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3720/2024

Beantwortung einer Nachfrage von Frau Knoll (Die Linke) aus der Sitzung der Bezirksvertretung 9 vom 02.09.2024 zur Vorlage 2055/2024 betreffend "Zustand von Wald- und Forstwegen"

Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV) 26.11.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 02.12.2024, TOP 7.1.3

Anlage 1 Beantwortung 2055/2024 vom 02.09.2024

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Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

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Anlage 1 Beantwortung 2055/2024 vom 02.09.2024

4260 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67/673/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 2055/2024 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.09.2024 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktion Die Linke aus der Sitzung der 
Bezirksvertretung Mülheim vom 03.06.2024 (AN/0801/2024) betreffend Zustand von 
Wald- und Forstwegen im Bezirk Köln-Mülheim 
Aufgrund der außergewöhnlich nassen Witterung im vergangenen Winter und Frühjahr sind 
die Waldwege insgesamt nicht in einem optimalen Zustand. Kleinere Pfützen und leichte Ver-
schlammungen sind auf Waldwegen nicht immer zu vermeiden. 
 
 
Welcher Bereich der Kölner Verwaltung bzw. welche ausführenden Stellen sind für die 
Instandsetzung und -haltung von Wald-/ Forstwegen im Bezirk Köln-Mülheim zustän-
dig?  
 
Es gibt unterschiedliche Zuständigkeiten für Waldwege im Bezirk Mülheim: 
 
Städtische Wege innerhalb städtischer Waldflächen: 
Hier ist die städtische Forstverwaltung als Waldbesitzer auch für die Unterhaltung der Wege 
zuständig. 
 
Private Wege innerhalb privater Waldflächen: 
Hier ist der private Waldbesitzer zuständig. 
 
Städtische Wege innerhalb privater Waldflächen: 
Hier ist das Amt für Straßen und Verkehrstechnik bei gewidmeten Straßen oder das Liegen-
schaftsamt bei landwirtschaftlichen Wegen zuständig.  
 
Der in der Anfrage benannte Dellbrücker Steinweg führt zwar durch private Waldflächen, ist 
allerdings trotzdem der städtischen Forstverwaltung zugeordnet. Das Wegeprofil wird in den 
kommenden Wochen freigeschnitten. Im Rahmen der Wegeunterhaltung werden danach 
Nassstellen verfüllt und verdichtet. 
 
 
Welche Vorgehensweise liegt dieser Instandsetzung und-haltung zugrunde bzw. ähnelt 
sie der im Link aufgezeigten?  
https://www.waldwissen.net/de/technik-und-planung/forsttechnik-und-%20holz-
ernte/walderschliessung/wegeinstandsetzung-mit-schlepperanbaugeraeten 
 
Die Arbeitsweise richtet sich stark nach den jeweiligen örtlichen Verhältnissen. Das im Link 
gezeigte Verfahren eignet sich besonders für die Nachprofilierung einfacher Forstwege. Im 
städtischen Kölner Wald sind die Wege in der Regel zweischichtig aufgebaut. Dann kann das

2 
 
gezeigte Verfahren nur in Kombination mit einer Erneuerung der Deckschicht angewandt wer-
den. Bei größerem Instandsetzungsbedarf mit Ergänzung der Tragschicht wird in der Regel im 
klassischen Verfahren (Auskoffern von Schlammstellen, Auffüllen Deckschicht, Profilierung 
Tragschicht und Erneuerung der Deckschicht) gearbeitet.  
 
 
Wieviel Personal steht für die Instandsetzung und -haltung zur Verfügung und sind alle 
Stellen besetzt?  
 
Die Unterhaltung der Wege im städtischen Wald erfolgt in der Regel in Eigenregie durch Mit-
arbeitende des Waldpflegebetriebes. Hier sind in der Regel Forstwirte beschäftigt, die mit den 
nötigen Maschinen für den Wegefreischnitt und die Unterhaltung (Traktor mit Anbaumähern, 
Wegehobel, Rüttelplatte, etc.) ausgestattet sind. Die Besetzung der Stellen unterliegt der nor-
malen Fluktuation. Längere Vakanzen sind in letzter Zeit nicht aufgetreten. 
Instandsetzungen werden in der Regel an spezialisierte Unternehmer vergeben. 
 
