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2688/2019

Bürgereingabe nach § 24 GO -"Stadtquartier St. Maria im Kapitol/Lichhof/Pipinstraße - Via Culturalis Cologne- Sofortiger Baustopp für Freitreppe vor St. Maria im Kapitol" (AZ. 02-1600-172/2019 )

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 15.08.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 12.09.2019, TOP 4.2

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage- Eingabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

6083 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/66/664/1 
664/1 
Vorlagen-Nummer 
 2688/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe nach § 24 GO -"Stadtquartier St. Maria im Kapitol/Lichhof/Pipinstraße - Via 
Culturalis Cologne- Sofortiger Baustopp für Freitreppe vor St. Maria im Kapitol" (AZ. 02-1600-
172/2019 ) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt bedankt sich bei den Petenten für die Eingabe zum Bau der Frei-
treppe zu St. Maria im Kapitol. 
 
Der Bau der Freitreppe zu St. Maria im Kapitol soll entsprechend des Ratsbeschlusses vom 
07.06.2018 umgesetzt werden. 
 
Alternative: keine 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 12.09.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
 
Die Petenten fordern einen sofortigen Baustopp für das Freitreppen-Projekt bis zu einer Neubewer-
tung mit kritisch-fachlicher Beurteilung und Bürgerbeteiligung. Sie beschweren sich über die Bauar-
beiten und Abholzungen, die ohne jede Information der Bürgerinnen und Bürger und Anwohnenden 
des Stadtquartiers begonnen haben (s. Anlage). 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Grundlage für den Beginn der vorbereitenden Maßnahmen: 
Am 06.05.2014 hat der Verkehrsausschuss die Ausführungsplanung der drei Plätze beschlossen und 
die Verwaltung mit der Planung für den Bau einer Freitreppe an der Pipinstraße zu St. Maria im Kapi-
tol beauftragt (s. Vorlagen-Nr.: 3553/2012). 
 
Am 07.06.2018 hat der Rat den Bau der Freitreppe beschlossen (s. Vorlagen-Nr.: 1944/2017). Der 
Gestaltungsbeirat und der Stadtentwicklungsausschuss waren in das Verfahren eingebunden. 
 
Der Beginn der Baumaßnahme ist für das Jahr 2020 vorgesehen. 
 
Begründung: 
Das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung hat am 16.11.2018 bauvorbereitend an der Pipinstra-
ße eine Gleditschie (Lederhülsenbaum) fällen lassen. Der Baum stand im südseitigen Gehweg zwi-
schen Heumarkt und St. Maria im Kapitol vor dem Gebäude Pipinstraße 16. Der südseitige Gehweg 
wird von zu Fuß Gehenden und Radfahrenden in Fahrtrichtung Westen benutzt. Der Baumstandort 
hätte die zukünftig verbleibende Gehwegbreite auf unter 2 Meter eingeschränkt und würde eine Ver-
kehrsgefährdung darstellen.  
 
Nach der Umgestaltung der Pipinstraße entsteht eine barrierefreie, durchgehende Gehwegfläche in 
komfortabler Breite. 
Drei Neupflanzungen werden im Zuge der Umgestaltung der Pipinstraße etwas weiter östlich vor dem 
Haus 16/18 vorgenommen. Als Baumart werden Platanen mit einer pyramidalen Kronenform (die Sor-
te Tremonia) vorgesehen. 
 
Ebenfalls bauvorbereitend für den Bau der Freitreppe zu St. Maria im Kapitol führen die Stadtentwäs-
serungsbetriebe Köln (StEB) derzeit die Verlegung ihrer Leitungen aus dem Baufeld der Freitreppe 
durch. Im Rahmen der Leitungsarbeiten wurde festgestellt, dass ein Einzelbaum vor dem Gebäude 
Pipinstraße 14, der sich in der Leitungstrasse der StEB befindet, gefährdet und nicht mehr standsi-
cher war. Daher musste der Baum, eine Winterlinde, am 12.07.2019 gefällt werden. 
 
Somit wurden insgesamt zwei Bäume gefällt. 
 
Eine Pressemitteilung wurde im Juni 2018 veröffentlicht. Dort wurde bereits über die zurzeit vorlau-
fenden Arbeiten (Verlegung Versorgungsleitungen) informiert. 
 
Das vorhandene Gehölz an der oberen Pipinstraße zu St. Maria im Kapitol wird entsprechend des 
Ratsbeschlusses im Zuge der Baumaßnahme in 2020 entfernt. 
Durch den Ersatz der Stützwand durch das geplante Treppenbauwerk und den Entfall der Gehölze 
am geplanten Treppenkopf wird die Sicht auf St. Maria im Kapitol und die Fußwegverbindung zur Kir-
che geöffnet.  
 
