V/1007/2015
Basisinformationen Jobcenter Münster
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Anlage 2 - Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT)
3225 Zeichen
Anlage 2 zur Basisinformation des Jobcenter Münster Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT): Stand 03.12.2015 Vermittlungsbudget 604.883,10 6,01 569.532,68 5,65 17.694,42 0,18 17.656,00 0,18% Reisekosten für Meldepflichten 1.500,00 0,01 627,47 0,01 0,00 0,00 872,53 0,01% Aktivierung und berufliche Eingliederung 2.576.699,80 25,58 2.451.780,22 24,34 119.496,88 1,19 5.422,70 0,05% Summe 3.183.082,90 31,60 3.021.940,37 30,00 137.191,30 1,36 23.951,23 0,24% Förderung berufl. Weiterbildung (FbW) 1.913.035,92 18,99 1.904.652,49 18,91 5.817,59 0,06 2.565,84 0,03% Summe 1.913.035,92 18,99 1.904.652,49 18,91 5.817,59 0,06 2.565,84 0,03% Eingliederungszuschüsse (EGZ) 527.015,31 5,23 512.986,69 5,09 5.286,82 0,05 8.741,80 0,09% Eingliederungszuschuss für AN ab 50 Jahre 52.855,37 0,52 52.387,37 0,52 468,00 0,00 0,00 0,00% befristeter Beschäftigungszuschuss (BEZ) (bis 31.03.2012) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00% unbefristeter Beschäftigungszuschuss (BEZ) (bis 31.03.2012) 743.105,57 7,38 734.774,17 7,30 8.309,88 0,08 21,52 0,00% Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV( (ab 01.04.2012) 378.762,95 3,76 353.778,04 3,51 1.883,26 0,02 23.101,65 0,23% Einstiegsgeld 45.366,92 0,45 45.366,92 0,45 0,00 0,00 0,00 0,00% Begleitende Hilfen für Selbstständige 9.982,45 0,10 9.982,45 0,10 0,00 0,00 0,00 0,00% Summe 1.757.088,57 17,45 1.709.275,64 16,97 15.947,96 0,16 31.864,97 0,32% Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen 329.114,44 3,27 512.986,69 3,02 24.757,79 0,25 0,00 0,00% Einstiegsqualifizierung (EQ) 32.938,93 0,33 32.730,13 0,32 0,00 0,00 208,80 0,00% ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) 89.280,00 0,89 77.103,00 0,77 8.910,00 0,09 3.267,00 0,03% Summe 451.333,37 4,48 622.819,82 4,11 33.667,79 0,33 3.475,80 0,03% Ausbildungszuschuss 21.123,75 0,21 21.123,75 0,21 0,00 0,00 0,00 0,00% Probebeschäftigung behinderter Menschen 24.937,83 0,25 24.937,83 0,25 0,00 0,00 0,00 0,00% Probebeschäftigung schwerbehinderter Menschen 178.872,05 1,78 176.125,61 1,75 2.746,44 0,03 0,00 0,00% Eingliederungszuschüsse f. Behinderte [222] 46.467,50 0,46 40.620,96 0,40 0,00 0,00 5.846,54 0,06% Eingliederungszuschüsse f. Schwerbehinderte [223] 929.403,32 9,23 926.052,65 9,19 2.983,33 0,03 367,34 0,00% besondere Maßnahmen zur Weiterbildung Reha 241.716,40 2,40 231.236,81 2,30 0,00 0,00 10.479,59 0,10% Summe 1.442.520,85 14,32 1.420.097,61 14,10 5.729,77 0,06 16.693,47 0,17% Arbeitsgelegenheit Mehraufwand 775.777,95 7,70 678.025,63 6,73 97.752,32 0,97 0,00 0,00% Summe 775.777,95 7,70 678.025,63 6,73 97.752,32 0,97 0,00 0,00% Freie Förderung (§ 16f SGB II) 444.062,00 4,41 398.140,54 3,95 45.921,46 0,46 0,00 0,00% Summe 444.062,00 4,41 398.140,54 3,95 45.921,46 0,46 0,00 0,00% Sonstiges 