4042/2017
Durchführungskonzept Kölner Jugendbefragung 2018
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Anlage_Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018
12206 Zeichen
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
1
Kölner Jugendbefragung 2018
Fragebogenentwurf für die Umsetzung der Online-Version.
1) Lebst Du gerne in Köln?
Ich lebe gern in Köln Ich würde lieber woanders le ben
2) Ich komme aus dem Kölner Stadtteil...
(Bitte wähle Deinen Stadtteil aus. Durch die Eingabe des Anfangsbuchstabens kannst Du
schneller durch die Liste navigieren)
[Dropdown mit der Aufzählung aller Stadtteile]
□ Ich lebe nicht in Köln.
3) In meiner Wohnortnähe fehlt/fehlen mir …
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ Parks, Wiesen oder Grünfläche?
□ Spiel- und Sportfläche?
□ Orte, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann?
□ Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen?
□ Jugendkulturangebote (beispielsweise für Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder
Ähnliches)?
□ Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende?
□ Gute Einkaufsmöglichkeiten?
□ Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen)?
□ Sichere Radwege?
□ Für mich insgesamt ausreichend interessante Angebote?
□ Angebote, die ich mir leisten kann?
□ Freies W-Lan?
□ Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht.
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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4) Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden.
(bitte für jede Zeile eine Angabe)
Arbeitsmöglichkeiten ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Schule ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Öffentliche Verkehrsmittel ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Sportanlagen ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Schwimmbäder ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Radwege für Fahrradfahrer ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Wohnungsangebot ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
meine Wohnsituation ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Jugendhäuser/Jugendeinrichtungen ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Kulturelle Einrichtungen/Veranstaltungen allgemein ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Kulturelle Einrichtungen für Jugendliche ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Angebote der Vereine für Jugendliche ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Veranstaltungen für Jugendliche ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Treffpunkte draußen ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
Umgang mit Dir außerhalb der Familie ☺ /neutralface /frownface □ weiß nicht
5) Das würde ich in Köln besser machen...
_____________________________________________
6) Für mich ist Köln eine Stadt, …
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ in der Menschen unterschiedlicher HerkunBg[[v gut zusammen leben können.
□ in der Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden.
□ in der ich mich gut engagieren und beteiligen kann.
□ in der ich mich sicher fühle.
□ in der ich mich wohlfühle.
□ die mir viele Bildungsmöglichkeiten bietet.
□ die mir gute berufliche Chancen bietet.
□ in der ich viel in der Freizeit unternehmen kann.
□ in der ich meine ZukunBg[[v sehe.
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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7) Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung...
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ Probleme mit Lehrer*innen
□ Probleme mit Mitschüler*innen
□ Lernschwierigkeiten
□ Gewalt (beispielsweise in der Schule, in der Familie oder auf einem öffentlichen Platz)
□ Mobbing (online)
□ Mobbing (offline)
□ Streit mit Deinen Eltern
□ Streit oder Probleme mit Freunden
□ Liebe/Beziehung (Partner*in)
□ Sexualität
□ Ausbildungs-/Praktikumssuche
□ Suche nach einem Schulplatz
□ Problem am Ausbildungsplatz
□ Suche nach Nebenjob
□ Ehrenamtliche TäBgpE]gkeiten/Freiwilliges Engagement
□ Freizeitgestaltung/Freizeitangebote
□ Mediennutzung
□ Gesundheit/Ernährung
□ Alkohol/Drogen
□ Schulden
□ Umgang mit Geld allgemein
□ SonsBgpE]ges und zwar: ___
□ Brauche ich nicht.
8) Wenn ich mich zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über...
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ Blogs/InterneBgpEporen
□ Zeitungen
□ Fernsehen
□ Youtube
□ Freunde/Bekannte
□ Familie
□ Lehrer*innen
□ Beratungsstellen
□ Stadtbibliothek
□ Whatsapp/Threema/Telegram oder Ähnliches
□ Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches
□ Podcast
□ Streaming
□ Sonstiges und zwar: _______
Kommen wir nun zu einem anderen Thema.
