0386/2019
Bewerbung der Stadt Köln für die Austragung des NRW-Tages 2020
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Anlage 2 NRW Tag Kenntnisnahme RPA
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14 10.04.2019 14113 BE .::: 01/02 Stabsstelle Events Bewerbung der Stadt Köln für die Austragung des NRW Tages 2020 in Köln, kalkulierter Maßnahmenumfang 1.354.000 Euro Beschlussvorlage Nr. 0386/2019, hier: Bedarfsprüfungsnummer 141-39-03-19 Sehr geehrte Damen und Herren, die Ausführungen der Beschlussvorlage 0386/2019 zur Bewerbung für die Austragung des NRW Tages 2020 in Köln, übersandt per Mail am 09.04.2019, habe ich zur Kenntnis ge- nommen. Mit fraundlichen Grüßen
Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit
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Anlage 0 NRW Tag 2020 - Vorlage 0386/2019 Begründung der Dringlichkeit: Mit Blick auf die Vorlage 0386/2019 „Bewerbung der Stadt Köln für die Austragung des NRW-Tages 2020“ wurde das Verfahren der Mit- und Schlusszeichnung durch einen erhöhten Abstimmungsbedarf zwischen den jeweiligen Dienststellen verzögert. Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses entscheidet das Land NRW über die Annahme der Bewerbung der Stadt Köln. Hiermit wird die Verwaltung in die Lage versetzt, mit den Planungen zur Realisierung des NRW Tages 2020, welche sich sehr umfangreich und zeitintensiv gestalten, unverzüglich zu beginnen. Eine Beschlussfassung in einer späteren Ratssitzung würde die Realisierung des NRW Tages sowie eine angemessene Programmgestaltung aufgrund der notwendigen Vorlaufzeiten massiv erschweren.
Anlage 4 Vorabauszug Finanzausschuss 20.05.2019
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Anlage 4 Geschäftsführung Finanzausschuss Herr Müller Telefon: (0221) 221 24649 Fax : (0221) E-Mail: Michael.Mueller6@stadt-koeln.de Datum: 21.05.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Finanzausschusses vom 20.05.2019 öffentlich 10.10 Bewerbung der Stadt Köln für die Austragung des NRW-Tages 2020 0386/2019 10.10.1 NRW Tag 2020; das Land trägt die gesamten Kosten Änderungsantrag der Freien Wähler Köln AN/0695/2019 Beschluss: Die Vorlage und der Änderungsantrag der FWK werden ohne Votum in den Rat ver- wiesen.
Anlage 3, Auszug BV 1 vom 09.05.2019
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Herr Droske Telefon: (0221) 221-91709 Fax : (0221) 221-26592 E-Mail: ralf.droske@stadt-koeln.de Datum: 10.05.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 09.05.2019 öffentlich 3.12 Bewerbung der Stadt Köln für die Austragung des NRW-Tages 2020 0386/2019 Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt empfiehlt folgenden Beschluss: Der Rat stimmt dem vorgestellten Veranstaltungskonzept und der Bewerbung der Stadt Köln für den NRW-Tag 2020 zu. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich abgelehnt, gegen FDP.
