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V/0349/2006

Errichtungsbeschluss - Kinderpädagogische Betreuung und offene Angebote am FeldstiegenkampKinderhaus

Vorlage 11.05.2006

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Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 07.06.2006, TOP 11

Anlage 2 - Lageplan

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Ansehen

Ergänzungsvorlage V/0349/2006/1

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 1 - Pädagogisches Konzept

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Ansehen

Anlage 2 - Lageplan

260 Zeichen

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Ergänzungsvorlage V/0349/2006/1

4177 Zeichen

V/0349/2006/1 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Errichtungsbeschluss - Kinderpädagogische Betreuung und offene Angebote am 
Feldstiegenkamp Kinderhaus 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
14.06.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen un d Liegenschaften Vorberatung 
21.06.2006 Hauptausschuss Vorberatung 
21.06.2006 Rat Entscheidung  
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Sachentscheidung: 
 
1. Das pädagogische Konzept der neuen Einrichtung „ Kinderpädagogische Förderung und of- 
fene Angebote für Kinder am Feldstiegenkamp“ (siehe Anlage 1) wird genehmigt. 
 
2. Zum Planungs- und Baubeschluss für den Erweiteru ngsbau der Einrichtung Feldstiegen- 
kamp (Baui) sind die entstehenden Kosten in einer detaillierten Aufstellung darzustellen. 
Der Gesamtbetrag der baulichen Ergänzung sollte sich an einer Zielgröße von 100.000 € 
orientieren. Die Kostenreduzierung gegenüber dem ursprünglichen Verwaltungsvorschlag 
kann u. a. durch eine Holzbauweise analog der Holzwerkstatt des Baui erreicht werden. 
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass einmalige  Kost en für die bauliche Ergänzung in Höhe von 
ca. 100.000 € entstehen. Eine Konkretisierung der Baukosten erfolgt im Baubeschluss.  
 
Mit der Maßnahme wird der Konsolidierungsvorschlag aus der Vorlage V/1065/2005 (Konsolidie- 
rungsblatt 112) umgesetzt. Die Folgekosten werden d aher gegenüber den bisherigen Betreuungs- 
angeboten reduziert. 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Ausgaben 
Vermögenshaushalt  
Haush.- Bezeichnung Haush.-  Betrag Bemerkung 
 
Vorlagen-Nr.:  
 
V/0349/2006/1. Erg  
Auskunft erteilt: 
Herr  Paschert 
Ruf: 
492 58 90 
E-Mail: 
Paschert@stadt-muenster.de  
Datum: 
08.06.2006 
Öffentliche Beschluss vorlage

- 2 - 
V/0349/2006/1 
stelle jahr € 
 
4605.940.1000.2 
 
 
Bauk. Erweiterungsbau 
Feldstiegenkamp 
 
 
2006 
 
100.000 € 
 
Außerplanmäßige 
Mittelbereitstellung 
 
Deckung: 
 
 
Sperrung bei 
4640.940.4050.2 
 
 
 
 
 
Baukosten Kita Handorf-
Dorbaum 
 
 
 
 
 
2006 
 
 
 
 
100.000 € 
 
 
 
 
*) 
 
Insgesamt: 100.000 €
  
 
*) Die Reduzierung der Ausgabeposition der o.g. Hhs t. um den Betrag von 100.000 € 
ist unschädlich für die Erstellung der Baumaßnahme „Kindertageseinrichtung im Baugebiet 
‚Drei Eichen’ (Handorf-Dorbaum)“. Die Ansatzreduzierung der Maßnahme ist möglich, da 
die Verhandlung über die maßnahmebedingte Erstellung der Einrichtung durch die Wohn + 
Stadtbau zu dieser Kostenreduzierung geführt hat. 
 Die Errichtungsbeschlussvorlage für die Gesamtmaßna hme „Drei Eichen“ in Handorf-Dorbaum (Kindertageseinrich- 
tung und Einrichtung der Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach) ist zeitnah für die Sitzung nach den Sommer- 
ferien vorgesehen. 
 
 
Begründung: 
 
In seiner Sitzung am 07.06.2006 hat der Ausschuss f ür Kinder, Jugendliche und Familien auf An- 
trag der Fraktionen der CDU und FDP beschlossen, die Beschlussfassung der Vorlage V/349/2006 
wie folgt zu ändern: 
 
Punkt 1: wie Vorlage 
Punkt 2:  streichen 
Punkt 3: streichen 
 
Neufassung des Punktes 2:  
 
Zum Planungs- und Baubeschluss für den Erweiterungs bau der Einrichtung Feldstiegen- 
kamp („Baui“) sind die entstehenden Kosten in einer  detaillierten Aufstellung darzustellen. 
Der Gesamtbetrag der baulichen Ergänzung sollte sic h an einer Zielgröße von 100.000 € 
orientieren. Die Kostenreduzierung gegenüber dem ur sprünglichen Verwaltungsvorschlag 
kann u. a. durch eine Holzbauweise analog der Holzwerkstatt des „Baui“ erreicht werden. 
 
