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4042/2017

Durchführungskonzept Kölner Jugendbefragung 2018

Mitteilung Ausschuss 12.01.2018

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Anlage_Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage_Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018

12206 Zeichen

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
1 
Kölner Jugendbefragung 2018 
Fragebogenentwurf für die Umsetzung der Online-Version.  
 
 
1) Lebst Du gerne in Köln? 
 
Ich lebe gern in Köln  Ich würde lieber woanders le ben 
 
2) Ich komme aus dem Kölner Stadtteil... 
(Bitte wähle Deinen Stadtteil aus. Durch die Eingabe des Anfangsbuchstabens kannst Du 
schneller durch die Liste navigieren) 
 
[Dropdown mit der Aufzählung aller Stadtteile] 
 
□ Ich lebe nicht in Köln. 
 
3) In meiner Wohnortnähe fehlt/fehlen mir … 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ Parks, Wiesen oder Grünfläche? 
□ Spiel- und Sportfläche? 
□ Orte, an denen ich mich mit Freundinnen oder Freunden in der Freizeit treffen kann? 
□ Anlaufstellen/Beratungsstellen bei Fragen und Sorgen? 
□ Jugendkulturangebote (beispielsweise für Musik, Film, Tanz, Theater, Kunst oder 
Ähnliches)? 
□ Ausgehmöglichkeiten am Abend/Wochenende? 
□ Gute Einkaufsmöglichkeiten? 
□ Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (Busse und Bahnen)? 
□ Sichere Radwege? 
□ Für mich insgesamt ausreichend interessante Angebote? 
□ Angebote, die ich mir leisten kann? 
□ Freies W-Lan? 
□ Ich kenne die Angebote in der Nähe nicht.

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
2 
4) Mit folgenden Bereichen in Köln bin ich zufrieden beziehungsweise unzufrieden. 
(bitte für jede Zeile eine Angabe) 
 
Arbeitsmöglichkeiten  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Angebot an Ausbildungsplätzen, Lehrstellen  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Schule  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Öffentliche Verkehrsmittel ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Sportanlagen  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Schwimmbäder ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Radwege für Fahrradfahrer ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Wohnungsangebot ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
meine Wohnsituation  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Jugendhäuser/Jugendeinrichtungen  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Kulturelle Einrichtungen/Veranstaltungen allgemein  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Kulturelle Einrichtungen für Jugendliche  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Angebote der Vereine für Jugendliche  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Veranstaltungen für Jugendliche  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Treffpunkte draußen  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
Umgang mit Dir außerhalb der Familie  ☺    /neutralface    /frownface    □ weiß nicht 
 
5) Das würde ich in Köln besser machen... 
_____________________________________________ 
 
6) Für mich ist Köln eine Stadt, … 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ in der Menschen unterschiedlicher HerkunBg[[v gut zusammen leben können. 
□ in der Menschen mit Behinderung in das Stadtleben eingebunden werden. 
□ in der ich mich gut engagieren und beteiligen kann. 
□ in der ich mich sicher fühle. 
□ in der ich mich wohlfühle. 
□ die mir viele Bildungsmöglichkeiten bietet. 
□ die mir gute berufliche Chancen bietet. 
□ in der ich viel in der Freizeit unternehmen kann. 
□ in der ich meine ZukunBg[[v sehe.

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
3 
7) Bei folgenden Themen bräuchte ich mehr Informationen oder Unterstützung...  
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ Probleme mit Lehrer*innen 
□ Probleme mit Mitschüler*innen 
□ Lernschwierigkeiten 
□ Gewalt (beispielsweise in der Schule, in der Familie oder auf einem öffentlichen Platz) 
□ Mobbing (online) 
□ Mobbing (offline) 
□ Streit mit Deinen Eltern 
□ Streit oder Probleme mit Freunden 
□ Liebe/Beziehung (Partner*in) 
□ Sexualität 
□ Ausbildungs-/Praktikumssuche 
□ Suche nach einem Schulplatz 
□ Problem am Ausbildungsplatz 
□ Suche nach Nebenjob 
□ Ehrenamtliche TäBgpE]gkeiten/Freiwilliges Engagement 
□ Freizeitgestaltung/Freizeitangebote 
□ Mediennutzung 
□ Gesundheit/Ernährung 
□ Alkohol/Drogen 
□ Schulden 
□ Umgang mit Geld allgemein 
□ SonsBgpE]ges und zwar: ___  
□ Brauche ich nicht. 
 
