3553/2017
Dreizehnter Statusbericht zum Ausbau der Kindertagesbetreuung in Köln, 3035/2017
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
4462 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 3553/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 04.12.2017 Dreizehnter Statusbericht zum Ausbau der Kindertagesbetreuung in Köln, 3035/2017 Herr Heinzlmeier bittet um Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche Maßnahmen beabsichtigt die Verwaltung im Einzelnen, die nunmehr seit Jahren bestehe n- de Unterversorgung im Stadtteil Immendorf (Versorgungsquote U3 Kita von 0 %) bei einem Betre u- ungsbedarf von 69 Kindern U 3 im Stadtteil Immendorf (und den insgesamt 8 bestehenden Betre u- ungsplätzen U3 in Kitas und Tagespflege) endlich zu erhöhen. 2. Beabsichtigt die Verwaltung durch Inbetriebnahme des Kindergartens an der Buchfinkenstraße 81 in Godorf, wegen der durch die Verwaltung (aus statistischen Gründen) priorisierten gemeinsamen Veranlagung mit dem Stadtteil Immendorf) weiterhin keine geeigneten Maßnahmen für eine Grun d- stückssuche in Immendorf zur Errichtung einer Betreuungseinrichtung für U3 - und Ü3-Kinder durch- zuführen - in Kenntnis der bereits im Dezember 2016 in Köln erheblich angestiege nen Kinderzahl U3 und Ü3 um 1 929 Kinder 3. Mit Vorlagennummer 4131/ 2016 hat die Verwaltung zur Kitasituation in Immendorf dem Jugendhi l- feausschuss und der BV2 Rodenkirchen mitgeteilt, dass nach aktuellem Planungsstand für Godorf und Immendorf ein Bedarf von nur einer weiteren Kindertagestätte vorliegen würde. Da die im Jahr 2016 neu zugezogenen Flüchtlingskinder jedoch im o.a. Datenbestand der Verwaltung (nach eigener Aussage) nicht berücksichtigt und nunmehr abzusehen ist, dass die Kinderzahlen in 2017/ 18 bereits heute im Bereich U 3 den prognostizierten Wert übertreffen und den für 2020 pro g- nostizierten Wert „extrem“ übersteigen werden, wird gebeten mitzuteilen, ob eine der beiden bereits angemeldeten Flächen für den Bau einer Kindertagesstätte in Immendorf bewilligt wird, um hiermit die Kitasituation zu optimieren. Antwort der Verwaltung: Zu den Fragen 1 und 2: Die Versorgungssituation in den beiden Stadtteilen Godorf und Immendorf ist im Kindergartenjahr 2017/18 wie folgt: In Godorf besteht mit In betriebnahme der neuen Kita Buchfinkenstraße zum 15.11.2017 ein rechnerischer „Überhang“ von 32 Plätzen U3 und Ü3 = 2 Gruppen, in Immendorf b e- steht ein Ausbaubedarf von 50 Plätzen U3 und Ü3 = 1 Gruppe. Der Bedarf in Immendorf kann daher teilweise über das Angebot in Godorf gedeckt werden. Die gegenseitige Bedarfsdeckung von Stad t- teilen mit geringer Entfernung hat keine „statistischen Gründe“, sondern resultiert aus der zumutbaren Entfernung von bis zu 5 km, die hier gegeben ist. Es ist nicht möglich, überal l passgenau Kindert a- 2 gesstätten in ausreichendem Umfang anzubieten bzw. neu zu bauen, da entsprechende Flächen fe h- len, obwohl es natürlich auch der Verwaltung lieber wäre, wenn in jedem einzelnen Stadtteil ausre i- chend Plätze in der Kindertagesbetreuung vorg ehalten werden könnte, ohne auf die gerichtlich fes t- gestellte zumutbare Entfernung von 5 km zurückgreifen zu müssen. Der Bezirksvertretung Rodenkirchen ist in mehreren Vorlagen dargelegt worden, wie schwierig es ist, Flächen in Immendorf für den Bau von Kindertagesstätten genehmigt zu bekommen, auch die Gründe hierfür wurden im Einzelnen der BV mitgeteilt. Selbstverständlich sucht die Verwaltung weiter nach geeigneten Flächen in Immendorf, um auch dort das Angebot im Stadtteil selber bedarfsgerecht zu gestalten. Dies ist jedoch leider nach wie vor nicht gelungen. Zu Frage 3: In der von Herrn Heinzlmeier erwähnten Vorlage mit Session -Nr. 4191/2016 (nicht 4131/2016) ist zu der 2016 bezogenen Flüchtlingseinrichtung und den dort zugezogenen Kindern beschrieben, dass die Kinder in die Berechnung noch nicht einbezogen werden konnten, „da sich der aktuelle Bevölk e- rungsstand auf Dezember 2015 bezieht und die neue Einrichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht bezogen war“. Die Kinderzahlen im dreizehnten Statusbericht b eziehen sich auf die Bevölkerungsd a- ten vom Dezember 2016 und hier sind natürlich auch die Flüchtlingskinder enthalten. Die Verwaltung möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass die Interessen der Bezirksvertr e- tung und der Verwaltung nicht differier en, da der Verwaltung ebenso wie der Bezirksvertretung daran gelegen ist, die Kitasituation in Immendorf zu optimieren.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3553/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 20.11.2017
- Erstellt
- 17.11.2017 10:15