Schulformwechsel zum SJ 2015/16 und Abgänge 2015
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 0907/2017 vom 31.05.2017
Stand: Am 11.09.2017 im Integrationsrat beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Anlage 1_Tabellen
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Tab. 1: Schulformwechsel nach Herkunftsschulform und nach aufnehmender Schulform/Jahrgang/abs. (SJ 15/16) Herkunftsschulform/ Jahrgang der aufnehmenden Schule Wechsel zu einer Gesamtschule Gymnasium Realschule Hauptschule Gesamtschule Klassenstufe 5 1 0 0 Klassenstufe 6 14 1 6 Klassenstufe 7 175 0 16 Klassenstufe 8 37 0 2 Klassenstufe 9 38 1 2 Klassenstufe 10 10 0 3 Einführungsphase (G8) - - 7 Qualifikationsphase Q1 (G8) - - 16 Qualifikationsphase Q2 (G8) - - 3 Summe 275 2 55 Realschule Gymnasium Hauptschule Gesamtschule Klassenstufe 5 0 0 1 Klassenstufe 6 4 14 3 Klassenstufe 7 21 81 2 Klassenstufe 8 2 41 2 Klassenstufe 9 3 23 5 Klassenstufe 10 - 5 1 Einführungsphase (G8) 374 - 216 Qualifikationsphase Q1 (G8) 1 - 0 Summe 405 164 230 Hauptschule Gymnasium Realschule Gesamtschule Klassenstufe 5 1 0 1 Klassenstufe 6 0 2 1 Klassenstufe 7 0 15 2 Klassenstufe 8 0 4 0 Klassenstufe 9 1 1 3 Klassenstufe 10 - 0 1 Einführungsphase (G8) 7 - 37 Summe 9 22 45 insgesamt Gymnasium Realschule Realschule Hauptschule Gesamtschul e Klassenstufe 5 1 0 1 0 2 Klassenstufe 6 4 2 14 15 10 Klassenstufe 7 21 15 175 81 20 Klassenstufe 8 2 4 37 41 4 Klassenstufe 9 4 1 38 24 10 Klassenstufe 10 - 0 10 5 5 Einführungsphase (G8) 381 - - - 260 Qualifikationsphase Q1 (G8) 1 - - - 16 Qualifikationsphase Q2 (G8) 0 - - - 3 Summe 414 22 275 166 330 Hauptschule Realschule G ymnasium Klassenstufe 5 1 0 1 Klassenstufe 6 2 3 3 Klassenstufe 7 3 5 3 Klassenstufe 8 2 4 0 Klassenstufe 9 9 2 2 Klassenstufe 10 1 0 0 Einführungsphase (G8) 0 0 10 Summe 18 14 19 Aufschulungen Abschulungen aufnehmende Schulform Tab. 2: Herkunftsschule: Gesamtschule/Jahrgang der aufnehmenden Schule aufnehmende Schulform Tab. 3: Schulformwechsel nach Herkunftsschulform und nach aufnehmender Schulform/Jahrgang/% (SJ 15/16) Herkunftsschulform/ Jahrgang der aufnehmenden Schule Wechsel zu einer Gesamtschule Gymnasium Realschule Hauptschule Gesamtschule Klassenstufe 5 0,03% 0% 0% Klassenstufe 6 0,36% 0,03% 0,15% Klassenstufe 7 4,41% 0% 0,40% Klassenstufe 8 1,07% 0% 0,06% Klassenstufe 9 1,02% 0,03% 0,05% Klassenstufe 10 0,29% 0% 0,09% Einführungsphase (G8) - - 0,20% Qualifikationsphase Q1 (G8) - - 0,40% Qualifikationsphase Q2 (G8) - - 0,08% Summe *1) 1,5% 0,01% 0,18% Realschule Gymnasium Hauptschule Gesamtschule Klassenstufe 5 0% 0% 0% Klassenstufe 6 0,2% 0,77% 0,17% Klassenstufe 7 1,0% 4,02% 0,10% Klassenstufe 8 0,1% 2,01% 0,10% Klassenstufe 9 0,13% 1,03% 0,22% Klassenstufe 10 - 0,24% 0,05% Einführungsphase (G8) 17,8% - 10,3% Qualifikationsphase Q1 (G8) 0,05% - 0% Summe *2) 3,3% 1,3% 1,9% Hauptschule Gymnasium Realschule Gesamtschule Klassenstufe 5 0,19% 0% 0,19% Klassenstufe 6 0% 0,37% 0,19% Klassenstufe 7 0% 2,05% 0,27% Klassenstufe 8 0% 0,40% 0% Klassenstufe 9 0,10% 0,10% 0,30% Klassenstufe 10 - 0% 0,08% Einführungsphase (G8) 0,68% - 3,59% Summe *3) 0,16% 0,4% 0,8% insgesamt Gymnasium Realschule Realschule Hauptschule Gesamtschul e Klassenstufe 5 0,04% 0% 0,026% 0% 0,03% Klassenstufe 6 0,2% 0,37% 0,358% 0,26% 0,16% Klassenstufe 7 0,8% 2,05% 4,413% 1,35% 0,30% Klassenstufe 8 0,1% 0,40% 1,069% 0,75% 0,06% Klassenstufe 