8) Wenn ich mich  zu verschiedenen Themen informieren möchte, informiere ich mich über... 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ Blogs/InterneBgpEporen 
□ Zeitungen 
□ Fernsehen 
□ Youtube 
□ Freunde/Bekannte 
□ Familie 
□ Lehrer*innen 
□ Beratungsstellen 
□ Stadtbibliothek 
□ Whatsapp/Threema/Telegram oder Ähnliches 
□ Snapchat/Instagram/Facebook oder Ähnliches 
□ Podcast 
□ Streaming 
□ Sonstiges und zwar: _______ 
 
Kommen wir nun zu einem anderen Thema.

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
4 
9) Interessierst Du Dich für Politik? 
 
Ich interessiere Ich interessiere 
mich für Politik  mich nicht für Politik 
 
10) Mitmachen kann man in vielen Bereichen. Ich mache bei folgenden Aktivitäten mit, 
beziehungsweise würde bei folgenden Aktivitäten mitmachen: 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 Hier bin 
ich aktiv 
Hier würd ich 
teilnehmen 
Jugendrat / Jugendforen  □ □ 
Schülervertretung  □ □ 
Bürgerhaushalt □ □ 
Bürgerinitiativen  □ □ 
Unterschriftenliste/Petitionen (online + offline) □ □ 
regelmäßige Wahlteilnahme  □ □ 
Demonstrationen  □ □ 
Flashmob  □ □ 
Parteimitgliedschaft □ □ 
Jugendevents (beispielsweise  Stadtgespräch mit der 
Oberbürgermeisterin, Treffen mit Politikern) 
□ □ 
Mitgestalten des Kinder- und Jugendförderplans  □ □ 
U-18 -Wahl □ □ 
Rathausschule  □ □ 
Sonstiges  und zwar: _____ ____________________  □ □ 
 
11) Neben der Schule und der Arbeit engagiere ich mich freiwillig in folgenden Bereichen: 
Es geht uns hier um freiwillig und ohne Bezahlung oder nur mit geringer 
Aufwandsentschädigung übernommene Aufgaben oder Arbeiten. 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ Im Bereich Freizeit, Sport, Kultur, Musik und Jugendarbeit  
(z. B. Sportverein, Tanzverein, Theater- oder Musikgruppe, Gesangsverein, kulturelle 
Vereinigung, Jugendgruppe, Kinder- oder Jugendgruppen betreuen oder Ähnliches) 
□ Im sozialen oder Gesundheitsbereich  
(z. B. Wohlfahrtsverband, Hilfsorganisation, Helfer in der Krankenpflege, Besuchsdienste 
oder Ähnliches) 
□ Im Bereich Umwelt, PoliBgpE]k, Religion  
(Natur- oder Tierschutz, Partei, Jugendrat, Jugendforen, politische Initiativen, Solidaritäts-
projekte, Kirchengemeinde, kirchliche Organisation, religiöse Organisation oder Ähnliches) 
□ Im Bereich Schule, Hochschule  
(z. B. Schülermitverantwortung, Studierendenausschuss oder Ähnliches) 
□ Im beruflichen Bereich außerhalb des Betriebes oder der Rechtspflege, JusBgpE]z  
(z. B. Gewerkschaft, Berufsverband, Initiative, Straffälligenhilfe oder Ähnliches) 
□ Im Unfall- oder Rettungsdienst oder in der freiwilligen Feuerwehr  
(z. B. Jugendfeuerwehr, Jugendrotkreuz oder Ähnliches) 
□ SonsBgpE]ge AkBgpE]vität am Wohnort  
(z. B. Bürgerinitiative, Arbeitskreise oder Ähnliches)

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
5 
 
[Filterung: Frage 12 erscheint nur, wenn mindestens eine Antwort bei Frage 11 ausgewählt 
wurde.] 
 