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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9) Interessierst Du Dich für Politik?
Ich interessiere Ich interessiere
mich für Politik mich nicht für Politik
10) Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Ich mache bei folgenden Aktivitäten mit,
beziehungsweise würde bei folgenden Aktivitäten mitmachen:
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
Hier bin
ich aktiv
Hier würd ich
teilnehmen
Jugendrat / Jugendforen □ □
Schülervertretung □ □
Bürgerhaushalt □ □
Bürgerinitiativen □ □
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) □ □
regelmäßige Wahlteilnahme □ □
Demonstrationen □ □
Flashmob □ □
Parteimitgliedschaft □ □
Jugendevents (beispielsweise Stadtgespräch mit der
Oberbürgermeisterin, Treffen mit Politikern)
□ □
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans □ □
U-18 -Wahl □ □
Rathausschule □ □
Sonstiges und zwar: _____ ____________________ □ □
11) Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen:
Es geht uns hier um freiwillig und ohne Bezahlung oder nur mit geringer
Aufwandsentschädigung übernommene Aufgaben oder Arbeiten.
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ Im Bereich Freizeit, Sport, Kultur, Musik und Jugendarbeit
(z. B. Sportverein, Tanzverein, Theater- oder Musikgruppe, Gesangsverein, kulturelle
Vereinigung, Jugendgruppe, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches)
□ Im sozialen oder Gesundheitsbereich
(z. B. Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste
oder Ähnliches)
□ Im Bereich Umwelt, PoliBgpE]k, Religion
(Natur- oder Tierschutz, Partei, Jugendrat, Jugendforen, politische Initiativen, Solidaritäts-
projekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches)
□ Im Bereich Schule, Hochschule
(z. B. Schülermitverantwortung, Studierendenausschuss oder Ähnliches)
□ Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, JusBgpE]z
(z. B. Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Straffälligenhilfe oder Ähnliches)
□ Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr
(z. B. Jugendfeuerwehr, Jugendrotkreuz oder Ähnliches)
□ SonsBgpE]ge AkBgpE]vität am Wohnort
(z. B. Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches)
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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[Filterung: Frage 12 erscheint nur, wenn mindestens eine Antwort bei Frage 11 ausgewählt
wurde.]
12) Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die
wichtigsten Gründe mich zu engagieren, dass…
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ ich Zeit habe
□ die Themen mich interessieren
□ ich mitbesBgpE]mmen möchte
□ ich etwas verändern möchte
□ ich für andere Menschen da sein will
□ ich dadurch etwas lernen kann
□ ich dadurch bessere Jobchancen habe
□ das gut im Lebenslauf aussieht
□ sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte)
□ ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin
□ es mir Spaß macht
□ anderer Grund/andere Gründe und zwar: ______
[Filterung: Frage 13 erscheint nur, wenn keine Antwort bei Frage 11 ausgewählt wurde.]
13) Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind
die wichtigsten Gründe mich nicht zu engagieren, dass...
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann
□ ich dazu keine Zeit habe
□ es nicht anerkannt wird
□ ich nicht weiß, wo ich das machen kann
□ ich darauf keine Lust habe
□ andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte)
□ ich noch nicht so lange hier wohne
□ ich meine Freizeit anders verbringen will
□ anderer Grund/andere Gründe, und zwar: ______
Kommen wir nun zu einem anderen Thema.
14) Wie bewertest Du Deine Freizeit? Hast du zu wenig, oder genug Freizeit?