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/13/1 Vorlagen-Nummer 0386/2019 Freigabedatum 24.04.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bewerbung der Stadt Köln für die Austragung des NRW-Tages 2020 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat stimmt dem vorgestellten Veranstaltungskonzept und der Bewerbung der Stadt Köln für den NRW-Tag 2020 zu. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.05.2019 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 13.05.2019 Finanzausschuss 20.05.2019 Rat 21.05.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 1.354.000€ c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Erträge 530.000 € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung Ausgangslage Seit 2006 findet in wechselnden Städten Nordrhein-Westfalens – anlässlich der Gründung des Lan- des am 23.08.1946 – der sog. „NRW-Tag“ statt. Die Auswahl der Austragungsstädte erfolgt dabei auf der Grundlage eines Bewerbungsverfahrens, zu dem das Land NRW in regelmäßigen Zeitabständen aufruft. Die Bewerbungen werden an den Ministerpräsidenten gerichtet, die Auswahl trifft das Lan- deskabinett. Die Stadt Köln hatte sich in diesem Kontext vor 10 Jahren zunächst für die Austragung des NRW- Tages in 2010 beworben, die Bewerbung dann jedoch zugunsten der Stadt Bonn zurückgezogen. Bonn konnte 2011 in der Folge das NRW-Fest als Teil des Deutschlandfestes am Tag der Deutschen Einheit durchführen. Nachfolgend fanden die NRW-Tage in Detmold (2012), Bielefeld (2014), Düsseldorf (2016) und Es- sen (2018) statt. Das Besucheraufkommen an den drei Veranstaltungstagen erstreckte sich gemäß den entsprechenden Verlautbarungen von Land und Stadt und je nach Größe der Austragungsstadt von 200.000 (Detmold)) über 600.000 (Düsseldorf) bis zu 800.000 Personen (Bonn). Für den jüngsten NRW-Tag in Essen wurden – trotz hohem Besucheraufkommen – keine offiziellen Besucherzahlen kommuniziert. Im Rahmen des letzten Bewerbungsverfahrens, das für die Jahre 2016, 2018 und 2020 aufgelegt wurde, hatte sich für 2020 keine Stadt beworben. Aus diesem Grunde wurde Köln seitens des Landes gebeten, eine Bewerbung als Austragungsstadt für eben dieses Jahr zu prüfen. Es fanden bereits erste Vorgespräche mit der Staatskanzlei NRW statt, bei denen die Erwartungen und Rahmenbedingungen für die Planung des NRW-Tages vorgestellt wurden. 3 Auf der Grundlage der Gespräche wurde eine erste Konzeptskizze erstellt. Sie benennt einerseits die ausgewählten Veranstaltungsflächen und die dafür vorgesehenen Programmpunkte. Zum anderen beschreibt sie die für die Umsetzung des NRW-Festes erforderliche Organisationsstruktur. Ergänzt werden diese Ausführungen um den ersten Entwurf einer Projektkalkulation, aus der sich die zu er- wartenden Auswirkungen auf den städtischen Haushalt ableiten lassen. Terminierung des NRW-Tages Unter Berücksichtigung des Landesgeburtstages, dem 23. August, sowie weiterer Veranstaltungen, die während des Monats August im zentralen Innenstadtbereich Kölns stattfinden sollen (unter ande- rem die Konzertreihe „Weltstars“ (Ende Juli/Anfang August), die Konzerte zum 50. Geburtstag der Bläck Föoss auf dem Roncalliplatz (Mitte August) sowie die gamescom (voraussichtlich Ende Au- gust)) bietet sich folgender Termin für den NRW-Tag an: 21.08. bis 23.08.2020 Da zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich dieser Termin in 2020 auch mit der bislang noch nicht terminierten gamescom überschneidet, wird vorsorglich folgende Terminalternative eingeplant: 04.09. bis 06.09.2020 Diese Alternative bleibt noch bis zu Klärung der projektübergreifenden Terminlage als Option beste- hen, wobei auch diesbezüglich zu beachten ist, dass in dem Zeitfenster September/Oktober die Kommunalwahlen 2020 stattfinden werden. Je nach deren