2509/2018
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung BV
1936 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02-4/0 Vorlagen-Nummer 2509/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 13.09.2018 Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln Jahresberichte 2017 der Sozialraumkoordinatoren Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kommunalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt. Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern. In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert. Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum (Chorweiler) in städtischer Trägerschaft. Im Stadtbezirk Chorweiler ist das der Sozialraum - Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord, Sozialraumkoordinatoren Juliane Engels, Benja- min Stieb (Träger Amt für Soziales und Senioren, Bürgerzentrum Chorweiler) Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu- erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter- schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden. Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird. Beigefügt erhalten Sie den Jahresbericht 2017 für den Sozialraum im Stadtbezirk 6. Anlagen
Chorweiler BV 6
15111 Zeichen
Chorweiler BV 6 Jahresbericht Lebenswerte Veedel Sozialraum Blumenberg, Chorweiler, Seeberg-Nord Bürgeramt Chorweiler Träger Amt für Soziales und Senioren Berichtsjahr 2017 1 Veränderungen im Sozialraum Im Bereich der Sozialraumkoordination hat es 2017 e ine personelle Veränderung gegeben. Herr Stieb hat seine Arbeitszeit um 50% verkürzt. D ie andere Hälfte der Stelle hat Frau Juliane Engels übernommen. Sie war zuvor beim Amt f ür Kinder, Jugend und Familie im ASD in Köln-Lindenthal tätig. Auch in 2017 waren wieder in allen Stadtteilen des Sozialraumgebiets Stadtteilfeste geplant. Allerdings musste das Straßenfest in der Ludwig-Gie s-Straße in Seeberg am Tag selbst kurzfristig wegen starkem Regen abgesagt werden. Al le anderen Stadtteilfeste wurden planmäßig und erfolgreich durchgeführt. In Alt-Seeberg/Seeberg-Süd hat sich ein neuer Arbei tskreis gebildet. Hintergrund war die Wiederbelebung des Stadtteils, u.a. da in Alt-Seebe rg in den letzten Jahren viele kleinere Geschäfte geschlossen haben. Der Arbeitskreis möcht e u.a. ein Stadtteilfest im Gebiet durchführen. Die Sozialraumkoordination unterstützt den Arbeitskreis in verschiedenen Fragestellungen. Das Bürgerzentrum Chorweiler plant für 2018 die Erö ffnung eines Bürgercafés. Dazu fanden in 2017 bereits erste Workshops statt. Die Planunge n schreiten gut voran. Aktuell werden noch Kooperationspartner aus dem Bezirk gesucht. Durch verschiedene Mitmachaktionen und Kunstprojekt e (siehe 2.2) wird Chorweiler immer farbenfroher. Verschiedene ansässige Immobiliengese llschaften arbeiten stets daran, den Stadtteil zu verschönern. Zusätzlich finden Aktionen, wie „Kölle Putzmunter“, ein Angebot der AWB Köln, in verschiedenen Stadtteilen des Sozialraumgebiets statt. Frau Siggi Heidt, Mitarbeiterin des Büros für Gemei nwesenarbeit, ist nach über 30 Jahren in Chorweiler verdient in den Ruhestand verabschiedet worden. Ihre Nachfolgerin ist Frau Julia Ecker. 2 Projekte und Aktivitäten 2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln Projekte und Aktivitäten Sommerfest der Kath. Kirchengemeinde Hl. Johannes XXIII. Köln Veranstaltung „Frieden“ im City Center Köln Stadtteilfeste Seeberg-Nord, Chorweiler-Nord & Blumenberg (Werbekosten) Website „chorweiler.info“ (Support- und Betriebskosten) Afrikafest im Jugendzentrum Northside Fotobücher der Sozialraumbegehung Chorweiler BV 6 2.2 Ohne sozialräumliche Mittel Fortführung des Projekts „Form A Girlband“ Im letzten Jahr wurde das o.g. Projekt mit sozialrä umlichen Mitteln (siehe Bericht der Sozialraumkoordination 2016) gefördert. Das Projekt wurde gut angenommen und somit fortgeführt. Neuauflage „Styles & Hoops“ – Outline e.V., BBV & Sozialraumkoordination Auch 2017 fand wieder die Kooperationsveranstaltung „Styles & Hoops“ statt. Am Sonntag, 17.09.2017 wurde von 10:00-18:00 Uhr wi eder