Ich habe Ich habe zu
genug Freizeit wenig Freizeit
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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15) Folgende Aktivitäten mache ich in meiner Freizeit:
(bitte für jede Zeile eine Angabe)
Täg -
lich
Mindestens
einmal in
der Woche
Mindestens
einmal im
Monat
Mehrmals im
Jahr oder
seltener
Nie
Alleine sein □ □ □ □ □
Mit Freunden treffen □ □ □ □ □
Mit Partner*in treffen □ □ □ □ □
Fernsehen/DVD/Youtube schauen
oder Filme und Serien streamen
□ □ □ □ □
Computer-/Konsolen -/Handyspiele
zocken
□ □ □ □ □
Zeit in der Natur verbringen □ □ □ □ □
Sport treiben (beispielsweise
Fußball, Tanzen, Radfahren,
Fitness oder Ähnliches)
□ □ □ □ □
Lesen □ □ □ □ □
Musik hören □ □ □ □ □
Mit der Familie zusammen sein □ □ □ □ □
Besuch von
Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband
□ □ □ □ □
Besuch von Konzerten, Museen,
Theater, Musical, Konzerten, Kino
oder Ähnliches
□ □ □ □ □
Theater spielen, malen,
Instrument spielen/Musik machen
oder Ähnliches
□ □ □ □ □
Nichts tun/chillen □ □ □ □ □
Auf der Straße/an Plätzen
abhängen
□ □ □ □ □
Essen oder trinken gehen
(beispielsweise Café, Kneipe,
Restaurant)
□ □ □ □ □
Auf Feste/Partys/Discos/Clubs
gehen
□ □ □ □ □
Shoppen/bummeln □ □ □ □ □
Besuch von Kursen/
Seminaren/Schulungen
□ □ □ □ □
Sonstiges und zwar: ___ □ □ □ □ □
16) Folgende Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene fehlen mir in Köln:
_____________________________________________________________
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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Zum Abschluss noch ein paar kurze Fragen zu Deiner Person.
17) Ich bin…
□ männlich
□ weiblich
□ inter/trans/divers
18) Ich bin __ Jahre alt.
(bitte Alter in Zahlen angeben)
19) Was trifft derzeit auf Dich zu?
(Du kannst mehrere Antworten auswählen)
□ Ich gehe zur Schule
Zusatzfrage für alle, die zur Schule gehen: Auf welche Schule gehst Du?
□ Hauptschule
□ Realschule
□ Gesamtschule
□ Gymnasium
□ Förderschule
□ Berufskolleg
□ Weiterbildungskolleg
□ andere Schule: ________
□ Ich bin Auszubildende*r
□ Ich studiere
□ Ich bin Praktikant*in
□ Ich bin berufstäBgpE]g (ohne Ausbildung)
□ Ich bin berufstäBgpE]g (mit vorheriger Ausbildung)
□ Ich mache einen Freiwilligendienst
(Bundesfreiwilligendienst, Bundeswehr, Freiwilliges Soziales Jahr oder Ähnliches)
□ Ich bin zurzeit arbeitslos/arbeitssuchend gemeldet
□ Ich kann zurzeit nicht arbeiten (beispielsweise Elternzeit, Pflege von Angehörigen,
Krankheit)
□ Ich mache zurzeit nichts davon
Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018 Stand: 22.12.2017
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20) Hast Du bereits einen Schulabschluss?
□ Nein
□ Ja
Zusatzfrage für alle, die „ja“ angekreuzt haben: Was ist Dein höchster
Schulabschluss?
□ Abschluss der Förderschule
□ Hauptschulabschluss nach Klasse 9
□ Hauptschulabschluss nach Klasse 10
□ MiBgpv]lerer Schulabschluss (MiBgpv]lere Reife, Realschulabschluss)
□ MiBgpv]lerer Schulabschluss (Mittlere Reife, Realschulabschluss) mit Berechtigung zum
Besuch der gymnasialen Oberstufe (mit Qualifikation)
□ Fachhochschulreife (Fachabitur)
□ Allgemeine Hochschulreife (Abitur)
□ SonsBgpE]ger Abschluss und zwar: ______________
21) Ich spreche...
Mutter-
sprache
Sehr gute
Kenntnisse
Gute
Kenntnisse
Grund -
kenntnisse
□ Deutsch □ □ □ □
und folgende Sprachen...