Terminierung kann dies den vorgeschla- genen Alternativtermin für das NRW-Fest obsolet werden lassen. Veranstaltungsflächen Für das NRW-Fest werden zunächst – unter Berücksichtigung des Vergabekonzeptes für Veranstal- tungen auf zentralen Plätzen der Kölner Innenstadt (Platznutzungskonzept) - folgende Flä- chen/Plätze/Straßen als potentielle Veranstaltungsflächen/Areale in die Planungen einbezogen: - Roncalliplatz - Neumarkt - ggf. Schildergasse - Heumarkt - Eisenmarkt - Rheinuferstraße - Rheinboulevard - Rechte Rheinuferfläche (Grünfläche) entlang der alten Messehallen - Tanzbrunnen - Rheinpark - Jugendpark – optional - Rheinauhafen – optional - Platz vor dem Schokoladenmuseum - optional Von diesen Flächen/Plätzen fungieren der Roncalliplatz und der Tanzbrunnen vornehmlich als Stand- orte für die beiden Großbühnen des Landes NRW und der Stadt Köln. Sie ermöglichen mit ihren je- weiligen Flächenkapazitäten Besucherzahlen von ca. 5.000 (Roncalliplatz) und 10.000 (Tanzbrunnen) Personen. In Abhängigkeit von der konkreten Programmplanung soll im Bedarfsfall geprüft werden, ob ggf. der Rheinboulevard als Präsentationsstandort für die Themen „Rhein, Wasser und/oder Schifffahrt“ mit- genutzt werden kann. Hier wäre gesondert zu prüfen, wie bestimmte Programmformate unter Beach- tung des Ratsbeschlusses zum Rheinboulevard (Session-Nr. 0321/2015) – etwa unter Einsatz einer 4 Projektionsfläche auf einem Schiff – eingebunden werden können. Die übrigen Plätze und Areale dienen hingegen vornehmlich der Präsentation der verschiedenen Themenbereiche. Diese erfolgt überwiegend in Zelten oder Ständen, Infotrucks oder ähnlichem. Er- gänzt wird die Präsentation durch kleine Bühnen, auf denen Themenpräsentationen, Diskussionen und künstlerische Beiträge stattfinden. In Abhängigkeit von dem Beteiligungsgrad weiterer Institutionen – z.B. Sendern wie WDR und RTL, dem LVR, städtischen Museen wie dem Schokoladenmuseum, Schiffen der KD etc. - sowie den damit einhergehenden zusätzlichen Programmangeboten, können weitere Veranstaltungsflächen hinzu- kommen (Außenflächen, Plätze, Straßenabschnitte, aber auch Innenräume, Ausstellungsbereiche etc.). Hinzu kommen ferner gesonderte Logistikflächen sowie Parkplätze für die auswärtigen Besucher (z.B. Messeparkplätze). Hinsichtlich des Heumarktes ist zu berücksichtigen, dass gemäß dem Platznutzungskonzept eine Nutzung für den NRW Tag nur dann erfolgen kann, wenn 2020 auf die Durchführung des Altstadtfes- tes der IG Altstadt verzichtet wird, da ansonsten die Anzahl der zulässigen Veranstaltungen über- schritten würde. Für den Fall, dass das Altstadtfest durchgeführt werden soll, wird der Heumarkt nicht mit in die Planungen einbezogen werden. Die hierfür vorgesehenen Module müssten dann zum Bei- spiel auf den Rheinauhafen verlagert werden. Planung der „NRW-Tag-spezifischen Veranstaltungsmodule“ Für die Module, die in der bisherigen Historie des NRW-Tages gleichsam als obligatorische Bestand- teile gelten, könnte sich nachfolgender Programmablauf anbieten. Die dabei vorgenommene Zuord- nung der einzelnen Module zu den Straßen/Plätzen ist dabei lediglich als eine erste Vorüberlegung zu verstehen. So kann sich die Zuordnung in Abhängigkeit von den tatsächlich erforderlichen Platzbe- darfen der einzelnen Module noch ändern. Der tatsächliche Platzbedarf ergibt sich insbesondere aus dem Beteiligungsumfang der Aussteller, der aktuell noch nicht prognostizierbar ist. Freitag (21.08.20/04.09.20) Programmpunkt Ort Beginn d. Veranstaltung Tagung des Landeskabinetts und Eintragung in das Gol- dene Buch Historisches Rathaus mittags Gemeinsamer Empfang der Landesregierung/ der Stadt Köln Historisches Rathaus nachmittags Öffentliche Auftaktveranstal- tung Roncalliplatz, Tanzbrunnen abends Samstag (22.08.20/05.09.20) Programmpunkt