Streetball gespielt. Nebenbei fand auch in 2017 wieder ein umfangreicher Graffiti Workshop statt. Die Veranstaltung wurde von etwa 80 Kindern und Jugendlichen besucht. Das E vent konnte sowohl durch die personelle Unterstützung der Stadt Köln (Bezirksjugendpflege, Amt für Kinderinteressen), als auch durch finanzielle Unterstützung über den Verfü gungsfonds Chorweiler-Mitte (Amt f. Stadtentwicklung und Statistik, realisiert werden. Wiederbelebung des Projekts „Stadtteilmütter“ Durch den Beschluss des Rats der Stadt Köln wurden für das Projekt bis zum Ende des Jahres 2017, 18.000 € zugesichert. Die Stadtteilmüt ter sind nach wie vor im Sozialraumgebiet gefragt. Der ortsansässige Träger F.I.Z. e.V. hat die Koordination für die Fortführung des Projekts Stadtteilmütter übernommen. Eine Fortführung über 2017 hinaus ist durchaus sinnvoll und wird auch weiterhin angestrebt. Schuldnerberatung des SKF e.V. Durch den Sozialdienst Katholische Frauen und die U nterstützung der GAG Immobilien AG gibt es im Stadtteil Chorweiler wieder eine Schuldn erberatung. Dafür hatte die GAG Räumlichkeiten in der Kulturbrücke vom Bürgerzentrum angemietet. Die Beratung steht nicht nur Bewohnern/Innen aus Beständen der GAG, sondern allen Chorweiler Bürgern/Innen zur Verfügung. Das Beratungsangebot ist kostenfrei. Beratungsangebot der Drogenhilfe Köln Etwa 10-15% aller Jugendlichen in Deutschland zeige n im Laufe ihrer Entwicklung schädliche oder sogar missbräuchliche Konsummuster von legalen und/oder illegalen Drogen. Hinzu kommt ein stetiger Anstieg neuerer Ph änomene, wie die exzessive Nutzung von digitalen Medien. Vor diesem Hintergrund hat die Drogenhilfe Köln ihr Beratungsangebot @nsprechbar für Jugendliche und junge Erwachsene um eine weitere Au ßenstelle in Köln Chorweiler erweitert. Der Sozialraum verfügte bisher über kein Hilfsangebot für Menschen mit einer Gefährdung oder Abhängigkeit von legalen und/oder illegalen Drogen, sodass hierdurch eine Versorgungslücke geschlossen wird. Jugendliche, junge Erwachsene bis 27 Jahre und dere n Angehörigen stellen die Kernzielgruppe von @nsprechbar dar. Diese erhalten Informationen, Beratung und Betreuung zu legalen und illegalen Substanzen und e xzessiver Mediennutzung. Es handelt sich um ein spezialisiertes Beratungsangebot, das m öglichst früh ansetzt und zielgruppen- sowie ursachenorientiert arbeitet. Chorweiler BV 6 Neugestaltung der Durchgänge und Müllcontainer in der Stockholmer Allee durch die GAG Chorweiler-Mitte ist wieder ein Stück bunter geworden. Mit verschiedenen Projekten sorgt die GAG Immobilien AG seit Übernahme der knapp 1.200 zw angsverwalteten Wohneinheiten stetig dafür, dass der Bereich rund um die Häuser l ebenswerter gestaltet wird. So sollen nach und nach die Müllbunker, die noch erhalten wer den können, einen neuen Glanz bekommen. Der erste Bunker wurde bereits, von dem i n Chorweiler ansässigen Träger „Outline e.V.“, in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus dem Stadtteil, neu gestaltet. Unter dem Motto „Miteinander gestalten – Graffiti z um mitmachen!“ wurden 2017 nach und nach alle drei Durchgänge der Stockholmer Allee von verschiedenen Künstlern/Innen mit Bewohnern/Innen aus dem Stadtteil verschönert. Durchgang Stockholmer Allee / Uppsalasteig mit Jo Pellenz Durchgang Stockholmer Allee / Kopenhagener Str. mit Puya Bagheri - „Outline e.V.“ Durchgang Stockholmer Allee / Osloer Str. mit „Highlightz“ Pflanzaktion und weitere Projekte der BGP Immobilien Im Rahmen des Verfügungsfonds Chorweiler-Mitte der Stadt Köln beteiligte sich die BGP Hausverwaltung mit einer Pflanzaktion („Blumen stat t Beton“) an der Verschönerung bzw. in diesem Fall der Begrünung des Wohnumfeldes der Oslo er Str. 2, 4 und 6. Hier wurden unter Beteiligung von mehreren Mietern, der Hausverwaltun g und den Hausmeistern vor Ort insgesamt 475 Bodendecker in diverse Beete eingepflanzt. In einer zweiten Aktion („Kunst für Chorweiler Kids “), die ebenfalls finanziell über den Verfügungsfonds Chorweiler-Mitte bezuschusst wurde, sind, unter Federführung von „Outline e.V.