Optimierung der Betriebsstandorte des Amtes 
für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
22.02.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
Der Konzeption für die Vorbereitung von Umbauten zur Optimierung der Betriebsstandorte des 
Amtes für Grünflächen und Umweltschutz wird zugestimmt.  
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass für den Neubau der Gärtnerunterkunft auf dem Friedhof 
Angelmodde im Jahr 2006 Kosten in Höhe von 200.000 € und für die weitere Realisierung des 
Konzeptes zur Optimierung der Betriebsstandorte im Jahr 2007  Kosten in Höhe von 75.000 € und 
im Jahr 2008 in Höhe von 200.000 € entstehen. Die zusätzlichen Mittelbereitstellungen hat der 
Verwaltungsvorstand am 20.12.2005 beschlossen. 
 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Maßnahmen unter dem Vorbehalt der Mittelbereitstel-
lung durch den Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2006 bzw. des Finanz- und Investitionspro-
gramms 2005 – 2009 stehen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0068/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Bruns 
Ruf: 
492 67 00 
E-Mail: 
BrunsH@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.01.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0068/2006 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
 
Ausgaben (Doppischer Haushalt – Finanzplan Amt 67) 
 
Zuordnung im 
Haushalt 
Maßnahmenziffer 
Bezeichnung 
Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
4380 
Neubau der Gärtnerunter-
kunft auf dem Friedhof An-
gelmodde 
 
2006 200.000 
Auszahlung f. Baumaßn. 
unterhalb der festgelegten 
Wertgrenze 
 
2007 75.000 
 
 
 
Produktgruppe 
1301 
„Grün- und 
Freiflächen“ 
4390 
Umbau Bauhof Coerde 
 
2008 200.000 
 
Zusätzliche Mit-
telbereitstellun-
gen gem. Be-
schluss des 
Verwaltungsvor-
standes vom 
20.12.2005 
 
 
Begründung: 
 
Ohne die Konzentration auf wenige und wirtschaftliche Betriebsstandorte kann die Konsolidierung 
der Betriebskosten bei der Grünflächenunterhaltung im Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
nicht vorangetrieben werden. Die Aufgabe bisheriger Betriebsstandorte setzt voraus, dass Haus-
haltsmittel für Umbauten, Umzüge usw. zur Verfügung gestellt werden. Die Investitionen können 
sich in wenigen Jahren durch laufende Einsparungen amortisieren. Hinzu kommt, dass die bisheri-
gen Betriebsstandorte liegenschaftlich verwertet werden können.  
 
Die Betriebshöfe und die Gärtnerunterkünfte des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz sind 
historisch gewachsen. Zu einem Teil entsprechen die Gebäude den heutigen Anforderungen hin-
sichtlich der sanitären und der technischen Ausstattung nicht mehr. Darüber hinaus sind die Ge-
bäude durch organisatorische Veränderungen hinsichtlich der räumlichen Zuordnung zu den heuti-
gen Pflegebezirken nicht mehr optimal positioniert. 
 
Aufgrund eines entsprechenden Beschlusses des Verwaltungsvorstandes hat das Amt für Grünflä-
chen und Umweltschutz gemeinsam mit dem Amt für Liegenschaften und dem Amt für Gebäude-
management ein Konzept zur Optimierung der Betr iebsstandorte erarbeitet. Dieses Konzept be-
steht aus folgenden Grundzügen: 
 
1.  Konzentration der Metallbearbeitung am Betriebshof Höltenweg: Diese Maßnahme ist weitest-
gehend abgeschlossen und aus eigenen Mitteln des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz 
finanziert  worden.  
 
2.   Umbau des Betriebshofes Vesaliusweg: Die Werkstätten am Vesaliusweg wurden aufgegeben. 
Um weitere Gärtnerkolonnen aufnehmen zu können, wurden die Kapazitäten an Sozialräumen 
erweitert. Auch dieser Umbau ist mit Mitteln des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz fi-
nanziert worden und ebenfalls weitgehend abgeschlossen. 
 
3. Im Zuge des Neubaus des Friedhofes Angelmodde wird eine neue Trauerhalle errichtet. Von 
der Planung her ist eine Errichtung einer Gärtnerunterkunft im Zuge des Neubaus der Fried-
hofshalle berücksichtigt worden. Aus betrieblic hen Gründen hat die Einrichtung einer Gärtner-
unterkunft auf dem Friedhof erhebliche Vorteile. Im Gegenzug könnte die Gärtnerunterkunft im 
Ortsteil Wolbeck, die so genannte Unterkunft Holtrode, aufgegeben und der Vermarktung zu-

- 3 - 
V/0068/2006 
geführt werden. Die Kosten für den Neubau der Gärtnerunterkunft auf dem Friedhof Angel-
modde betragen nach einer Schätzung des Amtes für Gebäudemanagement rund 200.000 €. 
 