Ort Beginn d. Veranstaltung Ökumenischer Gottesdienst Roncalliplatz oder Tanz- brunnen vormittags Offizielle Eröffnung des NRW-Tages durch den Mi- nisterpräsidenten und die Oberbürgermeisterin Roncalliplatz oder Tanz- brunnen vormittags Festumzug oder alternative Präsentationsform für das Rheinuferstraße ab Mittag 5 landesweite Brauchtumswe- sen Rundgang des Ministerprä- sidenten nachmittags Samstag/Sonntag (22./23.08.20 bzw. 05./06.09.20) Programmpunkt Ort Beginn d. Veranstaltung Programm der Landesbühne Tanzbrunnen ganztägig Präsentation der Landesres- sorts Rechte Rheinuferfläche ent- lang der alten Messehallen ganztägig Forum Politikum Eisenmarkt ganztägig Selbstdarstellung der lokalen Wirtschaft ggfs. Schildergas- se/Neumarkt ganztägig „Blaulichtmeile“ (Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungs- kräfte, Bundeswehr etc.) Ggf. Rheinpark ganztägig Präsentation von Vereinen, Institutionen und ehrenamtli- chen Initiativen Ggf. Heumarkt / alternativ Rheinauhafen ganztägig Kinder- und Jugendpro- gramm Rheinpark ganztägig Kulturprogramm inkl. Musik- programm Roncalliplatz, Tanzbrunnen, , Heumarkt (alternativ Rhein- auhafen),Neumarkt, ganztägig Ggf. „Deutschland bewegt sich“ – Barmer GEK Ggf. Rheinpark ganztägig Präsentation anderer Regio- nen und Kommunen Nord- rhein-Westfalens (und ggf. Partnerregionen) ggfs. Rheinauhafen, Platz vor dem Schokoladenmuse- um und/oder Schildergasse / Neumarkt ganztägig Abwechslungsreiches und anspruchsvolles Gastrono- miekonzept unter Berück- sichtigung einer familien- freundlichen Preisgestaltung Heumarkt (alternativ Rhein- auhafen), Neumarkt, Rhein- park, ganztägig Planung weiterer Programmmodule Über diese „obligatorischen Module“ hinaus sind weitere Themenschwerpunkte vorstellbar, die im Rahmen des NRW-Tages mittels einer gesonderten Ausstellung bzw. einer „Infotainment“- Präsentation einem größerem Publikum präsentiert werden können. Solche Themenschwerpunkte sollten – für den Fall, dass Köln als Ausrichterstadt fungiert – sowohl dezernatsübergreifend als auch unter Einbindung diverser institutionsübergreifender Projekte und Arbeitskreise sondiert und festgelegt werden. Einzubeziehen wären verschiedene Institutionen wie etwa die Hochschulen bzw. die Wissenschaftsrunde, DLR, Region Köln Bonn e. V., städtische Ge- sellschaften, Kammern und ausgewählte Verbände. Darüber hinaus wären institutionsübergreifende Initiativen wie Smartcity Cologne etc. zu bedenken. 6 Unter Beteiligung dieser externen Institutionen und Unternehmen wären im weiteren Verlauf konkrete Präsentations-/Ausstellungsprojekte in entsprechenden Arbeitskreisen zu konzipieren und umzuset- zen. Hinsichtlich des musikkulturellen Rahmenprogramms bietet vor allem der erstgenannte Termin eine interessante thematische Verbindung mit den für das Wochenende vom 13.08.20 bis 15.08.20 ge- planten Jubiläumskonzerten der Band „Bläck Fööss“. So könnte das 50-jährige Jubiläum der Band Anlass zu einer Ausweitung der Betrachtung auf die 50-jährige Musikgeschichte Kölns / NRWs – im Rahmen des NRW-Festes – geben. Dabei ließen sich auf denselben Bühnen (Roncalliplatz und Tanzbrunnen) beispielhaft ausgewählte Protagonisten dieser Zeitepoche sowie der unterschiedlichen Genres und Stilrichtungen präsentieren. Organisatorische Aufgaben der Austragungsstadt Dem Anforderungskatalog des Landes entsprechend, obliegen der Ausrichterstadt folgende Aufga- ben: - Technische/infrastrukturelle/logistische Gesamtplanung und Umsetzung, inkl. Sicherheits-, Verkehrs- und Besucherleitkonzept - Einrichtung eines ständigen Projektbüros bis zum Abschluss des NRW-Tages - Konstituierung einer Steuerungsgruppe mit Vertretern von Stadt und Land - Berücksichtigung der Vorgaben des Orientierungsrahmens für die Sicherheit von Großveran- staltungen im Freien des