12) Es gibt verschiedene Gründe, sich neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind die 
wichtigsten Gründe mich zu engagieren, dass… 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ ich Zeit habe 
□ die Themen mich interessieren 
□ ich mitbesBgpE]mmen möchte 
□ ich etwas verändern möchte 
□ ich für andere Menschen da sein will 
□ ich dadurch etwas lernen kann 
□ ich dadurch bessere Jobchancen habe 
□ das gut im Lebenslauf aussieht 
□ sich andere beteiligen (Freunde, Bekannte, Verwandte) 
□ ich hier Freunde finde und mit anderen zusammen bin 
□ es mir Spaß macht 
□ anderer Grund/andere Gründe und zwar: ______ 
 
[Filterung: Frage 13 erscheint nur, wenn keine Antwort bei Frage 11 ausgewählt wurde.] 
 
13) Es gibt verschiedene Gründe, sich nicht neben Schule und Arbeit zu engagieren. Für mich sind 
die wichtigsten Gründe mich nicht zu engagieren, dass...  
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht kann 
□ ich dazu keine Zeit habe 
□ es nicht anerkannt wird 
□ ich nicht weiß, wo ich das machen kann 
□ ich darauf keine Lust habe 
□ andere es nicht tun (beispielsweise Freunde, Verwandte, Bekannte) 
□ ich noch nicht so lange hier wohne 
□ ich meine Freizeit anders verbringen will 
□ anderer Grund/andere Gründe, und zwar: ______ 
 
Kommen wir nun zu einem anderen Thema. 
 
14) Wie bewertest Du Deine Freizeit? Hast du zu wenig, oder genug Freizeit? 
 
Ich habe Ich habe zu 
genug Freizeit  wenig Freizeit

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
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15) Folgende Aktivitäten mache ich in meiner Freizeit: 
(bitte für jede Zeile eine Angabe) 
 
 Täg -
lich 
Mindestens 
einmal in 
der Woche 
Mindestens 
einmal im 
Monat 
Mehrmals im 
Jahr oder 
seltener 
Nie  
 
Alleine sein  □ □ □ □ □ 
Mit Freunden treffen  □ □ □ □ □ 
Mit Partner*in treffen  □ □ □ □ □ 
Fernsehen/DVD/Youtube schauen 
oder Filme und Serien streamen 
□ □ □ □ □ 
Computer-/Konsolen -/Handyspiele 
zocken 
□ □ □ □ □ 
Zeit in der Natur verbringen  □ □ □ □ □ 
Sport treiben (beispielsweise  
Fußball, Tanzen, Radfahren, 
Fitness oder Ähnliches) 
□ □ □ □ □ 
Lesen  □ □ □ □ □ 
Musik hören  □ □ □ □ □ 
Mit der Familie zusammen sein  □ □ □ □ □ 
Besuch von 
Jugendeinrichtungen/Jugend-
gruppen/Jugendverband 
□ □ □ □ □ 
Besuch von Konzerten, Museen, 
Theater, Musical, Konzerten, Kino 
oder Ähnliches 
□ □ □ □ □ 
Theater spielen, malen, 
Instrument spielen/Musik machen 
oder Ähnliches 
□ □ □ □ □ 
Nichts tun/chillen  □ □ □ □ □ 
Auf der Straße/an Plätzen 
abhängen 
□ □ □ □ □ 
Essen oder trinken gehen 
(beispielsweise  Café, Kneipe, 
Restaurant) 
□ □ □ □ □ 
Auf Feste/Partys/Discos/Clubs 
gehen 
□ □ □ □ □ 
Shoppen/bummeln  □ □ □ □ □ 
Besuch von Kursen/  
Seminaren/Schulungen 
□ □ □ □ □ 
Sonstiges und zwar: ___  □ □ □ □ □ 
 
16) Folgende Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene fehlen mir in Köln: 
_____________________________________________________________

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
7 
Zum Abschluss noch ein paar kurze Fragen zu Deiner Person. 
 