Die Verwaltung hat auf der Grundlage des Änderungsa ntrages eine erneute baufachliche Überprü- 
fung mit dem Ergebnis vorgenommen, dass eine Reduzi erung der Baukosten auf der o. a. Grund- 
lage möglich ist, ohne dass es zu fachlich nicht ve rtretbaren Einschränkungen kommt. Der Umbau 
im Bestand, das separate Materiallager und der Verb indungsgang sind allerdings nicht mehr Be- 
standteil dieser Maßnahme. Eine Kürzung darüber hin aus wird hingegen nur durch den nicht ak- 
zeptablen Verzicht auf einen Raum oder z. B. die Toilettenanlagen denkbar sein. 
 
 
 
I.V.

- 3 - 
V/0349/2006/1 
 
Dr. Klein

Beschlussvorlage

7051 Zeichen

Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Errichtungsbeschluss - Kinderpädagogische Betreuung und offene Angebote am 
Feldstiegenkamp Kinderhaus 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.05.2006 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
07.06.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
14.06.2006 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 
21.06.2006 Hauptausschuss Vorberatung 
21.06.2006 Rat Entscheidung
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Sachentscheidung: 
 
 
1. Das pädagogische Konzept der neuen Einrichtung „Kinderpädagogische Förderung und of-
fene Angebote für Kinder am Feldstiegenkamp“ (siehe Anlage 1) wird genehmigt. 
 
2. Für den Erweiterungsbau der Einrichtung am Feldstiegenkamp (Bauspielplatz – Kinder-
haus) werden Mittel in Höhe von 180.000 €  zur Verfügung gestellt. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt den Planungs- und Baubeschluss herbeizuführen. 
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass einmalige  Kosten für die bauliche Ergänzung in Höhe von 
180.000 € entstehen.  
 
Mit der Maßnahme wird der Konsolidierungsvorschlag aus der Vorlage V/1065/2005 (Konsolidie-
rungsblatt 112) umgesetzt. Die Folgekosten werden daher gegenüber den bisherigen Betreuungs-
angeboten reduziert. 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0349/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Paschert 
Ruf: 
492 58 90 
E-Mail: 
Paschert@stadt-muenster.de  
Datum: 
04.05.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0349/2006 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Ausgaben 
Vermögenshaushalt 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
 
4605.940.1000.2 
 
 
Bauk. Erweiterungsbau 
Feldstiegenkamp 
 
 
2006 
 
180.000 € 
 
Außerplanmäßige 
Mittelbereitstellung 
 
Deckung: 
 
Sperrung bei 
4640.940.4050.2 
 
 
 
 
 
Baukosten Kita Handorf-
Dorbaum 
 
 
 
 
 
2006 
 
 
 
 
180.000 € 
 
 
 
 
*) 
 
Insgesamt: 180.000 €  
 
*) Die Reduzierung der Ausgabeposition der o.g. Hhst. um den Betrag von 180.000 € ist unschädlich für die Erstellung 
der Baumaßnahme „Kindertageseinrichtung im Baugebiet ‚Drei Eichen’ (Handorf-Dorbaum)“. Die Ansatzreduzierung 
der Maßnahme ist möglich, da die Verhandlung über die maßnahmebedingte Erstellung der Einrichtung durch die 
Wohn + Stadtbau zu dieser Kostenreduzierung geführt hat. 
 Die Errichtungsbeschlussvorlage für die Gesamtmaßnahme „Drei Eichen“ in Handorf-Dorbaum (Kindertageseinrich-
tung und Einrichtung der Kinder- und Jugendarbeit unter einem Dach) ist zeitnah für die Sitzung nach den Sommer-
ferien vorgesehen. 
 
 
Begründung: 
 
1.  Ausgangslage 
Der Rat hat am 05.04.2006 (V/0156/2006) beschlossen, dass der Hort Kunterbunt und die kinder-
pädagogische Einrichtung „Bauspielplatz“ zu einer integrierten Einrichtung mit einem Konzept spe-
ziell für den Sozialraum Kinderhaus zusammengeführt werden.  
 
Die Verwaltung wurde beauftragt ein pädagogisches Konzept für diese neue Einrichtung zu entwi-
ckeln und im Sommer 2006 ein Feinkonzept zur fachlichen Ausrichtung vorzulegen. 
Dieses Konzept ist als Anlage 1 beigefügt. 
 