9 0,1% 0,10% 1,021% 0,40% 0,14% Klassenstufe 10 - 0% 0,285% 0,09% 0,07% Einführungsphase (G8) 12,1% - - - 3,91% Qualifikationsphase Q1 (G8) 0% - - - 0,22% Qualifikationsphase Q2 (G8) 0% - - - 0,04% Summe *4) 2,3% 0,4% 1,5% 0,54% 0,50% *1) Berechnung des Anteils der Abschulungen: Abschulungen absolut / Schülerinnen und Schüler (SuS) in der Sek. I aller Gymnasien Berechnung des Anteils der Wechsel zu Gesamtschulen: Wechsel absolut / SuS in Sek. I+II aller Gymnasien *2) Berechnung des Anteils der Auf- und Abschulungen/Wechsel: Auf- bzw. Abschulungen; Wechsel absolut / SuS in der Sek. I der Realschulen *3) Berechnung des Anteils der Aufschulungen/Wechsel: Aufschulungen; Wechsel absolut / SuS in der Sek. I den Hauptschulen *4) Berechnung des Anteils der Aufschulungen/Abschulungen: Auf- bzw. Abschulungen absolut / SuS in der Sek. I der jeweils abgebenden Schulform Berechnung des Anteils der Wechsel zu Gesamtschulen: Wechsel absolut / SuS in Sek. I der Real- und Hauptschulen + SuS Sek. I+II der Gymnasien Aufschulungen Abschulungen aufnehmende Schulform Tab. 4: Abgänge nach Abschlussart und Schulform in 2015 abs. in % abs. in % abs. in % Insgesamt Abgänge insg. 7.810 100% 2.296 100% 10.106 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 301 3,9% 216 9,4% 517 5,1% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 131 119 25 0 …davon ohne Abschluss 170 97 267 Abgänge ohne Abschluss 170 2,2% 97 4,2% 267 2,6% Förderschule abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 332 100% 173 100% 505 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 156 47,0% 121 69,9% 277 54,9% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 121 117 23 8 …davon ohne Abschluss 35 4 39 Abgänge ohne Abschluss 35 10,5% 4 2,3% 39 7,7% Hauptschule abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 727 100% 534 100% 1.261 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 94 12,9% 84 15,7% 178 14,1% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 0 2 2 …davon ohne Abschluss 94 82 176 Abgänge ohne Abschluss 94 12,9% 82 15,4% 176 14,0% Realschule abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 1.445 100% 607 100% 2.052 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 6 0,4% 4 0,7% 10 0,5% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 0 0 0 …davon ohne Abschluss 6 4 10 Abgänge ohne Abschluss 6 0,4% 4 0,7% 10 0,5% Gymnasium abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 3.397 100% 417 100% 3.814 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 21 0,6% 1 0,2% 22 0,6% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 0 0 0 …davon ohne Abschluss 21 1 22 Abgänge ohne Abschluss 21 0,6% 1 0,2% 22 0,6% Gesamtschule abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 1.126 100% 369 100% 1.495 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 23 2,0% 6 1,6% 29 1,9% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 9 0 9 …davon ohne Abschluss 14 6 20 Abgänge ohne Abschluss 14 1,2% 6 1,6% 20 1,3% Freie Waldorfschule abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 73 100% 3 100% 76 100% Abgänge ohne Hauptschulabschluss 1 1,4% 0 0,0% 1 1,3% …davon mit Abschluss "sonderpäd. Förderung" 1 0 1 …davon ohne Abschluss 0 0 0 Abgänge ohne Abschluss 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0% Weiterbildungkollegs abs. in % abs. in % abs. in % Abgänge insg. 710 193 903 Abgänge ohne Abschluss