Einbindung der Anwohnenden: 
Die Stadtverwaltung hat im Rahmen des Planungsprozesses umfangreiche Abstimmungen mit den 
beiden unmittelbar betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern vorgenommen.

3 
Mit der Kirche wurde ein Tausch- und Ausbauvertrag geschlossen, worin u. a. der Abriss der privaten 
Garagen der Kirche und die Wiederherstellung der Flächen geregelt sind.  
Ebenfalls wurden die Vertreterinnen und Vertreter der Eigentümergemeinschaft Gebäudekomplex 
Pipinstraße 16, zu der auch das Gebäude Lichhof 12 gehört, über die Planungen und Bauabwicklung 
informiert. Es fanden u. a. gemeinsame Begehungen und die Durchführung von Suchschürfen an 
dem Gebäude Pipinstraße 16 statt.  
 
Städtebauliche Begründung der Baumaßnahme: 
Die Maßnahme dient der Aufwertung des Stadtraumes an St. Maria im Kapitol. Die Gestaltung des 
südlichen Auftakts der Via Culturalis ist ein wichtiger Baustein, um den Bereich der Via Culturalis 
räumlich zu fassen und einen angemessenen Gegenpol zum nördlichen Auftakt, der hohen Domkir-
che, zu bilden. Derzeit präsentiert sich der Zugang zur Kirche St. Maria im Kapitol mit einer Wand als 
Ausgleich des Höhenunterschiedes aus städtebaulicher wie auch gestalterischer Sicht als unattrakti-
ver nicht einladender Stadtraum zur Pipinstraße. Die räumliche Trennwirkung der Wand soll durch die 
Neugestaltung einer Freitreppe auf der gesamten Länge überwunden werden. Hier soll ein freundli-
cher und zum Verweilen einladender Ort entstehen, welcher zum einen die Blickbeziehungen über die 
Via Culturalis bis hin zur Hohen Domkirche hervorhebt und zum anderen die Zugänglichkeit des Kapi-
tols wesentlich verbessert. Ein qualitativ hochwertiger öffentlicher Stadtraum soll entstehen, der 
gleichzeitig als verbindendes Element die Via Culturalis noch deutlicher im Stadtraum sichtbar macht. 
 
Die verbesserte Zugänglichkeit durch den Bau der Freitreppe wird als ein wichtiger Bestandteil der 
Via Culturalis angesehen. Die Abgrenzung von St. Maria im Kapitol durch den vorgeschlagenen er-
neuten Bau bzw. einer Sanierung der Stützwand ist städtebaulich nicht gewollt und geht zu Lasten 
der zu Fuß Gehenden und Radfahrenden. 
 
Die Gefahr, dass sich der Lichhof zu einem Hotspot des Kneipentourismus entwickeln könnte wird 
nicht gesehen, da es in diesem Bereich keine Gastronomie oder Kioske gibt, die eine Bewirtung von 
Gästen erlaubt. 
 
 
Anlage 
Eingabe

Anlage- Eingabe

8760 Zeichen

Anlage 1 
 
 
„Das Stadtquartier St. Maria im Kapitol/Lichhof/Pipinstrasse ist ge-
fährdet! 
 
Eingabe an die politisch und fachlich Verantwortlichen, die Presse 
und die kulturellen Förderer der Via Culturalis.  
 
Wir fordern einen sofortigen Baustopp für das Freitreppen-Projekt bis zu einer Neu-
bewertung mit kritisch-fachlicher Beurteilung und Bürgerbeteiligung. 
 
Die Bauarbeiten und Abholzungen wurden ohne jede Information der Bürger und An-
lieger des Stadtquartiers begonnen, um in der Sommerpause nicht rückholbare Fakten 
zu schaffen.  
 
Das Kulturprojekt der Via Culturalis wird dadurch erheblich beschädigt! 
 
 
Bezug:  
Broschüre "Via Culturalis Cologne - Stadt, Kultur, Geschichte“ 
sowie Beschlußvorlagen der Stadt Köln. 
 
Hier insbesondere:  
St. Maria im Kapitol, das Dreikönigenpförtchen und der Lichhof mit dem Denkmal  
„Die Trauernde“ von Gerhard Marcks, dem Singmeisterhaus und der Stele der AIDS-
Verstorbenen.  
 
Jedoch: 
Demgegenüber die Ignoranz und Abwertung der "Stadtplaner" von städtischem Grün 
und Lebensqualität der Anwohner des Wohnquartiers, dieses "Urban Village".  
 
 
Bezug: Broschüre „Via Culturalis“,  
 
Zitat S. 56: 
Durch einen Niveausprung - ist die Zugänglichkeit zu St. Maria im Kapitol (Lichhof) von Sei-
ten der Pepinstraße aktuell nicht gegeben, wodurch ebenfalls die Wahrnehmbarkeit der Kir-
che im Stadtraum geschwächt wird. 
 