2. Wesentliche Eckpunkte des Konzeptes 
 
2.1.  Zielsetzung 
Die Eckpun
kte des Konzeptes sind in der Vorlage 0156/2006 wie folgt beschrieben: 
Ziel ist der Aufbau einer kinderpädagogischen sozialräumlichen Fördereinrichtung, die sowohl den 
Bedarfen an gezielter Einzel- und Gruppenförderung, als auch an offenen spielpädagogischen 
Angeboten gerecht wird. Folgende Effekte sollen durch die Zusammenlegung der beiden Einrich-
tungen erreicht werden: 
 
ƒ Integriertes Angebot (1 Standort, 1 Zielgruppe), 
ƒ Freizug der Hort-Räume für das Schulzentrum, 
ƒ Nutzung von Synergien (spezielle Förderangebote am Vormittag und in der Mittagszeit, of-
fene Angebote nach der Schulzeit und in den Ferien), 
ƒ Abbau von Overheadstrukturen (bisher 2 Lei tungskräfte – künftig nur 1 Leitung), 
ƒ gezielte konzeptionelle Ausrichtung des Angebotes an den Bedarfen des Stadtteils, 
ƒ ganzheitlicher Ansatz insbesondere bei der Eltern- und Fallarbeit

- 3 - 
V/0349/2006 
 
 
2.2.  Zielgruppe und Zielsetzung 
Die individu
elle Förderung richtet sich an Kinderhauser Grundschulkinder, die die vorhandenen, 
offenen Ganztagsangebote der Grundschulen aufgrund der besonderen Unterstützungsbedarfe 
nicht nutzen können. Grundsätzliches Ziel ist die Rückführung der Kinder in die regulären Übermit-
tagsbetreuungen an den Kinderhauser Schulen.  
 
Das kinderpädagogische Angebot des offenen Bereiches ist für Kinder im Alter von 6 bis zu 13 
Jahren aus dem direkten Umfeld der Einrichtung konzipiert. Diese Kinder sollen mit Angeboten 
erreicht werden, die ihnen die Freizeitgestaltung in einem offenen betreuten Umfeld ermöglichen. 
 
 
2.3.  Platzkapazitäten 
Für die individuelle Förd
erung stehen 16 Förderplätze zur Verfügung. Das offene kinderpädagogi-
sche Angebot ist für bis zu ca. 60 Kinder geeignet.  
 
 
2.4. Personalausstattung  
ƒ 
1 Erzieherin mit Zusatzausbildung (38,5 Std./W - Leitungskraft)  
ƒ 1 Erzieher (28,5 Std./W.) 
ƒ 1 Heilpädagogin (38,5 Std./W.) 
ƒ 1 FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) 
ƒ 1 Sozialpädagogin (10 Std./W.) 
ƒ Insg. 60 Wochenstunden im Rahmen der geringfügigen Beschäftigungen 
 
 
2.5.  Angebotsstruktur 
ƒ 
Einzelförderung (u.a. Hausaufgabenbetreuung, Heilpädagogische Förderung, Sozialtraining) 
ƒ Gruppenförderung (u. a. gemeinsame Mittagessen, Spielangebote) 
ƒ Elternarbeit (Verpflichtung der Eltern zu einer aktiven und kontinuierlichen Mitarbeit) 
ƒ Einzelhilfe in enger Abstimmung mit den Akteuren vor Ort (Kitas, Grundschulen, KSD und wei-
tere Einrichtungen der Jugendhilfe 
 
 
2.6. Raumsituation 
Grundsätzlich werden di
e Raumressourcen des Stadtteils, wie z.B. des Wuddis im Bürgerhaus 
mitgenutzt. Um die pädagogischen Förderangebote in der neuen Einrichtung optimaler durchfüh-
ren zu können, soll die Raumsituation verbessert werden. Daher ist geplant, eine ca. 80 qm große 
bauliche Erweiterung als Ruhezone für die Schulaufgabenbetreuung und der heilpädagogischen 
Förderung vorzunehmen (siehe Lageplan Anlage 2). Diese Erweiterung umfasst folgendes zusätz-
liches Raumkonzept: 
 
ƒ 1 Spielraum mit ca. 20 qm  
ƒ 2 Förderräume für die Hausaufgabenbetreuung  mit jeweils ca. 12 - 15 qm 
ƒ 1 Materialraum und Abstellraum (mit Außentür) 
ƒ 1 Dusche und WC 
ƒ Ggf. überdachter Verbindungsgang 
 
Bei der Planung soll Lage und Bauweise der vorhandenen zwei Baukörper berücksichtigt werden. 
Der vorhandene Baumbestand soll erhalten werden.

- 4 - 
V/0349/2006 
 
2.7. Weiteres Verfahren 
Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende 2006 abgeschlossen sein. Bis zur Fertigstel-
lung des Erweiterungsgebäudes werden die ehemaligen Horträume im Schulzentrum Kinderhaus 
übergangsweise bis zum 2. Schulhalbjahr 2006 / 2007 zur Verfügung gestellt. 
 