17) Ich bin… 
□ männlich 
□ weiblich 
□ inter/trans/divers 
 
18) Ich bin __ Jahre alt. 
(bitte Alter in Zahlen angeben) 
 
19) Was trifft derzeit auf Dich zu? 
(Du kannst mehrere Antworten auswählen) 
 
□ Ich gehe zur Schule 
  Zusatzfrage für alle, die zur Schule gehen: Auf welche Schule gehst Du? 
    □ Hauptschule 
    □ Realschule 
    □ Gesamtschule 
    □ Gymnasium 
    □ Förderschule 
    □ Berufskolleg 
    □ Weiterbildungskolleg 
    □ andere Schule: ________ 
□ Ich bin Auszubildende*r  
□ Ich studiere 
□ Ich bin Praktikant*in  
□ Ich bin berufstäBgpE]g (ohne Ausbildung) 
□ Ich bin berufstäBgpE]g (mit vorheriger Ausbildung) 
□ Ich mache einen Freiwilligendienst 
   (Bundesfreiwilligendienst, Bundeswehr, Freiwilliges Soziales Jahr oder Ähnliches) 
□ Ich bin zurzeit arbeitslos/arbeitssuchend gemeldet 
□ Ich kann zurzeit nicht arbeiten (beispielsweise Elternzeit, Pflege von Angehörigen, 
Krankheit) 
□ Ich mache zurzeit nichts davon

Anlage – Fragebogen der Kölner Jugendbefragung 2018  Stand: 22.12.2017 
8 
20) Hast Du bereits einen Schulabschluss? 
□ Nein 
□ Ja 
  Zusatzfrage für alle, die „ja“ angekreuzt haben: Was ist Dein höchster  
  Schulabschluss? 
    □ Abschluss der Förderschule 
    □ Hauptschulabschluss nach Klasse 9  
    □ Hauptschulabschluss nach Klasse 10 
    □ MiBgpv]lerer Schulabschluss (MiBgpv]lere Reife, Realschulabschluss) 
    □ MiBgpv]lerer Schulabschluss (Mittlere Reife, Realschulabschluss)  mit Berechtigung zum 
Besuch der gymnasialen Oberstufe (mit Qualifikation) 
    □ Fachhochschulreife (Fachabitur)  
    □ Allgemeine Hochschulreife (Abitur)  
    □ SonsBgpE]ger Abschluss und zwar: ______________ 
 
21) Ich spreche... 
 Mutter-
sprache 
Sehr gute 
Kenntnisse 
Gute 
Kenntnisse  
Grund -
kenntnisse 
□ Deutsch  □ □ □ □ 
und folgende Sprachen...     
□ __________  □ □ □ □ 
□ __________  □ □ □ □ 
□ __________  □ □ □ □ 
□ __________  □ □ □ □ 
 
22) Wenn es sonst noch etwas gibt, was Du uns mitteilen möchtest, ist hier Platz dafür:  
_____________________________________________________________

Mitteilung Ausschuss

10440 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer 11.01.2018 
 4042/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 16.01.2018 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 22.01.2018 
 
Durchführungskonzept Kölner Jugendbefragung 2018 
Bezugnehmend auf die Mitteilung (Session 1814/2017) aus dem Jugendhilfeausschuss vom 
20.06.2017, die die Hintergründe der Jugendbefragung beleuchtete, soll nun das Durchführungsko n-
zept der Jugendbefragung dargestellt werden. Zusätzlich ist als Anlage der Fragebogenentwurf zur 
Umsetzung der Online-Version beigelegt. 
Die wesentlichen Aspekte des Befragungsdesigns, der Ziele, Zu gangswege und Kooperation s-
partner*innen sind in folgender Übersicht dargestellt.  
Durchführungskonzept für die Kölner Jugendbefragung 2018 
Zielgruppe 
 