damaligen Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) des Landes NRW vom 15.08.2012 Das vorgegebene Aufgabenspektrum des Projektbüros umfasst folgende Tätigkeiten: - Umsetzung des inhaltlichen Programms - Projektmarketing und Pressearbeit - Einbindung von Einzelhandel, Tourismuseinrichtungen und Gastronomiebetrieben - Das Stellen gesetzlich vorgeschriebener Anträge - Erstellung des Sicherheitskonzeptes und Abstimmung mit den zuständigen Fachämtern und Behörden Auf der Basis von Erfahrungswerten vergleichbarer früherer Ausrichterstädte sollte von einem Perso- nalbedarf ausgegangen werden, der sich von mindestens drei bis maximal sieben Personen erstre- cken kann. Der konkrete Personalbedarf für die Ausrichtung des NRW Tages 2020 in Köln lässt sich zum jetzi- gen Zeitpunkt allerdings noch nicht abschließend spezifizieren, da der Bedarf in direktem Zusam- menhang mit dem noch mit dem Land NRW abzustimmenden Programm und den sich daraus erge- benden Aufgaben steht. Um für diesen Personalbedarf die Kosten für die Stadt Köln in Grenzen zu halten, könnten die Aufga- ben größtenteils seitens der Stabsstelle Events übernommen werden, allerdings einhergehend mit einer entsprechenden Veränderung der dortigen Projekt-Priorisierung. Sofern sich über die bei der Stabsstelle Events vorhandenen Personalressourcen hinaus noch temporäre Bedarfe an personeller Unterstützung ergeben sollten, könnten diese ggfs. durch einen zeitlich befristeten Einsatz von städti- schen Mitarbeiter/innen gedeckt werden. Darüber hinaus ist die Unterstützung der Stabsstelle Events durch eine oder mehrere entsprechende Veranstaltungsagenturen erforderlich, u. a. mit Blick auf die Erstellung eines umfangreichen Sicher- heitskonzeptes sowie hinsichtlich der Unterstützung bei diversen organisatorischen Aufgaben. Dem- zufolge ist für die Beauftragung entsprechender externer Agenturen eine kalkulatorische Schätzgroße berücksichtigt. 7 Neben dem in der obigen Auflistung genannten Projektbüro hat die Ausrichterstadt zudem – gemäß dem Orientierungsrahmen des Ministeriums des Innern des Landes NRW – ein Koordinierungsgremi- um mit Vertretern der Stadt und des Landes sowie allen Beteiligten Behörden/Institutionen einzurich- ten, innerhalb derer das Sicherheitskonzept des NRW-Festes kontinuierlich abgestimmt wird. Die Leitung dieses Gremiums darf nicht identisch sein mit der Leitung des Projektbüros. Finanzielle Rahmenbedingungen Das Finanzierungskonzept des NRW-Tages sieht eine Finanzierung aus Mitteln des Landes, der Aus- richterstadt und zusätzlichen Sponsoren vor. Mit den Landesmitteln werden zum einen die landeseigenen Programmmodule (Empfang, Festpara- de, Präsentationen der Ministerien und Landesbühne) finanziert. Hierfür werden rd. 200.000 € zur Verfügung gestellt. Zum anderen werden die Ausgaben der Ausrichterstadt in einer Höhe von max. 300.000 € bezu- schusst. Der tatsächliche Finanzierungsaufwand lag bei den bisherigen Ausrichterstädten in den meisten Fäl- len sowie in unterschiedlichem Ausmaß über diesen vom Land bereitgestellten Mittel. Die Spannweite des gesamten Finanzierungsbedarfs erstreckte sich dabei von 300.000 € bis zu mehr als 1,0 Mio. €, die seitens der Kommune für das Fest aufgebracht werden mussten. Projektkalkulation und haushaltsmäßige Auswirkungen Um den potentiellen Rahmen für die Ausrichtung des NRW-Tages in Köln besser abschätzen zu kön- nen, wurde auf der Grundlage der o. g. Projektskizze eine erste Projektkalkulation erstellt (Anlage 1). Die dabei ausgewiesenen Beträge orientieren sich an Erfahrungswerten, die einerseits mit Blick auf frühere Austragungsstätten, anderseits mit Blick auf ähnliche Veranstaltungen/Formate an den betref- fenden Plätzen/Arealen in der Stadt generiert wurden. In Abhängigkeit von der im weiteren Verlauf und