Die Einrichtung wird  Anfang 2007 den ersten Auswertungsbericht vorlegen. 
 
I. V. 
 
 
gez. 
Dr. Klein 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
- Pädagogisches Konzept 
- Lageplan

Anlage 1 - Pädagogisches Konzept

18806 Zeichen

1 

	

	






 	
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1.   Ausgangslage 
Im Stadtteil Kinderhaus ist der  Kinderhort „Kunter bunt“ und die kinderpädagogische 
Einrichtung „Bauspielplatz“ mit Beschluss des Rates  vom 05.04.2006 (V/0156/2006) zu 
einer integrierten Einrichtung speziell für den Soz ialraum verbunden worden. Die Angebote 
des städtischen Hortes „Kunterbunt – Kinderhaus“ si nd zum Schuljahr 2006/2007 in die 
Räumlichkeiten des Bauspielplatzes Kinderhaus verla gert worden. Organisatorisch ist die 
neue Einrichtung der Fachstelle „Kinder- und Jugende inrichtung Wuddi – Kinderhaus“ der 
Abteilung Kinder – und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit zugeordnet. 
 
Parallel zu der konzeptionellen Neuausrichtung der Hortbetreuung wurde durch die 
erhöhten Betreuungsbedarfe eine Weiterentwicklung d er Kinder- und Jugendarbeit in den 
Stadtteilen u.a. an den Wochenenden und in den Ferien notwendig. 
 
Der Stadtteil Kinderhaus wird laut Bevölkerungsentw icklungsprognose mit rd. 15.400 
Einwohner/innen bis zum Jahr 2013 leichte Bevölkeru ngsrückgänge erfahren. Der Anteil 
der Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 18 J ahren ist  im gesamtstädtischen 
Vergleich (rd. 16 %) mit 21 % überrepräsentiert. Ki nderhaus als Stadtteil weist eine soziale 
und wohnliche Situation auf, die eine kontinuierlic h zu leistende Integrationsarbeit erfordert 
(überdurchschnittlicher Anteil von Ausländerinnen u nd Ausländer, hoher Anteil an 
Sozialwohnungen, Personen mit drei und mehr Kindern ). Die neue Einrichtung liegt direkt  
neben der Stadtzelle „631“, der  so genannten Schle ife. Dem gegenüber stehen vielfältige 
Ressourcen und Potentiale im Rahmen der sozialen In frastruktur, die gute Grundlagen für 
diese Aufgabe bilden und die z. T. einer optimierten Bündelung bedürfen. 
 
Der Bedarf an Integrationshilfen wie z.B. der Sprac hförderung und besonderen 
Förderangeboten (Leseförderung, Bewegungs- und Motop ädische Förderung; Erwerb von 
sozialen Kompetenzen) wird insbesondere in den Kind ertageseinrichtungen und 
Grundschulen deutlich. Hieraus ergibt sich die Hera usforderung, einer frühzeitigen und 
intensiven Vernetzung integrativer Unterstützungsangebote für die Kinder.

2 
2. Rechtliche Grundlage 
Die rechtliche Grundlage der Einrichtung ist das Sozialgesetzbuch SGB VIII.   
 
§ 11 SGB VIII 
Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwick lung erforderlichen Angebote der 
Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. 
 
§ 13 SGB VIII 
Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benacht eiligung oder zur Überwindung 
individueller Beeinträchtigung in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sind 
im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen  anzubieten, die ihre schulische 
Ausbildung und soziale Integration fördern. 
 
 
3. Die neue Einrichtung  
Ziel der kinderpädagogischen sozialräumlichen Fördere inrichtung ist es, den Bedarfen an 
gezielter Einzel- und Gruppenförderung, als auch de n Bedarfen an offenen 
spielpädagogischen Angeboten gerecht zu werden. Durch die Zusammenlegung der beiden 
Einrichtungen sollen unterschiedliche Synergien genutzt werden. 
 
Durch den Abbau von Overheadstrukturen  (künftig ei ne Leitungskraft anstelle zweier  
Leitungskräfte) können Personalkosten eingespart we rden, die nicht unmittelbar mit der 
Förderung der Kinder befasst sind. Durch die Zusammen legung der beiden Einrichtungen 
kann eine gezielte ganzheitliche Förderung der Kinde r im Stadtteil erreicht werden. Das 
integrierte Angebot bietet auf einem Standort für d ieselbe Zielgruppe spezielle 
Förderangebote und offene spielpädagogische Angebote.  
  