werden von der Landesstatisti k nicht ermittelt Deutsche Ausländer Insgesamt Tab. 5: Wechsel von einer Förderschule zu einer Regelschule Tab. 6: Wechsel von einer Regelschule zu einer Förderschule G rundschule Hauptschule Realschule Gesamtschule Gymnasium Summe Klassenstufe 2 8 0 0 0 0 8 Klassenstufe 3 13 0 0 0 0 13 Klassenstufe 4 2 0 0 0 0 2 Klassenstufe 5 0 34 13 27 1 75 Klassenstufe 6 0 5 1 1 0 7 Klassenstufe 7 0 3 1 1 0 5 Klassenstufe 8 0 5 1 0 0 6 Klassenstufe 9 0 3 0 2 0 5 Klassenstufe 10 0 1 0 1 0 2 Summe 23 51 16 32 1 123 Jahrgangsstufe der aufnehmenden Schule aufnehmende Schulformen G rundschule Hauptschule Realschule Gesamtschule Gymnasium Summe Klassenstufe 2 61 0 0 0 0 61 Klassenstufe 3 25 0 0 0 0 25 Klassenstufe 4 27 0 0 0 0 27 Klassenstufe 5 63 1 2 0 1 67 Klassenstufe 6 2 3 2 2 2 11 Klassenstufe 7 0 5 5 4 0 14 Klassenstufe 8 0 7 7 4 1 19 Klassenstufe 9 0 10 2 7 0 19 Klassenstufe 10 0 0 0 0 2 2 Summe 178 26 18 17 6 245 Jahrgangsstufe der aufnehmenden Schule abgebender Schulformen -
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 31.05.2017 0907/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 26.06.2017 Integrationsrat 11.09.2017 Schulformwechsel zum SJ 2015/16 und Abgänge 2015 Zu den Fragen lt. Anfrage AN/0429/2017 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: 1. Wie viele Kölner Schülerinnen und Schüler wurden im Jahr 2015/2016 aus einer Schu l- form in eine andere Schulform abges chult, und wie viele wechselten von einem Gy m- nasium auf eine Gesamtschule? (Hier bitten wir um eine genaue Aufschlüsselung in Zahlen und Prozenten, jeweils bezogen auf die alte und neue Schulform und aufg e- schlüsselt nach den Jahrgängen der Abschulung.) Zum Schuljahreswechsel 2015/16 wechselten insgesamt 441 Schüler1 zu einer Schulform, die mit dem Erwerb einer niedrigeren Bildungsqualifikation (kurz: Abschulung) verbunden ist; davon wechselten 275 Lernende von einem Gymnasium zu einer Realschule (dies entspricht einem Anteil von 1,5% der Gymnasiasten, die im Vorjahr die Sekundarstufe I besucht haben) und 164 Lernende wechselten von einer Realschule zu einer Hauptschule (dies entspricht einem Anteil von 1,3% der Realschüler, die im Vorjahr die Sekundarstufe I besucht haben).2 Von einem Gymnasium zu einer Hauptschule wechselten lediglich 2 Lernende. Bei einer Differenzierung der Betrachtung nach den Jahrgangsstufen zeigt sich, dass am häufigsten im Anschluss an die Jahrgangsstufe 6 gewechselt wurde. So wechselten 4,4% (bzw. 175 Lernende) der Gymnasiasten der Jahrgangsstufe 6 zum Schuljahresende zu einer Realschule und 4% (bzw. 81 Lernende) der Realschüler der Jahrgangsstufe 6 zum Schuljahresende zu einer Hauptschule. 55 Gymnasiasten sind im Verlauf der Sekundarstufe I und II zu einer Gesamtschule gewechselt; dies entspricht einem Anteil von 0,18% aller Lernenden in der Sekundarstufe I und II der Kölner Gym- nasien. Darüber, welche Bildungsziele mit diesen Wechseln verbunden waren, kann auf der Grund- lage der Landesstatistik keine Aussage gemacht werden. Zu den Zahlen im Einzelnen wird auf die Tabellen 1, 2 und 3 in der Anlage 1 verwiesen. 2. Wie viele Schülerinnen und Schüler wurden im Jahr 2016 in Köln aus einer Schulform in eine andere Schulform aufgeschult, wie v iele wechselten von einer Gesamtschule auf ein Gymnasium, und wie viele wechselten von Real - und Hauptschulen zu Gesamtschu- len? (Hier bitten wir um eine genaue Aufschlüsselung in Zahlen und Prozenten, jeweils 1 Es sind im Folgenden immer beide Geschlechter gemeint. Auf deren Aufzählung wird aus Gründen der einfa- chen Lesart verzichtet. 