4. Gärtnerunterkünfte: Hier sind zahlreiche Veränderungen (siehe Anlage 1) geplant. In der Fol-
ge werden nur die wichtigsten Veränderungen angesprochen. Die Gärtnerunterkunft an der 
Gievenbecker Reihe könnte aufgegeben und der Vermarktung zugeführt werden, wenn die 
bisherigen Werkstätten am Vesaliusweg zu Lagerräumen umgebaut würden. Die Kosten wer-
den rund 15.000 € betragen. Die Gärtnerunterkunft in Hiltrup (ehemaliges Betriebsgebäude 
des Tiefbauamtes) ist in der jetzigen Form wegen erheblicher Missstände im Bereich der So-
zialräume und des technischen Zustandes nicht mehr lange nutzbar. Die notwendigen In-
standsetzungsmaßnahmen (Kosten rund 50.000 €) sind im Verhältnis zum Wert des Gebäu-
des relativ aufwendig. Auf der anderen Seite benötigt der Forstbetrieb der Stadt zur Betreuung 
der im Süden gelegenen Waldflächen einen weiteren Betriebsstandort. Vor diesem Hinter-
grund wird das weitere Vorgehen in der Verwaltung ermittelt. Daneben sind weitere kleinere 
Maßnahmen geplant. Die Gesamtkosten für die Konzentration der Gärtnerunterkünfte betra-
gen rund 75.000 €. 
 
5. Der dritte große Betriebshof ist das so genannte Haus Coerde. An diesem Standort ist die 
Holzbearbeitung inklusive Lackierwerkstatt und Holzlagerfläche konzentriert. Die zugehörige 
Baumschule ist aus betriebswirtschaftlichen Gründen aufgegeben worden. Dieser Betriebs-
standort könnte zu Gunsten eines Umzuges in den so genannten Bauhof Coerde entfallen. 
Der Bauhof Coerde ist für das Tiefbauamt und für das Amt für Gebäudemanagement erbaut 
worden. Da das Amt für Gebäudemanagement den An teil an dem Bauhof Coerde nicht mehr 
im Gebrauch hat, stehen Teile des Bauhofes leer. Für die Unterbringung des Schwerpunktes 
Holz des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz sind die vorhandenen Räumlichkeiten op-
timal. Allerdings sind Umbauarbeiten und die Einrichtung einer Lagerhalle und eines Lager-
platzes notwendig. Die Kosten dafür betragen ca. 200.000 €. Im Gegenzug könnte dann Haus 
Coerde vermarktet werden. 
 
Die Realisierung der Umsetzung des Betriebskonzeptes des Amtes für Grünflächen und Umwelt-
schutz in den Jahren 2006 bis 2008 erfolgt in folgenden Schritten: 
 
• Erste Priorität - Neubau der Gärtnerunterkunft auf dem Friedhof Angelmodde 
• Zweite Priorität - Realisierung der Verbesserungsmaßnahmen bei den Gärtnerunterkünften 
• Dritte Priorität - Umzug von Haus Coerde in den Betriebshof Coerde des Tiefbauamtes. 
 
Zusammenfassung:
 
 
Das Konzept für die Optimierung der Betriebsstandorte der Grünflächenunterhaltung sieht in erster 
Priorität die Realisierung der Gärtnerunterkunft im Zuge des Neubaus des Friedhofes Angelmodde 
vor. Die Kosten betragen nach einer Schätzung des Gebäudemanagements rund 200.000 €. Die 
Finanzierung war nicht sichergestellt. Hierzu hat der Verwaltungsvorstand am 20.12.2005 be-
schlossen, dass die Haushaltsmittel im Jahr 2006 zusätzlich bereitgestellt werden. Für die weiteren 
Umsetzungsschritte werden im Jahr 2007 75.000 € und im Jahr 2008 200.000 € benötigt. Details 
werden mündlich vorgetragen. 
 
I. V. 
 
gez. 
Joksch 
Stadtbaurat 
 
Anlage

Beratungsverlauf (1)

22.02.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (9)

  • Vesaliusweg
  • Höltenweg
  • Gievenbecker Reihe
  • Gigasstraße
  • Hohe Ward
  • Dachsleite
  • Kinderhaus
  • Promenade
  • Holtrode

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0068/2006
Typ
Vorlage
Datum
24.01.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37