104.833,00 1,04 96.085,42 0,95 8.747,58 0,09 0,00 0,00% Summe 104.833,00 1,04 96.085,42 0,95 8.747,58 0,09 0,00 0,00% Gesamtsumme 10.071.734,56 € 100,00 9.851.037,52 € 95,74 350.775,77 € 3,48 78.551,31 € 0,78% % Verfügbares Budget % Leistungen für Menschen mit Behinderung Beschäftigung schaffende Leistungen Freie Förderung Sonstiges Ausgaben 2015 Mittelbindungen 2015 Beratung und Unterstützung der Arbeitsuche Qualifizierung Beschäftigung begleitende Leistungen Maßnahmen für Jüngere Datum Budget % %
Berichtsvorlage
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V/1007/2015
DER OBERBÜRGERMEISTER
Jobcenter
Betrifft
Basisinformationen Jobcenter Münster
Beratungsfolge
20.01.2016 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und
Arbeitsförderung Bericht
Vorlagen-Nr.:
V/1007/2015
Auskunft erteilt:
Herr Bierstedt
Ruf:
60918-300
E-Mail:
Bierstedt@stadt-muenster.de
Datum:
29.12.2015
Öffentliche Berichtsvorlage
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V/1007/2015
Bericht:
1.) Strukturdaten und Kennzahlen
Im Berichtsmonat August 2015 befinden sich 21.216 Personen im Leistungsbezug nach d em
SGB II, davon sind 14.716 Leistungsberechtigte erwerbsfähig und 6.500 Leistungsberechtigte
nicht erwerbsfähig (vgl. Abbildung 1). Während der Bestand der nicht erwerbsfähigen Leistung s-
berechtigten im Vergleich zum Vormonat weitgehend konstant ist, ist d ie Anzahl der erwerbsfähi-
gen Leistungsberechtigten um 106 Personen deutlich verringert. Dies ist darauf zurückzuführen,
dass der Monat August – wie jedes Jahr – der integrationsstärkste Monat ist.
Strukturdaten Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
August 15 Juli 15 Abweichung August 14 Abweichung Durchschnitt
Leistungsberechtigte 21.216 21.328 -0,5% 20.836 1,8% 20.781
männlich 10.590 10.619 -0,3% 10.413 1,7% 10.386
weiblich 10.626 10.709 -0,8% 10.423 1,9% 10.395
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb) 14.716 14.822 -0,7% 14.471 1,7% 14.447
männlich 7.295 7.337 -0,6% 7.157 1,9% 7.154
weiblich 7.421 7.485 -0,9% 7.314 1,5% 7.293
Nichterwerbsfähige Leistungberechtigte (nEf) 6.500 6.506 -0,1% 6.365 2,1% 6.334
männlich 3.295 3.282 0,4% 3.256 1,2% 3.231
weiblich 3.205 3.224 -0,6% 3.109 3,1% 3.103
Erwerbstätige Leistungsbeziehende* 4.535 4.550 -0,3% 4.625 -1,9% 4.563
abhängig erwerbstätig 4.218 4.238 -0,5% 4.270 -1,2% 4.203
mit Einkommen bis zu 450 € 2.189 2.190 0,0% 2.319 -5,6% 2.255
mit Einkommen zwischen 450 € bis 850 € 824 833 -1,1% 838 -1,7% 846
mit Einkommen ab 850 € 1.205 1.215 -0,8% 1.113 8,3% 1.102
selbständig erwerbstätig 365 362 0,8% 411 -11,2% 414
* Berichtsmonat Juli 2015
Abbildung 1: Strukturdaten
Analog zur Entwicklung des Bestands der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zeigt sich im
Monat August 2015 sowohl für die Ausgabensumme für Leistungen zum Lebensunterhalt als
auch für die Ausgabensumme für Unterkunft und Heizung ein konformer Rückgang im Vergleich
zum Vormonat Juli 2015 (vgl. Abbildung 2).