 
4. Leitbild    
Familien sollen sich in Münster wohl fühlen 
Wir tragen dazu bei, den Lebensraum in Kinderhaus k inder- und familienfreundlich zu 
gestalten. Die Kinder und ihre Eltern haben einen f rühzeitigen Zugang zu den Angeboten 
und Einrichtungen des Stadtteils und werden dabei d urch das Team unserer Einrichtung 
begleitet und unterstützt. 
 
Vernetzung als Erfolgsfaktor 
Zur bestmöglichen Unterstützung und Förderung von Ki ndern und ihren Familien arbeiten 
wir auf unterschiedlichen Ebenen mit Initiativen, V ereinen, Einrichtungen und Diensten der 
Jugend-, Gesundheits- und Sozialhilfe zusammen. Es findet eine enge Zusammenarbeit vor

3 
allem mit dem Wuddi , den Grundschulen, aber auch den anderen Einrichtung en des 
Stadtteils statt. 
 
Prävention 
 Wir setzen uns dafür ein, gesundheitliche Risiken und Gefahren frühzeitig zu erkennen und 
bestmöglich zu vermeiden. Gesunde Lebensziele förde rn heißt für uns, Kindern 
angemessene Verhaltensweisen vor zu leben, mit ihne n zu erproben und für sie zur 
Gewohnheit werden zu lassen. 
 
Schutz von Kindern und Jugendlichen 
Der Kinder- und Jugendschutz ist wesentlicher Besta ndteil  der Betreuung  und im offenen 
Bereich.   
 
Partizipation 
Wir bieten den Kindern in unserer Einrichtung einen  Lernort, an dem sie 
Verantwortungsübernahme einüben, Lösungskompetenzen erwerben und selbstbestimmtes 
Handeln auf unterschiedlichen Ebenen entwickeln kön nen. Wir beteiligen die Kinder an 
Entscheidungsprozessen und geben ihnen die Möglichk eit zur Mitbestimmung. Dabei 
werden die Kinder und Eltern  in unterschiedlicher Intensität individuell begleitet und 
unterstützt.   
 
Chancengleichheit 
Ziel und Aufgabe der Einrichtung ist es, sich besond ers um diejenigen Kinder und ihre 
Familien zu kümmern, die sich in einer problembezoge nen persönlichen und 
gesellschaftlichen Lebenssituation befinden. 
  
Geschlechtsspezifik 
In der Einrichtung werden Kinder gezielt durch gesc hlechtsspezifische  Angebote zu einer 
Geschlechtsgerechtigkeit geführt.  
Rollenübergreifend ermöglichen wir den Kindern den Aufbau eines breiten Feldes an 
Erfahrungen um diese als Chance für die Zukunft zu nutzen. 
 
Individuelle Hilfen 
Wir bieten eine präzise, soziale und emotionale Unt erstützung für die Kinder unserer 
Einrichtung. Die Kinder werden mit ihren Stärken und Schwächen angenommen, um sich in 
einem behüteten Umfeld frei entfalten zu können. 
 
Ressourcenoptimierung/ Qualitätsmanagement 
Qualitätsmanagement heißt für das Team, eine höchstmö gliche Übereinstimmung mit den 
an die Einrichtung gestellten Anforderungen  zu err eichen. Grundlage des

4 
Qualitätsmanagement sind u.a. das Berichtswesen, En twicklung individueller Förderpläne, 
regelmäßige Abstimmungen im Team und den Akteuren vor Ort.  
 
Flexibilität 
Ein hohes Maß an Flexibilität sichert Kindern und ihr en Familien auf schnellstmöglichem 
Weg eine optimale Hilfe. Der Bedarf der Kinder und ihrer Familien steht im Vordergrund, 
daher ist der offene Bereich ab Sommer 2006 an sech s Tagen in der Woche und in den 
Ferien geöffnet.  
 
Multiprofessionelles Team 
Das Team der pädagogischen Fachkräfte aus den Feldern Erziehung, Sozialarbeit und 
Heilpädagogik und gezielter Elternarbeit ermöglicht eine enge Abstimmung und Kooperation 
mit den Schulen und den Einrichtungen der Jugendhilfe vor Ort. 
 
  
5. Individualbetreuung (ehemals Hort) 
 
5.1. Zielsetzung,  Zielgruppe 
Das Betreuungsangebot richtet sich an kinderhauser Grundschulkinder, die die vorhandenen 
offenen Ganztagsangebote der Grundschulen auf Grund  des besonderen Förderbedarfes 
nicht nutzen können. Die Vermittlung von Kernkompetenzen, Vermittlung von Strukturen und 
Unterstützung bei der Erledigung von Hausaufgaben s oll auf der Grundlage der intensiven 
Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechti gten und weiteren Institutionen 
erfolgen. Kennzeichnend für die Kinder ist häufig:  
 
 mangelnde Lernbereitschaft und Lernmotivation 
 geringe Integrationsmöglichkeit in die Regelschula ngebote 
 geringe Frustrationsgrenze 
 starke Auffälligkeiten in unterschiedlichen Wahrne hmungsbereichen 
 Mangelnde soziale und emotionale Kompetenz/ Schwie rigkeiten in großen Gruppen 
 Fehlende Beziehungs- und Bindungsfähigkeit 
 
Grundsätzliches Ziel ist die Rückführung der Kinder von der Intensivbetreuung in die 
regulären Übermittagsbetreuungen an den Schulen im Umfeld.  
 