Die Befragung richtet sich an alle Kölner Jugendliche und junge 
Erwachsene im Alter von 14 bis unter 21 Jahren. Die Zielgruppe 
umfasst somit ca. 70.000 Individuen. Die Altersobergrenze der 
Befragung wird aus § 3 des Kinder - und Jugendförderungsg e-
setz NRW abgeleitet, das auch die Grundlage der zugrunde 
gelegten Altersstruktur im Kinder - und Jugendförderplan d ar-
stellt. Die Untergrenze definiert sich nach dem SGB VIII als 
Trennung zwischen Kindern und Jugendlichen. Ein weiterer 
Vorteil einer Befragung ab dem 14. Lebensjahr ist, dass laut 
Berufsverband Deutscher Markt - und Sozialforscher e.V. ab 
diesem Alter rech tlich eine Einsichtsfähigkeit unterstellt werden 
kann und eine Einverständniserklärung der Eltern nicht erfo r-
derlich ist. 
Ziel der Befragung In der Jugendbefragung geht es darum, den Jugendlichen in 
Köln eine Stimme zu verleihen , um ihre Einschätzungen zu m 
Leben in Köln, Verbesserungsvorschläge und ihre Vorstellu n-
gen von einer lebenswerten Stadt zu erfragen. Auf diesem W e-
ge sollen Potenziale für die Stadt Köln aus Sicht der Jugendl i-
chen identifiziert werden.  
Die Ergebnisse der Jugendbefragung bilden eine wichtige I n-
formations- und Diskussionsgrundlage für Politik, Verwaltung 
und (Fach -)Öffentlichkeit. Sie sollen ausführlich in den polit i-
schen Gremien vorgestellt und veröffentlicht werden. Sie finden

2 
 
zudem Eingang in die Kinder - und Jugendförderplanung der 
Stadt Köln. 
Befragungsdesign 
 
Der quantitative Teil der Befragung  ist als reine Online-
Befragung konzipiert, da auf diesem Weg die Jugendlichen in 
ihrem „natürlichen Lebensraum“ abgeholt werden. Sie bewegen 
sich tagtäglich in der digitalen Welt und können  so, sobald sie 
auf die Befragung aufmerksam werden, diese direkt auf ihrem 
Smartphone ausfüllen. Der Befragungszeitraum liegt nach den 
Osterferien vom 09. April bis zum 03 Juni 2018, um der nötigen 
Präsenz der Jugendlichen in Schulen, Hochschulen etc. Rec h-
nung zu tragen sowie die Vermeidung von Ablenkungen wie 
Karneval, Klausurphasen etc. zu berücksichtigen. 
Ein zentraler Punkt des Designs ist die Einbindung der Jugend-
lichen zu jedem Zeitpunkt des Befragungsvorhabens . So wird 
der für die Befragung einberufene Beirat durch Jugendliche der 
Bezirksschülervertretung bereichert. Vor dem Start der Befr a-
gungsphase wird ein Pre-Test-Workshop (Mitte Februar 2018) 
mit Jugendlichen durchgeführt, innerhalb dessen der Frageb o-
gen abschließend auf Verständlichkeit und Passgenauigkeit der 
Fragen überprüft werden soll. Während der Befragungsphase 
ist ein qualitativer Workshop  (26.04.2018) in Kooperation mit 
dem Jugendring geplant, innerhalb dessen die Themen des 
Fragebogens mit Jugendlichen vor Ort erörtert werden kö nnen. 
Hier besteht die Möglichkeit bei einzelnen Fragestellungen 
mehr in die Tiefe zu gehen, als es bei einem Online -
Fragebogen der Fall ist. Geplant sind unter anderem aktiviere n-
de, qualitative Methoden anzuwenden, wie sie auch in den 
Stadtgesprächen der Oberbürgermeisterin umgesetzt werden, 
zum Beispiel das Verorten von „Lieblingsorten“ auf einer Stad t-
karte etc. Mittels dieses Workshops können schon erste „Spo t-
lights“ für die Auswertung gewonnen werden. Im Anschluss an 
die Befragung soll ein Ergebnisinterpretationsworkshop (Ende 
2018) mit Jugendlichen durchgeführt werden, um aus den g e-
wonnenen Daten nicht bloß Aussagen über die Zielgruppe b e-
nennen zu können, sondern um vielmehr die Ergebnisse mit 
den Jugendlichen gemeinsam zu erarbeiten. 
Die Ergebnisse der Befragung werden Anfang 2019 im Jugend-
hilfeausschuss vorgestellt und bilden überdies die Grundlage 
für den nächsten Kinder- und Jugendförderplan. 
Fragebogen 
 