Kennzahlen und Ergänzungsgrößen Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
August 15 Juli 15 Abweichung August 14 Abweichung Durchschnitt
K1 - Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt
(Monatswert) 4.066.649 4.099.312 -0,8% 3.948.833 3,0% 3.934.445
Jahresfortschritt der Leistungen zum Lebensunterhalt
(kumulierte Werte Januar bis August) 32.554.398 28.487.749 31.569.933 3,1%
K1E1 - Summe der Leistungen für Unterkunft und Heizung
(Monatswert) 4.571.610 4.611.979 -0,9% 4.464.028 2,4% 4.475.769
Jahresfortschritt der Leistungen für Unterkunft und Heizung
(kumulierte Werte Januar bis August) 36.542.295 31.970.685 35.750.772 2,2%
K1E2 - Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten
(Monatswert) 14.716 14.822 -0,7% 14.471 1,7% 14.447
K2E3 - Nachhaltigkeit der Integrationen*
(Durchschnittswert der vergangenen zwölf Monate) 64,3 63,9 0,7% 60,9 5,6% 61,6
K3E1 - Anzahl Integrationen Langzeitleistungsbeziehende
(Monatswert) 247 121 104,1% 201 22,9% 119
* Berichtsmonat Mai 2015
Abbildung 2: Kennzahlen und Ergänzungsgrößen
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Die Arbeitslosenquote der Stadt Münster liegt im Berichtmonat November 2015 bei 5,6 % und
somit 0,1 Prozentpunkt niedriger als im Vormonat (vgl. Abbildung 3). Der Anteil der Arbeitslosen,
die im Bezug von Leistungen nach dem SGB II stehen, beträgt 69,6 %.Die Verringerung der A r-
beitslosenquote ist erneut vorrangig auf einen Rückgang des Arbeitslosenbestands im Recht s-
kreis SGB III zurückzuführen, gleichwohl hat sich auch der Bestand im Rechtskreis SGB II um 15
Arbeitslose verringert. Ein Rückgang ist ebenfalls im Bestand der Langzeitarbeitslosen zu ve r-
zeichnen.
Arbeitslose Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat VorjahrBerichtsmonat: Jul. 15
November 15 Oktober 15 Abweichung November 14 Abweichung Durchschnitt
Arbeitslosenquote Münster (in %) 5,6 5,7 -1,8% 5,7 -1,8% 6,0
Anteil ALG II-Bezieher an Arbeitslosenquote (in %) 69,6 68,4 1,8% 68,4 1,8% 68,3
Bestand Arbeitslose SGB II 6.333 6.348 -0,2% 6.202 2,1% 6.430
männlich 3.565 3.563 0,1% 3.396 5,0% 3.572
weiblich 2.768 2.785 -0,6% 2.806 -1,4% 2.858
15 bis unter 25 Jahre 495 494 0,2% 476 4,0% 509
50 Jahre und älter 1.928 1.931 -0,2% 1.851 4,2% 1.915
Schwerbehinderte 390 386 1,0% 385 1,3% 378
Ausländer 1.585 1.579 0,4% 1.379 14,9% 1.365
Langzeitarbeitslose 3.514 3.533 -0,5% 3.408 3,1% 3.313
Abbildung 3: Arbeitslose
Im Berichtsmonat August 2015 sind 461 Sanktionen wirksam, dies sind 25 Sanktionen weniger
als im Vormonat (vgl. Abbildung 4). Während die Sanktionsquote im Vergleich zum Juli 2015 la n-
des- und bundesweit gestiegen ist, ist sie in Münster um 0,1 Prozentpunkt auf 2,4 % g esunken
und liegt damit erneut deutlich unter dem Niveau von Land und Bund.
Sanktionen Berichtsmonat Vormonat Vorjahresmonat Vorjahr
August 15 Juli 15 Abweichung August 14 Abweichung Durchschnitt
Anzahl der wirksamen Sanktionen 461 486 -5,1% 485 -4,9% 508
Sanktionsquote
Münster 2,4 2,5 -5,8% 2,6 -9,5% 2,7
Nordrhein-Westfalen 2,8 2,7 3,3% 2,9 -5,6% 3,0
Deutschland 3,1 3,0 3,1% 3,2 -4,0% 3,2
Durchschnittliche Höhe der Kürzung
Münster 99,29 € 93,79 € 5,9% 95,32 € 4,2% 94,18 €
Nordrhein-Westfalen 104,29 € 103,15 € 1,1% 101,20 € 3,1% 101,75 €
Deutschland 108,32 € 107,74 € 0,5% 107,29 € 1,0% 106,96 €
Abbildung 4: Sanktionen
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2.) Zielerreichung
a) Integrationen
Hinsichtlich der Integrationen zeigt sich eine positive Entwicklung: die Integrationsquote im Jah-
resfortschritt liegt im Berichtsmonat Juli erstmalig im Jahr 2015 zielkonform bei 12,3 %. Im A u-
gust beträgt die Integrationsquote 16,0 % (vgl. Abbildung 5), der unterjährige Sollwert wird um
0,8 Prozentpunkte übertroffen. Bei gleichbleibender Entwicklung ist davon auszugehen, dass das
mit dem Land vereinbarte Ziel am Jahresende erreicht wird.
Abbildung 5: K2 – Integrationsquote
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Im Zeitraum von Januar bis August 2015 sind insgesamt 2.347 Integrationen zu zählen (vgl. Ab-
bildung 6). Dies sind 195 Integrationen mehr als im Vorjahreszeitraum, der unterjährige Sollwert
für den Monat August 2015 wird um 135 Integrationen übertroffen.