2 Der Anteil der Abschulungen an jeweils allen Lernenden der Sekundarstufe I der jeweiligen Schulform hat sich seit dem Schuljahr 2005/06 in beiden Schulformen rückläufig entwickelt, steigt aber in den letzten Jahren wieder leicht an. 2 bezogen auf die alte und neue Schulform und auf geschlüsselt nach den Jahrgängen der Aufschulung.) Zum Schuljahreswechsel 2015/16 wechselten insgesamt 436 Haupt- und Realschüler zu einer Re- alschule bzw. einem Gymnasium (kurz: Aufschulung), davon wechselten 414 Lernende zu einem Gymnasium und zwar überwiegend Realschüler beim Übergang in die Sekundarstufe II (dies waren 374 Lernende bzw. 17,8% der Realschüler, die im Vorjahr die Jahrgangsstufe 10 besucht haben3). Außerdem wechselten 22 Lernende von einer Haupt- zu einer Realschule. Hinzu kommen 216 Realschüler und 37 Hauptschüler, die im Anschluss an die 10. Klasse in die Sekundarstufe II einer Gesamtschule gewechselt sind; diese entspricht einem Anteil von 10,3% der Realschüler4 bzw. 3,6% der Hauptschüler, die im Vorjahr die Jahrgangsstufe 10 besucht haben. Bei den Wechseln, die innerhalb der Sekundarstufe I zu einer Gesamtschule vollzogen werden, bleibt offen, ob sie mit einem Wechsel des Bildungsgangs verbunden sind. Die Anzahl der Lernenden, die von der Gesamtschule zu einer anderen Schulform gewechselt sind, beschränkt sich auf insgesamt 51 Schüler (19 Schüler wechselten zu einem Gymnasium, 18 Schüler wechselten zu einer Hauptschule und 14 Schüler wechselten zu einer Realschule). Zu den Zahlen im Einzelnen wird auf die Tabellen 1, 2 und 3 in der Anlage 1 verwiesen. 3. Wie viele Schülerinnen und Schüler haben im Jahr 2016 Kölner Schulen ohne A b- schluss verlassen? (Hier bitten wir um Aufschlüsselung der Schulen und deren G e- samtanzahl von Schülern.) 4. Liegen der Verwaltung Zahlen vor, wie viele der Schülerinne n und Schüler, die 2016 die Schule ohne Abschluss verlassen haben, einen sogenannten Migrationshintergrund haben? Wenn Ja, bitten wir um Aufschlüsselung nach Schulart, Schuljahr und Anzahl der Schüler. Zum Zeitpunkt der Datenauswertung, die der Bearbeitung der Anfrage zugrunde liegt, lagen die Ab- gangsdaten für 2016 noch nicht vor. Daher wir über die Entwicklung in 2015 berichtet. 2015 haben lt. Landesstatistik 10.106 Schüler zum Schuljahresende eine allgemeinbildende Schule verlassen. Davon haben 250 Abgänge einen sonderpädagogischen Abschluss (im Förderschwer- punkt Lernen oder geistige Entwicklung) erworben und 267 Abgänge (bzw. 2,6%) haben die Schule ohne jeglichen Abschluss verlassen. 5,1% der Abgänge (bzw. 517 Schüler) haben keinen Haupt- schulabschluss erworben. Im Vergleich mit den Vorjahreswerten (2014: 5,2% bzw. 533 Abgänge ohne Hauptschulabschluss und 3% bzw. 307 Abgänge ohne Abschluss; siehe hierzu session 0276/2016) sind die entsprechenden Anteile in 2015 gesunken.5 Eine Differenzierung der Abgangszahlen nach Migrationshintergrund sieht die Landesstatistik nicht vor, jedoch nach Deutsch/Ausländer6. Insgesamt liegen die Anteile ausländischer Schüler für die Kennzahlen Abgänge ohne Hauptschulabschluss bzw. Abgänge ohne Abschluss an allen Abgängen über denen ihrer deutschen Mitschüler: deutsche Abgänger ohne Hauptschulabschluss: 