Zitat S. 57: 
Der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besu-
cher und Besucherinnen. Die Kirche St. Maria im Kapitol ist eine bedeutende romanische 
Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich.  
 
Anmerkung:  
das Zitat S. 56 trifft so nicht zu. Der Lichhof mit der Kirche Maria im Kapitol ist bereits 4-seitig 
hervorragend erschlossen. Er wird von allen Besuchergruppen bestens aufgefunden:  
 
1. Auffahrt und Gehweg von der Pipinstrasse/Kasinostrasse - auch behindertengerecht - 
zugleich auch der wichtige Zugang zur Kirche und den Kreuzgang. Unmittelbare U-
Bahn Nähe! 
2. Über einen begrünten Treppenaufgang - seitig Pipinstrasse 
3. Über einen historischen Aufgang Malzbüchel/Plectrudengasse 
4. Durch das Dreikönigspförtchen vom Marienplatz kommend.

Anmerkung: 
Das Zitat S. 57 trifft zu - und so sollte es bleiben. 
 
Die beiden Denkmäler und der Blick auf die Ostfassade der Kirche, das Singmeister-
haus und das Dreikönigenpförtchen wie auch die Geschichte des LICHHOFS verbieten 
es geradezu, diesen Ort zu einem Hotspot des Kneipentourismus und des Massenpub-
likums mit Hochfrequenz-Besuch umzuplanen: 
 
Die Lage der Kirche mit dem umgebenden Lichhof wird als Ort der Stille, der Kontemplation 
und zur Erholung vom umgebenden Stressfaktor des innerstädtischen Verkehrs besonders 
geschätzt. Diese bisher geschützte Lage durch Grünflächen, Baum- und Gewächsbestand 
trägt erheblich zu dieser Qualität bei. Die Einzelbesucher, kulturell interessierte Touristen 
und begleitete Besuchergruppen finden einen idealen Zugang zum Ort. 
 
 
Bezug: Beschlußvorlagen der Stadt Köln 
 
Durch die Abholzung des Grünstreifens am Gehweg/der Auffahrt zum Lichhof direkt vor den 
Wohngebäuden sowie die Betonierung einer 90 Meter (!) langen "Freitreppe" wird diese Auf-
enthaltsqualität drastisch vermindert: der Lichhof wird zum Durchgangsort für Kneipentouris-
ten und Einkäufern der Hohe Strasse. Der Blick vom Lichhof und dem Zugangsweg Richtung 
Pipinstrasse wird zudem zwangsläufig auf eine graue, zubetonierte Stadt- und Verkehrsku-
lisse mit extrem hoher Lärm-, Abgas- und Feinstaubbelastung gelenkt. Das ist so nicht hin-
nehmbar! 
 
Diese Freitreppe, die als „Sitzgelegenheit“ dienen soll (auf dem Lichhof gibt es bereits 5 
wunderbare Bänke), liegt an einer der meist befahrensten, Schadstoff- und lärmbelasteten 
Verkehrsadern der Stadt.  
 
Man starrt auf den Verkehr. Welcher Bürger möchte sich hier aufhalten? Sie wird bei 
schlechter Witterung und insbesondere im Winter nicht begehbar sein und muss – das zei-
gen die Erfahrungen in diesem Umfeld - täglich von zerschlagenen Bierflaschen, Abfall, auf-
geweichten Pizzakartons, Zigarettenstummeln und Kaugummis geräumt, gereinigt und in-
stand gehalten werden. Wer kommt hierfür auf? Die „Via Culturalis“ endet hier in eine „Via 
Un-Culturalis“ bzw. „Catastrophalis“. Hier wird versucht, das hinterfragenswürdige Freitrep-
penprojekt auf geradezu absurde Weise zu legitimieren.  
 
Die architekturgeschichtliche Formenvielfalt und Bedeutung des Freitreppenbegriffs wird hier 
zweckgerichtet verwendet, um einen massiven Eingriff mit unklarer Motivation in diesem 
Stadtquartier zu begründen. Verbunden mit hohen Kosten von 2,2 Mio Euro und gravieren-
den Folgen für die Anwohner. Wo ist die fachlich-kritische und unabhängige Beurteilung der 
Folgen dieses Projektes? Wo ist die Bürgerbeteiligung? 
 
Jeder Blick hat auch einen Gegenblick: Es fällt bei den Planungen auf, dass stets in südliche 
Richtung auf die Kirche geschaut wird. Nun schauen Anwohner und Besucher, an der Kirche 
und Denkmälern stehend, auf dem Lichhof sitzend und ihn überquerend zwangsläufig in die 
entgegengesetzte Richtung - nämlich nördlich zur "Via Culturalis". Und dies ist eine der häss-
lichsten Blicke und Anblicke der Stadtplanung und architektonischen Umsetzung. 
 