Abbildung 6: Anzahl der Integrationen
b) Langzeitleistungsbeziehende
Im Berichtsmonat August 2015 werden durchschnittlich 9.201 Langzeitleistungsbeziehende b e-
treut (vgl. Abbildung 7). Der unterjährige Sollwert beträgt 9.216 Langzeitleistungsbeziehende im
Durchschnitt, der Sollwert wird somit um 15 Personen unterschritten. Die Zielerreichung am Ende
des Jahres ist zum jetzigen Zeitpunkt realistisch.
6
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Abbildung 7: K3 - Bestand Langzeitleistungsbeziehende
Die Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbeziehenden im Jahresdurchschnitt liegt a uch im
aktuellen Berichtsmonat August 2015 mit 9,1 % auf einem konstant hohen Niveau (vgl. Abbildung
8). Auch dieses Ziel wird am Jahresende 2015 voraussichtlich erreicht.
Abbildung 8: K3E2 - Aktivierungsquote Langzeitleistungsbeziehende
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c) Arbeitslosigkeit
Die durchschnittliche Jugendarbeitslosenquote für den Rechtskreis SGB II (seit Jahresbeginn)
beträgt im Berichtsmonat November 2015 erneut 2,5 % (vgl. Abbildung 9). Hinsichtlich der Zieler-
reichung ist festzustellen, dass im Monat November der Sollwert um 0,1 Prozentpunkt verfehlt
wird.
Abbildung 9: Jugendarbeitslosenquote SGB II
Der Anteil der Aktivierungen von ausländischen Arbeitslosen an allen Aktivierungen von Arbeit s-
losen liegt im Berichtsmonat August 2015 bei 18,3 % und somit erneut unterhalb des Sollwerts.
Wie bereits in der letzten Berichtsvorlage erläutert, gelten ausschließlich drittmittelfinanzierte
Maßnahmen (überwiegend Sprach - und Integrationskurse) gemäß den statistischen Vor gaben
der Bundesagentur für Arbeit nicht als Aktivierung. Für den Großteil der ausländischen Arbeitsl o-
sen gilt jedoch, dass zunächst die Förderung von deutschen Sprachkenntnissen im Vordergrund
stehen muss, zudem ist der Besuch von Integrationskursen oftma ls ausländerrechtlich verpflich-
tend. Die Teilnahme an den Kursen ist mittel - bis langfristig anzulegen (Teilnahmedauer von
mehreren Monaten bis hin zu einem Jahr) Es handelt sich um einen langfristigen Prozess bevor
weitere Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung in Frage kommen.
Dem Jobcenter Münster stehen hier lediglich begrenzt Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Vor diesem Hintergrund zeigt sich weiterhin, dass die Zielvereinbarung ambitioniert ist. Eine Zie l-
erreichung ist nicht realistisch.
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Abbildung 10: Anteil der Aktivierungen von ausländischen Arbeitslosen
In Vertretung
Cornelia Wilkens
Stadträtin
Anlagen:
Anlage 1 – Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik
Anlage 2 – Bericht Mittelabfluss Eingliederungstitel (EGT)
Anlage 1 - Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik
7048 Zeichen
Anlage 1 zur Basisinformation des Jobcenter Münster Glossar zur Grundsicherungs- und Arbeitsmarktstatistik (häufig verwendete Begriffe und Abkürzungen) Aktivierung Arbeitsmarktpolitische Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung zur beruflichen Eingliederung/ Weiterbildung (z. B. Umschulung). Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbezi ehenden (K3E2) Quotient aus der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden in einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung im Berichtsmon at (Zähler) und der Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden gesamt im Berichtsmonat (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wi rd die Aktivierungsquote der Langzeitleistungsbeziehenden jeweils als Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein -Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). Alo = Arbeitslose Personen, die nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige zumutbare Beschäftigung suchen, dabei den Vermittlungsbemühungen zur Verfügung stehen und sich bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter arbeitslos gemeldet haben. Arbeitslosenquote Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen zum Stichtag (Zähler) und der Anzahl der zivilen Erwerbspersonen zum Stichtag (Nenner). Die Zahl der zivilen Erwerbspersonen setzt sich zusammen aus den abhängigen zivilen Erwerbstätigen sowie den Selbstständigen und den mithelfenden Familienangehörigen. Asu = Arbeitsuchende Personen, die eine versicherungspflichtige Beschäftigung als Arbeitnehmer suchen. Der Begriff ist weiter gefasst als der des Arbeitslosen und enthält zusätzlich auch die nicht arbeitslosen Arbeitsuchenden. Das sind die Personen, die eine Beschäftigung such en, auch wenn sie bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben oder sich in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden. BG = Bedarfsgemeinschaft Personen, die in einem Haushalt und in einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft miteinander leben und wirtschaften. Hierzu