□ __________ □ □ □ □
□ __________ □ □ □ □
□ __________ □ □ □ □
□ __________ □ □ □ □
22) Wenn es sonst noch etwas gibt, was Du uns mitteilen möchtest, ist hier Platz dafür:
_____________________________________________________________
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 11.01.2018 4042/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 16.01.2018 Ausschuss Schule und Weiterbildung 22.01.2018 Durchführungskonzept Kölner Jugendbefragung 2018 Bezugnehmend auf die Mitteilung (Session 1814/2017) aus dem Jugendhilfeausschuss vom 20.06.2017, die die Hintergründe der Jugendbefragung beleuchtete, soll nun das Durchführungsko n- zept der Jugendbefragung dargestellt werden. Zusätzlich ist als Anlage der Fragebogenentwurf zur Umsetzung der Online-Version beigelegt. Die wesentlichen Aspekte des Befragungsdesigns, der Ziele, Zu gangswege und Kooperation s- partner*innen sind in folgender Übersicht dargestellt. Durchführungskonzept für die Kölner Jugendbefragung 2018 Zielgruppe Die Befragung richtet sich an alle Kölner Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis unter 21 Jahren. Die Zielgruppe umfasst somit ca. 70.000 Individuen. Die Altersobergrenze der Befragung wird aus § 3 des Kinder - und Jugendförderungsg e- setz NRW abgeleitet, das auch die Grundlage der zugrunde gelegten Altersstruktur im Kinder - und Jugendförderplan d ar- stellt. Die Untergrenze definiert sich nach dem SGB VIII als Trennung zwischen Kindern und Jugendlichen. Ein weiterer Vorteil einer Befragung ab dem 14. Lebensjahr ist, dass laut Berufsverband Deutscher Markt - und Sozialforscher e.V. ab diesem Alter rech tlich eine Einsichtsfähigkeit unterstellt werden kann und eine Einverständniserklärung der Eltern nicht erfo r- derlich ist. Ziel der Befragung In der Jugendbefragung geht es darum, den Jugendlichen in Köln eine Stimme zu verleihen , um ihre Einschätzungen zu m Leben in Köln, Verbesserungsvorschläge und ihre Vorstellu n- gen von einer lebenswerten Stadt zu erfragen. Auf diesem W e- ge sollen Potenziale für die Stadt Köln aus Sicht der Jugendl i- chen identifiziert werden. Die Ergebnisse der Jugendbefragung bilden eine wichtige I n- formations- und Diskussionsgrundlage für Politik, Verwaltung und (Fach -)Öffentlichkeit. Sie sollen ausführlich in den polit i- schen Gremien vorgestellt und veröffentlicht werden. Sie finden 2 zudem Eingang in die Kinder - und Jugendförderplanung der Stadt Köln. Befragungsdesign Der quantitative Teil der Befragung ist als reine Online- Befragung konzipiert, da auf diesem Weg die Jugendlichen in ihrem „natürlichen Lebensraum“ abgeholt werden. Sie bewegen sich tagtäglich in der digitalen Welt und können so, sobald sie auf die Befragung aufmerksam werden, diese direkt auf ihrem Smartphone ausfüllen. Der Befragungszeitraum liegt nach den Osterferien vom 09. April bis zum 03 Juni 2018, um der nötigen Präsenz der Jugendlichen in Schulen, Hochschulen etc. Rec h- nung zu tragen sowie die Vermeidung von Ablenkungen wie Karneval, Klausurphasen etc. zu berücksichtigen. Ein zentraler Punkt des Designs ist die Einbindung der Jugend- lichen zu jedem Zeitpunkt des Befragungsvorhabens . So wird der für die Befragung einberufene Beirat durch Jugendliche der Bezirksschülervertretung bereichert. Vor dem Start der Befr a- gungsphase wird ein Pre-Test-Workshop (Mitte Februar 2018) mit Jugendlichen durchgeführt, innerhalb dessen der Frageb o- gen abschließend auf Verständlichkeit und Passgenauigkeit der Fragen überprüft werden soll. Während der Befragungsphase ist ein qualitativer