AN/1729/2018
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU, SPD, Grüne sowie von Frau Bastian (FDP): Erhalt Bürgerzentrum Ahl Poller Schull (APS)
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2018-11-27 Gem Antrag Erhalt APS
3110 Zeichen
Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln Köln-Porz, 23.11.2018 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 11.12.2018 hier: Erhalt Bürgerzentrum „Ahl Poller Schull“ und Unterstützung des Trägerschaftsvereins Die Bezirksvertretung Porz bittet die Verwaltung, kurzfristig Lösungen der Bezirksver- tretung vorzuschlagen, die die wertvolle Arbeit des Trägerschaftsvereins „Ahl Poller Schull“ e.V. stützen und den Weiterbetrieb des Bürgerzentrums mit seinen vielfältigen Angeboten für örtliche Vereine, Bürgergruppen und soziale Aktivitäten langfristig si- chern. Dazu sind in einem unter Federführung des Sozialamtes (Bürgerhäu- ser/Bürgerzentren) gemeinsam mit dem ehrenamtlich tätigen Vorstand des Bürger- zentrums Überlegungen anzustellen und ein Konzept zu erarbeiten, das beschreibt, wie in Zukunft das Zentrum mit seine Angeboten für alle Generationen durch eine hauptamtliche Unterstützung seitens der Stadt gestärkt werden kann. Wünschenswert ist hier eine Teilzeitstelle Das Konzept ist der Bezirksvertretung Porz schnellstmöglich vorzulegen. Begründung: Das historische ehemalige Schulgebäude an der Poller Hauptstraße wird seit Jahrzehn- ten ausschließlich ehrenamtlich geführt. Das Haus ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Poller Vereinsleben und steht für Verein, Jugend-, Sport- und Musikgruppen zur Verfügung. Das Bürgerzentrum speist sich finanziell fast ausschließlich aus Ver- mietungseinnahmen sowie den Beiträgen der Mitglieder. Organisatorisch liegt der tägliche Betrieb wie Vermietung, Abrechnung, Reinigung, Korrespondenz und Instandhaltung in der Hand einiger weniger ehrenamtlicher Helfer. Diese stoßen nach Hinweisen aus dem Trägerverein und lt. aktueller Presseberichter- stattung mit den wachsenden Aufgaben im Bürgerzentrum zunehmend an ihre Gren- zen. Vor allem die Instandhaltung des denkmalgeschützten städtischen Gebäudes lässt zu wünschen übrig und kann nicht nur von wenigen Ehrenamtlern geleistet wer- den. Um die kulturellen und sozialen Angebote wie auch die Vermietung für private Feiern auf Dauer aufrechtzuerhalten, ist dringend eine professionelle Unterstützung mit hauptamtlichen Personal - wie bei anderen Begegnungsstätten der Stadt Köln üblich - geboten. Dazu kann überlegt werden, wie der Verein bei den Verwaltungsaufgaben kurzfristig z.B. durch die Bereitstellung einer Minijob- oder Teilzeitkraft unterstützt werden kann. Das mittelfristige Ziel sollte sein, die wertvolle Arbeit vor Ort durch hauptamtliche und professionelle Ressourcen dauerhaft zu ergänzen. Zusätzlich muss ein stärkeres En- gagement der Sozialverwaltung insbesondere bei Instandhaltung des Gebäudes erfol- gen. Wir fordern die Stadtverwaltung eindringlich auf, sich zu ihrer sozialen Verantwortung zu bekennen und die ehrenamtlichen Strukturen zu stärken. Werner Marx Dr. Simon Bujanowski Dieter Redlin Elvira Bastian Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender Einzelvertreterin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Poller Hauptstraße
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1729/2018
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 27.11.2018
- Erstellt
- 27.11.2018 11:57