3,9%; aus- ländische Abgänger ohne Hauptschulabschluss: 9,4%. Weil nahezu die Hälfte der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss aus Förderschulen stammt, ist die Entwicklung der Schüler mit sonderpädago- gischem Förderbedarf im Zuge der Inklusionsbemühungen im Blick zu behalten.7 Ausländische Schüler werden vergleichsweise häufiger an Förderschulen beschult und verlassen dementsprechend auch vergleichsweise häufiger die Schule mit einem Abschluss im sonderpädago- 3 Die Anzahl der Realschüler, die beim Übergang in die Sekundarstufe II eines Gymnasiums gewechselt sind, schwankt in den letzten 10 Jahren zwischen 350 und 516 Lernenden bzw. zwischen 16,6% und 25,8% der Re- alschüler, die im Vorjahr die Jahrgangsstufe 10 besucht haben. 4 Die Anzahl der Realschüler, die beim Übergang in die Sekundarstufe II zu einer Gesamtschule gewechselt sind hat in den letzten 10 Jahren tendenziell zugenommen und erreichte im Durchschnitt einen Wert von 162 Lernenden. Vor 10 Jahren wechselten nur 5,4% bzw. 116 Realschüler, die im Vorjahr die Jahrgangsstufe 10 besucht haben, in die Sekundarstufe II einer Gesamtschule. 5 Daten für NRW: 5,3% Schüler ohne Hauptschulabschluss und 2,1% Schüler ohne jeglichen Abschluss; siehe hierzu unter https://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2016/pres_117_16.html 6 Lt. den Erhebungsanweisungen des Landesbetriebs Information und Technik NRW (IT.NRW) werden unter ausländischen Schülern Lernende ohne deutsche Staatsangehörigkeit verstanden. 7 Vgl. Bildungsbericht 2016, S. 97. 3 gischen Förderschwerpunkt Lernen oder geistige Entwicklung (also ohne Hauptschulabschluss) als ihre deutschen Mitschüler. Entsprechend kleiner fällt der Unterschied bei einem Vergleich der Abgän- ge aus, die ohne jeglichen Abschluss die Schule beenden; deutsche Abgänger ohne Abschluss: 2,2% und ausländische Abgänger ohne Abschluss: 4,2%. Der Sachverhalt, dass ausländische Schüler die Schule häufiger ohne Abschluss verlassen, trifft auf alle Schulformen zu mit Ausnahme der Gymnasi- en. Hier beenden 0,6% der deutschen Schüler und 0,2% der ausländischen Schüler die Schule ohne einen Abschluss. Zu den Zahlen im Einzelnen wird auf die Tabelle 4 in der Anlage 1 verwiesen. Eine Übersicht zu Angeboten und Maßnahmen, mit denen die Stadt und private Träger die (Re- )Integration gefährdeter Kinder und Jugendliche in einen erfolgreichen, abschlussorientierten Bil- dungsverlauf unterstützen, können der Anlage 2 entnommen werden. 5. Wie viele Schülerinnen und Schüler wechselten zwischen Regel - und För derschulen? (Die Angaben für beide Richtungen des Wechsels bitte nach Hauptschulen, Realsch u- len, Gymnasien und Gesamtschulen aufschlüsseln) Zum Schuljahreswechsel 2015/16 sind 123 Förderschülerinnen und Förderschüler zu einer allgeme i- nen Schule gewechselt : davon rd. 60% (bzw. 75 Lernende) in die Jahrgangsstufe 5, weitere 21% (bzw. 25 Lernende) in die Jahrgangsstufen 6 bis 10 und 19% (bzw. 23 Lernende) in die Jahrgang s- stufen 1 bis 4. Es sind nach wie vor die Hauptschulen, die die meisten Förderschüler aufnehmen. Zum gleichen Schuljahr sind 245 Lernende von einer allgemeinen Schule zu einer Förderschule g e- wechselt: davon rd. 46% (bzw. 113 Lernende) während der Primarstufe, 28% (bzw. 67 Lernende) in die Jahrgangsstufe 5 und 26% (bzw. 65 Lernende) in die Jahr gangsstufen 6 bis 10. Weil die Anzahl der Wechsel zu einer Regelschule