Die Basis der Fragebogenerstellung bilden zum einen der Input 
der Fachabteilung „Kinderinteressen und Jugendförderung“ des 
Amtes für Kinder, Jugend und Familie und zum anderen der 
Blick auf die bis dato durchgeführten Jugendbefragung aus a n-
deren Kommunen. Hier sind vor allem Düsseldorf, München 
und Stuttgart hervorzuheben. Aus diesem Input konnten fo lgen-
de vier Themenfelder aufgestellt werden, die den Kern der B e-
fragung bilden: 
 Demographie, Persönliche Angaben 
 Leben in Köln, Perspektiven auf und für die Stadt

3 
 
 Mitmischen, politische Beteiligung, Engagement 
 Freizeit, Jugendkultur 
Darauf aufbauend wurde ein Fragenraster erarbeitet, das breit 
im Beirat und dem AK „§ 80 SGB VIII Integrierte Jugendarbeit“ 
abgestimmt wurde. Als Ergebnis dieses Abstimmungsproze s-
ses ist der Fragebogen (Printentwurf zur Umsetzung für die 
Online-Version) unter Anlage zu finden. Wichtige Prämissen für 
die Erstellung des Fragebogens waren: Relevanz für die Zie l-
gruppe, Themen, die die Stadtverwaltung beeinflussen kann 
sowie ein niederschwelliger Zugang (jugendgerechte Frageste l-
lungen, überschaubare Länge, Barrierefreiheit, Übersetzun gen 
mit Blick auf Jugendliche mit Fluchthintergrund). 
Zugangswege/Bewerbung 
 
Mit Blick auf die spezielle Zielgruppe der Befragung liegt der 
Fokus der Bewerbung auf einem Multiplikatorenansatz kombi-
niert mit einer Social-Media-Kampagne. Aufbauend auf den 
Erfahrungen aus anderen Kommunen wird die Motivation durch 
Personen im direkten Kontakt mit Jugendlichen als erfolgve r-
sprechendster Faktor bei der Teilnehmergewinnung anges e-
hen. Die Jugendlichen sollen dabei gezielt durch Vertr e-
ter*innen in Jugendeinrichtungen, Schulen, Jugendverbänden, 
Streetwork, Schulsozialarbeit und durch die Bezirksschülerve r-
tretung auf die Befragung aufmerksam gemacht werden. Hier 
werden unterschiedlichste Zugangswege bespielt, seien es d i-
rekte Ansprachen, Aushänge real wie digital, M ailverteiler etc. 
Je nach Rahmenbedingung sind auch eingehendere Maßna h-
men denkbar, wie beispielsweise das Austeilen einer Printve r-
sion des Fragebogens auf einer Jugendfreizeit oder die Einbi n-
dung der Jugendbefragung in den Sozialwissenschaftsunte r-
richt oder in Schulprojekten durch einzelne Lehrkräfte. Von e i-
ner flächendeckenden Befragungsaktion im Schulunterricht 
wurde mit Bezug auf die schulrechtlichen Bestimmungen und 
Abstimmungen mit der Bezirksregierung Köln abgesehen. Eine 
Befragung im Schulunterricht  ist nur möglich, wenn sich zum 
einen das Vorhaben auf die Unterrichts - und Erziehungswir k-
lichkeit in der Schule bezieht und sich zum anderen die Eltern 
vorab schriftlich einverstanden erklärt haben. 
Aufgrund der starken Affinität der Jugendlichen für die digitale 
Welt im Allgemeinen und Social -Media-Angebote im Speziellen 
bildet eine Social -Media-Kampagne, die die Jugendlichen auf 
die Befragung aufmerksam macht, einen weiteren wichtigen 
Baustein der Bewerbung. Geplant ist die Kooperation mit der 
Rheinischen Fachhochschule innerhalb eines Studierendenpr o-
jektes, das eine Strategie erarbeitet, prüft und umsetzt. Dieser 
Weg ist besonders für die Ansprache Jugendlicher aus bi l-
dungsfernen Schichten wichtig, die über die üblichen Zugang s-
wege nur schwer zu erreichen sind. 
Zusätzlich werden Infokarten und Plakate  gedruckt, die zum 
einen den Multiplikatoren bei der Bewerbung helfen sollen und