gemeinsam mit dem Land vorzunehmenden Fein- konzeptionierung ist eine Veränderung der einzelnen Kostenpositionen möglich. Die Konzeptionie- rung sollte jedoch unter der Bedingung erfolgen, dass sich der durch die Stadt Köln zu finanzierende Betrag von 824.000 Euro (Zuschussbedarf) nicht erhöht. Auch sollte sich die Konzeptionierung da- nach ausrichten, dass weitere Kooperationspartner oder Sponsoren möglichst zahlreich gewonnen werden. Diese tragen letztlich zu einer Reduzierung des städtischen Finanzierungsbedarfs bei. Zur Finanzierung des NRW-Tages 2020 werden im Haushaltsplanentwurf 2020/2021 im Teilergeb- nisplan 0111 - Sonstige Innere Verwaltung - die erforderlichen Mittel veranschlagt; eine Kompensati- on erfolgt durch haushaltsneutrale Umschichtung aus dem Teilergebnisplan 1601 - Allgemeine Fi- nanzwirtschaft. Das Rechnungsprüfungsamt hat die Ratsvorlage inkl. der Projektkalkulation bereits zur Kenntnis ge- nommen (Anlage 2). Weitere Schritte Sobald die Zustimmung des Rates vorliegt, wird die Stadt Köln ihre Bewerbung für die Ausrichtung des NRW Tages in 2020 mitteilen. Wird dieser Bewerbung seitens des Landes entsprochen, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei nach der Einrichtung des bereits benannten Projektbü- ros die programmliche und örtliche Feinplanung. Diese sollte möglichst noch im Laufe des zweiten Quartals des laufenden Jahres erfolgen. 8 Anlagen 0 Begründung der Dringlichkeit 1. Projektkalkulation NRW Tag 2020 2. Kenntnisnahme Rechnungsprüfungsamt
Anlage 1 Projektkalkualtion NRW-Tag 2020
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Anlage 1 KOSTEN Platzbezogene Kosten Brutto Bühnentechnik 80.000,00 € Infrastruktur / Sicherheit 31.000,00 € Programmkosten 118.000,00 € Roncalliplatz Gesamt 229.000,00 € Zelte / Technik 47.000,00 € Infrastruktur / Sicherheit 23.000,00 € Programmkosten 10.000,00 € Neumarkt /Schildergasse Gesamt 80.000,00 € Zelte / Technik 58.000,00 € Infrastruktur / Sicherheit 24.000,00 € Programmkosten 12.000,00 € Heumarkt oder Rheinauhafen/Platz vor Schokoladenmuseum Gesamt 94.000,00 € Rheinuferstraße (Parade) Infrastruktur / Sicherheit 80.000,00 € Zelte / Technik 106.000,00 € Infrastruktur / Sicherheit 24.000,00 € Programmkosten 12.000,00 € Rechtes Rheinufer / Grünfläche alte Messehalle Gesamt 142.000,00 € Gesamtmiete Veranstaltungsort / Organisation 98.000,00 € Programmkosten 124.000,00 € Tanzbrunnen Gesamt 222.000,00 € Zelte / Technik 34.000,00 € Infrastruktur / Sicherheit 24.000,00 € Programmkosten 64.000,00 € 122.000,00 € 48.000,00 € 1.017.000,00 € Übergreifende Kosten Netto 153.000,00 € 60.000,00 € 18.000,00 € 6.000,00 € 60.000,00 € 6.000,00 € 18.000,00 € 16.000,00 € 337.000,00 1.354.000,00 EINNAHMEN Einnahmen Brutto / Pauschal Zuschuss Land 300.000,00 Anteilige Kostenübernahme Land 200.000,00 Gastro / Food 30.000,00 Sponsoring n.a. 530.000,00 824.000,00 SUMME Plätze SUMME Übergreifende Kosten KOSTEN GESAMT Agentur Orga (15 %) Agentur Sicherheit Deko / Fahnen Sponsoring / Bühnen-Branding Werbung Kalkulation NRW-TAG 2020 Roncalliplatz (Bühnenstandort) Neumarkt (Präsentationsfläche mit kleiner Bühne) / Schildergasse Heumarkt oder Rheinauhafen/Platz vor Schokoladenmuseum (Präsentationsfläche mit kleiner Durch Stadt Köln zu refinanzieren EINNAHMEN GESAMT Rheinpark GESAMT Rechtes Rheinufer / Grünfläche entlang alter Messehallen (Präsentationsfläche mit kleiner Tanzbrunnen (Bühnenstandort) Kommunikationstechnik (Funken) Versicherung (Haftpflicht / Elektronik) Puffer (5 %) Puffer (5 %) Rheinpark (Präsentationsfläche mit kleiner Bühne)
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: abgelehnt (in der Vorberatung)
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0386/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 24.04.2019
- Erstellt
- 29.01.2019 14:44