im Schuljahr 2015/16 stagniert und gleichzeitig die Anzahl der Wechsel zu einer Förderschule deutlich gestiegen ist (Zunahme im Vorjahresvergleich: 90 Wechsel bzw. 58%), hat sich die Durchlässigkeit zwischen Regel- und Förderschulsystem – entgegen dem Trend der vergangenen Schuljahre - im Schuljahr 2015/16 verschlechtert. Hierüber hat die Ve r- waltung in ihrem 4. Beitrag aus dem Inklusionsmonitoring zur Inklusionsentwicklung an Kölner Sch u- len (Stand SJ 2015/16) informiert (session 1840/2016). Ob es sich hierbei um eine Art zufällige Schwankung handelt oder ob sich eine Trendumkehr andeutet, lässt sich noch nicht beurteilen und muss genau beobachtet werden. Zu den Zahlen im Einzelnen wird auf die Tabellen 5 und 6 in der Anlage 1 verwiesen. Gez. Dr. Klein -
Anlage 2_Angebote
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Im Folgenden sind Angebote und Maßnahmen aufgeführt, mit denen die Stadt und private Träger die (Re-)Integration gefährdeter Kinder und Jugendliche in einen erfolgreichen, abschlussorientierten Bildungsverlauf unterstützen. Alle Angebote enthalten auch Elemente eines Coachings: Träger Thema/Titel Konzept in Stichworten Schulamt für die Stadt Köln Konzept zur Schulpflichtüberwachung u.a. „Dokumentationsbogen Schulabsentismus“ für weiterführende Schulen: dokumentiert erfolgte Schritte und Maßnahmen 1 Schulpsychologisch er Dienst der Stadt Köln Beratung Einzelfallberatungen für SchülerInnen und Eltern, wie auch Qualifizierungen für LehrerInnen und Schule Amt für Schulentwicklung Schulsozialarbeit 131,5 Stellen Schulsozialarbeit a n 131 Kölner Schulen aller Schulformen sprechen präventiv und intervenierend auch SchülerInnen an, die sich der Teilnahme am Unterricht zeitweise entziehen und abbruchgefährdet sind. Jugendamt der Stadt Köln und Kölner Schulen Kooperations- und Kinderschutzvereinbarung zwischen dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln und den Kölner Schulen im jeweiligen Stadtbezirk, um Abläufe der Verfahren im Rahmen des Kinderschutzes zu regeln. Die Vereinbarung hat zum Ziel, ein gemeinsames fachliches Verständnis zur Erfüllung der Aufgaben bezogen auf Kinder und Jugendliche in schwierigen Bildungs- und Lebenssituationen zu entwickeln. Die Vereinbarung beschreibt konkret und transparent die Aufgaben von Jugendamt und Schule im Einzelfall und insbesondere hinsichtlich der Verfahren im Rahmen des Kinderschutzes. Auch Schulversäumnisse können ein Hinweis auf einen Beratungs- oder Hilfebedarf von Kindern und ihren Eltern sein, unter bestimmten Umständen können sie auch ein Hinweis auf eine Kindeswohlgefährdung sein. Schule und Jugendamt schreiben in der Vereinbarung verbindliche Handlungsabläufe in diesen Fällen in der jeweiligen Institution und in der Kooperation miteinander fest. Der Vereinbarungstext wird im Sommer 2017 im Zusammenwirken von Vertreter/innen des Jugendamtes und der Schule auf Basis der bisherigen Erfahrungen ausgewertet und bei Bedarf modifiziert. Schulamt für die Stadt Köln & Amt für Kinder, Jugend und Familie „Netzwerk Erziehung in Schule“ (NEIS) Kooperation auf Stadtteilebene zur Gewaltprävention und zur Bearbeitung anderer Jugendprobleme im schulischen Kontext Amt für Kinder, Jugend und Familie & Schulamt für die Schulmüdenprojekte: ämterübergreifend abgestimmtes Verfahren zum Wechsel von sog. • Jugendwerk- 1 http://kp1ua090/intranet/themen/schulen/schulaufsi