Workshop (26.04.2018) in Kooperation mit dem Jugendring geplant, innerhalb dessen die Themen des Fragebogens mit Jugendlichen vor Ort erörtert werden kö nnen. Hier besteht die Möglichkeit bei einzelnen Fragestellungen mehr in die Tiefe zu gehen, als es bei einem Online - Fragebogen der Fall ist. Geplant sind unter anderem aktiviere n- de, qualitative Methoden anzuwenden, wie sie auch in den Stadtgesprächen der Oberbürgermeisterin umgesetzt werden, zum Beispiel das Verorten von „Lieblingsorten“ auf einer Stad t- karte etc. Mittels dieses Workshops können schon erste „Spo t- lights“ für die Auswertung gewonnen werden. Im Anschluss an die Befragung soll ein Ergebnisinterpretationsworkshop (Ende 2018) mit Jugendlichen durchgeführt werden, um aus den g e- wonnenen Daten nicht bloß Aussagen über die Zielgruppe b e- nennen zu können, sondern um vielmehr die Ergebnisse mit den Jugendlichen gemeinsam zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Befragung werden Anfang 2019 im Jugend- hilfeausschuss vorgestellt und bilden überdies die Grundlage für den nächsten Kinder- und Jugendförderplan. Fragebogen Die Basis der Fragebogenerstellung bilden zum einen der Input der Fachabteilung „Kinderinteressen und Jugendförderung“ des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und zum anderen der Blick auf die bis dato durchgeführten Jugendbefragung aus a n- deren Kommunen. Hier sind vor allem Düsseldorf, München und Stuttgart hervorzuheben. Aus diesem Input konnten fo lgen- de vier Themenfelder aufgestellt werden, die den Kern der B e- fragung bilden: Demographie, Persönliche Angaben Leben in Köln, Perspektiven auf und für die Stadt 3 Mitmischen, politische Beteiligung, Engagement Freizeit, Jugendkultur Darauf aufbauend wurde ein Fragenraster erarbeitet, das breit im Beirat und dem AK „§ 80 SGB VIII Integrierte Jugendarbeit“ abgestimmt wurde. Als Ergebnis dieses Abstimmungsproze s- ses ist der Fragebogen (Printentwurf zur Umsetzung für die Online-Version) unter Anlage zu finden. Wichtige Prämissen für die Erstellung des Fragebogens waren: Relevanz für die Zie l- gruppe, Themen, die die Stadtverwaltung beeinflussen kann sowie ein niederschwelliger Zugang (jugendgerechte Frageste l- lungen, überschaubare Länge, Barrierefreiheit, Übersetzun gen mit Blick auf Jugendliche mit Fluchthintergrund). Zugangswege/Bewerbung Mit Blick auf die spezielle Zielgruppe der Befragung liegt der Fokus der Bewerbung auf einem Multiplikatorenansatz kombi- niert mit einer Social-Media-Kampagne. Aufbauend auf den Erfahrungen aus anderen Kommunen wird die Motivation durch Personen im direkten Kontakt mit Jugendlichen als erfolgve r- sprechendster Faktor bei der Teilnehmergewinnung anges e- hen. Die Jugendlichen sollen dabei gezielt durch Vertr e- ter*innen in Jugendeinrichtungen, Schulen, Jugendverbänden, Streetwork, Schulsozialarbeit und durch die Bezirksschülerve r- tretung auf die Befragung aufmerksam gemacht werden. Hier werden unterschiedlichste Zugangswege bespielt, seien es d i- rekte Ansprachen, Aushänge real wie digital, M ailverteiler etc. Je nach Rahmenbedingung sind auch eingehendere Maßna h- men denkbar, wie beispielsweise das Austeilen einer Printve r- sion des Fragebogens auf einer Jugendfreizeit oder die Einbi n- dung der Jugendbefragung in den Sozialwissenschaftsunte r- richt oder in Schulprojekten durch einzelne Lehrkräfte. Von e i- ner flächendeckenden Befragungsaktion im Schulunterricht wurde mit Bezug auf die schulrechtlichen Bestimmungen und Abstimmungen mit der Bezirksregierung Köln abgesehen. Eine