5.2. Platzkapazitäten und Betreuungszeiten 
Das Betreuungsangebot  ist für 16 Kinder konzipiert .  Die Betreuungszeiten des 
Förderangebotes werden in Abstimmung mit den Schulen  angepasst. Durch die neue 
verbindliche Schulzeitenregelung bis 12.00 Uhr werden die Förderangebote grundsätzlich im 
Anschluss stattfinden.

5 
Die Betreuung im Rahmen des intensiven Förderangebo tes erfolgt in der  Zeit von Montag 
bis Freitag von 12.00 bis 15.00 Uhr plus Sonderförd erung nach Bedarf bis 16.30 Uhr. Im 
Einzelfall ist eine Betreuung vor 12.00 Uhr möglich.  
Darüber hinaus besteht im Vormittagsbereich die Möglichkeit, Kinder in Schulen zu begleiten 
und den Kontakt zu Eltern und der Schule zu festige n. Nach 15.00 Uhr findet ein Mal 
wöchentlich für jedes Kind eine Kleingruppe mit der  Heilpädagogin statt, an zwei Tagen der 
Woche besteht für die Kinder die Möglichkeit an fes ten Sportangeboten teilzunehmen. Nach 
15.00 Uhr haben die Kinder die gleichen Möglichkeit en und Chancen wie die Kinder des 
freien Angebots. In insgesamt sechs Wochen während der Ferien sowie an den schulfreien 
Werktagen findet eine ganztägige Betreuung statt.  
 
5.3. Das Team  
Das Team der Intensivbetreuung umfasst:  
 1 Erzieherin mit Zusatzausbildung (38,5 Std. / Woch e) *  
 1 Erzieher (derzeit berufsbegleitendes Studium der  Sozialarbeit (28,5 Std. / Woche) * 
 1 Heilpädagogin (38,5 Std. / Woche) 
 1 FSJ (Freiwilliges soziales Jahr) *  
 Flankierende Elternarbeit mit ca. 10 Std. / Woche   
* = anteilig auch für das offene Spielangebot am Nachmittag zuständig 
 
5.4. Zugangskriterien/ Aufnahmekriterien 
Das feste Angebot der Einrichtung spricht Kinder mi t erhöhtem Bedarf an, die aus 
unterschiedlichen Gründen keine Möglichkeit haben e in Angebot der offenen 
Ganztagsschule zu nutzen.  
 
Bedarfe können durch Schulen, Kindertageseinrichtun gen und/oder unterstützenden 
Maßnahmen wie dem KSD benannt werden. Dazu ist eine schriftliche Dokumentation nötig. 
Diese Dokumentation ist Grundlage der weiteren Arbe it. In einem Hilfeplangespräch mit 
allen Akteuren (Fachkräften der Grundschulen,  dem k ommunalen Sozialdienst und dem 
Team) wird entschieden, ob das Angebot die beste Möglichkeit für das Kind darstellt und wie 
sich die weitere Zusammenarbeit gestaltet. Das Einri chtungsteam entscheidet, ob das Kind 
in die momentane Gruppenstruktur eingegliedert werd en kann und somit aufgenommen 
wird. Die vermutliche Förderdauer wird besprochen, zunächst festgelegt und wird zu 
gegebenem Anlass überprüft. 
  
5.5. Einzel- und Gruppenförderung 
Die Groß- und Kleingruppenangebote werden auf die i ndividuellen Bedarfe der Kinder 
ausgerichtet. Das feste Angebot umfasst eine kontin uierliche und verbindliche 
Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Schule und weite rer unterstützender Maßnahmen. 
Eine zusätzliche schulische Unterstützung und eine Kleingruppenbetreuung 
 durch eine 
Heilpädagogin finden in festen Gruppen statt. Durch  die enge Vernetzung zu anderen

6 
Einrichtungen und Maßnahmen können individuelle Beda rfe weitergeleitet und begleitet 
werden. 
 
Die Förderung ist ganzheitlich ausgerichtet: Die Ei nzelförderung setzt beim individuellen 
Bedarf des Kindes an und bietet die Möglichkeit der  konkreten und gezielten Förderung vor 
allem im schulischen Bereich bei der Hausaufgabenbe treuung, der Schaffung von 
Rückzugsräumen, Gesprächsmöglichkeiten, etc.. Die S chwerpunkte der Gruppenangebote  
zielen auf die Gruppenfähigkeit, positive Kommunika tionsstrukturen, Umgang mit Konflikten 
und dem grundsätzlichen Beziehungsaufbau ab (z.B. S chwimm- und Sportangebote, 
Begleitung in der Gruppe, Projekte) 
 