gehören die engsten Familienangehörigen (Ehegatten/ Partner und Kinder unter 25 Jahre), nicht aber Großeltern/ Verschwägerte. BM = Berichtsmonat Monat, über den sich die jeweilige Berichterstattung erstreckt. Er beginnt am Tag nach dem statistischen Stichtag des vorangegangenen Berichtsmonats und endet mit dem nächsten statistischen Stichtag (jeweils ca. Mitte eines Monats). eLb = erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der BRD haben. gE = gemeinsame Einrichtung Gemeinsame Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit und der kreisfreien Städte sowie Kreise zur einheitlichen Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Gebiet des kommunalen Trägers. Integration Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, voll qualifizierenden beruflichen Ausbildung oder selbständigen Tätigkeit eines erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Integrationsquote (K2) Quotient aus der Summe der Integrationen im Berichtsmonat und den vorangegangenen elf Monaten (Zähler) und dem durchschnittlichen Bestand der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Vormonat und den vorangegangenen elf Monaten (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wird die Integrationsquote als Jahresfortschrittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). JDW = Jahresdurchschnittswert Durchschnitt von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. JFW = Jahresfortschrittswert Kumulierte Summe von Januar eines Jahres bis zum aktuellen Berichtsmonat. Jugendarbeitslosenq uote Quotient aus der Anzahl der registrierten Arbeitslosen unter 25 Jahren zum Stichtag (Zähler) und der Anzahl der zivilen Erwerbspersonen unter 25 Jahren zum Stichtag (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wird die Jugendarbeitslosenquote jeweils als Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). Leistungsberechtigte Personen, die im Leistungsbezug nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) stehen. LfU = Leistungen für Unterkunft und Heizung Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Bedarfe, die die Unterkunft betreffen (z. B. Kaltmiete, Neben- und Heizkosten). LLU = Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes Umfasst ausgezahlte Ansprüche für Regelbedarfe (z. B. Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie) und Mehrbedarfe (z. B. Alleinerziehung, Schwangerschaft und Geburt). LZA = Langzeitarbeitslose Personen, die ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet sind. LZB = Langzeitleistungsbeziehende Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 Monate hilfebedürftig waren. Um nicht Zeiten der Nichterwerbsfähigkeit (vor Vollendung des 15. Lebensjahres) mit einzubeziehen, werden Langzeitleistungsbeziehende ab Vollendung des 17. Lebensjahres ausgewiesen. Nachhaltigkeit Eine Integration gilt als nachhaltig, wenn die Person zwölf Monate nach Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Nachhaltigkeitsquote (K2E3) Quotient aus der Summe der nachhaltigen Integrationen in den vergangenen zwölf Monaten (Zähler) und der Summe der Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in den vergangenen zwölf Monaten (Nenner). nEf = nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen, die mit einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft leben, selbst aber noch nicht im erwerbsfähigen Alter sind (unter 15 Jahren), oder aufgrund ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit oder evtl. rechtlicher Einschränkungen nicht in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes zu arbeiten. Sanktionen Prozentuale Absenkung des Regelbedarfes bei Pflichtverletzungen durch den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Im Falle wiederholter Pflichtverletzungen können Sanktionen von bis zu 100% des Arbeitslosengeldes II (Regelbedarf und Kosten der Unterkunft) verhängt werden. Sanktionsquote Quotient aus der Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit mindestens einer gültigen Sanktion zum Stichtag (Zähler) und allen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zum Stichtag (Nenner). Veränderungsrate des Bestands der Langzeitleistungsbezi Quotient aus der Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat (Zähler) und der Anzahl der Langzeitleistungsbeziehenden im Berichtsmonat des Vorjahres (Nenner). In der Basisinformation des Jobcenters wird die Veränderungsrate jeweils als ehenden (K3) Jahresdurchschnittswert abgebildet (entsprechend der mit dem Land Nordrhein-Westfalen getroffenen Zielvereinbarung). zkT = zugelassener kommunaler Träger Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitsuchende zur alleinigen Wahrnehmung (Optionskommune) – z. B. Jobcenter Münster
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/1007/2015
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 04.01.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37