Als Anwohner des Lichhofes und der Pipinstrasse fordern wir daher: 
 
Die Qualität des Ortes inklusive der begrünter Abgrenzung zu einer der am stärksten 
belasteten Hauptverkehrsadern der Stadt zu respektieren, zu stärken und hier verant-
wortlich für Bürger, Besucher und Anwohner zu handeln, die Mauer neu zu erstellen 
und zu gestalten – gerne mit einer kleinen, zusätzlichen Treppeneinfügung zum Über-

weg Dorinthotel - und wie zuvor mit gepflegten Hochgewächsen zu bepflanzen sowie 
die am 12. Juli gefällte Linde zu ersetzen. Darüber ist jetzt sprechen! 
 
Denn die Bewohner des Quartiers wurden bis heute über keine der von den "Stadtpla-
nern" vorgesehenen zerstörerischen und folgenreichen Maßnahmen in ihrem Quartier 
und Lebensumfeld informiert. 
 
 
 
 
Begrünter Weg/Grünstreifen (Hochbeete) zum Lichhof/Maria im Kapitol: Blick der Anwohner, 
Besucher und Bürger bei Begehung des Lichhofs. Abgrenzung von der stark befahrenen 
Pipinstrasse.  
Auf S. 59 der Broschüre „Via Culturalis“ wird dieser geschützte Zuweg rhetorisch abwertend 
und provokativ als "Höhle" bezeichnet. Als Anwohner dieses Quarties verbitten wir uns diese 
demagogische Wendung.  
 
 
 
Der gleiche Weg zum Lichhof/Maria im Kapitol im Juli 2019 nach begonnener Abholzung der 
ersten Hochbeete: ein trostloser Anblick für Anwohner, Besucher und Bürger auf ein zuge-
pflastertes, dem Verkehr ausgesetztes städtisches Umfeld mit sehr mäßiger architektoni-
scher Qualität.  
 
Dazu die Broschüre „Via Culturalis“ S. 59: "Diese Abholzung soll zur Aufwertung der Straße 
beitragen." 
 
Wir halten fest: die Pipinstraße wird dadurch nicht aufgewertet sondern zeigt sich in ihrer 
vollen Hässlichkeit. Aber - eine höherwertig errichtete Mauer mit gepflegten Hochbeeten wer-
tet sowohl die Pipinstraße wie das Wohn- und historische Umfeld von Maria im Kapitol auf, 
erhält oder schafft die Voraussetzungen für eine ausreichende Lebensqualität der Anwohner.

Blick in die "Via Culturalis" bei gutem Wetter (sonst sieht es nur noch grau aus): ohne Begrü-
nung, dafür "Freitreppe"...  
 
 
 
Fällung einer wunderbaren alten und gesunden Linde am Lichhof zur zukünftigen Betonie-
rung der "Freitreppe", 12. Juli 2019. Der grüne Schutzgürtel zur Kirche und zum Lichhof fällt. 
Die Anwohner wurden in diese Vorgänge nie einbezogen. In den Morgenstunden beginnen 
die Kettensägen - ohne jede Ankündigung. Unser vorsorglicher Einspruch, weil der Baum rot 
markiert war, wurde aus technischen Gründen abgewiesen. 
 
 
 
 
Nach der Fällung der Linde am Lichhof/Maria im Kapitol, 12. Juli 2019: Das ist nun ein Teil 
der "Via Culturalis".

Der Hermann-Joseph-Platz: Beispiel der Platz- und Stadtgestaltung vor dem Haupteingang 
Maria im Kapitol an der Kasinostrasse. So sieht die Stärkung des "Auftakts Süd" einer "Via 
Culturalis" aus. Hier waren zuvor Grünflachen mit einem wunderbaren Baumbestand und 
Bänken zum Ruhen. Nun ist es der "Grauwackeplatz" - der überwiegend als Toilettenstand-
ort für Großveranstaltungen genutzt wird und zum Verweilen völlig ungeeignet ist.  
 
Die Kirche St. Maria im Kapitol war ursprünglich von Grünflächen, einem soliden 
Baumbestand und Orten der Ruhe und Entspannung umgeben. Dies war angemessen 
und respektvoll gegenüber den im Quartier lebenden Bewohnern und Besuchern.  
 
Diese Ausführungen als erste Stellungnahme - verbunden mit dem Ziel, durch den 
sofortigen Baustopp eine kritische Überprüfung des Freitreppen-Projektes und seiner 
Auswirkungen zu ermöglichen.“

Beratungsverlauf (1)

12.09.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (7)

  • Pipinstraße 14
  • Kasinostraße
  • Marienplatz
  • Plectrudengasse 4
  • Hohe Straße
  • Lichhof 12
  • Heumarkt

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
2688/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
15.08.2019
Erstellt
06.08.2019 15:39