cht/schulangelegenheiten/00914/index.html Stadt Köln & verschiedene Träger der freien Jugendhilfe statt Vingst „schulmüden“ Jugendlichen im letzten Schulbesuchsjahr / im Übergang Schule-Beruf an einen „außerschulischem Lernort“, um dort den Erwerb des Schulabschlusses unter veränderten Bedingungen zu ermöglichen. • Jugendwerk- statt Kalk • MotiviaWerkstatt Schule/InVia e.V. • Handwerkerinn enhaus Köln Jugendwerkstatt Klettenberg „Weggefährten“ Als Projekt abgeschlossen am 31.03.2016. Modulares, aufsuchendes Konzept zur Prävention von Schulmüdigkeit für GrundschülerInnen und ihre Familien Jugendwerkstatt Klettenberg „Schule XXL“ „Schule XXL-mobil Projekt zur Prävention von Schulmüdigkeit und Förderung der Berufswahlkompetenz, ab Klasse 6 an ausgewählten Kooperationsschulen Rom e.V. „Amaro Kher“ „Amen Ushta“ „Angle Dikhas“ ganzheitlicher Ansatz von Familienarbeit, schulischer Förderung, Kooperation und individueller Begleitung zur Unterstützung der Integration von Kindern und Jugendlichen aus Romafamilien in schulische Regelsysteme Apeiros e.V. Überregionaler Anbieter von Unterstützungs- leistungen im Thema Schulverweigerung für Eltern und Kinder sowie für Schulen und Jugendämter Systemisch ausgerichtete, aufsuchende Einzelfallhilfe auf der Basis von Diagnostik, Fehlzeitenmanagement, standardisierter Intervention und individueller Beratung Gesundheitsamt der Stadt Köln „Kinder- und Jugendpsychiatrische Beratungsstelle-KJP“ Therapeutisch ausgerichtetes Beratungs- und Coachingangebot für sehr langzeitig absente Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, über Vermittlung in stationäre oder ambulante Therapie oder in sozialpädagogische Familienhilfe (SPF) langfristig Lern- und Schulfähigkeit wieder herzustellen Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln in Kooperation mit der Fachstelle für Gewaltprävention des Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V. und dem Jobcenter Köln personalintensives Einzelcoaching für Jugendliche, die aus den Regelsystemen von Schule wie auch von SGB II, III und VIII herausfallen – „entkoppelte oder von Entkoppelung bedrohte Jugendliche“ 1 Koordinationsstelle Streetwork bei der Stadt Köln 8 Streetworkstellen bei der Stadt Köln 10 Streetworkstellen bei der Arbeiterwohlfahrt im Kreisverband Köln e.V. Seit dem 01.03.2017 sind damit 2 StreetworkerInnen als verbindliches Tandem jedem Stadtbezirk zugeordnet. Trotz des festgestellten Erfolgs sind Auswirkungen dieser Maßnahmen oft zeitlich und lokal begrenzt. Die Projekte und Initiativen bestehen parallel zueinander und ohne Verbindung zu anderen Initiativen. Um die Effekte der einzelnen Maßnahmen gemeinsam zu nutzen und nachhaltig zu übertragen, sollten die beteiligten Akteure in Köln künftig verstärkt an der Entwicklung einer abgestimmten kommunalen Strategie arbeiten 2. Das 2 Mitteilungen der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen- Bekämpfung des Schulabbruchs – ein wichtiger Beitrag zur Agenda Europa 2020, Brüssel 2011 Regionale Bildungsbüro wird in Absprache mit dem Netzwerk Erziehung in Schule (NEIS) ein Konzept für eine kommunal abgestimmte Strategie erarbeiten.
Beratungsverlauf
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26.06.2017
Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 3.1.3, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen
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