“, verschiedene Betonflächen mittels Graffiti ansprechender gestaltet worden. Darüber hinaus und unabhängig vom Verfügungsfonds C horweiler, hat die BGP „Outline e.V.“ beauftragt das Versorgungshäuschen vor der Osloer Str. 6 ebenfalls mit Graffitis neu zu gestalten. „Flucht“ – Ein Projekt des Bundesprogramms „Demokratie leben“ Im Rahmen des Projekts konnten Jugendliche und jung e Erwachsene aus dem Bezirk Chorweiler, ihre Vorstellungen von aktuellen gesell schaftlichen Problemen / Themen in künstlerischer Form zum Ausdruck bringen. Ob Fotoar beiten, Kollagen oder Bilder, den Ideen wurde freien Lauf gelassen. Der künstlerische Wert des Werkes war bei diesem Pr ojekt zweitrangig. Vielmehr ging es um die Botschaft, die die Teilnehmenden damit vermitteln wollten. Folgende Themen wurden den Teilnehmenden zur Wahl vorgeschlagen: 1) "Flucht" 2) "Vielfalt-ist unser Reichtum" 3) "Rassismus-heute und gestern" Geleitet wurden die Kurse von drei erfahrenen Kunst dozentinnen/en, die gemeinsam mit den Teilnehmern die Kunstwerke erarbeiteten. Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert. Chorweiler BV 6 Fahrradmobilität in Chorweiler – Ein Projekt der Verbraucherzentrale NRW Das klimafreundliche Projekt soll die individuelle Mobilität der Bewohner/Innen von Chorweiler fördern. Dazu fand ein Planungsworkshop im Bürgerzentrum Chorweiler statt. Projektvorhaben: 1. Fahrrad zur Leihe 2. gemeinschaftlich genutztes Lastenrad (z. B.: für gemeinnützige Veranstaltungen) 3. Fahrradreparaturaktionstage 4. Fahrradtraining 3 Zielerreichung HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung Erwart. - Wert Ist -Wert Status 1 Stärkung der Teilhabe durch eine verbesserte Grundbildung (Fortführung aus 2016) Bündelung und Aktualisierung der Maßnahmen im Sozialraum und Erstellung einer (online) Übersicht Regemäßiger Austausch mit dem Interkulturellen Dienst Bis 31.12.2017 Bis 31.12.2017 Tabelle / Liste / Interne t Gesprä chspro tokolle 1 1 1 1 1 1 2 Erarbeitung eines zukunftsfähigen Kommunikationskonzeptes mit dem Schwerpunkt digitale Medien als ein Baustein zur Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten im Sozialraumgebiet Erstellung eines Kommunikationskurzkonzept s mit dem Ziel, dies in den Leitlinienprozess Bürger- beteiligung zu integrieren Bis 31.07.2017 1 1 1 1 Chorweiler BV 6 Erstellung eines konkreten Handlungsplanes Bis 30.11.2017 3 Verbesserung des Wohn- umfelds (Fortführung aus 2015/2016) Installation eines Runden Tisches „Quartiersentwicklung“ Teilnahme am Runden Tisch „Quartiersentwicklung“ Ggf. Bildung von Unter- arbeitsgruppen (z.B. Müllbeseitigung) Bis 30.04.2017 regelmäßige Teilnahme (z.B. 1x/Quartal) bedarfsorientierte und themenspezifische Treffen Koope rations gesprä che Protok olle Protok olle 1 1 2 1 1 2 Erläuterung Zu 1: Das Mädchenmusikprojekt, welches bereits 2016 gestartet ist und zusätzlich durch sozialräumliche Mittel mitfinanziert wurde, war sehr erfolgreich, so dass es weiter verlängert wurde. Zudem wurden zum Thema Grundbildung die Abfragen aus dem Vorjahr gesichtet und geordnet. Da wir leider nur wenige Rückmeldungen von Seiten der Akteure hatten, wurde eine erneute Abfrage durchgeführt. Diese verlief allerdings ähnlich, wie die aus dem Vorjahr. Teilweise war den Akteuren das Thema zu ungenau formuliert. Viele konnten damit nichts anfangen. Allerdings wurde deutlich, dass im Bereich der Flüchtlingsarbeit ein erhöhter Bedarf an Grundbildungsangeboten vorhanden ist. Mit dem Interkulturellen Dienst der Stadt Köln fand ein regelmäßiger Austausch, beispielsweise im Arbeitskreis „Interkulturelles“ statt. Im AK wurde u.a. auch das Thema „Grundbildung“ behandelt, da Grundbildungsthemen ohnehin Angelegenheiten und Bestand der der Träger vor Ort sind. Da auch seit 2017 wieder Stadtteilmütter für den Bezirk Chorweiler im Einsatz sind, wird sich das auch positiv auf Bewohnerschaft auswirken. Die Stadtteilmütter wurden bislang immer sehr gerne genutzt und sie sind auch für den Grundbildungsbereich ein sehr gutes Instrument, um niederschwellige alltägliche Themen mit den Menschen