5.6. Elternarbeit / Elternrat 
Mit der Anmeldung ihres Kindes im festen Angebot ve rpflichten sich die Eltern zu einer 
aktiven und kontinuierlichen Elternarbeit. Diese be steht aus regelmäßig stattfindenden 
Elterngesprächen, Kooperationsgesprächen / Zusammena rbeit  mit den Schulen, zusätzlich 
unterstützenden Maßnahmen, festen Absprachen für das  Kind und einer Bereitschaft der 
Eltern, sich für ihr Kind auf unterschiedlichen Ebe nen einzusetzen. Konzeptionell verankert 
ist Unterstützung der Eltern, unter anderem durch T ripple P, einer vertieften 
Schulung/Stärkung der Elternkompetenz. 
 
Analog zu den Kindertagesstätten wird in der Einric htung ein Elterrat gewählt. Dieser Rat 
setzt sich aus bis zu 4 Eltern, einem Trägervertrete r und dem Team der Einrichtung 
zusammen und hat Mitspracherecht bei allen pädagogischen Belangen. 
 
5.7. Förderdauer   
Die Förderdauer ergibt sich aus den Bedarfen der Kin der wird individuell gemessen und 
jährlich überprüft. Durch eine enge Zusammenarbeit z wischen Elternhaus, Einrichtung und 
unterstützender Maßnahme können Ziele festgelegt und überarbeitet werden. Durch klare 
Zielvereinbarungen kann der Bedarf überprüft werden.  Sobald die erhofften Kompetenzen 
beim Kind bestmöglich erreicht werden, besteht die Möglichkeit der Reintegration in die 
offene Ganztagsschule.  
 
5.8. Ablaufverfahren 
Die Betreuungszeit jeden Kindes ist eine zielorient ierte Förderung einzelner Auffälligkeiten 
und / oder Bedarfe. Durch eine detaillierte Dokumentation der Betreuungszeit kann frühzeitig 
eine schrittweise Reintegration eingeleitet werden.  Die Kinder werden zunächst sowohl 
durch das Team der Einrichtung als auch der Kräfte der jeweiligen Schulen begleitet. Je 
nach Entwicklungsstand des Kindes wird die intensive Betreuungszeit reduziert.

7 
5.9. Reintegration/ Rückführung 
Ziel der Betreuung ist die Reintegration in die best ehende Nachmittagsbetreuung der 
Schulen. In Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen we rden Zielvereinbarungen getroffen, 
überprüft und dokumentiert. Zeichnet sich die positi ve Entwicklung eines Kindes ab, wird mit 
allen Akteuren schrittweise eine Rückführung herbei geführt. Die Entscheidung liegt in 
Abstimmung  mit den Schulen. beim Team der Einrichtung.  
 
5.10. Elternbeiträge 
Die Kosten für die Betreuung des Kindes erfolgen analog der Elternbeiträge nach dem GTK. 
 
 
6. Offene kinderpädagogische Angebote  
 
6.1. Zielsetzung,  Zielgruppe 
Das kinderpädagogische Angebot des offenen Bereiche s ist für Kinder im Alter von 6 bis zu 
13 Jahren konzipiert. 
Grundsätzliches Ziel ist es, Kinder aus dem direkten  Umfeld der Einrichtung mit Angeboten 
anzusprechen, die ihnen die Möglichkeit bieten in e inem betreuten Umfeld gefördert zu 
werden. Die pädagogischen Fachkräfte ermöglichen ei n kreatives, spielerisches 
Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Materialien. Insbesondere die Freifläche bietet viel 
Bewegungsraum und handwerkliche Möglichkeiten. Hier durch soll neben den schulischen 
Lernangeboten gezielt ein Ausgleich durch eine Förd erung im Freizeitbereich geschaffen 
werden.  
 
6.2. Platzkapazitäten und Betreuungszeiten 
Das offene Angebot ist für max. 60 Kinder pro Tag au sgelegt. Die Angebote finden 
ganzjährig in der Zeit von montags bis samstags von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. 
 
6.3. Das Team  
Das Team für die offenen Angebote umfasst:  
 1 Erzieherin mit Zusatzausbildung (insgesamt 38,5 S td. / Woche) *  
 1 Erzieher (derzeit berufsbegleitendes Studium der  Sozialarbeit (insg. 28,5 Std. / W)* 
 1 FSJ (Freiwilliges soziales Jahr, insgesamt 38,5 S td./Woche)*  
 60 Wochenstunden im Rahmen der geringfügigen Besch äftigungen 
 
* = Von der Stundenverteilung sind die hauptamtliche n Kräfte überwiegend für das 
Individualangebot zuständig. 
 