Befragung im Schulunterricht ist nur möglich, wenn sich zum einen das Vorhaben auf die Unterrichts - und Erziehungswir k- lichkeit in der Schule bezieht und sich zum anderen die Eltern vorab schriftlich einverstanden erklärt haben. Aufgrund der starken Affinität der Jugendlichen für die digitale Welt im Allgemeinen und Social -Media-Angebote im Speziellen bildet eine Social -Media-Kampagne, die die Jugendlichen auf die Befragung aufmerksam macht, einen weiteren wichtigen Baustein der Bewerbung. Geplant ist die Kooperation mit der Rheinischen Fachhochschule innerhalb eines Studierendenpr o- jektes, das eine Strategie erarbeitet, prüft und umsetzt. Dieser Weg ist besonders für die Ansprache Jugendlicher aus bi l- dungsfernen Schichten wichtig, die über die üblichen Zugang s- wege nur schwer zu erreichen sind. Zusätzlich werden Infokarten und Plakate gedruckt, die zum einen den Multiplikatoren bei der Bewerbung helfen sollen und 4 zum anderen durch die Bestückung der City Lights die Befr a- gung in der Stadtöffentlichkeit publik machen. Ein QR -Code sowie ein abgebildeter Link ermöglichen von jedem Werbetr ä- ger aus den direkten Zugang zu der Online-Befragung. Auf ein Anschreiben der Jugendlichen, sei es in Form einer Stichprobe oder der gesamten Grundgesamtheit, wird verzic h- tet, da dieser Zugangsweg nicht alters gerecht ist. Es ist unklar, inwieweit ein Brief an die Adresse der Jugendlichen, diese überhaupt erreicht und ob ein Brief von der Stadt Köln nicht eher hemmend, den motivierend wirkt. Zusätzlich muss festg e- halten werden, dass diese Variante hohe Portokosten nach sich ziehen würde. Um die Jugendlichen neben der Möglichkeit ihre Meinung zu äußern zur Mitwirkung an der Befragung zu motivieren, soll die Teilnahme an einem Gewinnspiel angeboten werden. Als Pre i- se sind Kinogutscheine und Konzertkarten ausgelobt. Kooperationspartner und Verbindungslinien Eine starke Zusammenarbeit wird mit dem eigens für das B e- fragungsvorhaben einberufenen Beirat gepflegt. Er speist sich unter anderem aus: Kölner Jugendring, Vertreter*innen AGOT, Bezirksschülervertretung, Der Par itätische NRW, Jugendamt, Amt für Schulentwicklung, Bezirksjugendpflege, Sportamt, ju n- ge Stadt Köln e.V. Darüber hinaus wurden gezielt Abstimmungen mit relevanten Institutionen und Einrichtungen gesucht, wie dem Landschaft s- verband Rheinland, der TU Dortmu nd der Rheinischen Fac h- hochschule, Vertretungen Kölner Schulen sowie mit den Kom- munen Düsseldorf, München und Stuttgart. Enge Verbindungslinien werden zu den städtischen Aktivitäten „Kinder- und Jugendförderplanung“, „Spielplatzbedarfsplanung“, „Sportentwicklungsplanung“, „gesamtstädtischer Leitlinienpr o- zess Bürgerbeteiligung“, „Kinder - und jugendfreundliche Ko m- mune“, „Partizipationskonzept Kinder und Jugendliche“, „Stad t- entwicklungskonzept – Kölner Perspektiven 2030“ gepflegt. Finanzierung Die Finanzierung der Befragung ist gesichert. Die Kostenkalk u- lation umfasst rund 27.000 € für das Befragungsvorhaben. In dieser Summe sind unter anderem enthalten die externe U m- setzung des Online -Befragungstools, die Social -Media- Kampagne, Printmittel, Layout, Incentives (Kino und Konzer t- karten), Workshops etc.). Zeitplan 2018 Februar Pre-Test-Workshop 09.04 – 03.06. Befragungsphase 26.04. Qualitativer Workshop Ende 2018 Ergebnisinterpretations-Workshop 2019 Anfang 2019 Ergebnispräsentation JHA
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4042/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 12.01.2018
- Erstellt
- 22.12.2017 12:43