4 
 
zum anderen durch die Bestückung der City Lights  die Befr a-
gung in der Stadtöffentlichkeit publik machen. Ein QR -Code 
sowie ein abgebildeter Link ermöglichen von jedem Werbetr ä-
ger aus den direkten Zugang zu der Online-Befragung. 
Auf ein Anschreiben der Jugendlichen, sei es in Form einer 
Stichprobe oder der gesamten Grundgesamtheit, wird verzic h-
tet, da dieser Zugangsweg nicht alters gerecht ist. Es ist unklar, 
inwieweit ein Brief an die Adresse der Jugendlichen, diese 
überhaupt erreicht und ob ein Brief von der Stadt Köln nicht 
eher hemmend, den motivierend wirkt. Zusätzlich muss festg e-
halten werden, dass diese Variante hohe Portokosten nach sich 
ziehen würde. 
Um die Jugendlichen neben der Möglichkeit ihre Meinung zu 
äußern zur Mitwirkung an der Befragung zu motivieren, soll die 
Teilnahme an einem Gewinnspiel angeboten werden. Als Pre i-
se sind Kinogutscheine und Konzertkarten ausgelobt. 
Kooperationspartner und 
Verbindungslinien 
Eine starke Zusammenarbeit wird mit dem eigens für das B e-
fragungsvorhaben einberufenen Beirat gepflegt. Er speist sich 
unter anderem aus: Kölner Jugendring, Vertreter*innen AGOT, 
Bezirksschülervertretung, Der Par itätische NRW, Jugendamt, 
Amt für Schulentwicklung, Bezirksjugendpflege, Sportamt, ju n-
ge Stadt Köln e.V.  
Darüber hinaus wurden gezielt Abstimmungen mit relevanten 
Institutionen und Einrichtungen  gesucht, wie dem Landschaft s-
verband Rheinland, der TU Dortmu nd der Rheinischen Fac h-
hochschule, Vertretungen Kölner Schulen sowie mit den Kom-
munen Düsseldorf, München und Stuttgart. 
Enge Verbindungslinien werden zu den städtischen Aktivitäten  
„Kinder- und Jugendförderplanung“, „Spielplatzbedarfsplanung“, 
„Sportentwicklungsplanung“, „gesamtstädtischer Leitlinienpr o-
zess Bürgerbeteiligung“, „Kinder - und jugendfreundliche Ko m-
mune“, „Partizipationskonzept Kinder und Jugendliche“, „Stad t-
entwicklungskonzept – Kölner Perspektiven 2030“ gepflegt. 
Finanzierung 
 
Die Finanzierung der Befragung ist gesichert. Die Kostenkalk u-
lation umfasst rund 27.000 €  für das Befragungsvorhaben. In 
dieser Summe sind unter anderem enthalten die externe U m-
setzung des Online -Befragungstools, die Social -Media-
Kampagne, Printmittel, Layout, Incentives (Kino und Konzer t-
karten), Workshops etc.). 
Zeitplan 
 
2018 
Februar Pre-Test-Workshop 
09.04 – 03.06. Befragungsphase 
26.04. Qualitativer Workshop 
Ende 2018 Ergebnisinterpretations-Workshop 
 
2019 
Anfang 2019 Ergebnispräsentation JHA

Beratungsverlauf (2)

16.01.2018 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2018 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4042/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.01.2018
Erstellt
22.12.2017 12:43