 6.4. Zugangs- und 
 Aufnahmekriterien 
Bei den offenen Spielangeboten gibt es - abgesehen von der Alters- (6 bis 13 Jahre) und der  
Wohngebietsbeschränkung auf Kinderhaus - keine Zuga ngsbeschränkungen. Grundsätzlich

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sind die Angebote kostenfrei. Zu einzelnen Veranstaltungen kann ein geringer Kostenbeitrag 
erhoben werden.  
 
6.5. Einzel- und Gruppenförderung 
Die offenen Angebote bietet Kindern die Möglichkeit , selbstverantwortliche Erfahrungen mit 
verschiedenen Materialien und den Grundelementen Er de, Wasser, Feuer und Luft zu 
machen. Wichtiges Ziel ist die Stärkung der eigenen Persönlichkeit und die Integration in das 
Wohnumfeld mit seinen Besonderheiten von multikultu reller Bewohnerschaft und sozialer 
Beeinträchtigung/Benachteiligung. 
 
Die Förderung orientiert sich an den definierten Ang ebotsfeldern der Kinder- und 
Jugendarbeit in Münster. Zentrales Angebotsfeld ist der  Bereich  „Begegnung und 
Kommunikation“. Verstärkt werden Projekte und Förde rangebote in den Bereichen von 
„Kreativität“, sowie „Sport und Spiel“ angeboten. D as situationsorientierte Arbeiten ist 
wichtige Grundlage des offenen Bereiches. 
 
Kreativ- und Spiel- und Sportbereich 
Angebote im Spielhaus und auf den Freiflächen von ma len, basteln, töpfern bis Fußball und 
Federball. Das Gemeinschaftsgefühl und die Kontaktfä higkeit werden gefördert. Für die 
Kinder entwickeln sich im Spiel soziale Lernprozess e und Möglichkeiten zur 
Konfliktbewältigung. 
 
Werkstattbereich 
Hier stehen alle wichtigen Geräte zur einfachen und  kindgerechten Holz- bzw. 
Metallverarbeitung zur Verfügung. Unter Anleitung k önnen z.B. einfache Spielgeräte gebaut 
oder auch das eigene Fahrrad repariert werden. Die K inder erproben den kreativen Umgang 
mit verschiedenen Materialien und erfahren ihre handwerklichen Fähigkeiten.  
 
Bauspielbereich 
Auf der Freifläche können unterschiedlichste Holzbau ten erstellt werden. Die Gefahren und 
Risiken, die das „Budendorf“ mit sich bringt, sind ein wichtiger Spielwert. Denn hier können 
die Kinder lernen, Risiken selbst einzuschätzen und ein verantwortungsvolles Miteinander zu 
üben.  
 
Feuerstelle 
Neben dem Bauspielbereich bietet die offene Feuerstelle den Kindern aus dem Wohnumfeld 
die einzige Möglichkeit sich mit den Naturelementen auseinander zu setzen.  
 
6.6. Elternarbeit  
Eltern sollen durch Ansprache und Information in di e Arbeit eingebunden werden. 
Insbesondere soll die Zusammenarbeit mit den Eltern  eine stärkere Annahme von

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weiterführenden Beratungs- und Hilfsangeboten erreichen. Auffälligkeiten von Kindern sollen 
frühzeitig mit den Eltern besprochen und bei der Su che nach Hilfsangeboten eine enge 
Kooperation mit dem KSD festgelegt werden. 
 
 
7.   Räumliche Situation 
Das Gelände der Einrichtung umfasst derzeit ein gro ßes Freigelände (5.250 qm),   ein 
Massivhaus (91 qm: Gruppenraum, Küche, Büro, Lagerr äume sowie einer Holzwerkstatt (25 
qm),   
In den nächsten Monaten sollen durch eine Erweiteru ng des Gebäudes drei weitere 
Förderräume geschaffen werden: 
 1 Spielraum mit ca. 20 qm  
 2 Förderräume für die Hausaufgabenbetreuung  mit je weils ca. 12 - 15 qm 
 1 Materialraum und Abstellraum (mit Außentür) 
 1 Dusche und WC 
 Ggf. überdachter Verbindungsgang 
 
 
  
 
Stand 05.05.2006

Beratungsverlauf (5)

23.05.2006 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 3.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.06.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 11 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
Vorberatung
Vorberatung
Entscheidung

Orte (3)

  • Feldstiegenkamp 2006
  • Kinderhaus
  • Drei Eichen

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0349/2006
Typ
Vorlage
Datum
11.05.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37