aus den Stadtteilen zu bearbeiten. Für 2018 ist dann die Erweiterung des Projekts mit dem Titel „Stadtteileltern“ geplant. Zu 2: Da Bürgerbeteiligung eine immer größere Rolle in Kommunen spielt und dies ein Baustein der Arbeit der Sozialraumkoordination ist, wurde im gemeinsamen Workshop mit Bürgeramtsleitung, Sozialraumkoordination und Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ das Thema beschlossen. Die Sozialraumkoordination hat daraufhin im nächsten Schritt ein gemeinsames Chorweiler BV 6 4 Ausblick Folgejahr Für 2018 plant die Sozialraumkoordination eine Bete iligung am Betrieb des Bürgercafés in Form einen Stadtteilcafés. Hier können die Chorweil er Bewohner/Innen Fragen stellen und sich über die Angebote aus den Stadtteilen informieren. Weiter ist für 2018 eine Aktionswoche zum Thema „Mü lltrennung“ geplant. Die Aktionswoche soll im City Center und auf dem Pariser Platz statt finden. Die Aktionswoche ist ein weiteres Ergebnis der Arbeitsgruppe „Müll“. Am Sonntag, 03.06.2018 findet das 40 jährige Jubilä um des Stadtbezirksfestes statt. Dieses wird, wie gewohnt, auf dem Pariser Platz stattfinde n. Neben dem Stadtbezirksfest sind im Sozialraumgebiet wieder Stadtteilfeste in Seeberg-N ord, Blumenberg und Chorweiler-Nord geplant. Zusätzlich findet, wie bereits oben erwähnt, erstmalig ein Stadtteilfest in Alt-Seeberg statt. Ende Juni wird dann die Plätze-Sanierung auf den dr ei Plätzen „Liverpooler- und Pariser Platz, sowie der Lyoner Passage stattfinden. Die Pl atzgestaltung wird über das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ realisiert. Des Weiteren plant die Sozialraumkoordination die N euauflage der Sozialraumkarten/Stadtteilpläne. Die letzte Aktuali sierung fand 2013 statt und ist somit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Kommunikationskurzkonzept entwickelt und dieses dem städtischen Leitlinienprozess „Bürgerbeteiligung“ zur Verfügung gestellt. In einem weiteren Schritt wurden dann die zuvor erarbeiteten Ergebnisse und Gedanken weitergeführt und zu einem zukunftsfähigen Handlungsplan ausgearbeitet. Dies hat jedoch etwas länger gedauert, als ursprünglich erwartet, da wir zu einem relativ späten Zeitpunkt feststellten, dass wir die Sinus-Milieu-Studie in unsere Forschung miteinbeziehen müssten/sollten. Somit haben wir uns dann noch einmal intensiv mit dem Handlungsplan in der Klausurtagung der Sozialraumkoordination beschäftigt, um diesen final fertig zu stellen. Für 2018 ist nun die Umsetzung dieses Handlungsplanes angedacht. Zu 3: Seit März 2017 besteht nun, unter Federführung unseres Bezirksbürgermeisters Herr Zöllner, der Runde Tisch „Quartiersentwicklung Chorweiler-Mitte“ Dieser setzt sich aus verschiedenen Akteuren, wie dem Bezirksbürgermeister, ansässigen Wohnungsbaugesellschaften, der Bezirkspolizei, dem City Center Management, der Bezirksjugendpflege, der AWB, dem Büro für Gemeinwesenarbeit und der Sozialraumkoordination zusammen. Der Runde Tisch verfolgt ein übergeordnetes Ziel, und zwar der Verbesserung des Wohnumfeldes. Dazu gehören Themen wie, Angsträume, Beleuchtungskonzept, Müllbeseitigung/-trennung, Grillflächen in Parks usw. Neben mehreren Runden Tischen, fand auch eine Stadtteilbegehung mit den Mitgliedern statt. Da das Thema „Müll“ einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf, wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich dem Thema angenommen hat. Die AG Müll trifft sich etwa alle 6 Wochen. Bis jetzt wurden schon verschiedene Themen bearbeitet. Beispielsweise wurde ein Müllkonzept zum Umgang mit Sperrmüll entwickelt. Ferner wurde im Olof-Palme-Park durch die AWB Köln ein weiterer Grillaschebehälter aufgestellt. Die Arbeitsgruppe trifft sich auch in 2018 weiterhin.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (8)
- Stockholmer Allee
- Kopenhagener Straße
- Osloer Straße 6
- Uppsalasteig
- Pariser Platz
- Lyoner Passage
- Straße 2
- Straße 6
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2509/2018
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 05.09.2018
- Erstellt
- 30.07.2018 10:25