 
Gab oder gibt es im Bereich der Waldgebiete des Bezirkes Köln-Mülheim Schäden, die 
vor allem durch die Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juni 2021 ausgelöst 
wurden und welche sind dies?  
 
Im Wald des Stadtbezirkes Mülheim war schwerpunktmäßig der Mutzbach im Bereich um den 
Wildpark Dünnwald betroffen. Oberhalb des Wildparkes wurde eine Brücke über den Mutz-
bach komplett zerstört. An den Wegen gab es darüber hinaus nur geringe Ausspühlungen. 
 
 
In wie weit wurden diese Schäden behoben und vom Land NRW zur Verfügung gestellte 
Mittel in Anspruch genommen?  
https://www.wald-und-holz.nrw.de/aktuelle-meldungen/wiederhergestellt-nach-der-un-
wetterkatastrophe-2021 
 
Die Brücke über den Mutzbach wurde einschließlich der Wegeanbindungen durch den Wup-
perverband komplett neu gebaut. In wieweit dafür Landesmittel eingesetzt wurden, kann nicht 
durch die Verwaltung beantwortet werden. 
Die Reparatur der Wege nach dem Hochwasser erfolgte durch eigene Mitarbeitende im Rah-
men der Wegeunterhaltung. Fördermittel wurden hierzu nicht in Anspruch genommen.

Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

2228 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67 
 
Vorlagen-Nummer 
 3720/2024 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.12.2024 
 
Beantwortung einer Nachfrage von Frau Knoll (Die Linke) aus der Sitzung der 
Bezirksvertretung 9 vom 02.09.2024 zur Vorlage 2055/2024 betreffend "Zustand von 
Wald- und Forstwegen" 
Frau Knoll stellt in der Sitzung Nachfragen zur Antwort der Verwaltung, welche hiermit beant-
wortet werden: 
 
 
Wie viele Forstwirte arbeiten dort? Die erfragte Anzahl wurde nicht genannt. 
Im Waldpflegebetrieb rechtsrheinisch arbeiten ein Forstwirtschaftsmeister, neun Forstwirt*in-
nen und ein bis drei Auszubildende. Diese werden für alle anfallenden Arbeiten zur Wald-
pflege (Pflanzung, Holzeinschlag, Wegefreischnitt, Unterhaltung, etc.) eingesetzt. Da keine 
Mitarbeiter*innen ausschließlich für die Wegeunterhaltung vorgesehen sind, wurde in der Ant-
wort keine konkrete Zahl genannt. 
 
 
Warum werden die Instandsetzungen in der Regel an spezialisierte Unternehmen verge-
ben? 
Im Gegensatz zur Wegeunterhaltung werden zur Instandsetzung größere Spezialmaschinen 
(z.B. Fertiger, Grader oder Walzen) benötigt. Solche Maschinen sind beim Waldpflegebetrieb 
weder vorhanden, noch können sie wirtschaftlich eingesetzt werden, da diese Arbeiten nur 
selten anfallen. 
 
 
Warum wurden keine Fördermittel beantragt? 
Wie in der Antwort dargestellt wurde die einzig größere Maßnahme (Neubau der Brücke über 
den Mutzbach) durch den Wupperverband und nicht von der Stadt Köln ausgeführt.  
Sämtliche sonstigen Schäden (in der Regel kleinere Ausspülungen) wurden im Rahmen der 
Wegeunterhaltung im laufenden Betrieb durch Mitarbeitende des Waldpflegebetriebes erle-
digt. Der Sachmittelaufwand beschränkte sich auf wenige hundert Euro für Wegebaumaterial. 
Die Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln wäre unverhältnismäßig aufwendig ge-
wesen und hätte die Wegereparatur stark verzögert. 
 
 
Anlage 
Vorlage 2055/2024 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktion Die Linke aus der 
Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim vom 03.06.2024 (AN/0801/2024) betreffend Zustand 
von Wald- und Forstwegen im Bezirk Köln-Mülheim

Beratungsverlauf (1)

02.12.2024 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.1.3 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3720/2024
Typ
Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV)
Datum
26.11.2024
Erstellt
21.11.2024 09:01